Bücher mit dem Tag "nazigold"
11 Bücher
- Cara Roth
Mandel und das Nazigold (Kommissar Mandel ermittelt)
(3)Aktuelle Rezension von: Annette EickertMandel und das Nazigold ist nun schon der zweite Krimi aus der Schreibfeder der Autorin, den ich nun gelesen habe. Und wieder hat sie es geschafft mich bis zur letzten Seite zu fesseln, ganz nach dem Motto: „Und der Gärtner ist NICHT immer der Mörder“ ;-)
Über den Inhalt möchte ich nicht viel sagen … aber Mandel hat es gleich mit zwei Mordfällen zu tun, die sich späterhin zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Ich habe fleißig mitverdächtigt und versucht Schlüsse zu ziehen und dann war es … wirklich ein toller Schluss.
Am besten gefällt mir immer noch Josef Mandels Sarkasmus und den schwarzen Humor, den er gerne unter Beweis stellt. Ich sage dazu nur „Unterhosen im Garten“ *lach* … jeder, der das Buch gelesen hat, wird jetzt wissen, was ich meine.
Der Krimi enthält alles, was ich an einem guten Krimi sehr schätze … Humor, Spannung, Intrigen und die gehörige Portion an Verdächtigen. Und ganz besonders toll finde ich, dass es am Ende des Buches noch ein kleines Übersetzungswörterbuch Österreichische/Deutsch gibt, ebenso ein paar Rezepte aus Tabea Schulz Kochbuch … doch die alte Frau hat im Buch noch eine Menge mehr zu bieten, als nur leckere Speisen, die Josef Mandel vorzugsweise gerne verspeist ;-)
Ein gelungener Krimi, der von mir die volle Punktzahl erhält.
Freue mich schon auf die nächsten Bände und die Ermittlungen von Josef Mandel.
- Daniel Silva
Der Engländer
(57)Aktuelle Rezension von: TommyBBBDas Buch haut mich nicht wirklich um, aber es ist ziemlich rasant geschrieben, eine europäische Katz- und Mausjagd und ein netter Schluss. Wirklich nicht so ganz klar ist, wie die wesentlichen handelnden Figuren denn nun tatsächlich miteinander verbunden sind, bzw. warum sie es (immer noch) sind. Denn alle sind mehr oder weniger freiwillig dabei.
- Rainer Doh
Goldkap
(19)Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmomentIch weiß nicht so recht warum, aber es hat irgendwie ziemlich lange gedauert, bis ich so richtig in das Buch hinein gekommen bin. Der Autor schreibt zwar sehr bildlich und ich konnte mir die jeweiligen Orte gut vorstellen, aber es fehlte mir irgendwie an Nähe zu den Charakteren. Die (Haupt-)Charaktere an sich kommen zwar sehr sympathisch rüber, aber es herrscht doch eine gewisse Distanziertheit.
Für die erste Buchhälfte habe ich sehr lange gebraucht, die zweite Hälfte ging dann aber deutlich schneller voran.
Besonders durch den angeblichen Goldschatz nimmt die Zahl der Verdächtigen immer mehr zu und der Leser tappt sehr lange im Dunkeln. Aber auch die Ermittler haben lange Zeit keine richtige Fährte, bis der Zufall und ein komisches Bauchgefühl Arne auf einen ganz neuen Ansatz bringen.
Das Buch ist eigentlich wirklich spannend, trotzdem konnte es mich insgesamt nicht so richtig überzeugen. Wahrscheinlich weil es eine so lange Anlaufzeit hatte.
Fazit
Die erste Hälfte des Buches habe ich leider als etwas langatmig empfunden, auch wenn die zweite Hälfte deutlich besser verlief, fehlte mir bei „Goldkap“ einfach das gewisse Etwas. - Tim Pieper
Stille Havel
(48)Aktuelle Rezension von: SatoIn seinem 4. Fall muss KHK Toni Sanftleben mit seinem Team den Mord an einem Kunstsachverständigen aufklären. Dieser hegte in seinen letzten Wochen ein großes Interesse an einem Gemälde aus Museum Barberini und hatte eine Reihe Fotos einer alten Villa am Havelufer auf seinem Handy. Je tiefer die Ermittler in den Fall eindringen, desto verworrener werden die Spuren und desto weiter reichen sie in die Vergangenheit. Schon bald dreht sich alles um einen Nazischatz den Göbbels in den letzten Kriegstagen beiseitegeschafft hat. Aber was hat es dem Gemälde der verschleierten Frau auf sich und welche Rolle spielt die junge Bewohnerin der Havelvilla beziehungsweise ihre kürzlich verstorbene Großmutter?
Tim Pieper schafft es auch in diesem Buch den Leser von Anfang an in seinen Bann zu ziehen, der Spannungsbogen hält sich bis zum Schluss, wo sich die einzelnen Stränge der Geschichte zu einem gelungenen Finale vereinen. Die Erzählperspektive wechselt sowohl vom Zeitstrahl her, da spielt die Lebensgeschichte der Lydia Riefenstahl von den frühen 1940iger Jahren bis in die 1970iger eine wichtige Rolle, aber auch die Tätersicht wird dargestellt. Um den Fall herum erzählt der Autor von der privaten Entwicklung Toni Sanftlebens, der sich langsam aus seiner Lebenskrise herauskämpft. Dies ist gut in die Geschichte integriert und überlagert nicht den eigentlichen Fall.
Das Gesamtpaket stimmt in diesem Buch, Spannung, Story, überraschende Entwicklungen – perfekte Unterhaltung.
- Martina Clavadetscher
Die Schrecken der anderen
(71)Aktuelle Rezension von: Lizzy_Curse„Bei undurchsichtigen Geschichten geht es oft um Ausdauer. Und um die richtigen Handlungsträger. Es braucht immer einen Helfer wie auch einen (…) Helden.“
Was sich auf den ersten Seiten (ohne den Klappentext zu beachten) als ein klassischer Kriminalfall darstellt, taucht bald tief in die Vergangenheit ein und fragt nach Schuld, versucht das Dunkel der Geschichte zu beleuchten und schlägt einen erschreckenden und wahren Bogen in unsere Zeit.
Ein Junge findet in einem Schweizer Örtchen einen Toten im Eis. Der eilig herbeigerufene Archivar, der die Echtheit der Leiche bestätigen soll, wird von den Ereignissen verschlungen. Rosa, eine Seniorin aus dem Wohnwagen in der Nähe, schließt sich mit ihm zusammen und ermittelt. Da ist Kern, der in einer gescheiterten Ehe lebt und obendrein seine beinahe 100jährige Mutter zuhause hat - bettlägerig und trotzdem die Spinne im Netz von weitreichenden Ereignissen.
Sobald man die erste Schicht des Krimis vom Roman abgekratzt hat, offenbart sich ein düsteres Stück der Vergangenheit - Clavadetscher hat über die Nazikonten geschrieben, über die Rolle der Schweiz in diesem Geldtransfer und über deren Nachfahren. Und über das Heute. Und darüber, dass wir aus der Geschichte nichts gelernt haben.
Das Duo aus dem unter Angstzuständen leidenden Archivar Schibig und Rosa muss man einfach gern haben. Sie sind ein schrulliges Duo, doch insbesondere hinter Rosa steckt mehr als der Lesende zunächst vermutet. Ich mochte die Kapitel mit den beiden sehr - werden sie doch von einem anfänglich geteiltem Kaffee zu Freunden über das Buch hinweg, was beide eigentlich schon lange gebraucht haben, aber besonders Schibig sich nie eingestehen wollte. Die Gespräche zwischen den beiden waren für mich ein Highlight des Buches - auch der Stil, in der zB. Rückblenden von ihm gehalten waren. Man merkt, dass die Autorin da einen besonderen Kunstgriff angewandt hat um, das Stück der Geschichte noch mal besonders hervorzuheben.
Kern habe ich immer als eine Figur am Rande des Abgrunds empfunden. Es war ein Drahtseilakt zwischen seiner psychotischen Mutter, dem unerfüllten Kinderwunsch von Hanna und ihm und der Traurigkeit, die anstelle ihrer Liebe getreten ist. Kern lieferte einen wichtigen Baustein - er hatte Zugang zur oberen Bevölkerungsschicht und die Erkenntnisse haben mir einen Schauer über den Rücken laufen lassen.
Ckavadetscher stellt immer die Frage in den Vordergrund, ob wir weiter Wegschauen wollen. Ob wir stumm dulden wollen, was vor unseren Augen geschieht. Ob wir nicht aus dem Schrecken der anderen gelernt haben - das ist die eindringlichste Frage, die „Die Schrecken der Anderen“ an uns stellt.
Dass man so ein Werk nicht ohne ein solides Konstrukt erzählen kann, ist mir klar. Trotzdem haben für mich die Verstrebungen und Anker an manchen Stellen zu sehr durchgeschimmert, insbesondere an den Punkten, an denen sich die beiden Erzählperspektiven verschränken, auch im Bezug auf die Vergangenheit.
Clavadetscher hat einen eindringlichen und besonderen sprachlichen Stil, den ich teilweise sehr gelungen fand, manchmal auch sehr passend zur jeweiligen Situation und Figur. Doch richtig gebrannt habe ich für ihren Stil nur an wenigen Stellen.
Ein eindringlicher Roman, der eine beklemmende Atmosphäre webt und uns immer wieder daran erinnert, das Wegschauen auch Schuld gebiert. Die Themen sind historisch und aktuell wie nie, auch wenn der Roman für mich kein Highlight war, nehme ich trotzdem einiges daraus mit.
- Jörg Rönnau
Kriegsgold
(11)Aktuelle Rezension von: Buchwurm05Inhalt:
Rund um die Kieler Förde werden Leichenteile angeschwemmt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Jörg Stromberg, Kapitänleutnant der Bundesmarine, handelt. Hauptkommissar Hinnerk Matthiesen und und seine Kollegen beginnen zu ermitteln. Als es noch weitere Tote gibt, die keines natürlichen Todes gestorben sind, wird die Sache langsam undurchsichtig. Aber eines scheinen alle gemeinsam zu haben: die Suche nach dem verschollenen Kriegsgold.......
Leseeindruck:
"Kriegsgold" ist für mich nicht der erste Krimi von Jörg Rönnau. Vor Jahren hatte ich den Titel "Killerfrosch", der nicht mehr erhältlich ist, gelesen. Obwohl, soweit ich mich erinnern kann, die Kommissare nicht die selben waren, haben sie sich ähnlich verhalten. Sie hatten, jedenfalls für mich, einen eigenartigen Humor. Die Ermittlungen werden zwar ernsthaft durchgeführt, doch ständig grinsen die Beamten und ziehen sich gegenseitig auf. Anfangs fand ich das lustig, doch mit der Zeit hat es mich etwas gestört. So ging es mir auch mit Gelbohr-Rabenkakadu Monsieur Tourette. Immer in den passensten oder unpassensten Momenten, hat er Schimpfwörter zum Besten gegeben. Zugegeben eine zeitlang fand ich das amüsant, aber nicht auf Dauer. Der Fall ist spannend und hat zum Miträtseln animiert. Wozu Zwischenkapitel, die kurz vor Kriegsende 1945 spielten, beigetragen haben.
Fazit:
"Kriegsgold" ist spannend. Die Kommissare haben einen Humor, den man mögen muss. Anfangs habe ich das Buch auch kaum aus der Hand legen können. Doch irgendwann haben sich viele Aussagen wiederholt. Das hat mir nicht ganz so gut gefallen. - Elisabeth Florin
Commissario Pavarotti kam nie nach Rom
(21)Aktuelle Rezension von: Angeliques_Leseecke*Inhalt*
Schriftstellerin Anna Santer und ihr Mann Lex werden in ihrem Hotel in Meran tot aufgefunden. Es sieht wie eine Hinrichtung aus. Commissario Pavarotti und Ispettore Emmenegger stehen vor einem großen Rätsel. Wem galt der Anschlag? Lex, der sich in der Finanzwelt einen Namen gemacht hat oder seiner Frau Anne, die über die Rattenlinien aus dem 2. Weltkrieg recherchiert hat und darüber ein Buch schreiben möchte. Im Laufe der Ermittlungen taucht Lissie von Spiegel auf, sie war mit Anna Santer befreundet. Doch sie unterstützt nicht die beiden, sondern versucht das Verbrechen allein aufzuklären.
*Meine Meinung*
"Commissario Pavarotti kam nie nach Rom" von Elisabeth Florin ist bereits der vierte Band um den sympathische Inspector aus Meran. Der Schreibstil der Autorin ist spannend und fesselnd, schnell hat Elisabeth Florin mich in ihre Welt hineingezogen. Diesmal gehen die Ermittlungen in die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Viele Flüchtlingen kamen nach Meran, um von dort aus nach Südamerika zu fiehen. Unter ihnen waren aber auch einige Nazis, die sich mit Hilfe von falschen Papiere die Ausreise ermöglicht haben und sich somit einer Verhaftung und Verurteilung zu entziehen.
Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig, diesmal bilden die drei Hauptprotagonisten kein Team, irgendwie agiert jeder für sich allein. Und ihr Verhalten weckt nicht nur Sympathien in mir, manchmal könnte ich sie alle drei schütteln. Die Spannungen zwischen Lissie und Luciano sind förmlich spürbar, aber die Hoffnung, dass die beiden sich wieder zusammenraufen, besteht weiterhin. Auch die Zusammenarbeit von Pavarotti und Emmenegger ist von diversen Spannungen geprägt. Emmenegger muss sehr unter den Launen von Pavarotti leiden und vermisst den nötigen Respekt ihm gegenüber. Die Nebencharaktere sind auch gut ausgearbeitet.
Die bildhafte Sprache macht es mir möglich, mir all die Handlungsorte gut vorzustellen. Mit den raffiniert eingefädelten Wendungen bringt mich die Autorin immer wieder auf falsche Fährten. Sie lässt auch den Täter zu Wort kommen, ohne zu verraten, wer er ist. Das ist ein kluger Schachzug, es erhöht die Spannung.
*Fazit*
Insgesamt hat mir dieser Krimi wieder richtig gut gefallen, spannend, fesselnd und mit einer interessanten Geschichte. Es bringt Spaß, mit den dreien auf Ermittlungsjagd zu gehen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne. - Christof Gasser
Blutlauenen
(27)Aktuelle Rezension von: peedeeCora Johannis, Band 2: Journalistin Cora Johannis erhält eine Einladung zu einem Wochenende im Jagdhaus „Blutlauenen“, wo sich ihre Jugendclique zusammenfinden will, bevor die Inhaberin Ludivine Giroud das Haus verkaufen wird. Es herrscht eine eigenartige Atmosphäre – einige meinen über dem Anwesen liege ein Fluch –, erst recht, als beim ersten Abendessen ein Gast tot zusammenbricht. Aufgrund eines Sturms ist Hilfe von aussen nicht möglich. Es folgen weitere Todesfälle…
Erster Eindruck: Ein schönes Cover – wie vom Emons-Verlag gewohnt.
Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Da ich jenen jedoch erst vor ein paar Tagen gelesen habe, war ich noch ganz im Umfeld von Cora Johannis drin.
Cora war sehr überrascht, ihre Freundin Ludivine nach so vielen Jahren wiederzusehen. Und noch überraschter, dass sie auf das Jagdhaus der Familie eingeladen wird. Etwas mulmig ist ihr schon, die frühere Clique wiederzusehen, schliesslich hatte sie viele Jahre keinen Kontakt mit den Mitgliedern. Aber sie sagt zu – und bereut es schon bald.
Am ersten Abend schon der erste Tote? Nun gut, er hatte ein Herzleiden, da kann so etwas vorkommen, oder? Trotz allem ist es sehr beklemmend, denn aufgrund des schlechten Wetters sind sie von der Umwelt abgeschnitten. Und der Helikopter, der sie hingeflogen hatte, wird erst in ein paar Tagen zur Abholung kommen. Cora versucht sich mit dem neusten Auftrag ihres Chefs abzulenken: sie hat Informationen über einen Goldraub im Zweiten Weltkrieg erhalten, die auch die Familie Spiegelberg, so Ludivines Mädchenname, betreffen sollen.
Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt, hauptsächlich in der Gegenwart, mit Rückblicken einzelner Protagonisten in die Vergangenheit.
„Geld hat seine eigenen Regeln, im Frieden wie im Krieg. Das gilt ebenso für Gold.“
Wie der Autor in den abschliessenden Anmerkungen festhielt, war der Ansporn für das vorliegende Buch dasjenige von Agatha Christie „And Then There Were None“ („Und dann gab’s keines mehr“). Ich habe Christies Buch nicht gelesen, aber für mich waren es eindeutig zu viele Tote in zu kurzer Zeit. Irrungen und Wirrungen gab es zuhauf – von mir gibt es knappe 3 Sterne. - Bernhard Regenfelder
Der Genius Stratege
(5)Aktuelle Rezension von: DianaEBernhard Regenfelder – Der Genius Stratege
Nico Rims und seine Freundin Tina sind in Indien untergetaucht nachdem sie eine der Teslaerfindungen, HAARP, zerstören konnten. Doch Nico lässt der Gedanke nicht los, dass er der Enkel von Nicola Tesla sein soll. Tina ermuntert ihn, mehr über Tesla herauszufinden... mit ganz fatalen Folgen.
Plötzlich ist nicht nur das FBI und die CIA hinter ihm her, denn auch ein mysteriöser Orden will Nico aus dem Weg räumen.
Zuflucht findet er bei einem alten Bekannten. Paul und er versuchen die Geheimnisse aufzudecken und bringen sich permanent in Lebensgefahr. Doch was hat das alles mit Tesla zu tun?
Im Rahmen einer Buchverlosung habe ich den zweiten Band „Der Genius Stratege“ gewonnen, der zwar eigenständig gelesen werden kann, dennoch auf den ersten Band „Das Genius Patent“ aufgebaut wird.
Schon der erste Band war sehr faszinierend, mit einer guten Kombination aus Fakt und Fiction und auch diesmal hat Bernhard Regenfelder wieder einen spannenden, temporeichen mit einem Hauch Emotionen und actiongeladenen Thriller verfasst.
Die kurzen Kapitel jeweils aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erleichtern das lesen, ich persönlich konnte das Buch einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen.
Die Handlungsorte sind bildhaft beschrieben, die Charaktere wirken allesamt gut ausgearbeitet sind detailliert und facettenreich, besitzen eine gute Emotionale Tiefe, und obwohl man nie so genau weiß, wer zu den „Guten“ und wer zu den „Bösen“ gehört, harmonieren die Figuren allesamt in der Story, damit diese rund und stimmig wirkt.
Nico Rims ist charmant, auch wenn er sich nicht unbedingt an Gesetze hält, zähle ich ihn zu den Guten. Er will dem Geheimnis seiner Herkunft auf den Grund gehen, und tritt da hin und wieder in Wespennestern. Mir gefällt sein facettenreicher Charakter, die emotionale Seite steht im genauso gut der Überlebensmodus.
Mit dabei ist wieder FBI-Direktor Bennett, der nicht gerade erfreut darüber ist, dass Nico wieder auftaucht.
Mich hat die Story auf jeden Fall wieder schnell gefangen genommen, da sie mitreißend und spannend war. Kurzweilig wird ein Thriller aufgebaut, der kaum Ruhephasen benötigt und das Wichtigste ist, das ich kaum noch den dritten Band erwarten kann, der dann hoffentlich alles aufklärt.
Das Cover passt prima zum ersten Band, ist diesmal in rot gehalten. Auch diesmal ziert das Cover eine gesichtslose Gestalt und der Computercode.
Fazit: kurzweilige, spannende und mitreißende Fortsetzung zum „Genius Patent“. 4,5 Sterne. Klare Leseempfehlung.
- Daniel Holbe
Totengold
(8)Aktuelle Rezension von: crazy-girlIm Prolog beobachtet der Jugendliche Willi Erdmann, wie sein Onkel und andere Männer zum Kriegsende Nazigold unter einer Grabplatte im Edersee verschwinden lassen. Jahrzehnte später sitzt Willi im Rollstuhl und hatte keine Möglichkeit, den Schatz zu heben. Als Goldbarren mit Prägung des Reichsadlers im Netzt angeboten werden, auf eine Politikerin während der Eröffnung des Goldmuseums geschossen wird und ein alter Totenschädel aus dem See gefischt wird, ermittelt das LKA. Sabine Kaufmann bekommt dabei Unterstützung von ihrem Freund Ralph Angersbach. Alles deutet auf Täter der rechten Szene hin.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten dieser Reihe kannte ich bisher noch nicht. Ich hatte aber keine Probleme in diesen 9. Teil rein zu finden. Die Ermittlungen und die Handlungsorte sind sehr genau beschrieben. Einige technische Mittel, um z.B. einen See abzusuchen waren mir neu und wurden verständlich erklärt. Die Handlung zieht sich manchmal etwas und hat ein paar Durchhänger. Die Auflösung hat mir dann wieder gefallen. - 8
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