Bücher mit dem Tag "neandertaler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "neandertaler" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches SAPIENS - Eine kurze Geschichte der Menschheit (ISBN: 9783328111245)
    Yuval Noah Harari

    SAPIENS - Eine kurze Geschichte der Menschheit

    (401)
    Aktuelle Rezension von: Franz_J__Bingenheimer
    • Ein faszinierendes Buch, das die Geschichte der Menschheit völlig neu beleuchtet. Harari erklärt komplexe Themen so klar, dass man ständig ins Nachdenken kommt. Für alle, die verstehen wollen, wie wir wurden, was wir sind – absolut empfehlenswert! „Wer über sich und die Welt nachdenken will, sollte dieses Buch lesen.“
  2. Cover des Buches Ayla und der Clan des Bären (ISBN: B006OEVOGK)
    Jean M. Auel

    Ayla und der Clan des Bären

    (360)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Das Buch (fester Einband) hat ein gutes Titelbild (auf meinem deute ich Höhlenmenschen), das interessant verwaschen ist und einen nicht wirklich gut zu lesenden Titel. Die Geschichte spielt 35tausend Jahre vor unserer Zeit, in der ein kleines Mädchen bei einem Erdbeben ihre Familie verliert und von Neandertalern aufgenommen wird, obwohl ihre Andersartigkeit die Clan-Erdlinge abschreckt. Die Geschichte ist außergewöhnlich spannend, genervt haben mich nur die zu ausführlichen Beschreibungen von Pflanzen u.ä. (deshalb der Punktabzug). Zu bemängeln wäre noch die zu kleine Schrift.
    Auf jeden Fall freue ich mich auf die Fortsetzungen und hoffe, dass auch diese so wunderbare Unterhaltung bieten.

  3. Cover des Buches Ayla und die Mammutjäger (ISBN: 3453215249)
    Jean M. Auel

    Ayla und die Mammutjäger

    (202)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der erste Teil hatte mir schon sehr gut gefallen, wie Ayla sich immer wieder zurück kämpft.

    Es st eine schöne und spannende Geschichte. Wobei die Geschichte immer sehr zwiespaltig ist. Wir haben hier zu einem eine tolle Geschichte und dann sieht man auch den Nachteil der Geschichte.

    In dem Buch findet ein Perspektivwechsel statt. Einmal wird aus der Sicht von Ayla erzählt und dann aus der Sicht von Jondalar. Persönlich finde ich es sehr gut aus so einer Sicht zu erzählen.

    Der Schreibstil war recht angenehm, die Wortwahl war schlicht und solide. Von mir gibt es eine Weiterempfehlung.

  4. Cover des Buches Der Kuss des Dämons (ISBN: 9783641241087)
    Lynn Raven

    Der Kuss des Dämons

    (996)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Seit ihre Eltern bei einem Unfall getötet wurden, lebt Dawn bei ihrem Onkel Samuel. Er will sie um jede Preis beschützen und so erlaubt er ihr erst mit 17 Jahren, nach einem Umzug in die kleine häufig von Regen heimgesuchte Stadt Ashland Falls, ohne tausende von Bodyguards zur Schule zu fahren und Dawn ein paar Freiheiten zu belassen. So kann Dawn endlich mal Freundschaften knüpfen und neue Leute kennenlernen. Da kommt der neue Schüler Julien DuCraine an ihre Schule. Der dunkle, geheimnisvolle Typ, auf den alle Mädels fliegen, der jedoch auch seinen Ruf weg hat. Scheinbar kann er Dawn überhaupt nicht leiden und doch rettet er ihr das Leben, aber eigentlich hätte er das realistisch gesehen nicht geschafft, denn er stand viel zu weit weg. Dawn fallen noch so andere Dinge auf und so kommt sie Juliens Geheimnis auf die Spur...


    Die Buchreihe lag ein paar Jahre auf meinem Stapel der Schande und ich bin unvoreingenommen an die Geschichte heran gegangen. Doch, bereits nach dem Lesen von Band eins, muss ich, wie so viele vor mir, die dieses Buch rezensiert haben, sagen, dass es mich an die Bis(s)-Reihe erinnert. Nicht nur erinnert, ich möchte Autoren kein Plagiat unterstellen, aber hier befinde ich mich doch an der Grenze, doch dazu später mehr. 


    Ersteinmal sprechen wir über Dawn. Sie ist ein 17-jahriges Mädchen, welches aus seinem Hass gegenüber dem Fach Mathematik keinen Hehl macht. Umso seltsamer empfand ich ihren selbst ausgewählten Stundenplan, welcher von vielen naturwissenschaftlichen Fächern, und damit unweigerlich auch viel Mathe, gespickt ist. Ferner hat Dawn, so sagt sie zu Beginn selbst, bis auf Beth keine Freunde. Komisch, denn mir scheint es, als wäre sie Teil einer Clique von circa 5 oder 6 Leuten. Gut, die Definition von Freunden kann ja unterschiedlich sein. Unabhängig davon ist Dawn nicht mein Typ, wir wurden nicht warm miteinander. In meinen Augen ist sie neugierig, aber an den falschen Stellen und ansonsten naiv, leicht unterbelichtet und ganz einfach oberflächlich. Das fängt schon bei ihrem Onkel an, den sie eigentlich nicht kennt. Sie wüsste gerne mehr über ihre Eltern, stellt ihm aber nie fragen. Ferner trinkt sie einen "Tee", den er ihr beschafft hat, dessen Herkunft sie nicht kennt, welcher ausschließlich für sie bestimmt ist und welche ihre Eckzahnschmerzen lindert. An der Stelle fragte ich mich zum einen, wie dumm Dawn ist, insbesondere nachdem sie herausgefunden hat, dass es Lamia und Vampire gibt und zum anderen, ob die Autorin uns für doof hält... Dawn stellt keine Fragen oder falschen. Auffällig ist auch, dass sie keine Angst oder Respekt empfindet, als sie rausfindet, wer oder auch was Onkel Samuel ist und vor allen Dingen, was er getan hat. Keine Angst, keine Wut, kein Respekt. Sie nimmt es hin und es scheint, als wäre sie in einer lapidaren verbalen, nicht ganz so schlimmen Auseinandersetzung. Andere wären geschockt und wütend oder ängstlich, aber nein, Dawn ist in meinem Augen echt gechillt. Ob das Abgebrühtheit oder Dummheit ist, keine Ahnung. Auch ihre Entdeckung über Julien, leichte Verwirrung, aber hey, ansonsten vollkommen ruhig sein und das Leben nicht hinterfragen. Passt schon. 


    Dann ist da Julien, der dunkle schroffe, aber heiße Typ. Tjaaaa, von seiner Sexiness habe ich nichts gemerkt, aber vielleicht muss man da ja hinter die Buchstaben gucken. Ich weiß nicht, was Dawn oder irgendein anderes Mädchen an ihn findet. Der Beschreibung nach scheint er zwar "gut" auszusehen, aber wieso genau, keine Ahnung. Schließlich legt Dawn hier in der Beschreibung dann doch wenig Augenmerk. Auch seine Art ist eher uuäh. Es beginnt mit der typischen Bad Boy Masche und dem "Halt dich von mir fern, ich bin nicht gut für dich" Getue. Soweit, so schön. Aber sein Ködern, Heranziehen, Wegstoßen ging mir äußerst auf den Zeiger. Generell ist diese Ja-Nein-Beziehung für mich meist ein rotes Tuch, aber es kommt in Büchern darauf an, wie es dargestellt wird. Hier brüstet sich Dawn in meinen Augen fast damit, dass die beiden an einem Tag zusammen, dann auseinander und dann wieder zusammen waren. Wooow, vielleicht habe ich auch einfach keine Ahnung, was eine Beziehung ist oder die Dawn lebt gern toxisch. Gesund ist jedenfalls anders. Grundsätzlich muss ich aber sagen, dass ich die Beziehung zwischen den beiden überhaupt nicht verstanden habe. Wieso sie sich zueinander hingezogen fühlen? Keine Ahnung, ich habe kein Knistern gespürt und beim Lesen hatte ich auch nicht diesen "Endlich-haben-sie-sich"-Moment. Vielleicht macht ihre Beziehung auch nur aus, dass Julien Dawns Blut so ansprechend findet. Und das ist dann hier auch nur eine Parallele zu Twilight. 


    Die weiteren Charaktere sind übrigens ebenfalls nach einem Stigma festgelegt und Mühe scheint sich die Autorin da auch nicht gegeben zu haben. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebenfiguren bleiben fremd, blass und oberflächlich. Sehr schade. 


    Wie man sich bereits auf Seite 2 des Buches vorstellen kann, geht es auch hier um Vampire und, wie man später erfährt, um Lamia. Diese Wesen waren mir bis dato unbekannt, ihre Ähnlichkeit zu Vampiren ist jedoch recht groß. Da hat die Autorin einen guten Job gemacht. Die Story um die Lamia ist auch interessant, wenn auch leider viel zu kurz gekommen. Ja, das war es auch schon an dem, was ich unbedingt positives sagen wollte! Der Vampirteil ist etwas zwischen klassisch und neugestaltet. Ganz nett zu lesen, gerne hätte ich mir mehr Inhalt gewünscht.


    Nun zu den Parallelen... Eine Orientierung an Werken von anderen Personen ist in Ordnung. Niemand, bis auf wenige Ausnahmen, kann das Rad neu erfinden und das erwarte ich auch nicht. ABER, wenn ich Bis(s) zum Morgengrauen lesen möchte, dann lese ich dieses Buch auch und nicht ein anderes, von dem ich eine andere Geschichte erwarte. An manchen Stellen kam es mir so vor, als hätte Lynn Raven eins zu eins übernommen. Textpassagen, Dialoge und einfach die Idee. Selten habe ich eine so sehr abgekupferte Story gesehen, wie hier. Mindestens genauso kamen auch Stellen im Film vor, denn in den Büchern von Bis(s) war wenigstens weit aus mehr Inhalt. Dort machte es Sinn und ich konnte alles besser nachvollziehen und auch fühlen. Hier hat die Autorin sich in meinen Augen stets bemüht, eine andere Autorin zu imitieren. Hat a) nicht geklappt und b) wurde meine Enttäuschung über diesen ersten Band der Reihe und damit auch die Euphorie weiterzulesen, immer schmaler...


    Zusätzlich kommt der Schreibstil hinzu. Ich habe bereits Bücher von Lynn Raven gelsen und die fand ich auch alle wirklich gut. Keine Ahnung, was genau sie sich hierbei gedacht hat oder welche Vorgaben sie hatte, aber den Schreibstil finde ich fast genauso anstrengend, wie das Buch. Ich empfand es als zäh und stellenweise langweilig, weshalb mich diese knapp 330 Seiten mehr Lebenszeit gekostet haben, als notwendig. Ferner konnte ich einfach alles vorhersehen, was so etwas wie Spannung nicht nicht mal ansatzweise aufkommen ließ. 


    Insgesamt empfinde ich dieses weniger erfolgreiche Replika des weltweiten Bestsellers wirklich nicht gut. Vielleicht muss man sich mit so etwas abfinden, vielleicht war es der falsche Zeitpunkt, vielleicht habe ich auch einfach zu hohe Ansprüche. Ich werde es wohl nicht erfahren, aber hey, die Idee mit den Lamia war gut. Immerhin. Aber leider reicht das für mich nicht. Ich war genervt von so vielen Aspekten, dass ich dieses Buch bisher nicht weiterempfehlen kann und sogar im Nachhinein noch von zwei auf einem Stern nachbewerte. Dennoch lese ich die beiden anderen Bände, denn die Hoffnung auf Besserung stirbt zu letzt (aber sie stirbt...) 🧛🏼‍♀️

  5. Cover des Buches Ayla und das Tal der Pferde (ISBN: 9783641163440)
    Jean M. Auel

    Ayla und das Tal der Pferde

    (229)
    Aktuelle Rezension von: FineAnders

    Nachdem das Mädchen Ayla von ihrem Clan verstoßen wurde, lebt sie allein im Tal der Pferde. Sie zähmt eine wilde Stute, zieht ein Löwenbaby groß und nutzt beide Tiere zum Jagen und überleben. Dann lernt sie Jondalar kennen und ihrer beider Weltsicht wird auf die Probe gestellt, auch wegen der Verständigungsschwierigkeiten zwischen den beiden.

    Ich finde die Entwicklung dieser jungen Frau in der Steinzeit großartig beschrieben. Sie lernt so viel um ihr Überleben zu sichern, sie verzweifelt nie und entdeckt ständig neues und macht vieles für sich nutzbar. Ihre Offenheit und Neugier ist dabei von großem Vorteil. Man sollte aber nicht vergessen: Es ist Fantasy! Vermutlich hat nicht ein Mädchen in so kurzer Zeit so viel erfunden und entdeckt... An manchen Stellen fand ich Ayla auch irgendwie zu perfekt. Ich hätte mir an ihr auch einige Schwächen gewünscht.

    Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich habe beim lesen immer wundervolle bunte Bilder im Kopf. Manchmal sind die Beschreibungen durch ihre Genauigkeit etwas langatmig. Die Spannung lässt aber nie nach und ich hatte bis zur letzten Seite viel Freude beim lesen und mitfiebern.

  6. Cover des Buches Ayla und der Stein des Feuers (ISBN: 9783641079215)
    Jean M. Auel

    Ayla und der Stein des Feuers

    (172)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Dies ist bereits der 5. Band der sechs teiligen "Erdenkinder Saga" und auch dieser Band hat mir wieder gefallen. Allerdings gingen mir die Wiederholungen aus den vorigen Bänden und auch im Buch etwas auf die Nerven. Klar, so kann das auch jemand lesen, der die vorigen Teile nicht gelesen hat. Ich habe die Passagen zwar meistens nur überflogen, aber man hätte durchaus weniger Rückblenden einbauen können oder diese nicht so ausführlich gestalten können. Dennoch fand ich es wieder sehr interessant, wie das Leben vor 20.000-30.000 Jahren beschrieben wurde und werde auch noch den letzten Teil irgendwann lesen. 


    Diesem Teil gebe ich aber, wie dem vierten Teil, einen Punkt weniger, also nur 4/5🦉 

    Die ersten drei fand ich wirklich deutlichst besser als die letzten beiden. 

    Ich habe schon ein paar Mal gehört, dass die Reihe nach dem 3. oder 4. Teil abgebrochen wurde. Das fände ich auch schade, da es trotzdem sehr interessant ist und mir die Geschichte um Ayla sehr gefällt. 

  7. Cover des Buches Die Reise unserer Gene (ISBN: 9783548062341)
    Johannes Krause

    Die Reise unserer Gene

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    Die Paläogenetik befasst sich mit der Analyse genetischer Proben fossiler und prähistorischer Überreste von Organismen. Was zunächst etwas sperrig klingt und nur für Fachleute interessant erscheinen mag, erweist sich durch dieses Sachbuch schon nach wenigen Kapiteln als spannender, überraschender Streifzug durch die Vergangenheit der menschlichen Spezies. Dies war für mich wirklich neu: Die Forschungsergebnisse aus einem Teilgebiet der Biologie führen zu neuen Erkenntnissen in der Geschichtsschreibung! Selbst studierte Naturwissenschaftlerin dachte ich eigentlich, über aktuelle Debatten in Humangenetik und Anthropologie einigermaßen auf dem laufenden zu sein. Weit gefehlt - selten habe ich in einem Buch so schnell so viel dazu gelernt.

    Das Sachbuch ist durchaus anspruchsvoll und fordert die Leser*innen. Doch bleibt die Unterhaltung dabei nicht auf der Strecke. Das Autorenduo, der Biochemiker, Genetiker und Anthropologe Prof. Johannes Krause und Wissenschaftsjournalist Thomas Trappe haben sich hier offensichtlich bestens ergänzt.

    Auch die Ausstattung des Hardcovers ist hervorragend. Eine Vielzahl an Abbildungen und Grafiken veranschaulicht den Text, auf Vor- und Nachsatz illustrieren farbige Karten historische Besiedlung der Welt und frühere Kulturkreise.

    Das letzte Kapitel wird politisch und unterscheidet sich vom Rest, indem es subjektive Meinungen zum Ausdruck bringt. Diese muss man nicht teilen, aber sie eingen sich gut als Ausgang für eine Diskussion über aktuelle Migrationsbewegungen.

  8. Cover des Buches Der Neandertaler, unser Bruder (ISBN: 9783406750762)
  9. Cover des Buches Europa (ISBN: 9783458681410)
    Tim Flannery

    Europa

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Birnbaum

    Geschichte eines Kontinent mal ganz anders gesehen - aus der Erdgeschichte heraus. Was war Europa vor 100 Millionen Jahren? Hauptsächlich Wasser. So langsam sind wir "hochgekommen", die ersten Funde von unserer Spezie homo sapiens lagen da viel näher. Davor gab es Verbindungen nach Nordamerika bis hin zum Fernen Osten - plötzlich wird das eigene Sein und die eigene erlebte und gelernte Geschichte so winzig. Wer Spaß an "großen Linien", langfristigen Perspektiven und Überraschungen fürs eigene Denken mag, der wird sich an Tim Flannery manchmal etwas wissenschaftlichem Exkurs erfreuen und immer weiter lesen wollen, auf der Suche nach dem "Wann kommen wir?" 

  10. Cover des Buches GEOkompakt / GEOkompakt 41/2014 - Der Neandertaler (ISBN: 9783652003513)
    Michael Schaper

    GEOkompakt / GEOkompakt 41/2014 - Der Neandertaler

    (1)
    Aktuelle Rezension von: mistellor
    Eine hochinteressante Lektüre über die Entwicklung des Homo sapiens, des Homo neanderthalensis, des Homo erectus und alle zur Zeit bekannte Menschenarten. Dabei war es hochinteressant zu erfahren, dass in den letzten Jahren in eine Höhle in Sibirien Knochen gefunden wurden, die ziemlich wahrscheinlich eine neue Menschenart darstellen. Während man noch zu meiner Studienzeit dachte, dass man alle vorhandenen Menschenarten gefunden hätte, ist es heute möglich durch stark verfeinerte Untersuchungsmethoden die Menschen neu zu klassifizieren. Erheblich dazu beigetragen hat die DNS-Analyse.
    Der Schwerpunkt des Buches liegt beim Neandertaler, sein Vorkommen, sein Leben, sein Aussterben.
    Homo neanderthalis lebte vor allem in Europa, vermutlich kam er aus Asien. In Europa war zu dieser Zeit eine Eiszeit, so dass seine körperliche Entwicklung sich der Kälte im Laufe der Jahre anpasste. Er war kleiner als der heutige Mensch, gedrungener, sehr viel muskelgepackter. Seine Arme waren deutlich länger. Er war ein Familien- bzw Sippenmensch. Die Sippe lebte von der Jagd und Sammlung von Pflanzen.
    Aus dem fernen Afrika wanderte im Laufe der Jahrtausende eine neue Menschenrasse nach Europa ein. Der Homo sapiens. Heute gilt es als gesichert, dass beide Menschenrassen sich trafen und auch vermischten. Interessant ist beispielsweise, dass in uns auch Neandertal-DNS nachgewiesen werden kann.
    Die neue Hypothese über das Aussterben der Neandertaler erscheint mir schlüssig. Danach scheint es möglich, dass der Neandertaler auf Grund seiner Lebensweise vermutlich selbst zu seinem Untergang beigetragen hat.  Dadurch, dass er vermutlich nur in Familienverbänden oder kleinen Sippen gelebt hat, konnte die Mitglieder bei widrigen Lebensumständen nicht mit genügend Essen versorgt werden. Das selbe traf zu, falls ein Nahrungsbeschaffer verunglückte. Ungünstig für das Überleben war sicher auch die große Verbreitung des Neandertalers. Funde gab es vom Osten Europas bis in den Süden Europas. Vermutlich sind sich viele Sippen niemals begegnet. Die These, dass der Homo sapiens am Untergang beteiligt war, und die Neandertaler ausgerottet hat, lässt sich nicht mehr aufrecht halten. Aber sicher ist heute, dass sich beide Arten vermischt haben, wie wir in unserer DNS heute noch feststellen können.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war sehr informativ und sehr gut recherchiert.
    Es bekommt von mir 5 Sterne.
  11. Cover des Buches Wie geschah es wirklich? (ISBN: 9783899051674)
  12. Cover des Buches MENSCH! (ISBN: 9783551254955)
    Susan Schädlich

    MENSCH!

    (52)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Woher kommen wir? Wer waren unsere Vorfahren? Und ab wann lernten sie, mit Werkzeugen umzugehen? Dieses Comic-Sachbuch nimmt uns mit auf eine Zeitreise durch die Evolution der Menschen und erzählt die spannendste Geschichte überhaupt - die Geschichte von uns allen.
    Dabei erfahren wir nicht nur viel über die einzelnen Menschenarten bis zum Homo sapiens, sondern erhalten auch Einblicke in die wissenschaftliche Arbeit von Forscher*innen aus aller Welt. Los geht’s auf eine Zeitreise durch sieben Millionen Jahre Menschwerdung!

    Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 8- jährigen Sohn gelesen und waren sehr begeistert. Das Buch wechselt sich ab zwischen einem humorvollen Comic und wissenswerten Fakten der ersten Menschen bzw. unserer Urahnen. Es hat uns viel Spaß gemacht in die Vergangenheit zu reisen und etwas von Lucy, den Neandertalern und vielen weiteren Menschenarten der Evolution zu erfahren. 

    Fazit: Spannender Mix aus Comic und vielen wissenswerten Fakten, sehr zu empfehlen.

  13. Cover des Buches Kidstory (ISBN: 9783737372824)
    Tamar Weiss Gabbay

    Kidstory

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Zisaliest

              Im Buch "Kidstory" wird Geschichte für Kinder lebendig. Anhand von Erzählungen, wie Kinder in dieser Phase gelebt haben könnten, was sie beschäftigt, bewegt, womit sie gespielt und wie sie ausgesehen haben, lässt junge und alte Leser*innen schnell in das Buch eintauchen. 

    Das Buch lässt sich sowohl chronologisch als auch in einzelnen Kapiteln lesen, und versorgt mit vielen spannenden Informationen, die trotzdem nicht überfrachten sondern das Interesse am Weiterlesen wecken. Das angegebene Alter von 7-12 finde ich sehr passend gewählt, voher ist das Thema noch zu komplex.

    Für mich ist das Buch ein absolutes Must have für alle Geschichtsinteressierten Kinder, für Lehrer*innen für den Einsatz im Deutsch- oder Sachunterricht aber auch für andere Menschen, die statt in Geschichtsbüchern lieber in Geschichten schmökern. 

            

  14. Cover des Buches Neandertal (ISBN: 9783442719495)
    Claire Cameron

    Neandertal

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Jidewi

    Neandertaler- in meinem Kopf formt sich ein Bild, geprägt von oberflächlichem Schulwissen und Kinderdokumentationen, Bildbänden einer anderen Zeit und somit ist das, was ich vor meinem inneren Auge sehe, eine Affenform, sehr primitiv, zurückgeblieben mit neuzeitlichem Blick und somit lange von meiner bewussten Bildfläche verschwunden, aus meinen Gedanken und somit auch aus meinem Leben. Bis jetzt.

    "Neandertal" von Claire Cameron ist so viel mehr als nur ein Roman, der einem Neandertaler-Mädchen in gekonnten Zeitsprüngen einer jungen Frau im Hier und Jetzt gegenüberstellt, ihre Geschichten strukturiert verwebt, und eine längst vergessene Zeit lebendiger erscheinen lässt, als es der Leser glauben mag. Es ist eine wunderbare Geschichte übers Überleben, den Glauben daran, sowie die eigenen Grenzen.

    Der Stil ist angenehm leicht, fließend, die Worte erzählen eine Geschichte, dokumentativ und zugleich emotional genug, um den Leser schon früh an die Protagonisten zu binden. Das Neandertaler-Mädchen wird sehr nahbar skizziert und authentisch in einem Rahmen, den nur ein solcher Roman erzeugen kann. Der Leser will ihre Reise begleiten, ihr Wesen verstehen und auf den urzeitlichen Pfaden wandern, die sie auswählt. Bei Rosamund überwiegt hingegen die Neugier für ihr Handwerk, als auch ihre unleugbare Verbindung zum Neandertaler-Mädchen. Die Geschichte ist spannend, einzigartig und komplett anders als erwartet, einnehmend auf eine ganz neue Art und Weise. Die Geschichte ist Augen öffnet, wundersam und abschreckend zugleich, jedoch ist das Gefühl überlegen, die ganze Zeit Neandertaler falsch eingeschätzt zu haben und das, was nach dem Roman folgte, war eine Weiterbildung für mich selbst, Ambitionen waren geweckt und das schlechte Gewissen dazu. Eine Empfehlung für alle, die in eine andere Welt eintauchen wollen, sich für das Zeitalter interessieren und auf ungewohnten Pfaden wandeln wollen.

  15. Cover des Buches Herkunft und Geschichte des Menschen (ISBN: 9783833301308)
    Steve Olson

    Herkunft und Geschichte des Menschen

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Kurz: Alle Europäer sind Verwandte, wenn auch im Einzelfall über 999 Ecken. Und es kommt noch dicker. Denjenigen, die rassistische Klischees mit sich herumtragen, verpasst Olson eine Breitseite. Als Beispiel nennt er den Gesandten aus Äthiopien, der im Mittelalter eine Hofdame Heinrichs II. heiratete und mit ihr Kinder hatte. Heute sind alle Europäer Nachkommen dieses Äthiopiers. Global wird dieser Effekt vollends, wenn man 2000 Jahre oder noch weiter in die Vergangenheit blickt: „Jeder heute lebende Mensch auf der Welt“, schreibt Olsen, „kann mit hoher Wahrscheinlichkeit Nofretete (sie hatte sechs Töchter), Konfuzius und Julius Caesar (über seine illegitimen Kinder) zu seinen Vorfahren rechnen.“ Stammbaumforscher sollten im Übrigen stets auf Überraschungen gefasst sein. Olson berichtet von einem US - Amerikaner, der in der männlichen Linie von schwedischen Vorfahren abstammte und eines Tages beschloss, der Spur der verehrten Ahnen bis in die alte Heimat zu folgen. Dort fand er heraus: Der Familienname des ausgewanderten Urahnen kam von einem großen Bauernhof außerhalb von Stockholm. Dort wurden damals die vaterlosen Kinder der Prostituierten aufgezogen.
  16. Cover des Buches Die Neandertaler und wir - (ISBN: 9783421070203)
    Svante Pääbo

    Die Neandertaler und wir -

    (2)
    Aktuelle Rezension von: CARebaf

    Ich gestehe, dass ich als Biochemiker einen Vorteil bei der Lektüre dieses Buches habe, das ich für sehr gut befinde. Es geht stellenweise tief in labortechnische Details, mit denen ich in meinem Leben auch schon konfrontiert war und mich sehr darüber gefreut hatte, alledem im Buch wieder zu begegnen. Für Fachfremde mag das jedoch eher abschreckend sein. 

    Der Roman oder besser die Autobiografie beschreibt das Leben und die Arbeit von Svante Pääbo, der mit estnischen Wurzeln in Stockholm 1955 (zwei Jahre nach mir) geboren wurde und sich dann der Entschlüsselung des genetischen Codes der Neandertaler gewidmet hat. Ein zähes Ringen, aber es ist im gelungen und er erhielt 2022 dafür völlig verdient einen Nobelpreis. Auf 400 Seiten skizziert er in einer klaren Sprache diesen steinigen, wissenschaftlichen Prozess. Dabei nimmt er uns gleichzeitig auch mit auf den Weg der Jetztmenschen, wie er uns nennt, von unserer Entstehung in Afrika bis heute. Natürlich spielen dabei die Verbindungen oder besser Verschmelzungen mit den Neandertalern und ganz am Ende auch noch mit der Denisova-Frau eine entscheidende Rolle. Für mich 5 Sterne und absolut lesenswert.

  17. Cover des Buches Sapiens - Der Aufstieg (ISBN: 9783406818103)
    Yuval Noah Harari

    Sapiens - Der Aufstieg

    (14)
    Aktuelle Rezension von: 99Hermione99

    Ich finds richtig cool! Ich bin 14 Jahre alt und war sofort gefesselt von diesem Comic. Eigentlich sind Menschen die schwächsten Lebewesen. Warum haben sie es also so schnell - schneller als jedes Lebewesen zuvor - an die Spitze der Nahrungskette geschafft? Mit diesen und sehr vielen anderen Fragen zur Evolution und den Homo Sapiens beschäftigt sich Yuval Noah Harari in dieser Geschichte. Alles ist sehr humorvoll, aber auch ernsthaft und vielfältig geschrieben und gezeichnet. Am Schluss kommt es sogar noch zu einem Gerichtsprozess! Ich empfehle es allen, die keine Lust haben, ein Buch darüber zu lesen, oder aber einfach nebenbei auch noch den Comic lesen wollen! Viel Spass beim Lesen
    ! :-)


  18. Cover des Buches Steinroller (ISBN: 9783492060332)
    Martin Lassberg

    Steinroller

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Das Buch hat mich angesprochen, weil die Geschichte in der Steinzeit spielt und zudem ein Krimi ist. Beides mag ich. Tatsächlich fand ich die Story auch originell und humorvoll und auch durchaus spannend. Es ist viel "Ermittlungsarbeit", aber eben auf eine ganz andere, besondere Art. Und zudem hat mich die Geschichte auch zum Schmunzeln bringen können; ich mochte den Humor. 

    Schade, dass es nur diesen einen Band gibt. Ich hätte gerne mehr von Kommissar Steinroller gelesen!  

  19. Cover des Buches Neandertal - Tal des Lebens (ISBN: 9783442458516)
    John Darnton

    Neandertal - Tal des Lebens

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Faidit
    Die ehrliche Auseinandersetzung des Autors mit den menschlichen Charakterschwächen und dem Wettbewerb zwischen den Nationen, die als Moral des Romans zwischen den Zeilen durchblitzt, hat mir sehr gut gefallen. Außerdem ist er einer der wenigen US-amerikanischen Romane, der nicht die Arroganz der weltrettenden Nation transportiert, sondern kritisch mit dem Verhalten der Regierenden umgeht. 

    Da haben in einem bisher unentdeckten, sehr schwer zugänglichen Tal auf dem Dach der Welt einige Exemplare einer menschlichen Spezies überlebt, die ohne Sprache eine weit machtvollere Kommunikationsmöglichkeit entwickelten, welche der heutige, ach so zivilisierte und fortschrittliche Homo sapiens sapiens natürlich unbedingt für sich beanspruchen will – und schon geht es wieder um Militär und Weltmacht! Die eigentlichen Forscher, die zunächst nichts davon ahnen, was mit ihren Forschungsergebnissen tatsächlich am Ende geschehen soll, sind ebenfalls keine Engel. Keiner, selbst die Guten nicht, ist ohne den Makel des Egoismus, der am Ende das Paradies beinahe zerstören und die letzten friedlichen, von einer kindlichen Naivität geprägten Homoniden auslöschen könnte. Oder werden eventuell Überlebende doch derart von dem Kontakt mit dem modernen Menschen geprägt, dass sie ihre Unschuld verlieren?

    Es dauerte einige Seiten bis ich einen Bezug zu den Protagonisten aufbauen konnte, da etwas zu wenig Gefühl in dem Roman transportiert wurde. Wie häufig bei von männlichen Autoren geschriebenen Romanen, ist die weibliche Hauptfigur sowohl emotional wie auch physisch besonders blass charakterisiert und erinnert stark an eine Barbiepuppe. Die Neandertaler und ihr Lebensraum konnte ich mir wiederum sehr gut bildlich vorstellen. Dieses Kopfkino funktionierte dann ganz gut, als ich über die ersten, durch fehlende Emotionen sehr langatmigen Kapitel erst einmal hinweggelesen hatte.
    Am Ende zeigte sich der Tiefgang in dem Roman!
  20. Cover des Buches Dash (ISBN: 9783738066876)
    Christina M. Fischer

    Dash

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Luna0501
    Nat, mittlerweile 23 Jahre alt, ist seit 8 Jahren auf der Flucht. Nicht vor Vampiren, wie man zu der Zeit vielleicht annehmen könnte, sondern vor ihrem eigenen Fleisch und Blut. Hass ist gar kein Ausdruck für das, was sie für Nathan empfindet. Um zu reifen und zu einer starken Frau zu werden, benötigte sie diese Zeit. Doch die Vergangenheit holt sie ein und plötzlich steht Dashian vor ihr. Ein blonder Riese mit Muskelbergen und der Körperbeherrschung eines Kriegers.
    Warum entführt er die junge Frau? Wird er sie Nathan zurück in die Hände spielen?

    Ein alter Krieg muss verhindert und das Abkommen eingehalten werden.

    Liebe oder Verpflichtung?

    Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...

    Ich verbinde Bücher über Vampire oder Gestaltwandler leider oft mit Klischees oder ziemlich naiven Charakteren. Natalie mag zu Beginn ab und zu auch etwas ahnungslos wirken, aber naiv ist sie zu keiner Zeit. Die Art, wie sie überlebt, hat mich echt beeindruckt. Ihren Mut und ihren Ehrgeiz hat sie zum Glück wieder gefunden. Als seltsame Dinge um sie herum passieren, stellt sie das zwar in Frage, wirkt aber nicht so kopflos und auch wenn sie sich zu ein paar Dingen mehr überreden lässt, als selbst sofort zu zu stimmen, passte das doch irgendwie in die Handlung. Denn ihr wird vom männlichen Protagonist nie Leid zu gefügt. Es mag so aussehen und es ist teilweise auch etwas moralisch fragwürdig, was passiert, aber blickt man genauer hin, bemerkt man die Umsichtigkeit des Vampirs und das Fingerspitzengefühl. Nat wächst über sich und ihre Ängste hinaus. Sie handelt authentisch und ich hab sie sehr ins Herz geschlossen, auch wenn man vielleicht ab und zu über ein kleines Klischee stolpert.

    Dash ist wirklich ein richtiger Neandertaler. Er ist sexy, rustikal und ziemlich grob. Seine Ausstrahlung eine Mischung aus verführendem Charme und brutaler Hartherzigkeit. Und trotz seines rauen Auftretens besitzt er ein Herz aus Gold. Seine Familie steht unter seinem Schutz ohne Rücksicht auf Verluste und wen er wirklich in sein Herz lässt, der hat ein Stein bei dem großen Krieger im Brett. Eigentlich wollte Dashian nie ein Anführer sein und doch ist er geboren für die Rolle. Als sein Ziehvater von den Jägern getötet wird, wird ihm diese Rolle aufgezwungen und er nimmt sie trotzdem sehr ernst. Seine Vorgehensweise ist nicht immer sehr nachsichtig. Im Gegenteil, Dash benimmt sich lieber wie der berühmte Elefant im Porzellanladen und stößt damit öfters mal mit dem Rat der Reinblütigen zusammen. Das dann eine Menschenfrau sein ganzes Dasein auf den Kopf stellt und ihn so richtig aus der Bahn wirft, gefällt ihm zwar nicht, aber uns Lesern lässt genau diese Tatsache den Grobian erst richtig liebenswert wirken. Genau wie Nat, habe ich ihn für seine Taten wohl verachtet und geliebt zur gleichen Zeit. Was ich am meisten an diesem großen Bär liebe, ist die Tatsache, das Worte nicht unbedingt sein Metier sind, er mit Gesten und Taten aber so viel aussagt, das einem die Gänsehaut auf die Arme tritt. Ich liebe es bei diesem Mann zwischen den Zeilen lesen zu müssen, um zu verstehen, was in ihm vor geht. Ein Blick, eine Tat, eine Geste und man ist ihm verfallen...

    Die Handlung ist vielfältig und überraschend verstrickt. Ich habe nicht mit so einer umfangreichen Geschichte gerechnet und freute mich über die spritzigen Ideen, welche Christina M. Fischer so aufgewartet hat. Es gab mehrere ganz tolle Nebencharaktere, die einen wichtigen Teil zur Handlung beigetragen haben. Es wurden sozusagen nebenbei noch die eine oder andere Geschichte aus der Vergangenheit mit erzählt und dann natürlich am Ende in einem riesigen Knall gelöst. Die Enden liefen zusammen und es war einfach fantastisch.

    Die Nebendarsteller selbst besaßen so liebevoll gestaltete Persönlichkeiten mit greifbar dargestellten Vergangenheiten, dass ich so viele ins Herz geschlossen habe. Am liebsten würde ich jetzt wissen, wie es mit Pain weiter geht, ob aus zwei anderen nun ein Pärchen wird, ob Dash... aber das würde zu viel spoilern.  Man spürt einfach die Liebe der Autorin zu den Personen und zum Detail. Rundherum eine perfekte Story.

    Das Einzige, was ich vielleicht ein wenig zu bemängeln hätte, ist die Länge der Story an und für sich. Ab und zu war es mir ein bisschen zu detailliert und es zog sich dann mal eine Seite lang etwas. Und ich denke, man hätte hier ab und zu auch im Lesefluss noch besser vor gehen können. An und für sich, ist die Schreibweise aber gewohnt locker und wortgewandt. Christina M. Fischer weiß ihre Leser zu fesseln, starke Emotionen hervor zu rufen und sie so lange an ihre Geschichte zu binden, bis man die letzte Seite ausgelesen hat. Das ging auch ziemlich schnell.

    Ich würde "Dash: Fesseln des Blutes" immer wieder zur Hand nehmen, und kann Fans von Vampirbüchern nur dringend empfehlen, dieses zu lesen. Ihr werdet richtig verblüfft sein.

    Ich gebe 4,5 Sterne!
  21. Cover des Buches Der Neandertaler (ISBN: 9783608941371)
  22. Cover des Buches Alles klar! Der kleine Drache Kokosnuss erforscht die Steinzeit (ISBN: 9783570177907)
    Ingo Siegner

    Alles klar! Der kleine Drache Kokosnuss erforscht die Steinzeit

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Der kleine Drache Kokosnuss beschliesst mit Freunden Matilda und Oskar mit dem Laserphaser ihren Steinzeitfreund Klonk zu besuchen. Kaum angekommen häufen sich die Fragen. Ab wann gab es Steinzeitmenschen? Welche Werkzeuge haben sie benutzt? Wer waren die Neandertaler? Wie wurde das Rad erfunden? Was haben Steinzeitmenschen gegessen? Waren sie Jäger oder Sammler? Welche Kleider haben sie getragen? Der kleine Drache Kokosnuss macht sich auf die Suche nach Antworten.

    Das Buch "Alles klar! Der kleine Drache Kokosnuss erforscht die Steinzeit" baut auf dem Buch „Der kleine Drache Kokosnuss reist in die Steinzeit“ auf. Aber abgesehen von einigen Einzelheiten, wie z.B. Klonk, den die drei Freunde schon kennen, kann man das Buch gut unabhängig lesen. Die Geschichte führt durch die wichtigsten Themen der Steinzeit und ist in sich abgeschlossen. Mit viel Wissen und Illustrationen macht es auch Erstlesern Spass alles zu erfahren.

    Mein Fazit: Ein Wissensbuch über die Steinzeit, das viel Sachverständnis durch den kleinen Drachen Kokosnuss vermitteln kann. Zum Beispiel ist es als Ergänzung zum Schulthema sehr gut geeignet und spannend. 5 Sterne.

  23. Cover des Buches Neanderthal (ISBN: 9783453318250)
    Jens Lubbadeh

    Neanderthal

    (50)
    Aktuelle Rezension von: ManfredLiest

    Neanderthal greift ein faszinierendes Thema auf: die Rückkehr des Neandertalers durch Klontechnologie. Die Idee, ausgestorbene Menschenarten wiederzubeleben und in unsere Gesellschaft zu integrieren, ist provokant und regt zum Nachdenken an – besonders im Kontext eines übersteigerten Gesundheitswahns und gesellschaftlicher Optimierungsfantasien.

    Ab und zu verliert sich die Geschichte in überzeichneten, animalisch wirkenden Sexszenen, die eher irritieren als zur Handlung beitragen.  Der Stil wirkt leicht holprig, mit abrupten Übergängen und teils unlogischen Entwicklungen. Lubbadeh überfrachtet zudem den Plot mit ermüdenden Exkursen zur Gehörlosenkultur und gesellschaftlichen Strukturen, was den Lesefluss hemmt.

     Die Darstellung der Neandertaler selbst bleibt oberflächlich – sie dienen mehr als Projektionsfläche für Ängste und Wünsche der modernen Gesellschaft, als dass sie wirklich als eigenständige Wesen mit Tiefe erscheinen. Die Vision einer radikal veränderten Welt im Jahr 2050 wirkt zudem wenig glaubwürdig.  

    Trotz interessanter Ansätze bleibt das Buch stilistisch und inhaltlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Trotzdem eine Leseempfehlung.

  24. Cover des Buches Superman 15. Superband - Die neuen Super-Teams! (ISBN: B003JLGHP4)

    Superman 15. Superband - Die neuen Super-Teams!

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Gibt es solche Lehrer wie Jefferson Pierce wirklich? Halte ich für schwer vorstellbar, auch wenn man die Superheldentätigkeit außen vor läßt. Bei einem mißglückten U-Bahn-Raub wird eine unschuldige Zeugin erschossen, und deren Freund entpuppt sich als rückwärtsentwickelnder Alien, der vom Neandertaler über den Pterosaurier alles bereit hält. Außer Superman kann da nur ein entschlossener Lehrer helfen. Hallo Schuldirektoren, bitte nur Lehrer dieses Typs einstellen (die wie Pierce auch ehemalige Olympiasieger sind).

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