Bücher mit dem Tag "neapel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "neapel" gekennzeichnet haben.

146 Bücher

  1. Cover des Buches Meine geniale Freundin (ISBN: 9783518469309)
    Elena Ferrante

    Meine geniale Freundin

     (609)
    Aktuelle Rezension von: Willson

    Ich mochte die ganze Reihe von Elena Ferrante sehr gerne und mir fällt es schwer jedes Buch einzeln zu bewerten,  da ich fand es gehört alles zusammen.   Auch wenn sich Teile etwas zogen, war stets Spannung vorhanden und am Ende war es so als ob man Abschied von einer Familie nimmt,  die einem ein paar Wochen begleitete.  

  2. Cover des Buches Vendetta (ISBN: 9783943650815)
    Katja Montejano

    Vendetta

     (69)
    Aktuelle Rezension von: trollchen
    Vendetta

    Herausgeber ist Pax et Bonum; Auflage: 1 (2. Januar 2015) und hat 220 Seiten.

    Kurzinhalt: Anna Pizzo, Tochter des sizilianischen Cosa Nostra-Chefs Don Vito, lebt nach einem brutalen Übergriff und dem Tod ihres ungeborenen Sohnes zurückgezogen in ihrem Loft. Nach der Versöhnung mit ihrem Vater, der sie einst in eine unfreiwillige Heirat drängen wollte, sichert dieser ihr Hilfe bei ihrer Vendetta zu: Anna will Malik Brenner, ihren ehemaligen Freund und den Mörder ihres Kindes, zur Strecke bringen. Um sich ganz auf die Suche nach ihm konzentrieren zu können, kündigt die hochbegabte Hackerin ihren Job bei der Soffex AG, wird aber an ihrem letzten Arbeitstag Zeugin des Amoklaufs ihres ehemaligen Vorgesetzten Daniel Rohner.
    Zur selben Zeit bricht in Italien ein blutiger Mafiakrieg aus. Zwei Brüder versuchen, die Alleinherrschaft über die vier großen Organisationen an sich zu reißen. Um Anna nicht zu gefährden, beordert Don Vito seine Tochter nach Sizilien zurück. Was niemand weiß: Es gibt einen Maulwurf unter Don Vitos engsten Vertrauten.
    Wer steckt hinter den blutigen Anschlägen auf die Mafia-Clans? Während Anna eine Spur in der Schweiz verfolgt, gerät sie zwischen die Fronten und in Lebensgefahr. Wer ist ihr Freund und wer ihr Feind?
    'Vendetta – Die Rache der Anna Pizzo' ist eine rasante Story, ein Cocktail aus Action, Rache, Verrat und Familienehre – gewürzt mit Internet- und Wirtschaftskriminalität. Die Autorin Katja Montejano verwebt ihre Leidenschaft für Kriminalfälle geschickt mit fiktiven Figuren und tatsächlichen Ereignissen zu einem authentischen Thriller, der in Neapel, auf Sizilien und in der Schweiz spielt.

    Meine Meinung: Ich hatte ja schon ein Buch der Autorin gelesen und wusste demnach schon, was mich erwartete. Und ich wurde nicht enttäuscht. Am Anfang war ich skeptisch, ob mich das Thema Mafia packen wird, aber es ist weit besser als packend gewesen. Denn es war noch mehr als das, denn es ging um Computerkriminalität und Wirtschaftskriminalität. Und, wie man es ja kennt, die Familienehre in Italien wird ja hoch gepriesen. Es liest sich spannend, die Kapitel sind relativ kurz und man hat das Buch schnell durch. Was ich ein wenig störte, ich kenn mich nicht so mit der italienischen Sprache aus und in diesem Buch wurden viele Sachen gesagt, die ich nicht einordnen konnte, ausser die üblichen italienischen Worte, die man kennt.

    Mein Fazit: Ein toller, actionreicher Krimi um Mafia und die diversen Spiele um Macht und wer ein Verräter ist oder nicht. Ich vergebe 5 Sterne, auch wenn es für mich nicht ganz realistisch war. Aber ich kann ihn weiter empfehlen.
  3. Cover des Buches Die Geschichte eines neuen Namens (ISBN: 9783518469521)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte eines neuen Namens

     (348)
    Aktuelle Rezension von: Nadia_Gutwenger

    Schon das erste Buch hat mir sehr gefallen, das zweite aber fast noch besser. Tolle Geschichte

  4. Cover des Buches Die Stille der Lärchen (ISBN: 9783462047349)
    Lenz Koppelstätter

    Die Stille der Lärchen

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Ein weiterer Südtirol-Krimi aus der Feder von Lenz Koppelstätter liegt hier mit „Die Stille der Lärchen“ vor.

    Das Cover zeigt eine traumhafte Kulisse, die den Hintergrund für den gewaltsamen Tod der 17-jährigen Marie bildet. Nahe bei den Urlärchen, einem bekannten Naturdenkmal im Ultental, liegt die erschossene Schülerin.

    Das Dorf meint den Täter rasch zu kennen, ein anderer legt jedoch ein Geständnis ab.

    Commissario Grauner und Saltapepe suchen lange nach einem Motiv und stoßen auf Schweigen im Dorf, ein verfallenes Heilbad sowie literarische Rätsel.

     

    Mir hat auch dieser Krimi gut gefallen. Wieder versteht es der ortskundige Autor, die Atmosphäre Südtirols einzufangen und die Leser in das hintere Ultental mitzunehmen. Beigefügtes Kartenmaterial bildet eine gelungene Ergänzung zum Text. Die beiden unterschiedlichen Ermittler stellen ein gutes Team dar. Die persönlichen Nebenschauplätze von Grauner und Saltapepe halten sich in einem angemessenem Umfang. Das im ersten Band der Reihe erwähnte Geheimnis aus der Vergangenheit von Grauner wird etwas erhellt, ist aber noch nicht zu Ende erzählt.

     

    Der Krimi bleibt bis zum Schluss rätselhaft, eine echte Chance, mitzuraten hat der Leser nicht, da unerwartete Wendungen immer wieder eingearbeitet sind.

     

    Nach gut 300 Seiten ist die Lösung gefunden, es bleibt der Eindruck eines soliden und sehr stimmungsvollen Krimis. Gerne mehr aus der Reihe!

  5. Cover des Buches Verliebt in sieben Stunden (ISBN: 9783552062818)
    Giampaolo Morelli

    Verliebt in sieben Stunden

     (57)
    Aktuelle Rezension von: nadine_im

    Zum Inhalt:

    Paolo hat nicht nur seine Verlobte (nachdem er sie mit seinem Chef erwischt hat), sondern auch seinen Job bei einer Wirtschaftszeitung verloren. Ein Selbstmordversuch scheitert. Da tut sich zumindest beruflich eine Alternative auf: "Macho Man". Paolo ist mäßig begeistert, als er über den Kurs „Die Kunst der Verführung“ schreiben soll. Zu seiner Überraschung ist die Kursleiterin eine Frau: Valeria, mit klaren Vorstellungen, wie es sich verhält zwischen Frauen und Männern. Giampaolo Morelli, in Italien ein bekannter Schauspieler, ist mit seinem Roman eine wunderbare italienische Komödie gelungen.

    Ich bin sehr überzeugt von der Italienischen Geschichte ,Verliebt in sieben Stunden' !!! Das ganze beginnt in Neapel, mit dem betrogenem Paolo, der ein Meister der Verführung wird durch Valeria, mit der seine Verbindung immer enger wird. Es ist eine andere Liebesgeschichte, die ich persönlich aber echt cool und vor Allem interessant finde!
    Das Buch kann flüssig gelesen werden, da kein komplizierter Satzbau vorliegt, und die Kurzkapitel sind auch eine klasse Idee! Am besten fand ich auf jeden Fall, die Stellen, wo Paolo oder andere Männer versucht haben die erlernten Tricks anzuwenden und manchmal auch lustigerweise gescheitert sind! Gefehlt hat mir eine romantische Stelle mit einer Vespa, die man auf dem Cover bewundern kann.
    Ein humorvollles, interessantes und supercooles Buch von einem gut aussehenden Autor ;-)
    Höchstpunktzahl !

  6. Cover des Buches Hochamt in Neapel (ISBN: 9783406731334)
    Stefan von der Lahr

    Hochamt in Neapel

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Sikal
    Der Autor Stefan von der Lahr entführt uns für seinen Kriminalfall nach Italien. Zum Großteil wechseln die Schauplätze zwischen Neapel und Rom, wenngleich man auch Ausflüge über den halben Globus macht – so scheint es mir. Doch alles der Reihe nach …

     

    Der römische Commissario Bariello ermittelt in einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mann anscheinend absichtlich überfahren wurde. Nach den ersten Spuren stellt sich heraus, dass der Fall verzwickter sein muss, als zuerst angenommen und auch in die Politik hineinreicht. Viele Indizien häufen sich gegen einen nach außen hin seriöse Firma, die zuvor Arbeitsplätze geschaffen und auch ein besonderes Zertifikat erhalten hat – hier kann es doch keine Ungereimtheiten geben, oder? Welche dunklen Geschäfte werden hier verschleiert?

     

    In Neapel stößt der neue Weihbischof Montebello durch Zufall auf eine Spur, dass Alexander des Großen sterbliche Überreste in Neapel zu finden sind. So nach und nach stellt sich heraus, dass auch Mitglieder der katholischen Kirche nur Menschen sind und ein offensichtlicher Skandal aufzudecken ist. Währenddessen sterben in Neapel Kinder, ohne dass es eine Spur dafür zu geben scheint. Erst als Bariello und Montebello zusammenarbeiten, beginnen sich Zusammenhänge herauszustellen.

     

    Die Geschichte ist durchaus spannend zu lesen, viele kunsthistorische und kirchengeschichtliche Hintergründe tun das übrige. Wenn man sich für Historisches interessiert, wird man hier gut bedient. Was mich während des Lesens zum Teil verwirrte, waren die vielen vielen Namen, die ich mir einfach nicht merken konnte. Auch wechselten häufig die Orte und der Autor spricht eine solche Themenvielfalt an, dass es mir zu viel wurde – nicht nur die Mafia spielt in großem Stil mit, auch russischen Oligarchen begegnet man, radioaktiver Abfall, Umweltschutz, Kriegsgeschehen, historische Sensation, Abhöraktionen, Pädophilie, und und und … Hier wäre definitiv weniger mehr gewesen.

     

    Die Charaktere werden klar in Sympathieträger und Bösewichte unterteilt. Auch schwebt ein apokalyptisches Szenario wie ein Damoklesschwert über der Geschichte, was die Spannung aufrecht hält und viel Aufmerksamkeit fordert.

     

    Für mich war es ein Sammelsurium an Namen, Orten und Themen, ein Zuviel des Guten. 3 Sterne

  7. Cover des Buches Die Geschichte der getrennten Wege (ISBN: 9783518469538)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte der getrennten Wege

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Willson

    Ich mochte die ganze Reihe von Elena Ferrante sehr gerne und mir fällt es schwer jedes Buch einzeln zu bewerten, da ich fand es gehört alles zusammen. Ich fand alle Charakäre wurden sehr detailliert und realistisch beschrieben und eine Entwicklung von Buch zu Buch ist bei allen vorkommenden Personen vorhanden. Auch wenn sich Teile etwas zogen, war stets Spannung vorhanden und am Ende war es so als ob man Abschied von einer Familie nimmt, die einem ein paar Wochen begleitete.  

  8. Cover des Buches Die Geschichte des verlorenen Kindes (ISBN: 9783518469545)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte des verlorenen Kindes

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Willson

    Ich mochte die ganze Reihe von Elena Ferrante sehr gerne.  Auch wenn sich Teile etwas zogen, war stets Spannung vorhanden und am Ende war es so als ob man Abschied von einer Familie nimmt,  die einem ein paar Wochen begleitete.  

  9. Cover des Buches Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman. (ISBN: 9783745700596)
    Astrida Wallat

    Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman.

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Katjuschka

    Carlotta, genannt Lollo, ist Archäologiestudentin aus Leidenschaft. Von ihrem Professor unterstützt, bekommt sie die Möglichkeit an einer Ausgrabung in Pompeji mitzuarbeiten! Einziger Wermutstropfen ist: Auch der überhebliche Alessandro soll mit nach Kampanien reisen!

    Am Fuß des Vesuv ist Lollo dann in einer komplett neuen Welt angekommen. Die Arbeit und auch das Leben in Bella Italia entwickeln sich ganz anders als erwartet.

    Lollo hofft auf eine große Entdeckung, findet neue Freunde und vielleicht die große Liebe... 


    Wie der Titel ja schon vermuten lässt, spielt diese heitere Liebesgeschichte im Raum Neapel und rund um den Vesuv.

    Die Hauptprotagonistin Lollo ist eine unglaublich sympathische, aber auch leicht verpeilte junge Frau. Ihre offene und lockere Art lässt sie schnell Freunde finden - sie nach und durch Pompeji zu begleiten, macht unglaublichen Spaß!

    Das es zu einem literarischen Happy-End zwischen ihr und Alessandro kommen wird ist von Beginn an klar - aber der Weg dahin ist unglaublich lustig beschrieben! Die Dialoge der beiden, der verbale Schlagabtausch, erinnern an klassische Screwball-Komödien!

    Mir haben die Beschreibung von Pompeji und auch die kurzen historischen Erklärungen dazu richtig gut gefallen. Sie waren sehr bildhaft und realistisch!

    Da ich die berühmte verschüttete Stadt schon einmal besucht hatte, habe ich mich direkt dorthin zurückversetzt gefühlt!

    Auch war für mich die ganze Atmosphäre, vermittelt u.a. durch die "Familia", typisch italienisch dargestellt und haben Reiselust geweckt!

    Der Schreibstil der Autorin ist, wie die komplette Handlung, locker-leicht und macht die Geschichte zu einer wunderbaren Sommerlektüre.

    Ich hatte jedenfalls während und nach dem Lesen Lust auf Pasta, Wein und Urlaub in Italien!

  10. Cover des Buches Gomorrha (ISBN: 9783423345293)
    Roberto Saviano

    Gomorrha

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gomorrha ist ein Sachbuch, so wird es beschrieben und das sollte man auch im Hinterkopf behalten. Es wird an keiner Stelle echte Spannung aufgebaut, dessen sollte man sich bewusst sein, somit kann es sich an manchen Stellen etwas ziehen. Auch die vielen verschiedenen Personen sind durchaus etwas verwirrend. Allerdings war das Buch für mich auch ein sehr interessantes und auch schockierendes Buch, vor allem das Ende hat es noch einmal wirklich in sich, ohne jetzt zuviel verraten zu wollen

  11. Cover des Buches Titan (ISBN: 9783453419360)
    Robert Harris

    Titan

     (114)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Biographie eines politischen Karrieristen - als Biographie erzählte Lebensgeschichte eines Staatsmannes und Redners, Einblicke in einen Werdegang ohne Reichtum und militärischen Rückhalt. 

    Robert Harris überzeugt einmal mehr mit einem quasi-fiktionalen Historienromanen. "Titan" setzt chronologisch und stilistisch auf den erfolgreichen Vorgänger "Imperium" auf und zeichnet den Werdegang des großen römischen Politikers Marcus Tullius Cicero dramaturgisch nach. Der Roman behandelt die Jahre 63 v. Chr. bis 58 v. Chr. und zeigt den tiefen Fall einer historischen Persönlichkeit vom Konsul zum Exilanten.

  12. Cover des Buches Das Geheimnis der Zuckerschwestern (ISBN: 9783960872207)
    Susanne Ferolla

    Das Geheimnis der Zuckerschwestern

     (27)
    Aktuelle Rezension von: abi_gail
    Der Leser wird gleich zu Beginn in die Story geworfen und mit den seltsamen Parallelen zwischen Béatrice und einer verschwundenen Richters Tochter neugierig gemacht. Dadurch möchte man von Anfang an wissen, wie es weitergeht. Über das Ende kann man dann auch eine Weile nachdenken. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und bildhaften Schreibstil, der durch die Geschichte trägt. Besonders das italienische Setting ist sehr malerisch beschrieben.
    Für einen verregneten Nachmittag, ist dieses Buch genau das richtige, um sich in seinen Lese-Sessel zu kuscheln.
  13. Cover des Buches Die Geschichte eines neuen Namens (ISBN: 9783844524710)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte eines neuen Namens

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Lesenisttoll

    Elena und Lila sind zu Beginn dieses zweiten Bandes der Neapel-Sage beide 16 Jahre alt. Sie wählen sehr unterschiedliche Leben: Lila wird von dem charmanten Stefano umgarnt und beschließt, ihn zu heiraten, während Elena das Abitur macht und später sogar als Erste ihrer Familie studiert.

    Lila, die zunächst in ihrer Rolle als „Jacky Kennedy des Rione“ aufblüht, muss jedoch bald nach der Hochzeit erkennen, dass Stefano eine äußerst brutale Seite hat, was auch der Umwelt nicht verborgen bleibt. Die blauen Flecken und sonstigen Blessuren, die sie erleidet, werden aber anscheinend im Neapel der 1960er Jahre als etwas Normales erachtet. Als Lila nicht schwanger wird, fährt sie auf Rat ihres Arztes in Begleitung von Elena über den Sommer nach Ischia. Elenas Hintergedanke war, dort Nina Sarratone zu treffen, in den sie hoffnungslos verliebt ist. Doch leider hat Nino mehr für die attraktive Lila übrig...

    Nach dem Sommer ist alles anders und die beiden Freundinnen sehen sich nicht mehr oft. Als Elena dann ein Stipendium für ein Studium in Pisa erhält, verlieren sie sich zunächst vollkommen aus den Augen.

    Gegen Ende des Buchs sehen sie sich wieder. Lila hat sich inzwischen von Stefano getrennt und eine schlecht bezahlte harte Arbeit in einer Wurstfabrik angenommen. Dahingegen steht Elena kurz vor der Veröffentlichung ihres ersten Romans und ist mit einem Sohn aus berühmten Haus verlobt. Es bleibt spannend, wie es mit den beiden Freundinnen weitergeht.

    Wie schon den ersten Band habe ich mir auch dieses Buch als Hörbuch, ganz hervorragend gelesen von Eva Mattes, angehört. Die Geschichte hat mir besser gefallen als Band 1, auch wenn ich glaube, als Buch hätte es mir möglicherweise zu viele Längen gehabt.

  14. Cover des Buches Das lügenhafte Leben der Erwachsenen (ISBN: 9783518471685)
    Elena Ferrante

    Das lügenhafte Leben der Erwachsenen

     (131)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Giovanna ist 13 Jahre alt, als sie ein Gespräch ihrer Eltern mithört, in dem sie sagen, dass ihre Tochter wie die Schwester des Vaters wird. Tante Vittoria gilt als bösartig und hässlich, weshalb der Vater zu ihr und dem Rest der Familie den Kontakt abgebrochen hat. Giovanna, die stets eine artige und gute Schülerin war und sich der Liebe ihres Vaters sicher war, ist zutiefst verunsichert. Sie hat Angst davor, hässlich zu werden, auch wenn ihre Freundinnen ihr versichern, dass sie sympathisch und hübsch ist. Giovanna hat noch nicht einmal ein Foto von ihrer Tante gesehen und wird neugierig. Ihr Vater willigt in ein Treffen ein und so lernt sie die verhasste Frau kennen, die aufbrausend, gehässig und vulgär ist. Giovanna fühlt sich einerseits von ihr abgestoßen und verängstigt, andererseits bewundert sie Vittoria.

    Bald bereut sie es jedoch, den Kontakt zu ihrer Tante gesucht zu haben. Giovanna verliert jegliche Orientierung und ihre Familie bricht auseinander.

    "Das lügenhafte Leben der Erwachsenen" ist ein Coming-of-Age-Roman, der aus der Sicht der 13-jährigen Giovanna geschrieben ist. Sie steckt mitten in der Pubertät, ist verunsichert ihres Körpers, aber mehr noch ihres Charakters. Sie möchte nicht wie die von den Eltern verhasste Tante werden, deckt aber in der Folge des Kennenlernens auf, dass auch ihre Eltern nicht so integer sind, wie sie vorgaben zu sein. Giovanna wird hin- und hergerissen, soll sich zwischen zwei Seiten entscheiden, was Wut und Frustration auslöst. Giovanna rebelliert, fühlt sich damit jedoch nicht wohl in ihrer Haut. Mit 13 Jahren ist sie noch mehr Kind als Erwachsene und auf der Suche nach ihrer Identität. Daneben macht sie erste sexuelle Erfahrungen und mit dem Verliebtsein.

    Die Probleme und Unsicherheiten einer Heranwachsenden und die Umbrüche, die sie in ihrem Leben erfahren muss, sind eindringlich dargestellt. Es fällt leicht, sich in Giovanna hineinzuversetzen. Sie ist auf der Suche nach Rat und Halt, kann den nach der Aufdeckung der Lügen ihrer Eltern jedoch nicht mehr finden.

    Die Geschichte tritt dabei häufig auf der Stelle. Nach der Erkenntnis über Tante und Eltern ereignet sich nicht mehr viel im Hinblick auf die komplizierte Familienkonstellation. Giovannas  Wunsch nach dem Erwachsenwerden - in der Form ihre Unschuld zu verlieren - rückt unangenehm in den Mittelpunkt und lässt Giovanna damit nicht hässlich, aber wenig sympathisch aussehen. Mich konnte die Geschichte damit im weiteren Verlauf immer weniger für sich einnehmen.

    Das Buch bietet einen authentischen Blick in die Welt eines Teenagers, die auseinanderbricht, kann dabei jedoch nicht fesseln und polarisiert mit einer derben Sprache und einer unschönen Beschreibung sexueller Handlungen, mit denen die unerfahrene Giovanna überfordert erscheint. Ab der Hälfte des Romans hat man jedoch das Gefühl, dass der Autorin die Ideen ausgegangen sind. Die Geschichte wird zäh und immer belangloser.

  15. Cover des Buches Schutzgeld (Krimi, Spannung) (ISBN: B07CST2QSR)
    Gabriel Anwander

    Schutzgeld (Krimi, Spannung)

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nach den vielen Liebesromanen, die ich nun wirklich sehr gern lese, darf es zwischendurch auch mal etwas Action und Spannung sein. Ein schöner Krimi passt doch da perfekt. Der Kriminalroman „Schutzgeld“ von Gabriel Anwander spielt in Italien auf der Insel Vulcano. Die Kulisse ist wirklich wunderbar inszeniert, ich jedenfalls konnte mir die beschriebenen Orte sehr gut vor Augen führen, auch wenn ich selbst noch nie dort war. Die beiden Urlauber Julian und Ralph geraten ungewollt in einen Mordfall. Es ist ihnen angeraten, auch von den Carabinieri, sich aus den Dingen raus zu halten. Doch da die beiden auf der Seite des Rechts stehen, gelingt den beiden Protagonisten das natürlich nicht. Ein Wettlauf mit den Anwohnern folgt, bis es immer brenzliger wird. Die Geschichte im Kriminalroman ist gut gewählt, allerdings ist sie mir manchmal etwas zu sprunghaft gewesen, so dass ich immer wieder mal etwas zurückblättern musste, ob ich denn etwas verpasst oder überlesen hätte. Auch hier und da gab es ein paar Längen, sodass der Spannungsbogen meinerseits ein wenig vermisst wurde. Darüber sehe ich persönlich aber gern weg, da die malerische Kulisse und im Übrigen auch die mitspielenden Vierbeiner mein Herz erobert haben, auch wenn es da einen etwas tragischeren Ausgang zu verzeichnen gab. Wer sich also gern an der Küste Italiens wieder finden möchte, kann gern zum Kriminalroman „Schutzgeld“ von Gabriel Anwander greifen. Für den Urlaub gut geeignet!

  16. Cover des Buches Argwohn (ISBN: 9783492304207)
    Jenk Saborowski

    Argwohn

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Katl93
    Klassischer Thriller, perfekt für die dunkle Jahreszeit.
    Mit Kuscheldecke, Tee & Lebkuchen habe ich mich perfekt für den dritten Fall der Solveigh Lang "Slang" bewaffnet.
    Was mich in diesem Buch erwartet hat war eine Mischung aus Verwirrung,

    https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2017/09/argwohn-jenk-saborowski.html
  17. Cover des Buches Das rosa Haus am Meer (ISBN: 9783492310437)
    Susanne Fülscher

    Das rosa Haus am Meer

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Eine alte Dame, die jeden Tag feiert, als wäre er der letzte. Eine junge Schauspielerin, die nicht weiß, was sie vom Leben will. Ein Sanitäter, der an Hypochondrie leidet. Eine Frau, die verlernt hat zu vertrauen. Ein älterer Herr, der nie aufgehört hat zu lieben. Ein gut gehütetes Familiengeheimnis. Eine italienische Insel. Ein wunderbarer Sommer und ein rosa Haus am Meer…


    Dieser Klappentext und das sommerliche Cover machten mich neugierig auf den Roman. Es ist das 1. Buch der Autorin Susanne Fülscher, dass ich las und es hat mich gut unterhalten Witzige Dialoge, ernste Fragen zu dem, was im Leben wichtig ist und dazu italienisches Sommerfeeling.Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich. Paulina mochte ich am liebsten, konnte ihre Suche nach ihrem Weg für die Zukunft gut nachvollziehen. Rosa und auch Kalle waren mir oft zu überdreht, wollten jung wirken. Manche Lebensweisheit regte aber auch zum Nachdenken an. Gut gefallen hat mir die Entwicklung, die Charlotte und Fabio erleben.


    Fazit:

    „Das rosa Haus am Meer“ ist ein unterhaltsamer Sommerroman im Urlaubsfeeling. Gern vergebe ich 4 Sterne.

  18. Cover des Buches Meine geniale Freundin (ISBN: 9783844528916)
    Elena Ferrante

    Meine geniale Freundin

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Inhalt (LB): "Im Alter von 66 Jahren erfüllt sich Lila einen Traum: Sie verschwindet von einem Tag auf den anderen. Zurück bleibt ihre beste Freundin Elena und schreibt ihre gemeinsame Geschichte nieder: In den 1950er Jahren wachsen sie am Rande Neapels auf. Elena erzählt vom Alltag der kleinen Leute, vom Zugschaffner Donato, der Gedichte schreibt, vom tyrannischen Don Achille, von den Solara-Brüdern, die sonntags mit ihrem Auto den Corso abfahren. Von Mädchenträumen und erster Liebe. Doch auch wenn ihre Lebenswege nicht parallel verlaufen, da Elena das Gymnasium besuchen darf, als Lila schon auf ihre Hochzeit zusteuert, bleibt eines unverbrüchlich: ihre Freundschaft."

    Cover: Das Cover finde ich sehr harmonisch. Es wirkt ruhig und zeigt und zeigt schon zwei Mädchen als Freundinnen, was zu dem Titel passt. Ich finde es ansprechend.

    Sprecherin: Die Sprecherin liest sehr gut, so dass man ungestört hören konnte. Auch werde ich gerne wieder etwas von ihr anhören.

    Meinung: Immer wieder musste ich mich bei dieser Geschichte auf das Zuhören konzentrieren, da es doch einige langatmige (und damit uninteressantere) Stellen gab. Durchaus gab es auch interessante Stellen und zeitweise fühlte ich mich ganz gut unterhalten, aber alles in allem konnte mich diese Geschichte leider nicht wirklich erreichen und begeistern.

  19. Cover des Buches Das Erbe der Äbtissin (ISBN: 9783426515860)
    Johanna Marie Jakob

    Das Erbe der Äbtissin

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Cappuccino-Mama

    Gespannt wartete ich auf die Fortsetzung des historischen Romans DAS GEHEIMNIS DER ÄBTISSIN, in der ich ein ungleiches Paar kennenlernen durfte, das doch so viele Gemeinsamkeiten hatte. Jetzt endlich erschien der neue Roman von Johanna Marie Jakob – DAS ERBE DER ÄBTISSIN, die Fortsetzung einer spannenden Liebes- und Abenteuergeschichte. Inzwischen sind viele Jahre ins Land gegangen, doch alte Liebe rostet nicht, so sagt man...


    Das Cover:

    Dieses Buchcover besitzt auf jeden Fall Wiedererkennungswert – die altertümliche Schrift, die Frau auf dem Cover – all dies erinnert an den ersten Band. Das Cover ist matt gestaltet, der Hintergrund ist in einem hübschen Rot marmoriert. Rechts sieht man eine blonde Frau abgebildet, die ein zusammengerolltes Schriftstück in der Hand hält, das mit einem roten Band zusammengehalten wird. Die Frau ist nur teilweise zu sehen, so dass man sich sein eigenes Bild von der Person machen kann. Das blaue, mit wertvollen Bordüren verzierte Kleid wirkt edel, um den Hals trägt sie eine Kette und die blonden Haare trägt die Frau offen.


    Die Handlung:

    Man schreibt das Jahr 1191. Die Äbtissin Judith hat das Kloster, in dem sie lebte, im Stich gelassen. Gemeinsam mit dem maurischen Arzt Silas, ihrer großen Liebe, flieht sie über die Alpen nach Italien. Von dort aus wollen die beiden nach Edessa in die Heimat von Silas zurückkehren. In einer Hütte in den Bergen finden sie eine sterbende Frau vor, die ihnen ihre Tochter Luna anvertraut.

    Doch die drei müssen sich vor Heinrich, dem Nachfolger des kürzlich verstorbenen Barbarossa, in Acht nehmen, denn Judith brach, indem sie das Kloster unerlaubt im Stich ließ, ein Versprechen, welches sie Heinrich gegeben hatte. Die Krönung Heinrichs zum Kaiser steht bevor, und Judith und Silas hoffen, in den Menschenmassen, die sich in Rom zusammengefunden haben, untertauchen zu können.

    Doch eines Tages werden die drei gefangen genommen. Aber dann erkrankt der Kaiser schwer, und die Chance auf eine Rettung steigt, denn nur Silas, Judith und Luna können ihn heilen. Wird es der kleinen Familie gelingen, ihre Freiheit wieder zu erlangen?...


    Meine Meinung:

    Schon der Einstieg ins Buch ist sehr gut gelungen – diesmal auf mystische Art und Weise, so dass man beinahe den Eindruck hat, das Buch würde Fantasyelemente enthalten. Und die Andeutungen, die ich bereits aus dem Vorgängerroman kannte, schürte meine Neugier geradezu. Doch nun zu den Protagonisten.

    Judith ist die Tochter eines Grafen. Sie interessierte sich bereits als junges Mädchen für die Kräuter- und Heilkunde. Statt eine unliebsame Ehe einzugehen, entschied sie sich für ein Leben im Kloster – damals nicht unüblich für Adlige. So wurde Judith dort sogar Äbtissin, also Klostervorsteherin. Im Kloster fand sie durch ihre Tätigkeit im medizinischen Bereich ihre Erfüllung. Doch dann trifft sie erneut auf den Arzt Silas, der als fahrender Händler unterwegs ist.

    Judith fand ich, wie bereits im ersten Band, sehr sympathisch. Sie hat ein freundliches Wesen, ist hilfsbereit. Das ist es wohl auch, das sie mit Silas verbindet – beide wirken seelenverwandt. Aber auch die Familie von Judith möchte ich erwähnen – Judith wuchs behütet auf, in der Geborgenheit der Familie. Dies wurde bereits im Vorgängerroman deutlich dargestellt. Umso mehr schmerzt Judith der Zustand ihrer Brüder, mit denen sie eine schöne Kindheit verbrachte. Man merkt, dass Judith nicht die Person ist, um als „Weib zu schweigen“. Wie gegensätzlich verläuft da das Leben von Silas – alleine und fern der Heimat, vom Stand und Aussehen stets ein Fremder – ein Exot.

    Silas war ein junger Maure, als er als Sklave der Leibarzt von Friedrich „Barbarossa“ wurde. Dieser behandelte ihn respektvoll – und gab ihm mit auf den Weg, dass nur der zu einem Sklaven wird, der sich selbst dazu macht. Silas' Wunsch ist es, nach vielen Jahren noch einmal in seinem Leben seine Mutter wiederzusehen, obwohl es fraglich ist, ob sie überhaupt noch lebt. Geschildert wird Silas als sehr attraktiver Mann – trotz seines Alters. Die langen, schwarzen Haare, die er unter einem Turban verborgen trägt, die Anziehungskraft, welche er noch immer auf Judith ausübt, aber auch der gute Charakter – eben ein echter Held.

    Luna hat eine helle, sehr empfindliche Haut und geradezu „farbloses“ Haar, dazu rotschimmernde Pupillen. Ein Feenkind, dem man einerseits Heilkräfte andichtet, aber es andererseits auch fürchtet. In Wirklichkeit ist Luna ein Mädchen, das unter Albinismus leidet. Aber über Heilkräfte verfügt das Mädchen dennoch, sie kann sogar durch Handauflegen heilen. So wird Luna sowohl als Heilerin verehrt, allerdings an anderen Orten auch verachtet und verfolgt – Kindern mit Albinismus wurde angedichtet, sie seien verzaubert.

    Doch Luna erlangt mit ihren Heilkräften die Gunst von Kaiser Heinrich, sie vertraut ihm, fühlt sich ihm regelrecht freundschaftlich verbunden. Doch dann entdeckt auch sie seine dunklen Seiten, und aufgrund eines traumatischen Ereignisses zerbricht etwas in Luna. Luna machte in diesem Buch eine kolossale Wandlung durch, was allerdings auch an ihrem Alter liegen dürfte. So wurde aus dem unschuldigen Kind ein junges Mädchen, das Dinge erlebte, die nur schwer oder gar nicht zu verkraften sind. Und so lernt Luna Gefühle kennen, die ihr bislang fremd waren, die eher unbekümmerte kindliche Art verschwindet, sie wird gezwungenermaßen früh erwachsen.

    Kaiser Heinrich ist jung und impulsiv. Mal ist er geradezu gütig, dann verbreitet er durch seine Erbarmungslosigkeit Angst und Schrecken. Für mich war Heinrich wechselhaft wie das Wetter – unberechenbar, eine tickende Zeitbombe. Ein Angriff auf seine Person konnte schlimme Folgen haben, seine Rache war grausam, sei es eine Hinrichtung oder sogar die Vernichtung einer kompletten Stadt. Doch in Luna scheint Heinrich geradezu vernarrt zu sein: Er vertraut ihr, sie erhält sogar einen Platz in seinen Gemächern. Hier fragte man sich, wie weit Heinrich gehen würde – sieht er in Luna mehr als eine Heilerin, oder will er gar das Lager mit ihr teilen?

    Konstanze ist die Frau von Heinrich. Eine Liebesheirat war es nicht, die das Kaiserpaar miteinander verband. Heinrich, gerade erst Mitte zwanzig musste die fast zehn Jahre ältere Adlige ehelichen, die damals als „altes Mädchen“ galt. Konstanzes „Aufgabe“ bestand darin, den Fortbestand der Familie zu sichern, indem sie für einen männlichen Thronfolger „zu sorgen“ hatte. Es gibt zwar gemeinsame Auftritte der Eheleute, ansonsten führt jeder weitestgehend sein eigenes Leben – manchmal sogar räumlich getrennt. So hart es klingt: Konstanze ist letztendlich lediglich das Mittel zum Zweck!

    Markward von Annweiler steht in den Diensten von Heinrich. Dieser ist Markwards Schützling und liegt ihm daher auch sehr am Herzen. Den Andeutungen nach, zeigte Markward schon seit sehr langer Zeit Interesse an Judith, was dieser etwas unheimlich ist. Kann sie dem älteren Mann Vertrauen schenken? Auch wenn die beiden sicherlich nie Freunde werden können, so behandelten sie sich gegenseitig stets mit Respekt und achteten einander.

    Judith und Silas, das Liebespaar:

    Judith kennt Silas bereits seit ihrer Jugend. Damals kam Silas als Friedrichs Leibarzt auf die väterliche Burg Lare. Judith, die sich für Heilkunde interessierte, bewunderte den fremdländischen, dunkelhäutigen Arzt sehr, verliebte sich bereits damals in ihn. Doch eine Liebe wie diese durfte nicht sein, denn sie war keineswegs standesgemäß – Silas war trotz seines Berufes dennoch ein Sklave, Judith hingegen eine Grafentochter. Zu Beginn des Buches ist Judith 47 Jahre alt, Silas bereits weit über 50 Jahre alt. Selbst die lange Trennung konnte der Liebe der beiden nichts anhaben.

    Silas – seine Herkunft:

    Silas ist Maure. Mauros, aus dem Griechischen hergeleitet, bedeutet soviel wie „dunkel“, was zutreffend ist, bezüglich seines südländischen Aussehens. Annehmen könnte man, dass Mauren aus Mauretanien in Nordwestafrika stammen, doch Silas stammt aus der Grafschaft Edessa, die im 12. Jahrhundert einer der vier ursprünglichen Kreuzfahrerstaaten war und damals ca. 10 000 Einwohner hatte. Edessa liegt im Süden der heutigen Türkei und heißt heute Urfa. Die Stadt hat inzwischen mehr als 500 000 Einwohner.

    Silas, der inzwischen mehr als ein halbes Jahrhundert auf der Erde weilt, hat seine Mutter seit Jahrzehnten nicht gesehen, weiß nicht, ob sie überhaupt noch lebt. Doch sollte dies der Fall sein, so will er sie unbedingt noch einmal sehen. Silas war zwar ein Sklave, doch auch ein angesehener Arzt, und Kaiser Friedrich, genannt Barbarossa, respektierte und achtete ihn, und beide Männer verband ein fast schon familiäres Verhältnis – zumindest wirkte es auf mich so, als ich den ersten Roman las. Der Leibarzt des Kaisers war zugleich auch dessen Vertrauter.

    Das Sumpffieber:

    Viele Tote forderte das heimtückische Sumpffieber, unter dem auch Heinrich immer wieder leidet. Das Klima in den Sumpfgebieten begünstigt eine Erkrankung, und wer es einmal hat, läuft Gefahr, es wieder zu bekommen – vorausgesetzt er überlebt diese Krankheit. Auch heutzutage kennt man diese Krankheit noch immer, allerdings unter dem Namen Malaria.

    Untergegangene Städte – Tusculum:

    Die Stadt Tusculum war eine Stadt, in der sich die Reichen Roms niedergelassen hatten. Sie lag südlich von Rom. Nach ihrer Vernichtung wurde sie, aus welchem Grund auch immer, nie wieder aufgebaut.

    Die Carmina Burana:

    Hierbei handelt es sich um eine Sammlung zumeist mittelhochdeutscher Lied- und Dramentexte, welche in 11. bis 13. Jahrhundert von anonymen Dichtern verfasst wurden. Zeitlich passen diese Texte, die eine wunderbare Ergänzung sind, sehr gut in dieses Buch.

    Wenn ich einen historischen Roman lese, so möchte ich dabei keinen Geschichtsunterricht erhalten, denn ansonsten könnte ich gleich auf ein Sachbuch zurückgreifen. Aber natürlich kann dabei nicht komplett auf geschichtliche Handlungen verzichtet werden, denn diese sind nötig, um die Zusammenhänge zu verstehen. In diesem Roman wurde hier das richtige Maß gefunden, so dass die anderen Anteile, wie die Spannung und der Liebesroman nicht zu kurz kommen. Die Rückblenden auf das Geschehen aus dem ersten Band sind sehr knapp gehalten, so dass auch nicht die Spannung genommen wird, sollte man dieses Buch im Nachhinein lesen wollen.

    Der Handlungszeitraum erstreckt sich auf mehrere Jahre. Zu Beginn des Buches schreibt man das Jahr 1191, der Roman endet im Jahr 1197. Es sind ereignisreiche Jahre, sei es politisch gesehen, aber auch im privaten Bereich. Heinrich wird vom neuen, aber betagten Papst Coelestin III. (er erreichte mit über 90 Jahren für die damalige Zeit ein geradezu biblisches Alter) zum Kaiser gekrönt, das Klima des Südens fordert zahlreiche (Todes-)Opfer und man sehnt die Geburt eines Thronfolgers herbei. Die Zeiten waren alles andere als friedlich und durch Kriege, Kämpfe und Mordanschläge ereilte so manchen Herrscher ein früher Tod, so dass oft bereits Kinder gekrönt wurden – eine Tragödie, wenn kein Nachkomme vorhanden war – so manches Herrschergeschlecht war dem Untergang geweiht. Demnach standen die Frauen der Regierenden unter einem großen Druck – so auch Konstanze, Heinrichs Frau.

    Der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut. Zur Einleitung wird eine kurze, aber sehr schöne, mystische Geschichte über Feenkinder erzählt. Was es damit auf sich hat, erfährt man im Laufe der Handlung. Dann folgt (wie auch bei DAS GEHEIMNIS DER ÄBTISSIN) eine Szene, die erst einmal aus dem Zusammenhang gerissen erscheint, die aber für Spekulationen sorgt, weil vieles im Verborgenen bleibt. Doch die Neugier wurde bereits dadurch geweckt.

    Unterteilt ist der Roman in“Erstes Buch und „Zweites Buch“. Jedes Kapitel beginnt mit einem Vers aus der Carmina Burana – erst in der Originalfassung, danach als Übersetzung. Es folgt die Überschrift – zuerst der Handlungsort, z.B. Septimerpass, Rom, Palermo,... . Darunter findet man die entsprechende Zeitangabe – meist den Monat und die Jahreszahl, manchmal auch nur die Jahreszeit oder das Jahr. Mitunter sind als zusätzliche Angabe auch besondere Festtage vermerkt, wie beispielsweise Ostern.

    Lobend erwähnen möchte ich, dass meine Anregung, im Buch eine Karte abzudrucken, aufgenommen wurde. So findet man in diesem Roman zu Beginn des Buches eine Karte aus der Zeit, in dem sich die Handlung abspielt. Ich habe gerne darauf zurückgegriffen, immer wieder die Reiseroute von Judith, Silas und Luna verfolgt. Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag, die wie man sieht auch auf Wünsche und Anregungen der Leser eingehen.

    Die verwendete Ausdrucksweise wirkt zwar durch Begriffe wie „Wehmutter“ (Hebamme) „antiquiert“, dennoch wurde eine zeitgemäße Erzählsprache gewählt, wodurch sich das Buch leicht lesen lässt, man aber stets vor Augen hat, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Lediglich das Wort „Frühstück“ fand ich in diesem Zusammenhang etwas deplatziert – zu modern für die damalige Zeit – hier wäre wohl „Morgenmahl“ passender gewesen – aber das ist nur eine Kleinigkeit. Ansonsten ist das Genre des historischen Romans auch für „jüngere Leser“ geeignet und alles andere als „verstaubt“.

    Vermisst habe ich hingegen ein Glossar. Auch als „alter Hase“ in Sachen historischer Roman, greife ich gerne auf die Erklärung mancher Begriffe zurück – man lernt ja nie aus. „Kandidaten“ für ein Glossar hätte ich durchaus im Buch entdeckt, sei es das Sumpffieber, die Universalmedizin Theriak oder der Kätner. Bei einem historischen Roman sollte man auch an „Neueinsteiger“ unter den Lesern denken, denen die Begriffe in diesem Genre nicht geläufig sind. Und es besteht ja nicht die Verpflichtung, diesen Anhang auch zu benützen.

    Das Verzeichnis der historisch belegten Personen ist für mich bei einem historischen Roman ein unverzichtbares Muss. Hier findet man die Geburts- und auch die Sterbedaten, ebenso wichtige Ereignisse, so dass man sich ein genaueres Bild der entsprechenden Personen machen kann, sei es in Sachen Alter, Herkunft oder Stand. Mitunter werden Ereignisse auch zeitlich angepasst, indem sie vorverlegt werden, weil ein Ereignis so besser in die Handlung passt. Wir begegnen in diesem Roman bekannten Personen wie Richard Löwenherz, aber auch Papst Coelestin oder Walther von der Vogelweide. Das Einbringen bekannter Personen lässt einen Roman immer besonders authentisch wirken, wobei natürlich das ein oder andere Ereignis auch der Phantasie des Autors entspringt. So gab es auch die Hauptperson Judith von Lare tatsächlich. Sie lebte im 12. Jahrhundert und war im Cyriakusstift in Eschwege Äbtissin.

    Auf mich wirkt ein historischer Roman generell sehr „anregend“ - so recherchiere ich gerne das ein oder andere Ereignis aus den Romanen, und lerne immer wieder etwas dazu. Insofern ist ein historischer Roman letztendlich doch immer auch ein Stück weit Geschichtsunterricht – allerdings auf die angenehme, spannende Art und Weise, mit Platz für Spekulationen und viel Freude am Lesen.

    Ein Nachwort schätze ich immer sehr, denn hier erfährt man oft interessante Dinge, sei es über den Beweggrund des Autors, genau über dieses Thema zu schreiben, oder über die geschichtlichen Hintergründe, aber auch über die Entstehungsgeschichte des Romans. Auch so manche Anekdote findet hier mitunter Verwendung. In diesem Fall besteht das Nachwort aus einer Danksagung – ein gelungener Abschluss, wie ich finde, und eine Würdigung der helfenden Hände und Köpfe.

    Ohne etwas verraten zu wollen - das Ende des Romans lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Ich jedenfalls würde mich darüber sehr freuen.


    Fazit:

    Ein historischer Roman nach meinem Geschmack – hier stimmt alles: Geheimnisvolle Andeutungen, die spannende Handlung, die geschichtlichen Hintergründe und der passende Rahmen - selbst mystisch wirkende Textpassagen waren diesmal vertreten. Und das Ganze wirkt trotzdem keinesfalls wie ein Geschichtsbuch, auch wenn man hier viel über das Volk und die Herrschenden erfährt. Für diesen lehrreichen und überaus unterhaltsamen Roman möchte ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe daher natürlich 5 Sterne.



  20. Cover des Buches Julia (ISBN: 9783596512638)
    Anne Fortier

    Julia

     (418)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nach dem Tod ihrer Tante Rose, die überraschend Julias Zwillingsschwester Janice ihr gesamtes Erbe hinterlassen hat, begibt sich Julia zurück in ihre Geburtsland Italien, wo Julia dem Nachlass von Tante Rose zufolge den Schatz ihrer früh verstorbenen Mutter Diane finden soll. Auf dem Weg nach Siena begegnet Julia, die unter ihren Geburtsnamen Giulietta Tomolei reist, Eva Maria Salimbeni, die die Vorfahren von Julia und die damit verbundenen Familienfehden kennt. In einem Schließfach ihrer Mutter findet Julia mehrere Bücher und Schriften, die die Geschichte von Romeo und Julia aus verschiedenen Epochen enthalten, darunter auch die Urfassung aus dem Jahr 1340, die William Shakespeare 200 Jahre später adaptierte. Auf der Suche nach dem Erbe ihrer Mutter und ihren eigenen Wurzeln fühlt sich Julia in Siena zunehmend verfolgt und bedroht. Schutz erhofft sie sich von Eva Marias Patensohn, Alessandro Santini. Durch seine Unterstützung werden die alten Familienfehden wieder angefacht und offenbar scheint sich die Rome-und-Julia-Geschichte damit zu wiederholen. 

    Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit im Jahr 1340 verlieben sich Giulietta Tolomei und Romeo Marescotti ineinander. Ein Heiratsantrag Romeos wird jedoch von Giuliettas Vater abgelehnt und das Drama nimmt seinen Lauf...

    In der Gegenwart begleitet man Julia auf der Suche nach dem Schatz ihrer Mutter, die dabei die Geschichte des tragischen Liebespaares liest. Durch die verwandtschaftlichen Beziehungen sind beide Erzählstränge eng miteinander verknüpft. Dabei wird offenbar, dass ein Fluch auf den beiden italienischen Familien zu liegen scheint. Die Liebesgeschichte von Giulietta Tolomei und ihrem Romeo endete tragisch und auch Julias Eltern sind früh verstorben. Droht Julia nun das gleiche Schicksal oder kann sie den Fluch brechen?

    "Julia" ist eine Mischung aus Familiendrama, Liebesgeschichte, Krimimalroman und Historienepos. Durch die anschauliche Beschreibung der Stadt und ihrer historischen Orte fühlt man sich bildlich nach Siena versetzt und taucht in die Atmosphäre buchstäblich ein. 

    Während der Erzählstrang in der Vergangenheit - eine klassische romantische Liebesgeschichte - emotional mehr fesselt, ist die Geschichte in der Gegenwart aufgrund der spürbaren Bedrohung Julias und ihrer rätselhaften Suche nach dem Schatz ihrer Mutter spannender konstruiert. 

    Die Parallelen zwischen Gegenwart und Vergangenheit wirken dabei allerdings etwas zu gewollt, die Figuren zumal ein wenig klischeehaft dargestellt, was aber wiederum zum historischen Hintergrund passend ist. 

    Es ist nicht ganz einfach, den Überblick über alle handelnden Akteure in Gegenwart und Vergangenheit zu behalten, da keine tiefer gehende Charakterdarstellung erfolgt. Selbst Romeo und Julia wirken wie ihre Nachfahren etwas blass. Die Geschichte kann deshalb auch nicht durchgehend fesseln. Durch die Detailverliebtheit und die unbedingte Verknüpfung von historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte treten unweigerlich Längen auf, bei der insbesondere die Romantik der Liebesgeschichte in der Gegenwart auf der Strecke bleibt. 

  21. Cover des Buches Gomorrha (ISBN: 9783446209497)
    Friederike Hausmann

    Gomorrha

     (83)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus
    Camorra, auch die italienische Mafia, aus Neapel. Der Journalist, Roberto Saviano, recherchiert und schleust sich bei der Camorra ein, um mehr über sie zu erfahren. So arbeitet er in der Textilfabrik, die Kleidung für Stars herstellt. Denn bald erkennt er sein Kleid im Fernseher, welches eine berühmte Frau trägt. Weiter geht seine Reise in ein Zementwerk, welches Geschäftsbeziehungen in ganz Europa, wie Deutschland, hat.
    Roberto Saviano erzählt seine Geschichte, was ihm wiederfahren ist und beschreibt auch seine Heimatstadt: Neapel. Neapel versinkt immer mehr im Dreck, Unrat und Gewalt. Roberto bringt sich mit seinen Nachforschungen oft in Gefahr, kann sich daraus, für den Leser zum Glück, immer glimmrig retten.
    Die ersten Seiten des Buches haben mich geschockt und ließ ein Bild von Italien auferstehen, was ich noch nie so gesehen habe. Wobei ich schon vorher wusste, dass die Mafia eine riesige Macht in Italien ist.
    Roberto Saviano bracht sich mit der Veröffentlichung des Buches in großer Gefahr, denn er verriet viele Namen von hohen Tieren. Er setzte sich eines Mordes aus und hat es trotz der vielen Versuche bis heute überlebt.
    Eine Zeit später kam der Film zu dem Buch raus. Den Film habe ich mir angeschaut und war an einigen Stellen unschlüssig, da ich es aus dem Buch anders kannte.
    Ich wünsche den Autor, Roberto Saviano, ganz viele glückliche Jahre und weiterhin eine tolle Spürnase für Kriminalität.
  22. Cover des Buches Der Duft von Erde und Zitronen (ISBN: 9783442746958)
    Margherita Oggero

    Der Duft von Erde und Zitronen

     (119)
    Aktuelle Rezension von: DarthEni
    Wenn ich eines der wichtigsten Themen benennen müsste, die in diesem Buch behandelt werden, dann würde ich das Wort "Schuld" einwerfen.

    Imma, ein 13-jähriges Mädchen, wohnt bei ihrer Tante, mit der sie sich allerdings nicht gerade blendend versteht. Die Wohnung darf Imma aus Sicherheitsgründen nicht verlassen. Während das Leben - ihr eigenes Leben - an ihr vorbeizieht, sieht sie aus dem Fenster und fantasiert sich die Lebensgeschichten der fremden Passanten zusammen. Warum Imma in diese Lage gekommen ist, wird dem Leser nach und nach anhand von Rückblenden geschildert. Das ist besonders deshalb interessant, weil nicht nur ein einziges Ereignis zu dieser Situation geführt hat. Nein, hier spielen viele Faktoren eine Rolle und es ist unglaublich spannend, diese Kette der Ereignisse zu verfolgen.

    Die vielen verschiedenen Personen sind mal mehr, mal weniger gut ausgearbeitet. Doch gerade mit der Protagonistin kann man sehr gut mitfiebern und hofft für sie, dass sie sich den Wunsch nach Freiheit eines Tages erfüllen kann.

    Dennoch muss ich zugeben, dass das Buch auch einige langatmige Passagen enthält. Diese sind aber selten und der bildhafte Schreibstil lässt diese schnell in Vergessenheit geraten. Das Ende ist leider vorhersehbar und hat mich etwas enttäuscht. Dennoch lohnt es sich, das Buch zu lesen!
  23. Cover des Buches Der Komponist (ISBN: 9783734108426)
    Jeffery Deaver

    Der Komponist

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    Ich habe die bekannten Charaktere vermisst, auch der Fall fand ich nicht so interessant, wie ich es von Deaver gewohnt bin. Die Geschichte plätscherte vor sich hin, ohne nennenswerten Höhepunkte. Stellenweise kam die Spannung zwar auf, hielt aber nicht lange an. Der Roman kommt nicht annähernd an die Vorgänger ran. In meinen Augen hätte der Autor lieber beim Bewährten bleiben sollen. Selbstverständlich kann man diesen Roman auch als Neuanfang für neue Ideen sehen.   Nur ich mochte es nicht, ich fand auch, dass dieser Thriller viel zu viele Themen anspricht, die dadurch nicht so gründlich zur Sprache kommen. Also, meine Freude an diesem Roman war leicht betrübt.   

  24. Cover des Buches Die Kraft des Bösen (ISBN: 9783328100508)
    Fabio Paretta

    Die Kraft des Bösen

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Caroas

    Drei Morde, gefälschte Bilder, wer steckt dahinter? Und warum mussten diese Personen (ein Gemeindepfarrer und zwei Frauen) sterben? Konsequent aber nicht immer Gesetzestreu verfolgt De Santis mit seinem Team die verschiedenen Spuren.

     

    Paretta kombiniert hier die typischen Klischees mit denen Sizilianer speziell Neapel behaftet sind. Gekonnt verbindet er alles in einen Krimi der einen einerseits fesselt aber andererseits manchmal zu langatmig vorkommt. Die Protagonisten sind menschlich, tragisch und lebendig.

     

    Fazit, man muss ihn lesen, aber zwischendurch verdreht man die Augen. Prädikat: Lesenswert

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