Bücher mit dem Tag "neapel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "neapel" gekennzeichnet haben.

57 Bücher

  1. Cover des Buches Meine geniale Freundin − Kindheit und frühe Jugend. Geschenkausgabe (Neapolitanische Saga 1) (ISBN: 9783518473863)
    Elena Ferrante

    Meine geniale Freundin − Kindheit und frühe Jugend. Geschenkausgabe (Neapolitanische Saga 1)

    (692)
    Aktuelle Rezension von: Egata

    Eines meiner Lieblingsbücher. Die Inhaltsangabe klingt wenig aufregend. Elena und ihre Freundin Lila wachsen im Neapel in der Nachkriegszeit auf, zwischen Mafia und Familienfehden. Aus der Sicht des Kindes und der Jugendlichen erzählt Elena von Höhen und Tiefen des täglichen Lebens, vom Erwachsenwerden und der Armut, aus der sie versucht herauszukommen, indem sie um gute Bildung kämpft. Die Autorin wechselt öfter die Perspektive und erzählt scheinbare Kleinigkeiten so spannend, dass man das Buch nicht weglegen kann. Ich hatte es mir geliehen, aber dann sofort den Folgeband gekauft, auch, weil so viele Fragen offen blieben. 

  2. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783596523344)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

    (927)
    Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgit

    Ein Road Movie zum Lesen, heute würde man sagen: ein Travel Vlog zum lesen. Die Autorin ist auf jeden Fall sympathisch, sie macht eine Reise, wie viele von uns sie (in ihren Träumen) unternehmen möchten und lässt uns an ihren Erlebnissen und Gedanken Teil haben. Sie findet sich selbst, und viele neue Freunde. Unterhaltsam

  3. Cover des Buches Die Geschichte des verlorenen Kindes − Reife und Alter (Neapolitanische Saga 4) (ISBN: 9783518469545)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte des verlorenen Kindes − Reife und Alter (Neapolitanische Saga 4)

    (241)
    Aktuelle Rezension von: Egata

    Im vierten Band sind die Freundinnen schwanger, und die Freundschaft kühlt merklich ab. Begleitet werden die beiden über mehr als drei Jahrzehnte. Die Handlung wird dabei immer ernster, es verschwinden Menschen, und es gibt Tote. Ein Erdbeben, Probleme mit der Camorra und Ehekrisen zerstören Hoffnungen. Die Stimmung kippt immer mehr ins Nüchterne, Dunkle. Tina verschwindet auf rätselhafte Weise. 

    Auch dieser Band ist wieder ästhetisch ansprechen, sehr ehrlich und überzeugend.

  4. Cover des Buches Die Geschichte eines neuen Namens − Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2) (ISBN: 9783518469521)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte eines neuen Namens − Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2)

    (376)
    Aktuelle Rezension von: Egata

    Dies ist der zweite Teil der Neapolitanischen Saga. Die Freundinnen sind nun sechzehn. Beide gehen unterschiedliche Wege, bleiben aber stets in Kontakt. Während Lila vergewaltigt wird und unglückliche Jahre verbringt, konzentriert sich Elena auf Schule und Studium, ist aber dennoch nicht zufrieden. Die Autorin schildert die schwierige finanzielle Situation, das Leben mit der so selbstverständlichen Gewalt und den Kampf der beiden jungen Frauen, das Beste daraus zu machen. Das ist wieder einfühlsam und fesselnd erzählt.

  5. Cover des Buches Die Geschichte der getrennten Wege − Erwachsenenjahre (Neapolitanische Saga 3) (ISBN: 9783518469538)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte der getrennten Wege − Erwachsenenjahre (Neapolitanische Saga 3)

    (283)
    Aktuelle Rezension von: angies_bücher

    Während dem Lesen habe ich die ganze Zeit zwischen ein und fünf Sternen hin und her geschwenkt. Das Buch ist einerseits genial, berührend und auch politisch sehr interessant, andererseits gibt es zahlreiche Längen und die Geschichte ist Streckenweise sehr zäh. Ich habe mich auch häufiger gefragt, was Lila und Elena überhaupt aneinander finden und warum sie nicht voneinander los kommen. Die Beziehung ist wirklich toxisch und verwirrend. 

    Das Ende hat mich sprachlos gemacht. Bin jetzt wirklich gespannt wie es endet. 

  6. Cover des Buches Meine geniale Freundin - Das Hörspiel (ISBN: 9783844540871)
    Elena Ferrante

    Meine geniale Freundin - Das Hörspiel

    (57)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Inhalt (LB): "Im Alter von 66 Jahren erfüllt sich Lila einen Traum: Sie verschwindet von einem Tag auf den anderen. Zurück bleibt ihre beste Freundin Elena und schreibt ihre gemeinsame Geschichte nieder: In den 1950er Jahren wachsen sie am Rande Neapels auf. Elena erzählt vom Alltag der kleinen Leute, vom Zugschaffner Donato, der Gedichte schreibt, vom tyrannischen Don Achille, von den Solara-Brüdern, die sonntags mit ihrem Auto den Corso abfahren. Von Mädchenträumen und erster Liebe. Doch auch wenn ihre Lebenswege nicht parallel verlaufen, da Elena das Gymnasium besuchen darf, als Lila schon auf ihre Hochzeit zusteuert, bleibt eines unverbrüchlich: ihre Freundschaft."

    Cover: Das Cover finde ich sehr harmonisch. Es wirkt ruhig und zeigt und zeigt schon zwei Mädchen als Freundinnen, was zu dem Titel passt. Ich finde es ansprechend.

    Sprecherin: Die Sprecherin liest sehr gut, so dass man ungestört hören konnte. Auch werde ich gerne wieder etwas von ihr anhören.

    Meinung: Immer wieder musste ich mich bei dieser Geschichte auf das Zuhören konzentrieren, da es doch einige langatmige (und damit uninteressantere) Stellen gab. Durchaus gab es auch interessante Stellen und zeitweise fühlte ich mich ganz gut unterhalten, aber alles in allem konnte mich diese Geschichte leider nicht wirklich erreichen und begeistern.

  7. Cover des Buches Lästige Liebe (ISBN: 9783518470749)
    Elena Ferrante

    Lästige Liebe

    (32)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚Betritt man die Wohnung eines vor kurzem verstorbenen Menschen, fällt es schwer, sie für unbewohnt zu halten.‘ (Seite 30 der gebundenen Ausgabe von 2018)

    Delias Mutter ertrank im Meer, nachdem sie sich auf der Reise zu ihrer Tochter befunden hatte, sich reichlich sonderbar benahm und von einem Mann erzählte, der sie verfolgte und der anscheinend auch eine Gefahr für Delia darstellen könnte.

    Delia versucht daraufhin, die Wahrheit über ihre Mutter, deren Leben und deren Todesumstände zu erfahren.

    Ich liebe die Bücher von Elena Ferrante, und ‚Lästige Liebe‘ war das einzige der bisher auf Deutsch erschienen Bücher Ferrantes, das ich noch nicht gelesen habe.

    Ich fand den Roman zwar stimmungsvoll und irgendwie auch stilistisch und inhaltlich typisch für Ferrante, doch deutlich konfuser als ihre anderen Bücher. Auch war ‚Lästige Liebe‘ in meinen Augen viel weniger eingängig und konnte mich eigentlich gar nicht fesseln.

    Ich mochte das Neapel-Flair im Buch und fand die Spurensuche zum Teil ansprechend und interessant, aber letztendlich empfand ich ‚Lästige Liebe‘ als wenig stimmig und wenig ausgegoren.

  8. Cover des Buches Das lügenhafte Leben der Erwachsenen (ISBN: 9783518471685)
    Elena Ferrante

    Das lügenhafte Leben der Erwachsenen

    (148)
    Aktuelle Rezension von: Schmuck_Guggerin

    Ein junges Mädchen, mitten in der Pubertät, hört vom eigenen Vater, dass ihr Gesicht gerade hässlicher würde. Angeblich ähnele sie immer mehr einer verhassten Tante. Trotz oder gerade wegen dieser Beleidigung fühlt sich Giovanna, das Mädchen, um so mehr zu jener Tante hingezogen. 

    In diesem familiären Netz entfalten sich etliche Lügen der Erwachsenen, treten lange aufrecht erhaltene Beziehungen zutage und schließlich entstehen neue Dramen.

    Wir lesen von einer Zeit der Pubertät, in der manchmal mehr geschieht, als man je erwartet hat. Elena Ferante bringt uns, wie in all ihren Büchern, ganz nahe an die Protagonistinnen und Protagonisten heran. Vielleicht ist diese Nähe das, was ihre Bücher so besonders macht. Die deutsche Übersetzung von Karin Krieger trifft mit ihrer Sprache genau den passenden Stil.

    Mich hat das Buch, wie alle anderen Titel, die ich von Elena Ferante kenne, aufs Neue sehr begeistert. 

  9. Cover des Buches Commissario Gaetano und der lügende Fisch (ISBN: 9783423221078)
    Fabio Nola

    Commissario Gaetano und der lügende Fisch

    (90)
    Aktuelle Rezension von: Lillith54w

    Neapel sehen und sterben... Nun, der Turiner Geschäftsmann Capuano war zwar nicht zum ersten Mal in der Stadt, doch diesmal hatte er panische Angst. Ausgerechnet am Tag des Festes zu Ehren des Schutzheiligen San Gennaro sucht er Salvo Gaetano im Präsidium auf. Die Geschichte, warum er sich bedroht fühlt, klingt reichlich seltsam. Gaetano, verkatert und wenig angetan von Capuano, hat am Festtag ohnehin kaum Kapazitäten – die ganze Stadt ist im Ausnahmezustand.

    Als man schließlich doch in Capuanos Wohnung nachsieht, stößt man auf eine grausam zugerichtete Leiche... kopflos.

    Soweit, so gut – ein spannender Einstieg in den Krimi. Doch auf den restlichen 400 Seiten führt – oder besser gesagt „quält“ – uns der Autor durch eine endlose Beschreibung von Neapel, seinen Bewohnern, seinen Legenden und vor allem seinen Gerüchen. Er scheint geradezu besessen von Düften aller Art zu sein, ob angenehm oder unangenehm, so detailliert habe ich seit „Das Parfum“ keine derartige Schilderung mehr gelesen.

    Der Roman ist wirklich nicht schlecht, sondern gut und anspruchsvoll geschrieben. Er hat auch seine witzigen Momente – etwa wenn Gaetano eine junge, ehrgeizige Streifenpolizistin wegen ihres Nachnamens Bellucci hartnäckig Monica nennt, obwohl sie Beppa heißt. Der Autor versteht es zudem, die besondere Atmosphäre der Stadt einzufangen, sowohl durch bildhafte Sprache als auch durch die Einbindung zahlreicher italienischer und neapolitanischer Begriffe. Am Ende gibt es sogar ein Glossar, falls man etwas nicht verstanden hat.

    Die Ermittlungen und Schilderungen plätschern jedoch so vor sich hin, anders lässt es sich kaum beschreiben. Gaetano, privat in eine komplizierte Familientragödie verstrickt, lässt sich von einer der Verdächtigen immer wieder einwickeln, folgt offensichtlich falschen Spuren, schläft kaum, trinkt viel, poltert herum und steht unter Erfolgsdruck seines Vorgesetzten – eben ein typischer Kommissar, oder?

    In den kursiv gedruckten Zwischenkapiteln meldet sich der Täter zu Wort – oder doch nicht? Lange bleibt unklar, wer spricht, doch sicher ist, dass die Person in diesen Passagen in den Fall verwickelt ist.

    Am Ende ging es für meinen Geschmack dann doch etwas zu ruckzuck, und obwohl alles nachvollziehbar und lückenlos aufgeklärt wurde, war ich mit dem Ausgang des Buches nicht ganz zufrieden.

    Neapel übernimmt in diesem „Krimi“ eindeutig die Hauptrolle, gespickt mit Anekdoten, abergläubischen Geschichten und teils liebenswert skurrilen Figuren. Als Kriminalroman konnte mich das Buch jedoch nicht fesseln, dafür war es schlicht zu lang. Der titelgebende „lügende Fisch“ taucht übrigens nur in einer kleinen Nebenhandlung auf und spielt für den eigentlichen Fall eine eher nebensächliche Rolle.

    Mit gutem Gewissen vergebe ich 3 Sterne, da es gut und atmosphärisch geschrieben ist. Empfehlen würde ich es jedoch nur Lesern, die absolut von Neapel fasziniert sind oder die Stadt bereits kennen und lieben – oder hassen – oder...?? Weitere Bücher der Reihe werde ich wohl eher nicht lesen.











  10. Cover des Buches Göttin des Frühlings (ISBN: 9783596193844)
    P.C. Cast

    Göttin des Frühlings

    (163)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyrose

    Eine phantastische Geschichte über das Reich des Hades :) Eine alte Geschichte wunderbar in einem Roman verpackt. 

    Lina hat eine kleine Bäckerei, die es zur Zeit sehr schwer hat... und als sie ein altes Rezept aus einem antiquarischen Buch, dass sie in einem kleinen Laden beim stöbern gefunden hat ausprobiert, packt sie der Zauber, der mit dem Rezept verbunden ist. Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit erhört ihre Wünsche. Lina soll den Körper mit ihrer Tochter Persephone tauschen, die derweil der Bäckerei neues Leben einhauchen soll. Und so gerät Lina an Persephones Stelle in die Unterwelt, wo sie auf Hades trifft. Dem schlecht gelaunten und zurüpckgezogenen Gott der Unterwelt. 

    Achtung, Romantasy^^ Mich haben die erotischen Aspekte nicht gestört, habe aber oft weitergeblättert, weil mich die eigentliche Geschichte viel mehr interessiert hat^^

    Es ist ein tolles Buch mit einem Hauch Geschichte und Märchen, aber vor allem mit einer tollen starken Protagonistin. Und für mich war ganz klar die Moral: Egal wie du aussiehst, egal wie alt du bist, du bist liebenswert. Die Reihe ist Frauenpower pur :) 

  11. Cover des Buches Die Stille der Lärchen (ISBN: 9783462047349)
    Lenz Koppelstätter

    Die Stille der Lärchen

    (91)
    Aktuelle Rezension von: babsi-1997

    Die Stille der Lärchen ist mein erstes Buch von Lenz Koppelstätter. 

    In einem kleinen Dorf im Südtiroler Ultental wird ein ermordetes Mädchen aufgefunden. Der Fall scheint geklärt - es gibt einen geständigen Täter. Doch die Dorfbewohner verdächtigen den Sohn des Geständigen. Er soll vom Teufel besessen sein.

    Commissario Grauner zweifelt an der Schuld von Vater oder Sohn und ermittelt in alle Richtungen weiter. Könnte der Mord mit dem Mord an einem anderen Mädchen vor vielen Jahren zusammenhängen?

    Die Sprache des Autors hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist spannend erzählt und man kann die Gefühle der Figuren nachvollziehen.

    Sehr schöner Wohlfühlkrimi für ein paar spannende Lesestunden!

  12. Cover des Buches Eine Liebe in Neapel (ISBN: 9783442718672)
    Heddi Goodrich

    Eine Liebe in Neapel

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Bianca0711

    Die Geschichte spielt in den 90ern in Neapel. Die Hauptpersonen sind zwei Studenten - der Leser oder die Leserin wird also ins Studentische Neapel der 90er entführt, was meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist. Sofort zeichnet sich ein schönes Retro-Bild der italienischen Großstadt. 

    Eine Amerikanerin studiert in Neapel Linguistik und lernt dort nicht nur viele neue Freunde kennen, sondern verliebt sich auch ein einen Geologiestudenten. Schnell wird klar, dass diese Liebe besonders ist und viele Widerstände überwinden kann. 

    Die Geschichte an sich ist ohne großartige Höhe- oder Tiefpunkte und plätschert eher so dahin. Insgesamt ist das Buch für meinen Geschmack etwas zu langatmig, auch wenn mich der Schreibstil von Heddi Goodrich mit dem Wechsel aus Gegenwart und Vergangenheit sehr angesprochen hat. Die Hauptperson Heddi - ob der Roman autobiografisch ist, sei dahingestellt - wirkt teilweise ein bisschen egoistisch und ich hatte Mühe, mich immer in sie hineinzuversetzen. Dafür ist Pietro, die zweite Hauptperson, umso sympathischer! 

    Das Ende der Geschichte ist so unvermutet, dass es mich doch überrascht und überzeugt hat. 

  13. Cover des Buches Amore, amore! (ISBN: 9783548281179)
    Maria Carmen Morese

    Amore, amore!

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Valeria begibt sich auf den Weg nach Süditalien zu ihrem Onkel Gianni und ihrer Tante Anne. Diese hat sie seit 18 Jahren nicht mehr gesehen und ist schon etwas nervös vor dem erneuten Wiedersehen. Da sie ihre Gründe für die länger andauernde Reise zu ihrer Verwandtschaft hat, lässt sie sich auch von ihrer Chefin nicht davon abbringen und erklärt sich bereit, regelmäßig eine Kolumne aus Italien zu schreiben. Und nach einer sehr großen Enttäuschung durch ihren Ex-Freund Christian hält sie nichts mehr in Hamburg...

    Sie genießt ihre Zeit in Italien und bekommt sogar eine Stelle bei einer italienischen Zeitung, allerdings ohne Lohn. Doch das stört sie nicht und sie beginnt langsam ihr Leben wieder zu genießen....

    Maria Carmen Morese hat durch ihren kurzweiligen und ständig mit italienischen Vokabeln durchsetzten Text ein wahres Lesevergnügen geschaffen. Es gibt keine langweiligen Stellen, alles passt und unwichtigere Zeitabschnitte werden nur in der Vergangenheitsform kurz abgehandelt. 

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich habe es in kurzer Zeit komplett gelesen. Es wirkte nicht zu übertrieben auf mich, sondern beinhaltet viele Wahrheiten, die aber nur ein Italiener zu erkennen im Stande ist. 

    Eine wirklich kurzweilige Geschichte über die Liebe auf italienisch!

  14. Cover des Buches Caffè sospeso (ISBN: 9783716000465)
    Amanda Sthers

    Caffè sospeso

    (22)
    Aktuelle Rezension von: Unser_BücherGarten

    Ein „Caffè sospeso“ ist so etwas wie ein „aufgeschobener Kaffee“ und stammt ursprünglich aus den Arbeitervierteln von Neapel. Hierfür bestellt man in einer Bar zwei Kaffee und trinkt selbst nur einen. Der zweite, bereits bezahlte Kaffee, wird vom Barista notiert und Personen weitergegeben, die danach fragen. Dies soll nicht als ein Akt der Wohltätigkeit verstanden werden, sondern als eine Möglichkeit, Freude zu teilen: „Was hier verschenkt wird, ist nicht ein Kaffee, sondern die Welt darum herum, das Spektakel, das man mit anderen teilt, die Blicke, die sich kreuzen, Menschen, die liebenswert sind.“ (S. 14). 

    Dieses Spektakel um den „Caffé sospeso“ stellt uns die Autorin Amanda Sthers über ihre Romanfigur Jacques Madelin vor. Der Franzose Jacques kam nach einer enttäuschten Liebe nach Neapel und blieb. Fast jeden Tag, über 40 Jahre, sitzt er im Café Nube und beobachtet die Neapolitaner. In sieben in sich abgeschlossenen Geschichten erzählt er uns die Geschichten, die sich rund um dem „Caffé sospeso“ ergeben. Jede Geschichte hat ihren Bezugspunkt im Café Nube bzw. im „Caffé sospeso“. Es sind die verschiedensten Menschen, die das „Caffé sospeso“ miteinander verbindet. Arm und Reich, Neapolitaner oder nicht, Jung und Alt. Geschickt fließen neapolitanische Besonderheiten, wie die Kultur oder Mythologie, in die Geschichten ein. Natürlich darf Maradona nicht fehlen, den die Neapolitaner lieben und zur Legende gemacht haben. Auch ein Bezug zur Camorra wird hergestellt und beschrieben, wie tief sie in das Leben in Neapel verwoben ist. 

    Die Menschen, die das Café Nube betreten werden sehr gut beobachtet und sehr detailliert beschrieben. Der Autorin gelingt es sehr gut, die neapolitanische Mentalität einzufangen. Auch die Atmosphäre im Café Nube ist sehr bildhaft beschrieben. Ich konnte dieses Café-Gefühl regelrecht spüren und hatte, während dem Lesen, dieses Geklirre der Tassen im Ohr und den Kaffeegeruch in der Nase. 

    Zwischen den einzelnen Geschichten erfahren wir mehr über Jacques Leben. Diese Einschübe sorgten etwas für Spannung im Buch. Denn obwohl interessante Geschichten dabei waren, konnte mich das Buch nicht ganz begeistern. Teilweise waren die sieben Episoden etwas langatmig und ließen mich gedanklich etwas abschweifen. Vielleicht wäre mehr Jacques – für mich – besser gewesen. 

    Fazit:

    „Caffé Sospeso“ ist ein Episodenroman, das Neapel sehr gut und realistisch darstellt. Durch mehrere in sich geschlossene Geschichten lernen wir die vielen schönen und hässlichen Seiten von Neapel kennen. Geschickt wurden die sieben Episoden, die für mich teilweise etwas langatmig waren, mit dem Café Nube, „Caffé Sospeso“ und Jacques verbunden. Diese Verbindung und die Einschübe sorgten nicht nur für eine Verbindung zwischen den einzelnen Geschichten, sondern auch für Spannung. 

    Wer mit Episodenromanen zurechtkommt und dieses italienische Café-Gefühl spüren möchte, dem könnte „Caffé Sospeso“ gefallen. 

  15. Cover des Buches Das Geheimnis der Zuckerschwestern (ISBN: 9783960872207)
    Susanne Ferolla

    Das Geheimnis der Zuckerschwestern

    (27)
    Aktuelle Rezension von: abi_gail
    Der Leser wird gleich zu Beginn in die Story geworfen und mit den seltsamen Parallelen zwischen Béatrice und einer verschwundenen Richters Tochter neugierig gemacht. Dadurch möchte man von Anfang an wissen, wie es weitergeht. Über das Ende kann man dann auch eine Weile nachdenken. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und bildhaften Schreibstil, der durch die Geschichte trägt. Besonders das italienische Setting ist sehr malerisch beschrieben.
    Für einen verregneten Nachmittag, ist dieses Buch genau das richtige, um sich in seinen Lese-Sessel zu kuscheln.
  16. Cover des Buches Die Kraft des Bösen (ISBN: 9783328100508)
    Fabio Paretta

    Die Kraft des Bösen

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Caroas

    Drei Morde, gefälschte Bilder, wer steckt dahinter? Und warum mussten diese Personen (ein Gemeindepfarrer und zwei Frauen) sterben? Konsequent aber nicht immer Gesetzestreu verfolgt De Santis mit seinem Team die verschiedenen Spuren.

     

    Paretta kombiniert hier die typischen Klischees mit denen Sizilianer speziell Neapel behaftet sind. Gekonnt verbindet er alles in einen Krimi der einen einerseits fesselt aber andererseits manchmal zu langatmig vorkommt. Die Protagonisten sind menschlich, tragisch und lebendig.

     

    Fazit, man muss ihn lesen, aber zwischendurch verdreht man die Augen. Prädikat: Lesenswert

  17. Cover des Buches Der Komponist (ISBN: 9783734108426)
    Jeffery Deaver

    Der Komponist

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    Ich habe die bekannten Charaktere vermisst, auch der Fall fand ich nicht so interessant, wie ich es von Deaver gewohnt bin. Die Geschichte plätscherte vor sich hin, ohne nennenswerten Höhepunkte. Stellenweise kam die Spannung zwar auf, hielt aber nicht lange an. Der Roman kommt nicht annähernd an die Vorgänger ran. In meinen Augen hätte der Autor lieber beim Bewährten bleiben sollen. Selbstverständlich kann man diesen Roman auch als Neuanfang für neue Ideen sehen.   Nur ich mochte es nicht, ich fand auch, dass dieser Thriller viel zu viele Themen anspricht, die dadurch nicht so gründlich zur Sprache kommen. Also, meine Freude an diesem Roman war leicht betrübt.   

  18. Cover des Buches In einer stillen Bucht (ISBN: 9783257300901)
    Luca Ventura

    In einer stillen Bucht

    (100)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    In diesem dritten Band haben die Inselpolizisten Enrico Rizzi und Antonia Cirillo einen kniffligen Fall zu lösen, bei dem sie sich zum wiederholten Male in einem Zuständigkeitsgerangel mit der Kripo von Neapel befinden. Was ist passiert? 

    Ausgerechnet Enrico Rizzi entdeckt auf einem Felsvorsprung in einer stillen Bucht einen Koffer aus dem ein menschliches Bein ragt. Bei der Nachschau ist klar: der Koffer enthält eine weibliche Leiche. Nachdem die Neapolitaner doch eingesehen haben, dass die Ermittlungen besser von Ortskundigen geführt werden, machen sich Rizzi und Cirillo auf, den Täter zu finden.  

    Die Tote ist, wie sich bald herausstellt, Maria Grifo, eine Professorin an der Musikschule. Sie gilt als unbarmherzig und hat schon manchen Traum von einer Karriere zerstört. Ist hier das Motiv zu finden?  

    Fazit:

    Wie schon die beiden Vorgänger vermittelt auch der dritte Fall Urlaubsgefühle. Mit der Tote muss man als Leser kein allzu großes Mitleid haben, ist sie doch ein Ekelpaket ersten Ranges. Ein klein wenig unwahrscheinlich ist es für mich, eine Person in einen Koffer zu packen. Wie große muss dieser Koffer sein? Und wie faltet man den toten Körper darin? Das wirkt auch mich ein wenig unglaubwürdig. Das kostet den 4. Stern.

     

     

  19. Cover des Buches Das italienische Mädchen (ISBN: 9783844517736)
    Lucinda Riley

    Das italienische Mädchen

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Svenjas_BookChallenges

    Geschichte und Erzählstil:


    Bekanntermaßen zählt Lucinda Riley zu meinen Lieblingsautoren und nimmt mich mit ihren fesselnden Romanen um große Liebe und dunkle Familiengeheimnisse immer wieder aufs Neue gefangen. Das italienische Mädchen war nun eines von zwei Büchern von ihr, die ich noch nicht gelesen hatte, und ich war mir eigentlich sicher, dass es mich wie gewohnt begeistern würde. Das war allerdings leider nicht der Fall und das obwohl die Geschichte eigentlich vielversprechend anfing.


    In den ersten Kapiteln lernt man die junge Rosanna Menici kennen, die als jüngste Tochter eines Café-Besitzers in Neapel aufwächst. Mit 11 Jahren besitzt sie eine außerordentliche Stimme und in den folgenden Jahren begleitet man sie dabei, wie sie diese immer weiter ausbaut und schließlich als junges, vielversprechendes Talent an die Mailänder Skala kommt. Die traditionsreiche Welt der italienischen Oper hat mich dabei sehr fasziniert, ebenso wie Rosannas unschuldige Liebe zur Musik und die Hingabe ihres älteren Bruders, der seine Schwester wo es nur geht unterstützt und seine eigenen Ziele hinten anstellt.


    Riley konzentriert sich dabei aber wie üblich nicht nur auf eine Perspektive, sondern schildert parallel zu Rosannas Aufstieg auch, wie ihr Bruder Luca seine Bestimmung als Geistlicher findet und wie der mittlerweile gefeierte Tenor und Schürzenjäger Roberto seinen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt und Betten seiner Geliebten antritt. Natürlich kommt es, wie es kommen muss und ab diesem Moment begann mir die Geschichte irgendwie zu entgleiten: Rosanna und Roberto treffen an der Skala erneut aufeinander und Rosanna, die schon als 11-Jährige für Roberto geschwärmt hat, gibt sich ihm trotz ihrer Bedenken und der Warnungen ihrer Freunde und Bekannten hin.


    Es ist hier nicht einfach nur die Rede von einer großen Liebe wider der Vernunft, sondern von einer regelrechten gegenseitigen Obsession. Bereits kurz nach ihrem Zusammenkommen leben Rosanna und Roberto nur noch füreinander, wobei Rosanna bald schon ihre Familie und ihre Karriere vernachlässigt, um rundum die Uhr bei Roberto sein zu können. Sie opfert sich vollkommen für ihn auf und das über Jahre hinweg. Romantik habe ich dabei leider gar nicht gespürt. Nicht zuletzt weil Roberto natürlich nach wie vor und trotz seiner schwülstigen Liebesbekenntnisse an Rosanna kein treuer Ehemann ist und man nur auf den Moment wartet, in dem er sich wieder zu einer anderen Frau ins Bett legt. Sowohl Rosanna als auch Roberto scheinen unbelehrbar und das macht die beiden als Protagonisten (zumindest für mich) schlichtweg unsympathisch.


    Ich glaube, ich habe während des Hörens mehrmals mit den Augen gerollt, weil ich diese gegenseitige Besessenheit einfach nicht nachvollziehen konnte und mir die Liebe zwischen Rosanna und Roberto einfach so irreal und überzogen vorkam. Tatsächlich dreht sich der zweite Teil des Romans hauptsächlich um ihr gemeinsames Leben, das natürlich (wie könnte es anders sein) nicht nur von glühender Leidenschaft, sondern eben vor allem von Misstrauen, Eifersucht und Streitigkeiten geprägt ist. Das anfängliche Hauptthema, die Musik und Rosannas einzigartige Stimme, gerät in den Hintergrund und spielt kaum mehr eine Rolle. Das fand ich sehr schade, hat es die Geschichte doch insgesamt zu einer übertriebenen Romanze ohne jede Leidenschaft verkommen lassen.


    Lucinda Riley kann erzählen - keine Frage. Ich habe ihren Worten trotz allem gerne gelauscht und langweilig ist Das italienische Mädchen ganz bestimmt nicht. Enttäuscht hat mich die Geschichte aber auf jeden Fall, denn statt großer Geheimnisse und Verschwörungen trifft man hier lediglich auf ein Paar, das eigentlich nur stimmlich miteinander harmoniert, sich aber auf Biegen und Brechen lieben will. Der Zauber, der die anderen Werke von Riley ausmacht, fehlt schlicht und ergreifend.


    Sprecher:


    Für die Vertonung von Das italienische Mädchen hat wieder Simone Kabst die Rolle der Erzählerin übernommen. Für mich eine sehr gute Besetzung, weil sie die doch sehr naive und durchgehend kindlich wirkende Protagonistin Rosanna perfekt verkörpert hat. Nur bei den männlichen Parts hat sie mich nicht ganz überzeugen können.


    Mein Fazit:


    Es ist das erste Mal, dass Lucinda Riley mich mit einem ihrer Romane so richtig enttäuscht hat: Das italienische Mädchen kann einfach nicht mit ihren anderen Büchern mithalten. Die beiden Hauptcharaktere waren mir wenig sympathisch, die Geschichte verkommt ab der Mitte zu einer nicht sehr überzeugenden Romanze. Gut liest bzw. hört sich der Roman natürlich in bekannter Riley-Manier trotzdem, aber hier wäre definitiv mehr Potenzial da gewesen für eine fesselnde, magische Geschichte, wie man sie von der Autorin kennt.
  20. Cover des Buches EDELFA UND DER TEUFEL (ISBN: 9783963920066)
    Caroline Sesta

    EDELFA UND DER TEUFEL

    (58)
    Aktuelle Rezension von: Roswitha_Boehm

    Piermont. Wir schreiben das 16. Jahrhundert. Zwischen dem Königshaus Valois und den Habsburgern herrscht Krieg. Trotz allen soll Edelfa verheiratet werden. Doch sie wird gefangen genommen und verkauft. Ein ähnliches Schicksal erleidet Lauro. Beide treffen bei ihren Käufern aufeinander – und geraten in etwas, dass sie nie erahnen konnten…

    An sich ist die Handlung soweit ganz interessant. Die wirkliche Schwierigkeit, für mich, bestand darin, ihr zu folgen. Die Autorin nutzt eine Schreibweise, welche der damaligen Zeit angepasst ist und so ist es doch recht mühsam zu lesen. (Ja, ich war bereits kurz davor das Buch an die Seite zu legen…)

    Wer „alte authentische Geschichten“ mag, für den mag dieses Buch etwas sein. Für alle die lieber zügiger lesen, ist es wohl eher nichts.

  21. Cover des Buches Alles andere ist eine Lüge (ISBN: 9783755776154)
    Michele Lo Chiatto

    Alles andere ist eine Lüge

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Aliinaaa

    Ein Kopfschuss auf offener Straße.
    Ein von Schrotkugeln durchsiebter Hund.
    Ein Geschäftsmann, der nachts auf einer Kreuzung verblutet.
    Drei Ereignisse, die scheinbar nicht zusammenhängen und doch unheilvoll miteinander in Verbindung stehen.

    Als Nino Alfieri nach einem auf ihn verübten Mordversuch im Krankenhaus erwacht, weiß er nur eines: Er muss so schnell wie möglich aus Neapel verschwinden. Auf dem abgelegenen Bauernhof seiner dementen Großtante findet er Unterschlupf. Die Einsamkeit und die Sorge, früher oder später aufgespürt zu werden, setzen ihm jedoch stark zu. Als Nino seine Ängste zu erdrücken drohen, steht er vor der Wahl: Durch einen Freitod seinen Leiden zu entkommen oder herauszufinden, warum auf ihn geschossen wurde, mit der Hoffnung, einen Weg zurück ins Leben zu finden.

    »Alles andere ist eine Lüge« erzählt spannend von Machtstrukturen, ungleichen Lebensbedingungen und davon, wie das eine das andere bedingt. 

    Das Buch startet mit einer Geschichte vom Tod. Im Abschnitt Furcht wird aus der Perspektive von Nino berichtet. Teilweise habe ich das Gefühl selbst in dieser Situation zu stecken und empfinde die gleichen Gefühle wie Nino. Neben Angst und Furcht konnte man insbesondere eine gewisse Einsamkeit und Langeweile wahrnehmen. Schön finde ich, dass Nino versucht die Leere mit Hilfe von Büchern zu füllen. Irgendwie führt das dazu, dass ich mich noch mehr mit Nino verbunden fühle.

    Im nächsten Kapitel geht es um Aldo, der von den anderen Kindern seiner Klasse gemobbt und misshandelt wird. Leider erfährt er keine Rückendeckung seitens seiner Eltern. Im Kapitel selbst findet dann ein Zeit Sprung statt. Etwas schmunzeln musste ich, als es mit Aldo nach Köln ging. Ich selbst arbeite wie Rüdiger in einem Kölner Krankenhaus. Besonders gut haben mir hier die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart gefallen. 

    Das dritte Kapitel ist meiner Meinung nach ganz anders als die ersten zwei. Sicherlich geht es auch um eine Lebensgeschichte, dennoch ist der Schreibstil meiner Meinung nach anders. Das Kapitel hat mir deutlich besser gefallen als die Anderen. Im Kapitel Wille geht es um Carlos, der vom armen Schlucker zum Mafiaboss aufsteigt. Es wird genau dargestellt, wie er seine Strukturen aufbaut und wie er vorgeht. Insbesondere, dass erläutert wird, warum er diesen Weg gewählt hat, gefällt mir gut. 

    Im vierten Kapitel erkennt man so langsam die Zusammenhänge und versteht, wie die unterschiedlichen Personen miteinander verbunden sind. 

    Im nächsten Abschnitt geht es um Elena und Thomas. Elena scheint aus einer ärmeren Familien zukommen und hat sich in Thomas verliebt zu haben. Das Buch strotz nur so voller krimineller Energie. Alle Zusammenhänge sind mir bis dahin noch nicht richtig klar. Mit den ganzen Namen bin ich doch sehr durcheinander gekommen und hätte mir eine Übersicht gewünscht. 

    Im nächsten Abschnitt geht es um eine Flüchtlingsgeschichte, die sehr real dargestellt wird und einen sehr an die Bilder aus der Tagesschau erinnert. 

    Im letzten Kapitel spielt Rache eine große Rolle. Die Zusammenhänge sind nun klarer. 

    Insgesamt lässt sich sagen, dass das Buch keine leichte Kost ist und ich es zweimal lesen musste, bis ich alle Zusammenhänge verstanden habe und auch mit den Personen nicht mehr durcheinander gekommen bin. 

    Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.  

  22. Cover des Buches Das rosa Haus am Meer (ISBN: 9783492310437)
    Susanne Fülscher

    Das rosa Haus am Meer

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Vielleserin1957

    Bunte Häuserfassaden, Oleanderduft und tiefblaues Meer – für Rosa ist der Traum vom Ruhestand im Inselparadies wahr geworden, denn sie hat ein Haus auf Procida geerbt. Die resolute Berliner Porzellanladenbesitzerin reist mit einer neuen Freundin an, mit der sie eine ungewöhnliche Geschichte verbindet: Paulina, eine junge Schauspielerin auf Jobsuche, ist kurz zuvor in Rosas Leben geplatzt – ein Autounfall, bei dem sie die Scheibe ihres Porzellanladens durchbrochen hat. Auf der malerischen italienischen Insel versuchen sich die beiden Frauen von den gemeinsam erlebten Strapazen zu erholen. Aber mit der Ruhe ist es bald vorbei: Paulinas Verehrer Fabio, Rosas Tochter Charlotte und ein Liebhaber aus Rosas wilder Jugend stehen kurz darauf vor der Tür – und lüften nach und nach ein altes Geheimnis aus Rosas Vergangenheit … (Klappentext)

     

    Ein gefühlvoller, schöne Sommerroman der mich schon nach wenigen Seiten in den Bann gezogen hat. Schnell war ich an der Seite von Rosa und Paulina und erlebte vieles fast hautnah mit. Der Schreibstil ist gut zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Handlung ist gut aufgebaut, ist nachvollziehbar, wenn auch an manchen Stellen vorhersehbar. Aber das hat der entstehenden Leseatmosphäre und dem Lesegenus nicht geschadet. Die Handlungsorte entstehen im Kopfkino sehr realistisch. Die verschiedenen Charaktere sind lebensecht und entwickeln sich auch entsprechend weiter. Ein emotionaler, aber auch humorvoller Roman der die Zeit vergessen lässt.

     

  23. Cover des Buches Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman. (ISBN: 9783745700596)
    Astrida Wallat

    Dolce Vesuvio. Ein Italien-Roman.

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Kat.Ja

    Carlotta, genannt Lollo, ist Archäologiestudentin aus Leidenschaft. Von ihrem Professor unterstützt, bekommt sie die Möglichkeit an einer Ausgrabung in Pompeji mitzuarbeiten! Einziger Wermutstropfen ist: Auch der überhebliche Alessandro soll mit nach Kampanien reisen!

    Am Fuß des Vesuv ist Lollo dann in einer komplett neuen Welt angekommen. Die Arbeit und auch das Leben in Bella Italia entwickeln sich ganz anders als erwartet.

    Lollo hofft auf eine große Entdeckung, findet neue Freunde und vielleicht die große Liebe... 


    Wie der Titel ja schon vermuten lässt, spielt diese heitere Liebesgeschichte im Raum Neapel und rund um den Vesuv.

    Die Hauptprotagonistin Lollo ist eine unglaublich sympathische, aber auch leicht verpeilte junge Frau. Ihre offene und lockere Art lässt sie schnell Freunde finden - sie nach und durch Pompeji zu begleiten, macht unglaublichen Spaß!

    Das es zu einem literarischen Happy-End zwischen ihr und Alessandro kommen wird ist von Beginn an klar - aber der Weg dahin ist unglaublich lustig beschrieben! Die Dialoge der beiden, der verbale Schlagabtausch, erinnern an klassische Screwball-Komödien!

    Mir haben die Beschreibung von Pompeji und auch die kurzen historischen Erklärungen dazu richtig gut gefallen. Sie waren sehr bildhaft und realistisch!

    Da ich die berühmte verschüttete Stadt schon einmal besucht hatte, habe ich mich direkt dorthin zurückversetzt gefühlt!

    Auch war für mich die ganze Atmosphäre, vermittelt u.a. durch die "Familia", typisch italienisch dargestellt und haben Reiselust geweckt!

    Der Schreibstil der Autorin ist, wie die komplette Handlung, locker-leicht und macht die Geschichte zu einer wunderbaren Sommerlektüre.

    Ich hatte jedenfalls während und nach dem Lesen Lust auf Pasta, Wein und Urlaub in Italien!

  24. Cover des Buches Der Duft von Erde und Zitronen (ISBN: 9783442746958)
    Margherita Oggero

    Der Duft von Erde und Zitronen

    (122)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel

    ~+~ Klappentext ~+~


    Ein Mädchen in einem Versteck - ein Fenster in die Welt - ein Buch, mit dem das Leben beginnt.

    "Ein wunderschöner Roman über die Sehnsucht der Frauen nach Unabhängigkeit. sensibel und mitreißend"

    La Stampa


    ~+~ Mein Urteil ~+~


    Assunta und Saverio leben mit ihren beiden Söhnen Antonio und Salvatore in einem kleinen Dorf in Italien. Dann bekommen die beiden noch einmal ein Mädchen Namens Melina. Melina wächst behütet und verwöhnt auf. Mit 17 wird sie schwanger und heiratet, doch ihr Mann ist ein Schürzenjäger, der aufgrund seines Berufes als Busfahrer viel unterwegs ist und keine Gelegenheit auslässt mit schönen Frauen anzubandeln. Melina wird immer melancholischer und meistert ihr Leben mit dem kleinen Baby, Imma.Schließlich wird Melina von einem Auto angefahren und stirbt. In dem Auto saßen Mitglieder des Clans, der das Leben im Dorf bestimmt. Sie ist viel allein unterwegs, geht stundenlang spazieren und hängt ihren eigenen Gedanken nach, dabei beobachtet sie den Mord an einem Mädchen.Doch kurz darauf wird Imma vom selben Jungen angegriffen. Sie wehrt sich und erschlägt ihn mit einem Stein. Um weiteres Unheil abzuwenden wird sie bei einer Frau im Norden versteckt.

    Dieses Buch wird aus der Sicht von Imma erzählt. Natürlich wechseln auch die Perspektiven zwischen Assunta und Saverio und anderen Probanden. Man muss genau aufpassen, das man nicht den Faden verliert. Eigentlich ein tolles Buch, wenn es nicht immer so abrupt wechseln würde. Assunta verkörpert die richtige italienische Mama, die sich um alle liebevoll kümmert. Und selbst die Sehnstucht von Imma kann man gut nachfühlen.

    Allerdings stelle ich mir unter dem Titel und des Covers eine andere Geschichte vor.

    Das Buch ist durchaus lesenswert, aber einmal lesen und dann reicht es auch.

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