Bücher mit dem Tag "nebel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nebel" gekennzeichnet haben.

290 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern (ISBN: 9783764531447)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern

     (417)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Ich bin durch Zufall auf diese Buchreihe gestoßen und muss gestehen, dass ich etwas Angst hatte, mit ihr zu beginnen, da ich gar nicht so viel Positives über die Bücher gehört hatte. Dennoch siegte irgendwann die Neugier und darum bin ich so froh, denn dieser erste Band hat mich tatsächlich praktisch von den Socken gehauen. 

    Zum Einstieg war ich etwas verunsichert, so war es doch vollkommen anders, als alles, was ich normalerweise lese. Die düstere und gefährliche Grundstimmung, daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Auch merkte ich schnell, dass es hier nicht,  wie normalerweise, eine persönliche Heldin gibt, sondern man die drei Schwestern und ihre Mitmenschen auf ihren Weg begleitetet, sie lieben und hassen lernt. 

    Was mir richtig gut gefallen hatte, war, dass ich das ganze Buch über keine wirkliche Favoritin unter den Schwestern ausmachen konnte. Mal hat mir die Handlung der einen ganz gut gefallen, dann wieder nicht. Alle drei konnten mich aber von ihrer Stärke, ihrer Macht, Mut und ihrem Eigenwillen überzeugen. Aber auch zu den Nebencharakteren konnte ich eine gute Bindung aufbauen. Alle wirkten sehr authentisch und einzigartig auf mich. 

    Die Handlung packte mich irgendwann in ihren Bann. Nachdem ich mich an die Stimmung gewöhnt hatte, wurde ich von ihr so gefesselt, ich fieberte förmlich mit. 

    Es gab auch immer wieder Wendungen, mit welchen ich nicht gerechnet hätte, welche der ganzen Geschichte immer wieder ein komplett anderes Bild bescherte. Ich konnte einfach nicht vorhersehen, was als nächstes passieren würde. 

    Gerade das Ende war so unglaublich, nach Beenden des Buches musste ich es  tatsächlich erst einmal sacken lassen. 

    Für mich war dieses Buch wirklich fast ein Highlight, schon lange hat mich auch nach Beenden kein Buch mehr so beschäftigt. Ich bin wirklich schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte sich noch weiter entwickeln wird, welche Überraschungen sie noch bereithalten wird. 

    Von mir gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung!

  2. Cover des Buches Stormheart - Die Rebellin (ISBN: 9783789104053)
    Cora Carmack

    Stormheart - Die Rebellin

     (351)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks



    3 🌟🌟🌟

    Inhalt:





    Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.
    Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!



    Meinung:

    Hier bin ich schon seit langer Zeit Überlegung ob ich das Buch lesen will also habe ich beschlossen als Hörbuch zuhören. Es hat wirklich gut angefangen bis es für mich eine Richtung genommen hat die nicht mochte. Dadurch habe ich mehrmals darüber nachgedacht es Abzubrechen und war mir immer unsicher denn ich hatte wirklich viel Potenzial für die Geschichte. Ich hab beschlossen das Buch dann doch zu beenden aber kann bereits sagen das ich es in Zukunft wahrscheinlich nochmal eine Chance geben werde denn leider hat es mir nicht so gefallen wie erwartet. Und ich weiß nicht an was das gelegen hat aber ich gehe davon aus das ich es gleich nach ACOSAF gehört habe und das war der Fehler. Denn ich hab einfach zu viel erwartet und hatte Probleme mit der Protagonistin und ihre Endscheidungen denn manchmal kam ich damit nicht klar. Deswegen kann ich nicht viel sagen nur das Geschichte an sich aufregend anhört und ich in Zukunft es wahrscheinlich wieder lesen oder hören werde für denn Moment will ich es einfach nur zu Seite legen. Auch wenn es gegen Ende besser wurde.

  3. Cover des Buches Das Haus in der Nebelgasse (ISBN: 9783453358850)
    Susanne Goga

    Das Haus in der Nebelgasse

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Fenny

    Mich hatte das Cover zuerst überzeugt, somit griff ich zum Buch. Es fängt die Stimmung, die auch in dem Werk von Frau Goga weitergeführt wird, hervorragend auf.

    Mathilda Gray, eine junge, fortschrittlich denkende Lehrerin arbeitet 1900 in einem Mädcheninternat. Doch die gesellschaftlichen Zwänge fordern einen Drahtseilakt von ihr, will sie doch die ihr anvertrauten Mädchen fortschrittlich und selbstbestimmt erziehen. Nach den Ferien kommt aber gerade eine ihrer vielversprechendsten Schülerinnen nicht zurück, sondern unternimmt wegen schwacher Gesundheit mit ihrem Vormund eine Reise in den Süden Europas. Bald schon schreiben die Zeitungen von einer möglichen Verlobung. Mathilda ahnt, dass das nicht sein kann. Und eine Postkarte der Schülerin eröffnet ihr ein jahrhundertealtes Geheimnis zur Familiengeschichte den Ancrofts und Clelands und zur Zeit der großen Pest in London.

    Um dieses Rätsel zu lösen sucht Mathilda die Hilfe ihrer vorwitzigen Vermieterin, die Groschenromane um eine Abenteurerin schreibt, sowie eines Antiquitätenhändlers und eines Universitätsprofessors. Diese Menschen eröffnen ihr einen ganz neuen Blick auf das alte London! Und eine Stadt unter der Stadt, sowie die zahlreichen darin verborgenen Geheimnisse. Dabei geht es insbesondere um ein Haus, das real existent ist. Das fand ich an diesem Roman so faszinierend. Auch gefiel es mir wirklich gut, die hervorragend recherchierten Einblicke in die Geschichte der Stadt zu bekommen, die auch schon Menschen um 1900 erforschten. 

    Einziger negativer Punkt: Der Anfang ist sehr, sehr zäh. Ich habe wirklich eine Zeit gebraucht, um in den Roman reinzukommen. Das erste Drittel, in dem sich nicht wirklich erschließt, was kommt und was die Begebenheiten der Vergangenheit mit der potentiellen Hochzeit der Schülerin zu tun haben, war wenig spannungsgeladen und zwang nur durch die wirklich gut gestalteten Nebencharaktere zum weiterlesen. Doch dann nahm die Geschichte endlich Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Auch Mathilda Gray wuchs mir sehr ans Herz, wie auch ihre Vermieterin. Da ich eine Schwäche für gut geschriebene Nebencharaktere habe, war dieses Buch für mich dahingehend ein Lesevergnügen. Schade war nur, dass der Handlungsstrang um den Antiquar nicht fortgesetzt wurde. Doch das konnte das pikante Geheimnis des Universitätsprofessors wieder wettmachen.

    Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Ich hatte Spaß daran, sobald ich das erste zähe Drittel überstanden hatte. Und ich kann nur sagen: Durchhalten lohnt sich. Teilweise war das Ende recht vorhersehbar, dennoch blieb es spannend und wirklich gut und für die beschriebene Zeit authentisch gestaltet.

  4. Cover des Buches NEBEL (ISBN: 9783442758623)
    Ragnar Jónasson

    NEBEL

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Ein einsames Bauernhaus - und ein verhängnisvoller Besuch.

    Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, kehrt nach einem Schicksalsschlag gerade wieder in ihren Beruf zurück. Um sie bei der Wiederaufnahme der Arbeit zu unterstützen, wird Hulda von ihrem Chef mit einem neuen Fall betraut: Mehrere Leichen wurden in einem abgelegenen Bauernhaus im Osten des Landes gefunden, und alles deutet darauf hin, dass sie dort schon seit einigen Wochen liegen. Was ist während der Weihnachtstage geschehen, als das Bauernhaus durch einen Schneesturm vom Rest der Welt abgeschnitten war? Und gibt es ein Entkommen vor der eigenen Schuld?


    Da der ungewöhnlichste Kniff dieser Reihe ist, dass jedes Buch weiter in die Vergangenheit der Protagonistin Hulda vordringt, sind wir nun im Finale der Trilogie im Winter 1987/88 angekommen und erleben Huldas persönliche Tragödie, von der in den beiden Folgebände so oft die Rede war, direkt mit.
    Hier hatte ich tatsächlich mehr erwartet.
    Zwar wird Huldas Empfinden und Erleben durchaus fassbar und ihr Familienleben habe ich als äußerst bedrückend wahrgenommen, doch wir erfahren nichts, was wir nicht schon aus den anderen beiden Teilen gewusst hätten.
    Gerade was die Interaktionen mit ihrem Ehemann angeht direkt nach Huldas Entdeckungen, hätte ich mir einfach mehr erhofft.
    Vieles wird aber leider nur angedeutet, während ich eigentlich auf noch mehr Tiefe gewartet hatte.

    Dafür fand ich den Fall im abgelegenen Bauernhaus, den Hulda direkt nach ihrem erneuten Dienstantritt übernehmen muss, äußerst packend.
    Wie schon in den Vorgängerbüchern erleben wir die Abläufe dort Kapitelweise mit und auch als Hulda zu ermitteln anfängt und wir daher schon das Endergebnis der Begegnungen in diesem abgelegenen Bauernhaus kennen, werden wir in einzelnen Kapiteln immer wieder direkt in dieses abgelegene Bauernhaus an den Weihnachtstagen zurückgeführt und kommen so zusammen mit Hulda den Ereignissen langsam auf die Spur.

    Ich muss zugeben anfangs fand ich das Verhalten der Bauersfrau, Erla, ganz schön bedrückend und vor allem anstrengend. Denn erst verhält sie sich unglaublich paranoid, plötzlich macht sie eine komplette Kehrtwende und will ihrem Gast Leo unbedingt glauben und ihren Mann, Einar, den sie zuvor so gegen Leo aufgestachelt hat, aufhalten, um dann plötzlich wieder kopflos in den Schneesturm hinauszulaufen.

    Dieses Irrationale hat mich teilweise wahnsinnig genervt, war es für mich doch überhaupt nicht nachvollziehbar und doch hat der Schreibstil gepaart mit diesen wirren Handlungen auch irgendwann eine wahnsinnige Sogwirkung auf mich ausgeübt, sodass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte, weil ich mir durch Erlas wirres Verhalten kaum vorstellen konnte, was wohl als Nächstes passieren würde und so hatte die Geschichte dann auch noch ein paar Überraschungen für mich bereit.

    Dazu kam natürlich wieder, dass ich mir - obwohl mitten im heißen Hochsommer gelesen - wieder nur zu gut diese abgelegene und zugeschneite Landschaft vorstellen konnte, die wiederum die bedrückende Stimmung nur noch mehr unterstrichen hat. 

    Diese Kombination aus Landschaftsbeschreibungen und Stimmungen, die dadurch transportiert wurden, war wirklich in allen Büchern der Trilogie ein absoluter Volltreffer für mich und konnte mich immer packen und so bin ich gerade nach diesem wirklich spannenden Fall ein wenig traurig darüber, Hulda nun endgültig zurücklassen zu müssen.


    Fazit: Während es bei Hulda leider nicht viel Neues zu erfahren gab und ich davon ein wenig enttäuscht wurde, hat dieses Mal der Fall, den sie zu bearbeiten hatte, eine absolute Sogwirkung auf mich ausüben können und durch die wieder sehr eindrücklichen Landschaftsbeschreibungen wurde eine so unglaublich fesselnde Atmosphäre geschaffen, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte.
    Ein schöner, wenn auch ein wenig trauriger, Abschluss!

  5. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.271)
    Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidel

    Aus der Sicht Morgaines, der Hohepriesterin Avalons, werden auf äußerst spannende Art und Weise die Geschichten rund um Morgaines Bruder Artus und die Ritter seiner Tafelrunde erzählt.

    Modern an dieser Darstellung ist die verborgene Macht der Frauen, die hier zutage tritt. Super gemacht! Besonders schön für Kenner der Tafelrunden-Geschichten ist das neu gestaltete Auferstehenlassen bekannter Figuren.

    Ein dicker Fantasywalzer, der selbst Leser und Leserinnen in seinen Bann schlägt, die normalerweise keine Fantasyromane lesen. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!


  6. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der dunkle Magier (ISBN: 9783570401200)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der dunkle Magier

     (328)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an, aber in diesem Band geht es nach Paris - dort treffen wir auf neue Mitstreiter, die gar nicht so unbekannt sind.

    Wie schon Band 1 ist auch dieses Buch spannend geschrieben und die Handlung schreitet zum Teil rasant voran. Es liest sich gut und durch den tollen Schreibstil ist es möglich schnell und flüssig zu lesen.

  7. Cover des Buches Firelight (Band 1) - Brennender Kuss (ISBN: 9783785579237)
    Sophie Jordan

    Firelight (Band 1) - Brennender Kuss

     (1.005)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Der Klappentext zu „Firelight“ hat mich auf Anhieb angesprochen, weil die Konstellation Drache und Drachenjäger spannend und vielversprechend klingt. Letztendlich ist der Auftakt zu „Firelight“ solide - er macht Spaß, reißt mit, bietet auf der anderen Seite aber kaum etwas Neues. 


    Vorab sollte man sich direkt darauf einstellen, dass einen keine Fantasy à la Sarah J. Maas erwartet. Es gibt kein komplexes Worldbuilding und abgesehen von den Drakis keinerlei Fantasyelemente, die beim Lesen ein höheres Maß an Aufmerksamkeit erfordern würden. Es ist Urban-Fantasy und zwar von der Art, bei der die Romanze klar im Vordergrund steht. Die Liebesgeschichte trägt die Geschichte. 


    Das fand ich hier in Ordnung, weil Will interessant, lieb und süß genug gestaltet ist, um dabei mitzufiebern. Bei Jacinda hingegen ist es ein einziges Hin und Her - soll ich Will eine Chance geben oder mich doch lieber von ihm fernhalten? -, bei dem ich nicht immer mitkam. Mal macht sie einen Schritt auf Will zu und dann urplötzlich doch wieder einen zurück. Das war manchmal etwas anstrengend, aber Wills Art hat das wettgemacht.


    Auch wenn so vieles an andere Bücher des Genres (z.B. Twilight) erinnert, hebt sich das Buch doch darin ab, dass der männliche Hauptcharakter nicht so geheimnisvoll und unnahbar ist wie andere und er die Protagonistin auch nicht dauernd so lästig von sich stößt, dass man die Augen verdrehen muss (das ist hier eher umgekehrt). Will ist erfrischend anders. Er ist zwar ein kleines Mysterium und trägt durchaus Geheimnisse mit sich herum, aber er ist auch ein Good Guy. Und das macht ihn wiederum als Gegenpart sehr spannend und lässt einen bei der Liebesgeschichte mitfiebern.


    Es gibt im Grunde keinen wirklichen Plot, kein Ziel, auf das alles hinsteuert (jedenfalls im ersten Band noch nicht), sondern die Handlung bewegt sich zielstrebig auf die Annäherung der Hauptfiguren hin, während diesen ein paar Steine in den Weg gelegt werden, weil Jacinda natürlich eine Draki und Will ein Jäger ist. Über dieses Teeniedrama hinaus gibt es - aktuell - keinen Plot. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich dies mit diesem Ende und den Geheimnissen, die am Ende enthüllt wurden, in dem Folgeband ändern wird. Der Auftakt schließt auf jeden Fall mit einer interessanten Ausgangssituation.


    Fazit

    Wer komplexe Fantasy erwartet, ist hier falsch. Wer aber eine süße, intensive Geschichte um eine verbotene Liebe mit einem Hauch Fantasy und Spannung lesen möchte, der ist hier definitiv richtig. Ich habe das Hörbuch gehört und die Hörbuchsprecherin liest sehr angenehm und fesselnd, daher kann ich auch dieses sehr empfehlen. Für zwischendurch sehr süß - 4 Sterne!

  8. Cover des Buches Windjäger (ISBN: 9783734160004)
    Jim Butcher

    Windjäger

     (67)
    Aktuelle Rezension von: bookaddict10

    Ich muss sagen, dass ich am Anfang leider nicht so gut in die Geschichte reingekommen bin. Auf den ersten 30 Seiten hatte ich schon ziemliche Probleme weiterzulesen, ab Seite 90 wurde es dann besser.

    Trotz dieser anfänglichen Schwierigkeiten hat sich das Buch zu einer echt spannenden Geschichte entwickelt, die mir insgesamt wirklich gut gefallen hat. 

    Die Personen waren auch sehr schön dargestellt und man hat mit ihnen mitgefiebert und Rowl muss man einfach mögen.

    Schlussendlich war das Buch also doch noch was für mich und die Schlachten auf den Luftschiffen waren sehr spannend zu verfolgen.

  9. Cover des Buches Nebelring - Das Lied vom Oxean (ISBN: 9781503074071)
    Anna Moffey

    Nebelring - Das Lied vom Oxean

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy_Em_Rose

    Nebelring war mein erstes Buch von einem Selfpublisher.

    Ich war von Anfang an direkt in der Geschichte drin und fand den Weltenaufbau super.

    Besonders gut hat mir gefallen das es sich hier nicht um eine typische Fantasy Geschichte handelt, mit Elfen, der typischen Magie und Drachen, sondern eben Magie durch eine ganz andere Art und Weise gewirkt wird.

    Ich bin sehr gespannt wie die Geschichte noch ausgehen wird.


  10. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.664)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Mit viel Witz und Charme geschrieben. Ein Krimi mal anders: Schafe ermitteln, statt Menschen! Geniale Idee und wunderbar umgesetzt! Das klügste Schaf heißt passenderweise Miss Maple! Ich finde es herrlich und habe das Buch gerne gelesen!

  11. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (1.010)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Die Grundidee ist sehr gut. Ein magischer Zirkus, der nachts aus dem Nichts auftaucht. Celia und Marco zwei Magier, verlieben sich ineinander, unwissend, dass sie durch einen Zauber miteinander verbunden sind und in einem Kampf auf Leben und Tod gegeneinander antreten werden müssen. 

    Die Atmosphäre ist sehr gelungen aber der Handlung fehlt der rote Faden. Ich habe nie so richtig verstanden, um was es eigentlich geht. Die Geschichte begann mich zu langweilen und ich habe sie bis zum Schluss nicht verstanden. Mit dem Ende konnte ich mich nicht anfreunden.

  12. Cover des Buches Als die schwarzen Feen kamen (ISBN: 9783570401477)
    Anika Beer

    Als die schwarzen Feen kamen

     (251)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Völlig unerwartet wird die fünfzehnjährige Marie von Gabriel, dem Schwarm ihrer Mitschülerinnen, angesprochen. Gabriel vermag die Wesen zu sehen, die sich im Schatten der Menschen verbergen, und in Maries Schatten bemerkt er etwas Beunruhigendes: einen Schwarm gefährlich anmutender schwarzer Feen. Gabriels Angebot, ihr zu helfen, lehnt Marie zunächst ab, doch als es den Feen gelingt, in die Realität einzubrechen, geht sie erneut auf ihn zu. Gemeinsam versuchen sie, das Wesen der schwarzen Feen zu ergründen. Dabei stoßen sie auf eine düstere Stadt aus Obsidian, die Marie einst in ihrer Phantasie erschuf, die jetzt aber von den schwarzen Feen beherrscht wird. Mit Gabriels Hilfe will Marie es wagen, die Obsidianstadt zu betreten, um sich den Feen zu stellen …

    Die Geschichte klang interessant, auch, wenn ich mir meinen Teil dazu schon dachte. Ich erwartete von der Handlung tatsächlich nicht viel, das klassische Schema, die üblichen Klischees. Wie sehr ich mich doch geirrt habe!

    Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwerer, an den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, was aber ziemlich schnell ging. Dann wurde die Geschichte zwar interessant, doch erst geschah, meiner Meinung nach, nicht viel. Was ich als Bestätigung meiner vorgefassten Meinung der Geschichte sah.

    Und dann ging es plötzlich richtig los. Spannung wurde an allen Ecken und Enden aufgebaut und steigerte sich mit jedem Kapitel. Es gab einige unerwartete Wendungen und mehrmals habe ich geschockt auf die Seiten gestarrt. Das Buch vereint Fantasy und Mystery, wobei einige Thriller-Elemente eingewoben wurden, deren Schockmomente mich gepackt haben und nicht mehr losließen.

    Die Charaktere in Form von Marie und Gabriel fand ich sehr gut ausgearbeitet. Ich habe mich in beide gut hineinversetzen können, mich mit ihnen gefreut, gebangt, gelitten und wurde nervös! Als dann die Kapitel aus Gabriels Sicht dazukamen, wurden die Unterschiede und Beweggründe der beiden offensichtlich, bauten noch zusätzlich Spannung auf. Allerdings haben hier auch tatsächlich ein paar Klischees Einzug gehalten. Marie, das unscheinbare Mädchen, anders als alle anderen. Gabriel, der wunderschöne, düstere und geheimnisvolle Mädchenschwarm.

    Und dann kam mein Highlight – das Ende! Mit einigem habe ich gerechnet, aber nicht damit. Es hat mich überrascht und mir dadurch sogar noch besser gefallen. Dieses Buch hat mich so weit gebracht, dass ich die Autorin definitiv im Auge behalten werde. Wahrscheinlich wird schon in nächster Zeit ein weiteres Buch von ihr bei mir einziehen

  13. Cover des Buches Mitternacht (ISBN: 9783492280907)
    Christoph Marzi

    Mitternacht

     (60)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    ,,Mitternacht“ ist der erste Roman, den ich von dem Autor Christoph Marzi gelesen habe. Angelockt hat mich das wunderschön gestaltete Cover des Buches, überzeugt hat mich die Inhaltsangabe.
    Zugegebenermaßen habe ich mir vorher die durchwachsenen Bewertungen und Meinungen zu ,,Mitternacht“ durchgelesen, deswegen kann ich mich nicht davon freisprechen, das Werk ohne gewisses Misstrauen und akribische Achtsamkeit zu Gemüte geführt zu haben. Trotzdem wollte ich mir eine eigene Meinung dazu bilden. Nichtsdestotrotz waren Misstrauen und Achtsamkeit zügig verflogen.

    Jedenfalls wollte ich etwas Neues ausprobieren, weil Fantasy normalerweise nicht zu den Genres zählt, die mich anziehen. In diesem Zusammenhang möchte ich gerne noch einmal auf die mystische Gestaltung des Covers hinweisen, Die Inhaltsangabe hat mich prompt angesprochen, weil der Kontext mich über Kindheitserinnerungen sinnieren ließ. Ich habe an die Zeichentrickserie ,,Geschichten aus der Gruft“ gedacht, und wie sehr ich damals von Geistergeschichten angetan war und es noch immer bin. Außerdem hatte die Existenz der fiktiven Stadt aus Nebel eine beruhigende Wirkung auf mich. Allein die Idee an sich fand ich so tröstlich, dass ich mir durchgehend gewünscht habe, dass hier die nackte Wahrheit porträtiert wird, dass eine fiktive Geschichte in die Realität eingebettet wird. Zu schade, dass das nur Wunschdenken ist.

    Meiner Meinung nach reden wir hier von einer unfassbar genialen und klugen Grundidee des Romans, welcher ein Fantasiewerk voller Weisheiten ist und mich ab dem ersten Kapitel hat mitfiebern lassen. Die beinah poetische Wortwahl ist träumerisch, dass ich jede Minute, die ich mich mit dem Buch befasste, auskosten wollte. Der Schreibstil an sich war mir bisher unbekannt, ergo eine willkommene Abwechslung, die Lust auf mehr macht.

    Ab dem ersten Kapitel herrscht eine mysteriöse Atmosphäre und Dynamik, doch diese düstere und schauderhafte Atmosphäre wird an den richtigen Stellen stets anhand Situationskomik gekippt, sodass Leichtigkeit sich breitmachen kann und ich gewissermaßen durchatmen konnte.
    Darüber hinaus fand ich die Figurenkonstellation fast kontinuierlich authentisch und vernünftig. 

    Ich komme nun zu dem Knackpunkt, der mich dazu gebracht hat, den Roman nur mit vier von fünf Sternen zu bewerten. Ab dem zwölften Kapitel, circa 95 Prozent des Buches, ging es Knall auf Fall. Die Ereignisse überschlugen sich, wurden nur dürftig erklärt und beschrieben, teilweise nicht nachvollziehbar und spartanisch, und der Charme und Zauber ließ gehörig nach. Das Ende spielte sich für mich viel zu abrupt ab. Ein abschließender Gedanken meinerseits lautete: Wie wäre die Geschichte wohl ausgegangen, wenn sie mehr Zeit bekommen hätte, wenn man sich noch mehr Zeit gelassen hätte?
    Bemerkenswert ist es natürlich, dass Christoph Marzi den Roman beenden konnte angesichts seines gesundheitlichen Schicksals. 

    Mein Lichtblick ist auf jeden Fall das mögliche Versprechen einer Fortsetzung, die die Geschichte von Nicholas und Agatha vertieft. Überdies war das nicht der letzte Roman, den ich von Christoph Marzi gelesen habe, dafür war sein schriftstellerisches Talent der vorhergehenden 95 Prozent des Romans ,,Mitternacht“ zu überragend!

  14. Cover des Buches Onkel Montagues Schauergeschichten 1 (ISBN: 9783841502834)
    Chris Priestley

    Onkel Montagues Schauergeschichten 1

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Con_Ny2

    Nach Kiss or spook und creepy little entities habe ich mir Onkel Montagues Schauergeschichten geschnappt. Die Originalausgabe erschien 2007 unter dem Titel Uncle Montague'sTales of Horror. Das Buch liegt schon seit einiger Zeit direkt in Reichweite und nun war die Zeit gekommen. Chris Priestley erzählt schaurig makabere Geschichte, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Ob Dämonen, Geister, Dschinn oder Hexen... jede Geschichte ist einzigartig und vor allen gruselig. Edgar, als aufmerksamer Zuhörer, ist gleichermaßen faszinieren wie angsterfüllt und doch will er seine Geschichten hören. Das Ende, Onkel Montagues eigene Geschichte, ist für mich das Highlight des Buches. Die Illustrationen wurden, entsprechend der Geschichten, kunstvoll eingefügt und der Schreibstil war unterhaltsam und spannend. Für mich waren es die perfekten Gruselgeschichten nach denen ich entspannt schlafen kann. 

    Ob dieses Buch nun für Kinder an 12 geeignet ist kann ich nicht beurteilen. Einige Geschichten erscheinen mir da sehr grausam und blutig. 

  15. Cover des Buches Der Fürst des Nebels (ISBN: 9783596521319)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Fürst des Nebels

     (256)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Das Buch hat einen einfachen schlichten Schreibstil, so das man das Buch auch mit wenig Lesezeit zügig durch hat.


    Die Geschichte braucht etwas um in Fahrt zu kommen hält dann aber den Spannungsbogen.

    Die Charaktere lernt man oberflächlich kennen. Das passt aber zur Kürze der Geschichte und doch kann man die Veränderungen der Charaktere sehen und kann sich in sie hineinversetzten.

    Die Gänsehautmomente sind nur angerissen, so das man sich zwar etwas gruselt aber es nicht den Megaschock/Riesenhorror gibt.

    Das Ende finde ich leider nicht so gelungen, da dann doch alles ziemlich schnell geht.

    Ich habe auch im Ganzen das Gefühl das manche Dinge nicht so richtig zusammen passen (Wieso bleibt der Zauberer auf dem Grund des Meeres, wenn er doch so mächtig ist?)


    Alles im allem ein gutes Buch für junge/ jugendliche Leser oder für jemanden der erst anfängt Gruselgeschichten zu lesen.

  16. Cover des Buches Frühstück mit den Borgias (ISBN: 9783351050269)
    DBC Pierre

    Frühstück mit den Borgias

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Frühstück mit den Borgias ist ein Roman des vielseits gefeierten Autoren DBC Pierre, welches hinter einem tollen Cover und interessanten Titel nicht auf den ersten Blick zu erkennen gibt, mit welchen Skurrilitäten und Absurditäten der Leser hier konfrontiert wird. Der Klappentext lässt ein aktuelles und kontroverses Thema vermuten, nämlich unsere alltägliche Abhängigkeit von moderner Technik wie einer Telefonverbindung oder dem Internet. Unser Protagonist Ariel ist Professor für künstliche Intelligenz und möchte im Ramen eines Informatik-Kongresses mit seiner Studentin und Geliebten Zeva einige ungestörte Tage in Amsterdam verbringen, ohne die Angst, dass das Verhältnis der beiden auffliegen könnte. Allerdings kommt Ariel auf Grund einer Schlechtwetterfront nie in Amsterdam an, sondern landet in einem abgeschiedenen Hotel ohne WLAN oder Telefonverbindung. Im Hotel trifft er auf die einzig anderen Gäste neben ihm: Die Borgias, eine zutiefst neurotisch-schrullige Familie, die ebenso wie er im Hotel festsitzen. Zeva wiederum wartet in Amsterdam sehnsüchtig auf eine Nachricht ihres Geliebten und beginnt sich Sorgen zu machen, ob Ariel etwas zugestoßen ist oder er sie in letzter Minute versetzt hat.

    So viel zum Inhalt. Zugegeben: Vielleicht bin ich mit den falschen Erwartungen an diesen Roman herangegangen oder hatte eine falsche Erwartung an die Borgia-Familie. Ich hatte eigentlich gehofft, dass das Thema der digitalen Abhängigkeit in so weit stärker thematisiert wird, wie die Borgias als liebeswert-schrullige Familie unserem Protagonisten Ariel zeigen, dass es auch ohne Internet und Telefon gut auszuhalten ist. Allerdings kann ich kein Mitglied dieser Familie irgendwie als liebenswert bezeichnen, sondern bestenfalls als skurril, eigentlich aber eher als gruselig. Wenn ich neben dieser Familie als einziger Gast in diesem Hotel übernachten müsste, dann würde ich wahrscheinlich alles daran setzen, mich nicht in die Nähe dieser Leute zu begeben. Ariel hingegen gerät immer stärker in ihren Sorg, nicht zuletzt weil er sich an den letzten Strohhalm klammert, Zeva doch irgendwie noch zu erreichen. Im Laufe der Geschichte häufen sich die zunehmend absurder werdenden Szenen, Ariel verstrickt sich immer weiter unfreiwillig durch seine eigene Passivität in der Geschichte und der Ignoranz der Polizei in kriminelle Gegebenheiten und irgendwann saß ich kopfschüttelnd mit dem Buch in der Hand da und überlegte ernsthaft, die Geschichte abzubrechen. 

    Weiterhin habe ich mich immer wieder gefragt, in welchem Genre wir uns hier bewegen. In einem Roman (als solcher ist das Buch schließlich deklariert). Aber möchte die Geschichte ein Krimi werden? Ein Thriller? Soll es in Richtung Mystery gehen, weil ein jugendliches Mädchen, mit einem geisterhaft dünnen Körper, die trotz einer sich selbst zugefügten Wunde im Unterarm kaum blutet und die immer wieder aus dem Nichts auftaucht und verschwindet? Oder bewegen wir uns gar in Richtung Horror?

    Alles in allem lässt mich dieses Buch mit sehr gemischten, überwiegend negativen, Gefühlen zurück. Zum einen hat das Buch zwar einen aktuellen und nach wie vor diskussionswürdigen Hintergrund von einem Leben und einer Liebe in Zeiten des Internets. Andererseits ist dieses Buch kaum zu beschreiben in seiner Art und Weise dem Leser ein schlechtes Gefühl zu vermitteln, welches allerdings nicht von der allgegenwärtigen Medienabhängigkeit, sondern von der geistigen Labilität dieser Familie gespeist wird. Die Geschichte fühlte sich für mich nach einem bösen Traum an, in dem man gefangen ist, ohne die Möglichkeit, aktiv ins Geschehen einzugreifen und aus dem man nicht aufwachen kann, obwohl man eigentlich weiß, dass man träumt. Am Ende bin ich einfach froh, dieses Buch nun beendet zu haben es damit guten Gewissens aus meinem Bücherregal auszusortieren.


    ***


    https://kathis-buecherkrams.blogspot.com/

  17. Cover des Buches Das Buch Emerald (ISBN: 9783570402047)
    John Stephens

    Das Buch Emerald

     (360)
    Aktuelle Rezension von: rabbitreads

    "Emerald" ist der erste Teil der "Die Chroniken vom Anbeginn"-Trilogie und umfasst 460 Seiten. Es erschien am 9. September 2013.

    Inhalt:
    Drei Geschwister, drei Bücher, ein großes Geheimnis

    Als die drei Geschwister Kate, Michael, und Emma, die als Kleinkinder von ihren Eltern getrennt wurden, auf dem Weg in ein neues Waisenhaus in dem abgelegenen Herrenhaus des geheimnisvollen Dr. Pym landen, ahnen sie nicht im Geringsten, wohin sie diese Reise führen wird. Denn bevor sie sich versehen, sind die besonnene Kate, der kluge Michael und die tollkühne kleine Emma in den Kampf um drei magische Bücher voll unermesslicher Macht verstrickt. Sie müssen erfahren, dass es ihre Aufgabe ist, diese zu finden, wollen sie je ihre Eltern wiedersehen. Auf dem Weg dorthin treten sie gegen finstere Gegner an, finden unerwartete, liebenswerte Verbündete, meistern ihre magischen Talente, entdecken unvorstellbare Wesen und beginnen das Geheimnis ihrer Familie zu lüften.

    Rezension:
    Ich muss sagen, dass das Buch wirklich gut ist. Auch wenn mich an ein oder anderer Stelle die Formulierung leicht verwirrt hat, war es doch gut zu lesen.
    Ich habe Kate, Michael und Emma sehr ins Herz geschlossen und verbinde die drei irgendwie mit meiner eigenen Familie, da ich (wenn man meine älteren Geschwister, die nicht mehr hier wohnen, auslässt) ebenfalls einen kleinen Bruder und eine kleine Schwester habe und es somit doch unterbewusst ein wenig assoziiere. Kate wird meiner Meinung nach etwas zu Oberflächlich beschrieben und ich bin zu ihr nicht so ganz durchgekommen wie zu Michael oder Emma. Dafür haben mich die beiden umso mehr angesprochen.
    Auch die anderen Charaktere haben Tiefe und ich mag sie sehr. Vor allem Grabriel, Robbie und Wallace habe ich sehr ins Herz geschlossen.

    Hin und wieder kam es mir allerdings so vor, als ob alles etwas schnell passieren würde. Die Kinder glauben nicht an Magie, reisen durch die Zeit und glauben dann jetzt doch an Magie ohne auch nur irgendwie daran zu zweifeln und zu denken, dass es doch ein Streich ihrer Gedanken sein könnte. Mir ist bewusst, dass dieses schnelle "dran glauben" notwendig ist, aber ich hätte mir ein wenig mehr Konflikt mit der Materie "Magie" gewünscht.
    Auch war es nicht ganz nachvollziehbar, dass die Geschwister sich, egal was passierte, immer innerhalb einer Buchseite vergaben, auch nachdem Michael Kate und Emma verraten hatte. Auch hier war es irgendwo notwenig, dass sie sich schnell wieder vertragen - aber es war nunmal nicht immer glaubhaft. Ich habe selbst vier Geschwister und ich denke, dass man zumindest nach solch einem Verrat doch eine Weile brauch, bis man dem Anderen vergibt und vor allem wieder vertraut. 

    Aber trotzdem kann ich sagen, dass das Buch im gesamten gut zu lesen war. Ich werde mir in jedem Fall noch Band 2 und 3 besorgen um zu sehen, wie es mit den Gechwistern weiter geht.


    Das Buch bekommt von mir eine Bewertung zwischen 3.5 und 4 Sternen, da die oben genannte Kritik einfach keine 5 Sterne zulässt und ich mir nicht ganz sicher bin wie ich es einschätzen soll. An manchen Stellen war es sehr spannend und packend, an anderen habe ich eine Weile gebraucht um voran zu kommen.

  18. Cover des Buches Nebelmacher (ISBN: 9783734160325)
    Bernhard Trecksel

    Nebelmacher

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Petra78

    Um fair zu sein möchte ich anmerken, dass ich in den vergangenen Wochen eher wenig Zeit zum Lesen hatte. Mag sein, dass ich dadurch die verschiedenen Erzählperspektiven noch verwirrender fand und nicht so richtig in die Geschichte hinein finden konnte. Aber - ein wirklich gutes Buch möchte man nicht aus der Hand legen und nützt jede freie Minute. Dieses Gefühl ist bei diesem Buch leider zu keiner Zeit aufgekommen.

    Dem Hauptcharakter Clach wurde leider viel zu wenig Platz gegönnt. Er verschwindet beinahe neben all den anderen Charakteren. Auch die Welt(en) waren sehr verwirrend und manchmal hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich etwas überlesen hätte, da mir wichtige Erklärungen zu den jeweiligen Reichen fehlten.

    Was für mich noch negativ wiegt, ist die kalte Brutalität mit der so manche Hinrichtungen beschrieben wird. Dies hätte auch viel subtiler passieren können, was manchmal mehr Gänsehaut erzeugt als jede Szene bildlich zu beschreiben.

    Einerseits möchte ich nach dem Cliffhanger des 1. Bandes wissen, was weiter passiert. Andererseits würde ich aber nicht viel Geld für die Folgebände ausgeben wollen, da ich sehr zwiegespalten bin. Gut, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss, da ich alle Bände als Schnäppchen ergattert habe und die Folgebände bereits bei mir liegen. Allerdings werde ich wohl einige Zeit verstreichen lassen, bevor ich mich dieser verwirrenden Story weiter widme.

  19. Cover des Buches Drachenmahr (ISBN: 9783492280150)
    Robert Corvus

    Drachenmahr

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Die Geister, die in dem Land um die Stadt Koda, in den Mooren des leidenden Landes existieren, bedrohen die Sicherheit der Stadt und ihrer Bürger. Die Draken, die Brut des gewaltigen Drachen, scheinen die einzige Waffe, die sie aufzuhalten vermag, doch die junge Zarria Machon, Leutnant der Stadtwache deckt im Laufe des Buches die wahren Gründe für die Bedrohung auf, welche das Leben der gesamten Stadt auf den Kopf stellt. Der Autor schreibt die Geschichte in der ersten Person, aus Sicht von eben dieser jungen Frau, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe mich während des Lesens nie gelangweilt, weil alles Hand und Fuß hat, spannend aufgebaut ist und sich perfekt bis zum Finale hin entwickelt. Das Buch bewies mir aufs neue, dass der Adel, in diesem Fall die Patrizier und die Eliten nicht meiner Vorstellung von freundlichen Menschen entsprechen, sondern sich als Meister des Intrigierens erweisen. Ein fantastischer Fantasy-Roman, den ich jedem nur zu gerne ans Herz lege, der diesem Genre oder den Drachen verfallen ist.

  20. Cover des Buches Der Mann, der den Regen träumt (ISBN: 9783839001462)
    Ali Shaw

    Der Mann, der den Regen träumt

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Buecherratte_Svetlana
    Nach "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" war klar, dass ich Ali Shaw's neustes Buch "Der Mann, der den Regen träumt" lesen muss. Dieses Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach besonders. Der Schreibstil ist einfach poetisch. Er schafft es mit wenigen Worten eine unglaublich imponierende Welt zu erschaffen mit fantastischen Details. Seine Ideen sind so kreativ - oftmals schwelgte ich lange in Gedanken, weil ich so beeindruckt war von Ali Shaw's Wortgewalt. 

    Die Geschichte handelt von Elsa. Nach dem Tod ihres Vaters flüchtet sie ins verschlafene Örtchen names Thunderstown. Dort ticken die Uhren und vor allem die Menschen anders. In den Bergen trifft sie den Einsiedler Finn. Es kursieren scheinbar absurde Gerüchte über den jungen Mann. Doch trotz aller Gegebenheiten hält Elsa zu Finn und stellen sich den Bewohnern von Thunderstown. Aber Finn birgt ein riesigen unvorstellbares Geheimnis.

    Das Buch liest sich in einem Rutsch. Oftmals steht einem der Mund offen. Das erste für mich beeindruckende Element in der Geschichte sind die wilden Straßenhunde. Für die Bewohner des Ortes sind diese ein Unding und sogar dem Abschuss freigegeben. Doch immer wieder tauchen diese Wesen in der Nähe von Elsa auf. Bis einer dieser Hunde zum Ende des Buches hin in ihre Wohnung springt und nach den Geschenken ihrer Mutter schnappt. Da erwacht etwas in Elsa's Inneren und die Beziehung zwischen Mutter und Tochter rutscht wieder an den richtigen Platz. Denn vor Elsa's Flucht war die Bindung zwischen beiden sehr strapaziert. Diese Szene berührte mich sehr. Man spürte Elsa's Verzweiflung und die versteckten Gefühle. Das hat der Autor sehr gut herüber bringen können.
    Das zweite magische Element der Geschichte ist natürlich Finn. 

    **SPOILER ENTHALTEN**

    Finn's  Beschreibungen des Äußeren fand ich so imposant. Er - das menschlich gewordene Gewitter. Er - der das Wetter in sich trägt. Statt Blut, kommt Luft aus seinen Adern. Aus Verletzungen strömen Wolken und Nebel und wenn er glücklich ist, schimmert eine Aura um ihn. So gut konnte ich mir Passagen vorstellen und schaute oft in den Himmel draußen, der von schwarzen Wolken bedeckt war und dachte an die letzten Seiten des Buches, als Finn und Elsa attackiert werden und Finn mit Steinen beworfen wird und er sich in ein Gewitter auflöst. Ich habe so mitgelitten und die Bewohner mitgehasst und hoffte für Elsa auf ein Happy End, obwohl es nicht so aussah. 

    Ali Shaw hat einfach ein so unglaublich fantastisches Buch geschrieben, dass einfach jeder lesen kann. Es zeigt die Angst der Menschen vor dem Unbekannten. Das Unbekannte wird gleichgesetzt mit Gefahr und diese Angst ist gegenwärtiger denn je. Es zeigt Elsa's grenzenlosen Mut und Loyalität ihrem Finn gegenüber. Eine sehr starke Persönlichkeit.

    Empfehlenswert ist das Buch für meinen Geschmack ab 16 Jahre, denn es gibt bestimmte Szenen, die sehr blutig oder düster waren. Aber wer Lust hat auf eine ganz besondere neue Liebesgeschichte mit dem perfekten Hauch von Magie ist hier sehr gut bedient. Ali Shaw kann definitv schreiben! Daumen hoch und mehr als 5 verdiente Sterne!!!
  21. Cover des Buches Monstärker und der Kristall des Zweifels (ISBN: 9781533455550)
    Hubert Wiest

    Monstärker und der Kristall des Zweifels

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zum Inhalt:

    Loona sitzt zuhause an ihrem Schreibtisch und bereitet sich auf ihren bevorstehenden Mathetest vor. Dabei schweift sie allerdings ab, verrechntet sich und ehe sie sich versieht hat ein Transportnebel sie nach Makah-Uhbien gebracht, das Land der Dinge-Erfinder.
    Doch die Makah-Uhbas sehen schweren Zeiten entgegen. Ihr Präsident Göhrkin hat beschlossen, dass fortan Schluss sein soll mit dem Dinge-Erfinden, da es doch recht mühsam sein kann, immer wieder neue Dinge zu erfinden. In Zukunft sollen die Dinge in Fabriken hergestellt werden.

    Monstärker, ein junger Makah-Uhba, will sich damit nicht abfinden und beschließt, gegen den Päsidenten und seine graunen Wächter zu kämpfen. Ob das gut geht?

    Meine Meinung:

    Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil ich recht selten Bücher lese, die in Fantasiewelten spielen. Hubert Wiest schaffte es jedoch mit seiner Geschichte von Loona und Monstärker, mich zu überzeugen.

    Das Buch vereint mehrere Komponenten, die es für mich als empfehlenswertes Kinderbuch auszeichnen.

    - Loona ist eine sehr sympathische Protagonistin, die sich anfangs ein wenig schwer tut, weil sie nicht gerne rechnet und ihr das auch nicht leicht fällt. Sie wächst jedoch im Laufe der Erzählung immer mehr über sich hinaus und zeigt dem Leser, dass man nicht kämpfen muss, um an sein Ziel zu gelangen, sondern dass man durchaus aus mit Cleverness und einer guten Portion Selbstvertrauen vieles erreichen kann.

    - Die Thematik des Dinge-Erfindens spricht mit Sicherheit jeden Leser an. Ich habe mich während der Lektüre mehrmals dabei erwischt, mir Dinge zu überlegen, die die Protagonisten erfinden könnten, um sich in verschiedenen Situationen zu helfen. Allerdings wäre bei mir wohl öfter der Klingelton ertönt. Dennoch wird die Fantasie des Lesers angeregt und genau das sollte ein Kinderbuch erreichen.

    - Loonas Angst vor der Mathematik ist ebenfalls ein Thema mit dem der Autor sehr klug umgeht. Die Makha-Uhbas tun sich allesamt sehr schwer mit den einfachsten Rechnungen doch ihr Präsident erwartet von ihnen, dass sie genau dies erlernen und effizienter arbeiten. Loona und ihr Freund Tim schaffen es jedoch, einen Weg zu finden, auf dem auch die Makha-Ubahs und das Volk der Vokaren das Rechnen erlernen und ich bin mir sicher, dass dieses Buch das Potenzial dazu hat, so manche, jungen Leser die Angst vor der Mathematik zu nehmen.

    - Schlussendlich ist das Buch auch ein Plädoyer für die Freundschaft und zeigt, dass man gemeinsam sehr viel erreichen kann.

    Etwas verwirrend waren für mich all die vielen ungewöhnlichen Namen... ich musste da dann doch öfter zurückblättern und nachschlagen, wie die einzelnen Makha-Ubahs, Vokaren, ... nun wirklich heißen.

    Dennoch möchte ich dieses Buch weiterempfehlen. Sowohl erwachsene (Vor-)Leser als junge Leser werden ihre Freude daran haben!
  22. Cover des Buches Im Auge des Leuchtturms (ISBN: 9783954516759)
    Antonia Michaelis

    Im Auge des Leuchtturms

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Das war wieder mal ein Wow-Erlebnis. Ich weiß grade gar nicht, wie ich euch dieses Buch beschreiben soll, da alles irgendwie spoilern würde - jedenfalls finde ich die Bezeichnung "Kriminalroman" etwas in die Irre führend.

    Der Klappentext hier ist allerdings gut gelungen und beschreibt perfekt kurz und knapp, worum es geht.
    Nada Schwarz ist 37 Jahre alt und lebt in Berlin, hat keine Freunde, so gut wie keinen Kontakt zu ihren Eltern und lebt für ihre Arbeit. Einzig ihr nahe stehend ist Frank, für den sie seine Restaurants managet. Die sogenannten Lichthäuser, die sie zusammen entworfen und eröffnet haben, in reinem Weiß und mit so viel indirektem Licht, dass es keine Schatten gibt.
    Denn Nada möchte Licht. Sie scheut die Dunkelheit. Und sie scheut sich davor, mehr über sich selbst zu erfahren.
    Deshalb organisiert sie, alles. Sie führt Listen, die sie abhaken kann. Sie beschäftigt sich rund um die Uhr, um nicht nachdenken zu müssen. Um keine Gedanken oder Gefühle aufkommen zu lassen. Um sich nicht zu erinnern.

    Bis die Postkarte eintrifft. Von einer Insel im nordfriesischen Meer, auf der ihre Eltern ein Ferienhaus besitzen. Irgendetwas daran verstört sie zutiefst, so dass sie aufbricht, mitten im November, um hinter das Geheimnis zu kommen.

    Recht viel mehr kann ich dazu gar nicht schreiben ohne zu viel zu verraten.
    Der Schreibstil ist wieder einmalig: es entsteht eine einsame, eisige Atmosphäre auf dieser abgelegenen Insel im Meer, während sich Nadas Charakter für uns Leser entfaltet und offen legt, wobei sie selbst immer verzweifelter versucht, dieses verworrene Rätsel zu lösen.
    Eine surreale Stimmung schleicht sich ein und Nada weiß nicht mehr, was in ihrer Traumwelt geschieht und was in der Realität. So viele Jahre war sie gefangen in einem System, in dem sie "nur" funktionieren musste und wird jetzt konfrontiert mit dem weichen Kern, den sie über Jahrzehnte hinter einer unüberwindbaren Mauer geschützt hatte.

    Ich habe mich mit Nada sehr verbunden gefühlt, auch wenn sie Charakterzüge aufweist, die nicht wirklich sympathisch sind. Aber wir Menschen sind gut darin, Erinnerungen zu verdrängen, was manchmal auch gut und wichtig ist, weil wir sonst daran verzweifeln würden. Manchmal kann es aber auch sinnvoll sein, ihnen zu begegnen, sie zu verarbeiten, um sie dann ertragen und loslassen zu können.
    Niemand hat gerne Schmerzen und auch Nada hat ihre Fähigkeit so trainiert, besser gar nichts mehr zu fühlen und nichts und niemanden an sich heranzulassen - bis sie auf dieser Insel im Nirgendwo damit konfrontiert wird. Mit einem alten Schmerz, der sich an die Oberfläche kämpft.

    Man kann zwar relativ schnell erahnen, was damals geschah, aber ohne die wichtigen Einzelheiten, die man erst am Ende erfährt, bleibt alles in der Schwebe. Es hat mich wieder unglaublich fasziniert, wie die Autorin diese Geschichte aufgebaut hat, wie ich mit Nada mitgelitten und mitgefiebert habe und wie genial unser Unterbewusstsein funktioniert. Ein Paradebeispiel für den Schutz, der sich in uns auftut, und wie schwer es für die Wahrheit ist, sich wieder ans Licht zu kämpfen.

    Das Ende hat mich sehr berührt und mit einem überraschenden Moment auch versöhnt. Mit Nada, mit ihren Erlebnissen und den vielen Schrecken, Ängsten und unserer Hilflosigkeit, denen wir uns jeden Tag stellen müssen.

  23. Cover des Buches Das Walmesser (ISBN: 9783453419674)
    C. R. Neilson

    Das Walmesser

     (29)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Mit ungefähr dreihundert Regentagen zeichnen sich die Faröer Inseln nicht gerade durch gutes Wetter aus. Trotzdem verschlägt es den Schotten John Callum eben dort hin. Zwar hat niemand dort auf ihn gewartet, dennoch findet er recht schnell einen Job in einer Fischfarm. Sein Chef Martin stellt ihm auch eine Unterkunft zur Verfügung. Callum merkt schnell, dass die Einheimischen meist recht offen und freundlich sind. Doch es gibt Ausnahmen, wie die Brüder Aaron und Nils, die es wohl sofort auf ihn abgesehen haben. Da sucht er doch lieber die Gesellschaft der hübschen Karis, nicht ahnend in welche Schwierigkeiten ihn das bringen könnte.


    Als Schotte auf den Faröer Inseln ist John Callum prädestiniert für die Rolle des Außenseiters. Zwar findet er schnell Bekannte, aber er eckt auch an. Und er weckt Neugier, denn warum sollte jemand ausgerechnet auf den Inseln einen Neustart wagen. Callum will sich mit niemandem anlegen. Eigentlich möchte er nur zur Ruhe kommen, doch macht ihm das ein spezieller Kollege nicht leicht. Seine Wanderungen über die Insel sind zwar hilfreich, aber nicht alles. Und während der Kneipentouren fließt der Alkohol reichlich. Nach einer dieser Touren erwacht John Callum mit einem Filmriss und einem blutigen Messer in der Tasche.


    Dieser Kriminalroman hat einen interessanten Aufbau, den man als Leser schnell entdeckt und der einen mit Neugier weiterlesen lässt. Zwar wartet das Buch mit einigen brutalen Szenen auf, die gerne etwas weniger explizit hätten ausfallen können. Doch die Geschicke des John Callum sind fesselnd komponiert und die Beschreibungen der kargen und wilden Landschaft lassen den Wunsch entstehen, einmal eine Reise zu tun. Nicht mal das mit den Regentagen scheint so schlimm zu sein. Callums Geschichte und die, in die er hineingerät, sind allerdings schon heftig. Beide sind von Gewalt und Schuld geprägt. Sie machen die Lektüre zu einer Achterbahnfahrt, die einen ordentlich durchrüttelt, aber auch ordentlich fesselt.

  24. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lumen (ISBN: 9783453529120)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lumen

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Mizuiro
    Erst das Offensichtliche: Das Cover meiner Ausgabe von Lumen passt schön in die Reihe und ist genauso hübsch wie das der ersten beiden Teile. Irgendwo habe ich es ja schon geschrieben,... Das Cover war ausschlaggebend dafür, dass ich den ersten Teil gekauft habe... Das kann schon einiges ausmachen...
    Die Figuren in Lumen sind uns größtenteils schon aus Lycidas und Lilith bekannt. Emily ist jetzt  achtzehn und schon das mag ich an der Reihe sehr. Dass man als Leser mit den Figuren älter wird. So hängt man noch ein Stück mehr an ihnen. Leider ist man dann noch trauriger wenn man das Buch beendet hat...
    Auch sonst ist das Buch übrigens eine gelungene Fortsetzung seiner Vorgänger. Und ich meine sehr, sehr gelungen. Meistens finde ich es ja extrem schwierig Mehrteiler zu lesen. Da ist zwischen Teil X und Teil Y dann eine Menge Zeit vergangen und man kann sich nicht mehr gut erinnern und viele Autoren lassen einen diesbezüglich dann ja auch ziemlich im Regen stehen.Nicht so bei Lumen! Immer wieder werden Bezüge zu den vorigen Bänden hergestellt, Personen bzw. Ereignisse ins Gedächtnis gerufen und Zusammenhänge erklärt. Und zwar in perfektem Ausmaß. Es ist nicht so, als würde man eine gesamte Zusammenfassung des bisher geschehenen auf 100 Seiten wiedervorgekaut bekommen, aber man wird eben auch nicht einfach so in die Handlung geworfen. Die Gedächtnisstützen sind unauffällig und unaufdringlich im Buch verteilt, sie helfen, aber stören nicht. Perfekt! 
    Der Schreibstil Marzis ist auch in Lumen ganz, ganz großartig wunderbar literarisch und schön passend. Unter anderen Umständen wäre mir der Stil vielleicht zu pathetisch vorgekommen, aber.. ich weiß auch nicht... Master Wittgenstein darf das. Tatsächlich glaube ich, dass es an dem mürrischen Erzähler selbst liegt, dass mich dieser Stil nicht stört. Große Worte und sich wiederholende Wendungen passen einfach zu ihm. Aber fragt nicht mich... 
    Dazu kommen wieder die altbekannten großartigen intertextuellen Verweise, die einem aus jeder Zeile entgegenhüpfen und die ich so liebe! Irgendwann werde ich die Bücher noch einmal lesen und allen Verweisen auf den Grund zu gehen versuchen... Eine schöne Aufgabe fürs hohe Alter.
    Was soll ich noch sagen... Ich bin einfach so richtig begeistert von diesem Buch. Perfekter Stil, perfekte Spannung und das Ende... DAS ENDE!!! Ich bin immer noch ganz fertig...Ich mache es einfach kurz: Ich gebe dem Buch fünf Punkte, was sogar mehr ist, als ich dem zweiten Teil gegeben habe. Auch wenn beide Teile gleichermaßen spannend und sich im Prinzip sehr ähnlich sind, hat mich Lumen weniger verwirrt als Lilith. Die Handlung war eine Spur besser nachzuvollziehen und Lumen hätte in Wahrheit sowieso gleich zehn punkte verdient.
    Fairerweise möchte ich am Schluss noch anmerken, dass bestimmt nicht jeder die Uralte-Metropole-Reihe mögen wird. Der Schreibstil ist schon sehr eigen, weil ziemlich verschachtelt und die Handlungsstränge sind so verworren, das mag man... oder man mag es nicht. In jedem Fall ähneln sich die drei Teile sehr und ich wage zu behaupten: Wer Lycidas nicht gemocht hat, dem werden auch Lilith und Lumen nicht gefallen. Alle anderen sollten Lumen auf alle Fälle eine Chance geben!

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