Bücher mit dem Tag "neil gaiman"

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93 Bücher

  1. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9783847905875)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (365)
    Aktuelle Rezension von: David_Lindsam


    Heftige Bilder, schnelle Szenenwechsel, Mythen zum Leben erweckt wie Blitzeinschläge …
    Aber welche Substanz bleibt, wenn man hinter die äußerst effektvolle Inszenierung schaut?

    Sucht und Frust …

    Tatsächlich habe ich viel Zeit für American Gods aufgewendet: das Buch gelesen (671 eng bedruckte Seiten), das Hörbuch gehört (24 Stunden!) und alle 26 Folgen der Serie angeschaut (noch mal 25 Stunden) … Warum bin ich nur so zwänglerisch gewissenhaft? – Das ist ja schlimm!
    Es hat mich einfach nicht losgelassen, dass American Gods bei einem anspruchsvollen Publikum, das sonst kaum Fantasy lesen dürfte, so gut angekommen ist. Drei renommierte (Fantasy-)Preise für dieses eine Buch – das müsste ein untrügliches Zeugnis für literarische Qualität sein. Und: Ja, es hat etwas … Deshalb blieb die Hoffnung bis zum Schluss, dass die Begeisterung plötzlich doch noch zuschlägt.
    Hat sie aber nicht. Ich war zwischendrin berauscht, wie im Taumel, gebannt wie das berühmte Kaninchen und danach verkatert und angeätzt.
     Was ist das für ein hartes Zeug, das einen fast süchtig macht, aber komplett ausgelaugt und total unzufrieden zurücklässt?

    Der Stoff

    Wie der Stoff selbst aussieht, ist schnell beschrieben: milchig-grau.
     Natürlich nicht, aber ähnlich hirn-vernebelnd schon und leider nicht so einfach auf einer geraden Erzähl-Linie abzubilden:

    Shadow, groß und beeindruckend, gehört scheinbar zu den Loosern. Frisch aus dem Knast entlassen, verunglückt seine Frau tödlich. Zudem war sie ihm nicht treu. Da kommt das Jobangebot des mysteriösen Mr. Wednesday gerade recht. Als Bodyguard begleitet Shadow seinen neuen Arbeitgeber auf dessen Reise – der Roadtrip beginnt. 

    Wednesday handelt wie ein heruntergekommener Trickbetrüger, und besitzt zugleich etwas von der Würde eines Gottes. Im House on the Rock (gibt es wirklich!) beruft er eine Versammlung ein: ein Thing der Götter. Wednesday offenbart sich als der Allvater Odin und fordert zum Kampf gegen die neuen Götter wie Kreditkarten, Schnellstraßen, Internet und Fernsehn, die nach seinen Worten die alten Götter töten wollen.

    Shadow wird in diesen Kampf hineingezogen, entführt, von seiner untoten Zombie-Frau gerettet und muss in einem idyllischen Dörfchen Unterschlupf suchen. Doch dann ermorden die neuen Götter Mr. Wednesday. Als er die Totenwache übernimmt, reist er selbst ins Reich der Toten und begreift, dass alles nur ein großer Trickbetrug war, der Odin wieder in Macht und Ehre bringen sollte. Doch er wird von den Toten zurückgeholt und beendet den Kampf der Götter. 

    Die ganzen Nebenhandlungen zu dieser Story wuchern übrigens wie Gestrüpp auf dem Weg und machen das Vorankommen unglaublich erlebnisreich, aber ebenso mühsam. Eingestreut werden Einwanderungsgeschichten (Sklaven aus Afrika, Begnadigte aus Irland, Wikinger, Südamerikaner, vorgeschichtliche Stämme aus Asien, etc.), Träume (von Büffelmenschen, Donnervögel u.a.) und Zwischensequenzen, die irgendwo in Amerika spielen und das Schicksal eines Gottes, einer Göttin aufgreifen (Ifrit aus der islamischen Mythologie, Wiskey Jack aus der indianischen Überlieferung, Bilquis/Königin von Saba als Sukubus, etc.).

    Niemand ist Amerikaner. (…) Nicht ursprünglich jedenfalls. (133)
    Als die Menschen nach Amerika kamen, haben sie uns hierher mitgenommen. Mich und Loki und Thor, Anansi und den Löwengott, die Leprechauns und Curicauns und Banshees, Kubera und Frau Holle und Astraroth … und euch alle. (…) Unsere wahren Gläubigen verstarben und hörten auf zu glauben, und uns blieb nichts anders übrig, als uns – besitzlos und verängstigt – mit dem wenigen durchzuschlagen, was wir an Verehrung und Glauben noch finden konnten.“ (166)
    Würdest du glauben, dass alle Götter, die sich die Menschen je ausgedacht haben, immer noch bei uns sind. (445)
    Götter sind groß (…) Aber das Herz ist größer. Denn aus unseren Herzen kommen sie, und dorthin werden sie wieder zurückehren …“ (470)

     

    Göttermigration nach USA wird zum Fantasy

    Die Grundidee ist so faszinierend wie aktuell. Was passiert mit den traditionellen Mythen und Göttern, deren Vorstellungen in den Köpfen von Einwanderer weiterleben, wenn sie im Schmelztiegel der Vielvölkernation USA zusammentreffen. Bleiben sie, verändern sie sich, verlieren sie an Bedeutung und Kraft? Afrika, Südamerika, Asien, Europa  … Protestanten, Katholiken, Muslime, Natur- und Geist-Religionen …  Was bedeutet dieser ethnische und religiöse Multilateralismus für das Land und sein Selbstverständnis. Über zwei Jahrhunderte hinweg bis heute waren immer rund ein Fünftel der im Lande lebenden Menschen dort nicht geboren – ein Dauereinwanderungsland. Das ist einmalig und faszinierend.

    In American Gods sind die Götter lebendig, nähren sich aus Verehrung und Opfer ihrer Gläubigen, sind unter uns, wie sie es schon immer waren.  Doch in dem Schmelztiegel der Kulturen geraten die alten Götter der Einwanderer nach Amerika schnell in Vergessenheit, verlieren ihren Glanz und müssen ein bescheidenes Dasein fristen, während neue Götter der „Kreditkarten“, des „Internets“ und des „Fernsehens“ (167) an Macht gewonnen haben und sich in dem dicken Jungen und Mister World materialisieren. Weil die alten Götter aufbegehren, sollen sie endgültig abgeschafft und umgebracht werden. Eine große Schlacht auf dem Götterhügel steht bevor und droht, sich wie ein katastrophales Unwetter in einem blutigen Gemetzel zu entladen.

    Dieses Setting stellt den Roman in die Genre-Ecke Mystery oder Fantasy

    Aber genau die Inkarnation von Göttern in realen Figuren wirkt in dieser Art auf mich fast plump allegorisierend und aufgesetzt. Sollen sie für das Denken und den Glauben der jeweiligen Einwanderer bzw. für die moderne Verwandlung stehen?
    Dass Internet und Fernsehen uns vereinnahmen und unendlich viel Zeit auf ihren Altären geopfert wird, ist eine banale Tatsache, für die man kein Buch lesen muss. Und warum sind die Hauptakteure für die alten Götter Odin und Loki, obwohl die Wikinger nun gerade nicht zu den Stämmen gehören, die Amerika besiedelt haben (auch wenn sich die Angelsachsen das gerne so vorstellen)?
    Tatsächlich ist Neil Gaiman in Südengland geboren und erst 1992, also grob 10 Jahre vor seinem Roman in die Staaten gezogen. Es ist also so etwas wie eine „Ich bin selbst Migrant und entdecke dieses neue Land“-Geschichte …

    Nordische Mythologie als Interpretationsraster

    „Mr. Englishman Gaiman, warum schreiben Sie einen US-Roadmovie? Fehlen Ihnen nicht die eigenen, tiefen Wurzeln für ein fundiertes Gefühl, was den amerikanischen Flickenteppich des Selbstverständisses ausmacht?“, frage ich.
    „(…) viele der Schlüssel, die ich verwendet habe, um Amerika aufzuschließen, sind germanischen Ursprungs“ (8), erklärt Gaiman.
    Das ist ja nicht zu übersehen. Nur: Warum sollte gerade dieser Blickpunkt etwas von der amerikanischen Gesellschaft verraten? – Weil die Götter wie „Ideen sind“ (83), die nicht sterben können und in anderen „Gestalten“ für immer bestehen bleiben (vgl. S. 83)?
    Es wirkt sehr rechtfertigend, wenn der Autor seinen Schlüssel erklären muss. Künstlerische Freiheit bleibt immer unbenommen. Nur aufgeschlossen hat dieser Schlüssel für mein Amerikabild relativ wenig, meinen Einblick in die Seele der USA kaum vertieft. Und das ist schade, denn gerade die kurzen Zwischengeschichten über Einzelschicksale von Einwandern waren ergreifend und enthüllend – Neil Gaiman ist ja ein Meister -, aber eben nur Beiwerk zu den großen Göttergeschichten. Und die handelten von ägyptischer und nordischer Mythologie, ein wenig von Vodoo aus Afrika wie auch Mystik des Islams und nur in Miniauftritten von den Ureinwohnern Amerikas. Das ist seltsam eklektizistisch und nicht im Geringsten repräsentativ für die große Zahl an Einwanderern aus Europa, Asien und Südamerika. Und deshalb kann es m.E. auch gar nicht in den Kern dessen vorstoßen, was Amerika in seinem Selbstverständnis ausmacht.

    Exzentrik-Effekt

    „Ich wollte ein dickes, merkwürdiges, ausschweifendes Buch schreiben, und das tat ich auch. Ich wollte ein Buch schreiben, das jene Seite von Amerika zeigte, die mich begeisterte und von denen ich besessen war (…)“, schreibt Neil Gaiman selbst in der Einleitung. Wenn das sein Ziel war, hat er es in dieser subjektiven Perspektive sicher erreicht und das Anliegen an sich gereicht einem Schriftsteller zur Ehre. Gefallen muss das Ergebnis deshalb noch lange nicht jedem.

    War es vielleicht nicht nur leidenschaftliche Exzentrik, sondern auch ein bisschen Effekthascherei, die den Autor antrieb? Denn der permanente Tabubruch ist nicht zu übersehen. Leichensezierungen, tödlich endender Sex, brutale Gewalt und Erniedrigung, derbste Gossensprache u.v.m. – keine Ahnung, was diese Elemente zum Gesamten beigetragen, außer dass sie das Adrenalin aufpeitschen. Manches ist noch nicht einmal originär, wie etwa das Penisstück im Mund der toten Frau von Shadow – das kennen wir aus John Irvings Garp.

    Sucht man nach der tieferen Ebene oder gar einer zweiten Interpretationsschicht – dann erschließt sich mir eine solche nur ziemlich schwer. Angebote gibt es wie Billigware aus dem Supermarktregal in jedem Abschnitt: Absurde, groteske und sinnige Sätze finden sich im Übermaß. Man sucht wie im Taumel nach mehr und ich bin mir sicher, dass man etwas finden wird. Intentional – also raffiniert aufgebaut und verschachtelt – wirkt es nicht. Dagegen bietet es effektvolle „Leerstellen“ (wie man es in der Literaturwissenschaft nennt), in die man etwas und vieles hineininterpretieren kann. Natürlich lässt sich das poetisch werten, ist es aber nicht für jeden.

    Der Schatten-Gott aus dem Comic-Universum

    Shadow, die Hauptperson, spielt in der Romanhandlung seinen Charakter wie eine Nebenrolle, ist treu und ehrlich, trotz krimineller Vergangenheit, aber auch ein wenig einfältig. Er ist ein Hüne und verkehrt wie selbstverständlich mit Göttern, obwohl ihm von allen ständig sein einfacher Geist vorgehalten wird. Und dennoch gelingt es gerade ihm und nur ihm, den Krieg der Götter Amerikas zu verhindern. Er ist der eigentliche amerikanische Held. Hätte in der Verfilmung der Schauspieler von Captain America diese Rolle eingenommen, so wäre das mehr als passend gewesen.
    Und so schließt sich der Kreis. Neil Gaimans erste Karriere als Comic-Autor (für den Text) findet in American Gods eine literarische Fortsetzung.
     Comics mag ich zwar sehr, aber eben nur gezeichnet. In literarischen Werken muss der geistige Pinselstrich schon etwas mehr bieten. Geschriebene Comic-Strips schätze ich nicht.

    Fazit

    Ein solch reiches Werk wie American Gods muss man erst mal erschaffen können und ich zolle an dieser Stelle ausdrücklich meinen höchsten Respekt. Und trotzdem hat es mich persönlich nicht bereichert, sondern zur heftigen Kritik gereizt. Aber auch diese ausführliche Auseinandersetzung ist eine Form der höchsten Würdigung, selbst wenn es ganz anders klingt.

    Vielleicht macht es die eigene Lesebiographie als Fantasy-Vielleser aus, dass mir und vielleicht auch anderen mit diesem Hintergrund ein vergleichbares Setting grundsätzlich vertraut ist und die manchmal absurd wirkenden Götter nicht zu faszinieren verstanden. Dagegen sind die plakativen, derben und effekthascherischen Elemente für mich stärker als solche spürbar. Für Freaks und Splatter-Freunde mag es ein ausgemachter Spaß sein. Für etwas mehr literarisch Interessierte wie mich wirkte es wie ein Cocktail mit hartem Stoff, der nur zu genießen ist, wenn man das Zeug gewohnt ist und dem hemmungslosen Rausch der Gedanken in Gestalt zügelloser Phantasie nicht abgeneigt ist. Eine Droge für buchlesende Adrenalin-Junkies, aufgeladen mit heftiger Bedeutung, ohne dies ein- oder aufzulösen. 

    Jede Menge Mythen werden aufgegriffen wie zufällige Begegnungen auf einem Road-Trip, aber sie wirken ohne eine spürbare Verbindung zum heutigen Amerika. Eine philosophische oder gar psychologische Dimensionen kann ich nur in sehr kleinen Ansätzen entdecken. Ehrlich gesagt halte ich das ganz für eine stimulierende Inszenierung, die natürlich ähnlich wie bei der Serie großartig umgesetzt ist, einen aber, inhaltsleer wie sie ist, total unbefriedigt zurücklässt. Ein cooler Trickbetrug – Odins Spiel.

    Meine Neil Gaimann Lese-Ära ist nach American Gods und Der Ocean am Ende der Straße für längere Zeit beendet. Ich wollte ihn gelesen haben und das ist nun geschehen.

    Und Du? Hat es dich eher angeregt oder abschreckt?

  2. Cover des Buches Ein gutes Omen (ISBN: 9783492281669)
    Terry Pratchett

    Ein gutes Omen

     (261)
    Aktuelle Rezension von: NarratorCat

    Ich weiss gar nicht mehr, was an diesem Buch mich angesprochen hat, was mir mit leiser Stimme ins Ohr flüsterte "Nimm mich mit", als ich in der kleinen Buchhandlung an ihm vorbeistreifte. Doch was auch immer es war, ich danke ihm, denn ich hätte es bereut, hätte ich dieses Buch nie gelesen.

    "Ein gutes Omen" hat alles, was ein gutes Buch braucht; Spannung, Humor, Charm und noch so vieles mehr.
    Die Geschichte ist einfach wunderbar und perfekt für jeden, der etwas zum Lachen und Wundern braucht. Mit Crowley, Aziraphale, den jungen Helden rund um Adam und allen anderen haben Pratchett und Gaiman ganz individuelle Charaktere erschaffen, und ich liebe jeden einzelnen von ihnen. 

    Nicht zu vergessen ist die besondere Freundschaft zwischen einem Dämon und einem Engel, welche auf der Erde ein neues zuhause für sich finden (mein Lieblingsaspekt aus all den tollen Punkten dieses Buches).

    In meinen Augen ist dieses Buch einfach ein Muss für jede Leseratte :)
    Ich meine, wo sonst findet man zwei übernatürliche Wesen, die für eine gute dramatische Minute ernsthaft annehmen, sie wären einfach erschossen worden?

  3. Cover des Buches Doctor Who - 11 Doktoren, 11 Geschichten (ISBN: 9783864253126)
    Eoin Colfer

    Doctor Who - 11 Doktoren, 11 Geschichten

     (38)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Die Anthologie erschien zum 50. Jubiläum der Serie Dr. Who, alle bis dahin existierenden Inkarnationen des Doktors, außer dem Kriegsdoktor, erhalten ihre eigene Geschichte. 11 Doktoren, 11 Geschichten, 11 Autoren/Autorinnen, so unterschiedlich die einzelnen Doktoren sind, so unterschiedlich sind auch die Geschichten.

    Jeder Doktor ist mit seinen Eigenheiten sehr gut wiederzuerkennen. Größtenteils werden sie von bekannten Companions begleitet, wie z. B. Susan, Ace und Martha Jones, der 8. Doktor reist gerade allein, erhält aber für die Dauer seines Abenteuers auf der Erde jemanden zur Seite gestellt, der in das Geschehen involviert ist. Auch der 9. Doktor ist alleine unterwegs. Er erhält eine sehr interessante, nicht humanoide Begleiterin, die ich gerne noch einmal treffen würde, das Ende der Geschichte macht da auch ein bisschen Hoffnung. Gegenspieler gibt es ebenfalls sowohl unbekannte als auch bekannte, wie z. B. den Master, die Rani oder die Daleks, letztere einmal ganz anders als gewohnt.

    Die Geschichten spielen an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Zeiten, wie man das beim Doktor gewohnt ist. Mehrmals findet sich der Doktor auf der Erde wieder, wo er u. a. eine Seuche eindämmen muss. Andere Geschichten spielen in fernen Galaxien, wo z. B. ein riesiger Baum durchs All schwebt.

    Die Erzählstile sind selbstverständlich geprägt von den jeweiligen Autoren (2 davon Autorinnen), und daher sehr abwechslungsreich zu lesen, alle sind spannend, oft dramatisch, trotzdem kommt auch der Humor nicht zu kurz, manche sind regelrecht skurril, und am Ende gibt es die eine oder andere gelungene Pointe. Einmal darf sogar die Begleiterin, Peri, selbst in Ich-Form erzählen. Bis auf eine (die des 6. Doktors) haben mir alle Geschichten sehr gut gefallen, und auch diese eine ist nicht wirklich schlecht, und wird ihre Fans finden.

    Wer etwas mehr über die einzelnen Autoren wissen möchte, wird im Anhang fündig, sicher hat man am Ende Lust, von dem einen oder anderen ein weiteres Werk zu lesen.

    Die Anthologie konnte mich nahezu durchgehend begeistern. Die Vielfalt der Doktoren spiegelt sich in den Geschichten wieder, man trifft alte und neue Begleiter und Gegenspieler – jeder Whovian sollte seine Freude an dieser Sammlung haben.


  4. Cover des Buches The Ocean at the End of the Lane (ISBN: 9780062278593)
    Neil Gaiman

    The Ocean at the End of the Lane

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Weltentraeumerin

    Diese außergewöhnliche Geschichte wird eingerahmt durch die Handlung des Mannes, der sich an seine Kindheit erinnert, ehe wir dann genau dahinein wechseln. Der Protagonist, der ebendiese Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, erhält nie ein Namen, was mir bis zu dem Interview mit dem Autor, das in meiner Ausgabe hinten abgedruckt ist, auch nicht aufgefallen war.

    Das Genre des Buches ist vage Fantasy, allerdings alles andere als eine typische Geschichte. Der Protagonist ist sieben Jahre, liest gerne und es ist ein bisschen so, als würden Dinge, die man sich mit sieben Jahren vorstellt, real werden. Monster, Magie, aber auch Wunder und allerhand anderer übernatürlicher Phänomene.

    Die Zielgruppe des Buches sind Erwachsene, denn obwohl der Protagonist ein Kind ist und vieles fast märchenhaft anmutet, ist die Atmosphäre doch auch sehr düster und viele angeschnittene Themen werden Kinder nicht unbedingt verstehen. Umgekehrt kritisiert das Buch gerade Erwachsene, nimmt die Position von Kindern ein und wendet sich gegen die Fantasielosigkeit und Härte der Erwachsenen.
    Die Geschehnisse, die von Erwachsenen als übernatürlich klassifiziert werden würden, werden mit einer kindlichen Selbstverständlichkeit hingenommen. In diesem Buch scheint alles möglich zu sein, egal, wie sehr es gegen die Vernunft geht, und das fand ich unheimlich cool.

    Ich hatte den Eindruck, dass der Protagonist sich absolut authentisch wie eben ein siebenjähriger Junge verhält. Dass er Angst hat, sich nicht traut, Dinge zu machen, trotzig wird, naiv ist, fordernd. Ohne dass ich das jemals als anstrengend empfunden hätte. Denn nichtsdestotrotz ist er beispielsweise eben auch sehr mutig.
    Dabei lernen wir seine Familie nur aus seiner Sicht und damit auch nur in seinem Eindruck kennen - seine Schwester also vor allem als nervig und besserwissend, seinen Vater als streng und strafend, und so weiter, was super interessant ist.

    Auf der anderen Seite haben wir Lettie Hempstock, ihre Mutter und ihre Urgroßmutter auf ihrer Farm, die für den Protagonisten zu einem Zufluchtsort voller kleiner Wunder und Perfektionen ist. Gerade die Freundschaft, die der Protagonist zu Lettie aufbaut, wird dabei als unkompliziert, aber auch sehr schön beschrieben.

    Die Atmosphäre ist relativ düster, fast leicht unheimlich. Gleich zu Anfang wird es auch ein wenig trauriger, und generell tat mir der Protagonist wiederholt leid - letztendlich fieberte ich durchaus mit dieser Geschichte mit, die mich in ihren ganz eigenen Bann zog.

    Fazit: Absolut außergewöhnliche Geschichte mit einer einnehmenden, düsteren Atmosphäre aus der Sicht eines authentisch dargestellten siebenjährigen Junge, in der alles möglich zu sein scheint - eine Geschichte über Monster, Magie und Wunder, über Mut und Freundschaft und ein bisschen auch über die Gegensätze zwischen Kindern und Erwachsenen.


  5. Cover des Buches Nordische Mythen und Sagen (ISBN: 9783847906674)
    Neil Gaiman

    Nordische Mythen und Sagen

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Das Buch beinhaltet eine Sammlung der wichtigsten nordischen Mythen und Sagen, neu interpretiert von Neil Gaiman. Von der Herkunft von Thors Hammer, über die Sage der Midgard Schlange, die Intrigen Lokis, bis hin zu Ragnarök ist alles enthalten.

    Das Buch lehrt den Leser, wie unsere Welt aus Sicht der nordischen Mythologie entstanden ist. In mundgerechte, locker und flockig erzählte Häppchen verpackt, erinnert es fast ein wenig an eine Märchensammlung.

    Mit hat das Buch ausnehmend gut gefallen. Es ließ sich nebenbei weglesen und hat meine Faszination für die nordischen Sagen neu geweckt. Außerdem findet sich am Ende des Buches ein umfangreiches Who-is-who der Götter, Riesen und Wesenheiten.

    Wer etwas für nordische Götter übrig hat und sich liebevoll erzählten Geschichten öffnen kann, dem kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.

  6. Cover des Buches Good Omens (ISBN: 9780552159845)
    Neil Gaiman

    Good Omens

     (138)
    Aktuelle Rezension von: PhilPrachett

    Zwei geniale Autoren haben sich hier zusammen getan und das Buch hält was es verspricht! Es handelt sich hier bei um eine spannende und sehr fesselnde Geschichte die einen nicht so schnell los lässt. Auch der meisterhaft eingesetzte Humor funktioniert sehr gut!

  7. Cover des Buches Der Fluch der Spindel (ISBN: 9783868738728)
    Neil Gaiman

    Der Fluch der Spindel

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Neil Gaiman und Illustrator Chris Riddell verweben zwei Märchen in der Art von Schneewittchen und Dornröschen miteinander und statten sie mit einer spannenden Handlung voll dunkler Magie aus: Am Vorabend ihrer Hochzeit macht sich eine junge Königin auf, eine Prinzessin von einem Fluch zu erlösen. Sie tauscht ihre feine Hochzeitsrobe gegen Kettenhemd und Schwert und folgt ihrem Zwergen-Hofstaat zu dem in Schlaf gefallenen Königreich. Doch die Prinzessin, die gerettet werden muss, ist nicht, was sie zu sein scheint ... Prächtig illustriert mit Metallic-Druckfarbe und voll schwarzem Humor das spektakuläre neue Meisterwerk von Neil Gaiman!

    Cover

    Tolles Cover mit einem Umschlag aus einem durchscheinenden Pergamentpapier. Dadurch wirkt es vielschichtiger, da sowohl der Einband selber mit einer Illustration als auch das Pergamentpapier gestaltet wurde. Für mich ein absoluter Hingucker.

    Ein Wort vorneweg

    Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.

    Mein Eindruck

    Ich liebe es immer wieder sogenannte Schmuckausgaben in den Händen zu halten. Die vielen Details in den Zeichnungen und die Art der Illustrationen faszinieren mich immer wieder und zeigen für mich auch ein Stück weit die Liebe zur Geschichte. In den Schmuckausgaben kann der Autor (Gaiman) und der Zeichner (Riddell) noch einmal mehr betonen, welche Punkte ihm an der Story wichtig sind. Von Neil Gaiman ist es die dritte Geschichte, die ich in Form einer Schmuckausgabe habe. Und auch hier lässt sich immer wieder eine Entwicklung in der künstlerischen Arbeit sehen.

    Der Fluch der Spindel ist nahezu in schwarz und weiß gehalten mit einigen punktuellen Verzierungen aus Gold. Ich mag diese Form der Strichzeichnungen, da nur mittels verschiedener Strichformen Schattierungen geschaffen werden, die ganze Welten entstehen lassen. Sie sind fokussiert auf das Wesentliche und doch gibt es im Hintergrund so manches schattenhafte, welches eine weitere Geschichte erzählt. Ich bin immer wieder fasziniert, wieviel mehr Bilder als Worte ausdrücken können.

    Die Geschichte ist darüber hinaus sehr gut gelungen. Schneewittchen und Dornröschen sind miteinander verbunden zu einer neuen Form und entwickeln sich dennoch zu einer eigenen Geschichte. Es gibt keine großen Königreiche mit vielen Soldaten die sich zum Kampf gegen das Böse rüsten, sondern nur eine junge Königin, welche sich auf den Weg macht, um die schlafende Prinzessin zu erwecken. Ein Kuss, ein Erwachen und ein Erkennen – für mich standen auch hier die zeichnerischen Details im Vordergrund. Die Mimik ist sensationell herausgearbeitet und jeder Gesichtsausdruck ist passend zur Geschichte. Auch die weitere Folge, in der die Königin ihre Entscheidungen trifft und einen neuen Weg beschreitet ist moderner und zeitgemäß. Sie geht ihren eigenen Weg und ist unabhängig von Königshof und einer Hochzeit.

    Fazit

    Eine Geschichte die ich immer wieder gerne lese und deren Zeichnungen ich liebe. Sie ist schaurig schön und erzählt ein altes Märchen ganz anders

    02.11.21

     

  8. Cover des Buches Coraline (ISBN: 9783401507460)
    Neil Gaiman

    Coraline

     (385)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Jagusch

    Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite total überzeugt. Ein richtig schönes aber auch teilweise echt gruseliges Abenteuer, dass wir zusammen mit Coraline erleben dürfen. Es hat sich super schnell lesen lassen, nicht nur weil es ein kurzes Buch war, sondern auch weil es wirklich so unheimlich schön geschrieben war, dass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

    Ich kann das Buch wirklich nur total empfehlen, obwohl ich fast annehme, dass es eigentlich schon jeder gelesen hat??? Für mich wird es auf jeden Fall eines der Bücher sein, die ich immer wieder mal in die Hand nehme um es zu lesen.

  9. Cover des Buches Coraline (ISBN: 9781408832400)
    Neil Gaiman

    Coraline

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Die Geschichten von Neil Gaiman haben eine unglaubliche Sogwirkung auf mich. Die Sprache ist zwar einfach und die Handlung recht simpel, aber das Grauen ist unendlich groß und man begleitet die Heldin auf Schritt und Tritt und betet, dass sie ihr Abenteuer gut übersteht.
    Das Ende finde ich ein wenig unbefriedigend, weil das Problem nicht vollkommen beseitigt ist.
    Aber ansonsten mag ich das Buch sehr.

  10. Cover des Buches Nordische Mythen und Sagen (ISBN: 9783785755167)
    Neil Gaiman

    Nordische Mythen und Sagen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚Er hat zwei Raben, die er Hugin und Munin nennt, was Gedanke und Erinnerung bedeutet. Diese Vögel fliegen hin und her durch die Welt, halten Ausschau nach Neuigkeiten und tragen Odin das Wissen über alle Dinge zu. Sie lassen sich auf seine Schultern nieder und flüstern ihm ins Ohr.‘ (CD 1, Track 1)

    Neil Gaiman erzählt in ‚Nordische Mythen und Sagen‘ die Geschichten um Odin und seine Raben Hugin und Munin, Thor und seinen Hammer Mjöllnir, Loki und seine Kinder, die er mit der Riesin Angrboda gezeugt hatte: die Midgardschlange, den Fenriswolf und die Totengöttin Hel.

    Gaiman nimmt uns mit nach Midgard, die Welt der Menschen, Asgard, die Welt der Götter, und nach Hel, ins Reich der Toten, erzählt von Yggdrasil, der Weltenesche, und berichtet von Ragnarök, dem Untergang der Götter.

    Ich habe mich schon ein wenig mit nordischer Mythologie beschäftigt, und so sehr mich Mythologie und Legenden (auch der Griechen und der Ägypter) faszinieren und interessieren, so anstrengend zu lesen finde ich diese Geschichten auch immer. Stets verwirren mich die vielen Namen und die komplexen Beziehungen zwischen den einzelnen Göttern, Halbgöttern, Riesen, Zwergen, Ungeheuern, die alle miteinander verwandt und verbandelt zu sein scheinen.

    Hier ist das anders: Zwar gibt es auch hier viele Namen und komplexe Beziehungen, aber Gaiman ist eine grandiose Zusammenstellung und Neuinterpretation der nordischen Mythen gelungen, die durchweg unterhaltsam, verständlich, irgendwie modern, aber trotzdem authentisch und stimmungsvoll sind.

    Gaiman erzählt mit viel Humor, und beim Hören des Hörbuchs, das von Stefan Kaminski kongenial gelesen wird, musste ich manchmal schmunzeln, manchmal staunen, und am Ende des Hörbuchs hatte ich Lust auf ein zweites Hören, weil es einfach so wunderbar war. Genauso sollten Mythen und Legenden erzählt und gelesen werden.

  11. Cover des Buches Das Graveyard-Buch (ISBN: 9783847905943)
    Neil Gaiman

    Das Graveyard-Buch

     (266)
    Aktuelle Rezension von: EllabelleSanter

    Ein wunderbar warmherziges und gleichzeitig düsteres Buch und gerade diese Mischung macht es besonders liebenswürdig. Ich liebe die Vorstellung, dass lauter Geister, Untote und Ungeheuer dieses kleine Menschenskind aufziehen und beschützen. Ich denke, dieses Buch hilft dabei, den Tod nicht als etwas Schreckliches abzuwehren, sondern auch die Schönheit und die Faszination darin zu sehen. Eingebettet in unglaublich pittoreske Schilderungen eines wunderschönen alten Friedhofs erzählt Neil Gaiman eine Geschichte, von der ich gerne eine Fortsetzung lesen würde. 

  12. Cover des Buches Beobachtungen aus der letzten Reihe (ISBN: 9783847900351)
    Neil Gaiman

    Beobachtungen aus der letzten Reihe

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Neil Gaiman ist Autor von Romanen, Drehbüchern und Comics.
    Er liest, seit er lesen kann und arbeitete mit diversen Größen der verschiedenen Literaturgenres zusammen.
    Angefangen zu schreiben hat er als Journalist, bis er sich entschied, Schriftsteller zu werden.

    In dieser Sammlung verschiedener Texte erklärt Neil Gaiman, wie wichtig Bücher, Lesen und Bibliotheken für Kinder sind.
    Er klärt über das Leben als Künstler auf und erzählt witzige Anekdoten über andere Autoren, wie zum Beispiel Stephen King und Terry Pratchett.

    Er hat diverse Texte zu verschiedenen literarischen Preisverleihungen und Vorworte für andere Romane oder Comicbücher geschrieben.

    In diesem Buch versammeln sich auch die verschiedensten Texte zu den Themen Kino/Film allgemein und Musik.

    Man kann die Texte völlig unabhängig voneinander und in wilder Reihenfolge lesen. Man kann ganze Texte völlig ausklammern, wenn einen das Thema nicht interessiert und trotzdem lernt man Neil Gaiman sehr gut kennen und erfährt so einiges über das Schreiben und die Arbeit als freiberuflicher Künstler.
  13. Cover des Buches Sandman (ISBN: 9783866073555)
    Neil Gaiman

    Sandman

     (50)
    Aktuelle Rezension von: gerda_badischl

    Inhalt: 

    Nach jahrzehntelanger Gefangenschaft gelingt dem Gott der Träume endlich die Flucht zurück in sein Reich. Um seine Macht wieder zu festigen braucht er 3 magische Gegenstände, die ihm in der Zeit seiner Gefangenschaft abhanden gekommen sind. Seinen Sandbeutel muss er bei einem klassischen englischen Trenchcoat- Privatdetektiv zurückholen,  seine Maske bei einem Dämonen in der Hölle und seinen Juwelenanhänger jagt er einem irren Massenmörder ab. Als er schließlich alles zurückerobert hat, führt er die Bösewichte ihrer verdienten Strafe zu.


    Stil:

    Ein nicht-komischer Comic. 

    Text/Inhalt: sehr "noir" (teilweise übertrieben ekelhaft in seiner Darstellung des Bösen), mit einigen intelligent-humorvollen Lichtblicken zwischendurch. 

    Grafik: die Bilder, die die Geschichte erzählen, sind nicht besonders bemerkenswert.  Aber die erste und letzte Seite jedes Kapitels sind ein wahrer Augenschmaus! 


    Mein persönliches Lese-Erlebnis:

    Neil Gaiman ist (wegen "Neverwhere" und "Sternwanderer") einer meiner Lieblingsautoren, und Sandman stand schon seit Jahren auf meiner Wunschliste. Und jetzt bin ich ein bisschen enttäuscht. 

    Ich habe noch nie vorher Erfahrungen mit graphic novels gemacht, aber ich hätte mir das anders vorgestellt: erwachsener (damit meine ich reifer - nicht mit mehr Sex und Gewalt) im Inhalt, besser ausgearbeitet in der Aufmachung. Man merkt einfach, dass die Geschichten teilweise schnell und lieblos zusammengeschustert wurden, um pünktlich die nächste Heft-Ausgabe zu schaffen.

    Angeblich werden die nächsten Bände ja besser, aber ich weiß nicht, ob ich ihnen noch eine Chance geben werde.



  14. Cover des Buches Der Ozean am Ende der Straße (ISBN: 9783847900719)
    Neil Gaiman

    Der Ozean am Ende der Straße

     (462)
    Aktuelle Rezension von: Kadlin

    Der Titel des Buches hat mich sofort fasziniert, als ich dann auch noch diese fantastischen Illustrationen gesehen habe, konnte ich nicht anders, als es zu kaufen.

    Es war fantastisch. Magisch, ohne ein einziges Wort der Magie. Aber der Autor hat es geschafft, durch eine einzige Familie einen magischen Flair aufzubauen, den ich beim Lesen immer wieder gespürt habe und der mich selbst in seinen Bann gezogen hat.

    Ich finde die Art, wie sich die Erzählung aufbaut sehr schön und die Illustrationen unterstreichen das Geschehen auf eine wunderbare Art. Es macht alles noch greifbarer und noch lebendiger.

  15. Cover des Buches Neverwhere (ISBN: 0060557818)
    Neil Gaiman

    Neverwhere

     (149)
    Aktuelle Rezension von: AngieP

    Unglaublich spannend und fesselnd, eine völlig kreative, neue Welt, die scheinbra versteckt neben unserer existiert. Tolle Charaktere und sehr schöner, intellektueller Humor. Das beste an Urban Fantasy!

  16. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9780062080233)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    In diesem Hörspiel geht es um einen Roadtrip kreuz und quer durch die USA, um alte und neue Götter, um Liebe, Freundschaft und Familie. Die Inszenierung als Hörspiel ist perfekt gelungen. Ich habe die vielen Stunden gebannt gelauscht und dabei im Garten gearbeitet, gestrickt oder Wäsche aufgehängt. Nur bei den letzten Stunden habe ich irgendwie den Faden verloren und die Story nicht mehr verstanden. Wer war jetzt tot und wer nicht bzw. doch nicht tot oder nicht mehr tot?
    Insgesamt ist es auch eher eine Männergeschichte, denn obwohl es sehr viele Charaktere gibt, von denen einige sehr wichtig sind, spielen Frauen immer nur mehr oder weniger kleine Nebenrollen. Sie reden auch kaum miteinander. Diese Welt dreht sich nur um die Männer, dementsprechend kreisen auch die Frauen nur um die Männer. Das ist sehr schade, denn hier wurde viel Potential verschenkt.

  17. Cover des Buches Niemalsland (ISBN: 9783785753378)
    Neil Gaiman

    Niemalsland

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg
    Richard führt ein recht erfolgreiches Leben als Broker in London, als er gerade mit seiner schönen Verlobten auf dem Weg zu einem wichtigen Abendessen ist und ihm ein blutendes Mädchen buchstäblich vor die Füße fällt. Trotz der Androhung, sie würde die Verlobung sofort auflösen, kümmert sich Richard um die Verwundete und bringt sie in seine Wohnung. 
    Ab diesem Zeitpunkt wird alles anders. Door, so nennt sich das seltsame Mädchen, erholt sich rasch, spricht mit Ratten und schickt den jungen Mann in seltsame Gegenden um Hilfe zu holen. Door lebt im Londoner Underground, dem sog. Unter-London, einer Parallelwelt, und wird von zwei fiesen, aber genial beschriebenen Assassinen verfolgt und bedroht, die auch schon ihre Familie getötet haben. 
    Als Richard am nächsten Tag zur Arbeit gehen will, scheint ihn niemand mehr zu (er-)kennen oder gar wahrnzunehmen. Seine Wohnung wird vermietet, seine Bankkarte funktioniert nicht mehr. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als Doors Hilfe zu suchen, die ihm die ganze Sache schließlich eingebrockt hat, als sie ihm die Parallelwelt gezeigt hat.
    Von nun an lässt Neil Gaiman wieder ein Feuerwerk seiner fantastischen Ideen zünden. Skurrile Ratten, kalte Samtfrauen, die wie Vampire, das Leben und die Wärme aussaugen, gruselige Frauen, die gefürchtete Bodyguards sind begleiten nun Richards und Doors Abenteuer. Mit Hilfe des ebenso seltsamen wie liebenswerten Marquis de Carabas versuchen sie das Rätsel um den Mord an ihrer Familie zu lösen.
    Das Hörbuch ist wieder einmal genial von Stefan Kaminski gelesen worden. Es ist erstaunlich, wie er so vielen Charakteren eine Stimme verleihen kann! Ich bin allein deswegen sehr begeistert. Mr. Courb und Mr. Vandermar waren meine (Anti-)Helden!

  18. Cover des Buches The Graveyard Book (ISBN: B0051XVQ1I)
    Neil Gaiman

    The Graveyard Book

     (85)
    Aktuelle Rezension von: DaisiesDaffodilsAndOtherLetters


    Dear Daisy,

    Oh wow, it’s so strange to be back among the living. Okay, that sounds weird. Let me explain myself: I just came back from my trip to The Graveyard Book by Neil Gaiman. You’ve probably heard of it before as it has already been released in 2008 by Bloomsbury and has been hugely popular (as far as I can tell now that I’m finally looking into it) ever since.


    The novel follows the story of a boy: Bod, short for Nobody. After his family is brutally murdered, he grows up in a graveyard. But he isn’t alone: all the ghosts (and other beings) there watch him grow up and help in every way possible. But can a living boy find happiness among the dead?


    To be honest, I find it very hard to pinpoint exactly what made me love this book so much. It’s written in a third-person narrative and although it initially felt episodic, when Bod learned the stories of the different inhabitants of the graveyard, I was very much positively surprised by all of those narratives coming together in the end. Not that I didn’t like the little stories that are told throughout the chapters. They are amazing – it’s just a plus that they all fit into another overarching narrative.


    I think a major part of why I loved this book so much is the characters: they are extremely well written and I actually felt like getting to know them just as Bod was doing the same. In a way, we grew up on that graveyard together. In a way, it’s actually “just” a story about a boy stumbling through life and trying to figure out what is right and what isn’t; and that maybe, sometimes, it’s okay to not know. That the most important thing is having a family – although that doesn’t necessarily mean that one’s actually related to them or that they fit the social norms; family as in people to catch you when you fall. This book just felt like a blanket full of love and comfort. A book stressing the beauty of living.


    I feel like I can’t really say much else about this book without taking too much away already. But should you ever be in need of a comfort-book: this one should be among the ones you consider. It worked for me – more than perfectly.


    Love,

    Daffy


  19. Cover des Buches Stardust (ISBN: 9780061689246)
    Neil Gaiman

    Stardust

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain

  20. Cover des Buches Norse Mythology (ISBN: 9781408891957)
    Neil Gaiman

    Norse Mythology

     (25)
    Aktuelle Rezension von: KaterinaFrancesca
    In Norse Mythology lässt Neil Gaiman die alten nordischen Götter wieder lebendig werden. Wer schon immer wissen wollte, wie Thor seinen Hammer bekam, wie Odin sein Auge verlor oder wie Ragnarök über die alten Götter hereinbrach, wird hier fündig.

    Spannend und mit viel Witz erzählt haucht Gaiman den bekannten Göttern der nordischen Sage mit Norse Mythology neues Leben ein. In aneinander gereihten Kurzgeschichten erzählt er ein paar der wichtigsten Geschichten der Edda nach. Die nordischen Götter sind dabei keine übernatürlichen Wesen, die nur Gutes tun. Vielmehr sind sie unbezähmbar. Loki ist der gerrissenste und verschlagenste unter den Göttern. So oft seine gefährlichen Späße die anderen Asen auch in Not bringen, ist seine Verschlagenheit doch häufig unersetzlich, um selbst die verzwicktesten Situationen zu lösen. Er ist eine unglaublch ambivalente Figur, dessen Loyalität wohl niemand so recht einzuschätzen vermag. Aber auch die Frauen der Asen sind eine Kraft, mit der man rechnen muss. Da ist die furchteinflösende Freya, vor derem Zorn die anderen Götter zittern. Odin ist der weise Göttervater, der für die Weisheit einst mit seinem Auge bezahlte.  Doch aller Weisheit der Welt zum Trotz, bricht am Ende Ragnarök über die Asen herein, das Ende der Götter.
    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Voller Witz erzählt, lässt Gaiman die alten Götter der nordischen Sage wieder lebendig werden, sodass man nicht nur viel Grund zum Schmunzeln hat, sondern auch noch etwas dabei lernt. Natürlcih hat das Buch keinen Anspruch auf Vollständigkeit, vielmehr werden zentrale Erzählungen der Edda nacherzählt und geben einen kleinen Vorgeschmack auf diese uralten Sagen, die uns oft weniger präsent sind, als die Geschichten der römischen und griechischen Götter.
  21. Cover des Buches Stardust - Der Sternwanderer (ISBN: 9783957981936)
    Neil Gaiman

    Stardust - Der Sternwanderer

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Tristran ist ein einfacher Ladengehilfe, der in einem kleinen englischen Dörfchen namens Wall lebt und schrecklich verliebt ist in Victoria Forester, das hübscheste Mädchen in der Gegend. Er würde alles für sie tun, jedoch möchte diese von dem einfachen Tristran nichts wissen. Als eine Sternschnuppe vom Himmel fällt, ringt er ihr das Versprechen eines Kusses oder gar der Heirat mit ihr ab, wenn er ihr diese Sternschnuppe bringt. So bricht er auf ins Land der Feen, in das eigentlich kein Menschen Zutritt hat und wo er hofft den Stern zu finden. Tristran staunt nicht schlecht als er schließlich entdeckt, dass die Sternschnuppe kein gewöhnlicher steinerner Klumpen, sondern eine junge Frau ist, die nicht gerade begeistert ist, vom Himmel geholt worden zu sein. Noch dazu erfahren sie bald, dass auch andere hinter ihr her sind um sich ihrer Kräfte zu bemächtigen. Sie müssen auf der Hut sein und ihr Weg ist gesäumt von Gefahren. Tristran wird während dieses Abenteuers erwachsen und hinterfragt so manche Anwandlungen, die er vorher hatte. So erfährt er auch unterwegs mehr über sich selbst und ist überrascht, als er erkennt, dass er doch nicht der einfache Dorfjunge Tristran ist, der er glaubte zu sein📖 


    Schon x- Mal hab ich die Verfilmung dieser schönen Geschichte gesehen. So auch wieder zu Weihnachten. Diesmal jedoch griff ich danach endlich entschlossen zur Buchvorlage, die bestimmt schon seit fast zehn Jahren noch ungelesen in meinem Regal stand. Traurig, dass ich das nicht bereits eher getan habe. Schön wiederum, da ich sie dafür jetzt genießen konnte.
    Es ist wirklich ein sehr hübsches Märchen für Erwachsene.
    Erwachsene deswegen, weil auch mal die ein oder andere pikante Szene darin vorkam, die Illustration auch mal etwas blutiger ausfielen oder ein bestimmtes Schimpfwort mehr als einmal zur Sprache kam, was wohl weniger für Kinder geeignet gewesen wäre. Die Verfilmung kam der Geschichte schon sehr nahe. Jedoch, wie es bei den meisten Verfilmungen eben so ist, hält das Buch mehr bereit. Das Ende fiel ein wenig unspektakulärer aus als im Film, dennoch gefiel es mir sehr gut.
    Auch die gezeichneten Figuren unterschieden sich im Aussehen stärker von denen, die ich aus der Verfilmung her in Erinnerung hatte. Jedoch machte das natürlich überhaupt nichts. Im Prinzip war es dieselbe Geschichte, nur doch irgendwie ganz anders.
    Auf jeder Seite wurde man mit einer schönen Illustration überrascht. Wahrlich wie ein Märchenbuch, das einen ins mystische Reich von Stormhold entführte. Der Erzählstil war einfach gehalten, schnell zu lesen und fing mit dem typischen ,,Es war einmal..." an.
    Wer einmal abschalten möchte von der Realität, dem ist diese Reise ins Land der Feen, Hexen, Einhörner und Könige sehr zu empfehlen🙂

  22. Cover des Buches The Sleeper and the Spindle (ISBN: 8601410706135)
    Neil Gaiman

    The Sleeper and the Spindle

     (27)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Chris Riddell und Neil Gaiman sind schon lange mein liebstes Duo, was gelungene illustrierte Geschichten angeht. "Coraline" oder zuletzt auch die illustrierte Ausgabe von "The Graveyard Book" haben mir sehr gut gefallen und zählen zu den schönsten Büchern, die ich in meinen Regalen stehen habe. Chris Riddell ist nun seit Jahren mein Lieblingsillustrator und über ihn habe ich auch glücklicherweise zu Neil Gaiman gefunden, weswegen ich sehr gespannt auf diese Zusammenarbeit war. Was soll ich sagen - ich bin erneut hin und weg!

    Zum Cover & den Illustrationen: eine schlafende Frau mit wallendem Haar, dazu an den Seiten gewundene Dornenranken - sofort assoziiert man diese Geschichte mit Dornröschen. Es passt wirklich sehr gut zur Handlung des Buches und zieht einen beinahe magisch an. Auch die restlichen Illustrationen sind (wie von Chris Riddel gewöhnt) ganz fantastisch geworden. Seine Menschen und Wesen haben einfach einen ganz eigenen Charakter, sprühen vor Charme und besonders seine Art Schatten zu setzten und zu Schraffieren bringt eine gewisse Dynamik mit, die ich selten bei Illustrator:innen sehe. Besonders der Mix aus "klassisch" schönen Elementen und Makabren hat mir hier besonders gut gefallen!

    Zur Handlung: in dieser Geschichte verfolgen wir eine mutige und emanzipierte Königin, die sich, zusammen mit einer Gruppe von Zwergen, auf den Weg macht, um den Fluch der Prinzessin zu brechen. Dabei werden die verschiedensten Märchenelemente von Dornröschen und Schneewittchen miteinander verwoben, sodass ein ganz eigenes Märchen erzählt wird. Die Geschichte ist nicht besonders lang, jedoch lässt sie einen beim Lesen zu keiner Zeit los und man fliegt nur durch die Seiten. Es ist ein Märchen mit vielen unerwarteten Wendungen, einer unabhängigen Protagonistin und Magie.

    Die Charaktere: durch die geringe Seitenanzahl war es schwierig, den Charakteren eine Entwicklung oder Tiefe zu ermöglichen, hier wurde sich wirklich eher auf die Handlung fokussiert. Jedoch hat mir unsere Protagonistin, die Königin, unheimlich gut gefallen. Ohne groß zu überlegen macht sie sich auf den Weg, um die Prinzessin zu retten, beweist unterwegs Mut und Stärke und bleibt sich dabei selbst treu. Zusammen mit den Zwergen hat sich dabei eine tolle Gruppe ergeben, die man gerne während der Reise begleitet hat.

    Ich kann wirklich nicht meckern. Das Buch hat mich von vorne bis hinten begeistern können und durch die wunderschöne Aufmachung einen Ehrenplatz im Regal gesichert. Von mir gibt es klare 5/5 Sternen und eine wirklich gut gemeinte Leseempfehlung! :)

  23. Cover des Buches Neil Gaimans Niemalsland (ISBN: 9783741607707)
    Mike Carey

    Neil Gaimans Niemalsland

     (406)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Als Richard Mayhew mit seiner Verlobten zu einem wichtigen Essen mit ihrem Chef eilt, fällt im ein verletztes Mädchen für die Füße. Richard nimmt sie mit nach Hause und plötzlich kennt ihn niemand mehr in "Oberlondon". Deshalb folgt er Door nach Unterlondon, wo er unfassbare Abenteuer erlebt, die ihn sein Leben kosten könnten. Dabei will er doch nur sein altes Leben zurück.

    Ungewöhnlich ist, wie das Buch zustande kam: Zuerst gab es eine 6teilige TV-Serie (leider nicht im deutschsprachigen Raum), dann gab es eine erweiterte Buchfassung für Großbritannien und schließlich auch eine für die USA. Zu guter Letzt kam dann diese ungekürzte Version heraus, die die beiden Bücher aus GB und USA in ein Buch zusammenfasst.  Am Ende des Buches findet man dann neben einem alternativen (2.) Prolog auch noch eine kurze Bonus-Geschichte über den Marquis, die man auch gut selbst in das Buch hineingeben könnte.

    Das Cover (dieser ungekürzten Fassung) ist brillant gemacht und passt großartig zum Buch. Es ist auch das beste Cover das das Buch in all seinen Formen bisher hatte.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildgewaltig dargestellt.

    Die Handlung ist sehr gut konstruiert; der Spannungsbogen ist das ganze Buch über auf hohem Niveau. 

    Gespickt ist das ganze mit typisch britischem, trockenem, teilweise sarkastischem Humor, der mir sehr gut gefiel.

    Viele Fragen, die sich auch komischerweise Richard nie stellt, bleiben leider unbeantwortet - da es aber angeblich eine Fortsetzung geben soll (was das Ende auch erwarten lässt), wird hier hoffentlich noch einiges geklärt.

    Kleine Überraschungen gab es in dem Buch auch, große allerdings nicht.

    Eine Verfilmung (wie die bereits ursprüngliche) kann ich mir gut vorstellen, auch wenn nicht alles perfekt in diesem Buch war.

    Ein bisschen hat das Buch sicher auch Inspiration durch Alice im Wunderland" bekommen - aber eben nur ganz wenig.

    Fazit: Fantasy-Roman mit guten Ideen - die Fortsetzung ist dann hoffentlich noch besser. 4 von 5 Sternen

  24. Cover des Buches Sandman (ISBN: 9783866073562)
    Neil Gaiman

    Sandman

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Irgendwas passiert in der Traumwelt und der Hüter der Träume, Dream, ist angesichts dessen beunruhigt. Aber nicht nur das. In den sieben Kapiteln der Sandman-Reihe werden viele Themen angeschnitten und so manches Kapitel kann sogar für sich alleine stehen.

    Das macht die Sandman-Reihe so interessant. Es wird nicht nur eine Hauptstory präsentiert, sondern auch viele große und kleine Nebenschauplätze, die das Wesen der Hauptfigur Dream zeigen und ausmalen. Vieles wird reichlich wirr erzählt und offenbart sich dem Leser gegebenenfalls erst, wenn er das Buch mehrmals durchforstet. Aber spätestens dann wird die Fülle und Vielfalt des Plots sichtbar und deutlich.

    Der Humor darf bei einer Gaiman-Geschichte natürlich nicht zu kurz kommen, wenn z.B. Ken und Barbie auftauchen. Aber auch Bezüge zur „American Gods“ Reihe werden deutlich (wobei ich anmerken muss, dass diese nach Sandman entstand), was für den ein oder anderen Schmunzler gut sein dürfte.

    Die Zeichnungen sind wieder sehr gut umgesetzt und unterstreichen Text sehr ansprechend. Die Collagen gibt es übrigens nur bei den Covern (ich finde, dass die ein wenig verwirren), der eigentliche Inhalt ist klassischer gezeichnet, wobei die Farben und Zeichenstile sehr passend und vielfältig umgesetzt wurden. Übrigens: Trotz aller Wirren und abgedrehten Darstellungen und Erzählungen bekommt die Geschichte „Das Puppenhaus“ ein Ende.

    Etwas schwierig wird es, die digitale Version dieses Buchs zu lesen, wenn die Geschichte im Querformat erzählt wird. Das ist sicherlich beim Print einfach zu lesen, in dem das Buch einfach nur um 90 Grad gedreht wird, was bei eine Tablet auch noch geht (wenn das automatische Drehen deaktiviert wird), aber beim Monitor schon schwieriger wird. Glücklicherweise treten die „Querformat-Stripes“ nur selten auf.

    Fazit

    Die Geschichte von „Dream“ geht weiter. Das Puppenhaus enthält viele Geschichten. Neben dem Hauptplot werden noch einige Nebenschauplätze beleuchtet, so dass dem Leser nie langweilig wird. Ganz im Gegenteil bietet die Sandman-Reihe auch im zweiten Band einen gewissen Anspruch, dem sich der Leser stellen muss.

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