Bücher mit dem Tag "nekromanten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nekromanten" gekennzeichnet haben.

49 Bücher

  1. Cover des Buches Aller Anfang ist Hölle (ISBN: 9783596188598)
    Jana Oliver

    Aller Anfang ist Hölle

     (729)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren - nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.


    Konnte mich leider nicht packen. Ich werde diese Reihe nicht fortsetzen.

  2. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Die Nacht der Magie (ISBN: 9783802582141)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Die Nacht der Magie

     (286)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Was mir besonders an dieser Reihe gefällt, ist die bunte Mischung aus verschiedenen Genres. Es ist nicht nur dystopische Fantasy, sondern auch ein Krimi mit Action. Es werden Rätsel gelöst, ein Mörder gesucht und wir haben eine Hauptfigur, die an sich ein einziges Mysterium ist. Das hat mir wirklich gut gefallen, ich habe direkt Lust bekommen, die restlichen zehn Teile zu lesen. Ich hoffe nur, dass sie sich nicht zu sehr in die Länge ziehen und es auf Dauer immer das Gleiche wird. Das hatte ich schon bei einigen anderen Reihe; was sie mir dann auch etwas verdorben haben. Ein weiterer Punkt, der mir an der Reihe gefällt sind die Charaktere, angefangen mit der Protagonistin, Kate Daniels. Sie ist eine starke Figur, die trotzdem nicht unnahbar ist. Sie hat auch weiche, verletzliche Seiten, nicht zu vergessen, dass sie noch dieses mysteriöses an sich, man kennt sie zwar, aber man weiß nicht alles über sie. Ihre Vergangenheit liegt zum Großteil im Schatten. Die Mischung ist wirklich gutgelungen. Dann die ganzen liebevoll, mit kleinen Macken, erdachten Nebencharaktere. Diese sind entweder so verschroben, dass man sie einfach gernhaben muss oder so cool, dass man sie nur cool finden kann. Wieder macht es die ausgeglichene Mischung. Noch ein Punkt, der mir zugesagt hat, ist die Zurückhaltung mit den Liebesbeziehungen. Sie sind vorhanden, stehen aber nicht im Vordergrund. Leider finde ich den Band etwas kurz, mehr wäre in diesem Fall wirklich mehr, im Sinne von besser.
    Zusammenfassend mag ich den ersten Teil der Reihe sehr, ich freue mich auf den nächsten Teil.

  3. Cover des Buches Darkest Powers: Schattenstunde (ISBN: 9783426507803)
    Kelley Armstrong

    Darkest Powers: Schattenstunde

     (355)
    Aktuelle Rezension von: reading_with_cat

    Chloe sieht plötzlich Geister und zunächst hält sie sich selbst für verrückt. Ihre Tante lässt sie nach Lyle House schicken, ein Heim für auffällige Jugendliche. Die anderen dort scheinen auch übernatürliche Kräfte zu haben und Chloe muss sich eingestehen, dass sie Geister wohl wirklich da sind. Auf der Suche nach antworten bringen sie und ihre neuen Freunde sich in Lebensgefahr.

    Leider konnte ich mit den Charakteren nicht allzu viel anfangen. Die meisten von ihnen waren ziemlich Klischeehaft  und hatten nicht viel tiefe.

    Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig. Er hat sich sehr gut verschlingen lassen, besonders gegen Ende.

    Zu beginn hat es leider recht lange gedauert, bis sich der eigentliche Plot herauskristallisiert hat und man eine Idee bekommen hat, worum die Geschichte eigentlich handelte. Als es dann aber wirklich losging, war die Geschichte ziemlich spannend und hat mich total in ihren Bann gezogen.

    Das Konzept der Nekromanten, Hexen, Magier, Halbdämonen und Schamanen fand ich cool und interessant. Etwas dergleichen hatte ich noch nicht gelesen. Die Stimmung hat zur Geschichte selbst gepasst. Den Umgang mit dem Doch recht präsenten Thema der Psychotherapie fand ich leider etwas angekonnt und hat sehr abschreckend gewirkt, obwohl es manchen Menschen wirklich hilft. Das fand ich etwas ungünstig, ansonsten kann ich mich aber bicht beschweren. 

    Insgesamt war es eine sehr schöne Geschichte und abgesehen von den Charakteren wirklich mal etwas anderes. Mir hat es insgesamt sehr gut gefallen und wenn ihr auf eine etwas düstere Geschichte Lust habt, ist das euer Buch. 

  4. Cover des Buches Höllenflüstern (ISBN: 9783596188611)
    Jana Oliver

    Höllenflüstern

     (306)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Wenn die ersten beiden Teile schon gut waren, so ist der dritte noch besser. Denn nun sind wir ganz tief in der Geschichte und gefühlt wird es für Riley immer schlimmer. Nach dem sie sich auf Ori eingelassen hat und feststellen musste das er ein gefallener Engel ist, ist sie bei Becks nicht gerade in seiner Sicht auf sie gestiegen. Der vergnügt sich derweilen mit einer Reporterin und Riley merkt die Eifersucht in sich aufsteigen. Dann nicht genug mit ihren Männerproblemen, fällt ihr bester Freund Simon ihr in den Rücken und schließt sich denen vom Vatikan an und verrät sie, um damit eine Hetzjagd auf sie auszulösen.

    Dann deckt sie nebenbei noch das Geheimnis des verpanschten Weihwassers auf, was eigentlich zu kurz kommt und hat noch die Sorgen wegen ihres weiterhin toten Vaters. DA alle Welt hinter ihr her ist hat sie Unterschlupf bei Mort gefunden. Der Totenbeschwörer ist der „Inhaber“ ihres Vaters und versucht ihr zu helfen.

    Da Riley zudem noch auf zwei Hochzeiten tanzt, einem Versprechen dem Himmel und einer der Hölle gegenüber, gerät sie immer wieder in schwierige Situationen. Denn beiden kann sie nicht gerecht werden.


    Weiterhin spannend und bis jetzt der beste der drei Teile.

  5. Cover des Buches Hex Hall - Wilder Zauber (ISBN: 9783802582394)
    Rachel Hawkins

    Hex Hall - Wilder Zauber

     (536)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Sophie Mercer ist eine Hexe, die nach einem missglückten Liebeszauber nach Hecate Hall geschickt wird, einem entlegenen Internat für jugendliche Prodigien, die in der Welt der Menschen bereits negativ aufgefallen sind.
    Sophie ist von ihrem neuen Zuhause so gar nicht begeistert, bis sie auf Archer Cross trifft, in den sie sich Hals über Kopf verliebt.
    Doch der Alltag in Hex Hall wird nicht langweilig, denn jemand oder etwas greift die Schüler an und ausgerechnet Jenna, Sophies Zimmergenossin und Vampir, wird verdächtigt, hinter den Angriffen zu stecken.

    "Wilder Zauber" ist der erste Band von Rachel Hawkins Hex Hall Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der sechzehn Jahre alten Sophia Mercer erzählt wird.
    Ich habe die Bücher vor fast genau neun Jahren zum ersten Mal gelesen und absolut geliebt!
    Nun habe ich schon länger mit dem Gedanken gespielt, die Reihe noch einmal zu lesen und dem jetzt nachgegeben, was eine sehr gute Idee war!

    Sophie ist eine witzige junge Hexe, die definitiv nicht auf den Mund gefallen ist, manchmal allerdings etwas überheblich wirkte. Sie versucht mit ihrer Magie Gutes zu bewirken und Menschen zu helfen, wie einer Klassenkameradin mit einem Liebeszauber, der dann aber schrecklich schief geht.
    Ihre Mutter ist ein Mensch, während sie ihre Hexenkräfte von ihrem Vater geerbt hat, den sie noch nie persönlich getroffen hat. Er ist es dann auch, der Sophie nach Hex Hall schickt.
    Hier treffen wir auf Hexen, Zauberer, Feen, Gestaltwandler und Vampire, mächtige Jugendliche, die nach Hex Hall geschickt wurden, weil sie bereits in der Welt der Menschen zu viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben und so das Geheimnis um die Existenz der Prodigien in Gefahr gebracht haben.
    In Hex Hall angekommen, verknallt sich Sophie sofort in Archer Cross, den bestaussehendsten Kerl der Schule, doch die Liebesgeschichte geht nicht Schlag auf Schlag, sondern entwickelte sich doch langsamer als gedacht, was mit gut gefallen hat, zumal Archer zu Beginn auch noch mit Elodie zusammen war. Ich liebe Sophie und Archer zusammen sehr, weil die beiden so wunderbar schlagfertig sind!

    Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich die komplette Reihe beim ersten Lesen in einem Rutsch weg gelesen habe, sie mich unfassbar packen konnte, und anschließend direkt noch mal begonnen habe, weil sie mir so gut gefallen hat!
    Das habe ich nun doch etwas vermisst, denn diese Sogwirkung von damals wollte sich leider nicht so recht einstellen. Sophie mochte ich beispielsweise nicht mehr ganz so gerne wie früher, weil sie manchmal doch sehr auf dem Schlauch stand, ich hätte mir dann auch gewünscht, dass der Fokus etwas mehr auf der Magie gelegen hätte und zwischendurch war es mir dann doch zu viel Teeniedrama, was mir früher einfach besser gefallen hat! Außerdem war ich doch überrascht, wie wenig im ersten Band passiert und wie oberflächlich die Geschichte doch fast schon war.
    Aber die nächsten beiden Bände werde ich definitiv direkt im Anschluss lesen, denn ich weiß ja, wie spannend sich die Geschichte noch entwickelt! Außerdem mag ich den humorvollen und lockeren Schreibstil von Rachel Hawkins echt gerne und so war die Rückkehr nach Hex Hall ein tolles Erlebnis!

    Fazit:
    Auch wenn mich " Hex Hall - Wilder Zauber" von Rachel Hawkins beim ersten Lesen deutlich stärker mitreißen konnte als heute, mag ich die Geschichte von Sophie immer noch echt gerne und ich freue mich doch sehr auf die Folgebände!
    Ich vergebe vier Kleeblätter.

  6. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Magisches Blut (ISBN: 9783802583421)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Magisches Blut

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Dieser Band spielt einige Zeit nach dem letzten Teil. Auch wird in diesem Band mehr Zeit auf die romantische Beziehung zwischen Kate und Curran verwendet, diese bekommt allerdings einen kleinen Dämpfer. Der Kriminalfall, der die beiden dann natürlich zur Zusammenarbeit zwingt. Der Fall dieses Mal hat mir besonders gut gefallen, da wir noch mehr über Kate, ihr Geheimnis und Geheimnisse ihrer Familie erfahren. Gerade das Gespräch zwischen Kate und dem Hauptbösewicht hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen. Was mach dann etwas gestört hat, war die Tatsache, dass der Bösewicht ein schnelles Ende bekommt, wodurch noch einige Zeit auf ein weiteres Problem bleibt. Für den Bösewicht fand ich das schade. Die weitere Herausforderung für Kate hat sie mir noch menschlicher, tiefer und naher gebracht. Zusätzlich bringt das Ende noch Konflikte ins Rollen und eröffnet neue Sichten auf die Zukunft, dazu kommen potentielle Gegner.
    Wie auch die letzten Bände hat dieser viel Positives, ein bisschen Schatten. Mir macht die Reihe auch weiterhin Spaß und auch dieser Teil bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Der Herr der Puppen (ISBN: 9783492268202)
    Richard Schwartz

    Der Herr der Puppen

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Brivulet

    Inhaltsangabe:
    Der Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten sind auf der Suche nach einem Weg, um aus der exotischen Stadt Gasalabad nach Askir zu gelangen. Denn dort hoffen sie auf Unterstützung gegen den Tyrannen Thalak, der ihre Heimatlande mit Zerstörung bedroht. Doch Thalaks Macht reicht bis nach Gasalabad. Der finstere Herrscher setzt alles daran, durch Intrigen und Attentate die Gefährten in Gasalabad festzuhalten. Bald wissen sie nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, und geraten von einer tödlichen Gefahr in die nächste.

    Meine Meinung:
    »Haben die Götter das nicht wunderbar eingerichtet? Kaum hat man eine Nacht lang geschlafen, ist das, was vergangen ist, in die Ferne gerückt, der Kummer und die Sorge des Vortages ist gemildert. Das sanfte Licht der Sonne gibt einem neue Kraft und neuen Mut.«
    Mit diesen aufmunternden Worten Armins weckt dieser unseren Helden Havald. Für mich ein sehr gelungener Einstieg in den vierten Band der Askir Reihe. Havald und seine Freunde sind also immer noch in Gasalabad und bleiben dies. Wer jedoch glaubt, damit würde die Spannung aus der Geschichte genommen, irrt. Denn in »Der Herr der Puppen« kommen die Gefährten dem Geheimnis um den dunklen Herrscher ein gutes Stück näher. Sie müssen sich mit neuen Feinden auseinandersetzen, Nekromanten, die ihre Macht aus den Seelen ihrer Opfer ziehen. Nun kennen sie außerdem den Namen ihres Feindes: Kolaron Malorbian, der selbst Magier und Nekromant sein soll. Besonders gut gefallen haben mir - Achtung Spoiler! – die Elfenkrieger, die auf Greifen reiten. Ein absolutes Highlight und anschaulich erzählt. Leider trifft man in diesem Band meine Lieblingsfigur, die Dunkelelfe nur selten an, denn Havald schickt sie, Sieglinge Varosch und Janos mit einem Auftrag nach Hause. Ein Problem hatte ich außerdem mit der wiedergeborenen Serafine, die nun im Körper von Armins Schwester Helis lebt. Das scheint mir doch etwas weit hergeholt. Ich bin aber sicher, Richard Schwartz hat noch etwas Besonderes mit dieser Figur vor. Andererseits haben mich die Reisen auf dem Schiff begeistert und der Aufenthalt einer der Freunde im Gefängnis. Mehr wird aber nicht verraten. Von mir also eine klare Leseempfehlung für alle High Fantasy Fans.

  8. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Ruf der Toten (ISBN: 9783802583438)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Ruf der Toten

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Tanja-WortWelten

    Das ursprüngliche Zuhause dieser Rezension ist der WortWelten-Blog: 

    http://wort-welten.blogspot.de/



    Seit kurzem erst ist Kate Daniels, ehemalige Söldnerin und jetztige Parterin des Herrn der Bestien, selbstständig und schon steckt sie wieder mitten in einem neuen Fall, der Atlanta bedroht. Zuerst geraten ganz plötzlich mehrere Vampire außer Kontrolle und selbst Ghastek, einer der höchsten Herrn der Toten, der sonst Dutzende Vampire gleichzeitig zu lenken vermag, fällt beim Versuch, sie wieder unter Kontrolle zu bekommen, in Ohnmacht.

    Kurz darauf steht ein Mitglied der Red Guard, dem härtesten Wachtrupp von ganz Atlanta vor Kates Tür und bittet sie um Mithilfe, um einen Erfinder aufzuspüren, der unter ihren Augen entführt wurde. An sich schon höchst verdächtig - wohl auch, weil ein Mitglied der Red Guard im Laufe der Entführung einem Ritual geopfert wurde. Als sich dann aber auch noch herausstellt, dass der Erfinder an einer Apparatur gearbeitet hat, die Magie in einem bestimmten Radius in sich aufnehmen kann, wird klar, dass es höchste Zeit wird, den Mann zu finden.

    Immerhin war es nur der kleine Prototyp, der die Vampire außer Kontrolle und sämtliche Schutzbänne der Red Guard, die den Erfinder beschützen sollten, dem Erdboden gleich gemacht hat. Aber ehe Kate es verhindern kann, wird der Prototyp erneut in Betrieb genommen und jeder Mensch, der auch nur im Entferntesten Kontakt mit Magie hatte und sich ein paar Meter um die Maschine herum befindet, stirbt auf der Stelle. Doch das ist nur der Vorgeschmack. Und jetzt müssen sich Gestaltwandler, Hexen und sogar die Herren der Toten verbünden, um eine Katastrophe zu verhindern ...

    Nun also schon der 5. Band der Stadt der Finsternis. Dieses Mal wirkt Kate jedoch geradezu zahm. Scheint so, als hätte ausgerechnet Curran, seines Zeichens Herr der Bestien, die Gute an die Leine genommen. Die Geschichte an sich ist allerdings amüsant und spannend wie immer. Nur diese ewige Geschichte mit Kates ach so furchtbarem Vater Roland nervt mal wieder. Nur ein Minuspunkt also an einem ansonsten tollen Buch.
  9. Cover des Buches Damien - Schattenwandler (ISBN: 9783802583292)
    Jacquelyn Frank

    Damien - Schattenwandler

     (199)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Jaquelyn Frank – Schattenwandler, Damien


    Die korrumpierte Dämonin Ruth treibt immer noch ihr Unwesen, jetzt sogar schlimmer als vorher, nachdem ihre Tochter gestorben ist. Die Wut und der Hass machen sie blind und in einer Aktion entführt sie die Prinzessin der Lykanthropen, Syreena. Nur durch einen Zufall bemerkt Damien der Vampirprinz das etwas nicht stimmt und folgt Syreenas Fährte. Schon seit der ersten Begegnung an, hat er unerklärliche Gefühle für die Gestaltwandlerin, die bis vor wenigen Jahren im Orden „The Pride“ untergebracht war.

    Als er es schafft die Prinzessin zu befreien und sich sicher ist, das sie seine Gefährtin ist, fangen die Probleme aber erst richtig an: Vampire dürfen niemals das Blut anderer Schattenwandler trinken. Es gab seit Jahrhunderten keine „Prägungen“ wie bei den Dämonen. Niemals wird das Volk der Lykanthropen einen weiteren „fremdrassigen“ Gemahl an der Seite am Königshof von Siena dulden, selbes ist aber auch umgekehrt, denn das Volk der Vampire wird Syreena nicht als eine der ihren anerkennen. Dazu kommen die Machtkämpfe, denn es gibt Vampire wie Nicodemous, die selbst den Thron erobern wollen. Doch am gefährlichsten kann Damiens beste Freundin Jasmin werden, denn sie ist dem Prinzen näher, als Syreena es jemals sein kann.


    „Damien“ ist mittlerweile der vierte Band der Schattenwandler-Reihe von Jaquelyn Frank und diesmal steht im Vordergrund der Vampir Damien, den wir bereits in den Vorgängerbänden kennen lernen durften, und die Schwester der Lykanthropenprinzessin Syreena.

    Die Autorin hat es wieder geschafft mich innerhalb kürzester Zeit mit ihrem lockeren, flüssigen Schreibstil und der kreativen, fantastischen und sinnlichen Story einzufangen, die viele Überraschungen und Abwechslung bereit hält. Die Spannung wird auch diesmal wieder schnell aufgebaut und durchgängig auf hohem Niveau gehalten.

    Die verschiedenen Perspektivwechsel, egal ob nun von den „Guten“ oder den „Bösen“ sind sehr gelungen, machen weiter neugierig auf die Story und ich bin froh, schon das nächste Buch hier liegen zu haben.

    Die sinnlichen Szenen sind detailliert ausgearbeitet, wirken aber keinesfalls übertrieben oder vulgär, was ich persönlich immer sehr wichtig finde.


    Die bereits bekannten Figuren werden weiter gut ausgearbeitet, mit jedem weiteren Buch hat man das Gefühl noch tiefer im Schattenwandler-Universum zu versinken, und ich freue mich immer wieder aufs Neue, die Abenteuer mitzuerleben.

    Vielfältig, facettenreich und lebendig werden die verschiedenen Schattenwandler dargestellt.

    Prinz Damien lebt schon sehr lange, ihm ist es mittlerweile langweilig und trotz seiner Vertrauten und besten Freundin Jasmin, kennt er sowas wie Emotionen nicht. Schon in den Vorgängerbänden war er mir sympathisch, wirkte geheimnisvoll aber auch ein bisschen spitzbübisch, was in diesem Band bestätigt wird. Allerdings zeigt er sich hier auch von seiner kämpferischen, dominanten und leidenschaftlichen Seite, was eine prima Ergänzung ist. Obwohl er so alt ist, hat er aber noch einiges zu lernen und gerade die Entdeckungstour mit all ihren Tücken der Emotionen ist hier sehr gut geschildert.

    Auch Syreena macht eine große Veränderung durch, durch eine Erkrankung wurde sie von der Mistral Windsong geheilt, einer Mistral. Nun erweist Windsong ihr erneut die Ehre um die Lykanthropenprinzessin nach dem Angriff zu heilen. Syreena ist eher der aufbrausende Typ, obwohl der Orden sie in Geduld und vor allem Kampfkunst ausgebildet hat, kann sie Ungerechtigkeiten nur schlecht vertragen. Sie hadert sich aufgrund ihrer besonderen Position und ihrem „Defekt“ mit sich. Ich mag die Prinzessin die das Herz am rechten Fleck hat, sie weiß genau was sie will, und vor allem auch was sie nicht will, was eins ums andere Mal zu kleinen Problemen mit Damien führt.

    Neben den bereits bekannten Charakteren wie Windsong, Noah, Isabella, Jacob und Elijah werden auch neue Schattenwandler eingeführt. Malaya, die Kanzlerin der Schattenbewohner oder Tristan sind sehr interessante Charaktere, Hawk wird nur kurz erwähnt, aber ich bin mir sicher, das wir noch mehr von ihnen lesen werden.

    Die Schauplätze sind ebenfalls sehr anschaulich beschrieben, und egal ob es sich um die verlorene Bibliothek, das Schloss in Rumänien oder das spartanische Zimmer im Orden handelt, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.


    Das Buch hat mich wieder in eine fantastische Welt entführt, das mir spannende, kurzweilige und abwechslungsreiche Lesestunden beschert hat.

    Fantasyliebhaber, Romanceliebhaber kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Ein guter Schuss Erotik ist ebenfalls hier zu finden.


    Das Cover ist aufwendig, aber denzent in der Farbwahl gehalten, was mir besonders gut gefällt.


    Fazit: Spannender, abwechslungsreicher und sinnlicher wie emotionaler vierter Band der Reihe. Absolut empfehlenswert. 5 Sterne.

  10. Cover des Buches Das Auge der Wüste (ISBN: 9783492268196)
    Richard Schwartz

    Das Auge der Wüste

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Brivulet

    Inhaltsangabe:
    Auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen den zerstörerischen Thalak hat es den Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten in den Wüstenstaat Bessarein verschlagen. In der sengenden Hitze des exotischen Landes müssen sie zunächst Havalds Geliebte Leandra aus den Fängen skrupelloser Sklavenhändler befreien – und geraten dabei mitten in die Wirren des Thronfolgestreits, der die Hauptstadt Gasalabad erschüttert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein magisches Artefakt – das Auge von Gasalabad. Wird es den Gefährten gelingen, endlich den Weg ins Reich Askir zu finden?

    Band 3 knüpft direkt an die Geschehnisse im vorigen Teil an. Es geht gleich spannend weiter, denn Havald muss seine Geliebte, die Halbelfe Leandra befreien, die von Sklavenhändler gefangen gehalten wird. Nach wie vor steht ihre Mission, Verbündete im Kampf gegen den dunklen Herrscher aus dem Reich Thalak zu finden, an erster Stelle. Doch es immer neue Hindernisse sind zu überwinden. Seien es die Nachtfalken, Nekromanten oder Monster. Nur gut, dass Havald und seine Kameraden mittlerweile zu einem eingespielten Team zusammengewachsen sind. Denn nur gemeinsam, aufgrund ihrer unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten, können sie die Schwierigkeiten überwinden.
    Auch dieser Band hat mich buchstäblich in seinen Bann gezogen. Die Kämpfe sind super beschrieben, vor allem die Bannschwerter hatten es mir dieses Mal angetan. Außerdem erfährt man in »Das Auge der Wüste« ein kleines bisschen mehr über den schier übermächtigen Feind aus dem Reich Thalak.
    Von mir also eine klare Leseempfehlung!

  11. Cover des Buches Die Macht der Alten (ISBN: 9783492269193)
    Richard Schwartz

    Die Macht der Alten

     (66)
    Aktuelle Rezension von: ThePassionOfBooks
    Nachdem der vorherige Band wieder eine Art Zwischenband war, hat es mich sehr gefreut Havald und seine Gefährten nun wieder zu treffen. Für mich sind sie schon wie alte Freunde, solange begleite ich sie nun schon. 

    Dieses mal gab es einige Spannungen zwischen Havald und einer der Sera's und hier konnte ich an beiden Figuren eine neue Seite entdecken, eines haben aber beide auf jeden Fall gemeinsam, sie sind stur bis zum geht nicht mehr. 
    Man merkt deutlich, wie sehr die anderen sich auf Havald verlassen und das sie über die lange Zeit, die sie bereits verbindet zu einem eingeschweißten Team geworden sind. 

    Man merkt, dass sich die Geschichte langsam einem Ende nähert, wobei es noch viele ungeklärte Fragen gibt. Auch müssen die Helden an vielen Fronten gleichzeitig kämpfen und ich bewundere sie sehr für ihre Willenstärke und ihren Ehrgeiz nicht aufzugeben, egal was auch kommt. 

    Meine liebsten Fantasywesen bekommen in diesem Band auch etwas Raum, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich möchte an dieser Stelle allerdings nicht verraten um welche Kreaturen es sich handelt, da ich sonst etwas Spannung vorweg greifen würde. 

    Zum Ende hin hielt der Band für mich zwei große Überraschungen bereit, die sehr schnell abgehandelt wurden. Das hat mich ziemlich überrumpelt und ich hätte mit diesem Umgang der Ereignisse überhaupt nicht gerechnet. Aber auch hier kann ich leider nicht mehr sagen, da ich sonst extrem spoilern würde.
  12. Cover des Buches Stadt der Finsternis - Duell der Schatten (ISBN: 9783802582196)
    Ilona Andrews

    Stadt der Finsternis - Duell der Schatten

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Wer mich kennt, oder meine Rezensionen zu den ersten beiden Teilen der Stadt-der-Finsternis-Reihe gelesen hat, weiß, dass ich die ersten beiden Bücher wirklich gut fand. Nach dem zweiten Teil habe ich mich dann auch auf den nächsten Band gefreut und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. In den Kreis unserer alten bekannten und geliebten Figuren werden noch mehr Figuren hineingeworfen, die ich auch sofort ins Herz geschlossen habe. Ich meine ein Tiger, der kein Blut sehen kann, wie kann man so was nicht ins Herz schließen. Die Haupthandlung lässt dann auch nicht lange auf sich warten und ist spannend, actionreich und ich musste ein paar Mal nach Luft schnappen, weil ein paar megacoole und auch ein wenig beunruhigende Dinge passieren. Ich war voll in der Handlung und habe mitgefiebert. Auch die Beziehung zwischen Kate und Curran kommt voran und ich liebe es. Zusammenfassend kann man sagen, wem die ersten Teile gefallen habe, wird auch an diesem Teil Spaß haben. Wie die anderen Teile auch bekommt „Duell der Schatten“ 4 von 5 Sternen.

  13. Cover des Buches Der Fluch des Verlangens (ISBN: 9783764532130)
    Jeaniene Frost

    Der Fluch des Verlangens

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der vierte Band der Reihe "Night Prince" kann fast an die Vorgängerbände heran reichen - aber eben doch nicht ganz. Letztendlich nutzt sich diese Mischung aus Kampfgetümmel mit allerlei unnatürlichen Fähigkeiten irgendwann einmal ab. Davon habe ich hier diesmal einen Hauch gespürt.

    Gut fand ich das erneute Wiedersehen mit Figuren aus anderen Büchern der Autorin. Der Schreibstil ist wie immer gut, flüssig und absolut leicht lesbar.

    Die Handlung treibt von Spannungsspitze zu Spannungsspitze und lässt den Leser stellenweise kaum zu Atem kommen.

    Die erotische Komponente-  einer der Garten für den Erfolg der Reihe - war diesmal deutlich unterrepräsentiert. Schade, brachten doch gerade diese Passagen einen willkommenen Ausgleich zu den wilden Gefechten. (Obwohl man dieses erotischen Passagen durchaus auch als "wilde Gefachte" bezeichnen könnte.) 

    Ich vermute ob des leichten Cliffhangers zum Schluss hin, dass ein Folgeband geplant ist.

  14. Cover des Buches Noah - Schattenwandler (ISBN: 9783802584046)
    Jacquelyn Frank

    Noah - Schattenwandler

     (168)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Jaquelyn Frank – Schattenwandler, Noah


    Noah ist der König der Dämonen und er ist mit dem Element des Feuers verbunden. Während um ihn herum seine Freunde bereits ihre Gefährtinnen gefunden haben, träumt Noah seit Monaten von ihr. Als er sich endlich bereit erklärt Corinne aufzusuchen, die Schwester von Isabella, die andere Druiden aufspüren kann, scheint es fast zu spät zu sein. Er muss miterleben wie Kestra getötet wird, allerdings geschah dies schon vor einer Woche.

    In seiner Trauer und seiner Wut, seiner Verzweiflung und seinem Temperament begeht er eine Dummheit und benutzt Corinne und Isabellas Tochter um Kestra zurück zu holen.

    Als es ihm gelingt kann er sich kaum zurück halten, denn Kestra fühlt sich zu Noah zwar hingezogen, aber sie kennt keine enge menschliche Bindung.

    Wie gut das Noah kein Mensch ist...


    „Noah“ ist der fünfte Band der Gestaltwandler Reihe von Jaquelin Frank und für mich persönlich leider auch der Schwächste. Ich habe mich so auf Noahs Geschichte gefreut, aber gegen die anderen Bände kommt er leider nicht an, auch wenn mich seine Geschichte hat fesseln können.


    Der lockere, flüssige Schreibstil der Autorin führt sich auch in diesem Buch fort. Es liest sich durch die Gliederung der Kapitel sehr gut und ich konnte mich sehr schnell in die Geschichte fallen lassen, die mit einem spannenden Einstieg begeistern kann.

    Die Spannung kann man mit einer guten Fahrt auf einer Achterbahn vergleichen, sie ist zwar nicht durchgängig, aber dafür explosiv. Die Handlung selbst hält auch hier wieder eine Menge Abwechslung, Überraschungen und unvorgesehene Wendungen bereit. Das Tempo und der Erzählstil werden von der Autorin angezogen, aber manchmal abrupt unterbrochen um sich auf eine betont langsame Wendung einzulassen.

    Die Schauplätze sind anschaulich und detailliert beschrieben, sodass ich mich noch besser in die Geschichte fallen lassen konnte.

    Auch die Charaktere werden weiterhin gut ausgearbeitet, die hier ebenfalls wieder lebendig und facettenreich wirken.

    Im Vordergrund steht Noah, der Dämonenkönig, der einer meiner liebsten Figuren in den letzten Bänden gewesen ist, deswegen hatte ich wahrscheinlich auch eine enorme Vorstellung von seinem Buch.

    In diesem Band ist Noah sehr unstet, so wie sein Element Feuer, das führte dazu, dass ich nicht immer die stark wechselnden Emotionen nachvollziehen konnte. An sich wäre das nicht schlimm gewesen, allerdings passte sein Verhalten nicht so wirklich zu den letzten Büchern, in denen er zwar immer mit Stärke aber auch mit seiner besonnenen Art punkten konnte.

    Kestra war beim Millitär, führt ihr eigenes, sehr zurückgezogenes Leben und ist klug, tough und willensstark, es ist schön zu lesen, wie sie sich im Bezug auf ihren Emotionen im Buch verändert, allerdings war sie mir als Figur nicht ganz so sympathisch, wie es zum Beispiel Isabelle oder auch Syreena ist, da ihre Schwächen irgendwie gezwungen wirkten.

    Natürlich harmonieren die beiden trotzdem sehr gut miteinander und die Geschichte drum herum wirkt stimmig und kreativ, sodass es im Grunde meckern auf hohem Niveau ist.

    Auch hier gibt es allerhand erotische Szenen, die detailliert ausgearbeitet sind, aber nicht vulgär wirken.


    Insgesamt ist eine schöne, sinnliche und mitreißende Geschichte, nur eben nicht so toll wie die Vorgängerbände. Ich freue mich auf den nächsten Band und bin gespannt, wie es weiter geht.


    Das Cover passt sehr gut zur Schattenwandler-Reihe und ist wieder ein Blickfang.


    Fazit: Schön, sinnlich und mitreißend, kann aber nicht mit den Vorgängerbänden mithalten. 4 Sterne.

  15. Cover des Buches Die Feuerinseln (ISBN: 9783492268219)
    Richard Schwartz

    Die Feuerinseln

     (133)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Der dunkle Tempel des Namenlosen Gottes in Gasalabad ist vernichtet, die Bedrohung durch die Nachtfalken, gnadenlosen Auftragsmördern, für Havald, Leandra und ihre Freunde ist abgewehrt. Doch der Sieg über ihre Feinde und deren Anführer, den mächtigen Nekromanten und Magier der Herr der Puppen, hat einen schrecklichen Preis gefordert. Um Havalds Leben zu retten, hat sich seine Freundin Natalyia geopfert.
    Voller Trauer und Groll gegenüber seinem Gott Soltar, dem Herrn des Todes, reist Havald zusammen mit seinen Freunden Leandra, Serafine, Zokora und Varosch auf dem Schiff nach Askir, der einstigen Hauptstadt des Alten Reiches, wo sie sich Hilfe gegen das Reich Thalak und seinen Nekromantenkaiser Koralon erhoffen. Mit dabei ist auch Havalds neuer Freund Angus Wolfsbruder, ein wilder Nordmann und furchtloser Kämpfer.
    Doch die Freunde müssen rasch erkennen, dass ihnen ihre neuen und alten Feinde aus Gasalabad auch nach Askir folgen. Als ihr Schiff „Die Lanze des Ruhms“ unterwegs von Piraten gejagt und angegriffen wird und der Feind geflügelte Wyvern und ihre Reiter gegen sie einsetzt, scheint Havalds letzte Stunde geschlagen zu haben.
    Havald fällt über Bord und kann sich mit Glück und Not an die Küste der Feuerinseln retten. Doch auf den Vulkaninseln befindet sich der Hauptsitz der Piraten und der neue Stützpunkt der Flotte von Thalak und ihres Fürsten Celan, ein Nekromant und Maestro. Havald befindet sich nun ganz allein in der Höhle des Löwen – und das ohne sein Bannschwert Seelenreißer …

    Meine Meinung:

    „Die Feuerinseln“ ist bereits der 5. Band der spannenden Fantasyreihe „Das Geheimnis von Askir“ von Richard Schwartz. Die Reihe begeistert mit einer großartigen High Fantasy Welt mit Göttern, Elfen, Menschen, Zauberern, Kriegern, Greifen, Drachen, Wyvern, Nekromanten und großen Reichen mit einer überaus spannenden Geschichte. Hinzu kommen tolle Figuren und mit Havald ein sympathischer Held mit Stärken und Fehlern, mit dem man sich beim Lesen gut identifizieren kann.
    Havald ist ein Ritter, ehemaliger Bauernjunge und scheinbar unsterblich dank des Bannschwertes Seelenreißer, ein magisches Schwert, welches von dem einstigen Herrscher von Askir, Askannon, dazu erschaffen wurde, Nekromanten zu besiegen und seitdem dem Träger in Soltars Diensten das Leben seiner Opfer überträgt. Havald sieht sich selbst als verflucht an und leidet in „Die Feuerinseln - Das Geheimnis von Askir 5“ unter dem Opfer, welches Natalyia für ihn gebracht hat. Schon länger hat er seine Aufgabe im Dienst des Gottes des Todes Soltar in Zweifel gezogen. Die Idee, Havald sein Schwert verlieren zu lassen, war daher nicht nur genial, sondern auch eine logische Konsequenz aus Havalds Zweifeln. Und ich finde es spannend, Havald in „Die Feuerinseln“ mal ganz auf sich allein gestellt zu erleben: ohne seine Freunde, ohne seine mächtigste Waffe, sein Bannschwert, und ohne Verbündete auf einer Insel voller Feinde.
    Doch auch ohne Bannschwert bietet der Roman wieder packende Sword & Sorcery-Action, neue gefährliche Gegner und spannende neue Verbündete. Nicht nur der Nordmann Angus Wolfsbruder, sondern auch Havalds unerwartete Verbündete Lanzenkapitän Elgata sind eine Bereicherung für die Reihe und ich bin schon gespannt, wie es mit Angus‘ Schwärmerei für Elgata weitergeht.
    Fazit: „Die Feuerinseln - Das Geheimnis von Askir 5“ ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe und gehört definitiv zu meinen Lieblingsreihen der letzten Jahre. Und der neueste Roman ist selbstverständlich wieder ein Must-Read.
  16. Cover des Buches Erlkönig (ISBN: 9783867620970)
    Jim Butcher

    Erlkönig

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24
    Die Anführerin des schwarzen Hofes der Vampire erpresst Harry ihr ein besonderes Buch zu bringen: Kemmlers Wort, das mächtigste Buch der Nekromanten, mit dessen Hilfe man den Erlkönig beschwören kann. Kemmlers Erben sind dem Buch auf der Fährte, im Schlepptau eine Horde Zombies und Geister. Harry muss das Buch vor ihnen finden und verhindern, dass die dunklen Mächte die Oberhand über die Stadt erlangen und tausende Menschen mit in den Abgrund reißen.

    Ich persönlich bin jedes Mal wieder von dem unglaublich guten Schreibstil der Reihe beeindruckt. Neben bildlichen, aber nicht ausufernden, Beschreibungen der Personen und Handlungsorte, liebe ich vor allem Harrys sarkastische und ironische Kommentare, selbst wenn er schon halbtot auf dem Boden liegt. Die Spannung lässt an absolut keiner Stelle nach und steigert sich weiter bis zum Finale. Auch die Nebencharaktere, alte Bekannte und auch neue Freunde und Feinde, sind charakterlich einwandfrei ausgearbeitet und fügen sich perfekt in die Handlung ein. Mehr als dieses Buch und mit ihm die ganze Reihe zu loben, kann ich nicht. Eine wundervolle einzigartige Buchreihe mit tollen Protagonisten und einer spannenden Handlung. Einfach alles, was ein Fantasieherz höher schlagen lässt, in diesem speziellen Buch: Magier, Zombies, Geister, Nekromanten und Vampire. Was will man denn mehr;)
  17. Cover des Buches Die Eule von Askir (ISBN: 9783492280884)
    Richard Schwartz

    Die Eule von Askir

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

    Dieses Buch wird als sechster Band der Askir Reihe geführt, er macht jedoch einen Sprung weg von den bekannten Figuren und spielt in Askir, während der Handlung der anderen Bände. Hier in Askir wird ein verstümmelter Leichnam gefunden, Botschaftsdiener Jenks. Stabsleutnant Santer wird mit den Ermittlungen betraut, unterstützt durch die faszinierende Magierin Desina, die in die Vergangenheit sehen kann. Doch was die Beiden bei ihren Ermittlungen offenlegen, bringt die Stadt in große Gefahr: denn der Mörder beherrscht schwarze Magie, gegen die Desinas machtlos scheint.

    Desina ist die erste Magierin seit einer langen Zeit, ihresgleichen wird in Askir Eulen genannt. Dies hat zur Folge, dass sie ihre Kräfte alleine erlernen und erforschen muss, eine schwere Last. Ihr zur Seite steht der gutaussehende Santer und Wiesel, ein berüchtigter Dieb. Die Kombination der Figuren hätte kaum besser sein können, ich liebe ihre Unterschiede und Abgründe! Außerdem gibt es noch Taride Silberklinge, eine verführerische Bardin und den Freund des Prinzen, Tarkan, der gegen den Kult der Weißen Flamme ermittelt, die angeblich Kinder mit magischen Fähigkeiten verschleppt und getötet haben.

    Dieses Buch erzählt endlich von Askir und lässt das Setting dieser Buchreihe noch weiter anwachsen. Immer, wenn ich fürchte, das dem Autor doch mal die Ideen ausgehen müssen, überrascht er mich mit etwas Neuem. Es handelt sich zwar um einen Einzelroman, aber die Ereignisse sind geschickt mit der gesamten Reihe verwoben und die Figuren werden in Band 7 erneut eine Rolle spielen. Einen Bekannten aus dem ersten Band treffen wir hier wieder: Balthasar, ebenfalls eine Eule, wie Desina, mischt sich jetzt als Geist in das Geschehen ein.

    Dieser Band ist sehr aufschlussreich für das Verständnis der gesamten Reihe, bringt die Handlung von Halvdan und seinen Gefährten aber nicht weiter. Ich empfehle ihn trotzdem zu lesen, zum Verständnis und zum Genuss ^^

  18. Cover des Buches Ynsanter - Pfade des Feuers (ISBN: 9783862548255)
    Annette Eickert

    Ynsanter - Pfade des Feuers

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Handlung:

    Besser als im Klappentext hätte ich es auch nicht zusammenfassen können

    Der Schreibstil:

    Wie immer schreibt Annette in einem leicht verständlichen Stil und verfällt zuweilen in einen bildhaften Beschreibungsstil, der mir sehr zusagt.

    Mein Fazit:

    Eine außergewöhnliche Geschichte, bisher gut durchdacht, ob es so bleibt, wird sich herausstellen, wenn ich den zweiten Teil gelesen habe. Die vielen neu kreierten Namen haben mir das Lesen zu Beginn des Buches sehr schwer gemacht, doch je länger ich las, desto besser konnte ich die Personen auseinander halten. Einfach wurde es auch durch das Glossar und die tolle Karte, welches beides im Buch abgedruckt ist. Das Glossar hätte mE jedoch in sich noch alphabetisch geordnet werden können. Diese Kritikpunkte sind als kleine Anmerkungen zu werten, denn sie verringern das Lesevergnügen kaum merklich. Was mich allerdings nicht überzeugt ist der Preis. 11,95 Euro für´s Taschenhalbbuch bzw 6,99 Euro für eine halbe Kindledatei, empfinde ich als sehr hoch. Zu meinem Glück bekam ich das Buch jedoch kostenlos. Danke noch mal dafür. Den zweiten Teil habe ich vor kurzem selbst erworben, da mich die Geschichte so sehr interessiert, dass ich auch das Ende erfahren möchte.

    Aufgrund des Preises und der Teilung des Buches vergebe ich 4 Röschen.

  19. Cover des Buches Schattenreiter (ISBN: 9783453534124)
    Marc Turner

    Schattenreiter

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Annabel
    Rückblickend bemerke ich, dass ich mich kaum noch an etwas aus diesem Buch erinnere. Nun ist eigentlich nur ein bisschen Zeit vergangen, seit ich „Schattenreiter“ gelesen habe aber wirklich hängen geblieben sind eigentlich nur die groben Umrisse von drei Figuren und das Finale. Und das beschreibt meinen Eindruck von der ganzen Geschichte schon ganz gut.
    Schon zu Beginn geht die Handlung in einem eher schwermütigen Schreibstil voran, wobei das noch nicht gezwungenermaßen ein negativer Punkt ist. Nur wird dies auf Dauer doch anstrengend und vielleicht ist gerade deswegen wenig vom ersten Teil der Handlung bei mir hängengeblieben. Dabei ist es gar nicht so, dass nichts wichtiges passiert.- Tatsächlich sind Kämpfe und ruhigere Szenen ausgewogen verteilt.Der Klappentext ist für meinen Geschmack ganz schön irreführend. Während er mich auf Kämpfe und Abenteuer hoffen lies, liegt der Fokus im Buch doch mehr auf der Reise der einzelnen Figuren zum Nekromanten. Die Handlung büßt dabei zwar nichts an Spannung und Inhalt ein, doch hat der Autor mit verschiedenen großen und kleinen Gefechten das Rad nicht gerade neu erfunden.Außerdem bin ich mir bis zum Ende nicht zu hundert Prozent sicher gewesen, wer denn nun eigentlich der „Schattenreiter“ sein soll. Luker ist für mich dabei jedoch der stärkste Kandidat, wobei ich mich nicht daran erinnern kann, dass jemals überhaupt das Wort „Schattenreiter“ fällt.
    Es ist trotz vieler auftretender Figuren leicht, sie alle zu sortieren. (Denn glücklicherweise gibt es ein Personenverzeichnis (oder „Dramatis Personae“), was jedoch nicht gerade untypisch für Bücher aus dem High Fantasy ist.)Allerdings gibt es keinen wirklich festen Hauptcharakter im Buch, auch, wenn man aufgrund des Klappentextes und Buchtitels den besagten „Schattenreiter“, also wahrscheinlich Luker, für diesen halten könnte. Viel mehr verzweigt sich die Handlung auf verschiedene Personen. Daran gestört hat mich lediglich, dass die (für mich) wichtigsten erst nach einer langen Zeit aufeinandertreffen.Auch sind mir die Hintergedanken und Motivationen zu manchen Taten der Figuren des öfteren schleierhaft geblieben oder offenbaren sich erst weit am Ende wirklich. Natürlich muss man nicht sofort alles verraten, doch hat der Autor für meinen Geschmack teilweise zu sehr an Informationen gespart. Ähnlich verhält es sich auch mit der Magie einiger Charaktere: Während die der einen Figur ausführlich beschrieben und ihre Funktionsweise erklärt wird, bleibt die einer anderen doch sehr im Dunkeln. So passiert dann eben einfach nur irgendwas und die Figur kann das dann eben jetzt. Gewünscht hätte ich mir hier wenigstens einen Abriss einer kleinen „Vorgeschichte“.Auch den Nekromanten, der groß angekündigt wird, habe ich mir ganz anders vorgestellt, als er tatsächlich ist.- Ein verrückter, machtgieriger Tattergreis, der immerhin auf eine merkwürdige Art und Weise seinen gewissen Charme besitzt. Der Knoten ist bei mir auch erst geplatzt, als er seinen ersten großen Auftritt hatte. Denn dann stieg immerhin die Spannung an und irgendwie fand ich Gefallen an der Figur, die eigentlich „der Böse“ sein soll.
    (mehr auf: http://a-bookdemon.blogspot.de/2017/08/in-den-landen-des-exils-steht-der-alte.html)
  20. Cover des Buches Teufelsbraut (ISBN: 9783802581755)
    Lilith Saintcrow

    Teufelsbraut

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerschorsch

    Die ersten beiden Bände dieser Serie habe ich in einem Secondhand Laden für je 50 Cent gefunden. Wie mir der erste Band gefallen hat, erfahrt ihr hier...


    Zum Inhalt:


    Die Geschichte spielt in unserer modernen Welt, allerdings ist hier einiges anders. Es gibt eine höher entwickelte Technik. Die politische Situation hat sich völlig verändert. Dante lebt in der "Hegemonie". Das ist eine der beiden Weltsupermächte (bestehend aus Nord- und Südamerika, Australien/Neuseeland, dem Großteil Westeuropas, Japan, Teilen Zentralasiens sowie einzelnen diplomatischen Enklaven in China)

    Es gibt verschiedene Religionen, das Christentum spielt allerdings keine Rolle mehr.

    Es ist hier ganz normal, dass es Menschen mit magischen Kräften gibt (sogenannte Psione) und sie werden auch von der Gesellschaft akzeptiert, müssen sich aber gut sichtbar "kennzeichnen".

    Dante Valentin ist eine Nekromantin und muss daher eine bestimmte Tätowierung auf der Wange tragen, mit einem kleinen Smaragd darin. Außerdem muss sie ihre Haare schwarz färben und sie trägt immer ihr geweihtes Schwert bei sich. Ihre Arbeit ist auch gesellschaftlich akzeptiert: Wenn es Streitigkeiten um ein Testament gibt, kann sie den Verstorbenen für die Dauer eines Gespräches in die Welt der Sterblichen zurück holen. Außerdem arbeitet Dante als Kopfgeldjägerin.

    Die Existenz von Dämonen ist in Dantes Welt auch etwas normales. Als Nekromantin hat es Dante auch öfter mit dem Totengott Anubis zu tun.

    Bei den Menschen mit magischen Fähigkeiten gibt es außer Nekromanten z.B. Magi, die Dämonen beschwören können und Heiler, die nicht mal sich selbst verteidigen können, weil sie die Schmerzen anderer Menschen direkt spüren.

    In diesem ersten Abenteuer bekommt Dante Valentin unerwarteten Besuch: Es ist der mächtige Dämon Japhrimel, der sie mit in die Hölle nimmt, weil der Höllenfürst Luzifer selbst einen Auftrag für sie hat: Sie soll den Dämon Vardimal Santino aufspüren, ihn töten und das Artifakt, das er Luzifer gestohlen hat, zurück bringen. (Das Artifakt ist ein magisches Ei, das auf der Erde die Apokalypse herbei führen könnte, wenn es zerbrochen werden würde.)

    Dante nimmt den Auftrag an, auch weil sie selbst noch eine Rechnung mit Vardimal offen hat. Er hat ihre beste Freundin umgebracht...

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Dante Valentine in der Ich-Form erzählt.


    Meine Meinung:

    Warum hat dieser Band auf Deutsch den Titel "Teufelsbraut"? Das klingt nicht nur doof, es passt auch nicht zum Inhalt. Die wörtliche Übersetzung des englischen Titels ("Im Auftrag des Teufels") wäre viel besser.

    Das Buch ist leicht zu lesen und der Start in die Handlung fällt ebenfalls leicht. Es gibt zwar viele neue Begriffe, von denen leider nicht alle im Glossar am Schluss erklärt werden, aber das tut dem Lesefluss keinen Abbruch. Zuerst liest sich der Roman auch ziemlich spannend, leider lässt die Spannung gegen Ende deutlich nach. Ich hätte mir anhand des Klappentextes und des Titels auch ein gruseligeres Buch erwartet.

    Gut gefallen hat mir, dass Dante Valentine wirklich selber gut kämpfen kann und dass nicht (wie so oft in modernen Fantasyromanen) eine schnulzige Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Leider gelingt es der Autorin nicht immer, eine dichte Atmosphäre herzustellen. Ich finde es auch gut, dass man viel über Dantes Vergangenheit erfährt.

    Das Weltbild in dieser Serie ist meiner Meinung nach nicht in sich logisch: Einerseits gibt es den altägyptischen Totengott Anubis. Andere altägyptische Götter kommen nicht aber nicht vor. Dann gibt es den Teufel Luzifer als Herrscher über die Hölle. Müsste es dann nicht auch logischerweise den Gott der Christen geben? Allerdings ist das Christentum völlig in die Bedeutungslosigkeit versunken.

    Ich verstehe auch nicht so ganz, warum man in einer Welt voller gut funktionierender Schusswaffen mit einem Schwert durch die Gegend läuft (gut, dieses Problem gibt es bei "Star Wars" auch).

    Fazit: Leider wird die Spannung, die am Anfang des Romans herrscht,nicht bis zum Ende durchgehalten und es gibt im "Weltbild" einige Logikfehler. Ich gebe daher nur eine mittelmäßige Note. (Nach dem zweiten Band, der meiner Meinung nach deutlich schlechter war, bin ich aus der Serie ausgestiegen.)

  21. Cover des Buches Ynsanter (2) (ISBN: 9783845907222)
    Annette Eickert

    Ynsanter (2)

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Marakkaram

    Es wird eine Zukunft geben und mit diesem Wissen lässt sich die schlimmste Hölle überleben.

    ~ ~ ~

    Die abenteuerliche Jagd der sympathischen Gefährten geht weiter...                                                                                                                                                    

    ...und knüpft nahtlos an den ersten Teil an:

    Auf der Suche nach dem sagenumwobenen Götterschwert Ynsanter, stehen Norion und seine Freunde vor dem Brin-Krian, dem Geistergebirge, das zu durchqueren lebensgefährlich aber unumgänglich ist...

    Unterdessen hat sich Rylance mit Calenor einen Amurleoparden geschaffen, der die Gefährten für ihn im Auge behält, damit er sich einzig und allein auf seinen großen Plan, der Eroberung von Deir al-Bahri konzentrieren kann. Denn dazu muss er einen Bürgerkrieg anzetteln...

    ~

    Ich merke es einfach bei jedem neuen Roman oder Kurzgeschichte wieder, wenn Annette Eickert eines kann, dann ist das Geschichten erzählen! Man lauscht ihnen gebannt bzw. liest und verfolgt mit Spaß was sie zu berichten hat.

    Auch im zweiten Teil um Ynsanter, dem Götterschwert, geht es wieder abenteuerlich, spannend und sogar ein bisschen romantisch zu. Man entdeckt ganz neue Seiten seiner Helden. Die altbekannten Figuren stehen einfach, haben ihre Charakterstärken, Witz und Charme und können trotzdem noch überraschen; und auch die neuen Protagonisten, zumeist noch sehr geheimnisvoll, sind interessant und überzeugen beim ersten Auftritt.

    Dafür spricht auch, dass man selbst die kompliziert erscheinenden Namen sofort wieder zuordnen kann.

    Sprachlich, wie gehabt, sehr schön und bildhaft und vor allem sehr flüssig zu lesen. Man hat alles ganz klar vor Augen und fühlt sich mitten im Geschehen. Das Land, die Gegenspieler, die zu bestehenden Abenteuer zeugen von Fantasie und sprühen voll frischer, unverbrauchter Ideen.

    Und so (be-)steht auch dieser eigentliche Mittelteil des (3-geteilten) Buches gekonnt für sich alleine und lässt einen nach dem letzten Band schmachtend zurück!

    Fazit: Eine Trilogie, die sich niemand entgehen lassen sollte, der auf der Suche nach neuen, frischen Ideen ist. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn`s endlich, endlich weiter geht.

     

  22. Cover des Buches Blitz (ISBN: 9783492269841)
    Alexey Pehov

    Blitz

     (51)
    Aktuelle Rezension von: RueSar

    Gleich zu Beginn des Romans treffen wir wieder auf die Protagonisten vom ersten Band und auch die Story knüpft eigentlich nahtlos an. Es gibt nicht, wie in manch anderen Fantasyreihen, langatmige Wiederholungen von den vorherigen Teilen, was mich besonders freute, aber den Wiedereinstieg vielleicht etwas schwerer macht, wenn man die Reihe nicht auf einmal durchlest.

    In diesem Band erfährt der Leser sehr viel Hintergrundwissen, einerseits vom Land Hara und den vergangen Kriegen, andererseits aber auch von den Protagonisten. Vor allem von Lahen erfährt man sehr viele interessante Geschichten und Details. Teilweise sind diese Rückblicke und Geschichten nach meinem Geschmack eine Spur zu lange geraten, dennoch fühlte ich mich nie gelangweilt beim Lesen.

    Wie auch schon im vorherigen Band ist die Sprache teilweise etwas rauer, was mir aber sehr gut gefällt. Ich mag den Schreibstil des russischen Autors Alexey Pehov sehr gerne und er hat es wieder geschafft, die Story für mich sehr spannend zu gestalten.

    Fazit

    Der zweite Band “Blitz” von “Die Chroniken von Hara” hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich gebe dem Roman 4 von 5 Sternen.

  23. Cover des Buches Dhampir 03 (ISBN: 9783802584916)
    Barb u. J.C. Hendee

    Dhampir 03

     (48)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *„Du hast gesehen, was sich in dem Raum befand“, sagte sie und wandte sich wie in Scham von ihm ab. „Was bin ich?“*


    Dhampir 3


    Magiere will mehr über ihre Vergangenheit erfahren. Zusammen mit Leesil, Chap und der Weisen Whinn zieht es sie in ihr Heimatdorf – nichts ahnend, dass Welstil und der entkommene Edle Tote Chane ihnen folgen. In ihrer Heimat entdeckt sie einen düsteren Ort, der ihre Geburt blutiger und geheimnisvoller erscheinen lässt, als sie bisher annahm.



    Die Geschichte schließt nahtlos an das Ende des zweiten Bandes an, die Ereignisse der letzten Bände werden allerdings immer mal wieder zusammengefasst, sodass man auch mit diesem Band in die Reihe einsteigen könnte.


    Während ich von den Vorgängerbänden bereits den Wechsel zwischen Magiere, Leesil und den Edlen Toten gewohnt war, hat sich ihnen hier auch der Feenhund Chap angeschlossen. Seine Abschnitte offenbaren seine wahre Natur. Obwohl bisher immer wieder angedeutet wurde, dass sein Verstand nicht dem eines Hundes entspricht, war ich doch davon überrascht. Zwar wird noch nicht alles um ihn aufgedeckt, seine wahre Natur aber auch seine Aufgabe werden immer nur angedeutet, sodass er immer noch geheimnisvoll bleibt.


    Welstiel offenbart einen Teil seiner Vergangenheit, aus der ich meinen bisherigen Verdacht, dass er mehr mit Magieres Leben zu tun hat, als sie ahnt, bestätigen konnte. Seine Natur und seine Pläne für Magiere bleiben aber noch soweit im Dunkeln, dass es spannend bleibt.


    Besonders gespannt war ich auf die neue Beziehung zwischen Leesil und Magiere. Am Ende des zweiten Bandes wurde die Annäherung der Beiden bereits angedeutet. Hier war ich davon überrascht, dass daraus keine große Sache gemacht wird, sondern sie wie eine Nebensächlichkeit in die Geschichte gearbeitet wurde.


    Der Weg in Magieres Vergangenheit bringt die Gruppe zwar auch in die Nähe einiger dunkler Geschöpfe. Der Kampf gegen diese nimmt die Geschichte nicht so sehr in Beschlag, wie es in den letzten beiden Bänden der Fall war. An mancher Stelle kamen sie mir wie kleine Ausflüge auf dem Weg zur Lüftung des Geheimnisses um Magiere zu sein.


    Fazit: Ein etwas anderer Band, als ich das bisher gewohnt war. Die Geschichte konzentriert sich mehr auf Magiere und ihre Vergangenheit, offenbart so manches Geheimnis, lässt aber immer noch vieles offen.

  24. Cover des Buches Göttin der Dunkelheit (ISBN: 9783404164103)
    Laurell K. Hamilton

    Göttin der Dunkelheit

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Anita Blake 9: Wow, diesen Teil fand ich wieder sehr spannend. Anita wird von Edward dem Kopfgeldjäger um Hilfe gebeten, um ein unbekanntes Monster zu jagen. Dieses Wesen hat in Santa Fe massenweise Menschen gefoltert, gehäutet, verstümmelt und getötet. Edward, Anita und zwei weitere Kenner der übernatürlichen Szene sind ratlos. Anita macht sich mal wieder bei allen unbeliebt, sei es beim FBI, bei ihren Kollegen oder dem Meister der Stadt: ein ausgesprochen sadistischer aztekischer Vampir. Auf einige Details der Folterungen bei den Vampiren hätte ich vielleicht verzichten können, ich verstand nicht mal, welchem Zweck es dienen sollte - inhaltlich. Vielleicht ein Hinweis auf das mordende Monster. Man weiß es nicht, denn dieses Mal wird die Geschichte im nächsten Band fortgesetzt.

    Ein wenig enttäuscht war ich darüber, dass Jean Claude und Richard plötzlich keine Rolle mehr spielen in Anitas Leben. Man nicht mal genau, wie es dazu kam, was die beiden davon halten, oder ob sie überhaupt noch in Kontakt stehen. Dagegen lernt man nun Edward besser kennen, was mir durchaus gefällt. Er war bisher ja eher ein geheimnisvolles Wesen und eine interessante Persönlichkeit.

    Mein Fazit: Obwohl ich nicht mit allem zufrieden war, gebe gerne 5 Sterne. Durchweg spannend und wie immer ausgezeichnet geschrieben! 

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