Bücher mit dem Tag "nepal"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nepal" gekennzeichnet haben.

124 Bücher

  1. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Klappentext:

    Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

    Das es ein doch etwas kitschiges Buch werden würde, hätte man sich denken können. Aber ich wollte es dennoch mal lesen, denn die ersten beiden Bände der Autorin hatten mir recht gut gefallen. Bei diesem Buch kann ich sagen, es war ein Fehlgriff. Vorhersehbar, in die Länge gezogen, zu viele Zufälle. Es war einfach nicht für mich gemacht und ich habe mich da durchgequält. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre ja auch mein Anspruch verändert.

  2. Cover des Buches Die Macht des Schmetterlings (ISBN: 9783833901690)
    Matt Dickinson

    Die Macht des Schmetterlings

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Pteranodon

    Ich fand das Buch wirklich sehr gut.

    Ich bin ein Fan der Chaostheorie und deshalb war das Buch ein Muss. 

    Es sind viele Handlungsstränge, die natürlich alle (teilweise nur ganz kleinen Punkten) miteinander verbunden sind. Es sind sehr kurze Abschnitte (1-1.5 Seiten) die von den jeweiligen Geschichten erzählen. Innerhalb dieser Abschnitte wird knallhart ein Ereignis beschrieben. Zack, schon ist man im nächsten Abschnitt. Und wieder im nächsten. Und dann wieder beim ersten. Und so weiter. Die einzelnen Handlungsstränge sind extrem spannend. Jede Geschichte ist für sich schon aufregend und man möchte mehr erfahren. 

    Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und war an zwei Abenden durch. Es bleiben ein paar Schicksale offen, aber mehr oder weniger gibt es jeweils nur 2 mögliche Enden dafür. Das schlimmste .. Oder das Beste .. 

    Klare Leseempfehlung. Wenns nix für euch war, dann hat es nicht lange gedauert es zu lesen. Wenn doch, dann seid ihr um ein paar Gedankenspiele reicher.

  3. Cover des Buches Einmal mit der Katze um die halbe Welt (ISBN: 9783833871238)
    Martin Klauka

    Einmal mit der Katze um die halbe Welt

     (59)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Ich hatte mir eigentlich ein ganz anderes Buch aus der Kategorie „Reisen mit Katzen“ gewünscht – das aber hat mein Sohn zuerst übersehen und mir das hier geschenkt. D.h. letztendlich bekam ich dann beide… 😊

    Martin aus Rosenheim will die – wenigstens halbe – Welt erkunden und zwar mit dem Motorrad und vor allem aber mit seiner Findelkatze Mogli. Hmm. Was sagt man dazu? So tierliebend, dass man die Katze nicht schon wieder alleine lassen will? Aber ist das auch für die Katze gut? Hier bin ich wirklich zwiegespalten. Im Laufe des Buches zeigt sich ja dann auch, dass es wirklich oft nur sehr großes Glück war, dass Mogli nicht „verloren“ ging.

    Vor allem die Fotos im Buch haben es mir angetan. Die Erzählungen fand ich dann weniger prickelnd, oft waren sie eher langweilig. So eine richtige „da bin ich aber dabei“ ! Beziehung konnte ich weder zu Martin Klauka und leider auch nicht zu Mogli aufbauen. Trotzdem fand ich das Buch nicht übel, und „Schriftsteller“ sind die wenigsten, die ein Buch über ihre Reise/n veröffentlichen. Von daher sollte man auch etwas Nachsicht walten lassen.

    Der Autor schildert in einer für mich eher emotionslosen Art und Weise seine Reise durch Europa, die Türkei, den Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate. Über Pakistan geht es nach Indien und nach Nepal .

    Ich bin mir gar nicht so ganz sicher, ob die Beiden jetzt wieder zu Hause oder noch unterwegs sind. Corona wird hier wohl auch einiges umgeworfen haben…..

  4. Cover des Buches Als der Teufel erwachte (ISBN: 9783954519804)
    Jennifer B. Wind

    Als der Teufel erwachte

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: In einer Werkstatt wird im Kofferraum eines Wagens ein grausiger Fund gemacht: dort liegen zwei Leichen ineinander verschlungen. Wer sind die jungen Männer und wer hat sie dort deponiert? Es stellt sich heraus, dass es sich bei den beiden wohl um Flüchtlinge handelt. Die Ermittler vom LKA Georg Kunze, Tom Neumann und der Kollege Maier beginnen ihre Nachforschungen. Und treten dabei so ganz zufällig zwei Mafia-Bossen auf die Füße…

    Meine Meinung: Im zweiten Teil mit den Ermittlern geht es gleich richtig zur Sache. Schnell wird klar, dass es hierbei um groß angelegte Schlepperbanden handelt, die sich eine goldene Nase damit verdienen, die Flüchtlinge zu transportieren. Die Trickkiste, um diese zu verstecken, wird immer größer. Und dabei ist es denen auch egal, wenn den Transport nicht alle überleben. 

    Erschreckend wird hier aus Sicht eines jungen Arztes aus Syrien dargestellt, wie so eine Flucht abläuft. Und wie gefährlich nur alleine die Überfahrt über das Mittelmeer ist. Natürlich kennen wir alle die Bilder aus dem Fernsehen, aber hier so ein Einzelschicksal im Genauen nachzulesen, hat mich zumindest sehr erschüttert. Das sind Menschen, die alles verloren haben und ihr letztes Geld den Schleppern in den Rachen werfen, um irgendwo in Frieden leben zu können.

    Die Ermittler müssen am Anfang ohne Jutta Stern auskommen, die sich noch in Indien aufhält, da sie ihren Vater sucht. Kurz vor dem Heimflug nach Österreich passiert ihr aber auch noch etwas Schlimmes. Die Geschichte von Jutta, die im ersten Teil „Als Gott schlief“ schon ein wenig erzählt wird, ist mir in diesem Band besonders ans Herz gegangen. Auch die Beziehung zwischen Tom und ihr verkompliziert sich. Manche mögen das ja nicht so gern, wenn viel aus dem Privatleben der Ermittler berichtet wird, aber in diesem Fall gefällt mir das, weil mir Jutta, Tom und Georg mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind. Insgesamt eine „runde Sache“.

    Der Schreibstil ist sehr schön und ausführlich. Die Kapitel werden immer aus anderen Perspektiven erzählt, das macht die Geschichte wirklich spannend. Die Autorin beschreibt die Flucht des Syrers Samir und später auch die seiner Mutter Nesrin so authentisch, dass ich wirklich mitgelitten habe. Man merkt, dass Jennifer B. Wind hier gut recherchiert hat. Die Flüchtlingsproblematik ist nicht neu, aber leider auch noch nicht Geschichte und das macht das Buch für mich, auch wenn es bereits 2016 erschienen ist, hochaktuell.

    Das Ende hat mir sehr gut gefallen, weil es Hoffnung macht. Auf ein besseres Leben für alle. Irgendwie schafft Jennifer es immer wieder, dass ich mir zum Schluss die Tränen verdrücken muss, da mich das emotional total mitnimmt. Und das macht für mich den besonderen Stil dieser tollen Autorin aus, danke sehr für ein tolles Lese-Erlebnis! 

    Mein Fazit: Auch der zweite Band um die Ermittler Jutta Stern, Tom Neumann und Georg Kunze konnte mich wieder total fesseln! Fast atemlos und immer mit Tränen in den Augenwinkeln bin ich durch das Buch geflogen. Gut recherchiert und spannend zu Papier gebracht, das Buch muss unbedingt gelesen werden! 

  5. Cover des Buches Die Enden der Welt (ISBN: 9783596512232)
    Roger Willemsen

    Die Enden der Welt

     (87)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    Der erste Roger Willemsen. Die Eröffnung einer neuen Dimension des Lesens. Willemsen reist an die Enden der Welt. Neben den naheliegenden, vermeintlich geografischen Enden der Welt wie Patagonien, dem Himalaya und dem Nordpol sind es aber auch emotionale Enden der Welt, an die Willemsen reist - ein Bordell in Bombay, eine Totenfeier auf Tonga, ein Opium-Rausch im Golden Triangle. Obwohl die Enden der Welt für Roger Willemsen allesamt am wenigsten geografischen Orte sind, sondern extreme Situationen und Begebenheiten denen er sich aussetzt, um das zu erfahren, was „dahinter“ liegt. 

    Wer in den Enden der Welt einen konventionellen Reisebericht sucht, wird sicherlich enttäuscht werden, denn Roger Willemsen sehnt sich danach, Menschen, Landschaften, Kulturen und Riten zu durchdringen und zwar auf einer diffizilen Wahrnehmungsebene, die den Leser sprachlos macht. Willemsen beherrscht es, die Dinge auf so vielen Ebenen zu erfühlen und diese Reflexionen in eine Sprache zu gießen, die einem fassungslose Bewunderung abringt. Die Orte, die Willemsen bereist, sind Orte, die eine besondere Mystik, eine herausfordernde Atmosphäre und irgendwo auch einen Grenzbereich zwischen Leben und Tod darstellen - letzteres etwas, das sich durch das gesamte Buch zieht. 

    Wer nach einer anspruchsvollen Lektüre sucht, die einen zum Nachdenken anregt, die an Schauplätzen rund um diese Erde spielt, die einen in die Wahrnehmungswelten einer außergewöhnlich reflektierten Persönlichkeit mit einer unglaublichen Sprachakrobatik entführt, der wird große Freude an diesem Buch haben.


  6. Cover des Buches Sieben Jahre in Tibet (ISBN: 9783492403993)
    Heinrich Harrer

    Sieben Jahre in Tibet

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Buchtel

    Ich überlegte zuvor 4 von 5 Sternen zu vergeben, aber nach den grade gelesenen letzten Zeilen konnte ich nicht anders und gab 5.

    Worte aus dem Buch von Heinrich Harrer:Es ist mein großer Wunsch, mit diesem Buch ein wenig Sympathie und Verständnis zu wecken für ein Volk, dessen Wille, in Freiheit und Frieden leben zu dürfen, in der Welt so wenig Beachtung gefunden hat.

    Heinrich Harrer wurde 1912 in Österreich geboren und gehörte 1936 der Olympia-Mannschaft an. Bekannt war es zunächst als Skiläufer und Bergsteiger. Kein Wunder, das der Himalaya ihn lockte.

    Nach einer Expedition in Asien wurde er in ein indisches Internierungslager gesteckt. Nach mehreren Fluchtversuchen gelang ihm die Übersiedlung in das neutrale Tibet. Eine lange Reise auf dem Dach der Welt beginnt und Harrer setzt sich mit tibetischen Beamten, widrigen Witterungsbedingungen und der dünnen Hochlandluft auseinander. 


    Er durchwandert mehrere hundert Kilometer und überwindet viele Höhenmeter (bis zu über 6000 Meter!). Seine Reise führt ihn zur verbotenen Stadt Lharsa, die heilige Hauptstadt der Tibeter in Osttibet, Sitz des 14. Dalai Lama, dem geistigen Oberhaupt, dem Gottkönig oder auch der 14. Inkarnation Tschenresis, dem Lebenden Buddha. 

    Harrer und Kundün, der damals14-jährige Dalai Lama, kommen 1949 auf verschiedene Weisen in Kontakt miteinander. Eine lebenslange Freundschaft verbindet sie schlussendlich. 

    Die Tibeter faszinieren mich. Durch die europäischen Augen Harrers erfuhr ich in dem Buch von den sieben Jahren in Tibet, auf denen Harrer auf der Flucht war, die Gastfreundschaft und den Glauben der Tibeter kennenlernte und es schnell schaffte, unter ihnen ein Leben aufzubauen, dass er nach seinem ungewollten Fortgang aus diesem Land durch die kommunistischen Rotchinesen oft schmerzlich vermissen sollte.

    Zentral im buddhistischen Glauben steht die Überwindung des Ego. Da gibt es Mönche, die bewusst ihren Geist vom Körper trennen, Orakel, die in Trance die Geschehnisse bestimmen und eine unvergleichlich schöne Burg auf einen roten Felsen, in welcher die Inkarnation eines Gottes lebt und ein ganzes Volk segnet. 


    Harrer lebte unter den sanften Tibetern mit ihrem kindlichen Humor, in einer Umgebung, die den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt, missachtet, dennoch anderen Menschen und Religionen tolerant gegenüber aufgestellt war und den Frieden und die Harmonie liebten.

    Heutzutage scheint das tibetische Hochland als Teil von China zu bestehen, ein Gedanke von Unabhängigkeit lebt im Exil. Der Dalai Lama konnte nach Indien fliehen...

    Der Schreibstil des Buches ist eher ein langer und detailreicher Bericht. Wörtliche Rede kommt nicht vor. An manchen Stellen erschien der Text etwas langatmig. In vielen Anekdoten beschreibt der Autor von seiner Reise und seinen Erlebnissen in Lharsa. Die Aussage des Buches hat mich jedoch mitten ins Herz getroffen. Mit Spannung habe ich jede Seite gelesen. Ich habe mich in das mit Worten beschriebene tibetische Hochland und seine Menschen verliebt.

  7. Cover des Buches Acht Berge (ISBN: 9783328602026)
    Paolo Cognetti

    Acht Berge

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Denke ich jetzt darüber nach, wünsche ich mir nichts sehnlicher, als das Leben von Bruno und Pietro für einen Sommer mitzuerleben. Die Geschichte einer komplizierten Vater-Sohn-Beziehung, eine Freundschaft, die trotz großer zeitlicher Trennungsphasen doch vermutlich mehr Tiefgang besitzt als manch andere „normalere“ Begegnung, die Suche nach der Abgeschiedenheit, die Frage nach der Richtung, dem Sinn...die Berge sind Brunos Leben und auch Pietro findet später über Umwege und dem plötzlichen Erbe seines verstorbenen Vaters zurück zu dem Ort an dem alles begann...

    Diese Geschichte strotzt vor Kraft, aber auch Zerbrechlichkeit. Die Charakter werden in ihrer Fragilität und Zerrissenheit so fein gezeichnet, die Schönheit der Natur, die Begegnung der Menschen mit der Natur und die Wertschätzung dieser Abgeschiedenheit...Paolo Cognetti ist hier ein erzählerisches Meisterwerk gelungen, selten habe ich mir dermaßen gewünscht, Teil einer Welt sein zu dürfen und mit eigenen Augen die beschrieben Alpseen, Gletscher, Wildbäche, Almwiesen, zerfallen Hütten und die grasenden Kühe zu sehen. Dieses Buch wird mich noch lange beschäftigen und ich es empfehle es jedem weiter, der die Schönheit auch in simplen Dingen erkennen kann. 

  8. Cover des Buches Atlas eines ängstlichen Mannes (ISBN: 9783596195633)
    Christoph Ransmayr

    Atlas eines ängstlichen Mannes

     (39)
    Aktuelle Rezension von: annepei
    "Geschichten ereignen sich nicht, Geschichten werden erzählt."

    Der Autor erzählt in 70 zart skizzierten, unzusammenhängenden Episoden von Kulturen, die er kennen lernte, von Ländern, die er bereiste und von Menschen, die er dort traf, in ihrem Leben und Sterben. 

    Bewertung: 5 von 5 Koffer
  9. Cover des Buches Jill Kismet 01 (ISBN: 9783802583063)
    Lilith Saintcrow

    Jill Kismet 01

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Titel: Dämonenmal
    Autor: Lilith Saintcrow
    Reihe: Jill Kismet #1
    Verlag: LYX
    Genre: Fantasy
    Seitenanzahl: 361


    Klappentext:
    Nach dem Tod ihres Meisters Mikhail ist Jill Kismet die oberste Jägerin ihrer Heimatstadt und unterstützt die Polizei im Kampf gegen übernatürliche Geschöpfe. Der Kuss eines Dämons hat Jill erstaunliche Fähigkeiten und Kräfte verliehen. Da wird sie an den Schauplatz eines grausamen Verbrechens gerufen: Ein Unbekannter hat vier Polizisten ermordet und verstümmelt, und die Polizei vermutet, dass ein Gestaltwandler die Tat begangen haben könnte. Jill erhält Unterstützung von dem gut aussehenden Werpuma Saul, für den sie schon bald tiefere Gefühle hegt. Aber kann die hartgesottene Jägerin ihm gegenüber ihre Seele öffnen?

    Meine Meinung:
    Mich enttäuschte in der letzten Zeit ja so manches Buch, aber das hier war mal wieder ein ganz vernünftiges, das mich teilweise sogar richtig fesselte.

    Ich habe es im März gelesen, deswegen weiß ich gerade nicht mehr so 100 %, was ich so beim Lesen gefühlt habe...naja...das negative weiß ich noch.

    Also die Story ließ sich ansich ja flott lesen, aber was schon Cybersyssy aufgefallen ist, blieb auch mir nicht unbemerkt....
    Ständig wiederholte sich die Autorin...sei es eine bestimmte Fähigkeit von Jill oder eben ihre klimpernden Amulette im Haar.

    Ein paar Mal darf das ja gerne geschehen, aber irgendwann ist es total langweilig : /

    Auch fand ich es schade, dass der Leser im Grunde nicht so viel Hintergrundwissen zu den Charakteren bekommt. Ab und zu erhielt ich mal einen kleinen Happen per Rückbkende, aber irgendwie war mir das echt zu wenig.

    Auch bei der ganzen Kritik möchte ich sagen, dass der erste Teil mich dennoch gut unterhalten hat und für Zwischendurch absolut okay ist...

    Bewertung:

    Der Einstieg in die neue Reihe von Lilith Saintcrow unterhielt mich zwar ganz gut, aber es gab für mich einfach ein paar zu viele negative Punkte, weshalb ich kein Interesse auf den Rest der Reihe habe...
    Von mir gibt es:

    3 von 5 Sterne

  10. Cover des Buches Sklavenkind (ISBN: 9783426784730)
    Urmila Chaudhary

    Sklavenkind

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma
    "Ein Mädchen großziehen ist wie den Garten des Nachbarn zu gießen." Nepalesisches Sprichwort

    Urmila wird im Alter von 6 Jahren als Kamalari in die Sklaverei verkauft. Elf Jahre lang musste sie hart arbeiten, wurde geschlagen, schikaniert, gedemütigt. Aber Urmila Chaudhary gab nicht auf.
    Nach ihrer Befreiung machte sie es sich zur Aufgabe, für die Rechte der Sklavenmädchen zu kämpfen, und ist so Hoffnungsträgerin der Kamalari geworden. Gemeinsam mit der Journalistin Nathalie Schwaiger hat sie ihre Geschichte aufgeschrieben, um auf das Schicksal der nepalesischen Mädchen aufmerksam zu machen.

    Meine Meinung:
    Was Urmila erlebt hat, ist unvorstellbar für uns hier in Deutschland. Vom eigenen Bruder verkauft muss sie schon mit 6 Jahren ihre Familie verlassen. Sie kommt zu einer Großfamilie in Kathmandu, muss von früh bis spät kochen, putzen, waschen, sich um die Kinder kümmern. Sie konnte all die Jahre nie in die Schule gehen und nur 2x ihre Familie besuchen. Mit 17, auf Besuch bei ihrer Familie trifft sie auf eine Organisation, die ehemaligen Kamalarimädchen hilft. So verändert sich Urmilas Leben. Sie geht in die Schule, lernt und beginnt schnell sich zu äußern und für die anderen Mädchen zu kämpfen.
    Urmila- der Name bedeutet "Neuanfang, zweite Chance" und genau das hat dieses tapfere, mutige Mädchen erlebt.
    Mich hat diese Biographie sehr bewegt. Es ist unvorstellbar, dass es heute noch Mädchen so schlecht geht und es ist wichtig sich für die Rechte der Mädchen einzusetzen. Am Ende des Buches befinden sich die Adressen von "Plan International", die diesen Kampf unterstützen und den Mädchen neue Chancen geben.

    Fazit: "Sklavenmädchen" schildert ein bewegendes Schicksal. Es ist ein wichtiger Betrag zur Gleichberechtigung aller Kinder.
  11. Cover des Buches Die Dunkelheit zwischen den Sternen (ISBN: 9783596299164)
    Benjamin Lebert

    Die Dunkelheit zwischen den Sternen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Sommerkindt

    Kathmandu in Nepal ist ein Moloch, in dem jeder jeden Tag aufs neue um sein Leben kämpfen muss. So auch die drei Jugendlichen Shakti, Achanda und Tarun. Sie alle wurden gerettet und leben nun in einem Kinderheim, bis sie zurück zu Ihren Eltern oder Verwandten dürfen, falls man sie denn ausfindig machen kann. Achanda, der älteste wurde als Kleinkind von seinen Eltern verkauft und bis nach Indien verschleppt, wo er Sklavenarbeit leisten musste. Shakti teilt das Schicksal so vieler Mädchen in Nepal, die wenn sie nicht als Arbeitssklaven ausgebeutet werden, als Sexsklaven ihr Leben fristen müssen. Tarun der jüngste im Bunde und mit unter der, der am wütentensten ist. Sie alle ebenso, wie die anderen Kinder im Kinderheim sind schwer traumatisiert, durch das was sie erleben mussten. Doch dennoch haben sie Träume und Hoffnungen von einem besseren Leben. Noch viel wichtiger aber sie glauben an die Liebe. Doch im April 2015 soll ihr Leben noch einmal grundlegend erschüttert werden.

     

    Der Autor schafft es den Leser in nur 9 Tagen so intensiv an dem Leben seiner drei Hauptprotagonisten teilhaben zu lassen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen will. Begünstigt wird dies durch einen enorm packenden und flüssigen Schreibstil, der einen einfach nicht mehr loslässt.

     

    Auch wenn die Handlung auf nur 9 Tage beschränkt ist, lernt man die drei Jugendlichen so kennen, als ob man diese schon ein halbes Leben kennen würde. Man versteht ihre Wut. Hofft und leidet mit ihnen. Nicht selten stockt einen sogar der Atem, wenn sich die Wut bei ihnen die Bahn bricht und es zu Gewalteskalation kommt. Man schüttelt den Kopf und weis im nächsten Augenblick, die Wut über ihre verpfuschte Kindheit, ihr Leid sitzt so tief und wird sich nur mit professionelle Hilfe überwinden lassen. Doch dann begreift man dass sie alle in einem Slam in einem Entwicklungsland leben, in denen sie diese Hilfe in der Form, wie sie sie bräuchten wohl nie erhalten werden.

     

    Alle drei Hauptfiguren sind mir mit ihren Geschichten ans Herz gewachsen. Sie alles sind unglaublich starke Persönlichkeiten, die all das Böse dass sie erfahren mussten tief begraben wollen. Gerade durch ihre Vorgeschichte sind sie alle Einzelkämpfer, suchen nur nach dem eigenen Vorteil und schrecken auch nicht vor Gewalt zurück um eben diesen zu erhalten. Tragisch ist, dass die Freiwilligen zwar mit den besten Absichten in dieses „Sichere Haus“ kommen, aber meistens weder die nötige Ausbildung mitbringen, noch lange genug bleiben, damit diese Kinder eine Bindung aufbauen können. Dabei sehnen sie sich nur nach Liebe und Aufmerksamkeit um all die Jahre ihres Leides vergessen zu können.

     

    Fazit: Ein unglaublich intensives und packendes Buch, das ich jeden wärmstens ans Herz lege. Besonders der Perspektivwechsel zwischen den drei Hauptfiguren lässt einen einfach nicht mehr los. Vor allem aber packt der Autor ein wirklich wichtiges Thema an, dessen Brisanz noch immer gegeben ist.

  12. Cover des Buches Verkauft (ISBN: 9783596807178)
    Patricia McCormick

    Verkauft

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Diese biographische Geschichte ist erschreckend erzählt. Eine Familie, die ihre 13 jährige Tochter verkauft, ein Mädchen, dessen Träume und Hoffnungen platzen und das sich plötzlich in der Hölle wieder findet.

    Lakshmi wird mit Drogen zur Prostitution mit alten Männern gezwungen. Lebt mit anderen Frauen in einem Bordell, in dem sie wohl für alle Zeit bleiben wird, weil sie ihre "Schulden" nicht bezahlen kann und somit fest sitzt.

    Aus dem Fenster schauend, träumt sie von einem besseren Leben und ihrer Freiheit.

    Diese Geschichte ist so erschütternd echt erzählt, dass einem die Haare im Nacken zu Berge stehen. Man fühlt so sehr mit der Kleinen mit und hofft und bangt, dass sie irgendwie aus diesem Loch heraus finden kann. Die Umgebung ist genau beschrieben, sodass man ein sehr gutes Bild von dem Leben im Bordell erhält und sich über die Lieblosigkeit der Bordellmutter nur wundern kann.

    Zu empfehlen.

     

  13. Cover des Buches Fernweh im Herzen (ISBN: 9783959102049)
    Nina Sedano

    Fernweh im Herzen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ckfree

    Das Cover ist altbacken und passt nicht zu einer modernen Weltenbummlerin, die mit dem Rucksack unterwegs ist. Zudem ist der Titelzusatz irreführend, denn es handelt sich nicht nur um neue Abenteuer. Das Buch umfasst vielmehr Reiseerlebnisse aus 40 Jahren (1978-2018), in denen teilweise Rückblicke zu anderen früheren Reisen gemacht werden.

    Die Anekdoten sind mal mehr, mal weniger lang und beschäftigen sich mehr mit den Reisebekanntschaften der Autorin als mit den Ländern.
    Oft wirkt es wie ein Tagebuch oder eine Dokumentation runtergeschrieben. Zwischendurch gibt es Passagen, die sich wie ein Sachbuch über Tiere oder Belehrungen über Natur, Umweltschutz etc. lesen.

    Äußerst wenig verspürt man die Freude und Euphorie der Reisenden.
    So ist das selbst auferlegte Vorhaben "Dieses Buch möchte zum Reisen animieren" in meinen Augen klar gescheitert. So schwappt keine Begeisterung oder springt der Funke für einzelne Länder auf mich nicht über, sodass ich nach dem Lesen ohne neues Fernweh zurückbleibe.

  14. Cover des Buches In eisige Höhen (ISBN: 9783492972857)
    Jon Krakauer

    In eisige Höhen

     (159)
    Aktuelle Rezension von: MiGu
    Kurze Inhaltsangabe
    Im Mai 1996 nahm der Journalist Jon Krakauer an einer Expedition auf den Mount Everest teil und erlebt dabei eine Katastrophe, bei der fünf seiner Kameraden bei einem Schneesturm ums Leben kamen.
    Er selbst konnte sich in Sicherheit bringen doch insgesamt starben 12 Menschen.

    Meinung
    Als im Mai die Katastrophe ihren Lauf nahm, erlebte Jon Krakauer hautnah die Geschehnisse. In seinem Roman „In eisige Höhen“, der ein Augenzeugenbericht ist, erzählt er von diesem dramatischen Ereignis und äußert sich teilweise auch sehr kritisch.
    In seinem Vorwort bemerkt der Leser direkt, wie wichtig es ihm ist, noch einmal dieses Erlebnis Revue passieren zu lassen, davon zu berichten, was ihn so belastet.
    Die Erzählung ist in Kapitel chronologisch mit Datum und Höhenmeter versehen, aufgeteilt.

    Der Autor berichtet nicht sofort über die Katastrophe, sondern lässt den Leser teilhaben an den Vorbereitungen dieser Expedition. So erinnert er sich an die anderen Teilnehmer, die sich teilweise selbst zurückerinnern und berichtet von zwischenmenschlichen Gesprächen, die damals stattgefunden haben.
    Er berichtet von der Faszination der Berge, das Glücksgefühl, wenn man erschöpft im Lager ankommt, die eisige Kälte, wenn man den Minusgraden ausgesetzt ist und die menschliche Anspannung untereinander in der Gruppe oder die, die andere Gruppen betreffen.
    Dies machte für mich diese Erzählung sehr bewegend, denn man weiß, dass einige dieser Personen den Berg nicht lebend verlassen werden.

    So ging es mir auch mit der chronologischen Aufteilung der Kapitel.
    Sie machen die Erzählung fesselnder aber auch beklemmender, denn man weiß, das tragische Schicksal kommt näher und näher …
    Diverse Fotoabbildungen begleiten die Erzählung und halfen mir persönlich dabei, das Basislager vorstellen zu können.
    Ein bisschen schwierig fand ich den verständlicherweise sehr emotionalen Schreibstil von Jon Krakauer, der zwischendurch auch kleine Wiederholungen beinhaltet.
    Da von diesem Schicksal sehr viele Menschen betroffen waren, tauchen in diesem Roman natürlich auch sehr viele Namen auf.
    Diese waren für mich schon teilweise schwer, zuzuordnen, doch zwischendurch verwirrte mich der Autor zusätzlich damit, dass er die Personen mal mit dem Vornamen ansprachen und einige Seiten später wieder mit dem Nachnamen.
    Andererseits ist es eben jener emotionale, sehr persönliche Schreibstil, der diese Erzählung dem Leser näherbringt.
    So ist es nicht verwunderlich, wenn man selbst emotional wird und um jeden verunglückten, trauert und sich über jeden Überlebenden freut.

    Fazit
    „In eisige Höhen“ ist ein dramatischer Roman, der von einem schrecklich tragischen Unglück berichtet und den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.
    Hätte diese Katastrophe verhindert werden können?
    Was verleitet Menschen dazu ausgerechnet diesen Berg bezwingen zu wollen?
    Ich selbst kann diese Faszination zwar nicht nachempfinden aber der Autor hat es zumindest geschafft, mich mit dieser Expedition zu fesseln und um jeden einzelnen Menschen zu bangen.










  15. Cover des Buches Drachen der Finsternis (ISBN: 9783732010950)
    Antonia Michaelis

    Drachen der Finsternis

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Federchen
    Das größte Gerücht vom Dach der Welt... --------------------------------------------------- … glaubt Antonia Michaelis mit „Drachen der Finsternis“ geschrieben zu haben. Ich denke, sie hat recht. Dieses Gerücht, wie sie es nennt, ist in meinen Augen wieder einmal ein gelungener Jugendroman aus ihrer Fantasie. Eine bunte ferne Welt mit Protagonisten zum Mitfühlen. Beschriebene Landschaften, die vor dem geistigen Auge zum Leben erwachen. Landschaften und Leute, die Frau Michaelis selbst erlebt hat. Genau das kann man herauslesen. Ihre Geschichte handelt von dem vierzehnjährigen Christopher, der seinen vermissten großen Bruder in Nepal aus den Händen der Maoisten befreien will. Dabei lernt er den Thronfolger Jumar kennen, der unsichtbar ist. Das Mädchen Niya deren Feuer ihn in seinen Bann zieht und die Drachen. Drachen, die Farben fressen und Menschen in Bronze verwandeln. Christopher der sich immer im Schatten seines erfolgreichen Bruders gesehen hat, stellt plötzlich fest, welche Stärken er entwickeln kann. Gemeinsam mit seinen neuen Gefährten begibt er sich auf eine spannende Reise, ohne einen Plan zu haben, doch der wird sich entwickeln und zwar ganz nebenbei. „Drachen der Finsternis“ ist ein wundervoller Jugendroman voller Spannung, Freundschaft und Fantasie. Die 445 Seiten lassen sich vielleicht nicht in einem Zug lesen, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Jede Seite ist eine Art Wortmalerei einer wirklich guten Schriftstellerin. Hat für mich auch Potential zum mehrmaligen Lesen.
  16. Cover des Buches Der Wolkentempel (ISBN: 9783499254307)
    Patrick Woodhead

    Der Wolkentempel

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Physsie

    Der Wolkentempel von Patrick Woodhead handelt von zwei britischen Extrembergsteigern, die ihren Versuch, einen Achttausender zu erklimmen abbrechen müssen. Dabei machen sie aber eine Entdeckung, die nicht zuletzt Grund dafür ist, dass sie sich erneut ins unwirtliche Tibet begeben. Ihnen fällt dort eher zufällig die Aufgabe zu, ein Kloster und den Vertreter des Dalai Lama vor den Chinesen zu beschützen und zu retten.
    Patrick Woodhead beschreibt die Bergsteigerszenen sehr plastisch und eindringlich. Man fühlt sich fast mit in die Seilschaft an den Berg versetzt. Auch die einzelnen Personen sind gut herausgearbeitet. Aber irgendwie fehlt das gewisse Etwas, das den Roman zu etwas ganz besonderem gemacht hätte. Vielleicht liegt es daran, dass man zu wenig von Tibet und den Lebensumständen der Tibeter unter chinesischer Willkürherrschaft erfährt. Schade! Trotzdem hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es ist sehr flüssig geschrieben und als Bettlektüre gut geeignet.

  17. Cover des Buches Hector und die Suche nach dem Paradies (ISBN: 9783492310352)
    François Lelord

    Hector und die Suche nach dem Paradies

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    In diesem Buch gehen wir zu Hectors Anfängen zurück. Hector ist ein junger Arzt, der auf gar keinen Fall Psychiater werden möchte. Dennoch denkt er sich, dass eine gewisse Zeit in der psychiatrischen Klinik lehrreich für ihn sein würde. Und er hat Recht! Er lernt sehr viel über die Menschen und ihre Gefühle und er lernt dort Clothilde kennen, die gläubig ist und Witze darüber gar nicht gut verkraftet. Eines Tages tauchen mehrere Patienten mit mystischen Erfahrungen und teilweise Wahnvorstellungen auf und Dr. Chin soll Licht ins Dunkel bringen, doch Dr. Chin ist spurlos verschwunden und Hector und Clothilde machen sich auf nach Nepal, um den Doktor zurückzuholen. Auf ihrer Reise lernen sie viele Menschen kennen und alle haben einen anderen Bezug zum Thema Glaube, Leben nach dem Tod und Gott. Damit ist dieses Buch nicht nur eine Reise nach Nepal, dem Buddismus und dem Hinduismus, sondern vor allem eine Reise zu sich selbst und was man vom Leben und Tod erwartet.
    Sofort fühle ich mich zwischen Lelords Seiten wieder wohl. Gewichtige Themen verpackt der Autor, der selbst Psychiater ist, immer wieder in neue, locker-leichte Geschichten. So gab es neben dem Thema Glück, Liebe und der Zeit auch die Freundschaft und Philosophie, die Hector seinem eigenen Sohn näher bringt.
    Da ich mich selbst nicht so gut in Religion auskenne, war dieses Thema sehr erhellend für mich und auch wenn ich selbst weder vorher noch jetzt gläubig war/bin, finde ich, dass solche Bücher immer wieder den eigenen Horizont erweitern und mich selbst offener solchen Themen gegenüber macht.
    Außerdem mag ich den leichten Ton in Lelords Büchern, die nie platt sind. Lelord verpackt großen Themen der Menschheit in hübschen Geschichten, auch wenn mal wieder das Thema Frauen/Liebe/Sex einen recht großen Umfang ausmacht. Aber so ist nun einmal das Leben.
  18. Cover des Buches Das Geheimnis von Shangri La (ISBN: 9783641151829)
    Clive Cussler

    Das Geheimnis von Shangri La

     (12)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Interessante Geschichte, Actionreiche Spannung und fulminante Entdeckungen.


    Inhalt: Sam und Remi Fargo suchen sonst nach Schätzen, machen hier aber eine Ausnahme. sie suchen nach einem verloren gegangenen Schatzjäger. - Doch das scheint nicht alles zu sein. Denn schon zu Beginn ihrer Suche wird ein Mordanschlag auf sie verübt.
    Trotz allem stoßen sie auf ein lang gehütetes Geheimnis und verfolgen das unter Lebensgefahr weiter.
    Das fulminante Finale auf dem Gipfel des Himalaya ist noch aufregender als das eigentliche Finale und der historische und menschheitsgeschichtlich bedeutsame Fund.


    Fazit: Im Vorfeld wird gleich erst einmal ein sehr interessanter historischer Bezug genommen. Einen, von dem ich bisher noch nichts gehört hatte, aber interessant und vorstellbar war er in jedem Fall.
    Dann spielt die Handlung in Nepal. ein sehr interessantes und sagenumwobenes Land und gerade hier bekommt man eine ganze Menge von dem Land mit. Die Landschaft ist sehr eindrucksvoll beschrieben und ich hatte in herrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge.
    Sam und Remi Fargo sind mir inzwischen ein Begriff und geläufig, was sie so alles erreicht können und wie sie es erreichen. Die anderen Personen, diese ominösen Zwilling, waren mir dann aber doch ganz schön unheimlich. Von Anfang an habe ich gemerkt, dass die nicht wirklich das sind, was sie vorzugeben scheinen. Auf ihre Art und Weise haben die mich fasziniert und abgestoßen zugleich.
    An dieser Stelle möchte ich auch mit erwähnen, dass jede Story dieser Reihe eine in sich geschlossene Geschichte ist und die chronologische Reihenfolge nicht eingehalten werden muss. Immer wieder geht es um einen anderen Sachverhalt und immer wieder fängt die ganze Story von vorne an und wird dann am Ende auch aufgelöst.
    Die Handlung hier war entweder in ihren Fakten hochgradig interessant oder ging ziemlich schnell voran. So kam an keiner stelle irgendwie Langeweile auf. - Und gerade in diesem Fall jetten die Protagonisten durch die halbe Welt, um das Problem zu lösen. Dramatik und Action kommen dabei nicht zu kurz. Ich frage mich, ob Herr Cussler hier von McGiver abgeguckt hat, oder anders herum. Stellenweise kam es mir jedenfalls so vor.


    Ich kann das Buch wirklich wärmstens empfehlen. Einmal mehr sind Historie, Action und Fiktion zu einer glaubhaften und spannenden Story verwoben, die mich bestens unterhalten und vom Alltag abgelenkt hat.

  19. Cover des Buches Apocalypsis (ISBN: 9783404271498)
    Mario Giordano

    Apocalypsis

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Yuria

    "Apocalypsis - Die Prophezeiung der Finsternis" ist der Auftakt einer dreiteiligen Vatikan-Thriller-Reihe von dem deutschen Autor Mario Giordano. Krimi und Thriller sind ja so gar nicht meins, dieses Buch wurde mir aber empfohlen, weil es "Illuminati"-mäßig sein soll und zwischendurch braucht man ja Abwechslung. Mir hat das Buch überraschenderweise gut gefallen, auch wenn mir manche Dinge zu abgedreht waren.

    Inhaltsangabe: Papst Johannes Paul III. ist zurückgetreten und spurlos verschwunden. Der Journalist Peter Adam stellt Nachforschungen an. Er stößt auf einen Orden, der seit Jahrhunderten gegen die Kirche arbeitet: Die Träger des Lichts. Die Verschwörer wollen den Weltuntergang herbeiführen. Sie stützen sich auf die Prophezeiung des Malachias: Der letzte Papst wird sich den Namen "Petrus II." geben. Mit ihm soll das Ende aller Tage kommen. Der vorletzte Name auf der Liste des Malachias ist der Name des verschwundenen Papstes - Johannes Paul III. Peter stößt auf ein weiteres Geheimnis: Seine leiblichen Eltern sollen bei einem Unfall ums Leben gekommen sein. Doch tatsächlich gehörten sie einst zu den Trägern des Lichts. Peters eigene Vergangenheit ist eng mit den dunklen Mächten verbunden: Für die Verschwörer ist offenbar er selbst der Schlüssel zur Apokalypse ...


    Meine Coverbewertung betrifft die E-Book-Ausgabe aus dem Jahr 2018: Ich finde das Cover sehr gelungen. Sofort kann man das Thema hinter dem Cover "Vatikan-Verschwörung" erkennen. Jedem, den dieses Thema interessiert, fällt sofort das Cover ins Auge.
    Die Inhaltsangabe gehört in meinen Augen unbedingt gekürzt, weil sie tatsächlich spoilert.

    Der Schreibstil des Autors hat mir extrem gut gefallen. Spannung wurde aufgebaut und es wurde nie langweilig. Wir wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit und auch zwischen unterschiedlichen Charakteren, um endlich zu erfahren, was da eigentlich passiert ist, und um was es überhaupt geht. Sehr lange bleibt der Leser im Unklaren, was überhaupt die Verschwörung ist. Grundsätzlich begleiten wir aber den Journalisten Peter Adam, der in den Vatikan reist, auf der Suche nach dem zurückgetretenen Papst. Dass auch mit Peter etwas nicht stimmt, wird dem Leser recht schnell klar. Was aber dahintersteckt, darüber rätselt man bis zum Schluss. Ist Peter nun ein Mörder oder ist er vollkommen unschuldig. Der Autor hat dieses Rätselraten wirklich sehr gut hinbekommen.

    Etliche Verschwörungstheorien finden in dieser Geschichte Einzug, nicht nur über den Vatikan sondern auch über den Finanzmarkt u.a. Einige sehr überzeugend, andere doch etwas lächerlich. Generell wurde in dem Buch etwas übertrieben, nicht nur bei den Verschwörungen sondern auch bei den brutalen Handlungen. Kurz dachte ich, man könnte das Buch auch in die Kategorie "Fantasy" einteilen, weil es zwischendurch echt abgedreht wurde.
    Auch die eingebaute Liebesgeschichte fand ich unnötig und auch unrealistisch. Vor allem bei unserem sehr draufgängerischen Protagonisten Peter, der ständig und immer auf Brüste starrt. Ein kleines Stelldichein mit einer Nonne, ja gut, der Fantasie sind ja keine Grenzen gesetzt, aber die große Liebe ... naja. Genauso überzogen, wie der restliche Inhalt des Buches.

    Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten, es war durchgehend spannend und es gab etliche Wendungen, die ich überhaupt nicht kommen gesehen habe. Wenn man einmal mit dem Lesen beginnt, kann man so schnell nicht wieder aufhören.
    Das Ende hat mich absolut schockiert zurückgelassen - für mich völlig unerwartet. Ich saß völlig verdattert in meinem Lesesessel und dachte nur: WAAAAAAS?! :D
    Daher 4 Sterne von mir und ich werde die Reihe auch weiterverfolgen! Wer auf der Suche nach einem Thriller a la Dan Brown ist, ist hier goldrichtig. 


  20. Cover des Buches Achterbahn der Stille (ISBN: 9783492271967)
    Teresa Heidegger

    Achterbahn der Stille

     (8)
    Aktuelle Rezension von: palegreeneyes
    Erstaunlich ehrlich. Und darum gut.
  21. Cover des Buches Tilled Earth: Stories (ISBN: 9780143102649)
    Manjushree Thapa

    Tilled Earth: Stories

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Moomlatz (ISBN: 9783442467839)
    Iris Bahr

    Moomlatz

     (23)
    Aktuelle Rezension von: parden
    WO MAN ÜBERALL AUF ISREALIS TRIFFT... Als Rucksacktourist durch Asien - offensichtlich kommen viele junge Erwachsene aus aller Herren Länder auf diese Idee. So auch die Autorin dieses Buches, die hierin im Wesentlichen wahre Begebenheiten schildert, uns sozusagen an ihrem Reisetagebuch teilhaben lässt. Diese Reise wird für Iris zum Selbstfindungstrip, denn nichts weniger hat sie sich vorgenommen, als endlich ihre Unschuld zu verlieren - und da gibt es viele potentielle Kandidaten. Letztlich ist das Vorhaben aber schwieriger als gedacht... Ein Buch von einer jungen Erwachsenen wohl eher für junge Erwachsene. Locker-flockig der Schreibstil, erhält der Leser ungenierte Einblicke in das (versuchte) Liebesleben der Autorin. Andere Reiseinhalte werden zwar auch thematisiert, doch zwangsläufig läuft alles immer wieder auf die versuchte Entjungferung hinaus. Phasenweise hat mir das Buch durchaus gefallen, doch wirklich mitgerissen hat es mich nicht. Sehr verwunderlich fand ich, dass Iris in jedem der besuchten Länder und Städte stets auch wieder auf Israelis traf. Ist das üblich unter den jungen Erwachsenen dieses Landes, dass sie sich auf solch einen Selbstfindungstrip begeben? Gelernt habe ich jedoch, was "Moomlatz" bedeutet. Dies ist das hebräische Wort für "empfohlen". Auf diese Weise bezeichnete Hotels, Restaurants und Geschäfte sind bei israelischen Touristen besonders beliebt... Mal was ganz anderes, was mich jedoch nicht wirklich überzeugen konnte.
  23. Cover des Buches Das tibetische Zimmer (ISBN: 9783492274456)
    Ulli Olvedi

    Das tibetische Zimmer

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Charlie weiß nicht wie sie mit sich und ihren besonderen Gaben umgehen soll und so verschlägt es sie in ein tibetisches Kloster. Dort möchte sie den Weg zu sich selbst finden. 

    Meine Meinung: Leider konnte mich dieses Buch nicht fesseln. Der Schreibstil war recht trocken, auch wenn sich die Autorin bemüht hat die "harten" Fakten in die Geschichte einfließen zu lassen. 

    Es geht um den Buddhismus, Meditation, Selbstfindung und um Charlie - irgendwie. Mit dieser als Protagonistin bin ich einfach nicht warm geworden. Mehr als einmal kam sie mir vor wie ein trotziges Kind und ich konnte ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Um einiges angenehmer fand ich ihr Klosterumfeld. Die Männer und Frauen die ihr helfen sich selbst zu akzeptieren, zu meditieren oder ihr die Geschichte des Buddha näherbringen. 

    Immer wieder eingeflochten die buddhistischen Ideen und verschiedene Grundsätze, die ein darüber-nachdenken lohnen. Daneben gibt es natürlich die wunderbare tibetische Kulisse: Das Kloster, die unberührte Natur und das Dorf in seiner Schlichtheit. 

    Fazit: Leider kein Buch für mich.

  24. Cover des Buches Donnerstags im Fetten Hecht (ISBN: 9783442378654)
    Stefan Nink

    Donnerstags im Fetten Hecht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Eine 50 Millionen-Erbschaft steht Schatten ins Haus, doch zuvor muss er die 6 Miterben auftreiben, sonst haben sich die goldenen Aussichten erledigt. Da Schatten selbst allerdings unter extremem Übergewicht leidet, eine Bakterienphobie hat und grundsätzlich wenig gewillt ist das Haus zu verlassen, spannt er kurzerhand seinen Kumpel Siebeneisen ein. Der wird auf eine aberwitzige Weltreise geschickt, mit minimalem Budget. Auf seiner Suche nach den Miterben muss er sich unter anderem einem Lämmergeierangriff stellen, Geister jagen und eine gruselige Rentnerkreuzfahrt  überleben.

    Ein Buch von dem ich mir witzige Lesestunden und schöne Unterhaltung versprochen habe. Leider hat es meinen Geschmack nicht getroffen.

    Der Schreibstil ist sehr gut, die Geschichte rund und die Charaktere schön gestaltet. Die Länder sind mit ihren Eigenheiten lebendig geschildert, mal witzig, mal sachlich, mal ein bisschen mit Klischee verrührt. Die aberwitzigen Situationen sind durchaus intelligent gestaltet und schön eingebaut. 

    Und doch hat das Buch mich aus irgendeinem Grund nicht fesseln können. Die Charaktere blieben mir leider fremd und die Geschichte konnte mich nicht für sich gewinnen. Sehr schade, dass dieses durchaus gute Buch meinen Geschmack nicht treffen konnte. 

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