Bücher mit dem Tag "nervenaufreibend"
25 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.141)Aktuelle Rezension von: asomeObsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe, die in den letzten Jahren irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Immer wieder habe ich das Buch in Buchhandlungen gesehen oder etwas darüber gelesen, es aber nie wirklich auf dem Schirm gehabt.
Mit Mitte 40 gehöre ich nicht mehr ganz zur eigentlichen Zielgruppe, daher fiel mir der Einstieg zunächst etwas schwer. Der Beginn erinnert stark an einen typischen Teenagerroman – Umzug, Herzschmerz und Highschooldrama inklusive. Doch etwa ab der Mitte nimmt die Geschichte spürbar Fahrt auf, und die Welt der Lux erweist sich als erfrischend anders.
Die Handlung wird zunehmend spannender, und die Hintergründe um die Lux sowie ihre Präsenz auf der Erde werden nach und nach aufgedeckt. Obsidian – Schattendunkel ist sicher kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer Zeitvertreib, der Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Anna Todd
After love
(2.705)Aktuelle Rezension von: belli4charlotte„After Love“ ist für mich der bisher schwächste Teil der Reihe. Obwohl Anna Todd ihren gewohnt fesselnden Schreibstil beibehält und es durchaus Kapitel gab, die ich schnell verschlungen habe, wirkt dieser Band insgesamt deutlich langatmiger und mit unnötigem „Puffer-Material“ gefüllt. Die ständigen Wiederholungen – sowohl in den Streitereien als auch in den erotischen Szenen – lassen die Handlung oft auf der Stelle treten.
Die Beziehung zwischen Tessa und Hardin zeigt hier ihre destruktivste Seite. Beide verhalten sich widersprüchlich, egoistisch und emotional unausgeglichen, was zwar zur Dynamik der Reihe gehört, aber in diesem Band besonders ermüdend wirkt. Tessas Entscheidung, nach Seattle zu gehen, fand ich grundsätzlich stark – umso unverständlicher war ihr anschließendes Hin-und-Her, das die dringend nötige Beziehungspause ad absurdum führt. Auch Hardins Verhalten bleibt problematisch: Er erwartet Kompromisse, die er selbst nicht bereit ist einzugehen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Tessas Vater, dessen Auftauchen zwar Potenzial gehabt hätte, aber durch den extremen Zufall und die oberflächliche Behandlung seiner Probleme eher konstruiert wirkt. Ähnlich verhält es sich mit dem großen Twist am Ende: überraschend, ja – aber nicht organisch eingebettet und ohne echten Einfluss auf die bisherige Handlung.
Was mich am meisten gestört hat, ist die zunehmende Überzeichnung der Figuren. Tessa wirkt stellenweise fast überperfekt, während sich gefühlt jeder Charakter um sie dreht. Gleichzeitig bleibt Hardin in seinen Mustern gefangen, ohne dass die Geschichte diese Dynamik wirklich hinterfragt. Das Vierecks-Drama setzt dem Ganzen die Krone auf und wirkt unnötig aufgebläht.
Trotz all dieser Kritikpunkte bleibt die Reihe fesselnd – Todd versteht es, Emotionen zu schüren und Cliffhanger zu setzen. Doch „After Love“ verliert sich zu sehr im Drama und zu wenig in echter Entwicklung. Für Fans der Reihe sicher lesbar, aber im direkten Vergleich zu den Vorgängern deutlich schwächer.
Fazit: solide Fortsetzung mit starken Momenten, aber zu viel Wiederholung und zu wenig Substanz. 3 von 5 Sternen.
- Sebastian Fitzek
Der Nachtwandler
(2.365)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerIch habe bisher nur positives über die Bücher von Sebastian Fitzek gehört und wollte schon immer mal eins lesen. Als ich dieses dann in einem Bücherkasten gesehen habe, musste es natürlich mit. Die Story war von Anfang an mega fesselnd. Zwischendurch dachte ich mir nur so: Was geht da denn wieder ab???
Die Story war echt mega verwirrend, aber gut verwirrend.
Ausserdem gab es so viele krasses Plottwists, ich bin begeistert.
Das Ende war auch mega und es gefiel mir richtig gut.
Ich wurde definitiv nicht enttäuscht und freue mich auf weitere Bücher von Sebastian Fitzek.
- Brittainy C. Cherry
Wie die Ruhe vor dem Sturm: Special Edition
(1.171)Aktuelle Rezension von: Another-Ich habe natürlich wie viele andere von diesem gehypten Buch bzw. der Autorin im Vorfeld viel gehört und war sehr gespannt auf mein erstes Buch von ihr. Was soll ich sagen, es hat unglaublich gut angefangen und die Story hatte mich sofort in ihrem Bann. Man verliert schon nach den ersten paar Seiten hier und da ein Tränchen und der Schreibstil ist flüssig und schön romantisch. Die Geschichte ist in zwei Teile aufgeteilt und der erste bekommt von mir 5 Sterne.
Ab dem zweiten Teil haben mich die Protagonisten und ihr Verhalten aber leider verloren. Vor allem in Greyson konnte ich mich schlecht hineinfühlen, ich fand ihn schon übertrieben kalt und das Verhalten oder das Denken von Ellie haben für mich irgendwie nicht mehr ganz reingepasst. Ja, natürlich haben die Personen sich seit ihrer Jugend verändert, aber irgendwo müssen sie und ihre Liebe doch Wiedererkennung finden. Vor allem, da auch von Liebe gesprochen wird in dem Buch. Die war für mich nach der Zeitspanne von Teil 1 und 2 nicht mehr greifbar. Sehr schade, denn die Idee und die Schicksalsschläge waren reines Tränenmaterial in dieser Story. Gegen Ende schien für mich dann alles nur noch halbherzig zusammengefügt und übertrieben kitschig und konstruiert zu sein, sodass ich das Buch etwas enttäuscht beendet habe, aber vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen? Manch zeitliche Abläufe sind im zweiten Teil auch sehr unstimmig seitens Greyson gewesen und ich hab nicht nachvollziehen können, warum genau er schlussendlich seine Haltung gegenüber Ellie geändert hat und die romantischen Gefühle herkamen.
Diese Geschichte ist schon ihren Hype wert und ich hätte mir gewünscht, dass ich mich emotional mehr in die Charaktere hätte einfinden können. Es war definitiv nicht mein letztes Buch von B. C. Cherry, aber ich bin mir unsicher, ob ich diese Reihe hier abschließen werde.
- Jodi Picoult
Kleine große Schritte
(274)Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignifiedDer Roman „Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult handelt von Ruth Jefferson, einer Säuglingsschwester. Sie ist ziemlich gut in ihrem Job und wird von den Kolleginnen auch sehr geschätzt. Doch als sie vertretungsweise das Kind einer weiteren Familie versorgen will, stößt sie auf Ablehnung. Ihr, als Afroamerikanerin, wird von der Klinikleitung sogar untersagt, dieses Kind jemals wieder zu berühren. Doch dann geht es plötzlich um Leben und Tod, denn das Kind erleidet unter ihrer Obhut eine schwere Krise und Ruth ist hin und hergerissen, ob sie sich der Anweisung der Leitung widersetzen oder dem Kind auf bestmöglicherweise helfen soll. Doch jede Hilfe kommt zu spät und Ruth Jefferson wird angeklagt. Ihr wird nun eine Anwältin zugeteilt, doch kann Ruth der Anwältin trauen, die den Alltagsrassismus gar nicht erst kennt und verstehen kann?
„Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult war für mich augenöffnend und aufwühlend. Ich hätte Ruth am liebsten aufschütteln wollen, als sie zu ihrer Notlüge gegriffen hat und am Ende musste ich mir wieder eingestehen, dass ich dieses ganze Leid und diese Situation gar nicht wirklich vorstellen kann. Es ist so traurig, dass wir noch heute von so viel Rassismus umgeben sind und kein Mensch sich aus dieser Verantwortung herausnehmen darf. Mir wurde einmal mehr bewusst, wie wir Menschen unterscheiden und nach Äußerlichkeiten bewerten und dass es noch Generationen dauern wird, ehe hoffentlich Gerechtigkeit einkehrt und sich niemand aufgrund von Hautfarbe, sexueller Orientierung, Geschlecht etc. diskriminiert fühlen muss. Wird es so eine Welt überhaupt jemals geben? Ich hoffe es sehr.
„Kleine große Schritte“ war ein sehr lesenswertes Buch für mich. Ich fand die Dialoge zwischen Anwältin und Angeklagte äußerst aufschlussreich und konnte das Buch kaum weglegen. Die Plädoyers waren super geschrieben, doch war ich ab und an von der Nahbarkeit von Ruth´ Anwältin überrascht. Vielleicht ist das auch eine amerikanische Art, die hierzulande erst einmal fremd wirkt.
Von mir gibt es für diesen Roman eine klare Leseempfehlung.
- Daniel Cole
Ragdoll - Dein letzter Tag (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 1)
(449)Aktuelle Rezension von: Blackfairy71Ein grausamer Fund erschüttert London. An unzähligen Fäden hängt im riesigen Fenster eines Hauses eine zusammengeflickte Leiche. Ein Finger zeigt auf die gegenüberliegende Wohnung. Ihr Mieter: Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf. Als der Presse eine Liste mit sechs Namen und genauen Todesdaten zugespielt wird, besteht kein Zweifel mehr, was dieser Fingerzeig zu bedeuten hat. Denn einer der Todeskandidaten ist Wolf selbst. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und nichts deutet darauf hin, dass er und sein Team den Mörder stoppen können.
London im Sommer 2014. Die Hitze hat die Stadt fest im Griff, als die zusammengeflickte Leiche gefunden wird. Schnell gibt die Presse dem Fall den Namen Ragdoll, Flickenpuppe, und ausgerechnet Wolfs Ex-Frau erhält die Liste mit den Todeskandidaten und sie ist Journalistin.
Wolf ist noch nicht lange wieder im Dienst und im Prolog und in Rückblenden, erfahren wir auch warum. Ein Fall vor vier Jahren hat ihn fast zerstört, er war besessen davon, den sogenannten "Feuerbestatter" zu erwischen. Bei der Gerichtsverhandlung kommt es zu einem Zwischenfall, der ihn in eine Psychiatrische Klinik bringt.
Nun wieder im Dienst, ist Wolf sicher, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Ragdoll-Fall und dem des Feuerbestatters gibt. Seine Kollegen und Vorgesetzten dagegen sind skeptisch, bis der Neue im Team, Edmunds, den selben Spuren nachgeht.
"Ragdoll" lag schon eine ganze Zeit auf meinem SUB und ich habe es extra auf meine Liste 12 für 26 gepackt, damit ich es dieses Jahr lesen "muss". Es war mein erstes Buch von Daniel Cole. Ein wirklich sehr spannender Thriller, dessen knapp 480 Seiten im Nu verflogen sind. Und während ich noch gerätselt habe, wie alles zusammenhängt, gibt es einen Twist, mit dem ich nicht gerechnet habe.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, sehr anschaulich und bildhaft führt der Autor durch die Straßen Londons. Die Kapitel sind nicht zu lang und erzählt wird in der dritten Person. So erfährt man nicht nur eine Seite der Geschichte, sondern begleitet Wolf, seine Kollegen Baxter und Edmunds, aber auch seine Ex-Frau Andrea. Man erfährt auch private Dinge der Ermittler, das steht aber nicht im Vordergrund. Die Hauptfiguren sind interessant und facettenreich gezeichnet. Alle haben ihre Ecken und Kanten und wirken dadurch sehr authentisch.
Wer spannende Unterhaltung mit einem flüssig geschriebenen Thriller und interessanten Charakteren sucht, in dem es auch ab und zu was zum Schmunzeln gibt, der ist mit "Ragdoll" gut bedient.
Es gibt inzwischen zwei Fortsetzungen: "Hangman" und "Wolves". Mal sehen, ob ich diese auch lesen werde.
- Arne Dahl
Sieben minus eins
(262)Aktuelle Rezension von: KirschkompottSieben Minus Eins ist ein Schwedenkrimi und der gelungene Auftakt zur Berger und Blom Reihe von Arne Dahl. Ich habe zu vor noch kein Buch des Autors gelesen und hatte daher auch weder positive noch negative Erwartungen an das Buch. Jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich sagen dass es mich begeistert hat und ich froh bin es entdeckt zu haben. Es ist durchgehend spannend und unterhaltsam, sogar so sehr dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen beenden konnte. Fazit: Ich vergebe gerne vier verdiente Sterne für das Buch und kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen.
- Yrsa Sigurdardottir
DNA
(357)Aktuelle Rezension von: Mia80„DNA“ ist der erste Fall der Krimireihe um Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya. Schon im Prolog hatte Yrsa Sigurdardottir meine volle Aufmerksamkeit, denn eine Frau wird auf eine äußerst brutale Art mit einem Staubsauger ermordet. Das Szenario hat mich völlig schockiert, weil die Mordmethode jede Vorstellungskraft übersteigt. Auch die weiteren Todesfälle, zu denen es im Verlauf des Thrillers kommt, befinden sich auf einem ähnlich heftigen Niveau. Trotz der Brutalität ist „DNA“ grundsätzlich kein reißerischer Krimi. Abseits von den Mordfällen wird keine graphische Gewalt dargestellt, stattdessen wird die Ermittlungsarbeit der Polizei detailliert beschrieben. Der Fall ist eine harte Nuss. Als Leser hat man durch den Prolog eine Ahnung, was Ursache für die Verbrechen ist, aber wie genau alles zusammenhängt, hat sich erst auf den letzten Seiten entfaltet.
Ich fand den Thriller außerordentlich spannend mit einem originellen Plot. Die Idee, dass ein Amateurfunker geheime Botschaften erhält, fand ich sehr gelungen. Dadurch, dass eine wichtige Zeugin ein Kind ist, gewinnt die Geschichte zusätzlich an Emotionalität. Die Auflösung und die Enthüllung der menschlichen Fehlentscheidungen, die zu all dem geführt haben, sind erschütternd.
Das war ein sehr lesenswerter Thriller!
- Malin Stehn
Nur eine Lüge – Zwei Familien, eine tödliche Verbindung
(152)Aktuelle Rezension von: JanetVon dem Buch davor wusste ich, dass die Autorin eine unerwartete Wendung einbauen wird, aber dieses Ende habe ich trotzdem nicht erwartet. Den Leser erwartet eine tragische Geschichte. Beim Lesen spürt man die ganze Zeit, dass die Charaktere Informationen zurückhalten. Das macht es unglaublich spannend. Nach und nach gibt die Autorin mehr der Geschichte Preis, sodass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Das nächste Buch von ihr werde ich mir wieder kaufen.
- Lars Kepler
Lazarus
(178)Aktuelle Rezension von: MinijaneMir wurde erst beim Lesen bewusst, dass es sich bei „Lazarus“ um den 7.Teil einer Reihe handelt.
Trotzdem kam ich gut zurecht. Dieser Thriller war wirklich sehr spannend, aber auch unnötig blutig und brutal. Die Spannung baut sich langsam auf und steigert sich immer mehr. Irgendwann ist klar, dass der totgeglaubte Serienkiller Jurek Walter doch noch unter den Lebenden weilt und auf Rachefeldzug ist. Dieser Mörder macht vor nichts und Niemandem halt und zögert auch nicht Unbeteiligte zu manipulieren und sie in sein grausames Spiel mit reinzuziehen.
Am Ende gibt es den erwarteten Showdown und einen Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Band machen soll.
Ich bin hier raus. Mir waren es zu viele Gewaltexzesse, die ich nicht lesen mag. Für hartgesottene Thrillerfans ist diese Reihe aber sicher ein Highlight.
3,5 Sterne
- Steven Erikson
Das Spiel der Götter (10)
(34)Aktuelle Rezension von: SunnySue"Was ich war, ist nicht das, was ich bin. Zwei Männer mit identischen Gesichtern, aber unterschiedlichen Augen. In Bezug auf das, was sie gesehen haben, und auf das, was sie der Welt widerspiegeln."
"Die Feuer der Rebellion" ist der nunmehr zehnte Teil meiner Reise in Steven Eriksons Malazinisches Imperium, in welchem seine Reihe "Das Spiel der Götter" spielt. Übersetzt wurde dieser Band aus dem Englischen von Tim Straetmann.
"Mein Glaube an die Götter sieht so aus: Es kümmert sie nicht, wenn ich leide."
Seit Tagen quält mich die immer wiederkehrende Frage, ob Mandata Tavore tatsächlich solch ein hartes, kaltes Miststück ist. Doch bisher habe ich noch keine Antwort darauf gefunden. Vielleicht WILL ich auch lieber keine finden ... manchmal ist es nämlich besser sich in seinem Kokon aus Naivität und Blindheit einzuspinnen und abzuwarten was passiert. Nun habe ich beschlossen, mich Kalam und dem Schnellen Ben anzuschließen, die sich auf den Weg nach Y'Ghatan machen. Ich frage mich, ob ihr die verhängnisvolle Geschichte kennt, die diese Stadt in der Historie des malazinischen Imperiums gespielt hat? Hoffen wir, dass sich die Geschichte nicht wiederholt...
Doch zuerst müssen wir auf Tavores Geheiß herausfinden, was es mit den schwebenden Festungen im Imperialen Gewirr auf sich hat. Wie auch immer wir das anstellen sollen. Der Schnelle Ben glaubt, dass Tavore uns nicht recht vertraut und uns lieber nicht bei ihrer Vierzehnten haben möchte. Sie glaubt sie benötigt unsere Hilfe bei der Belagerung von Y'Ghatan nicht. Wir werden sehen.
"Nur Narren glauben, dass die Vergangenheit unsichtbar ist."
Und während wir unseren Weg gehen, sind meine Gedanken bei Icarium und Mappo. Aber auch bei Heboric, der zuletzt nicht mehr derselbe war. Wir sind mehr und mehr der Spielball der Götter und wir müssen acht geben, dass wir in ihrem Spiel gegeneinander nicht gnadenlos zermalmt werden. Dass wir unter ihren Füßen nicht zu einer neuen staubigen Wüste werden.
"Schließe niemals einen Handel mit einem Mann, der nichts zu verlieren hat."
Nach den letzten beiden Bänden konnte mich dieser wieder vollends überzeugen. Wir sind wieder in bekannten Gefilden und Zeiten, unter alten Freunden und Feinden, und bei unseren Zwistigkeiten und Neckereien. Erikson schafft es immer wieder mich mit unerwarteten Ereignissen und Wendungen zu überraschen und man kann sich auch nie sicher sein, dass man weiß, was kommt. Nein. Er scheint es zu lieben seine Leser*innen an der Nase herumzuführen. Und das ist genau das, was ich an dieser Reihe so liebe. Ich weiß nie wohin die Reise geht oder mit wem die Reise weitergeht und mit wem vielleicht auch nicht - oder vielleicht doch ... Das Spiel der Götter ist wahrlich eine epische Reise voller Überraschungen und ich freue mich auf jeden weiteren Abschnitt.
- Arne Dahl
Neid
(39)Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseiteAuch im Hochsommer mit einer Hitzewelle in Europa kann sich das Ocop-Team keine Auszeit gönnen. Sie sind auf der Spur eines Menschenhändlerrings, der insbesondere mit dem Betteln in Fußgängerzonen Profit macht. Währenddessen will Paul Hjelm die EU-Politikerin Marianne Barriere unterstützen, die unter Druck gerät, nachdem sie einen kontroversen Gesetzentwurf eingebracht hat. Und auch der Mord an einem Wissenschaftler, der einen Durchbruch bei der Elektromobilität geschafft hat, hält das international agierende Team auf Trab…
Arne Dahls „Ocop“-Reihe ist auf vier Bände angelegt, „Neid“ ist der dritte Band – und so kennt der Leser natürlich schon die Charaktere und die grundlegenden Zusammenhänge. Der Einstieg fällt dementsprechend leicht, wenn man die vorigen Bände kennt. Wenn man die Strukturen aber noch nicht kennt, dürfte man leicht überfordert sein. Besonders die vielen schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Ermittlern sind dabei durchaus herausfordernd, da man sich immer erst einmal orientieren muss. Die einzelnen Stränge sind dabei auch durchaus auch schon anspruchsvoll und erzählen sehr interessante Szenerien, aber es ist eben die Kombination aller Teile, die so reizvoll ist. Gelungen ist auch wieder, dass man die Charaktere noch ein wenig besser kennenlernt und diese andere Seiten von sich zeigen können – natürlich nicht in dem Maße, wie das bei einem einzigen Ermittler der Fall ist. Aber es ist eben auch die Vielfalt, die diese Romanreihe ausmacht.
Wie man es von Arne Dahl und insbesondere den Ocop-Bänden bereits gewohnt ist, scheinen die verschiedenen Handlungsstränge zunächst unabhängig voneinander zu verlaufen. Es gibt nur wenige Überschneidungen, erst nach und nach dämmert dem Leser, wie alles zusammenhängen könnte. In vielen Punkten kann man dabei richtig lesen, entscheidende Details sind aber dennoch überraschend und wendungsreich ausgearbeitet. Ich mag den einsetzenden Aha-Effekt an einem gewissen Punkt, an dem sich alles zusammensetzt. Das ist spannend geschrieben und hätte aus meiner Sicht die eingebauten Action-Szenen nicht gebraucht, wirklich gestört haben mich diese aber dann doch nicht.
„Neid“ zeigt weitere finstere Seiten der menschlichen Seele, handelt von Habgier, Machtwillen und einer geringen Wertschätzung anderer Menschen. Verpackt ist das in einen dynamisch erzählten und spannenden Thriller, der auf den verschiedenen Ebenen gut funktioniert und noch weiter an Reiz gewinnt, wenn die Stränge zusammengeführt werden. Das ist elegant und flüssig geschehen, sodass ein lesenswerter und packender Thriller entstanden ist. - Dania Dicken
Die Profilerin - Am Abgrund seiner Seele
(129)Aktuelle Rezension von: AniAuf dem Campus der Universität Norwich geht die Angst um, da ein Serienvergewaltiger das Gelände zu seinem Jagdgebiet gemacht hat. Regelmäßig überfällt er dort wehrlose Studentinnen. Andrea Jahnke studiert Psychologie. Da sie später die Polizei als Profilerin unterstützen möchte, knüpft sie erste Kontakte zum Polizeirevier und absolviert dort ein Praktikum. Nach einer späten Vorlesung beobachtet Andrea plötzlich, wie der Serientäter zuschlägt und eine junge Frau ins Gebüsch zerrt. Sie schreitet beherzt ein und schlägt den Täter in die Flucht. Wenig später wird die Leiche einer Studentin aufgefunden. Der Täter scheint nun auch vor Mord nicht mehr zurückzuschrecken. Andrea versucht die Polizei zu unterstützen und beginnt damit, ein Profil des Täters zu erstellen. Sie ahnt nicht, wie gefährlich der Mann tatsächlich ist und dass sie seine Aufmerksamkeit weckt...
"Am Abgrund seiner Seele" ist der Auftaktband der Thriller-Reihe um die Profilerin Andrea. Deshalb lernt man Andrea näher kennen und beobachtet, dass wie sie sich in Gregory, der bald sehr wichtig in ihrem Leben werden soll, verliebt. Eine allzu romantische Lovestory, die sich zu sehr in den Vordergrund drängt, braucht man allerdings nicht zu befürchten, denn dieser Handlungsstrang fließt glaubhaft ins Geschehen ein.
Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen nicht sein, denn der Täter geht mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich um und die Autorin versteht es hervorragend, die entsprechenden Szenen so zu beschreiben, dass man sich alles viel zu gut vorstellen kann. Der Täter scheint den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein, denn die Polizei tappt komplett im Dunkeln. Gemeinsam mit Andrea versucht man ihm auf die Schliche zu kommen. Doch das ist nicht so leicht.
Handlungsorte und Protagonisten werden so lebendig beschrieben, dass man alles lebhaft vor Augen hat. Die bereits früh aufgebaute Spannung kann nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern sich im Verlauf der Ereignisse sogar noch steigern. Deshalb liest sich dieser Thriller quasi von selbst. Einmal angefangen, fällt es schwer, ihn wieder aus der Hand zu legen.
Ein spannender Reihenauftakt, der die Neugier auf weitere Fälle weckt. - B.A. Paris
Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld
(121)Aktuelle Rezension von: DrunkenCherryCass begegnet auf einsamer Landstraße einer anderen Fahrerin, die scheinbar eine Autopanne hat. Doch nachdem diese sich offensichtlich nicht helfen lassen will, fährt Cass weiter – und erfährt am nächsten Tag, dass besagte Autofahrerin ermordet wure. Und nicht nur das, Cass und die Frau kannten sich. Als Cass dann anonyme Anrufe bekommt und sie selbst immer vergesslicher wird, sich die mysteriösen Vorgänge in ihrer Umgebung häufen, weiß Cass nicht, ob sie langsam verrückt wird, oder ob der Mörder es nun auch auf sie abgesehen hat.
Ich muss sagen, dass Cass eine wirklich sehr weinerliche und naive Protagonistin war. Ich konnte ihre Angst, an Frühdemenz zu erkranken in gewisser Hinsicht verstehen, da ihre Mutter sehr zeitig daran verstorben war. Aber sie hat nichts hinterfragt, keine zweite ärztliche Meinung eingeholt und war sehr passiv. Außerdem hat sie die Tatsache, dass sie die Tote am Abend zuvor noch gesehen hat, niemandem erzählt, weil sie nicht von ihrem Mann ausgeschimpft werden wollte – welche erwachsene Frau denkt so, wenn der Mann nicht gerade ein Choleriker oder gewalttätig ist?
Allerdings muss ich sagen, dass ich die Entwicklungen innerhalb der Geschichte dann doch interessant fand und die Autorin mit einem coolen, lesenswerten Twist um die Ecke kommt. Ich möchte nicht sagen, dass es nicht undurchschaubar ist, was vonstatten geht, aber es ist cool gemacht. Meine Meinung über die Geschichte hat sich beim lesen komplett geändert. Von Hass auf Cass uns „Ich würde gerne abbrechen“ zu gelungener Unterhaltung.
Ein weiteres Buch der Autorin würde ich aber nicht unbedingt lesen wollen.
- Dania Dicken
Die Seele des Bösen - Blut, Angst und Tränen
(39)Aktuelle Rezension von: _jamii_In Pittsburgh entführt ein Serienmörder junge Frauen, foltert sie brutal über Wochen und erwürgt sie schließlich. Als der Killer mit den Medien Kontakt aufnimmt, werden FBI-Profilerin Sadie Scott und ihre Kollegen von der Behavioral Analysis Unit hinzugezogen. Für Sadie ist das Motiv des Killers ein Schock: Der sogenannte Pittsburgh Strangler ahmt explizit ihren Vater, den Oregon Strangler, nach. Diese Offenbarung muss Sadie jedoch weitgehend mit sich allein ausmachen, denn ihr Verlobter Matt durchläuft gerade selbst die fordernde Ausbildung an der FBI Academy und ist für sie kaum ansprechbar. Mehr Verständnis bringt ihr eine flüchtige Bekanntschaft namens Brandon entgegen. Er versucht, Sadie Mut zuzusprechen, als der Pittsburgh Strangler Sadie persönlich extrem unter Druck setzt und versucht, sie vollständig zu zermürben. Doch da ahnt Sadie noch nicht, was der Killer tatsächlich im Schilde führt und dass dieser Fall sie bis an ihre Grenzen bringen wird – und weit darüber hinaus …
Der Schreibstil ist auch bei diesem Teil sehr rasant und spannend. Die Kapitel aus der Sicht des Täters sorgen für zusätzliche Gänsehaut.
Sadie ist immer noch daran, sich von den Schrecken rund um ihren Vater zu erholen, da hat es bereits der nächste Strangler auf das FBI und sie abgesehen. Dieser Thriller hat es echt in sich, Sadie muss nicht nur physisch, sondern auch psychisch einiges einstecken. Die Szenen werden dabei teilweise sehr detailliert beschrieben und sind nichts für schwache Nerven. Auch der Hintergrund der ganzen Geschichte, die Motive des Pittsburgh Stranglers können einem zusetzen. Man kommt hier dem Abgrund einer menschlichen Seele äusserst nahe.
Unheimlich spannender und brutaler Thriller, bei dem man kaum noch aufhören kann, zu lesen!
- Steven Erikson
Das Spiel der Götter - Die Knochenjäger
(31)Aktuelle Rezension von: SunnySue"Was uns erwartet, ist eine Spiegelung dessen, was wir zurücklassen, und in der Vergeudung unserer irdischen Existenz verzichten wir auf die Möglichkeit, die Wege des Guten zu erlernen, uns in Mitgefühl, Einfühlungsvermögen, Leidenschaft und Heilen zu üben - all das bleibt unbeachtet in unserer Hast, an einen Ort des Ruhms und der Schönheit zu gelangen, einen Platz, den wir uns nicht verdient haben und den wir ziemlich sicher auch nicht verdienen."
"Die Knochenjäger" ist in der deutschen Übersetzung der nunmehr elfte Teil meiner Reise in Steven Eriksons Malazinisches Imperium, in welchem seine Reihe "Das Spiel der Götter" spielt. Übersetzt wurde auch dieser Band wieder aus dem Englischen von Tim Straetmann.
Mein Gefühl sagt mir, dass aus diesem Spiel allmählich Ernst wird und aus diesem anfänglichen Spiel mittlerweile ein regelrechter Krieg zwischen den Göttern erwächst. Lasst euch gesagt sein, dass mich dieser Gedanke mit Angst erfüllt, denn wenn es an dem ist, werden wir Menschen unter ihrem Willen zu Staub zermahlen. Doch im Moment fühle ich mich noch einigermaßen sicher - zumindest so sicher, wie man sich in Anbetracht unserer gegenwärtigen Situation fühlen kann. Der Grund dafür ist der Schnelle Ben. Bei ihm habe ich immer das Gefühl, dass er weiß was er tut. Zumindest meistens. Diesmal hätte er es fast verkackt! Schattenthron hat seine Hände schon an seiner Kehle gehabt, wäre Apsalar nicht gewesen ... ich möchte es mir nicht ausmalen. Doch in erster Linie bin ich froh, dass wir Y-Ghatan hinter uns gelassen haben. Denn das war der blanke Horror! Ich dachte wir gehen alle drauf... Die Imperatrix beordert uns nun zurück und so sind wir wieder unterwegs nach Malaz und wir werden, um die Reise abzukürzen, mit Bens Hilfe die Gewirre benutzen. Doch dann geschehen Dinge über die ich noch immer nicht sprechen kann. Nur so viel: Wir sind alle Narren und wir sind verraten worden ... wir alle...
"Die Wahrheit ist eine Drangsal, und ich sehe uns alle vor ihr zurückscheuen. Aber, meine Freunde, vor der Wahrheit kann man nicht fliehen."
Auch bei diesem nunmehr elften Band bin ich wieder voll des Lobes. Erikson schafft es einfach immer wieder mich in seinen Bann zu ziehen. Seine Irrungen und Wirrungen lassen den Kopf unablässig arbeiten, denn irgendwie muss ich beim Lesen ständig die Situationen neu bewerten und einordnen. Denn hier ist selten etwas so wie es den Anschein macht. Freunde werden zu Feinden, Feinde werden zu Freunden, eine Hilfe stellt sich als perfides Spiel heraus. Kurz: Erikson hat es wirklich drauf mich zu fesseln und immer wieder zu überraschen. Eine Reihe, die ich sehr liebe! - Franziska Henze
Mörderische Weihnacht überall
(8)Aktuelle Rezension von: Booklove91Meine Meinung
"Mörderische Weihnacht überall" war für mich die perfekte spannende Lektüre für Weihnachten. Ich mochte besonders die Idee, jeden Tag eine neue kurze Kriminalgeschichte zu lesen – also top für die Adventszeit. Jede Geschichte ist schnell gelesen, aber trotzdem spannend und überraschend.
Die Mischung aus weihnachtlicher Atmosphäre und Mordfällen hat für mich sehr gut funktioniert. Mal düster, mal ironisch, aber immer unterhaltsam.
Für mich ist das Buch eine gelungene, fesselnde und abwechslungsreiche Lektüre für die Weihnachtszeit. Ideal für zwischendurch – und für alle die Krimis und Weihanchten lieben!
- Mike Landgren
Verpflanzt
(16)Aktuelle Rezension von: labelloprincessMir gefällt das Cover sehr gut. Titel, Cover und auch der Inhalt passen auf jeden Fall zusammen. Die Farben passen super zum Genre und das Gesamtbild macht neugierig auf den Inhalt.
Der Schreibstil ist sehr flott und locker zu lesen. Durch den bildhaften Schreibstil kann ich die Geschichte wunderbar mit den Charakteren miterleben. Die wechselnden Erzählperspektiven zwischen den Charakteren finde ich großartig, genauso wie die eher kürzeren Kapitellängen. Beides steigert mein Lesetempo und auch die Spannung nochmals.
Von der ersten Seite an war ich ans Buch gefesselt und konnte es auch nur sehr schwer beiseite lesen. Der Hauptprotagonist Eric und auch seine Ex-Frau Feli waren mir gleich sympathisch. Die Handlung war auf jeden Fall superspannend, beim Lesen habe ich total mitgefiebert und auch ein paar Mal die Luft angehalten. Der Autor hat mich bis zum Ende hin mit etlichen Wendungen überrascht. Den Aspekt der Organspende genauso wie den Auslandaufenthalt von Eric fand ich besonders spannend.
Ich vergebe für das spannende Buch 5 von 5 Sterne.
- Ria Wolf
Der Chauffeur - Ein Bodyguard für die Liebe
(8)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Jason ist eigentlich Bodyguard und hat seine eigene Sicherheitsfirma, doch um seinem Freund aus der Klemme zu helfen, übernimmt einen Auftrag bei der Autorin Lena als deren Chauffeur. Die beiden fühlen sich von Beginn an zu einander hingezogen, geben diesem Verlangen aber aus unterschiedlichen Gründen nicht nach. Und dann wären ja noch die Anschläge auf Lenas Leben.
Zuallererst muss ich sagen das mir die Idee der Geschichte gut gefallen hat und an sich war die Geschichte auch in Ordnung.
Nur hatte ich so meine Probleme mit den Protagonisten. Jason war mir trotz seiner 42 Jahre stellenweise etwas zu naiv bzw. manchmal dachte ich es fehlt ihm an gesunden Menschenverstand. Lena war ganz in Ordnung, weder zu unsympathisch och zu sympathisch. Lenas Mutter Helene fand ich nur furchtbar, wie sie sich ständig in aller eingemischt hat und meinte alles besser zu wissen.
Und da gab es da ja noch Anfang dieses große Missverständnis zwischen Jason und Lena und das nur weil beide sich absolut missverständlich ausdrücken und keiner den Mund aufbekommt und mal ausspricht was er denkt. Nein, da werden lieber voreilig Schlüsse gezogen. Das hat mich schon genervt. - Peter Swanson
Alles, was du fürchtest
(97)Aktuelle Rezension von: YasuuDie Idee des Thrillers finde ich gut und sie hat eindeutig Potenzial. Leider gefiel mir dir Umsetzung nicht so gut, denn das Buch weist einige unnötige Längen auf, die meiner Meinung nach in einem packenden Thriller nichts zu suchen haben. Vieles wurde aus mehreren Perspektiven doppelt und dreifach dargestellt, wo ich mir einen kurzen zusammenfassenden Satz gewünscht hätte, denn das Geschehen wiederholte sich hier bloß. Die Stellen, an denen endlich mal etwas Spannung aufkam, wurden immer mit einem Perspektivwechsel gebrochen, wodurch die Spannung leider jedes Mal zerstört wurde. Wirklich schade, denn wie gesagt: die Idee hat definitiv Potenzial. Insgesamt liest es sich mehr wie ein Roman aus verschiedenen Perspektiven. Der Spannungsanteil reduziert sich auf ein Minimum und die schockierenden Stellen wurden nicht richtig ausgeführt. Ich würde sagen, es handelt sich um einen sehr soften Thriller. Ich hätte mehr erwartet..
- Sandra Halbe
Wittgensteiner Schatten
(24)Aktuelle Rezension von: Una_Beck_Autorin
"Wittgensteiner Schatten" ist Band 1 der "Caro König Krimis" und ein starker Regional-Krimi mit Schweigen-der-Lämmer-Vibes: psychologisch dicht und klug konstruiert.
Die Ermittlerin rollt den letzten Fall ihres verstorbenen Vaters neu auf, dafür muss sie mit einem sterbenden Serienmörder zusammenarbeiten.
Statt Täterjagd: Motivsuche. Und dann der Twist... - Olivia Kiernan
Zu nah
(25)Aktuelle Rezension von: Ramses18Die Geschichte spielt in Dublin in Irland.
In einem Haus wird eine Frauenleiche gefunden, die sich erhängt hat. Es ist sehr untypisch, dass eine Frau Selbstmord durch erhängen wählt und schnell wird auch klar, dass es ein Mord war. Frankie und Baz ermitteln. Frankie ist noch schwer gezeichnet von ihrem letzten Einsatz. Sie wurde dabei fast getötet. Die Spur führt in die S/M Szene. Bald darauf wird eine weitere Leiche gefunden. Die Ermittler tappen im Dunkeln und erste Wege führen zum Ehemann der erhängten Frau. Die Ermittlungen sind zäh und es kommt gut rüber, wie die Verzweiflung und der Frust an Frankie nagen. Die Ermittler werden nur oberflächlich beschrieben, somit kommen bei mir auch keine Sympathien auf.
Das Hörbuch gefällt mir gut, weil es sehr kurze Tracks hat. Die Sprecherin hat eine sehr angenehme und ausdrucksstarke Stimme. Mich hat am Anfang verwirrt, dass der ehemalige Fall sowie der momentane Fall von Frankie immer wieder beschrieben werden, was aber durchaus Sinn macht. Es ist ein spannendes Hörbuch, das uns einige angenehme und spannende Stunden gebracht hat. Es hat mich nie so richtig gefesselt und gepackt wie manch anderer Thriller, aber es blieb bis zum überraschenden, zu schnellen und etwas gekünstelten Schluss spannend.
Schade fand ich als absoluter "Irlandfan", dass sehr wenig über Irland und die Iren berichtet wurde.
Trotz allem zu empfehlen. - James Patterson
Devil
(12)Aktuelle Rezension von: ChiarraDa ich ein Fan der Bücher von James Patterson bin, ist dies mittlerweile mein 49. gelesener Krimi von ihm. Dieser zweite Teil der Geschichte liest sich wesentlich besser als der Erste ("Evil"). Er ist zwar nicht gerade realitätsnah, aber spannend und in sich schlüssig geschrieben.
Daher ein unterhaltsamer, spannend geschriebener Krimi mit Alex Cross, der jedoch nicht an die Raffinesse der früheren Bücher von James Patterson heranreicht. - Nadja Roth
Seelenschatten
(20)Aktuelle Rezension von: anra1993
Nachdem ich das Debüt der Autorin gelesen hatte, wusste ich, dass ich auch den zweiten Teil lesen möchte. Wie auch im ersten Teil, hat die Autorin einen sehr flüssigen und leicht zu verstehenden Schreibstil. Die Tätersequenz wechseln sich wieder mit der von Elli ab, sodass der Leser beide Handlungsstränge verfolgen kann.
Wie bereits oben erwähnt, ist Elli wieder die Protagonistin. Auch dieses Mal steht ihr Leben Kopf und nicht nur der Fall steht im Fokus, sondern ihr Privatleben. Elli gefällt mir als Protagonistin sehr gut, denn sie verkörpert nicht die Spitzenpolizistin, sondern viel mehr den Tollpatsch von neben an.
Die Idee des Buches ist wieder einfach spitze. Im ersten Teil musste sich Elli einem Märchenmörder stellen. Im zweiten Teil ist die Autorin ebenfalls wieder kreativ gewesen. Er sammelt Tote. Was das bedeutet, müsst ihr leider selbst rausfinden, denn ich möchte euch nicht spoilern. Ich kann euch aber sagen, dass es sowohl grauenhaft, als auch wunderschön ist.
Die Spannung konnte die Autorin überwiegend oben halten und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Das liegt sicherlich daran, dass ich nicht wusste, wer gute und wer böse Absichten hat. Nach dem ersten Teil traue ich keinem mehr über den Weg.
Es gab den ein oder anderen Moment in dem ich mir die Tätersequenz noch mehr detailliert gewünscht habe. Aber überwiegend bin ich sehr zufrieden. Die Handlung ist gut ausgearbeitet, die Charaktere unperfekt perfekt und die Spannung gegeben. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.























