Bücher mit dem Tag "nervenkitzel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nervenkitzel" gekennzeichnet haben.

228 Bücher

  1. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.158)
    Aktuelle Rezension von: Anne_Sawyer

    Plötzlich stülpt sich eine unsichtbare Kuppel über die Kleinstadt Chester's Mill. Auf einmal sind die Einwohner völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Als dann auch noch die Vorräte knapp werden, beginnt ein harter Kampf ums Überleben.

    Ich brauchte kurz um in diesen Wälzer reinzukommen und um die Figuren alle kennenzulernen. Aber als ich mit diesen erst mal warm geworden bin, konnte ich kaum noch aufhören.
    Rusty war meine absolute Lieblingsfigur. Was ich an Kings Schreibstil auch Besonders finde, ist wie er sich in die Tiere reinversetzen kann. Einfach super ab und an alles aus deren Sicht zu lesen.

    4 Sterne kann ich für einen tollen King vergeben. Mir war nur die Ungerechtigkeit, die er aufgezeigt hat einen Hauch zuviel. Die hat mir so manchmal schlechte Laune bereitet.
    Aber an sich ein toller King mit einen gewohnt wundervollen Schreibstil. Auch die Charaktere werden mir wie immer im Gedächtnis bleiben.

  2. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.384)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Das Buch war mega toll. Absolut spannend, ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Hat mir richtig gut gefallen 

  3. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.798)
    Aktuelle Rezension von: Stayystrong

    Meine Meinung

    Nach dem Heimweg, wollte ich unbedingt noch ein Buch von Sebastian Fitzek lesen.Durch ein Buddy Read ist die Wahl auf Passagier 23 gefallen.Der Einstieg in das Buch war so gestaltet, dass man als Leser genauso im Dunkeln tappt wie Martin Schwartz.Während dem Lesen,  ermittelt man sogesehen mit ihm gemeinsam.Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen,die Kapitel sind kurz gehalten, was ich angenehmer finde, die Spannung wurde immer Weiter gesteigert.Zu Beginn, dachte ich ehrlich gesagt,das die alte Dame sich wichtig machen möchte und ihn deshalb auf das Schiff gerufen hat, aber die Geschichte ist so geschickt verstrickt, das am Ende alle Personen auf eine Art und Weise zusammenhängen, auch wenn sie selbst den Grund da für nicht kennen.Ein paar Charaktere habe ich absolut falsch eingeschätzt.Dafür liebe ich den Schreibstil von Sebastian Fitzek,man ist sich so sicher Wer hinter dem Verschwinden der Passagiere steckt, aberes ist komplett anders.Die "Rückkehr" des kleinen Mädchen ist sehr mysteriös und ich konnte bis kurz vor dem Ende nicht erraten, was ihr passiert ist und wo sie solange war.Geschweige denn, welche Rolle ihr Verschwinden wirklich spielt.      


    Bewertung


    Auf manchen Seiten,musste ich kurz Pause machen, da die Handlung so intensiv war.Die Plottwist, haben mich teilweise komplett umgehauen, da ich in manchen Szenen dachte, noch mehr kann kann jetzt nicht mehr passieren und dann kam doch noch mal etwas.Die Geschichte hat mich komplett überrascht, da ich mit einem typischen Schiffsdrama gerechnet habe,aber das war es nicht, das Buch war von der ersten bis zur aller letzten Seite (ja auch nach der Danksagung, solltest du noch weiter lesen) spannend, da soviele Dinge gleichzeitig passiert, manchmal ist es kurz verwirrend, aber ich konnte gut nach vollziehen um wen es im entsprechenden Kapitel gerade geht. Die Auflösung, hat mich absoulte überrascht,da ich damit nicht gerechnet habe.Man wurde auf soviele "falsche" Fährten geführt, dass man das tatsächliche Ende nicht vermutet.Ein mehr als gelungener Thriller mit vielen guten Plottwist. Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne, solangsam, werde ich ein Richtiger Fitzek Fan.  

  4. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.210)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Schwer zum weglegen

  5. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.306)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    INHALT:

    Aus verschiedenen Perspektiven wird die Bedrohung des Planeten Erde geschildert, wobei die Protagonisten selbst sehr detailliert umschrieben werden. Schnell fühlt man sich ein in die einzelnen Charaktere, ohne dass es aufgrund der vielen Wechsel verwirrend würde - im Gegenteil, gerade die Vielfalt der Blickwinkel auf das Geschehen verleiht dem Thriller die nötige Spannung. Man fibert regelrecht mit, ob und wann sich die Protagonisten begegnen und wie sie sich zueinander verhalten.


    STIL:
    Besonders bemerkenswert ist "Der Schwarm" als typischer Wissenschafts-Thriller jedoch aufgrund Schätzings Sprache. Oft hat man bei gut angelegten Spannungsromanen klare Abstriche zu machen (s. Dan Brown und Co.), nicht jedoch bei Schätzing! Sprachlich sehr angenehm fesselt er auf knapp 1000 Seiten mühelos, ohne in seinen Formulierungen platt oder redundant zu werden.


    Unbedingt zugreifen!
    Für alle Schätzing-Neulinge: Auch als Einstieg sehr empfehlenswert.

  6. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.069)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Sehr, sehr spannend, interessante Charaktere, flüssige Sprache, überraschende Wendungen. Also alles, was ein guter Thriller braucht. Anfangs habe ich mich nicht so recht rangetraut, weil ich nicht lesen will, wie die Opfer leiden und der Titel war schon abstoßend, aber ich bereue es nicht. Die Story, jemanden in einem Betongefängnis über Monate gefangen zu halten, war doch zu unrealistisch um bei mir Abscheu auszulösen. Ich arbeite ja mit traumatisierten Opfern und bin daher etwas empfindlich. Aber das Groteske der Situation tat dem Buch keinen Abbruch. Es war im Kontext stimmig und ich habe das Buch regelrecht verschlungen. 

    Carl Mørck, bei einem Einsatz selbst traumatisiert und auch vorher schon etwas verschroben, wird in den Keller der Polizei verbannt um dort eine eigens für ihn gegründetes  Sonderdezernat zu leiten. Als ein Mann Betrieb sozusagen. Da er aber dort auch selbst putzen und Kaffee kochen soll, verlangt er einen Assistenten und bekommt  Hafez el-Assad, der sich äußerst engagiert zeigt und dem Carls schroffes Verhalten und dessen Eigentümlichkeiten nicht aufzufallen scheinen. Carl soll sich alten unaufgeklärten Fällen widmen, hat aber keinen Bock dazu. Notgedrungen greift er sich dann doch eines Tages eine der Akten und legt los, wobei eigentlich sein Assistent die treibende Kraft ist. Eine Parallelgeschichte, die 5 Jahre zuvor spielt, macht das Ganze richtig spannend und das Buch entwickelt sich zu einem wahren Pageturner, der die Abgründe der Menschlichen Seele offenbart.

    Auch wenn die Titel plakativ grausam sind, werde ich die Reihe weiterlesen, denn die Bücher sind echt gut. Und ich möchte wissen, wie es mit dem ungleichen Duo im Keller der Kopenhagener Polizei weiter geht. 

  7. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.126)
    Aktuelle Rezension von: heavyfun

    Ich fand den Schreibstil des Autors einfach beeindruckend und mitreißend. Er fängt die Stimmung perfekt ein und mit David Hunter, ist ihm ein unglaublich sympathischer und authentischer Charakter gelungen. Unser Rechtsmediziner hat einen Fachbereich inne, mit dem nur die Wenigsten etwas anfangen können. In keiner Reihe habe ich so viel über Insekten und den Verwesungsprozess gelernt, wie in diesen Büchern. Dabei sind die Fälle denen sich David Hunter mal mehr, mal weniger freiwillig widmet, immer äußerst brutal und spannend mitzuverfolgen. Dieser Auftakt lässt bereits erahnen, dass den Leser eine Reise erwartet, die einen zu neuen Ansichten und Denkweisen verhilft. Ich fand das Buch durchwegs spannend und konnte es kaum aus der Hand legen. Die Hexenjagd welche in diesem Dorf betrieben wird zeigt wieder, wie leicht es ist Leute zu manipulieren und das die Wahrheit oftmals keinen interessiert. Ich habe die Lesestunden sehr genossen und kann dieses Buch allen Fans von Thrillern bedingungslos weiterempfehlen. Die Seiten verflogen nur so im Flug und es bietet viele interessante Details und Einblicke, die ich so in noch keinem anderen Buch gelesen habe.

  8. Cover des Buches Kirschroter Sommer (ISBN: 9783499227844)
    Carina Bartsch

    Kirschroter Sommer

     (2.718)
    Aktuelle Rezension von: Erotik-Geschichten-Buchtipps

    Rein zufällig habe ich diese Bücherserie entdeckt und als Hörbuch praktisch verschlungen. Die Protagonisten sind Studenten, die sich seit ihrer Kindheit kennen und hassen. In ihren Gefühlen zueinander steckt sehr viel Verletzung aus der Vergangenheit und weder Emely noch Elyas sind bereit sich gegenseitig zu verzeihen.

    Ich konnte gar nicht mehr aufhören diese romantische Komödie zu hören, sie hat mich direkt ins Herz getroffen und mich in meine jüngeren Jahre zurückversetzt. Tatsächlich gibt es nicht eine explizite Szene und dennoch ist eine erotische Grundspannung zwischen den beiden, dass einem manchmal die Luft wegbleibt!

    Auf dem Blog habe ich das Werk neben anderen romantischen Jugendromanen ohne Sex vorgestellt: https://erotik-geschichten.org/romantische-jugendbucher-ohne-sex/


  9. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.198)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Der Seelenbrecher - Sebastian Fitzek 

    *Meine Rezension*

    _____

    Den Inhalt bitte bei Bedarf selbst recherchieren. 

    _____

    ~ Meine Meinung ~

    ***

    Sebastian Fitzek ist mein Lieblingsautor und daher wird es niemanden wundern, dass ich wieder begeistert von diesem Werk bin! 

    Wir begleiten Caspar, einen Mann, der keinerlei Erinnerungen an sein früheres Leben besitzt. Dabei gilt es zum einen herauszufinden, was genau mit ihm geschehen ist und zum anderen, was es mit seiner Vergangenheit auf sich hat, von der im Laufe der Geschichte immer wieder Bruchstücke in seine Erinnerung zurückkehren. 

    Außerdem treibt in dem Krankenhaus, in dem Caspar derzeit lebt, der berühmte „Seelenbrecher“ sein Unwesen. Auch diesbezüglich gilt es einiges herauszufinden. Wer ist der Seelenbrecher? Was tut er seinen Opfern an? Warum tut er das? Und was hat Caspar damit zu tun? 

    Ihr merkt also, dass es hier einiges herauszufinden gibt, was mir wirklich viel Spaß gemacht hat! 

    Was ich vermisst habe, sind die kurzen Kapitel mit den spannenden Cliffhangern, die ich an Herrn Fitzeks Büchern so liebe. Auch diese gewisse Spannung, die damit einhergeht, hat mir ein bisschen gefehlt. 

    Und leider muss ich gestehen, dass die Geschichte zwischenzeitlich etwas langatmig vonstatten ging, was ich von Sebastian Fitzeks Büchern überhaupt nicht kenne. 

    Doch dann kam das Ende, welches mich mal wieder vollkommen überrascht hat! Ich hatte so viele verschiedene Charaktere unter Verdacht, habe mir die unmöglichsten Szenarien ausgemalt und dennoch hätte ich niemals mit diesem Ende gerechnet! Besonders positiv finde ich, dass das Ende wirklich anschaulich und verständlich erklärt wurde, sodass alles sehr gut nachvollziehbar ist. 

    Das gelungene Ende ändert meine endgültige Sicht auf das Buch auf jeden Fall! In der Mitte hätte ich dem Buch eine weitaus schlechtere Bewertung gegeben, weil es sich wirklich teilweise stark gezogen hat. 

    Jetzt kann ich mit Stolz vier Sterne vergeben und freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Fitzek!

  10. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.043)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  11. Cover des Buches Liebes Kind (ISBN: 9783423262293)
    Romy Hausmann

    Liebes Kind

     (795)
    Aktuelle Rezension von: MizzyIzzy_Buecher_28

    In 2 Tagen hatte ich das Buch durch. Also es lässt sich wirklich gut lesen. Die Charaktere waren auch sehr wunderbar ausgearbeitet und vielfältig. 

    Die Story an sich, war für mich persönlich nicht neues oder eher gesagt, die Geschichte konnte mich nicht abholen. Es waren wirklich gute Wendungen vorhanden, aber trotzdem war die Geschichte für mich nur so durchschnittlich. 

    Ich denke aber jeder sollte dieses Buch trotzdem lesen und sich eine eigene Meinung bilden! 

    Was mich wirklich aufgeregt hat, war dieser eine Charakter (Matthias), den hätte ich am liebsten geschüttelt oder den Hals umgedreht! Also emotionslos ließ die Geschichte mich nicht ;)

  12. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (ISBN: 9783551557414)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen

     (18.872)
    Aktuelle Rezension von: Jana_M_

    Ich glaube so gut wie jeder weiß, worum es in Harry Potter geht. Ich habe den ersten Teil noch einmal gelesen und ich fand ihn noch immer toll! 

    Die Welt, die J.K. Rowling geschaffen hat, ist einfach fantastisch. Harry, Ron und Hermine erleben in der Zauberschule Hogwarts magische Abenteuer. Sie müssen sich Gefahren stellen und ihre Ängste überwinden. 

    Ich habe die Details schon immer geliebt: Sei es der sprechende Hut, die Portraits, die sich bewegen oder aber die Unterrichtsstunden in Zaubertränke, Verwandlung oder Verteidigung gegen die dunklen Künste. Und natürlich hält uns der Kampf gegen "du-weißt-schon-wem" in Atem. 

    Harry Potter ist ein Teil meiner Kindheit und ich bin wirklich froh, dass ich die Chance hatte, diese Abenteuer mit ihm zu erleben. Doch auch jetzt ist meine Liebe zu Harry Potter noch vorhanden und jeder, der Harry Potter noch nicht kennt: Das müsst ihr unbedingt nachholen!


  13. Cover des Buches Auris (ISBN: 9783426307182)
    Vincent Kliesch

    Auris

     (581)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Hat mir gut gefallen

  14. Cover des Buches Blutrote Küsse (ISBN: 9783442266050)
    Jeaniene Frost

    Blutrote Küsse

     (1.141)
    Aktuelle Rezension von: anabeth332

    𝐸𝑠 𝑖𝑠𝑡 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑑𝑒𝑖𝑛𝑒 𝐴𝑢𝑓𝑔𝑎𝑏𝑒 𝑚𝑖𝑐ℎ 𝑧𝑢 𝑚𝑜̈𝑔𝑒𝑛- 𝑒𝑠 𝑖𝑠𝑡 𝑚𝑒𝑖𝑛𝑒. (𝐵𝑦𝑟𝑜𝑛 𝐾𝑎𝑡𝑖𝑒)

    Was wird man, wenn man sich selbst nicht lieben kann? Wenn man in den Spiegel schaut und verachtet, was man sieht? Wenn man von der eigenen Mutter täglich daran erinnert wird, dass man lediglich das Produkt eines Fehltritts gewesen ist? Man wird zur Vampirjägerin. 

    So zumindest hat Cat aus Jeanine Frosts Roman „Blutrote Küsse“  ein Ablassventil für ihre Wut. Wut auf ihren Vater- einen Vampir- der einst ihre Mutter schwängerte und das bislang einzige Halbblut in die Welt setzte- Catherine Crawfield. So zieht die Jägerin Nacht für Nacht durch die Gegend, mehr tot als lebendig, bis sie Bones begegnet, der als Vampir ihr größter Feind sein sollte. ⚡️

    Cat wird von ihrer Mutter geradezu zum Selbsthass getrieben, weil sie in Cat stets den Vampir aus der verhängnisvollen Nacht sieht, was mich komplett verstört hat. Was ist das denn für eine Mutter, dass sie Cat für ihren eigenen Fehltritt lebenslang mit Missachtung straft? 😟🤨

    Cat ist trotz oder gerade wegen der schlechten Behandlung ihrer Mutter zu einer starken und doch warmen Persönlichkeit herangewachsen. Sie ist tough, schlagfertig und hat ein Talent fürs Kämpfen 🥵🔥. Das alles darf allerdings nicht über ihren weichen Kern hinwegtäuschen. 🥥

    Bones, ganz der britische Gentleman, kettet Cat anfangs buchstäblich an eine Steinwand. Wer hätte gedacht, dass das der Beginn einer wunderschönen Liebesgeschichte sein würde? Er hilft Cat dabei, sich selbst und damit auch den vampirischen Teil in sich, zu akzeptieren. Noch mehr als das. Er zeigt ihr, was es bedeutet geliebt zu werden, und das nicht nur einmal (☞ ͡° ͜ʖ ͡°)☞

    Schreibstil ✍︎︎ und Plot sind ein Traum. Flüssig und fesselnd. Sarkastisch und leidenschaftlich. Ich konnte das Buch gar nicht aus den Händen legen.🤲🏻

    @jfrostauthor hat sich mit dem Roman selbst übertroffen. 💯

    Eines meiner Lieblingsbücher, daher eine klare Leseempfehlung 5/5⭐️

  15. Cover des Buches Das Kind (ISBN: 9783426512173)
    Sebastian Fitzek

    Das Kind

     (2.313)
    Aktuelle Rezension von: PhaedrusBold

    Bisher habe ich Der Heimweg, Der Insasse und Achtnacht von Fitzek gelesen. Und dieses Buch ist tatsächlich das harmloseste.

    Das ist aber auch mein erster Fitzek, bei dem ich das Gefühl hatte, dass er an manchen Stellen eher langatmig war und es sich etwas gezogen hat ihn zu lesen.

    Trotzdem hatte man auch hier wieder das typische Fitzek Phänomen, dass man wirklich erst ganz am Ende weiß was genau Sache ist.

    Insgesamt ein sehr gutes Buch mit ein paar längen. Trotzdem eine absolute Empfehlung! 4 Sterne für das Kind!

  16. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.572)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Richtig toll

  17. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.947)
    Aktuelle Rezension von: Richard_Sturmport

    Sakrileg habe ich nie gelesen, aber dieses Buch hier - Illuminati - hat mich von der ersten Sekunde in ihren Bann gezogen. Dan Brown hat es verstanden, mithilfe von kryptischen Symbolen und Mathematik eine spannende Jagd auf einen Mörder zu erzählen. Und vor allem wird auch der immer währende Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion thematisiert. 

    Wer von euch die Filme gesehen hat, empfehle ich doch nochmal das Buch zu lesen.

  18. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (818)
    Aktuelle Rezension von: maren91

    48 Stunden bekommt der Anrufer Zeit herauszufinden, wer entführt wurde. Das perverse Spiel eines Serienmörders, bei dem ein Kinderbuch eine große Rolle spielt, beginnt. Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder ermitteln…

    Andreas Gruber hat einen angenehmen Schreibstil mit kurzen Kapiteln. Das Buch ist ein richtiger Pageturner und hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Teilweise war das Buch brutal - ich hatte aber keine Probleme beim lesen - dann wiederum gab es Stellen an denen ich schmunzeln musste.

    Die Charaktere und die Beziehungen dieser untereinander sind unglaublich gut ausgearbeitet worden. Sabine Nemez habe ich direkt ins Herz geschlossen, hingegen Maarten S. Sneijder einen ganz eigenwilligen Charakter hat, mit dem man erst warm werden musste.

    Man flog nur durch die Seiten, ich kann „Todesfrist“ allen Thrillerliebhabern nur empfehlen! Freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe.

  19. Cover des Buches Everflame - Feuerprobe (ISBN: 9783791526300)
    Josephine Angelini

    Everflame - Feuerprobe

     (1.092)
    Aktuelle Rezension von: Hannah_S_

    Vor ein paar Jahren hatte ich den ersten Band der Reihe schon einmal gelesen, war dann aber aus Zeitgründen nicht zum nächsten Band gekommen. Seitdem standen die Bücher traurig Regal. Nun wollte ich der Trilogie neues Leben einhauchen und auch wenn ich den ersten Band theoretisch schon kannte, habe ich ihn noch einmal gelesen. Zum Überraschungsfaktor der Handlung kann ich deswegen nur eingeschränkt etwas sagen, da ich viele Plotwendungen doch noch wusste.

    Fangen wir aber am Anfang an: Lily Proctor ist unsere Hauptfigur und mein Einstieg mit ihr war etwas holprig. Es hat nicht direkt geklickt und ich habe etwa bis zur Hälfte des Buches gebraucht, um mich wirklich in sie hineinversetzen zu können. Dann aber habe ich ihre Entscheidungen und Handlungen sehr gut nachvollziehen können und fand sie eine würdige Heldin des Buches. Mit den Nebencharakteren des Buches hatte ich es da etwas leichter, hier hegt man direkt von Anfang an Sympathien und Abneigungen.

    Die Handlung spielt zum größten Teil in einem alternativen Salem, in dem Magie zum Alltag gehört. Wie Lily braucht man hier etwas Zeit, um sich an alles zu gewöhnen. Josephine Angelini hat ganze Arbeit geleistet, diese Parallelwelt vor meinem inneren Auge zum Leben zu erwecken und ich hatte Spaß dabei, all die kleinen Details zu entdecken und mehr über die Möglichkeiten der Magie zu lernen.

    Spannungstechnisch braucht die Handlung ein wenig, um in Fahrt zu kommen, dann wird es einem allerdings nicht langweilig! Besonders gut gefallen hat mir auch, dass der Romantikaspekt des sich anbahnenden Liebesgeflechts noch keinen allzu großen Teil einnimmt. Man bekommt hier und da einen kleinen Happen und ich habe auch schon einen Favoriten, aber die Spannung hält sich in die nächsten Bücher hinein. Dadurch bleibt mehr Raum, um die Charaktere kennenzulernen und die Geschichte detailreich zu gestalten.

    Alles in allem hat mir das Buch viel Spaß gemacht und ich bin direkt zu Teil 2 übergegangen! Eine klare Leseempfehlung für alle, die einmal eine andere Art von Hexen kennenlernen wollen und die Magie lieben.

  20. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (10.816)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Harry kann es kaum abwarten endlich die Sommerferien hinter sich zu bringen und seine Freunde in Hogwarts, der Schule für junge Zauberer und Zauberinnen, wieder zu sehen, als plötzlich der Hauself Dobby bei ihm erscheint und ihm das Leben schwer macht. Dobby bittet ihn nicht nach Hogwarts zurück zu kehren, da dort Gefahr für ihn lauert. Doch Harry lässt sich nicht beirren und ist zum Tag der Abreise in die Schule mit seinem Freund Ron am Bahnhof. Doch als die beiden durch das Portal zum Bahngleis 9 3/4 schreiten wollen, bleibt ihnen der Durchgang verwehrt. Voller Panik nicht rechtzeitig in Hogwarts zu sein, stehlen die beiden das fliegende Auto von Rons Vater und machen sich eigenhändig auf den Weg in die Schule, was natürlich Konsequenzen mit sich zieht und für ordentlich Gesprächsstoff sorgt. Doch nicht nur das wirbelt das Leben des kleinen Zauberlehrlings gehörig durcheinander. Denn Harry hört mysteriöse Stimmen, die sonst niemand hört und er besitzt die Gabe mit Schlangen zu sprechen, Parsel! Etwas, was nur einer neben Salazar Slytherin beherrscht, Lord Voldemort! Doch damit nicht genug: ein Grauen zieht durch die Mauern von Hogwarts, welches nach und nach immer mehr Opfer fordert. Die Freunde geben sich erneut auf eine aufregende Spurensuche.


    Ich habe dieses Buch bereits vor Jahren gelesen, noch bevor der ganze Hype um Harry Potter los gegangen ist. Doch ich muss sagen, dass mich das Buch auch damals schon sehr gefesselt hat. Die Schreibweise ist einfach grandios und die Ideen der Autorin schienen immer unendlich. Ich habe die Seiten damals regelrecht gefressen. Was mir immer wieder sehr gut gefallen hat, waren die detaillierten Beschreibungen der fremden Zauberwelt, man hat sich immer so gefühlt, als ob man direkt neben den Freunden steht und mit ihnen das Abenteuer erlebt. Spannend wurde beschrieben, wie Harry die Stimmen hört oder gegen die vermeintlichen Probleme angeht, die sich ihm in den Weg stellen. Man hoffte immer wieder, dass Professor Snape die Freunde nicht in die Finger bekommt und man hat immer mitgefiebert, wenn es darum ging Hauspunkte zu bekommen oder zu verlieren. Harry als Figur wächst in diesem Roman wieder einmal an seinen Aufgaben und kann sich immer auf seine Freunde verlassen. Genauso zuverlässig ist auch sein Gegenspieler Draco, der keine Chance verstreichen lässt, um den Freunden das Leben noch schwerer zu machen. Und dann natürlich ein erneuter Angriff durch Lord Voldemort, nicht direkt, jedoch durch einen seiner Flüche. Es war spannend bis auf die letzte Seite. Alle Charaktere und Orte waren wieder wunderbar ausgearbeitet. Einzig der Hauself Dobby ist mir mit seiner Art mörderlich auf den Sender gegangen und ich muss ehrlich gestehen, dass ich den kleinen Kerl in diesem Buch richtig hassen gelernt habe.


    Empfehlen möchte ich das Buch allen, die die erste Geschichte um den kleinen Zauberlehrling gut leiden konnten und jenen, die gern Träumen und eine ordentliche Portion Fantasy suchen. Egal ob jung oder alt, ihr werdet begeistert sein.


    • Taschenbuch: 368 Seiten
    • Verlag: Carlsen; Auflage: 1. (23. Februar 2006)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3551354022
    • ISBN-13: 978-3551354020
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
    • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 11,9 x 3,3 cm
  21. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (1.971)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Inhaltsangabe übernommen:

    Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt - und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
    Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert ... 

    Ich habe schon einige Thriller von Fitzek gelesen. Dass er mit Michael Tsokos zusammen ein Buch geschrieben hat, hat mich umso neugieriger gemacht. Sind die typischen Fitzek-Elemente, wie z. B. kurze, knappe, spannende und schauerliche Kapitel, enthalten? Ich kann ein definitives "JA!" als Antwort geben.

    Was mir zu Beginn des Buches positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass es einige, gut illustrierte Bilder gibt, die den Leser noch tiefer in die Geschichte ziehen. Durch die kurzen, spannenden Kapitel will man einfach immer nur noch eine Seite weiter lesen und schwupps - ist man beim Showdown angekommen. 

    Durch viele verschiedene Hauptprotagonisten und wechselnde Schauplätze hat das Buch keine Längen, sodass es durchweg spannend und nervenaufreibend war. Man fiebert immer wieder mit den einzelnen Charakteren mit. Mehr als ein mal habe ich mir selbst die Frage gestellt, was ich, z. B. an Lindas Stelle gemacht hätte - v.a. als es um die telefonische Obduktion ging. Auch empfand ich es als positiv, dass so mancher Charakter Ecken und Kanten hatte und es dem Auge des Betrachters überlassen wird, zu entscheiden, ob gewisse Entscheidungen tatsächlich positiv sind oder nicht. 

    Letztendlich ist es immer wieder faszinierend, auf welche Geschichten, Zusammenhänge und Rückschlüsse Thriller-Autoren kommen. Sehr gelungen fand ich, wie schlussendlich die losen Fäden zu einem Ganzen versponnen und zusammen geführt wurden. 

    Ich empfehle das ebook all denjenigen, die gute Nerven sowie eine Vorliebe für verworrene Geschichten haben und sich nicht vor Blut und Tot scheuen. Grandiose Pageturner!

  22. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.628)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Ich habe das Buch nun in der Nacht beendet und ich muss sagen, dass mich selten ein Buch so wütend zurück gelassen hat. Aber nun erst einmal von Beginn an. Die Aufteilung mit den drei Teilen fand ich sehr gelungen und auch, dass von vorneherein nicht klar war, was wirklich passiert ist. Wer mein Gezwitscher unter dem #GoneGirl mitbekommen hat, der hat auch da bereits gemerkt, wie mir das Buch auf den Zeiger gegangen ist. Dabei meine ich nicht den Schreibstil, denn der hat mir doch der Kraftausdrücke noch gut gefallen, aber die Charaktere und damit meine ich allesamt und nicht nur Nick und Amy waren mir unsympathisch von Beginn an.
    Nick ist für mich zunächst nur jemand, der immer den Weg des geringsten Widerstands geht. Nur nicht anecken, nur nicht so werden wie sein Vater, sondern immer nur gut und lieb. Ah, ging er mir auf den Keks. Denn in Wahrheit ist er so nicht und als ich endlich Hoffnung hatte, dass er endlich erwachsen wird und sich auch mal wehrt, knickt er wieder ein. Himmel hat er mich genervt.
    Aber ein Charakter, hätte ich während des ganzen Romans schütteln wollen, und gelinde gesagt, einmal war ich sogar richtig froh, dass ihr nicht alles gelang. Amy Elliott Dunne ist ein furchtbarer Charakter, so unsympathisch und falsch, manipulativ und arrogant ist mir selten untergekommen, wieso schreibe ich eigentlich selten, besser wäre noch nie.
    Am bescheuersten fand ich ihre Eltern. In diesem Punkt muss ich Nick recht geben, sie haben dieses Monster erschaffen und sehen es nicht. Ebenso daneben fand ich die Cops und auch Desi. Es ist wahrlich eine Kunst es hinzu bekommen, dass man als Leser mit keiner einzigen Figur der Handlung Mitleid oder Sympathie empfindet und auch diese Kunst ist auf der anderen Seite wiederum grandios.
    Dafür mich allerdings die Liebe zu einem Buch auch an den Charakteren hängt hat mich “Gone Girl” nicht so mitgerissen wie andere. Ich fand die Idee gut, die hinter Amys Motivation stand, aber nicht die Art der Ausführung und auch der blinde Glaube der Eltern, dass Amy einfach wundervoll ist. Auch der Schreibstil hat mich angesprochen mit dem Wechsel der Perspektive, aber gelinde gesagt, Amys Tagebuch war mir zu glatt und irgendwie habe ich immer im Hinterkopf eine Stimme gehabt, die mich warnte: Kann nicht sein, kann nicht sein…
    Vielleicht hätte mich das Buch noch etwas versöhnter zurückgelassen, wenn das Ende gestimmt hätte, für mich persönlich gestimmt hätte. Aber das war es einfach nicht, was ich vom Schluss erwartet habe. Denn wie falsch kann ein Bild in der Öffentlichkeit sein und wie ignorant die ermittelnden Beamten. Alles für mich nicht ganz schlüssig und auch etwas eigen.
    Eins hat dieses Buch aber bereits geschafft, dass ich mir die Verfilmung mit Sicherheit nicht auch noch antun werde. Egal ob Ben Affleck oder nicht, nein danke!

    Fazit

    “Gone Girl” von Gillian Flynn hätte mich mit ihrer Idee und den Aufbau überzeugen können, wäre da nicht die komplett unsympathischen Charaktere und das für mich unbefriedigende Ende.

  23. Cover des Buches Der Kastanienmann (ISBN: 9783442315222)
    Søren Sveistrup

    Der Kastanienmann

     (209)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Eine Frauenleiche wird grausam verstümmelt auf einem Spielplatz in Kopenhagen aufgefunden. Über ihr baumelt ein gebasteltes Kastanienmännchen. Motiv und Hintergrund für das Verbrechen an der Mutter eines achtjährigen Jungen sind unklar. Rätsel wirft vor allem das Kastanienmännchen auf, an dem der Fingerabdruck von Kristine Hartung gefunden wird. Das sechsjährige Mädchen ist die Tochter der Sozialministerin Rosa Hartung und war vor einem Jahr spurlos verschwunden. Der Fall gilt als aufgeklärt, da ein psychisch kranker Mann aufgrund von Indizien gefasst wurde und gestanden hatte, das Mädchen ermordet zu haben. 

    Mit dem aktuellen Mordfall sind die beiden Kriminalkommissare Naia Thulin und Mark Hess betraut, wobei insbesondere Hess, der bei seiner Verwendung bei Europol negativ aufgefallen und gerade zurück nach Kopenhagen geschickt worden ist, drängt, dass es eine Verbindung zwischen dem aktuellen Mord und der Entführung der kleinen Hartung geben musss. Dann passiert ein weiterer Mord. Wieder ist es eine junge Mutter und wieder wird ein Kastanienmännchen mit einem Fingerabdruck von Kristine Hartung gefunden. 

    Nach einem Prolog im Jahr 1989 setzt die Handlung im Oktober der Gegenwart ein und erstreckt sich über einen Monat. Der Psychothriller schockiert zunächst durch die Grausamkeit des Mörders und ist zudem so facettenreich und dynamisch erzählt, dass man als Leser durchgehend von der Handlung gefesselt ist. Die stetigen Perspektivwechsel sorgen für einen allumfassenden Überblick über die Geschehnisse ohne zu viel zu verraten. 

    Es herrscht eine unbehagliche Stimmung, da aufgrund der Symbolik des Kastanienmanns und der verstümmelten Frauenleiche mit weiteren Opfern zu rechnen ist. Dies gilt es für Thulin und Hess zu verhindern und dem Täter zuvorzukommen. Die Ermittlungen gestalten sich jedoch schwierig, da der Täter der Polizei stets einen Schritt voraus zu sein scheint und innerhalb der Polizeistrukturen in Kopenhagen kein Interesse besteht, den spektakulär aufgeklärten Mord an der Politikertochter Hartung wieder aufzurollen. 

    Thulin und Hess - beide starke und nur bedingt teamfähige Charaktere - haben dabei eine ganz unterschiedliche Herangehensweise und sorgen für kurzweilige und spannende Ermittlungsansätze, die zum miträtseln anregen. Immer dann wenn man denkt, kurz vor der Aufklärung des Falls zu sein, schafft es der Autor durch wohl dosierte Plottwists zu überraschen und der Handlung eine neue Richtung zu geben. 

    "Der Kastanienmann" ist ein komplexer, aber wohl durchdachter, schlüssiger Fall, der durch zwei interessante und eigenwillige Ermittler bearbeitet wird und auf den über 600 Seiten niemals langweilig wird. Es ist ein blutiger Psychothriller und wendungsreicher Pageturner, der niemals langweilig wird, ohne Effekthascherei auskommt und mit akribischer, authentischer Kriminalarbeit überzeugt. 

  24. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.188)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Sebastian Fitzeks Romane nehmen ihren Anfang oft mit der Frage „Was wäre, wenn…?“. „Splitter“ entstand, weil er sich fragte, was wäre, wenn wir unsere negativen Erinnerungen aus unserem Gedächtnis löschen könnten. Diese Idee ist gar nicht so futuristisch, denn in den letzten 10, 15 Jahren verzeichnete die neurologische Forschung erstaunliche Fortschritte. Ein Team am MIT entdeckte, dass sich Erlebnisse tiefer ins Nervengewebe des Hirns einbrennen, je traumatischer und schmerzhafter sie sind, weshalb angenommen wird, dass diese besonders starken Verbindungen irgendwann gezielt mit einem pharmakologischen Wirkstoff aufgelöst werden können. Substanzen, die eine vollständige Amnesie auslösen, gibt es bereits. Das Thema ist wirklich spannend; ich verstehe, dass Fitzek daraus einen Thriller konzipierte, obwohl in „Splitter“ natürlich so einiges schiefläuft…

    Eine einzige Sekunde zerstörte Marc Lucas‘ Leben. Eine einzige Sekunde, in der der Reifen platze und Marc das Auto frontal gegen einen Baum lenkte. Er erwachte im Krankenhaus – verletzt, aber am Leben. Seine schwangere Frau Sandra und ihr ungeborenes Kind überlebten den Unfall nicht. Sechs Wochen sind seither vergangen. Unter normalen Umständen würde Marc nie in das Auto eines Fremden steigen. Unglücklicherweise ist Normalität ein Luxus, auf den er keinen Anspruch mehr hat. Der Fremde stellt sich als Professor Bleibtreu vor, der experimentelle Forschung zum menschlichen Gedächtnis betreibt. Der Professor unterbreitet ihm einen verlockenden Vorschlag: Er bietet Marc an, ihn von den traumatischen Erinnerungen an den Unfall zu erlösen. Trotz anfänglicher Skepsis kann Marc der Aussicht auf Vergessen nicht widerstehen und willigt ein. Doch statt eines Neustarts erlebt Marc verstörende Episoden, die ihn an seinem Verstand zweifeln lassen. Verwirrende, schmerzhafte Bilder verfolgen ihn, bis er nicht mehr weiß, was echt und was eingebildet ist. Wird er verrückt – oder versucht sein Gedächtnis, ihm die Wahrheit zu zeigen?

    Das menschliche Gedächtnis ist ein mysteriöser Ort, über den wir noch immer viel zu wenig wissen, trotz aller Fortschritte, die die Wissenschaft vorweisen kann. Wir sind dem Rätsel, wie unser Gedächtnis funktioniert, auf der Spur, aber noch weit entfernt von einer Lösung. Sebastian Fitzeks Thriller „Splitter“ profitiert davon, dass viele Fragen auf diesem Gebiet bisher unbeantwortet sind. Obwohl die meisten Leser_innen wahrscheinlich nicht auf dem neusten Stand der Forschung sind, wirkt das Szenario, in das er seinen Protagonisten Marc Lucas hineinschleudert, plausibel und führt unweigerlich dazu, dass man sich auf Fitzeks Gedankenspiel einlässt. Würde ich meine negativen Erinnerungen löschen lassen, wenn es möglich wäre? Persönlich kann ich diese Frage verneinen, weil ich davon überzeugt bin, dass auch schmerzhafte Erlebnisse zur Ausbildung meiner Identität beitrugen, auf die ich nicht verzichten möchte. Dennoch kann ich nachvollziehen, dass Marc sich anders entscheidet, womit er eine Kette von Ereignissen auslöst, die Fitzek als Autor sicher einiges abverlangte. Es ist beeindruckend, dass er sich in der erratischen Handlung von „Splitter“ niemals verzettelt. Trotz der vielen perfiden Manöver, die seine Leser_innen absichtlich irritieren, erschüttern und durcheinanderbringen sollen, verliert er die paradoxe Logik, die alle Episoden miteinander verbindet, nie aus den Augen. Ich rechne ihm das hoch an, muss allerdings zugeben, dass ich mich etwas zu lange hingehalten fühlte. Marcs Geschichte gestaltet sich zunehmend verwirrend, präsentiert stetig neue Puzzleteile, die nicht zueinander passen wollen und ist nicht darauf ausgelegt, dass das Publikum dieses Puzzle eigenständig zusammensetzt. Fitzek versucht zu vermeiden, dass jemand das Rätsel vor seiner schockierenden Auflösung knackt. Es frustrierte mich, dass ich deshalb keine Vermutungen entwickeln konnte, was vor sich geht, was wiederum darin resultierte, dass ich ungeduldig wurde und mir nicht mehr die Zeit nahm, den Verlauf der Handlung zu reflektieren. Ich fieberte der großen Enthüllung entgegen, der Weg dorthin erschien mir zweitrangig. Zwar lädt „Splitter“ dazu ein, sich mitreißen zu lassen, doch mein mangelndes Interesse an den Stationen, die Marc durchläuft, war bestimmt kein gewünschter Nebeneffekt. Leider kann ich ebenfalls nicht behaupten, dass mich die schlussendliche Erklärung, was mit Marc geschieht und warum, wirklich überzeugte. Meiner Meinung nach schießt Fitzek zugunsten der Dramatik übers Ziel hinaus, denn ich zweifelte an der Glaubwürdigkeit des Verhaltens der involvierten Figuren. Sie überschreiten Grenzen, die die meisten Menschen vermutlich nicht mal gedanklich verletzen würden. Unabhängig der Umstände konnte ich mir schwer vorstellen, dass sie so weit gehen würden. Ich glaubte Fitzek einfach nicht und das bedeutet, dass er seinen Auftrag als Autor in meinem Fall nicht erfüllte.

    „Splitter“ ist ein flotter Thriller, der die Leser_innen mit einem bizarren Verwirrspiel in Atem hält, bis sie nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht. Nachdem meine letzte Erfahrung mit Sebastian Fitzek in dem politisch angehauchten „Amokspiel“ eher negativ ausfiel, freut es mich, dass er sich in diesem Buch wieder darauf besinnt, was er kann: psychische Achterbahnfahrten, die die Grenzen zwischen Realität und Wahn aufweichen. Ich denke, hätte er mir in „Splitter“ ermöglicht, selbst auf dem Rätsel von Marcs Geschichte herumzudenken, hätte sich dieser Effekt sogar noch intensiver bemerkbar gemacht. Bedauerlicherweise beansprucht Fitzek die finale Auflösung ganz für sich, wodurch die Lektüre für mich nicht so befriedigend war, wie sie hätte sein können und darüber hinaus von den unrealistischen Bedingungen dieser Auflösung überschattet wurde. Dass ganz normale Menschen zu solch eiskalter Skrupellosigkeit fähig sein sollen – davon konnte Fitzek mich nicht überzeugen.

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