Bücher mit dem Tag "netgalley"
593 Bücher
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.543)Aktuelle Rezension von: GeschichtenliebhaberinMeine Gedanken zum Buch:
Da aktuell die zweite Staffel der Serie herauskam, wollte ich nun unbedingt vorher die Reihe lesen. Und wow, einfach nur wow!
Schon der erste Band hier ließ mich nicht mehr los, ich konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil von Mona Kasten ist großartig - die Handlung war sehr gut aufgebaut, gleichzeitig war der Romance-Anteil in der Geschichte immer schön vorhanden, aber nie zu prominent. Bei all dem kam aber auch die Spannung und die Charakterentwicklung nie zu kurz. Man lernte erst einmal alle Figuren kennen und war am Ende des Buches richtig gespannt auf mehr, darauf, wie es wohl bei den einzelnen Personen weitergeht. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht nur aus der Perspektive der zwei Hauptfiguren erzählt wurde. Und Rubi's Familie, hach die war einfach nur zum Verlieben!
Das Ende des Buches war leider recht offen, was ich persönlich nicht gut finde. Da allerdings die anderen Bände der Reihe bereits erschienen sind, war das nicht wirklich ein Problem, da man ja ohnehin gleich weiterlesen konnte.
Mein Fazit:
Save Me - ein fantastischer Reihenauftakt zum Verlieben, der Lust auf mehr macht. Ganz große Leseempfehlung für alle, die sehr gut geschriebene New Adult-Romane voll Spannung, Romance, einer wohldurchdachten Handlung und einer tollen Charakterentwicklung lieben.
- Leigh Bardugo
Das Lied der Krähen
(1.697)Aktuelle Rezension von: FriekeInhalt
In Ketterdam, der pulsierenden Handelsstadt mit Hafen, hat sich Kaz Brekker von einem niemand zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot mit Gewinn in Millionenhöhe erhält, weiß er zwei Dinge: Mit diesem Reichtum wird er endlich rächen, was ihm in der Vergangenheit angetan wurde und er ist unmöglich allein dazu in der Lage diesen Auftrag zu erfüllen.
Mit einer Gruppe, bestehend aus fünf weiteren Gefährten, macht sich Kaz auf den Weg in den Norden. Die sechs sind hochgefährlich und professionell, wie kein anderer, doch keiner spielt mit offenen Karten. So auch Kaz nicht...
Meinung
Leigh Bardugo schaffte mit "Das Lied der Krähen" eine herausragendes Werk, das die Grenzen des Dagewesenen überschreitet. Der Leser wird von der düsteren Atmosphäre gepackt und in die mystische Welt hineingezogen. Es ist kein Ort, an dem man gerne leben möchte, doch fühlt man sich dank des bildhaften, flüssigen Schreibstils der Autorin geradezu magisch angezogen.
Die Geschichte in "Das Lied der Krähen" beschäftig sich nicht, wie so viele Werke, mit einer geradezu epischen Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse. Vielmehr betont es die Zwischentöne und die Intrigen, die für das Überleben in einer von Leid gezeichneten Welt vonnöten sind. Sie behandelt die ganz unterschiedlichen Motive, die Menschen zu den härtesten Dingen im Kampf um das Überleben und dem Wunsch nach Rache treiben.
Die Geschichte beginnt in Ketterdam, seines Zeichens Handelsstadt und geprägt von falscher Moral und Verrat. In der Stadt regiert das Geld und Moral kann nur dann berücksichtig werden, wenn es dem Zweck dient noch mehr Geld einzunehmen. Ketterdam ist dunkel, eng und schmutzig. Genau hier, in den dunkelsten Ecken treffen wir auf die Protagonisten, eine Gruppe junger Menschen, die neben dem Gesetz steht und von dem brillianten und gerissenen Kaz Brekker angeführt wird.
Leigh Bardugos präziser, packender Schreibstil lässt Ketterdam real werden und aufleben, die Verdorbenheit und Finsternis, die abschreckend sein sollte, zieht den Leser in ihren Bann. Es wirkt dunkel, gefährlich und doch faszinierend. Die Handlung ist rasant und und actionreich, die Dialoge humorvoll und unterschwellig sarkastisch und die Wendung halten den Leser bis zum Ende gefesselt.
Durch die verschiedenen Perspektiven gelingt es zu jedem der Figuren eine Bindung aufzubauen, man fiebert mit, ist enttäuscht, versteht auch möglicherweise fragwürdige Entscheidungen. Diese Einblicke machen die Gruppendynamik deutlich vielschichtiger, da ein jedes Mitglied eigene Motive hat, die sich nicht mit denen der anderen decken.
Der Kern des Romans ist ein scheinbar unmöglicher Raubzug, bei dem jedes Mitglied seine individuellen Stärken bis zuletzt ausspielen muss. Doch gleichzeitig ist der Raubzug nur ein kleiner Teil einer groß angelegten Verschwörung, deren Ausbrechen der Leser selbst verfolgen kann, da ein jedes Mitglied erst nach und nach seine Karten auf den Tisch legt.
Doch nicht nur diese intellektuelle Ebene macht den Roman so anziehend. Keine der Figuren entspricht einer typischen Heldenfigur. Sie sind zerrissene Menschen mit einer düsteren, gewaltvollen Vergangenheit, tiefgehenden Narben und gefährlichen Geheimnissen. Bardugo gelingt die meisterhafte Verknüpfung dieser vielschichtigen Figuren in einer Welt, in der Moral kein Richtwert ist und die Methoden für den Überlebenskampf schon lange nicht mehr ehrenhaft sind.
Das alles lässt die Figuren verletzlich und auf fast schmerzliche Art nahbar erscheinen. Die Vielseitigkeit wird noch durch die nicht sehr normativen Beziehungen der Figuren zueinander betont. Die traumatischen Erfahrungen und seelischen Narben führen zu komplizierten Beziehungsgeflechten, bei dem auf kurze Sicht kein Happy End möglich ist, wenn keine seelische Heilung stattfindet. Doch das so etwas nicht von jetzt auf gleich geschehen kann, zeigt das Buch und wird dadurch - einmal mehr - zu einer realitätsnahen Geschichte, die Themen wie Vertrauen und Vergebung untersucht und meisterhaft in den Handlungsstrang zu integrieren versteht.
Fazit
"Das Lied der Krähen" ist kein Roman, das den Kampf zwischen Gut und Böse stilisiert, sondern eine Geschichte über Macht, Verrat, Vertrauen und der Suche nach Vergebung. Das Setting ist eine gnadenlose Welt, die die Figuren auf die ein oder andere Art und Weise seelisch verstümmelt und hart gemacht hat. Die Charakterentwicklung ist tiefgründig, wie in selten einem Buch das ich gelesen habe. Die Geschichte saugt dich ein und lässt dich erst wieder los, wenn du sie komplett gelesen hast, und selbst dann verbleibt es in den Gedanken. Ein absolutes Muss für Fans des Fantasygenres.
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.474)Aktuelle Rezension von: GeschichtenliebhaberinMeine Gedanken zum Buch:
Wo der erste Teil der Reihe eher noch seinen Schwerpunkt darauf hatte, dass man alle Charaktere und die Welt in und rund um Maxton Hall erst einmal kennenlernt, da war dieser Teil der Zeitpunkt, an dem die Geschichte so richtig an Fahrt aufnahm. Die Geschichte war einmal mehr unglaublich gut geschrieben, fesselnd und voll von schönen Momenten zwischen Rubi und James. Ich konnte gar nicht anders, als das Buch zu lieben und es zu verschlingen! Ganz ganz großes 'Lesekino'. Richtig gut fand ich die Charakterentwicklung von Rubi, James und Lydia, insbesondere aber von James. Die Autorin schaffte es scheinbar mühelos, dass man jede Handlung der Charaktere (mit Ausnahme von Mortimer) verstand und mit ihnen mitfühlen konnte. Mona Kasten ließ mich hinter die Fassaden ihrer Figuren blicken wie kaum eine andere Autorin, einfach nur großartig!
Am Ende des Buches gab es leider einen fiesen Cliffhanger, zum Glück ist der letzte Band der Reihe allerdings schon erschienen, sodass man sofort weiterlesen kann.
Fazit:
Save you - eine richtig richtig gut gelungene, spannende Fortsetzung der Reihe. Ich kann es kaum erwarten, den letzten Teil der Reihe zu lesen! Ganz große Leseempfehlung für alle, die spannende New Adult-Pageturner voll Romance, liebenswerter Figuren und mit toller Charakterentwicklung lieben.
- Mona Kasten
Save Us: Special Edition
(2.056)Aktuelle Rezension von: Lovely_LottiSchade, dass die Maxton-Hall-Reihe hiermit beendet ist :-(
Ich habe mich bereits im ersten Kapitel von Band eins im Setting wohlgefühlt, und das hat sich im gesamten Verlauf auch nicht geändert. In Band 3 wurde die Geschichte aus noch mehr Sichtweisen erzählt, was grundsätzlich eine gute Idee ist, mit persönlich aber an der ein oder anderen Stelle etwas zu viel war.
Die Story fand ich aber durchgehend spannend und fesselnd und ich habe die Bücher förmlich verschlungen. Die Twists kamen unerwartet und sind teilweise schnell auf einander gefolgt.
Maxton Hall ist auf jeden Fall eine meiner Lieblingsreihen! - Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.325)Aktuelle Rezension von: MsStorymakerBuch bis Seite 174 gelesen. Spoiler folgen...
Wie Trauma verarbeitet wird, ist unterschiedlich, dass ist mir vollkommen klar. Doch finde ich es komisch, dass Sage auf einer Party Alkohol trinkt, obwohl Männer in ihrer nähe sind, die ihr potenziell wehtun können, da sie schon wegen Luca eine Panikattacke hatte.
Auch das sie ihrer (Halb)Schwester, der Tochter des Mannes der sie SAed hat, Bilder von Luca schickt und ihr erzählt, dass sie später mit Luca zusammen ist.
Natürlich habe ich vor geblättert und Alan hat sie gefunden und gezwungen zurückzukommen.
Wieso hat Sage Luca nicht einfach alles erzählt? Oder einer Therapeutin? Oder ihrer Mutter? Oder IRGENDJEMAND? Weil er Polizist ist? Idk.
Kann das Buch nicht weiterlesen, weil es mich stresst.
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
(1.307)Aktuelle Rezension von: Bookish_ThoughtsKerstin Gier war für mich früher einfach Magie pur ✨
Ich habe ihre Silber-Reihe und die Edelstein-Trilogie geliebt, sie waren ein riesiger Teil meiner Lesejugend. Ihr Schreibstil, die Fantasiewelten, der Humor… all das hat mich damals total verzaubert. Ich habe besonders Silber so oft gelesen, sie war meine Wohlfühl-Buchreihe. Ich würde sogar soweit gehen und sagen ihre Bücher waren mein Einstieg in die Fantasywelt der Bücher.
Als ich Vergissmeinnicht angefangen habe, kam dieses nostalgische Gefühl direkt wieder hoch. Es war, als würde ich kurz in meine alte Lesezeit zurückkehren mit einem warmen Lächeln.
Ich muss aber ehrlich sagen: Vielleicht bin ich einfach ein bisschen rausgewachsen aus dem Stil. Trotzdem war es schön, wieder in diese verspielte, verträumte Fantasy-Welt einzutauchen, die Kerstin Gier erschaffen hat.
Die Beziehung zwischen Matilda und Quinn fand ich richtig süß! Langsam, charmant und mit dieser typischen Kerstin-Gier-Leichtigkeit.
Auch wenn mich das Buch nicht ganz so gefesselt hat wie Silber, hat es mir ein Stück meines alten Lesezaubers zurückgegeben und allein dafür mochte ich es sehr. 💜
- Leigh Bardugo
Das Gold der Krähen
(988)Aktuelle Rezension von: Linahsa„Wie haben sie das bloß wieder geschafft?“, war ein Gedanke, der mir immer wieder in den Kopf gekommen ist, während ich dieses Buch gelesen habe. Wenn man ein Abenteuer mit komplexen Charakteren sucht, ist dieses Buch sicher das richtige!
Fangen wir mit dem Schreibstil an. Er war sehr ansprechend, durchgehend stimmig und hat eine passende Atmosphäre geschaffen, die perfekt zur düsteren, spannungsgeladenen Welt des Buches passt.
Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, die Autorin – oder vielmehr die Charaktere – seien einem immer einen Schritt voraus. Die Handlung war nie vorhersehbar, und man wurde immer wieder aufs Neue überrascht. Ich liebe einfach das Gefühl zu haben, auf jeder Seite wartet eine Überraschung - ein echtes Abenteuer also!
Dabei war die Geschichte in jedem Moment glaubhaft, die Handlungen der Figuren stets nachvollziehbar, und der gesamte Plot wirkte hervorragend durchdacht.
Die Figuren in dem Buch haben mich vor allem begeistert. Sie wirkten authentisch und auf ihre eigene Weise sympathisch. Jeder hatte seine individuellen Stärken und Schwächen, eine Geschichte, eine Vergangenheit, die ihn oder sie geprägt, geformt oder sogar gequält hat.
Man hat das Gefühl bekommen, dass die Figuren nicht nur eine gemeinsame schwer zu meisternde Mission hatten, die sie alle vereinte - sie hatten auch eine persönliche, teils geheime Herausforderung, die sie meistern mussten. Dementsprechend waren viele tolle Charakterentwicklungen dabei!Das Einzige, was mir ein wenig gefehlt hat, war ein wenig Romantik - aber auch nur ein kleines bisschen. Ich fand es zwar sehr angenehm, dass es weder explizite Szenen noch übertrieben, wenig glaubhafte Liebesbekundungen gab. Die romantischen Momente blieben dezent und zwischen den Zeilen, was gut zur Geschichte gepasst hat. Ein Hauch mehr hätte mich trotzdem gefreut.
Letztendlich ändert es aber nichts daran, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat und der Plot und der Schreibstil wirklich grandios waren.Insgesamt also eine eindeutige Empfehlung.
Sternebewertung:
Plot: 5/5
Originalität der Geschichte: 5/5
Charaktere und ihre Entwicklung: 10/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtwertung: 5/5 - Leigh Bardugo
Goldene Flammen
(1.484)Aktuelle Rezension von: wrld-ofbooksIch bin ehrlich: Ich weiß bis jetzt nicht so ganz, wie ich dieses Buch finden soll. Gelesen habe ich Goldene Flammen im Rahmen eines Buchclubs und vermutlich hätte ich es mir sonst eher nicht selbst ausgesucht.
Das Buch hatte definitiv seine starken Momente und ich kann absolut sehen, was Leigh Bardugo damit erzählen wollte. Die Welt und die Grundidee sind interessant und stellenweise auch wirklich gut gemacht. Trotzdem hat mich die Geschichte emotional einfach nicht richtig gepackt. Ich habe nicht mitgefiebert, nicht mitgelitten und genau das hat mir ein bisschen gefehlt.
Zwischendurch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass ich eigentlich mehr fühlen sollte, als ich am Ende wirklich getan habe. Es war okay, stellenweise spannend, aber eben kein Buch, das mich komplett abgeholt oder nachhaltig beeindruckt hat.
Am Ende bleibt für mich ein solides Buch, das sicher seine Zielgruppe hat, nur leider war ich nicht ganz Teil davon. Für mich sind es maximal 3,5 Sterne. Nicht schlecht, aber auch kein Highlight. - Julia Quinn
Bridgerton - Daphne & Simon
(679)Aktuelle Rezension von: Claudia86„Der Duke und ich“ ist der erste Teil der Bridgerton-Saga von Julia Quinn. Die Protagonistin in diesem Teil ist Daphne. Daphne wurde bei ihrem Debüt von der Königin als „Juwel“ der Ballsaison auserkoren. Doch was kommt nun?
Mit Hilfe des Duke of Hastings, Simon Basset, erhofft sich Daphne den Mann fürs Leben zu finden. Denn wenn er ihr den Hof macht, wird ihr Wert auf dem Heiratsmarkt erhöht und er kann sich die penetranten Mütter heiratswilliger Töchter vom Hals halten.
Der Schreibstil von Julia Quinn lässt einen direkt in die Geschichte eintauchen. Auch wenn es im 19. Jahrhunderts spielt, hat man doch das Gefühl, dass die Geschichte sehr modern erzählt wird. Das Rätsel um Lady Whistledown ist schon wirklich spannend erzählt. Auch wenn ich, dank Netflix, schon weiß, wohin das führen wird, habe ich es doch sehr gern gelesen.
Die Bridgertons muss man einfach ins Herz schließen. Violet, als verwitwete Lady Bridgerton, hält ihre Familie zusammen. Und so freue ich mich, auch außerhalb der Netflix-Serie, die Familie noch genauer kennenzulernen. Die Nebencharaktere dieser Geschichte haben mir auch sehr gefallen.
Die Handlung hat die Autorin gelungen strukturiert und so fiebert man als Leser einfach mit, wie es wohl mit Daphne und Simon weitergehen wird.
Man lernt Daphne als toughe junge Frau kennen, die genau weiß was sie will und sich auch gegenüber Männern zu behaupten weiß. Simon jedoch wirkt schüchtern und zurückhaltend. Aufgrund der Zurückweisung, die er zeitlebens durch seinen Vater erfahren hat, scheint er nahezu traumatisiert. Doch dem Spiel zwischen den beiden folgt man gern, auch wenn man die Netflix-Serie bereits kennt.
Mittlerweile gibt es hier ja auch unterschiedliche Covervarianten zu der Geschichte. Entweder mit den Serienprotagonisten, als edles farbiges Cover oder eben clean als modernes Romancover. Welches gefällt Euch am besten?
„Bridgerton“ ist eine Geschichte, die modern ist und gut unterhält. Und auch als Fan der Serie auf Netflix kann man hier noch einiges erfahren.
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was bisher verloren war
(499)Aktuelle Rezension von: Anna_IstMeinVornameDas Buch ging direkt los, wie der 1. Band geendet hat. Es war spannend und natürlich habe ich auf manche Handlungen bezüglich Quinn und Mathilda gewartet und wurde nicht enttäuscht.
Die Sache mit dem Tatto welches Quinn gesehen haben will, hat mich doch überrascht. Sie hatte ich ja so gar nicht auf dem Schirm, habe immer nur bei dem Großvater spekuliert.
Die Geheimhesellschaft lässt bezüglich des Administrator auch noch einige Fragen offen, die hoffentlich im 3. Band geklärt werden.
Ich habe es genossen zu lesen, der Schreibstil ist so Federleicht und fließend. Auf zum 3. Band.
- Leigh Bardugo
Eisige Wellen
(1.077)Aktuelle Rezension von: OndinaLeider sehr enttäuschend nach dem ersten Teil. Ich hatte einen besseren Spannungsbogen erwartet, der aber nicht kam. Es ist im Prinzip nichts passiert. Die Spannungen in der Romanze haben mich auch nicht überzeugt. Ich finde die Reihe leider zu langweilig und überschätzt. Werde den dritten Teil nur überfliegen, weil ich das Ende kennen möchte.
- Olivie Blake
The Atlas Six
(396)Aktuelle Rezension von: WauwuschelIn einer magischen Welt, in der Medäer und Nicht-Medäer koexistieren, werden sechs begabte Magier ausgewählt, die für ein Jahr in der geheimen alexandrinischen Gesellschaft studieren können. Doch am Ende bleiben nur fünf von ihnen übrig, die über Macht und Wissen der ganzen Welt verfügen können.
“Vielleicht wurden sie innerlich in kleine Stückchen zerlegt, dann jedes Moralsinns beraubt und anschließend aus weniger menschlichen Teilen wieder zusammengeflickt. Vielleicht verkümmerten seine früheren Wertvorstellungen, wie ein rudimentärer Schwanzfortsatz. Ein kleiner Knubbel am Ende einer philosophischen Wirbelsäule.” -Tristan, einer der Auserwählten
Es gibt wohl kaum ein Buch, das so stark gehyped wurde und trotzdem überall grottenschlechte Bewertungen vorzeigt, wie dieses hier. Hinzu kommt, dass die Bewertungen in den nächsten zwei Büchern der Reihe nur noch schlechter werden, weshalb ich gedacht habe, dass ich mir endlich ein eigenes Urteil bilden sollte. Und ich muss gestehen, so schlecht ist es nicht, wirklich gut aber auch nicht, sodass meine Meinung mit drei Sternen schlussendlich neutral ist. Das Cover ist schlicht, aber schön, doch die Zeichnungen der Charaktere in dem Buch waren total unnötig. Tatsächlich hat mir der Schreibstil ganz gut gefallen, er liest sich flüssig und ist teilweise zwar sehr ausschweifend, aber es passt zum Buch und vor allem passt es zu den Personen, denn wir bekommen die Sichtweisen von jedem der Auserwählten vorgelegt.
Gehen wir mal zusammen die größten Kritikpunkte durch und schauen, was dran ist. Das erste, was vielen missfällt, ist die unterentwickelte und unklare Welt bzw. Magiesystem. Nun hat mir das Worldbuilding recht gut gefallen, denn wir haben Medäer, die ganz vielschichtige Magie wirken können, wodurch die Story viel Handlungsspielraum bekommt. Wir sind zwar fast die ganze Zeit in der Bibliothek in London, aber auch die wurde interessant und schlüssig gestaltet. Es ist nicht komplex, doch ich kann verstehen, dass es manchen nicht gefällt, wie vage es bleibt und dass es keine genauen Regeln gibt. Manche Kandidaten müssen ihre wahre Magie sogar erst finden, was Zeit in Anspruch nimmt, aber im Großen und Ganzen ist der Aspekt noch das Beste im Buch. Die Geschichte zieht sich auch über ein Jahr, was zeitlich passt, sich aber wirklich ziehen kann.
Außerdem wird die schwache oder langweilige Handlung kritisiert, die keine echte Plotentwicklung zulässt und hier muss ich zustimmen. Wenn man ein Buch in die Hand nimmt, das mit Dark Academia wirbt, erwartet man viel Spannung und Kämpfe, bis eben einer stirbt wie versprochen. Stattdessen wird monatelang, über ewig viele Seiten hinweg nur gelernt und gelernt und das Gelernte angewendet. Die Kandidaten versuchen sich gegenseitig einzuschätzen und es gibt einige psychische unterschwellige Kämpfe, aber das wars und selbst das Finale kann man nicht als solches bezeichnen. Es stimmt, dass man wegen dem kleinen Cliffhanger weiterlesen möchte, aber es ist kein Muss und man könnte das Buch jederzeit pausieren und ein anderes Mal weiterlesen, was nicht der Sinn eines guten Buches ist. Denn eigentlich ist es ein Kampf um einen festen Platz in der alexandrinischen Gesellschaft, aber davon spürt man nichts.
Weiterhin wird große Kritik gegenüber den langweiligen und flachen Charakteren ausgesprochen und auch das kann ich verstehen. Manche Personen mag man, andere hasst man gefühlt aus Prinzip, doch zu keinem von ihnen konnte ich eine emotionale Verbindung herstellen und das war schade. Trotzdem hat es teilweise Spaß gemacht, ihnen zuzuschauen, wie sie die Geheimnisse des Universums entschlüsseln und die Gesellschaft sowie ihre Moral hinterfragen. Es kommt zu interessanten Szenen, die allein dafür sorgen, dass man das Buch nicht abbricht. Die Entwicklung der Personen ist zwar sehr langsam, aber man merkt Unterschiede gegen Ende des Buches, was hoffentlich den zweiten Teil des Buches interessanter macht. Auch haben wir keine Liebesgeschichte, was für mich ein Plus ist. Intime Szenen sind dabei, ja, aber nur sehr sporadisch, sodass sich auf die Handlung fokussiert wird, oder zumindest auf die, die vorhanden ist.
Libby und Nico sind die Physiomagier, die Materie verändern können und sehr mächtig sind. Sie ist die klischeehafte gute Person, die voller Selbstzweifel ist und er der charmante Junge. Zwischen ihnen hätte was passieren können, aber das ist nicht geschehen und besonders Nico hat seine eigenen Motive. Im ersten Abschnitt, als sie mit Wurmlöchern und der Zeit herumgespielt haben, war es noch ein wenig spannend, das hat sich aber mit der Zeit gelegt.
Tristan ist der einzige Medäer, der seine eigene Kraft nach und nach kennenlernt und auch wenn sie interessant ist und Potenzial hat, ist die Entwicklung sooo langsam, dass das Interesse schnell wieder vergeht. Reina ist die einzige Person, die man verstehen kann, denn sie hält sich aus dem Theater raus, ist schlau, macht ihr eigenes Ding und ist durch ihre ungefilterte Macht und Kampfkunst eine der Stärksten. Hier erhoffe ich mir in den Folgebänden am meisten.
Parisa, Telepahtin, und Callum, Empath, sind diejenigen, die ein wenig Fortschritt in die Story bringen und gefährlich manipulativ sind. Sie haben jeweils ihre eigene Agenda und haben keine Skrupel. Ihre psychische Macht ist berauschend, aber sie wird nicht so oft eingesetzt und richtig in Szene kommen sie nicht. Außerdem täuschen sie alles und jeden und spinnen ihre Intrigen, deren Ergebnisse den Leser bei Laune halten, aber sie auch wieder super viel Zeit brauchen.
Zum Schluss gehe ich noch auf den Kritikpunkt über die langweiligen Dialoge und die gezwungen zum Nachdenken anregenden Sätze ein, die mit der Zeit nerven. Man merkt, dass die Autorin viele Theorien über das Universum hat, wie beispielsweise das Raum-Zeit-Gefüge oder der Kampf der Fronten Wissen-ist-gefährlich-und-nicht-jeder-darf-es-beseitzen Vs. Wissen-muss-frei-zugänglich-für-jeden-sein, und sie gezwungen in dem Roman etabliert. Kein junger Erwachsener führt solch tiefsinnige Gespräche aus dem Nichts, was 70% der Dialoge unbrauchbar macht. Der Rest wiederum verspricht Spannung und der Hintergrund des Buches sowie die Motive der Machtpersonen kommen nach und nach ans Licht, was wiederum den zweiten Band gut vorbereitet.
Insgesamt muss sich jeder ein eigenes Bild über das Buch machen, denn es hat viele berechtigte Kritikpunkte, während die eigentliche Prämisse vielversprechend ist!
- Nele Neuhaus
Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4)
(1.852)Aktuelle Rezension von: knuddelbackeMit "Schneewittchen muss sterben" habe ich das erste Mal ein Buch der Autorin gelesen. Sicherlich ist es schön, die anderen Teile davor gelesen zu haben, ist aber absolut kein muss für dieses Buch. Auf Grund des Umfanges war ich am Anfang etwas skeptisch, auch weil der Schriftsatz sehr eng und klein gewesen ist. Völlig überraschend daher für mich, dass ich das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen hatte. Der Ausgangspunkt ist ein 11 Jahre zurückliegender doppelter Mordfall, bzw Vermisstenfall und ein daraus resultierender Indizienprozess. Der verurteilte Mörder hat seine Haftstrafe abgesessen und kehrt in das Dorf des Geschehens zurück. Und die Dorfgemeinschaft steht dem damaligen Mordfall in fast nichts nach. Gewalt , Intrigen und Hetze finden statt. Längst vergangene und teilweise verdrängte Erlebnisse drängen an die Oberfläche zurück und bilden ein spannendes Gerüst für diesen Kriminalroman. Sprachlich ist das Buch leicht verständlich geschrieben, so dass man sich vollends auf die Geschichte und die Verstrickungen innerhalb der Dorfgemeinschaft konzentrieren kann. Einige Charaktere sind echte Stereotype, andere gefallen mir sehr gut. Es wird viel mit Vorurteilen gespielt aber alles in allem ist hier wirklich ein spannender Kriminalroman gelungen , den ich kaum mehr aus den Händen legen konnte. Auch wenn das Ende dann etwas konstruiert wirkte, eine klare Leseempfehlung
- Laura Kneidl
Verliere mich. Nicht.: Special Edition
(1.820)Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage3,5 Sterne
Sage hat sich dafür entschieden, ihr neues Leben vor ihrem alten Leben zu schützen, so gut es geht. Damit Luca es nicht schafft, ihr Geheimnis aufzudecken, hat sie sich von ihm getrennt, doch sie bereut die Entscheidung sehr und vermisst ihn jeden Tag. Auch ihre Wohnsituation sowie ihre Freundschaft zu April leiden unter dieser Entscheidung. Luca versucht alles, um sich von Sage fernzuhalten, doch als er merkt, dass es nicht möglich ist, bittet er Sage um eine zweite Chance. Nun steht Sage vor der Entscheidung, ob sie sich für ihr Glück entscheidet oder für ihre Sicherheit.
Anfangs hat mir Teil 2 der Reihe besser gefallen, da er sich weniger mit der Vergangenheit von Sage beschäftigt. Doch das Drama zwischen ihr und Luca war absolut unnötig und inszeniert, was mich nochmals darin bestätigt hat, dass ich aus dem New Adult Genre herausgewachsen bin. Ich kann mich mit den Themen von jungen Erwachsenen und dem damit verbundenen Drama nicht mehr identifizieren. Ich mag es, wenn ernste Themen in Geschichten eingearbeitet werden, doch ich bevorzuge entweder eine ruhige oder spannende Erzählweise, jedoch ohne Drama. Der Freundeskreis in der Reihe gefällt mir weiterhin sehr gut, alle sind sympathisch und es ist eine bunte Mischung an Charakteren vorhanden, doch aufgrund der vorher genannten Punkte werde ich die Reihe leider trotzdem nicht weiterverfolgen. Wer jünger oder junggeblieben ist und sich im New Adult Genre zu Hause fühlt und mit dem triggernden Thema kein Problem hat, dem wird die Geschichte vermutlich gefallen.
- Tomi Adeyemi
Children of Blood and Bone
(496)Aktuelle Rezension von: marie_dIch habe lange Zeit dieses Buch gesucht ohne dass ich es wusste. Ich konnte es nicht weglegen und war froh mir direkt die beiden weiteren Teile gekauft zu haben. Eine Welt in die man eingetaucht sein muss. So magisch war für mich ein Buch schon lange nicht mehr. Die Geschichte von Zélie war genau das was ich brauchte. Genau die Art von Fantasy Buch. Eine Welt die so fantastisch ist, aber unserer Welt nicht ähnlicher sein könnte.
- Mary E. Pearson
Der Glanz der Dunkelheit
(1.260)Aktuelle Rezension von: BooksQuills"Der Glanz der Dunkelheit" ist der gelungene Abschluss der Chroniken der Verbliebenen von Mary E. Pearson.
Lia und Rafe konnten aus Venda fliehen und reiten nach Dalbreck, der Heimat Rafes. Doch Lia spürt, dass sie in Morrighan ihrer Bestimmung folgen muss. Schweren Herzens trennen sie sich.
Werden die verfeindeten Königreiche Frieden finden? Wie geht die Geschichte für Lia, Rafe, Kaden und alle anderen lieb gewonnenen Charaktere weiter?
In diesem letzten Band gab es in der Mitte des Buches kurze Längen, die dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan haben. Die Spannung wurde über die gesamte Handlung hoch gehalten und es gab einige Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hatte oder auf die man nicht zu hoffen gewagt hatte.
Alle Charaktere haben sich wahnsinnig weiterentwickelt, passend zu all den Erfahrungen, die sie gemacht haben.
Zum Schluss kam das Ende schnell aber nicht übereilt.
Mary E. Pearson hat einen schönen Abschluss gefunden, in dem der Leser sich ausmalen kann, wie die Zukunft aller Königreiche aussehen kann.
Ganz klare Leseempfehlung mit 5/5 ♥️
- Caroline Wahl
Windstärke 17
(693)Aktuelle Rezension von: AukjeNach dem Freitod ihrer Mutter, vor zwei Monaten, ist Ida total neben der Spur, fühlt sich schuldig und möchte noch nur noch aus ihrer Kleinstadt verschwinden. Also Bucht sie spontan ihr Ticket mit dem sie ursprünglich zu ihrer Schwester Tilda und Victor nach Hamburg fahren wollte um, und fährt nach Rügen. Ohne Plan nur mit einem alten Koffer, ein paar Klamotten und ihrem MacBook, kommt sie nun dort an und weiß erst einmal nicht wohin. Durch Zufall lernt sie Kurt kennen, der ihr einen Job in seiner Kneipe 'Robbe' anbietet und sie gemeinsam mit seiner Frau Marianne bei sich zu Hause aufnimmt. Am Anfang etwas skeptisch beginnt Ida aber immer mehr das Familienleben mit Kurt und Marianne zu genießen. Doch sie schafft es nicht diese ständige Wut in ihrem Bauch zu verlieren. Doch dann lernt sie Leif kennen, der eigentlich in Hamburg lebt und ein aufstrebender DJ ist, jedoch nun wieder auf Rügen lebt um sich um seinen an Demenz erkrankten Großvater zu kümmern. In seiner Gegenwart beginnt sie langsam so etwas wie Glück zu empfinden, bis sie eine Nachricht erhält, die droht ihr Leben wieder völlig aus der Bahn zu werfen.
Dieses Buch ist der Folgeroman von '22 Bahnen' und wieder wunderschön und berührend erzählt. Da der Schreibstil von Caroline Wahl so angenehm ist kann man das Buch an einem Tag durchlesen. Genau wie im Vorgänger kann man sich wieder ab der ersten Seite in die Story finden und zu den einzelnen Charakteren einen Bezug aufbauen.
SPOILER:
Besonders gefreut hat mich, dass man erfährt das Tilda und Victor immer noch zusammen und mittlerweile Eltern von Zwillingen sind.
- Marah Woolf
Götterfunke 2. Hasse mich nicht
(678)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Jess kämpft nicht nur gegen ihr Verliebtsein in Cayden, sondern beginnt andere Mädchen vor ihm zu warnen. Sie wird zunehmend Spielball der Götter. Agrios will sie weil sie Diafani ist dazu benutzen, die Macht von Zeus zu übernehmen und Zeus will sie benutzen, um genau diese Macht zu schützen.
Perfekte Fortsetzung des ersten Bandes, in dem wir mehr über Schattendämonen erfahren und neue Darsteller auftauchen.
Matheo war mir von Anfang an suspekt. Meine Intuition trügte mich nicht, wie sich zum Schluß herausstellte.
Zudem kommt hier eine italienische Dame ins Spiel, die mit ihren Informationen über die Götter bei Jess erheblich viel Hass in Bezug auf Cayden aufkommen lässt.
- Tillie Cole
All Your Kisses
(431)Aktuelle Rezension von: Nina_VoEs ist ist ein Buch, das man nicht einfach liest, man fühlt es. Tief im Herzen. Und oft mit Tränen in den Augen.
Die Geschichte beginnt, als Poppy fünf Jahre alt ist. Genau in dieser Zeit zieht ein Junge namens Rune nebenan ein. Die beiden werden Nachbarn und fast sofort unzertrennlich. Doch während diese neue Freundschaft entsteht, liegt Poppys geliebte Oma im Sterben. Kurz vor ihrem Tod gibt sie Poppy eine besondere Aufgabe mit auf den Weg. Sie soll in ihrem Leben tausend Boy Kisses sammeln, Küsse, die sich so besonders anfühlen, dass einem das Herz dabei fast zerspringt.
Jeder Kuss wird auf einem kleinen, rosafarbenen Zettel festgehalten und in ein Glas gelegt. Darauf stehen Erinnerungen wie:
Kuss unter dem Kirschblütenbaum mit meinem Rune. Mein Herz wollte zerspringen.
Von diesem Moment an ist klar Rune ist nicht einfach nur ein Junge aus der Nachbarschaft er ist Poppys Seelenverwandter. Gemeinsam wachsen sie auf, teilen Glück, Lachen und unzählige dieser Momente. Der Kirschblütenbaum, der Lieblingsort ihrer Oma, wird zu einem Symbol ihrer Liebe und zu ihrem ganz eigenen Zufluchtsort.
Doch mit 15 Jahren ändert sich alles. Rune erfährt, dass seine Familie zurück nach Norwegen ziehen muss. Beide sind am Boden zerstört vor allem Rune, der ohne Poppy einen großen Teil von sich selbst verliert. Und während er weg ist, geschehen Dinge, die alles für immer verändern.
Mehr möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht verraten.
Was ich aber sagen kann: Dieses Buch hat mich zerstört und gleichzeitig auf die schönste Art wieder zusammengesetzt. Ich habe so viel geweint und trotzdem war jede Seite es wert.
Dieses Buch ist traurig, ja. Aber es ist auch voller Liebe, Hoffnung und Tiefe. Es geht um Verlust, um Abschied, um das Erwachsenwerden aber vor allem um eine Liebe, die selbst das Schwerste übersteht. Die Dynamik zwischen Rune und Poppy ist wunderschön, der Schreibstil emotional und poetisch. Man leidet mit ihnen, man lächelt mit ihnen.
Diese Geschichte zeigt, was es bedeutet, jemanden über alles glücklich machen zu wollen selbst dann, wenn es einen selbst etwas kostet.
⭐ 5 von 5 Sternen und ehrlich gesagt wären es noch mehr, wenn es möglich wäre.
Dieses Buch hat sich einen festen Platz in meinem Herzen.
- Abigail Owen
The Games Gods Play – Schattenverführt
(453)Aktuelle Rezension von: Ely90Ich begann das Buch aus Neugier zu lesen; das Cover ist wunderschön gestaltet und versprach eine epische Geschichte. Nach den ersten 200 Seiten wollte ich aufhören: Obwohl ich nur die „Hunger Games“- und „Percy Jackson“-Filme kannte, wirkte es wie eine Kopie.
Der world building ist anfangs minimal, da die Götter auf der Erde leben, entwickelt sich aber später weiter, als die Teilnehmer der „Crucible“ auf dem Olymp landen.
Die verschiedenen Prüfungen der „Crucible“ sind tödlich, grausam und detailliert. Nur ein Detail in einer Prüfung störte mich: Im Labyrinth wurde Dex wahnsinnig, und seine Augen waren weiß, als trüge er einen Schleier. War ich der Einzige, der in diesem Moment Viktor Krum im Labyrinth aus „Harry Potter und der Feuerkelch“ vor Augen hatte?
Am Ende findet die Geschichte einen epischen Abschluss, und das Ende öffnet buchstäblich die Tür zum zweiten Band. Ich hoffe, dass ich nun mehr eigene Ideen des Autors lesen werde als Anleihen aus anderen Geschichten.
Was den Stil und die romance Teil angeht (die ich genau richtig dosiert und zum Glück nicht zu spicy fand), hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Ich gebe ihm nicht mehr als 3,5 Sterne, weil mich die vielen Anleihen bei anderen Büchern wirklich gestört haben.
- Mona Kasten
Lonely Heart
(787)Aktuelle Rezension von: abouteverybookDieses Buch hat mir das verdammte Herz gebrochen. Aber erstmal von Anfang an:
Rosie hat einen Charakter, der stärker nicht sein könnte. Trotz all dem was passiert ist, rafft sie sich immer wieder auf und kämpft. Ich konnte ihre Gefühle so gut nachempfinden und mich so sehr mit ihr identifizieren, dass ihr Schmerz mir auch wehgetan hat. Manche Situationen, gerade mit ihrem Vater, hat sie einfach so hingenommen, was mir so leid getan hat, weil sie das Ganze doch nicht einfach hinnehmen muss.
Adam hat es mir am Anfang etwas schwer gemacht. Er ist sehr verschlossen, aus gutem Grund, aber dadurch war es etwas schwerer Zugang zu ihm zu finden. Dennoch wurde schnell klar, dass Adam ein guter Mensch ist.
Adam und Rosie haben eine Verbindung, die einfach nur der Wahnsinn ist und so unglaublich süß. Ich war so interessiert an den beiden, wobei die Story auch extrem süchtig gemacht hat und ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Der ganze Plot war auch nur zum Mitfiebern. Ich habe mich mit den Charakteren aufgeregt und auch mit ihnen getrauert. Und ja, ich habe mich extrem viel aufgeregt, gerade über Kayla, die mir von Anfang an alles andere als sympathisch war.
Dann kam das Ende, was mir mein Herz in Millionen kleine Stücke zerbrochen hat. Es tat so weh, dass ich direkt nach dem zweiten Band greifen musste. Und nur mal so vorab: Dieser hat es auch echt in sich.
Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne und zähle es zu meinen Jahreshighlights. Es war so schön endlich mal wieder etwas von Mona zu lesen und sich so wohl mit den Charakteren zu fühlen. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung! - Mona Kasten
Fragile Heart
(520)Aktuelle Rezension von: luisa2004Inzwischen ist es einige Zeit her, dass Adam in den Entzug gegangen ist und den Kontakt zu Rosie abgebrochen hat. Diese hat sein Verhalten sehr mitgenommen und wollte eigentlich mit Adam abschließen - als er plötzlich wieder vor ihr stand.
Episodenweise war die Handlung wirklich spannend, an anderen Stellen eher langwierig. Es hätte sicher nicht geschadet, ein paar Seiten am Anfang und am Ende zu kürzen. Im Mittelteil dagegen hat mich überzeugt und ich hätte mir sogar gewünscht, wenn er noch etwas ausgebaut worden wäre.
Insgesamt eine passende Fortsetzung, die jedoch nicht an Band eins herankommt.
- L. J. Shen
Vicious Love
(659)Aktuelle Rezension von: maikereadz>> Sie war wie Voldemort. Niemand durfte ihren Namen aussprechen, und wenn ich anwesend war, tat Dean so, als würde sie nicht existieren. << - S. 180
💭 Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich mit sehr gemischten Gefühlen zurückgelassen.
Der Schreibstil war angenehm zu lesen und sehr bildlich dargestellt, wodurch ich gut in die Geschichte gekommen bin. Die ersten paar Kapitel erzeugen bereits viel Spannung, wodurch man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Dabei gibt es auch ein paar Rückblicke aus der Vergangenheit, die nochmal mehr die Situation zwischen den Protagonisten darstellt. Die Grundidee bietet dabei viel Potential und die Enemies-to-Lovers-Vibes zwischen den Protagonisten ziehen einen förmlich in den Bann. Allerdings hat sich die Verbindung zwischen Vicious und Emilia immer mehr in eine toxische Beziehung entwickelt, die mir nicht gefallen hat. Dabei fiel es mir vor allem schwer mich auf Vicious einzulassen und ich konnte seine Handlungen nur schwer nachvollziehen. Seine derbe Sprache und vor allem sein Verhalten gegenüber Emilia haben ihn nicht sympathisch wirken lassen. Emilia lässt sich dabei viel von ihm gefallen und erscheint sehr naiv. Ich hätte mir von ihr mehr Charakterentwicklung und Stärke gewünscht. Allgemein wäre ich gerne mehr in der Gefühlsebene der Protagonisten abgetaucht.
Zum Ende hin hat mir die Story noch einmal besser gefallen und durch den Rachefeldzug von Vicious wird es noch einmal spannend. Auch wenn mich die Story nicht komplett überzeugen konnte und ein paar Stellen etwas schleppend waren, bin ich neugierig auf den nächsten Teil.
💭 Fazit:
Eine Geschichte, die mich leider nicht komplett überzeugen und eher wenig berühren konnte. Der Einstieg ist spannend, allerdings entwickelt sich die Beziehung zwischen den Protagonisten immer mehr in eine toxische. Das Ende hat mir noch einmal besser gefallen und ich bin gespannt auf Band 2.
3,5/5 ⭐️ - Marie Niehoff
When The King Falls
(657)Aktuelle Rezension von: Julia_SorekIch fand es fing schon irgendwie mysteriöse und geheimnisvoll an 👍
Die Story ist sehr spannend, zwischendurch war sie für mich etwas eintönig, da nicht wirklich was passiert ist 😅 dass hatte sich aber schnell gelegt und ging dann spannend wie am Anfang weiter 👍🥰😍
Ich habe Florence Gefühle so sehr mit gefühlt, als wäre ich wirklich dabei gewesen 👍
Das Ende ist zu krass 🫣😱 bin so gespannt wie es in Band 2 weitergeht 👍🥰























