Bücher mit dem Tag "neubeginn"
243 Bücher
- Mona Kasten
Begin Again
(3.471)Aktuelle Rezension von: Athena2612Allie zieht für ihr Studium in eine neue Stadt und möchte endlich unabhängig sein. Durch eine WG landet sie bei Kaden, der zuerst sehr abweisend wirkt. Mit der Zeit lernen sie sich besser kennen und es prickelt ordentlich zwischen denn beiden.
Der erste Teil der Reihe Begin Again ist ein gelungener start. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil von Mona Kasten gefällt mir sehr gut und die Geschichte hat einen stimmigen Handlungsstrang. Besonders das Uni-Setting fand ich toll, da ich mich als Studentin gut mit der Handlung identifizieren konnte.
- Matt Haig
Die Mitternachtsbibliothek
(1.650)Aktuelle Rezension von: Nora_BDie Mitternachtsbibliotek von Matt Haig wurde mir sehr oft empfohlen und daher hatte ich auch sehr hohe Erwartungen an diesen Bestseller.
Im Jenseits gibt es eine riesige Bibliothek - prall gefüllt mit Büchern, mit all jenen Leben, die du hättest führen können.
Als Nora sich entscheidet, ihr Leben zu beenden, findet sie sich in der Mitternachtsbibliothek wieder. Sie testet viele der Leben, die sie hätte Leben können. Es handelt vom Glück finden und von der Frage, wie glücklich man in einem Leben sein kann, das nicht das eigene ist.
Auch die Entscheidungen, die wir bereuen und rückblickend ändern würden, machen uns zu dem Menschen, der wir jetzt sind.Die Buchidee ist sehr originell und hat mir auch unfassbar gut gefallen. Die Traurigkeit der Protagonistin in ihren Leben und die Suche nach dem Glück konnte man nachvollziehen und man hat mit den nachfolgenden Leben immer mitgefiebert, ob es jetzt "das eine richtige" Leben ist.
Jedoch muss ich leider für mich feststellen, dass die Beschreibungen der vielen Leben sich sehr gezogen hat. Diese Länge hätte mich mitten drin auch fast zum Abbruch des Buches gebracht. Ich bin froh, dass ich das Buch beendet habe, weil mir der Ausgang der Geschichte wiederum gut gefallen hat.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.328)Aktuelle Rezension von: Kati_5972"Ich habe keine Angst. Die Angst ist nicht real." Das ist Sages Mantra, mit dem sie Tag für Tag versucht, ihrer dunklen Vergangenheit zu entkommen und sich ein neues Leben aufzubauen. Trotz oder gerade wegen ihrer Unsicherheiten und Ängste packt sie an ihrem 18. Geburtstag ihre Koffer und bringt mehrere tausende Meilen zwischen sich und ihrer Vergangenheit, um in Nevada neu anzufangen und um all den Schmerz der letzten Jahre vergessen zu können. Dort angekommen, ist sie erst einmal auf sich allein gestellt, sie kennt niemanden, braucht dringend einen Job, um nicht länger in ihrem klapprigen VW-Transporter übernachten zu müssen und die Studiengebühren fürs College zahlen zu können. Dann trifft sie auf Luca, der mit seinem verwegenen Lächeln und den Tattoos die Verkörperung all ihrer Ängste darstellt. Gezwungenermaßen muss sie während ihres Aushilfsjobs mit ihm zusammenarbeiten. Doch nach einiger Zeit merkt Sage, dass Luca nicht dem Bild ihres ersten Eindrucks entspricht und sich hinter seiner unnahbaren Art ein ganz anderer Mann verbirgt - jemand der ihr zerbrechliches Herz auf sanfte Weise schneller schlagen lässt ...
Nach "The Darlington" habe ich mich nun auch an "Berühre mich. Nicht." gewagt und zähle mich nun offiziell zu einem Fan von Laura Kneidl! Dieses Buch hat mich einerseits zutiefst erschüttert und mich andererseits so sehr berührt und bewegt und mir viele Momente geschenkt, die mein Herz zum Flattern gebracht haben. Das Buch behandelt sehr ernste und schlimme Themen und deren psychische Auswirkungen, weshalb die Triggerwarnung unbedingt beachtet werden sollte. Aber Laura Kneidl hat es mit ihren Protagonisten, allen voran Sage, geschafft diese ernstzunehmenden Themen auf sehr realistischer Weise mit dem nötigen Feingefühl, dass es braucht, um darüber zu schreiben, darzustellen und sie in eine herzzereißende wie auch herzerwärmende Story zu packen, die unter die Haut geht. Zudem wurde alles sehr gefühlsbetont und auf herzergreifende Weise erzählt, dass es mir mehrmals im übertragenen Sinne das Herz gebrochen hat und am Ende wieder zusammengeflickt wurde.
Die Geschichte wird aus Sages Sicht erzählt und als Leser*in erlebt man ihre Gefühle sehr stark mit, wenn sie plötzlich von einer Panikattacke überrollt wird, sie sich daraus kämpft und dennoch nach und nach Vertrauen fasst und jeden Tag wieder aufsteht und weitermacht, in dem Bemühen und dem Willen ein normales Leben als Studentin führen zu können. So ist Sage aus meiner Sicht eine mutige Protagonistin, die nicht aufgibt, mutig genug ist alleine über tausende Meilen hinweg ein neues Leben anzufangen, wo sie niemanden kennt und ihr Leben von nun an selber in die Hand zu nehmen. Wirklich erzählerisch ganz stark gestaltet!
Nur das Ende ist ziemlich fies, was mich ziemlich frustriert ausrufen ließ: "Wie bitte!? Das kann doch so nicht enden!" So kann ich jedem nur dazu raten, sobald euch die Story gepackt und gefesselt habt, schafft euch den zweiten Teil umgehend an, sodass ihr nach dem ersten Band direkt weiterlesen könnt. Ich muss mich jetzt noch drei Tage gedulden ... wie nervenaufreibend!
"Berühre mich. Nicht." bekommt von mir volle fünf Sterne für eine zugleich ernste und mitunter emotional aufwühlende, aber auch erzählerisch so warmherzige und einfühlsame Handlung, die mich sehr bewegt hat ❣️
- Mona Kasten
Trust Again
(2.367)Aktuelle Rezension von: Maike_MerkerWas eine tolle Fortsetzung und es ist so schön, dass alle Protas aus dem ersten Band auch vorkommen und ebenfalls viel zu dem Buch bzw. der Geschichte beitragen. Genauso können wir auch den weiteren Verlauf dieser Charaktere miterleben, was ich mega finde.
In diesem 2ten Band geht es um Dawn und Spencer, die einfach nur so süß zusammen sind😍
Im ersten Band hat man ja schon viel von den beiden mitbekommen, obwohl ich dort tatsächlich Spencer anders gesehen habe als nach diesem Buch.Spencer ist einfache eine wandelnde Green Flag 🤭 ich musste teilweise echt mitleiden und ein Tränchen verdrücken. Er hat es wirklich nicht leicht in seinem Leben, aber versucht trotzdem immer positiv zu bleiben und fröhlich durch sein Leben zu gehen.
Dawns Geschichte hatte ich so vom ersten Band her nicht erwartet und sie tat mir da direkt nochmal mehr leid, weil sie so etwas erleben musste.
Die Story war wirklich toll, der Schreibstil mega und ich bereue es erst jetzt diese Reihe entdeckt zu haben.
Freue mich schon sehr auf den nächsten Band
- Lauren Kate
Engelsnacht
(1.905)Aktuelle Rezension von: KUebnerDas Cover ist ansprechend gestaltet und passt auch gut zum Inhalt des Buches. Leider konnte mich Band 1 nicht überzeugen. Ich konnte die Handlungen der Hauptpersonen nicht vollständig nachvollziehen, zudem hat mich Lucindas Charakter gestört, da ich das Gefühl hatte, dass ihre Ängste, Gefühle und Sorgen immer die selben geblieben sind und sie keine weiter Entwicklung gezeigt hat.
In der Story gab es mir zu viele Wiederholungen, sodass sich die ganze Geschichte im Kreis gedreht und dadurch in die Länge gezogen hat.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.244)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …
Eine Geschichte in der man bekommt was man erwartet. Gefühle, etwas Spice und ein netter kleiner Ort mit Protas die so ihre Probleme haben. Daher nette Lektüre für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
- Vanessa Göcking
Das Wunder in dir
(21)Aktuelle Rezension von: SchaninMir hat das Buch gut gefallen, trotz der ernsten und traurigen Themen, die angeschnitten werden, ist es grundlegend positiv und gibt dem Leser einige Denkanstöße.
Die verschiedenen Interpretationen über den Sinn des Lebens von unterschiedlichen Philosophen wurden gut und zusammenfassend in den Roman eingearbeitet, ohne zu langweilen.
Wie auch bei dem ersten Teil schwanke ich auch bei diesem Buch zwischen 3 bis 4 Sternen. Das Buch ist ein absoluter Wohlfühlroman, aber gleichzeitig auch wieder sehr kitschig und irgendwie fehlte mir auch etwas, was ich gar nicht genau benennen kann. Dennoch würde ich aber eine Leseempfehlung aussprechen.
- Rosie Walsh
Ohne ein einziges Wort
(598)Aktuelle Rezension von: rikke1721Ohne ein einziges Wort...🍃
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Irgendwie anders als erwartet, Cover und Titel und die für mich bis dato unbekannte Schriftstellerin...
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Ich hatte es mitbestellt, weil es gerade günstig war, ab und zu landen so auch mal Bücher bei mir, die ich sonst nicht unbedingt so ausgewählt hätte.
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Das war ein absoluter Glückstreffer! 🍀🎉
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Die Zeitsprünge sind vorallem zu Beginn ein weeeenig verwirrend, aber man kann sich trotzdem gut durchfuchsen. 🤝
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Man ist anfangs erstmal verwundert, stellt seine eigenen Vermutungen auf, hat immer wieder eine Idee, was denn hier passiert ist...💭
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Aber den Plottwist... den hab ich nicht kommen sehen... tatsächlich war ich als der Plot kam wirklich überrascht, vorallem, dass ich es tatsächlich mal nicht schon zu Beginn wusste, wie es endet! 💪
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Man leidet mit der Prota mit, aber am Ende auch mit dem zweiten Part...🥺
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Rosie Walsh hat einen krassen Schreibstil in diesem Buch hingelegt, Wendungen mit denen man nicht rechnet und eine Storyline die einen emotional mitgenommen hat und beschäftigt hat.
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Ich habe noch einige Tage über das Buch nachgedacht... eigentlich ist es mir bis heute - Wochen - Monate später noch immer gut im Gedächtnis. 💭 Auf positive Art. 😊
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Ein super Buch, was einem auf jeden Fall im Gedächtnis bleibt. Von mir absolute Empfehlung. 💚
- Juli Zeh
Über Menschen
(440)Aktuelle Rezension von: marie_d„Über Menschen“ von Juli Zeh hat mich wirklich verblüfft. Es ist eines dieser Bücher, das einen zum Nachdenken bringt – nicht durch große Thesen, sondern durch die ruhige Art, wie es eine Geschichte erzählt, die so real wirkt, dass man sich selbst darin wiederfinden könnte.
Besonders stark fand ich, dass mir das Buch eine Situation vor Augen geführt hat, die ich so im echten Leben bisher nie wirklich erlebt habe – wahrscheinlich auch aus Gründen von Ignoranz oder Distanz. Dora, die Hauptfigur, verlässt Berlin und zieht aufs Land, weg aus ihrer vertrauten, politisch klaren Blase. Dort trifft sie auf Gote, ihren Nachbarn – jemanden, der offen zugibt, die AfD zu wählen. Und trotzdem entsteht zwischen den beiden eine vorsichtige, menschliche Beziehung, die voller Spannungen, aber auch Ehrlichkeit ist.
Das Buch eröffnet Perspektiven, die unbequem sind, und zeigt, wie kompliziert moralische Überzeugungen werden können, wenn sie auf echte Menschen treffen. Gleichzeitig hatte ich stellenweise das Gefühl, dass „Über Menschen“ etwas Naives an sich hat – auch wenn „naiv“ vielleicht nicht ganz das richtige Wort ist. Vielleicht, weil das Buch manchmal zu sehr an das Gute im Menschen glaubt oder Konflikte etwas glättet.
- Ewald Arenz
Alte Sorten
(601)Aktuelle Rezension von: Nora_BSally und Liss erzählen beide ihre eigene Geschichte, leben manchmal nebeneinander her. Sally ist jung, steht kur vor dem Abitur und hasst alles. Liss ist still und stark. Sally bricht von Zuhause aus und findet auf dem Hof von Liss eine Bleibe.
Ewald Arenz hat mit "Alte Sorten" etwas in mir angesprochen. Es geht um das gegenseitige Verstehen und jemandem den Raum zu geben, man selbst zu sein.
Sowohl Sally als auch Liss haben eine Entwicklung erlebt und das war so greifbar für mich als Leserin. Der Schreibstil war so unfassbar schön. Vor meinem inneren Auge hat sich ein ganzer Film abgespielt, ich bin so tief in die Geschichte eingetaucht.
Dieses Buch sollte jede und jeder lesen! - Ava Reed
Die Stille meiner Worte
(780)Aktuelle Rezension von: SophieRunnerIch habe vor etwas mehr als einem Jahr schonmal ein Buch von Ava REed gelesen, welches mir sehr gefiel. Viele haben mir gesagt, dass dieses iht Lieblingsbuch der Autorin ist. Ich finde den Schreibstil sehr angenehm, das Buch ist flüssig und ich konnte es in kurzer Zeit verschlingen. Ich finde s mega toll, wie Hannahs Trauma aufgearbeitet wird, vorallem weil es wichtige Themen anspricht. Und Levi ist sowieso eine Green Flag auf zwei Beinen.
Zudem finde ich das Setting im Camp richtig toll und liebe es, wie die Lehrpersonen mit den Kindern (und Mo) umgehen 🥰
Tolles Buch
- Dörte Hansen
Mittagsstunde
(287)Aktuelle Rezension von: mrs_overcityDas perfekte Buch für die norddeutsche Provinz.aber auch überall sonst absolut lesenswert! Warmherzig und mit viel Humor erzählt die Autorin die kleinen und großen Dramen eines Dorfes im Wandel.
Es wird viel getanzt: Vom Line-Dance der 'Brinkbüll Buffalos' in Kunstleder-Cowboystiefeln bis zum letzten Schneewalzer ist alles dabei,.
- Bianca Iosivoni
Finding Back to Us
(636)Aktuelle Rezension von: Bookworm_99Im Grossen uns ganzen eine schöne Geschichte. Mich konnte nur die Liebesbeziehung nicht so ganz überzeugen.
Es hat für mich nicht so richtig geknistert zwischen den beiden Protagonisten. Es gab viel Drama aber keine greifbare Chemie. Eigentlich mag ich es ja total gerne wenn sich die Protagonisten einen Schlagabtausch liefern, aber hier war er irgendwie ein wenig einseitig. Keith hatte gute Sprüche auf Lager, aber er wirkte oft ein bisschen arrogant und eingebildet. Er war zu fest von sich selbst überzeugt. Callie hingegen hat ihm gegenüber eigentlich vor allem Feuer gespuckt und versucht ihm aus dem Weg zu gehen.
Für mich ist der Funke nicht übergesprungen.
Den Schreibstil von Bianca Iosivoni mochte ich wieder sehr gerne. Das war erst mein zweites Buch von ihr und ich bin sehr gespannt auf ihre weiteren Bücher, denen ich sehr gerne ebenfalls eine Chance geben möchte. 📚✨
- forbidden love
- stepsister x stepbrother
- single POV
- Kira Mohn
Show me the Stars
(782)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Die Grundidee fand ich eigentlich echt cool – Leuchtturm, Meer, dieses ganze Setting hat richtig Potenzial. Leider konnte mich der Schreibstil überhaupt nicht abholen. Irgendwie bin ich beim Lesen nie so richtig reingekommen, obwohl die Story an sich interessant war.
Schade, weil ich glaube, dass da mehr drin gewesen wäre. Für mich ein netter Auftakt, aber kein Highlight.
- Cecelia Ahern
Ich schreib dir morgen wieder
(1.102)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisLeider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen und das lag vor allem an dieser schrecklichen und egozentrischen Protagonistin. Tamara Goodwin ist eine verwöhnte, undankbare, vorlaute und rotzfreche Göre, die mir einfach nur höllisch auf den Senkel gegangen ist. Sie soll scheinbar 17 Jahre alt sein und gemäß ihren Aussagen fühlte sie sich doppelt so alt – im wahrsten Sinne des Wortes sagte sie «Aber in den letzten Monaten bin ich um Jahre gealtert.». Ah ja? Wo denn? Sie verhält sich wie eine Zwölfjährige, die mit der Situation und ihren Gefühlen nicht klarkommt. Von Reife keine Spur. Von den elendig langen Monologen und Erzählungen ganz zu schweigen. Es war zum Haareraufen.
Von allen anderen Charakteren waren höchstens noch ihre Tante und die Klosterschwester (ich glaube, ihr Name war Schwester Ignatius) interessant, da die beiden Personen etwas Geheimnisvolles umgaben. Die Tante im negativen und die Klosterschwester im positiven Sinne. Mehr kann ich dazu, aufgrund der Spoilergefahr, nicht verraten.
Die Idee fand ich eigentlich recht interessant. Ich meine: Ein Tagebuch, dass die Zukunft zeigt? Das ist doch wirklich interessant. Leider war die Umsetzung mies, nicht sonderlich spannend oder gut durchdacht. Über das Tagebuch erfährt man nicht wirklich viel. Es ist einfach da. Woher es kommt? Wie es funktioniert? Das erfährt der Leser mit keiner Silbe. Es ist da. Punkt. Komm damit klar. Und Tamara selber hegt keinerlei Ambitionen hinter das Geheimnis des Tagebuchs zu kommen. Sehr schade.
Die Geschichte an sich ist größtenteils langweilig und fade. Die Handlung plätschert vor sich hin und es geschieht nicht wirklich viel Interessantes. Stattdessen verliert sich die Autorin in Nebensächlichkeiten und vielen Wiederholungen. Die interessanten Dinge werden auf die letzten 100 Seiten gepresst. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag und das gut behütete Familiengeheimnis wird gelüftet. Bäm! Da hast du es! … Äh? Warum? WARUM tut die Autorin denn sowas? Ich begreife es nicht. Dieses Familiengeheimnis wäre ein toller Spannungsbogen gewesen, der sich durch die gesamte Geschichte hätte ziehen können. Aber nein, warum auch?
Der Schreibstil an sich – tja… Da die Geschichte aus Tamaras Sicht geschrieben wurde, passte der Schreibstil hervorragend zu dieser unreifen 17-Jährigen. Sorry, ich weiß, ich höre mich gerade sehr herablassend an, aber diese Hauptprotagonistin hat mir total die Geschichte vermiest. Ich kann ihr kaum etwas Positives abgewinnen – zumindest hatte sie mich gegen Ende etwas milder gestimmt und sie schien tatsächlich etwas reifer geworden zu sein.
Fazit:
Die unausstehliche Protagonistin und eine größtenteils langweilige Geschichte… Ich bin echt enttäuscht. Diese Geschichte hätte spannend werden können.
- Meike Winnemuth
Das große Los
(256)Aktuelle Rezension von: schokobookMeike Winnemuth hatte 2010 bei Günther Jauch eine halbe Million Euro in der Sendung Wer wird Millionär gewonnen.
Was macht man mit 500.000 Euro? Meike packt ihren Koffer . Nicht in die Luxushotels Europas, sondern sie reist, ein Jahr lang und jeden Monat ein anderes Land und wohnt in airbnb. Alleine! Mit einem Koffer und nur das nötigste. Ihre Erlebnisse hält die Journalistin in einem Blog fest und per Mails an ihre Freunde und Bekannten. Am Ende stellt sie fest, dass sie das Geld nicht unbedingt brauchte, da sie ja weiter gearbeitet hatte, als Journalistin ist das sicher auch so machbar. Aber das Geld hat den Mut gegeben JETZT. Und ich finde das Buch ist inspirierend und das nochmals anders als Eat,Pray Love. Was sich für Möglichkeiten auf tun ist absolut interessant. Das Buch ist locker geschrieben. Hat immer mal wieder Bildmaterial und macht nachdenklich.
- Petra Hülsmann
Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen
(490)Aktuelle Rezension von: VinnyDer Schreibstil war super, ich bin einfach durch die Seiten geflogen.
Mit Karo konnte ich mich gut identifizieren, aber zwischendurch hat mir ihr Verhalten nicht gefallen.
Die Liebesgeschichte von Saskia war etwas nervig.
Weidi war zunächst etwas unsympathisch, aber hat sich gebessert.
Eine Leseempfehlung für zwischendurch.
- Jenny Colgan
Die kleine Bäckerei am Strandweg
(401)Aktuelle Rezension von: MartinchenPolly sucht nach der Insolvenz der Firma, die sie mit ihrem Ex-Freund hatte, eine bezahlbare Bleibe und findet eine Wohnung auf einer romantischen Insel. Doch so idyllisch ist es nicht: die Wohnung ist eine Bruchbude, die Vermieterin unnahbar und grantig und es gibt keine Arbeit für Polly.
Das ist der Stoff, aus dem romantische Geschichten gemacht werden. Die Idee mit einem Neuanfang an einem anderen Ort ist auch keine ganz neue, ähnliche Geschichten gibt es viele. Doch Jenny Colgan gelingt es, daraus einen Roman zu machen, der Höhen und Tiefen der Protagonistin zeigt. Es läuft bei weitem nicht alles glatt und reibungslos, weder mit der Arbeit noch mit den Freunden und schon gar nicht in der Liebe.
In einem gut lesbaren Schreibstil werden wir auf eine kleine malerische Insel entführt, die meine Ausgabe zeigt. Das Setting wird lebendig beschrieben, eine Insel, auf der ich sofort Urlaub machen würde. Polly, obwohl aller Sicherheiten beraubt, weiß genau, was sie nicht will: als Mitbewohnerin zu ihrer Freundin oder gar ihrer Mutter ziehen und keinen Neuanfang mit ihrem Freund. Mir gefällt, dass sie nicht in Selbstmitleid versinkt (höchstens mal anflugweise) und ihre Leben trotz aller Widerstände in die Hand nimmt. Natürlich ist nicht alles realistisch, manches geht zu glatt, manche Fragen bleiben für mich auch offen – wen das nicht stört, kann sich über einen Feel-good-Roman freuen, dem auch der Humor nicht fehlt.
Fazit: ein schöner Wohlfühlroman für einen verregneten Sonntag
- Anna McPartlin
So was wie Liebe
(279)Aktuelle Rezension von: Juliam47Das ist mein 3tes Buch von Anna McPartlin, was ich gelesen habe. Und natürlich hat es mich wieder einmal so berührt wie es nur wenige Bücher schaffen. Ich habe 4 mal weinen, aber auch lachen und staunen müssen. Ich mag ihren Schreibstil, aber auch, dass man nie so recht weiß, wohin die Reise geht. Das Ende hätte ich so nie erwartet. Oh Mann, mein Herz. Dieses Buch wird noch lange in mir arbeiten...
Ich verstehe auch nicht, warum die Autorin so wenig Aufmerksamkeit in den sozialen Medien hat. "Die letzten Tage von Rabbit Heyes" waren eines der besten Bücher, die ich jemals in meinem Leben gelesen habe. Da kommen viele gehypten Bücher bei weitem nicht ran - für mich natürlich. Geschmäcker sind ja verschieden. Nichts desto trotz, würde ich Ihre Bücher immer weiterempfehlen. Und das war garantiert nicht das letzte Buch von ihr, was ich gelesen habe.
- Melanie Raabe
Der Schatten
(333)Aktuelle Rezension von: Special_KErst durch die Verfilmung auf das Buch aufmerksam geworden, habe ich es sofort gekauft und verschlungen. Daher empfehle ich es jedem Thriller-Fan sehr, und ich freue mich jetzt darauf, noch weitere Bücher von Melanie Raabe zu lesen! Wenn man zusätzlich auch noch Wien mag, führt wohl kein Weg an diesem Buch vorbei.
- Leonie Lastella
Brausepulverherz
(235)Aktuelle Rezension von: Bianca_CimiottiEine wunderschöne Geschichte. Es hat allerdings eine Weile gedauert bis ich in der Geschichte von Milo und Jiara drin war, dafür hat sie mir danach um so besser gefallen.
Jiara möchte es allen Recht machen. Verliert sich selbst dabei aber aus den Augen. Milo geht den Konfrontationen lieber aus dem Weg. Aber auch er ist nicht glücklich. Erst ein aufeinander Treffen beider, lässt beide erkennen was sie wirklich wollen. Sie finden ihren Weg und später auch glücklicherweise zueinander. Dario als bester Freund von beiden ist der Fels in der Brandung. So schön. Hat mir sehr gefallen.
Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber in den Sommern über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihrer Herzensheimat. Ihr ansonsten so struktiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Sofort ist da dieses Knistern und kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie kleine Stromschläge. So grundverschieden sind beide. Und eigentlich darf das alles nicht sein, den Jiara hat einen Freund in Hamburg und ein Leben. Doch dort ist sie schon sehr lange nicht mehr glücklich, auch in ihrer Liebe zu ihrem Freund Jonas nicht.
Doch alles fügt sich irgendwann. Doch bis dahin ist es ein langer Weg wie im richtigen Leben. Ein gefühlvoller Roman über die Liebe und den Weg zur Selbstfindung.
- Mhairi McFarlane
Es muss wohl an dir liegen
(338)Aktuelle Rezension von: luckytimmiDelia ist seit 10 Jahren mit Paul zusammen und will ihn eigentlich heiraten. Als sie erfährt, dass Paul fremdgegangen ist, zieht sie vorübergehend nach London zu ihrer Freundin Emma. Schnell bekommt sie dort auch einen Job, der etwas fragwürdig ist… Über das Internet lernt sie durch ihren alten Job Joe kennen, und in London lernt sie Adam kennen, der sie anfangs erpresst…Und ist Paul wieder eine Option für sie?
Ich muss sagen, dass ich ein bisschen Schwierigkeiten hatte, in das Buch reinzukommen. Aber dann gefiel es mir ganz gut. Es gab nicht nur das Thema Gefühle und Liebe, sondern auch die (fast kriminelle) Spannung. Dies war mein 2. Buch von der Autorin und ich würde noch eins von ihr lesen…
- Vea Kaiser
Makarionissi oder Die Insel der Seligen
(110)Aktuelle Rezension von: BrigitteevansEin Dorf im Gebirge, in dem eine Großmutter alles macht, damit sich in der Familie alles so entwickelt, wie sie es für gut befindet. (Natürlich ohne die anderen zu fragen, ob sie das auch so wollen).
Doch so sehr sie sich bemüht, sie kann nicht mit allen Menschen machen, was sie will. Das Schicksal nimmt seinen Lauf und wir erfahren die Geschichte der Familie in 4 Generationen, die stark mit den politischen Verhältnissen zusammenhängt. Aber was hängt in Griechenland nicht mit Politik zusammen?
Über vieles musste ich schmunzeln, weil es mich an meine Zeit in Griechenland erinnert hat. Die Autorin spannt sprachgewandt die Fäden der Erzählung über Kontinente und Generationen, zeitweise in schnellem Tempo, um dann wieder Einzelheiten herauszuholen und genauer zu beschreiben. Vielleicht sind manche Figuren zu sehr auf ein Temperament festgelegt – auf der anderen Seite ist es gerade die Sturheit oder Fixiertheit von Menschen, die Dramen erst ermöglichen.
Eine Leseempfehlung für Leser_innen, die Griechenland und unterhaltsame, berührende Erzählungen mögen und einen kleinen Einblick in die Geschichte des Landes erhalten wollen.
- T. M. Frazier
Wild Hearts
(269)Aktuelle Rezension von: Biblio.manin"Wild Hearts" von T.M. Frazier, ist eine fesselnde Dilogie die im Lyx Verlag erschienen ist und nimmt uns über 303 Seiten mit auf eine außergewöhnliche Reise. Dieses Buch hebt sich wohltuend von anderen ab, da es ein Thema behandelt, das in der Welt der Romane nicht alltäglich ist – die Flucht aus einer Sekte. Diese ungewöhnliche Thematik sorgt für eine erfrischende Abwechslung und macht das Buch zu einem packenden Leseerlebnis.
Der Schreibstil von T.M. Frazier ist nicht nur packend, sondern auch authentisch. Von der 1. Seite an vermag er den Leser in die Geschichte hineinzuziehen und seine Neugierde zu wecken. Das Buch strotzt vor Geheimnissen, die nach und nach enthüllt werden. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und lässt den Leser das Buch kaum aus der Hand legen.
Besonders beeindruckend ist das unerwartete Ende. Es kommt wie ein Paukenschlag und hinterlässt den Leser mit offenen Mund vor Überraschung. Dieser unvorhergesehene Plottwist trägt zur Faszination des Buches bei und hinterlässt den Wunsch, sofort mit dem nächsten Band weiterzulesen.
Die Handlung ist reich an Geschehnissen. Die Geschichte bewegt sich ständig vorwärts, und dennoch kommt die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten sowie deren emotionalen Entwicklungen nicht zu kurz. Der ständige Fluss von Ereignissen trägt zur Spannung bei und verhindert jegliches Abflachen des Interesses.
Auch die Nebencharaktere Miler und Josh sind äußerst spannend und wecken die Neugierde des Lesers. Man möchte nicht nur die Hauptgeschichte weiterverfolgen, sondern auch herausfinden, wie es mit diesen Charakteren weitergeht.
Insgesamt ist "Wild Hearts" von T.M. Frazier ein beeindruckendes Buch. Mit einem packenden Schreibstil, einer spannenden Handlung und überraschenden Wendungen. Es gelingt, die Balance zwischen aufregenden Ereignissen, emotionaler Tiefe und einer fesselnden Liebesgeschichte zu finden. Wer nach einer neuen Perspektive im New Adult Genre sucht und Lust auf eine mitreißende Handlung hat, wird von diesem Buch definitiv nicht enttäuscht sein.























