Bücher mit dem Tag "neue medien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "neue medien" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.375)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  2. Cover des Buches Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (ISBN: 9783453418455)
    Robin Sloan

    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

     (519)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Die Rezession meint es nicht gut mit Programmierer und Webdesigner Clay Jannon. Er befindet sich mitten in einer „wirtschaftlichen Großwetterlage“ und braucht dringend einen Job. Also wird er Nachtschicht-Buchhändler bei Mr Penumbra, der eine Mischung aus Verkauf und Ausleihe führt.

    Ein Roman über eine Buchhandlung klang für mich als Viel-Leserin spannend. Allerdings scheint der Beruf des Protagonisten dem entgegen zu stehen und so langeweilte ich mich etliche Seiten lang über seine hingebungsvolle Beschreibung von Quellcodes, Programmiersprachen, Visualisierung und digitalen Modellen. Erstaunlicherweise hat zumindest letzteres eine Bedeutung für die Handlung. Nebenbei gibt es noch die unausweichlichen Rollenspiel-Assoziationen. Clay ist ein Nerd (Achtung, Flachwitz), wie er im Buche steht.

    Ich-Erzähler Clay hat einen leichten und flüssige Erzählstil bis auf ein paar eingestreute Fremdwörter, die den Text stellenweise ein wenig holpern lassen. Er beschreibt auf oft amüsante Weise, die mich regelmäßig schmunzeln und grinsen ließ. Auch finde ich einzelne Sätze zitierungswürdig. Es macht wirklich Spaß ihm zu folgen.

    Ich konnte mich zwischen den Seiten beim Lesen zwischenzeitlich „verlieren“. Auch die Rollenspielformulierungen störten irgendwann etwas weniger. Wer ist denn Krieger, Schurke oder Zauberer in diesem Szenario?

    Clays Entscheidungen und Handeln kann ich größtenteils nicht nachvollziehen, aber das Ergebnis…?

    Gestört haben mich die überdeutlichen und reichlichen „Produktplatzierungen“, die wie Werbung von Sponsoren ins Buch einfließen.

    Es geht um Bücher, um Computerprogramme, Verschlüsselungen, jahrhundertealte Geheimnisse… aber auch um Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.

    Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Verknüpfung von alten Büchern und Buchdruck mit moderner Technik und Medien genial oder grauenhaft finde. Das muss wohl jeder Lesende selbst entscheiden. Von mir erhält das Buch 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.

     

  3. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Noxia_Lupus

    Der Thriller "Mirror" wurde von Karl Olsberg geschrieben und ist 2016 im atb aufbau-verlag erschienen. In dem Thriller geht es um das neueste technische Gerät, den sogenannten Mirror. Der Mirror weiß, was sein Besitzer sich wünscht, was er fühlt und was er braucht. Das einzige Ziel des Mirrors ist es, seinen Besitzer glücklich zu machen. Doch die Geräte verhalten sich zum Teil merkwürdig? Wie sicher ist das System wirklich? Und welchen Einfluss hat das System des Mirrors? Wie Karl Olsberg im Nachwort erwähnt, ist es seine Aufgabe als Autor sich mit den negativen Folgen des technischen Fortschritts auseinanderzusetzen, doch auch, wenn er sich der künstlerischen Freiheit bedient hat, sollte man meiner Meinung nach mal genauer über das Thema nachdenken ohne, dass ich damit Angst schüren will. Was ich damit im Endeffekt sagen will, ist, dass mich dieses Buch sehr zum Nachdenken angeregt hat und ich es sehr interessant finde, auch wenn es an einigen Stellen relativ langatmig geschrieben ist.

  4. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (622)
    Aktuelle Rezension von: ryoma

    Stimmen (1):
    Ein Mann hat ein neues Handy, wo ihn immer wieder Leute, primär Frauen, anrufen und er wird für einen anderen gehalten. Gute Kurzgeschichte, wenn auch der Sadismus des Protagonisten nicht nachvollziehbar ist. Toller Schluss

    In Gefahr (0):

    Ein Autor ist mit einer Frau unterwegs, die er erst kürzlich kennengelernt hat. Langweilig und kaum ein Sinn erkennbar.

    Rosalie geht sterben (-2):

    Rosalie hat unheilbaren Krebs und entschliesst sich in der Schweiz  unter Mithilfe einer Sterbehilfsorganisation sich das Leben zu nehmen. Dass der Autor in der Geschichte erwähnt, dass er aus Recherchegründen dort anrufen wollte und es dass dann doch nicht gemacht wurde, zwar ungewöhnlich, aber ok. Dass er dann aber in der Mitte der Geschichte plötzlich beginnt davon zu schreiben, weil er selber beschreibt, dass er mit Rosalie nicht mehr diskutieren möchte ob seine Geschichte gut wird oder nicht, und sie deshalb  "schon ein paar Minuten später am Flughafen ankommen lässt". Sorry, das geht gar nicht. Und weil er nicht so auf Recherche steht, wie der Autor selber schreibt und meiner Meinung nach nicht weiss, wie er die Geschichte beenden soll, lässt er die Protagonistin sich in Luft auflösen... Verarschung des Lesers.

    Der Ausweg (0):

    Der berühmte Schauspieler Ralf Tanner wünscht sich manchmal, nicht mehr berühmt zu sein (der Protagonist von der ersten Geschichte hatte übrigens Anrufe erhalten, die eigentlich Ralf Tanner gegolten hatten), er geht sogar als Imitator in einen Klub und wird kritisiert, dass er Ralf Tanner nicht so gut imitieren könne... Und am Ende der Geschichte wird sein Wunsch offenbar wahr: Sein Butler erkennt ihn nicht mehr und obendrauf ist auch bereits ein Ralf Tanner im Haus. Die Geschichte endet ohne Auflösung, war aber eine der besseren im Buch

    Osten (0):

    Die Nebenprotagonistin aus Geschichte zwei, also die Freundin des Autoren ist hier die Hauptprotagonistin und wird irgendwo in einem nicht näher beschriebenen Land, irgendwo bei China, von einer Reisegruppe vergessen und sie schläft schlussendlich ein. Kein richtiger Schluss, aber ok


    Antwort an die Äbtissin (0):

    Ein Schriftsteller will sich umbringen, ob er es am Ende macht wird offengelassen, offenbar ist das die Masche des Autors, immerhin einige schlauere Sätze darin

    Ein Beitrag zur Debatte (-2):
    Der Protagonist erzählt aus der Ich-Perspektive und spricht in einem Fort in einer Gossensprache. So spricht niemand. Unerträglich diese Form der Sprache zu lesen.

    Wie ich log und starb (0):

    Ein Mann gefangen im Doppelleben zwischen seiner Familie und seiner Geliebten. Geschichte war halbwegs ok. Mit dem Ende konnte ich nichts anfangen und hat die Geschichte wieder etwas runtergezogen

    In Gefahr (-3):
    Gleicher Kapitelname wie in Kapitel 2. Offenbar ist der Autor auch dafür zu faul, für nur 9  Kapitel 9 verschiedene Namen auszudenken. Und die Auflösung war schon fast erwartbar eine Katastrophe.




  5. Cover des Buches Wer auf dich wartet (ISBN: 9783455009989)
    Gytha Lodge

    Wer auf dich wartet

     (145)
    Aktuelle Rezension von: miss_atticos

    Die Kunststudentin Zoe wird tot in ihrer Badewanne aufgefunden. Verdächtig macht sich nicht nur ihr Geliebter Aidan, sondern auch ihre verkorksten Freunde. In Rückblicken - beginnend 20 Monate vor ihrem Tod - erfährt man wie sie Aidan kennenlernte und wie sich die Beziehung entwickelte, wie ihre Freunde zu ihm standen und wer, welches Päckchen zu tragen hatte. Die Ermittlungsarbeit hat viel Raum eingenommen. Das Privatleben und die Entfaltung der verschiedenen Persönlichkeiten des Teams blieben etwas auf der Strecke. Dafür entwickelten sich die Figuren auf Seiten des Opfers in eine seltsame und abstoßende Richtung. Anfangs waren mir einige Charaktere noch sympathisch. Dies änderte sich, je toxischer und egoistischer bestimmte Beziehungen zueinander wurden. Mehr Spannung und Nervenkitzel habe ich mir erhofft und davon etwas wenig bekommen. Wer gute Ermittlungsarbeit bevorzugt und ohne großes Blutvergießen auskommen kann, kann mit „Wer auf dich wartet“ nichts falsch machen. Nichtsdestotrotz hatte die Geschichte eine gewaltige Sogwirkung. Ich liebe es, Bücher zu inhalieren und das war bei diesem Krimi eindeutig der Fall.

  6. Cover des Buches Blogstar Opa - Mit Herz und Schere (ISBN: 9783440159309)
    Aygen-Sibel Çelik

    Blogstar Opa - Mit Herz und Schere

     (41)
    Aktuelle Rezension von: LeosUniversum
    Inhalt:
    Mit ihren fast 13 Jahren möchte Greta ihre Leidenschaft zum Nähen mit anderen teilen. Einen eigenen YouTube-Kanal zu haben, auf dem sie ihre selbst entworfene und selbst geschneiderte Kleidung präsentieren könnte, ist ihr größter Traum. Leider ist ihre Mutter nicht besonders angetan von dieser Idee. Einen Fürsprecher findet sie in ihrem Opa, der früher Kostümschneider am Theater war, und Gretas Entwürfe toll findet. Vielleicht kann er Gretas Mutter überzeugen?

    Meinung:
    Das Cover ist farbenfroh, fröhlich und lebenslustig. Die Kapitel sind übersichtlich und der Textfluss wird durch zahlreiche, liebevoll gestaltete Illustrationen aufgelockert. Der Schreibstil der Autorin ist erfrischend und kindgerecht, die Erzählweise spritzig und lebendig. Außerdem wurden WhatsApp-Nachrichten und #Hashtags in den Fließtext eingebunden, die sehr gut zum kreativen Thema passen. Selbst gemacht ist trendy! Deshalb gibt es am Ende des Buches auch Nähanleitungen für einen schicken Rock und eine stylische Tasche. Die illustrierten Anleitungen sind kreativ und sehr leicht umzusetzen.
    Erzählt wird die Story aus der Sicht der 12-jährigen Protagonistin Greta, die gerne näht. Ihre Kreativität hat sie von ihrem Opa geerbt, der früher Kostümschneider an einem Theater war und nun Gretas Traum unterstützt und ihre Leidenschaft zum Nähen fördert. Auch Gretas beste Freundin Mimi ist ein sympathisches Mädchen, die Greta zur Seite steht und ihr Rückhalt gibt. Dass Gretas Mutter anfangs Bedenken hat und den YouTube-Kanal nicht erlaubt, kann ich gut nachvollziehen. Das Internet hat so seine Schattenseiten und Gretas Mutter, die nach der Scheidung nun ganz alleine die drei Kinder erzieht, möchte ihre Kinder einfach nur beschützen. Die Welt kann manchmal so ungerecht sein, wenn man nicht das bekommt, was man sich so sehr wünscht. Jedoch ist jeder Traum realisierbar, wenn man so eine tolle Familie hat wie Greta.
    Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Familie werden in diesem Buch wunderschön zusammengefasst. Selbst Themen wie Cybermobbing oder auch Social Media kommen nicht zu kurz. In Greta werden sich viele Mädchen wiederfinden, die Träume haben und deswegen belächelt werden oder gar für ihr „Anderssein“ ausgeschlossen und gemobbt werden.

    Fazit:
    Der Autorin Aygen-Sibel Çelik ist mit „Blogstar Opa - Mit Herz und Schere“ ein lustiger und authentischer Reihenauftakt gelungen. Band 1 ist eine in sich abgeschlossene Geschichte und beschert coolen und kreativen Mädchen im Alter von 10 - 13 Jahren unterhaltsame Lesestunden. Die zwei Nähanleitungen am Schluss des Buches sind außerdem eine megastarke Idee und sehr leicht umzusetzen. Deshalb erhält dieses Buch auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen.
  7. Cover des Buches Instagrammatik (ISBN: 9783548064970)
    Herr Schröder

    Instagrammatik

     (85)
    Aktuelle Rezension von: marialein

    So einen Deutschlehrer hätte ich damals auch gern gehabt!

    Zugegeben, mit all den technischen Neuerungen, der Jugendsprache und dem Wechsel vom Frontal- zum Digitalunterricht tut sich Herr Schröder noch etwas schwer. Was nicht gerade leichter dadurch wird, dass die neue Schulleiterin ihre eigene Vorstellung hat, wie sie die Helene-Fischer-Gesamtschule ins 21. Jahrhundert befördern möchte…

    Bei aller Digitalisierung mangelt es im Anschluss aber auch nicht an handfester Action, inklusive Absturz von der Kletterwand, analogem Lehrerwochenende im Schwarzwald und Einbruch in den Zentralrechner der Schule. Was aber das Buch so richtig ausmacht, ist der Sprachwitz, der eigentlich in keinem Satz fehlt. Die gebildeten – und Herr Schröders Schüler würden sagen peinlichen – Wortwitze des Lehrers, die frechen Antworten der Schüler, Missverständnisse und Understatements, die Lektüre ist ein einziger Spaß.

    Dabei spricht Herr Schröder aber auch etwas aus, das in der heutigen Debatte um die Digitalisierung so häufig übersehen wird: nämlich dass die Jugend heutzutage ihre eigene Welt so viel besser kennt als die Generation, die sich einbildet ihr etwas beibringen zu wollen. Mit Herunterbeten der ewig gleichen Lehrinhalte kann man dieser Generation nicht groß weiterhelfen. So eine Einsicht hätte ich mir auch von so manchem Lehrer gewünscht.

    Eine genial lustige Lektüre über ein sehr aktuelles Thema!

  8. Cover des Buches Gut gegen Nordwind (ISBN: 9783869091730)
    Daniel Glattauer

    Gut gegen Nordwind

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Sophienchen

    Es ist einfach so humorvoll und lieb geschrieben, vor allem Emmis emails liebe ich sehr 

  9. Cover des Buches Ganz normale Helden (ISBN: 9783257242713)
    Anthony McCarten

    Ganz normale Helden

     (71)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Ganz normale Helden ist die Fortsetzung von McCarten´s Erfolgsroman Superhero. Diesen muss man nicht gelesen haben, um diesen zweiten lesen zu können.

    Die Geschichte schließt sich aber genau an diesen an. Im ersten Teil verstirbt der sterbenskranke Bruder von Jim. Sein Tod reißt eine große Lücke in das Leben und den Herzen aller Familienmitglieder. Für Jim fehlt der Bruder, der zwar perfekt war und in dessen Schatten er stand, jedoch zugleich sein bester Freund war. Vater Jim ist einfach überfordert mit seiner Ehefrau und mit der Arbeit, hat aber den Verlust am besten verkraftet und glaubt zumindest mit Jeff stände er gut. Mutter Renata ist psychisch am stärksten angeschlagen und kommt über den Verlust ihres Sohnes überhaupt nicht hinweg. Er war ihr, wenn auch unausgesprochen, Lieblingskind, da er auch pflegeleicht war und an seiner Zukunft arbeitete. Anders als Jeff der die Klasse wiederholt und auch diesmal voraussichtlich den Abschluss nicht schaffen wird. Wäre wenigstens die Ehe stabil und könnte ihr Halt geben, aber auch diese ist so frostig wie der Atlantis.

    So versucht Renata das bisschen Kontrolle was ihr Leben noch mit sich bringt auszunutzen, in dem sie die Post von Jeff liest. Der Sohn, der nichts zu Stande bringt und den ganzen Tag nur zock, erhält einen Brief und der muss unbedingt gelesen werden. Der Schrecken ist groß als fast 1000 britische Pfund in diesem liegen und es nicht ersichtlich ist woher das Geld kommt. Arbeiten geht er nämlich nicht und einen Absende finden sie nicht. Diese Situation führt zu einen den großen Streitereien zwischen den Eheleuten und zeigt wie kaputt die Familie ist. Sie findet nur noch Hilfe in einer Onlineplattform, wo es kirchlichen Rat gibt. Denn ihr Mann ist ein Waschlappen, der geliebte Sohn ist tot und der andere ist fast 18 und eigentlich nur noch Ballast.

    Jim sieht jedoch nur das Problem in seiner Ehe und hat auch keinerlei Kraft was dran zu ändern. Sein Ziel ist ein neues Haus im grünen welches helfen soll von dem alten Abstand zu nehmen und alles wieder ins Lot bringen soll. Mit Geld Probleme lösen aber Bloß nicht die Situation mit Händen greifen würde man hier am ehesten Sagen.

    Jeff ist der übergebliebene Sohn. Einsam und verzweifelt. Eltern, die ihn nicht wollen, welche ihn nicht mal fragen wie es ihm geht. Da hilft nur der Erfolg und das aufgefangen werden im Netz. So zockt er täglich stundenlang in einem MMO wo er als Held gefeiert wird.

    Jim erfährt das sein Sohn ihn für einen Schlappschwanz und als Verlierer ansieht und setzt sich das Ziel ihm über das Spiel wieder näher zu kommen. So beginnt er in eine Welt zu betreten welche ihm vollkommen fremd ist, mit der Mission seinen Sohn zu zeigen wie wichtig ihm dieser er ist und was für ein toller Vater er ist.

    Wir erleben drei Menschen, welche alle unterschiedliche Prozesse durchleben. Alle haben den Verlust zu verarbeiten eines Sohnes und Bruders. Darüber hinaus hat Renata keinen Sinn mehr in der Rolle als Mutter und Ehefrau, Jim ist nicht der Vater der er sein will und Jeff hängt in einer Selbstfindungskrise. Die Geschichte von allen drei läuft parallel und miteinander und die Probleme aller sind verständlich und sehr einprägend rübergebracht.

    Zudem findet eine Entwicklung statt, sogar so weit gehen das man mit dem ein oder anderen niemals rechnen würde.

    Ein sehr schönes Buch über Verlust und Findung, Familie, Freunde und Fremde. Sich selbst finden und an sicher heranlassen.

  10. Cover des Buches Digitale Demenz (ISBN: 9783426276037)
    Manfred Spitzer

    Digitale Demenz

     (44)
    Aktuelle Rezension von: HannaHofer
    Musste es zweimal lesen - verdammte Demenz. :(
  11. Cover des Buches Stau (ISBN: 9783741251795)
    Lyl Boyd

    Stau

     (27)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47

    Worum geht es in der Geschichte:

    Marie und Dirk sind mit ihrem Sohn Björn auf dem Weg in den Urlaub. Während die Eltern streiten und diskutieren, geraten sie mit ihrem Auto in einen Stau. Da hat Björn die rettende Idee…

     

    Meine Meinung zu dieser Kurzgeschichte:

    „Huch – schon zu Ende?“, dachte ich, als die Geschichte ausgelesen war. Der Schluss der Geschichte ist auf jeden Fall überraschend und zeigt, dass auch junge Leute, die von ihren Eltern nicht immer ernstgenommen werden, oft unterschätzt werden. Auch sie haben kreative Ideen – die beispielsweise Power in die Eintönigkeit eines Staus bringen können.

    Die Story ist flott geschrieben mit vielen Dialogen aus der Sicht des auktorialen Erzählers. Marie und Dirk sind unsympathisch, weil sie dauernd meckern. Daran ist nicht nur der Stau schuld. Ihr Sohn Björn ist auf den ersten Blick ein Träumer, der sich nur mit seinem Smartphone beschäftigen kann. Er ist aber ein durchaus aufgeweckter Bursche, der über sich hinauswachsen kann und zur richtigen Zeit die richtigen Ideen hat.

    Ich vergebe fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  12. Cover des Buches Das Leben ist kein Gurkensandwich (ISBN: 9783805250153)
    Ceri Radford

    Das Leben ist kein Gurkensandwich

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Themistokeles

    Bei diesem Buch muss ich zugeben, hatte ich eine vollkommen andere Erwartung, als das, was am Ende auf mich zukam.

    In meinen Augen handelt es sich nach der Beschreibung nämlich um ein lustiges und leichtes Buch voller turbulenter und verrückter Geschehnisse. Nach den ersten paar Seiten hat mich das Buch aber schnell eines besseren belehrt, denn die Protagonistin Constance ist einfach nur eine unerträgliche und vollkommen versnobte Person, die es zum einen unter ihrer Würde hält zu putzen oder andere sinnvolle Dinge zu machen und daher einen anderen Weg einen anderen Weg aus ihrer Langeweile zu finden versucht und ihrem Leben ein wenig Abwechslung zu verschaffen, der mich beim Lesen ehrlich auf die Palme getrieben hat.

    In ihrer Mission gegen die Langeweile und gegen den Leser, da ich mich von ihr ehrlich genervt fühlte, wird sie in manchen Punkten von einigen Personen entweder behindert oder gar schon wieder auch fast unterstützt. Sei es ihr ukrainisches Hausmädchen, das zwar das Putzen vernachlässigt, aber ihre Reizwäsche im Arbeitszimmer das Hausherren, laut Constance, trocknet, und worüber sich Constance auch kein bisschen wundert, sondern nur die Unordnung bemängelt. Ebenso versucht sie aber auch noch ihre Kinder, Sohn und Tochter, wie auch einen Mit-Glöckner beim Wechselläuten und viele diverse andere Leute, zu einem ihrer Meinung nach angemessenen Lebensstil bekehren will.

    Durch ihre extrem arrogante, weltfremde, naive und überhebliche Art bringt sie dabei den geneigten Leser, der noch dachte, dass aus dem Buch eventuell noch etwas werden könnte, schier zur Verzweiflung, denn man kann sich einfach nur aufregen über diese Person, deren schlimmste Albträume darin bestehen, dass die Blumendekoration nicht farblich zu den Einladungskarten passt oder dass sie einen Lebensmitteldiscounter betreten soll. Ich selbst wurde daher beim Lesen irgendwie immer nur aggressiver und hab mich gefragt, wie man so ein Buch nur schreiben kann.

    Insgesamt einfach nur gruselig, denn das ganze Buch war einfach nur abgehoben und unlogisch und dabei aber auch nur in ganz geringen Maßen komisch, wenn es das überhaupt geschafft hat. Ganz und gar nicht mein Buch!

  13. Cover des Buches Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (ISBN: 9783518100288)
    Walter Benjamin

    Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

     (31)
    Aktuelle Rezension von: SabWe

    Knapp 40 Seiten umfasst Walter Benjamins berühmter Aufsatz zur technischen Reproduzierbarkeit von Kunstwerken und gilt trotz dieser Kürze als „Gründungsdokument der modernen Medientheorie“.

    In seinem Essay befasst sich Benjamin mit der Frage, wie die Möglichkeit, Kunstwerke unendlich zu reproduzieren, unsere Wahrnehmung von Kunst und unsere Bewertung und Interpretation von Wirklichkeit verändert.

    Der Aufsatz entstand 1936, als Benjamin selbst sich bereits ins Exil flüchten musste, und entstand daher vor dem Hintergrund des sich zum Massenphänomen entwickelnden Faschismus. Doch hat er auch mehr als acht Jahrzehnte später noch nichts an Bedeutung verloren, weshalb er aus meiner Sicht unbedingt auf den Kanon jener Werke gehört, die in allen Schulen und Universitäten gelesen werden sollten.

     

    Fragen, mit denen ich dem Text begegne

    Gelesen habe ich Benjamins Essay mit ganz eigenen Fragen im Kopf. Ich befasse mich derzeit sehr intensiv mit der Frage, wie sich unsere sinnliche Wahrnehmung durch die Nutzung von Technologien verändert. Mich interessiert insbesondere das Phänomen des Gaffens, mit dem sich Rettungskräfte heute immer häufiger konfrontiert sehen. Dieses steht für mich in einem Zusammenhang mit einer neuen Form von Gewalt: Dem Cybermobbing und speziell dem Hochladen von entwürdigenden und gewalttätigen Aufnahmen am Smartphone.

    Meine Thesen dazu lauten, dass

    • sich durch den massenhaften Konsum von technisch vermittelten Bildern die Wahrnehmung vieler Menschen bereits vehement verändert hat.
    • Gaffer und Gewalttäter, die ihre Taten filmen, sich mit dem Smartphone verbinden, nicht aber mit dem Geschehen, das sie aufnehmen. Dies umso mehr, da es sich zumeist um Laien handelt, die die Technologie nicht „im Griff“ haben.
    • diese Menschen etwas „Einzigartiges“ schaffen wollen, was erst dadurch an Wert gewinnt, dass sie es anschließend wie ein Kunstwerk in ihre Netzwerke hochladen und präsentieren können.

     

    Alle drei Thesen sehe ich durch Benjamins Aufsatz bestätigt.

     

    Echtheit und Aura unterscheiden Original und Kopie

    Walter Benjamin thematisiert in seinem Essay wie die technologische Reproduzierbarkeit von Kunst unsere Wahrnehmung verändert. Das Werk legt den Schluss nahe, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen diesem Wandel und dem Aufkommen des Faschismus gibt, da Massenkultur und Faschismus verschiedene Aspekte eint.

    Um Benjamins Ausführungen folgen zu können, ist es allerdings notwendig, eine Prämisse zu akzeptieren, die wegen ihrer Begrifflichkeit zunächst irritieren dürfte. Benjamin unterschied das Kunstwerk als Original von seiner Kopie durch den Begriff der Echtheit, die schließlich dazu führt, dass das Original eine jeweils eigene „Aura“ umgibt. Damit ist allerdings kein Geistwesen oder eine spirituelle Energie gemeint. Die Aura des Kunstwerkes ergibt sich aus dessen

    • Einzigartigkeit,
    • Bezug zum Hier und Jetzt,
    • Entstehungsgeschichte,
    • Bezug zu einem Ritus oder einer Tradition.

    Die Aura sorgt für eine gewisse Distanz des Betrachters, durch die allein er das Kunstwerk genießen und wahrnehmen kann. Insgesamt erlangt das Original damit eine Autorität, die der Kopie fehlt. Die technische Reproduktion verfügt über keine solche Aura und verzichtet auf jeden Anspruch auf Echtheit.

     

    Verlust der Aura und Ausbettung führen zur Veränderung der sinnlichen Wahrnehmung

    Die technische Reproduktion hebt das Kunstwerk aus all diesen Zusammenhängen heraus. Es lässt sich beliebig oft kopieren, überall aufstellen oder an die Wand hängen, verliert den Anspruch auf Echtheit, Einzigartigkeit und Autorität. Der Konsum technisch reproduzierter Kunstwerke verändert damit auch die Wahrnehmung – und zwar nicht in einem irgendwie übertragenen Sinn, sondern ganz konkret.

    Denn die „Art und Weise, in der die menschliche Sinneswahrnehmung sich organisiert – das Medium, in dem sie erfolgt – ist nicht nur natürlich, sondern auch geschichtlich bedingt. Verschiedene Epochen haben nicht allein unterschiedliche Kunststile, sondern auch verschiedene Arten der Wahrnehmung“ (Kapitel III). Das Einzigartige weicht innerhalb einer unendlich kopierbaren Wirklichkeit dem Gleichartigen.

     

    Die Masse macht’s – Reproduktionstechnologien aus Sicht des Kapitals

    Die Investition und Weiterentwicklung in Reproduktionstechnologien lohnt sich aus wirtschaftlicher Sicht jedoch nur, wenn sie von den Massen angenommen werden oder für die Massenproduktion genutzt werden. Im vierten Kapitel seines Aufsatzes führt Benjamin diesen ökonomischen Ansatz seines Essays am Beispiel Film aus. In diesem sei „die Massenproduktion schon deshalb angelegt, weil die Produktion selbst so teuer ist, dass sie sonst nicht leistbar wäre“.

    Die Massenproduktion muss daher zwangsläufig einen allgemeinen Geschmack hervorbringen und wird gleichzeitig von dem, was die Masse wünscht und fordert, beeinflusst. Kunst, so interpretiere ich diesen Gedanken, steht dieser Masse dann nicht mehr als Gegenstand der Betrachtung zur Verfügung, sondern entspringt ihrer Vorstellung, was Kunst sein soll und sein darf. Diese Allgemeintauglichkeit aber geht mit einer Verflachung einher, da das, was allen gefallen soll, eben nicht einzigartig und besonders sein darf.

     

    Verbindung mit dem Apparat statt mit dem Kunstwerk oder dem Künstler

    Benjamin stellt der technischen Produktion von Filmen die Aufführung von Theaterstücken gegenüber. Er verdeutlicht dabei, dass das Theaterstück wesentlich von der Leistung der Darsteller abhängt, mit denen sich der Betrachter verbindet. Im Film dagegen kommt der schauspielerischen Leistung untergeordnete Bedeutung zu.

    Nicht er repräsentiert die Darbietung, sondern die technische Apparatur. In der Folge gibt es „keinen Kontakt zwischen Darsteller und Publikum. Dieses fühlt sich in den Darsteller nur rein, indem es sich in den Apparat einfühlt“ (Kapitel VIII). Auch der Darsteller und damit der Mensch verliert somit im Film seine Aura, an deren Stelle der „Starkult“ tritt, „der einem Warencharakter entspricht“ (Kapitel X).

     

    Schockwirkung statt Kontemplation

    Und während das Kunstwerk zur Kontemplation einlädt, setzen technologische Darstellungsmittel auf die Schockwirkung einer bis dato unbekannten, distanzlosen Betrachtungsweise.

    „Die beweglichen Bilder besetzen den Platz der eigenen Gedanken, der eigene Assoziationsablauf wird dadurch unterbrochen. Darauf beruht die Schockwirkung des Films, die wie jede Schockwirkung durch gesteigerte Geistesgegenwart aufgefangen sein will“ (Kapitel XIV).

    Diese Schockwirkung aber entspricht dem Gefühl der Bedrohung, der sich der Mensch in seiner Zeit ausgesetzt sieht. Der Film spiegelt damit auch Veränderungen im Wahrnehmungsapparat, wie sie beispielsweise „jeder Passant im Großstadtverkehr“ erlebt und vollziehen muss, um mit diesen Gefahren umgehen zu lernen (XIV).

     

    Verlust an Anspruch und Erfahrung

    Durch die Einbeziehung der Massen in die Rezeption von Kunst, wird bei diesen auch das Begehren geweckt, sich selbst als Künstler oder in verwandter Art zu betätigen. Benjamin führt dies am Beispiel „Schreiben“ aus. Während zunächst „einer geringen Zahl an Schreibenden eine vieltausendfache Zahl von Lesenden gegenüberstand“, zeigt sich der Wandel darin, dass um die Wende zum 20. Jahrhundert „immer größere Teile der Leserschaft […] unter die Schreibenden“ geriet (Kapitel X).

    Damit verliert nicht nur die Unterscheidung zwischen Autor und Publikum an Bedeutung. Verloren geht auch der Anspruch, dass es bestimmter Erfahrungen, Kenntnisse und Talente bedarf, um sich als Autor, Journalist oder Kommentator an ein Publikum zu wenden.

     

    Aus Fortschritt wird Lust am eigenen Untergang

    Das Fortschrittliche, das man in einer solchen Entwicklung sehen könnte, relativiert sich durch den Umstand, dass durch die technische Reproduzierbarkeit von Kunstwerken „die Lust am Schauen und am Erleben“ eine „innige Verbindung mit der Haltung des fachmännischen Beurteilers eingeht“. Dabei fallen „die kritische und die genießende Haltung im Publikum auseinander. Das Konventionelle wird kritiklos genossen, das wirklich Neue kritisiert man mit Widerwillen“ (Kapitel XII).

    In dieser Hinneigung zum Konventionellen besteht die Chance von Faschismus und Totalitarismus, den Massen das Gefühl zu geben, dass man ihnen zum Ausdruck verhelfen wolle, indem man ihre Sinneswahrnehmung mit technischen Reproduktionen bedient, besetzt und lenkt.

    „Die Menschheit, die einst bei Homer ein Schauobjekt für die Olympischen Götter war, ist es nun für sich selbst geworden. Ihre Selbstentfremdung hat jenen Grad erreicht, der sie ihre eigene Vernichtung als ästhetischen Genuß ersten Ranges erleben läßt“ (Nachwort).

     

    Bedeutung für die Gegenwart und Fazit

    Walter Benjamins Essay über das „Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ ist von einer genialen Prägnanz und Voraussicht. Er geht über das Verständnis von Kunstwerken und deren Rezeption weit hinaus. Benjamin versuchte nicht, im Sinne einer Elite, die heilige Kunst für eine auserwählte Schar zu retten, sondern leistete einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des Faschismus, indem er auf Aspekte und Zusammenhänge einging, wie sie in Werken zur politischen Ökonomie kaum vorkommen.

     

    Übertragung aufs Heute: Verlust an Wahrnehmung und Verbindung mit Apparaten

    Seine Ausführungen lassen sich auf die gegenwärtige Digitalisierung von Kunst, aber auch von gesellschaftlichen und politischen Prozessen übertragen und gedanklich weiterführen. Was wir derzeit erleben, gleicht einem evolutionsgeschichtlichen Bruch in der Geschichte des Sehens und Wahrnehmens. Gaffer und filmende Gewalttäter gehören bereits heute zu den Auswüchsen dieser Veränderung. Es sind Menschen, die sich voll und ganz mit der Apparatur verbinden, nicht aber mit der leidenden Kreatur.

     

    Tendenzen zu Faschismus und Totalitarismus

    Auch die Tendenzen zu Faschismus und Totalitarismus, die Beliebigkeit der Entstehung und Verbreitung von Nachrichten, die Meinungsbildung ohne jegliche Erfahrung oder Auseinandersetzung mit einer Thematik und mit den Medien zu ihrer Verbreitung gehören dazu und sind deutlich erkennbar. Und ganz im Geiste des Faschismus wenden sich heute bestimmte Parteien an die vermeintlich unerhörte Masse, der sie zum Ausdruck verhelfen wollen, aber „beileibe nicht zu ihrem Recht“. Wie damals versucht man heute, „die neu entstandenen proletarisierten Massen zu organisieren, ohne die Eigentumsverhältnisse, auf deren Beseitigung sie hindrängen, anzutasten“ (Nachwort).

     

    Fortschritt als Pakt mit dem Kapital: Mensch ohne Aura

    Doch sind es nicht die ewig Rückwärtsgewandten, die mir allergrößte Sorge bereiten. Es ist der Begriff des Fortschritts, der in Benjamins Schrift einen ungewohnten Stellenwert erhält. Auch heute ist jeder Fortschritt an einen ökonomischen Gegenwert gebunden. Er muss sich lohnen, muss die Masse erreichen, sie sich zunutze machen und von ihr angenommen werden.

    „Das Kapital“ braucht dafür ein Individuum ohne Aura – eines, das entwurzelt und beliebig sein kann, was immer es zu sein wünscht. Denn nur ein solches Individuum erfindet sich beständig selbst und neu und bleibt dabei doch purer Konsument von Reproduktionstechnologien – sei es nun im künstlerischen, sei es im medizinischen oder auch in jedem erdenklichen anderen Bereich.

     

    Automatisierung und Roboterisierung – es gibt Wichtigeres zu besprechen

    Die Ausbettung des Originals aus seinem Zusammenhang, die Täuschung unserer Wahrnehmung, die Verbindung mit Apparaten statt mit Kreaturen und der Verlust an praktischer Erfahrung sind wichtige Merkmale und Begleiterscheinungen jenes Prozesses, den wir als digitale Transformation bezeichnen.

    Im Gegensatz zu Automatisierung und Roboterisierung der Arbeitswelt, die letztlich nur das logische Ende der Rationalisierung darstellen, haben wir diese aber kaum im Blick. Nachdem ich Benjamins Essay gelesen habe, wird mir einmal mehr klar, dass es dringend an der Zeit ist, dies zu ändern.

    Unbedingte Leseempfehlung!

     

  14. Cover des Buches Angst vor der Oberfläche (ISBN: 9783899740813)
    Anja Besand

    Angst vor der Oberfläche

     (1)
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  15. Cover des Buches Bibliotheken im Web 2.0 Zeitalter (ISBN: 9783934997233)
    Ronald Kaiser

    Bibliotheken im Web 2.0 Zeitalter

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Violet Baudelaire
    Also im Vorfeld muss ich dazu sagen, dass das Buch 2008 erschienen ist und der Inhalt damit nun sehr veraltet ist. Ich habe deswegen versucht, mich daran zu erinnern wie war das 2008 mit den Bibliotheken und dem Web 2.0. Und auch habe ich versucht, das Buch im ganzen zu betrachten und mich darauf konzentriert, welche Informationen bringt der Autor wie rüber.
    Leider bin ich trotzdem von dem Buch sehr enttäucht worden. Die Einleitung sowie das Kapitel "Innovative Projekte und Konzepte"  und die Zusammenfassung und der Ausblick fand ich sehr invormativ und haben sich sehr gut lesen lassen. Nur schrecklich war Kapitel 2: Definition, Technik, Anwendung, Interview.
    Also ersten: Warum schrieb der Autor die Definitionen von Blog, Wiki etc. in englisch? Ich meine, es zu lesen war kein Problem, aber warum hat er nicht versucht mit seinen eigenen Worten die Dinge zu definieren?
    Zweitens: Klar, gerne möchte man wissen, wie Blogs, Wikis etc. funktionieren, aber wieso geht der Autor da so ins Detail? Wichtiger wäre gewesen, er hätte dazu geschrieben, zu welcher Bibliothek passt dieses Element: bietet sich ein Blog eher für eine kleine Stadtbibliothek eher an als für eine große Unibibliothek? So etwas wollte ich als Leserin wissen und nicht: wie läuft der Dreh eines Filmes ab? Oder wie bearbeite ich ein Prodcast?
    Sehr gut fand ich aber die Experteninterviews, die der Autor gemacht hat.

    Alles in allem finde ich der Autor hat sein Potenzial verschenk, ich meine das Thema ist so vielvältig und man hätte so viel noch dazu nehmen können, z.B. was können die kleineren Stadtbibliotheken tun um im Zeitalter des Web 2.0 den Anschluss nicht zu verlieren? Wie wichtig sind vor allem jetzt die Mitarbeiterschulungen? Welche kostenlosen Dienste könnten Bibliotheken jetzt schon nutzen/anbieten (siehe Soziale Netzwerke)?
  16. Cover des Buches The show must go on (ISBN: B002BZCGLS)
    Lothar Bisky

    The show must go on

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Psychopolitik (ISBN: 9783596033751)
    Byung-Chul Han

    Psychopolitik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Mein erstes Buch von Byung-Chul Han, was auch nicht sein erstes ist. Gut zu lesen, besondere Rafinesse bei der Sprache gibt es nicht, auch inhaltlich gut erschließbar. - Nur, wer viel aus dem links-kritischen Genre liest, wird unglaublich viel wiederfinden. Das fand ich enttäuschend, denn ein Review vorhandener Ideen unter Auswertung und Akzentuierung des Autors kann doch nicht alleiniger Sinn & Zweck dieses Buches sein, oder? Soweit er eigene Schwerpunkte durch gezielte Auswahl setzen wollte, so sind die gewonnenen Ergebnisse auch nicht neu oder überraschend. Alle wesentlichen Interpretationen hat es so oder ähnlich bereits gegeben: Manipulation durch Social Media, perfekte Selbstausbeutung statt früherer (klassisch marxistischer) Ausbeutung der Arbeitskraft, etc. Manchmal frage ich mich, wieso der Buchmarkt so eine unendliche Fülle an sozial- & gesellschaftskritischen Büchern mit linker Tendenz auswirft, sich aber dann nichts an unseren Lebensverhältnissen ändert, wenn doch das kritische Reflektieren einer breiten Leserschaft zum Massensport geworden ist?! Ein wenig Frust darf angebracht sein und Enttäuschung über ein Buch, dass die ewig gleichen Zeitdiagnosen wälzt - zum Glück mal nur auf 123 Seiten...
  18. Cover des Buches Aufbau und Nutzung einer digitalen Bibliothek in einer universitären Ausbildungsumgebung (ISBN: 9783830912200)
  19. Cover des Buches Media Lab (ISBN: 9783499181696)
    Stewart Brand

    Media Lab

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Klick. Wie moderne Medien uns klüger machen (ISBN: 9783593381619)
  21. Cover des Buches Digitale Intelligenz (ISBN: 9783404609796)
    Verena Gonsch

    Digitale Intelligenz

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Warum sind wir Deutschen den neuen Techniktrends gegenüber so misstrauisch? Warum gibt es so viele Vorurteile? Welche Angst steckt dahinter?


    All diese Fragen, geht die Autorin, Verena Gonsch, in ihrem Buch „Digitale Intelligenz: Warum die Generation Smartphone kein Problem, sondern unsere Rettung ist“ nach. Unterstützt wird sie dabei mit Beiträgen von Till Raether.


    Denn während wir  im Allgemeinen die Medienzeit unserer Kinder, möglichst klein und kurz halten, Computer Spiele verbieten schreitet die Digitalisierung  immer schneller voran. Und anstatt uns dagegen zu wehren, und Angst davor zu haben, sollten wir „Eltern und  Großeltern“  in die  Digitale Welt unserer Kinder eintauchen begreifen wo  Digitalisierung gut und wirklich hilfreich ist. Das Leben positiv verändert und unsere Kinder fit für eine technisierte Zukunft werden.


    Die Idee und auch der Ansatz, das Technik - Computer - Handys etc. nichts Schlechtes sind, diese uns und unser Leben weiter bringen, ist nicht neu,  doch die Autorin beleuchtet nicht nur die heutige, gängige bekannte Technik, sondern denkt und spinnt für jeden Bereich diese weiter. Wirft einem fiktiven Blick in die Zukunft der  Technik, ihre Anwendungen und Auswirkungen für unser Leben. Till Raether steuert Alltagsgeschichten, wie gemeinsames Computerspielen mit seinem Sohn, bei. Die direkt einen Bezug zum hier und jetzt zeigen. 


    Verena Gonsch zeigt so auf, was in wenigen Jahren für uns ganz normal sein wird. Selbstfahrende Autos, intelligenter Häuser, Schüler die Lehrer unabhängig unterrichtet  werden. Ganz viele Beispiele die sowohl unsere Kinder als au h uns im Alter als Rentner betreffend könnten, bekommt der Leser, vorgestellt. 


    Ob dies dem Leser die Angst vor der Technik, der technisierten Zukunft nimmt, Ich weiß es nicht. 

    Es ist interessant zu lesen, wenn auch an vielen Stellen nicht neu, und für teilweise klischeehaft beleuchtet werden. Der Aspekt, der Einbindung der Kinder und Jugendlichen kommt mir auch etwas zu kurz.  Egal, alles in allem  ist es ein guter Ansatz mit einem schönen umfassenden Blick auf das, was möglich wäre, wenn wir uns nicht wehren, sondern die Zukunft, und ihre technischen Erfindungen sinnvoll in unser Leben lassen.



    Vier Sterne

  22. Cover des Buches Zwei im Sinn (ISBN: 9783932927690)
    Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Angela2011
    Inhalt Klara Marxen, von Beruf Journalisitin, ist geschieden und hat drei Kinder. Auf einem Kongress lernt sie den Professor der Pysik, Arthur Eisenberg kennen, verheiratet und Vater von vier Kindern aus 2 verschiedenen Ehen. Von seiner Wortgewandheit und Schlagfertigkeit ist sie beeindruckt, auch wenn er durch seine Art und Weise mit Menschen zu reden und umzugehen, sehr arrogant scheint. Jedoch verspürt Klara den Wunsch, auch wenn er verheiratet ist, mit ihm eine leidenschaftliche Nacht zu verbringen. Obwohl es nur bei dieser einen Nacht bleiben sollte, bekommt sie plötzlich SMS-Nachrichten von Arthur, während sie mit ihren Kindern im Urlaub ist. Es ist eine Liebe der ungewöhnlichen Art an - mit einem Ende wie es wohl kommen musste... Meine Meinung Der Einband des Buches finde ich sehr gut gewählt, denn er verrät meiner Meinung nach schon, dass es sich um kein Happy-End handeln muss. Es zeigt eine Frau, die einsam eine Straße entlang geht. Das Buch enthält auch auch rosa Lesebändchen, was ein schöner Kontrast zum grau-weißen Einband ist. Beim Lesen der ersten Seiten bemerkt man sofort, dass dies ein ungewöhnlicher Schreibtstil ist, wenn man so etwas noch nicht gelesen hat. An manchen Stellen etwas schwer verständlich, und ich fragte mich wieso man in der heutigen Zeit solche SMS verschickt. Sie sind so geschrieben, dass es manchmal unrealisitisch wirkt, wie sie kommunizieren in der heutigen Zeit. Wenn man sich aber reingelesen hat, versteht man den Schreibstil der Autorin Bettina Steinbauer aber gut, da das Buch in der Gegenwart spielt. Es ist aus der Ich-Perspektive von Klara geschrieben, und somit kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen, als würde man daneben stehen und es miterleben. Denn es stellen sich Fragen in einem selber auf, wie man reagiert, oder ab wann man die Affäre beendet hätte. Trotzalledem muss ich sagen, dass es eine schwere Lektüre für mich war, denn da habe ich doch bemerkt, dass die Gegenwartsliteratur wohl nichts für mich ist, in diesem Zusammenhang meiner einer solchen Geschichte. Fazit Ich würde es trotzdem empfehlen, wenn man auch mal eine ungewöhnliche Art der Liebe erleben möchte.
  23. Cover des Buches Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk (ISBN: 9783499620126)
    James Monaco

    Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Welke und Wischmeyer stellen vor: Deutsche Helden privat und ein paar, die es nicht in das Buch geschafft haben. Wenn sich zwei Mächtige der scharfsinnigen Satire und der durchtriebenen Wortgewalt zusammentun und ein Buch machen, kann es nur daneben gehen oder großartig werden. Hier ist es großartig geworden, die Lachschübe kommen stoßweise und heftig, die brillianten Wendungen von Wischmeyer werden ergänzt durch Welkes schon aus der Heute-Show bekannten Neuwortschöpfungen, zusammen ein unschlagbares Team und es bekommt jeder "Held" in Deutschland sein Fett weg, in diesem Buch ist alles, was der Deutsche über A-S Promis, Politker und sonstige Medienschergen wissen muss. Wer sich vorbehaltlos amüsieren will, herzhaft lachen und auch ein paar Wahrheiten verträgt, der ist hier genau richtig. Viel Vergnügen.
  24. Cover des Buches Second Face (ISBN: 9783764170455)
    Carolin Philipps

    Second Face

     (22)
    Aktuelle Rezension von: merle81
    Inhalt Marie und Anne sind einige Zwillingsschwestern. Sie leben in Hamburg und während Marie eher introvertiert ist , sprüht Anne nur so vor Energie und einem losen Mundwerk. Als Marie sich in Kai verliebt, einen Schulschönling der sie um Nachhilfe bittet, dieser sie aber lediglich dazu benutzt um an ihre Schwester ranzukommen bricht für sie eine Welt zusammen. Doch Kai ist auch in Anne nicht verliebt, sie soll nur Teil seiner Liste von Bettgeschichten werden, was er auch auf Facebook postet. Anne tief verletzt stimmt letztendlich doch freudig den elterlichen Umzugsplänen nach Umanz zu. Auf Umanz gefällt es der partyliebenden Anne überhaupt niucht, während Marie ihr Glück in Lirim zu finden glaubt. Nachdem dieser aber Annes Opfer in Sachen Männerrache wird sucht er schnell auch von Marie das weite. Diese flüchtet sich tief verletzt in das online Rollenspiel Second Life, doch die zunüchst wohltuende Flucht erwächst sehr schnell zu großen realen Problemen Wertung Ich finde die Essenz der Storyx genial, zeigt sie doch sehr realistische Gefahren der heutigen Medienwelt aug. Vom Umfang her ist das Buch eher knapp gehalten. Was ich allerdings sagen muss das die Umsetzung des zündstoffhaltigen Kernes nicht so ganz meins war. Da hätte man mehr draus machen können was ebenso realistisch gewesen wäre. Aber ein netter, kurzweiliger Zeitvertrib war die Lektüre dennoch

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