Bücher mit dem Tag "neue welt"
67 Bücher
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
(2.647)Aktuelle Rezension von: Chiara_M_ACHTUNG SPOILER!!!!
Ganz klar 5 Sterne :-)
Nach den schrecklichen Erlebnissen mit Amarantha und den Erlebnissen unter dem Berg kehrt Feyre gemeinsam mit Tamlin und Lucien zurück an den Frühlingshof. Sie ist nun eine Fae, durch die sieben High Lords ins Leben zurückgeholt. Sie wird von Albträumen und Melancholie heimgesucht, welche sie immer mehr in die Tiefen zieht. Ianthe, eine Hohepriesterin, scheint ihr freundschaftlich zur Seite zu stehen, und versucht sie ins Leben zurück zu begleiten. Feyre hat die Freude am Malen verloren da Farben sie an das Blut der von ihr getöteten Fae, im Kampf gegen Amarantha, erinnert.
Tamlin, welcher im Laufe des ersten Teil des Buches immer besitzergreifender wird, versucht sie vor allem und jeden zu schützen und versucht sie komplett von der Aussenwelt abzuschirmen. Er merkt nicht das sie immer unscheinbarer und zerbrechlicher dadurch wird. Letztendlich fordert Rhysand seine Woche im Monat am Hof der Nacht ein und versucht Feyre das Schreiben und Lesen beizubringen sowie das Beherrschen ihrer Fähigkeiten.
Feyre lernt den Inner Circle von Rhys kennen.
Cassian: Illyrianischer Krieger und einer der besten Freunde von Rhys
Azriel: ebenfalls ein illyrianischer Krieger und bester Freund von Rhys
Mor: Cousine von Rhys und bedeutende Person in Rhy`s Armee
Amren: ein Wesen aus der alten Zeit und ebenfalls bedeutende Person in der Armee
feyre kann letztendlich überzeugt werden am Hof der Nacht zu bleiben und gemeinsam mit Cassian, welcher ihr das Kämpfen beibringt und Rhys, welcher ihr die Beherrschung ihrer Fähigkeiten beibringt. Eine Verbundenheit zu Rhysand welche mit Zuneigung, prickelnder Erwartung und Neckereien gespickt ist, ist immer wieder Bestandteil des Buches und lässt den Leser nur darauf warten das sie zusammen kommen. Eine zärtliche Berührung Rhysand`s mächtiger Schwingen lässt ihn erschauern und Rhys verdreht Feyre bei ihren gemeinsamen Flügen ganz schön den Kopf.
Rhys zeigt Feyre die Stadt Velaris welche er durch Magie verborgen hält. Velaris ist dadurch von der Schreckensherrschaft durch Amarantha verschont geblieben und erstrahlt voll Schönheit, Freude und Lebenslust. Doch kann Rhysand diese Barriere aufrecht erhalten?
Der Inner Circle und Feyre sehen sich einer neuen Gefahr gegenüber stehen. Der König von Hybern möchte das Land der menschen vernichten und versucht die Fae auf seine Seite zu ziehen. Dies wollen Rhysand und Co. mit aller Macht verhindern und gehen so ein tragisches Bündnis mit den Königinnen der Menschen ein. Letztendlich werden sie von ihnen verraten und Velaris wird angegriffen und fast komplett zerstört.
Auch Nesta und Elaine, Feyre`s Schwetsern werden diesem Krieg nicht ausweichen können. Als Feyre, Rhys und Co. sich zu der Insel Hybern begeben geraten sie in einen Hinterhalt welcher durch Tamlin geplant wurde und Cassian und Azriel werden schwer verletzt. Mit Hilfe des Königs von Hyburn trennt Tamlin die sichtbare Verbindung von Rhys und Feyre. Jedoch sind Rhys und Feyre eine tiefere, weitreichendere Verbindung eingegangen. Es stellte sich heraus das sie Seelenverbündete sind und am Abend vor der Abreise nach Hyburn hat Rhys Feyre zu seiner High Lady ernannt.
Feyre lässt alle glauben das Rhys sie mit Magie in ihren Bann geschlagen hat und durch die Lösung der Verbindung sie nun wieder klar sieht und mit Tamlin an den Frühlingshof zurück kehren möchte. Einzig der Inner Circle durchschaut dieses Spiel und Lucien scheint etwas zu ahnen. Feyre kehrt somit an den Frühlingshof zurück und nimmt ein Leben mit Tamlin in Kauf um den Hof von innen zu infiltrieren.
Oh mein Gott dieses Ende des Buches hat mich echt geschafft und ich warte sehnsüchtig auf den dritten Band. Rhysand hat eine absolut traumhafte Protagonistenrolle und der Inner Circle ist einfach der Hammer. Tamlin mochte ich ersten Buch schon nicht und jetzt natürlich noch viel weniger. Ich bin allerdings sehr gespannt wie es mit Lucien weitergehen wird. Ich habe den Eindruck das er Tamlin nicht mehr so ganz loyal ergeben ist.
Man erfährt gegen Ende des Buches warum Tamlin und Rhys so verfeindet sind. Einst waren sie Freunde, jedoch liess Tamlin die Familie von Rhys respektiv seine Schwetser und Mutter hinterhältig ermorden und Tamlin brachte Rhy`s Vater um. Nicht unbedingt Pluspunkte für unsern lieben Tamlin.
Ianthe, die Priesterin, stellt sich im Laufe des Buches als intrigante, hinterlistige und machthungrige Schlange raus, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist und nur an Macht interessiert ist. Gewissen kennt sie nicht.
Mor, die Cousine Rhysnad`s ist eine bemerkenswerte und taffe junge Frau. Einst dazu auserkoren Lucien`s älteren Bruder zu heiraten, nimmt sie ihr Schicksal selber in die Hand und vergibt ihre Jungfräulichkeit an Cassian. Daraufhin wird sie von ihrer Familie verstossen und misshandelt. Sie wird mit einem Zettel, welcher mit einem Nagel an ihrem Körper befestigt ist, geschunden und geschlagen einfach liegen gelassen. Rhys nimmt sich ihrer an und sie nimmt eine bedeutende Rolle im Inner Circle ein.
Amren: ein Wesen aus der alten Zeit. Geheimnisvoll, stark beängstigend. Eine sehr alte und gute Freundin Rhysand`s.
Cassian: ein illyrianischer Krieger welcher immer einen coolen Spruch auf den Lippen hat, schöne Frauen bevorzugt und mächtig stolz auf seine Flügel ist. Einer der besten Freunde von Rhys.
Azriel: ebenfalls ein illyrianischer Krieger mit mächtigen Schwingen und einer hochsensiblen Fähigkeiten zu spionieren. Ganz offensichtlich Mor sehr zugetan.
Die Beschreibung des Landes sowie der Stadt Velaris hat mich sehr beeindruckt. Velaris konnte ich mir sehr lebhaft vorstellen. Mit dem Stadthaus sowie dem Haus auf dem Berg, der glitzernde Fluss sowie dem Künstlerviertel. Es machte den Eindruck von Wärme, goldener Sonne, unbeschwerten Fae die lachend durch die Stadt wandern. Die Nächte sind lau und dominiert von den Sternen. Es wehte eine leichte Brise und die Luft war erfüllt von allerlei herrlichen Düften.
ebenso fasziniert hat mich die Entwicklung der Charaktere sowie deren Beschreibung. Feyre wirkte auf mich zu Beginn des Buches ein wenig nervig. Klar, nach den schrecklichen Erlebnissen erwartet man nicht das sie singend und tanzend durch die Welt läuft, aber über Kapitel und Seiten hinweg diese depressive Stimmung fand ich ein wenig anstrengend. Ebenso ihre kapitulationslose Annahme der Einschränkungen durch Tamlin. Gerne hätte ich sie mehrmals geschüttelt. Im Laufe des Buches macht sie doch eine sehr schöne Wandlung, auch wenn manche ihrer Eiegnschaften mich durchs ganze Buch hinweg ein bisschen genervt haben. Unter Anderem ihre Selbstzweifel und Gedanken betreff Tamlin. Hat dem Buch aber keinen Abbruch getan.
Rhysand konnte mich schon im ersten Buch fesseln. Sein Charakter hatte für mich immer etwas verborgenes und gespieltes. Dies kommt ja nun auch im zweiten Band zu Tage. Er hat sich jahrelang Amarantha unterworfen um seine Freunde und die Stadt Velaris zu schützen. Er machte sich zur Hure Amaranthas, der mächtigste der sieben High Lords war nichts anderes als ein Spielzeug. Daran hat Rhys, verständlicherweise, auch während des ganzen Buches zu knabbern. Immer wird versinkt er in Melancholie und Selbstzweifel. Er verbirgt diese Zweifel hinter einer Maske aus Arroganz und Stärke und schreckt somit Feyre mehr als einmal ab.
Auch seine Gefühle für Feyre kann er nicht richtig kanalisieren und versucht sie nicht wirklich wahrzunehmen. Rhysand wird uns im Laufe des Buches als ein starker und warmherziger sowie ein etwas selbstloser Charakter dargestellt. Jedoch wird er auch als ein sehr begehrenswerter und absolut leidenschaftlicher Fae dargestellt welches eine interessante und sehr liebenswerte Mischung ergibt.
Er spielt mit Feyre auf eine liebevolle und neckische Art welche sie auch an den Tag legt. Ausserdem ist er sehr darauf bedacht das sie ihre Freiheiten behalten kann und nur sich selbst gehört. Er möchte auf keinen Fall das sie sich fühlt wie am Frühlingshof. Eingesperrt und ihrer Freiheiten beraubt.
Der Showdown und der Cliffhanger des Buches haben mich wirklich fertig gemacht. Ich will unbedingt wissen wie es mit Feyre weitergeht. Wie wird es Lucien ergehen, der in Elaine seine Seelenverbündete entdeckt hat und die von Mor an einen sicheren und geheimen Ort gebracht wurde. Was wird Tamlin noch alles bosshafte einfallen und wird er hinter Feyre`s Infiltration kommen??? Wie kann Rhysand mit der Tatsache umgehen das Feyre sich am Frühlingshof befindet? Wird Cassian geheilt werden können und seine Flügel wieder benutzen können? Wird Azriel Mor seine Liebe gestehen? Welches sind die nächsten Schritte des König von Hyburn? Wird es zu einem Krieg kommen? Was wird aus der Stadt Velaris??
Fragen über Fragen und noch sooooo lange Zeit bis diese beantwortet werden können.
Ganz klare Leseempfehlung von mir für dieses tolle Buch.
Diese Rezension erscheint ebenfalls auf meinem YT Kanal.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
(9.051)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsPeeta und Katniss müssen versuchen ihre Beziehung, so gut es geht, aufrechtzuerhalten, damit das Kapitol keinen Verdacht wittert. Doch schon bald wird klar, dass noch viel größere Herausforderungen auf die beiden zukommen.
Auch der zweite Teil der Reihe war absolut gelungen. Zwar habe ich irgendwie schon erwartet, was bei den nächsten Hungerspielen passiert, aber das hat mich noch lange nicht am Lesen gehindert.
Ich liebe Peeta wirklich. Ich bin schon seit Anfang a Team Peeta und nicht Team Gale, selbst wenn Gale nichts Böses getan hat. Ich kann einfach nicht verstehen, in welche Richtung Katniss Gefühle tendieren.
Am Ende gab es noch einen unerwarteten Plottwist, mit dem ich nicht wirklich gerechnet habe, den ich aber ehrlicherweise auch nicht ganz verstanden habe. Falls also irgendwer mir erklären könnte, was die letzten 10 Seiten für eine Bedeutung hatten, wäre das super.
Ich kann auf jeden Fall kaum erwarten, wie der dritte und letzte Band dieser Reihe sein wird und was darin auf mich wartet. Ich habe Angst. - Cassandra Clare
City of Glass
(4.361)Aktuelle Rezension von: sumaNach dem Cliffhanger am Ende des letzten Bandes, ging es hier direkt weiter.
Vor allem dieser Band war nur so mit Action und Schlachten gefüllt und absolut episch.
Auch Enthüllungen und Drama wurde nicht gespart und alles wurde logisch aufgeklärt. Das ganze Buch war durchgehend spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
- Neal Shusterman
Scythe – Der Zorn der Gerechten
(697)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksWas für ein genialer 2. Band der Reihe. Die Geschichte macht echt süchtig und ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Einerseits ist es echt beängstigend wie diese Welt mit KI und dem Thunderhead ist, andererseits aber genauso faszinierend. Absolut geniale Welt die hier erschaffen wurde und das ganze Worldbuilding ist einfach nur genial. Es ist so ausgereift und wird so toll beschrieben, als ob man wirklich in der Welt ist. Die Geschichte war wieder absolut spannend und fesselnd. Es ist wieder so viel passiert und wir lernen wieder neue Teile der Welt kennen, sodass es zu keiner Zeit langweilig wurde. Citra ist mir mittlerweile wirklich ans Herz gewachsen, genauso wie Scythe Curie und Rowan. Teilweise war es wirklich wieder sehr brutal und emotional, andererseits aber auch wieder sehr schön zu sehen, welche Entwicklungen die Charaktere durchmachen. Es gab wieder einige Wendungen die ich so nicht erwartet hatte und die mich echt schockiert haben. Ich bin jetzt so gespannt wie es im finalen Band aus geht.
Der Schreibstil war sehr angenehm. Obwohl es so viele POVs gibt, war es überhaupt nicht verwirrend, sondern eher schön so viel von der Welt und den Charakteren mitzubekommen.
Fazit: Absolut genial und empfehlenswert.
- C. J. Daugherty
Night School 1. Du sollst keinem trauen
(2.163)Aktuelle Rezension von: Series-MagicWas soll ich zu diesem Buch groß sagen: Mir hat der erste Band der Night School-Reihe wirklich gut gefallen.
Besonders Allie mochte ich als Hauptfigur sehr gerne. Sie war für mich interessant zu begleiten, weil man mit ihr zusammen immer mehr in die Welt der Cimmeria-Schule eintaucht. Dieses Setting hat mir richtig gut gefallen, denn es hatte genau diese besondere Internats-Atmosphäre, die geheimnisvoll, spannend und irgendwie auch ein wenig düster wirkt.
Die Handlung war für mich durchgehend spannend und hat mich bis zum Schluss gut mitgenommen. Natürlich werden in diesem ersten Band noch nicht alle Fäden aufgelöst, aber genau das macht auch neugierig auf den nächsten Teil. Man merkt einfach, dass hier noch einiges kommen wird.
Auch die Mischung aus Drama, Romantik und Spannung fand ich sehr gelungen. Es war nicht zu viel von allem, sondern hat für mich gut zusammengepasst und die Geschichte lebendig gemacht.
Alles in allem hat mir dieser erste Band richtig gut gefallen. Die Cimmeria-Schule, Allie, die Spannung, das Drama und auch die Romantik haben für mich sehr gut zusammengepasst. Da hier natürlich noch nicht alles aufgelöst wurde, bin ich jetzt umso neugieriger auf den zweiten Band der Reihe.
- Neal Shusterman
Scythe – Die Hüter des Todes
(1.237)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksWas für eine geniale Geschichte. Die Welt ist sowohl absolut genial und faszinierend, wie auch erschreckend - vor allem weil sie nicht komplett unvorstellbar ist. Ich fand es richtig genial wie die Welt ausgearbeitet wurde. Man konnte sich alles richtig gut vorstellen und verstehen warum die Welt so funktioniert wie sie ist. Ein geniales Worldbuilding. Die Geschichte war auch sehr spannend und ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Es gab viel zu lernen, Prüfungen zu bestehen und natürlich auch einiges aufzudecken. Es war zu keiner Zeit langweilig oder langatmig, weil immer wieder was neues passiert ist. Und das Ende war dann wirklich nochmal anders als gedacht. Wir begleiten Citra und Rowan bei ihrer Ausbildung zum Scythe und lernen mit ihnen zusammen das ganze Ausmaß des Scythetums kennen. Ich fand die beiden als Protagonisten absolut genial und hab beide wirklich ins Herz geschlossen. Ihre Dynamik fand ich sehr toll und auch ihre Werte. Sie mussten beide einiges durchmachen, aber sind während der Geschichte wirklich über sich hinaus gewachsen.
Der Schreibstil war sehr angenehm. Ich fand es super, dass wir die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven lesen. Es waren wirklich viele Perspektiven, aber das war überhaupt nicht überfordernd oder unangenehm, ich fand es wirklich sehr gut.
Fazit: Absolute Empfehlung, ich habs geliebt.
- Christelle Dabos
Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters
(739)Aktuelle Rezension von: Sara1Die beschriebene Welt ist ein tollen Konzept. Die Hauptfigur Ophelia lernt man im Laufe des Buches immer besser kennen und auch lieben. Sie wird wie der Leser auch in die neue Welt den Pol geworfen und muss sich darin zurecht finden. Die Handlung nimmt nach der Hälfte immer mehr Fahrt auf und es kommt zu Wendungen mit welchen man nicht rechnet. Insgesamt ist das Buch toll geschrieben und man kann es nicht weglegen wenn man mit dem lesen begonnen hat.
- Beth Revis
Godspeed - Die Reise beginnt
(1.029)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenFür manche Bücher braucht man wirklich gewaltige Schubser um sie endlich zu lesen, und am Ende versteht man gar nicht, wieso man damit so lange gewartet hat!
"Godspeed - Die Reise beginnt" von Beth Revis liegt seit über drei Jahren auf meinem SuB und war ein Geschenk meiner Freundin, die mir dieses Buch zusammen mit meinem Blogmaskottchen geschenkt hat.
Da dieses Buch zu einer Monatsaufgabe passte, habe ich es endlich entstaubt und angefangen zu lesen....
Die Godspeed ist ein Raumschiff, dass mit zig tausend Menschen an Bord auf einer sehr langen Reise unterwegs ist, die über dreihundert Jahre dauern soll. Mit an Bord ist Amy, die sich zusammen mit ihren Eltern hat einfrieren lassen um auf einem neuen Planeten wieder aufgetaut werden zu können. Ihre Mutter ist Bio-Ingenieurin und ihr Vater ein hochrangiger Militäroffizier, die beim Aufbau des neuen Planeten helfen sollen. Amy selbst wird nur als unwichtige Fracht eingestuft - und trotzdem erwacht sie plötzlich unter fürchterlichen Schmerzen und ist dem Erstickungstod nah, denn jemand hat sie vorzeitig und ohne medizinische Aufsicht aufgetaut.
Vor ihr stehen drei Männer, der Älteste und Anführer der Godspeed, Junior, sein Nachfolger und ein Doktor, die sich das vorzeitige Auftauen nicht erklären können. Während Junior von ihrer Andersartigkeit - dem roten Haar, der hellen Haut und grünen Augen - völlig fasziniert ist, ist ihre bloße Existenz für den Ältesten ein Grund sie zu beseitigen. Andersartigkeit ist ein Grund für Krieg und Amy ein Störfaktor. Doch Junior widersetzt sich und ergreift Partei für Amy's Leben, die erst langsam begreift, dass ihr Leben vielleicht schon vorbei sein kann, wenn auch ihre Eltern endlich aufgetaut werden.
Die ersten hundertzwanzig Seiten waren ein fast schon unverständlicher Informationsbrei, der sich zwischen Amy und Junior abgewechselt hat. Revis schreibt jedes Kapitel abwechselnd aus den beiden Perspektiven und zeigt dem Leser zwei Seiten einer Medaille. Zwei verschiedene Charaktere, die völlig verschiedene Dinge kennen, was es mir schwer gemacht hat das Gesamtbild sofort einordnen zu können.
Die Geschichte startet mit Amy und ihren Eltern, die sich einfrieren lassen. Wieso sie diese Qualen auf sich nehmen wurde erst nach einigen Seiten später klar. Wieso Amy ihre Eltern auf diese Reise begleitet und ihr ganzes Leben zurück lässt, kann man nur vermuten.
Und dann ist da noch Junior, der nach seinem Posten benannt ist, dem seine Herkunft unbekannt ist und der irgendwann mal die Godspeed anführen soll. Der Älteste muss ihn alles lehren, was er weiß, aber die ganze Geschichte ist recht verworren. Wirklich bekannt ist nur ihr Ziel: Die Zentauri-Erde. Die Godspeed soll sie in dreihundertfünfzig Jahren dort hinbringen und das Schiff wird von allen möglichen Menschen "bewohnt". Bauern, Versorgern, Technikern, Wissenschaftlern, Künstlern - alle leben völlig normal vor sich hin und gehen ihren Jobs nach.
Am besten hat mir Harley gefallen, ein Künstler und bester Freund von Junior, der als Verrückt eingestuft ist und irgendwie traurig rüberkommt. Er ist für Amy eine große Stütze und egal wo er aufgetaucht ist, hatte ich immer das Gefühl ein bisschen mehr durchblicken zu können. Für so manche Szene war er die perfekte Stütze oder das passende, lebende Beispiel. Ihn werde ich auf jeden Fall vermissen, denn er hat der Geschichte etwas frisches verliehen. Wo Amy und Junior aufgeschmissen waren, hat er einfach nur geschnaubt und gelächelt - so einen Charakter braucht jedes Buch!
Die Betrachtungen, die man als Leser durch Amy und Junior von der Godspeed bekommt, sind schon deshalb hilfreich, weil man weiß, dass man in dem ganzen Chaos nicht alleine ist.
Als Leser zu verstehen, dass man seit der ersten Seite auf dem Raumschiff sein muss, ist für mich absolut unmöglich gewesen, schließlich ist Amy nicht umsonst anders! Wie ist sie auf das Raumschiff gekommen und wieso denkt Junior, dass sie immer noch fliegen?
Ich habe es absolut nicht verstanden. Und dann fing die Story endlich an und ich habe gar nicht weiter nachgedacht - was sehr hilfreich war!
Ich habe mich ein wenig auf anderen Blogs umgesehen, die das Buch als Dystopie und Science Fiction einstufen - beides ist irgendwie zutreffend, auch wenn ich finde, dass hier die Science Fiction ein wenig mehr zu sagen hat.
Diese Rezension fällt mir sehr schwer, da ich einfach nicht das Gefühl habe wirklich alles verstanden zu haben. Die Autorin erzählt hier eine Geschichte voller Führungszweifel, verschiedener Welten und einer Zukunft, die Angst macht und gleichzeitig fasziniert. Die Charaktere nehmen den Leser sehr schnell für sich ein und es fällt leichter der Geschichte zu folgen, weil man mit Amy und Junior zwei Personen folgen kann, die selbst nach Antworten auf so viele Fragen sind.
Da "Godspeed - Die Reise beginnt" ein Trilogie-Auftakt ist, hat das Ende einige Wendungen zu bieten, die nach der Fortsetzung schreien und mich einfach sprachlos gemacht haben.
Fazit:
Beth Revis hat eine gleichzeitig verwirrende und einnehmende Geschichte geschrieben, bei der ich gar nicht gemerkt habe wie schnell die Seiten an mir vorbeigeflogen sind. Startschwierigkeiten hatte ich nur auf den ersten hundertzwanzig Seiten, danach wurde ich so von dieser bedrückenden Athmosphäre gepackt und wollte mit den Hauptprotagonisten Amy und Junior begierig hinter die Geheimnisse der Godspeed kommen, dass ich weniger an das gedacht habe, was mein Verstand nicht begreifen konnte.
Aufwühlend und geheimnisvoll schwebt man als Leser durch ein Buch, dessen wirklicher Mittelpunkt ein Raumschiff ist, das mehr zu erzählen hat, als die Charaktere und Leser verarbeiten können, und dennoch wenig von sich preis gibt.
Ich möchte eigentlich gar nicht weiter nachdenken, sondern sofort weiterlesen!
Auffühlend und spannend mit genügend Drama, packt "Godspeed - Die Reise beginnt" den Leser und nimmt ihn mit zu einem geheimnisvollen Trilogie-Auftakt! - Emily St. John Mandel
Das Licht der letzten Tage
(395)Aktuelle Rezension von: glamourjunkiesStation Eleven bzw. Das Licht der letzten Tage ist ein post-apokalyptischer Roman mit zwei Erzählsträngen.
In einem nicht näher bestimmten hier und jetzt folgen wir einem Schauspieler – Arthur Leander – und den Menschen in seinem Leben. An dem Tag, an dem die Pandemie ausbricht, bricht er mit einem Herzinfarkt auf der Bühne zusammen.
Innerhalb weniger Tage breitet sich die Pandemie auf der ganzen Welt aus und die Zivilisation bricht komplett zusammen.
20 Jahre später folgen wir Kirsten, die mit einer Gruppe Schauspieler*innen und Musiker*innen durch Nordamerika zieht und Shakespeare aufführt. Durch sie erfahren wir, wie sich das Leben der wenigen Überlebenden entwickelt hat.
Alles scheint sich beruhigt zu haben.Ich habe mich ehrlich gesagt über den Klappentext im deutschen geärgert, weil der für mich etwas spoilert, was gar nicht sein muss. Aber die Beschreibung im englischen finde ich sehr passend.
Das ganze ist eine wirklich schöne Erzählung über Menschen, deren Leben durch Begegnungen verbunden sind.
Der Hintergrund, vor dem ihre Leben erzählt werden, ist eine weltweite Pandemie, die innerhalb kürzester Zeit das Leben völlig verändert. Das Buch wurde schon 2014 geschrieben und ist wohl durch Corona nochmal neu wahrgenommen worden. 2020 wurde es in eine Serie verfilmt.
Dafür, dass es auch etwas düster ist, finde ich es ein recht hoffnungsvolles Buch.Ich finde es sehr unterhaltsam geschrieben und flüssig erzählt.
Weil die beiden Erzählstränge ineinander verwoben sind, hab ich mich zwischendurch mal gefragt, wo die Geschichte denn wohl hin will.
Die Autorin schafft es immer wieder das Tempo, oder die Richtung der Geschichte zu änder, so das für mich oft recht offen war, was passieren wird. So, wie sie die Reise dann letztlich anlegt, fand ich schön. - Anna Benning
Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss Schmuckausgabe
(630)Aktuelle Rezension von: kabee91Spoilerfreie Zusammenfassung:
In einer Welt, die von mysteriösen Vortices zerrissen wurde, haben manche Menschen besondere Kräfte entwickelt. Ellie, ehrgeizig und mutig, will unbedingt das Vortex-Rennen gewinnen und Vortexläuferin werden. Doch auf ihrem Weg muss sie erkennen, dass vieles, was sie über die Splits und die Welt gelernt hat, nicht der Wahrheit entspricht.
Meinung:
Die Idee hinter der Geschichte hat mich sofort gepackt – die Vortexe und die damit verbundenen Kräfte sind unglaublich spannend! Auch wenn ich am Anfang kurz brauchte, um in die Begriffe wie Gravitation und Co. hineinzufinden, war ich schnell richtig drin. Besonders mochte ich Bale. Er ist geheimnisvoll, cool und absolut faszinierend.
Ellie ist eine tolle Protagonistin, die mutig, aber auch nahbar wirkt. Besonders gut fand ich, dass die Liebesgeschichte ganz leise und langsam erzählt wird. SIe hat perfekt gepasst, ohne das Buch zu dominieren.
Auch das Zeitspringen war super gelöst – normalerweise bin ich kein Fan von Zeitreise-Geschichten, weil sie mir oft zu kompliziert sind, aber hier konnte ich sehr gut folgen. Die Splits fand ich total interessant und hoffe, dass man im nächsten Teil noch mehr über sie erfährt.
Das Ende hat mir richtig gut gefallen – es war rund, schön und macht unheimlich Lust auf Band 2. Ich habe noch die zwei Bonuskapitel aus der Sonderausgabe gelesen, die waren ein tolles Extra.
Insgesamt hatte ich wahnsinnig viel Spaß beim Lesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
- Erika Johansen
Die Königin der Schatten
(369)Aktuelle Rezension von: Sonjja_wIch habe das Buch schon einmal vor zehn Jahren gelesen. Ich weiß nicht warum es so lange im Regal stand und ich nie den zweiten Band gelesen habe, aber das werde ich nun definitiv nachholen!
Es gibt mehrere POV's, aber wir erleben die Geschichte hauptsächlich aus Sicht der Protagonistin Kelasea. Man kann so gut mit ihr mitfühlen, ihre Gedanken und Gefühle sind nahbar geschildert und ihre Handlungen immer nachvollziehbar. Sie wächst im Laufe der Handlung immer mehr über sich hinaus. Auch die anderen Figuren sind spannend und gut aufgebaut.
Es spielt in einer Welt, die zeitlich nach unserer realen Welt aufgebaut worden ist. Es wird oft die große Überfahrt erwähnt und dass es früher Technik etc gab, aber im Detail erklärt wird das nicht. Die Zustände sind nun eher wie im Mittelalter und es gibt auch ein bisschen Magie.
Spicy ist die Geschichte nicht und auch wenig romantisch.
Toll finde ich auch, dass Kelasea ihr Umfeld mit ihrer Charakterstärke überzeugt, nicht mit Schönheit oder besonderen Fähigkeiten.
Kann das Buch allen empfehlen, die spannende Geschichte mit etwas Magie und einer starken Protagonistin lieben.
Ich freue mich auf die. Eiden Fortsetzungen.
- Rebecca Gablé
Der Palast der Meere
(233)Aktuelle Rezension von: ReisefreundinDer Palast der Meere spielt von 1560 bis 1588 zur Zeit von Elisabeth I. Die Hauptpersonen sind Nicholas’ Kinder Isaac und Eleanor.
Dieser Roman spielt nicht nur in England, sondern auch in Spanien, Afrika und den amerikanischen Kolonien. Da in den Vorgänger-Büchern häufig betont wurde, dass so gut wie alle Waringham seekrank werden, erschien es mir arg konstruiert, dass Isaac sich als blinder Passagier auf ein Schiff schleicht. Die Geschichte wird zweigeteilt: ein Teil folgt Isaac, der sich meist irgendwo in der Weltgeschichte herumtreibt. Der andere Teil folgt Eleanor, die in England bleibt, nah bei Königin Elizabeth I.
Der Roman wirkt für mich unentschlossen und schwankt zwischen den beiden Geschwistern Eleanor und Isaac sowie zwischen England und anderen Ländern hin und her. Insgesamt für mich der bisher schwächste Teil der Waringham-Saga.
- Anna Fleck
Meeresglühen
(401)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinMeeresglühen – Geheimnis in der Tiefe ist ein Jugendfantasyroman, der mir sehr viel Spaß gemacht hat. Im Mittelpunkt steht Ella, die ihre Ferien in Cornwall verbringt, während ihre Mutter für Ärzte ohne Grenzen in Afghanistan arbeitet. Schon früh zeigt sich Ellas Charakter: Als sie einen jungen Mann im Sturm auf einem Surfbrett entdeckt, zögert sie keine Sekunde und springt ins Wasser, um ihn zu retten. Dieses selbstlose Handeln macht sie zu einer starken und positiven Identifikationsfigur besonders für jüngere Leser:innen.
Ellas innere Stimme bringt viel Humor in die Geschichte. Anfangs wirkt diese Erzählweise etwas ungewohnt, doch durch die unterschiedlichen Schriftformen findet man schnell hinein. Die lockere, witzige Art nimmt der Geschichte Schwere und sorgt für einen angenehmen Lesefluss.
Aris, der geheimnisvolle Junge, den Ella rettet, wirkt tatsächlich wie von einem anderen Planeten. Er kennt vieles aus unserer Welt nicht, reagiert aber gleichzeitig panisch, als wäre er in ständiger Lebensgefahr. Seine Andeutungen und sein rätselhaftes Verhalten sorgen für Neugier, auch wenn nicht sofort alles erklärt wird.
Erfahrene Leser:innen sollten keine allzu überraschenden Wendungen erwarten. Die Geschichte folgt einer eher klassischen Erzählstruktur, wie man sie aus dem Jugendfantasy-Genre kennt. Das funktioniert jedoch sehr gut: Die Handlung ist stimmig, unterhaltsam und genau richtig dosiert, um Spaß zu machen, ohne zu überfordern.
Fazit:
Meeresglühen ist ein warmherziger, spannender Jugendfantasyroman mit sympathischen Figuren, einer schönen Küstenatmosphäre und einer klaren Botschaft über Mut und Hilfsbereitschaft. Eine klare Leseempfehlung besonders für jüngere Fantasy-Fans. - Marie Lu
Young Elites 1. Die Gemeinschaft der Dolche
(652)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteEs dreht sich um Adelina. Durch das Blutfieber gehörte sie zu eines der wenigen Kinder, die später besondere Kräfte entfalten. Diese zu bändigen soll sie bei der Revolutionistengruppe der Dolche lernen, wäre da nicht ihr Hang zur Dunkelheit.
Es ist interessant und spannend geschrieben. Jedoch habe ich nie den richtigen Bezug zur Protagonistin gefunden, was hauptsächlich daran liegt, dass sie so von Hass, Angst und Wut sich beeinflussen lässt.
Trotzdem passt die Charakterentwicklung sehr gut. Wie sie wegen dem Terror des Vaters und dem ganzen Schmerz als Folge sich so entwickelt.
- Richelle Mead
The Promise - Der goldene Hof
(262)Aktuelle Rezension von: LyjanaWissenswertes
Autor: Richelle Mead
Titel: The Promise - Der goldene Hof
Gattung: Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 29. September 2017
Verlag: One Verlag
ISBN: 978-3-846600504
Preis: 9,99 € (Kindle-Edition)
Seitenzahl: 592 Seiten
Inhalt
Ein Versprechen, das dein Leben verändern wird.
Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden Nachbarland Adoria vorbereitet.
Die junge Adelige Elizabeth scheint bereits ein solches Leben zu führen. Doch nach dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich wie in einem Gefängnis, aus dem sie nur noch fliehen will. Als Elizabeth dann den charmanten Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt er einen waghalsigen Plan in ihr: Sie muss es irgendwie nach Adoria schaffen. Und kurze Zeit später tritt sie unter falschem Namen die Ausbildung am Goldenen Hof an ...
Cover
Ein hübsches, wenn auch ziemlich nichtssagendes Cover. Ich mag die Farben sowie die Darstellung der weiblichen Protagonistin, kann mich allerdings nur wiederholen, dass ich es ebenso sehr langweilig finde.
Meine Meinung
Im Gegensatz zu einem Großteil der Bücher, die ich dieses Jahr bereits gelesen habe, habe ich dieses Buch nicht gekauft, sondern aus einem Bücherschrank mitgenommen. Zunächst einmal bin ich über das Cover gestolpert und fand den Inhalt ansprechend, was auch der Grund ist, warum ich das Buch letztlich an mich genommen und nun gelesen habe.
Hauptakteurin des Buches ist die Aristokratin Elizabeth, die nicht gewillt ist einen Mann aufgrund seines Geldes und seines Titels zu heiraten. Unter dem Namen Adelaide, als einfache Zofe, bricht sie in ein gewagtes Abenteuer auf. Ich will euch nicht anlügen, aber Elizabeth war extrem naiv. Für jemanden, der sich selbst als intelligent und scharfsinnig bezeichnet, fand ich ihre Pläne weder besonders ausgereift noch klug. Zu Beginn des Buches mochte ich sie nicht besonders, muss allerdings zugeben, dass ich sie ab der zweiten Hälfte bis zum Ende um einiges sympathischer fand. Gerade ihre Zuneigung zu Cedric, aber genauso ihre Opferbereitschaft empfand ich als sehr angenehm. Für mich könnte sie insgesamt ausgefeilter sein, da ihre Emotionen und Gedankengänge nicht sonderlich tiefsinnig ausgearbeitet waren – dies umfasst allerdings auch die anderen Charaktere.
Cedric war mir zu eindimensional. Ich kann durchaus verstehen, was Elizabeth in ihm sieht – gleichzeitig frage ich mich, ob ihre Beziehung tatsächlich eine Zukunft hat. Seit ihrer Begegnung ging ihrer beider Leben drunter und drüber und es gab die ein oder andere Szene, in der deutlich wurde, dass Elizabeth nicht weiß, ob sie dieses Leben packt.
Ich wusste während des Lesens nicht so recht, worauf ich mich eingelassen habe, da wir inhaltlich ein wenig vom Inhalt abweichen. Ich habe eine Weile gebraucht, um zu verstehen, dass wir hier neben dem politischen und geografischen Hin- und Her, in erster Linie auch mit religiösen Fragen konfrontiert werden. Weshalb ich diesen religiösen Anteilen in der ersten Hälfte natürlich nicht sonderlich viel Beachtung geschenkt habe und ich fairerweise sagen muss, dass ich weiß Gott nicht alles verstanden habe. Inhaltlich war es mir persönlich zu viel unnötiges Herumgedruckse.
Wie bereits angesprochen bin ich emotional nicht wirklich abgeholt worden. Die Geschichte liest sich ganz gut weg, aber es werden viele unnötige Themen aufgegriffen und weder die Freundschaften noch die Liebe der Charaktere können mich überzeugen. Gleiches gilt für die Dynamik der Protagonisten. Die Gespräche machen Sinn und sind nachvollziehbar, doch es fehlt an Tiefgang und Überzeugungskraft. Die Freundschaft zwischen Elizabeth und ihren beiden Zimmergenossen könnte wundervoll sein, aber es gibt zu viele Ungereimtheiten und zu wenig Vertrauen.
Einerseits konnte man die Geschichte gut verfolgen, andererseits musste ich mich manchmal echt ein wenig dazu zwingen weiterzulesen. Der Schreibstil ist gut verständlich, aber auch ziemlich trocken. Trotz einiger humorvoller Gespräche zieht sich das Buch ganz schön in die Länge. Zum Ende hin bin ich doch positiv überrascht worden, dass mir die Geschichte doch so gut gefallen hat, doch in seiner Gesamtheit betrachtet, war das Buch leider nur ok.
Fazit
Die zweite Hälfte kann zum Glück eine Menge wettmachen, doch insgesamt würde ich behaupten, dass dieses Buch wohl nicht für mich geschrieben worden ist.
Von mir gibt es 3,75 von 5 Sternen.
- Caroline Brinkmann
Die Perfekten
(264)Aktuelle Rezension von: MayaBIch hatte keine Ahnung, worauf ich mich beim Lesen einlassen würde, weil ich das Buch einfach gefunden und nie vorher davon gehört habe, und war dann beim Lesen sowohl positiv als auch negativ überrascht. Es gibt eine Menge Klischees, bei denen ich das Gefühl hatte, dass Dinge eher typisch wären, und was auch immer da zwischen Rain und Lark abging kann ich so gar nicht nachvollziehen (also faktisch schon, aber auf der Beziehungsebene habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung, wo die beiden stehen/standen/stehen werden, und kann nicht ganz einordnen, inwiefern das gewollt ist oder nicht), gleichzeitig überrascht das Buch aber auch an vielen Stellen in Richtungen, mit denen ich gar nicht gerechnet hätte. Die nebenbei erwähnten queeren Figuren(konstellationen) zum Beispiel fand ich total ansprechend, Rains Art generell und wie sie an Dinge herangeht fand ich großteils recht erfrischend und hatte das Gefühl, dass man da sehr stark gemerkt hat, wie sie aufgewachsen ist, ohne dass es sie zu besonders gemacht hätte, weil eben auch andere Leute so aufwachsen, und die ganzen platonischen Beziehungen waren in meinen Augen sehr lebendig und ansprechend geschrieben.
Ein absolutes Highlight für mich war Rose, die ich einfach perfekt fand, Lark und Rain waren ganz nett, Hail fand ich ziemlich super, und die Beziehung zwischen Rain und Storm hat mir (wie so viele andere) auch gut gefallen. Ich muss aber auch zugeben, dass viele Figuren mir eher egal waren, und ich in vielen Momenten nicht wirklich interessiert daran war, wem was passiert ist.
Das Setting hat mich oft an Tribute von Panem erinnert, gerade auch was Propaganda und Rebellen/Gesegnete anging, und TV/Zuschauer spielen auch eine recht große Rolle, gleichzeitig war das Buch mir an vielen Stellen auch etwas zu deutlich, und ich muss zugeben, dass ich gerade zum Ende hin den dritten Abschnitt nicht mehr mit so viel Begeisterung gelesen habe wie die ersten beiden. Das Ende-Ende fand ich dann wieder recht zufriedenstellend, wenn auch nicht großartig, und alles bis dahin war durchaus spannend, durch zwischendurch gab es eben immer mal wieder ein paar Strecken, die mich nicht so richtig abgeholt haben.
Insgesamt handelte es sich für mich dennoch um ein sehr lesenswertes Buch, und ich bereue das Lesen auf keinen Fall und habe aktuell auch durchaus vor, die Fortsetzung noch zu lesen, es war nur in meinen Augen auch nicht komplett durchgehend solide und für mich hat doch noch ein bisschen was Gefehlt, damit das Buch wirklich fantastisch gewesen wäre. Spaß gemacht hat's trotzdem! - Laura Kneidl
Water & Air
(263)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksIch fand das Buch nicht schlecht und habe es gerne gelesen. Es ist jetzt nichts komplett außergewöhnliches aber mir hat die Zeit und die Welt gefallen in der das Buch spielt. Es spielt in einer dystopischen Zukunft und eine mysteriöse Mordserie hält die Kolonie in Atem.
Die Hauptprotagonisten fand ich total sympathisch und ich hab sie sehr gemocht. Ich fand die Dynamik der beiden Hauptprotagonisten Kenzie und Callum wirklich sehr schön und es hat Spaß gemacht, mit ihnen mitzufiebern wer für die Morde verantwortlich ist.
Ich glaube über den Schreibstil von Laura Kneidl brauchen wir nicht zu sprechen. Er war wie immer richtig toll und ich habe mich beim lesen sehr wohl gefühlt. Er war nicht zu kompliziert und man war sehr schnell in der Geschichte drinnen und konnte ihr sehr gut folgen.
Leider hätte ich tatsächlich gerne etwas mehr Informationen zu der neuen Welt die es in dem Roman gibt bekommen. Die Idee davon finde ich nämlich echt spannend. Das hat für mich leider etwas geschwächelt.
Aber im Großen und Ganzen ein unterhaltsames Buch mit Spannung und einer Liebesgeschichte.
- C.M. Spoerri
Conversion (Band 2): Zwischen Göttern und Monstern
(55)Aktuelle Rezension von: FuexchenIch bin Skya und stamme von der Insel Diés. Dieser Satz kam mir bis vor Kurzem ohne Zögern über die Lippen. Aber … alles hat sich als einzige Lüge herausgestellt – und die größten Offenbarungen stehen uns noch bevor. Was hat es mit den Deimos und Alba auf sich? Monster, die zum Töten erschaffen wurden, von Menschen, die Gott spielen? Was ist meine Rolle in dieser fremden Welt, die wir als Rettung angesehen haben und die uns dennoch alle Hoffnung nimmt?
Ich habe noch keine Antworten auf meine Fragen erhalten, aber ich werde nicht aufgeben, bis ich die Wahrheit kenne.
Warum ich diesen Monolog führe? Weil … Ich weiß nicht, was mit Zero los ist. Ich erkenne ihn nicht wieder. Er verändert sich, macht mir Angst. Da ist diese Hitze, die ihn innerlich aufzufressen droht, und ich befürchte, dass ich ihn verliere. Ich muss ihm helfen. Es gibt immer einen Weg. Immer.Da ich den ersten Band der Dilogie von C.M. Spoerri und Jasmin Romana Welsche aus dem Sternensand Verlag sehr mochte, musste ich natürlich wissen, wie die Geschichte weitergeht.
Und da ich gleich weitergelesen hatte, war ich noch mitten in der Geschichte und konnte auch weiterhin darin abtauchen.
Wie schon gehabt, ist der Schreibstil lebhaft und leicht. Ich flog nur so durch die Seiten und war irgendwie leider viel zu schnell fertig mit der Geschichte.
Dieses Mal gibt es noch weiteren Charaktere, die ihre Sicht der Dinge in der Ich-Form schildern. Wer das ist, darf jeder gerne selbst herausfinden.
Ich mag es, wie die Charaktere ausgearbeitet sind. Sie haben ihre Ecken und Kanten, und gleichzeitig genug Tiefe, um sich in sie hineinversetzen zu können. Ihre Handlungsentscheidungen sind nachvollziehbar, dadurch wirken sie glaubhaft und lebendig.
Das Cover passt prima zum ersten Band. Gemeinsam bilden die beiden einen schönen Anblick, der ins Auge fällt.
Ich kann diese Dystopie-Dilogie empfehlen. Sie fängt spannend an und ist es bis zum Ende. Den Abschluss finde ich würdig und gelungen. Die Story ist gut durchdacht und bietet tolle Lesestunden. Auf mich hatte die Geschichte eine Sogwirkung, der ich mich nicht entziehen wollte. Daher gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.
- Thomas Thiemeyer
Evolution - Die Stadt der Überlebenden
(246)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneDie Grundidee des Buches fand ich sehr spannend. Durch einen Zufall landen die Protagonisten in einer Zukunft, in der vermeintlich keine anderen Menschen mehr leben. Die Natur hat sich die Städte zurückerobert und mit ihr kam noch etwas anderes, das sich gegen die Menschen verschworen hat.
Leider fand ich die Umsetzung nicht so stark, wie erhofft. Die Welt der Zukunft ist klasse beschrieben, das Szenario sehr gut umgesetzt. Auch die Erklärung für das alles scheint schlüssig zu sein. Das war definitiv ein großer Pluspunkt der Geschichte für mich.
Auch die Handlung selbst konnte mich überzeugen und sehr gut unterhalten. Vom Ankommen und Erkunden, bis hin zu den Entdeckungen und Erkenntnissen, die gemacht wurden. Es war interessant und wurde zwischenzeitlich sogar richtig spannend.
Die Charaktere jedoch blieben sehr flach. Bis auf ein paar prägnante Wesenszüge blieb mir fast nichts wirklich in Erinnerung. Vielleicht ändert sich das in den weiteren Bänden noch, doch in diesem Auftaktband stachen sie für mich nur durch ihre klischeehaften Rollen hervor und hätten noch keine Chance, sich zu entwickeln.
Zudem habe ich ein paar Befürchtungen für die Folgebände der Trilogie, die ich hier aber nicht erwähnen werde. Da ich die Reihe weiterlesen werde, finde ich noch früh genug heraus, was davon zutrifft und was nicht.
- Neil Gaiman
American Gods
(107)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3In diesem Hörspiel geht es um einen Roadtrip kreuz und quer durch die USA, um alte und neue Götter, um Liebe, Freundschaft und Familie. Die Inszenierung als Hörspiel ist perfekt gelungen. Ich habe die vielen Stunden gebannt gelauscht und dabei im Garten gearbeitet, gestrickt oder Wäsche aufgehängt. Nur bei den letzten Stunden habe ich irgendwie den Faden verloren und die Story nicht mehr verstanden. Wer war jetzt tot und wer nicht bzw. doch nicht tot oder nicht mehr tot?
Insgesamt ist es auch eher eine Männergeschichte, denn obwohl es sehr viele Charaktere gibt, von denen einige sehr wichtig sind, spielen Frauen immer nur mehr oder weniger kleine Nebenrollen. Sie reden auch kaum miteinander. Diese Welt dreht sich nur um die Männer, dementsprechend kreisen auch die Frauen nur um die Männer. Das ist sehr schade, denn hier wurde viel Potential verschenkt. - Aylin Hacker
Dragon Tale - Kind des Feuers
(28)Aktuelle Rezension von: HannicakeTauche gemeinsam mit der Protagonistin Monica in die Welt Draconicas ein – eine Welt voller Drachen und anderen magischen Wesen. Es geht um eine verloren geglaubte Prinzessin, eine verwandelte Prinzessin sowie um gefährliche Abenteuer und Gefahren, die bezwungen werden müssen.
Moncia wirkte teilweise sehr kindlich, sodass es gerade zu Beginn anstrengend ist, ihren Gedanken und Handlungen zu folgen. Im weiteren Verlauf gewöhnt man sich daran und hat das Gefühl, dass sie sich zumindest etwas weiterentwickelt und ein Stück weit reifer und erwachsener wird, was das Lesen angenehmer gestaltet.
An Fantasie mangelt es der Autorin nicht. Wir treffen auf zahlreiche verschiedene magische Wesen – neben den Klassikern wie Drachen und Einhörnern auf viele weitere, die beispielsweise mehrere Köpfe haben, riesiger als ihre eigentlichen Artgenossen sind oder eine andere Farbe aufweisen. Das macht es abwechslungsreich und interessant, teilweise sind es aber schon sehr spezielle Ideen, die die Autorin mit einfließen lässt – was nicht negativ ist, aber teilweise wie zu viel des Guten und abgedreht wirkt oder sich gut an jüngere Leser richten könnte.
Die Handlung an sich ist interessant, jedoch ist der Ablauf meist gleich. Es gibt ein bis zwei Handlungsmuster, die sich in nur leicht abgewandelter Weise wiederholen. Es gibt Gefahren, leichtsinnige Protagonisten und Retter in der Not. Da wäre es schön gewesen, wenn es teilweise weitere Konzepte gegeben hätte, um etwas Abwechslung reinzubringen. Aber insgesamt gibt es einen in Ansätzen spannenden Handlungsverlauf, der auf ein großes Ziel hinsteuert. Ob die Charaktere es schaffen, dies gemeinsam zu erreichen, muss man im Verlauf selbst herausfinden. Es ist jedoch eine holprige und gefährliche Reise, so viel kann an dieser Stelle schon gesagt werden.
Es handelt sich zwar um einen Reihenauftakt, kann jedoch auch unabhängig von den Folgebänden gelesen werden, da es am Ende keinen großen Cliffhanger gibt.
Wenn ihr bereit seid, euch durch diese lange Geschichte durchzuarbeiten und nicht vor verrückten Ideen zurückschreckt, könnte euch diese Geschichte gefallen. Es ist kein innovatives Meisterwerk, aber auch keine verschwendete Lesezeit.
- Romina Russell
Zodiac
(172)Aktuelle Rezension von: LillyStolpeDie Autorin hat ein außergewöhnliches Talent die Umgebung der Protagonistin zu beschrieben! Nicht nur, dass alles vor Kreativität nur s o strotzt, sondern auch, dass man sich die fantasievollen Erzählungen auch noch bildlich vorstellen kann, man hat alles vorm Auge, und das ist ein tolles Gefühl beim lesen! Die Spannung, das Drama, die Gefahr und die Kreativität haben mich komplett mitgerissen und begeistert!
"Zodiac" ist ein unglaubliches Buch! Ich weiß nicht, was mich mehr begeistert hat, die Handlung, oder die wahnsinnig coolen Planeten, Kulturen und Traditionen der verscheiden Häuser in der Zodiac-Galaxie. Jap, richtig gehört! Jedes Sternzeichen ist ein "Haus", dass aus den verschiedenen Planeten und Monden besteht, die eben dieses Sternzeichen bilden. Rhoma kommt von "Krebs", einem Wasserplanet mit vier Monden, und besucht im Laufe des Buchs mehrere andere Häuser, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten! Nicht nur ihre Reise, sondern auch ihre Vision ist unglaublich spannend, denn die Gefahr, vor der sie warnt, ist riesig!
- J. R. R. Tolkien
The Lord of the Rings: 50th Anniversary, One Vol. Edition
(12)Aktuelle Rezension von: Niburi_Fumiko_AyanamiThere is only one book that I read for years, live through and which I allow to occupy its own immovable place in my imagination: "The Lord of the Rings". In addition, I am also a fan of Tolkien's complete works and therefore I am in possession of a variety of different editions also and especially of "The Lord of the Rings". No vacation trip went by without the book being with me... and on longer trips abroad, this also meant costs for excess luggage. That changed fundamentally when I finally bought a Kindle - and now I can read "my" book anywhere.
Of course, no one can expect an objective opinion from me; more like a profession of faith. But whether you believe me or not, I have never written a longer review about it, although I think I would be able to do so, both in terms of content and language. But I don't want to go into too much detail here either. I would just like to point out that I am happy to be able to read this edition in the translation by Wolfgang Krege on my Kindle. He is a profound connoisseur and translator of Tolkien's work, and in this somewhat more modern and revised version, he presents a translation that corresponds to today's reading habits - which is not to disqualify other translations (which I also own). On the contrary, it is a pleasure for me to experience "my" book once in this or that version.
Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)
- Patrick Hertweck
Maggie und die Stadt der Diebe
(114)Aktuelle Rezension von: BrunhildiDas Buch hab ich mir vor einigen Jahren gekauft, als ich es im Social Media Bereich gesehen habe. Mir gefiel das Cover unheimlich gut und der Klappentext hörte sich für mich interessant an.
Der Schreibstil von Patrick Hertweck ist sehr angenehm und leicht verständlich, passend für ein Kinder- und Jugendbuch. Ich bin sehr gut vorwärts gekommen und immer wieder haben sich beim Lesen ganze Szenen bildlich in meinem Kopf abgespielt.
Der Leser begleitet die junge Maggie durch die Slums von Manhattan, wo sie relativ schnell aufgrund einer Flucht vor seltsamen, gefährlichen Leuten auf eine junge Diebesbande trifft, die sie aufnimmt und ihr hilft. Maggie versucht herauszufinden, was diese Männer, die sie verfolgt hatten, von ihr wollten. Dabei kommt sie einem Geheimnis immer näher, welches ihr mehr über ihre Vergangenheit erzählt. An ihre Vergangenheit kann sie sich nämlich nicht so richtig erinnern. Sie weiß nur, dass sie früh in einem Waisenhaus gelandet ist.
Ich persönlich fand diese Geschichte großartig. Es ist wirklich ein wahres Abenteuer. Es gibt einige brenzliche Situationen und ich habe wirklich mit Maggie mitgefiebert. Schön war es zu sehen, wie Maggie mehr über sich selbst herausfindet und wie die Diebesbande zu ihr steht und ihr hilft. Freundschaft ist als Thema also auch mit aufgegriffen worden. Die Charaktere sind dem Autor sehr gut gelungen. Manche bringen eine Geschichte mit, manche haben eher eine Randfunktion. Ich finde das Maß für ein Kinder- und Jugendbuch perfekt.
Dieses Buch bekommt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die auf Abenteuer stehen.
Fazit:
Mit "Maggie und die Stadt der Diebe" bietet Patrick Hertweck den Lesern ein tolles Leseabenteuer, mit interessanten Charakteren sowie einem sehr guten Mix aus Ruhe und actionreichen Szenen.























