Bücher mit dem Tag "neues testament"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "neues testament" gekennzeichnet haben.

92 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (790)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Geschichte des jungen Jesus, der auf dem Wege ist, der Messias zu werden. Doch wie wird man Messias? Diese Frage stellt sich Joshua und sein bester Freund Biff und zusammen erleben sie ein herrlich schräges Abenteuer, quer durch die damals bekannte Welt, an historischen und weniger historischen Orten, erleben wundersame Abenteuer, treffen auf mysteriöse Magier, verschwiegene Mönche, durchgeknallte Obdachlose und schizophrene Jünger. Während die gesamte Geschichte auf eine durchaus humorvolle und an einigen Stellen wirklich amüsante Komik erzählt wird, ist der philosophische, religiöse Teil durchaus nicht zu unterschätzen: Das Hintergrundwissen des Autors über die verschiedenen damaligen Religionen ist umfangreich und wird geschickt in eine doch eher humorvolle Handlung eingebunden. Mich selbst hat sowohl der Witz und die Art des Autors, seine Figuren denken und handeln zu lassen sehr positiv angesprochen, als auch der wenn auch oberflächlige Einblick in die religiöse Welt der damaligen Zeit. 

     Kurzweilig, merkwürdig aber sehr sehr amüsant!

  2. Cover des Buches Die Fischerkinder (ISBN: 9783865067562)
    Melissa C. Feurer

    Die Fischerkinder

     (22)
    Aktuelle Rezension von: danzlmoidl
    Inhalt:
    Mit ihrer Familie lebt die junge Mira in einem streng autoritär geführten Staat. Als Tochter eines hohen Beamten ist sie privilegiert und hat eine gesicherte Zukunft im Blick. Da fällt ihr ein verbotenes Buch in die Hände, das von einem Wanderprediger aus längst vergangenen Tagen erzählt – und sie einfach nicht mehr loslässt. Bald bekommt sie Kontakt zu den Fischerkindern, einer geheimen Untergrundorganisation, die sich gegen den brutalen Staat auflehnt. Hier findet sie nicht nur ungewöhnliche Freunde, sondern auch eine spirituelle Heimat. Zudem lernt sie den geheimnisvollen Chas kennen, der sie von Beginn an in seinen Bann zieht …

    Meine Meinung:
    Ich hab mir den zweiten Teil der Fischerkinder bekommen, ohne zu kapieren, dass es sich um eben diesen handelt. Erst beim Lesen wurde mir klar, dass es einfach nicht geht, ohne diese Buch hier zu lesen. Somit hab ich mich auf den Weg gemacht, um es mir zu besorgen.

    Im ersten Moment war ich ein wenig skeptisch. Die Geschichte, wie Mira in den Kreis der Fischerkinder kommt, ist alles andere als gewöhnlich, ich konnte mich anfangs damit irgendwie nicht anfreunden. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass man sich in einer ganz anderen Zeit befindet, nämich der Zukunft.

    Die Autorin hat es aber dann trotzdem geschafft, mich in den Bann zu ziehen. Ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und konnte gar nicht warten, weitere Seiten zu lesen. So real ist alles geschrieben, dass man meint, man wäre in der Zeit gefangen.

    Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne Bücher mögen, die sich mit der Zukunft auseinandersetzen. Nicht immer ist alles nachvollziehbar, aber man sollte sich auf das Experiment einlassen. Jetzt werde ich mich aber auf jeden Fall noch auf das zweite Buch stürzen, ich möchte ja auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht.

    Fazit:
    Zu empfehlen.
  3. Cover des Buches Gleichnisse: Was uns die Geschichten von Jesus über das Leben mit Gott erzählen. (ISBN: 9783957342003)
    John MacArthur

    Gleichnisse: Was uns die Geschichten von Jesus über das Leben mit Gott erzählen.

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    „Der verlorene Sohn“, „Der barmherzige Samariter“, „Der gute Hirte“… wer regelmäßig in der Bibel liest oder Gottesdienste besucht, dem sind die Gleichnisse, die Jesus erzählt, gut bekannt. Doch was ist der tiefere Sinn hinter diesen kurzen Geschichten? In seinem Buch „Gleichnisse – Was uns die Geschichten von Jesus über das Leben mit Gott erzählen“ beschäftigt sich der Theologe und Autor John MacArthur mit diesen besonderen Geschichten. Er nimmt den Leser mit in die damalige Zeit, in Lebensumstände, die uns eher fremd für die direkten Zuhörer aber Alltag waren. Er beleuchtet Hintergründe, zieht Verbindungen ins alte Testament und zu anderen Geschichten des neuen Testament und bietet er Erklärungen für wen Jesus das jeweilige Gleichnis erzählt hat und was er damit aussagen wollte. Insgesamt behandelt das Buch zwölf verschiedene Gleichnisse, zb. „Pharisäer und Zöllner“, „Die klugen und die törichten Jungfrauen“, „Der Sämann“, „Reicher Mann und armer Lazarus“, „Die anvertrauten Talente“…


    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Gleichnisse sind mir gut bekannt, neugierig war ich auf die Erläuterungen des Autors. Ich habe während des Lesens viel Neues erfahren, sehe nun Zusammenhänge, die ich noch nicht kannte. Ebenso wurde ich oft persönlich angesprochen und bekam Impulse für meinen Glauben. Allerdings muss ich auch sagen, dass dieses Buch keine „leichte Kost“ ist. Der Schreibstil lässt sich oft schwer lesen und so habe ich mich immer wieder bewusst entscheiden müssen das nächste Kapitel zu beginnen. Auch eine Sterne-Vergabe fällt mir schwer, inhaltlich sind es 4-5 Sterne, von der Lesbarkeit nur 3 Sterne….


    Fazit:

    „Gleichnisse“ von John MacArthur ist ein interessantes Buch für Theologen und Bibelinteressierte, viel Inhalt, schwer lesbar….

  4. Cover des Buches Die Bibel. Altes und Neues Testament (ISBN: 9783451280009)

    Die Bibel. Altes und Neues Testament

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Im Religionsunterricht in der Schule wurden wir gezwungen, uns mit der Bibel (Hl. Schrift) auseinanderzusetzen und die einzelnen Kapitel zu lesen. Wie wenig hat uns damals das alte Testament interessiert? So wenig wie Alexander der Große oder Echnaton im Geschichtsunterricht. Erst später wurde ich dankbar für diese, in der Schule ungeliebte Lektüre. Erst als ich erwachsen wurde, über den eigenen Tellerrand hinaus blicken konnte und die Hl. Schrift anfing zu verstehen, eröffnete sich mir eine unendliche Weite. Natürlich gibt es genügend ältere Menschen, die das Buch die "Bibel" noch immer nicht verstehen - sich weigern, darauf einzulassen.

    Man kann die Hl. Schrift nicht lesen wie einen Roman. Auf der ersten Seite anfangen, abarbeiten, auf der letzten Seite aufhören und  sagen, ich habe das Buch der Bücher gelesen. Dies ist kein Buch das man suchen muss, die Bibel sucht und findet ihre Leser von selbst. Es ist wohl auch kein Zufall, dass in den USA, in jedem M/Hotelzimmer  ein Exemplar in einer Nachttischschublade liegt. Wer schon öfters dort in Hotels/Motels unterwegs war und die dortige Bibel in Händen hielt weiß, dass sie von Übernachtungsgästen gelesen wird. Man sieht es den Seiten an. 

    Was ist an der Bibel, dass sie solche unterschiedlichen Reaktionen hervorruft, angefangen von Begeisterung bis hin zur Verteufelung und der Bezeichnung als "Märchenbuch"? Auf jeden Fall beunruhigt die Hl. Schrift die Gegner des christlichen Glaubens. Warum wohl? Lesen sie Dinge, die sie nicht lesen wollen weil es einen Nerv in ihrem Innersten trifft, den sie nicht getroffen haben wollen?

    In der Bibel wird Geschichtliches mit Überlieferung gepaart. Dass die Welt nicht in unserer Zeitrechnung von 7 Tagen erschaffen wurde, dürfte jedem klar sein. Man sagt, dass wir uns noch immer im 7. Tag befinden. Der 7. Tag, an dem Gott ruht. Mit dieser Auslegung wird vieles, was auf der Welt geschieht verständlich.

    Man unterscheidet erst einmal grob in "Das Alte Testament" und in "Das neue Testament". Geschichtliches wurde mit Überlieferungen gepaart. Zudem gibt es unterschiedliche Übersetzungen.

    Die Bibel erklären vermag ich nicht. Das können Priester, Religionswissenschaftler viel besser. Ich möchte mich auf 2 Beispiele von sehr vielen beschränken: Das Buch "Hiob" hat  in meinen Augen noch heute eine tiefe Bedeutung in unser aller Leben. Wer den Bibeltext Hiob in seiner Sprache nicht versteht - vielleicht weil die Übersetzung nicht zeitgemäß erscheint - sollte vielleicht einmal das Buch "Hiob" von Joseph Roth lesen, das in einer neueren Zeit spielt. Danach dürfte man auch da Buch "Hiob"  der Bibel verstehen. Manchmal bedarf es einer Hilfestellung.

    Oder eine meiner liebsten Passagen, das Buch "Kohelet". Das ist eine Schrift für Erwachsene. "Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit für......". Das dürfte wohl jeder Leser schon einmal gehört haben und auch verstehen. Man wundert sich, wieviele Zitate oder Sprüche unserer Umgangssprache biblichen Ursprungs sind.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich auf die Hl. Schrift einzulassen und sich suchen zu lassen. Dann hat einem die Bibel auch noch in der heutigen, modernen Zeit, sehr viel zu sagen - mehr als viele der auf dem Markt befindlichen Lebensratgeber. 
  5. Cover des Buches Und jenseits der Berge das Leben (ISBN: 9783868275971)
    Elizabeth Musser

    Und jenseits der Berge das Leben

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenblume1988

    Die schwerkranke Bobbie reist mit ihrer Nichte Tracie nach Österreich in die „Oase“, einer christlichen Einrichtung, die Flüchtlinge unterstützt. Dort hat sie vor vielen Jahren Amir, ihre große Liebe kennengelernt, bevor Bobbie den Kontakt zu ihm abgebrochen hat. Nun möchte sie ihre alten Wunden heilen.

    Während Bobbie und Tracie auf dem Weg nach Österreich sind, flüchtet der Iraner und Muslim Hamid aus seiner Heimat. Auch sein Ziel ist Österreich, doch um dort hin zu gelangen muss er seine schwangere Frau und seine kleine Tochter zurück lassen. Ungewiss, ob er sie je wieder sehen wird, macht er sich auf den Weg Richtung Türkei.

    Neben den Erzählsträngen von Hamid, Bobbie und Tracie werden auch die Sichtweisen von Hamids Tochter Rasa, seiner Frau Alaleh sowie einigen anderen Personen erzählt. Dennoch wird es nicht unübersichtlich, sondern das Buch bekommt Tiefgang und Spannung.

    Mir gefällt vor allem das recht untypische Romanthema des Buches. Christenverfolgung ist zwar ein hochaktuelles Thema, wird jedoch selten aufgegriffen. Das Buch zeigt, wie gut wir es in Deutschland haben und wie dankbar wir sein können. Es stärkt auch das Einfühlungsvermögen den Menschen gegenüber, die auf der Flucht sind. Gut gefallen hat mir aber auch, dass das Thema nicht nur aus einer Sicht betrachtet wird, sondern Tracie anfangs viele Vorurteile gegen Flüchtlinge und gegen den christlichen Glauben hat.

    Der Glaube spielt das ganze Buch über eine wichtige Rolle. Rasa, die Tochter von Hamid, lebt als Christin im Iran. Sie dient ihren Eltern mit ihrem Glauben an Isa und ihren Gebeten als Vorbild. In der Oase ist der Glaube ebenfalls Thema. Da es dort jedoch auch viele Muslime gibt, wird mit dem Thema sehr sensibel umgegangen, denn nicht jeder Muslim sieht es gerne, wenn seine Landsleute sich für den christlichen Glauben interessieren.

    Ich bin wirklich sehr begeistert von dem Buch und würde es am liebsten gleich noch einmal lesen. Tracies Worte, wie sehr sie die Arbeit in der Oase berührt, passen perfekt, um diese Geschichte zu beschreiben. Elisabeth Mussers neuer Roman ist “intensiv, befriedigend, herzzerreißend und manchmal auch einfach beeindruckend“ (S.167).

  6. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846600474)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.177)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Eine tolle Geschichte mit Geheimnissen die aufgedeckt werden und zu einer weiteren neuen Handlung führen. Hervorragend übersetzt und perfekt sprachlich inszeniert. Ich hab das Buch in einem Ruck durchgelesen. 5 Sterne von Herzen und eine Empfehlung für alle Bücherfans !!!

  7. Cover des Buches Die Bibel & ich (ISBN: 9783548609393)
    A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Was passiert, wenn man sich ein Jahr wörtlich an die Vorschriften der Bibel hält? Das beschreibt A. J. Jacobs in diesem Buch. Auch wenn er sich nicht an alle Vorschriften zugleich hält, so stellt sich dieses Unterfangen als ganz schön schwierig und teils auch unsinnig heraus. Denn der Autor interpretiert die Regeln so, wie sie wörtlich in der Bibel stehen. Ohne Kontext und ohne Adaption an die heutige Zeit. 


    So kommen von Kreationisten bis hin zu den Red Letter Christians auch verschiedene Gruppierungen zu Wort: Dadurch dass Jacobs sich aber für die wörtliche Auslegung der Bibel entscheidet, sind es zumeist hochpolarisierte, evangelikale Gruppen, die zu Wort kommen. Der "gläubige Mainstream" erhält in diesem Buch keine Aufmerksamkeit. Und Jacobs probiert tatsächlich auch jede noch so schräge Regel aus.


    Letztendlich war das Buch vermutlich eine tiefe Erfahrung für den Autor selbst, der zwar nicht zum Glauben aber zu einigen Ritualen gefunden hat. Für den*die Leser*in ist das Buch stellenweise aber nur amüsant. Einen tieferen Sinn dahinter kann ich für mich selbst nicht entdecken, außer: Wenn die Bibel wörtlich ausgelegt wird, wird sie in unserer Zeit unsinnig. UND: Keiner hält sich an die gesamt Bibel, sondern es wird immer eine Auswahl getroffen, an die man sich hält. Ob man dadurch zu Gott finden kann, bleibt dabei jedem selbst überlassen.

  8. Cover des Buches Die Jagd am Nil (ISBN: 9783499256813)
    Will Adams

    Die Jagd am Nil

     (58)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    Die Wüste birgt viele Rätsel. Manche davon sind tödlich.


    Die Geschichte besteht aus vielen kleineren Handlungssträngen, die später natürlich alle zusammenführen. Die einzelnen Protagonisten waren sympathisch und man konnte die Handlungen nachvollziehen, die Täter waren von Anfang an klar und auch total unsympathisch dargestellt, wobei man jedoch ihr Handeln nachvollziehen konnte bzw. Ihre Beweggründe dargelegt wurden.

    Manchmal war es mir zu viel mit den Geschichten der Ägypter und der Bibel etc, sodass ich etwas durcheinander kam.

    Spannung gab es bis zum Schluss

    Daher insgesamt 4 Sterne

  9. Cover des Buches Die Entdeckung des Himmels (ISBN: 9783499247521)
    Harry Mulisch

    Die Entdeckung des Himmels

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Ferrum
    Was macht der Himmel, wenn er mit den Menschen unzufrieden ist? Richtig, er will seine 10 Gebote zurückholen und somit die Verbindung zur Erde auflösen. Und darum gehts, beginnend vor der Zeugung der Akteure bis hin zum großen FInale in Jerusalem. 

    Kaum eines der großen gesellschaftspolitischen Themen wird dabei ausgelassen, und dennoch hat man nie das Gefühl, dem hocherhobenen, moralinsaurem Zeigefinger ausgesetzt zu sein. Hat einen ewigen Ehrenplatz in meiner Bibliothek.
  10. Cover des Buches Lass das Land erzählen (ISBN: 9783775160759)
    Assaf Zeevi

    Lass das Land erzählen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl

    Der 1982 geborene Autor dieses Buchs ist Reiseleiter in Israel. Er kennt und liebt sein Land, und weiß viele Geschichten zu erzählen. Dieser liebevoll gestaltete Band vereint biblische Geschichte und Hintergrundinformationen über die Welt der Bibel. Landschaften und Orte werden beschrieben und hebräische Begriffe werden erklärt.

     

    Das Buch beginnt mit der Vorstellung des Autors und des Landes. Dann geht es anhand von biblischen Geschichten kreuz und quer durchs Land. Die Reise beginnt mit den Erzvätern und Mose, geht weiter zu den Königen Israels und findet schließlich mit Jesus seinen Abschluss. Vor allem die letzten Tagen im Leben Jesu werden genau beschrieben. Die Geschichte der frühen Kirche fehlt jedoch.

     

    Doch auch so ist das Buch sehr umfangreich und informativ. Das Lesen fühlt sich teilweise so an, als wäre man Teil einer Reisegruppe, und würde gespannt den Ausführungen des Reiseleiters lauschen. Und da gibt es viel Interessantes zu hören! Zusammenhänge zwischen verschiedenen biblischen Geschichten werden hergestellt, so erinnert der Autor beispielsweise bei Davids Aufenthalt in Moab daran, dass seine Ur-Ahnin Ruth dort Zuhause war. Hebräische Bräuche und Wörter werden ebenso erklärt wie die Glaubensgemeinschaften zur Zeit Jesu. Infos über die Makkabäer füllen die Lücke zwischen dem Alten und Neuen Testament. Informationen über Entfernungen sind nicht nur hilfreich, sie machen die biblischen Berichten greifbarer.

     

    Die Achtung des Autors gegenüber der Bibel wird deutlich, auch wenn er als Jude nicht glaubt, dass Jesus der Messiah war. Er weist auf archäologische Funde hin, die deutlich machen, dass die biblischen Erzählungen historische Tatsachen sind. Wünschenswert wären mehr Bilder, auch Beschriftungen bei den Bildern wären hilfreich.

     

    Der Großteil des Buchs besteht aus Nacherzählungen der biblischen Geschichten, ergänzt mit interessanten Details und Hintergrundfakten. Die Sprache ist einfach und fühlt sich fast jugendlich an. Interessant sind die Erklärungen über den Stammbaum Jesu, und darüber wie der Name Jesu wohl in Galiläa ausgesprochen wurde.

     

    Fazit: Eine interessante Reise durch das Land der Bibel, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf den biblischen Geschichten liegt. Sehr empfehlenswert!

  11. Cover des Buches Die Bibel. Die gute Nachricht (ISBN: 9783937490915)

    Die Bibel. Die gute Nachricht

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Der Triumph des Lammes: Ein Kommentar zum Buch der Offenbarung (ISBN: 9783935558303)
    Dennis E. Johnson

    Der Triumph des Lammes: Ein Kommentar zum Buch der Offenbarung

     (3)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl
    Ich liebe die Bibel und ich lese sie sehr gerne. Das Buch der Offenbarung habe ich dabei aber eher gemieden, denn es war mir zu rätselhaft. Darum freue ich mich sehr über dieses gut verständliche und ausführliche Buch.
    Ich wollte gleich in die Auslegung einsteigen, Vers für Vers. Aber dieses Buch beginnt mit einer ausführlichen Einleitung, die wirklich ein großer Gewinn ist. Es geht darum wie das Buch der Offenbarung grundsätzlich verstanden werden kann. Dabei geht der Autor auch auf die damaligen Zuhörer dieses Buches ein – ja, richtig, Zuhörer, denn zu der damaligen Zeit wurden Texte eher vorgelesen, da nicht jeder den Text selbst hatte und viele nicht lesen konnten. Darum machen auch komplizierte Erklärungsversuche wenig Sinn, meint der Autor. Und seine Argumente sind sehr überzeugend. 
    Nach dieser Einleitung geht der Autor abschnittsweise durch die Offenbarung, dabei beginnt jedes Kapitel mit einer Einführung, die diese Gedanken in unserer Lebenswelt holt, und schließt mit einer Zusammenfassung ab. Immer wieder wird auf unterschiedliche Betrachtungsweisen verwiesen, und es finden sich auch viele Anmerkungen und Hinweise speziell für den deutschen Leser. Neben dem Blick auf den damaligen Zuhörer, finden sich viele Verweise auf alttestamentliche Prophezeiungen und andere biblische Parallelen. Und immer wieder geht es um die Frage, was dieser Text für unser persönliches Glaubensleben bedeutet. Das Buch enthält viele Quellenangaben und Worterklärungen für den Leser, der tiefer einsteigen möchte, und es schließt mit einem Kapitel über die Bedeutung der Offenbarung für uns als Leser ab. Im Anhang finden sich noch ein Überblick über die Offenbarung und eine Beschreibung der verschiedenen Auslegungsschulen.
    Dieses Buch war mir eine große Hilfe, um die Offenbarung zu verstehen. Ich habe es in kleinen Portionen als Teil meiner täglichen Andacht gelesen, zusammen mit dem biblischen Text. Wichtige Erkenntnisse für mich:
    - Vieles ist nicht wörtlich zu verstehen, sondern Bildersprache.- Die Reihenfolge der geschilderten Ereignisse ist nicht immer chronologisch. Manchmal wird auch dasselbe Ereignis wiederholt, aus anderer Perspektive oder mit einer anderen Betonung, geschildert. Und das macht Sinn, denn auch an anderen Stellen in der Bibel findet sich dieses Prinzip (z.B. Schöpfungsgeschichte, Durchzug durch das Rote Meer).
    Dieses Buch hilft mir nicht nur die Offenbarung besser zu verstehen, sondern es stärkt meinen Glauben, und verfestigt mein Wunsch bereit zu sein für Gottes neue Welt.
  13. Cover des Buches Die Bibel, Einheitsübersetzung (ISBN: 9783451189883)

    Die Bibel, Einheitsübersetzung

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Loanica

    Ich bin als Katholikin aufgezogen und noch heute inspirieren mich die Geschichten und Weisheiten der Bibel; auch wenn ich keiner Religion mehr angehöre. Ich bin einfach nur spirituell.


    Die Bibel wurde von Menschenhand geschrieben und es ist interessant, die Weisheiten und Denkweise der damaligen Autoren zu lesen. Es ist schon beeindruckend, wie Die Schrift - die vor tausenden Jahren geschrieben wurde - unsere heutige Gesellschaft immer noch prägt. Ob gläubig oder nicht - lesen sollte man die Bibel schon getan haben. Egal ob in der vereinfachten oder langen Form. Was ich von der Bibel bestätige ist, dass der Mensch von Gutem und Bösen unterscheiden kann. Da kann man ja mal daraus lernen, so als Einführung der Gut-und-Böse-Moral. Es ist auch wichtig, das Verständnis zu ergreifen, wie die Bibel immer noch in unserer heutigen Gesellschaft relevant ist. Es müssen auch historisch korrekte Sachen dabei sein. Ob wahr oder nicht - die Stories sind inspirierend und motivierend, an sich selbst und seiner Fähigkeiten zu glauben.

    Empfehlenswert wäre, dass ihr die Textstellen mit "Teufel" und "Gottesstrafe" ignoriert, weil das Universum uns liebt und das Universum und damit auch uns erschaffen hat aus Gründen. Und ja, ich glaube an eine höhere Macht, die das Universum erschaffen hat. Wer oder was es war, ist ein Rätsel.

    Was ich aus der Bibel wirklich glaube ist, dass der Mann namens Jesus existiert und als ein wirklich äußerst vorbildlicher Mensch gewirkt hat.
  14. Cover des Buches Und Gott chillte: Die Bibel in Kurznachrichten. Bibeltexte als Tweets: knackig und auf den Punkt! Witziges christliches Geschenk zur Konfirmation oder Firmung. (ISBN: 9783960380023)
    edition chrismon

    Und Gott chillte: Die Bibel in Kurznachrichten. Bibeltexte als Tweets: knackig und auf den Punkt! Witziges christliches Geschenk zur Konfirmation oder Firmung.

     (9)
    Aktuelle Rezension von: liselotte20

    Und Gott chillte ist eine hervorragend gelungene und moderne Interpretation der Bibel.

    Kurz und knapp wie in einem Chat werden die Bibeltexte herüber gebracht und der junge Leser wird dadurch mit Leichtigkeit an das Thema Glauben herangeführt. Ein wirklich frischer Wind zieht hieraufwieich finde. Sicherlich auch gut für den Religionsunterrich oder die  Firmgruppe geeignet.

    Mir hatte die Abwechslung und die jugendliche Art besonders gefallen. Ein Tipp auch fürs Firm oder Konformationsgeschenk. 

  15. Cover des Buches Einfuhrung in Die Griechische Sprache Des Neuen Testaments (ISBN: 9783525521427)
    Molly Whittaker

    Einfuhrung in Die Griechische Sprache Des Neuen Testaments

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Godjes
    An manchen Stellen vielleicht etwas schwierig zu verstehen, aber es eignet sich aufgrund seines Aufbaus auch ganz gut allein mit der Sprache zu beginnen.
  16. Cover des Buches Die Bibel (ISBN: 9783920609256)

    Die Bibel

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Gute Nachricht Bibel (ISBN: 9783438016201)

    Gute Nachricht Bibel

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bin gerade mitten dabei ...
  18. Cover des Buches Die Mädchenbibel (ISBN: 9783579062150)
    Martina Steinkühler

    Die Mädchenbibel

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Olympia_Summer

    Wenn man dieses Buch von weitem sieht, denkt man erst einmal, dass es eines von vielen Ratgebern für Mädchen ist. Doch auf den zweiten Blick steckt viel mehr dahinter. Schon am Klappentext erkennt man dass es sich um die Geschichte der Bibel handelt, welche aus der Sicht der Frauen und Mädchen erzählt wird. Alleine die Gestaltung ist ein Hingucker für sich, so lassen sich im ganzen Buch immer mal wider kleine Zeichnungen finden.

    Gerade für mich ist es sehr interessant die Bibel aus einer anderen Sicht zu lesen, da ich Atheistin bin und mich noch nicht allzu viel mit diesem Thema beschäftigt habe. Es ist kein Buch, welches man in Rekordzeit durchgelesen hat, aber für Zwischendurch ist es ein gutes Buch. Was mir sehr gut gefallen hat, war der Schreibstil, weil es durchgehend in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Bevor ich das Buch gelesen hatte, dachte ich wirklich, das es in der auktorialen-, oder neutralen Perspektive geschrieben sei, aber ich wurde positiv überrascht.

    Für mich ist das Besondere an dem Buch, dass es wirklich mal von einer anderen Seite erzählt wird. Stellen sie sich vor, sie wohnen in einem kleinen gemütlichen Haus an einem See. Dieser See ist aber riesig, und sie sehen kein Bedürfnis darin, mal auf die andere Seite zu wandern, und das Gewässer zu erkunden. Wieso auch? Dort wo sie sind ist es besinnlich und sie kennen sich aus. Eines Tages aber packt sie die Abenteuerlust. Sie wollen raus! Sie wollen denn See überqueren und eine neue Perspektive erkunden! Auf der anderen Seite angekommen erkennen sie verschiedene, Pflanzen, Tiere und Steine die neu sind. Aber mit einem Blick über die Schulter sehen sie wieder ihren See, und wenn sie die Augen zusammen kneifen auch die vagen Umrisse ihres Hauses. Eigentlich sieht es hier genauso aus, wie auf der anderen Seite, aber gleichzeitig ist es auch völlig anders. Genau dieses Gefühl hatte ich beim Lesen. Ich kannte schon, worüber ich gelesen habe, aber trotzdem war es anders.

    Ich würde dieses Buch Jugendlichen ab 14 Jahren empfehlen, da ich glaube, dass jüngere Kinder noch nicht so viel damit anfangen können, und verstehen können was in diesem Buch geschieht. Zudem eignet es sich meiner Meinung nach sehr gut für den Religionsunterricht, da man in der Schule auch nochmal die einzelnen Textpassagen besprechen kann.

  19. Cover des Buches Das Christentum (ISBN: 9783522305143)
    Christian Nürnberger

    Das Christentum

     (1)
    Aktuelle Rezension von: lielo99

    #DasChristentum #NetGalleyDE


    Das Christentum für Einsteiger und Insider wurde von Christian Nürnberger geschrieben. Er studierte Theologie und wurde im Jahr 2010 mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Damals war es das Buch mit dem Titel „Mutige Menschen - Widerstand im Dritten Reich“. Dass er sich gerne an jugendliche Leser wendet, ist für mich durch seinen Sprachstil zu erkennen. Er ist teilweise derb, aber niemals ungehobelt.


    In dem Buch geht es um die Geschichte der drei monotheistischen Religionen. Dass hier alle Gläubigen einen einzigen Gott anbeten, kommt deutlich zum Vorschein. Auch wenn es den Anhängern Mohammeds oder Jahwes nicht gefällt, Herr Nürnberger belegt es klar und anhand von Texten aus der Bibel. Dabei will er mit Sicherheit keine Grundsatzdiskussionen anstoßen. Auch er ist der Meinung, dass jeder nach seiner Fasson selig werden möge. Interessant ist allerdings, dass er Stellen aus der Bibel auf ihren Wahrheitsgehalt beleuchtet und belegt, was tatsächlich historisch einzuordnen ist.


    Ich las das Buch, weil ich wissen wollte, wie ein Bestsellerautor mit dem Thema umgeht. Nein, ich wurde nicht enttäuscht. Durch jahrelanges Verweilen in der Kirche kenne ich die Texte der Bibel und alle hier zitierten kamen mir bekannt vor. Das Christentum für Einsteiger und Insider war mir dennoch hin und wieder ein wenig zu schlicht. Daher bewerte ich es auch nur mit vier Sternen. Eine Leseempfehlung für Interessierte gebe ich dennoch auf jeden Fall. Es sollte dabei keine Rolle spielen, ob es Christen, Juden oder Muslime sind. Alle haben den gleichen Gott.


  20. Cover des Buches Bücher, die Geschichte machten (ISBN: 9783570133620)
    Wolfgang Herles

    Bücher, die Geschichte machten

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller
    Wolfgang Herles beschreibt in diesem Buch 50 Bücher, die Geschichte machten. Angefangen vom Totenbuch der Ägypter und der Bibel bis zu Tolkiens Herr der Ringe und dem ersten Harry Potter Teil. Dabei geht er nicht nur auf den Inhalt der Bücher ein, sondern befasst sich auch mit den Ereignissen, die die Veröffentlichung des Werkes in Gang setzten. Außerdem gibt es auch Kurzbiographien zu jedem Autor, sowie zahlreiche farbige Bilder. Im Großen und Ganzen fand ich dieses Buch sehr interessant, da ich dadurch zahlreiche weitere Bücher kennenlernen durfte und meiner Meinung nach ist nicht besser als ein Buch, dass seinen Leser auf weitere Bücher aufmerksam macht. . Fazit: Wer sich für einflussreiche Bücher interessiert, für den ist "Bücher, die Geschichte machten" genau das richtige. Gekonnt gelingt es dem Autor Wolfgang Herles das Interesse des Lesers aufrecht zu halten. Vier Sterne von mir!
  21. Cover des Buches Das Tagebuch der Menschheit (ISBN: 9783499631337)
    Carel van Schaik

    Das Tagebuch der Menschheit

     (4)
    Aktuelle Rezension von: PhilippWehrli
    Evolution und Bibel? - Diese Kombination assoziieren wir mit Streitgesprächen. An vorderster Front sehen wir den Evolutionsbiologen Richard Dawkins,  der sich ‚militanter Atheist’ nennt und erklärt, der Gott des Alten Testaments sei „ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker, ein rachesüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer: ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, grössenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.“ 

    Deshalb war ich einigermassen überrascht, als im anthropologischen Museum Zürich eine Zeitung der reformierten Kirche auflag. Noch einmal überrascht war ich, in dieser Zeitung ein Interview mit dem Direktor des anthropologischen Museums Zürich, Carel van Schaik, zu lesen. Thema des Interviews: Der Bestseller ‚Das Tagebuch der Menschheit – Was die Bibel über unsere Evolution verrät’, den van Schaik zusammen mit dem Historiker und Wissenschaftsjournalist Kai Michel schrieb, der in den Zeitungen ‚Die Zeit’,  ‚FACTS’ und ‚Die Weltwoche’ zu Themen Archäologie, Religion und Evolution bearbeitete.

    Tatsächlich zeigen uns van Schaik und Michel Schätze der Bibel, die auch Atheisten begeistern dürften. Sie erreichen dies, indem sie eine eigentlich naheliegende Perspektive einnehmen: Sie lesen die Bibel als ‚Buch der Bücher’, als weltweit reichste Sammlung historischer Zeugnisse, als Tagebuch der Menschheit, in dem über mehr als tausend Jahre verschiedene Menschen ihre Gedanken, Fragen und Ideen festhielten. Diese Berichte vergleichen sie mit den Erkenntnissen der Archäologie und erreichen dadurch ein wesentlich lebendigeres Bild der Antike, aber auch der Frühgeschichte.

    Natürlich bemerken auch die Autoren die Brutalität des alttestamentlichen Gottes. Sie untersuchen aber, wie denn aus der von Dämonen und Geistern erfüllten Welt der Jäger und Sammler ein einziger, allmächtiger, aber grausamer Gott wachsen konnte. Fast könnte man sagen, sie unterziehen den grausamen Gott einer Psychoanalyse und ergründen in dessen ‚frühester Kindheit’, worin denn die Grausamkeit gründet.

    Die originelle und überzeugend belegte These: Durch die Sesshaftwerdung traten ungekannte Naturkatastrophen von geradezu apokalyptischen Ausmassen auf, Katastrophen, welche die Macht von Dämonen oder lokalen Göttern bei weitem überstiegen. Wenn ein Erdbeben eine ganze Stadt zertrümmerte, wenn Hunderte von Menschen in einem Tsunami ertranken oder von einem Vulkan verschüttet wurden, dann musste eine gewaltige Macht dahinter stehen.

    Anschaulich schildern die Autoren, wie sich in den ungeschickt gebauten ersten Städten Seuchen ausbreiten, oft durch Haustiere eingeschleppt, welche in Jägerkulturen noch kaum bekannt waren. Nachvollziehbar ist auch das moralische Dilemma, als die ersten Bauern ihre Felder schützen wollten. In Jahrmillionen langer Evolution hat sich das Naturgesetz in unsere Gene eingegraben, alles, was die Erde hergibt, gehöre allen. Früchte, die noch am Baum hängen, die man aber doch nicht essen darf, waren undenkbar. Ein Bauer, der seine Ernte verteidigt, der wie Kain seinen eigenen Bruder erschlägt, nachdem er ihn heimtückisch mit reifen Feldfrüchten angelockt hat, so etwas gab es unter Jägern nicht.

    Van Schaik und Michel anerkennen die kulturelle Meisterleistung, die intuitive, angeborene Jägerethik zu überwinden und dem Bauern zu seinem überlebensnotwendigen Recht zu verhelfen. Sie machen aber auch klar, welche Kraftanstrengung nötig war, der Jägernatur eine zweite oder gar eine dritte Natur anzuerziehen.

    So führen uns die Autoren durch die Abschnitte der Bibel von der Schöpfungsgeschichte über Moses, die Könige über Jesus bis zu den Evangelisten. Sie berücksichtigen dabei, wann und in welchem Zusammenhang eine Textstelle zum ersten Mal auftaucht und ziehen auch Texte anderer Kulturen hinzu oder hebräische Texte, die es nicht in den offiziellen Kanon der Bibel geschafft haben. Sie zeigen, wie sich parallel zur kulturellen Evolution des Menschen auch der Gott Jahwe entwickelt hat.

    In diesem Punkt unterscheiden sich Van Schaik/Michel am stärksten von Dawkins: Sie zeigen Hochachtung für die grandiose kulturelle Leistung, die angeborene Jäger- und Sammlermentalität zu überwinden und Gesellschaftsformen zu erfinden, die für Bauern, Händler und insbesondere für Städter tauglich waren. Sie honorieren, dass die Bibelautoren diese kulturelle Evolution über weite Strecken initiierten. Tragisch liest sich vor diesem Hintergrund der Satz in Kapitel 19: „Um das Jahr 400n. Chr. Jedoch wurde die Bibel durch die Kanonisierung ihrer Schriften schockgefroren.

    Tatsächlich wurde die Entwicklung des Christentums durch die Kanonisierung zumindest stark gebremst. Kühn scheint mir daher die These, durch das Christentum seien die Wissenschaften und die Demokratie gefördert worden. Wissenschaften seien in einer monotheistischen Religion entwickelt worden, weil es eher denkbar sei, die Gedanken und Pläne eines einzelnen Gottes zu ergründen, als die eines in sich zerstrittenen Pantheon. Natürlich waren bis vor kurzer Zeit praktisch alle westlichen Wissenschaftler Christen oder Juden, wohl aber vor allem mangels Alternativen.

    Spannend ist aber die Frage, die van Schaik und Michel zum Abschluss aufwerfen: Wie würde das Abendland heute aussehen, wenn die Kanonisierung nie stattgefunden hätte? Wie würde die Welt aussehen, wenn wir die Religion nicht eingefroren, sondern stetig weiter entwickelt hätten und heute vielleicht am 5. Testament schreiben würden?

    Das ‚Tagebuch der Menschheit’ ist eine unterhaltsam geschriebene, durchwegs gelungene und empfehlenswerte Hommage zweier Agnostiker an das Buch der Bücher, das wichtigste Buch des Abendlandes.


    Nachtrag vom 1. Oktober 2017
    Im Podcast der Skeptiker Schweiz habe ich ein Interview mit Carel van Schaik zu diesem Buch geführt.

  22. Cover des Buches Street Bible (ISBN: 9783934360235)
    Bible for the Nations e.V.

    Street Bible

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sanny1981
    die modernisierte Bibel mit der Aufgabe junge Menchen, den Glauben näher zu bring..
  23. Cover des Buches Meine erste Kinderbibel (ISBN: 9780752594873)
    John Dillow

    Meine erste Kinderbibel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Tintenklecks98
    Ich muss sagen, auch für nichtreligiöse, wie mich, war dieses Buch eine tolle Erfahrung. Ich habe mich riesig gefreut, als ich vor einigen Jahren diese Kinderbibel bekommen habe. Und auch heute noch schmunzel ich, wenn ich sie mal wieder aufschlage. Die Schrift ist wirklich spärlich, aber desto besser sind die Illustrationen! Es machte wirklich Spaß diese sich anzusehen und sich Gedanken darüber zu machen. Ich kann es nur jedem Kind empfelen, sich mit der Thematik Gott auseinander zu setzen, was man daraus macht muss man selbst entscheiden. An alle Eltern: Es ist wirklich eine Investition wert, für Grundschüler zum Selberlesen, oder als Gute-Nacht- Geschichten.
  24. Cover des Buches Jesus (ISBN: 9783629101907)
    Klaus Berger

    Jesus

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks