Bücher mit dem Tag "neues testament"

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88 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (784)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  2. Cover des Buches Die Bibel. Altes und Neues Testament (ISBN: 9783451280009)

    Die Bibel. Altes und Neues Testament

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Im Religionsunterricht in der Schule wurden wir gezwungen, uns mit der Bibel (Hl. Schrift) auseinanderzusetzen und die einzelnen Kapitel zu lesen. Wie wenig hat uns damals das alte Testament interessiert? So wenig wie Alexander der Große oder Echnaton im Geschichtsunterricht. Erst später wurde ich dankbar für diese, in der Schule ungeliebte Lektüre. Erst als ich erwachsen wurde, über den eigenen Tellerrand hinaus blicken konnte und die Hl. Schrift anfing zu verstehen, eröffnete sich mir eine unendliche Weite. Natürlich gibt es genügend ältere Menschen, die das Buch die "Bibel" noch immer nicht verstehen - sich weigern, darauf einzulassen.

    Man kann die Hl. Schrift nicht lesen wie einen Roman. Auf der ersten Seite anfangen, abarbeiten, auf der letzten Seite aufhören und  sagen, ich habe das Buch der Bücher gelesen. Dies ist kein Buch das man suchen muss, die Bibel sucht und findet ihre Leser von selbst. Es ist wohl auch kein Zufall, dass in den USA, in jedem M/Hotelzimmer  ein Exemplar in einer Nachttischschublade liegt. Wer schon öfters dort in Hotels/Motels unterwegs war und die dortige Bibel in Händen hielt weiß, dass sie von Übernachtungsgästen gelesen wird. Man sieht es den Seiten an. 

    Was ist an der Bibel, dass sie solche unterschiedlichen Reaktionen hervorruft, angefangen von Begeisterung bis hin zur Verteufelung und der Bezeichnung als "Märchenbuch"? Auf jeden Fall beunruhigt die Hl. Schrift die Gegner des christlichen Glaubens. Warum wohl? Lesen sie Dinge, die sie nicht lesen wollen weil es einen Nerv in ihrem Innersten trifft, den sie nicht getroffen haben wollen?

    In der Bibel wird Geschichtliches mit Überlieferung gepaart. Dass die Welt nicht in unserer Zeitrechnung von 7 Tagen erschaffen wurde, dürfte jedem klar sein. Man sagt, dass wir uns noch immer im 7. Tag befinden. Der 7. Tag, an dem Gott ruht. Mit dieser Auslegung wird vieles, was auf der Welt geschieht verständlich.

    Man unterscheidet erst einmal grob in "Das Alte Testament" und in "Das neue Testament". Geschichtliches wurde mit Überlieferungen gepaart. Zudem gibt es unterschiedliche Übersetzungen.

    Die Bibel erklären vermag ich nicht. Das können Priester, Religionswissenschaftler viel besser. Ich möchte mich auf 2 Beispiele von sehr vielen beschränken: Das Buch "Hiob" hat  in meinen Augen noch heute eine tiefe Bedeutung in unser aller Leben. Wer den Bibeltext Hiob in seiner Sprache nicht versteht - vielleicht weil die Übersetzung nicht zeitgemäß erscheint - sollte vielleicht einmal das Buch "Hiob" von Joseph Roth lesen, das in einer neueren Zeit spielt. Danach dürfte man auch da Buch "Hiob"  der Bibel verstehen. Manchmal bedarf es einer Hilfestellung.

    Oder eine meiner liebsten Passagen, das Buch "Kohelet". Das ist eine Schrift für Erwachsene. "Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit für......". Das dürfte wohl jeder Leser schon einmal gehört haben und auch verstehen. Man wundert sich, wieviele Zitate oder Sprüche unserer Umgangssprache biblichen Ursprungs sind.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich auf die Hl. Schrift einzulassen und sich suchen zu lassen. Dann hat einem die Bibel auch noch in der heutigen, modernen Zeit, sehr viel zu sagen - mehr als viele der auf dem Markt befindlichen Lebensratgeber. 
  3. Cover des Buches Die Bibel & ich (ISBN: 9783548609393)
    A. J. Jacobs

    Die Bibel & ich

     (56)
    Aktuelle Rezension von: diepersephone

    Immer wenn ich in der Bahn dieses Buch gelesen habe haben die Leute mich wohl für verrückt gehalten, denn das Lachen platze oft einfach aus mir raus. Diese wunderbaren absurden Situationen und Erkenntnisse sind einfach herrlich. Das Buch ist mit einer augenzwinkernd Ernsthaftigkeit geschrieben die sich nicht ganz ernst aber auch nicht albern verhält. Ein tolles Gleichgewicht! Auch für Menschen geeignet die gläubig sind, da er nicht versucht den Glauben zu unterwandern oder sich lächerlich macht. Toll.

  4. Cover des Buches Die Entdeckung des Himmels (ISBN: 9783499247521)
    Harry Mulisch

    Die Entdeckung des Himmels

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Ferrum
    Was macht der Himmel, wenn er mit den Menschen unzufrieden ist? Richtig, er will seine 10 Gebote zurückholen und somit die Verbindung zur Erde auflösen. Und darum gehts, beginnend vor der Zeugung der Akteure bis hin zum großen FInale in Jerusalem. 

    Kaum eines der großen gesellschaftspolitischen Themen wird dabei ausgelassen, und dennoch hat man nie das Gefühl, dem hocherhobenen, moralinsaurem Zeigefinger ausgesetzt zu sein. Hat einen ewigen Ehrenplatz in meiner Bibliothek.
  5. Cover des Buches Lass das Land erzählen: Eine Reise durch das biblische Israel (ISBN: 9783775160759)
    Assaf Zeevi

    Lass das Land erzählen: Eine Reise durch das biblische Israel

     (3)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „….Berühmt. Von keinem anderen Land kennen Menschen in aller Welt so viele Namen von Orten, Bergen, Bächen, Tälern und selbst Straßen wie von Israel...“


    Mit diesen Worten beginnt das Vorwort zu einem Buch, das mich in die Welt der Bibel führt. Der Autor ist Reiseleiter. Er will mir seine Heimat nahebringen und wählt dafür einen ungewöhnlichen Weg.

    Anhand der Bibel führt er mich durch verschiedene Stationen in Israel.

    Zu Beginn gibt es einen allgemeinen Überblick über die Geografie des Landes. Eingebunden sind immer wieder Karten, die das Gesagte veranschaulichen.

    Danach lässt mich der Autor auf Abrahams Spuren wandern, bevor ich mit Mose und dem Volk Israel die Wüste durchqueren darf. Es folgen die Richterzeit und die Königreiche.

    Nach dem Makkabäeraufstand begleite ich als Leser Jesu durch das Land.

    Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Es wird nicht nur die Landschaft beschrieben und auf historische Stätten und ihre Ausgrabungsorte hingewiesen. Gleichzeitig gibt es viele Zusatzinformationen zum biblischen Text. Wer weiß schon, was es wirklich für Rebekka bedeutete, die Kamele des Elieser zu tränken! Auch die Bedeutung des Wortes „Ein Land, wo Milch und Honig fließt“ fand ich spannend. Die Alterseingaben und die zeitlichen Einordnungen ergänzen die biblischen Informationen.

    In als Exkurs bezeichneten Abschnitten werden historische Fakten vertieft und ergänzt.

    Der Autor ist Jude. Logischerweise schildert er das Geschehen aus seiner Sicht. Das trifft ebenfalls auf die Zeit Jesu zu.


    „...Die Frage nach dem Leben nach dem Tod ist weniger wesentlich als im Christentum. Vielmehr beschäftigt sich das Judentum mit der Fragen, die das Leben auf Erden und in der Gesellschaft betreffen...“


    Ab und an hätte ich mir eine Karte mehr gewünscht. Das Zurückblättern stört den Lesefluss. Auch die Bildunterschriften im Text und nicht erst im Anhang wären günstiger.

    Neben den Reisebeschreibungen gibt es im beige unterlegten Kästchen vielfältige Sachinformationen zu biblischen, geografischen und jüdischen Fachbegriffen, zum Beispiel Tel, Talmud, Mischna.


    „...Der Talmud ist eine Ansammlung von rabbinischen Kommentaren zur Mischna...“


    Ab und an hätte ich allerdings gern gewusst, aus welche Quelle der Autor seine Erkenntnis nimmt, so als er eine Theorie zum Niedergang von Sodom offeriert.

    Auch die folgenden Ausführungen ließen mich erstaunt zurück:


    „...Die meisten Samariter sind im Laufe der Geschichte jedoch Muslime geworden. […] Nach jahrhundertelangen Arabisierungsprozessen und der Entwicklung der palästinensischen Identität im 20. Jahrhundert verstehen sich die meisten Nachkommen der Samariter und somit der einstigen Einwohner des Königreiches Israel heute als Palästinenser...“

    Das Buch überzeugt nicht nur durch seinen Inhalt, sondern auch durch seine hochwertige Aufmachung. Für eine Reise nach Israel ist es ein ideales Nachschlagewerk.


  6. Cover des Buches Der Da Vinci Code (ISBN: 9783846600474)
    Dan Brown

    Der Da Vinci Code

     (8.160)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Der Chefkurator des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte - Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Kurators. Eine aufregende Jagd beginnt ...


    Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier wieder von außen erzählt. Meist aus der Sicht von Robert Langdon. Bei bestimmten Szenerien schlüpfen wir in die Rollen der Ermittler, des Täters und eines Priesters. 

    Die Gedanken und Gefühle konnte ich nicht bei allen Protagonisten Nachvollziehen. Jedoch erhöhte der Wechsel der Sichtweisen etwas die Spannung und gab kurzzeitig nochmal zusätzliche Informationen preis.


    Spannung/Story: Die Geschichte spielt 1 Jahr nach Illuminati. An sich könnte man dieses Buch selbsständig lesen, aber da in ganz kurzen Szenerien auf Band 1 bezug genommen wird, sollte man den voherigen Band gelesen haben. 

    Die Geschichte geht erstmal Spannend los. Man gewinnt den Eindruck, das eine packende Hetzjagd entsteht. Jedoch muss ich leider dazu sagen, war das hier etwas weniger als in Band 1. Hier wurde viel mehr Wert auf den Geschichtlichen Hintergrund der Kirche, der Kunst und von Davinci gelegt. Die polizeiliche Arbeit wird als kleines Extra immer mal wieder eingestreut und durch die vielen deteilierten Informationen zieht sich die Geschichte ganz schön. Erst die letzten 150-200 Seiten sind mit die packensten. 

    Jedoch sind die aufgestellten Rätsel sehr interessant und der Protagonist Robert Langdon einfach sehr faszinierend. 

    Die Aufgreifung der Legende des Heiligen Grals ist sehr gut eingearbeitet worden und mit der Auflösung bzw. dem Ende rechnet man definitiv nicht. Mich hat es total überrascht und fand das Buch trotz gewisser Punkte alles in allem sehr unterhaltent und Spannend.


    Fazit: Wen die Fülle an sachlichen Informationen nicht stört, bekommt hier einen interessanten Mord und eine spannende Auflösung.

  7. Cover des Buches Die Bibel. Die gute Nachricht (ISBN: 9783937490915)

    Die Bibel. Die gute Nachricht

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Einfuhrung in Die Griechische Sprache Des Neuen Testaments (ISBN: 9783525521427)
    Molly Whittaker

    Einfuhrung in Die Griechische Sprache Des Neuen Testaments

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Godjes
    An manchen Stellen vielleicht etwas schwierig zu verstehen, aber es eignet sich aufgrund seines Aufbaus auch ganz gut allein mit der Sprache zu beginnen.
  9. Cover des Buches Die Volxbibel - NT (ISBN: 9783940041180)
    Martin Dreyer

    Die Volxbibel - NT

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Bibel in der Sprache der Jugendlichen verfasst - ungewöhnlich, aber wirkungsvoll. Ich habe beim Lesen oft laut lachen müssen. Eine gute Möglichkeit, sich mit biblischen Inhalten mal auf ganz unkonventionelle Weise zu beschäftigen und dabei festzustellen, dass viele Aussagen das Leben auf den Punkt bringen.
  10. Cover des Buches Der Junior-Chef (ISBN: 9783821800974)
    Michael Korth

    Der Junior-Chef

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Odiug
    Logisch dass nach dem alten Testament das neue nicht fehlen darf. Auch hier habe ich sehr gelacht. Lohnenswert sich der Religion von dieser Seite zu nähern.
  11. Cover des Buches Bücher, die Geschichte machten (ISBN: 9783570133620)
    Wolfgang Herles

    Bücher, die Geschichte machten

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ines_Mueller
    Wolfgang Herles beschreibt in diesem Buch 50 Bücher, die Geschichte machten. Angefangen vom Totenbuch der Ägypter und der Bibel bis zu Tolkiens Herr der Ringe und dem ersten Harry Potter Teil. Dabei geht er nicht nur auf den Inhalt der Bücher ein, sondern befasst sich auch mit den Ereignissen, die die Veröffentlichung des Werkes in Gang setzten. Außerdem gibt es auch Kurzbiographien zu jedem Autor, sowie zahlreiche farbige Bilder. Im Großen und Ganzen fand ich dieses Buch sehr interessant, da ich dadurch zahlreiche weitere Bücher kennenlernen durfte und meiner Meinung nach ist nicht besser als ein Buch, dass seinen Leser auf weitere Bücher aufmerksam macht. . Fazit: Wer sich für einflussreiche Bücher interessiert, für den ist "Bücher, die Geschichte machten" genau das richtige. Gekonnt gelingt es dem Autor Wolfgang Herles das Interesse des Lesers aufrecht zu halten. Vier Sterne von mir!
  12. Cover des Buches Jesus (ISBN: 9783629101907)
    Klaus Berger

    Jesus

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Das Christentum (ISBN: 9783522305143)
    Christian Nürnberger

    Das Christentum

     (1)
    Aktuelle Rezension von: lielo99

    #DasChristentum #NetGalleyDE


    Das Christentum für Einsteiger und Insider wurde von Christian Nürnberger geschrieben. Er studierte Theologie und wurde im Jahr 2010 mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Damals war es das Buch mit dem Titel „Mutige Menschen - Widerstand im Dritten Reich“. Dass er sich gerne an jugendliche Leser wendet, ist für mich durch seinen Sprachstil zu erkennen. Er ist teilweise derb, aber niemals ungehobelt.


    In dem Buch geht es um die Geschichte der drei monotheistischen Religionen. Dass hier alle Gläubigen einen einzigen Gott anbeten, kommt deutlich zum Vorschein. Auch wenn es den Anhängern Mohammeds oder Jahwes nicht gefällt, Herr Nürnberger belegt es klar und anhand von Texten aus der Bibel. Dabei will er mit Sicherheit keine Grundsatzdiskussionen anstoßen. Auch er ist der Meinung, dass jeder nach seiner Fasson selig werden möge. Interessant ist allerdings, dass er Stellen aus der Bibel auf ihren Wahrheitsgehalt beleuchtet und belegt, was tatsächlich historisch einzuordnen ist.


    Ich las das Buch, weil ich wissen wollte, wie ein Bestsellerautor mit dem Thema umgeht. Nein, ich wurde nicht enttäuscht. Durch jahrelanges Verweilen in der Kirche kenne ich die Texte der Bibel und alle hier zitierten kamen mir bekannt vor. Das Christentum für Einsteiger und Insider war mir dennoch hin und wieder ein wenig zu schlicht. Daher bewerte ich es auch nur mit vier Sternen. Eine Leseempfehlung für Interessierte gebe ich dennoch auf jeden Fall. Es sollte dabei keine Rolle spielen, ob es Christen, Juden oder Muslime sind. Alle haben den gleichen Gott.


  14. Cover des Buches Bibelstudium für Einsteiger: Eine Einführung in das Verstehen der Heiligen Schrift (ISBN: 9783935558891)
    R C Sproul

    Bibelstudium für Einsteiger: Eine Einführung in das Verstehen der Heiligen Schrift

     (3)
    Aktuelle Rezension von: lieberlesen21
    „Bibelstudium für Einsteiger“ von R. C. Sproul ist „Eine Einführung in das Verstehen der Heiligen Schrift“ (von der Titelseite). Laut Hinweise zum Anfang des Buches ist der Autor eine Kapazität in Sachen bibeltreues Schriftverständnis. ********************************************************************* Mich hat das Büchlein leider sofort abgeschreckt und als ich dann noch sah, dass es Fragen zur Lernkontrolle gibt, war mir das alles zu viel. Richtet sich das Buch eher an Studenten als an interessierte Laien? Der Leser muss langsam lesen und sich erstmal sehr genau mit dem vorliegenden Text auseinandersetzen, verstehen, wie das Bibelstudium gemeint ist. ******************************************************************** So gliedert sich das Buch in 5 Großkapitel: Bibelstudium - warum? Persönliches und selbständiges Bibelstudium Hermeneutik: die Lehre von der Auslegung Bibel und Kultur Hilfsmittel fürs Bibelstudium ****************************************************************** Fazit: Leider musste ich mich mühsam erst durch diese Texte arbeiten und es machte mir eigentlich keine Lust aufs Bibellesen. Mehr angesprochen und viel einfacher zu verstehen ist für mich das kleine Büchlein: die ersten 100 Tage mit der Bibel
  15. Cover des Buches Das Tagebuch der Menschheit (ISBN: 9783499631337)
    Carel van Schaik

    Das Tagebuch der Menschheit

     (4)
    Aktuelle Rezension von: PhilippWehrli
    Evolution und Bibel? - Diese Kombination assoziieren wir mit Streitgesprächen. An vorderster Front sehen wir den Evolutionsbiologen Richard Dawkins,  der sich ‚militanter Atheist’ nennt und erklärt, der Gott des Alten Testaments sei „ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker, ein rachesüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer: ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, grössenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.“ 

    Deshalb war ich einigermassen überrascht, als im anthropologischen Museum Zürich eine Zeitung der reformierten Kirche auflag. Noch einmal überrascht war ich, in dieser Zeitung ein Interview mit dem Direktor des anthropologischen Museums Zürich, Carel van Schaik, zu lesen. Thema des Interviews: Der Bestseller ‚Das Tagebuch der Menschheit – Was die Bibel über unsere Evolution verrät’, den van Schaik zusammen mit dem Historiker und Wissenschaftsjournalist Kai Michel schrieb, der in den Zeitungen ‚Die Zeit’,  ‚FACTS’ und ‚Die Weltwoche’ zu Themen Archäologie, Religion und Evolution bearbeitete.

    Tatsächlich zeigen uns van Schaik und Michel Schätze der Bibel, die auch Atheisten begeistern dürften. Sie erreichen dies, indem sie eine eigentlich naheliegende Perspektive einnehmen: Sie lesen die Bibel als ‚Buch der Bücher’, als weltweit reichste Sammlung historischer Zeugnisse, als Tagebuch der Menschheit, in dem über mehr als tausend Jahre verschiedene Menschen ihre Gedanken, Fragen und Ideen festhielten. Diese Berichte vergleichen sie mit den Erkenntnissen der Archäologie und erreichen dadurch ein wesentlich lebendigeres Bild der Antike, aber auch der Frühgeschichte.

    Natürlich bemerken auch die Autoren die Brutalität des alttestamentlichen Gottes. Sie untersuchen aber, wie denn aus der von Dämonen und Geistern erfüllten Welt der Jäger und Sammler ein einziger, allmächtiger, aber grausamer Gott wachsen konnte. Fast könnte man sagen, sie unterziehen den grausamen Gott einer Psychoanalyse und ergründen in dessen ‚frühester Kindheit’, worin denn die Grausamkeit gründet.

    Die originelle und überzeugend belegte These: Durch die Sesshaftwerdung traten ungekannte Naturkatastrophen von geradezu apokalyptischen Ausmassen auf, Katastrophen, welche die Macht von Dämonen oder lokalen Göttern bei weitem überstiegen. Wenn ein Erdbeben eine ganze Stadt zertrümmerte, wenn Hunderte von Menschen in einem Tsunami ertranken oder von einem Vulkan verschüttet wurden, dann musste eine gewaltige Macht dahinter stehen.

    Anschaulich schildern die Autoren, wie sich in den ungeschickt gebauten ersten Städten Seuchen ausbreiten, oft durch Haustiere eingeschleppt, welche in Jägerkulturen noch kaum bekannt waren. Nachvollziehbar ist auch das moralische Dilemma, als die ersten Bauern ihre Felder schützen wollten. In Jahrmillionen langer Evolution hat sich das Naturgesetz in unsere Gene eingegraben, alles, was die Erde hergibt, gehöre allen. Früchte, die noch am Baum hängen, die man aber doch nicht essen darf, waren undenkbar. Ein Bauer, der seine Ernte verteidigt, der wie Kain seinen eigenen Bruder erschlägt, nachdem er ihn heimtückisch mit reifen Feldfrüchten angelockt hat, so etwas gab es unter Jägern nicht.

    Van Schaik und Michel anerkennen die kulturelle Meisterleistung, die intuitive, angeborene Jägerethik zu überwinden und dem Bauern zu seinem überlebensnotwendigen Recht zu verhelfen. Sie machen aber auch klar, welche Kraftanstrengung nötig war, der Jägernatur eine zweite oder gar eine dritte Natur anzuerziehen.

    So führen uns die Autoren durch die Abschnitte der Bibel von der Schöpfungsgeschichte über Moses, die Könige über Jesus bis zu den Evangelisten. Sie berücksichtigen dabei, wann und in welchem Zusammenhang eine Textstelle zum ersten Mal auftaucht und ziehen auch Texte anderer Kulturen hinzu oder hebräische Texte, die es nicht in den offiziellen Kanon der Bibel geschafft haben. Sie zeigen, wie sich parallel zur kulturellen Evolution des Menschen auch der Gott Jahwe entwickelt hat.

    In diesem Punkt unterscheiden sich Van Schaik/Michel am stärksten von Dawkins: Sie zeigen Hochachtung für die grandiose kulturelle Leistung, die angeborene Jäger- und Sammlermentalität zu überwinden und Gesellschaftsformen zu erfinden, die für Bauern, Händler und insbesondere für Städter tauglich waren. Sie honorieren, dass die Bibelautoren diese kulturelle Evolution über weite Strecken initiierten. Tragisch liest sich vor diesem Hintergrund der Satz in Kapitel 19: „Um das Jahr 400n. Chr. Jedoch wurde die Bibel durch die Kanonisierung ihrer Schriften schockgefroren.

    Tatsächlich wurde die Entwicklung des Christentums durch die Kanonisierung zumindest stark gebremst. Kühn scheint mir daher die These, durch das Christentum seien die Wissenschaften und die Demokratie gefördert worden. Wissenschaften seien in einer monotheistischen Religion entwickelt worden, weil es eher denkbar sei, die Gedanken und Pläne eines einzelnen Gottes zu ergründen, als die eines in sich zerstrittenen Pantheon. Natürlich waren bis vor kurzer Zeit praktisch alle westlichen Wissenschaftler Christen oder Juden, wohl aber vor allem mangels Alternativen.

    Spannend ist aber die Frage, die van Schaik und Michel zum Abschluss aufwerfen: Wie würde das Abendland heute aussehen, wenn die Kanonisierung nie stattgefunden hätte? Wie würde die Welt aussehen, wenn wir die Religion nicht eingefroren, sondern stetig weiter entwickelt hätten und heute vielleicht am 5. Testament schreiben würden?

    Das ‚Tagebuch der Menschheit’ ist eine unterhaltsam geschriebene, durchwegs gelungene und empfehlenswerte Hommage zweier Agnostiker an das Buch der Bücher, das wichtigste Buch des Abendlandes.


    Nachtrag vom 1. Oktober 2017
    Im Podcast der Skeptiker Schweiz habe ich ein Interview mit Carel van Schaik zu diesem Buch geführt.

  16. Cover des Buches Das Evangelium nach Pilatus (ISBN: 9783596174003)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Das Evangelium nach Pilatus

     (51)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Ein Mann im Garten am Ölberg, allein, am Vorabend seiner Verhaftung. Die Worte der Mutter klingen ihm noch im Ohr: »Jemand, der liebt wie du, wird leiden müssen.« Ein schlechter Jude, ein schlechter Zimmermann. Er wartet auf die Soldaten, die ihn holen und abführen werden. Er wartet auf seine Hinrichtung. Ein anderer Mann, ein anderer Ort. Vielleicht fünfzehn Verhaftungen, nur drei Kreuzigungen, es hätten geruhsame Feiertage für ihn werden können. Doch dann verschwindet die Leiche eines der gekreuzigten Männer. Ganz Jerusalem ist erschüttert, die Menschen sprechen von Wunder und Auferstehung, manche sagen, der Gekreuzigte sei ihnen erschienen, oder man habe zumindest davon gehört. Pilatus hat wenig Verständnis für die jüdischen Verrücktheiten, die Lage muß beruhigt, der Tote muß gefunden werden, die Ermittlungen beginnen. Judas, der Verräter, Pilatus, der Henker, und Jesus das Opferlamm? – vergessen wir diese Rollenfestschreibung. Schmitt befreit die Protagonisten der Passionsgeschichte von jeder Überhöhung oder Vorverurteilung, haucht ihnen mit frischer Feder neues Leben ein und erzählt uns eine sehr vertraute Geschichte so spannend und neu, als hörten wir sie zum ersten Mal.

    Die Geschehnisse der Evangelien in Romanform gab es ja schon häufig, mal mehr, mal weniger skandalös.
    Dieses Buch hat mich aber besonders berührt, weil die Darstellung etwas anders als üblich ist. Der erste Teil wird aus der Sicht von Jesus selbst erzählt, wie er sich als Junge zunächst wie alle Kinder für unsterblich hält, nach dem Tod seines Vaters Joseph aber begreift, dass Menschen sterben müssen. Erst spät entdeckt er seine Berufung und beginnt öffentlich zu lehren.
    Nach der Kreuzigung wechselt die Perspektive. Nun erzählt Pilatus, der römische Statthalter, der Jesus widerwillig zum Tod am Kreuz verurteilt hat, weil das Volk es so wollte. In Briefen an seinen Bruder in Rom berichtet er von diesem seltsamen "Magier", der so sehr den Zorn des Volkes auf sich gezogen hat, dass es seinen Tod forderte.
    Als drei Tage später die Leiche des Gekreuzigten aus dem Felsengrab verschwindet, glaubt Pilatus zunächst an eine Verschwörung, doch alle seine Aufklärungsversuche laufen ins Leere. Und überdies stellt sich heraus, dass seine über alles geliebte Frau Claudia heimlich eine Anhängerin dieses Jesus war.
    Schmitt erzählt ganz schlicht und sehr menschlich die Geschichten, die man aus der Bibel kennt, und erfüllt sie mit Leben, entstaubt sie, regt dabei zum Nachdenken an, zeigt aber auch viel Sinn für Humor und Zwischenmenschliches.
    Als kleines Bonbon gibt es noch einen Anhang über die Entstehungsgeschichte des Romans und Schmitts eigene Gedanken und Erfahrungen zum Christentum, eine sehr interessante Ergänzung.

  17. Cover des Buches Meine erste Kinderbibel (ISBN: 9780752594873)
    John Dillow

    Meine erste Kinderbibel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Tintenklecks98
    Ich muss sagen, auch für nichtreligiöse, wie mich, war dieses Buch eine tolle Erfahrung. Ich habe mich riesig gefreut, als ich vor einigen Jahren diese Kinderbibel bekommen habe. Und auch heute noch schmunzel ich, wenn ich sie mal wieder aufschlage. Die Schrift ist wirklich spärlich, aber desto besser sind die Illustrationen! Es machte wirklich Spaß diese sich anzusehen und sich Gedanken darüber zu machen. Ich kann es nur jedem Kind empfelen, sich mit der Thematik Gott auseinander zu setzen, was man daraus macht muss man selbst entscheiden. An alle Eltern: Es ist wirklich eine Investition wert, für Grundschüler zum Selberlesen, oder als Gute-Nacht- Geschichten.
  18. Cover des Buches Die Bibel (ISBN: 9783920609256)

    Die Bibel

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Die Bibel, Einheitsübersetzung (ISBN: 9783451189883)

    Die Bibel, Einheitsübersetzung

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Loanica

    Ich bin als Katholikin aufgezogen und noch heute inspirieren mich die Geschichten und Weisheiten der Bibel; auch wenn ich keiner Religion mehr angehöre. Ich bin einfach nur spirituell.


    Die Bibel wurde von Menschenhand geschrieben und es ist interessant, die Weisheiten und Denkweise der damaligen Autoren zu lesen. Es ist schon beeindruckend, wie Die Schrift - die vor tausenden Jahren geschrieben wurde - unsere heutige Gesellschaft immer noch prägt. Ob gläubig oder nicht - lesen sollte man die Bibel schon getan haben. Egal ob in der vereinfachten oder langen Form. Was ich von der Bibel bestätige ist, dass der Mensch von Gutem und Bösen unterscheiden kann. Da kann man ja mal daraus lernen, so als Einführung der Gut-und-Böse-Moral. Es ist auch wichtig, das Verständnis zu ergreifen, wie die Bibel immer noch in unserer heutigen Gesellschaft relevant ist. Es müssen auch historisch korrekte Sachen dabei sein. Ob wahr oder nicht - die Stories sind inspirierend und motivierend, an sich selbst und seiner Fähigkeiten zu glauben.

    Empfehlenswert wäre, dass ihr die Textstellen mit "Teufel" und "Gottesstrafe" ignoriert, weil das Universum uns liebt und das Universum und damit auch uns erschaffen hat aus Gründen. Und ja, ich glaube an eine höhere Macht, die das Universum erschaffen hat. Wer oder was es war, ist ein Rätsel.

    Was ich aus der Bibel wirklich glaube ist, dass der Mann namens Jesus existiert und als ein wirklich äußerst vorbildlicher Mensch gewirkt hat.
  20. Cover des Buches Street Bible (ISBN: 9783934360235)
    Bible for the Nations e.V.

    Street Bible

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sanny1981
    die modernisierte Bibel mit der Aufgabe junge Menchen, den Glauben näher zu bring..
  21. Cover des Buches Gute Nachricht Bibel (ISBN: 9783438016201)

    Gute Nachricht Bibel

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bin gerade mitten dabei ...
  22. Cover des Buches Die Bibel für Kinder (ISBN: 9783942753128)
    Picanyol

    Die Bibel für Kinder

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Anii-Chan
    Kurzbeschreibung:  
    Der Del Medio Verlag hat eine ganz besondere Interpretation der Bibel herausgegeben. Mit Die Comic-Bibel für Kinder und Erwachsene versuchen der Autor Toni Matas und der Zeichner Picanyol (Josep Lluís Martínez i Picañol) das Buch der Bücher als Comic unterhaltsam und leicht verständlich an Kinder und Erwachsene heranzuführen. Anders als in den klassischen Kinder Bilderbibeln erzählen die beiden Spanier die Geschichten über mehrere Bilder und führen die Dialoge in für Comics typischen Sprechblasen. Auf dieser Art werden auf über 165 bunten Seiten 27 Geschichten des Alten und 33 Geschichten des neuen Testaments erzählt. 

     Zum Buch: 
    Ich hatte die Möglichkeit von „blogdeinbuch“ bekommen, die Comic-Bibel zu Rezensieren, da ich selber ein Regelmäßiger Kirchengeher bin und bei uns in der Gemeinde oft die Kinder und Jugendliche zur Betreuung bekomme. Dachte ich dieses Buch ist mal eine Andere Umsetzung. Auf dem ersten Blick, fand ich die Umsetzung der Geschichten nicht schlecht, doch so weiter man liest bekommt man mit das extrem viel gekürzt würde. Was sehr oft bei Kinderbibeln der Fall ist und was mich sonst auch nicht sehr stört, aber bei dieser Comic-Version fand ich es schon extrem Krass. (Sorry für den Ausdruck) Habe das Buch auch meiner Jugengruppe vorgestellt, sie fanden es ganz okay … die meisten waren die Zeichnungen nicht das wahre, aber bei so was lässt sich ja immer Streiten. Ich fand die Zeichnungen ganz okay, es war ein klarer Stil erkennbar der auch durch gehalten wurde. Etwas ungeschickt ist die Gestaltung der Comic-Bibel. Zwar ist das Format und die Papierstärke sehr kindgerecht gewählt, die Comicbilder sind aber sehr unglücklich platziert. Sie reichen sehr nahe an den inneren Rand der Seiten, so dass beim Lesen das Buch sehr platt gedrückt werden muss, was vom Lesen ablenkt und dem Buch auch schadet. Dass die Geschichten optisch kaum getrennt sind ist ein weiterer negativer Kritikpunkt. Der Leser merkt kaum, dass die Geschichte zu Ende ist. Eine deutliche Überschrift pro Geschichte hätte zu einer deutlich besseren Übersicht und Lesbarkeit beigetragen. 

    Fazit:  
    So, wirklich weiß ich nicht was ich von der Comic-Bibel halten soll, … werde sie wohl noch öfter einsetzen. Aber so wirklich überzeugt hat sich mich nicht.
  23. Cover des Buches Jesus (ISBN: 9783406447426)
    Jürgen Roloff

    Jesus

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Maria Magdalena (ISBN: 9783596509898)
    Marianne Fredriksson

    Maria Magdalena

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Mich hat es schon immer gestört, dass die Frauen im altertümlichen Christentum selten zu Wort gekommen sind. Sicher haben sie gesprochen, aber ihre Gedanken und Zeugnisse wurden nicht schriftlich festgehalten bzw. der breiten Masse zugänglich gemacht.

    In dem Roman "Maria Magdalena" greift Marianne Fredriksson die Thematik auf. Sie lässt Maria Magdalena zu Wort kommen, die vermutlich eine enge Vertraute von Jesus gewesen war.

    Mit einfacher jedoch eindringlicher Sprache entführt die Autorin nach Antiochia ins antike Syrien. In vier Kapiteln rekapituliert Maria Magdalena, die mit dem Griechen Leonidas zusammenlebt, ihr Leben und vor allem ihre Begegnung mit Jesus. Sie soll vor den Jüngern Simon Petrus und Paulus Zeugnis ablegen und ihre Version und Deutung der Geschehnisse erzählen. Dabei flammt immer wieder der Konflikt zwischen Männern und Frauen, Wahrheit und Erfindung auf.

    Mir gefiel Maria Magdalenas Version, welche Jesus Leben entmystifiziert und den Frauen eine entscheidende Rolle zu schreibt. Schließlich waren sie es, welche in den schweren Stunden bei ihm geblieben sind. Mehrmals betont sie Jesus Mahnung an seine Jünger: "Macht keine Gesetze ...".  

    Ein interessanter und faszinierender Roman! Absolut lesenswert!

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