Bücher mit dem Tag "neues testament"

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28 Bücher

  1. Cover des Buches Das Tagebuch der Menschheit (ISBN: 9783499631337)
    Carel van Schaik

    Das Tagebuch der Menschheit

    (10)
    Aktuelle Rezension von: PhilippWehrli
    Evolution und Bibel? - Diese Kombination assoziieren wir mit Streitgesprächen. An vorderster Front sehen wir den Evolutionsbiologen Richard Dawkins,  der sich ‚militanter Atheist’ nennt und erklärt, der Gott des Alten Testaments sei „ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker, ein rachesüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer: ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, grössenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.“ 

    Deshalb war ich einigermassen überrascht, als im anthropologischen Museum Zürich eine Zeitung der reformierten Kirche auflag. Noch einmal überrascht war ich, in dieser Zeitung ein Interview mit dem Direktor des anthropologischen Museums Zürich, Carel van Schaik, zu lesen. Thema des Interviews: Der Bestseller ‚Das Tagebuch der Menschheit – Was die Bibel über unsere Evolution verrät’, den van Schaik zusammen mit dem Historiker und Wissenschaftsjournalist Kai Michel schrieb, der in den Zeitungen ‚Die Zeit’,  ‚FACTS’ und ‚Die Weltwoche’ zu Themen Archäologie, Religion und Evolution bearbeitete.

    Tatsächlich zeigen uns van Schaik und Michel Schätze der Bibel, die auch Atheisten begeistern dürften. Sie erreichen dies, indem sie eine eigentlich naheliegende Perspektive einnehmen: Sie lesen die Bibel als ‚Buch der Bücher’, als weltweit reichste Sammlung historischer Zeugnisse, als Tagebuch der Menschheit, in dem über mehr als tausend Jahre verschiedene Menschen ihre Gedanken, Fragen und Ideen festhielten. Diese Berichte vergleichen sie mit den Erkenntnissen der Archäologie und erreichen dadurch ein wesentlich lebendigeres Bild der Antike, aber auch der Frühgeschichte.

    Natürlich bemerken auch die Autoren die Brutalität des alttestamentlichen Gottes. Sie untersuchen aber, wie denn aus der von Dämonen und Geistern erfüllten Welt der Jäger und Sammler ein einziger, allmächtiger, aber grausamer Gott wachsen konnte. Fast könnte man sagen, sie unterziehen den grausamen Gott einer Psychoanalyse und ergründen in dessen ‚frühester Kindheit’, worin denn die Grausamkeit gründet.

    Die originelle und überzeugend belegte These: Durch die Sesshaftwerdung traten ungekannte Naturkatastrophen von geradezu apokalyptischen Ausmassen auf, Katastrophen, welche die Macht von Dämonen oder lokalen Göttern bei weitem überstiegen. Wenn ein Erdbeben eine ganze Stadt zertrümmerte, wenn Hunderte von Menschen in einem Tsunami ertranken oder von einem Vulkan verschüttet wurden, dann musste eine gewaltige Macht dahinter stehen.

    Anschaulich schildern die Autoren, wie sich in den ungeschickt gebauten ersten Städten Seuchen ausbreiten, oft durch Haustiere eingeschleppt, welche in Jägerkulturen noch kaum bekannt waren. Nachvollziehbar ist auch das moralische Dilemma, als die ersten Bauern ihre Felder schützen wollten. In Jahrmillionen langer Evolution hat sich das Naturgesetz in unsere Gene eingegraben, alles, was die Erde hergibt, gehöre allen. Früchte, die noch am Baum hängen, die man aber doch nicht essen darf, waren undenkbar. Ein Bauer, der seine Ernte verteidigt, der wie Kain seinen eigenen Bruder erschlägt, nachdem er ihn heimtückisch mit reifen Feldfrüchten angelockt hat, so etwas gab es unter Jägern nicht.

    Van Schaik und Michel anerkennen die kulturelle Meisterleistung, die intuitive, angeborene Jägerethik zu überwinden und dem Bauern zu seinem überlebensnotwendigen Recht zu verhelfen. Sie machen aber auch klar, welche Kraftanstrengung nötig war, der Jägernatur eine zweite oder gar eine dritte Natur anzuerziehen.

    So führen uns die Autoren durch die Abschnitte der Bibel von der Schöpfungsgeschichte über Moses, die Könige über Jesus bis zu den Evangelisten. Sie berücksichtigen dabei, wann und in welchem Zusammenhang eine Textstelle zum ersten Mal auftaucht und ziehen auch Texte anderer Kulturen hinzu oder hebräische Texte, die es nicht in den offiziellen Kanon der Bibel geschafft haben. Sie zeigen, wie sich parallel zur kulturellen Evolution des Menschen auch der Gott Jahwe entwickelt hat.

    In diesem Punkt unterscheiden sich Van Schaik/Michel am stärksten von Dawkins: Sie zeigen Hochachtung für die grandiose kulturelle Leistung, die angeborene Jäger- und Sammlermentalität zu überwinden und Gesellschaftsformen zu erfinden, die für Bauern, Händler und insbesondere für Städter tauglich waren. Sie honorieren, dass die Bibelautoren diese kulturelle Evolution über weite Strecken initiierten. Tragisch liest sich vor diesem Hintergrund der Satz in Kapitel 19: „Um das Jahr 400n. Chr. Jedoch wurde die Bibel durch die Kanonisierung ihrer Schriften schockgefroren.

    Tatsächlich wurde die Entwicklung des Christentums durch die Kanonisierung zumindest stark gebremst. Kühn scheint mir daher die These, durch das Christentum seien die Wissenschaften und die Demokratie gefördert worden. Wissenschaften seien in einer monotheistischen Religion entwickelt worden, weil es eher denkbar sei, die Gedanken und Pläne eines einzelnen Gottes zu ergründen, als die eines in sich zerstrittenen Pantheon. Natürlich waren bis vor kurzer Zeit praktisch alle westlichen Wissenschaftler Christen oder Juden, wohl aber vor allem mangels Alternativen.

    Spannend ist aber die Frage, die van Schaik und Michel zum Abschluss aufwerfen: Wie würde das Abendland heute aussehen, wenn die Kanonisierung nie stattgefunden hätte? Wie würde die Welt aussehen, wenn wir die Religion nicht eingefroren, sondern stetig weiter entwickelt hätten und heute vielleicht am 5. Testament schreiben würden?

    Das ‚Tagebuch der Menschheit’ ist eine unterhaltsam geschriebene, durchwegs gelungene und empfehlenswerte Hommage zweier Agnostiker an das Buch der Bücher, das wichtigste Buch des Abendlandes.


    Nachtrag vom 1. Oktober 2017
    Im Podcast der Skeptiker Schweiz habe ich ein Interview mit Carel van Schaik zu diesem Buch geführt.

  2. Cover des Buches Lass das Land erzählen (ISBN: 9783775160759)
    Assaf Zeevi

    Lass das Land erzählen

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Varga1

    Der Autor kennt das Land. Er nimmt uns an der Hand und nimmt uns mit zu den uns bekannten und weniger bekannten Orten, die uns aus der Bibel vertraut sind. Durch seine eigene Erfahrung und durch Hintergrundinformationen schenkt er uns einen sehr lebendigen Blick auf das biblische Israel. Ich lese die Bibel mit anderen Augen. 

  3. Cover des Buches Das Universum, das Ich und der liebe Gott (ISBN: 9783981836684)
    Philipp Wehrli

    Das Universum, das Ich und der liebe Gott

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Die ewige Streitfrage, ob Gott und Naturwissenschaft sich gegenseitig ausschließen oder ergänzen wird in diesem Buch umfassend behandelt. Begonnen wird mit ausführlichen Abhandlungen zur Geschichte und derzeitigem Stand von Physik, Mathematik und Naturgeschichte. Immer wieder wird ein Bezug zur Kirche und Glaubensgeschichte hergestellt.

    Das Buch bereitet die Thematik hochinteressant, komplex und akribisch auf. Bekannte und weniger bekannte Fakten werden sowohl isoliert betrachtet als auch in größere Zusammenhänge gestellt. Immer wieder werden die Fakten auch philosophisch und religiös betrachtet, doch liegt der Fokus auf den Fakten. Erst im letzten Kapitel wird der religiöse Bezug hergestellt und das ist auch der einzige Abschnitt, den ich weniger gelungen finde. Ein bisschen gewaltsam wird hier versucht der Glauben mithilfe der Naturwissenschaft ad absurdum zu führen. Bekannte strittige Bibelpassagen und dunkle Episoden der Kirchengeschichte werden hier noch einmal abgehandelt. Mir zu wörtlich und in einer nicht mehr zeitgemäßen Auffassung. Trotzdem zieht man beim Lesen auch hier Parallelen und eigene Schlussfolgerungen.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ist fundiert, wissenschaftlich und äußerst interessant. Ich bin nicht mit allem einverstanden, was der Autor sagt. Er lässt allerdings von Anfang an keinen Zweifel daran, dass sich für ihn Naturwissenschaft und Glauben ausschließen. Etwas, wovon er mich nicht überzeugen konnte, doch seine Gedankengänge und vielseitigen Herangehensweisen an die Problematik bringen den Leser zum Nachdenken und zu eigenen philosophischen Überlegungen. Ein sehr lesenswertes Werk, dass ich jedem, der an dem Thema Interesse hat ans Herz legen möchte.

  4. Cover des Buches Widersprüche in der Bibel? (ISBN: 9783892874065)
    Drüeke-Remmers

    Widersprüche in der Bibel?

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Marie-Therese89

    Ich muss wirklich sagen, dass mir bis jetzt noch jedes Buch, das beim CSV Verlag erschienen ist, zum großen Segen wurde! 😃😌 Ich bin wirklich dankbar für die Literatur, die man bei ihnen bekommt. Sie stärken den Glauben, man wird ermutigt, erbaut und lernt auch viel Neues!
    So ging es mir auch mit dem Buch "Widersprüche in der Bibel?".

    Für mich persönlich ist es immer sehr interessant, Bücher und Predigten zu Themen zu hören, die sich mit der Glaubwürdigkeit und absoluten Zuverlässigkeit der Bibel und dem Glauben an sich beschäftigen. Ich finde es äußerst wichtig, dass wir als Christen wissen, WAS wir glauben und WARUM wir es glauben. Denn wie sollen wir anderen Menschen mit ihren Fragen und Zweifeln helfen, wenn wir selber nicht einmal wissen, warum man sich tatsächlich zu 100% auf die Bibel und die darin offenbarten Wahrheiten über Gott verlassen kann?

    In diesem Buch wird speziell auf diverse kritische Fragen zur Bibel eingegangen. Man betrachtet die angeblichen Widersprüche in seinem Kontext und greift dabei auch auf den hebräischen und griechischen Grundtext zurück.

    Nach genauer und gewissenhafter Prüfung 📖🧐🔎 dieser Bibelstellen wird deutlich: Die scheinbaren Widersprüche sind tatsächlich keine. Im Kontext und mit dem geteilten Hintergrundwissen im Kopf lösen sich diese nämlich sehr schnell auf.

    Ein total ermutigendes, lehrreiches und vor allem äußerst hilfreiches Buch, das ich jedem - Christen, als auch Zweifelnden / Kritikern - nur ans Herz legen kann. 😌💯👌

  5. Cover des Buches Meine Taufbibel (ISBN: 9783451717895)
    Annette Langen

    Meine Taufbibel

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste


    Freut euch auf ein Bibelgeschichten-Buch,
    das ein Leben lang begleiten kann.
    Kurze Geschichten von Anfang, wie alles begann, über 
    Noah und die Arche, Mose im Binsenkörbchen, 
    Jesus Geburt bis hin zur Geschichte vom guten Hirten
    Als Geschenk, zur Geburt oder Taufe, oder einfach
    so um jüngeren Kindern die Bibelgeschichten näher zu bringen.
    Zum Vorlesen und gemeinsam entdecken

    Annette Langen steht nicht nur für wundervolle Geschichten rund um den weltreisenden Hasen Felix, Annette Langen steht wie kaum eine andere Autorin auch für ihre wundervollen Bibelgeschichten, die sie im Laufe der Jahre in zahlreichen Kinderbibeln veröffentlicht hat.

    Nun gibt es diese wirklich bezaubernde Taufbibel, die Frauke Weldin ganz zauberhaft und herzenswarm illustriert hat.

    Wir haben uns sofort schockverliebt in die wundervollen Bilder, die einen sofort mit Wärme umhüllen und verzücken.

    Jetzt sagt der ein oder andere vielleicht, dass es doch um die Geschichten geht und nicht um die Bilder, doch was entdecken kleine Kinder, die die Zielgruppe sind, als Erstes? Richtig, es sind die Bilder, und da ist ein Bild wie dieses von der voll besetzten Arche Noah mit liebevoll gezeichneten Tieren und einer so schönen Farbwahl ein wundervoller Neugierigmacher und Tür- und Herzensöffner.

    Innen erwarten euch dann bekannte Bibelgeschichten, immer mit dem Hinweis auf die Bibelstelle. Und diese bekannten, überlieferten Geschichten hat Annette Langen mit ihrer unvergleichlichen Art zu erzählen zu Papier gebracht.

    Sie weiß zu erzählen, neugierig zu machen und Kinder in den Bann zu ziehen. Wie so oft schafft sie auch in "ihrer" Taufbibel erst einmal eine verbindende Erzählebene, indem sie die Kinder selbst anspricht.

    "Vor langer, langer Zeit war noch gar nichts da.

    Du nicht, deine Mama und dein Papa nicht, selbst Opa und Oma nicht. Denn es gab noch keine Menschen auf der Erde...." (Zitat)

    Mit dieser persönlichen Ansprache spitzen die Kinder meist sofort die Ohren und sind neugierig auf alles, was kommt. Was folgt, sind spannende, bekannte Geschichten vorwiegend aus dem Alten Testament.

    Beginnend mit der Geschichte wie Gott die Welt erschuf (Genesis 1-2,4a) in der die Kinder durch Frauke Weldins begleitende Illustrationen auch einen wundervollen Blick auf die Tierwelt bekommen und diese kennenlernen können, über die Geschichte von Naoah und der Arche (Genesis 5,3-17), die Geschichte von Abraham und Sara (Genesis 12,1 - 21,8), der Geschichte von Josef und seinen Brüdern (Genesis 37,1-36),oder auch Mose im Binsenkörbchen (Exodus 2,1-10), der sehr bekannten Geschichten von David und Goliat (1 Samuel 17), Daniel in der Löwengrube (Daniel 6,2-29) und Jona und der Wal (Jona 1-4) bis hinzu Jesus Geburt, der Geschichte der Heiligen Drei Könige, Jesus im Tempel, Jesus Taufe, der Geschichte von Jesus und seinen Jüngern bis hin zur Geschichte vom guten Hirten (Evangelium nach Johannes 10,11-18).

    Annette Langen hat hier eine wirklich schöne Auswahl getroffen.

    Die Geschichten sind kurz gehalten, aber nicht so kurz, als dass inhaltlich Wichtiges verloren ginge. Es ist eine große Kunst, lange und intensive Geschichten kindgerecht und nicht zu ausführlich zu erzählen. Die Kinder sollten zu jeder Zeit neugierig und aufmerksam bleiben und nicht irgendwann innerlich abschalten, weil es einfach zu langatmig wird. Dies passiert bei Annette Langens Geschichten (egal welchen) nie. Sie schafft eine Erzählatmosphäre, die die Aufmerksamkeit hält, weil es einfach zu faszinierend und spannend ist.

    Dem spielen die Stimmungen der begleitenden und ebenfalls erzählenden, sprechenden Bilder von Frauke Weldin absolut fantastisch zu, sodass ein Entdecken des Buches zu einem wundervollen, herzerwärmenden Geschichtenwandeln wird.

    Und weil das so ist, möchte ich auch die, die vielleicht nicht christlich geprägt sind, ermuntern, einmal in Annette Langen und Frauke Weldins Bibelgeschichtenwelt einzutauchen. So wie die beiden die Geschichten erzählen ist wirklich ein Vergnügen. 

  6. Cover des Buches Meine kunterbunte Kinderbibel (ISBN: 9783417287707)
    Bethan James

    Meine kunterbunte Kinderbibel

    (7)
    Aktuelle Rezension von: orfe1975

    Cover und Gestaltung:

    Das Cover macht dem Titel alle Ehre: es ist sehr farbenfroh. Obwohl dabei die Situation dargestellt ist, bei der Jesus mit seinen Jüngern auf dem Schiff in einem wilden Sturm kommt, wirkt alles sehr fröhlich und hoffnungsgeben. Das Buch ist als Hardcover glänzend bedruckt und hat stabile Seiten, die genau für Kinderhände gemacht sind. Insgesamt ist es für Kinder sehr ansprechend gestaltet und wirkt sehr hochwertig.

    Inhalt:

    Auf 142 Seiten sind die wichtigsten Bibelgeschichten des Alten und Neuen Testaments kindgerecht und bunt illustriert erzählt.

    Mein Eindruck:

    Bei dieser Kinderbibel ist der Name Programm: Wirklich jede Seite ist bunt illustriert und veranschaulicht in liebevollen Bildern das Geschehen. Das Buch ist zwar erst ab 6 Jahren empfohlen, aber durch die vielen Bilder, bei denen es immer was zu sehen gibt, ist das Buch ohne Weiteres auch für jüngere Kinder interessant. Ich habe es meiner 3,5 Jahre alten Tochter vorgelesen und sie war begeistert.
    Die Länge der Geschichten beträgt oft 2-4, in wenigen Fällen 6 Seiten und ist für die Aufmerksamkeitsspanne von Kindern gut geeignet. Für unseren Geschmack hätten einige Geschichten auch etwas weniger vereinfacht und dafür auch etwas länger als 2 Seiten sein dürfen. Wichtig ist jedoch, dass die Kernbotschaften kindgerecht vermittelt werden und das ist hier der Fall.
    Meine Tochter wollte gerne aufgrund der Bilder frei eine Geschichte wählen. Dabei sollte man als vorlesender Erwachsener jedoch etwas achtgeben, denn viele Geschichten bauen aufeinander auf und sind daher für sich genommen oft nicht verständlich, wenn man die Bibel das erste Mal liest. Bekannte und weniger bekannte Geschichten (vor allem im Alten Testament) sind hier gleichermaßen vertreten, sodass es für jeden noch etwas Neues zu entdecken gibt.

    Was mir persönlich fehlt, sind die originären Bibelstellen zu den Texten, um gezielt einige Dinge nachschlagen und beim Vorlesen mit dem Kind erörtern zu können.
    Wir hatten schon eine andere Kinderbibel, in der weniger Geschichten, diese jedoch ausführlicher erzählt waren als hier. Somit vermissten wir in der kunterbunten Kinderbibel manchmal etwas. Irritierend fanden wir, dass Jona von einem "großen Meerestier" verschluckt wurde, obwohl ein Wal abgebildet war und der Wal bei der Geschichte ja auch bekannt ist.
    Insgesamt ist dies jedoch eine wunderschön gestaltete Kinderbibel, die man immer wieder gerne zur Hand nimmt und die das Bibelgeschehen in kindgerechter Sprache erklärt.

    Fazit:

    Kinderbibel mit fröhlich-bunten Illustrationen, die auch für jüngere Kinder sehr gut zum Vorlesen geeignet ist
  7. Cover des Buches Die Wunder unseres Herrn (ISBN: 9783988380289)
    W.W. Fereday

    Die Wunder unseres Herrn

    (1)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt: 

    Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein – alle vier Evangelien berichten von den Wundern, die Jesus getan hat. Im Auftrag seines himmlischen Vaters zeigt er den Menschen deutlich, welche Macht und Gnade hinter dem Glauben steckt, und das nicht nur bei den Juden. Auch Nichtjuden wird Heilung zuteil und zeigt einmal mehr, dass allein der Glaube an Jesus Christus ausschlaggebend ist für einen lebensverändernde Wandel. Fereday vergleicht die Berichte aller vier Evangelien und stellt fest: trotz ähnlichem Kern berichten die Evangelisten mit kleinen Unterschieden. 


    Persönlicher Eindruck: 

    Die Wunder unseres Herrn ist ein sehr theologisches Buch, das sich auf die Wundererzählungen im Neuen Testament konzentriert. Autor Fereday geht es dabei vorwiegend um folgende These: Makel ist Ausdruck von Sünde und nur durch den Glauben an Christus wird dem Betroffenen Heilung zuteil. 

    Beispielhaft an vielen Geschichten von der Heilung Lahmer, Stummer, Aussätziger und Besessener wird deutlich: Jesus ist im Auftrag seines himmlischen Vaters unterwegs und heilt nicht nur Juden sondern auch Nichtjuden. Gott sieht nicht auf die Vorgeschichte, sondern allein darauf, was im Herzen ist. 

    Fereday geht dabei recht theologisch vor, das laut Klappentext „gut verständliche Buch“ ist in meinen Augen gar nicht so gut verständlich, wie angekündigt. Viele Sätze muss man zwei Mal lesen, um den Kern der Aussagen zu begreifen. Hier hätte ich mir einen etwas anderen Schreibstil gewünscht, der näher am Menschen ist: Jesus selbst hat den einfachen Menschen gepredigt, in einfachen, verständlichen Worten. Das gilt doch auch noch heute – mit etwas mehr Bodennähe wären auch Feredays Aussagen wesentlich einfacher zu verstehen.

    Fereday vergleicht die Wundererzählungen mit dem Volk Israel und bezieht individuelle Heilungen auf das ganze Volk. Die These, dass Einzelnes auf die ganze Gruppe zu beziehen ist, ist kontrovers – denn wo bleiben dabei die Heilungen beispielsweise des Knechts vom römischen Hauptmann? Es sind nicht nur die Juden, die Heilung erfahren, auch die Nichtjuden. Jesus macht keinen Unterschied. Wer an ihn glaubt, erfährt Rettung, egal, aus welchem Kulturkreis er stammt. 

    Fereday ist recht rigoros. Gebrechen und Krankheit sind für ihn Ausdruck von Sünde. Makel am Körper setzt er gleich mit charakterlichem / seelischem Makel. Das sehe ich ein bisschen anders. Auch wenn die damalige Welt zu biblischen Zeiten noch nichts wusste von Ansteckung und Infektionen, kann ein Aussätziger mitunter nichts dafür, wenn ihn ein anderer Infizierter ansteckt. Natürlich sind Krankheiten in der Bibel ein Stück weit Metaphern, aber hier macht es sich Fereday in meinen Augen zu leicht. Für ihn ist die Menschheit (bis heute) als Ganzes generell schlecht, verderbt und in den Fängen des Satans. Und so pauschalisiert hätte Jesus ganz sicher nicht. 

    Im Buch wird deutlich: alle Evangelien berichten von den Wundern, doch es gibt feine Unterschiede. Insgesamt gilt: durch die Wunder macht Jesus deutlich, in wessen Auftrag er unter den Menschen ist. Fereday geht so weit, dass Segen für die Schöpfung nur über eine Umkehr Israels (der Juden) überhaupt möglich ist – und da scheiden sich die Geister. Denn würde man so denken, hätte das Verhalten der Christen letztendlich keinerlei essenziellen Einfluss. Und davon bin ich leider nicht überzeugt.

    Von mir gibt’s daher 3 Sterne, man kann durchaus an vielen Stellen auch anderer Meinung sein als der Autor.

  8. Cover des Buches Marijke ten Cate Bibelkalender 2022 (ISBN: 4250572104019)
    Marijke ten Cate

    Marijke ten Cate Bibelkalender 2022

    (3)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Dieser wunderschöne, großformatige Wandkalender im Format 30 x 39 cm aus dem Verlag der deutschen Bibelgesellschaft enthält 12 ganzseitige, vollfarbige biblische Bilder, die dabei so gehalten sind, dass sie später auch direkt als Poster oder aber gerahmt verwendet werden können. Die Gestaltung ist liebevoll und detailreich, so dass man auch nach mehrmaligem Anschauen immer wieder Neues entdecken kann. Dabei finden sich Geschichten sowohl aus dem Alten als auch aus dem Neuen Testament.

    Das Kalendarium ist eher klein und ohne Raum für Eintragungen, Sonn- und Werktage sind farblich unterschieden und kirchliche Feiertage extra erwähnt.

    Durch die Ringbindung kann der Kalender nach einem Monatswechsel unbeschädigt geblättert werden, ein Abreißen der Kalenderblätter nach Ablauf eines Monats ist nicht notwendig.

    Jedes Bild wartet zudem mit einem passenden Bibelzitat auf, das den Betrachter zum Nachdenken und auch zum Nachlesen des Gesehenen in der Bibel animiert. Dabei ist der Kalender für alle Altersstufen ansprechend und eignet sich sowohl als Familienkalender, als auch für Kindergarten, Jungschar oder Kinderkirche. 

    Die hochwertige, liebevolle Gestaltung durch Zeichnerin Marijke ten Cate und die gelungene Auswahl der Bibelbilder, die nicht immer nur die gängigen Motive zeigen, sind durchweg gelungen - mich persönlich hat dieser Kalender absolut überzeugt. 

    Klare Kaufempfehlung, das Preis-Leistungs-Verhältnis passt hier auf jeden Fall!

  9. Cover des Buches Lutherbibel. Auslese: Die wichtigsten Texte. Die schönsten Geschichten (ISBN: 9783438033819)
    Florian Voss

    Lutherbibel. Auslese: Die wichtigsten Texte. Die schönsten Geschichten

    (5)
    Aktuelle Rezension von: strickleserl

    Die Bibel ist ein absoluter Bestseller. Kein anderes Buch wurde so oft verkauft oder in mehr Sprachen übersetzt. Viele Menschen besitzen zwar eine Bibel, schlagen sie aber nie auf. Vielleicht erschreckt der Umfang, vielleicht ist es Ehrfurcht vor diesem bedeutenden Werk oder die Angst es nicht verstehen zu können.

     

    Diese Auslese enthält ausgewählte biblische Texte. Unter 27 verschiedenen Themen werden Abschnitte aus dem Alten Testament, den Apokryphen und dem Neuen Testament wiedergegeben. Jede Themeneinheit beginnt mit einer Einführung des Autors, die oft auch eine Verbindung zum letzten Kapitel schafft. Es beginnt bei der Schöpfung, geht weiter über die Geschichten der Urväter, der Gefangenschaft und Befreiung der Israeliten, bis hin zu den Königsgeschichten und den Propheten. Bei den Geschichten des Neuen Testaments steht natürlich Jesus im Mittelpunkt, dazu wird über die erste Kirche erzählt und von der Hoffnung auf eine neue Erde und einen neuen Himmel.

     

    Die Gestaltung dieses Buches ist wunderschön. Format und Gewicht sind genau richtig, und das Lesebändchen ist sehr hilfreich. Insgesamt macht das Buch einen edlen Eindruck und eignet sich sicher gut als Geschenk.

     

    Ich stimme den Erklärungen nicht immer zu. Ein Beispiel: Ich glaube, dass der Tod tatsächlich eine Folge des Sündenfalls war, auch wenn der körperliche Tod nicht sofort eingetreten ist. Ein weiteres Beispiel: Ich sehe in den biblischen Berichten viel Verwunderung über die Wunder Jesu und glaube nicht, dass Wunder für die Menschen damals selbstverständlicher waren als für uns heute. Ein letztes: Dass Jesus die männlichen Jüngern erst in Galiläa trifft stimmt nicht, es finden zuvor Begegnungen in Jerusalem statt (Lukas 24).

     

    Fazit: Eine wirklich gute Idee, um Menschen mit kleineren Portionen an die Bibel heranzuführen. Diese Bibelausgabe mit Erläuterungen ist wunderschön. Die Erklärungen sind größtenteils gut und hilfreich. Empfehlenswert!

  10. Cover des Buches Die große Coppenrath Kinderbibel (ISBN: 9783649627579)
    Dietrich Steinwede

    Die große Coppenrath Kinderbibel

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Es gibt viele Kinderbibeln auf dem deutschen Buchmarkt, doch wenn wir uns die Verkaufszahlen ansehen müssen wir feststellen, dass es schon sehr idealistisch ist eine Bibel im Verlagsprogramm aufzunehmen, denn immer weniger Kinder wachsen mit Bibelgeschichten auf.

    Einer der Verlage, der auch christliche Kinderbücher herausgibt ist der Coppenrath Verlag, den viele nur von seinem großen und vielfältigem Kinderbuchprogramm her kennt. Wer allerdings eine Verbindung zum Verlag und Münster hat, der weiß, dass es dem Verlag ein Herzensanliegen ist auch diese Spate zu bedienen.

    Fragt man die Kinder, dann gehört "Die grosse Coppenrath Kinderbibel"  zu einer der beliebtesten Kinderbibeln und das zu Recht denn hier stimmt wirklich alles. Sie besticht schon beim ersten Blick mit einer schönen Aufmachung und einem ansprechendem Illustrationsstil, der gerade im Bereich der Kinderbibeln ein wichtiges Kriterium bei den Auswahlkriterien der Käufer und Leser darstellt. Spricht die Coverillustration nicht an, wird sie in der Buchhandlung oft gar nicht weiter angesehen. Kaum ein Kinderbuch lebt so von den Illustrationen, vom ersten Eindruck wie die Kinderbibel. Und kaum ein Bereich in der Kinderliteratur wartet mit so viel unterschiedlichen Illustrationsstilen bei ein und dem selben Thema auf. Es gibt Kinderbibeln, die sind so duster und mit strengem Strich gezeichnet, dass es einem schon beim ersten Anblick schaudert. Anders ist es bei der Coppenrath Kinderbibel, in der Wasyl Bagdaschwili den Spagat geschafft hat, realistisch, nicht verkitscht, aber auch nicht zu streng das Geschehen einzufangen. Sowohl Tiere als auch Menschen sind sehr lebensnah, naturalistisch und vermitteln ein gutes Bild von dem wie die Welt einmal ausgesehen haben wird. Sowohl die Farbwahl als auch die Zeichnungen an sich sind sehr ansprechend. Wobei viele kleinere Kinder (zwischen 3 und 4 Jahren) dann doch oft auch noch zu einer anderen Bibel greifen, weil sie  weichere bunte Bilder den realistischeren vorziehen, wohingegen Vor- und Grundschulkinder (die gern schon "erwachsener" sein wollen) die Coppenrath Bibel wählen weil sie nicht so "babyhaft" ist. Wie immer ist alles nicht nur eine Frage des Geschmacks sondern auch des Lesealters und hier punktet die Coppenrath Kinderbibel weil sie eine breite Altersgruppe anspricht. Doch was nützen die schönsten Bilder wenn der Inhalt nicht dem entspricht was wir erwarten und so richtet sich das Augenmerk unserer Bibel(Buch)betrachtung natürlich verstärkt auf die Strukturierung und den Inhalt. Wie alle großen Kinderbibeln vereint auch diese die Geschichten aus dem Alten- und Neuen Testament. Beginnend mit der Schöpfungsgeschichte, von Adam und Eva, der Schlange und der Vertreibung aus dem Paradies bis hin zu Johannes, der von der Zukunft der Christen schreibt. Schön ist, dass hier nicht einfach damit begonnen wird, das Gott die Welt schuf in dem er Himmel und Erde erschuf..... sondern, das wir erst einmal in die Bibel eingeführt werden, Das es zwei Teile gibt, dem Alten Testament, die Bibel der Juden und das Neue Testament mit der Bibel der Christen und des Jesus Geschichten. Wir erfahren wie die Geschichten überliefert wurden und wie alt sie sind  und bekommen so einen Zugang zu den Bibelgeschichten, die jeden einfängt und in die Geschichten führt.  Das manche Menschen besonders die  Geschichten aus dem Alten Testament lieben und das "das Buch mit den 150 Psalme, den Gottesliedern.. bis heute gebetet und gesungen werden" mag zunächst etwas erstaunlich sein. Doch ist es wirklich so erstaunlich? Woran erinnern wir uns? An welche Geschichten erinnern sich die Kinder, nachdem sie alle kennengelernt haben und wieso? Ihr werdet es erleben wenn ihr mit den Kindern ins Gespräch kommt und erstaunt feststellen, dass die Kinder all die Bibelgeschichten sehr bewusst wahrgenommen haben, es aber durchaus welche gibt, die mehr beschäftigen als andere.  Zu verstehen und zu begreifen, was so lange her ist, ist nicht einfach. Um so schöner wenn man die Quelle der Überlieferung kennt und so der Zugang erleichtert wird. So hören wir bei der Schöpfungsgeschichte z.B. das   "Priester im Volk Israel "  erzählten, "wie Gott Himmel und Erde schuf". Gleich wird klar, dass all das was wir dann hören, aus dieser Überlieferung stammt und nicht einfach so der Phantasie entspringt. Das Wissen erleichtert den Kinder sich frei und unbefangen auf die Reise zu begeben.  Insgesamt 60 Geschichte  aus dem Alten und Neuen Testament warten darauf entdeckt zu werden. Dietrich Steinwede erzählt die Bibelgeschichten, kindgerecht klar und gewinnt mit seinem Erzählstil die Aufmerksamkeit der Kinder, weil es ihm gelingt das Wesentliche so reich zu füllen, das es  interessant und fokussiert ist ohne auszuschmücken oder abzuschweifen. Das Alte Testament beinhaltet neben der Schöpfungsgeschichte, Adam und Eva und der Vertreibung aus dem Paradies alle wichtigen Geschichten wie die von Kain und Abel, der Sinflut, dem Turmbau zu Babel, von Abraham, Jakob und Esau, von Jakob wie er mit einem Engel kämpft genauso wie von Jakob und seinen Brüdern, von Mose, dem Auszug aus Ägypten, den zehn Geboten und dem Goldenen Kalb, von David und Goliat, König Salomon den Propheten Elija und Jeremia, Daniel in der Löwengrube und Jona und die Stadt Ninive. Das Neue Testament beginnt mit Lukas Weihnachtsgeschichte gefolgt von der Matthäus Weihnachtsgeschichte, wie Jesus seinen Namen bekommt und Jesus bei den Lehrern im Tempel. Wie Jesus dem Teufel begegnet und wie er die ersten Jünger ruft. Natürlich fehlt die Hochzeit von Kana genauso wenig wie Jesus Predigt in der Synagoge, einigen Gleichnissen, der Predigt auf dem Berg, das Vaterunser, die Geschichten über Heilungen oder Jesus und die Kinder. Wichtige Geschichten wie der Einzug aus Jerusalem, die Austreibung aus dem Tempel und das letzte Abendmahl beschäftigen die Kinder genauso wie als Jesus gefangen genommen wird, wie er verraten wurde, starb und wieder auferstand. Alle Erzählungen hallen nach, beschäftigen, geben Fragen auf. 

    Doch gerade die letzten von Jesus Tod und Auferstehung, von Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten sind genau wie die von Jesus Geburt, die Geschichten, die Kindern normalerweise mehr im Gedächtnis sind, die sie vielleicht auch schon kennen, weil sie damit Feste verbinden. Das die anderen Erzählungen / Überlieferungen viel wichtiger sind, weil sie zu den Ereignissen, die uns feiern lassen hin führen, ihnen den Weg bereiten, das verstehen die Kinder im Vor- und Grundschulalter wenn sie alle wesentlichen Bibelgeschichten kennen. Und so ist es schön, dass in Gesprächen mit den Kindern nicht nur Weihnachten und Ostern hängen geblieben sind und sie beschäftigten sondern z.B. auch die Heilungsgeschichten.

    Einige Studenten schauten sich mit Grundschulkindern unterschiedliche Bibeln an, die grosse Coppenrath Bibel begeisterte durch die realistischen Bilder, die auf weißem Grund den Blick des Betrachters auf das Wesentliche lenken und dessen einzelne Geschichten genau die richtige Länge hatten, damit Kinder die volle Aufmerksamkeit halten konnten. 

    Eine schöne Bibel, dessen Geschichten kindgerecht erzählt sind und die man wunderbar auch Abends vor dem zu Bett gehen als Abendritual lesen kann.

    In Kindergarten und Grundschule sind sie Ausgangspunkt für Gespräche und Reflektion, bei der man immer wieder auch eine Verbindung zur heutigen Zeit ziehen kann. 

    Eine kleine Anmerkung zum Schluss:

    Die Quelle, auf der die Erzählung beruht wird hier an den Schluss gesetzt. z.B. "Der Einzug nach Jerusalem" - Nach Markus 11,1-11, Matthäus 21,10.

  11. Cover des Buches Kein Tod auf Golgatha (ISBN: 9783406731419)
  12. Cover des Buches Die inoffizielle Bibel für Minecrafter: Geschichten der Bibel, Block für Block erzählt. (ISBN: 9783957341716)
    Garrett Romines

    Die inoffizielle Bibel für Minecrafter: Geschichten der Bibel, Block für Block erzählt.

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Mone80
    Vor ein paar Jahren schon ist das Spiel Minecraft auf den heimischen Rechner gezogen. Mein Sohn ist seit dieser Zeit ein großer Fan der 3D- Blöcke und immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen, die er bauen kann. Einige Bücher sind über die Jahre auch in unser Haus gezogen, die mit Minecraft zu tun haben. So auch diese Bibel, die er zu seinem Geburtstag bekommen hat. Mit Abstand das coolste Geschenk, wie er sagt.

    Die Autoren Garrett Romines und Christopher Miko haben in der Minecraft Welt Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament nachgebaut und sie erklären in der inoffiziellen Bibel auch, wie sie auf die Idee kamen und wie das Projekt dann entstand.

    Die Bibel ist im Comic Stil aufgebaut. Mit vielen Bildern erzählen sie die biblischen Geschichten nach und geben dabei viele Ideen, die den jungen Spieler zum Nachbauen animieren. Mit Sprechblasen, werden die Geschichten aus der Bibel erzählt und dies für die jungen Leser sehr verständlich. Man gleitet durch das Buch und es fällt nicht auf, wie schnell die Zeit vergeht. Es ist einfach eine andere Art Bibel, die, gerade für jüngere Leser, interessanter ist.

    Mein Sohn ist von dieser Bibel sehr begeistert. Viele Szenen haben ihn so gut gefallen, dass er sie nachbauen möchte, besonders der Wal ist total genial und beim Durchblättern fällt dieser einem auch direkt auf.

    Kindermeinung:

    Das Spiel Minecraft finde ich ja richtig gut und über die Bibel habe ich mich sehr gefreut. Da sind nur Bilder drin und die Autoren haben die Geschichten richtig gut nachgebaut. Ganz toll finde ich die Sprechblasen der Villager, denn im Spiel können die nicht sprechen.

    "Die inoffizielle Bibel für Minecrafter" hat für Fans des Spiels schon ein kleiner Must-Have Faktor. Es macht Spaß die Bibelgeschichten auf eine ganz andere Art und Weise zu lesen und vielleicht auch mal nachzubauen.
  13. Cover des Buches Das Buch der Bücher (ISBN: 9783836707367)
    Christoph Dohmen

    Das Buch der Bücher

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Silbendrechsler
    Mir wurde dieses Buch im Theologiestudium im ersten Semester als Grundwissen empfohlen, vermutlich, da einer meiner Professoren auch Autor ist. Ich habe es nie bereut, das Buch gekauft zu haben, denn vor jeder Prüfung, die irgendetwas mit Bibel zu tun hatte, habe ich es erneut gelesen. Das geht recht schnell und ich hatte danach alles wichtige wieder im Kopf.
    Mittlerweile haben aber auch viele meiner Bekannten und Verwandten, die den wissenschaftlichen Hintergrund nicht haben, das Buch gelesen und es als Bereicherung empfunden.
     
    Es ist in verschiedene Teile unterteilt. Es gibt viel Theorie z.B. zur Überlieferungsgeschichte und den verschiedenen Arten, wie man die Texte kritisch angehen muss. Aber auch zum Kontext und der Zeitgeschichte gibt es einige Infos.
    Der meiner Meinung nach wichtigste Teil des Buches ist der, in dem alle einzelnen Bücher der Bibel inhaltlich kurz zusammengefasst dargestellt werden (mit den "Hausnummern" zum Nachlesen). Zusätzlich gibt es zu jedem Buch wichtige Hintergrundinfos, die man zu einer einfachen kritischen Betrachtung benötigt, und Lesetipps, also ein Minimum an Bibel, das man kennen und gelesen haben sollte. Danach folgt noch ein Teil zu verschiedenen Leseweisen der Bibel usw.

    Ich fand das Buch sehr interessant, aber auch vor allem, da ich vor der Lektüre schon zu vielen theoretischen Teilen Vorlesungen gehört hatte. Wer das Buch ohne das wissenschaftliche Vorwissen liest, wird sich mit den theoretischen Teilen vermutlich etwas schwer tun, weil alles so komprimiert ist, dass es kompliziert wird. (Deswegen auch nur vier Sterne, weil es nicht übermäßig massentauglich ist). Man muss langsam lesen, um alles zu erfassen. Jeder Satz hat sehr viel Inhalt, auch bei den Inhaltszusammenfassungen der Bücher.

    Für Interessierte, die auch bereit sind, es als Einstieg für weitere Bibellektüre und weitere wissenschaftliche Lektüre zum Thema zu nutzen, ist es aber sehr zu empfehlen. 
  14. Cover des Buches Die große Herder Kinderbibel (ISBN: 9783451715358)
    Anselm Grün

    Die große Herder Kinderbibel

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Lesensundspielenddurchsleben

    Anselm Grün hat mit dieser Kinderbibel eine sprachlich sehr differenzierte Kinderbibel ab ca. 8 Jahren erschaffen. Diese fällt gleich bei der Erzählung der Schöpfung auf, die die Geschichte als Erzählung betitelt, wie sich die Menschen vor 2500 Jahren es sich vorstellten. Auch, dass es zwei Schöpfungsberichte gibt, wird erwähnt. Die Geschichten werden meist noch in Bezug zu uns heute gesetzt durch einen eigenen Absatz, wodurch die Bibel am Ende jeder Geschichte etwas "predigthaft" wirkt, gleichzeitig aber gute Impulse gibt, um selbst noch über die Bedeutung der Geschichte nachzudenken und weiter zu überlegen.
    Ich fand auch die Illustrationen sehr bemerkenswert. Für mich wirkten sie nach klassisch Kinderbibel, diesen Stil findet man wohl in keinem anderen Buch und entweder, man verliebt sich in die Illustrationen oder mag sie gar nicht. Das einzige, was ich wirklich schade fand, ist die Tatsache, dass alles nach der Pfingsterzählung nicht mehr aufgenommen wird und auch poetische Texte wie Sprichwörter, Psalmen o.ä. fehlen. Sonst war ich wirklich sehr überrascht von dem sehr durchdachten Text und den vielen sprachlichen Nuancen, die wirklich gut getroffen wurden.

  15. Cover des Buches Die Mädchenbibel (ISBN: 9783579062150)
    Martina Steinkühler

    Die Mädchenbibel

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Olympia_Summer

    Wenn man dieses Buch von weitem sieht, denkt man erst einmal, dass es eines von vielen Ratgebern für Mädchen ist. Doch auf den zweiten Blick steckt viel mehr dahinter. Schon am Klappentext erkennt man dass es sich um die Geschichte der Bibel handelt, welche aus der Sicht der Frauen und Mädchen erzählt wird. Alleine die Gestaltung ist ein Hingucker für sich, so lassen sich im ganzen Buch immer mal wider kleine Zeichnungen finden.

    Gerade für mich ist es sehr interessant die Bibel aus einer anderen Sicht zu lesen, da ich Atheistin bin und mich noch nicht allzu viel mit diesem Thema beschäftigt habe. Es ist kein Buch, welches man in Rekordzeit durchgelesen hat, aber für Zwischendurch ist es ein gutes Buch. Was mir sehr gut gefallen hat, war der Schreibstil, weil es durchgehend in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Bevor ich das Buch gelesen hatte, dachte ich wirklich, das es in der auktorialen-, oder neutralen Perspektive geschrieben sei, aber ich wurde positiv überrascht.

    Für mich ist das Besondere an dem Buch, dass es wirklich mal von einer anderen Seite erzählt wird. Stellen sie sich vor, sie wohnen in einem kleinen gemütlichen Haus an einem See. Dieser See ist aber riesig, und sie sehen kein Bedürfnis darin, mal auf die andere Seite zu wandern, und das Gewässer zu erkunden. Wieso auch? Dort wo sie sind ist es besinnlich und sie kennen sich aus. Eines Tages aber packt sie die Abenteuerlust. Sie wollen raus! Sie wollen denn See überqueren und eine neue Perspektive erkunden! Auf der anderen Seite angekommen erkennen sie verschiedene, Pflanzen, Tiere und Steine die neu sind. Aber mit einem Blick über die Schulter sehen sie wieder ihren See, und wenn sie die Augen zusammen kneifen auch die vagen Umrisse ihres Hauses. Eigentlich sieht es hier genauso aus, wie auf der anderen Seite, aber gleichzeitig ist es auch völlig anders. Genau dieses Gefühl hatte ich beim Lesen. Ich kannte schon, worüber ich gelesen habe, aber trotzdem war es anders.

    Ich würde dieses Buch Jugendlichen ab 14 Jahren empfehlen, da ich glaube, dass jüngere Kinder noch nicht so viel damit anfangen können, und verstehen können was in diesem Buch geschieht. Zudem eignet es sich meiner Meinung nach sehr gut für den Religionsunterricht, da man in der Schule auch nochmal die einzelnen Textpassagen besprechen kann.

  16. Cover des Buches Herders Kinderbibel (ISBN: 9783451717147)
    Ursel Scheffler

    Herders Kinderbibel

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Lesensundspielenddurchsleben

    Die Bibel hat mir vom Cover sehr gut gefallen, da sie so fröhlich wirkt und die Bilder auch sehr hell wirken. Auch innen sind die Bilder sehr hell und die Texte durchaus gut kindgerecht. Was mir nicht ganz so zugesagt hat, war die Auswahl der Geschichten. Ich hab mich so gefreut, zwei wirklich überzeugende und tolle Psalmworte in der Bibel zu finden. Auch die Bilder zu den Psalmworten waren sehr stimmig. Davon hätte ich mir mehr gewünscht, dafür hätte man andere sehr grausame Geschichten meiner Meinung nach für eine Kinderbibel weglassen könnten. Ich würde meinen Kindern zum Beispiel das salomonische Urteil nicht vorlesen, ebenso wenig Kain und Abel. Beeindruckend waren einzelne Seiten, etwa die des brennenden Dornbusches. Hier wirken die Illustrationen schon fast ohne den Text und strahlen eine solche Macht aus. Mir hat das sehr imponiert.
    Ich denke, man sollte sich vorher die Geschichten durchlesen und auf das Kind abstimmen, welche der Geschichten in dieser Kinderbibel man wirklich vorlesen möchte. Alle Geschichten sind jedenfalls kindgerecht formuliert, aber auch nahe am Text der Bibel.

  17. Cover des Buches Jesus (ISBN: 9783629101907)
  18. Cover des Buches Willkommen daheim - Spring Edition: Eine Übertragung des Neuen Testaments, die den Verstand überrascht und das Herz berührt (ISBN: 9783986950903)
    Fred Ritzhaupt

    Willkommen daheim - Spring Edition: Eine Übertragung des Neuen Testaments, die den Verstand überrascht und das Herz berührt

    (1)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt:

    Das Neue Testament, von den vier Evangelien, über die Apostelgeschichte und die Briefe bis hin zur Offenbarung des Johannes: Eine neue Übertragung von Fred Ritzhaupt, nahe am griechischen Urtext und lesbar wie ein Roman. Überraschend und berührend! 


    Persönlicher Eindruck:

    Willkommen daheim – diese neue Übertragung des Neuen Testaments liest sich flüssig wie ein Roman, ohne dabei Kapitel- und Versangaben vermissen zu lassen. Die Sprache ist zeitgemäß und modern, dennoch gleichzeitig zeitlos und erweckt die Geschichten der Bibel bildhaft zum Leben. 

    Willkommen daheim gibt es in verschiedenen Ausführungen – die mir vorliegende Spring Edition besticht auf dem hochwertigen Einband mit einem wundervollen Blumenmuster. Weitere Ausgaben mit zwei Tauben (Bird Edition) oder einem dezenten braunen Cover (Floral Edition) sind ebenfalls erhältlich. 

    Durch die romanhafte Weise, den Bibeltext zu einem flüssigen Ganzen zu vereinen eignet sich die „Willkommen daheim“ prima für Einsteiger ins Bibellesen, Konfirmanden oder auch all diejenigen, die noch bildhafter in das Bibelwort und an die Schauplätze eintauchen möchten. Versangaben sind wie in jeder Bibel ebenso vorhanden wie hier ganz speziell die grau hinterlegten Passagen, die besonders wichtige Stellen hervorheben.

    Von der Buchgröße her ist diese Bibelausgabe sehr handlich, das Cover hochwertig und die Seiten nicht zu dünn. Ein Lesebändchen ist auch vorhanden.

    Als einziges Manko könnte man anführen, dass man allein aufgrund des Titels und der Covergestaltung nicht sofort weiß, dass man hier einen Bibeltext vor sich hat. Doch der Inhalt und dessen Gestaltung macht das allemal wieder wett. 

    Mir gefällt diese Ausgabe allein schon wegen des romanhaften Schreibstils. Ich finde, Ritzhaupts Übersetzung sehr ansprechend und gelungen, man taucht sofort ein und das Gelesene wird vor dem inneren Auge lebendig. 

    Eine absolute Leseempfehlung, die immer wieder neu überrascht, Neueinsteiger packt und fesselt und die auch für Bibelkenner immer wieder etwas Neues bietet. 

  19. Cover des Buches Eine Entdeckungsreise durch die Bibel (ISBN: 9783868276497)
    Dave Strehler

    Eine Entdeckungsreise durch die Bibel

    (8)
    Aktuelle Rezension von: danielamariaursula

    Die Bibel mit dem Alten und Neuen Testament sollte eigentlich inhaltlich bekannt sein und doch kennen sie immer weniger Kinder. Heutzutage steht bei uns in Rheinland-Pfalz auch keine Bibel mehr auf der Schulbuchliste. Erst ab der 5. Klasse und dann ist es die Standard-Bibel. Aber können Unterstufenschüler sie schon so richtig verstehen und etwas mit ihr anfangen?

    Dieses Buch versteht sich als Arbeitshilfe. Sie hilft Kindern einen leichteren Zugang zur Bibel und ihre doch recht eigene Sprache zu finden. Sie erklärt und schafft Querverweise. Es wird kurz in kindlich verständlicher Sprache der Inhalt vom Alten zum Neuen Testament zusammengefasst und immer wieder aufgefordert die entsprechenden Stellen in der Bibel nachzulesen. Hierbei wird besonders auch ein Augenmerk darauf gelegt, daß einige Stellen im Neuen Testament, bereits im Alten Testament angekündigt werden. Das heißt, daß sich die Prophezeiungen des Alten Testamentes mit Christi Geburt, Leben, Wirken, Tod und Auferstehung erfüllten.

    Dabei wird die sehr bildliche Sprache der Bibel beibehalten und ich war mal wieder erstaunt, wie martialisch das Alte Testament eigentlich ist. Wie oft dort Kriege mit Gottes Willen und Unterstützung gerechtfertigt werden. Meine Tochter fand das jetzt nicht sonderlich verwunderlich. Sie fand es richtig klasse, daß es einen wirklich guten Überblick über die Zusammenhänge in der Bibel gibt. Durch Stammbäume werden für sie einzelne, ihr bekannte Geschichte mit einander verknüpft.

    Meine Tochter findet dieses Buch ganz große klasse und sie hat auch schon ihrer nunmehr ehemaligen Religionslehrerin davon vorgeschwärmt, die es sich nun auch in den Sommerferien anschauen will. Sie findet es sehr gut verständlich. Die Tabellen in denen z.B. Gottes Gebote aufgelistet werden, Landkarten in denen man die Verteilung der 12 Stämme auf das Land erkennen lassen, machen die Geschichten für Kinder und Erwachsene viel greifbarer und erhöhen den Bezug.

    Die vorgenommenen Interpretationen sind mir bisweilen zu wörtlich, aber meine Tochter scheint es so deutlich besser begreifen zu können, als wenn ich es ihr abstrakter erklären würde. Daher habe ich auch kritische Anmerkungen z.B. zur Schöpfungsgeschichte mit Eva die aus einer Rippe Adams geformt wurde, mir verkniffen.

    Ich habe immer wieder gemerkt, daß das Alte Testament zwar sehr viel dramatischer und abenteuerlicher ist, mir das Neue Testament aber deutlich mehr liegt, auch wenn einige Gleichnisse für mich ebenso schwer zugänglich sind, wie für seine Jünger (an dem Gleichnis vom verlorenen Sohn knabbere ich immer wieder von Neuem). Für Unterstufenschüler scheint es aber genau richtig zu sein und eine gute Motivation auch mal in die „richtige“ Erwachsenen Bibel einen Blick zu werfen und sich nicht gleich von den vielen dünnen Seiten und der kleinen Schrift abschrecken zu lassen.

    Aber auch wenn natürlich die Geschichten von Jona und dem Wal, oder dem sich vor Mose teilenden Meer echte Sensationen sind, steht das Neue Testament dem ja eigentlich in nichts nach. Das Pfingstwunder ist nicht minder spektakulär, doch die dahinter stehende Botschaft fällt mir deutlich leichter mit meiner Tochter zu besprechen. Das Liebesgebot des Neuen Testamentes liegt mir einfach mehr, als die kriegerischen Verwicklungen des Alten Testamentes. Aber, während ich es vorlas hatte ich das Gefühl, daß ich die Konflikte im Nahen Osten, ihre Wurzeln und jeweiligen Rechtfertigungen deutlich besser nachvollziehen kann. Insofern war es für mich schon sehr interessant und aufschlussreich noch mal einen Überblick über das Alte Testament in gekürzter Form zu erhalten. Dabei wird in dieser Entdeckungsreise auch ein anderer Schwerpunkt gesetzt, als in den üblichen Kinderbibeln.

    Es war eine Lektüre und Bibelarbeit, die mich oft nachdenklich gemacht hat, während meine Tochter das Gefühl hatte, daß ihr ganze Kronleuchter aufgingen, weil für sie Zusammenhänge und Verknüpfungen geschaffen wurden, die ihr bislang noch keiner so aufgezeigt hatte. Auch für mich waren gerade die Stammbäume und die Karten, die ihre Verteilung über das Land aufzeigten wirklich interessant.

    Ein für mich wirklich bemerkenswert anderer Anknüpfungs- und Schwerpunkt für eine Bibelarbeit mit Kindern.

    Ein wirklich beachtliches Werk für die Bibelarbeit mit Kindern, daß mir bisweilen die Bibel ein wenig zu wörtlich nimmt, aber dennoch wirklich empfehlenswert ist. Daher gebe ich ihm gerne 4 von 5 Sternen und meine Tochter 5 von 5 Sternen.

  20. Cover des Buches Und Gott chillte: Die Bibel in Kurznachrichten. Bibeltexte als Tweets: knackig und auf den Punkt! Witziges christliches Geschenk zur Konfirmation oder Firmung. (ISBN: 9783960380023)
    edition chrismon

    Und Gott chillte: Die Bibel in Kurznachrichten. Bibeltexte als Tweets: knackig und auf den Punkt! Witziges christliches Geschenk zur Konfirmation oder Firmung.

    (9)
    Aktuelle Rezension von: liselotte20

    Und Gott chillte ist eine hervorragend gelungene und moderne Interpretation der Bibel.

    Kurz und knapp wie in einem Chat werden die Bibeltexte herüber gebracht und der junge Leser wird dadurch mit Leichtigkeit an das Thema Glauben herangeführt. Ein wirklich frischer Wind zieht hieraufwieich finde. Sicherlich auch gut für den Religionsunterrich oder die  Firmgruppe geeignet.

    Mir hatte die Abwechslung und die jugendliche Art besonders gefallen. Ein Tipp auch fürs Firm oder Konformationsgeschenk. 

  21. Cover des Buches The Chosen: Auf diesen Felsen (ISBN: 9783986951252)
    Jerry B. Jenkins

    The Chosen: Auf diesen Felsen

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

    The Chosen ist Teil einer Serie, kann aber separat gelesen werden. Das Leben und Wirken von Jesus wird beschrieben, der Text hält sich an die biblischen Vorgaben, schmückt aber aus und reichert an, so dass ein spannender und unterhaltsamer Roman entstanden ist. 

    Die Geschichte beginnt damit, dass Maria und Elisabeth sich auf die Kinder freuen und setzt dann erst viel später wieder ein. 

    Viele Personen werden vorgestellt, aber auch der Alltag der Zeit. Die Jünger haben im täglichen Leben  Probleme, die Botschaften zu verstehen und zu leben, Neid und Eifersucht kommen unter ihnen auch vor. Die menschliche Seite wird hier mit Leben gefüllt. Die Wunder, die Jesus wirkt, sorgen nicht überall für einhellige Freude und seine Gegner suchen nach Schwachstellen bzw. Angriffsmöglichkeiten. Jesus weiß um sein Schicksal, dem er nicht entkommen kann und seine Bedeutung. 

    Ein unterhaltsames spannendes Buch, das ganz neu an den Inhalt des neuen Testaments heranführt.


  22. Cover des Buches Und jenseits der Berge das Leben (ISBN: 9783868275971)
    Elizabeth Musser

    Und jenseits der Berge das Leben

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenblume1988

    Die schwerkranke Bobbie reist mit ihrer Nichte Tracie nach Österreich in die „Oase“, einer christlichen Einrichtung, die Flüchtlinge unterstützt. Dort hat sie vor vielen Jahren Amir, ihre große Liebe kennengelernt, bevor Bobbie den Kontakt zu ihm abgebrochen hat. Nun möchte sie ihre alten Wunden heilen.

    Während Bobbie und Tracie auf dem Weg nach Österreich sind, flüchtet der Iraner und Muslim Hamid aus seiner Heimat. Auch sein Ziel ist Österreich, doch um dort hin zu gelangen muss er seine schwangere Frau und seine kleine Tochter zurück lassen. Ungewiss, ob er sie je wieder sehen wird, macht er sich auf den Weg Richtung Türkei.

    Neben den Erzählsträngen von Hamid, Bobbie und Tracie werden auch die Sichtweisen von Hamids Tochter Rasa, seiner Frau Alaleh sowie einigen anderen Personen erzählt. Dennoch wird es nicht unübersichtlich, sondern das Buch bekommt Tiefgang und Spannung.

    Mir gefällt vor allem das recht untypische Romanthema des Buches. Christenverfolgung ist zwar ein hochaktuelles Thema, wird jedoch selten aufgegriffen. Das Buch zeigt, wie gut wir es in Deutschland haben und wie dankbar wir sein können. Es stärkt auch das Einfühlungsvermögen den Menschen gegenüber, die auf der Flucht sind. Gut gefallen hat mir aber auch, dass das Thema nicht nur aus einer Sicht betrachtet wird, sondern Tracie anfangs viele Vorurteile gegen Flüchtlinge und gegen den christlichen Glauben hat.

    Der Glaube spielt das ganze Buch über eine wichtige Rolle. Rasa, die Tochter von Hamid, lebt als Christin im Iran. Sie dient ihren Eltern mit ihrem Glauben an Isa und ihren Gebeten als Vorbild. In der Oase ist der Glaube ebenfalls Thema. Da es dort jedoch auch viele Muslime gibt, wird mit dem Thema sehr sensibel umgegangen, denn nicht jeder Muslim sieht es gerne, wenn seine Landsleute sich für den christlichen Glauben interessieren.

    Ich bin wirklich sehr begeistert von dem Buch und würde es am liebsten gleich noch einmal lesen. Tracies Worte, wie sehr sie die Arbeit in der Oase berührt, passen perfekt, um diese Geschichte zu beschreiben. Elisabeth Mussers neuer Roman ist “intensiv, befriedigend, herzzerreißend und manchmal auch einfach beeindruckend“ (S.167).

  23. Cover des Buches Das Thomas-Evangelium: Leben aus dem Einen und Ganzen - eine Einführung: Entstehung, Inhalt und Text (ISBN: 9783748116899)
    Reinhard Nordsieck

    Das Thomas-Evangelium: Leben aus dem Einen und Ganzen - eine Einführung: Entstehung, Inhalt und Text

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Raven

    Das Thomasevangelium kann man sich als PDF kostenlos aus dem Netz ziehen oder mit Anmerkungen wie bei dem Buch von Reinhard  Nordsieck kaufen. Das Exemplar hat 88 Seiten und ist ein Book on Demand. Nordsieck ist evangelischer Theologe und studierte auch Rechtswissenschaften.


    Das Thomasevangelium ist nicht in den Kanon der Hl Schriften aufgenommen worden. Das liegt nicht daran, dass es unecht oder minderwertig ist oder gar verboten, sondern die Gemeinden damals die Schriften so gut wie nicht nutzten. Es wird so gut wie gar nicht erwähnt. Zudem hat es gnostische Einflüsse, die christlich gesehen die Zeilen mit etwas mehr bedacht betrachten lassen. Es ist nicht aufgebaut wie ein richtiges Evangelium und zählt zu den Pseudepigraphen. Es sind 114 Absätze mit Worte Jesu und und kurzen Erzählungen enthalten. 


    Einige Zeilen können wir heute noch nicht sinnvoll auslegen, einige könnten gerade erst heute in dieser Zeit Sinn ergeben. Es ist auf jeden Fall sehr spannend in dieser Apogryphen Schrift sich ein zu lesen. Die nicht aufgenommenen Apogryphen, welche nicht als Fälschungen gelten, sind sehr gute Ergänzungen zur Bibel. Wir finden auch hier Parallelen und fast gleichen Wortlaut zu Stellen im neuen Testament. Wer sich mit der Bibel beschäftigt, dem lege ich die ergänzenden Apogryphen ans Herz, die aber natürlich mit Bedacht zu lesen sind, da nicht vollends anerkannt und mit einigen kritischen Stellen, da der Schreiber eventuell kein Christ war sondern über Jesus schrieb aus einer gnostischen Denkweise heraus. Wir können es nicht wissen, aber sollten auch Theorien in der Richtung berücksichtigen. 


    Fazit: Super Ergänzung zum neuen Testament. Absolute Leseempfehlung mit etwas Hintergrundrecherche zur Auslegung von unterschiedlichen Theologen und Geistlichen und Historikern! 

  24. Cover des Buches Das Buch Ana (ISBN: 9783844540178)
    Sue Monk Kidd

    Das Buch Ana

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Tifereth

    Wooow, ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so dermaßen fesselt. Mir wurde es von einer Freundin empfohlen, denn auch sie war hin und weg.

    Ja, diese Geschichte ist stellenweise sehr provokant, besonders weil es um Jesus Leben und seiner fiktiven Frau geht. Das gefällt sicher nicht jedem und könnte schnell als Blasphemie abgestempelt werden. Wer aber offen dafür ist, erlebt einen Roman aus einer völlig anderen Zeit, in der Frauen verschwiegen wurden und ihre Stimme sowieso nicht erheben durften. In der Frauen am besten durchsichtig waren. Ich finde Sue Monk Kidd hat sehr, sehr gut recherchiert und eine spannende Geschichte voller Liebe geschrieben. Nicht nur die Liebe zu Mann und Frau, sondern auch die Liebe seinen Mitmenschen gegenüber. Mit Ana hat sie einen herzlichen Charakter erschaffen, den man nur ins Herz schließen kann. Sie ist dickköpfig, alles andere als leise und möchte als Frau etwas auf der Welt hinterlassen. Es geht hauptsächlich um Ana. Um eine starke, intelligente Frau und um einen Versuch Jesus menschlicher und greifbarer werden zu lassen. Die Geschichte klingt im Herzen nach. Es gibt kein Happy End mit Jesus Auferstehung, aber das ist auch nicht nötig. Nicht alles darf man in diesem Werk wörtlich nehmen. Am Ende bleibt es nämlich trotzdem "nur" ein fiktiver Roman und die Möglichkeit, dass es vielleicht so geschehen ist. Keiner weiß, was genau passiert ist. In der Bibel stehen alles nur sehr, sehr alte Überlieferungen.

    Mich hat die Geschichte in ihren Bann gezogen und mich einer Zeit näher gebracht, die unedlich weit weg scheint. Frauen wie Ana wird es immer schon gegeben haben und auch immer geben, das berührte mich sehr.

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