Bücher mit dem Tag "neugier"
75 Bücher
- Lin Rina
Animant Crumbs Staubchronik
(1.205)Aktuelle Rezension von: Shontelle_BooksBälle, Männer und Verlobungen – das sollte eigentlich im Kopf einer jungen 17-jährigen Dame aus dem Jahr 1890 in England herumschwirren. Doch bei Animant sind es Bücher, Bücher und noch mehr Bücher! (Wer kennt es nicht🫢)
Bälle sind nur gezwungenes Begleit, um die Güte ihrer Mutter nicht überzustrapazieren.
Doch dann soll Animant nach London zu ihrem Onkel ziehen: Animant wittert Freiheit! Doch sie landet als Assistenz sie bei einem grimmigen jungen Bibliothekar ... der sie scheinbar so gar nicht leiden kann.
Staubchronik ist seit 2018 mein Wohlfühlbuch – mein Zuhause, wenn ich mich in der Buchwelt verloren fühle. Mein Weg führt mich jedes Jahr mindestens einmal zurück zu dieser Geschichte. Eine Geschichte der selbstbewussten Animant und ihrer Ansicht der Welt in einem Zeitalter, welches … nun, wie soll ich sagen, doch gern gegen die Frauen gestimmt war.
Lin Rinas Schreibstil ist so wohlig warm wie ein heißer Tee bei Regen. Diese Geschichte umhüllt mich jedes Mal, als würde ich sie das erste Mal lesen. Eine ruhige, cozy Liebesgeschichte, ungezwungen, gefühlvoll und verspielt. Die Geschichte kann man ohne Probleme mühelos weglesen, der Schreibstil ist bildhaft und charmant. Zurück bleibt: die kribbelnde Wärme der Worte und der Gefühle.
Lin hat hier ein Herzstück für mein Bücherregal gezaubert.
Die Charaktere sind allesamt fantastisch – von der Protagonistin hin zu diversen kleinen Nebencharakteren, die ebenfalls so lebhaft sind, dass sie keine Statisten darstellen.
Animant ist eine junge, freche Dame, welche so gar nicht in das damalige Zeitalter hineinpasst. Genau das macht sie so charmant und sehr humorvoll. Ihre Einstellung und ihr Hitzkopf sind großartig geschrieben, man kann sich in ihre Situationen des Erwachsenwerdens sehr einfühlen, und sie ist sehr nahbar. Ich wäre genauso 1890!
Mr. Reed ist genau nach meinem Geschmack – ein kalkühner, bissig dreinschauender, schöner Mann, der anfangs sehr einfach und naja … reserviert dargestellt wird. Mit der Zeit erweichen seine Gesichtszüge und seine Art (für Animant), und dennoch bleibt er genau so kühl wie am Anfang. Diese Balance ist unfassbar geschrieben, und ich habe das selten so gut dosiert gelesen. Er ist er, und niemand kann ihn ändern: Nur für manche lässt er sein Herz spielen, ein bisschen!
Mein Herz hat ebenfalls Miss Hamilton erobert – sie ist einfach … unverbesserlich und unfassbar genial! Mein kleiner weiblicher Crush!
Die Geschichte ist manchmal ein kleines Auf und Ab und so gefühlvoll geschrieben! Sucht ihr ein cozy Reading ohne Zwang und ohne großes Denken, aber mit viel Herz? Dann seid ihr genau richtig!
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(1.596)Aktuelle Rezension von: EllisbookshelfHab ich gerade ein Weihnachtsbuch im Frühling gelesen? Ja, ja hab ich. Aber es ist Kerstin Gier… who can blame me? Ich liebe ihren Schreibstil so sehr irgendwie hat der in sich schon etwas Magisches. Und ich liebe doch happy endings und dieses war so wholesome. Außer die Wahl der love interest… HALLO TRISTAN WAR JA MAL VIEL COOLER?!! Na ja trotzdem toll und vor allem auch spannend. Wer hätte gedacht, dass so viel in einem Schweizer Luxushotel passiert? PS: hatte noch jemand das Gefühl, der Haushälter war irgendwie unsterblich oder magisch? Oder hat er sich einfach extrem gut gehalten?
- Daniel Glattauer
Gut gegen Nordwind
(5.626)Aktuelle Rezension von: PatriciaVellardBrillant ist zu kurz gegriffen. Glattauer beginnt seinen Roman mit einem ganz alltäglichen Schreibfehler. Jedem kann das passieren. Aber wer dieses Buch gelesen hat wünscht sich, dass sich einem bei einem lapidaren Fehler auch so eine Romanze auftut. Und noch mehr: zwei Charaktere, die unterschiedlich sind und doch zusammenpassen. Man fiebert mit, zögert, geht forsch voran....und dann haut einen das Ende einfach um.
- Nora Roberts
Die letzte Zeugin
(175)Aktuelle Rezension von: Natalie_HoffmannDas Buch liest sich flüssig, die Story ist toll und passt super zusammen. Aber der Anfang ist sehr ausführlich beschrieben, die Liebesgeschichte plätschert dann leider nur dahin und das Ende kommt blitzschnell daher. Ich hätte mir ein ausführlicheres Ende gewünscht, denn es gab genug Potential für ein gelungenes Ende!
- Kristina Ohlsson
Schwesterherz
(203)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Staatsanwalt Martin Benner will Bobby Tell eigentlich schnellstmöglich wieder loswerden: Dieser ungepflegte, nach Zigaretten stinkende Kerl wirkt erst mal wenig vertrauenswürdig. Sein Anliegen ist nicht weniger prekär: Tells Schwester Sara – eine geständige fünffache Mörderin, die sich noch vor der Verfahrenseröffnung das Leben nahm – soll unschuldig gewesen sein, und Benner soll nun posthum einen Freispruch erwirken. Vor Gericht hätte die Beweislage damals nicht mal ausgereicht, um Sara zu verurteilen, doch unbegreiflicherweise legte sie ein umfassendes Geständnis ab und konnte sogar die Verstecke der Tatwaffen präzise benennen. Benners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an …
Fazit
Ein Buch das mich gespalten zurück lässt. Der Anfang war sehr langatmig so das ich fast aufgehört hätte. Ab der Mitte wurde es dann richtig spannend mit offenem Ende. Bin gespannt wie es weiter geht. Immer wieder wird man auf falsche Fährten geführt.
- Michio Kaku
Die Physik der Zukunft
(18)Aktuelle Rezension von: Teddyman1999"Die Physik der Zukunft" wurde von Michio Kaku im Jahr 2011 geschrieben und ist somit schon 9 Jahre alt. Das hatte ich beim Kauf nicht ganz so erfasst, doch ich bereue meinen Kauf nicht.
Das Buch ist in verschiedene Kategorien eingeteilt, wie Energie, Künstliche Intelligenz, Medizin, etc. eingeteilt. Innerhalb dieser Kapitel gibt es Unterkapitel, in denen Prognosen für die "Nahe Zukunft" (Gegenwart bis 2030), "Mitte des Jahrhunderts" (2030 bis 2050) und "Ferne Zukunft" (2070 bis 2100) dargestellt werden. Innerhalb dieser Unterkapitel gibt es noch weitere kleine Kapitel, die ein spezifisches Thema behandeln.
Der Aufbau ist damit sehr gut und klar strukturiert.Die einzelnen Themen sind gut ausgearbeitet, zumindest soweit, dass man jeweils einen kurzen Einblick in die Materie bekommt. Würden die einzelnen Kapitel wirklich tief in die Materie eindringen, wäre das Buch noch um einiges dicker. Die Infos, die hier gegeben wurden, waren aber schon sehr gut und lassen (zumindest mich) die Welt mit anderen Augen sehen.
Jedes große Thema wird mit einer parallelen zur Götter-Mythologie eingeleitet und zieht sich durch das ganze Buch. Der Autor greift immer wieder auf, dass es bald möglich sein wird, ähnlich wie die Götter in der Antike, einzelne Handlungen zu Kontrollieren. Auch wurden immer wieder parallelen zu bekannten Science-Fiktion-Serien/-Filmen/-Romane gezogen, was den naturwissenschaftlichen Stoff durchaus auflockerte.
Einige der Prognosen der nahen Zukunft sind z.T. schon eingetroffen, bei anderen dachte ich, "Nein, das wird so schnell nicht passieren.". Aber man weiß nie. Jede Prognose wurde schlüssig hinterlegt, dass es durchaus so kommen kann, auch wenn vielleicht nicht zu der Zeitspanne, die der Autor zum Zeitpunkt der Erscheinung vorausgesagt hat.
Was mir jedoch etwas gefehlt hat, war der Nachhaltigkeitsfaktor und ein genauerer Blick auf die erneuerbaren Energien und zum Klimaschutz. Zwar wurde es immer kurz angerissen, aber bei weitem nicht in dem Umfang, wie es momentan diskutiert wird. Dass es eine Klimaerwärmung gibt, wird immer wieder aufgegriffen, aber nicht als große Bedrohung gesehen. Dann werden eben Dämme gebaut, die durch Roboter errichtet werden. So wird es auch im Abschluss-Kapitel dargestellt.
Das Abschluss-Kapitel war auch noch mal interessant. Es beschrieb einen Tag im Jahr 2100 und passte damit nicht unbedingt zum Stil des restlichen Buches. Doch reflektierte es die einzelnen Themen des Buches sehr gut wieder, dass man eine gute Vorstellung davon bekommen konnte.
Ich empfehle jedem das Buch, der einen Einblick in die mögliche Zukunft haben möchte und dabei ein paar naturwissenschaftliche Fakten dazu bekommen möchte. Es war definitiv ein spannendes Buch.
- Hanni Münzer
Heimat ist ein Sehnsuchtsort
(108)Aktuelle Rezension von: KleinerVampirBuchinhalt:
Schlesien, 1928: Nach dem Tod des Vaters muss der Komponist Laurenz den elterlichen Hof übernehmen. Mit seiner Frau Annemarie und den beiden Töchtern Kathi und Franzi findet Laurenz auch als Bauer sein Glück und die beiden Kinder wachsen auf dem elterlichen Hof auf. Während Kathi mathematisch hochbegabt ist, leidet Franzi an einer seltenen Krankheit und kann nicht sprechen. Als die Nationalsozialisten im Deutschen Reich die Macht übernehmen, scheint auch die dörfliche Idylle, in der die schlesische Familie lebt, zusehends betroffen. Denn Kathi gerät in den Fokus der Behörden, als sie einen Mathematikwettbewerb gewinnt und auch Annemarie hütet ein großes Geheimnis....
Persönlicher Eindruck:
Hanni Münzer erzählt im ersten Band ihrer Heimat-Dilogie vom Leben einer schlesischen Bauersfamilie. Das Leben auf dem Land, das Aufwachsen der beiden Kinder und die politischen Gegebenheiten, die Ende der 1920er Jahre zweifelsohne einen Umbruch in der Geschichte des Deutschen Reiches bringen, sind allesamt Thema dieses spannenden und mitreißenden Romans.
Im Mittelpunkt stehen letztendlich die beiden Töchter der Sadlers, Kathi und Franzi. Kathi ist schon seit früher Kindheit ein Wunderkind – sie interessiert sich für komplexe Zusammenhänge, liebt Mathematik und Physik. Ihre kleine Schwester Franz hingehen leidet an einer seltenen Krankheit, weshalb sie auch nie sprechen lernt und sich mit Kathi lediglich durch Summen verständigt. Zudem scheint Kathi auch geistig etwas zurückgeblieben, wird aber dennoch von allen geliebt und wächst scheinbar glücklich und unbeschwert auf dem elterlichen Hof auf.
Die Erzählung ist eingängig, der Schreibstil sehr mitreißend und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Die Figuren sind mit Tiefe und Profil angelegt und man kann sich ein gutes Bild machen von diesem Stück Deutschland, das so sehr mit Polen verbunden war.
Gut gefallen hat mir Dorota, die polnische Haushälterin der Sadlers. Sie ist ein mütterlicher Charakter für de Familie und für die beiden Kinder der Mittelpunkt ihrer Kindheit.
Im Laufe der Handlung schwingt der Roman ein bisschen ins Übersinnliche um, denn Dorota hat das „zweite Gesicht“ und öfter Visionen, die ihr die Zukunft verschiedener Personen voraussagen. Wenn ich ehrlich bin fand ich diese „Zufälle“ etwas zu sehr konstruiert. Ebenso die Tatsache, dass die Nationalsozialisten – nach allem, was man inzwischen über sie weiß – sich so rein gar nicht für die behinderte Franzi interessieren und eine kurze Rückmeldung an den Bürgermeister genügt, um sie aus dem Fadenkreuz zu bringen. Auch die Kommunikation von Franzi mttels Summen halte ich für unrealistisch - vor allem, dass dann auch nur Kathi diese Art der "Verständigung" verstehen soll und "übersetzen" muss. In meinen Augen schon sehr an den Haaren herbeigezogen, mit Verlaub. Ein bisschen zu viel Fantasy und Hokuspokus.....
Die über allem stehende Antagonistin der Familie ist die Frau eben dieses Bürgermeisters, eine überzeugte Nationalsozialistin und ein Biest wie es im Buche steht. Gerade deshalb wundert mich umso mehr, dass die Familie ihre jüngere Tochter bei sich behalten darf.
Kindheit und Jugend der beiden Mädchen sind sehr gut und unterhaltend geschildert, kleine und große Tragödien wechseln ab mit glücklichen Sommern, der Freundschaft zu anderen Kindern und auch zu Tieren, so hier der Hofhund oder ein zahmer Rehbock, den Kathi mit der Flasche aufzieht.
Gegen Ende des Romans kommt dann Annemaries Geheimnis aus ihrer Vergangenheit zum Tragen und die beiden Mädchen geraten in den Fokus der Roten Armee, was letztendlich in einem Cliffhanger zum zweiten Band überleitet. Jedenfalls bin ich sehr gespannt, wie die Geschichte weiter geht und kann hier trotz einiger Kritikpunkte eine Leseempfehlung aussprechen für alle, die historische Romane aus der Zeit der Weltkriege mögen und mehr über Schlesien uund seine Bewohner erfahren möchten.
- Nadine Erdmann
Cyberworld 1.0: Mind Ripper
(197)Aktuelle Rezension von: Angel12_07Oh wow, was für ein cooler Auftakt.
Die Idee finde ich persönlich ja mal echt gut (vor allem, weil ich selbst gern spiele) und die Figuren noch viel besser. Nadine hat es wieder geschafft, Charaktere zu schreiben, die einem absolut ans Herz wachsen und deren Zusammenspiel echt klasse ist. Dazu kommen ganz normale Probleme, Gefühle und halt "Zukunftsmusik"... plus Spannung und einer (leider schnellen) Wendung, die ich nicht erwartet hätte.
Die nächste Reihe von ihr, die einen fesselt, Tiefgang hat und in eine andere "Realität" entführt.
- Stefanie Hasse
Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1)
(199)Aktuelle Rezension von: dark_romantasy_readerBand 1
Venus hat die Nachkommen von Amor und Psyche, aus Eifersucht und Neid verflucht.
Die Capulets und Montagues leiden seitdem unter dem Fluch der Venus, welcher sie dazu verdammt sich zu hassen. Der Fluch kann erst gebrochen werden, wenn die Erstgeborenen beider Familie sich ineinander verlieben und sie die Prüfungen der Liebe bestehen.
Allegra und ihre Freundin Jen fahren für einen Kurztrip nach Italien an den Gardasee.
Nach ihrer Ankunft in Italien entwickelt sich die Story sehr schnell. Allegra trifft auf Luca und sie verlieben sich Hals über Kopf, wie Romeo und Julia. Auch wenn ihre Liebe sehr intensiv auftritt, fehlt mir die emotionale Tiefe in ihrer Beziehung. Es dauerte nicht lange und der Fluch macht auch vor Luca und Allegra nicht halt, weswegen Allegra sich dazu entschloss die Prüfung der Liebe abzulegen.
Die Story hatte mir bis zu dieser Stelle ganz gut gefallen, jedoch hat es mich sehr irritiert, dass Allegra sich allein den Prüfungen stellen musste, um ihre Liebe zu beweisen. Ich hätte es persönlich schöner gefunden, wenn Luca und Allegra gemeinsam ihre Liebe beweisen müssten und sich dadurch näher kennenlernt hätten. So taucht Luca leider nur in 3-4 Szenen im Buch auf und bleibt bis zum Schluss ein blasser Nebencharakter. Bei Allegra hätte ich mir auch mehr Charaktertiefe gewünscht. Die Prüfungen, welche sich Allegra stellen musste, hatten eine schöne Bedeutung, waren aber an sich unspektakulär. Das Ende von Band 1 war überraschend tragisch, alla Romeo und Julia, was mir sehr gut gefallen hat.
Auch wenn das Buch eine geringe Seitenzahl hat und wenig Spielraum für Tiefe und Entwicklung ist, bin ich der Meinung, man hätte mehr aus den Charakteren, der Liebe und Story rausholen können. An sich ist es aber eine schöne Geschichte, die man zwischendurch lesen kann.
3/5 ⭐️
Band 2
Nach dem spannenden Ende von Band 1 habe ich mich sehr auf Band 2 gefreut, weil ich dachte: Jetzt muss Luca seine Liebe endlich beweisen! Was eine sehr schöne Idee gewesen wäre, aber leider nicht so umgesetzt wurde, wie ich es mir erhofft hatte.
Band 2 wurde wieder ausschließlich aus der Sicht von Allegra erzählt, obwohl ich die Sicht von Luca viel interessanter gefunden hätte. Luca spielt wieder nur eine Nebenrolle, der Leser lernt ihn wieder nicht näher kennen. Sein Charakter bleibt eindimensional.
Von Allegra war ich zwischendurch ziemlich genervt. Ihre Gedanken kreisen immer um die selben Themen. Ich muss leider zugeben, dass mich Band 2 bis zum 3. Akt 6. Szene eher gelangweilt hat. Bis sich das Blatt gewendet hat und endlich Spannung aufkam. Ein gewisser Gott, konnte die Story für mich noch einigermaßen retten und hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Band 2 konnte mich ganz schön an der Nase herumführen, aber hat mich schlussendlich nicht überzeugt, denn am Ende ist es wieder Allegra, die ihre Liebe retten muss. Das große Finale war emotional, herzzerreißend und die Geschichte nahm zum Glück noch ein gutes Ende. 🥰
2/5⭐️
- Sarina Bowen
True North - Schon immer nur wir
(262)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaAm Anfang hatte ich echt ein paar Probleme mit der Geschichte, weil sie doch recht langsam gestartet ist. Man lernt Jude besser kennen und erfährt, wie er sich wieder in seiner alten Heimat einlebt. Außerdem lernt man Sophie kennen, Judes Ex-Freundin und die Schwester des Mannes, dessen Tod er zu verantworten hat. Dabei erfährt man viel über den Alltag der beiden, getrennt aber auch zusammen und es gibt nach einer Weile auch schon ziemlich viel Sex.
Ab der Mitte ungefähr wurde die Geschichte aber immer spannender, denn Sophie deckt Dinge auf, die nicht so richtig stimmen können und begibt sich damit immer mehr in Gefahr. Ebenfalls wird Jude bedroht und böse mitgespielt. Während Sophie sich ihrem brutalen Vater stellen muss, kämpft Jude mit seiner Sucht und darum, seinen Platz im normalen Leben zu finden, für einen vorbestraften Drogenabhängigen gar nicht so leicht ist. Schön fand ich dabei, dass man auch die Shipleys wieder trifft, die mit ihrer herzlichen Art einfach nur toll ist. Sie helfen Jude immer wieder und behandeln ihn wie ein Familienmitglied. Auch die Liebesgeschichte zwischen Sophie und Jude fand ich wirklich süß und teilweise wirklich prickelnd.
Ebenfalls fand ich die beiden Protagonisten in diesem Band wieder großartig. Sophie wirkt vielleicht nach außen hin wie die brave Tochter des Polizeichefs, lässt sich aber dennoch nicht die Butter vom Brot nehmen. Sie ist wahnsinnig mutig und geht ihren Weg. Jude ist ebenfalls super sympathisch. Er ist kein Held und obwohl man ihn aufgrund seiner Vergangenheit dafür halten könnte, ist er absolut kein Badboy, sondern ein richtig liebenswerter Kerl, mit dem es das Leben leider nicht so gut gemeint hat, der aber kämpft.
Alles in allem fand ich dieses Buch nach dem relativ ruhigen und langsamen Anfang dann doch richtig toll und sogar spannend. Die Geschichte ließ sich auch richtig gut lesen und hat mich super unterhalten. Jetzt freue ich mich schon auf ein Wiedersehen mit den Leuten rund um Colebury, Vermont.
- Luca D'Andrea
Der Tod so kalt
(86)Aktuelle Rezension von: seelenseitenIch habe das Buch kurz vor meinem Urlaub beendet und bin mir immer noch nicht im Klaren darüber, wie ich es fand.
Auf der einen Seite herrscht über die gesamte Handlung hinweg eine unglaublich düstere Atmosphäre – etwas, das ich in Thrillern gern habe, weil es brenzlige Situationen und Plottwists noch ernster wirken lässt und ab und an auch für eine Gänsehaut gut ist.
Darin versteht sich der Autor meisterlich.
Auch die Grundidee des Thrillers finde ich wirklich ansprechend.
Leider bringt dies dem Thriller gar nichts, wenn die eigentlichen Geschehnisse nicht mindestens genauso eine Wirkung haben. Und die hatten sie leider auf mich nicht.
Manchmal habe ich mich beim Lesen erwischt, wie ich gedanklich abgedriftet bin, weil es stellenweise wirklich langweilig wurde.
In solchen Momenten hatte ich den Eindruck, dass der Informationsfokus mehr auf den nebensächlichen Themen lag.
Die Haupthandlung kam mir dann immer komplett unwichtig und oberflächlich vor. Rückblickend ist dies etwas zu häufig passiert.
Mich konnte dieser Thriller einfach nicht packen und zum Dranbleiben motivieren, weshalb ich auch länger als vier Wochen daran gelesen habe. - Saskia Louis
Mordsmäßig unverblümt
(126)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIch habe das Hörbuch gehört, und das hat mir sehr gut gefallen! Die Geschichte ist eine Mischung aus Krimi und Romanze und sollte wohl nicht zu ernst genommen werden. Es ist oft überzogen, dadurch aber auch humorvoll. Ideale Geschichte zum Abschalten. Man muss sich nicht sehr konzentrieren, um der Handlung folgen zu können, wird aber trotzdem sehr gut unterhalten. Es ist zudem der erste Band einer Reihe, die ich gerne weiterlesen oder -hören werde.
01.11.2025
- Lara Adrian
Hunter Legacy - Düstere Leidenschaft
(34)Aktuelle Rezension von: dorothea84Asher gehörte einst zu den Jägern, die von dem wahnsinnigen Vampir Dragos zu Killern herangezogen wurden. Er genießt jetzt seine Freiheit und lebt sehr zurückgezogen auf einer einsamen Farm. Bis zu dem Tag als er einer jungen Frau hilft. Sie hat sich mit jemand sehr mächtigen angelegt. Naomi hat ihren eigenen Willen und Asher merkt schnell das er ihr helfen will und sie sein Leben bereichert. Auch wenn sie eine Stammesgefährtin ist.
Zurück bei meinen Jungs, das war mein erster Gedanke als ich das Lesen begonnen habe. Es ist wie nach Hause kommen. Ok, hier sind kaum alte Bekannte. Doch die Atmosphäre ist die gleiche. Obwohl in diesem Band es noch mehr um Familie geht und Vertrauen. Die Action steigt sehr früh ein. Doch durch Naomi bleibt das Geheimnisvolle und Mystische erhalten und man ist gefesselt. Einmal ob die beiden jemals zusammenkommen oder wer Namoi eigentlich ist. Eine taffe und starke Frau, die so ihre Geheimnisse hat und man wissen will was sie verbirgt. Asher ist aber auch nicht besser. Erst denkt man, ja ein Jäger, doch dann gibt es kleine Bruchstücke und man hinterfragt alles und will mehr wissen. Natürlich gibt es ein großer Showdown oder Höhepunkt. Mit einem Ende, das mich total gefallen hat.
- Regina Meißner
Nebelfunke
(33)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenAnmerkung: Die bittersweet eShorts kamen 2015 raus und können heute nicht mehr erworben werden.
"Nebelfunke" von Regina Meißner ist ein bittersweet Kurzroman und das perfekte Beispiel, wie wundervoll es sein kann für einen Moment die Augen zu schließen und sich an einen fremden Ort führen zu lassen. Durch die Hauptprotagonistin May, die sich in ihrer Stadt nicht wohl fühlt und lieber Zuflucht im Wald sucht, bekommt man als Leser ein kurzes, aber tolles Abenteuer geboten, nachdem wir uns alle schon einmal gesehnt haben: Das sich ein fremdes Portal öffnet und man für einen Augenblick das eigene Leben vergessen kann...
Nach einem Sturm, der ihre Heimat Santain schwer getroffen hat, sucht Maybell, die lieber May genannt wird, den einzigen Ort auf, an dem sie sich einigermaßen frei fühlt. Statt bei den Aufräumarbeiten zu helfen, wie es sonst jeder gute Bürger macht, denkt May an ihr bevorstehendes Schicksal, dass ihre Eltern ihr - ganz im Sinne der Tradition - einen Ehemann aussuchen. Das einzig gute in ihrem Leben ist ihr bester Freund Noah, der so ganz anders als sie ist und stets pflichtbewusst seinen Aufgaben nachkommt.
Tief in ihren Gedanken versunken erscheint mitten im Wald ein Rahmen, aus dem Nebel austritt und obwohl sie weiß, dass sie lieber abhauen sollte, lässt ein tief versteckter Wunsch nach einem Abenteuer sie an Ort und Stelle bleiben. Als mehrere seltsame Männer aus dem Rahmen hervortreten, versteckt sie sich, bis eine letzte Person, ein Junge, kaum älter als achtzehn, erscheint. Als er sie erblickt und auf sie zukommt, stellt er sich als Kassio aus Karret vor und May, zunächst zaghaft, versteht, dass ihr gerade das größte Abenteuer ihres Lebens bevorsteht, was es ihr einfach macht die Geschichte über eine Welt hinter diesem Portal zu glauben und Kassio auf seiner Suche nach etwas für ihn unschätzbar wertvollen zu begleiten...
Regina Meißner hat einen Schreibstil, der mich wirklich eingelullt und direkt zu May und Kassio in den Wald getragen hat. Für eine Kurzgeschichte blieb absolut nichts auf der Strecke, zumindest hatte ich nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. Alles war stimmig von der ersten bis zur letzten Seite und Mays anfängliches zögern hat sich so leicht entwickelt, dass es mir nicht übereilt vorkam, als sie sich komplett auf das einlässt, was Kassio ihr erzählt.
"Nebelfunke" ist magisch und auch romantisch, aber nicht auf diese aufdringliche Art, sondern durch langsames, glaubhaftes herantasten und ich weiß, dass das nicht das letzte Buch ist, was ich von dieser Autorin lesen werde, denn ich liebe ihren Schreibstil.
- Yvonne Hergane
Borst vom Forst
(16)Aktuelle Rezension von: FineAnders... er will sie nach Hause ins Meer bringen. Klar!
Dieses Kinderbuch ist wunderschön illustriert. Mein Sohn hat es in der Bücherei entdeckt und wir haben es sehr gerne gelesen. Der Text ist sehr poetisch geschrieben, ich weiß nicht inwieweit das tatsächlich beim Kind ankommt, aber da kann man ja mit dem Kind drüber reden. Ich denke, mein Sohn hat die Geschichte verstanden. Auf jeden Fall hatte er sehr viel Spaß an den Bildern.
- Sally Page
Das Glück der Geschichtensammlerin
(139)Aktuelle Rezension von: Stephanie_RuhJanice ist hauptberuflich Putzfrau, "nebenberuflich" Geschichtensammlerin, da sie der Meinung ist, keine eigene Geschichte zu haben. Das ist natürlich falsch, aber das muss Janice erst noch erkennen.
Meine ältere Ausgabe des Buches ist etwas anders gestaltet, der Hintergrund ist beige, oben im abgebildeten Buch ist der Name der Autorin genannt, in der Mitte des Covers steht in violett der Titel "Das Glück der Geschichtensammlerin" und ganz wichtig, der Foxterrier, der in eine Pfütze hüpft, die von einem umgestoßenen Putzeimer kommt. Ich finde es schön, dass der Foxterrier abgebildet wurde, es fehlt mir nur noch der Bus zur Komplettierung.
Dies ist mein 2. Buch von Sally Page und in diesem war ich sofort in der Geschichte, bei der Protagonistin Janice, angekommen. Die Geschichte wird genauso liebevoll erzählt wie über die Stadt Cambridge geschrieben wird, und man kann sich die herrische Mrs. B. direkt vorstellen. Es gibt toll gezeichnete Charaktere und noch schöner ist, dass die meisten Geschichten auf "echten" Geschichten beruhen, das macht das Buch noch "runder". Ich habe das Buch ziemlich zügig gelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit "Becky" und vor allem Protagonistin Janice weitergeht. - Bärbel Muschiol
Keep Calm and Spank Me. Rex und Klara
(29)Aktuelle Rezension von: Kallisto92Das Buch, „ Keep Calm and Spank me- Rex und Klara“, von der Autorin Bärbel Muschiol, handelt von Rex und Klare. Die Beiden treffen aufeinander, da Rex gegenüber ihrer Patisserie eine KFZ-Werkstatt eröffnet. Rex gehört dem Rockerclub der Dark Devils an und er hat spezielle erotische Vorlieben. Zwischen Karla und Rex ist die Anziehung sehr hoch, sodass sie sich näher kommen. Können die zwei trotz sehr unterschiedlichen Lebensweisen für eine Zukunft zusammenpassen oder wird es nur ein kurzes Abenteuer?
Das Buch ist in Kapiteln unterteilt und in der Ich-Perspektive aus Klara´s und Rex´s Sichtweise geschrieben.
Mein Fazit:
Der Schreibstil des Buches ließ sich flüssig lesen, einzig einige Ausdrucksweisen mochte ich persönlich nicht so, wie zum Beispiel : „ den Mund plündern, durch den Mund wühlen“. Die Charaktere und die Umgebungen waren sehr gut beschrieben. Die Story enthält viele explizite erotische Szenen, es gibt jedoch eine Haupthandlung, welche ich gut finde. Das Bonuskapitel gefiel mir sehr gut und war ein guter Abschluss der Handlung.
- Tara Haigh
Der Feind, den ich liebte
(13)Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin
"Das Leben ist wie ein Wimpernschlag. Es kann schnell vorbei sein, und man hat es nicht in der Hand [...] Nimm dir, was du willst, und lebe, als wäre es dein letzter Tag [...]"
Inhalt:
Hawaii, 1914: Die junge Lani Elkart träumt seit jeher davon, eines Tages das alte Europa, die Heimat ihrer Mutter Clara, kennenzulernen. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Auch auf Hawaii wird die Gefahr bald spürbar, als das deutsche Kriegsschiff Geier in der Bucht von Honolulu vor Anker geht. Aber Lanis Neugier auf den Marineoffizier Paul ist stärker als ihre Furcht vor den Wirren des Krieges. Der geheimnisvolle Draufgänger hebt ihr Leben aus den Angeln. Dennoch verliebt sie sich in ihn - auch wenn die Zeichen der Zeit gegen ihre Liebe sprechen...
Autorin:
Tara Haigh schreibt seit vielen Jahren große TV-Unterhaltung und als Tessa Hennig Frauenromane mit Pfiff, die bereits erfolgreich verfilmt wurden und bisher alle Spiegel-Bestseller wurden. Die historische Verbindung zwischen Deutschland und Hawaii fasziniert sie in besonderem Maße, weil sie einen Aspekt deutscher Geschichte zeigt, der kaum bekannt und doch so schillernd ist.
Meinung:
Auch dieser Teil 2 hat ein unglaublich schönes und stimmungsvolles Cover. Man kann in der jungen Frau genau Lani sehen, wie sie dem Kriegsschiff nachsieht.
Jetzt aber zum Inhalt des Buchs und meiner Meinung dazu. Auch dieser Teil lebt wieder von seinen Charakteren. Dieses Mal ist es Lani, die die Hauptrolle übernimmt. Man liebt und leidet mit ihr und oft wirkt sie sehr jung und naiv, indem was sie tut. Man will sie fast ein bisschen bemuttern. Ihre Mutter Clara kommt auch immer wieder als starke Frau zur Geltung und man versteht oft nicht, warum Lani in vielem eher naiv gestrickt ist bei so einer "Übermutter". Komo, der Vater, ist eher eine Randfigur und wird in diesem Teil nicht wirklich viel erwähnt. Er ist einfach da. Dafür treten teilweise neue Charaktere auf, die eine tragende Rolle spielen und das ganze Geschehen auf Hawaii und auch im Deutschen Kaiserreich mit prägen.
Fasziniert war ich von der Reise nach Berlin, da für Lani vieles neu war und ich als Leser die Dinge durch ihre Augen auch ein "erstes Mal" gesehen habe.
Leider gibt es hier und da kleine Längen und auch teilweise recht "kitschige" Momente. Mir war es etwas zu viel, aber das ist wohl einfach Geschmacksache.
Ich persönlich fand es erschreckend, wie schnell eine eigentlich friedliche Bevölkerung plötzlich von Hass und Misstrauen geprägt wird und untereinander so bösartig werden kann. Leider merkt man das in der heutigen Zeit auch wieder viel zu sehr und man hört die Alarmglocken eigentlich schon laut genug klingen. Ein nächster Weltkrieg wäre fatal. Hoffentlich bekommen die hohen Herren (und Damen) noch einmal die Kurve.
Fazit:
Ein Buch über Liebe, Freundschaft und Vertrauen in Zeiten des ersten Weltkriegs. Wenn auch mit kleinen Längen, aber trotzdem lässt es sich mit diesem Buch herrlich in fremde Welten träumen. Man erfährt außerdem einiges über das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts. Für Fans von historischen Romanen ein absolutes Schmankerl. - Anna-Sophie Caspar
Verzaubert 1: Geheimnisvolle Nachbarn
(79)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Auch diesen 1. Teil der Reihe finde ich leider ziemlich mittelmäßig. Die Geheimnisse und die Streitigkeiten sind ganz interessant und vermitteln eine gewisse Spannung. Jedoch tritt auch hier wieder dieses klischeehafte Bad-boy-Gehabe auf, bei dem man jetzt schon weiß, wie es am Ende ausgehen wird. Etwas mehr Unerwartetes und weniger kitschige Verliebtheitsszenen hätten das Abenteuer für mich interessanter gemacht.
- Peter V. Brett
The Daylight War
(8)Aktuelle Rezension von: MelLilaWie auch schon Band 1 und 2 sehr gute Fantasy, spannend bis zur letzten Seite. Das Buch wird einem trotz der hohen Seitenzahl von 800 nicht langweilig oder langatmig. Toll finde ich auch, wie die eigenen m einzelnen Charaktere sich weiter entwickeln und wie die Lebenswege sich wieder miteinander verknüpfen.
Das Ende macht Lust auf den nächsten Band.
- Tanja Meurer
Der Rebell - Schattengrenzen 2
(13)Aktuelle Rezension von: ManuzioDas Übernatürliche, so faszinierend es auch ist, stürzt den Protagonisten in ein ziemliches Gefühlschaos. Obwohl sich eine der Erscheinungen von ihm kraulen lässt, wie ein Hund, und eigentlich ganz lieb ist, ist sie aus seiner Sicht ein höchst gefährliches Wesen. Natürlich lauern auch gefährliche Wesen auf ihn, die dann aber auch in den unmöglichsten Situationen angreifen. Beispielsweise wenn er gerade aus der Dusche steigt. [...]
Weiterlesen auf meinem Blog unter:
http://manuzio.jimdo.com/2015/05/19/der-rebell/ - Marc-Uwe Kling
Das Klugscheißerchen
(109)Aktuelle Rezension von: maisontaniaTina und Theo entdecken auf ihrem Dachboden ein kleines, ziemlich vorlautes Wesen: ein echtes Klugscheißerchen. Und plötzlich steht die große Frage im Raum, wer hier eigentlich wirklich alles besser weiß – die Kinder oder doch die Erwachsenen?
Ich habe das Hörbuch gehört und hatte wirklich richtig Spaß dabei. Marc-Uwe Kling ist einfach eine Klasse für sich. Seine Art zu lesen, zu betonen, mit Sprache zu spielen – das trägt diese Geschichte nochmal auf ein ganz anderes Level. Man merkt einfach, wie viel Freude da drin steckt.
Inhaltlich ist das Buch herrlich ehrlich und gleichzeitig unglaublich witzig. Denn seien wir mal ehrlich: Sind wir nicht alle kleine Klugscheißerchen? Kinder sowieso – aber Erwachsene mindestens genauso. Vielleicht nur ein bisschen besser darin, es nicht zuzugeben 😉
Genau da setzt das Buch an: Es hält uns allen auf charmante Weise den Spiegel vor, ohne belehrend zu sein.
Besonders gelungen finde ich, wie leicht und verspielt hier mit Sprache umgegangen wird. Wortwitz, kleine Seitenhiebe, absurde Situationen – das macht einfach Spaß beim Zuhören und Lesen. Gleichzeitig steckt aber auch eine schöne Botschaft dahinter: Wissen ist toll. Rechthaben auch manchmal. Aber noch wichtiger ist es, miteinander umzugehen, zuzuhören und auch mal über sich selbst lachen zu können.
Auch für den Grundschulunterricht ist das Buch ein echter Gewinn:
Sprache & Ausdruck: Wie formuliere ich etwas? Wie wirkt es auf andere, wenn ich „es besser weiß“?
Hör- und Sprecherziehung: Perfekt als Hörbuch einsetzbar – Betonung, Sprachmelodie, Humor verstehen und selbst ausprobieren
Soziales Lernen: Umgang mit Rechthaberei, Streitkultur, Perspektivwechsel
Selbstreflexion: Wann bin ich selbst ein Klugscheißerchen? Und ist das immer schlecht?
Kreatives Arbeiten: eigene „Klugscheißerchen“-Dialoge schreiben oder spielen
Fächerübergreifend lässt sich das wunderbar mit Deutsch, Sachunterricht und sogar Theater verbinden. Gerade das Nachspielen von Dialogen oder das bewusste Übertreiben von „Besserwisserei“ kann richtig Spaß machen – und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.
Und genau das ist die Stärke dieses Buches: Es ist leicht, lustig und gleichzeitig klug – ohne jemals schwer zu wirken.
Fazit: Witzig, treffend und überraschend reflektiert – ein Buch (und Hörbuch!), das Kinder wie Erwachsene gleichermaßen abholt. Und am Ende bleibt vor allem eins: ein breites Grinsen – und vielleicht ein kleines bisschen Selbsterkenntnis.
- M. C. Beaton
Agatha Raisin und die ertrunkene Braut: Agatha Raisin 12
(4)Noch keine Rezension vorhanden - Katrin Lachmann
Jack the Ripper und der Erbe in Görlitz
(16)Aktuelle Rezension von: Emmas_BookhouseJack the Ripper und das Erbe von Görlitz – Katrin Lachmann
Verlag: Edition Oberkassel
Taschenbuch: 12,00 €
eBook: 7,99 €
ISBN: 978-395813-0708
Erscheinungsdatum: 15. Dezember 2016
Genre: Krimi
Seiten: 212
Inhalt:
Marco Petzold erhält von einem Londoner Anwalt namens Wilson einen Brief, in dem der ihm eröffnet, der Alleinerberbe von Mrs. Abigail Smith zu sein. Er mag es nicht glauben. Je mehr er sich aber mit dem Erbe beschäftigt, umso mehr festigt sich seine Erkenntnis, dass es sich bei dem Erbe um Unterlagen handelt, die mit dem ungelösten Fall „Jack the Ripper“ im direkten Zusammenhang stehen. Seine Neugier ist geweckt und er begibt sich zusammen mit Carolin, der Assistentin seines Görlitzer Rechtsanwaltes nach London, um dort wie in seiner Heimatstadt in Sachen Erbschaft zu ermitteln.
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover hätte mich auf den ersten Blick leider gar nicht angesprochen, aber im nachhinein finde ich es nicht mehr ganz so schlimm. Wer mich kennt, weiß, ich bin ein absolutes Coveropfer und sie müssen immer toll aussehen und am besten bling bling machen. Ja manchmal wäre mir dadurch schon so das ein oder andere Buch durch die Lappen gegangen.
Zum Buch:
Marco ist Alleinerbe von Mrs. Smith, doch was er da gerbt hat, gibt ihm zunächst Rätsel auf. Er begibt sich nach London um das Geheimnis zu lüften.
Ich kannte von Katrin Lachmann vorher nur Agathe und der Rat der Sieben, das war eher ein Jugendbuch, daher war ich schon gespannt, wie ein Krimi von ihr ist.
Der Schreibstil ist hier auch ganz toll, es liest sich flüssig und schnell, leider komme ich nicht immer so schnell damit hinterher meine Rezensionen zu schreiben, weshalb man manchmal denken könnte, dass ich so lange brauche.
Leider muss ich noch einen Brotjob nachgehen. Wer kennt das nicht. So nun wieder zum Buch. Es ist spannend geschrieben und man will unbedingt wissen, wie es weitergeht und was es mit dem Erbe auf sich hat.
Die Charaktere gefielen mir richtig gut, Marco hat so etwas leicht Macho mäßiges an sich, was leider bei der reizenden Carolin nicht wirkt. Vielleicht kam er damit bei anderen Frauen weiter, doch sie lässt das völlig kalt. Ob er noch Glück haben wird, müsst ihr schon selbst heraus finden.
Die Szenen sind wirklich gut geschrieben und dargestellt. Ich bin gerne in diese Geschichte abgetaucht. Ich fühlte mich wohl. Jack the Ripper ist ja immer wieder ein spannendes und interessantes Thema.
Ich bin tatsächlich sehr gespannt, welches Thema Katrin in ihrem nächsten Thema aufgreift.
Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und bedanke mich bei Katrin Lachmann für die Bereitstellung dieses Exemplars.
Die Bereitstellung hatte keinerlei Einfluss auf meine Bewertung!























