Bücher mit dem Tag "new york city"
93 Bücher
- Katharine McGee
Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
(616)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer Auftakt der „Beautiful Liars“-Reihe kommt nicht einfach daher – er stolpert dir quasi mit High Heels und einem Glas Champagner in der Hand direkt ins Gesicht. Von der ersten Seite an wird man in ein Netz aus Lügen, Intrigen und ein bisschen zu viel Drama (im besten Sinne) gezogen. Eine verhängnisvolle Nacht, die nicht nur gebrochene Herzen, sondern auch einen Toten hinterlässt, wirbelt das Leben mehrerer Charaktere gehörig durcheinander – und ganz ehrlich: Wer hier noch den Überblick behält, hat Nerven aus Stahl.
Dank der wechselnden Perspektiven fühlt man sich fast wie ein allwissender Gossip-Gott, der heimlich überall mithört. Avery, Leda, Watt, Rylin und Eris – jeder von ihnen bringt genug emotionale Baustellen, Geheimnisse und (sagen wir mal) fragwürdige Entscheidungen mit, um eine eigene Reality-Show zu füllen. Und trotzdem: Man kann ihnen einfach nicht böse sein. Man leidet mit, man fiebert mit… und manchmal möchte man sie auch leicht schütteln.
Das futuristische Setting mit seinem luxuriösen Turm und den sozialen Abgründen hat genau die richtige Mischung aus Glamour und „Oh wow, das ist eigentlich ziemlich düster“. Es knistert nicht nur zwischen den Figuren, sondern auch in der Atmosphäre – ein bisschen dystopisch, ein bisschen dekadent und definitiv spannend.
Zugegeben, der Einstieg nimmt sich Zeit – aber hey, auch ein gutes Drama braucht einen langsamen Aufbau, bevor es richtig eskaliert. Und wenn es dann Fahrt aufnimmt? Dann gibt’s kein Halten mehr. Das Finale kommt mit einem Cliffhanger, der einen praktisch dazu zwingt, direkt weiterzulesen (und vielleicht ein bisschen innerlich zu schreien).
Unterm Strich: Eine Geschichte voller Emotionen, Geheimnisse, Verrat – und genau der richtigen Portion „Spice“, um einen nicht mehr loszulassen. Ganz nebenbei hält sie unserer eigenen Gesellschaft einen ziemlich ungeschönten Spiegel vor. Und mal ehrlich… wir schauen doch alle ein bisschen zu gern hin.
- Sylvia Day
Crossfire. Versuchung
(1.976)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Der erste Band stellt Eva und Gideon als außergewöhnlich vielschichtige Figuren vor, deren Anziehungskraft förmlich spürbar ist. Die Leser werden direkt in die komplizierte Vergangenheit der Protagonisten hineingezogen und begleitet sie durch eine Mischung aus Sinnlichkeit, Geheimnissen und ersten großen Konflikten. Die prickelnden Liebesszenen verschmelzen perfekt mit emotionaler Tiefe, und der moderne Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann – ein absolut fesselnder Einstieg in die Reihe
- Jojo Moyes
Mein Herz in zwei Welten
(679)Aktuelle Rezension von: BeautyBooks
Nach dem Tod von Will Traynor versucht Louisa Clark ihr Leben neu zu ordnen. Sie verlässt ihre englische Heimat und zieht nach New York, um dort als persönliche Assistentin der wohlhabenden und exzentrischen Agnès Gopnik zu arbeiten. Lou lebt nun zwischen zwei Welten: dem glamourösen, schnellen Leben in Manhattan und ihrer bodenständigen Familie sowie ihrem Freund Sam in England, mit dem sie eine Fernbeziehung führt.
In New York lernt Lou neue Menschen kennen, entdeckt ungeahnte Seiten an sich selbst und wird zunehmend selbstständiger. Gleichzeitig gerät sie in innere Konflikte: Sie muss entscheiden, wer sie sein möchte, wo sie wirklich hingehört und wie viel Mut es braucht, das eigene Leben selbstbestimmt zu leben. Die Erinnerung an Will und sein Vermächtnis begleiten sie dabei weiterhin und beeinflussen ihre Entscheidungen.
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Der Roman handelt von Selbstfindung, Neuanfang, Liebe, Loslassen und persönlichem Wachstum. Jojo Moyes erzählt die Geschichte mit viel Gefühl, Humor und lebensnahen Figuren und zeigt, wie schwierig – aber auch befreiend – es sein kann, alte Sicherheiten hinter sich zu lassen. Hier handelt es sich um die Fortsetzung von den Büchern "Ein ganzes halbes Jahr" & "Ein ganz neues Leben". Fast sieben Jahre stand nun der dritte Band ungelesen in meinem Regal. Ich weiß gar nicht, warum ich ihn damals nie gelesen habe, aber auch jetzt konnte er mich mehr als nur überzeugen und ich habe mich sehr gefreut, Lou nochmals nach so vielen Jahren begleiten zu dürfen. Ein Roman, der sich ruhig und so schön lesen lässt. Nun weiß ich wieder, warum ich die Bücher von Jojo Moyes so liebe! - Audrey Carlan
Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)
(253)Aktuelle Rezension von: Susann82Nach den Büchern "Calendar Girl" und "Trinity" habe ich mich sehr auf die neue Reihe der Autorin gefreut. Dieses Buch ist aus der Sicht des Mannes erzählt, was ich mal sehr spannend, interessant und abwechslungsreich finde. Das erste Buch hat mich, genau wie die bisherigen Bücher auch schon gefesselt und nicht enttäuscht. Dieses Genre ist nicht für Jedermann geeignet. Ich finde, es gibt nur zwei Möglichkeiten; entweder man liebt es oder eben nicht.
- Truman Capote
Frühstück bei Tiffany
(663)Aktuelle Rezension von: Helena_KawaiiFrühstuck bei Tiffany hat mir insgesamt gut gefallen. Der Schreibstil ist humorvoll und angenehm zu lesen.
Obwohl das Buch mit kapp 130 Seiten relativ kurz ist, fühlt sich die Geschichte rund und vollständig an. Spannend fand ich den Blick in eine andere Zeit: vieles ist auch heute noch so, vieles war mir aber auch völlig fremd und sollte sehr kritisch gesehen werden. Beispielsweise wurde Holly als Kind mit einem deutlich älteren Herren verheiratet. Dieses wurde im Buch nicht hinterfragt, ist wohl dem Entstehungsjahr geschuldet.
Leider konnte ich zur Zentralfigur der Geschichte, der jungen Holly, keinen Bezug erlangen. Sie macht einen unsympathischen, einfältigen Eindruck und ihre Handlungen bleiben unverständlich. Unklar blieb, ob ihr Auftreten nur Scharade ist und hinter ihrer Fassade nicht doch vielleicht mehr steckt. Die Message des Buches kam bei mir leider nicht so wirklich an, nichtsdestotrotz hat mich die Figur der Holly zum Nachdenken gebracht. Der Ich-Erzähler machte hingegen einen sympathischen Eindruck.
Alles in Allem eine lesenswerte Kurzgeschichte.
Bewertung: 3,5 von 5 Sternen
- Lauren Weisberger
Der Teufel trägt Prada
(841)Aktuelle Rezension von: LibrariansguidetogalaxyAndrea Sachs, frisch gebackene Collegeabsolventin, ergattert einen Job beim berühmten Modemagazin Runway – allerdings nicht als Schreiberin, wie die angehende Journalistin gerne hätte, sondern als Assistentin der Herausgeberin. Und Miranda Priestly ist mehr als fordernd…
Ich sage etwas, das ich selten sage: Das Buch war nicht besser. Es ist gemein, denn Teufel trägt Prada ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, aber das Buch kommt nicht an seine Adaption heran. Es gibt abseits der Geschichte um die beste Freundin Lily keinen wirklichen Handlungsbogen, Andy bleibt 450 Seiten lang gleich inkompetent und jammert nur rum, und die Nebencharaktere sind einfach das, Nebencharaktere. Nigel ist ein sehr überdrehter 35-jähriger, Emily schwankt unentwegt zwischen genervt von Miranda und sie vergötternd und Alex war mir (und das will was heißen) noch unsympathischer als im Film (noch mehr Gutmensch, der zudem null kommunizieren kann). Ja, es ist ja autobiografisch angehaucht, und die Dinge werden wohl so gewesen sein, aber wenn man schon eine fiktionale Geschichte daraus macht, kann man es etwas spannender gestalten. Oder zumindest nicht ganz so langatmig erzählen…
- Cecily von Ziegesar
Gossip Girl 1
(380)Aktuelle Rezension von: Simba99Als Fan der Fernsehrserie musste ich nun auch mal mit den Büchern beginnen. Eins vorweg, der Aufbau der Familien ist ganz anders als in der Serie. Ich hoffe das lässt drauf schließen, dass auch die Story eine ganz andere ist. Das fänd ich super!
Der Einstieg mit dem ersten Buch war schonmal super! Bin ich mal gespannt wies weitergeht!
- Guillaume Musso
Das Mädchen aus Brooklyn
(282)Aktuelle Rezension von: martina400„Jeder Mensch hat drei Leben: ein öffentliches, ein privates und ein geheimes.“ S. 370
Inhalt:
Jakob ist beharrlich in allem was er tut. Ganz praktisch zeigt Leo Bigger auf, welche Eigenschaften man sich von Jakob für sein eigenes Leben abschauen kann und was der Segen Gottes bedeutet.
Cover:
Das Cover ist neutral und eher unauffällig.
Meine persönliche Meinung:
In diesem Roman glaubt man fast in einem Thriller zu stecken. Die Geschichte ist sehr spannend und durch die kurzen Kapitel kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Anfangs ist schnell klar, warum sich Anna verantwortlich fühlt für den Tod der anderen Mädchen. Das kann man gut erwähnen. Trotzdem weiß man bis zum Schluss nicht ganz genau wie sich was zugetragen hat und immer wieder kommen neue Details ans Licht. Es ist alles schlüssig, wenngleich man auch gedanklich gut am Ball bleiben muss. Immer mehr Personen kommen dazu und die Hintergrundgeschichte gewinnt immer mehr an Gewicht. Das wird dann zum Teil ein bisschen verwirrend wie alles mit der Hauptgeschichte zusammenhängt. Trotzdem ist es dem Autor gelungen, Überraschungen einzubauen und Erklärungen und Handlungen logisch erscheinen zu lassen. Bei Musso weiß man nie genau was einem erwartet, aber dieses Buch gefiel mir wieder einmal sehr gut.
Fazit:
Ein reißender und spannender Roman, den man kaum aus der Hand legen kann. - Anna Todd
Nothing less
(354)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BNothing Less von Anna Todd lässt sich angenehm und entspannt lesen. Es ist kein absolutes Highlight, aber definitiv eine Geschichte, bei der man gerne dranbleibt und sich gut unterhalten fühlt.
Wie schon in Band eins hat mir besonders die Perspektive von London gefallen. Ich mag es, seine Gedanken und Gefühle mitzuerleben. Er ist ein sympathischer Charakter, liebenswert, aufmerksam und warmherzig. Gleichzeitig kennt er seinen eigenen Wert oft selbst nicht - und gerade diese Unsicherheit macht ihn irgendwie noch sympathischer. Auch Nora hat mir als Protagonistin wieder gut gefallen. Sie ist selbstbewusst und weiß grundsätzlich, was sie möchte, hat aber gleichzeitig auch eine verletzliche Seite. Dadurch kommt sie angenehm authentisch rüber.
Besonders schön fand ich, wie sich die beiden miteinander entwickeln und immer mehr aufeinander einlassen. Ihre Dynamik macht einen großen Teil des Buches aus. Die Gespräche, kleinen Spiele und gegenseitigen Neckereien haben sich leicht und natürlich gelesen und bringen viel Charme in die Geschichte.
Was mir außerdem gefallen hat: Die Geschichte wird nicht unnötig dramatisiert. Konflikte werden nicht immer bis ins Unendliche gezogen, sondern an vielen Stellen eher reflektiert und erwachsen behandelt.
Der Schreibstil von Anna Todd ist dabei wieder sehr flüssig.
- Lara Adrian
For 100 Days - Täuschung
(248)Aktuelle Rezension von: l_drAvery muss dringend Geld verdienen, damit sie nicht aus ihrer Wohnung fliegt. Da kommt ihr der Housesitting-Job ganz gelegen. Doch in dem Haus lernt sie den Milliardär Nick Baine kennen. Die beiden sind sofort voneinander angezogen. Die beiden haben jedoch mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Diese kommen nach und nach durch das ungezügelte Verlangen zwischen den beiden ans Licht. Trotz der vielen erotischen Szenen ist es nicht vulgär geschrieben. Die Charaktere sind nicht besonders vielschichtig dargestellt. Dennoch ist es kein Buch, bei dem es um die großen Gefühlen geht, sondern handelt vielmehr von Lust, Verlangen und Begierde.
- Colleen Hoover
Verity
(324)Aktuelle Rezension von: Lia_tasteWow – wenn ich könnte, würde ich mehr als fünf Sterne geben! „Verity“ war mein erstes Buch von Colleen Hoover und ich glaube, ich habe noch nie ein Hörbuch so schnell gehört. Ich wollte die Geschichte unbedingt noch vor dem Film hören – und was soll ich sagen? Es war einfach grandios!
Schon lange hat mich kein Thriller mehr so gepackt. Die Spannung war von Anfang bis Ende da und hat mich regelrecht durch die Geschichte gejagt. Die düstere Atmosphäre, die Geheimnisse und diese ständige Frage, was eigentlich wirklich passiert ist, haben mich nicht mehr losgelassen. Und dann dieses gnadenlose Ende – ich saß danach erstmal da und musste die Geschichte sacken lassen.
Jetzt bin ich umso gespannter auf die Verfilmung und darauf, wie diese Geschichte auf der großen Leinwand umgesetzt wird!
- Carrie Price
New York Diaries – Sarah
(178)Aktuelle Rezension von: JuliesBookhismusSarah Hawks ist eine tolle Protagonistin, die verstanden hat, worum es beim Musikmachen
und hören geht. Sie fühlt jede Zeile und erkennt den Mensch dahinter. So auch bei ihrer
neusten Entdeckung Will Brown. Doch der hat keine Lust auf Rampenlicht und zieht sich
zurück. Gefühlschaos entsteht dann auch noch, weil ein anderer besonderer Mann auftaucht.
Ich erkenne so viel von der Autorin in Sarah wieder und das fand ich ganz besonders schön.
Ohne Musik ist das Leben langweilig, denn sie gibt uns den Sound und den Rhythmus. Sie
füllt die Stille und bringt unsere Fantasie auf Touren. Ohne geht’s einfach nicht
- Mandy Baggot
Winterzauber in Manhattan
(178)Aktuelle Rezension von: LettergirlRomanTickDie Geschichte "Winterzauber in Manhattan" von Mandy Baggot ist mein zweiter Winterzauber den ich bis jetzt gelesen habe. 2 warten noch im Bücherregal und ich freu mich schon sehr auf diese Geschichten.
Die Autorin schafft es immer wieder mit ihren Stories und ihrer Schreibweise zu verzaubern, wobei die Darstellung von den Töchtern, in diesem Buch Angel, eine wundervolle Rolle zugeschrieben werden, welche mit ihrer Art dem Geschehen noch mehr Pepp verpassen.
Auch wenn mich in diesem Buch, die änfängliche Rolle von Oliver mit seinem "Ich sterbe gleich"- Getue schon echt angenervt hat und es mir persönlich zu viel war, zum Glück ist es im Laufe der Story weniger geworden, hat mir die Geschichte um den Manhattaner Winterzauber sehr gefallen und ich kann auch dieses Buch jedem empfehlen der auf Liebesgeschichten steht.
- Alex Flinn
Beastly
(915)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeKyle Kingsbury ist der gutaussehende und an der Highschool überaus beliebte Sohn eines reichen und berühmten Fernsehmoderators. Er bildet sich eine ganze Menge auf seinen Status ein und lässt es alle spüren, die seiner Meinung nach "unter" ihm stehen. Doch er geht einen Schritt zu weit und wird verflucht...
Das Märchen "Die Schöne und das Biest" ist bekannt und wird hier aus der Sicht des "Biests" erzählt, der im gegenwärtigen New York die Liebe seines Lebens finden muss. Dabei hilft ihm leider nicht einmal das Internet.
Kyle findet eine Online-Chatgruppe für verwandelte "Fabelwesen", in der er sich mit anderen "Personen" austauscht. Diese Gespräche bilden kurze Zwischen-Szenen im Buch und lockern die relativ ernste Geschichte gut auf. Obwohl sie nicht immer fröhlich und witzig sind.
Ich habe das Buch innerhalb eines Tages "verschlungen", was wirklich selten vorkommt. Es spricht eindeutig für die Autorin und ihre Version der Geschichte!
- Shane Stevens
Kill
(24)Aktuelle Rezension von: rebellInhaltsangabe: Inspiriert von realen Fällen zeigt »Kill« im fesselnden, halb dokumentarischen Stil den (fiktiven) Serienmörder Thomas Bishop in seiner Entstehung, in seinen Taten, aber auch in seinem Alltagsleben, und beleuchtet die Auswirkungen, die seine grausamen Morde auf die Gesellschaft und ihre Moral haben.
»Kill« von Shane Stevens gilt als der erste Roman, der einen Serienmörder in den Mittelpunkt stellt, und ist damit das Vorbild für Thomas Harris und seine Hannibal Lecter-Romane.
Cover: Die roten Buchstaben leuchten auf dem weißen Hintergrund regelrecht. Es springt sofort ins Auge und lässt den Leser eine blutige Geschichte erwarten. Die Schriftart lädt zum Überlegen ein, wurde es mit Farbe oder Blut geschrieben. Ein schlichtes bzw. einfaches Cover, das aber her raussticht und einen zum Buch greifen lässt.
Sichtweise: Als Außenstehender Beobachter schlüpfen wir in verschiedene Rollen bzw. erhalten einen breiten Rundum Blick der verschiedenen Charaktere. Hier wird kein klassischer Sichtwechsel vorgenommen sondern es werden verschiedene gesellschaftliche Bereiche durchleuchtet. Wir erfahren wie Journalisten, Ermittler, Opfer und Täter Leben, Handeln, was sie denken und fühlen. Die einzelnen Handlungsstränge haben sich gut ergänzt. Jedoch musste ich mir beim Lesen ein paar Informationen notieren um nicht den Überblick zu verlieren und die Zusammenhänge besser verstehen zu können.
Story: Bei diesem Buch darf man keinen typischen Thriller erwarten, wo der Ermittler den Täter Jagd, sondern es ist eine dokumentarische Berichterstattung, welche weitreichenden Auswirkungen Serienmörder mit ihren Taten auf die Gesellschaft ausüben. Wir begleiten zwar den fiktiven Mörder Thomas Bishop und die Ermittler, doch auch Journalisten und Politiker kommen hier zu Wort. Es ist ein großes Konstrukt aus verschiedenen Themen: politischen Machtspielen, Gewalt, Kindesmisshandlung, Alkoholismus. Das jede Handlung, egal ob positiv oder negativ, weitreichendere Wellen schlägt, als man denkt.
Des weiteren wird auch immer wieder über die Todesstrafe diskutiert, deren Für und Wieder ebenfalls den Verlauf der Geschichte beeinflusst. Recht interessante Punkte beider Seiten werden hier gut zusammen gefasst und regen zum Nachdenken an.
Die verschiedenen Sichtweisen machen das ganze recht interessant und spannend. Jedoch waren mir manche Szenen/ Gespräche sogar zu viel. Ich habe manche Stellen dann nur quer gelesen. Der halbdokumentarische Stil hat mir an sich gefallen, jedoch war es auch teilweise anstrengend zu lesen, durch die emotionslose, nüchterne Erzählweise hat man keine Verbindung zu den Figuren hergestellt sondern war lediglich nur unbeteiligter Zuschauer. Das hat den Lesefluss und Spaß etwas genommen und ist nicht für jeden Leser geeignet.
Fazit: Wer schriftliche Dokumentationen mag, für den ist dieses Buch empfehlenswert. Als fiktives Sachbuch gut geeignet, für reine Thriller-Fans jedoch zu langatmig.
- Laura Kneidl
Verliebe dich. Nicht.: Special Edition
(110)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoAls ihre Eltern Megan die finanzielle Unterstützung streichen, sollte Megan sich weiterhin auf ihre Kunst konzentrieren, zieht Megan zu ihrer besten Freundin Sage nach Nevada. Sie möchte neu anfangen, doch sowohl die Job- als auch die Wohnungssuche verlaufen sehr schleppend.
Ihre einzige Chance scheint der Job im Le Petit zu sein, allerdings hat der Besitzer Cameron Megan bereits ein Mal sehr hart abgewiesen. Außerdem läuft das kleine Bistro nicht besonders gut.
Doch je näher die beiden sich kommen, desto besser verstehen sie sich und plötzlich ist es Cameron, der Megan nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
"Verliebe dich. Nicht" von Laura Kneidl ist der fünfte Band der Berühre mich nicht Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven des neunundzwanzig Jahre alten Cameron Bernard und der einundzwanzig Jahre alten Megan Dashner erzählt wird.
Megan ist Künstlerin, doch davon leben kann sie nicht, und ohne die finanzielle Unterstützung ihrer Eltern fällt eine wichtige Stütze weg. Sie zieht nach Melville zu ihrer besten Freundin Sage, um dort Fuß zu fassen, doch der Anfang ist alles andere als einfach.
Megan ist ein offener und freundlicher Mensch, der einfach auf andere Leute zugeht. Zu Cam fühlt sie sich vom ersten Moment an hingezogen, was sie ihn auch wissen ließ, doch er wies sie ab, was Megan hart getroffen hat.
Seit Cams Vater vor zwölf Jahren starb, führt Cam dessen Bistro. Doch das Le Petit schreibt schon lange rote Zahlen, und Cam weiß nicht, was er ändern soll, um das Bistro zu retten. Er lebt für seinen Job, hat keine Hobbys, keine Freunde, nur das Le Petit. Mit Megan kommt dann jemand in sein so geordnetes Leben, das daraufhin komplett umgekrempelt wird und Cam beginnt langsam wieder richtig zu leben.
Ich weiß, dass viele Leser die ersten beiden Bände der Reihe echt gefeiert haben. Ich mochte sie zwar auch ganz gerne, aber richtig begeistern konnten sie mich damals nicht, und auch mit den weiteren Bänden habe ich mich etwas schwergetan.
Auch die Geschichte von Cameron und Megan ließ sich gut lesen, war mir aber irgendwie auch zu unaufregend, nicht spannend genug. Es ging viel um die Rettung des Le Petit, was mich nicht so fesseln konnte, später auch um Megans Kunst, was ich deutlich spannender fand. Auch die Geschichte um Megan und ihre Cousine Melanie konnte mich nicht ganz so stark mitreißen.
Meg und Cam waren zusammen ganz süß, ich fand es toll, dass Megan ihn aus seiner Komfortzone gelockt hat und die beiden viele Erfahrungen zusammen erlebt haben.
In Melview gab es dann natürlich noch das Wiedersehen mit Sage, Luca, April und Gavin, was für einen runden Abschluss der Reihe gesorgt hat, aber mit dem Ende der Geschichte von Cameron und Megan bin ich ehrlich gesagt nicht ganz glücklich.
Fazit:
"Verliebe dich. Nicht" von Laura Kneidl war für mich ein gutes Buch für zwischendurch.
Ich mochte Megan und Cameron zwar, aber ihre Geschichte hätte für mich etwas spannender sein dürfen, da mich die Rettung von Cams Bistro nicht ganz so stark mitreißen konnte, die sehr im Fokus stand.
Die Geschichte der beiden war ganz süß und ich fand auch das Wiedersehen mit den anderen Charakteren wirklich schön, aber ich mir ein bisschen mehr von der Geschichte versprochen.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter. - Donna Tartt
The Goldfinch
(42)Aktuelle Rezension von: Ann-SophiliusWo fange ich nur an?
Dieses Buch hat mir wahrhaftig den Boden unter den Füßen genommen. Aber ich denke, eine Geschichte, die beinahe 800 Seiten knackt, MUSS intensiv Und emotional desaströs sein.
Die Lebensgeschichte Theodore Decker`s ist - gelinde gesagt - zutiefst dramatisch. Terroranschlag, Vollwaise, Drogen, Alkohol, Angstzustände und eine Liebe, die so niemals geschehen wird...kann ein Mensch mehr verkraften? Lange habe ich dem Bild „Der Distelfink“ nicht wirklich die Aufmerksamkeit geschenkt, die nötig gewesen wäre, wie sich nun zu Ende der Geschichte herausgestellt hat. Die Tagebucheinträge und die wahnsinnigen Verläufe von Theos Leben hier in einigen Zeilen zu skizzieren, würde dem Buch nicht gerecht werden. Manche Bücher lassen einen derart erschüttert und sprachlos zurück, dass die Worte zunächst nicht gefunden werden möchten, um darüber zu sprechen. Dieses Buch von Donna Tartt ist eines dieser Bücher...und doch kann ich jedem, der jemals auf diese Geschichte stoßen wird, nur ans Herz legen, diese zu lesen, die es wirklich jede Seite, sei es auch noch so detailliert beschrieben, wert ist gelesen zu werden. Eine Geschichte, die wahrhaft davon lebt, dass sie wirklich jede Kleinigkeit über Seiten lang verwebt, mit den zufälligsten Begebenheiten (so scheint es nunmal zunächst), die sich als wahrhaft schicksalhaft erweisen und nebenbei meine Liebe für Kunstgeschichte wieder neu entfacht hat.
Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken, welches mich mit jeder Faser meines Körpers auf das höchste gefordert hat. Wer Lust hat auf leichte Kost, ist hier fehl am Platz, wird jedoch mit einer der unglaublichsten Geschichten belohnt, wenn er/sie sich darauf einlässt. Einzig und alleine sollte sich der/die Leser*in im Voraus überlegen, ob er/sie das Buch auf englisch oder deutsch lesen möchte. Ich für meinen Teil habe das Buch im Original gelesen und möchte nun zu guter Letzt jedem auf dem Weg geben, der eventuell auch mit dieser Ausgabe liebäugelt, dass das sprachliche Level sehr hoch ist und man stellenweise sehr gefordert ist und eventuell manche Passagen mehrmals lesen muss, um zu verstehen, um was es sich nun handelt. (Ich habe einen 7.5 IELTS was Englisch C1 entspricht {als kleiner Anhaltspunkt})
Und nun zu guter Letzt ein Zitat, welches wie ich finde, ein wenig dem gesamten Buch entspricht:
“You see one painting. I see another, the art book puts it at another remove still, the lady buying the greeting card at the museum gift shop sees something else entire, and thats not even to mention the people separated from us by time - four hundred years before us, four hundred years after we`re gone - it`ll never strike anybody the same way and the great majority of people it`ll never strike in any deep way at all but - a really great painting is fluid enough to work its way into the mind and heart through all kinds of different angles, in ways that are unique and very particular. Yours, yours. I was painted for you.”
- Cynthia D'Aprix Sweeney
Das Nest
(201)Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin"Das Nest" ist ein Treuhandfonds, den der bereits verstorbene Familienvater Leonard Plumb für seine vier Kinder angelegt hat. Dieser sollte am 40. Geburtstag der jüngsten Tochter Melody ausgezahlt werden. Wenige Monate zuvor verursacht der älteste Sohn Leo jedoch einen Unfall, weshalb Mutter Francie den Fonds als Schweigegeld für das Unfallopfer verwendet, um einen Skandal zu verhindern. Dummerweise hatten die Kinder jedoch mit der Auszahlung eines millionenschweren Erbes gerechnet, so dass sie sich nicht aus ihren bestehenden Finanzkrisen heraushelfen können. Leo vertröstet seine Geschwister zunächst und verspricht, sich um einen Ausgleich zu kümmern, aber dann verschwindet der Lebemann klammheimlich.
Der Roman ist aus der Perspektive zahlreicher Charaktere geschrieben, dass es zunächst schwerfällt, einen Überblick über alle Figuren zu erhalten und die Zusammenhänge zu erkennen. Es werden nicht nur Szenen aus dem Leben der vier Geschwister Plumb geschildert, sondern auch aus denen von Nebencharakteren, die für die Handlung keine wesentliche Rolle spielen. Auf diese Weise kommt man keinem Charakter wirklich nah, sie blieben distanziert und undurchsichtig. Auch stört die am Anfang sprunghafte Erzählweise den Lesefluss. Die einzelnen Episoden und Rückblenden wirken zusammenhanglos und es fehlt an einer aktiven Handlung, da sich der Roman mehr mit den Gedanken und Sorgen der Protagonisten beschäftigt.Erst als der Fokus stärker auf Leo rückt und sein Charakter, der sich als eine arrogante, überhebliche und egoistische Persönlichkeit entpuppt, die keinerlei Unrechtsbewusstsein zu haben scheint, sich seine Schuld nicht eingesteht und für sich selbst einen Neuanfang möchte, wird das Buch interessanter und spannender. Leider verliert sich die Handlung dann erneut in Nebenschauplätzen, so dass sie am Ende nicht spannender sondern ermüdender wird.
"Das Nest" ist für mich kein klassischer Familienroman, denn dafür fehlte mir eine durchgehende Interaktion der Geschwister. Es bleibt vage, wie die Geschwister gemeinsam aufgewachsen sind und in welchen Verhältnissen sie zueinander stehen. Verbindendes Element scheint einzig der Treuhandfonds zu sein, weshalb sie sich überhaupt um Treffen bemühen. Details aus den Leben der jeweils anderen kennen sie nicht. Die Rolle von Mutter Francie ist nebulös und warum sie das Erbe eingesetzt hat, um negative Schlagzeilen zu vermeiden, wird nicht klar.Auch wenn der rote Faden die ausstehende Wiedergutmachung Leos ist, auf die sich die Geschwister verlassen, um ihre finanziellen Probleme zu lösen, verliert sich der Roman in diversen Nebenhandlungen, die völlig beliebig und für den Fortgang der Handlung unerheblich sind, so dass er etwas langatmig und unfokussiert erscheint. Auch die fehlende Nähe zu den Charakteren erschwert es, an ihren Schicksalen teilzuhaben, so dass die Handlung weder sonderlich fesselt noch emotional berührt. - Oliver Polak
Der jüdische Patient
(22)Aktuelle Rezension von: HoldenOliver Polaks Bericht aus der Psychiatrie, vielen Dank für die Lesung im Alten Schlachthof in Lingen! Was die psychischen Leiden angeht und einem diese Krankenhäuser auch nicht ganz fremd sind, hat man einiges wiedererkannt, so schlimm wie Oliver hatte es mich damals aber zum Glück nicht erwischt. Die Beschreibungen der Verwirrungen, Angstzustände usw. sind schon sehr treffend, mutig so was öffentlich zu machen. Und man ist natürlich nach wie vor sprachlos, mit welchen Gedanken- bzw. Taktlosigkeiten bis hin zu offenen Vorurteilen und Antisemitismen jüdische Menschen in Deutschland klarkommen müssen, wunderbar daß der Autor diese Menschen als das "Dreckspack" bezeichnet, das sie sind. Nur bei der Udo-Jürgens-Verehrung gehe ich nicht mit, auch wenn ich seine sozialkritischen Texte natürlich kenne. Toller Autor, sehr gelungenes Buch!
- Sara Gran
Dope
(34)Aktuelle Rezension von: HoldenGanz schön rumgekommen in New York ist Josephine "Joe" Flannigan, Exjunkie, die Anfang der 50er Jahre von besorgten Eltern beauftragt wird, ihre verschwundene Tochter und Collegeabbrecherin zu finden, die womöglich im New Yorker Drogensumpf vor die Hunde geht. Die Bezahlung ist mehr als üppig, und so macht Joe sich ans Werk und trifft immer mehr von den ehemaligen Bekannten wieder, die sie nach zweijährigem Cleansein eigentlich hinter sich gelassen hatte. Der Abstieg der Tochter aus gutem Hause scheint immer tiefer gegangen zu sein, als Freund bzw. Zuhälter scheint sie sich einen besonders fiesen Typen ausgesucht zu haben. Besonders stark ist das Buch, wenn Joes Drogenverlangen beschrieben wird, wie der Körper auch nach zweijähriger Drogenfreiheit noch sofort in den verschiedenen Körperpartien reagiert, sobald das Teufelszeug in der Nähe ist. Sie trifft ihren Exmann wieder, der nach wie vor süchtig ist und sieht, wie er sich verändert hat durch den langjährigen Drogenmißbrauch, beschreibt seinen Selbstbetrug (das ständige Reden vom Aufhören "nächste Woche") genauso wie Altjunkies, die trotz allem lange überlebt haben, aber körperlich gezeichnet sind.
- Tara Isabella Burton
So schöne Lügen
(142)Aktuelle Rezension von: LinaLinaIch bin über die Rezensionen, die ich hier teilweise finde, ziemlich überrascht. Ja, die Protagonistin ist nicht sehr sympathisch, doch genau das hat mir richtig gut gefallen. Ich lese nicht oft Bücher, in denen die Protagonistin so weit weg von mir selbst ist und ich doch verstehen kann, warum sie etwas tut.
Mit jedem Kapitel wurde ich wieder überrascht.Dass Lavinia und Lulu beide offensichtlich einige Probleme mit ihrer psychischen Gesundheit haben und deren Beziehung beiden nur noch mehr schadet, macht das Buch zu etwas sehr Ungewöhnlichem.
Durch die ganzen Prolepsen wusste man als Leser*in, was noch passieren wird und doch kamen die Wendungen sehr unvorhersehbar. Dass mich das Ende erneut überrascht, hätte ich mir nicht vorstellen können. Es bleibt die ganze Zeit eine Spannung erhalten, weil man auf das angekündigte Ergebnis wartet.
Das offene Ende kam etwas abrupt, ich hätte gern erfahren, wie das ganze wirklich ausgeht (insbesondere für Lavinias Schwester). Ich kann aber gut verstehen, wieso das Ende offen gehalten wurde.
Der Schreibstil des Buchs macht sehr gut deutlich wie wirr der Kopf von Lulu ist. Das Ende zeigt uns, dass sie so einfach ein weiteres Problem lösen kann und als wäre nichts dabei ein neues Leben starten kann. Es ist einfach (positiv) gruselig.Ich werde das Buch definitiv weiterempfehlen!
- Tom Barbash
Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens
(80)Aktuelle Rezension von: herr_hyggeNew York im Januar 1980. Anton Winter ist Anfang 20 als er nach einem Jahr bei den Peace Corps in Afrika zu seiner Familie zurückkehrt. Sein Vater Buddy moderierte eine erfolgreiche Late-Night-Show, bis er zwei Jahren zuvor, vor laufenden Kameras einen Nervenzusammenbruch erlitt und aus dem Studio türmte.
Nun fühlt sich Buddy bereit für ein Comeback und Anton soll ihm dabei helfen wieder durchzustarten. Dabei könnte den beiden ihr Nachbar John Lennon helfen, denn eine Wiedervereinigung der Beatles in Buddys neuer Show wäre ein Garant für deren Erfolg.
Doch Anton ist sich unsicher ob er mit einsteigen soll, da er endlich sein eigenes Ding durchziehen möchte um aus dem Schatten seines berühmten Vaters zu treten…
Vor der Kulisse des legendären Dakota Buildings im New York des Jahres 1980 erzählt uns Tom Barbash eine authentische Vater-Sohn-Geschichte und verwebt gekonnt fiktive Charaktere mit historischen Figuren, gleichzeitig kreiert er eine Liebeserklärung an die Stadt und an ein längst vergangenes Jahrzehnt.
Leider hat mich die Geschichte der Winters und John Lennon am Ende aber nicht richtig gepackt.
Der Roman ist sprachlich gesehen solide verfasst und lässt sich gut lesen. Allerdings wirken die Ereignisse arg gestückelt und der Protagonist Anton scheint die meiste Zeit nur anteilnahmslos zuzusehen und sich von seinem Vater immer wieder unter Beschlag nehmen zu lassen. Darüber hinaus, war es mir nicht möglich einen Draht zu den einzelnen Figuren zu finden.
Was mich dazu bewogen hat, dass Buch nicht weg zu legen, waren die kleinen New Yorker Geschichten und Wahrheiten die in den Roman mit eingewebt sind. Diese ließen in meinen Gedanken eine Zeit auferstehen, die ich gerne miterlebt hätte. Noch dazu hat das Buch es geschafft, dass ich mich über das Dakota Building und über John Lennon und Yoko Ono informiert habe, was ich wiederum sehr interessant fand. Von daher möchte ich dieser Lektüre wenigstens ein bisschen was abgewinnen und schließlich ist auch das Cover wunderschön. 😉🤣 - Candace Bushnell
Sex and the City
(75)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Die biologische Uhr tickt, und die Panik wächst täglich: Wenn es Abend wird in New York, beginnt die Suche nach dem richtigen Partner. Mit Romantik hat das wenig zu tun - behaupten zumindest Carrie und ihre Freundinnen, die auf zahllosen Partys auf der Jagd nach dem idealen Mann sind. Die Lage der unverheirateten Frauen ist dramatisch, die Auswahl an Männern deprimierend. Doch Carrie gibt die Hoffnung nicht auf. Noch nicht.
Meinung: Mir war klar, dass dieses Buch nur eine Vorlage für die weltberühmte Kultserie "Sex and the City" ist, daher bin ich nicht davon ausgegangen, hier die Serie zu lesen. Und dennoch war ich schockiert, dass dieses Werk Grundlage eines solch schlauen, witzigen, unterhaltsamen Formates sein soll.
Die Kapitel sind relativ kurz und beinhalten verschiedenste Themen über Sex, Beziehungen und Drogen. Die Autorin scheint hier die New Yorker Szene gründlich studiert zu haben, dennoch fand ich die Art und Weise, wie es zu Papier gebracht wurde, unerträglich. Drei Anläufe brauchte ich - zwei Mal abgebrochen, beim dritten Mal durchgezogen und am Ende (und immer wieder zwischendurch) den Kopf geschüttelt. Ich weiß nicht, ob es an der deutschen Übersetzung liegt, oder die Originalfassung auch so emotionslos und plump daher kommt.
Die Charaktere sind allesamt oberflächlich, zickig, gereizt, selbstverliebt und kaum auszuhalten. Einige davon tauchen (Gott sei Dank sympathischer) in der Serie auf.
Carries Beziehung zu Mr. Big spiegelt nicht einmal ansatzweise das wider, was im Nachhinein auf die Leinwand projiziert wurde. Carrie ist ständig schlecht gelaunt, verkatert oder unter Drogen und eine echte Kratzbürste (im Buch wird sie sogar Biest genannt, was mich nicht wundert). Mr. Big bleibt an ihrer Seite, was mir ein Rätsel ist, aber bitte.
Die Szenen wechseln so abrupt, dass ich mich teilweise gefragt habe, ob deren Erwähnung überhaupt nötig war. Insgesamt las sich das Buch eher wie ein Kinderaufsatz (nicht von den Themen her, sondern vom Schreibstil). Eine persönliche Stimme, wie man es von einer Kolumne erwartet, habe ich nicht wiedergefunden, stattdessen immer wiederkehrende Szenen, wo man sich anpöbelt und volllaufen lässt.
*Zitat* Danach überredete Carrie alle, mit ihr ins Badezimmer zu gehen und Marihuana zu rauchen, und dann kamen alle wieder raus, und sie tanzte wild mit Mr. Big, und die Leute gingen zu ihnen hin und sagten: "Ihr zwei seid die besten Tänzer hier." *Zitat Ende* Abgesehen vom holprigen Satzbau waren die beiden auf einer Party ... Mit ALLEN Leuten in ein Badezimmer zu gehen, erscheint mir doch sehr schwierig (außer das Badezimmer hat die Größe eines Wohnzimmers).
*Zitat* Um eins verließen sie die Party, und ein Haufen Leute kam noch mit in ihr Haus. Carrie trank und kiffte weiter, bis sie kaum mehr gehen konnte, dann schleppte sie sich ins Badezimmer, übergab sich und legte sich auf den Fußboden. Sie übergab sich wieder, und Mr. Big kam rein und versuchte, ihr den Kopf zu halten, und sie sagte: "Fffassmichnichan." Dann schleifte er sie ins Bett, aber sie stand auf und ging ins Badezimmer und übergab sich erneut. *Zitat Ende*
Hier noch eine schöne Szene, die absolut die große Love-Story von Carrie und Mr. Big widerspiegelt: *Zitat* Abends gingen sie zum Essen ins Palm. Sie sagte etwas, und er sagte: "Das ist aber dumm." "Ach wirklich? Wie interessant. Dass du mich dumm nennst. Vor allem, wo ich klüger bin als du", sagte Carrie. Mr. Big lachte. "Wenn du das glaubst, dann bist du wirklich dumm." "Verarsch mich nicht", sagte Carrie. Sie lehnte sich über den Tisch und war plötzlich so wütend, dass sie nicht mehr wusste, wer sie war. "Wenn du mich verarschst, wird es mein besonderes Anliegen sein, dich fertigzumachen. Und ich bin noch dazu überzeugt, dass mir das riesigen Spaß machen wird." *Zitat Ende*
Außerdem wechseln sämtliche Dialoge von einem Extrem ins andere. Als würden die Charaktere aneinander vorbeireden. Vieles erschien mir zusammengestoppelt, unvollständig oder schlecht übersetzt. Im Großen und Ganzen trifft es nicht einmal der Begriff "enttäuscht". Ich vergebe 1 von 5 Sternen und frage mich, ob ich irgendwas nicht verstanden habe.
- Michael Wolff
Fire and Fury: Inside the Trump White House
(10)Aktuelle Rezension von: vormiEs ist das Enthüllungsbuch, das die Präsidentschaft von Donald Trump erschüttert: Michael Wolffs "Feuer und Zorn" ist ein eindrucksvolles Sittengemälde der amerikanischen Politik unter Trump. Im Mittelpunkt ein Präsident, den seine Mitarbeiter wie ein kleines Kind behandeln, und der umgeben ist von Inkompetenz, Intrigen und Verrat.
Der Bestseller-Autor Wolff beschreibt das Chaos, das in den ersten Monaten im Weißen Haus geherrscht hat, er enthüllt, wie nah die Russland-Verbindung an Trump herangerückt ist und wie es zum Rauswurf des FBI-Chefs Comey kam. Und er liefert erstaunliche Details über das Privatleben dieses Präsidenten.
Über zweihundert Interviews hat Wolff mit den engsten Mitarbeitern des US-Präsidenten geführt, darunter auch der ehemalige Chef-Berater Stephen Bannon: Noch nie ist es einem Journalisten gelungen, das Geschehen im Weißen Haus so genau nachzuzeichnen. Herausgekommen ist das einzigartige Porträt eines Präsidenten, der selbst nie damit gerechnet hat, die Wahl zu gewinnen.
Inhaltsangabe auf amazon
Ich hatte mir das englische Originalbuch gleich kurz nach Erscheinen runtergeladen. Mein englisch ist ok, aber viele Kleinigkeiten entgehen mir dann doch. So habe ich mir das Hörbuvh noch zusätzlich bei audible runtergeladen, als es dann auf deutsch rauskam. Das habe ich mir dann mit Genuß angehört und mich gefreut, wie viel ich vom Original verstanden habe. Aber, wie schon gesagt, so manche sprachliche Finesse bleibt mir dann doch verborgeb.
Zum Inhalt selbst -Man schwankt ständig zwischen Horror und lautem Loslachen.
Man ist einfach nur entsetzt, dass man fast alles glaubt und sich sehr gut vorstellen kann, wie es in einem Weißen Haus unter Trumps Regierung zugehen mag. Mit den ganzen Grabenkämpfen und Scharmützeln.
Wenn auch nur 20% stimmen, dann kann einem echt Angst und Bange werden.
Obwohl, das war es mir auch schon ab dem Moment, als ich von seinem Wahlsieg erfahren habe. Denn bis dahin war es für mich komplett ausgeschlossen, dass ihn wirklich ernsthaft irgebdjemand wählen könnte.
Aber, nach dem Buch weiß ich nun, es ging selbst dem Trump-Wahlkampf-Team nicht anders...unglaublich.
Das ist übrigens das Wort, das man gefühlt alles 30 Sekunden denkt...mindestens, wenn nicht öfter...
Gerade erst hat Trump ja mal wieder bewiesen, wie er tickt, so dass es normal denkenden Menschen gruselt - Lehrer bewaffnen um das nächste Schul-Massaker zu verhindern???Sag ich ja - einfach unglaublich...kopfschüttel























