Bücher mit dem Tag "new york times bestseller"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "new york times bestseller" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783423715621)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.818)
    Aktuelle Rezension von: Mit_Fantasie_und_Feder

    **Sie wollte bloß wissen , wo wir den Schaumstoff herhaben , weil sie sich nächstes Halloween als Hämorrhoide verkleiden will** S.323


    Cover : 

    Weißer Hintergrund mit einem pinken Farbklecks . Besonders ansprechend oder aufwendig erscheint das Cover nicht , dennoch mag ich die Art wie sich die Namen beider Protagonisten aus dem Titel hervorheben .


    Inhalt : 

    Nachdem Tod ihres Vaters ziehen Layken , ihre Mutter und ihr kleiner Bruder Kel von Texas nach Michigan . Bereits am ersten Tag treffen sie dort auf ihre neuen Nachbarn . Will kümmert sich nach dem Tod seiner Elternteile rührend um seinen Bruder Caulder . Die Jungen sind im selben Alter und verstehen sich auf Anhieb . Auch Layken und Will fühlen sich voneinander angezogen und genießen die Zeit miteinander. Als Layken jedoch ihren ersten Schultag antritt , wird den beiden und ihren frisch aufblühenden Gefühlen füreinander der Boden unter den Füßen wegerissen . 

    Ein Problem tut sich auf , dass es den beiden unmöglich macht , eine Beziehung zu führen und so versuchen sie krampfhaft sich voneinander fernzuhalten . 

    Ob ihnen das so gut gelingt ? Lest es selbst . 

    Als Layken auch noch hinter das Geheimnis ihrer Mutter kommt , gibt es nur noch einen , der ihren Sturz bremsen kann – Will . 

    In diesem Buch geht es viel um Poetry Slam und darum , seine Gefühle für alle Welt verständlich in Worte zu fassen . Es ist unbeschreiblich herzergreifend und man ist beim lesen definitiv auf einen Karton Taschentücher angewiesen .


    Fazit : 

    Herzschmerz vorprogrammiert . Trotzdem ist dieses Buch für mich nicht ganz so stark wie andere Bücher , die ich von CoHo schon gelesen habe . Leider blieb der typische – ,,Nein , das ist gerade nicht passiert `` – Effekt aus und ich konnte einige Handlungen schon vorrausahnen . Aaaaber , dennoch eine Leseempfehlung für alle Liebessüchtigen Lesemenschen da draußen . 

  2. Cover des Buches Legend (Band 2) - Schwelender Sturm (ISBN: 9783785581599)
    Marie Lu

    Legend (Band 2) - Schwelender Sturm

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Nachdem mir Band 1, "Legend - Fallender Himmel" so gut gefallen hat, musste ich natürlich sofort zum zweiten Band "Legend - Schwelender Sturm" greifen, um die Geschichte um Day und June weiterzuverfolgen. Die gesamte "Legend"-Trilogie von Marie Lu habe ich zwar schon 2016 in meiner Dystopien-Phase gelesen, da ich sie aber als eine der besten Dystopien aller Zeiten in Erinnerung behalten habe (und in Relation dazu nur noch erschreckend wenig über den Inhalt weiß), habe ich beschlossen, das Jahr mit einem Reread ausklingen zu lassen. Auch der Mittelteil der Trilogie hat mir noch besser gefallen, als ich es erwartet hatte und mir gezeigt, dass sich mein Buchgeschmack in den letzten 5 Jahren wohl doch nicht so sehr verändert hat, wie ich das gedacht hatte.


    Die gesamten Cover der Reihe bestechen durch minimalistische Eleganz. Vor dem Hintergrund, der bei Band 2 im Taschenbuchformat weiß ist, während einem vom gebundenen und dem Ebookformat ein malvenfarbener Hintergrund entgegenblickt, ist dieses Mal der Adler der Kolonien in goldener Farbe zu sehen. Auch beim Cover des zweiten Bandes ist das Motiv demnach dem englischen Original stark nachempfunden. Schade ist hier jedoch, dass der Titel recht nichtssagend ist. Ich habe ja schon bei meiner Rezension zum ersten Teil geschrieben, dass mich die deutsche Gegebenheit, englischsprachigen Titel des ersten Bandes als Reihenname zu übernehmen und dann einen mehr oder weniger bedeutungslosen Untertitel für jeden Band zu erfinden, mittlerweile ziemlich nervt. Nach meinem Geschmack hätte es sich hier besser angeboten, die englischen Titel von Band 2 "Prodigy" (Wunderkind) und Band 3 "Champion" zu übernehmen, anstatt die ganze Reihe "Legend" zu taufen. 


    Erster Satz: "Neben mir schreckt Day aus dem Schlaf hoch"


    Genau wie in Band 1 kehren wir sehr rapide zum Geschehen zurück. Wir erinnern uns: am Ende des ersten Teils hat June Day vor der Hinrichtung bewahrt, nachdem sie ihn in den Slums ausfindig gemacht und verraten hat. Während seiner Gefangenschaft hat sie jedoch erfahren, dass gar nicht er, sondern ihr Vertrauter Thomas ihren Bruder Metias getötet hat und die Republik außerdem für den Tod ihrer Eltern verantwortlich war, weil diese dahintergekommen sind, dass die Republik die Seuchen und den Großen Test als Unterdrückungswerkzeug und Maßnahme zur Bevölkerungskontrolle einsetzt. Nachdem die beiden mit der Hilfe der aufständischen Patrioten in San Francisco ein großes Durcheinander veranstaltet haben, sind sie nun gemeinsam auf der Flucht vor der Republik und müssen sich wohl oder übel erneut an die Patrioten wenden. Denn nicht nur Days Beinwunde muss endlich versorgt werden, auch sein kleiner Bruder Eden ist immer noch in Gefangenschaft der Republik. Als Gegenleistung sollen June und Day den Patrioten dabei helfen, den neuen Elektor Anden zu töten und June geht wieder einmal auf eine Undercover-Mission. Als sie dabei dem jungen Anden näherkommt, muss sie sich erneut fragen, ob sie auf der richtigen Seite steht...


    June: "Ich bin jetzt eine Verbrecherin und werde niemals in mein altes bequemes Leben zurückkehren können. Der Gedanke hinterlässt ein unangenehm hohles Gefühl in meinem Bauch, so als bedauerte ich es, nicht mehr der Liebling der Republik zu sein. Und vielleicht ist das sogar die Wahrheit. Wenn ich nicht mehr der Liebling der Republik bin, wer bin ich dann?"


    Nachdem sich Band 1 ausschließlich auf den Straßen des futuristischen San Francisco abgespielt hat, reisen wir mit den beiden Figuren dieses Mal auch ins staubtrockene Vegas, in die verschneite Republikhauptstadt Denver und wagen sogar einen kurzen Ausflug in die Kolonien. Diese Erweiterung des Blickwinkels nutzt Marie Lu sehr gekonnt aus, um ihr dystopisches Worldbuilding weiterzuentwickeln. Wir bekommen hier nicht nur Hintergrundinformationen zur Entstehung der Republik und der Kolonien geliefert, sondern erfahren auch endlich mehr über den Status Quo der restlichen Welt. Auch zu den internen Strukturen der totalitären Republik und den Patrioten werden einige offenen Fragen aus Band 1 beantwortet, sodass das Gesamtbild deutlich komplexer wird. Wie jede gut erzählte Dystopie wird hier also allein durch das Worldbuilding, das viele beunruhigend realistische Szenarien und Ideen enthält, schon eine Menge Spannung erzeugt. Die "Legend"-Reihe beginnt zu einem viel späteren Zeitpunkt als viele anderen Dystopien: die Machenschaften der Regierung werden fast vollständig schon im ersten Teil aufgedeckt, die Stimmung in der Bevölkerung ist kurz vorm Hochkochen, sodass nicht viel zur Eskalation fehlt und auch die beiden Figuren sind schon zu Symbolträgern ihrer jeweiligen Seite geworden. Im Vordergrund steht hier vielmehr die Frage, welchen Weg die Figuren einschlagen sollen und was ihre jeweilige Vision für die Republik ist. 


    Day: "Isolationistisch. Militärstaat. Aggressiv. Ich starre auf die Worte. Mir hat sich die Republik jeher als Inbegriff der Macht präsentiert, eine skrupellose, unaufhaltsame Militärgewalt. Kaede grinst, als sie meinen Gesichtsausdruck sieht, und wir drehen den Bildschirmen den Rücken zu. "Auf einmal kommt einem die Republik gar nicht mehr so mächtig vor, was? Mehr wie ein mickriger, kleiner, geheimnistuerischer Haufen, der sich nur mit internationaler Hilfe durchschlägt. Ich sage dir was, Day: Damit so etwas passiert, braucht es nur eine einzige Generation, die die Bevölkerung mit Gehirnwäsche unterzieht und sie davon überzeugt, dass die Realität gar nicht existiert."


    Genau wie in Band 1 hat sich Marie Lu wieder dazu entschieden, abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Day und June zu erzählen. Das passt hier wieder ganz gut, dass die beiden auch in diesem Band die meiste Zeit über getrennt voneinander sind. Während Day sich bei den Patrioten in seine Rolle als Widerstandskämpfer und Gallionsfigur der Rebellion einlebt, kehrt June als Spionin in den Schoß der Republik zurück und muss bald feststellen, dass der neue Elektor Anden ganz andere Ideen und Vorstellungen für ihr Land hat als sein diktatorischer Vater. In Band 1 war der Konflikt zwischen den beiden Seiten "Republik-Befürworter" und "Republik-Gegner" schon ein wichtiger Bestandteil der Handlung, wurde aber noch von der rasanten Verfolgungsjagd zwischen Day und June überschattet. Hier rückt das Hinterfragen der beiden Seiten mehr in den Vordergrund und politische Intrigen, Beziehungskrisen und neue Informationen machen es Day und June zunehmen schwer, Entscheidungen zu treffen. Das daraus entstehende Dilemma täuscht auch über handlungsärmere Passagen hinweg, sodass die Autorin die Spannung des ersten Teils durchgängig halten kann. 


    June: "Kann ich Anden vertrauen? Oder vertraue ich Razor? Ich stütze mich auf die Tischkante. Was auch immer die Wahrheit ist, ich werde bei diesem Spiel äußerst vorsichtig vorgehen müssen."


    Genau wie im Auftakt gibt es auch in "Schwelender Sturm" wieder eine Menge grandios vorbereiteter Wendungen, sodass "Gut und Böse" ständig wechseln. Die Autorin manövriert die Geschichte geschickt zwischen allen Fronten hindurch und hat mich ebenfalls das ein oder andere Mal aufs Glatteis geführt. Während also das Handlungskonstrukt nochmal stärker ist als in Band 1 (die Handlung ist ungewöhnlicher, besser durchdacht und definitiv wendungsreicher) und das Setting wunderbar weiterentwickelt wird, sind es in diesem Zwischenteil vor allem die Figuren, die aus meiner Sicht ein wenig schwächeln. Zwar sind mir die beiden starken, mutigen und schlagfertigen Persönlichkeiten schon in Band 1 sehr ans Herz gewachsen, hier passiert aber einfach zu viel in zu kurzer Zeit und der Erzählzeitraum ist viel zu kurz, um die Entwicklungen und Entscheidungen glaubwürdig zu vermitteln.


    Day: "Ich verachte die Republik, oder etwa nicht? Ich will sehen, wie sie zusammenbricht. Oder nicht? Erst jetzt bin ich in der Lage, eine wichtige Unterscheidung zu machen - ich verachte die Gesetze der Republik, die Republik selbst liebe ich. Ich liebe das Volk. Ich tue das alles nicht bloß für den Elektor, ich tue es für die Menschen."


    Kritisieren möchte ich auch die angeteaserten Dreiecksgeschichte, die ich persönlich wirklich nicht gebraucht hätte und die angesichts der noch sehr frischen und wackligen Liebesgeschichte alles zu sehr verkomplizieren und vom Plot ablenken. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Autorin sich erstmal mehr darauf konzentriert hätte, die Beziehung von June und Day weiterzuentwickeln, da diese im letzten Band ja noch durch genügend Hürden und Hindernisse auf die Probe gestellt werden wird. Auch hinsichtlich der involvierten Nebenfiguren hat sich die Autorin mit den Dreiecksgeschichten keinen Gefallen getan. Während ich die hilfsbereite und stets gut gelaunte Tess in Band 1 als ständige Begleiterin an Days Seite noch sehr liebenswert fand, entwickelte sie sich hier innerhalb von wenigen Tagen (!!!) während ihrer kurzen Zeit bei den Patrioten zu einer eifersüchtigen, plötzlich doch sooo erwachsenen Sanitäterin, sodass beim Wiedersehen mit Day und June jede Menge unnötiges Drama entsteht. Dass sich das junge Waisenmädchen aus Days Schatten traut und sich selbst eine Meinung aneignet, fand ich ja grundsätzlich ein sehr guter Gedanke, an dieser Stelle kam mir ihre Entwicklung aber wie ein rapider Persönlichkeitswechsel zum Dramagenerieren vor, und das fand ich schade. Auch der junge Elektor Anden wird kurz nach seinem ersten Auftritt in das Liebesdreieck eingebaut. Da gerade er eine eigentlich sehr vielseitige Figur mit Potential zu spannender Ambivalenz wäre, fand ich die Reduktion auf einen errötenden Idealisten an dieser Stelle ein wenig schwach. Aus dieser Rolle hätte man weit mehr machen können!


    June: "Die Welt außerhalb dieser Republik ist auch nicht perfekt, aber es gibt da draußen die Freiheit und zumindest die Chance auf Selbstbestimmung und alles, was wir tun müssen, ist, dieses Licht auch in der Republik scheinen zu lassen. Unser Land befindet sich auf der Schwelle - alles, was jetzt noch fehlt, ist eine Hand, die es hinüber auf die andere Seite schubst." Razor steht halb von seinem Stuhl auf und tippt sich auf die Brust. "Und diese Hand könnten wir sein."


    Ein weiterer die Charaktergestaltung betreffender Kritikpunkt, welchen ich noch aus meiner Rezension zu Band 1 übernehmen muss, ist das sehr junge Alter der beiden Hauptfiguren. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, dass eine 14+-Zielgruppe ansprechen soll, empfand ich es als extrem unlogisch, dass die Hauptpersonen erst 15 Jahre alt sind. Zwar verhalten sich die beiden gelegentlich schon ihres Alters entsprechend, aber diese Zahl im Kopf behaltend sind die beiden Grundvoraussetzungen, dass June die beste Soldatin und Day der meistgesuchte Verbrecher der Republik sein soll, äußerst fragwürdig. Als letztes muss ich noch negativ anmerken, dass das Ende kurz vor dem Happy End nochmal eine heftige Komplikation auf den Tisch bringt, die erstmal etwas künstlich wirkt, so als hätte die Autorin Angst gehabt, dass die LeserInnen nicht mehr zu Band 2 greifen würden, wenn sie es zu gut enden ließe. Ich hätte Cliffhanger hin oder her auf jeden Fall weitergelesen, da sich genügend offene Fragen und eine Menge überdauernder Klärungsbedarf ergeben und hätte mir gewünscht, mit dieser Offenbarung bis zum nächsten Teil zu warten. Für diese beiden Kritikpunkte - das Ende und die Schwächen in der Weiterentwicklung der Figuren - ziehe ich bei dieser tollen Geschichte 1 Stern ab und lande in der Gesamtbewertung bei 4 Sternen.




    Fazit

    Mit "Legend - Schwelender Sturm" gelingt es Marie Lu, die Spannung des ersten Teils zu halten, ihr Setting weiterzuentwickeln und dabei ein wendungsreiches, originelles Handlungskonstrukt aufzustellen. Etwas schade ist nur, dass in diesem Zwischenteil die Figuren wenig Zeit bekommen, sich weiterzuentwickeln, unnötige Liebesdreiecke im Weg stehen und Nebenfiguren ihr Potential nicht ausschöpfen können.

  3. Cover des Buches Losing it - Alles nicht so einfach (ISBN: 9783802593642)
    Cora Carmack

    Losing it - Alles nicht so einfach

     (783)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Losing it* von Cora Carmack hat mir als Taschenbuch recht gut gefallen. Es enttäuscht mich jedoch auch, da ich im Vorfeld viel Gutes über die Geschichte gehört habe und mir hier leider die Tiefe gefehlt hat. 

    Es ist eine Geschichte wie so viele: Sie lernt ihn kennen und verliebt sich in ihn, geht gar fast zu weit mit ihm, bis sie am nächsten Morgen merkt, dass er ihr Professor an der Uni ist. Was folgt sind einige Wirrungen, die in plötzlicher großer Liebe und einem Wunschtraum enden. 

    Das Buch hat mir zu Beginn wirklich gut gefallen, was jedoch zur Mitte hin und leider zum Ende auch abnahm. Vieles kam zu schnell, zu unwirklich, es gab kaum gute und tiefe Gespräche zwischen den beiden und wie aus dem Nichts, ist da plötzlich die große Liebe, die versteckt, dann gelebt und verteidigt werden wollte. 

    Der Schreibstil ist schön und locker, die Charaktere leider kaum wandelbar und teils etwas naiv, was der Geschichte dauerhaft geschadet hat. 

    Leider hat mich diese Liebesgeschichte nicht völlig in ihren Bann gezogen. 


  4. Cover des Buches Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe) (ISBN: 9783548285672)
    Samantha Young

    Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Deutsche Ausgabe)

     (1.403)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Kurzmeinung: Es ist eine typische, erotische Lovestory.
    Sie ist sehr vorhersehbar und klischeehaftet. Leider konnte ich nicht in die Beziehung eintauchen und mitfiebern.

    Es beginnt mit dieser typischen Anziehungskraft auf den ersten Blick. Sie fühlt sich zu ihm so stark hingezogen wie noch nie zuvor zu irgendwem anders. Die ganze Beziehung gründet fast nur auf der sexuellen Spannung zwischen beiden und es gibt eine Menge Sex-Szenen. Leider bleibt dabei auf der Strecke, was die beiden sonst noch verbindet. Dadurch wird die Beziehung nicht wirklich greifbar und man kann nicht so gut mitfiebern.
    Oftmals benimmt sich Braden wie ein Höhlenmensch und ist total herrisch, was ihn mir etwas unsympathisch gemacht hat. Dabei kommt es dann auch zu starken Grenzüberschreitungen, indem er ein wiederholtes Nein beispielsweise nicht akzeptiert, was dann innerhalb der Liebesgeschichte gerechtfertigt und romantisiert wird. Dieses Beziehungsbild finde ich sehr problematisch.
    Nicht nur innerhalb der Beziehung, auch an anderen Stellen der Geschichte, geht durch diese starke sexuelle Fokussierung einiges verloren. Beispielsweise gibt es eine beste Freundin, die total an den Rand gedrängt und links liegen gelassen wird. Außerdem hat Jocelyn eine Vergangenheit, die sie aufarbeiten muss, was meiner Meinung nach etwas zu wenig Platz erhält.
    Die Handlung ist sehr klassisch und vorhersehbar - die typischen Auf und Abs einer Liebesgeschichte. Dabei habe ich die Streitereien als unglaubhaft und aufgebauscht empfunden und je weiter die Geschichte voranschreitet, umso nerviger wird es, da sich Jocelyn nicht weiterentwickelt, sondern auf der Stelle tritt und sehr unreif bleibt. Wo man auf eine Charakterentwicklung gehofft hatte, merkt man dann, dass sie doch keine wirkliche Veränderung durchlaufen hat. Es ist einfach viel unnötiges Drama, Gehabe und Geziere. Auch die Dialoge fand ich - im Streit, aber auch an anderen Stellen - oftmals nicht wirklich realitätsnah.

    Fazit: Alles in allem hat mich die Geschichte einfach nicht überzeugen können. Die Sexszenen (, die zwar nicht schlecht, aber auch nicht allzu besonders sind) verdrängen alles andere, was dadurch sehr klischeehaft und leer bleibt. Die Protagonistin wurde mir dabei von Seite zu Seite unsympathischer.

    "Dublin Street: Gefährliche Sehnsucht" bekommt von mir 2,3 (also gerundet 2)/5 Sterne.

  5. Cover des Buches ONE OF US IS LYING (ISBN: 9783570311653)
    Karen M. McManus

    ONE OF US IS LYING

     (906)
    Aktuelle Rezension von: pageandtea

    „One of us is lying“

    -Karen McManus


    𝗞𝗹𝗮𝗽𝗽𝗲𝗻𝘁𝗲𝘅𝘁:


    An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv...


    Ich habe das Buch gelesen, weil es mir viele empfohlen haben und es hat mich definitiv nicht enttäuscht.


    𝗠𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗶𝗻𝘂𝗻𝗴:

    Ich war schon nach den ersten Seiten mit dem Buch vertraut. Das Buch wurde aus vier unterschiedlichen Perspektiven geschrieben und so kann man sich gut in die Protagonisten reinversetzen und deren Handlungen nachvollziehen. Der Schreibstil ist flüssig und es macht Spaß das Buch zu lesen. Die Spannung lässt nicht nach und es passieren unvorsehbare Dinge. Als sich das Buch dem Ende neigte hatte ich so meinen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Das fand ich aber auch nicht schlimm, weil man selbst ein bisschen Ermittler spielen konnte.


    𝗞𝗿𝗶𝘁𝗶𝗸: 

    Das Buch war schon spannend, aber ich würde nicht sagen, dass ich es gar nicht weglegen konnte.


    𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:

    Das Buch hat mich ein bisschen an die erste Staffel von Riverdale erinnert, denn genauso wie in „One of us is lying“ geht eine Schülergruppe einem Todesfall nach und klärt ihn anstatt der Polizei auf.


    Ich fand es ist ein tolles Buch mit vielen Wendungen, Geschehnissen und Geheimnissen, das sich lohnt gelesen zu werden.

  6. Cover des Buches Die Erfindung der Flügel (ISBN: 9783442717071)
    Sue Monk Kidd

    Die Erfindung der Flügel

     (275)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Dieser Roman war für mich ganz anders (im positiven Sinne) als erwartet. Über einen recht langen Zeitraum von über 30 Jahren hinweg begleitet Sue Monk Kidd ihre beiden Protagonistinnen Sarah und Handful auf ihrem Weg hin zu einer inneren und vielleicht auch äußeren Befreiung. Sarah ist die Tochter einer Plantagenbesitzerdynastie, der im Alter von 11 Jahren die fast gleichaltrige Sklavin Handful als Kammerzofe übereignet wird. Doch Sarah stehts anders als ihre Familie zum Thema Sklaverei und so entwickelt sich eine interessante Geschichte um die Lebenswege der beiden Mädchen. 

    Auf den ersten Blick könnte man befürchten, dass der Roman zu einem schwülstigen "Weißes-Mädchen-freundet-sich-mit-Sklavenmädchen-an"-Geschichte wird. Best buddies forever sozusagen. Dem ist nicht so. Oft wird die Beziehung zwischen diesen beiden Menschen, die unterschiedlicher zum Zeitpunkt des Romanbeginns in den Südstaaten der USA in 1803 kaum angesehen werden konnten, gar nicht harmonisch oder gar gleichgestellt dargestellt. Meist gibt es Zeiten der Bewegung voneinander weg und wieder zueinander hin. Sehr wichtig ist die Entscheidung der Autorin hier stetig wechselnd die Kapitel sowohl aus Sicht der weißen Sarah als auch aus Sicht der schwarzen Handful zu erzählen. So kommt es nicht zu einem kritischen Ungleichgewicht zwischen einer "weißen Heldin" (erzählt von einer weißen Autorin) und einer (behüte) "schwarzen Geretteten". Nein, beide Mädchen- bzw. später Frauenrollen sind auf ihre Weise stark und ermächtigen sich gegen ihre eigenen Lebensumstände. Der Roman ist mitreißend geschrieben und entwickelt sich zu einem Pageturner. Ein kleines bisschen zu oft holt dabei die Autorin immer wieder dieselben Bilder hervor, um die Aspekte der Verbundenheit und Freiheit den Leser*innen aufs Brot zu schmieren. Ein wenig mehr Raum für eigene Gedankengänge hätte dem Roman noch besser zu Gesicht gestanden.

    Nichtsdestotrotz handelt es sich bei diesem Buch um eine durchaus lohnenswerte Lektüre, umso mehr als die Figur Sarah und weitere Protagonisten historisch existiert haben und man dadurch noch mehr über die amerikanische Anti-Sklaverei- und Frauenbewegung erfährt. Dies erläutert die Autorin übrigens im sehr ausführlichen und unglaublich interessanten Nachwort der mir vorliegenden Hardcover-Ausgabe des Buches. So etwas wünsche ich mir häufiger bei historisch angelehnten Texten, damit eine Einordnung nicht nur über "Wikipedia" geschehen muss.

  7. Cover des Buches Gans Ernst von Jimmy Kimmel (ISBN: 9783948230166)
    Jimmy Kimmel

    Gans Ernst von Jimmy Kimmel

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Schafft ihr es, diese schlecht gelaunte Gans zum Lachen zu bringen?, so lautet die Frage an die Kinder. Bis zur Hälfte des Kinderbuchs wird die Gans gezeigt, die einfach nicht lachen mag. Einfarbiger Hintergrund, immer dasselbe Gans-Gesicht. Auch wenn man ihr ein Huhn auf den Kopf setzt oder sich als Elch verkleidet, nichts zu machen. Der Verlag kündigt an: «einen Haufen Wortwitz, kreative Illustrationen und unkonventionelle Ideen gepackt.» Bitte wo sind die denn? Habe ich das falsche Buch vorliegen? Wenn «Pizza al (D) Ente» witzig für Dreijährige sein soll, dann habe ich etwas nicht verstanden. Das war es übrigens auch schon zum Wortwitz.


    In der Mitte gibt es einen Spiegel schau dort hinein und zieh Grimassen, «Schau aus wie eine Zwiebel», Ohrenwackeln, Zunge raus, mach Geräusche dazu usw. Und nun folgen wieder Gans-Fotos mit Großbuchstaben, das Gesicht hat sich verändert ... Lass das Kind weiter Faxen machen ... und die Gans lacht sich ganz schlapp. Ganz im Ernst, das war’s? Das Buch war wochenlang auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste. Warum eigentlich? Die Illustrationen sind einfach, immer gleich, der Hintergrund einfarbig. Der Text steht in fünf Minuten. Faxen machen kann man auch ohne das Buch; Geschwister und Eltern, Freunde zum Lachen bringen. Braucht es da ein Bilderbuch mit Spiegel in der Mitte? Ganz im Ernst, es gibt eine Menge lustiger Kinderbücher – aber das hier ist es nicht. Der Mentor Verlag gibt ein Lesealter von 3 - 6 Jahre. Das ist in Ordnung.


    Der gebürtige New Yorker Jimmy Kimmel ist gefeierter Moderator, Comedian, Show-Host und mit ganz Hollywood per Du, aber vor allem ist er liebevoller Vater von einer Tochter und einem Sohn. Sein Debüt als Kinderbuchautor und Illustrator vereint sein komödiantisches Talent mit jeder Menge väterlichem Gespür für den kindlichen Humor – und der ist ja manchmal gar nicht so weit weg von dem der Großen.

    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/rezension-gans-ernst-von-jimmy-kimmel.html


  8. Cover des Buches Dead As a Doornail (ISBN: 9780441019359)
    Charlaine Harris

    Dead As a Doornail

     (56)
    Aktuelle Rezension von: nef
    Inhalt:
    Enthält Spoiler zu den ersten Bänden der True Blood-Reihe.

    Sookie und Jason bereiten sich auf den ersten Vollmond nach Jasons Gefangenschaft vor. Keiner von beiden weiß wie gut Jason die Wandlung überstehen wird, aber sie sind halbwegs vorbereitet. Und dann ist es auch schon soweit.
    Dank Calvins Ratschläge sind die beiden halbwegs vorbereitet. Wie wird Jason sich verhalten, wenn er sich verwandelt hat?
    Doch die Sorgen sind unbegründet. Jasons Wandlung klappt und er fühlt sich danach sogar richtig wohl. Es ist eine ganz neue Erfahrung mit anderen Gestaltenwandlern durch die Wälder zu streifen.

    Die Ruhe in Bon Temps währt kurz. Erst wird eine Gestaltenwandlerin ermordet, dann wird Calvin, der Rudelführer der Werepanther aus Hotshots schwer verwundet. Ein Rudelführer der Shrevenport Werewölfe kommt mysteriös bei einem Autounfall ums Leben und zu guter Letzt wird Sam schwer verletzt als er und Sookie gerade die Bar schließen.
    Die Polizei ist ratlos und sieht keinen Zusammenhang zwischen den Überfällen, aber Sookie und ihre Freunde wissen es besser. Es werden nur Gestaltenwandler angegriffen, aber warum ausgerechnet diese?
    Sookie hat Angst um ihre Freunde und zu allem Überfluss brauchen sie jetzt auch jemanden für die Bar. Da kommt ihr Eric zu Hilfe, auch wenn Sam alles andere als begeistert ist, er braucht jemanden für die Bar und Eric hat hervorragende Barkeeper in seinem Etablissement 'Fangtasia'.
    So kommt Charles nach Bon Temps und nimmt einen neuen Platz in der Bar ein. Zwar sind die Kunden erst irritiert, aber Charles macht sich gut als Barkeeper.

    Jeder spekuliert wer der Schütze sein könnte, auch die Werepanther aus Hotshots. Sie hegen den Verdacht, dass Jason sich für seinen neuen Lebenswandel rächen will und das macht ihm schwer zu schaffen. Sookie weiß natürlich, dass Jason es nicht ist und so macht sie sich auf die Suche. Da kommt es zu einem erneuten Anschlag - auf Sookie.

    Meinung:
    Der 5. Band der True Blood-Reihe geht mehr in Richtung Krimi. Es gibt da diese Überfälle auf Werewesen, bei der eine Frau ihr Leben lassen muss und Sookie ist mitten drin. Sie will auf der einen Seite ihren Bruder beschützen und auf der anderen Seite durch ihre besondere Fähigkeit dem Angreifer auf die Schliche kommen.
    Ganz nebenbei treibt sich ein neuer Vampir in Bon Temps rum der alles andere als freundlich ist. So muss Sookie an mehreren Baustellen werkeln.
    Sie erhält natürlich Hilfe von ihren Freunden aber gerade um diese muss sie Angst haben. Und ein alter Bekannter kommt zurück: Bill.

    Die Geschichte ist dieses Mal sehr auf die Übergriffe konzentriert. Sookies Liebesleben kommt dabei zu kurz, wenn man davon absieht, dass sie sich beinahe jedem an den Hals wirft. Ich fand es sehr erfrischend, dass sie nicht ständig mit jemandem im Bett gelandet ist und ich mich so auf die Spurensuche konzentrieren konnte.
    Ihr Verhalten den verschiedenen Männern gegenüber ging mir dann aber doch ziemlich auf die Nerven. Deshalb hat mir das Buch zwar besser gefallen als der Vorgänger Dead to the World / Der Vampir, der mich liebte, aber ich war auch nicht restlos begeistert. Alles in allem war das Buch okay und ich habe den Ausflug nach Bon Temps genossen. Auch wenn einige Dinge im Buch schwer zu verdauen waren.

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