Bücher mit dem Tag "new york"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "new york" gekennzeichnet haben.

1.910 Bücher

  1. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

    (7.836)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Ich muss gestehen, dass ich City of Bones vor ein pasr Jahren schon einmal gelesen hatte aber nie weitergelesen habe. Insofern wollte ich die Reihe noch einmal als Bücherbüchsen Edition lesen.

    Ich bin großer Fan von Welten, die sowohl Magie als auch echte Bestandteile aufweisen. Daher gefällt mir der Aufbau der Welt sehr. Auch die Shadowhunter, Hexenmeister und anderen Magiewesen.

    Da ich großer Fan der Netflix Verfilmung bin, habe ich natürlich immer wieder mit der Serie verglichen. Die Umsetzung ist wirklich sehr gut. Ich mag die Personen in den Büchern sehr. Besonders die Charakterlichen Merkmale. Wobei alle noch sehr jung sind, Teenager im Endeffekt.

    Es bleibt abzuwarten wo die Reise der Chroniken der Unterwelt weitergeht aber ich bin auf jeden Fall sehr neugierig. Ab und Zu fand ich die Handlungen im Buch etwas zu schnell und es passiert zu viel hintereinander aber ich denke, dass so auch keine Tiefen entstanden sind.

    Optisch hat das Buch Clary auf dem Cover und einen schwarz weissen Farbschnitt von New York. Hier handelt es sich um die Ausgabe der Bücherbüchse.

  2. Cover des Buches Ein wenig Leben (ISBN: 9783446289666)
    Hanya Yanagihara

    Ein wenig Leben

    (661)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    Ich habe Ein wenig Leben gelesen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darüber sprechen soll.

    Mir wurde es empfohlen. Und ich weiß bis jetzt nicht, ob man das überhaupt darf. 😅 Dieses Buch ist so gut geschrieben. Und gleichzeitig so schlimm 🥺🫣

    Es gibt einem so viel. Und nimmt einem mindestens genauso viel wieder.

    Es lässt einen fühlen. Es lässt einen lieben. Es lässt einen an ganz vielen Stellen komplett zerbrechen.

    Und dann gibt es diese kleinen Momente, in denen man kurz aufatmet oder sogar schmunzeln muss. Und genau das macht es so besonders. 😊

    Im Mittelpunkt stehen vier Freunde, aber eigentlich geht es um Jude. Und Jude… tut einfach nur weh. 

    Schon früh merkt man, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Und trotzdem wächst er einem sofort ans Herz.

    Der Schreibstil ist unglaublich nah. Teilweise so nah, dass man es kaum aushält weiterzulesen. Man fühlt jeden Gedanken, jede Angst, jeden Schmerz.

    Es gibt so viele Szenen, die einfach nur grausam sind. Gewalt, Missbrauch, Selbsthass. Ich würde empfehlen, die Triggerwarnungen zu lesen. 

    Das sind Dinge, die man eigentlich nicht lesen will. Und trotzdem liest man weiter.

    Weil da immer wieder diese kleinen Momente sind 🥰 Mit Willem. Mit Harold. Mit Andy. 

    Momente, die zeigen, dass da noch Leben ist. Ein wenig Leben!

    Aber dieses Buch ist hart. Es ist gewaltsam. Es ist an vielen Stellen kaum auszuhalten.

    Es triggert. Es geht unter die Haut. Und es bleibt da! Ich habe oft geweint 🥺Ich wusste eigentlich, wie es enden wird und wollte es nicht wahrhaben. Und trotzdem fühlt sich das Ende richtig an.

    Dieses Buch ist kein „schönes“ Buch. Aber es ist ein unglaublich starkes.

    Für mich war das kein Lesen. Es war ein Durchleben!

  3. Cover des Buches City of Ashes (ISBN: 9783442486830)
    Cassandra Clare

    City of Ashes

    (4.932)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Ich muss gesehen, dass ich mich ein bisschen durch das Buch gequält habe. Es war mir an einigen Stellen zu hektisch und auch zu kindisch. Die Handlung verläuft immer sehr sehr schnell. Klassische Problematik hier auch, würde die Charaktere miteinander reden, gäbe es weniger Probleme.

    Aber nochmal geordnet, die Story von Band 2 knüpft direkt an Band 1 an. Wir haben noch alle Charaktere aus Band 1 dabei mit Clary, Jace, Simon, Alec, Magnus, Izzy & Luke. Ich liebe die Dynamik der Freunde untereinander aber man merkt hier einfach, dass es sich um ein Jugendbuch handelt.

    Ich habe einige Unterschiede zur Netflix Verfilmung festgestellt aber der größte ist die zeitliche Abfolge. Dinge passieren in anderen Abfolgen und viel schneller und hektischer.

    Mich stört es wie hier eine Handlung auf die nächste folgt und es dann sehr kurz nur angerissen wird. Ich hätte lieber etwas mehr Inhalt und weniger Hektik. Es ist dennoch ein sehr gutes Buch aber mit einigen Ups und Downs.

    Optisch hat mein Exemplar der Bücherbüchsen Farbschnitt mit dem schwarz weiß Bild. 

  4. Cover des Buches City of Glass (ISBN: 9783442490042)
    Cassandra Clare

    City of Glass

    (4.363)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Ich muss gestehen, dass mich Band 2 der City of Bones Reihe doch etwas hatte zweifeln lassen. Ich war mir nicht sicher, ob ich ein Fan der Reihe werden kann. Allerdings war Band 3 „City of Glass“ wieder sehr stark und eine schöne Ergänzung.

    Es war abwechslungsreich und auch spannend. Ich mochte es, dass die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven waren und wir so einen sehr breiten Einblick in die Welt der Schattenjäger erhalten habe.

    Ich bin doch überrascht, wie sehr sich die Bücher zu der Serie von Netflix unterscheiden. Es gibt wenig Berührungspunkte neben den logischen Aspekten & die Zeitfolge ist ganz anders.

    Ich war ein großer Fan davon, dass die Verbindung der Freundesgruppe sich immer mehr festigt und intensiver wird. Ebenso war ich schockiert, dass erst wenige Wochen vergangen sind in der ganzen Geschichte.

    Die Reihe hat viel Potenzial und erzählt eine wunderbare Geschichte von Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe. Im Sinne eines Jugendbuches.

    Optisch habe ich hier die Ausgabe der Bücherbüchse, auf dem Cover ist Alec mit seinem Bogen abgebildet und es hat einen schwarz weißen Farbschnitt.

  5. Cover des Buches Verity (ISBN: 9783423437288)
    Colleen Hoover

    Verity

    (2.313)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Rupp

    Ich weiß auch nach dem Beenden von Verity noch nicht so ganz, wie ich dieses Buch eigentlich beurteilen soll. Eines kann ich aber definitiv sagen: Es hat mich unglaublich gut unterhalten und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

    Im Mittelpunkt steht die Autorin Lowen Ashleigh, die das Angebot bekommt, die erfolgreiche Buchreihe von Verity Crawford weiterzuführen, nachdem diese selbst nicht mehr in der Lage dazu ist. Dafür zieht Lowen vorübergehend in das Haus der Familie Crawford, um Veritys Unterlagen durchzuarbeiten. Dort stößt sie auf ein Manuskript, das eigentlich nie für die Öffentlichkeit bestimmt war und plötzlich vieles in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.

    Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil. Colleen Hoover schreibt unglaublich leicht und flüssig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Dazu kommt, dass von Anfang an eine gewisse unterschwellige Spannung vorhanden ist. Es muss nicht permanent etwas Großes passieren, damit man weiterlesen möchte. Vielmehr hatte ich ständig das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt und dass hinter dem Offensichtlichen noch deutlich mehr steckt. Genau diese Atmosphäre hat dafür gesorgt, dass ich das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen habe.

    Ein großer Pluspunkt war für mich außerdem der Wechsel zwischen Lowens Erlebnissen in der Gegenwart und den Abschnitten aus Veritys Manuskript. Dadurch bekommen wir zwei vollkommen unterschiedliche Einblicke in die Geschichte und gleichzeitig entstehen immer neue Fragen. Wem kann man glauben? Was ist tatsächlich passiert? Und wie viel Wahrheit steckt überhaupt in dem, was man gerade liest? Gerade weil man Verity hauptsächlich über ihre eigenen geschriebenen Worte und Lowens Wahrnehmung kennenlernt, bleibt sie als Figur lange schwer greifbar. Ich war während des Lesens immer wieder zwiegespalten und habe meine Meinung über sie mehrfach hinterfragt.

    Lowen mochte ich grundsätzlich sehr gerne. Sie wirkt zunächst angenehm bodenständig und nachvollziehbar und war für mich eine Protagonistin, mit der ich gut durch die Geschichte gehen konnte. Gleichzeitig entwickelt sie im Laufe des Buches Verhaltensweisen, die ich zunehmend fragwürdig fand. Besonders ihre Fixierung auf Jeremy und dieses ständige Vergleichen mit Verity waren mir teilweise deutlich zu extrem. Einige ihrer Gedanken fand ich ehrlich gesagt ziemlich verstörend. Gleichzeitig passt genau das wiederum hervorragend zur gesamten Atmosphäre des Buches, denn irgendwann weiß man eigentlich bei keiner Figur mehr so richtig, was man von ihr halten soll.

    Auch Jeremy war für mich von Anfang an jemand, dem ich nicht vollständig vertrauen konnte. Ich hatte sehr früh das Gefühl, dass die Situation nicht so einfach sein kann, wie sie zunächst dargestellt wird. Gerade bei einer Geschichte, in der so stark mit Wahrheit, Wahrnehmung und unterschiedlichen Versionen von Ereignissen gespielt wird, konnte und wollte ich mich nicht darauf einlassen, eine einzelne Person einfach als glaubwürdig abzustempeln.

    Das führt allerdings auch zu meinem größten Kritikpunkt. Viele Entwicklungen und mögliche Wendungen konnte ich relativ früh erahnen. Gerade wenn eine vermeintliche Erklärung präsentiert wird, während noch ziemlich viele Seiten übrig sind, ist für mich schnell klar, dass die Geschichte noch nicht vorbei sein kann. Einige meiner Theorien haben sich deshalb zumindest teilweise in die Richtung entwickelt, die ich erwartet hatte.

    Überraschenderweise hat mir das aber kaum Spannung genommen. Statt unbedingt von jeder Wendung überrascht werden zu wollen, wollte ich vor allem wissen, ob meine Vermutungen tatsächlich stimmen oder ob Colleen Hoover mich doch noch in eine völlig andere Richtung führt. Dadurch hatte das Lesen fast etwas von einem ständigen Rätselraten.

    Die charakterliche Entwicklung finde ich dabei besonders interessant, weil sich weniger die Figuren komplett verändern als vielmehr meine Wahrnehmung von ihnen. Mit jeder neuen Information bewertet man vorherige Situationen anders und hinterfragt zunehmend die eigenen Einschätzungen. Genau darin liegt für mich eine der größten Stärken des Buches. Es spielt sehr stark damit, dass wir als Leser nur das beurteilen können, was uns die jeweiligen Figuren zeigen oder erzählen.

    Insgesamt ist Verity für mich ein psychologischer Thriller, der vor allem von seiner düsteren Atmosphäre, den unterschiedlichen Perspektiven und der permanenten Unsicherheit lebt. Manche Entwicklungen waren für mich vorhersehbarer, als ich es mir bei einem Thriller gewünscht hätte, und gerade Lowens Verhalten rund um Jeremy war mir teilweise etwas zu extrem. Trotzdem konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Es war spannend, unangenehm, stellenweise wirklich verstörend und hat mich ständig überlegen lassen, wem ich eigentlich glauben möchte.

    Und wahrscheinlich ist genau das der Punkt, der mir am meisten gefallen hat: Selbst nachdem man das Buch beendet hat, beschäftigt man sich noch damit, wie man die Figuren und das Gelesene eigentlich einordnen soll.


  6. Cover des Buches City of Lost Souls (ISBN: 9783442493258)
    Cassandra Clare

    City of Lost Souls

    (2.535)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Nachdem mich zuvor schon Band 4 der Chroniken der Unterwelt Reihe begeistert hatte, musste ich auch Band 5 „City of lost souls“ lesen und wurde definitiv nicht enttäuscht.

    In dem Buch war so viel Story drinnen, dass ich gar nicht weiß, was ich besser fand. In diesem Band wurde die Beziehung von Alec und Magnus noch einmal auf die Probe gestellt. Ebenso auch die Beziehung von Jace und Clary. Auch Simon und Izzy haben mir sehr gut gefallen. Alle Charakter beginnen über sich hinaus zu wachsen und erwachsen zu werden. Deutlich weniger kindlich als in den ersten drei Bänden.

    Auch die Spannung ist von Seite zu Seite gewachsen. Ein Highlight jagt das nächste. Ich wusste gar nicht, wie mir geschieht. Der Aufbau des Krieges um Jonathan bzw. Sebastian.

    Das Ende hat mich auch sprachlos zurückgelassen. Wie geht es weiter in New York oder auch mit Alec und Magnus. Es bleibt spannend.

    Meine Ausgabe hat Simon auf dem Cover und einen wunderschönen schwarz weißen Farbschnitt von der Bücherbüchse mit passendem Inlay. 

  7. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783442493227)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

    (2.096)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch „Clockwork Angel“ ist der erste Teil der „Chroniken der Schattenjäger“ von der Autorin Cassandra Clare und auch mein erstes Buch von ihr. Ich wollte schon seit längerer Zeit in das Schattenjäger-Universum eintauchen und habe mich für dieses Buch als Einstieg entschieden.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, flüssig und leicht zu lesen. Die fantastische Welt, die die Autorin hier kreiert hat wirkt sehr lebendig und ihr gelang es sehr gut Informationen in die Handlung einzuflechten. Sehr gefallen haben mir, wie die Hintergründe zu den Schattenjägern und den Schattenweltlern und noch vieles mehr vermittelt werden. Man wird nie mit Informationen überladen, sondern entdeckt gemeinsam mit Tessa Schritt für Schritt die Geheimnisse dieser faszinierenden Welt.

    Ebenso mochte ich die Atmosphäre im Roman und die unterschiedlichen Elemente, die die Autorin hat einfließen lassen. Das viktorianische London bildet eine tolle Kulisse und verleiht der Geschichte ihren ganz eigenen Charme. Die leicht düstere Grundstimmung zu Beginn passte gut zu den geheimnisvollen Ereignissen und wird durch Steampunk-Elemente wunderbar ergänzt. Dadurch entsteht eine abwechslungsreiche Mischung aus Urban Fantasy, historischen Einflüssen und übernatürlichen Erlebnissen.

    Die Story an sich empfand ich als sehr abwechslungsreich und sog mich schnell in ihren Bann. Neben spannenden Kämpfen erwartet einen zahlreiche Geheimnisse, überraschende Wendungen und immer neue Enthüllungen, die dafür sorgen, dass die Geschichte nicht ihre Spannung verliert. Es ergeben sich stets neue Fragen, die dafür sorgen, dass man weiterlesen möchte und auch neugierig auf die weiteren Teile der Reihe machen.

    Die Charaktere wurden von der Autorin ebenfalls sehr gut gezeichnet. Sie sind vielschichtig, glaubwürdig und entwickeln sich im Verlauf der Handlung spürbar weiter. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Tessa, die nach London reist, um ihren Bruder zu finden. Doch statt eines Wiedersehens gerät sie in Ereignisse, die ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen. Nach und nach erfährt sie, dass sie weit mehr ist als sie selbst jemals geahnt hätte. Ihre Entwicklung hat mir sehr gefallen, denn sie wächst mit jeder Herausforderung und findet immer mehr zu ihrer eigenen Stärke. Gemeinsam mit Tessa lernt man die Schattenjägern und das Londoner Institut kennen. Von ihnen stechen vor allem Will und Jem hervor, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe, auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein können. Will ist eher schwierig, er wirkt zum Teil abweisen, provozierend und tut alles dafür, dass man ihn nicht mag. Man merkt aber auch, dass sich hinter dieser Fassade ein tieferer Grund verbirgt, was ihn zu einen interessanten Charakter macht. Jem bildet zu ihm einen wunderbaren Gegenpol. Mit seiner freundlichen, ruhigen und warmherzigen Art ist er jemand, den man mögen muss. Trotzdem hat auch er seine Geheimnisse. Die Freundschaft zwischen ihm und Will mochte ich sehr gerne. Sie wirkt tief und zeugt von starken Vertraudn zwischen den beiden. Was aber Tessa mit den Schattenjägern erlebt und was es mit dem Verschwinden ihres Bruders auf sich at, das müsst ihr selbst herausfinden.

    Mir hat „Clockwork Angel“ insgesamt sehr gut gefallen. Ich mochte die Geschichte sowie die Charaktere und die verschiedenen Elemente in der Geschichte. Ich werde auf jeden Fall tiefer in das Schattenjägern-Universum eintauchen und freue mich schon auf die Folgebände. Von mir gibt es fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.


  8. Cover des Buches After forever (ISBN: 9783453428942)
    Anna Todd

    After forever

    (2.396)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    After Forever ist der vierte und für die „Grundreihe“ abschließende Teil der After-Reihe von Anna Todd. Im Mittelpunkt stehen weiterhin Tessa Young und Hardin Scott, deren Beziehung bereits in den vorherigen Bänden von zahlreichen Streitigkeiten, Trennungen und Versöhnungen geprägt war.


    Auch in diesem Band gibt es mit den beiden wieder jede Menge Drama, Emotionen und natürlich einige Momente, bei denen man sich einfach nur denkt: Warum seid ihr eigentlich so? 


    Besonders interessant ist dabei, je weiter man liest, aber die Entwicklung der beiden Hauptfiguren. 

    Tessa ist selbstbewusster geworden, erkennt  zunehmend, dass sie Hardin nicht einfach verändern kann und versucht, ihr eigenes Leben und ihre Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren. 

    Hardin hat mit seiner Vergangenheit und seinen familiären Problemen zu kämpfen und muss lernen, Verantwortung für sein Verhalten zu übernehmen und seine Wut und Eifersucht besser zu kontrollieren. 

    Dadurch wirkt die Beziehung der beiden im letzten Band etwas reifer als zuvor. Schön fand ich auch, dass man merkt, wie sie mit der Zeit immer mehr versuchen, an sich selbst und an ihrer Beziehung zu arbeiten.


    Allerdings hat das Buch auch einige Schwächen. Wie bereits in den vorherigen Teilen kommt es sehr häufig zu Streitigkeiten und Drama zwischen Tessa und Hardin. Dadurch kann die Handlung stellenweise etwas vorhersehbar wirken (und so hatte das Buch für mich auch einige Längen und zwischendurch hat sich die Geschichte etwas gezogen). Trotzdem wollte ich natürlich wissen, wie es mit den beiden ausgeht.



    Fazit:

    Insgesamt ein emotionaler Abschluss einer sehr turbulenten Reihe – mit viel Drama, Liebe, Schmerz und ganz viel Tessa & Hardin. 

    (3,5 von 5 Sternen).

  9. Cover des Buches City of Fallen Angels (ISBN: 9783442492138)
    Cassandra Clare

    City of Fallen Angels

    (3.030)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Ich muss sagen, dass ich mich bei Band 4 der Shadowhunters Reihe erst etwas gedrückt hatte weiter zu lesen, nachdem mich die Clockwork Reihe etwas ernüchternd zurückgelassen hatte.

    Dennoch war ich von Band 4 angenehm überrascht. Die Dynamik unseres New York Trupps hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Ebenen zwischen Clary und Jace war hervorragend geschrieben von Cassandra Clare. Auch die anderen Protagonisten haben sich sehr weiterentwickelt.

    Besonders haben mir die kleinen Details zur Clockwork Reihe gefallen. Wie das JG in der Zelle für Jessamine Gray. Das war wirklich genial oder auch die Details an Will und Jem. Das kam mega im Buch. Allein solche Sachen machen die Story besser.

    Thematisch unterscheidet es sich mittlerweile sehr zu der Netflix Serie, was ich aber nicht negativ finde. Es gefällt mir sogar richtig gut. Für mich war Band 4 bisher der stärkste.

    Optisch habe ich hier die Ausgabe der Bücherbüchse mit einem schönen Farbschnitt von New Yorks Skyline in Schwarz weiß mit Details. 

  10. Cover des Buches City of Heavenly Fire (ISBN: 9783442495467)
    Cassandra Clare

    City of Heavenly Fire

    (1.632)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Ich bin ganz emotional beim Ende des 6. Bandes der Shadowhunters Reihe. Es war in meinen Augen wirklich der stärkste Band der Reihe von Cassandra Clare.

    Die Emotionen, welche die Autorin in das Buch gesteckt hat sind einfach überwältigend. Zum einen ist so viel Liebe, Freude, Trauer und Schmerz in der Geschichte aber auch Glück und Heimat. Es hat sich wirklich ein wenig wie nach Hause kommen angefühlt in New York und Alicante.

    Auch der Mix mit der Vergangenheit aus der Clockwork Reihe war einfach wunderschön. Sowohl Tessa als auch Jem wieder zu sehen und von ihrer Geschichte zu lesen. 

    Das Ende der Reihe hat mich etwas mitgenommen aber es wurde dann doch noch sehr schön gelöst. Definitiv ein bittersüßer Abschied aus der Welt aber nicht aus dem Universum. Die Geschichte ist noch nicht vorbei.

    Ich kann die Reihe wirklich wärmstens empfehlen. Es hat zwar einige Längen und Tiefen aber eben auch wunderschöne Hochs, welche die Geschichte einzigartig machen.

    Meine Ausgabe der Bücherbüchse hat einen wunderschönen schwarz weiß Farbschnitt von New York. 

  11. Cover des Buches A Discovery of Witches - Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783764533342)
    Deborah Harkness

    A Discovery of Witches - Die Seelen der Nacht

    (1.271)
    Aktuelle Rezension von: Bellita

    Was für eine faszinierende Welt! Ich fand es richtig spannend, wie viele verschiedene Wesen in dieser Geschichte zusammenkommen und wie nach und nach immer mehr über die Welt der Hexen, Vampire und Dämonen ans Licht kommt. Besonders das geheimnisvolle Manuskript hat mich direkt neugierig gemacht und ich wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. 🕯️📜

    Diana als Protagonistin mochte ich ebenfalls sehr gerne. Ihre Beziehung zu ihrer eigenen Magie und ihre Vergangenheit fand ich interessant und gerade ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir gut gefallen. Auch Matthew war für mich ein Charakter, den ich unbedingt näher kennenlernen wollte. 🦇✨

    Ein kleines Problem hatte ich allerdings mit dem Erzähltempo. Gerade durch die vielen Informationen über die Geschichte und die verschiedenen Wesen gab es zwischendurch einige längere Passagen, die sich für mich etwas gezogen haben. Auch die Beziehung zwischen Diana und Matthew war mir teilweise etwas zu intensiv und schnell. 😅

    Richtig begeistert hat mich dafür das Worldbuilding. Man merkt einfach, wie detailliert diese Welt aufgebaut wurde und wie viele Geheimnisse noch darauf warten, entdeckt zu werden. Gegen Ende wurde es dann auch nochmal richtig spannend und hat mich definitiv neugierig auf die weiteren Bände gemacht. 💫

    Insgesamt ein atmosphärischer Fantasy-Read mit einem tollen Worldbuilding, Magie, verbotener Liebe und vielen Geheimnissen. Nicht perfekt, aber definitiv eine Geschichte, in deren Welt ich gerne noch tiefer eintauchen möchte. 🖤🌿


  12. Cover des Buches Extrem laut und unglaublich nah (ISBN: B005BCDUP4)
    Jonathan Safran Foer

    Extrem laut und unglaublich nah

    (1.252)
    Aktuelle Rezension von: Johann_Baier

    Nach 100 Seiten abgebrochen: die Hauptfigur ist ein 9-jähriger Junge, der altklug wie ein Erwachsener daherredet, der mehr weiß, als die meisten Erwachsenen, der aber gleichzeitig sich auf eine Suche begibt, die so unsinnig ist, dass kein 9-Jähriger das tun würde. Die ein 9-Jähriger in der Riesenstadt New York auch nicht durchführen könnte. Der Protagonist ist eine unrealistische Kunstfigur (ähnlich wie Günther-Grass-Oskar mit der Blechtrommel, der aus Protest aufhört zu wachsen). Mit einer unrealistischen Kunstfigur kann man nicht mitfühlen, sie ist kalt wie eine Science-Fiction-Comic-Figur. Sie erschien mir mehr wie ein abstraktes Fabelwesen, das mir irgendwelche Lebensweisheiten mitteilen soll, ich habe nur nicht verstanden welche.

    Bei den unrealistischen (und schwer zu lesenden) Dialogen fragte ich mich: warum sind sie da, warum soll ich sie lesen? Dialoge werden in Romanen eingesetzt, um die Handlung voranzubringen, um die Personen zu charakterisieren, um eine Atmosphäre wiederzugeben, um Konflikte zwischen den Figuren aufzuzeigen – und sie hören auf, wenn diese Ziele erreicht sind. Die Dialoge in dem Roman von Foer dienen keinem dieser Ziele. Sie hören aber trotzdem nicht auf.

    Das Buch war angekündigt als Geschichte eines Jungen, der seinen Vater beim 9/11-Anschlag verloren hat. Einen solchen Jungen lernt man aber nicht kennen. Man lernt aber nur eine unrealistische geschwätzige Kunstfigur kennen.

  13. Cover des Buches Das Rosie Projekt (ISBN: 9783944668604)
    Graeme Simsion

    Das Rosie Projekt

    (1.480)
    Aktuelle Rezension von: ninzi-jh

    »Das Rosie-Projekt« von Graeme Simsion hat mich tatsächlich sofort angesprochen und blieb bis zur letzten Seite ganz auf meiner Wellenlänge. Ich muss dazusagen, dass ich nicht die vereinfachte Variante gelesen habe, sondern die normale. Bewerten kann ich hier aber leider nur die Ausgabe in einfacher Sprache. Die normale Version hat mir sprachlich sehr gut gefallen und ich kann nur vermuten, dass durch die Vereinfachung viel von ihrem ganz speziellen Charme verloren geht.

    Erzählt wird eine sehr ungewöhnliche gewöhnliche Liebesgeschichte, denn obwohl alle möglichen Klischees bedient werden, ist dieses Buch überhaupt nicht klischeehaft. Mir gefällt, wie der Hauptcharakter eigentlich alles Erdenkliche verkehrt macht und ausgerechnet dadurch bei seiner Rosie landet, die absolut falsch und damit genau richtig für ihn ist. Er wirkt dabei echt, sehr sympathisch und schräg zugleich und hat mich stark an Dr. Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory erinnert.

    Er ist anders als andere. Auch ohne exakte Diagnose wird klar, dass er wohl irgendeine Form von Autismus hat. Trotzdem - oder gerade deshalb? - wächst er über sich selbst hinaus. Dieser Grundgedanke ist schön: Jeder ist irgendwo anders, jeder beugt sich an irgendeiner Stelle Konventionen, die eigentlich gar nicht seiner Natur entsprechen. Bei ihm muss das eben auf stärkere Art und Weise passieren. Obwohl Don »anders konfiguriert« ist, wie er es nennt, ist er in der Lage, in Liebesdingen ebenso unbeholfen zu sein, wie der Rest der Menschheit.

    Genau das hat mich berührt und wird mir in Erinnerung bleiben. Band 2 steht jetzt auf meiner Wunschliste...

  14. Cover des Buches Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (ISBN: 9783492307543)
    Joël Dicker

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

    (986)
    Aktuelle Rezension von: Maggie23

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert stammt aus der Feder des Schweizers Joël Dicker und ist 2016 bei Piper erschienen. 

    Joël Dicker legt hier einen außergewöhnlichen Roman vor.  Es geht um weit mehr als um Mord und Ermittlungen. Die Themen Liebe, Schuld, Freundschaft, Einsamkeit und Berühmtheit sind geschickt darin verwoben. 

    Die zentrale Figur ist der junge Schriftsteller Marcus Goldman, der nach seinem erfolgreichen Debüt mit einer Schreibblockade zu kämpfen hat. Die zweite wichtige Figur ist Harry Quebert, ein berühmter Schriftsteller sowie Marcus' ehemaliger Mentor und Freund. Dieser wird des Mordes an der fünfzehnjährigen Nola Kellergan beschuldigt, deren Leiche man nach vielen Jahren in seinem Garten findet. Marcus reist zu seinem Freund nach Aurora und beginnt mit eigenen Ermittlungen um seinem Freund zu helfen. 

    Im Rahmen dieser Ermittlungen kommen Verflechtungen widersprüchlicher Aussagen, Geheimnissen und Lügen zu Tage. Wie auch Marcus glaubt man als Leserin der Wahrheit näher zu kommen, nur um immer wieder festzustellen, dass man einer falschen Fährte gefolgt ist. So spannt der Autor einen enormen Spannungsbogen und hält den Leser bei der Stange. 

    Mir gefällt, wie die Geschichte zwischen verschiedenen Zeitebenen wechselt und man so die einzelnen Bausteine nach und nach zusammensetzen kann, bis sich zuletzt ein großes Ganzes ergibt, bei dem auch die Beziehungen zwischen Harry und Nola einerseits und Harry und Marcus andererseits beleuchtet und hinterfragt werden. Nicht zuletzt erfährt man wie Harrys Roman, dem er seine Berühmtheit verdankt, entstanden ist. Interessant finde ich auch, dass Marcus Goldman nicht nur ermittelt, sondern selbst auf der Suche nach seiner eigenen Wahrheit ist. 

    Fazit: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert ist mit über 700 Seiten ein recht umfangreiches Buch, das, obwohl ein Kriminalfall eine nicht unerhebliche Rolle spielt, es eher dem Genre der literarischen Erzählung angehört. Der Roman ist geschickt konstruiert und wartet mit zahlreichen Wendungen auf. Joël Dicker gelingt es durch das wohl durchdachte Pacing, strukturierte Wechsel von Spannung und Entspannung, dass der Leser emotional nicht abstumpft, immer wieder neugierig wird und Dicker damit eine enorme Spannung aufbaut. 

    Von mir eine absolute Lese-Empfehlung!

  15. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

    (744)
    Aktuelle Rezension von: jess_nixx

    Eine tolle Sammlung von Kurzgeschichten aus dem langen Leben von Magnus Bane. Es gibt viele interessante und aufschlussreiche Informationen zu Begegnungen, die in der Hauptreihe nur angeteasert werden. Besonders die ersten Geschichten waren dabei manchmal etwas ausufernd beschrieben, was mir den Lesespaß aber nicht genommen hat. Viele Geschichten sind aber überraschend witzig und haben mich öfters zum schmunzeln gebracht. Typisch Magnus halt. Er zeigt hier all seine Facetten und nicht nur seine fröhliche Seite, was ich sehr gut finde. 

    Insgesamt eine schöne Ergänzung zu den Chroniken und natürlich für alle Magnus Fans perfekt. 

  16. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

    (536)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Inhalt: Als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist, verliert er seine Mutter durch ein tragisches Unglück. Er versinkt in tiefer Trauer. Auch das Gemälde, das verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Es scheint geradezu, als würde ihn das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt ...

     

    Meinung: „Der Distelfink“ stand ein paar Monate in meinem Regal, bevor er für mich zur Urlaubslektüre wurde. Mein erster Roman von Donna Tartt, die Erwartungen waren groß.

    Leider quälte ich mich durch die über 1000 Seiten. Es war nicht so, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat, aber es war für mich sehr ermüdend zu lesen.

    Die ganze Story ist sehr düster und deprimierend. Theo verliert seine Mutter bei einem tragischen Unglück in einem New Yorker Museum. Zunächst wächst er bei der Familie (Barbour) eines Schulfreundes auf, um dann von seinem Vater nach Las Vegas geholt zu werden. Nach dessen Tod macht sich Theo wieder auf den Weg zurück nach New York und kommt schließlich bei Hobie unter. Die Hauptperson ist die ganze Zeit, obwohl teilweise in elterlicher Fürsorge, mehr oder weniger auf sich alleine gestellt. Ich habe nicht das Gefühl, dass er von irgendeiner Person geliebt wird (außer von Hobie). Alle Erwachsenen sind irgendwie „kaputt“, ja, sogar, seine Freunde (Boris!). Boris ist für mich ein Charakter, dem ich nicht einmal einen Funken Vertrauen schenke und es war eine regelrechte Qual, sein Reden, sein Tun, seine Anwesenheit „auszuhalten“. Dass Theo so viele positive Gefühle für ihn hegt, hat auch seine Sympathie geschmälert.

    Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen, da das Schicksal dieses traumatisierten Jungen nicht viel Positives für ihn übrighatte. Und wenn mal etwas Gutes passierte, tröstete ihn auch das nicht. Leider war zudem ein Großteil der Handlungen und Gefühle für mich nicht nachvollziehbar.

    Der Schreibstil war mir eindeutig zu ausufernd. Außerdem waren Theos Innenreflexionen sehr mühsam – sie enthielten schlichte Erkenntnisse, die seitenlang ausgeschlachtet wurden. Für mich eine große Verpackung mit leider wenig Inhalt.

    Außerdem konnte ich bei keiner Person eine Entwicklung feststellen. Theo und Boris verhalten sich als Kinder gleich wie als junge Erwachsene (nur dass dieses Mal Waffen im Spiel sind). Jedes Mal, wenn Boris auf der Bildfläche erschien und Theo das Blaue vom Himmel versprach, wollte ich das Buch zur Seite legen. Aber ich habe es zu Ende gelesen, weil ich mir dachte, es wird doch wohl noch etwas Aufregendes passieren. Möglicherweise mit Kitsey oder mit Pippa?

    Leider wurde ich auch hier enttäuscht. Dem guten Theo bleibt also nichts anderes übrig, als sein trübsinniges Leben weiterhin zu führen, das er im Grunde gar nicht schätzt. Die letzten Seiten sind noch einmal eine Depri-Draufgabe, falls dem Leser das Buch bis hierhin zu fröhlich war.

    Ich vergebe 2 von 5 Sternen, weil es mich absolut nicht catchen konnte, schon gar nicht mit unendlich vielen Aufzeichnungen, Anreihungen, Adjektiven, die einen Pinselstrich mit solch einer gähnenden Sorgfalt ins Rampenlicht stellen, wo Welten aufeinandertreffen, die gar keine Welten sind (steht so oder so ähnlich ziemlich am Ende des Buches), wo man sich sein Herz nicht aussuchen kann, genauso wenig wie sein eigenes Ich und man am besten gar nicht geboren worden wäre und sowieso immer die falschen Menschen und Nichtmenschen brutal aus dem Leben, das ja gar nicht lebenswert, sondern „nur“ katastrophal ist, gerissen werden, anstatt die Bösen, die aber in Wahrheit gar nicht böse sind, weil es gibt ja in diesem Sinne kein Gut und kein Böse, und warum macht man sich darüber überhaupt Gedanken?

    Ja. Genau das fragte ich mich beim Lesen auch manchmal.

  17. Cover des Buches Der große Gatsby (ISBN: 9783649640950)
    F. Scott Fitzgerald

    Der große Gatsby

    (1.229)
    Aktuelle Rezension von: Sven_Langner

    Dieser Klassiker beschreibt mit einer großartigen Message das New York der 20er Jahre, den American Dream und das Thema Oberflächlichkeit. Die Figuren sind super ausgearbeitet und entwickeln sich prima. Die Story selber bietet viele Elemente und zeigt, dass Klassiker überhaupt nicht langweilig sind. Eine klare Empfehlung . 



  18. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783644220416)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

    (2.848)
    Aktuelle Rezension von: PrettyDark

    Der Albtraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment in Miami. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet …

    Du kommst nach Hause, alles wirkt normal… bis es das eben nicht mehr ist. Genau so beginnt dieser Thriller und zog mich direkt in einen Albtraum. Zwölf Jahre nach einer brutalen Vergewaltigung ist C.J. Townsend inzwischen erfolgreiche Staatsanwältin in Florida. Als der Serienkiller „Cupido“ sein Unwesen treibt und ein Verdächtiger vor Gericht landet, erkennt C.J., dass es der Mann ist, der ihr eigenes Leben fast zerstört hätte. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Gerechtigkeit, sondern um eine persönliche Abrechnung.

    🔪 extrem packender, brutaler Einstieg mit Sogwirkung

    🔪 der Täter ist relativ früh klar, der Fokus liegt auf dem Gerichtsdrama

    🔪 viele juristische Details statt klassischem Nervenkitzel

    🔪 kurze Kapitel sorgen für schnellen Lesefluss

    🔪 moralisch fragwürdige Entscheidungen der Protagonistin

    Was hier wirklich funktioniert, ist der emotionale Konflikt. Die Frage, wie weit man gehen darf, um Gerechtigkeit zu erzwingen, hat echtes Potenzial und sorgt für einige spannende Momente im Gerichtssaal. Der Einstieg beginnt mit einem ordentlichen Knall und macht klar, dass dies nichts für Zartbesaitete wird. Aber danach zieht sich die Story leider und statt Thrill gibt es Zuständigkeitsgerangel, FBI-Ego-Kämpfe und gefühlt ein halbes Jurastudium. C.J. selbst ist dabei auch schwierig. Zwischen Selbstjustiz-Fantasien und fragwürdigen Entscheidungen fragt man sich öfter, ob sie wirklich auf der richtigen Seite steht. Der Twist am Ende war ziemlich konstruiert und ein Stück weit vorhersehbar. Schade, denn da wäre mehr drin gewesen.

    Ein Thriller mit starkem Anfang und spannendem moralischen Kern, der sich aber im Mittelteil verzettelt und am Ende zu bequem löst. Gute Idee, durchwachsene Umsetzung.

  19. Cover des Buches Calendar Girl - Berührt (Calendar Girl Quartal 2) (ISBN: 9783548288857)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Berührt (Calendar Girl Quartal 2)

    (665)
    Aktuelle Rezension von: Chrissi_liebt

    In den Frühlingsmonaten April, Mai und Jun hängt Mias Herz noch an ihrem letzten Kunden. Und das obwohl der neue Kunde ein unfassbar gutaussehender Baseballspieler ist. Wie auch in dem vorherigen Band hing ich an den Lippen von Mia Saunders, der Erzählerin - dem Calendar Girl. Jeden Monat steht Mia vor neuen Herausforderungen und manchmal wünscht man sich, dass der Monate nie enden würde. Optisch ist das Cover wie das letzte  Band wunderschön gestaltet. Ich freue mich bereites auf die Sommermonate und die neuen Männer in Mias Leben. Ich bin froh, dass diese Serie aus mehreren Teilen besteht.

  20. Cover des Buches Am Ende sterben wir sowieso (Todesboten #2) (ISBN: 9783038800750)
    Adam Silvera

    Am Ende sterben wir sowieso (Todesboten #2)

    (402)
    Aktuelle Rezension von: Candeexix

    Die Geschichte war emotional, spannend und hat mich bis zum Ende mitgenommen. Besonders gut fand ich das offene und traurige Ende. Es hat sich eben nicht alles zum Guten gewendet, wie es in vielen Büchern am Ende oft der Fall ist – und genau das fand ich hier passend und ehrlich. Das Ende hat noch länger bei mir nachgehallt. 🥹📖


  21. Cover des Buches Westwell - Heavy & Light (ISBN: 9783736317628)
    Lena Kiefer

    Westwell - Heavy & Light

    (835)
    Aktuelle Rezension von: bookniine6

    „Westwell - Heavy & Cold“ von Lena Kiefer ist Band 1 der Westwell-Reihe und wird aus der Ich-Perspektive von Helena und Jessiah erzählt. 


    Es war ein spannender Reihenauftakt, der mich direkt in seinen Bann gezogen hat, jedoch noch Luft nach oben lies. Die Geschichte hatte viele fesselnde Momente und durch den fiesen Cliffhanger am Ende möchte man am liebsten sofort weiterlesen. 😭


    Besonders gut gefallen hat mir die Chemie zwischen den Protagonisten. Das Enemies-to-Lovers-Feeling wurde richtig gut umgesetzt und die Dynamik zwischen den beiden war einfach spannend zu verfolgen.


    Ein starker Auftakt, der definitiv Lust auf Band 2 macht. 🤍


  22. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    (633)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

    Der Schreibstil ist interessant und packend ab der ersten Seite. Im Verlauf der Geschichte werden mehrere Charaktere begleitet, man muss etwas bei der Sache sein, um jeweils die Hintergründe und Beziehungen untereinander präsent zu haben. Dafür erfährt man aber viel über die Motive der jeweiligen Personen.

    Häppchenweise erfährt man mehr über die wahren Motive von Freemee, wenige Fragen werden beantwortet, viele neue tauchen auf. Die Spannung hält sich über das ganze Buch.

    Das Thema ist hochaktuell und nicht weniger beängstigend. Dass Grosskonzerne unsere Daten munter sammeln, verwerten und verkaufen ist ja bekannt. Auch dass sie uns entsprechend manipulieren (können). Hier dann zu lesen, was alles daraus resultieren kann, ist erschreckend.

    Zero agiert als Organisation im Hintergrund, welche die Menschen auf die Wichtigkeit ihrer Privatsphäre aufmerksam machen will.

    Äusserst realitätsnah, erschreckend und spannend!

  23. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783596523344)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

    (927)
    Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgit

    Ein Road Movie zum Lesen, heute würde man sagen: ein Travel Vlog zum lesen. Die Autorin ist auf jeden Fall sympathisch, sie macht eine Reise, wie viele von uns sie (in ihren Träumen) unternehmen möchten und lässt uns an ihren Erlebnissen und Gedanken Teil haben. Sie findet sich selbst, und viele neue Freunde. Unterhaltsam

  24. Cover des Buches Lektüre Kopiervorlagen: Jerome D. Salinger, Der Fänger im Roggen / Catcher in the Rye (ISBN: 9783637002388)
    J. D. Salinger

    Lektüre Kopiervorlagen: Jerome D. Salinger, Der Fänger im Roggen / Catcher in the Rye

    (1.569)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    "Sie hatte eine angenehme Stimme. Vor allem für Telefongespräche geeignet. Sie hätte immer ein gottverdammtes Telefon mit sich herumtragen sollen."

    Seit ich auf Amazon.de Rezensionen schreibe, habe ich mich immer bemüht alle Kritikpunkte und Ansätze zu einem Buch in meine Besprechungen mit einfließen zu lassen. Nicht um mich lieb Kind zu machen, sondern weil die Summe aller Meinungen der Spiegel eines jeden Buches ist, ob sie nun zutreffen oder nicht.

    Bei jedem Buch, das der amerikanische Schriftsteller J.D. Salinger geschrieben hat (es sind genau 4), fällt mir diese Taktik jedoch sehr schwer. Ich liebe seine Bücher und doch möchte ich nicht ausschließen, dass sie für manche eine eher unbeeindruckende Erfahrung darstellen können, auch wenn ich jedem ans Herz legen möchte, sie zu lesen. Mich haben diese Bücher verändert. Ich kann sie immer wieder lesen, ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert und gepackt, gehe immer wieder durch diese Prosa, die ganz ohne Manierismen und fast ohne Sorgfalt auskommt, mit einem Gefühl, als wäre alles, was dort geschrieben steht, ein Geschehen irgendwo zwischen Leben und Kunst, eine nahe und doch zugleich sehr literarische Erfahrung. Auf der Höhe der Literatur und doch in vielen Untiefen.

    Der Fänger im Roggen ist nun ein ganz besonderes Werk und ich weiß nicht, ob ich es hinkriege, darüber etwas Gescheites zu schreiben. Ich bin mal wieder, nach der 4ten Lektüre, überrascht, wie schnell dieser Roman doch vorbeigeht und wie viel (in den Zwischenräumen) und zugleich wenig (an der Oberfläche) darin passiert. Doch am meisten hat mich wieder einmal die unglaubliche Nähe, die Aufrichtigkeit und Authentizität, die Empathie und der plötzliche Witz dieses Buches begeistert. Ich frage mich wie immer: Wer traut sich wirklich, so ein Buch zu schreiben, wie "Catcher in the rye" eines ist? So wahr und doch (oder deswegen) so gegen den Strom.
    Eine Bekannte, der ich das Buch zu Lesen gab, meinte Holden wäre ein Außenseiter, ein Verrückter gar, ein Nihilist, ein Abgedrehter. Ich bin nicht der Ansicht. Ich glaube Holden geht einfach an der Welt kaputt (und ist nebenbei sehr viel gesünder als die meisten von uns). Aber er geht eben nicht spektakulär kaputt. Überhaupt ist nichts in diesem Buch spektakulär, äußerlich. Es ist alles ganz einfach - und doch so kompliziert. Und Salinger schafft es, dies auf den Punkt zu bringen - er hat ein wundervolles Buch darüber geschrieben, mit einer der besten, in seinen Empfindungen wirklich nachzuempfindenden Figur, die je auf den Leser losgelassen wurde. Wer glaubt, dass Kunst nicht das Leben abbilden könne, weil sie idealisiert, trickst, glättet, der sollte den Fänger im Roggen lesen.

    "Aber wenn man am Leben bleiben will, muss man eben dieses Zeug mitmachen."

    Ein Buch das sagt: Take it or leave it und das doch im Geheimen weiß: So einfach ist es nicht. Viele Leute sehen in Holden gerne einen klassischen Antihelden (aber Held und Antiheld sind Konstruktionen der Kunst und damit wird man Holden nicht gerecht) oder einen sehr sprunghaften, sonderbaren Kerl. Aber werden wir nicht alle von denselben Dingen wie er umgetrieben? Spontane Abneigung, Verlorenheit, Daseinsjammer und oft dieses Gefühl der Oberflächlichkeit, als hätte man sich in einer Welt der Schemata und Konventionen verlaufen, aus denen stets nur das immer gleiche, beschränkte erwächst – wo man selbst doch nur ein bisschen etwas Wahres haben will? Salinger hat sich getraut diese Emotionen und Ideen am Beispiel eines Heranwachsenden wunderbar zu durchleuchten, das ganze Problem, mit der Welt klarzukommen, mit den Menschen, die alle so verschieden sind und die doch alle in einer Gleichung zusammenkommen sollen, die man Zusammenleben nennt.

    Und doch ist Der Fänger im Roggen kein Manifest, keine psychologische Studie und Holden ist kein Ankläger, keine Thomas Bernhard Figur, keiner, der es sich in seiner Opposition leicht macht. Nein, auch er sucht nur seinen Platz in dem Ganzen und hält sich selbst für reichlich schwierig. Dabei zeigt sich gerade an seinem Beispiel, wie schwierig es ist, man selbst zu sein, wenn dieses selbst sich fast nirgendwo mit der Umwelt deckt und sich nicht in eine maßgeschneiderte Existenz begeben will.
    Dies alles und noch mehr, verteilt und oft unscheinbar, steckt in diesem Buch.

    Mancher mag meinen, es sei ein bloßer Kniff aus Stilmitteln und Vulgärsprache, wie Salinger Holden reden lässt und das sei das ganze Revolutionäre an diesem Buch. Weit gefehlt - weiter geht kaum mehr. Wer den Fänger im Roggen auf diese Dinge festmacht, wird ein großartiges Buch versäumen. Denn all diese sprachlichen Kleinigkeiten - wenn man genau hinhört, nachfühlt, sind es Signale der Seele, wie auch wir selbst sie für einen Moment oft spüren. Dinge, die einen umhauen. Die einen wütend machen. Die einen abrutschen lassen in eine plötzlich Melancholie oder Abgewandtheit. Die einen euphorisch machen oder einen irgendwie seltsam beruhigen oder gar glücklich machen. Dinge, die uns eben umtreiben, weil wir in einer Welt leben, die ständig mit uns kommuniziert und unser Selbst auch ausmacht. All das hat Salinger seiner Figur eingegeben und wenn man dies beim Lesen bedenkt, ist es wahrlich umwerfend, das er dieses Buch überhaupt geschrieben hat. Vor allem, dass er es geschrieben hat, ohne es zu kommentieren, ohne in irgendeiner Weise in Rhetorik oder Abhandlung oder Essayistik zu verfallen.

    Bei allem was ich sage, möchte ich dennoch nicht verhehlen, dass dieses Buch kein Wegweiser ist oder eine wirkliche Philosophie vertritt. Holden ist nicht Salinger und selbst wenn, dann ist Holden kein Prophet. Er ist ein Mensch, ein Teenager, wie tausend andere und er spricht mit der Stimme eines solchen und nur damit. Und das, diese einfache Tatsache, macht dieses Buch letztlich (und allein schon) so lesenswert. Nichts türmt sich darüber auf, keine unterschwellige philosophische Strömung hat dieses Werk aufgeschüttet. Es ist ein Werk, das einfach erzählen will, wie das so ist, das Problem mit dem Leben, mit der Schule, mit den Mädchen, mit der Freude, mit der Liebe, mit der Angst, mit dem Glück. Man kann Salinger nur dankbar sein, dass er es geschrieben hat. Für mich und vielleicht nur für mich, ist der Fänger im Roggen eines der schönsten und eindrucksvollsten Werke, die je zwischen zwei Buchdeckeln veröffentlicht wurden. So konzentrierte Erzählkunst und doch ist es ist kein großer, erlesener Roman - es ist viel mehr als das, viel näher am Leben. Es ist Literatur, im besten Sinne.

    Zuletzt zur Übersetzung: Übersetzungen sind immer so eine Sache. Ich glaube nicht, dass man Den Fänger im Roggen im Original lesen muss, auch wenn das wiederum eine ganz besondere Erfahrung ist. Die neue Übersetzung von Schönfeld finde ich auch okay, wobei mir die von Böll besser gefällt, wenn sie auch anfangs etwas verstellt wirkt. Aber in dieser Übersetzung habe ich mehr das Gefühl, dass das Werk wirklich in die deutsche Sprache übersetzt wurde und ihren Ansprüchen, ihrer Art gerecht wurde, während Schönfelds Übersetzung mehr ein Versuch ist, die Legerheit und Eigenheit der englischen Version auch im Deutschen erreichbar zu machen (aber es ist nun mal das Problem, dass diese Art im Englischen total gut kommt, mit ihrer Knappheit etc., aber im Deutschen etwas zu BAM-mäßig klingt). Sind eben zwei Konzepte, die man beide nicht aburteilen sollte.

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