Bücher mit dem Tag "nexus"
4 Bücher
- Leigh Bardugo
Das neunte Haus
(462)Aktuelle Rezension von: ssp293Der Roman hat mir gut gefallen. Die Handlung ist spannend und der Plot insgesamt schlüssig aufgebaut. Die häufigen Wechsel zwischen den Zeitebenen erforderten allerdings erhöhte Aufmerksamkeit und wirkten gelegentlich etwas fordernd. Dennoch überzeugt die Geschichte durch Atmosphäre und stimmige Entwicklungen.
- Yuval Noah Harari
NEXUS
(22)Aktuelle Rezension von: Burkhard_HankeYuval Noah Harari schafft es, große Fragen der Gegenwart und Zukunft so zu erzählen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Nexus liest sich spannend wie ein Krimi, liefert faktenreiche Analysen wie ein Sachbuch und wirkt zugleich beklemmend wie ein Thriller. Ein Werk, das gleichermaßen fesselt, aufrüttelt und nachdenklich macht – Pflichtlektüre für alle, die unsere Welt verstehen wollen.
- Anthony Horowitz
Die fünf Tore 1 - Todeskreis
(199)Aktuelle Rezension von: BuecherDiebindies ist mein erstes Buch des Autors gewesen, welches ich gelesen habe. Aktuell befinde ich mich tief im Grusel und Thriller Fieber und fand dieses Buch sehr passend, dies ein Thriller für Jugendliche ist. Ich war sehr gespannt was mich den erwarten würde.
Die Handlung der Geschichte ist leicht verfolgbar und einfach geschrieben. Die Seiten flogen nur so an einem vorüber, was zunächst harmlos mit einer dezenten Spur von Magie begann entwickelte sich schnell zu einer Hetzjagd, vielen Geheimnissen und uralten Kräften.
Ich finde der Autor hat Matts kindliche Art gut rübergebracht, viele Überlegungen und Gedankengänge glichen die eines Kindes. Auch die Handlung des Buches ließ sich gut nachvollziehen. Was ich persönlich nicht so gut fand, waren die plötzlichen Tode der Leute, welche Matt helfen wollen. Ich kann nachvollziehen dass diese nötig waren um Ihn in diese verfluchten Dorf zu halten, doch ergab es am Anfang nicht wirklich Sinn. Vielleicht lag es auch an der Art und Weise wie diese Szene geschrieben wurden.
Etwas zu undeutlich wurde meiner Meinung nach Matts Kraft und die Rolle der 5 in der Geschichte beschrieben. Vielleicht schafft hier der zweite Teil Klarheit.
auch hat mir nicht so gut gefallen, dass die Rolle der Alten zwar beschrieben wurde, jedoch hätte ich mir hier persönlich mehr Hintergrundwissen gewünscht, was ich der Altersgruppe des Buches zuschreibe.
Daher kann ich dem Buch guten Gewissens die 5 Sterne geben, denn für jüngere Leser mag es doch voller Grusel und leicht zu verstehen geschrieben sein.
Nicht zu vergessen ist ebenso der gut geschriebene Trockene Humor den man an manchen Stellen finden, das hat mir persönlich besonders gut gefallen.
- Ramez Naam
Nexus
(7)Aktuelle Rezension von: DianaERamez Naam – Nexus
Der junge Programmierer Kaden entwickelt mit seinen Freunden die Droge Nexus weiter. Sie ist eine Möglichkeit, sich mit dem Internet oder anderen Gehirnen zu verbinden, was wiederum eine höhere Leistungsfähigkeit der Gehirnfunktion möglich macht. Auch das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt.
Als bei einer Session die Ermittlerin Sam auftaucht und sich in die Gemeinschaft einschleust, zeigt sich aber schnell, dass Nexus weitaus gefährlicher ist als vermutet. Die Droge schafft es, Menschen komplett zu unterwerfen.
Die Regierung will den Handel mit Nexus unterdrücken und sie zwingt Kaden Lane dazu, sich undercover einer Wissenschaftlerin zu nähern und für sie zu arbeiten. Allerdings ist sie weitaus mächtiger als gedacht und für Kaden und Sam beginnt ein Überlebenskampf, den nur der Intelligentere gewinnen kann.
Ich habe noch kein Buch des Autoren gelesen, war aber neugierig auf diesen Hightech-Thriller.
Der Autor hat einen guten, aber durchaus sehr ausschweifenden Erzählstil. An einigen Stellen ist das auch nötig um das Wesen von Nexus zu erkennen und in seiner Bandbreite zu verstehen.
Gleich auf den ersten 100 Seiten werden sehr viele Charaktere vorgestellt, aufgebaut und detailliert beschrieben. Nicht alle davon werden in diesem Buch wichtig werden. Leider führte die Vielzahl dazu, dass ich mich kaum an Namen erinnern oder ihre Funktion im Buch durchschauen konnte.
Im Laufe der Geschichte wurde es dann aber besser.
Der Actionanteil ist sehr hoch, dazu wird es sehr wissenschaftlich, aber so, dass ich als Laie dennoch mitkommen konnte und mir vorstellen konnte, das Nexus sowohl etwas arg gefährliches aber auch bereichenderes im Leben sein könnte.
Wie jede Droge macht diese süchtig. Süchtig nach dem Gemeinschaftsgefühl, süchtig nach mehr Wissen, süchtig nach Verbundenheit. Wenn man isoliert wird und plötzlich alleine in seinem Kopf ist, fremdgesteuert wird oder alle Erinnerungen offen vor dem Gegner liegen, ist das nicht nur einsam sondern auch gefährlich und höchst beklemmend.
Kombiniert wird Nexus mit verschiedenen Apps, die auch die körperliche Leistungsfähigkeit steigern, Emotionen unterdrücken können oder man plötzlich zu einem Karate-Champion wird.
Ich will gar nicht mal so sehr auf Kaden eingehen, die Leserschaft sollte ihn auf seine Weise kennenlernen. Nur so viel, die Figur war durchaus interessant und mir gefiel, dass er mit Nexus die Welt zum besseren verändern möchte. Er beschützt seine Freunde, muss aber erkennen, dass nicht jeder ihm wohl gesonnen ist. Ich empfand seine Weiterentwicklung als interessant und konnte mit ihm mitfühlen.
Die verschiedenen Schauplätze sind zahlreich, aber detailliert ausgearbeitet. So konnte ich mich besser in die Geschichte fallen lassen.
Der Hightech-Thriller, der eine düstere Zukunft schreibt, hat mir gut gefallen. Schade fand ich, dass wir am Anfang mit so vielen Figuren konfrontiert wurden, sodass ich kaum Zeit hatte, zu unterscheiden, wer wichtig bzw an dieser Stelle unwichtig für den Fortgang der Geschichte war. Die Grundidee gefiel mir gut. Auch die wissenschaftlichen Details wurden zumeist gut in die Geschichte integriert und für den Laien gut erklärt. Allerdings ist der Thriller sehr komplex und wer leichtere Kost bevorzugt, könnte schnell überfordert werden. Durchaus spannend und mit einem guten Tempo versehen, dennoch hätte eine Straffung bestimmter Szenen vermutlich noch mehr Spannung herausholen können.
Ich habe den Thriller, eingelesen von Uve Teschner gern gehört. Der Sprecher ist ein Meister seines Fachs und bringt Spannung, eine gute Emotionalität und ein gutes Tempo in die Geschichte ein. Das ungekürzte Hörbuch hat eine Laufzeit von 15 Stunden und 10 Minuten. Herr Teschner haucht den Figuren Leben ein und macht sie nahbarer.
Das Cover ist hübsch, mir gefällt die Klarheit und die wenigen Details.
Fazit: spannender High-Tech-Thriller mit ein paar Anlaufschwierigkeiten. Knappe 4 Sterne.



