Bücher mit dem Tag "nicholas"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nicholas" gekennzeichnet haben.

70 Bücher

  1. Cover des Buches Grischa - Eisige Wellen (ISBN: 9783551582966)
    Leigh Bardugo

    Grischa - Eisige Wellen

     (837)
    Aktuelle Rezension von: Hannicake

    Die Bedrohung durch den Dunkeln und damit auch Alinas Abenteuer geht weiter. Tauche ein in die nun bekannte Welt rund um Ravka und begleite Alina, Mal und viele andere, die sich Gefahren stellen müssen.

    Diese Geschichte hält sich nicht viel mit Beschreibungen oder dergleichen auf, sondern ziemlich schnell geschehen wieder viele Ereignisse und die Handlung nimmt ihren Lauf. Teilweise hatte ich das Gefühl, die Geschehnisse überschlagen sich, aber es passte zu der jeweiligen Situation und hat Spannung erzeugt. Man hat gespürt, wie überfordert und machtlos sich Alina in diesen Momenten teilweise gefühlt hat. Ihre Emotionen kamen gut und authentisch rüber und man konnte mit ihr mitfiebern.

    Zwischendurch gab es Szenen oder Kapitel, in denen die Handlungsdichte geringer und es somit etwas ruhiger war. Diese Stellen war zum Runterkommen und zum Verarbeiten der vorangegangen Ereignisse vorteilhaft und haben eine gute Balance hergestellt. Und natürlich wird es zwischendurch immer wieder dramatischer und die Spannung ebbt nie ganz ab, sie steigert sich sogar und entlädt sich mit einem riesigen Knall.

    Besonders schön finde ich, wie die Autorin mit ihrem Schreibstil spielt. Sie passt ihn an die jeweilige Situation an, sodass die Szenen teilweise noch dramatischer werden, man Alinas Verwirrung spürt oder wir das Gefühl haben können, durch ihre Augen, wenn sie sich entspannt fühlt, die Gegend zu betrachten. Eine Vorstellung von der düsteren Welt (auch Szenen voller Gewalt werden zum Teil beschreiben), die aber auch durch Freundschaft, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft erleuchtet werden kann, bekommen wir definitiv, denn der Schreibstil ist bild- und wortgewaltig.

    Begleiten dürfen wir wieder Alina und Mal. Auf beide wartet eine abenteuerliche und teils auch gefährliche Zeit. Mal ist mir immer mehr ans Herz gewachsen. Er hat einen tollen Charakter und ist zumeist (auch gute Personen dürfen Fehler machen) für Alina da und versucht sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, wenn sie nicht mehr sie selbst zu sein scheint. Alina muss in diesem Band erfahren, wie Macht einen verändern kann - und das nicht immer nur zum Guten. Zugleich trägt sie eine hohe Verantwortung und muss stets schauen, wem sie vertrauen kann und wem nicht.
    Die Charakterzeichnung ist wieder sehr gut gelungen und sie alle wirken authentisch und individuell.

    Auch in diesem Band ist wieder eine Karte, die jedoch abgeändert ist. Das hängt mit den Ereignissen des ersten Bands zusammen und damit, wo sich Alina aufhält. Diese liebevolle Gestaltung verhilft einerseits zu einem leichteren Verständnis, da man so besser nachvollziehen kann, wo sich die Charaktere gerade befinden oder die jeweilige Handlung stattfindet oder von wo aus Gefahr drohen oder Hilfe kommen kann, zugleich sorgt es dafür, dass man noch mehr das Gefühl hat, dass eine einzigartige Welt mit vielen Details und einer umfassenden Planung geschaffen wurde.
    Und falls man doch einmal mit dem Orten oder Personen durcheinanderkommt oder sich unsicher ist, kann man unkompliziert im Glossar am Ende des Buches nachschlagen, ohne sich groß zu spoilern.

    Es findet weiterhin Worldbuilding statt - wir lernen neue Orte und insbesondere auch die Materialki besser kennen, die im ersten Band noch etwas unscheinbar wirkten. Es ist schön, dass man hier immer etwas mehr von der Welt entdeckt und das Gefühl hat, nicht auf der Stelle zu stehen und schon alles zu wissen, sondern sich neu überraschen zu lassen.

    Es ist kein typischer zweiter Band, sondern einer, der viel Spannung beinhaltet und auf jeden Fall mit Band Eins mithalten kann, wenn er nicht sogar besser ist. Wenn euch der erste Teil gefallen hat, kann ich euch nur empfehlen, auch diesen zu lesen - es lohnt sich.

  2. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (903)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    "Die Teerose" habe ich vor vielen Jahren bereits mit großer Begeisterung gelesen. Nun lese ich gerade Bücher, die mir besonders gut gefallen haben. 

    Noch immer konnte der Roman mich ab der ersten Seite fesseln. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und leicht zu lesen. Die Protagonisten habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen. 

    Ich empfehle diesen Roman sehr gerne und vergebe 4 Sterne. 

    Einen Punkt ziehe ich ab, da mir die Schicksalsschläge und Zufälle etwas zuviel waren. Da wäre für mich weniger mehr gewesen. 



  3. Cover des Buches Wie ein einziger Tag (ISBN: 9783453408708)
    Nicholas Sparks

    Wie ein einziger Tag

     (2.401)
    Aktuelle Rezension von: SarahWants2Read

    Worum geht es?: Sie sind siebzehn und verlieben sich auf den ersten Blick ineinander. Einen wunderschönen, scheinbar endlosen Sommer haben Allie und Noah gemeinsam. Dann muss Allie mit ihrer Familie den verträumten Urlaubsort verlassen - und verschwindet aus Noahs Leben. Vierzehn Jahre lang hört er nichts mehr von ihr. Und obwohl er sie verloren geben muss, kann er sich doch nie mehr neu binden. Bis Ally eines Tages plötzlich wieder vor ihm steht: Sie ist mit einem erfolgreichen Anwalt verlobt, aber bevor es zur Hochzeit kommt, will sie noch einmal den Mann sehen, den sie nie vergessen konnte... 

    Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Erzähler- und aus der Ich-Perspektive erzählt. Für mich war das einerseits etwas verwirrend, aber ich kam erstaunlich gut damit klar. Im Nachhinein betrachtet, hat es der ganzen Handlung sogar mehr Pep verliehen. Gerade das letzte Kapitel ist sehr emotional geschrieben und ich musste mit den Tränen kämpfen.

    Die Hauptfiguren: Noah ist ein Poet und lebt in den Tag hinein, als er nach vielen Jahren Allie wieder trifft. Er hat Allie nie vergessen und möchte um sie kämpfen.

    Allie ist die perfekte Vorzeigetochter und muss sich zwischen ihrer Jugendliebe Noah und ihrem Verlobten Lon entscheiden.

    Die Liebesgeschichte der Beiden wird in unterschiedlichen Zeitspannen erzählt, was mir sehr gut gefallen hat

    Endfazit: Wer Bücher von Nicholas Sparks liebt, der sollte dieses unbedingt lesen. Anfangs dachte ich die Geschichte sei mit den etwas über 200 Seiten zu kurz, aber es fehlt überhaupt nichts. Die unterschiedlichen Zeitspannen wurden super erzählt und gerade zum Ende hin wurde es so emotional, dass ich mein Taschentuch zücken musste. Für mich ist es eines der stärksten Bücher von Nicholas Sparks. Absolute Leseempfehlung!

    Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.

  4. Cover des Buches Prince of Passion – Nicholas (ISBN: 9783499273919)
    Emma Chase

    Prince of Passion – Nicholas

     (354)
    Aktuelle Rezension von: zeilenzumverlieben

    Emma Chase erschafft mit der Princes of Passion Reihe eine eigene Welt der Royals. Ich mag royal angehauchte Geschichten sehr gerne und musste mir die Reihe daher zulegen. Ich habe Band 1 schnell durchgelesen gehabt und fand es ingesamt ein gutes Buch.

    Ich mochte das Zusammenspiel der Protagonisten und freue mich die anderen Handelnden in den nächsten Bänden besser kennen zu lernen. Nicholas hat Bookboyfriend-Potenzial, auch wenn er meiner Meinung nach an der einen oder anderen Stelle hätte anders handeln können. Olivia mochte ich zu Beginn absolut gerne, einfach weil Sie sich nicht hat unterkriegen lassen und dem Prinzen die Stirn geboten hat. Zwischendurch war ich jedoch kurz genervt von ihr, da ich das Gefühl hatte, dass sie das alles viel zu locker sieht und es für mich etwas unrealistisch war.

    Die Handlung ist gut umgesetzt, jedoch sollte inem vor dem lesen klar sein, dass der Plot-Twist hinter der Story keineswegs neu ist.

  5. Cover des Buches Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken (ISBN: 9783548287553)
    Jenny Milchman

    Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht

    Dieses Buch hat mir gut gefallen und es hat mich gut unterhalten. Es war spannend bis zum Ende und wartete dann doch noch mit einer Überraschung auf, die ich nicht mehr erwartet hatte. Im Prinzip waren es sogar zwei. Des Rätsels Lösung kommt schon etwa in der Mitte des Buches, aber das stört überhaupt nicht, denn trotzdem bleibt es spannend und ist auch weiterhin nicht absehbar, was noch so alles passieren wird.

    Gut gefallen hat mir der Schreibstil der mir bisher unbekannten Autorin. Jenny Milchman schreibt so, dass man den eiskalten Wind dieser rauen Sturmnacht in den Adirondack Mountains regelrecht spürt. Auch wenn man bei 30 Grad auf dem Balkon sitzt. Das fand ich toll, so in die Geschichte gezogen werden, das spricht für einen Schriftsteller. Man leidet mit der Hauptfigur Sandra und ihrer Tochter Ivy mit, die zu Geiseln im eigenen Haus werden. Und nach und nach schälen sich die Geheimnisse von Sandras Vergangenheit heraus und werden wieder zur Gegenwart.

    Ich fand das Buch spannend und habe es dank Feiertag in einem Rutsch durchgelesen.

     

  6. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst (ISBN: 9783570400005)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst

     (611)
    Aktuelle Rezension von: irishlady

    Der Unsterbliche Alchemyst - Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - reiht sich in die Reihe der Harry Potter Bücher ein. Unterhaltsam, verständlich und spannend erzählt Michael Scott die Geschichte rund um Nicholas Flamel. 

    Hauptprotagonisten sind aber Josh und Sophie. Die 15jährige Zwillinge leben in San Francisco und arbeiten um ihr Taschengeld aufzubessern in einer Buchhandlung und einem Café. Eines Tages müssen sie zusehen wie die Buchhandlung überfallen wird. Es stellt sich heraus, dass der Besitzer Nicholas Flamel ist und dass der Codex für das unsterbliche Leben gestohlen wurde. Sie müssen das Buch mit dem Codex zurückbekommen, sonst stirbt Flamel und das Böse kann die Weltherrschaft übernehmen...

    Die Geschichte fesselt den Leser von der ersten Seite bis zur letzten. Großes Lob geht auch an die Gestaltung des Einbandes. Empfehlenswert für alle Fantasy-/Jugendbuch-Liebhaber:innen!

  7. Cover des Buches Zeit im Wind (ISBN: 9783453408715)
    Nicholas Sparks

    Zeit im Wind

     (1.072)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie


    Wirklich viel haben Landon und Jamie nicht gemeinsam, aber trotzdem verlieben sie sich ineinander. Nur Jamies Geheimnis stellt eine Bedrohung für ihr junges Glück dar.
    .
    Landon wirkt am Anfang der Geschichte sehr oberflächlich, was sich auch nur extrem langsam ändert und ihn leider wenig sympathisch wirken lässt. Jamie hingegen ist äußerst auf ihren Glauben fixiert, was teilweise etwas übertrieben wirkt. Die Gefühle, die sich zwischen den beiden entwickeln, sind nicht besonders gut nachvollziehbar, weshalb sich das ganze Buch recht stark zieht und auch nicht besonders spannend ist, obwohl es sogar vergleichsweise kurz ist.

  8. Cover des Buches Liebe und Lügen (ISBN: 9783551583840)
    Erin Beaty

    Liebe und Lügen

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Buchgarten

    konnte mich wieder begeistern.

     

    Ich mochte die Entwicklung der Geschichte und der Charaktere.

     

    Sages Verhalten, ihre Gefühle und Handlungsweisen nachvollziehbar, emotional berührend.

    Alex, ein tolller Charakter. Wenn er auch in Bezug auf Sage überängstlich ist. Mehr Vertrauen in sie setzten sollte.

    Aber auch die anderen Charaktere wurden wieder fein ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen nachvollziehbar, stellenweise geheimnisvoll.

     

    Sages Reise geht weiter. Zu neuen Orten, sodass ich als Leser immer mehr dieser fantastischen Welt kennenlernen durfte. Neues entdecken, noch mehr Geheimnisse und unerwartete Wendungen. Action, Spannung wundervolle Dialoge, Emotionalität – durchgehend vorhanden.

     

    Glücklicherweise ist der 3. Teil bereits erschienen.

  9. Cover des Buches Kein Kuss unter dieser Nummer (ISBN: 9783442467716)
    Sophie Kinsella

    Kein Kuss unter dieser Nummer

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Selma_liest
    Poppy will Magnus heiraten, als ihr teurer Verlobungsring auf einmal verloren geht. Zu diesem Unglück wird ihr auch noch das Handy geklaut. Doch sie findet ein gerade weggeworfenes Handy im Müll, das sie an sich nimmt, um damit die Suchaktion nach ihrem Ring zu managen. Blöderweise gehört dieses Handy der ehemaligen Assistentin von Sam Roxton und der ist gar nicht begeistert, als Poppy sein Leben neu strukturieren will.

    Die Story wird aus der Perspektive von Poppy erzählt. Es ist, als würde man ihre Gedanken mit anhören. Gerade dieser typische Kinsella-Stil, der mir z.B. bei "Göttin in Gummistiefeln" so gefallen hat, ist hier wieder vorhanden. Obwohl sie meist oberflächlich und unterhaltsam bleibt, schafft sie an einigen Stellen doch Tiefgang. Als Poppy beispielsweise erkennt, dass ihr Verlobter Magnus vielleicht doch nicht der tolle Typ ist, für den sie ihn immer gehalten hat. Oder die charakterliche Entwicklung von Sam, der sich vor seinem zufälligen Zusammentreffen mit Poppy immer sicher war, sein Leben komplett richtig zu führen.

    Das Buch lässt sich so gut lesen und man muss häufig schmunzeln, so dass ich nur eine klare Lese-Empfehlung geben kann! Wer Kinsella-Fan ist, wird hier auf keinen Fall enttäuscht.
  10. Cover des Buches Weit wie das Meer (ISBN: 9783453408692)
    Nicholas Sparks

    Weit wie das Meer

     (819)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    Ich habe es in einem Ferienhaus gelesen. Ich hatte alle Bücher daheim vergessen und es war das einzige Buch, was es dort gab. Ich hätte es besser verbrannt. Das ganze Buch ist eine Unverschämtheit einem denkenden Menschen gegenüber.

    N. Sparks sagt sich, jetzt zeige ich es euch und werde Millionär. Er hat alles gelesen, was man braucht, um einen Weltbestseller zu schreiben und das umgesetzt. Hat zwei Dutzend Klischees genommen und sich einen Traummann gebacken und noch jede Frau bekommt feuchte Höschen, wenn sie es liest, weil Herr Sparks jeden geheimen Wunsch verkitschter Frauen bedient. Wenn ihr wissen wollt, wie eine Frau tickt, dann fragt sie danach. Wenn sie sich immerhin schämt, es gelesen zu haben, oder es gut zu finden, ist noch nicht alles verloren, dann kann man in Erwägung ziehen, sie zu wählen. Für diese Eigenschaft des Buches gebe ich gerne einen ganzen Stern.

  11. Cover des Buches Das Licht in deiner Stimme (ISBN: 9783596032976)
    Patricia Koelle

    Das Licht in deiner Stimme

     (103)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Tyrin lebt und arbeitet in Florida. Doch tief in ihr drin ist eine grosse Sehnsucht nach der anderen Seite des Meeres, nach der Ostsee, von der ihr Grossvater ihr immer erzählte und die sie selbst im Meer sieht. Wann ist der richtige Zeitpunkt für ihren grossen Traum, die Reise nach Ahrenshoop? Kann sie ihre Mutter einfach sich selber überlassen oder soll sie abwarten, bis diese wieder einen Job hat? 

    Ungeduldig wie ich war, ging es mir fast zu lange, bis Tyrin sich endlich auf die Reise macht. Doch Autorin Patricia Koelle hat den perfekten Augenblick erwischt. 

    Von Nicholas haben die Leser*innen des ersten Bandes schon gehört. Er ist der Verlobte von Henny, der von einem Tag auf den anderen plötzlich verschwand. Als es soweit ist und Tyrin in Ahrenshoop ankommt, wollen die Bewohner nichts von Tyrin wissen, da ihr Grossvater als Verräter gilt. Doch was es mit Nicolas Verschwinden auf sich hat, überrascht alle. 

    Dieses Rätsel um ihn und Henny wird in diesem zweiten Band erzählt, während Tyrin sich mit Myra anfreundet und sich auf Naurulokki einnisten darf. Den geheimnisvollen Nebelmann Claas bekommt man öfters zu Gesicht als noch im ersten Band und Kapitän Flömer überzeugt erneut mit seinem ruhigen Wesen und seinen Worten. 


    Tyrin mag den alten Kapitän und seine Weisheiten und möchte, genau wie in Florida, Schmuck aus Meerglas und Strandfundstücken kreieren, aber gerne auch Bernstein verwenden. Sie will die Magie des Meeres einfangen, vor allem aber will sie herausfinden, wie man Gedanken in Bernstein einschliesst. Seit sie das zweite Bernsteinschiff bekommen hat, ist sie fasziniert von der Idee und bringt es mit nach Ahrenshoop.

    Doch die Geschichte ist noch nicht vollständig, es fehlt das dritte Bernsteinschiff und somit bin ich nun auf das Finale, das uns im dritten Band erwartet, gespannt. 

    Fazit: "Das Licht in deiner Stimme" erzählt eine eindrückliche Geschichte aus der Vergangenheit, die in der Gegenwart seinen Frieden findet.  

    5 Punkte. 

  12. Cover des Buches Wenn du mich siehst (ISBN: 9783453421936)
    Nicholas Sparks

    Wenn du mich siehst

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Nika488

    Ich bekenne mich als absolute Liebhaberin der Bücher von Nicholas Sparks. Seine Geschichten sind immer eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit Wenn du mich siehst, kommt auch eine gewisse Brise Spannung mit dazu. Denn hier gibt es Stellen, die nicht immer sofort schlüssig sind oder die einen als Leser mit einer Ungewissheit zurücklassen. Eine für mich perfekte Mischung.

     

    Das Cover ist so typisch in Nicholas Sparks Manier. Ich habe es gesehen, ohne gelesen zu haben von wem es ist und wusste im Unterbewusstsein sofort, dieses Buch muss mit.

    Der Schreibstil ist wie immer super flüssig und mitreißend. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Maria und Colin geschrieben. So konnte man sich gut in beide hineinversetzen.

    Was ich sehr interessant fand war, dass diese Geschichte einen thrillerähnlichen Verlauf nimmt. Dies gefiel mir unglaublich gut.

     

    Maria ihr Auto bleibt auf der Straße liegen und das auch noch mitten in der Nacht. Das braucht auch keine Frau. Zum Glück hält ein Auto an. Im Inneren sitzt ein muskulöser Mann, der alles andere als sympathisch aussah auf den ersten Blick. Ehrlich, ich glaube ich wäre schreiend weggelaufen bei dieser ersten Begegnung.  Maria ist froh über die Hilfe.

    Wie es der Zufall so will, treffen sich die Beiden nach einiger Zeit wieder und man kann förmlich spüren, wie die Luft knistert. Dennoch ist Colin nicht so ganz der Mann, den Maria ihre Eltern sich für sie vorstellen würden.  Warum? Colin ist vorbestraft und Maria ist eine grandiose Anwältin.

    Als dann plötzlich anonyme Briefe bei Maria eintreffen, nimmt die ganze Story an Fahrt auf. Da ist ein Mann, der immer und immer wieder in ihrem Umfeld auftaucht. Maria fühlt sich verfolgt. Wer ist das? Warum passiert das alles? Was wird noch auf Maria zukommen?

     

    Diese ganze Story hat mich absolut gefangen genommen. Es hat mir unsagbar viel Freude bereitet dem Verlauf zu folgen, zu ergründen von wem diese Briefe kommen und vor allem zu erfahren, wie alles ausgeht. Ich kann euch sagen, es sind wundervolle Wendungen und genau das richtige Maß an Spannung vorhanden.  

     

    Das Buch bekommt von mir verdiente 5 von 5 Sterne.

  13. Cover des Buches Das Leuchten der Stille (ISBN: 9783453503823)
    Nicholas Sparks

    Das Leuchten der Stille

     (1.005)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Ich liebe dieses Buch! Nachdem ich vor Kurzem "Zeit im Wind" gelesen habe (das Buch zum Film "Nur mit dir" mit Mandy Moore) und sowieso vom Schreibstil des Autors begeistert war, besorgte ich mir auch diesen Roman. Den gleichnamigen Film mit Amanda Seyfried in der Hauptrolle kannte ich schon länger. Mir wurde aber erst kürzlich bewusst, dass das auch wieder ein Film nach Nicholas Sparks war. Kurzum: Der Film war toll, das andere Buch war toll - Also msste ich dieses hier lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Innerhalb weniger Tage hatte ich es durch und ich muss sagen: Der Film wurde nach dem Buch gut umgesetzt.

    In der Geschichte geht es um den Soldaten John, der im Urlaub seinen Dad besucht. Durch Zufall lernt er Savannah kennen, die sich gerade in den Semesterferien befindet, deren Tasche ins Meer fällt und die er für sie rausholt. Als Dankeschön lädt sie ihn zu ihrer Gruppe zum Abendessen ein. Die beiden treffen sich ab da öfter, verbringen viel Zeit miteinander und verlieben sich ineinander. Doch nach zwei Wochen muss John zurück. Sie versprechen sich, dass sie aufeinander warten, bis Johns Dienstzeit in zwei Jahren vorbei ist. Doch dann kommt der 11.September und alles wird anders (Achtung Spoiler): John verlängert zusammen mit seinen Kameraden seine Dienstzeit um weitere zwei Jahre. Savannah ist enttäuscht. Und dann verliebt sie sich in einen anderen, den sie dann auch heiratet. Viele Jahre später kehrt John, der sich noch länger hat verpflichten lassen, da ihn nichts mehr zurückzieht, nach Hause zurück, um seinen Dad zu beerdigen. Er besucht Savannah und erfährt nun auch, wer ihr Mann ist, den er sogar kennt. Dann geschieht das Unfassbare: Weil er Savannah liebt, verzichtet er auf die Hoffnung Savannah zurückzuerobern. Denn ihr Mann ist schwer krank und im Krankenhaus. Für eine Spezialbehandlung fehlt Savannah das Geld. Anonym spendet John das Geld für die Behandlung von seinem Erbe und Savannahs Mann wird wieder gesund. Was die beiden noch immer haben: Den gemeinsamen Gedanken aneinander, wenn der Vollmond am Himmel steht. Ein Ritual, das beide in all den Jahren beibehalten haben. 

    Wie gesagt: Ich liebe dieses Buch und kann es jedem Liebesroman-Liebhaber empfehlen. Die Geschichte ist genau so grandios wie zu "Zeit im Wind". Ich würde es jederzeit wieder lesen.

  14. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der dunkle Magier (ISBN: 9783570401200)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der dunkle Magier

     (322)
    Aktuelle Rezension von: vielesfeines

    Nachdem ich Harry Potter gelesen hatte, ging ich von einer Geschichte aus, die den Faden des Steins der Weisen aufnimmt und weiterspinnt.

    Weit gefehlt! Ich habe alle Bände der Reihe gelesen und es vom Anfang bis zum Ende hin spannend.

    Nichts „abgeschrieben“ oder weitererzählt. Eine völlig andere aber durchaus auch sehr spannende Geschichte. Jetzt liest sie mein Enkel

  15. Cover des Buches Das Lächeln der Sterne (ISBN: 9783453408654)
    Nicholas Sparks

    Das Lächeln der Sterne

     (533)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Wie alle Bücher von Nicholas Sparks ist auch dieses perfekt für alle romantisch und emotional veranlagten unter uns. Er schafft es mit seinem tollen Schreibstil, dass man völlig in eine andere Welt taucht und sich darin auch noch wohl fühlt, obwohl sicher kaum jemand sich mit dieser Geschichte identifizieren kann. Die Mutter, die ihr jahrelang verdecktes Geheimnis der Tochter offenbart, um ihr bei dem Tod ihres Mannes zu helfen ist grandios erzählt und Tränen sind zum Schluss vorprogrammiert - ein Traum und absolute Kaufempfehlung!

  16. Cover des Buches Die Nähe des Himmels (ISBN: 9783453721739)
    Nicholas Sparks

    Die Nähe des Himmels

     (387)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nicholas Sparks nutzt für dieses Werk einen Aufhänger, mit dem wir alle wohl schon einmal in irgendeiner Form konfrontiert waren. Nicht täglich oder wöchentlich, aber zumindest monatlich taucht irgendwo und irgendwann ein Typ Nachricht auf – ob im Fernsehen, in der Zeitung oder auf anderem Wege – bei dem wir in bestimmter Regelmäßigkeit entweder eine Augenbraue nach oben ziehen, irritiert den Blick schärfen oder ungläubig den Kopf schütteln. Der Glaube an Unlogisches, an Dinge, die rational schlicht nicht zu erklären sind: je mehr von ihnen einem zu Ohren kommen, desto mehr ist man dazu gezwungen, sich mit dem, was man nicht sehen kann, auseinanderzusetzen, eine Meinung dazu zu entwickeln.
    Im Falle des New Yorker Wissenschafts-Journalisten Jeremy Marsh fällt diese Meinung klarer denn je aus: er glaubt nicht an Übernatürliches. Als Kolumnist für eine große Zeitschrift deckt er allerlei Phänomene und Erscheinungen auf, die sich seiner Meinung nach immer auf Betrug, Schwindel oder Zufall zurückführen lassen. Nach erfolgreicher Widerlegung der scheinbaren Gabe eines Hellsehers im Fernsehen wird er ins kleine Örtchen Boone Creek in North Carolina eingeladen, um dort die Spur mysteriöser Geisterlichter auf einem Friedhof aufzunehmen. Nicht nur seine Suche nach der Ursache der Lichter hält Überraschungen für ihn bereit…


    Einmal mehr hat mich Nicholas Sparks' beeindruckende Art, Umgebungen und insbesondere Personen zu erschaffen, fasziniert. Er schafft es, mit wenigen Worten und ohne dabei künstlich oder geschwollen zu wirken, authentisch Landschaften, mehrdimensionale Charaktere und Gegebenheiten zu beschreiben. Vielfach kommt es mir in Büchern unter, dass ich mich nicht vollständig auf eine Geschichte einlassen kann, weil irgendetwas mich zu einer rational-logischen Distanz zwingt – begründet durch anzweifelbare, unlogische Handlungsstränge oder unglaubwürdige Dialoge. Hier ist aber das genaue Gegenteil der Fall gewesen. Die Handlung, der Charme der Charaktere und Sparks' leichtfüßiger Schreibstil nehmen schlicht gefangen.


    Besonders, neben dem absolut nachvollziehbaren Handlungsverlauf, wird 'Die Nähe des Himmels' meiner Meinung nach von Kapiteln gekennzeichnet, die in sich zwar relativ abgeschlossen und logisch gegliedert sind, aber auf warmherzige, leichte Art und Weise am Ende den Leser dazu auffordern, den 'Kreis gedanklich zu schließen', eine kleine verknüpfende, nicht im Buch ausgeschriebene Überlegung anzustellen, um sich damit selbst ein warmes Detail der Geschichte zu erschließen, das oftmals im folgenden Kapitel als gegeben betrachtet wird. Überhaupt schreibt Nicholas Sparks so, dass man oftmals einfach lächeln muss. Warm, aufrichtig, aber trotzdem ungeschliffen. 'Die Nähe des Himmels' hält ungeahnte Wendungen bereit, wie es meiner Meinung nach ein zweites Merkmal Nicholas Sparks' verlangt. Und trotzdem verliert man als Leser nicht den berühmten roten Faden, kann man sämtliches Handeln der Charaktere nachvollziehen. Wenn nicht sofort, dann nach einigen Seiten, in denen Nicholas Sparks die Zurückhaltung des Lesers aufzugreifen scheint. Manchmal schien es mir so, als habe er versucht, sein eigenes Buch als Außenstehender zu verstehen und aus dieser Sicht mögliche aufkommende Überlegungen eines mitdenkenden Lesers in sein Buch zu integrieren. Diese kleinen Details und der Umstand, dass auch dieser Roman von ihm nicht gewöhnlich, nahezu vorauszuahnend ist, geben dem Buch etwas, das zur Abgrenzung von anderen Büchern dieses Genres dient.


    Ich finde, Nicholas Sparks ist mit diesem Roman einmal mehr eine Geschichte gelungen, die zweifelsohne genau so passiert sein könnte, die jeglicher unglaubwürdig-machenden Komponente entbehrt. Ich habe absichtlich nicht zu viel des Inhalts preisgegeben, weil ich der unerschütterlichen Meinung bin, dass dieses Buch ein sehr lesenswertes ist. Einzutauchen in die Schönheit North Carolinas, um selbst der Frage nachzugehen, inwiefern der Himmel nah ist – das ist nicht nur eine Möglichkeit, die durch das Buch eröffnet wird, sondern ein Versprechen.

  17. Cover des Buches Weg der Träume (ISBN: 9783453408685)
    Nicholas Sparks

    Weg der Träume

     (377)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Was mit einer, wie man es von Nicholas Sparks kennt, romantischen Liebesgeschichte zwischen Sarah und Miles beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Thriller bei dem die Spannung mit jeder Seite zunimmt.

    Nicholas Sparks schafft es mit seinem Schreibstil mal wieder den Leser in seinen Bann zu ziehen.

     

  18. Cover des Buches Dance of Shadows - Tanz der Dämonen (ISBN: 9783760799148)
    Yelena Black

    Dance of Shadows - Tanz der Dämonen

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Vani_Schneider
    Also ich habe angefangen das Buch zu lesen, weil die Hauptfigur genauso heißt wie ich. Ich konnte dem Buch einfach nicht widerstehen, vor allem als ich mitbekommen habe, dass es auch noch ums Tanzen geht... Auch wenn Ballett nicht meine bevorzugte Tanzart ist. Aber zurück zum Buch :)

    In Gewisser weiße, war das Buch schon gut und spannend. Ich habe leider viele Ballett-Begriffe nicht verstanden, weshalb ich oft etwas verwirrt war. Auch fand ich das Buch in Sachen Liebesdingen sehr offensichtlich. Niemals sind Jungs so perfekt und haben nichts zu verbergen!

    Was ich gut fand, war das trotzdem Spannung aufgebaut wurde und ich irgendwie nicht aufhören konnte das Buch zu lesen.

    Es ist jetzt nicht das beste Buch der Welt, aber ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch.

    Leider wurde der 2. Teil nicht ins Deutsche übersetzt, hätte dem Buch gerne noch eine Chance gegeben...
  19. Cover des Buches Die Mitte der Welt (ISBN: 9783551583956)
    Andreas Steinhöfel

    Die Mitte der Welt

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Adrian00021

    Worum geht's?

    Phil hat keine Ahnung davon, was es heißt, ein normales Leben zu führen. Er lebt mit seiner Mutter Glass und seiner verschlossenen Schwester Dianne in einem alten Haus. Und da ist auch noch Nicholas, in den sich Phil am Anfang des Buches unsterblich verliebt hatte...

    Meine Meinung

    Ich habe mir soviel von diesem Buch erhofft. Ich habe mir ein gutes, spannnendes und interessantes Jugendbuch gewünscht, doch das Gegenteil war dieses Buch.

    Ich kann froh sein, dass ich dieses Buch mindestens zu Ende gelesen habe. Was mich störte war der langatmige Schreibstil und große Kapitel (meist mehr als 25 Seiten). Oft denkt Phil an sein Leben früher und an Geschehnisse zurück - was ja auch erstmal nicht schlimm ist - doch diese Rückblicke sind einfach zu lang und zu ausschweifend. Reichen würde ein kurzer Rückblick, der alles Wichtige übermittelt.

    Teilweise war für mich auch alles viel zu ausgearbeitet und deitailreich beschrieben, teilweise grenzt es schon fast an Fantasie.

    Als ich das Buch dann beendet habe, war ich mit dem Ende ganz und garnicht einverstanden und sehr enttäuscht.

    Fazit

    Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diesem Buch zwei oder drei Sterne geben soll. Ich habe mich doch für drei Sterne entschieden, weil ich dieses Buch eine gute Story hat und auch das Leben beschreibt, wie damals (größtenteils wahrscheinlich auch heute) soetwas wie Homosexualität in der Bevölkerung nicht akzeptiert wird. 

    3 von 5 Sterne!



  20. Cover des Buches Ein Tag wie ein Leben (ISBN: 9783453722118)
    Nicholas Sparks

    Ein Tag wie ein Leben

     (379)
    Aktuelle Rezension von: Julia-Maria

    "Ein Tag wie ein Leben" ist ein Roman von Nicholas Sparks und es geht um den Anwalt Wilson, der es mit der Hilfe von noah schafft, seine Ehe nach 30 Jahren wieder aufleben zu lassen. Der Schreibstil ist leicht und passt sehr gut zu der süßen Liebesgeschichte. Auch die Charaktere sind authentisch. Die Entwicklung von Wilson ist besonders schön, mitzuerleben. Auch die Handlung ist einfach toll und nicht zu überladen. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin, sodass der Roman eine große Leseempfehlung ist. Eine Empfehlung für solche, die im echten Leben an schöne Märchen glauben und auf sie hoffen.

  21. Cover des Buches Witch Hunter (ISBN: 9783423717557)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter

     (904)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Dieses Buch stand bereits so lange auf meiner Wunschliste, als es dann endlich bei mir einziehen durfte, war ich doch neugierig, da ich es bisher kaum in der Community gesehen habe

    .

    Das Cover fällt durch seine helle Farbe mit dem groß gestalteten, schwarzen Titel recht gut auf, dennoch trifft es meinen Geschmack leider nicht.


    Die Geschichte spielt in einem Land, in welchem jegliche Art von Magie verboten ist, Hexen und Magier verfolgt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Dies fand ich wirklich interessant.


    Die Charaktere haben mir an sich sehr gut gefallen, dennoch muss ich gestehen, dass ich mir generell mehr Einblicke in die Charakter der Protagonisten gewünscht hätte.

    Elizabeth war ein wirklich selbstsicherer, mutiger und starker Charakter, sie war im Großen und Ganzen ein toller Hauptprotagonistin. Dennoch fand ich auch sie stellenweise einfach zu „lasch". Der Wandlungsprozess ihrer Loyalitäten, ihrer Einstellungen fand praktisch gar nicht statt, von der einen auf die andere Seite änderte sie einfach ihre Meinung.


    Die Handlung begann wirklich großartig, doch leider kam die schnelle Ernüchterung. Ich kam zu Beginn sehr schnell in die Geschichte hinein, war wirklich begeistert von dem Einstieg. Jedoch ließ dies sehr schnell nach. Die Handlung verlor schnell jegliche Spannung und selbst wenn sich der Spannungsbogen nochmals aufbauen wollte, sackte er so schnell wieder ab, dass meine Enttäuschung nur noch größer wurde. Auch vermisste ich ganz stark das Hexen, die Magie. Für eine Geschichte über die Hexen war davon für meinen Geschmack viel zu wenig in der Geschichte. Selbst das Finale konnte mich nicht mehr überzeugen. Für mich plätscherte die Geschichte einfach viel zu sehr vor sich hin. Auch die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und John verlief mir viel zu sehr im Hintergrund.


    Den Schreibstil der Autorin fand ich trotz allem wirklich angenehm, das Wortbuilding hat mir doch gefallen. Ich kam gut und flüssig durch die Geschichte.

    Mein Fazit:

    So gut die Geschichte begonnen hatte, so schwächer wurde sie leider.  Zu Beginn dachte ich wirklich, dass ich hier endlich ein wirklich tolles Hexenbuch gefunden habe. Doch schnell merkte ich, dass mir bei den Charakteren doch etwas Tiefe fehlt, dass sie mir einfach alle etwas zu „lasch“ waren. Hier hätte ich mir definitiv mehr Einblicke in die Charaktere gewünscht, da ich sie alle sehr liebenswürdig empfunden hatte. 

    Elizabeth war zwar ein selbstbewusster, starker und mutiger Charakter, welcher mir als Hauptprotagonistin sehr gefallen hat. Doch ging mir leider die Veränderung ihrer Einstellung, ihrer Loyalität zu schnell, diese konnte ich nicht zu 100% nachvollziehen. 

    Die Handlung war leider nicht gut. Der Spannungsbogen konnte sich nie so wirklich aufbauen, selbst wenn ich dachte, dass jetzt endlich einmal Fahrt in die Handlung aufgenommen wurde, so flachte alles so schnell wieder ab. Was mir auch wirklich sehr gefehlt hat, war schlicht und ergreifend die Magie. Diese kam so gut wie gar nicht vor, da hätte ich mir von einer Geschichte über Hexen doch wirklich mehr gewünscht. Auch die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und John spielte sich lediglich nebenbei ab.

    Kurz gesagt, leider mal wieder ein Reinfall. Dieses Buch konnte mich leider rein gar nicht begeistern. Hier hätte meiner Meinung nach noch viel mehr Potential gesteckt. 


  22. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unheimliche Geisterrufer (ISBN: 9783570401576)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unheimliche Geisterrufer

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Nickels_Buchwelt

    Der unheimliche Geisterrufer ist der 4. Band der Reihe „Die Geheimnisse des Nicholas Flamel“ von Michael Scott.

     

    Klappentext:

    Mit knapper Not konnten Flamel und die Zwillinge wieder zurück nach San Francisco fliehen. Dort muss Josh in der Feuermagie ausgebildet werden. Doch kaum beherrscht er sie, verschwindet er spurlos. Sophie ist zutiefst erschüttert als sie herausfindet, dass erneut Dee hinter dem Verschwinden ihres Bruders steckt. Der dunkle Magier hat nun jegliche Skrupel verloren: Mit Joshs Hilfe will er etwas Uraltes aus dem Geisterreich herbeirufen. Ein Wesen, das die Macht hat, selbst das Ältere Geschlecht zu töten – ganz sicher aber Josh.

     

    Meine Meinung:

    Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich die vorherigen 3 Bücher der Reihe gelesen habe, dennoch hab ich gleich wieder in die Geschichte hineingefunden. 

    Auch der vierte Band hat mir wieder sehr gut gefallen. Es passiert wieder so unglaublich viel. Bei einigen Geschehnissen bin ich noch gespannt worauf die hinauslaufen werden.

    Auch hat mir der Perspektivenwechsel unglaublich gut gefallen, sodass man einfach immer weiterlesen musste. Mittlerweile weiß ich selbst nicht mehr, auf welcher Seite ich stehe. Ich hoffe einfach, dass Sophie und Josh wieder zueinander finden und die richtigen Entscheidungen treffen.

    Von der Spannung her steht das Buch allerdings etwas hinter seinen Vorgängern, ebenso auch wie die klassischen Action-Szenen.

    Ich freue mich auf die letzten beiden Bücher der Reihe!!!

  23. Cover des Buches Und dennoch ist es Liebe (ISBN: 9783404164202)
    Jodi Picoult

    Und dennoch ist es Liebe

     (99)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Jodi Picoult schreibt gewohnt gut und der Einstieg hat mich richtig neugierig gemacht. Was ist Paige nur passiert? Paige’s Geschichte ist interessant, doch sie selbst und auch Nicholas waren beide nicht ansprechend genug und es fehlten die Sympathien. Durch den Sichtwechsel bekommt man jedoch gute Einblicke in ihre Gedanken. Nur das „Miteinander“ fehlt. Jeder denkt mehr an sich und die Gespräche der beiden waren stets oberflächlich. Ihre Beziehung ist nicht gewachsen und hat sich nicht weiter entwickelt. Die fehlende Kommunikation und auch manche Entscheidungen waren für mich unverständlich und ich musste mich zwingen weiter zu lesen. Nur die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit haben mir richtig gut gefallen.

     

    War leider nicht so meins. Mir haben die Tiefe und die Entwicklung der Charaktere gefehlt.

  24. Cover des Buches Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit (ISBN: 9783423718004)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit

     (313)
    Aktuelle Rezension von: fierybooks

    Inhalt: Elizabeth Grey, die ehemals beste Hexenjägerin des Landes Anglia, hat ihr wertvolles Stigma an ihren Geliebten John abgegeben, um sein Leben zu retten. Nun hat sie ihre größte Stärke verloren und muss sich ohne die heilenden Kräfte des Stigma ihrem schlimmsten Feind stellen – dem Hexenmeister Blackwell, der nun König von Anglia ist, und plant, Elizabeth und all ihre Verbündeten zu vernichten, um seine Herrschaft zu festigen. Doch hat sie ohne das Stigma überhaupt eine Chance?

    Diese Rezension enthält Spoiler für Band 1 und 2.

    Nachdem bereits Band 1 für mich nur mäßig war, hatte ich nur minimale Hoffnungen, dass Band 2 besser würde. Ja, was soll ich sagen … ich wurde nicht überrascht, zumindest nicht positiv. Dieses Buch macht dort weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat.
    Es ist nicht sterbenslangweilig, das nicht, man kann es ganz gut lesen, wenn man über die vielen Macken hinwegsieht und sich über die offensichtlichen Probleme nicht aufregt. Leider überwiegen die Probleme jedoch und fern von ihnen bietet die Geschichte auch einfach nicht allzu viel Spannung und Überraschungen.
    Eines der größten Probleme ist, dass „show, don’t tell!“ für dieses Buch ein Fremdwort ist. Emotionen kommen überhaupt nicht rüber, ich habe beim Lesen nichts gefühlt (außer Ärgernis). Protagonistin Elizabeth ist nach wie vor leider eine unfassbar langweilige, nichtssagende und flache Figur, so leid es mir tut. Alles ist aus ihrer Sicht, aber sie schafft es nicht, Emotionen auszulösen. Denn statt zu fühlen, wie es ihr geht, statt wahrzunehmen, wie es ihr geht, kriegen wir immer nur gesagt, wie es ihr geht. Man merkt nie, dass sie Angst hat, dass sie wütend ist, verzweifelt, erleichtert, was auch immer. Es wird uns immer nur von ihr gesagt, von wegen „Ich habe Angst“, „Ich bin wütend“, „Erleichterung durchströmt mich“ (keine 1 zu 1 Beispiele, aber so in der Art läuft es das ganze Buch über ab). Man kann meist nur erahnen, was in ihr vorgeht. Der Schreibstil ist generell recht knapp und hält sich nicht lange auf, in Elizabeth hineinzuschauen, Dialoge haben oft den Vorrang (was grundsätzlich nicht schlimm ist, auch über Dialoge kann viel Charakterisierung stattfinden!). In diesem Buch bleibt leider jedoch (fast) jeder flach und oberflächlich.
    Ich habe bereits im ersten Band nur mittelmäßig verstanden, warum Elizabeth so eine begnadete Hexenjägerin sein soll. Sie hat nichts Besonderes an sich und dass sie mit gerade einmal 16 so badass sein soll … kann natürlich passieren, muss aber gut gemacht sein. Irritierend ist, dass sie nun, da sie ihr Stigma nicht mehr hat, plötzlich super viel trainieren muss. Musste sie das vorher etwa nicht? Im ersten Band hieß es, dass Stigma heilt alle Wunden, nun ist das Stigma plötzlich die ultimative Waffe – dazu später mehr. Ich weiß, dass Elizabeth zwischen Band 1 und 2 verletzt ist und eine gewisse Zeit vergeht, aber dass sie ausgerechnet mit u. A. Fifer (!?) trainiert, war schon seltsam.
    Überhaupt, und es tut mir wirklich leid, das sagen zu müssen, ist mir selten eine sinnlosere Protagonistin untergekommen. Ich habe es im ersten Band sehr begrüßt, dass Elizabeth nicht plötzlich eine Hexe ist – das wäre zu erwarten. Hexenjägerin findet plötzlich heraus, dass sie selbst eine Hexe ist. Puh. Nun in Band 2 habe ich mich öfters dabei erwischt, wie ich mir dachte, dass das womöglich spannender gewesen wäre. Denn Elizabeth hat nun, ohne Stigma, nichts mehr, dass sie besonders hervorhebt. Sie ist austauschbar, öde.
    Wenn die Hexen so mächtig und gefürchtet sind, dass man sie seit Jahren gejagt hat, wieso spielen diese plötzlich kaum noch eine Rolle? Wieso hoffen alle, dass ein unbesonderes Mädchen sie rettet? Elizabeth trägt nämlich so lächerlich wenig zu allem bei, dass ich nicht verstehe, warum sie zwanghaft im Mittelpunkt sein soll. Mir ist bewusst, dass kaum jemand weiß, dass nun John ihr Stigma besitzt, aber ich habe mich ja bereits vorher gefragt, warum sie so besonders sein soll. Für mich hat sie ferner einfach keine Persönlichkeit – vielleicht liegt es auch daran, dass emotional nichts rüberkommt, aber ich werde sie wohl schnell vergessen. Für mich einfach keine Protagonistin, die im Gedächtnis bleibt.

    Auch andere Figuren verhalten sich merkwürdig. Dass John durch das Stigma plötzlich ein anderer ist, kriegen wir auch immer nur gesagt. Ich konnte diese Entwicklung nicht nachempfinden, weil man sie nicht gesehen hat. Er ist halt plötzlich der kampfwütige, stets Stress suchende Arsch. Diese Entwicklung des Stigmas hat mich auch verwirrt, plötzlich ist es mehr als ein Allheilmittel bei Verletzungen. Erklärt wurde Johns Wandel damit, dass das Stigma, welches aus Blackwells böser Magie besteht, im Kontrast steht zu Johns friedlicher Heiler-Magie. Verstehe ich, aber wenn nur eins von beidem existieren kann (Nicholas erzählte nämlich, dass Magie nicht addiert werden kann, es gibt entweder das eine oder das andere), wieso können dann beiden Seiten in John um die Vorherrschaft ringen? Denn erst hat das Stigma die Oberhand, später plötzlich ist das wieder vorbei und John wird wieder friedfertiger, was ja mit seinem Wesen als Heiler in Verbindung gebracht wurde, obwohl er das Stigma noch hat. Komisch, mir haben mal wieder Erklärungen gefehlt.
    Na ja, zurück zu Johns Wandel. Der ergab für mich wenig Sinn bzw. hatte in der Geschichte irgendwie keine andere Funktion, als Drama hervorzurufen. Oh nein, John ist so kampfwütig, alle werden merken, dass er das Stigma hat, dann wird Blackwell das wissen und ihn töten! Oh nein, John ist so gemein zu mir, dabei liebt er mich doch! Oh nein, oh nein, oh nein! So in etwa läuft das in Elizabeths Kopf ab.
    Für uns ist John halt plötzlich ein Arsch. Am Ende dient das Ganze neben dem Drama auch nur dazu, ihn aus dem Weg zu haben, damit Elizabeth losziehen kann, um erfolgreich darin zu scheitern, Blackwell zu erledigen (oh Wunder, dass sie das nicht schafft, sie hat ja keine besonderen Kräfte …). Nun, und wie schafft sie es, John zurückzuhalten? Indem sie ihn verhaften lässt. Auch diese Sache war für mich von vorne bis hinten unlogisch. Klar, John hat verbotene Kräuter – verboten, als folgt eine Strafe. Dass man den besten Heiler weit und breit allerdings wegen ein paar Kräutern, die er wohl kaum nutzt, um den Dorfbewohnern zu schaden (ich weiß gar nicht mehr, ob gesagt wurde, warum er die hatte), wegsperrt, während man eigentlich jeden Mann und (!) einen fähigen Heiler gebrauchen kann, ist mir ein Rätsel.
    Das Beste an der Sache ist aber, dass das Ganze nur so lange von Bedeutung ist, wie es eben vonnöten ist, dass John aus dem Weg ist und Elizabeth nicht dazwischen fuscht. Er ist dann einige Zeit weg – die gefüllt ist von jede Menge Drama, weil die zwei Liebenden entzweit sind und John zuvor meinte, er wolle sie nie wieder sehen, denn sie habe ihn ja verraten –, nur um später einfach wieder draußen zu sein. Warum? Vielleicht weil man eingesehen hat, dass man jeden Mann braucht. Aber auch als alles vorbei ist, wird sein ausstehender Gefängnisaufenthalt nie wieder erwähnt. War dann wohl doch nicht so schlimm mit den Kräutern.
    Letztlich diente das Ganze dann auch noch dazu, Raum für eine große Versöhnung zwischen Elizabeth und John zu haben. Na ja, so in etwa. Man erfährt wieder nicht, was los ist. Plötzlich ist John wieder der Alte, das kriegt man zumindest gesagt. Ich weiß wirklich nicht, wie da die Entwicklung war. Er ist wieder er selbst, verzeiht Elizabeth, sie verzeiht ihm, alles binnen zwei Seiten, und die Welt ist wieder heil. Wow. So viel Drama für genau nichts, richtig? Ach nee, warte. Es war notwendig, um den Weg zu ebnen für das erste große Näherkommen der beiden. Ja, ich mag es auch, wenn es zu einer Art Versöhnungssex kommt und vorher alles in Schutt und Asche lag, aber das muss dann gut gemacht sein und darf nicht so schlecht konstruiert sein, wie es hier nun mal der Fall war. Schade.

    Dann gibt es noch Nicholas, von dem wir immer nur hören, dass er (neben Blackwell) der gefährlichste und mächtigste Zauberer des Landes sein soll. Im ersten Band hatte er eine Ausrede, das nicht zu zeigen, er war ja verflucht – dennoch hat man im ersten Band mehr davon gesehen. Hier habe ich nicht verstanden, warum er noch mal genau stark sein soll. Bis auf die Sache am Ende könnte er als gewöhnlicher Mensch durchgehen. Ach, man. Sag mir nicht nur, dass er stark ist, zeig es mir bitte auch.
    Von Fifer kommt in diesem Band auch nicht mehr viel, dabei war sie in Band 1 noch eine der Figuren mit mehr Persönlichkeit. Georg kommt kaum vor und kriegt bloß ein paar Sätze. Mein Liebling ist tatsächlich noch Skyler. Bei ihm liegt das meiste Potenzial, die meiste Persönlichkeit. Auch hier ist Luft nach oben, aber wenn jemand interessant war, dann er. Leider hat auch hier die Autorin Dinge, die einst für Spannung sorgen sollten, anscheinend im Laufe der Geschichte vergessen.
    In Band 1 erfährt man, dass Skyler von Blackwell den Auftrag bekommt, das Schwert Azoth zu besorgen. Mehr darüber erfährt man auch in der Kurzgeschichte zu Skyler, die interessanter ist als die ganze Dilogie zusammen. Es dauert eine ganze Weile, bis Blackwell das Schwert dann bekommt, allerdings hat Skyler nichts damit zu tun. Ich fand es schade, dass diese Sache nicht mehr angesprochen wird – zu Blackwell würde es passen, es nun ebenfalls auf Skyler abgesehen zu haben, da dieser ja nicht das tat, was er wollte. Wir erfahren aber bloß, dass Skyler ein bisschen Schiss vor ihm hat, das war’s. In der Kurzgeschichte erfährt man übrigens auch, dass Skyler Caleb bereits früher einmal begegnet ist – warum wird das in Band 2 nie erwähnt? Caleb kommt doch immerhin sogar wieder vor (was im Übrigen auch keine Überraschung war).

    Dann noch wenige Worte zu Blackwell. Der Antagonist dieser Geschichte ist einfach nur der Böse. Er ist böse, weil er es sein soll, und nicht mal darin kann er meiner Meinung nach glänzen. Später wird ihm dann noch ein entstelltes, gruseliges Aussehen verpasst, damit es stimmig ist. Der Böse ist verbittert, hässlich und machtgierig. Mehr hat Blackwell auch nicht. Er will Macht und ist gierig. Man erfährt fast nichts über ihn. Blackwell wäre für mich ein Beispiel für einen „No-Go-Antagonisten“. So sollte man es lieber nicht machen. Ich habe nichts gegen Böse, die machthungrig sind. Aber wenn das alles ist, ist es halt schnell langweilig.
    Was bei Blackwell ebenfalls komisch war: Mal hieß es, er hat keine Magie mehr, weil er sie beim Stigma abgab, dann hat er wieder ordentlich Magie … es war verwirrend.

    Und was sollte denn bitte die Sache mit dieser Keagan? Sinn, wo bist du? Mit ihr wird ein neuer Charakter eingeführt, der von der Persönlichkeit her zwar gegebenenfalls, unter Umständen, Potenzial hat, der zugleich aber für die Geschichte wieder mal sinnlos ist und nicht viel beiträgt. Klar, sie befreit Malcom, aber auch der trägt nicht viel bei – seine paar Leutchen da haben den Krieg jetzt nicht gerissen und zu ihm selbst komme ich gleich noch ausführlich. Gut war auch, wie Keagan erst meinte, dass Malcom nicht wieder auf den Thron kommen würde – ähm, sorry, so scheiße er auch sein mag, er ist nun mal der rechtmäßige König –, und etwas später sagt sie dann: Er muss wieder König werden, gibt ja keinen anderen, der den Thron halten kann und einen Anspruch darauf hat. Ach, was du nicht sagst!
    Es war generell komisch, als plötzlich dieser Orden der Rose (I see what you did there, Ms. Boecker …) eingeführt wurde, der vorher auch nie erwähnt wurde. Hat für mich nicht wirklich viel zur Geschichte beigetragen und Keagan hatte eben einfach keine Rolle, außer ständig der Flammenwerfer zu sein. Ich habe die ganze Zeit vergeblich auf ihre Bedeutung gewartet.

    Nun zum größten Kritikpunkt, der dafür sorgt, dass diese Dilogie einfach höchst fragwürdig ist. Ich hatte im ersten Band gehofft, alles sei ein großes Irrtum, aber nein.
    Malcom, der König, hat Elizabeth über einen geschätzten Zeitraum von mindestens einem Jahr regelmäßig vergewaltigt. Wird das als schlimm adressiert? Na ja, geht so. Während ich in Band 1 das Gefühl bekam, Elizabeth habe das alles null ausgemacht, gibt es in Band 2 immerhin eine kurze Stelle mit John, wo man merkt, dass sie durchaus auch traumatisiert ist vom Geschehenen – ist ja logisch!
    Aber was ist die Lösung des Ganzen? Nun, Malcom, der arme, wusste nicht, dass er sie vergewaltigt hat. Also war es technisch gesehen keine Vergewaltigung, richtig? Sie wollte es zwar nicht, hat es gezwungenermaßen getan, weil sie sich nicht getraut hat, Nein zum König zu sein, aber er … er dachte, sie wäre nur schüchtern, aber es würde ihr gefallen. Was zur Hölle? Wie verblendet, blind, dumm und egoistisch muss man sein, um nicht zu merken, wenn es hier wieder und wieder und wieder nicht gefällt?! Das hat mich beim Lesen so sehr aufgeregt, wie dieses wichtige Thema behandelt wurde. Ja, Malcom sagt tatsächlich selbst, er wäre nicht davon ausgegangen, dass sie es nicht wollen könnte, denn es hat noch nie jemand bei irgendetwas Nein zu ihm gesagt. Somit schließt sich der Kreis und es entsteht fast der Eindruck, Elizabeth sei selbst schuld, denn sie hat ja nicht Nein gesagt … holy … Nur weil man nicht ausdrücklich NEIN sagt, sagt man damit nicht direkt JA!
    Meine Güte. Ich habe beim Lesen durchaus verstanden, dass Malcom nicht der brutale, bösartige Typ ist, den man sich vielleicht zuerst vorgestellt hat. Aber er hat trotzdem hochgradig falsch gehandelt, er war trotzdem nur auf seine Lust und Interessen bedacht, er hat sie dennoch gegen ihren Willen gezwungen, mit ihm zu schlafen. Du kannst nicht so blind sein für dein Gegenüber und das dann damit entschuldigen, dass halt noch nie jemand Nein zu dir gesagt hat. Ja, meine Güte, warum wohl? Du bist der König. Und trotzdem hättest du aufmerksamer sein können. Die Unwissenheit ändert nichts an der Tat. Er hat sie monatelang missbraucht, was man Elizabeth halt auch kaum anmerkt. Sie ist ihm erst wieder viel zu neutral gegenüber eingestellt und relativ schnell empfindet sie sogar Sympathie, als wenn nichts gewesen wäre.
    Überhaupt wird Malcom in eine Position gerückt, in der wir Leser Mitleid mit ihm haben sollen, in der wir ihn mögen sollen … der arme Kerl, entthront und in den Kerker geworfen worden vom eigenen Onkel.
    Die ganze Behandlung dieses Themas ist ein Armutszeugnis. Das, was hier vermittelt wird, ist höchst verantwortungslos. Es ist ein Jugendbuch ab 14 und man bekommt sowohl den Eindruck, dass Elizabeth das Ganze nicht viel ausgemacht hat (show, don’t tell …), als auch den, dass sie teils selbst schuld sei. Über allem steht die Tatsache, dass Malcom sich nie wirklich einer Schuld bewusst ist. Für ihn ist es eigentlich kein Missbrauch gewesen, denn er hat sich bloß geirrt und es gut gemeint … Elizabeth verzeiht ihm auch ganz schnell, als wäre nie was gewesen. Es ist und bleibt aber Vergewaltigung, ob Malcom das in dem Moment bewusst war oder nicht.

    Wie das ganze Buch über konnte mich auch das Ende spannungsmäßig einfach nicht packen. Ich habe es einfach nur runtergelesen und wollte es beenden. Das Finale ist nicht todlangweilig, aber auch nicht überragend spannend. Die Tode (oder eher der Tod) haben es leider nicht geschafft, etwas auszulösen – wundert aber nicht, denn auch bei Elizabeth wird nichts ausgelöst Wir kriegen allerhöchstens gesagt, was sie dazu fühlt. Generell wurde auch am Ende wieder deutlich, was ich vorhin bereits schrieb: Elizabeth hat nichts Besonderes an sich. Sie trägt zum Ende kaum etwas bei. Man kann sie eigentlich rausstreichen. Die eine Sache, die sie am Ende macht, hätte früher oder später irgendjemand anderes geschafft. Es ist wichtig, dass man seine Protagonisten nicht zu sehr overpowered, da es sonst schnell langweilig wird. Bei Elizabeth ist eher das Gegenteil der Fall. Wie gesagt, ich werde sie nicht in Erinnerung behalten.
    Wie das ganze Problem am Ende aufgelöst wird, ist auch sehr unspektakulär gewesen. „Ja, ups, Blackwell hat sich halt geirrt.“ Wow.

    Ganz zu Schluss ist dann plötzlich alles perfekt. Es werden diverse Länder erwähnt, wie vorher auch schon, bei denen man, da es dem Buch an einer Karte mangelt, sich fragt, wo genau diese eigentlichen liegen, wie deren Beziehung zu Anglia ist usw. Das World Building lässt leider zu wünschen übrig. Wir haben es hier irgendwie mit unserer Welt im 16. Jahrhundert zu tun, aber bis auf ein paar Hinweise merkt man dies nicht. Man könnte sagen: Zu wenig Kontext für historische Fantasy, zu viel Bezug zu unserer Welt für eine eigenständige Fantasywelt.

    Fazit: Alles in allem bin ich froh, die Dilogie beendet zu haben. Band 1 war ein Reread, damals gefiel es mir besser, ich weiß auch nicht, warum. Witch Hunter strotzt leider vor flachen Figuren, einer langweiligen Protagonistin, unnötigem Drama, fehlenden Erklärungen, Widersrpüchen und, was das Malcom-Thema angeht, vor Verantwortunslosigkeit. Ich kann die Reihe daher nicht guten Gewissens weiterempfehlen, da es einfach bessere Bücher gibt, mit denen man seine Zeit verbringen kann. 2/5 Sterne.

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