Bücher mit dem Tag "nicht lustig"
5 Bücher
- Mark Spörrle
Weg da, das ist mein Handtuch!
(16)Aktuelle Rezension von: ZsadistaVier Personen und eine komplette Familie sitzen zusammen im Ferienflieger. Wie soll es anders sein, alle sind zufällig im selben Hotel eingebucht. Im Hotel kommt dann noch einer dazu, der eigentlich gar nicht dazugehören will.
Jeder macht seine negativen Erfahrungen mit dem ach so tollen Urlaub. Erholung geht echt anders.
„Weg da, das ist mein Handtuch!“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Mark Spörrle.
Ich dachte, das Buch wird eine richtig humorvolle Lektüre. Am Anfang fand ich sie auch ganz nett. Nur hat sich das recht schnell auch wieder gelegt. Das Buch entpuppte sich als eine zähe, humorlose Lektüre.
Das Buch fängt mit Pete an. Ein Typ, der sich im Bad eingesperrt hat und die ganze Zeit nur versucht Aufmerksamkeit zu erregen. Kann mir doch jetzt keiner erzählen, dass wirklich über Tage niemand das „Hilfe!“ oder „Help!“ hört. Vor allen Dingen diese nicht gerade nette Familie neben dran, die dann lieber eine ganze Nacht Benjamin Blümchen CD aufgedreht hört, anstatt mal am Empfang zu sagen, da ruft einer „Hilfe!“. Das fand ich schon nicht sehr humorvoll.
Jessica, ist die gemeine Geschäftsfrau im wahrsten Sinne des Wortes. In den Urlaub wollte sie gar nicht, bekam das aber aufgedrückt, weil es ein Geschenk war. Sie ist auch nicht lustig.
Susan, fährt in den Urlaub um eigentlich Selbstmord zu begehen. Nein, finde ich auch nicht witzig.
Mario, ist der typische junge Urlauber. 449 Euronen für den Trip bezahlt und jetzt muss man gucken, was man alles machen kann, damit sich der Trip auf 0 reduziert. Dazu wird natürlich jede Frau abgecheckt und angemacht, egal wie. Habe ich geschmunzelt? Nein, absolut nicht.
Moritz, ist der bekannte Schauspieler, der unter falschem Namen eincheckt. Er sucht die ganze Zeit mit einem Makler ein Haus zum Kaufen. Ja, das waren die ersten Kapitel, die ich übersprungen habe.
Oliver, seine Frau Anna, die beiden Kinder und die Schwiegereltern. Die waren am Anfang wirklich witzig. Hat sich aber schnell ausgelutscht, wenn wirklich so alles gedrückt witzig schief geht. Dann ist das nicht mehr witzig und nervt nur noch. Da haben irgendwann nur noch diese Lacher-Einspieler aus amerikanischen Comedys gefehlt.
Dazu muss ich sagen, der Inhalt hat nicht so ganz zur Inhaltsangabe auf meinem Buch gepasst. Mein Buch war aus dem Piper Verlag aus 2012. Kann sein, dass andere Ausgaben die Inhaltsangabe angepasst haben. Habe nämlich erst später gesehen, dass bei manchen Plattformen die Inhaltsangabe passt. Und mit der hätte ich das Buch mit Sicherheit schon gleich nicht gelesen.
Mit viel Augen zu drücken und Oliver zu liebe, der einzigen, der mir leid tat, gebe ich hier dann noch zwei Sterne.
- Wolfgang A. Gogolin
Französisch von unten
(29)Aktuelle Rezension von: dartmausDas Cover des Buches ist wirklich ein Hinkucker. Es fällt jedem Katzenfreund sofort ins Auge.
Mir gefällt es richtig gut.
Inhalt: Juste Simons Leben liegt nach der Scheidung von seiner Frau in Scherben. Aber auch in seinem Wohnort liegt einiges im Argen Der Bürgermeister will Kindergarten, Kirche etc. schließen. So droht dem ganzen Ort der Untergang. Nach einem Unfall erlebt Juste zusammen mit Kater Merlin merkwürdiges.
Meine Meinung: Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen. Allerdings gab es zwischendurch immer wieder kleine Längen, die den Lesefluss hinderten. Die einzelnen Charaktere und Szenen sind gut und sehr bildlich beschrieben. Auch der Kater Merlin wird wirklich gut und detailliert beschrieben. Schon interessant, was in sieben Leben einer Katze so alles passieren kann.
Etwas überzogen fand ich allerdings das Merlin immer wieder in einem anderen Tier geboren wird. Da hat mir der arme Kerl richtig leid getan. Hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen.
Der Schreibstil ist bis auf die kleinen Längen sehr flüssig und interessant, gespickt mit jeder Menge schwarzem Humor. Besonders die einzelnen Dialoge sind manchmal echt zum Schreien.
Mein Fazit: Humorvolles Buch mit einigen Längen, aber trotz allem vergebe ich 4 Sterne.
- Paul Erickson
War was?
(9)Aktuelle Rezension von: LieblingsleseplatzEndlich kommt der neue Star Wars Film – Die letzten Jedi in die deutschen Kinos! Ich freue mich schon wie ein kleines Kind auf den Film! Und passend dazu wollte ich eigentlich ein witziges Buch im Zusammenhang mit dem Star Wars Universum lesen. … Eigentlich … aber lest selbst:
Der Autor ist in der Einleitung seine eigene Hauptfigur und erzählt eine Geschichte, wie er selbst zum geheimen Tagebuches des myseriösen „GL“ vom Januar – Dezember 1973 gekommen ist.
Zum Glück wird noch vor Beginn des Buches klar gestellt, dass dies eine rein fiktive Geschichte ist – Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Geschehnissen oder verstorbenen oder noch lebenden Personen vollkommen zufällig sei (Ja nee, is klar ;-) !) und dass das Werk weder von George Lucas, noch von 20th Century Fox oder Walt Disney anerkannt ist. DAS war mir spätestens nach 2 Kapiteln klar …
George Lucas wird als leicht dümmlicher Filmemacher hin gestellt und kein Thema, dass man in irgendeiner Weise verunglimpfen kann, wird ausgelassen.
Bei Layla und Hank Solo bin ich dann raus gewesen … ich habe das Buch ehrlicherweise dann nur noch bis zum Schluss überflogen und immer mal wieder einen Versuch bei einzelnen Kapiteln gewagt. Ohne Erfolg.
Ich als Fan bin immer noch schockiert wie Erickson meine Lieblinge durch den Kakao zieht. Ich kann ja sonst gut über mich selbst lachen und bin auch bei Scherzen über meine eigenen Helden gern dabei. Aber „War was?“ kann man nur witzig finden, wenn man Star Wars nicht mag. ABER – wer liest denn bitte eine Star Wars Parodie wenn er Star Wars nicht mag? Paul Erickson hat bereits andere Klassiker verwurstet wie „Der Wobbit“ und „Der Herr der Ringel“ und damit wahrscheinlich schon Heerscharen von Fans verärgert…. was zählen da schon ein paar Milliarden Star Wars Fans mehr?
Mehr als einen Lieblingslesesessel kann ich leider nicht vergeben. Und auch den nur, weil das Buch orthografisch fehlerfrei ist und mich wenigstens die Zeichnungen zum Schmunzeln brachten.
- Cirocco Dunlap
Dieses Buch wird nicht lustig
(2)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Dieses Buch wird nicht lustig!
Erwarte also Nichts!
Eine kleine schlaue Maus sitzt herum und liest.
Sie liebt langweilige Sachen.
Naja ... einen Kung-Fu-Glühwurm gibt es auch noch ... und einen fliegenden Wal, der Wörter klaut ...
Aber sonst ... sonst gibt's Nichts.
Altersempfehlung:
etwa ab 3 Jahre
Illustrationen:
Mit viel Liebe zum Detail und farbenfroh gestaltete Illustrationen schmücken die Seiten.
Es gibt in den einzelnen Szenen auch beim wiederholten Lesen immer wieder Kleinigkeiten zu entdecken. Die Figuren wirken lebendig und sind sehr sympathisch. Ganz besonders die kleine Maus mit gelangweiltem Blick ist zum Schießen komisch.
Aber sonst ... sonst gibt's Nichts zu sehen!
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich der Titel des Buches neugierig gemacht und die Kurzbeschreibung auf Anhieb überzeugt hat.
Wenn diese schon verspricht, dass es nicht lustig wird, nichts tolles passiert und überhaupt nur langweilige Sachen vorkommen ... dann MUSS man einfach einen Blick in das Buch werfen.
Wie vermutet, erzeugen spätestens die Illustrationen das genaue Gegenteil. Zur "Handlung" wird an dieser Stelle nichts verraten, um nicht zu spoilern.
Die Idee ist sehr schräg und witzig umgesetzt und (was ich nicht erwartet hätte) funktioniert auch beim wiederholten Lesen.
Die Lacher sind den skurrilen Figuren und absurden Situationen sicher und ganz besonders die unglaubliche Ruhe und Gelassenheit der kleinen Maus sorgt für großartige Unterhaltung.
Einziges Manko: Das Buch, in dem es sehr wohl sehr lustig wird, ist viel zu schnell vorgelesen.
Fazit:
Ist lustig!
;-)
Ein irre witziges Bilderbuch mit farbenfrohen Zeichnungen.
Der Gag funktioniert auch beim wiederholten Vorlesen.
...
Rezensiertes Buch: „Dieses Buch wird nicht lustig" aus dem Jahr 2018
- Mark Spörrle
Der Baum ist schief!: Oh Wahnsinn bringende Weihnachtszeit ...
(5)Aktuelle Rezension von: Missjanemarples_seeseitenKlappentext:
Oh, Tannengrauen, Oh, Tannengrauen …
Das Leben könnte so schön sein. Wäre da nicht Weihnachten mit all den quälenden Fragen: Wie heuchelt man Freude bei der Bescherung? Warum sind alle Weihnachtsbaumverkäufer Lügner? Und wo, um Himmels willen, kriegt man eine vegane Gans her?
In urkomischen Geschichten erzählt Bestsellerautor Mark Spörrle von eskalierenden Plätzchenback-Wettbewerben, misslungenen Flötenkonzerten und traumatischen Begegnungen zwischen Christkind und Weihnachtsmann. Einziger Trost: Bald ist der Weihnachtswahnsinn wieder vorbei. Zumindest für dieses Jahr.
Nach dem Bestseller 'Aber dieses Jahr schenken wir uns nichts!' neue Geschichten vom Weihnachtlichen Wahnsinn. Für alle, die Weihnachten mit Humor nehmen.
Meinung:
Der Autor lässt uns, in 8 überspitzt-lustigen Geschichten, an seinem persönlichen Weihnachtswahnsinn teilhaben.
Dabei übertreibt er oft schamlos und hält dem ein oder anderen Leser einen Spiegel vor. Denn wer von uns hat ihn nicht schon erlebt, den hausgemachten Weihnachtsirrsinn?
Bei einigen Episoden hab ich herzlich gelacht, bei anderen eher die Augen verdreht.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, so dass das Büchlein an einem Abend zu schaffen ist.
Fazit:
Ein kurzweiliges Lesevergnügen für die Adventszeit!




