Bücher mit dem Tag "nichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nichte" gekennzeichnet haben.

125 Bücher

  1. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (499)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Im dritten Teil der Sneijder/Nemez Reihe von Andreas Gruber gibt es zwei Zeitlinien, immer abwechselnd liest man aus der Vergangenheit und Gegenwart. Es werden Leichen gefunden, in deren Haut Zeichen eingeritzt wurden. So etwas ähnliches ist vor einigen Jahren schon mal passiert. Außerdem hängen alle Opfer der aktuellen Mordserie irgendwie mit Sneijder zusammen.
    Sneijder und Nemez bekommen in dem Teil wieder sehr viel Zeit gemeinsam, worauf ich nach dem zweiten Teil, in dem das viel zu kurz kam, sehr gehofft hatte. Die beiden sind einfach ein unschlagbares Team und es macht großen Spaß die Diskussionen vom bissigen Sneijder und der immer mehr Kontra gebenden Nemez zu lesen.
    Manche Teile der Handlung haben mich leider sehr an den vorigen Teil erinnert, teilweise wirklich wie einfach kopiert, aber das hat sich mit der Zeit zum Glück gelegt und es wurde richtig spannend. Bis zum Ende habe ich mitfiebern können und selbst in den letzten paar Seiten hat der Autor noch einen großen Knall eingebaut, mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte.
     Die Charaktere sind wie immer auf ihre eigene Weise sympathisch. Den immer mies gelaunten Sneijder lernt man in diesem Teil auf der persönlichen Ebene viel besser kennen und merkt, dass auch er durchaus eine sensible Seite hat. Nemez entwickelt sich immer ein Stückchen mehr weiter und es ist toll zu lesen, wie sie in ihrem Job aufgeht und auch mit Sneijder ein super Team bildet.

    Fazit: Ein sehr spannender Teil der Reihe, der absolut Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band.

  2. Cover des Buches Calendar Girl - Begehrt (ISBN: 9783548288864)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Begehrt

     (487)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Mia hat bei ihrem Job als edles Escort-Girl bereits ein halbes Jahr hinter sich gebracht. Damit ist auch schon die Hälfte der Schulden beglichen, die sie an ihren ehemaligen Liebhaber zu bezahlen hat. zwar liegt ihr Vater noch immer im Koma, doch sonst geht es mit ihrer Familie bergauf. Im Juli wird sie vom bekannten Hip-Hop-Künstler Anton Santiago gebucht, obwohl tanzen eigentlich nicht Mias stärke ist. Trotzdem versucht sie diese Challenge zu meistern, und dabei gleichzeitig nicht dem scheinbar unwiderstehlichen Körper von Anton zu erliegen. Denn schon im August geht es weiter nach Texas, wo sie die verloren gegangene Schwester eines steinreichen Ölbarons mimen soll. 


    --- radikale Spoilerwarnung ---

    Nachdem mich der zweite Teil nicht so mitreisen konnte, wie der erste, hatte ich nun die große Hoffnung, dass es wieder bergauf geht. Einerseits war mir klar, dass die Autorin sich nun nach 6 Monaten, die sich vom Aufbau und der Story her ziemlich geähnelt haben, etwas neues überlegen wird müssen. Allerdings war das für mich definitiv ein Schuss nach hinten. Den Monat Juli verbringen wir noch in alter Manier bei einem einzigen Typen, der einerseits richtig hot ist, auf der anderen Seite aber von seiner Managerin oder seiner Assistentin angehimmelt wird. Gleichzeitig versucht Mia die beiden zu verkuppeln, mit Wes die Beziehung am Laufen zu halten und nicht versehentlich doch mit der Granate von Mann ein sexuelles Lustspiel zu beginnen. Insofern war ich einigermaßen zufrieden, auch wenn die Geschichte weder von der Handlung noch von den Protagonisten her keinerlei Höhepunkte aufweisen konnte. Dann kam aus meiner Sicht mit August und September die Katastrophe. Die Geschichte, dass Mia ihren Halbbruder findet, oder besser umgekehrt, war einfach dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass ich einfach nur mehr den Kopf schütteln konnte. Dann kommt noch die Schwester mit ihrem Verlobten auf einen Sprung Urlaub mit dem Privatflieger vorbei und alle sind Friede-Freude-Kokosnuss. Wirklich schrecklich. Gerade, dass nicht noch der Vater wie durch Zauberhand aus dem Koma erwacht und sich der illustren Gesellschaft anschließt, aber nein, der muss ja unbedingt kurz vorm letzten Atemzug stehen und damit die fröhliche Familienzusammenfindung stören und auch das Wes plötzlich im Dschungel verschwindet und er bei einer abenteuerlichen Rettungsaktion, an der sich Mia sehr zu ihrem eigenen Unwillen nicht hatte beteiligen dürfen, befreit wird. Letztendlich wird der Vater doch gerettet und auch Wes hat sein Abenteuer überlebt. Die Katastrophe scheint vorerst abgewandt, auch wenn es meiner Meinung nach für beide besser gewesen wäre, zu sterben, um dem Blödsinn zu entfliehen, der da noch kommen mag. Damit will ich einfach sagen, dass die Handlung so dermaßen unauthentisch und an den Haaren herbeigeschleift war, dass ich wirklich entsetzt war. Auch Mia wurde mir immer unsympathischer. Sie konnte ihr eigenes Verhalten nicht mehr reflektieren, reduziert so ziemlich jedem den sie begegnet, egal ob männlich oder weiblich, nur auf deren Körper, und scheint vom Leben nicht wirklich einen Plan zu haben. Selbst in dem Moment, in dem ihr neuer Bruder ihr mit Geld eine helfende Hand reichen will, ist sie so sehr auf ihren eigenen Stolz und darauf fokussiert, dass sie als toughe Powerfrau alles alleine managen kann. Das nimmt dann auch schon fast diese toxischen alphamännlichen Züge an und wäre Mia ein Mann, würde jeder sagen, dass einen an der Waffel hat. Es gäbe noch dutzende Dinge, über die ich ich aufregen könnte, aber über das gröbste habe ich jetzt mal Dampf abgelassen. 

    Letztendlich war der erste der drei Monate wirklich okay, auch wenn er in groben Zügen wie ein Abklatsch vom Monat April wirkt, aber die beiden anderen Monate waren dafür um so schlimmer. Handlung und auch die Protagonisten haben eine Wendung genommen, die ich als Leser nicht mehr tragen will. ich weiß noch nicht, ob ich mir den letzten Teil noch zu Gemüte führen werde. Vielleicht legt die Autorin ja noch mal eine Wendung hin. 


  3. Cover des Buches Wie die Erde um die Sonne (ISBN: 9783736305700)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Erde um die Sonne

     (368)
    Aktuelle Rezension von: SorglosDurchsLeben

    Graham ist millionenschwerer Autor, zeigt ungerne Gefühle und seine Beziehung zu Jane ist auch eher platonisch. Lucy dagegen ist gefühlvoll, ein wenig Hippie und trägt ihr Herz auf der Zunge. Durch Zufall treffen die beiden aufeinander, keiner ahnt, dass dieses Treffen später für beide der Anker sein wird. Doch können sie sich lieben, obwohl sie so unterschiedlich sind?

    Lucy ist ein Freigeist, liebt Blumen und scheut nicht davor, ihre Gefühle zu zeigen. Sie ist so ein Mensch, den jeder in seinem Leben haben sollte - stets positiv, voller Güte und Liebe. Graham ist das auch, aber diese Gefühle sind unter einer meterhohen Schutzschicht vergraben, die er in früher Kindheit aufgebaut hat. Reiner Selbstschutz vor einem grauenvollen Vater.
    Doch sobald die beiden zusammen sind, entsteht eine wundervolle Dynamik. Es ist als würde Lucy mit ihrer Art Graham aus der Reserve locken, die Mauern einreißen und man kann ihn so richtig kennenlernen. Und dann merkt man, was für ein wundervoller Mensch ist. Was für ein liebevoller Vater.
    Das Buch braucht nicht viel Spannung, keine krassen Enthüllungen oder unglaublich viele Katastrophen, um mich zum weinen, lachen oder zum ausrasten zu bringen. Allein die Tatsache, das beide Protagonisten sich über 323 Seiten so geöffnet, gewandelt und verliebt haben, reicht völlig aus. 323 Seiten reichen aus, dass ich so viel über die Liebe gelernt habe - Liebe zwischen Vater und Tochter, Liebe zwischen Mann und Frau, Liebe zwischen besten Freunden und Liebe zwischen nicht-biologischer Mutter und Tochter!
    Dieses Buch ist der absoluten Wahnsinn.

  4. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich habe von vielen gehört, dass dies das schlechteste Buch von Colleen Hoover sei und generell viele negative Kritiken dazu gelesen. Von daher waren meine Erwartungen nicht allzu hoch und das Buch hat mich dann positiv überrascht.

    "Das wahre Problem sind nicht die Konflikte, sondern dass keiner den Mut hat, den ersten Schritt zu tun und offen darüber zu sprechen." - Merit,

    Der Schreibstil von Colleen Hoover ist wie immer sehr schön und leicht und flüssig zu lesen. Das ganze Buch wird aus der Sicht der Protagonistin geschildert.
    Nach dem Klappentext hatte ich Angst, dass es ein Teenie-Drama ist und sich nur um Liebeskummer dreht. Tatsächlich gibt es da noch einiges mehr, was Merit belastet. Auch wenn sie oftmals wie ein Teenager gehandelt hat und sich auch zickig und unsympathisch verhalten hat, mochte ich sie dennoch. Ihre Gefühlswelt wird sehr authentisch und nachvollziehbar geschildert und ich konnte mich gut in ihre Perspektive hineinversetzen. Sie macht in dem Buch eine enorme Charakterentwicklung durch und es findet viel Selbstreflexion statt, was ich sehr stark fand.
    Allerdings verlief mir der Wandel zum Guten am Schluss zu schnell und unproblematisch. Alle Probleme lösen sich nahezu in Luft auf und es kommt zur Happy-End-Stimmung. Das war mir zu unkompliziert und hat sich nicht mehr ganz so realistisch angefühlt.

    Die Familiensituation von Merit ist sehr kompliziert und...speziell. Alles in allem war es mir etwas too much. Dieses krasse Familiengefüge, die zahlreichen Probleme und Geheimnisse. Dadurch passiert immer viel, es gibt Spannung und immer neue Enthüllungen, aber es war mir etwas zu viel. Ein Charakter wird beispielsweise anfangs als absolut unspontan und fast schon zwangsneurotisch beschrieben. Das findet sich dann aber nicht mehr im Buch wieder und wird nicht weiter aufgegriffen. Man hätte es also problemlos weglassen können, da auch so schon genug los ist.
    Außerdem weiß ich nicht wie realistisch das Szenario zum Teil war und besonders die erwachsenen Charaktere haben absolut nicht so gehandelt.

    Was ich absolut unpassend finde ist der deutsche Titel. Im Englischen heißt es "Without Merit", was viel besser zur Geschichte passt.


    Fazit: Das Buch war deutlich besser als ich bei den negativen Kritiken erwartet hätte. Die Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat deutlich erkennbare Fehler, wird aber sehr nachvollziehbar geschildert und macht einen starken Wandel mit. Dafür wirkte der Rest manchmal etwas übertreiben, da es einfach sehr viele Geheimnisse & co gibt. Andererseits bleibt es dadurch spannend und man wird immer wieder überrascht.

    Die tausend Teile meines Herzens bekommt von mir 4,4 (also gerundet 5) /5 Sterne.



    Triggerwarnung: Einerseits würde ich gerne eine Triggerwarnung abgeben, andererseits kann ich die möglichen Trigger nicht aufführen, ohne enorm zu spoilern. Das Buch hat verschiedene Themen, die Trigger sein könnten. Wer also vorbelastet ist, sollte am besten vorher mal googeln, was für Themen genau verhandelt werden, damit man beim Lesen dann nicht davon überrascht wird.

  5. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.193)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  6. Cover des Buches Bleib doch, wo ich bin (ISBN: 9783596703975)
    Lisa Keil

    Bleib doch, wo ich bin

     (221)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Eine Bookstagrammerin, deren Beiträge mir sehr gefallen ist großer Fan der Autorin und hat mir ihre Bücher sehr empfohlen, da wir beide Fans der „Hamburg-Reihe“ von Petra Hülsmann sind und diese sich vom Humor und der Art der Geschichten sehr ähneln. Dementsprechend bin ich „ein wenig“ enttäuscht worden, da es „nur“ ein vier und kein fünf Sterne Buch wurde, aber das lag definitiv nicht am Buch, sondern an meinen viel zu hohen Erwartungen. Und trotzdem war es ja auf jeden Fall ein richtig gutes Buch!

     

    Das Cover finde ich total niedlich, ansprechend und vor allem sehr passend zur Geschichte. Der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Lisa Keil schreibt locker, leicht und vor allem mit sehr viel Humor!

     

    Aber das beste am Buch waren definitiv das Setting und die Charaktere. Ich als Stadtkind mag Geschichten in kleinen Orten oder Dörfern immer total gerne, weil die immer so eine tolle Atmosphäre rüberbringen und man sich schnell dort sehr wohl fühlt. Ich vermute, dass die Autorin, die selbst auch Tierärztin ist, deswegen einen Charakter, der diesen Beruf hat, in die Geschichte eingefügt hat, um ihre beiden Welten miteinander zu verbinden. Das hat mir sehr gut gefallen. 

    Wie cool ist es bitte, dass Kaya über einem Buchladen wohnt und in dem auch noch arbeitet?

     

    Und generell wie cool ist Kaya bitte? Ich LIEBE es, dass SIE mal diejenige ist, die One-Nights-Stands hat, nichts festes will und ER mal derjenige, der mit so etwas überhaupt keine Erfahrungen hat. DANKE, Lisa Keil, dass durch dieses Buch dazu beigetragen wird, dass Frauen auch unverbindlichen Sex mit verschiedenen Männern haben, ohne, dass sie gleich als Flittchen oder schlimmeres abgestempelt werden.

    Und Lasse? Wie süß kann man sein? Gut, man muss sagen, dass ich etwas voreingenommen bin, weil mein Freund auch so heißt und ich natürlich auch bei jedem Lesen des Namens an ihn denken muss, aber ich fand unseren Herrn Fries auch toll. Wie verloren er auf der Fete wirkte und so unerfahren wie er mit so vielen Dingen war, war echt süß und hat ihn total liebenswert gemacht.

    Millie ist auch echt ein tolles Mädchen – ich fand ihre Beziehung zu Kaya ganz toll!

    Rob war mir auch sympathisch, obwohl mich sein Verhalten an einigen Stellen auch aufgeregt hat, auch wenn es nachvollziehbar war.

    Amélie und Mark waren auch Charaktere, die ich mochte, auch wenn sie einen eigenen Teil der Reihe bekommen würden.

     

    Fazit: Ein absolutes Wohlfühlbuch mit einer ordentlichen Portion Humor und genau der richtigen Mischung aus Romantik, Spaß und Spannung! Sehr zu empfehlen für die kuschelige Herbstzeit.

     

    4/5

  7. Cover des Buches Because of Low – Marcus und Willow (ISBN: 9783492306935)
    Abbi Glines

    Because of Low – Marcus und Willow

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

     Als Marcus Hardy nach Sea Breeze zurückkehrt, um sich um seine kranke Mutter zu kümmern, zieht er bei Cage York ein, dem der Ruf eines gnadenlosen Womanizers vorauseilt. Gleich am ersten Tag steht dann auch eine weinende Rothaarige vor seiner Tür, während sich Cage in fremden Betten wälzt, und Marcus ahnt, dass er in seinem neuen Zuhause nicht die Ruhe finden wird, die er gerne hätte – vor allem, da ihm die kleine Rothaarige nicht mehr aus dem Kopf geht...

    „Because of Low – Marcus &‘ Willow“ ist das zweite Buch der Sea Breeze – Reihe &‘ hat mich auch noch nicht so wirklich überzeugen können. Für mich war es eine gute Geschichte für zwischendurch, denn auch hier fehlte mir wieder das gewisse Etwas. Allerdings hat mich das Buch neugierig auf Cage York gemacht &‘ deswegen werde ich die Reihe natürlich weiterlesen!

  8. Cover des Buches Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern (ISBN: 9783499001291)
    Kelly Moran

    Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern

     (227)
    Aktuelle Rezension von: PIA79

    #Cover#

    Mir gefällt das Cover sehr gut. Ich mag es, dass auf den Covern Polaroid-Bilder sind, so wirkt das ganze in meinen Augen irgendwie authentisch, wenn man versteht was ich meine. Außerdem bekommt man bei diesem Cover gleich ein wohliges Gefühl und möchte es sich mit diesem Buch gemütlich machen.

    #Schreibstil#

    Ich mag den Schreibstil von Kelly Moran immer wieder gerne. Sie schreibt sehr schön. So dass ich mich jedes Mal wieder gleich wohlfühle in Redwood. Es ist mit jedem Buch wieder ein Stück weit nach Hause kommen für mich. Diese Reihe ist für mich echt eine absolute Wohlfühlreihe und auch für mich ein Highlight in diesem Jahr.

    #Charaktere#

    Parker war ein sehr sympathischer junger Mann. Er war so liebevoll und ich habe immer mit ihm mitgefühlt. Man konnte wirklich sehen, dass er für die Leute die er liebt alles tun würde. Alleine die Aktion ganz am Ende hat mich zu Tränen gerührt und auch die Aktion vorher bei der Versammlung hat mein Herz berührt. Er war einfach ein toller Typ, ich konnte verstehen, dass Maddie sich in ihn verliebt hat. Das einzige was mich etwas störte war, dass er anfangs echt lange gebraucht hat, um zu verstehen was das Drachentrio im Schilde führt. 

    Maddie war eine interessante Protagonistin, aber auch sie mochte ich sehr gerne. Sie hatte es in ihrem Leben nicht leicht und ihre gesamte Situation war doch nochmal etwas anders als die typischen Situationen in Büchern. Es tat mir jedes Mal leid wenn sie etwas nicht tun wollte oder konnte und auch das Benehmen der anderen ihr gegenüber tat mir im Herzen weh. Aber trotz alledem war sie mir manchmal etwas stur und ich finde auch, dass sie zu Parker ehrlicher hätte sein können.

    #Fazit#

    Mir hat Redwood Dreams sehr gut gefallen und ich bin echt traurig, dass es nun vorbei ist. Diese ganze Reihe hat in meinem Herzen einen großen Platz eingenommen und ich werde sie noch oft rereaden. Ich kann jedem dieses Reihe und insbesondere auch dieses Buch ans Herz legen. Dieses Buch ist mein liebstes der Reihe und bildet für mich einen schönen Abschluss. Ich kann nur sagen, Lest dieses Buch.


  9. Cover des Buches Für jede Lösung ein Problem (ISBN: 9783431039498)
    Kerstin Gier

    Für jede Lösung ein Problem

     (1.576)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Bei Gerri läuft so einiges schief im Leben: ihr Liebesleben ist seit Jahren nicht vorhanden und dann wird auch noch die Romanreihe, für die sie seit 10 Jahren schreibt, eingestellt. In ihrer Verzweifelung weiß sie sich nicht anders zu helfen als Selbstmord zu begehen. Doch vorher schreibt sie Abschiedsbriefe an Familie, Freunde und wer ihr sonst noch so einfällt. Durch eine unglückliche Verkettung der Umstände bleibt Gerri am Leben - und muss nun mit den Konsequenzen leben. Ihre Mutter ist schockiert und zwingt Gerri, sich bei allen zu entschuldigen, insbesondere Erbtante Hulda. Die meisten sind jedoch froh, dass der Selbstmordversuch gescheitert ist, insbesondere Kumpel Ole und ihr neuer "Chef" Adrian.

    Die Idee ist nett, wenn auch nicht spektakulär. Was mir sehr gefällt, sind die Abschiedsbriefe von Gerri. Diese wurden nämlich in einer Schrift, die wie eine Handschrift aussieht, gedruckt und jeder ist in kleine Briefumschläge gesteckt. Diese sind zwischen den einzelnen Kapiteln eingeklebt. Das ist echt wunderschön. Allein dafür gibt es von mir einen Zusatzstern!

    Die Geschichte ist allerdings zu seicht erzählt, als dass wirklich groß Spannung aufkommt. Durch den Klappentext weiß man ja auch schon, dass Gerri den Selbstmordversuch überleben wird.

    Mit einer nicht so spannenden Geschichte könnte ich bei tollen Figuren leben. Aber das ist leider nicht so. Viele Figuren finde ich von Grund auf unsympathisch. Ihre Familie, insbesondere ihre Mutter, ist einfach nur furchtbar. Ein einziger Haufen Unverständnis gegenüber Gerri, wobei sie sich noch nicht mal die Namen ihrer Töchter merken kann. Auch einige ihrer Freunde sind ziemlich unsympathisch.

    Leider kann ich das Buch ausdiesem Grund nicht weiterempfehlen!

  10. Cover des Buches Einmal hin und für immer (ISBN: 9783956495670)
    Sarah Morgan

    Einmal hin und für immer

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Caro2929

    Klappentext:


    "Puffin Island vor der Küste Maines ist der perfekte Ort, um abzutauchen - und der denkbar schlechteste, wenn man sich wie Emily panisch vor dem Ozean fürchtet. Überall blaues Meer! Doch um ihre kleine Nichte vor dem Hollywood-Wahnsinn zu schützen, stellt sie sich ihrer größten Angst. Bald verfällt sie selbst dem Charme der Insel - sowie ihrer charismatischen Bewohner. Insbesondere dem Jachtclub-Besitzer Ryan Cooper. Ob er alle Frauen so verführerisch küsst, die einen Sommer hier verbringen? Eines weiß Emily bestimmt: Dieser Mann ist mit allen Wasser gewaschen..."


    *** Achtung Spoiler könnten enthalten sein***

    Meine Meinung:


    "Einmal hin und für immer" ist ein leichter Sommerroman. Er ist schön geschrieben, so dass man direkt in einen gut lesbaren Lesefluss gelangt.

    Die Geschichte wird abwechseln aus der Sicht der beiden Protagonisten Emily und Ryan erzählt. Diese Erzählweise hat mir persönlich sehr gut gefallen, auf Grund dessen, dass man so die Gefühle beider beigebracht bekommen hat.

    Die Protagonisten blieben auch alles andere als farblos. Ich habe einen guten Eindruck vermittelt bekommen, was die beiden Protagonisten ausmacht, ich konnte mit ihnen mitfühlen. Darüber hinaus haben auch die Nebenfiguren genug Präsenz erhalten, sodass man auch sie lieb gewinnen konnte und mit ihnen schmunzeln durfte, so erging es mir doch an der einen oder anderen Stelle so. Alleine wenn ich an die liebe Kirsti denke, habe ich ein Lächeln im Gesicht.

    Die Geschichte an sich hat mir auch gut gefallen, nur leider erschien mir das Ende sehr abrupt. Es gab leider fast so gar keine Überraschungen und worauf die Geschichte hinaus lief, war mir direkt bewusst. Trotzdem hab ich die Geschichte gerne gelesen und doch mit den Protagonisten mitgefiebert, auf Grund dessen, dass aus Sex Liebe wurde. Auch wurden die "Geheimnisse" um die Protagonisten recht schnell gelüftet, was aber an der jeweiligen Stelle auch genau richtig war.

    Vor allem Emily macht eine bedeutende Entwicklung in der Geschichte durch. Diese Entwicklung wird sehr gut dargestellt, sodass der Leser sie wirklich miterlebt. Dies hat mir vor allem sehr gut gefallen.

    Zu guter letzt möchte ich noch erwähnen, dass der Titel ganz ausgezeichnet ausgewählt wurde und sehr gut durchdacht ist. Ich glaube seltenst habe ich gedacht, dass ein Titel sooooo passend ist.


    Fazit:

    Eine leichte Sommerlektüre mit spannenden Elementen, 3,5 Sterne!Ich bin gespannt, wie es mit der Puffin Island-Reihe weitergeht und wen man noch näher kennen lernen darf.

  11. Cover des Buches A History of Us − Vom ersten Moment an (ISBN: 9783499004926)
    Jen DeLuca

    A History of Us − Vom ersten Moment an

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Anna_intergalaktisch

    Die Geschichte um Emily und Simon kann man als absoluten Wohlfühl-Roman bezeichnen. Das Setting des Mittelalter-Festivals hat mir sehr gut gefallen und war mal etwas anderes. Die beiden Hauptprotas waren mir sehr sympathisch, auch wenn Emily mur stellenweise einen Hauch zu pessimistisch war. 

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und führt einen sehr leicht durch diese romantische Story.

  12. Cover des Buches Park Avenue Player (ISBN: 9783736314412)
    Vi Keeland

    Park Avenue Player

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Maunzerle

    Die Autorinnen haben einfach eine ganz besonderer Art Romane zu schreiben.
     Es so humorvoll und unterhaltsam aber auch gleichzeitig gefühlvoll und immer authentisch.

    Die Protagonisten haben mir gleich gut gefallen. Elodie hat auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch einen Unfall und das ausgerechnet mit ihrem "zukünftigen" Chef.
     Hollis ist überaus attraktiv und der typische Workaholic. Er sucht für seine Nichte eine Nany und da taucht Elodie auf. Witzige, unterhaltsame und rasante Unterhaltungen zwischen Elodie und Hollis erwarten uns hier.

    Aber nicht immer ist alles so einfach, denn die beiden haben eine Vergangenheit die ihnen etwas im Weg steht und es muss einiges aufgearbeitet werden. Verbindet die beiden die Vergangenheit oder treibt sie einen Keil zwischen die beiden?

    Ich möchte nicht zu viel verraten, denn ich mag nicht Spoilern. Nur so viel: Es tauchen Themen auf, die mich überrascht haben.

    Fazit:
    Super tolle Unterhaltung, die es auf ein paar Seiten in der Mitte, auch sehr kurzweilig ist.
     Gute Mischungen aus Kribbeln im Bauch, sexy und tiefgründig.

     

  13. Cover des Buches Winter in Briar Creek (ISBN: 9783802599330)
    Olivia Miles

    Winter in Briar Creek

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    3.5

    "Winter in Briar Creek" hat mich neugierig gemacht, da ich Geschichten, die in kleinen Orten spielen, immer sehr gerne lesen.

    Die Atmosphäre war auch sofort sehr gemütlich, als wir Grace dabei begleiten wie sie nach Briar Creek zurückkehrt. Die Stimmung ist zudem sehr winterlich und ich mochte das Setting der Geschichte sehr gerne.

    Die Geschichte selbst ist unterhaltsam erzählt, auch wenn für mich ab und an die eine oder andere Länge dabei war. Einiges wurde für meinen Geschmack doch ein wenig künstlich in die Länge gezogen, aber dennoch war das Buch nett und unterhaltsam.

    Die Charaktere waren mir zwar prinzipiell sympathisch, aber eine richtige Verbindung habe ich zu den beiden nicht gefunden.

    Das Buch lebt vor allem durch das wundervolle Setting, während die Handlung eher an der Oberfläche kratzt.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und ich freue mich auf die weiteren Geschichten aus Briar Creek.

  14. Cover des Buches Play On - Dunkles Spiel (ISBN: 9783548291222)
    Samantha Young

    Play On - Dunkles Spiel

     (121)
    Aktuelle Rezension von: ScheckTina

    Nora ist achtzehn Jahre alt und hat die Highschool mit Auszeichnung beendet. Trotzdem sitz sie in dem kleinen Städtchen fest und arbeitet an der Kasse in einem Fast Food Restaurant. Ihr Vater sitzt im Rollstuhl und ist auf die Hilfe angewiesen. Da er nichts mehr Verdient müssen sie und ihre Mutter arbeiten um über die Runden zu kommen. Da Nora keinen Ausweg aus ihrer Situation sieht und auch die Eltern sie immer mehr und mehr beanspruchen und von ihr fordern bekommt sie langsam keine Luft mehr und droht zu Grunde zu gehen. Da tritt Jim in ihr Leben. Er und sein Freund Robby sind Touristen und eigentlich auf der durchreise. Doch Jim verliebt sich in Nora und bietet sie mit ihm zu gehen. Nora ist von Jim fasziniert und wittert eine Chance ihrem jetzigen Leben zu entkommen und ihr eigenes Leben zu beginnen. Allerding ist Jim sehr selbstsüchtig und erlaubt Nora nichts. Die Jahre vergehen und Nora stellt fest dass sie immer unglücklicher wird, denn sie hat nur den Standort gewechselt nicht die Situation. Sie fühlt sich immer mehr verloren und gefangen. Endlich beschließt sie zu handeln doch das Schicksal schlägt erneut zu und Nora verliert sich komplett. Wie soll sie aus ihren Trott rauskommen und verdient sie es überhaupt. Wer kann ihr noch Helfen oder wird es an der Zeit ihr eigenes Leben in die eigenen Hände zu nehmen und zu handeln.

    Die Geschichte ist sehr intensiv. Ein Mädchen, dass kein Ausweg findet als zu fliehen um doch wieder da zu landen wo sie schon mal war. Es ist schwer nach so vielen Rückschlägen immer neu anzufangen und immer wieder auf zu stehen. Doch Noras Willen ist stark und unbeugsam. Sie wird immer älter und das Leben nimmt mehr Form an. Sie weiß was die vom Leben haben möchte und nutzt die Chance. Eine sehr schöne und emotionale Geschichte.

  15. Cover des Buches Hello Sunshine (ISBN: 9783734103537)
    Laura Dave

    Hello Sunshine

     (98)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Sunshine Mackenzie, das einfache Mädchen vom Land, hat eine Youtube-Kochshow und begeistert mit ihren Lifestyle-Büchern Millionen von Fans. Sie ist mit ihrem Traummann Danny, dem Architekten, verheiratet. Alles könnte nicht besser laufen, bis zu ihrem fünfunddreissigsten Geburtstag, wo ihre ganze künstliche Social-Media-Welt zusammenbricht. Von Mann und Fans verlassen, flüchtet sie in ihre Heimatstadt und will nochmals von vorne beginnen…

    Erster Eindruck: Das blumige Cover mit dem metallic-farbenen Buchtitel gefällt mir gut. Aufgrund „Sunshine“ hätte ich jedoch etwas mit Sonne erwartet.

    Sunshine hat eine Youtube-Kochshow, bei der einhundertfünfzig Menschen daran arbeiten. Das ist schon eine immense Zahl, wenn man bedenkt, dass auf dem Bildschirm dann nur sie als Hauptperson zu sehen ist. Aus dem kleinen Privatvideo, das einst auf Youtube hochgeladen wurde, ist eine Riesenmaschinerie geworden und hat sie die Berühmtheitstreppe schnell erklimmen lassen. Aber dann der Riesenabsturz; die Follower und vorherigen Unterstützer springen sofort ab. Wie konnte es so weit kommen? Tja, die Show über das einfache Mädchen vom Land, das es in die Grossstadt geschafft hat, war eben ein Märchen, eine Erfindung. Und mit all den Jahren kamen zu den kleinen „Notlügen“ immer mehr dazu, bis wohl Sunshine bald selbst an diese auf Youtube gezeigte Sunshine-Welt glaubte. An ihrem Geburtstag platzt dieses Gebilde, da ein Hacker auf Social Media verkündet, dass sie gar nicht die Autorin der Rezepte und zudem vieles andere gelogen sei. Wer steckt dahinter? Die Konkurrenz? Ein zurückgewiesener Fan? Und auf der Überraschungsgeburtstagsparty, von der sie sehr wohl vorher wusste, wurde auch noch publik, dass es einen einmaligen Fehltritt mit einem Kollegen gab. Oh je!
    Sunshine flüchtet weg von New York nach Montauk, ihrer Heimatstadt, zu ihrer Schwester. Ihre Schwester heisst Rain (wow, welcher Einfallsreichtum bei der Namenswahl!) ist jedoch wenig über ihr Auftauchen erfreut. Aber Sunshine weiss nicht, wo sie sonst hin könnte: Job weg, Mann weg, Ansehen weg, Fans weg… sie muss unbedingt überlegen, was sie nun tun kann.

    Dies war mein zweites Buch der Autorin nach „Ein wunderbares Jahr“, was mir seinerzeit ausgezeichnet gefallen hat. Auch dieses Buch hat sich wiederum flüssig lesen lassen und war am gleichen Tag schon beendet. Sunshine hat viel verloren, aber auch Wertvolles gewonnen. Von mir gibt es 5 Sterne.

  16. Cover des Buches Lügen, die von Herzen kommen (ISBN: 9783404169566)
    Kerstin Gier

    Lügen, die von Herzen kommen

     (587)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Schon seit längeren habe ich dieses Buch in meinem Regal stehen. Da ich etwas lockeres, leichtes und kurzes für zwischendurch brauchte, griff ich dazu.

    Schon nach wenigen Seiten habe ich gelacht ohne Ende. In Hannas Schwester Antonia konnte ich mich vor allem sehr gut hineinversetzen. Ich selbst weiß, wie man sich als Mutter fühlt, wenn die Kinder noch im Baby- bzw Kleinkindalter sind.

    Hanna mochte ich von Anfang an. Sie hat mich an meine erste Zeit im Tennageralter erinnert, wie das mit dem Chats lief. Das dauert natürlich eine Weile, bis man die Kniffe kannte.

    Auch wenn ich nach gut einem Drittel wusste, was in etwa auf mich zukommen würde, hatte mich das Buch doch sehr mitgenommen und mich den Alltag vergessen lassen. Witz und Humor hat Kerstin Gier auf alle Fälle.

  17. Cover des Buches Irresistible - Ein Baby kommt selten allein (ISBN: 9783736305663)
    Lex Martin

    Irresistible - Ein Baby kommt selten allein

     (103)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    "Irresistible" ist ein weiterer Liebesroman der Autorin Lex Martin.
    Nach der "Boston Campus"-Trilogie von ihr, musste ich das "Spin-Off" auch unbedingt lesen.

    Das Cover hat mich persönlich jetzt nicht unbedingt angesprochen aber der Inhalt dafür umso mehr. 

    In diesem Buch bekommt Brady seine Chance auf eine Liebe. Brady kennt man schon aus der "Boston-Campus" Reihe. In dieser war er der Tätowierer und hat sich in Dani verliebt. Nachdem diese jedoch nicht dasselbe für ihn empfunden hat, tat mir Brady schon etwas Leid. Da er in dieser Reihe kein Glück gefunden hat.
    Umso mehr hat mich das "Spin-Off" gefreut auch wenn dieses nicht gerade unter glücklichen Umständen startet. 

    Brady hat zwar nur mäßigen Kontakt zu seinem Bruder, als dieser jedoch mit seiner Frau bei einem Autounfall ums Leben kommt, leidet Brady dennoch.
    Es steht für ihn außer Frage sich um deren Baby zu kümmern, welches nicht mit im Auto saß.
    So kommt es das Brady zusammen mit einer Familienfreundin des verstorbenen Paares und gleichzeitig die Babysitterin der Tochter ist, in dem Haus seines verstorbenen Bruders um das Kind kümmert.
    Jedoch hat Brady keinerlei Erfahrungen mit Babys, ganz im Gegensatz zu Isabella einer temperamentvollen Latina. Als während des Babysittens und der Erziehung dann auch noch die Funken zwischen den beiden fliegen, wissen beide gar nicht mehr weiter.

    Meiner Meinung nach ein gelungenes "Spin-Off" der Reihe und definitiv wert zu lesen!

  18. Cover des Buches Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1) (ISBN: 9783551315830)
    Kristin Cashore

    Die Beschenkte (Die sieben Königreiche 1)

     (2.648)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Falkenberg

    Lady Katsa ist nicht nur die Nichte des Königs von Middlun, eines der sieben Königreiche, sondern auch eine Beschenkte mit der Gabe zu Töten. Ihr Onkel nutzt seine junge Nichte schonungslos für seine Rache Akte aus und sorgt dafür das Katsa zu dem Monster wird das er in Ihr sieht. Als Katsa eines Tages auf einen Beschenkten Prinzen der Lienid trifft ändert sich alles. Katsa fängt an zu hinterfragen und wehrt sich gegen das was Ihr Onkel aus Ihr machen will.

    Selbst nach dem zweiten mal Lesen und mindestens 10 Jahren Altersunterschied bin ich immer noch ein großer Fan dieses Buches. Die raue Katsa die am Anfang noch so unnahbar und machtlos wirkt, merkt das sie ganz sicher nicht machtlos ist und nimmt Ihr leben selbst in die Hand. Sie entscheidet selbst, wer sie sein will und fängt an zu hinterfragen. Man merkt schnell das nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Katsa zeigt uns das wir selbst entscheiden können wer wir sein wollen und wer macht über uns hat.

    Fazit 

    Eine schöne Geschichte, mit einer starken Heldin. Die auch beim zweiten mal lesen und einigen Jahren Altersunterschied immer noch Freude macht.  

  19. Cover des Buches Die letzte Reise der Meerjungfrau (ISBN: 9783431040821)
    Imogen Hermes Gowar

    Die letzte Reise der Meerjungfrau

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    So wie der Schutzumschlag, so ist auch die Erzählung, die sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt: glänzend, schillernd, verschnörkelt und zauberhaft, mit ganz eigener Ästhetik und Ausdruckskraft.

    Imogen Hermes Gowar, Archäologin, Anthropologin und Kunsthistorikerin, ist mit diesem Roman ein zu Recht preisgekröntes Debüt als Schriftstellerin gelungen. 

    Sie nimmt uns mit auf eine Reise ins London des späten 18. Jahrhunderts. Kaufmann Jonah Hancock kommt - wie der Untertitel bereits ankündigt - quasi über Nacht zu Reichtum und Ruhm. Der sensationelle Erwerb einer unglaublichen Rarität, einer echten Meerjungfrau, ändert sein Leben schlagartig. Und auch er selbst verändert sich, er wird vom eigenbrötlerischen ewigen Junggesellen zum späten Ehemann, mit dem wachsenden Besitz wachsen auch die Begehrlichkeiten.

    Gowar ist ein beeindruckender Genremix gelungen, das Buch ist ein Gesellschafts- und Historienroman über das viktorianische London, sie entwickelt großartige Psychogramme ihrer Protagonisten, die Geschichte ist ein Sittengemälde, gewürzt mit einem Schuss Mystik. Es geht um große Themen, um Leidenschaft und Liebe, Träume, Enttäuschungen und immer wieder: um das Streben nach mehr.

    Die Autorin spielt ihre schriftstellerische Klaviatur virtuos. Oftmals entstehen leise, zarte Töne, dann wieder setzt sie zu einem gewaltigen Fortissimo an, das einen völlig in die geschilderte Szenerie eintauchen lässt. Ich hatte einen wirklich sinnlichen Lesegenuss, sah förmlich einen Film ablaufen und schmeckte und roch Beschriebenes. 

    Einen kreativen Einfall stellen kurze mit der Grafik einer Jakobsmuschel gekennzeichnete Einschübe dar, die Gedanken der Meerjungfrau wiedergeben, in ganz eigener Sprache. Überhaupt ist die Sprache eine der ganz großen Stärken dieses Romans. Gowar schreibt, als wäre sie vor gut zweihundert Jahren aufgewachsen, man taucht auch dadurch wunderbar in die Epoche der Handlung ein.

    Für mich eines der Lesehighlights 2019!

  20. Cover des Buches Todesbräute (ISBN: 9783426502983)
    Karen Rose

    Todesbräute

     (523)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung


    Dutton, Georgia. In der Kleinstadt geht die Angst um, denn ein Serienmörder tötet junge, attraktive Frauen und legt diese in Decken eingewickelt in Gräben nahe der Stadt ab. Alle Opfer wurden vergewaltigt und dermaßen brutal misshandelt, dass ihre Gesichter nicht mehr zu erkennen sind. Der Mörder hinterlässt an jedem Opfer eine Botschaft in Form eines Schlüssels: doch für wen ist diese Botschaft, und was hat sie zu bedeuten? Special Agent Daniel Vartanian trifft während seiner Ermittlungen auf lang gehütete Geheimnisse und einen Sumpf aus Eskapaden, Erpressungen und Gewalt, die in dieser Kleinstadt schon zu lange unter der Oberfläche brodeln. Als dann auch noch Alex Fallon in Dutton auftaucht, um ihre verschwundene Stiefschwester zu suchen, gerät das soziale Gefüge der Stadt vollends ins Wanken, und die Ereignisse überschlagen sich. Alle Spuren deuten darauf hin, dass die aktuellen Morde mit einem Verbrechen zusammenhängen, dass vor 13 Jahren stattfand: das damalige Opfer war ausgerechnet Alex Fallons Zwillingsschwester. Ist der Täter von damals zurückgekehrt oder stehen die Taten überhaupt nicht in Zusammenhang? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn keine Frau ist mehr sicher.


    Handlung


    Wie für Karen Rose typisch treibt auch im zweiten Buch der Vartanian-Reihe "Todesbräute" ein Serienmörder sein Unwesen. Der erste Mord in Dutton geschieht eine Woche nach der Beerdigung von Daniel Vartanians Bruder Simon, der im ersten Band "Todesschrei" siebzehn Menschen grausam ermordete. Während der Ermittlungen trifft Special Agent Daniel Vartanian auf Alex Fallon, die nach Dutton gekommen ist, um nach ihrer Stiefschwester Bailey zu suchen, die seit einigen Tagen spurlos verschwunden ist. Nach und nach wird klar: die aktuellen Morde hängen mit Ereignissen zusammen, die vor dreizehn Jahren ihren Lauf nahmen, und die sowohl mit Daniel Vartanians als auch Alex Fallons Vergangenheit untrennbar verbunden sind. 


    Charaktere


    Eigentlich gelingt es Karen Rose sonst leicht, den Charakteren ihrer Geschichten Leben einzuhauchen. Meist sind es Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich normalerweise um so menschlicher. Leider verliert sich in "Todesbräute" der Plot so sehr in einer Vielzahl von Opfern, Verdächtigen und deren Verstrickungen, dass ich beim Lesen irgendwann schlichtweg den Überblick verloren habe. Da tauchen plötzlich Personen wieder auf, die 150 Seiten zuvor in einem Nebensatz erwähnt wurden, nur um jetzt der Handlung eine ach so entscheidende Wendung zu geben. Durch die schiere Anzahl an Protagonisten ist eine Charakterentwicklung, wenn überhaupt, nur rudimentär gegeben, so dass ein Mitfiebern, Mitleiden und Miterleben bei mir dieses Mal völlig ausblieb.


    Schreibstil


    Der Schreibstil von Karen Rose ist wie immer leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden und möchte das Prickeln der Spannung erleben. Dies gelingt in "Todesbräute" leider nicht, denn die Handlung wirkt dermaßen konstruiert, dass ich irgendwann nicht mehr wirklich folgen konnte. Dabei ist die Grundidee dieses Thrillers durchaus interessant, verliert sich aber wie oben schon geschrieben in einer Vielzahl von Charakteren und Verstrickungen. 


    Fazit


    Auch in ihrem zweiten Roman aus der Vartanian-Reihe, "Todesbräute", bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema treu: zwei attraktive, intelligente und liebenswerte Menschen, jeweils beeinträchtigt durch einen schweren Schicksalsschlag, treffen zufällig aufeinander und fühlen sich magisch voneinander angezogen, während eine Verbrechensserie ihren Lauf nimmt und auch vor mindestens einer der Hauptfiguren keinen Halt macht. Errettet aus größter Gefahr, bekennen sich die beiden Personen zu ihren Gefühlen und schwören, sich nie wieder loszulassen. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose im Allgemeinen gut bedient. Nachdem ich bereits alle sechs Bände der Chicago-Reihe und den ersten Band der Vartanian-Reihe gelesen habe, muss ich jedoch sagen, dass "Todesbräute" für mich bisher das schwächste Buch der Autorin ist, was vor allem an den schwach gezeichneten Charakteren und dem sehr konstruierten Plot liegt. Ich musste mich dieses Mal wirklich zwingen, das Buch zu Ende zu lesen und hoffe, dass der dritte Band "Todesspiele" wieder deutlich spannender und fesselnder daherkommt. 

  21. Cover des Buches Dampfnudelblues (ISBN: 9783862310456)
    Rita Falk

    Dampfnudelblues

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Der Dorfpolizist Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen ermittelt wieder einmal in seinem Heimatort. Der Rektor der Realschule ist tot. Da er vom Zug überrollt wurde kann man zunächst nicht genau sagen, ob es Selbstmord oder Mord war. Aber der Franz lässt nicht locker und zählt zwei und zwei zusammen.

    Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert. Immer eine Leibspeise im Titel und der Tisch mit der gemusterten Hintergrundtapete.
    Und natürlich kommen die Dampfnudeln von Oma auch im Krimi vor.

    Der Eberhofer hat mal wieder einen Mord aufzuklären. Das geschieht wie immer aber eher so nebenbei, denn hauptsächlich spielt sich eigentlich sein Alltag auf der CD ab.
    So hat er in dieser Folge sehr daran zu knabbern, das sein Bruder Leopold wieder öfter auf dem Hof ist und dann sogar sein Töchterlein Uschi streckenweise dort einquartiert, weil sie zu Hause der Schreierei nicht Herr werden und der Eberhofer der Einzige ist, bei dem die kleine Sushi, wie er sie nennt, zur Ruhe kommt.
    Außerdem hat er mal wieder Probleme mit seiner Susi, oder vielleicht sollte man sagen Probleme ohne seine Susi. Er schickt ihr sogar den Birkenbichler hinterher damit er ihm berichten kann was sie so treibt.
    Natürlich sind der Metzger Simmerl und die Oma und der Beatles hörende und Gras rauchende Papa auch wieder mit an Bord. Eben alle, die einen Eberhoferkrimi mit ihren witzigen Dialogen und Monologen zum Erfolg machen. Da ist es auch egal, wenn die Ermittlungen des Eberhofers nicht immer polizeitauglich sind. Skurriel und erfolgreich sind sie immer.
    Ich liebe die Person des Franz Eberhofer einfach. Er ist so herrlich natürlich und zeigt das auch in dem was er denkt und spricht.

    Die Stimme von Christian Tramitz bringt sein bayerisches Naturell glaubhaft rüber, auch wenn die Stimme für die Oma eher eine keifende Alte darstellt, obwohl die Gute eine echt gute Seele in diesem sonst verlotternden Männerhaushalt darstellt. Und kochen kann die Oma, es ist einfach eine Wucht.

    Wer es gerne witzig mag und eine angenehme, nicht zu blutrünstige Unterhaltung sucht ist mit dieser CD auf jeden Fall gut bedient. Ich habe streckenweise an mich halten müssen um nicht laut loszulachen.

  22. Cover des Buches VIRALS - Tote können nicht mehr reden (ISBN: 9783570401330)
    Kathy Reichs

    VIRALS - Tote können nicht mehr reden

     (208)
    Aktuelle Rezension von: fayreads
    Die vierzehnjährige Tory Brennan zieht zu ihrem Vater, denn ihre Mutter starb bei einem Unfall. Bei ihrem Vater, von dem sie lange nichts wusste, erfährt sie, dass sie die Nichte der forensischen Anthropologin Tempe Brennan ist (Bones Fan aufgepasst!!)
    Auf der kleinen Insel, der jetzt ihr Heimatort ist, findet sie die Knochen eines Mädchens, das vor 30 Jahren verstarb. Jetzt will Tory mit ihren Freunden den Mordfall auf jeden Fall aufklären, doch ihre Ermittlungen führen sie in ein wissenschaftliches Labor, in dem Wissenschaftler neue Viren züchten. Genau damit stecken sich Tory und ihre Freunde an...

    Fazit: 

    Das Buch war gut zu lesen und an manchen Stellen musste ich echt schmunzeln. 
    Außerdem ist das Cover sehr schön und sieht auch neben den anderen Bänden perfekt aus. 
     Tory und ihre Freunde waren mir sehr sympathisch, allerdings war Tory meiner Meinung manchmal echt hart zu ihrem Dad und zu ihren Freunden. Mich hat es genervt, dass es immer Tory war. Tory hat den Hinweis gefunden, Tory hat die zündende Idee und Tory bestimmt alles...
  23. Cover des Buches Tausend kleine Schritte (ISBN: 9783492259637)
    Toni Jordan

    Tausend kleine Schritte

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Osilla

    Dieses zauberhafte kleine Büchlein habe ich bereits im Januar gelesen und irgendwie schaffe ich es erst jetzt, es euch vorzustellen. Aber besser spät, als nie, denn "Tausend kleine Schritte" ist eine tolle wenn auch ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der es darum geht, seine Mitmenschen so zu nehmen, wie sie sind, auch wenn sie nicht der Norm entsprechen. Wir alle sind einzigartig und sollten uns nicht verbiegen, um ins Raster zu passen.

    Die Autorin:
    Toni Jordan (geboren 1966) ist Schriftstellerin und lebt in Melbourne. "Tausend kleine Schritte" ist ihr erster Roman und war international erfolgreich. Das Buch wurde in Australien für den Miles Franklin Award und den Barbara Jefferis Award nominiert und als Bestes Debüt des Jahres ausgezeichnet. Weitere Romane der Autorin sind "Die schönsten Dinge" und "Neun Tage". Letzterer wurde mit dem Fiction Award der unabhängigen australischen Buchhändler ausgezeichnet.

    Inhalt:
    „Grace Lisa Vandenburg zählt alles, was sie umgibt, jede Kleinigkeit: die Schritte bis zu ihrem Lieblingscafé (920), die Streusel auf ihrem Orangenkuchen (12 – 92) und die Buchstaben ihres Namens (19). Erst Seamus O’Reilly und sein unwiderstehlicher Wunsch, hinter das Geheimnis ihres Lebens zu kommen, lässt sie die Kontrolle verlieren.“ (Klappentext)

    Kritik und Fazit:
    Bereits das Cover lässt darauf schließen, dass wir es hier mit einer eher ungewöhnlichen Geschichte zu tun haben. Da ist ein Stapel Orangen, teils geschält, teils nicht. Das alles auf weißem Grund und eigentlich so gar nicht zum Titel passend. Doch Orangen spielen im Buch eine Rolle, wenn auch eine kleine. Ich fand das Cover zumindest so interessant, dass ich auf dem Tisch der Mängelexemplare danach gegriffen habe. Und das ist es ja schließlich, was ein Cover erreichen sollte.

    Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Er passt genau zu der Protagonistin, die zwar ihre Macken hat, dabei aber dennoch gebildet ist. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fühlte mich durchweg gut unterhalten.

    Zitat: "Aber ohne Zählen wäre die Welt zu groß und zu austauschbar. Eine endlose Leere. Ich wäre immerzu orientierungslos. Ich wäre überwältigt."
    (Toni Jordan: Tausend kleine Schritte, Seite 31)

    Grace‘ Tick mit den Zahlen begann schon in ihrer Kindheit. Was das Ganze ausgelöst hat, erfahren wir im Lauf der Geschichte. Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema „Zwänge“ auskennt, weiß man, dass meist ein traumatisches Ereignis in der Kindheit der Grund für solche ausgeprägten ungewöhnlichen Verhaltensmuster ist. So auch bei Grace. Dennoch hat sie sich in ihrem Leben gut eingerichtet. Sie kann aufgrund ihrer Zählerei nicht mehr in ihrem gelernten Beruf als Lehrerin arbeiten und gilt nun als erwerbsunfähig. Aber selbst den für sie schwierigen Situationen, wie zum Beispiel dem Einkauf im Supermarkt, ist sie gewachsen und dabei um keine Ausrede verlegen, als es darum geht die fehlende zehnte Banane zu ergattern. So können wir neben der schwierigeren Thematik auch an einigen humorvollen Szenen teilhaben.

    Erst als Seamus O’Reilly in ihre Leben tritt, merkt sie, dass ihr etwas in ihrem Leben gefehlt hat. Er macht sie glücklich und ihr Leben ein wenig aufregender. Er ist alles, was sie braucht. Doch das scheint Seamus nicht zu merken. Sein Drang, ihr zu helfen ist groß und so nimmt die Geschichte der beiden ihren Lauf.

    Wir lernen Grace Marotten ziemlich deutlich kennen, sie zählt alles was ihr möglich ist, um sich in der Welt zurechtzufinden und Sicherheit zu verspüren. Das hat die Autorin wunderbar in Szene gesetzt und manchem Leser könnte das schon auf die Nerven gehen. Ich persönlich fand es aber sehr interessant in Grace Kopf blicken zu dürfen. Natürlich kommen wir in der Geschichte irgend wann zu der Frage , ob es sinnvoll ist, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die eigenen Ticks zu überwinden. Ob es überhaupt nötig ist, sich zu verändern, um mehr der Norm zu entsprechen. Und ob es Grace glücklich macht, mithilfe von Medikamenten ein sogenanntes normales Leben zu führen, welches der eigenen Natur aber zuwider ist.

    "Tausend kleine Schritte" ist ein sehr emotionales Buch, welches uns mitnimmt in die Welt einer Zwangsneurotikerin. Wir erfahren, welche Hürden jene Menschen zu nehmen haben, um so sein zu können, wie sie selbst sein möchte und nicht, wie die Außenwelt sie sehen will. Auch wenn viele Ratschläge von Außen gut gemeint sind, so muss jeder am Ende selbst entscheiden, was für ihn das Richtige ist. Akzeptiere dich und akzeptiere dein Gegenüber. Jeder ist richtig, so wie er ist.

  24. Cover des Buches Glanz der Ferne (ISBN: 9783426518892)
    Iny Lorentz

    Glanz der Ferne

     (87)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhaltsangabe:

    Berlin in den Jahren 1897–1900: das dramatische Finale der großen historischen Saga um eine Berliner Fabrikanten-Familie von Bestseller-Autorin Iny Lorentz.
    Den Familien von Hartung und von Gentzsch stehen im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts unruhige Zeiten bevor. Mittlerweile hat Theo von Hartung die Leitung der Tuchfabrik von seinem Vater übernommen, doch immer häufiger werden Aufträge storniert oder unter fadenscheinigen Begründungen die Preise gedrückt.
    Zur selben Zeit macht Vicky von Gentzsch, die Nichte von Theo und Rieke, die Bekanntschaft einer zauberhaften Dame, die sie in die mondänen Kreise der hochgeborenen Berliner Gesellschaft einführt. Hier scheint Vicky ein Leben zu erwarten, das um so vieles interessanter und freier ist, als ihr steifes Zuhause bei ihrem strengen Vater Gustav. Doch der Schein trügt: Vickys neue Freundin hat keineswegs im Sinn, dem Mädchen zu einem besseren Leben zu verhelfen ...
    Die historischen Romane von Iny Lorentz bieten spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau. Mit ihrer Berlin-Trilogie um die Fabrikanten-Familie von Hartung lässt die Spiegel-Bestseller-Autorin das 19. Jahrhundert in Deutschland lebendig werden und verknüpft geschickt politische Wirrnisse mit persönlichen Schicksalen.
    Die historische Familien-Saga besteht aus den Romanen »Tage des Sturms« (1846–1849), »Licht in den Wolken« (1864–1870) und »Glanz der Ferne« (1897–1900).

    Meine Meinung:
    Ich kenne die beiden Vorgängerbände der "Berlin-Reihe" nicht, der Einstieg fiel mir deshalb hier etwas schwer. Die vielen Personen, in welchem Familien-, Verwandtschafts- oder geschäftlichen Verhältnis diese zueinander standen, dazu diverse Häuser, Schlösser, Plätze - die Übersicht am Ende des Buches war sehr hilfreich. Man kann rasch nachschlagen, wenn ein Name nicht zuzuordnen ist.
    Es wird sehr umfangreich, teilweise ausschweifend erzählt, wer welche Garderobe trägt, wer mit wem kann und wer nicht und warum nicht, wie die Pläne für dies oder jenes aussehen - das kostet einiges an Zeit beim Lesen.
    Ich habe den 3.Teil der Reihe als erstes gelesen, werde Band 1 und 2 auch nicht "nachlesen", kann aber sagen, dass das damalige Verhalten gegenüber Frauen bei mir negativ auffällt. Frauen sind zum Anschauen und Herzeigen da, dürfen sich nur mit Handarbeiten und Lesen leichter Kost den Tag versüßen, nicht mal alleine das Haus verlassen darf eine ledige Frau (verheiratet bestimmt auch nicht). So unterdrückt, gedemütigt hätte ich nicht gerne gelebt. Dazu die Meinung der Herren, die sich für etwas Besseres halten, sich nehmen zu können, wen oder was sie wollen - auf Kosten der Frauen. Versteigerung der Jungfräulichkeit - wie kommt man (Mann) auf diese Idee?! Sollten sich Frauen dazu herablassen, sich an den Herren auszutoben, würde man sie vermutlich einsperren wegen Geisteskrankheit.
    Wirklich viel passiert meiner Meinung nach nicht im Leben von Viktoria und ihren Freundinnen oder Verwandten. Jeder Tag nach Schema F, und ans Ausbrechen darf man nicht mal denken. Eine recht unterhaltsame Gesellschaftsgeschichte, bei der man froh ist, nicht damals zu leben, weil einem die jungen Dinger so leid tun, für mich kam allerdings keine Spannung auf. Schön, dass sich Vicky trotz diverser Demütigungen nicht selbst aufgibt, sondern kämpft und sogar ein paar Unterstützer findet und eine neue Zukunft in Aussicht steht. "Glanz der Ferne", der Titel bekommt für mich erst ganz am Ende des Buches eine Bedeutung, bekommt von mir 2,5 Sterne.

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