Bücher mit dem Tag "niederösterreich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "niederösterreich" gekennzeichnet haben.

137 Bücher

  1. Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)
    Natascha Kampusch

    3096 Tage

     (736)
    Aktuelle Rezension von: Peachesfloop

    Dieses Buch ist wie ein Thriller, der einen packt und man ihn nicht mehr aus der Hand geben will. Mit dem Unterschied, dass dieses Buch keine Fiktive Geschichte erzählt, sondern es sich um ein echtes Schicksal handelt. 

    Diese Abgründe die Natascha Kampusch erzählt, erzähl sie oft, als wäre sie nicht das Mädchen gewesen, dass dieses Schicksal erleidet hatte.
    Besonders in den ersten Seiten, in denen sie von ihrem Leben als 10 Jährige erzählt, fand ich etwas komisch. Natürlich handelt es sich hierbei um ein Thema, um ein Schicksal, dass man nicht vergisst. Doch die 10 Jährige Natascha wirkt auch wie die 18 Jährige Natascha. So aufgeklärt, so stark. Es wirkt manchmal fast ein wenig "überheblich", ihre Klarheit im Ausdruck. Ihre Auffassungsgabe die sie schon als Kind aufweist,  wie sie mit dem Täter redet, spielt, versucht ihn zu beeinflussen. 


    Natürlich ist es erschreckend und traurig, aber manchmal ist dieses psychologische "to much". 

    Ein unfassbares Buch, dass einem die Abgründe eines Menschens nahe bringt. Vielleicht sogar zu nahe. 

  2. Cover des Buches Finsterdorf (ISBN: 9783839228234)
    Peter Glanninger

    Finsterdorf

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Tommywien

    Schandau, ein kleines Dorf in Niederösterreich, das voller finsterer Geheimnisse steckt.
    Ein Teenagermädchen aus der 600 Seelen Gemeinde verschwindet für eine Woche spurlos aus dem Dorf. So schnell sie verschwunden war, taucht sie allerdings wieder auf. Nach ihrer Rückkehr war die junge Bernadette aber nicht mehr dieselbe. Was hat das Mädchen erlebt? Laut ihren Aussagen ist sie dem leibhaftigen Teufel begegnet.

    Gruppeninspektor Thomas Radek macht sich von Sankt Pölten auf den Weg nach Schandau um der Sache auf den Grund zu gehen. Warum benehmen sich die Einwohner im gegenüber so merkwürdig? Ist dies wirklich nur den Ressentiments gegenüber dem Polizisten aus der „Stadt“ geschuldet? Welche Rolle spielt Baron Lenkstein in dieser eher trostlosen Gegend? Gerüchteweise lebt der exzentrische Ex-Adelige seine sexuellen Eskapaden ungeniert auf seiner Burg Rotenstein aus . Handelt es sich gar um eine Art okkulte Sekte, die die Bewohner im Dorf unterdrückt.

     Dieser Kriminalroman startet unheimlich rasant und behält sein Tempo gnadenlos bis zum Ende bei. Peter Glanninger hat es außerdem geschafft einen atmosphärisch wirklich hervorragenden Krimi auf das Papier zu zaubern. Die düstere Atmosphäre die in diesem Dorf allgegenwärtig herrscht, ist für den Leser beinahe greifbar.  Aufgrund seiner punktuell tollen Beschreibungen lässt er uns regelrecht in das eigenartige Dorf, mit seinen zwielichtigen Gestalten mitreisen. Man kann beinahe die abgestandene Luft des Gastraumes der Pension Falk riechen, oder die bösen Blicke der vor Ort lebenden Menschen am eigenen Leib spüren.

    Thomas Radek war zu Beginn des Buches noch ein recht unscheinbarer Ermittler. Bei seinem Vorgesetzten nicht sonderlich beliebt, wird er mehr oder weniger zur Arbeitsbeschaffung in das kleine Kaff geschickt.  Doch mit Fortdauer der Geschichte, entfaltet sich Thomas Radek nach und nach und entwickelt sich zu einen überaus sympathischen Ermittler mit einer ausgeprägten kriminellen Spürnase, der aber, wenn es drauf ankommt, seinen Mann steht und sich von niemanden einschüchtern lässt auch wenn es gefährlich wird.

    Einige Themen, wie z.B. der Konflikt zwischen Stadt und Land oder der Umgang mit dem eigentlich verbotenen Adel in Österreich wurde perfekt in die Geschichte mit eingearbeitet.

    Dieser Krimi hat alles was ein Krimi braucht, um erfolgreich zu sein. Einen sympathischen Ermittler, eine interessante, rasante Story, authentische Schauplätze mit realistischen Charakteren, sowie sehr gut platzierte Wendungen.

    Tatsächlich könnte ich mir dieses Buch sehr gut als verfilmten Landkrimi im TV vorstellen.

    Ich persönlich hoffe, dass Peter Glanninger schon an Teil 2 arbeitet, denn ich möchte unbedingt mehr von Thomas Radek und seinen Kollegen.

    Absolute Leseempfehlung für alle Krimifans.
     

  3. Cover des Buches Rückwärtswalzer (ISBN: 9783462000320)
    Vea Kaiser

    Rückwärtswalzer

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Maseli

    Lorenz ist Schauspieler und schon seit längerem ohne Engagement. Er fühlt sich am Tiefpunkt seines Lebens angekommen als ihm seine Freundin Stephi beichtet, dass sie ihn schon länger mit Flo betrügt. Ohne Geld muss er seine Wohnung untervermieten und es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich vorübergehend bei Tante Hedi und Onkel Willi einzuquartieren.

    Die Familie Prischinger besteht aus 3 Tanten und seinem Vater. Es gab auch noch Nenerl, doch der ist schon lange tot. Onkel Willi stammt aus Montenegro und will auch dort beerdigt werden. Dafür hat er gespart, doch als er unerwartet stirbt, ist von dem Geld nichts mehr da. Nun muss Lorenz handeln. Um seinen letzten Wunsch zu erfüllen, hat er keine andere Wahl: er muss mit seinen drei Tanten und dem toten Onkel nach Montenegro. Im roten Panda machen sie sich also auf die Reise. Es beginnt eine Fahrt mit 3 älteren Damen und einem Toten von Wien nach Montenegro, nicht ganz ohne Komplikationen.

    Meine persönlichen Eindrücker

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Von der ersten Seite an habe ich mich wohlgefühlt. Es ist eine österreichische Familiengeschichte, die in mehreren Zeitebenen amüsant erzählt wird. Während Lorenz eine schwere Lebensphase durchlebt und seine Familie ihn schützend auffängt, erfahre ich mehr aus dem Leben der Geschwister Prischinger. Ich begleite sie ein Stück weg in ihrer Familiengeschichte. Von jedem Familienmitglied sind Erzählungen eingebaut, die erfrischend und abwechslungsreich geschrieben sind. Bis zum Schluss bleibt die Handlung spannend und witzig. Das Buch überrascht am Ende, es kommt alles ein bisschen anders, als man es erwartet.

    Fazit

    Das Buch ist ein österreichisches Schmankerl. Es ist lustig, humorvoll und mit köstlichen Wiener Dialekteinlagen geschrieben. Jede Romanfigur kann man auf ihre Art gern haben und die drei Schwestern geben ein fideles Trio ab. Es ist dies ein überaus unterhaltsamer Roman, der heitere Lesestunden garantiert.

  4. Cover des Buches Nachtmahl (ISBN: 9783499268359)
    Rainer Nikowitz

    Nachtmahl

     (16)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo
    Kaum dass der Suchanek gedacht hat, mit dem Gutschein zum Abenteuerwochenende würde für ihn mal was ganz Spezielles und Besonderes rausspringen, hat er sich auch schon wieder geirrt. Also, speziell wars dann schon, aber eben ganz anders als er sich das so vorgestellt hat.

    Eigentlich ist er ja keiner der sich rege am Smalltalk beteiligt und schon gar nicht an so einem abgedrehten Kennenlernabend wie im Hinterland. Aber wenn man ihn provoziert rutscht ihm doch schon mal das ein oder andere unbedachte Wort vorschnell über die Lippen. Dazu kommt, das ihm sein Ruf als Held von Wulzendorf ständig vorauszueilen scheint. Damit werden aber nur falsche Erwartungen in ihn gesetzt und Hoffnungen auf seine Talente geweckt, die er selbst nicht kennt, aber umständehalber bereit ist zu erfüllen. Das bringt ihm tatsächlich einen lukrativen Job ein und so blöd, dass er diesen nicht annehmen würde ist er, entgegen landläufiger Meinung, dann doch nicht.

    Nicht ganz uneigennützig kommt ihm auch noch der Grasel zu Hilfe, nicht, dass der Suchanek ihn darum gebeten hätte. Aber wenn er schon mal da ist und weil ja bekanntlich vier Augen mehr sehen als zwei, läßt er ihn gewähren. Und das ist gut so. Denn Grasel, umtriebig wie er ist, kommt so mancher Ungereimtheit auf die Spur und wenn auch der Suchanek endlich mal sein umnebeltes Hirn einschaltet, steigen die Chancen den Fall aufzuklären erheblich.

    Fazit
    Eine verrückte Story, bei der sehr einfallsreich gemordet und nicht weniger einfallsreich ermittelt wird. Schräg, komisch und abgefahren, eine Kriminalkomödie voller Überraschungen.
  5. Cover des Buches Mostviertler Jagd (ISBN: 9783839225219)
    Helmut Scharner

    Mostviertler Jagd

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieser Krimi ist der Abschluss der Trilogie rund um Kommissar Leopold Brandner.

    Nachdem er in seinem letzten Fall (Mostschlinge) einige Fehler begangen hat, ist er zum LKA in St. Pölten strafversetzt worden. Er pendelt nun jeden Tag nach St. Pölten, was ihm gehörig auf die Nerven geht und sucht nach einem geeigneten Haus für sich und seine Familie. Doch die will lieber in Wien bleiben. Und überhaupt ist Leo bei „seinen“ Frauen untern durch. Die pubertierenden Töchter zeigen ihre Verachtung unverhohlen und auch die Frau Gemahlin scheint auf Abwege geraten zu sein. 

    Neben diesen privaten Zores muss er sich mit einem Wilderer herumschlagen, der scheinbar unmotiviert Wild erlegt und weder Trophäe noch Kadaver mitnimmt. Erst als ein Forstaufseher erschossen wird, bekommt Brandner die Chance, seine Fähigkeiten auszuspielen. Allerdings führt die eine oder andere Spur zu der, aus den Vorgängern („Mostviertler“ und „Mostschlinge“) bekannten Unternehmerfamilien Schuster und Chan. 

    Wird es Leopold Brandner schaffen sich zu rehabilitieren und den oder die Täter rechtzeitig aus dem Verkehr zu ziehen? 

    Meine Meinung:  

    Helmut Scharner hat seinen neuen Kriminalroman atmosphärisch und mit viel Lokalkolorit in Szene gesetzt. Wechselnde Orte und Perspektiven sorgen für Dynamik. Das sorgt zweifellos für ausreichend Spannung.  

    Für Brandners persönlichen Zores habe ich nur bedingtes Verständnis. Dem täglichen Stau auf der Autobahn könnte er durch die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln entgehen. So fährt die ÖBB in weniger wie 30 Minuten nach St. Pölten und ein eigener Pendlerbus fährt auch regelmäßig. Natürlich ist während der Ermittlungen, die sich nicht an die Bürozeiten handeln, ein Auto vorteilhaft. Brandner scheint in der Frage des Wohnortes nicht kompromissbereit zu sein. Ich hätte mir in der Zwischenzeit eine kleine Wohnung in St. Pölten genommen und eine Rückkehr nach Wien angestrebt. Der Polizeiapparat inklusive Innenministerium ist groß genug, um eine adäquate Stellung zu finden. Denn als vom BKA ins LKA abgeschobener Kriminalbeamter hat Brandner keinen allzu guten Stand.  

    Nun gut, der Krimi lebt natürlich auch von der Unzufriedenheit und der inneren Zerrissenheit Brandners, die gut dargestellt ist. Auch die anderen Charaktere haben so ihre Ecken und Kanten sowie Brüche in ihrem Leben.  

    Da ist als erstes natürlich Hans Mayer zu nennen, der zwar im letzten Band „Mostschlinge“ zwar so etwas wie ein stiller Held geworden ist und die Polizei düpiert hat, aber zu welchem Preis? Seine Freundin tot, die Schwester ein psychisches Wrack und die Mutter als Mörderin im Gefängnis. Er ist beseelt davon, an der Familie Schuster endgültig Rache zu nehmen. Doch wird ihm das seinen Frieden bringen? Kurz scheint er durch eine neue Liebe von seinem Vorhaben Abstand nehmen zu wollen, doch dann überstürzen sich die Ereignisse. 

    Langsam werden auch die Machenschaften Familie Chan klar. Doch das eigentliche Motiv wirkt für mich ein wenig überzogen. Wenn jeder, der im Geschäftsleben den kürzeren gezogen hat oder beleidigt worden ist, die ganze Familie des Konkurrenten ermorden lassen wollte ... 

    Natürlich ist es für uns Mitteleuropäer schwer, die Gedanken von Chinesen zu verstehen. Immerhin, gelingt nicht alles, was geplant war, was auch Jennifer Chan zu verdanken ist.  

    Da dieser Krimi nicht nur für den österreichischen sondern für den deutschen Markt gedacht ist, kommen die deutschen Bezeichnungen für die Kriminalbeamten vor. Bei uns in Österreich ermitteln keine Kommissare.  

    Fazit:  

    Ein  gelungener Abschluss der Mostviertler-Trilogie. Trotz der oben genannten Anmerkungen, gebe ich 5 Sterne.  

  6. Cover des Buches Das Nussstrudelkomplott (ISBN: 9783954518029)
    Beate Ferchländer

    Das Nussstrudelkomplott

     (6)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Helenes Mann Hermann betrügt sie – wieder einmal! Ist es Zufall, dass sie just in dem Moment den Artikel „Allergietod durch Nuss-Kuss“ liest? Ihr Mann ist nämlich ebenfalls Allergiker – so könnte sie ihn doch einfach loswerden. Nur würde das bedingen, dass er sie überhaupt noch küsst. In der Planungsphase stellt sie fest, dass sie nicht die Einzige ist, die den grossen, einzigartigen, unfehlbaren Hermann Winter eliminieren will…

    Erster Eindruck: Ein urgemütliches Cover mit dem Holz und dem mit Stoff hinterlegten ausgeschnittenen Herzen – gefällt mir sehr gut.

    Der „gute“ Hermann hat bei mir ja so gar keine Punkte sammeln können. Er ist nur darauf bedacht, als Diplomat in einem guten Licht dazustehen. Wenn ihm seine Frau dabei nicht nützt, macht er sie vor den Augen aller schlecht. Er meint lapidar zu ihr: „Helene, für meine Begriffe bist du eine glatte Fehlinvestition!“ Somit ist klar, dass es nicht DIE grosse Liebe war, die zur Heirat führte. Helene ist Mitte dreissig und fragt sich, ob das alles ist, was sie vom Leben erwarten darf. Als sie einmal das Thema Kinder anspricht, meint er nur, dass sie eh nichts auf die Reihe kriege. Er besorgt ihr den Pitbull-Terrier Draco als Kinderersatz – obwohl sie Hunde gar nicht mag! Selbstverständlich ist sie schuld, wenn der Hund nicht das tut, was Hermann möchte.
    Helene stellt fest, dass es gar nicht so einfach ist, ihren Plan umzusetzen. Wie könnte sie ihn eliminieren, ohne dass sie nachher als Mörderin dasteht? Ins Gefängnis würde sie ja schon ungern gehen… Mit ihrer Freundin Alma kann sie so ein Thema zudem schlecht beim dienstäglichen Kaffeeplausch im Café Bräunerhof besprechen (diese ist sowieso gerade frisch verliebt und hätte kein Verständnis). Tereza ist die Haushälterin in der Villa Winter in Baden bei Wien. Sie ist patent und hat für alle Probleme eine Lösung. Sie steckt ihrer Chefin auch, wer die neue Geliebte von Hermann ist.

    Es gibt immer wieder Passagen von Mailwechseln zwischen zwei namentlich zwar genannten aber trotzdem noch unbekannten Personen. Es wird schnell klar, dass die eine Person auch persönliche Aversionen gegen Hermann hat…

    Fazit: Ein wirklich amüsanter Krimi aus Niederösterreich mit rabenschwarzem Humor! Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen – von mir gibt es daher die einzig richtige Bewertung: 5 Sterne.
  7. Cover des Buches Immerstill (ISBN: 9783839218884)
    Roman Klementovic

    Immerstill

     (42)
    Aktuelle Rezension von: thenight
    Inhalt: Seit Lisa von ihrem Heimatdorf Grundendorf nach Wien gezogen ist, hat sie den Kontakt zu ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester Maria, fast völlig verloren, erst als sie die Nachricht erhält das Maria verschwunden ist, kehrt sie zurück und erfährt das nicht nur Maria sondern auch ihre beste Freundin Nathalie vermisst wird.  Im Dorf werden Erinnerungen wach, denn vor genau drei Jahren verschwanden schon einmal zwei Jugendliche, die nie gefunden wurden.

    Meine Meinung:
    Intensiv beschreibt der Autor die bedrückende Atmosphäre in Lisas Elternhaus, die Lethargie in die ihr Vater schon nach dem Tod seiner Frau verfallen war und die sich nun nach dem verschwinden der Tochter noch verstärkt, er scheint kaum interessiert daran seine Tochter zu finden. intensiviert wird diese Stimmung noch durch den Erzählstil, Lisa erzählt die Geschichte, wir können an jedem ihrer Gedankengänge teilhaben, ihre Sorgen und ihre Ängste bekommen wir hautnah mit.Dadurch wird eine Spannung aufgebaut, die zum immer weiterlesen zwingt. Im Laufe der Story, erfahren wir mehr über Lisa, über ihre Beweggründe nach Wien zu gehen und ihren Freund Patrick zu verlassen, ihr Leben als Galeristin und über ihren Freund Tom. Diese Informationen lockern die Handlung etwas auf und vielleicht erklären sie ein wenig den Umstand, das Lisa nicht beharrlicher den Kontakt zu ihrer Familie aufrecht erhalten hat.
    Durch das gesamte Buch hindurch stellt sich natürlich die Frage, wer für das Verschwinden der Jugendlichen verantwortlich ist, irgendwann hatte ich jeden in Verdacht, der Autor präsentiert seine Protagonisten allerdings auch in einem sehr schlechten Licht, hinter fast jedem Dorfbewohner den er vorstellt, steckt ein dunkles Geheimnis oder sie sind so unsympathisch dargestellt, das ich ihnen alles zutraute, das war vielleicht ein bisschen viel des Guten. Es ging soweit, dass ich auch hinter den wenigen sympathischen, den oder die Täter vermutete. Auf die wahren Hintergründe, beider Entführungen war ich allerdings nicht im geringsten gefasst, die Auflösung und auch das Ende des Buches haben mich wirklich überrascht.
    Ich vergebe für Immerstill eine Leseempfehlung und freue mich auf das nächste Buch des Autors.
  8. Cover des Buches Unbeachtetes Waldviertel (ISBN: 9783200009257)
    Dieter Manhart

    Unbeachtetes Waldviertel

     (1)
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  9. Cover des Buches Fernwanderweg Via Sacra (ISBN: 9783850007627)
    Esterbauer Verlag

    Fernwanderweg Via Sacra

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Arbeiten 1993-2009 (ISBN: 9783852565095)
    Herbert Meusburger

    Arbeiten 1993-2009

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Waldviertler Textilstrasse (ISBN: 9783900478810)
    Andrea Komlosy

    Waldviertler Textilstrasse

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Mostviertler (ISBN: 9783839218501)
    Helmut Scharner

    Mostviertler

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Die Schuster Schuhe GmbH in Niederösterreich soll vergrößert werden und auf dem vietnamesischen Markt Fuß fassen, natürlich alles "Fair Trade", ist ja gut und sowieso grade in. Doch weder in der Firma noch bei den vietnamesischen Vertretern geht alles sauber zu.

    Die Spannung ist zu Anfang etwas verhalten, steigert sich aber dann doch. Teilweise Rückblenden in die 90er Jahre helfen, die Entwicklung der Firma und die Zusammenhänge in der Familie besser zu verstehen, hier gut gemacht.

    Das Cover ist wirklich gut gelungen, satte Farben und das passende Motiv. Schreibstil ganz ok, aber nicht 100-prozentig fesselnd. Daher "nur" 4 Sterne.
  13. Cover des Buches Studien zur Urnenfelderkultur im Waldviertel Niederösterreich (ISBN: 9783700118824)
  14. Cover des Buches Im Bann der Kreisgräben (ISBN: 9783850287630)
    Rudolf Bulant

    Im Bann der Kreisgräben

     (3)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „So denkt ihr Menschen immer, wenn etwas schiefläuft. Dass die Fehler bei euch selbst liegen könnten oder ganz andere Ursachen haben, auf diese Idee kommt ihr meist gar nicht“ (S.143)

    Zum Inhalt:

    Fritz Obersteiner, seines Zeichens Sprengmeister, hat in seiner langjährigen Karriere schon so manche knifflige Sprengung mit Bravour gemeistert. Eine ganz besondere Stelle im Steinbruch seines derzeitigen Chefs Stefan Krimmer, bereitet ihm jedoch gewaltiges Kopfzerbrechen. Nichts scheint hier nach Plan zu laufen und schon gar nichts glatt zu laufen, jedweder Physik zum trotz.

    Just an dieser Stelle geschieht auch jene Reise in die Vergangenheit, welche ihn und eine kleine verschworene Gruppe in den Bann zieht: Ihre „Begegnungen“ mit den seit Äonen verstorbenen Menschen, deren Fleiß und Akribie Kreisgräbenanlagen in der Region zu verdanken sind, gestaltet sich zunehmend gefährlich, wenn auch ungemein interessant, wie v.a. Archäologe Dr. Martin Böhm seine Assistentin Nicole Brenner finden.

    Nicht nur, dass jenes überaus plastische Erleben der Geschichte rund im die Heiler Skylar und Melvin Spannung genug bereithält, auch in der ganz realen Welt Obersteiners im Hier und Jetzt erfährt die Gruppe, dass es bei Weitem nicht allen Zeitgenossen gelegen kommt, was entdeckt wurde. Werfen doch eben diese Entdeckungen vieles als geschichtlich und gesellschaftlich selbstverständlich Empfundenes gründlich über den Haufen. So gilt auch hier: wer die Informationen kontrolliert sitzt an den Hebeln der Macht!

    Der Werdegang und v.a. auch der Abgang von Melvin und Skylar, sowie der ihnen schutzbefohlenen Dorfgemeinschaften in einer fernen Vergangenheit, werfen ein volkommen neues Licht auf das Verständnis der Gegenwart. Dieses Vermächtnis bleibt nicht nur Historie, es umreist den Standort der Menschen in Zeit und kosmischem Raum…

    Fazit:

    Rudolf Bulant schreibt auch in seinem aktuellen Roman rund um die historischen Kreisgrabenanlagen in der ihm eigenen authentischen, durchaus spannenden und mit Lokalkolorit gewürzten Art. Verfolgt man seine bisherigen Werke so zieht sich stets ein Changieren zwischen solider, realer Bodenständigkeit und einer Welt dahinter, hinter dem als gegeben Hingenommenen, durch. Dieses irisierende Durchspielen von Denkmöglichkeiten resp. -welten macht seine Texte spannend, flüssig lesbar, leichttönig aber nicht seicht.

    Ein Exkurs am Schluss des Textes wie es um die Kreisgräbenanlagen in Realiter dzt. steht, bezugnehmend auf historischen Hintergrund rundet ab Seite 285 die Geschichte ab, ja macht sogar neugierig, mehr über dieses archäologische Phänomen zu erfahren.

    Zum Buch:

    Der 288 Seiten starke Band fällt schon wegen seiner gelungenen Farbgebung resp. Motivwahl auf den Buchdeckeln auf. Eben diese Wahl zeigt sich als ein treffendes, den Text unterstützendes bildnerisches Plus, wobei die starke Verleimung des Buchblockes, ein sauberer Druck und eine dezent gehaltene Typografie das ihrige dazu beitragen ein schönes, ansprechendes Buch beim Leser abzuliefern.

  15. Cover des Buches Radatlas Waldviertel (ISBN: 9783850000963)
    Esterbauer Verlag

    Radatlas Waldviertel

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Aller Ehren ist Niederösterreich voll (ISBN: 9783850283533)
  17. Cover des Buches Geheimnisvolles Waldviertel (ISBN: 9783702011567)
    Hannes Gans

    Geheimnisvolles Waldviertel

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Waldviertler Graumohn (ISBN: 9783854311737)
    Ditta Rudle

    Waldviertler Graumohn

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Festspiele in Niederösterreich 1945-2009 (ISBN: 9783205783008)
  20. Cover des Buches Waldviertel (ISBN: 9783707905052)

    Waldviertel

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Blumen für Polt (ISBN: 9783709978863)
    Alfred Komarek

    Blumen für Polt

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Ein tödlicher Verkehrsunfall, der nach einem Betrugsfall aussieht, der Tod des geistig Behinderten Willi, der nicht nach einem Unfall aussieht, der Nachwuchs eines Zugegzogenen, der sich in den idyllischen Weindörfern des Wiesbachtals rücksichtslos und meist alkoholisiert versucht, zu amüsieren und eine Gang aus vier Schulkindern, die ein großes Geheimnis haben, machen dem Gendarmerieinspektor das beschauliche Leben schwer.
    Die Figur des Polt hat ja schon in seinem ersten Fall gewonnen. So ein ruhiger und menschlicher Inspektor ermittelt nirgendwo sonst. Selbst sehr verletzlich und stockschüchtern im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, beharrt er in seiner dienstlichen Tätigkeit auf unumstößliche Sturheit. Nur so gelingt es ihm, die Ungereimtheiten im Tal aufzuklären, nicht, ohne nicht selbst mal einen Schlag abzubekommen. Alle Rachegelüste und Retourkutschen sind ihm fremd, ganz im Gegenteil, seinen Respekt verdient er sich mit einer gerechten Milde.
    Polt ist ein guter Mensch, ohne Gutmensch zu sein. Selten kommt man einem Ermittler so nahe wie ihm und selten kann man sich über die Sensibilität und Freundlichkeit eines Polizisten so freuen. Komareks Inspektor ist ein Garant für gute und herzliche Kriminalromane, ein Genre im Genre, das der Österreicher für sich und für uns erfunden hat. Schön, dass noch mehr Polt zum Lesen da ist.
  22. Cover des Buches DEHIO-Handbuch / Niederösterreich. Band 1 Nord (ISBN: 9783850283953)
  23. Cover des Buches Sagenhafter Wienerwald (ISBN: 9783854314363)
    Robert Bouchal

    Sagenhafter Wienerwald

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Waldviertler Burgen und Schlösser (ISBN: 9783852529936)

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