Bücher mit dem Tag "nikolaus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nikolaus" gekennzeichnet haben.

96 Bücher

  1. Cover des Buches Zirkel (ISBN: 9783841502773)
    Mats Strandberg

    Zirkel

     (432)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Zirkel (Band 1) von den Autoren Elfgren und Strandberg aus dem Cecilie Dressler Verlag 

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    🔮 Inhalt

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    Sechs unterschiedliche Mädchen aus einer kleinen Stadt treffen nachts aufeinander und erfahren von einer Prophezeiung und das sie besondere Kräfte besitzen sollen.

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    🔮 was mir gefallen hat

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    Mit knapp 600 Seiten haben es die Autoren geschafft sich Zeit für die Geschichte zu nehmen... ohne zu langweilen. Man lernt die Mädchen kennen. Sie haben Zeit sich zu entwickeln. Sie erfahren von der Prophezeiung und müssen nicht gleich auf der nächsten Seite zum finalen Kampf in Bestform sein. 

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    Trotz vieler Protagonisten haben es die Autoren geschafft den Leser mitzunehmen. Ich war beim Lesen nicht überfordert.

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    🔮 was mir nicht so gut gefiel 

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    In diesem Buch wird auch das Thema Selbstmord beschrieben.... und hier bin ich der Meinung, dass die Geschichte somit nicht zu jedem passt oder von jedem gelesen werden sollte. Eine Warnung oder eine Hotline bzw. Internetadressen zu dem Thema wäre meiner Meinung nach wichtig gewesen.

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    🔮 Fazit 

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    Ein Buch, was mich in seinen Bann genommen hat. Ein Buch irgendwo zwischen Jugendbuch und Erwachsenenbuch. Es war spannend und überraschend. Die Protagonisten waren normale Jugendliche mit Ecken und Kanten und Zweifeln. Die Folgebände möchte ich sehr gerne lesen.

  2. Cover des Buches Gut Greifenau - Abendglanz (ISBN: 9783426521502)
    Hanna Caspian

    Gut Greifenau - Abendglanz

     (145)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    Schon lange hab ich nichts historisches mehr gelesen und da erschien mir jetzt die Gut Greifenau Saga genau perfekt.


    Der Schreibstil der Autorin ist sehr einnehmend , fesselnd und atmosphärisch.

    Spielend leicht bin ich in dieser Zeit und Welt versunken, was mir nicht allzu schwer fiel, weil es wirklich sehr atmosphärisch, beklemmend und gefühlvoll ist.

    Man wird mit einer Vielzahl an Charakteren konfrontiert, was mir wider Erwarten wirklich enorm gut gefallen hat.

    Weil sie enorm viel Tiefe, Ausdruck und Intensität erhalten. Man kann sich überaus gut in sie hineinversetzen und ihre inneren Stürme nachvollziehen.

    Sie sind authentisch, greifbar und einfach lebendig.

    Konstantin und Katharina stehen zwar mehr oder weniger im Fokus, doch beherrschen nur sie keinesfalls das Geschehen.

    Ich mochte beide sehr gern.

    Katharina sehr sanft und sensibel, hat mit den Ansprüchen ihrer Mutter zu kämpfen. Und so eine Mutter möchte niemand geschenkt haben. Wow, da fiel mir direkt mehrmals die Kinnlade runter. Null Empathie, kein Herz. Da gibt es nur Kälte , Ignoranz und hohe Anforderungen, denen man kaum gerecht werden kann.

    Das hat mich so sprachlos und einfach wütend gemacht.

    Katharina tat mir so unsagbar leid, weil sie darunter fast zu zerbrechen droht.

    Konstantin ist dagegen völlig anders.

    Mit Witz und Charme hat er sich in mein Herz geschlichen.

    Aber auch er hat Kämpfe durchzustehen. Denn seine Herkunft macht es ihm nicht leicht. Mehr Fluch als Segen.

    Wie sagt man so schön, vor Gottes Augen sind wir alle gleich.

    Doch ganz besonders haben mich Albert und Wiebke berührt.

    Ihre Herkunft, ihre Hintergründe haben mich wirklich beschäftigt. Vielleicht weil ich es wirklich gut nachvollziehen kann und mich dadurch besonders verbunden fühlte.

    Besonders Wiebke ist so eine süße und sanfte Seele, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

    Albert mag man Niedertracht oder schlechte Absichten nachsagen. Aber jede Geschichte hat immer zwei Seiten, was hier besonders gut hervorkommt. Ich mochte es sehr, wie feinfühlig und eindringlich sich die Autorin dieser Thematik gewidmet hat.

    Das gibt dem Ganzen sehr viel Gefühl und Ernsthaftigkeit. Zeigt aber auch, dass die Wahrheit niemals totgeschwiegen werden kann.

    Beileibe keine leichte Thematik, aber eine, die wichtig ist und viel häufiger vorkommt, als man denkt.


    Hanna Caspian hat hier eine tolle Kulisse für eine Familiensaga geschaffen. Die Kriegszeiten spielen eher eine untergeordnete Rolle, kommen jedoch trotzdem sehr gut zur Geltung.

    Der erste Band spielt im Zeitraum von 1913 – 1914.

    Was mir besonders gut gefallen hat, die Herrschaften bekommen genauso viel Beachtung wie die Dienerschaft.

    Und da gibt es so einige Geheimnisse und Konflikte.

    Jeder hat sein Päckchen zu tragen, was nicht immer einfach ist. Doch man spürt auch, das sie daraus lernen, daran wachsen, sich verändern und weiterentwickeln.

    Auf der zwischenmenschliche Ebene passiert eine ganze Menge und gerade bei Katharina brach mir mitunter so manches Mal das Herz.

    Liebe trifft auf unterschiedliche Gesellschaftsschichten, wird von ungeahnten Herausforderungen und Wahrheiten begleitet.

    Mit viel Humor, Verzweiflung und Angst beseelt.

    Man blickt in Abgründe, die tiefer nicht sein könnten.

    Macht und Gier wird ebenso zutage gebracht, wie Hoffnung und Glück.


    Mir hat dieser erste Band enorm gut gefallen. Er lebt, entwickelt sich weiter, entfaltet sich und ich kam einfach nicht davon los.

    Es war unglaublich spannend, die jeweiligen Schicksale zu verfolgen und mich den Emotionen hinzugeben und diese auszuleben.

    Ein verdammt guter Auftakt, ich bin enorm gespannt, wie es weitergeht.


    Fazit:

    Der erste Band der Gut Greifenau Saga von Hanna Caspian hat mich in längst vergangene Zeiten katapultiert.

    Mit viel Feingefühl und Eindringlichkeit widmet sich die Autorin, ernsten Themen, die mich so schmerzlich berührt haben, dass es fast schon weh tat.

    Bittersüß, atmosphärisch und so facettenreich in seiner Ausarbeitung.

    Ein Auftakt, der mich begeistern konnte, ich bin immens gespannt, wie es weitergeht.

  3. Cover des Buches Wunder einer Winternacht (ISBN: 9783499248467)
    Marko Leino

    Wunder einer Winternacht

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


    Rezension

    Der erste Satz des Buches ist der ungewöhnlichste Beginn einer Weihnachtsgeschichte, den ich jemals gelesen habe. Auf jeden Fall ein geschickter Schachzug, denn so war ich gleich noch neugieriger auf die Geschichte. Der Grund für diesen merkwürdigen Beginn ist, dass die Geschichte in zwei Zeitebenen spielt: Die Erzählung, wie Nikolas vor vielen, vielen Jahren zum Weihnachtsmann wurde, ist eingebettet in eine kleine Rahmenhandlung, die zur heutigen Zeit spielt. Zwei Jungen sind bei ihrem Großvater zu Besuch und er erzählt ihnen Nikolas Geschichte. Nicht nur über die Erzählung an sich, sondern auch über Gegenstände und andere Aspekte wird dabei eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart geschlagen. Dadurch fühlt sich die Geschichte an wie echtes Zeitgeschehen.


    Das ist auch der Punkt, der mir an dieser Geschichte besonders gefallen hat: Dass sie, abgesehen von einigen Details am Ende, tatsächlich wahr sein könnte. Es ist eine auf der Logik und den Gesetzen unserer Welt basierende Geschichte. Magie, Wichtel und andere fantastische Elemente, die normalerweise in keiner Weihnachtsgeschichte fehlen, spielen hier keine Rolle. Der kleine Nikolas ist ein ganz normaler Mensch, der mit seinen eigenen Händen und der Technik seiner Welt Weihnachtsgeschenke herstellt und sie des Nachts persönlich vor den Türen seiner bisherigen Pflegefamilien ablegt. Das Buch erzählt, wie dieses Unterfangen immer größere Ausmaße annimmt, wie Nikolas diese Schwierigkeiten bewältigt und wie es dazu kam, dass heutzutage Eltern die Geschenke unter den Baum legen. Es hat mich sehr beeindruckt, wie der Autor eine Weihnachtsgeschichte erzählt hat, an die auch diejenigen glauben können, die wissen, dass es den Weihnachtsmann nicht wirklich gibt, weil das Buch als Tatsachenbericht und nicht als Fantasy-Geschichte konzipiert ist.


    Obwohl mir die Geschichte insgesamt gut gefallen hat, gab es einzelne Aspekte, insbesondere am Anfang, die mich nicht restlos überzeugen konnten oder an die ich mich erst gewöhnen musste. Zum einen ist das der Name des Protagonisten: Nikolas. Es ist nicht die erste Weihnachtsgeschichte, die ich lese, in der der Protagonist Nikolas heißt. Und auch diesmal hatte ich am Anfang wieder Schwierigkeiten, mich daran zu erinnern, dass es in dem Buch um den Weihnachtsmann geht und nicht um den Nikolaus.

    Außerdem muss ich gestehen, dass mir die Geschichte an manchen Stellen fast schon zu traurig war. Nikolas muss sehr viel durchmachen in seinem Leben und das geht nicht spurlos an ihm vorbei. Teilweise wird er regelrecht depressiv und in diesen Momenten ging die märchenhafte Weihnachtsstimmung ziemlich verloren. Für mich ist die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich immer eine fröhliche Zeit, in der ein Buch mit so vielen traurigen Momenten beinahe die Stimmung ein wenig verdirbt.


    Fazit

    Obwohl ich anfangs Schwierigkeiten mit dem Namen des Protagonisten hatte und mir das Buch an einigen Stellen fast schon zu traurig war, hat es mir gut gefallen. Es schlägt geschickt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sodass sich die Geschichte anfühlt wie echtes Zeitgeschehen. Dazu trägt auch bei, dass der Autor im Grunde auf Magie und dergleichen verzichtet und stattdessen eine Geschichte erzählt, die auch nach der Logik unserer Welt wirklich wahr sein könnte. „Wunder einer Winternacht“ erzählt eine Weihnachtsgeschichte, an die auch Erwachsene glauben können, und bekommt dafür vier Schreibfedern.

  4. Cover des Buches Gut Greifenau - Silberstreif (ISBN: 9783426525456)
    Hanna Caspian

    Gut Greifenau - Silberstreif

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    Lesegrund: 

    Ich mag die Reihe um das “Gut Greifenau” total gerne und daher musste ich natürlich auch wissen, wie die Geschichte in Band 5 weitergehen wird. 

    Handlung: 

    Die Geschichte beginnt im Herbst 1923 und Deutschland befindet sich auf dem Höhepunkt der Hyperinflation und das Geld verliert stündlich seinen Wert, was die Menschen verzweifeln lässt. Auch an den Bewohnern von Gut Greifenau geht die Wirtschaftskrise nicht spurlos vorbei, aber zum Glück gelingt es Konstantin das Familiengut zu retten. Als seine Frau Rebecca ein Mädchen zur Welt bringt, scheint das Glück vollkommen, aber Rebecca hat weiterhin Angst vor Konstantins hinterhältigem Bruder Nikolaus. Auch beim Personal des Guts kommt es zu der einen oder anderen Krise, während Katharina zeitgleich endlich ihren Traum vom Medizinstudium zu verwirklichen scheint.

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Hanna Caspian hat mir erneut richtig gut gefallen. Ich mag die Beschreibungen der Autorin wirklich gerne, weil sie toll bildhaft und atmosphärisch schreibt, ohne, dass es zu langatmig wird. Eine perfekte Mischung. 

    Charaktere: 

    Mit der Ausarbeitung der Charaktere konnte mich die Autorin ebenfalls wieder überzeugen. Ich mag die facettenreichen Charaktere und besonders schön finde ich, wie Hanna Caspian die persönlichen Entwicklungen der verschiedenen Figuren darstellt. 

    Spannung: 

    Der Spannungsbogen ist auch in diesem Teil der Reihe gut gehalten worden. Besonders die verschiedenen Erzählstränge erhöhen die Spannung und haben mir viel Freude bereitet, sodass ich das Buch nur selten aus der Hand legen wollte. 

    Emotionen: 

    Die Emotionen bringt Frau Caspian vorwiegend durch die Erlebnisse und Gefühle der Charaktere rüber und das ist ihr, in meinen Augen, sehr gut gelungen. Ich habe mit einigen Charakteren mitgefühlt und auch die Zeit, in der die Geschichte spielt, weckt einiges an Emotionen. 

    “Gut Greifenau – Silberstreif” ist eine wunderbare Fortsetzung, die mit einer spannenden Handlung und tollen Entwicklungen der Charaktere zu überzeugen und zu unterhalten weiß! 

    Meine Bewertung: 5 von 5

  5. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - In der Schattenwelt (ISBN: 9783570305003)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - In der Schattenwelt

     (797)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    Elena ist tot und in Fell's Church geht das Leben, für die meisten, normal weiter. Bei einem Mädelsabend versuchen Bonnie und Meredith mit Elena in Kontakt zu treten und es gelingt ihnen auch. Doch der Abend hat ungeahnte Folgen.

    Bonnie ersucht Stefan um Hilfe, der auch prompt von Italien kommt, mit Damon im Schlepptau. Doch Fell's Church hat es nun mit einer ganz anderen Macht zu tun, und die Salvatore Brüder brauchen jede Hilfe die sie kriegen können.

    Wer ein Happy End zu Teil 3 braucht ist hier richtig. Die Geschichte ist gut geschrieben und spannend und am Ende auch abgeschlossen. Die Autorin hat wohl beschlossen nach der ersten Trilogie doch noch ein frohes Ende nachzuliefern.

    Ich muss noch überlegen, ob ich die restlichen 9 Bände auch noch lesen werde, da die Geschichte, laut den Klappentexten, wohl sehr langatmig wird - mal sehen.

  6. Cover des Buches Krampus (ISBN: 9783426653340)
    Brom

    Krampus

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Dieses Buch ist von einem Nordamerikaner für Nordamerikaner geschrieben worden. Warum ist das wichtig? Weil in Europa viele Mythen, die Brom in seinem Buch Krampus hat einfließen lassen, bekannt sind. Am Ende des Buchs erläutert Brom was er recherchiert hat, aber hier und da tun sich Lücken auf. Wie z.B., dass in vielen Regionen Nikolaus vollkommen unabhängig vom Weihnachtsmann am 06. Dezember seinen eigenen Tag hat oder dass Nikolaus immer zusammen mit Knecht Ruprecht auftritt, während Krampus oftmals im Gefolge des Weihnachtsmanns erscheint. Auch die Feste Wintersonnenwende, Julfest oder die Raunächte sind in vielen Regionen Deutschlands auf die ein oder andere Weise bekannt. Anders in den USA, deshalb diese kleine Einleitung.

    Brom ist von der Gestalt des Krampus derart fasziniert, dass er ihm einen eigenen Roman spendiert und ihn vor den Hintergrund der nordischen Mythologie eine Rolle im heutigen Leben gibt. Sein Gegenspieler ist der Weihnachtsmann, mit dem er eben nicht zusammenarbeitet. Ein Paarung, die von Brom wirklich sehr gut durchdacht und erzählt wird. Er hat so viele gute Ideen in den Roman gepackt, dass es vollkommen egal ist, ob nun hier und da die ein oder andere Unstimmigkeit entstanden ist.

    Ich habe Krampus gelesen, als ich passenderweise American Gods von Neil Gaiman mit einem Special vorgestellt habe. American Gods passt perfekt in das Bild “alte Götter gegen neue Götter”, wobei wieder die nordische Mythologie bemüht und die neuen Götter als die neuen Medien verkörpert werden.

    Brom hat einen sehr eigenen Sprachstil, der mir sehr zusagt und mit dem er seine Helden dergestalt in Szene setzt, dass bis zum Ende nicht klar ist, wer denn nun der Gute und wer der Böse ist. Mit Krampus als Hauptfigur hat diese sehr viele Sympathiepunkte bei mir gewinnen können, auch wenn sein Verhalten nicht immer regelkonform ist. Er hat eben nicht nur seine dunkle Seite, sondern zeigt auch sehr viel Herz und Gefühl und kommt damit uns Menschen in seinem Verhalten sehr nahe.

    Als ein weiteres Highlight darf sich der Leser auf großartige Zeichnungen freuen. Brom ist seines Zeichens nämlich nicht nur Autor, sondern auch Zeichner bzw. Illustrator. Und er versteht etwas von seinem Handwerk. Jedes Kapitel wird von einer Schwarzweiß-Zeichnung eingeläutet und in der Mitte des Buchs gibt es farbige Zeichnungen der Hauptfiguren. Großartig.

    Fazit

    Ein wirklich tolles Buch und das in jeglicher Hinsicht. Brom hat sich die bekannten mythologischen Figuren so hingebogen, wie es ihm in seiner Krampus-Geschichte gefällt und es ist ihm mehr als gelungen. Ein sehr tolles Buch, das durch seine Zeichnungen nochmals aufgewertet wird. Eine Empfehlung für alle Fantasyfans und Freunde der Mythologie.

  7. Cover des Buches Weißer Schrecken (ISBN: 9783492267595)
    Thomas Finn

    Weißer Schrecken

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Das Buch tauchte immer wieder als Empfehlung auf für die kalten Winternächte zum Gruseln und jetzt hab ich mich endlich daran gewagt :)

    Gefreut hat mich, dass die Handlung im Berchtesgadener Land spielt, im fiktiven Örtchen Perchtal, was gar nicht so weit weg ist von mir! Der Name "Perchtal" hat mich natürlich sofort an die Perchten erinnert, die man aus alten Sagen aus den alpenländischen Gebieten kennt. Der Brauch, mit gruseligen Masken umherzuziehen und den Winter (und die bösen Geister) zu vertreiben, gibt es teilweise heute noch. Traditionell in der letzten Rauhnacht vom 5. auf den 6. Januar.

    Der Anfang der Geschichte hat mich allerdings noch nicht so packen können. Der Autor stellt erstmal alle wichtigen Protagonisten vor, nämlich die fünf Teenager Andy, Robert, Niklas und die Zwillinge Miriam und Elke. Etwas befremdlich fand ich, dass sie alle ein sehr abstruses Elternhaus haben, die sehr klischee-trächtig sind. Von religiösen Eiferern, einer alkoholkranken Mutter, zum Gegensatz dann eine überbehütende psychisch labile Elternschaft bis hin zum Scheidungskind, das mit Geschenken überhäuft wird und dafür mit Nicht-Anwesenheit auskommen muss. 

    Aber das hat schon alles seinen Sinn und kommt erst nach und nach ans Licht. Das war im Rückblick dann auch wirklich gut aufgebaut.

    Erinnert hat mich das ganze ein klein wenig an "Es" von Stephen King. Eine Clique "Kinder", die gegen etwas Böses bestehen muss und sich im Erwachsenenalter nochmal trifft, um ... ja, das verrate ich jetzt natürlich nicht :D 

    Der Hauptteil jedenfalls spielt im Dezember des Jahres 1994. Eine Zeit, an die ich mich gut erinnere und deren Zeitgeist auch mit Musiktiteln, Kinofilmen usw. gut in Szene gesetzt wurde. Die fünf Jugendlichen haben alle, wie schon gesagt, mit einem schwierigen Elternhaus zu kämpfen und müssen nun mit dem Auffinden einer Leiche klarkommen. 

    Dabei baut sich langsam aber stetig Spannung auf und auch das Grauen schleicht sich ein, denn es kommt zu immer mehr mysteriösen und unheimlichen Vorkommnissen. Die Kids lassen sich allerdings nicht unterkriegen, denn die Lösung scheint irgendwie mit ihnen zusammen zu hängen. 

    Zwischendurch gibts kleine Sequenzen aus der Gegenwart, in der der erwachsene Andy wieder ins Perchtal zurückkehrt, um sich mit seinen damaligen Freunden zu treffen. Man spürt, dass man auf ein bitteres Finale hinsteuert und der Abschluss hat es auch ganz schön in sich!

    Besonders gerne mochte ich die Details über Berchtesgaden und vor allem auch über die Mythen und Sagen, über die der Autor recherchiert hat. Einiges davon kannte ich schon, aber es gab auch neues zu erfahren und ich bin immer fasziniert von alten Brauchtümern und Aberglauben.

    Auch wenn es anfangs etwas dauert hat es mich dann gut mitreißen können und ich wollte es auch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die winterliche, eingeschneite Atmosphäre, das Grauen, dem man nicht entkommen kann und die fünf Freunde, die nicht wissen, wem sie vertrauen können - das alles hat die unheimliche Stimmung unterstützt und ein fesselndes Leseerlebnis geschaffen!

  8. Cover des Buches Niemand (ISBN: 9783927071964)
    Nicole Rensmann

    Niemand

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Denise_Langeheinecke
    Mit "Niemand" bringt Nicole Rensmann ihr eigenes Märchen aufs Papier. Ich muss sagen, ich bewundere sie, denn Niemand ist echt ein Buch der Extraklasse. Und ich finde es total klasse, dass sie IHR Märchen mit uns allen teilt.

    Niemand ist der Herrscher des Niemandslandes. Eigentlich möchte er dies aber gar nicht sein. Dafür versuchen sein Vater und sein Onkel selbst die Herrschaft zu übernehmen und dabei ist ihnen jedes Mittel recht.. Sie haben Niemand sogar schon eingesperrt.

    Eines Tages verirrt sich Nina über die Grenze ins Niemandsland. Als Niemand sie findet, wird alles anders. Nina ist die einzige Person im Niemandsland, die Namen vergeben kann. So wie damals Niemands Mutter. Gemeinsam mit Nina erlebt er einige Abenteuer, sie durchstreifen gemeinsam das Niemandsland, von dem übrigens eine Karte ganz vorn im Buch abgebildet ist. Das finde ich total klasse, somit kann man sich die Fantasie-Welt von Nicole Rensmann noch besser vorstellen und nachvollziehen. Niemand möchte Nina den Thron zeigen. Der Thron des Niemandslandes ist besetzt mit vielen Edelsteinen. Nur dem wahren Herrscher ist es vorbestimmt, auf dem Thron zu sitzen und nicht in Edelstein verwandelt zu werden. Im Niemandsland gibt es tagaktive und nachtaktive Gesellen. Am Ende müssen aber alle Niemandsländer zusammenhalten um das Niemandsland zu retten. Da sind dann echt alle füreinander da und dabei wandeln sich ihre "Aufgaben", so ist der Drecksack kein Drecksack mehr, die dummen Hunde sind nicht mehr dumm.....

    Auf dem Weg durchs Niemandsland begegnen Niemand und Nina ganz vielen "alten Bekannten", denen mit Sicherheit jeder von uns auch begegnet ist: Stromschwimmer, Arschkriecher, Drecksäcke, Dumme Hunde, dem Nikolaus, dem Heilgen Geist, besseren Häften, E-Mann-Zehen und vielen anderen.... Sie werden immer wieder auf die Probe gestellt und müssen zeigen, was man gemeinsam so alles erreichen kann.

    Niemand ist ein Buch voller Fantasie, voller Mehrdeutigkeiten und der Geschichte von Niemand und Nina. Witzig, skuril und echt liebenswert.

    Wenn ihr nun auch neugierig geworden seid, dann tut es! Holt euch "Niemand" und geniesst eine leckerlieblichzuckersüße Geschichte, die noch dazu nach Erdbeeren riecht. Mehr möchte ich nicht verraten, denn ich denke, jeder sollte seine eigenen Erfahrungen im Niemandsland sammeln.

    Dank den liebevollen Illustrationen von Timo Kümmel im Buch, den genauen Beschreibungen der Niemandsländer und der Karte im Buch kann man sich die Bewohner des Niemandslandes und auch das Niemandsland selbst sehr gut vorstellen.

    Allerdings sei eins vorab gesagt: Vorsicht, Suchtgefahr!!!!!!!!!! Aber auch dagegen gibt es ein Mittel.... Die Autorin macht schon wieder viele Ausflüge ins Niemandsland und arbeitet bereits an einer Fortsetzung....
  9. Cover des Buches Weihnachten steht vor der Tür (ISBN: 9783570219652)
    Monika Feth

    Weihnachten steht vor der Tür

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Chris_86

    Darum geht‘s

    Der Hauskater ist ganz aufgeregt: Weihnachten kommt. Er sieht dabei zu, wie Kekse gebacken und Geschenke versteckt werden, alles für Weihnachten. Aber wer ist dieser Weihnachten? Der Kater legt sich auf die Lauer, um den unbekannten Gast kennenzulernen. Wird er ihn antreffen?

    Umsetzung

    Der Hauskater hat keinen Namen. Die Geschichte wird aus seiner Perspektive erzählt und man erfährt ein wenig über ihn und seine Vorfahren (Streuner). Doch er bleibt mir fremd.

    Die Kapitel sind unterschiedlich lang. Manche gehen nicht einmal über eine halbe Seite, andere wiederum über mehrere. Ausgewogen finde ich diese Aufteilung nicht, besonders, wenn man das Buch zur Guten Nacht vorlesen möchte.

    Die Geschichte richtet sich an ein junges Publikum. Dafür finde ich die Sätze allerdings zu lang. Sie sind zum Teil über 30 Worte lang und haben mehrere Nebensätze.

    "Ellen übt für die Blockflötengruppe. Weihnachtslieder. Die Töne hüpfen durchs ganze Haus, schrill und falsch, zum Ohrenknicken. Das soll auch für Weihnachten sein. Wenn sie ihn mit dem Gejaule bloß nicht vertreibt!"- Monika Feth: Weihnachten Steht vor der Tür, 2014

    Die Gerüche sind ihm fremd, das Flötenspiel hört sich falsch an und die Kekse darf er auch nicht naschen. Für den Kater gibt es Vieles, an dem er nörgeln kann.

    Auch wenn die einzelnen Kapitel jeweils einem Tag im Dezember zugeordnet sind, handelt es sich nicht um ein Adventsbuch mit 24 Kapiteln.

    Und hier die Kurzzusammenfassung

    interessante Idee
    schöne Illustrationen

    Die Hauptfigur hat keinen Namen
    Die Sprache ist nicht an Kinder angepasst

    Meine Meinung

    Die Idee finde ich super. Ein Kater hält Weihnachten für eine Menschen und wartet auf den Gast, für den sich die ganze Stadt ins Zeug legt. Der Kater hat viel zu kritisieren und ist gemein gegenüber Waldi, einem alten Dackel. Gleichzeitig hat der Kater keinen Namen. Die Sprache ist auch nur bedingt für Kinder geeignet. Leider hat mich die Umsetzung nur teilweise überzeugt.

  10. Cover des Buches Weihnachten mit der Maus (ISBN: 9783965841543)
    ZS-Team

    Weihnachten mit der Maus

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Hanna_Porepp

    "Weihnachten mit der Maus" ist ein Buch, das Kinder ab etwa Vorschulalter durch die Adventszeit begleiten soll.

    Neben Bastelideen und weihnachtlichen Rezepten befindet sich in dem Buch auch viel Wissenswertes: Was steckt hinter der Tradition des Adventskalenders? Warum gibt es zu Weihnachten Geschenke? Und wie feiert man Weihnachten eigentlich in anderen Ländern? Das und viele weitere Fragen werden kindgerecht beantwortet.
    Dabei ist das Buch in vier Abschnitte eingeteilt, einen für jede Kerze auf dem Adventskranz. Am Ende folgt noch ein kurzer Teil über die Zeit nach Weihnachten. 

    Die Bastelanleitungen und Rezepte sind einfach gehalten, gut erklärt und für etwas ältere Kinder durchaus schon alleine zu bewältigen. Große Fotos mit den Bastel- und Backergebnissen helfen dabei.
    Es sind auch ausgefallenere Rezepte dabei, nicht nur "Weihnachtsklassiker". Unser Favorit: Die Tannenbaum-Cupcakes (s. Foto).
    Sehr gut gefällt mir übrigens auch das persönliche "Du" als Anrede in dem Buch, da fühlen sich Kinder gleich angesprochen. 

    Natürlich kommen auch die aus der "Sendung mit der Maus" bekannten Maus, Elefant und Ente immer wieder vor. Sie geben Tipps und verschönern die Bilder mit netten kleinen Details. Dadurch macht meiner Tochter auch das reine Durchblättern des Buchs Spaß.

    Uns hat "Weihnachten mit der Maus" auf jeden Fall sehr gut gefallen und das Buch wird uns dieses Jahr durch die Adventszeit begleiten. Für Familien mit Kindern definitiv empfehlenswert!


  11. Cover des Buches Schnüpperle - Vierundzwanzig Geschichten zur Weihnachtszeit (ISBN: 9783570027431)
    Barbara Bartos-Höppner

    Schnüpperle - Vierundzwanzig Geschichten zur Weihnachtszeit

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Schnüpperle erlebt in 24 Kapiteln (eignet sich also gut als Adventskalendervorlesebuch) die Vorfreude auf Weihnachten.

    Meine Mutter hat uns als Kind dieses Buch vor Weihnachten vorgelesen, 2020 habe ich es zufällig im Buchladen gesehen und mitgenommen. Diesmal habe ich ihr vorgelesen und es hat uns große Freude bereitet.

    Es war so schön zu lesen wie ein kleines Kind sich auf Weihnachten freut und es kaum erwarten kann bis es endlich soweit ist.

    Dieses Jahr werde ich es meiner Mutter wieder vorlesen und wir beide freuen uns schon darauf.

  12. Cover des Buches Robin, kleiner Weihnachtsheld (ISBN: 9783570177884)
    Jan Fearnley

    Robin, kleiner Weihnachtsheld

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Manchmal sind Geschichten so einfach und simpel, so intensive, dass sie mehr sagen als tausende ausschmückender Worte.

    So eine Geschichte ist die des kleinen Vogels Robin, der sich schon sehr auf Weihnachten freut.

    Feinsäuberlich hängt er 7 Tage vor Weihnachten seine sieben frisch gewaschenen und gebügelten Westen parat und freute sich auf die besondere winterliche Zeit vor dem Fest.

    Dann zog er seine weiße Weste an und machte sich auf dem Weg um auf dem Teich Schlittschuh zu laufen. Auf dem Teich sieht er einen furchtbar frierenden Frosch. Robin zögert nicht lange und gibt dem Frosch seine weiße, warme Weste, die den Frosch nun herrlich wärmt. Robin trennt sich leichten Herzens von der Weste denn er freut sich dem Frosch etwas gutes getan zu haben und denkt sich, das er ja noch sechs weitere Westen hat.

    Am sechsten Tag vor Weihnachten zieht der kleine Vogel eine seiner Westen an um Schlitten zu fahren. Auch hier trifft er auf ein Tier das friert und wieder zögert er nicht lange und gibt seine Weste ab. Er hat ja noch fünf.

    Und so geht es jeden neuen Tag weiter. Bis zum 7. Tag an dem er nur noch eine einzige Weste hat und auch am siebten Tag gibt er seine letzte Weste ohne zu zögern her um jemanden vorm frieren zu schützen. Doch nun friert der kleine Robin selbst so sehr, das er müde im Schnee einschläft. Unterdessen bekommt er gar nicht mit, das ihn jemand vorsichtig aufhebt und mit nimmt. 

    Wer das wohl sein mag?

    Was Robin dann erlebt, das erzähle ich euch nicht , das müsst ihr selbst entdecken. Nur eines kann ich verraten für Robin wird es ein schönes Weihnachtsfest und jemand ist so stolz auf ihn, dass er ein besonders Geschenk bekommt.

    Etwas schenken, etwas her geben, das einem selbst viel Wert ist, ist nicht selbstverständlich. So leicht wie Robin sich von seinen Westen trennt ist schon etwas besonderes. Zu erleben wie glücklich er dabei ist und das Schenken noch sooo viel mehr ist als etwas geben das zeigt diese wundervolle Geschichte, die hiermit genau den Geist von Weihnachten vermittelt.

    Stimmungsvolle Illustrationen visualisieren das Geschehen und lassen die Kleinen mit empfinden.

    Aber nicht nur die Handlung, die in den Zeichnungen lebendig wird ist bezaubernd eingefangen auch die winterliche Landschaft versetzt einen in weihnachtlich- winterliche Stimmung, die viele meiner kleinen Leser noch nie erlebt haben, weil es bei uns in der Region einfach nicht so oft schneit. Weiße Weihnachten haben wir selten, so ist dieses Bilderbuch für viele der Kleinen ein Lesevergnügen in vielerlei Hinsicht.

    Im Kindergarten oder bei einem gemütlichen familiären miteinander kann man inspiriert durch diese Geschichte einmal nachdenken was Schenken und Beschenken für Gefühle auslösen. Bei unseren kleinen Spielen im Anschluss an die Geschichte kamen die Kinder zu einer besonderen Erkenntnis. 

    Der kleine Elias (5 Jahre) sagt: " Schenken und sehen das sich jemand freut ist viel schöner als selbst ein Geschenk zu bekommen. Das heißt aber nicht das ich mich über Geschenke nicht freue...."

    Wenn wir jeden Tag im Leben, und nicht nur zu Weihnachten, gerne schenken und Freuden bereiten, und das muss nicht immer materiell sein, dann haben wir nicht nur den Geist der Weihnacht vermittelt und verstanden sondern sind bestimmt auch glückliche Menschen.

    Mira, 4 Jahre sagt:" Schenken macht glücklich!"

    Ihr seht dies ist eine kleine Geschichte mit großer Wirkung!

  13. Cover des Buches Rauschgoldengel (ISBN: 9783839217603)
    Dirk Zandecki

    Rauschgoldengel

     (4)
    Aktuelle Rezension von: yari
    Nachdem ein Rauschgoldengel an den Fenstern einer Schule vorbeigeschwebt ist, und alle an ein Wunder glauben, beginnt für Kommissar Ben Ruste und Schröder, seinen Assistenten, ein Albtraum.

    Die beiden müssen sich mit einer Erpressung von ungeheurem Ausmaß beschäftigen. Die Schokoladennikoläuse einer Sauerländer Schokoladenfabrik sind vergiftet und in Umlauf gebracht worden. Außerdem sind etliche holländische Feriengäste verschwunden, ein Massengrab wird entdeckt und ein lokales Restaurant macht mit seinem Wildgulasch Furore.

    Eigentlich hatte Ben sich auf eine entspannte Vorweihnachtszeit mit seiner Angebeteten Anna gefreut, doch leider machen ihm die Ermittlungen einen Strich durch die Rechnung. Wird es ihm rechtzeitig gelingen, die Fälle zu lösen?

    Rauschgoldengel ist ein spannender Weihnachtskrimi mit viel schwarzem Humor, der temporeich erzählt ist, und den Leser durch die vielen unerwarteten Wendungen in die Irre führt.

    Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung durchdacht und der Spannungsbogen hoch gehalten.

    Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet.
    Ben Ruste, der unfreundliche Kommissar, hat eigentlich ein weiches Herz und kann bei seiner Anna auch recht freundlich sein.
    Schröder ist sehr eifrig und bemüht alles richtig zu machen. Dabei schießt er desöfteren über das Ziel hinaus.
    Anna, die ein paar Jahre im Gefängnis inhaftiert war, genießt es wieder in Freiheit zu sein. Außerdem mischt sie sich sehr gerne in die Ermittlungsarbeit ein, und gerät dadurch schon mal in Gefahr.

    Dieser Weihnachtskrimi hat mir gut gefallen und mich spannend unterhalten. Ich vergebe hierfür vier Sterne.

  14. Cover des Buches Oh Schreck, du fröhliche! (ISBN: 9783959100229)
    Heike Abidi

    Oh Schreck, du fröhliche!

     (24)
    Aktuelle Rezension von: lesebiene27
    „Oh schreck, du fröhliche!“ ist eine Sammlung von lustigen und turbulenten Geschichten aus der Weihnachtszeit, welche eine wunderbare Einstimmung auf das Fest der Liebe bieten. An der Zahl sind es 24 Geschichten, sodass sich das Buch wunderbar als Adventskalender lesen lässt. Hilfreich ist dabei auch die Länge der Kapitel, die im Schnitt zwischen 10 und 20 Seiten aufweisen.

    Das Buch wurde von 18 verschiedenen Autoren verfasst, was somit zu einem bunten Mix an Geschichten und Schreibstilen führt. Als Herausgeber sind Heike Abidi und Anja Koeseling aufgeführt.

    Die Themen der einzelnen Geschichten sind vielleicht grade wegen der großen Vielzahl an Autoren so unterschiedlich und vielschichtig, das nie das Gefühl aufkommt, dass sich eine Erzählung wiederholen würde. Dabei wird über Weihnachten in der Ferne sowie im Familienkreis daheim berichtet, über Pannen am Heiligen Abend, Feste, die Spaß machen und solche, die man schnellst möglichst vergessen möchte und über traurige und romantische Erlebnisse. Alle zusammen haben sie aber eines gemeinsam: Sie haben mich sehr gut unterhalten und mir wunderbare Lesestunden geschenkt.

    Unterbrochen wurden die Erzählungen durch zahlreiche (teils ironische) Informationen beispielsweise über die Art Weihnachten zu verbringen. Auch wurden Geschenketipps und Hinweise über Arten von Schenkenden und Beschenkten gegeben. Abschließend folgt das große Weihnachtsquiz mit anschließender Auflösung.

    Die Geschichten sind sehr unterhaltsam geschildert, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Angenehm finde ich die unterschiedlichen Schreibstile, die den Berichten Authentizität verliehen haben.


    Fazit:

    „Oh schreck, du fröhliche!“ ist ein weiterer Band aus der Anthologie-Reihe der Herausgeberinnen Heike Abidi und Anja Koeseling, welchen ich rundherum gelungen finde. Gerne möchte ich das Buch weiterempfehlen. Für mich kann ich sagen, dass es meine Vorfreude auf das Fest der Liebe gesteigert und den Druck in den Vorbereitungen genommen hat. Daher gibt es volle 5 von 5 Lesesternen.
  15. Cover des Buches Auf Heineken könn wir uns eineken (ISBN: 9783492272926)
    Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ulla_leuwer

    Meine Meinung:

    Beim  Stöbern bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil mich das Buchcover so angesprochen hat. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wanderte es ebenfalls in meine Büchertasche. Ich war gespannt auf den Inhalt, denn mit unseren holländischen Verzeihung niederländischen Nachbarn habe ich doch ab und zu auch mal Kontakt. Vielleicht würde ich nach dem Lesen einiges besser verstehen.


    Kerstin Schweighöfer beschreibt in ihrem Buch, wie sie 1990 Jan Kees kennen und lieben lernte. Sie wohnte damals in München und Jan Kees in Leiden. Das war nicht mal eben um die Ecke und deshalb beschloss sie, nach Leiden zu ziehen. Sehr kurzweilig schreibt sie über ihre Erlebnisse mit den neuen Nachbarn und das Erlernen der Sprache. Obwohl auch ich bisher der Meinung war, beim Zuhören einiges zu Verstehen, weil es sich auch in meinen Ohren wie eine Art Dialekt anhörte, wurde ich eines besseren belehrt. Spaßig waren die Ausdrücke, die in unseren Ländern verschiedene Bedeutungen haben und mit denen die Autorin manches Mal für Peinlichkeit sorgte. Mir hat gefallen, dass ich nicht nur lesen durfte, wie es Kerstin Schweighöfer ergangen ist, sondern auch viel neues und interessantes kennen lernen durfte. Wer wissen will, was es mit Nieuw Amsterdam und Yankee auf sich hat, sollte dieses Buch lesen.


    Es gibt inzwischen reichlich Bücher, in denen die Autoren beschreiben, wie sie sich in einem anderen Land zurecht finden. Nicht immer ist es interessant geschrieben und man hätte sich das Lesen sparen können. Aber ich fand dieses Buch sehr interessant und habe mehr über Land und Leute erfahren.


    Fazit:

    Mir hat das Lesen dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Empfehlen kann ich es auf jeden Fall!




  16. Cover des Buches Lieber Nikolaus, wann kommst du? (ISBN: 9783314007538)
    Marcus Pfister

    Lieber Nikolaus, wann kommst du?

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Ausgeliehen habe ich mir dieses Weihnachtsbilderbuch in meiner Stadtbücherei. Das Cover mit dem verschneiten Rentierschlitten und Nikolaus fand ich sehr ansprechend, obwohl ich Illustrationen von Marcus Pfister nicht so ganz gerne mag. Dieser verwaschene Aquarell-Stil ist nicht so ganz meins, aber dennoch kann ich am Gesamtpaket bestehend aus Bilderbuch, Text und Illustrationen Gefallen finden und in diesem Buch haben mir auch die Illustrationen gefallen. Ich liebe ja „verschneite“ Bilder.

     

    Die Idee dieser Geschichte finde ich ganz witzig. Man merkt schon am Text, dass sie auf einen bestimmten Punkt hinauslaufen sollte. Der Nikolaus wird ständig aufgehalten, da passiert dies und jenes, und der Clou am Schluss: Alles nur geträumt!

     

    Ich habe dieses Buch mehrmals zur Vorlesestunde in der Kita vorgelesen. Es ist ganz klar und als geübte Vorleserin weiß ich das auch, aber bei diesem Buch fiel es mir wieder besonders auf: Je öfter ich die Geschichte gelesen habe, desto pointierter konnte ich sie gestalten.

     

    Die Kinder waren begeistert bei der Sache, und haben sich vieles gemerkt. Als wir in der Anschlusskommunikation darüber gesprochen haben, konnten viele noch aufzählen, was den Nikolaus aufgehalten hat: Stiefel nicht gefunden, der Sack war so groß und passte nicht durch die Tür, die Rentiere waren noch nicht gefüttert und und und.

     

    Ein für die Kinder neues Wort kam auch darin vor: Kufen. Die Kufen vom Schlitten waren verrostet. Die Kinder konnten sich darunter nichts vorstellen, denn die meisten Kinder haben heute Plastik-Schlitten. Ich hatte z.B. als Kind noch einen Holzschlitten mit Eisen(?)-Kufen, und es war normal, dass wir öfters zu mehreren zusammen standen und diese Holzkufen mit, ich glaube es war Schmiergelpapier oder eine Stahlbürste, bearbeitet haben, damit der Schlitten schneller fahren sollte. Diese Erlebnisse werden Kinder heute wohl eher selten haben. Jedenfalls habe ich nach dem vorlesen an geeigneter und passendet Stelle gefragt, ob denn jemand wüsste, was „Kufen“ wären. Die Kinder wussten es nicht und ich habe es dann erklärt.

     

    Ich hatte an diesem Tag eine gemischte Gruppe im Alter von 3 bis 6-jährigen Kindern zum Vorlesen da. Ich habe festgestellt, dass der Text zu lang war, und habe abgekürzt. Es kann sein, dass dies auch einfach an der Gruppe gelegen hat.

     

    Einzelnen und interessierten Kindern kann man den Text ohne Probleme komplett vorlesen.

     

    Ein weiterer Knackpunkt, aber eher für mich, war die Tatsache, dass der Nikolaus wie der Weihnachtsmann daher kam. Der Nikolaus kommt normalerweise nicht mit Rentieren an und dass hat mich letztendlich auch sehr irritiert. Ich musste wirklich aufpassen, dass sich nicht „Weihnachtsmann“ in der Anschlusskommunikation sagte.

     

    Das Buch ist aus dem Jahr 1996 und nur noch antiquarisch erhältlich.  

     

    Fazit:

    Ich weiß, dass viele die Illustrationen von Marcus Pfister in Aquarelltechnik sehr mögen, dazu gehöre ich nicht unbedingt und immer. Dennoch haben sie hier zu dieser Geschichte sehr gut gepasst. Die Geschichte ist mit der Pointe am Schluss witzig, und Kinder werden zum nacherzählen animiert, indem sie aufzählen, was den Nikolaus aufgehalten hat.

    Der einzige negative Punkt ist Darstellung des Niklaus, mit dem Rentierschlitten sah er eher aus wie der Weihnachtsmann.

     

    Es war eines der Lieblingsbücher „meiner“ Kindergarten-Vorlese-Kinder in der Vorweihnachtszeit 2015.

     

  17. Cover des Buches Wer hat den Lebkuchen stibitzt? (ISBN: 9783715207346)
    Maria Stalder

    Wer hat den Lebkuchen stibitzt?

     (6)
    Aktuelle Rezension von: deidree
    Das Kinderbuch „Wer hat den Lebkuchen stibitzt?“ von Maria Stadler ist mit wunderbaren Illustrationen ausgestattet. Wenig Text aber wirklich schöne Zeichnungen, wie schon das Cover verrät. Ideal für kleinere Kinder zum Schauen und Entdecken.

     

    Die Kurzfassung des Buches: Der kleine Fuchs stibitzt sich einen Lebkuchen weil er Hunger hat. Schnell hat er ein schlechtes Gewissen, weil seinetwegen jemand, nämlich Arne der Lebkuchenbäcker, keinen Lebkuchen bekommt. Am Ende wird alles gut.

     

    Soweit die Geschichte, schön verpackt. Mir persönlich fehlte einzig, dass nicht ein kleiner Hinweis von Arne kam, dass man nicht stibitzen darf. Aber das kann ich beim Vorlesen ja gut selbst einbringen.

     

    Grundsätzlich finde ich es ein wunderschönes, vorweihnachtliches Buch, da es immer schwieriger wird, Bücher mit toller Illustrierung zu finden.

  18. Cover des Buches Als der Nikolaus krank war... (ISBN: 9783219110937)
    Peter Fahr

    Als der Nikolaus krank war...

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Wie lange noch bis Weihnachten? (ISBN: 9783417288568)
    Sandra Binder

    Wie lange noch bis Weihnachten?

     (10)
    Aktuelle Rezension von: orfe1975

    Cover und Gestaltung:

    Das Buch ist gebundenes Hardcover mit stabilen Seiten. Die Seiten sind etwas größer als DinA-5 und das Buch liegt gut in der Hand. Das Bild mit dem Jungen, der den Hund als Postboten vorfindet, ist liebevoll illustriert. Durch die warmen Farben wirkt alles einladend, passend für einen Geschichtsadventskalender.

    Inhalt:

    Am 1. Advent stellt Niko seinem Opa die Frage, die ihn schon länger umtreibt: "Weißt Du, warum wir im Advent so viele merkwürdige Dinge tun. Wir feiern doch einen Geburtstag, aber es ist nicht wie ein Geburtstag. Ich mag ja alles sehr gerne, Adventskalendern Weihnachtsbaum und so, aber richtig verstehen tue ich es nicht." Am nächsten Tag steht der Postbote in Form des kleinen Hundes Sherlock mit einem Brief vor der Haustür. Es ist die Einladung für Niko, eine besondere Reise anzutreten, auf der er jeden Tag bis zum Weihnachtsfest etwas mehr über die Weihnachtsbräuche lernt.

    Mein Eindruck:

    Zu erst einmal hat mich die liebevolle Gestaltung angelockt. Das Buch ist durchgehend farbig liebevoll illustriert. Im Durchschnitt befindet sich pro Doppelseite eine passende Grafik zur Geschichte, wodurch das Buch auch für Kinder, die jünger als die Zielgruppe (6-8 Jahre) sind, hervorragend zum Vorlesen eignet. Die Abschnitte sind durch einen Stern getrennt, so dass sich die weihnachtliche Symbolik durch das ganze Buch zieht.
    Jeden Tag erhält Niko einen Brief von Sherlock. Der kleine Hund als Bote und der unbekannte Briefschreiber machen die Reise zu etwas geheimnisvollem, Mysteriösen. Man begibt sich zusammen mit seinem Kind als Detektiv auf die Spurensuche nach Weihnachten. Dabei lässt sich der Briefschreiber einiges, originelles einfallen: Mal erzählt er "nur" eine Geschichte z. B. zur Entstehung des Adventskalenders oder wie bestimmte Weihnachtslieder entstanden sind. An anderen Tagen erhält Niko aber auch Aufgaben, in denen er zusammen mit anderen Menschen bestimmte Bräuche entdeckt und so dem Sinn der Weihnachtsgeschichte immer näher kommt. Besonders diese Mitmachaktionen fanden wir sehr originell und diese laden zum Mitmachen ein. Dazu gehören z. B. das Backen eines Stollens mit eigenen kreativen Beigaben oder das Kennenlernen von Menschen, denen es nicht so gut geht. Toll fanden wir auch, dass nicht ausschließlich deutsche Traditionen, sondern auch einige aus anderen Ländern (England, Mexiko, Griechenland) eingeflochten worden. Am Ende wird natürlich alles aufgelöst und alle feiern zusammen ein glückliches Weihnachtsfest der besonderen Art.

    Ich habe das Buch mit meiner 3,5 jährigen Tochter zusammen gelesen und wir hatten beide sehr viel Spaß. Auch ich habe einiges über das Fest der Fest gelernt, das ich bisher noch nicht wusste und dazu zählen nicht nur die ausländischen Bräuche, auch wusste ich bis dato nicht, was es mit den Huterer Sternen auf sich hat. Jetzt bin ich klüger! Das einzige, was uns etwas gestört hat, war die Tatsache, dass einige Geschichten sich über 2 Tage gezogen haben. Das ist natürlich passend zu der Lehre, das man im Advent geduldig warten soll. Aber wir hatten die Geduld nicht immer, sondern haben einfach einen Tag vorgelesen und am Folgetag die ganze Geschichte einfach nochmal.

    Insgesamt fanden wir dieses Buch großartig und werden es sicher in der Vorweihnachtszeit jede Jahr wieder hervorholen.

    Fazit:

    Wunderschön gestaltete und lehrreiche Adventskalendergeschichten für die ganze Familie
  20. Cover des Buches Wann fängt Weihnachten an? (ISBN: 9783784033150)
    Rolf Krenzer

    Wann fängt Weihnachten an?

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Wir warten und warten (ISBN: 9783784031385)
    Rolf Krenzer

    Wir warten und warten

     (0)
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  22. Cover des Buches Ikonen
    Günther Bröker

    Ikonen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Lichter auf den Tannenspitzen (ISBN: 9783766601537)
    Reinhard Abeln

    Lichter auf den Tannenspitzen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Dress Your Family In Corduroy And Denim (ISBN: 0316010790)

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