Bücher mit dem Tag "nikolaus"
54 Bücher
- Jennifer Benkau
December Dreams. Ein Adventskalender
(231)Aktuelle Rezension von: MissionbooksDas war also mein erstes Adventskalenderbuch!
Mir hat es gut gefallen, weil ich jeden/jeden zweiten Tag von einer anderen Autorin eine Geschichte lesen konnte und und teilweise sogar bekannt Protagonist*innen weidertreffen konnte! (Zum Beispiel bei den Kapiteln von Stella Tack ;)
Mein einziger Kritikpunkt war hier, dass die Kapitel teilweise sehr kurz waren und dahre manchmal zusammenhanglos.
Ansonsten habe ich das Buch gerne gelesen und kann es allen empfehlen, die täglich eine kleine Portion Weihnachtsstimmung lesen wollen.
- Marko Leino
Wunder einer Winternacht
(284)Aktuelle Rezension von: KadoIch dachte wirklich, ich hätte meinen Favoriten unter den Weihnachtsbüchern bereits vorher gefunden - doch ich wurde eines Besseren belehrt.
'Wunder einer Winternacht' von Marko Leino ist in Sachen Gefühl und Sinn der Weihnacht kaum zu übertreffen. Zum Jahresende nochmal ein absolutes Highlight - und das ist keineswegs übertrieben. 🥹
Der kleine Nikolas steht nach einem schweren Schicksalsschlag im Alter von gerade einmal fünf Jahren ganz alleine da. Wie schön, dass es die warmherzige Dorfgemeinschaft des kleinen Fischerörtchens Korvajoki gibt. Obwohl jede Familie selbst von Jahr zu Jahr ums Überleben kämpft, treffen sie gemeinsam eine ungewöhnliche Entscheidung: Nikolas soll jeweils ein Jahr bei einer Familie leben und immer an Weihnachten weiterziehen.
Anfangs leidet der Junge sehr unter dieser Situation, doch mit der Zeit helfen ihm die liebevollen Menschen, Vertrauen zu fassen und langsam zu heilen. Als stillen Dank schnitzt Nikolas jedes Jahr kleine Holzgeschenke für die Kinder seiner jeweiligen Gastfamilie - eine liebevolle Geste , die zeigt, wie viel Wärme und Mitgefühl trotz aller Entbehrungen in ihm stecken.
Nach einigen Jahren jedoch kommt ein wirtschaftlich besonders schlechtes Jahr - und der einzige, der Nikolas aufnehmen kann, ist der mürrische, eigenbrötlerische Tischler Iisakki. Für ihn ist Nikolas zunächst nichts weiter als eine billige Arbeitskraft. Doch dann geschieht ein kleines Weihnachtswunder.
Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn gerade die leisen, überraschenden Momente machen diese Geschichte so unglaublich zauberhaft.
Während des Lesens war ich traurig, freudig überrascht, voller Mitgefühl und mehrfach zu Tränen gerührt - ein Wechselbad der Gefühle.
Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die sich tief in mein Herz eingebrannt hat. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.
Den Film habe ich mir im Anschluss ebenfalls angesehen, doch für mein Empfinden fehlt dort einiges. Vor allem konnte das besondere Gefühl des Buches bei Weitem nicht so intensiv transportiert werden.
- BROM
Krampus
(84)Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchtenÜber 500 Jahre musste Krampus, der Herr der Julzeit in einem Gefängnis verbringen. Gefangen von Santa Claus, der das Julfest pervertiert und für seine Zwecke missbraucht.
Krampus ist sich sicher, dass er eines Tages entkommen und seine alte Macht wieder erlangen wird. Geduldig wartet er auf seine Chance. Der arbeitslose Musiker Jesse hilft ihm dabei unwissentlich und wird in Ereignisse verstrickt, die kaum zu glauben sind.
Kommentar:
Dieses Buch wurde schon sehr oft bei den »Top Ten Thursday« lobend erwähnt, dass ich einfach neugierig wurde und es in meine Suchaufträge aufnahm. Eine liebe Freundin hat es mir dann geschenkt und da Weihnachten vor der Tür steht, habe ich es endlich gelesen.
Ich hatte mich vorab nicht genau informiert, um was es geht und erwartete ein Weihnachtsbuch. Doch stattdessen bekam ich Mord, Totschlag, Prügeleien, Diebstahl und noch vieles mehr. Und was soll ich sagen? Ich war begeistert.
Da ich gerne nordische Mythen und Legenden lese, ist mir das »Julfest« durchaus ein Begriff als (aus heutiger Sicht) heidnischer Brauch um die Winterwende zu feiern. Auch in High Fantasy Romanen findet man ab und an Beschreibungen des Festes. Mir war allerdings noch nie so bewusst, wie sehr die christliche Kirche diese alten Riten übernommen und in ihre Religion integriert hat und das sie den Natur verbundenen Krampus durch eine dickliche, joviale Gestalt ersetzt haben.
Hier wird das endlich mal klar gestellt und nach Beendigung der Lektüre ist eines gewiss: Der Weihnachtsmann ist bei weitem nicht so nett, wie es den Anschein hat.
Brom greift hier weit zurück bis zu Odin und Loki. Er verwebt die alten Mythen und Legenden gekonnt mit der heutigen Zeit und erschafft einen Roman, wie man ihn sicher bisher noch nicht gelesen hat. Mal brutal, mal humorvoll und auch sensibel. Ich mochte vor allem Isabel, zu der Jesse ein freundschaftliches Verhältnis aufbaut, trotz ihrer Andersartigkeit.
Jesse ist ein absoluter Looser. Er spielt leidenschaftlich gerne Gitarre und schreibt eigene Songs, doch er glaubt nicht an sich selbst und daher glaubt auch das Publikum nicht an ihn. Er ist ziel- und orientierungslos und lässt sich treiben. Seiner Frau Linda verlässt ihn, da sie für ihre gemeinsame Tochter eine bessere Zukunft wünscht. Dass sie ausgerechnet eine Beziehung mit Polizeichef Dillard eingeht, bereitet Jesse große Sorgen. Dillard kann ihn nicht leiden und somit steht Jesse auf dessen Abschussliste. Desweiteren ist Dillards erste Frau unter mysteriösen Umständen verschwunden und es geht das Gerücht, er habe sie ermordet.
Zu seinen Sorgen um Frau, Kind und Arbeitslosigkeit gesellt sich bald die Sorge, was zur Hölle eigentlich in Boone County los ist.
Ich habe die Hardcover Ausgabe des Buches gelesen, die auch optisch wirklich toll ist. Brom ist Illustrator und arbeitet für diverse Computerspielhersteller und das sieht man dem Buch an. Sowohl im vorderen als auch im hinteren Buchdeckel finden sich zwei beeindruckende Illustrationen von Krampus und seinen Belznickel. Und im Inneren des Buches sind absolut tolle Bilder von Krampus, Jesse, Isabel, Santa Claus, Perchta, Wipi, Nipi und Makwa beigefügt. Die drei amerikanischen Ureinwohner stehen dem Herrn des Julfestes seit 500 Jahren treu zur Seite. Ihre Liebe und Verbundenheit zur Natur ist mit seiner Identisch und sie haben das gleiche Ziel: Die Welt vor den Menschen retten, sie gesunden und erstarken lassen. Und das geht nur mit den alten Bräuchen und nicht mit einem Trottel, der auf einem Schlitten durch die Gegend fährt, Geschenke verteilt, sich als Gutmensch ausgibt und HOHOHO brüllt.
Jedes einzelne Kapitel der schrägen, humorvollen aber auch teilweise brutalen und verstörenden Geschichte wird durch eine Illustration eingeleitet. Da hat sich der Autor sehr viel Mühe gegeben. Für mich ist das ein optisches Highlight.
Brom ist nicht nur ein guter Illustrator, er kann auch gut mit Worten umgehen, wie diese Geschichte beweist. Er hat gut recherchiert und bringt dem Leser die alten Riten etwas näher. Vielleicht stellen dann wieder mehr Menschen einen Schuh gefüllt mit Geschenken vor die Tür um Krampus zu zeigen dass er nicht vergessen ist.
Falls jemand einen Vergleich möchte, um das Buch besser einschätzen zu können: Mich haben der Stil und der Antiheld ein bisschen an die Bücher von Anonymus erinnert.
Fazit:
Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe und ich bin sicher, dass der Kinderdieb von Brom demnächst auch bei mir landet. Eine außergewöhnliche Geschichte in einem wunderschönen Gewand. Nichts für kleine Kinder aber für Erwachsene ein echtes Highlight.
Bleibt nur die Frage: Warum gibt es von Vernon kein Bild?
- Jan Weiler
Mein Leben als Mensch
(120)Aktuelle Rezension von: KarinJSeine Storys muten irgendwie ausgedacht und trotzdem real an. Seine Charaktere wirken auf mich sehr lebendig und sympathisch, vor allem sein Schwiegervater, sein kleiner Sohn und das Kindermädchen Natalya. Bei ihr habe ich immer die Nastya aus der Lindenstrasse vor Augen und der Schwiegervater liegt mir, bei allem, was er sagt, sofort mit einem angenehmen weichen Singsang in den Ohren. Die Texte amüsieren durch Überraschungen, denn die Charaktere sind schlagfertig und Jan Weiler springt von einem Thema ins nächste, um dann plötzlich auf irgendetwas zurückzukommen. Über alle Kolumnen hinweg wurden sehr viele, unterschiedliche Themen bearbeitet. Das macht dieses Buch abwechslungsreich. Die Sprache ist anschaulich, enthält viele eingängige Bilder, ist eine frische Mischung aus Alltagssprache und einem gehobenen Schreibstil, wie man ihn für Veröffentlichungen erwarten würde.
- Hanna Caspian
Gut Greifenau - Abendglanz
(173)Aktuelle Rezension von: chipie2909Als riesiger Downton Abbey Fan habe ich nach Büchern gesucht, die eine ähnliche Thematik haben und bin dabei auf "Abendglanz" der Reihe Gut Greifenau gestossen. Der Klappentext klang für mich vielversprechend und ich war sehr gespannt auf die Story. Meine Neugier ließ aber leider zum ersten Mal nach, als ich erfahren habe, wie jung Katharina ist. Klar, die Zeiten waren damals anders, aber das war mir persönlich dann doch zu enorm. Verstärkt wurde es noch dadurch, dass Katharina viel zu viele "erwachsene" Gedankengänge hatte. In meinen Augen wirkte dies einfach nicht wirklich authentisch. Auch die Geschichte zwischen Konstantin und Rebecca konnte mich nicht emotional erreichen. Der Sohn des Gutsherren war mir zu affektiert, zu unecht. Der einzige Strang, der als einziges mein Interesse zumindest ein wenig fangen konnte, war die Geschichte um den Kutscher Albert. Aber auch da konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen und er blieb mir komplett fremd.
Fazit:
Wahrscheinlich habe ich einfach zu viel erwartet und gehofft, dass mich die Erzählungen genauso mitreißen wie Downton Abbey. Leider hat das überhaupt nicht funktioniert und ich bin nur auf flache Charaktere ohne wirklichen Tiefgang gestoßen. Deshalb werde ich die Reihe natürlich auch nicht weiterverfolgen.
- Hanna Caspian
Gut Greifenau - Silberstreif
(145)Aktuelle Rezension von: kunterbunt79Dieses Buch ist das 5 dieser Reihe und spricht mich vom Cover her schon an, wenngleich dieses Buch zu einer Zeit spielt, in der der Glanz der Grafen am verblassen ist.
Es handelt sich um eine Familie, wobei es sich vorwiegend um das Geschehen auf dem Gut Greifenau bewegt. In den 20 er Jahren gibt es viele Ereignisse, die Menschen sind gespalten und wo man nur hinblickt gibt es Veränderungen.
Mhh, doch wo beginne ich zu erzählen, ohne zu viel zu spoilern? Das fällt mir hier wirklich sehr schwer.
Diese Geschichte spielt im Zeitraum von 1923 bis 1928.
Das Grafenpaar hat 4 Kinder, die aber alle schon Erwachsen sind. So haben sie sich aber nicht alle so entwickelt, wie Gräfin Feodora es sich erhofft hat. Ihr Mann nahm sich das Leben und sie selber lebt nicht mehr auf dem Gut, da sie mit Konstantins Lebensweise nicht eins ist. Sie hält immer noch an der vergangenen Zeit fest. Dies als kleiner Einstieg von den vorherigen Bänden.
Konstantin der Erbe des Gutes ist mit einer Dorflehrerin verheiratet und hat allerhand mit dem Gut zu tun. Da hat natürlich die Inflation sehr starken Einfluss auf das Leben dort. Ein Aufschwung ist zu merken, was aber auch mit Investitionen zu tun hat. Kurzerhand wird das Gut so umfunktioniert, dass Sommergäste beherbergt werden können, was natürlich Geld in die Kasse bringt. Doch dies ist nicht alles, denn vom Nachbarn werden ihm noch Steine in den Weg gelegt, dem er aber schnell Herr wird.
So passiert allerhand auf dem Gut, Rebecca die Frau von Konstantin bekommt ein zweites Kind, ein Mädchen und auch bei den Mitarbeitern des Gutes passiert so vieles.
Doch auch von den anderen Geschwistern liest man in diesem Buch. So versucht Katharina den Spagat wischen Medizinstudium, Mama sein und eine gute Ehefrau zu sein, doch wo bleibt sie als Person? Alles nicht so einfach zur damaligen Zeit.
Alexander, der sich ganz der Musik widmet und an Männern Gefallen hat versucht sein Geheimnis für sic zu behalten. Ob er dies schafft?
Ja und dann haben wir noch Nikolaus, der Bruder, mit dem so keiner recht was gemein hat. Er entwickelt sich in eine Richtung, die dann doch politischer ist, als er im Vorfeld dachte.
Ein Buch mit vielen Geschehnissen und so vielen unterschiedlichen einzelnen Geschichten und Schicksalen. Auch wenn man die vorherigen Bände nicht gelesen hat, so wird gekonnt immer wieder erzählt, warum dies nun so ist und ein wenig von der Vorgeschichte erzählt. Mir selber hat das Buch sehr gefallen, wenngleich mir diese Wiederholungen so manches Mal zu viel waren. Aber mir ist auch klar, dass man hier auch die Quereinsteiger mitreißen mag.
Das Buch ist wirklich sehr gut und es lässt sich flüssig lesen. Man ist schnell in der Geschichte drin und kann sich absolut in die einzelnen Lagen hinein versetzen.
Wer solche Familiengeschichten mag, welche dann noch mit Geschichte gespickt ist, ist hier genau richtig. Da ich alle 5 Bände gelesen habe und somit einen Vergleich ziehen kann, würde ich hier 4 von 5 Sternen vergeben. - Bastian Zach
O Weihnachtsgrauen
(7)Aktuelle Rezension von: lesefreude_bookZwölf morbide, fanatsiereich und weihnachtliche Geschichten erzählt uns Bastian Zach in "O Weihnachtensgrauen". Von schaurigen Weihnachtsspielen, hungrigen Schoßhündchen, Kätzchen in Not bis hin zur Sehnsucht nach dem Kuss unter dem Mistelzweig. Alle haben gemein, dass eine gruselige Komponente mitschwingt.
Die Geschichten spielen größtenteils zu Beginn den 20. Jahrhunderts. So hatte ich die klassische Weihnachtsgeschichte von Dickens als Setting vor meinem Auge.
Die zwölf "O Weihnachtsgrauen" Geschichten bauen sich langsam auf und kommen dann viel zu abrupt zum Höhepunkte und Ende.
Jede Kurzgeschichte beginnt mit einem Liedtext oder Gedichte. Darutner waren auch ganz bekannte wie beispielsweise "Stille Nacht". Ein Bezug zur folgende Geschichte fehlte.
Zwölf Geschichten, die Weihnachten von einer gruseligen, mystischen Seite betrachten. Der Aufbau der Geschichte gefiel mir mitunter gut, das Ende kam zu schnell und überraschend. Wie bei einer Vollbremsung. Dennoch kurzweilige Kurzgeschichten, denen man eine Chance geben kann.
- Lee Mi-ye
Das Kaufhaus der Träume
(75)Aktuelle Rezension von: NiWaIn einem verschlafenen Dorf lädt das Kaufhaus von Dallergut in die Welt der Träume ein. Hier gibt es fliegende Träume, Albträume aus abgedunkelten Werkstätten oder limitierte Editionen für besondere Momente. Penny, die frisch im Kaufhaus angestellt ist, entdeckt diese außergewöhnliche Welt voller träumerischer Abenteuer. Dahinter verbirgt sich eine tiefere Botschaft über Sehnsüchte, Ängste und das Streben nach Zufriedenheit. Betreten Sie das Kaufhaus und finden Sie ihren Traum!
„Das Kaufhaus der Träume“ klang für mich nach einer sehr originellen Geschichte. Vorneweg gestehe ich, dass ich einen handfesteren und weniger verträumten Roman erwartete. Zudem war meine Vorstellung, dass sich der Rahmen realer anfühlt und nicht vom ersten Moment an wie eine märchenhafte Traumlandschaft wirkt.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Penny, die in einem Kaufhaus arbeitet, das Träume verkauft. Die Handlung entwickelt sich episodenhaft. Dabei begleiten wir Penny bei ihrer Arbeit sowie manche Geschichten der Kunden.
Es beginnt aber schon damit, dass sich Penny nach einem besonderen Arbeitsplatz sehnt. Sie träumt von einem Job im Kaufhaus der Träume. Deshalb begleitet man sie bei ihrer akribischen Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch, bei der sie dank eines guten Tipps genau zur richtigen Lektüre greift. Schließlich verschafft ihr dieses Wissen die ersehnte Anstellung.
Nun lernen wir gemeinsam mit Penny das Kaufhaus kennen. Zuerst darf sie die Abteilungen erkunden und sich im Anschluss den Arbeitsplatz wählen. Jede Abteilung hat ihr eigenes Konzept - von innovativen Träumen bis hin zum Klassiker für den Mittagsschlaf. Dabei lernt Penny exzentrische Führungskräfte kennen und muss sich entscheiden, wo sie arbeiten will. Glücklicherweise ergibt sich eine freie Stelle an der Rezeption, die zu den wichtigsten Positionen im Kaufhaus gehört.
Ab diesem Zeitpunkt erfährt man, welche Traumproduzenten angesagt sind, wie sich Träume organisieren lassen, wie die geschäftliche Seite des Träumens Rechnung trägt und ist letztendlich sogar bei einer großen Preisverleihung dabei.
Die Idee, Träume als Ware zu verkaufen und sie mit menschlichen Emotionen zu bezahlen, ist originell und faszinierend. Lee Mi-ye nutzt diese Grundlage, um philosophische Themen zu betrachten. Es geht um die Rastlosigkeit der Gesellschaft, das Streben nach Reichtum und die Suche nach Zufriedenheit. Die Botschaften werden mit Metaphern und Sinnbildern transportiert, was zu einem märchenhaften Ambiente führt.
Die episodische Struktur mag zwar thematisch zum Traumhaften passen, hinterlässt aber oft das Gefühl, dass die Tiefe und der Spannungsbogen auf der Strecke bleiben. Die Figuren wirken dabei eher wie konturlose Scherenschnitte, die nur dazu dienen, die philosophischen Gedanken der Geschichte zu unterstreichen.
Darin liegt die Schwäche des Buchs. Der philosophische Anspruch dominiert die Handlung, sodass diese den ganzen Roman verschläft. Die Atmosphäre ist durchweg verträumt und eindeutig zu sanft. Hinzu kommen der höfliche Tonfall und die stilistische Glätte, die das Buch wie einen Traum erscheinen lassen, der weichgespült und von Konflikten bereinigt wurde. Eine mitreißende Handlung oder prickelnde Aufregung lassen sich nicht finden, was ich enttäuschend fand.
Letztendlich ist „Das Kaufhaus der Träume“ ein Buch, das sich mehr auf die Philosophie des Lebens als auf eine ausgereifte Handlung konzentriert. Die reizvolle Idee und Mi-yes charmante Welt sind faszinierend, doch der gemächliche Handlungsfluss regen fast eher zum Schlummern als zum Schmökern an. Wer in eine Geschichte eintauchen will, die sanft und beruhigend wie ein Traum wirkt, hat damit vermutlich die richtige Bettlektüre zur Hand.
- Maria Stalder
Wer hat den Lebkuchen stibitzt?
(7)Aktuelle Rezension von: Katrin87Das Bilderbuch erzählt die Geschichte von Arne, der Lebkuchen für den Nikolaus backen will. Der Fuchs wird vom leckeren Duft der fertigen Lebkuchen angelockt und stibitzt sich einen vom Fensterbrett. Arne ist sehr verwundert und backt noch einen zusätzlich. Doch der Fuchs kann es nicht lassen und stibitzt noch einen. Arne muss dem Nikolaus nun seinen eigenen Lebkuchen abgeben, sonst würden sie nicht reichen. Da erkennt der Fuchs, was er getan hat. Er wollte Arne nicht schaden. Reumütig folgt er Arne und sieht, wie Arne die Waldtiere füttert. Der Fuchs legt sich am nächsten Morgen zu Arnes Füßen und wärmt sie. Arne ist nicht böse auf den Fuchs, er will sogar im nächsten Jahr extra zwei Lebkuchen für den Fuchs backen. Eine liebevolle Geste!
Schon die Illustration des Einbands mit dem tiefverschneiten dunkelblauen Hintergrund auf dem der Fuchs so schön hervorsticht, hat mich angesprochen. Auch die Bilder im Inneren sind wunderschön gezeichnet. Vor allem der Fuchs in seinen verschiedenen Gemütszuständen ist sensationell. Der Winter wird sehr schön in seinen Facetten mit Schneefall und Dunkelheit aber auch bei Sonnenschein dargestellt, was mir besonders gut gefällt. Die Bilder enthalten nicht so viele Details, sodass ich auch mit meinem 2-Jährigen Sohn das Buch sehr gut betrachten kann.
Der Text ist recht kurz und einfach geschrieben. So sind dem freien Erzählen viele Freiheiten gegeben.
- Markus Osterwalder
Fröhliche Weihnachten, Bobo Siebenschläfer!
(9)Aktuelle Rezension von: YoyomausDie Adventszeit,
die schönste Zeit des Jahres,
auch bei Familie Siebenschläfer.
Zum Inhalt:
Jetzt kann Weihnachten kommen!
In vier neuen Geschichten erlebt der kleine Bobo Siebenschläfer die schöne Zeit bis zum Weihnachtsfest – und sein kleiner Kuschelhase ist immer mit dabei. So bastelt Bobo zum Beispiel mit Papa Siebenschläfer einen tollen Adventskalender, sammelt im Wald Tannenzapfen und Zweige für einen selbstgemachten Adventskranz, erlebt einen aufregenden Nikolausumzug, backt leckere Kekse und besucht sogar ein richtiges Weihnachtstheater – bis schließlich die Bescherung gekommen ist. Am Ende jeder Geschichte schläft Bobo wie gewohnt zufrieden ein. So macht das Warten auf Weihnachten Spaß!
Inklusive Bastelanleitungen, Noten und einem leckeren Keksrezept zum kinderleichten Nachmachen!Cover:
Das Cover des achten Bandes aus der Reihe von Bobo Siebenschläfer ist sehr passend gestaltet. Wir sehen hier auf warmen, gelben Grund den kleinen Bobo, wie er einen Weihnachtsbaum schmückt. Das passt sehr gut und ist vor allem für Fans des kleinen Siebenschläfers sehr ansprechend.
Eigener Eindruck:
Es ist die Adventszeit und Bobo Siebenschläfer entdeckt mit seinen Eltern die Adventszeit. Da gilt es Weihnachtskalender selbst zu basteln oder gar ein schönes Gesteck zu Weihnachten für die Mama. Es gilt Kekse zu backen, einen Wunschzettel zu schreiben und gemeinsam mit Freunden und Familie eine besinnliche Zeit zu erleben.In vier wunderbar illustrierten Geschichten erleben Kinder mit ihren Eltern den Zauber der Weihnachtszeit mit Bobo. Die Sätze sind leicht und verständlich, sodass sie sich leicht vorlesen lassen und die Kleinen gleich wissen, was gemeint ist. Außerdem gibt es zu jedem Satz beziehungsweise jeder kleinen Passage eine passende Abbildung. Nach jeder Geschichte gibt es auch noch eine Bastelanleitung oder ein Rezept oder gar ein Lied, was gemeinsam mit den Kleinsten weiter vertieft werden kann. An sich finde ich die vier Geschichten rund um die Weihnachtszeit sehr gelungen und sie machen auch jetzt schon richtig Lust auf die Weihnachtszeit. Was mich aber ein bisschen irritiert hat ist, dass Bobo mit seiner Familie nicht nur an Heiligabend in die Kirche zu gehen scheint, es wird auch gleich noch mit einem Lampionumzug verbunden. Das gehört für mich einfach nicht zu Weihnachten, sondern zum Herbst. Sicher könnte atheistischen Familien jetzt aufstoßen, dass alles sehr kirchlich bezogen ist, aber das ist nun mal der Sinn bei Weihnachten und sollte so auch vermittelt werden, wie ich finde. Man muss sich aber darauf einstellen, dass es eben sehr kirchlich bezogen ist.
Fazit:
Wieder eine schöne Geschichtensammlung rund um Weihnachten aus der Welt von Bobo Siebenschläfer. Die Kleinen werden es lieben.
Gesamt: 4/5
Daten:
ISBN: 9783499217623
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Gebundenes Buch
Umfang: 96 Seiten
Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 21.10.2016
- Jan Fearnley
Robin, kleiner Weihnachtsheld
(15)Aktuelle Rezension von: Svenja_KotzabDas süße Bilderbuch habe ich schon vor einigen Jahren meinem kleinen Bruder Robin zu Weihnachten geschenkt. Lange hab ich nicht mehr dran gedacht, aber jetzt haben wir das süße Buch für unsere Kindergarten Einrichtung neu gekauft.
Robin ist ein kleiner Vogel der sich sehr auf Weihnachten freut. Damit er auch weiß wie viele Tage es noch sind bis zum schönsten Tag im Jahr, hat er genau 7 warme Westen die er an jeden Tag bis Weihnachten tragen möchte. Als er sich auf den Weg macht, trifft er dann auf einen Freund der seine Hilfe benötigt! Und es bleibt nicht nur bei dem einen Freund!
Ein wunderschönes Buch! Die Bilder sind so schön gestaltet und gemalt! Die Kinder im Kindergarten fanden die Bilder sehr schön und ansprechend! Wir konnten viel sprechen über die gesehenen Bilder, das ist mir persönlich immer sehr wichtig! Bilderbücher sind ja ein super Medium um die Sprache zu fördern! Robin ist hier definitiv eine tolle Unterstützung! Die Geschichte ist liebevoll geschrieben und für mich mit einer tollen Botschaft. Robin hilft selbstlos seinen Freunden bis er sogar selbst gar nichts mehr hat! Das ist dann natürlich nicht das Ende der Geschichte! Ich will natürlich auch nicht Spoilern! Aber fest steht, Robin wird natürlich für seine großzügigen Gesten belohnt! Teilnen ist ja durchaus ein wichtiges Thema im Leben von Kindern und Erwachsenen! Der Text ist gut verständlich und auch nicht zu lange. Schon die kleinsten können bei diesem weihnachtlichen Buch gut mithalten. Absolute Empfehlung! Nicht nur zur Weihnachtszeit!
- Renate Blaes
Advent, Advent
(17)Aktuelle Rezension von: Leseratte61Mit dem Hören des Hörbuches habe ich mir Zeit gelassen, bis ich im Advent angekommen war. Renate Blaes hat acht sehr unterschiedliche Geschichten und ein Gedicht zur Advents- und Weihnachtszeit geschrieben, die den Sinn von Weihnachten verdeutlichen sollen. Einfach mal zur Ruhe kommen, die Feiertage mit seinen Lieben genießen. Leider gelingt dies nicht immer, so wird es auch in einer Geschichte dargestellt. Zusätzlich darf mit Katzenaugen auch ein kritischer Blick auf unser Fest geworfen werden.
Doch lest oder hört selbst.
Meine Favoriten sind: Oliver und der Nikolaus, Zeit der Liebe und weihnachtlicher Sinneswandel.
Mir wurde von der Autorin das Hörbuch zur Verfügung gestellt und ich war im ersten Moment skeptisch, da ich kein Fan von Hörbüchern bin. Gerne schlafe ich dabei auch mal ein. Bei diesem Hörbuch blieb ich wach, da mir die Stimme von Dominic Kolb super gut gefallen hat, so dass es für mich ein unerwarteter Genuss war.
- Marit Bernson
Als der Weihnachtsmann seinen Bauch verlor
(16)Aktuelle Rezension von: LesemamaZum Buch:
Als der Weihnachtsmann seinen Bauch verlor ist ein Adventskalendermit 24 Kapiteln, für jeden Tag eine Geschichte, bis eben Heiligabend ist.
Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit der Geschichte "Als der Weihnachtsmann seinen Bauch verlor". Adventszeit, der Weihnachtsmann will seinen Anzug anziehen und verliert die Hose. Die Weihnachtselfen finden den Grund, er hat abgenommen. Nun muss er bis Weihnachten im Sessel sitzen, Milch trinken und Kekse essen. Soweit, so gut. Aber gleich der zweite Satz ist mir bitter aufgestoßen. Die Artig- und Bösewichte ist fertig ...
Ich möchte meinem Kind nicht Vorlesen, das nur artige Kinder ein Geschenk bekommen. Setzt für mich völlig falsche Werte. Aber ich gab dem Buch trotzdem eine Chance und las die anderen 23 Kapitel. Nur noch einmal war auch von artigen Kindern die Rede. Ansonsten besteht das Buch aus 22 weihnachtlichen Geschichten und zwei Gedichten, einmal zu Nikolaus, einmal an Heiligabend, was ich sogar gut fand, da ist die Aufregung eh schon groß und für lange Geschichten kein Nerv da.
Die Länge der Geschichten fand ich passend für Grundschulkinder, die Geschichten waren völlig unterschiedlich. Mal las man von Kindern, die sich auf Weihnachten freuen, die nicht mehr an der Weihnachtsmann glauben, die sich zu alt fürs Karussell fühlen und viele mehr. Mal gab es eine Geschichte über Mäuse, über einen Schneemann, über einen Stern, der gerne gesehen werden wollte.
Im großen und ganzen eine schöne Ansammlung weihnachtlicher Geschichten die die Wartezeit verkürzen. - Karin Jäger
Der Nokiluas, das Benebitzche und...: 24 weihnachtliche Geschichten und Gedichte
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Susanne Niemeyer
Die Geschichte von Nikolaus
(2)Aktuelle Rezension von: sternenstaubhhIn der Adventszeit steigt natürlich die Vorfreude auf den Nikolaustag und Heiligabend. Doch wer war dieser Nikolaus eigentlich? Dieses Buch ist eine wunderschöne Geschichte, die die Legende des Nikolaus sehr kindgerecht auf die Seiten zaubert.
Hier kann man auch die bekannte Geschichte über Nikolaus und die drei Schwestern nachlesen. Wir erleben Nikolaus und das was ihn als Persönlichkeit so ausgemacht hat. Seine Freundlichkeit, seine Nächstenliebe, die positiven Seiten, die nicht nur zu Weihnachten, einen besonders hohen Stellenwert haben.
Bei uns kam dieses Buch besonders gut an. Das Vorlesen hat uns richtig viel Spaß gemacht und ich fand die Nacherzählung einfach sehr gelungen. Auch die Illustrationen sind ganz besonders liebevoll und kindgerecht. Für Kinder ab 3 Jahre bietet das Buch die perfekte Gelegenheit, um Nikolaus besser kennenzulernen und gleichzeitig von seiner liebenswerten Art inspiriert zu werden.
Bei uns ist dieses Buch dauerhaft in das Winter-Kinderbuchregal eingezogen. Diese Geschichte kann man immer und immer wieder lesen und vorlesen. Für Kinder ist es eine zauberhafte, warme Geschichte und für uns Erwachsene eine anregende Lektüre. - Nazan Eckes
Guten Morgen, Abendland
(11)Aktuelle Rezension von: HoldenFräulein Üngörs Aufruf zu gegenseitiger Toleranz und Annäherung, eingebettet in ihre persönliche Familiengeschichte in Deutschland. Wie schon eine Rezensentin vor mir geschrieben hat, sind die Passagen über ihre Familie, der schwierige Neuanfang ihres Vaters in Deutschland und das glückliche Familienleben sehr berührend und herzergreifend, andere Passagen wie ihr Neid auf die immer hübsche Heidi Klum in Modemagazinen oder ihre Frustration über ihre deutsche Fernsehproduzentin Petra eher nichtssagend und stehen der Message eher im Wege. Ein Buch also mit Licht und Schatten, Frau Eckes hat die Anfeindungen und Herabsetzungen, denen man ausgesetzt war, sicherlich eher noch heruntergespielt. Seit 2010 hat sich sicher nicht all zu viel geändert, inzwischen haben wir mit Herrn Özdemir aber den ersten türkischstämmigen Bundesminister. Es bleibt also noch viel zu tun, Entscheidungsträger bitte lesen! Und mit dem Dolmus bin ich auch schon gefahren, aber daß man sich da ducken muß, war mir neu!
- Rolf Toman
Wenn der Nikolaus kommt
(5)Aktuelle Rezension von: Alexa-TimDas Cover ist sehr ansprechend und der Titel sticht gleich ins Auge. Es ist soo passend für die Zeit jetzt kurz vor Nikolaus.
Die Geschichte ist wirklich sehr niedlich und bringt eine gewisse Atmosphäre/Stimmung mit. Die Kinder in der Kita freuen sich jetzt umso mehr auf den 6. Dezember, wenn der Nikolaus kommt.
Die Bilder haben den Kindern und mir sehr gefallen. Wie können so vieles darauf entdecken und sind die einzelnen Gegenstände oder Personen durchgegangen. Anfangs dachte ich noch das es recht viel Text ist, aber tatsächlich ging das ganz gut und das Verhältnis Bild-Text stimmte auch überein. - David Litchfield
Die Weihnachtskinder und der magische Spielzeugladen
(16)Aktuelle Rezension von: makamaNiko ist ein kleiner Junge, der drei tolle Onkel hat, nämlich Luis - Hans und Levi. Das sind die Gebrüder Klaus. Sie haben einen magischen Spielzeugladen und machen alles selbst - Spielzeug mit einem geheimnisvollen Zauber, was bedeutet, dass es genau das Kind finden würde zu dem es passte. Kein Wunder, dass jedes Kind so ein Spielzeug haben wollte. Niko arbeite gern in dem Laden und stellte eines Tages fest, dass Kinder gab, die sich in den Laden trauten, weil sie es sich einfach nicht leisten konnten. Niko beschloss den Kindern zu helfen - es war der Weihnachtsabend mit Hilfe seiner Onkel, eines geheimnisvollen Schlitten und zwei Rentieren machte er sich auf den Weg ..... Es war beschwerlich und es gab viele Hindernisse - aber Niko schaffte es jedem Kin der Stadt ein Geschenk zu bringen.....
Fazit und Meinung: Ein wunderschön gestaltetes Bilderbuch mit einer zauberhaften Geschichte - Genauso könnte es gewesen sein - und seit dem kommt Santa Claus oder Der Weihnachtsmann zu den Kindern, um sie zu beschenken.
- Robert Gernhardt
Die Falle
(18)Aktuelle Rezension von: Aischa"Die Falle" ist Kurzprosa von Gernhardt wie ich sie kenne und schätze: Anhand einer gut bürgerlichen Familie macht er deutlich, wie wir allenthalben am Kern der Weihnachtsbotschaft vorbei feiern. Der bestellte Student soll seine Rolle als Weihnachtsmann möglichst zügig über die Bühne bringen, die Kinder etwas ermahnen und dann schleunigst zu Bescherung schreiten, schließlich erwarten die Eltern noch Gäste, für die man schon ein teures Buffet bereit stehen hat. Zeit und Aufmerksamkeit für die Kleinen? Fehlanzeige! Interesse für die Verlierer in der Gesellschaft? Nicht zu erkennen. Doch der falsche Weihnachtsmann macht den Eltern einen gehörigen Strich durch die Rechnung.
"Die Falle" erschien erstmals 1966 in der Zeitschrift "Pardon". Meine Ausgabe ist von 2011 und wurde von Gernhardt um herrlich bissige Illustrationen ergänzt. Die Revoluzzerjahre der bundesdeutschen späten 1960er klingen an, wenn der Weihnachtsmann vom Studentenwerk die Kinder ermutigt, nicht alles zu glauben, was ihnen ihre Lehrer erzählen. Ansonsten hat der Text - leider - wenig an Aktualität eingebüßt.
- Anneli Klipphahn
Ein ganz besonderer Stern
(13)Aktuelle Rezension von: Sissy_luziaIn dem Buch "Ein ganz besonderer Stern" werden wir mitgenommen in die Familie Sander. Mit ihnen zusammen lernen wir viel über Traditionen und Hintergründe der Weihnachts- und Adventszeit. Durch kleine Geschichten, mal rein fiktiv, mal biografisch und manchmal etwas dazwischen, wird eine menge Wissen vermittelt. Wo kommt der Herrenhuter Stern her? Wie sah der erste Weihnachtsbaum aus? Was ist ein Paradiesbaum? Wie entstand der erste Adventskalender und vieles mehr.
Der Schreibstil ist wirklich schön. Für meine 4 und 6 Jährigen Mädchen ist es genau das Richtige. Doch ich denke das es ebenfalls für ältere Kinder unterhaltsam ist. Auch ich habe viel mitgenommen. Gemeinsam haben wir herzlich gelacht und gestaunt. Als sich das Buch dem Ende neigte, und ich den Kindern dies mitteilte, riefen sie gleich aus, dass wir es dann wieder von vorne beginnen sollen.
Nach jedem Kapitel gibt es eine Aktions- oder Bastelidee, die auch nicht zu kompliziert oder abgehoben ist.
Wer also ein Buch für ein paar schöne Lesestunden (und eventuell Bastelzeit) sucht, ist hier genau richtig. Ich spreche eine absolute Empfehlung aus!!























