Bücher mit dem Tag "nil"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nil" gekennzeichnet haben.

83 Bücher

  1. Cover des Buches Matamba (ISBN: 9783867622271)
    Kirsten Brox

    Matamba

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Aljana
    Ein knackiger Steampunk-Roman, der mir Spaß gemacht hat. An manchen Stellen wurde mir allerdings etwas zu sehr durch den Plot gerast und für eine wirkliche Charakterentwicklung hat es leider auch nicht gereicht. 
    Dennoch ein Buch, dass ich Steampunk-Lesern gerne weiterempfehlen möchte. Besonders der klare Sprachstil machen es möglich, das Buch in einem weg zu lesen. 
  2. Cover des Buches Der Weltensammler (ISBN: 9783423135818)
    Ilija Trojanow

    Der Weltensammler

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    INHALT: Als Inspiration für diesen Roman diente das Leben und Schaffen des Weltreisenden Richard Francis Burton, der Mitte des 19. Jahrhunderts für die britische Krone Indien, Arabien und Afrika erforscht hatte. Dafür erlernte er dutzende Sprachen und begab sich nicht selten in Lebensgefahr. Sei es durch die wochenlangen Gewaltmärsche durch die ostafrikanische Steppe auf der Suche nach den Quellen des Nils, im Kampf mit Fieber und Seuchen, oder durch die Pilgerfahrt nach Mekka, verkleidet als Moslem, worauf für Nichtmuslime die Todesstrafe steht. Burtons grenzenloser Ehrgeiz und der unerbittliche Konkurrenzkampf mit anderen Forschern treiben ihn immer weiter ins Unbekannte…

    FAZIT: Vorab – Trojanow ist ein großartiger Stilist. Die verschiedenen Charaktere, Perspektiven, Stimmen, Atmosphären, alles toll geschrieben. Dennoch, ich weiß nicht woran es lag, ließ mich die Geschichte irgendwo auf der Hälfte fallen. Ich kam dann auch nicht mehr richtig rein, hab das Buch noch brav ausgelesen, blieb aber seltsam unberührt. Burtons Lebensgeschichte ist beeindruckend und ich lese solche biographischen Romane eigentlich auch sehr gern, aber hier blieb der Ofen aus… Zwei Sterne? Drei Sterne? Irgendwo da…

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

  3. Cover des Buches Der Tod setzt Segel (ISBN: 9783957284792)
    Robin Stevens

    Der Tod setzt Segel

     (16)
    Aktuelle Rezension von: gletscherwoelfchen

    Voller Vorfreude fiebern Daisy und Hazel den Ferien entgegen: Gemeinsam mit  Freundin Amina geht es nach Ägypten, wo eine spannende Nilkreuzfahrt auf sie wartet.
    Doch schnell wartet der nächste Fall auf die beiden. Denn die Anführerin einer Reisegruppe, deren Mitglieder sich für Reinkarnationen der Pharaonen halten, wird tot in ihrer Kabine aufgefunden. Eine abenteuerliche Suche nach dem wahren Mörder beginnt - doch Daisy und Hazel bleibt nicht viel Zeit. Und der Tod lauert hinter jeder Ecke...

    Bei "Der Tod setzt Segel" handelt es sich um den neunten und abschließenden Teil der Reihe rund um das Ermittlerduo "Wells & Wong". Ich habe dieses Finale der Detektivreihe ohne jegliche Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen und hatte keinerlei Verständnisprobleme dabei. Es lohnt sich aber definitiv, von Vorne zu beginnen. Denn die Geschichte Daisy und Hazels konnte mich mehr als nur überzeugen!

    Gleich auf den ersten Seiten glänzt das Buch durch saubere Detektivarbeit. Der Roman ist wie ein Fallbericht der jungen Ermittlerinnen aufgebaut und erhält daher auch eine detaillierte Karte des Tatorts, die eine genaue Vorstellung der örtlichen Gegebenheiten ermöglicht, ebenso wie eine Auflistung aller beteiligten Personen inklusive deren Rolle im vorliegenden Mord. Genau diese machte mir den Einstieg in das Buch so einfach. Ich finde, dass gerne mehr Bücher und insbesondere Buchreihen mit ähnlichen Charakterlisten arbeiten können.

    Auch die Geschichte selbst konnte mich überzeugen. Angelehnt an Agatha Christies "Der Tod auf dem Nil" bietet sie einen interessanten Fall mitten in der Kulisse des Ägyptens der 1930er Jahre. Die Entwicklungen folgen stets einem roten Faden, sind trotz rasanter Ereignisse gut mitzuverfolgen und bleiben durch und durch logisch. Jeder Schritt der Ermittlungen wird dokumentiert, sodass auch der Leser dazu angeregt wird, eigene Überlegungen bezüglich der Lösung des Falles anzustellen. Und trotz genauer Ermittlungen wird die Spannung im Laufe des Buches stets aufrechterhalten. Immer mehr Entdeckungen liefern die ein oder andere überraschende Wendung und bis zum Schluss ist nicht klar, wer denn nun wirklich hinter dem Mord steckt.

    Eingerahmt wird all das von zwei sympathischen Ermittlerinnen und ihren drei Freunden. Die Protagonistinnen Daisy und Hazel bestechen durch ihre Schlau- und Gewieftheit ebenso wie durch ein Auge für kleinste Details. Perfekte Voraussetzungen also für erfolgreiche Ermittlungen.
    Mir hat es sehr viel Freude bereitet, die beiden zu begleiten und neben ihrer Arbeit vor allem ihre charakterliche Entwicklung und alltägliche Probleme mitzuverfolgen. Hier ist wahrlich von allem etwas dabei!

    Ich bin begeistert von "Der Tod setzt Segel" und werde unbedingt auch die anderen Teile lesen. Eine absolute Leseempfehlung für alle jungen Detektivfans, die Frauenpower genauso sehr wie ich lieben!
    5/5 Sterne

  4. Cover des Buches Die seltsamsten Orte der Antike (ISBN: 9783406727047)
    Martin Zimmermann

    Die seltsamsten Orte der Antike

     (7)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    Der Autor Martin Zimmermann nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Welt der Antike. Vom Millionenjahrhaus Ramses III. bis zur Germonischen Treppe - diese Expedition über drei Kontinente, lässt das Herz von jeder/n interessierten LeserIn höher schlagen.

    Auf die Aufmachung des Buches ist besonders viel Wert gelegt worden. Die zwei Landkarten dienen zur Orientierung der geschilderten Orte und jedes Kapitel hat eine eigene Illustration - allesamt wunderschön gestaltet. Besonders gut hat mir gefallen, dass (fast) jeder Schauplatz mit seinen Koordinaten (Längen- und Breitengrad) versehen ist. Tatsächlich kannte ich bereits einige der beschriebenen Orte aber nichtsdestotrotz habe ich sehr viel Neues über die bekannten Lokalitäten erfahren. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings: Was Handelsschiffe und Tierkäfige in dieser Auflistung zu suchen haben, ist mir schleierhaft. Natürlich war es interessant zu lesen, keine Frage -  aber als Ort würde ich sie nun wirklich nicht bezeichnen. 

    Im Buch werden immer wieder lateinische Begriffe verwendet - der Autor übersetzt diese aber sofort ins Deutsche. Dies muss ich den Autor hoch anrechnen, da es auch Leute gibt, die der Sprache nicht mächtig sind (wie meine Wenigkeit). Ich spreche dies bewusst in der Rezension an, da mir sehr wohl schon Bücher unterkommen sind, bei denen dies nicht der Fall ist. 

    Eine wunderschöne, vor allem wissenswerte Reise durch die antike Welt. Das Buch hat mir viele schöne Lesestunden beschert und ich möchte es nicht mehr in meiner Sammlung missen.

  5. Cover des Buches Die Flußwelt der Zeit (ISBN: B004TX588I)
    Philip José Farmer

    Die Flußwelt der Zeit

     (49)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Sir Richard Francis Burton - Offizier, Afrikaforscher, Konsul, Übersetzer, Orientalist und Mitglied der Royal Geographical Society - stirbt 69jährig am 20. Oktober 1890 an den Folgen eines Herzinfarktes im österreichisch-ungarischen Triest... Und erwacht in einem seltsamen Raum im Körper eines 25jährigen inmitten Abertausender anderer schlafender Menschen wieder.

    Dieser Raum befindet sich auf einer Art "Super-Erde", einem künstlich geschaffenen Planeten, den lediglich ein Flussband mit einer Tiefe von 2,5 km und einer maximalen Breite von 40 km umrundet. An den Ufern dieses Flusses erwachen nach und nach über 36 Milliarden Menschen - vom ersten Homo Sapiens bis herauf zu Menschen des 21. Jahrhunderts - in haarlosen kräftigen Körpern von maximal 25 Jahren. Sir Richard Burton erwachte einige Momente zu früh und die Kenntnisnahme dieser "Wiedererweckungskammer" lässt seinen zu Lebzeiten berühmten Forschergeist (er machte sich auf die Suche nach den Quellen des Nils - 1857/58) erwachen und nach den Gründen dieses Geschehnisses suchen. Er freundet sich mit dem Urmenschen Kazz und der Aristokratin Alice Hargreaves an sowie mit einem Alien namens Monat Grrautut, der für die Zerstörung der Erde im 21. Jahrhundert verantwortlich war. Gemeinsam bauen sie ein Boot und machen sich auf die Suche nach dem Ursprung des Flusses und den Erbauern dieses Planeten... Auf ihrer Reise begegnen sie mehrmals Hermann Göring. Der nationalsozialistische Politiker und Kriegsverbrecher macht allerdings im Laufe seines Daseins auf diesem künstlichen Planeten eine interessante Entwicklung durch...

    Ein weiteres Sterben auf diesem Planeten scheint unmöglich - wenn man aus irgendeinem Grunde den Tod findet, wird man sofort an einer anderen Stelle entlang des endlosen Flusses wiedererweckt. Und so endet der erste von fünf Bänden nach über 700 Toden Burton's und seiner Gewißheit, daß sich die Heimstatt der Betreiber dieses Experiments, die von ihm als "Ethiker" bezeichneten Fremden, in einem Polartum befinden muss. Mit dem geheimnisvollen Peter Jairus Frigate macht er sich auf den Weg...

    Philip José Farmer (1918-2009) begann 1952 mit der ersten "Flusswelt"-Geschichte. Damit gewann er einen Preis. 1964 holte der Autor die Geschichte noch einmal hervor und sandte sie ein und bekam die konstruktive Rückmeldung, dass die Erzählung zu umfangreich sei und er doch mehrere Novellen daraus machen solle... später könne man sie dann immer noch zu einem Roman zusammenfassen. 1965 und 1966 folgten weitere Geschichten... 1972 erschien dieser Zyklus erstmals auf deutsch und liegt nun in einer vollständig überarbeiteten Neuausgabe vor, die auch die Novelle "Auf dem Fluss" (1966) erstmals in deutscher Übersetzung präsentiert und die losgelöst vom Zyklus genossen werden kann und den berühmten Westernhelden Tom Mix (US-Schauspieler 1880-1940) als Protagonisten hat.

    Eine zeitlose Vision über das Schicksal der Menschheit beginnt hier zwar etwas holprig und mit Längen, doch der mit dem Hugo-Gernsback-Award (Preisträger sind u.a. Ray Bradbury, Isaac Asimov oder Frank Herbert) ausgezeichnete Roman nimmt Fahrt auf und macht Lust auf weitere interessante Begegnungen...

  6. Cover des Buches Auf der Suche nach dem Auge von Naga (ISBN: 9783404207497)
    Mark Hodder

    Auf der Suche nach dem Auge von Naga

     (10)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaLeu

    "Wenn sich ein Mann im Verlauf der Geschichte verheddert,
    Richard, verliert er sich aus den Augen."

    London... Hah! Von wegen. Afrika. Na ja gut, auch ab und zu mal London. Je nachdem in welches Kapitel man in dem dritten Teil der Burton und Swinbunre Reihe denn nun springt.
    Ich nutze mal den Anfang meiner Rezension um mich für Fehler in den Rezensionen zu „ Der kuriose Fall des Spring heeled Jack“ und „ Der wundersame Fall des Uhrwerkmannes“ zu entschuldigen. Diese werde ich aber nicht berichtigen. Weil… nun ja, das wird jetzt kompliziert zu erklären. Aber ich versuch es mal so wie K’k’thymia - Hohepriester von und zu… - es versucht hat Burton zu erklären. Die Zeit ist ein Lied und das Lied der Naga muss gesungen werden bis zum Ende. Und dieses Lied erfordert nicht nur blutige Opfer und himmelschreiende Logikverzerrung. Man stelle sich ein Orchester vor welches unsere Zeitlinie repräsentiert und die Melodie unserer zeitlichen Entwicklung spielt. Ich spinne diesen Gedanken mal weiter: Man benütze STRG+C sowie STRG+V, STRG+V, STRG+V,… und jedes der Orchester in demselben Theater spielt jetzt sein Lied, welches immer ein klein wenig anders ist. Das dabei NUR Chaos entstehen kann, ist uns glaube ich allen irgendwie klar.

    Da das aber jetzt sehr abstrakt ist, verpackt Hodder diese Zeitreise-Paradoxen-Theorien in die Geschichte des viktorianischen Zeitalters ohne Viktoria. Und Fehler, die ich eingangs angemerkt habe, entstehen schlichtweg dadurch, dass in diesen Büchern kein Stein auf dem anderen bleibt und am Ende, alles nur noch spekulativer und alternativer wird, als zu Anfang im beschaulichen 1861/63 erwartet.
    Es geht hier um die Realität und die Möglichkeit von Parallel-Entwicklungen. Es geht um… Bäume, die beschnitten werden müssen. Es geht um die Auswüchse menschlichen Kriegstreibens. Es geht um die Wurzeln der Vernunft, Philosophie und der Poesie. Und Triebe, Ableger, Züchtungen. Ich glaube, tief in seinem Inneren ist Mark Hodder ein passionierter Gärtner. Anders kann ich mir den Hang zur Eugenik und zu Metamorphosen und diversen anderen Experimenten in seiner phantasievollen Gestaltung dieser Handlung nicht erklären.


    "An einem schlechten Tag,
    muss jeder Schritt als Errungenschaft gewertet werden."


    Der Autor nimmt die geballte Ladung realer Vorbilder des 19.Jahrhunderts und des ersten Weltkrieges und lässt sie neue Wege einschlagen. Ein anderes Wort wie ‚alternativ‘ gibt es dafür nicht. Seine Schreibweise ist solide und nicht so alternativ auf drei Bücher nun gesehen, liegt sein Schwerpunkt noch immer auf dem Showdown. Mittens schwächeln seine Werke durch etwas zähen Fluss. Aber der Abgang ist stets rasant und spannend. Sein Hang zum Abschlachten von Nebencharakteren lässt sich nun nicht mehr leugnen. Das gefällt mir. Auch wenn es im diesem Teil nun extrem war und ich mich frage wie er DAS wieder gerade biegen will. Seine lyrischen Höhenflüge stiebitzt er sich aber bei den realen Vorbildern.

    Schon zuvor fielen mir ein paar Eigenarten auf, die diese Geschichte mit anderen Werken gemein hat. Sei es nun zum Beispiel das Konsolenspiel: „ Thief“ oder die britische unendlich Serie: „ Doctor Who“. Ich kann euch versichern, es ist eigenartig, abgedreht und alternativ. In der Quintessenz aber hat Hodder dasselbe Problem wie alle anderen Zeitreise-Autoren: zu viele Möglichkeiten. Einmal aus der Achse gerissen und verselbstständigt lässt sich so ein Gerüst der vielen Welten und Entwicklungen nicht mehr mit zwei Händen zusammen halten. Und jedes Mal wenn, der Hauptcharakter denkt, er käme der eigentlichen Sache auf die Spur und alles würde wieder zum Normalzustand finden, schafft er eine weitere Parallele. Schon Sheldon Cooper aus ‚ Big Bang Theory‘ weiß von diesen (unmöglich greifbaren) Dingen zu berichten.
    Und dabei kommt es mir nicht im Mindesten so abstrus vor. Denn die Geschichte an sich glänzt mit langen Abschnitten voller Malaria, Moskitos, Pombe, Wegzoll an afrikanische Einheimische und Tagelangem Nichtstun voll Fieber und lauter afrikanischen Vokabeln die ich nicht aussprechen kann. Viel Zeit also innerhalb der Erzählung Ruhe zu bewahren. Dabei spricht aus den Seiten die Ehrfurcht des Autors vor Sir Burtons Reisetagebüchern.

    "Wir möchten das alles einen Anfang,
    einen Mittelteil und ein Ende hat."


    Inhaltlich bewegt sich die Handlung von England einfach nur nach Afrika und zurück. Gebrochen wird diese ermüdende Reise durch die Hölle jedoch vom wilden Gehopse in verschiedenen Zeitebenen. Wenn ich in Teil1 noch einen roten Faden hatte und dachte in Teil2 wäre es ein Spinnennetz aus Fäden auf einem Flipchart, so hat Teil3 gar nichts. Der Leitstern dieser Handlung ist die Expedition an sich. Burton hat einen klaren Auftrag: Finde das afrikanische NagaAuge und bring es Heim. Tja, schon Kanarienvogel Pox aus Teil2 wusste, dass das nicht ohne Schwierigkeiten ablaufen wird. Ist es auch nicht. Es kommt viel schlimmer als erwartet. Als Leser behält man noch einigermaßen guten Überblick, im Gegensatz zu den Charakteren die den Nil hochjagen. Ein verzweifeltes Wettrennen mit Speke und den Preußen entsteht. Gute alte Entdecker, Forscher, Indiana Jones Manier. Hier nur übertroffen durch das Hüpfen in eine ‚schöne neue Welt‘ des ersten Weltkrieges, welches nicht nur England zerstört hat, sondern sich nun Afrika als Schauplatz gewählt hat. Das Empire fällt und nur Einer kann all die Zerstörung stoppen. Supermann Burton.

    Ist euch aufgefallen, dass ich Swinburne nicht mehr erwähne? Wie schon in den beiden anderen Teilen, muss ich gestehen, kommt er mir einfach zu kurz. Ja, er wird hier als ‚best man‘ Burtons engster Freund dargestellt, er ist mein ‚präraphaelitischer Ritter‘ der nur lebt, wenn er dicht an der Kante zum Tod tanzt… Kunstpause. Aber das Buch verdient die Aufschrift: Burton & Swinburne nicht. Zu viele andere Charaktere sind genauso wichtig. Denke ich nur an Trounce, Honesty oder den Premierminister, die Wahrsagerin Comtess Sabina, oder… wie könnte ich ihn vergessen? Quips. Auch dieser Teil kommt ohne Liebelei aus. Exverlobte Isabel hat zwar einen ‚Karacho-Gastauftritt‘ aber was mich fasziniert ist die Liebe der Herren untereinander. Und ich rede von Freundschaft. Das tat beim Lesen einfach weh, wie eng die Männer sich mittlerweile stehen. Immer und immer wieder leiden die Charaktere und das ist gut so. Hodder ist kein Autor für eine glorreiche Queste mit einem goldenen Ritter auf weißem Roß. Im besten Fall würde ich ihm noch: Sadismus an den eigenen Charakteren vorwerfen. „Für Ihre Art ist es praktisch unmöglich, aus der einengenden Geradlinigkeit einer Erzählstruktur auszubrechen.“ (S.489)

    "Allein Äquivalenz kann zu Zerstörung
    oder endgültiger Transzendenz führen."


    Fazit:

    Die Lektüre des dritten Bandes hat mir gut gefallen. Auch wenn ich wesentlich länger für die erste Hälfte, denn die letzten Vier Kapitel brauchte. Hodder hält alle Fäden in der Hand und versucht nichts fallen zu lassen. Er macht sich ganz gut als Fadenspieler/ Hexenspieler. Ich frage mich nur, wer das 'Abnehmen' zur nächsten Figur übernimmt. Er geht auf Details ein, platziert Hinweise und Indizien. Aber dieser Fall war keine Detektivarbeit, es war ein Ende. EIN Ende. Ja, richtig. Im Plusquamperfekt gibt es keine absolute Lösung. Und sitzen gelassen wird der Leser mit viel Raum oder vielmehr viel Zeit für Möglichkeiten. Eher ein klassisches: Zeit-Paradoxen-Ende. Da die Reihe noch weiter geht, gehe ich mal schwer davon aus, dass Hodder den Dreh gefunden hat den armen - jetzt abgehalfterten - Burton noch weiter zu schinden und durch die Zeit zu jagen. Der Kerle ist immer noch viel zu toll und gut und talentiert, aber jetzt hat sich’s ausgepowert.

    Und nach Werwölfen und Ektoplasma gab es leider keine Aliens für mich. Aber dafür ... Mohnblumen, Silberfischflitzer und viele Zitate von berühmten Persönlichkeiten.
    Ich sinniere aber nicht über die großen Fragen der Zeit sondern darüber: 'Kann man jemanden an Bord eines Luftschiffes 'Kielholen lassen'?'
    Und was bitte meinte Swinburne damit: "Zebra! Kudu! Giraffe! Perlhuhn! Löwe! Wachtel! Vierbeiniges Dingsbums!"(S.310)
    In geschickten Konversationen der Charaktere untereinander greift der Autor zwar immer erklärend ein, was auch dem Leser hilft den Überblick zu behalten, aber ohne das Wissen aus den anderen beiden Büchern, würde ich nicht empfehlen quer einzusteigen.

    Urteil: "Wiwissewohe! Wiwisswohi! Wodu! Wagwi! Nizudenke!"

    Pröbchen:


  7. Cover des Buches Die Verfluchten (ISBN: 9783548264233)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Verfluchten

     (142)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der 8. Teil der Chronik der Unsterblichen erzählt, was Andrej und Abu Dun in Afrika erleben. 


    Sie werden in der Wüste überfallen und können ihre Angreifer in die Flucht schlagen. Sie verfolgen sie und kommen zu einer kleinen Festung von Sklavenhändlern. Da Abu Dun noch eine alte Rechnung mit Sklavenhändlern offen hat, will er unbedingt in die Festung eindringen.  Da sie keinen Weg hineinfinden, machen sie das erstbeste, was ihnen einfällt. Sie schließen sich einer gerade angekommenen Gruppe von Sklaven an. Natürlich waffenlos, ihren Besitz haben sie zuvor versteckt.  


    Als sie mit den Sklaven eingesperrt sind, fällt ihnen eine Sklavin direkt auf. Meruhe hat - trotz ihrer schwarzen Hautfarbe - rote Haare und besitzt ein künstliches Auge. Andrej wir direkt in ihren Bann gezogen. 


    Letztendlich schaffen sie durch sie und zusammen mit den anderen Sklaven die Flucht.  


    Danach haben sie lange Zeit nichts mehr mit Meruhe zu tun. Doch dann kreuzen sich ihre Pfade erneut und Andrej und Abu Dun begegnen Seth, Osiris, Sobek und Horus - ägyptischen Göttern!


    Dieser Teil hat - mit der ägyptischen Vergangenheit - eigentlich wirklich eine tolle Umgebung erhalten. Auch die Strapazen, die die Wüste verursacht, werden sehr lebendig geschildert. 
    Trotzdem bekommt dieser Teil  nur 3 Sterne, da mir immer wieder viel zu wenig Spannung enthalten war und die Endaufklärung in meinen Augen keine war. 
    Eigentlich weiß ich kaum mehr als als während der vorherigen Handlung und wenn man sich nicht für die ägyptischen Götter interessiert oder eine gute Allgemeinbildung hat,  weiß man nicht mal, dass die Protagonisten Götter treffen. Eine Erwähnung gibt es nicht, nur einmal eine winzige Andeutung, die man als Leser nicht versteht, wenn man bis dahin nicht weiß, mit wem man es zu  tun hat. Ein paar mehr klare Worte wären wirklich nicht verkehrt, gerade wenn es um Auflösungen von Rätseln geht. 
  8. Cover des Buches Das magische Labyrinth (ISBN: 9783492266604)
    Philip José Farmer

    Das magische Labyrinth

     (17)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Im vierten Teil wird endlich das Geheimnis der Schaffer der Flusswelterde gelüftet. Wieder fast an den ersten Teil herankommendes Buch, was spannend und philosophisch ist.
  9. Cover des Buches Die Prophetin von Luxor (ISBN: 9783442355112)
    Suzanne Frank

    Die Prophetin von Luxor

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Edithleserin
    Das erste Drittel liest sich spannend und flüssig, danach gab es auchlangatmige Durststrecken. Insgesamt sehr gute 4 Sterne für diesen Zeitreiseroman.
  10. Cover des Buches Die Chronik der Unsterblichen - Der Machdi (ISBN: 9783802584947)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Der Machdi

     (38)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der 13. Teil der Chronik der Unsterblichen erzählt von Andrejs und Abu Duns Abenteuern in Konstantinopel. Dort halten sie sich noch gar nicht allzu lange auf, als sie schon wieder in Schwierigkeiten kommen.
    Die beiden Protagonisten sehen auf der Straße zwei Anhänger einer Art Sekte. Einer davon ist eine junge Frau, die Andrej direkt ins Auge fällt. Allerdings entlarvt Abu Dun die beiden und deren Trick, mit dem sie Aufmerksamkeit und Anhänger für ihre Sekte gewinnen wollen. Die Zuschauer sind sehr entrüstet über den Betrug und die Situation droht zu eskalieren. Damit der Frau keine Gewalt angetan wird, stellt sich Andrej schützend vor sie, doch das wird ihm nicht gedankt. Die Frau kann sehr gut auf sich aufpassen und will keine Hilfe von ihm.

    Soldaten kommen hinzu und lösen die Anspannungen. Dabei drohen sie den Vampyren, sich nicht für die falsche Seite zu entscheiden. 

    Da es immer heißt, dass man sich zwei Mal im Leben sieht, treffen die Protagonisten erneut mit den Soldaten zusammen. Sie werden nämlich von ihnen zum Sultan verschleppt. Überraschenderweise möchte dieser sie jedoch nicht bestrafen oder ähnliches, sondern will sie in seine Dienste nehmen. Er versucht, den Machdi, den Anführer der Sekte, zu erwischen, da dieser mit seiner Rebellion gefährlich wird für den Sultan und seine Politik. Die beiden sollen sich mit einer Person aus seinen Diensten zusammen tun und die Sekte unterwandern. Diese Person stellt sich als die junge Frau Murida vor, die die beiden Unsterblichen  bereits getroffen haben. Da sich Andrej und Abu Dun nicht in Politik der Sterblichen einmischen wollen, verneinen sie die Anfrage. Man gibt ihnen daraufhin eine Nacht Bedenkzeit.

    In dieser Nacht fällt allerdings auf, dass Abu Dun mit einer Droge namens Kat vergiftet wurde, dessen einzige Aufhebung nur der Machdi kennen könnte, da er die Droge seinen  Anhängern gibt. Gegen die Folgen des Gifts und der Droge hilft nur weiterer Konsum, der letztendlich allerdings zum Tod führt. Da ihnen nun nicht mehr wirklich eine andere Wahl bleibt, entschließen sich die Vampyre, den Auftrag des Sultans widerwillig anzunehmen. 

    Insgesamt ergeben sich daraus  viele Schlachten zwischen den Janitscharen des Sultans und den Anhängern des Machdi. Da diese allerdings als Selbstmordattentäter nichts zu befürchten haben, was sie nicht  ohnehin schon bereit sind einzusetzen, und aufgrund ihrer schieren Masse, ist es ein großes Sterben auf beiden Seiten. 

    Wie wird die Geschichte ausgehen? Wird Abu Dun der gefährlichen, giftigen Droge entkommen? Und wie viele müssen noch für die politischen Ränkespiele sterben?


    Die Handlung war an sich ganz okay und die Auflösung auch. Allerdings zieht sich nun schon seit mehreren Teilen der Reihe eine unterschwellige Spannung und Aggressivität der beiden Protagonisten hin. Auch in diesem Band wieder, die dann nach und nach auf die Folgen des Kat geschoben werden . Woher die Stimmung ursprünglich kommt, weiß der Leser allerdings noch immer nicht und das nervt langsam. 
    Was jedoch echt ein gravierender Fehler war: Ein Dialog zwischen Abu Dun, Andrej und Murida wird -bis auf 2,3 winzige Änderungen - 200 Seiten später komplett wiederholt. Da es sich dabei um ganze 2,5 Seiten handelt, von denen man als Leser weiß, dass man sie so schon mal gelesen hat, ist das echt ein starkes Stück. Wie ich schon mal in einer Rezension zu einem anderen Band der Reihe geschrieben habe, hat man echt das Gefühl, dass niemand die Bücher noch mal anschaut, bevor sie wirklich in Druck gegeben werden. Als Leser komme ich mir hier - sorry für die Wortwahl, aber was anderes trifft es nicht so gut - echt verarscht vor. Daher noch  nette drei Sterne..... 
  11. Cover des Buches Ramses: Der Sohn des Lichts (ISBN: B007ZTI7KO)
    Christian Jacq

    Ramses: Der Sohn des Lichts

     (177)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Ramses II., auch Ramses der Große genannt, war der dritte altägyptische König aus der 19. Dynastie des Neuen Reichs. Er regierte rund 66 Jahre von 1279 bis 1213 v. Chr. und ist damit eines der am längsten amtierenden Staatsoberhäupter der Welt. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher des Alten Ägypten.

    Der Autor Christian Jacq, 1947 bei Paris geboren, promovierte in Ägyptologie an der Sorbonne. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und wurde von der Académie franҫaise ausgezeichnet. Im Zuge seiner Forschungen gründete er das Institut Ramsès, das sich insbesondere der Erhaltung gefährdeter Baudenkmäler der Antike widmet. Neben Beiträgen zur Fachliteratur schrieb er mehrere Romane.

    Im vorliegenden Buch erzählt er sehr unterhaltsam von Ramses Jugendjahren. Als Vater Sethos begann, ihn auf das Amt des Pharao vorzubereiten, war Ramses 13 Jahre alt. Obwohl dem Herrscher eines großen Reiches wenig Zeit für seinen Sohn blieb, nahm er ihn immer wieder auf Reisen mit und testete ihn mit diversen Herausforderungen. Ganz zum Ärger des älteren Sohnes Chenar, der davon überzeugt war, zum künftigen Pharao geboren zu sein.

    Ich hatte das Glück, dieses Buch in der richtigen Umgebung zur Hand zu nehmen: unter ägyptischer Sonne und von Kulturdenkmälern umgeben. So machte es noch mehr Freude, in die Geschichte des Landes einzutauchen, den Machtkämpfen und Intrigen zu folgen und Ramses Ausbildung hautnah nachzuvollziehen. Das Thema konnte mich fesseln und ließ mich immer wieder auf der im Buch enthaltenen Karte die einzelnen Stationen nachschlagen. Angenehmer kann man ein Land kaum näher kennenlernen!

    Die Neugier auf weitere Bände aus dieser fünfteiligen Reihe ist durch dieses Buch, das mit Ramses 23. Lebensjahr und dem Tod des Vaters endet, auf jeden Fall geweckt. Der Roman hat meine Erwartungen nach einer kurzen Eingewöhnungszeit weit übertroffen!

  12. Cover des Buches Die Jagd am Nil (ISBN: 9783499256813)
    Will Adams

    Die Jagd am Nil

     (57)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Der Schreibstil ist gut, die Protagonisten ordentlich erfasst, die Handlung konfus und das Ende offen. Schon beim ersten Band war ich seltsam geistig unbefriedigt und hatte bei diesem zweiten Band ein deja-vus. Die Geschichte ist ein recht spannender Zeitvertreib überladen mit historischem Fachwissen und Thesen, mehr aber nicht.

    Wie auch immer -  es geht besser!
  13. Cover des Buches Der Tod auf dem Nil Filmausgabe (ISBN: 9783455009477)
    Agatha Christie

    Der Tod auf dem Nil Filmausgabe

     (323)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Also dies ist glaube ich mein neuer Lieblingsroman von Agatha Christie. Die Charaktere, die Ermittlungen, der Handlungsort sowie die raffinierte und verzwickte Handlung selbst. Dieser Roman ist einfach genial.


    Inhalt: Hercule Poirot freut sich auf eine erholsame Kreuzfahrt auf dem Nil. Doch dazu kommt es nicht. Auch Linnet Ridgeway hat sich den Verlauf ihrer Flitterwochen wohl anders vorgestellt. Die junge, bildschöne Millionenerbin wird tot aufgefunden, und Poirots Ermittlungskünste sind gefragt. Fast jeder der Mitreisenden hat ein Motiv.


    Nun die Charaktere sind wirklich sehr interessant dargestellt. In verschiedenen Abschnitten liegt der Fokus immer auf einem anderen Mitglied der Reisegruppe, die uns nicht nur den Personen näher bringt sondern auch uns hier und da mögliche Motive aufzeigt. 

    Poirot ist auf dieser Reise von Anfang an dabei und beobachtet. Diese Beobachtungen sind wie in jedem Roman das was uns zur Auflösung führt.

    Der Tode auf dem Nil gehört zu den dickeren Romanen Christies aber ich finde auch man hätte an der Geschichte nichts wegstreichen können. An keiner Stelle war es zu langatmig oder langweilig und die Ermittlungen von Hercules Poirot und Colonel Race sind spannend mit anzusehen, oder besser gesagt zu lesen.

    Die Auflösung ist einfach genial. Wie sich Christie so einen Fall ausgedacht hat mit ihren Wendungen sowie der Liebe zum Detail.

    Dies ist auf jeden Fall einer meiner Liebsten Romane von Christie und ich konnte nicht genug davon kriegen.

    Es ist definitiv lesenswert auch wenn der Schreibstil Christies neue Leser vielleicht etwas abschrecken könnte.

    Ich liebe dieses Buch einfach

  14. Cover des Buches Der Schatten von Thot (ISBN: 9783404156481)
    Michael Peinkofer

    Der Schatten von Thot

     (94)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    London im ausgehenden 19. Jahrhundert: In einem der verruchtesten Viertel der Stadt wird eine Prostituierte grausam ermordet. Die königliche Familie bittet die junge Adlige Sarah Kincaid um Hilfe: Ein Neffe der Königin steht unter Verdacht, hinter der Mordserie im Stadtteil White Chapel zu stecken. Sarah willigt nur widerstrebend ein. Wie sich herausstellt, sind die Privaträume des Mannes angefüllt mit ägyptischen Relikten, und es zeigt sich, dass er der Vorsitzende einer Gesellschaft von Gentlemen ist, die sich der Erforschung altägyptischer Geheimnisse gewidmet haben. Der königliche Neffe scheint unter Wahnvorstellungen zu leiden und spricht fortwährend von einer ägyptischen Gottheit, die zurückkehren wird - aber ist er ein kaltblütiger Mörder? Die Spur führt Sarah bis nach Ägypten, wo ein uraltes Geheimnis auf sie wartet.

    Das Buch:
    Das Buch spielt ist in London des 19. Jahrhunderts angesetzt. Die Hauptperson hier ist Sarah Kincaid, die als junge Adlige ziemlich abseits der Gesellschaft lebt. 
    Zunächst sieht man, wie Sarahs Onkel sie besuchen kommt. Dabei erfährt man einige Details, die es spannend machen, weiterzulesen und es auch spannend machen, die Hintergründe zu erfahren. 
    Im Hintergrund der Geschichte stehen die Morde von Whitechapel, die ganz London in Atem halten. Dabei gibt es prominente Verdächtige, die von der Schuld befreit werden müssen. 
    Was Sarah jedoch mehr interessiert sind die ägyptischen Zeichen, die am Tatort hinterlassen werden. 
    Sarah bricht also nach London auf und trifft dort auf neue Figuren, die sie mag oder auch nicht. Dabei werden einige Figuren jedoch mehr sympathisch als andere und können sich im Lauf der Geschichte noch entwickeln. 
    Sarah wird zunächst als trauende Tochter gezeigt, da ihr Vater vor kurzem starb. Dabei wird der Tot des Vaters immer wieder angesprochen, jedoch nie erwähnt, wie er starb. Immer wieder gibt es Anspielungen, doch explizit wird es nie erwähnt. 
    Diese Frage und auch andere machen es spannend, das Buch weiterzulesen und danach noch die anderen Teile dieser Reihe. 
    Im Lauf des Buchs stößt man dann auf das fixe Personal dieses Buchs, welches sehr unterschiedlich ist.
    In der Handlung werden dann immer wieder Fragen aufgeworfen, die alles viel spannender machen und die sowohl den Leser als auch Sarah und ihre Crew nach Ägypten führen. 
    Die Crew fand ich sehr abwechslungsreich und interessant zu sehen, wie die verschiedensten Charaktere aufeinander treffen. Auch die Reaktionen der Figuren aufeinander war spannend. 
    Das Buch war spannend und fließend geschrieben, aber auch sehr Illustratorisch. Ich konnte mir die Kulissen, aber auch die Personen gut vorstellen und obwohl ich mich nicht in Sarah hineinfühlen konnte, so fand ich sie doch sympathisch. 
    Dieses Buch fingiert historische Genauigkeit und bringt diese auch sehr realistisch rüber, ich konnte sie sofort den realen historischen Fakten zuordnen. Immerhin war und ist Jack the Ripper immer noch ein historisches Rätsel, dass die Menschen immer noch beschäftigt. Es gibt so viele Theorien, die um diesen Mörder kreisen und das Rätsel bleibt weiter ungelöst.

  15. Cover des Buches Das dunkle Muster (ISBN: B002SPVT96)
    Philip José Farmer

    Das dunkle Muster

     (22)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    3. Teil und schwächster der Flusswelt Reihe, Band 2 wird fortgeführt aber etliche Nebenstränge aufgebaut und insgeamt ist dieses Buch eher etwas wirr geraten. Doch der vierte Teil ist dann wieder grandios!
  16. Cover des Buches Im Land des Falkengottes - Amenophis (ISBN: 9783499235191)
  17. Cover des Buches Der Schlüssel zu Rebecca (ISBN: 9783785703045)
    Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Eckmann

    Zweiter Weltkrieg in Ägypten. Die deutsche Armee unter Rommel dringt auf Kairo vor, ein  genialer Spion hat einen Weg gefunden, Nachrichten der Engländer an die Deutschen weiterzuleiten.

    Ein britischer Geheimdienstoffizier stellt eine junge Jüdin ein, die ihm hilft, den Meisterspion der Deutschen zu fassen.

    Das Finale ist unglaublich spannend. Mir haben vor allem die beiden Charaktere gefallen, der hölzerne und konservative Ofiizier, der die Liebe zu dem leichtlebigen Mädchen entdeckt.

  18. Cover des Buches Auf dem Zeitstrom (ISBN: 9783492266581)
    Philip José Farmer

    Auf dem Zeitstrom

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Renrew
    Habe ich in den 70er bereits gelesen. In der jetzigen Neuauflage erschien es mir nicht mehr aller 5 Sterne würdig.
  19. Cover des Buches Anfänge der Menschheit und Altes Ägypten (ISBN: 9783411175918)
  20. Cover des Buches Das Lied der alten Steine (ISBN: 9783453356436)
    Barbara Erskine

    Das Lied der alten Steine

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer


    Der Anfang war vielversprechend, es schien eine schöne Geschichte zu werden. Aber nach ca. einem Drittel wurde ich immer genervter von dem Frauenbild, welches Erskine zeichnet. Der Handlungsstrang im 19. Jahrhundert - ok, aber was die Ereignisse in der heutigen Zeit betrifft, scheint die Autorin noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen zu sein. Die arme Anna, die von 2 Männern hofiert und drangsaliert wird, sich nicht wehren kann und sich herum schubsen lässt - oh man, das arme hilflose Frauchen......und überhaupt, wie kann sie so ein altes, wertvolles Tagebuch mit in den Urlaub nehmen? Sie hätte es z.B. vorher abschreiben können...
    Moderne Kommunikationsmittel wie Handys, Laptops etc. kommen auch nicht vor. Das Buch ist 2011 erschienen, könnte aber genauso gut in den 50er Jahren geschrieben worden sein.
    Was mir auch nicht gefallen hat war, dass es zunehmend okkulter wurde - der anfängliche leichte Grusel war super, aber irgendwann war es einfach too much.
  21. Cover des Buches Wie du ihm, so ich dir (ISBN: 9783401063898)
    Beatrix Gurian

    Wie du ihm, so ich dir

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Sumsi1990
    Ich habe dieses Büchlein (Format 10 x 15 cm und nur etwas über 100 Seiten) hier im Forum gewonnen. Es handelt sich hierbei um einen Jugend-Thriller, welcher aus 3 Perspektiven geschrieben ist.

    Zuerst erfährt man den Anfang der Geschichte aus Sicht von Lina. Diese ist eine beliebte Schülerin, hat einen "angesagten" Freund und ein tolles Verhältnis zu ihrem jüngeren Bruder Luis. Letzterer liegt seit einem Autounfall, bei dem er an einen Baum gefahren ist, im Koma. Lina versucht dem Grund für den Unfall herauszufinden und ist davon überzeugt, dass ihr Bruder Selbstmord begehen wollte. Als sie dann erfährt, dass ihr Bruder in Marie-Amelie verliebt war (aus deren Sicht der zweite Teil des Buches geschrieben ist) und welche für sie mit Schuld an dem Unfall ist, nimmt sie die Vergeltung selbst in die Hand.

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und habe dieses in ein paar Stunden neben dem normalen Alltag fertig gelesen. Solch extreme Spannung, wie ich sie von einigen Bestseller-Thrillern kenne, kam zwar nicht auf, dies ist aber auch aufgrund des Umfangs des Buches nicht wirklich möglich. Man sollte sich aber jedenfalls bewusst sein, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, da dieses auch genau in der typischen Sprache bzw. Form geschrieben ist.

    Alles in allem war es ein nettes Büchlein, von dem man sich aber aufgrund der Länge der Geschichte natürlich nicht zu viel erwarten kann. Und genau das sehe ich es eben - es handelt sich um eine NETTE JUGENDGESCHICHTE, für mich aber eher nicht um einen Thriller. Für Leute die selten lesen, ist dies aber jedenfalls empfehlenswert, da man schnell fertig ist :)
  22. Cover des Buches Rächende Geister (ISBN: 9783596168347)
    Agatha Christie

    Rächende Geister

     (50)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple

    Inhalt:
    Ägypten 2000 v.Chr.
    Renisenb kehrt, nach dem Tod ihres Mannes, mit ihrer kleinen Tochter in ihr Elternhaus zurück.
    Dort lebt ihre Familie ihren eigentlich friedlichen Alltag, mit kleineren und größeren Streitereien.
    Als ihr Vater von einer Reise in den Norden sein Kebsweib Nofret mitbringt, säht diese Zwietracht und Unfrieden.
    Dann geschieht ein Unglück und es folgen weitere. Liegt ein Fluch auf der Familie oder lebt ein Mörder unter ihnen?

    Meinung:
    Das war mein erster altägyptischer Krimi und wie immer, konnte Agatha Christie mich absolut mitreißen. Es ist ihr einziger Krimi der nicht im 20. Jahrhundert spielt, aber er steht den Fällen in nichts nach.

    Die Geschichte ist hauptsächlich aus der Sicht von Renisenb geschrieben. Erst erfährt der Leser etwas über das Leben am "Hof" des Totenpriester Imothep. Die beiden älteren Brüder, die das Gut leiten während der Vater auf Reisen ist.
    Ihre Ehefrauen, die ihnen mehr oder weniger ständig mit ihren Unzufriedenheiten in den Ohren liegen.
    Der jüngste Bruder, der sich als Kronprinz und Vaters Liebling, alles erlaubt.
    Die unverheiratete Cousine der verstorbenen Mutter, die auf dem Gut mehr oder weniger alles am laufen hält, aber immer jammert.
    Die Großmutter, die zwar alt ist, aber einen wachen Geist und unglaubliche Menschenkenntnis hat.
    Hori, eine Art Verwalter und Buchhalter, der schon als Kind auf dem Hof gelebt hat.

    Dann kommt das neue und viel jüngere Kebsweib des Vaters ins Haus und plötzlich ist es mit der Ruhe vorbei. Sie stichelt, wo sie nur kann und scheint die ihr entgegengebrachte Feindseligkeit fast zu genießen.

    Und genau ab da, beginnt Christie den Spannungsbogen zu spannen. Alle wirken verändert und irgendwie verdächtig, nach dem ersten Todesfall. Was zunächst, wie ein Unfall aussieht ist nur der Beginn einer ganzen Anschlagsserie.

    Bis zur Auflösung hatte ich zwar viele Verdächtige, aber im Grunde keine Ahnung wer der Mörder war. Und genau das liebe ich an den Krimis von Agatha Christie so.

    Fazit:
    Wer sich auf diese Zeitreise einlässt, wird nicht enttäuscht!

  23. Cover des Buches Am Nil - Der Traum der Sonne (ISBN: B00Y29AM7Q)
    Elin Hirvi

    Am Nil - Der Traum der Sonne

     (13)
    Aktuelle Rezension von: anne_lay
    Im ersten Teil ihrer Trilogie entführt Elin Hirvi ihre Leser in die längst vergangenen Tage des alten Ägypten unter Echnaton.
    Ist die Zeit an sich schon hochinteressant, so birgt diese spezielle Epoche viele ungeklärte Fragen, an die sich diese Geschichte anlehnt.

    Anchet-Bast, aufgewachsen im Bastet-Kult, wird aufgrund ihrer Stimme für den Harem des Pharaos Echnaton entdeckt. 
    Mit ihr tauche ich in die so andere Welt der Frauen ein, erlebe Intrigen, Aufstieg und Fall ... Aber das sollte jeder selbst lesen.
    Für mich entsteht ein nachvollziehbares Bild einer Zeit, die mich schon seit langem interessiert. 
    Hier gelingt es der Autorin, mich in eine fremde Epoche eintauchen zu lassen. Ist es in Reportagen über Nofretete und Echnaton die Bedeutung der beiden und ihres Kultes, die im Vordergrund steht, so wird hier das Alltägliche (das fast Alltägliche) Leben zu der Zeit lebendig.
    Das genau liebe ich an historischen Romanen. Wie lebten die Menschen, was bewegte sie?
    Einen, wenn auch fiktiven, einfühlsam geschilderten Einblick in die Zeit bekomme ich hier zu lesen. Faszinierend vom Prolog bis zum offenen Ende, das mich ungeduldig auf die Fortsetzung warten lässt.
  24. Cover des Buches Das Geheimnis des 13. Apostels (ISBN: 9783404922550)
    Michel Benoît

    Das Geheimnis des 13. Apostels

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Manfred_SH
    Kann ich nur weiterempfehlen.. Ist spannend und auch informativ. Zum Inhalt sage ich nicht mehr. Sage nur: "Ja so könnte es gewesen sein." Doch was wäre dann noch unser Glaube wert? Oder wollte Jesus überhaupt diese Kirche und Glaubensgemeinschaft, wie sie sich entwickelt hat?

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