Bücher mit dem Tag "non-fiction"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "non-fiction" gekennzeichnet haben.

206 Bücher

  1. Cover des Buches Gesamtausgabe (ISBN: 9783596710775)
    Anne Frank

    Gesamtausgabe

     (2.733)
    Aktuelle Rezension von: 0_storytime_0

    Eine tieftraurige, aber auch faszinierende Biografie einer jungen und einzigartigen Schriftstellerin. Man muss sich beim Lesen immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass es keine Fiktion ist, sondern leider Realität. Deswegen ist dieses Buch definitv ein Werk, welches alle lesen sollten!               

  2. Cover des Buches Bob, der Streuner (ISBN: 9783404609345)
    James Bowen

    Bob, der Streuner

     (972)
    Aktuelle Rezension von: MartinA

    Das Buch ist eine herzergreifende Geschichte, die aber voller Hoffnung und schöner Erlebnisse ist, ohne dabei kitschig zu wirken oder bewusst auf die Tränendrüse zu drücken. Die Protagonisten kommen sehr lebensnah rüber und die Empfindungen die James über seine eigene Person als BIG ISSUE-Verkäufer bzw. Straßenmusiker macht sind erschreckend, aber … leider muss man ehrlich sein, nicht von der Hand zu weisen. Eine Geschichte aus dem Leben, die, trotz aller Widrigkeiten, sehr locker und in fröhlichem Tonfall geschrieben ist. Was die weniger schönen Szenen (beispielsweise die Intrigen der BIG ISSUE-Verkäufer, Bobs Krankheit …) umso ergreifender macht.
    Manchmal hat es ein Bestseller verdient ein Bestseller zu sein und BOB DER STREUNER ist nicht nur für Katzenfreunde geeignet.

  3. Cover des Buches Untenrum frei (ISBN: 9783499014635)
    Margarete Stokowski

    Untenrum frei

     (257)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Das Buch besteht aus wissenschaftlichen Informationen (am Ende gibt es seitenweise Quellenangaben) und persönlichen Erfahrungen der Autorin zu Feminismus und Patriarchat – wie ich finde eine sehr gelungene Mischung. Besonders interessant fand ich die Geschichte des Feminismus, denn bisher hatte ich nicht wirklich eine Ahnung, wie es früher war bzw "begonnen" hat.
    Die Autorin schreibt auf eine sehr klare Art, packend, interessant, direkt, wütend und mit Humor. Obwohl es ein ernstes Thema ist, bin ich durch die Seiten geflogen wie bei einem Roman. Die Fußnoten haben mich immer besonders gefreut, in ihnen steckte oft der meiste Humor und die spannendsten Fakten.
    Das Buch beginnt mit der Kindheit der Autorin und ihren damals sehr fixen Vorstellungen wie eine Frau zu sein hat, geprägt durch die Gesellschaft und später vor allem durch Zeitschriften wie die Bravo. Und geht bis ins Erwachsenenleben, in dem sie sich erstmal so gar nicht als Feministin sieht, bis sie erkennt, dass Gleichberechtigung wohl nicht von alleine kommen wird.
    Rollenbilder, die uns schon als Kinder beigebracht werden, beeinflusste Berufswahl, geschlechtliche Ungerechtigkeiten, Gewalterfahrungen, Sex, Liebe, mangelnder Aufklärungsunterricht – das sind nur ein paar der Themen, die Margarete Stokowski hier anspricht.

    Fazit: Ich kann das Buch jeder Person empfehlen, es ist absolut bereichernd! Es macht wütend und lässt verzweifeln aber es regt auch zum Denken und zum Mut haben an.

  4. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Schon zweimal habe ich 1913 von Florian Illies gehört, das Buch macht einfach Spaß. Es ist ein tolles Kaleidoskopt des letzten friedlichen Jahres vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, der Leser unternimmt einen Streifzug durch Kunst, Literatur, Politik und Klatsch. Die Zeitungswelt gibt ein Stelldichein und alles ist mit mehr als einer deftigen Prise boshaftem Witz, Ironie und Sarkasmus gewürtzt.

  5. Cover des Buches Liebesbriefe großer Männer (ISBN: 9783865391872)
    Sabine Anders

    Liebesbriefe großer Männer

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Gingerteabooks

    Also besonders die erste Hälfte von Briefen würde ich ja persönlich nicht als Liebesbriefe ansehen. Bei Liebesbrief denke ich nicht an Drohungen gegen die angeblich Geliebte. Victor Hugo's Briefe wären Liebesbriefe, aber Luther eher nicht so. Ist vielleicht mal interessant zu lesen, aber würde ich nicht empfehlen. 

  6. Cover des Buches Der alte Mann und das Meer (ISBN: 9783499269356)
    Ernest Hemingway

    Der alte Mann und das Meer

     (1.036)
    Aktuelle Rezension von: bookstories

    Ich weiss nicht mehr, wann ich "Der alte Mann und das Meer" zum ersten Mal gelesen habe. Vermutlich irgendwann in der Schule. "The Old Man and the Sea", ist ein Literatur-Weltklassiker. Die Novelle wurde 1951 von Ernest Hemingway auf Kuba geschrieben und erstmals im August 1952 als Kurzroman in der Zeitschrift Life veröffentlicht. Noch im selben Jahr gab sie der Scribner Verlag in Buchform heraus. Charlie Scribner sowie dem Lektor Max Perkins hat Hemingway die Novelle gewidmet. Bis ins Jahr 2012 existierte nur eine einzige autorisierte Übertragung ins Deutsche, Annemarie Horschitz-Horst hat den Text übersetzt. Dann liess der Rowohlt Verlag die Geschichte von Werner Schmitz neu übersetzen. Bei meinem Buchexemplar handelt es sich um eine alte Lizenzausgabe für den Bertelsmann Lesering, mit acht Holzschnitten von Frans Masereel. Auch der Einband zeigt einen dieser Holzschnitte.


    "Der alte Mann und das Meer" ist Hemingways letzter Roman. Durch ihn erregte Hemingway noch einmal Aufsehen auf der Bühne der Weltliteratur. Es folgte der Pulitzerpreis für den Roman und der Nobelpreis für den Autor. Die Geschichte wurde auch mehrmals verfilmt. Wer kennt ihn nicht, den alten Fischer Santiago aus einem kleinen Fischerdorf auf Kuba, der im einsamen Kampf gegen einen Schwertfisch, gegen die Haie und gegen sich selbst Durchhaltevermögen beweisen muss. Auf den Buchplattformen findet man zahlreiche Rezensionen über dieses Buch, auch wird es gerne im Schul- oder Studienunterricht behandelt. Neues werde ich also nicht zu berichten wissen. Die Handlung ist einfach gestrickt und in wenigen Sätzen zusammengefasst. Nur zwei Personen spielen eine Rolle, der alte Mann Santiago und der Junge Manolin, der zu Beginn und am Ende der Geschichte in Szene kommt und dem alten Fischer in der Mitte des Buches fehlt, als diesen auf seinem abenteuerlichen Fischfang die Kräfte verlassen und er sich den Jungen zur Hilfe herbeiwünscht.


    Die Figuren werden eingeführt, indem der Alte und der Junge sich über den Fischfang und auch über Baseball unterhalten. Seit vierundachtzig Tagen hat der alte Mann keinen Fisch mehr gefangen, weshalb er von anderen Fischern mittlerweile gehänselt wird, woran er sich aber nicht zu stören scheint. Auf seinen Bootsfahrten begleitet ihn der Junge Manolin, der auch sonst für den alten Mann sorgt und der ihm hin und wieder zu essen bringt. Die beiden verbindet eine enge Freundschaft, beinahe eine Vater-Sohn-Beziehung. Doch die Eltern haben den Jungen angewiesen, auf einem anderen Fischerboot mitzufahren, da sie glauben, dass der alte Mann salao ist, was die schlimmste Form von Pechhaben bedeutet. So fährt der alte Mann eines frühen Morgens allein auf das Meer hinaus, lediglich begleitet von den guten Wünschen des Jungen. 


    Tatsächlich gelingt es ihm, schon gegen Mittag einen Marlin an den Haken zu bekommen, ein Riesenexpemplar von Schwertfisch. Ein Machtkampf zwischen den beiden beginnt. Zwei Tage und zwei Nächte lang zieht ihn der Fisch im Schlepptau immer weiter aufs offene Meer hinaus, bis er schliesslich zu kreisen beginnt und Anzeichen von Erschöpfung zeigt. Dem alten Mann fehlt der Junge, dies bringt er immer wieder laut zum Ausdruck. "Ich wünschte, ich hätte den Jungen da." Der Alte beginnt mit sich selbst zu sprechen, obwohl Schweigen beim Fischfang eine Tugend ist. Er spricht zu seinen Händen, die er wie eigenständige Werkzeuge betrachtet, und deren Linke ihn durch eine Verkrampfung stundenlang im Stich lässt, und er spricht mit dem Marlin, der ihm trotz der Jagd ans Herz gewachsen ist. "Er ist mein Bruder, aber ich muss ihn töten."


    Schliesslich kann er ihn mit der Harpune erledigen. Unter grosser Anstrengung vertäut er seinen Fang an die Bootsseite, ein Fisch, der zwei Fuss länger ist als das Boot. Aber auch der alte Mann ist müde geworden, nicht mehr voll bei Kräften, als die Haie kommen und den blutenden Marlin anzufressen beginnen. Einen Hai nach dem anderen kann der alte Mann erledigen, obwohl seine Hände vom Halten der Leine mittlerweile zerschunden sind, bis schliesslich des Nachts ein ganzes Rudel Galanos auftaucht und nichts mehr von der Beute übriglässt. Nur mit dem Gerippe an der Seite des Bootes kehrt der alte, von den rauhen Naturgesetzen bezwungene Fischer heim, wo der Junge ihn schon sorgenvoll erwartet.


    Hemingways Sprache ist leicht verständlich, er schreibt in einfachen Worten, verzichtet auf literarisch hochstehende Ausdrucksformen oder überflüssige Nebensätze. Was gesagt werden muss, wird gesagt, und dies stellenweise mit gnadenloser Härte. Das macht seine Texte lebensecht, man empfindet in sie hinein, selbst wenn man wie hier des Fischereihandwerks nicht kundig ist. Existenzialismus voller Poesie. Ich war schnell durch mit der Lektüre, zumal das Buch, das weder Kapitel noch Abschnitte enthält, auch einen überschaubaren Umfang hat. "Der alte Mann und das Meer" gehört zu den Büchern, die man immer wieder zur Hand nehmen kann und nie langweilig werden.


    Und doch besteht die Geschichte einzig und allein aus den Beschreibungen des Abenteuers auf See und den inneren Monologen und Gedankengängen des alten Mannes, die ein tragendes Element sind. Letzere sind in Präsenz formuliert, während die Erzählung in der Vergangenheitsform geschildert wird. Gewöhnen muss man sich an die vielen Fachwörter aus der Schiffswelt. Bug und Heck sind Begriffe, die man als Laie noch kennt, aber bei Pinne, Schott, Ducht, Beting, Plicht usw. muss man schon hie und da nachschlagen. Auch über bestimmte Fischarten kann man einiges erfahren, über die Galano- und Dentuso-Haie, von denen der alte Mann einige erledigen kann, und über den Marlin, und über Golmakrelen oder fliegende Fische.


    Für mich ist das Buch ein eindrücklicher und lesenswerter Abenteuerroman, der an Moby Dick anlehnt. Dadurch, dass er nur das eine Erlebnis des alten Mannes schildert, liegt der Verdacht nahe, dass Hemingway mit der Geschichte eine Botschaft transportieren will, zumal es auch sein letztes Werk ist. Botschaften, sofern sie nicht vom Autor selbst bestätigt sind, bleiben immer Interpretationen. Man müsste Hemingways Biografie gelesen haben, um mit Gewissheit sagen zu können, dass der alte Mann eine Essenz dessen verkörpert, was der Autor selbst erlebt hat. Die Worte des Fischers, "man kann vernichtet werden, aber man darf nicht aufgeben", erlangten als Aphorismus Weltbekanntheit, und vielleicht spiegeln sie den harten Existenzkampf Hemingways wider. Vielleicht ist diese simple Erkenntnis, diese Duchhalteparole, eine Essenz aus Hemingways eigenen harten Lebenserfahrungen. Er kam viel herum in der Welt, hat zwei Weltkriege miterlebt und den spanischen Bürgerkrieg. Auch der Stierkampf hatte es ihm angetan. In der Zeit auf Key West verdiente er sein Geld als Grossfischfänger, was gewiss in "Der alte Mann und das Meer" Ausdruck findet.


    Die Kritik feierte die Novelle anfänglich als gelungene Fischergeschichte ohne irgendwelche Hintergründe, erst einige Jahre später kam dann die harsche Kritik, als man damit begann, Botschaften hinein zu interpretieren, und in dem Werk gar religiöse Anspielungen erkannt haben wollte, Anspielungen auf das Wüstenerlebnis Christi schon in der Exposition oder das Zusammenspiel von Gott und Mensch, wobei die Naturgewalten Gott verkörpern und der einsame alte Mann den Menschen.


    Eindrücklich in jeglicher Hinsicht ist die Beziehung, die der alte Mann zu seinem Fang während der Jagd aufbaut, wie sehr er das Wesen des Marlins mit Würde betrachtet, obwohl er den Fisch töten muss. Er muss der Stärkere sein, um sich und der Welt beweisen zu können, dass er noch zu etwas taugt, und doch identifiziert er sich mit seinem Opfer, bereits während der Jagd, und auch später, als die Haie dessen Leib vernichten. Er kann ihn danach nicht mehr ansehen, und er spricht auch nicht mehr zu ihm. Einzig die Entschuldigung bleibt ihm - dafür, zu weit hinausgefahren zu sein.


    Review mit Zitaten und Bildern auf https://www.bookstories.ch/gelesenes1/der-alte-mann-und-das-meer 

  7. Cover des Buches Alle Toten fliegen hoch (ISBN: 9783462000450)
    Joachim Meyerhoff

    Alle Toten fliegen hoch

     (331)
    Aktuelle Rezension von: _liesmich_

    Mein erster Meyerhoff. Die gehypte Reihe nun endlich gelesen. Wunderbare Schreibweise. Die Ich- Erzählung war mir zeitweise zu detailliert, zu viele Geschichten und Side-Stories. Da hätte man locker fünf Bücher daraus machen können. Dennoch hat es mir gefallen und Lust auf den nächsten Band gemacht.

  8. Cover des Buches 1 Salat - 50 Dressings (ISBN: 9783833868795)
    Inga Pfannebecker

    1 Salat - 50 Dressings

     (82)
    Aktuelle Rezension von: leselauri

              Hier ist wirklich für jeden Tag etwas dabei, dass das Salat essen nie langweilig wird. Die Rezepte sind gut beschriebn und auch ohne viel geschick in der Küche einwandfrei nachzuokochen.. denn aus einem Salat kann man dank diesem Kochbuch so einiges rausholen... egal ob Vegan, klassisch, knackig,mild oder Fruchtig, feinsäuerlich... es werden auch verschiedenste geschmäcker auf ihren geschmack kommen un detwas finden, denn es ist wirklich für jeden etwas dabei. Für die Rezepte werden meist Trendzutaten verwendet und auch verschiedenste Kombinationen ausprobiert, was mir sehr gut geschmeckt hat. Super ist das Buch wirklich wenn man eine Grillparty veranstaltet und mehrere Salate zubereitet, sodass man auch mit den Dressings und Soßen variieren kann, denn so kommt garantiert jeder auf den Geschmack eines guten Salates.

            

  9. Cover des Buches GU Aktion Ratgeber Junge Familien - Outdoorküche (ISBN: 9783833876684)
    Susanne Bodensteiner

    GU Aktion Ratgeber Junge Familien - Outdoorküche

     (76)
    Aktuelle Rezension von: loly6ify


    Dieses Kochbuch erkundet bisher relativ unberührte Bereiche der kulinarischen Finesse. Beim Campen muss man mit besonderen Rahmenbedingungen rechnen. Neben begrenzten Kochutensilien, sind auch Lebensmittelvielfalt und Aufwärmkapazität beschränkt. Kein Wunder, dass die meisten zu einfachen Dosenessen greifen. Jedoch gibt dieses Kochbuch für alle Campingbegeisterten, eine nette Abwechslung zu Ravioli und Grillfleisch. Gerade bei längeren Campingtouren, kann man sich hier viele tolle Ideen holen. Es inspiriert und regt zum Ausprobieren an. Und ein zusätzlicher Bonus: die Rezepte sind auch viel gesünder als die Fertigvarianten. Neben bunten Pfannen und Fischgerichten findet man hier auch kreative Salate. Das einzige Manko an dem Buch ist, dass der Koch über eine gute Campingausrüstung verfügen muss. Doch auch hier hält gleich zu Beginn das Buch Informationen und Ratschläge zu den begrenzten Möglichkeiten bereit. Für Camper auf jeden Fall einen Blick wert!


  10. Cover des Buches GU Aktion Ratgeber Junge Familien - Snacks - Natürlich und gesund (ISBN: 9783833877261)

    GU Aktion Ratgeber Junge Familien - Snacks - Natürlich und gesund

     (55)
    Aktuelle Rezension von: xxxxxx
    Der GU-Ratgeber Smoothies- Obstpower im Glas von Tanja Dusy stellt viele gesunde und vitaminreiche Getränke vor. 
    Smoothies sind relativ einfach herzustellende Getränke. Aus frischem Obst, Milch oder Jogurt wird mit Hilfe eines Mixers eine trinkbare Köstlichkeit.

    Die Smoothies werden im Buch in den drei Kapiteln, die Fruchtigen, die Cremigen und die Ausgefallenen präsentiert. Dabei kommen Beeren, Zitrusfrüchte, Melonen, Steinobst, Äpfel und Birnen und Exoten zum Einsatz. 

    Jedes Rezept enthält die Zutaten, die Zubereitung und ein Foto des Getränkes. Manchmal steht auch noch ein praktischer Tipp mit dabei. Die tollen Kreationen reichen von Ananas-Erdbeer bis Kirsch-Schoko-Smoothie. Sogar ein Smoothie-Trifle ist im Buch enthalten. Besonders lecker fand ich den Pfirsich-Mango-Smoothie mit Banane und Limettensaft. 

    Die Autorin gibt auch Tipps zum Dekorieren. Das Register listet die Rezepte und verschiedene Früchte als Zutaten alphabetisch geordnet auf. Und mit der kostenlosen App kann man seine Lieblingsrezepte sammeln. 

    Dieses Buch ist wirklich ein Paradies für Smoothie-Fans! Guten Appetit! :-)
  11. Cover des Buches Die letzten Tage des Patriarchats (ISBN: 9783499606694)
    Margarete Stokowski

    Die letzten Tage des Patriarchats

     (83)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Mit einigen Monaten Abstand habe ich nun den zweiten Teil der "Reihe" von Maragarete Stokowski gelesen. "Untenrum frei" hat mich schon überzeugen können, doch dieses Buch ist nicht weniger von Wichtigkeit geprägt! Aus über 200 Essays hat sie 75 Texte ausgesucht und unter 10 Hauptkapiteln aufgeteilt. Es werden Themen wie Feminismus, Gewalt, Sexualität, Frauchenrechte usw. behandelt, und jedes einzelne wird mit solch einer Authenzität und leider immer noch Aktualität dargestellt, dass es mehr als erschreckend ist.

    Beim Lesen konnte ich "glücklicherweise" feststellen, dass einige ihrer genannten Dinge bereits umgesetzt oder durch Gesetzesänderungen eingeführt worden sind, doch vieles erfordert immer noch (Aufklärungs-)Arbeit und den Kampf für Gleichberechtigung und Erhörtwerden.

    Sarkastisch, überspitzt, ehrlich und direkt schreibt und vermittelt Maragarete Stokowski hier Punkte, die nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern die Wahrheit und Realität widerspiegeln. Wer immer noch glaubt, dass Feminismus überholt oder nervig ist, sollte dieses Buch lesen und sich die Realität vor Augen führen. Das Buch liest sich zwar schnell, dennoch ist es nicht einfach so für zwischendurch gedacht. Viele Themen sollte man aufmerksam lesen, damit man sie auch wirklich versteht.

    Klare 5 Sterne von mir!

  12. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

     (281)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Matt Haig leidet seit Jahren an Depressionen und Panikattacken. Diese Themen werden immer wieder in seinen Büchern thematisiert, so wie auch in diesem Buch. Matt Haig wollte sich von einer Klippe stürzen, jedoch wurde er von dem Gedanken abgehalten, dass er überlebt und somit eine schwere Behinderung hat. Seitdem lebt er mit seiner Frau und den gemeinsamen Kindern zusammen. In diesem Buch nennt er viele Gründe, wofür es sich wirklich und wahrhaftig zu leben lohnt.

    Ich habe bereits einige Bücher von Matt Haig gelesen und gerade weil er über Themen wie Depressionen und Panikattacken schreibt, hat er sich in mein Herz geschrieben. Ich finde es richtig gut, wenn Menschen immer mehr solche sensiblen und wichtigen Themen mit in ihre Bücher einbauen und ihnen somit die Möglichkeit geben ein weiteres Tabuthema zu brechen. Egal, welche Bücher Matt Haig bisher geschrieben hat, bisher habe ich mich immer total von ihm verstanden gefühlt.

    Ich bin jemand, der selber mit Depressionen zu kämpfen hat und dadurch finde ich, dass ich sagen kann, dass dieses Buch total authentisch und realistisch geschrieben wurde. Er beschreibt, wie es ist, gegen diese Erkrankung zu kämpfen und was es heißt, immer wieder gegen diese anzukämpfen. Dieses Buch ist meiner Meinung nach für jeden etwas und gibt jedem Hoffnung. Wenn es einem mal nicht so gut gehen sollte, kann man sich durch dieses Buch eine Portion Motivation holen.

    Besonders toll finde ich auch die kleinen Kapitel, in denen er über Dinge wie ,,Wie man für jemanden mit Depressionen und Ängsten da ist‘‘ schreibt und somit auch Menschen, die nicht davon Betroffen sind, geholfen werden kann. Generell würde ich dieses Buch jedem Menschen empfehlen, egal, ob man von diesen Erkrankungen betroffen ist oder eben nicht. Jeder kann aus dem Buch etwas für sich mitnehmen.

    Bei diesem Buch hatte ich so viele Momente, in denen ich mich einfach wiedergefunden habe. In denen ich das Gefühl hatte, der Autor würde ein Buch über mich schreiben. Ich finde es so toll, dass so viele Gedanken auch von anderen mit in dieses Buch eingeflossen sind, da sie diese von so vielen Menschen wiederspiegeln. Durch dieses Buch fühlt man sich nicht mehr allein, man fühlt sich verstanden. Wenn ihr diese Krankheit ein wenig mehr verstehen wollt, solltet ihr euch das Buch zur Hand nehmen und euch damit intensiv auseinandersetzen. Es lohnt sich wirklich!

    Den Schreibstil von Matt Haig kenne ich bereits aus anderen Büchern, jedoch konnte er mich auch in diesem Buch wieder komplett mit seiner unglaublich tollen Schreibweise überzeugen. Matt Haig hat einen flüssigen, fesselnden und teilweise auch echt poetischen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man regelrecht an den Seiten klebt. Das Buch lässt sich total angenehm lesen und man will es nicht aus der Hand legen. Auch der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört.

    ,,Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben‘‘ ist ein wahnsinnig tolles Buch, wofür sich jeder Euro lohnt. Dieses Buch hilft einem sich selber ein bisschen besser zu verstehen und für sich selbst Verständnis zu schaffen. Matt Haig schenkt uns mit diesem Buch eine große Portion Hoffnung und Mut und das brauchen auch wir Menschen, die an diesen unglaublich blöden Erkrankungen leiden müssen.

  13. Cover des Buches Shaolin - Du musst nicht kämpfen, um zu siegen! (ISBN: 9783426408292)
    Bernhard Moestl

    Shaolin - Du musst nicht kämpfen, um zu siegen!

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Jeys_Book_Lines

    Dieses Buch war im Großen und Ganzen gut geschrieben und hatte einige interessante Informationen, trotzdem konnte der Inhalt mich nicht gänzlich erreichen. Vielleicht lag das auch daran, dass die beschriebenen Situationen größtenteils nicht in meinem Alltag zu finden sind, außerdem ist mir zuviel auf den beruflichen Aspekt ausgerichtet. Dennoch vermittelt das Buch doch potenzielle Grundbausteine fürs Leben und regt an, sich über sich selbst Gedanken zu machen. Die verschiedenen Übungen und Experimente sollen den Leser zum Mitmachen animieren, um mehr über sich selbst zu erfahren.

  14. Cover des Buches Kaltblütig (ISBN: 9783036959030)
    Truman Capote

    Kaltblütig

     (332)
    Aktuelle Rezension von: Hornita

    Das Buch ist ein neutraler Bericht über die Tat, die Opfer, die Täter und deren Vorgeschichte, das Leben im Ort und den Umgang der Bewohner mit der Tat. Damit ist es zu Recht ein Klassiker, da es das erste Buch dieser Art ist und ein Genre begründet hat. Der Autor maßt sich kein Urteil an, er berichtet ganz sachlich und neutral, gibt aber genug Hinweise, dass man sich als Leser selber ein Bild machen kann. Die Recherche in dieser Tiefe und Detailliertheit muß unglaublich lange gedauert haben. Er führt Gespräche mit den Tätern und die Geschichte reicht bis zu ihrer Verurteilung. Schön wäre es gewesen, noch ein paar Fotos im Buch zu haben, um sich die damalige Zeit und Ort besser vorstellen zu könnte. Obwohl die Geschichte schon so lange her ist, liest sich das Buch sehr gut, es ist einfach zeitlos gut.

  15. Cover des Buches Ein deutsches Klassenzimmer (ISBN: 9783890295008)
    Jan Kammann

    Ein deutsches Klassenzimmer

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Sindy00

    Dieses Buch hat mich wirklich tief berührt.

    Ich finde es wahnsinnig toll und vor allem mutig als Lehrer ein Sabbatjahr zu nehmen und in all die Länder seiner Schüler zu reisen.

    Und das als Couchsurfer und Rucksacktourist. Wie gerne würde ich ihm das nachmachen.

    Was er dort erlebt ist sehr interessant. Was mich dabei so berührt hat ist vor allem seine tiefgründige Reflexion zu allem gesehenem. 

    An einigen Punkten sind mit mir sogar die Emotionen etwas durch gegangen.

    Aus diesem Buch erfährt man etwas über die Welt.


    Danke Jan für dein Tolles Buch und dass du die Reise gewagt hast.

  16. Cover des Buches Simply Pasta, Pizza & Co. (ISBN: 9783706626187)
    Julian Kutos

    Simply Pasta, Pizza & Co.

     (22)
    Aktuelle Rezension von: SeilerSeite
    Ein gutes Kochbuch ist mehr als eine Sammlung von Rezepten. Es zeigt etwas von der Einstellung des Autors, seinen Vorlieben und macht Lust auf das eigene Ausprobieren und Nachkochen der Gerichte. Alle diese Voraussetzungen erfüllt das Buch "Simply Pasta, Pizza & Co" des Wiener Kochlehrers Julian Kutos.

    Gleich zu Beginn berichtet er von seiner Liebe zur italienischen Küche, die man auch bei den einzelnen Gerichten merkt. Unter dem Slogan "Einfach, edel, pur" stellt Kutos zunächst seine Philosophie des Kochens vor. Obwohl die Rezepte alles andere als banal sind, werden sie aus einfachen und leicht zu beschaffenden Zutaten bereitet. Das senkt die Hemmschwelle und ermutigt selbst zum Kochlöffel zu greifen. Die umfangreiche Einführung enthält des Weiteren Empfehlungen für die eigene Vorratskammer und wichtige Kochutensilien. Mit der sehr unterhaltsamen Beschreibung der fünf Geschmacksrichtungen, einer äußerst ausführlich bebilderten Anleitung der richtigen Schneidetechniken sowie Empfehlungen zum Kauf der Lebensmittel und der passenden Getränke dazu ist man bestens für den folgenden Rezeptteil gewappnet.

    Auch dieser lässt keinen Wunsch des Hobbykochs fehlen. Endlich einmal hat man die Grundrezepte für Pasta- und Pizzateig, Gnocchi und Pesto in einem Buch zusammen. Die wichtigsten Saucen werden ebenfalls erklärt. Danach gliedert sich das Buch in leichte Vorspeisen (Aperitivo), Pasta und schließlich Pizza Rezepte. Hier findet man all die schönen Begriffe, die man von italienischem Essen so kennt: von Tagliatelle über Fettuccine und Lasagne bis zu Pizza und Focaccia reicht die große Auswahl und bietet reiche Abwechslung. Der Anhang definiert wichtige Kochbegriffe, bietet ein Glossar mit Übersetzung der österreichischen Ausdrücke und macht Vorschläge für die Zusammenstellung von Menüs - von einfach bis elegant.

    Neben der guten Auswahl und Anleitung der Gerichte unterstützen vor allem die zahlreichen hervorragenden Bilder von Wolfgang Hummer den guten Eindruck des Buches. Das Foodstyling lässt dem Leser das Wasser im Mund zusammenlaufen und immer wieder erklären Bilderserien komplexere Handgriffe. Als etwas Besonderes fangen die Fotografien nicht nur das leckere Essen ein, sondern auch den Autor selbst, wodurch seine Freude am Kochen sehr greifbar wird und sofort ansteckend wirkt.

    Fazit: An diesem Buch stimmt einfach alles: die Rezeptauswahl, die Präsentation in Bild und Layout und die Mischung aus Gerichten und Hintergrundinfos. Eine klare Empfehlung für alle, die Freude am Kochen und einem guten Essen haben.

    Seitenzahl: 184
    Format: 20,5 x 25,1 cm, gebunden
    Verlag: Löwenzahn
  17. Cover des Buches Becoming (English Edition) (ISBN: 9781524763138)
    Michelle Obama

    Becoming (English Edition)

     (18)
    Aktuelle Rezension von: a_lwine

    Michelle Obama ist meiner Meinung nach eine unglaublich tolle Frau und ein Vorbild für viele. Sie schreibt unglaublich ehrlich und teilt niicht nur Positives, sondern auch Ihre Ängste und Sorgen mit. Mir haben außerdem die vielen kleinen Anekdoten und Geschichten aus Ihrem Leben sehr gut gefallen. So konnte man sich alles sehr anschaulich vorstellen und hat außerdem vieles über die verschiedenen Charaktere der Robinson & Obama Familie erfahren. Ich kann das Buch auf jeden Fall sehr weiteremfehlen!

  18. Cover des Buches Ja, ich habe meine Tage! So what? (ISBN: 9783407864307)
    Clara Henry

    Ja, ich habe meine Tage! So what?

     (12)
    Aktuelle Rezension von: TauusendWorte

    Clara Henry erklärt alles, was wir über die Periode wissen müssen und noch viel mehr. Und noch dazu macht das Lesen so viel Spaß, weil Claras Humor total spitze ist. Dieses Buch ist nicht nur etwas für "Perioden-Anfängerinnen", sondern für uns alle. Es ist nämlich absolut inakzeptabel, dass immer noch so wenig über die Menstruation gesprochen wird. Mir ging das auch so, aber Clara Henry hat mir total die Angst davor genommen, über meine Tage zu sprechen. Und natürlich wusste ich auch schon vor dem Lesen relativ viel über meine Tage. Aber ich muss sagen, es ist ein verdammt spannendes Thema. Und ein echt wichtiges. Habt ihr euch denn noch nie gefragt, warum es normal ist, nach Taschentüchern für Nasenbluten zu fragen, aber nicht nach einer Binde oder einem Tampon? Und warum ein Lehrer so gefühlt fast in Ohnmacht fällt, wenn du ihm erklärst, dass du sehr wohl jetzt sofort zur Toilette gehen musst, weil du sonst ausläufst? Wenn nicht, dann solltet ihr das ganz dringend nachholen. Also: Egal, ob du mehr über die Tage erfahren möchtest oder ob dir dieses Thema an der linken Gesäßtasche vorbei geht, „Ja, ich habe meine Tage! So what?“ ist auch ein absolutes must-read. Ausrufezeichen. Ausrufezeichen. Ausrufezeichen. 

  19. Cover des Buches Von Ratlosen und Löwenherzen (ISBN: 9783404642427)
    Rebecca Gablé

    Von Ratlosen und Löwenherzen

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Schiebelini

    Bisher habe ich noch kein Buch von Rebecca Gablé gelesen, immer nur gehört. Die Waringham-Reihe hat mich ein wenig dazu gebracht, die englische Geschichte zu mögen und mich rudimentär darüber zu informieren.

    Genau das hat Gablé sogar selbst geliefert mit "Von Ratlosen und Löwenherzen". Man sollte dieses Geschichtsbuch nicht wie ein typisches Geschichtsbuch behandeln. Hier gibt es viele Informationen von über 1000 Jahren englischer Geschichte - angenehm verpackt und mit viel Witz gespickt. Im Grunde liest sich das Buch wie ein Roman und dafür für mich wunderbar angenehm.

    Da das Buch nur etwas weniger als 300 Seiten hat, darf man auch nichts extrem Ausführliches erwarten. Im Grunde kann man sich mit diesem Werk einen wunderbaren Überblick verschaffen, was in England alles so los war. Und dieser Überblick gelingt wunderbar, vermutlich sogar besser als bei manchem "normalen" Geschichtsbuch. Denn bei denen weiß ich manchmal am Ende des Satzes nicht mehr, wie er begann. Gablé schafft mit ihrer leichten Art und Weise, die vielen Henrys und Edwards so darzustellen, dass man nicht durcheinander kommt.

    Wer eine schöne Übersicht über das englische Mittelalter erhalten möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient. Hin und wieder gibt es auch einen kleinen Ausflug darüber wie die Menschen in der Zeit der verschiedenen Könige gelebt haben und gerade diese Pause von dem vielumkämpften englischen Thron gibt "Von Ratlosen und Löwenherzen" noch mehr Leben.

    5 von 5 Sternen!

  20. Cover des Buches Born A Crime: Stories from a South African Childhood (ISBN: 9781473635296)
    Trevor Noah

    Born A Crime: Stories from a South African Childhood

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Andreas_Trautwein

    Das Buch Born A Crime war sehr unterhaltsam geschrieben, trotz der traurigen Thematik von Apartheid, von einem Jungen, der nicht schwarz und nicht weiß ist, sondern ein Mischling (gesetzlich verboten) und nicht weiß, wo er hingehört. Es werden seine Geschichte des Aufwachsens sowie die Situation am Ende der Apartheid beschrieben, ohne viel Stimmungsmache. Das einfache Leben und die Versuche, aus der Situation das Beste zu machen, werden teils amüsant beschrieben. Ich fand super ins Buch rein. Ich kann es sehr gut weiterempfehlen und ich hoffe, dass so etwas nie wieder passiert.

  21. Cover des Buches Reasons to Stay Alive (ISBN: B06X1B8X27)
    Matt Haig

    Reasons to Stay Alive

     (56)
    Aktuelle Rezension von: boboreads

    Ich habe dieses Buch von Matt Haig gelesen, da ich selber ebenfalls seit Jahren an wiederkehrenden Depressionen leide und mir erhofft habe, einen kleinen Einblick in das Leben eines Leidgenossen zu bekommen.

    Ich muss dazu sagen, dass es mir nie so schlecht ging wie Matt Haig in diesem Buch. Nichtsdestotrotz habe ich auch ich diese Tage...Wochen...Monate, wo ich agiere wie a) ferngesteuert und b) als hätte ich einen dicken grauen Mantel über mir, der all meine Sinne trübt und mich runterzieht.

    Geholfen haben mit in dem Buch tatsächlich die "Conversations across time", weil mir so bewusst wurde, dass auch wieder bessere Zeiten kommen, in denen ich mich dann mit meinem verletzten, depressiven Ich auseinandersetzen und es trösten kann. (ein bisschen à la Stefanie Stahl)

    Das Buch war sehr einfach zu lesen, was kein Kritikpunkt ist - im Gegenteil. ion einer akuten Phase fällt es mir schwer, mich auf Dinge zu konzentrieren und ich bin für eine flüssig lesbare Lektüre dankbar. Wenn sie mir dann auch noch seitenweise aus der Seele spricht - umso besser. Die unterschiedlich langen Kapitel haben es mir sehr leicht gemacht, auch mal nur ein, zwei Seiten zu lesen, wenn es gerade schwierig war.

    Von mir eine ganz klare Leseempfehlung - nicht nur für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige.

  22. Cover des Buches Why We Matter (ISBN: 9783746637419)
    Emilia Roig

    Why We Matter

     (41)
    Aktuelle Rezension von: downey_jr

    Wow, das Buch hat mich total begeistert! 

    Emilia Roig schreibt sehr gut und klug, ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen - unbedingt lesen!

    Die vielfältigen Themen wie (Alltags-)Rassismus, Benachteiligung von Frauen, Flüchtlingen und Minderheiten gehen uns ALLE an!

    Das Buch sollte Pflichtlektüre werden!

  23. Cover des Buches In Cold Blood (ISBN: 9780812994384)
    Truman Capote

    In Cold Blood

     (38)
    Aktuelle Rezension von: mophasia
    Ich habe das Buch auf Empfehlung eines Freundes gelesen. Da ich mich generell für Dokumentationen über Morde interessiere, dachte ich mir, schau ich mir den Klassiker doch mal an. Muss ja Gründe geben, warum der so vielfach gelobt wird. 
    Meine Vermutung nach dem Lesen des Buches: Sehr wahrscheinlich ist es deshalb so hoch gelobt worden, da es der Wegbereiter für ein neues Genre war.
    Man merkt die gründliche Recherche, die Capote hier zu Tage gelegt hat. Man muss an manchen Stellen aber sagen: Leider. 
    Gerade zu Anfang war es unglaublich ermüdend das Buch zu lesen. Gut, ich habe es auf Englisch gelesen, und musste mich erstmal in den sehr ausschweifenden Stil mit vielen redundanten Informationen gewöhnen. Aber das Buch hatte durch die Fülle an Informationen enorme Längen, die mich fast dazu gebracht hätten, es einfach weg zu legen. 
    Es hat etwas an Tempo aufgenommen, als die Clutters schließlich ermordet waren, bis dahin war es aber für mich ein echter Kampf gewesen. Danach wurde es aber auch nur ein bisschen spannender und so richtig gepackt hat mich das Buch nicht.
    Interessant war die Dynamik zwischen Dick und Perry, bei der sich eine sehr ungesunde Coabhängigkeit zwischen den Beiden aufgebaut hat, die schlussendlich zu den Morden geführt hat. Hier hat Capote - zumindest für die damalige Zeit - ganz gute Arbeit geleistet, aber er war wohl auch sehr darauf bedacht, trotz Kosenamen und obwohl Dick Perry als seinen "Punk" (Gefängnisslang für eine "Gefängnisbraut") bezeichnet hat, jegliche homosexuellen Untertöne zu verneinen. Ich habe mir dazu im Internet auch Artikel durchgelesen, die das und generell die Recherche von Capote thematisiert haben. Hier war wohl auch der Verkauf des Buches eine der Hintergründe. In den Artikel gab es auch Vermerke, wie vehement und aufdringlich Capote in der Recherche für das Buch vorgegangen war, aber auch Unterstützung von dem Hauptermittler Dewey bekommen hat - der laut Kollegen in dem Buch deutlich besser weg gekommen ist, als er an manchen Stellen verdient hätte. Davon kann man halten, was man möchte und sagt im Grunde nicht viel über das Buch selbst aus. Mir hat es nur deutlich gemacht, dass auch hier obwohl sehr gründlich recherchiert doch auch postfaktisch gearbeitet wurde, was ich persönlich etwas ernüchternd fand. 

    Mein Fazit: Für Leute, die sich gerne durch etwas durcharbeiten wollen, was sich an vielen Stellen wie populistisch aufbereitete Polizeiakten liest, ist das sicherlich ein wundervolles Buch. Mir persönlich hat der Thrill gefehlt, aber möglicherweise bin ich auch mit der falschen Erwartungshaltung an dieses Buch herangegangen.
  24. Cover des Buches Schärensommer (ISBN: 9783462047738)
    Viveca Sten

    Schärensommer

     (22)
    Aktuelle Rezension von: baerin

    Wenn ich an Sandhamn denke, dann denke ich an Essen ... so beginnt die bekannte schwedische Autorin der Krimi-Reihe, die dort spielt, ihr Kochbuch mit Lieblingsrezepten. Dazu hat sie ihre Freunde aus dem Schärengarten nach ihren favorisierten Gerichten befragt und die Rezepte zusammen mit ihren eigenen in diesem Buch zusammen getragen.

    So ist dieses großformatige Kochbuch nicht nach Themen wie Vor- und Hauptspeisen untergliedert sondern nach Inseln und deren Bewohnern, von denen die interessanten Rezepte stammen. Dazu erzählt Viveca Sten kleine Anekdoten, von ihren Freunden und den Inseln, auf denen sie wohnen - alles illustriert mit schönen Landschaftsfotos. Es gibt viele schöne Rezepte mit Fisch - kein Wunder, schließlich sind wir hier direkt am Meer - aber auch Lamm und Wildente. Außerdem einige süße Sachen, natürlich dürfen die berühmten Zimt-Schnecken hier nicht fehlen. Die Rezepte sind gut erklärt und jeweils mit einem ganzseitigen, appetitanregenden Foto versehen, das zum Nachkochen anregt.

    Für Viveca Sten-Fans wie mich eine schöne Ergänzung zu ihren Krimis.

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