Bücher mit dem Tag "nonne"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nonne" gekennzeichnet haben.

217 Bücher

  1. Cover des Buches Todesmal (ISBN: 9783442486564)
    Andreas Gruber

    Todesmal

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Melli89

    Die vorherigen Teile der Bücherreihe um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez haben mir unglaublich gut gefallen, doch der Klappentext von Todesmal sprach mich leider gar nicht an. Ebensowenig gefällt mir das Titelbild. Schließlich entschloss ich mich aber dem Buch eine Chance zu geben und ich kann nur sagen...

    WOW!!!

    Ich war begeistert! Andreas Gruber hat es einfach drauf spannende Thriller zu schreiben. Die Geschichte ist rasant, hat einige Twists die man wirklich nicht kommen sieht und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

    100% Empfehlung!!


  2. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.967)
    Aktuelle Rezension von: Nicole01

    Ganz kurze Zusammenfassung:

    Robert Langdon wird nach Schweiz gerufen. Es wurde ein Kernforscher tot aufgefunden und Antimaterie entwendet. Auf seiner Brust sind Symbole eingraviert, die nur der Symbolologe und Harvardprofessor lösen kann. Er findet heraus, dass diese mit den Illuminati in Verbindung stehen. Langdon reist nach Italien um die Antimaterie zu finden und den dunklen Plan der Illuminati zu verhindern.


    Ich bin begeistert! "Illuminati" ist mein Lieblingsbuch. Die Spannung ist von Anfang an da und hält bis zum Ende an. Dan Brown beschreibt die Orte und Situation zwar ausführlich, aber realistisch, weshalb es sich dennoch sehr gut liest. Besonders fasziniert bin ich von den wahren Fakten über die Illuminati, auf denen seine Erzählung beruht. Dazu passt der Protagonist Robert Langdon als Symbolologe perfekt in die Geschichte.

    "Illuminati" ist für jeden zu empfehlen, der eben gerne Geschichten mit historischen Fakten, Mysterien und Verfolgungen liest!!!

  3. Cover des Buches Ungezähmt (ISBN: 9783596187294)
    P.C. Cast

    Ungezähmt

     (1.916)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Im 4. Teil der „House of Night“-Reihe beginnt wieder dasselbe Spiel wie in den Vorgängern: es wird wiederholt bis zum Erbrechen. Zoey ist auserwählt, ihre Freunde sind sauer, mit Zoeys drei Liebhabern ist es aus, Shaunee und Erin sind keine echten Zwillinge (wie gehabt haben beide nur ein Thema: scharfe Jungs), Damien ist schwul (aber keiner hat ein Problem damit, weil ja alle superoffen sind) und so weiter. Immer wieder wird erwähnt, wie blöd es ist, dass der heiße Erik sauer ist, weil Zoey mit jemand anderem Sex hatte (voll gemein, wie er sich jetzt verhält und überhaupt ist er ja eigentlich auch schuld daran, dass Zoey ihn betrogen hat – was Zoey sich für eine Reaktion erwartet hat, bleibt unklar). Das nervige Beziehungsdrama der letzten Bände wird immer wieder neu aufgerollt und das in aller Ausführlichkeit.

    Aber halt, noch ist nicht alles verloren: es gibt einen neuen Schüler und der ist – wer hätte das gedacht – superheiß. Ich brauche wohl keine Worte dazu verlieren, wie es mit besagtem Schüler weitergeht. Die Frage, die sich auftut ist lediglich: ist das jetzt eine Paarbeziehung, oder zählt das schon als Liebesfünfeck? Besonders glaubwürdig gestaltet sich das Ganze nicht – wie schon vorher muss Zoey nur mit den Fingern schnippen, damit ihr alle Welt zu Füßen liegt. Dadurch wird eine tatsächliche Entwicklung in ihren zwischenmenschlichen (romantischen) Beziehungen übersprungen. Nochmal: dass jemand heiß aussieht, reicht nicht aus, um zwischen zwei Charakteren Chemie zu erschaffen. Das hat bei Erik schon nicht funktioniert und das funktioniert auch hier nicht. Mal davon abgesehen ist es wohl langsam an der Zeit, eine Strichliste zu führen, um mit Zoeys Herrenbekanntschaften mithalten zu können.

    Aphrodite bekommt auch in diesem Band wieder eine größere Rolle – Aphrodite ist jetzt ein Mensch (angeblich keine Strafe, aber darüber lässt sich diskutieren. Besser gesagt: man wird nicht darum herumkommen, wenn man am Ende der Reihe nochmal über das Frauenbild in der Reihe sprechen möchte). Dafür, dass Aphrodite zu den wenigen Personen gehört, die tatsächlich eine echte Charakterentwicklung durchleben, bleibt sie aber trotzdem zu sehr im Hintergrund. Um es mit ihren eigenen Worten auszudrücken: sie ist nur der attraktive Sidekick, während Zoey die eigentlichen Handlungen vollzieht. Aphrodite ist spätestens seit dem 3. Band der eigentliche Sympathieträger der Reihe. Zumindest scheint sie die Gegebenheiten wesentlich besser zu durchschauen als Zoey. Außerdem stößt es mir sauer auf, dass Aphrodite für ihr Fehlverhalten permanent abgestraft wird (auch noch lange danach), während Zoey sich gar nicht so viel anders verhält und niemandem das aufzufallen scheint. Dazu noch eine kurze Zwischenfrage: was ist mit den Typen, die Zoey in einem absichtlich verursachten Autounfall möglicherweise hat sterben lassen? Oder spielen die keine Rolle, weil es Menschen sind und Zoey auserwählt?

    Die Entwicklung der Story ist am Anfang unglaublich simpel. Ergreifende Momente werden weniger ergreifend dadurch, dass eigentlich schon vorher klar ist, was passieren wird. Dafür fängt die Handlung in der Mitte langsam an, abgefahren zu werden (und mit „abgefahren“ meine ich, dass es langsam aber sicher anfängt, ins Absurde abzudriften; hierbei ist anzumerken, dass dies nur der Beginn ist und es jetzt die ersten Anzeichen gibt, dass es bald rapide bergab gehen wird). Was im Klappentext als „uralte, böse Macht“ bezeichnet wird, war in der Story der Punkt, an dem die Reihe mich endgültig verloren hat. Aber auch hier ist am Ende der Reihe noch einmal Potential zu spüren. Wäre der Band nicht mit Wiederholungen und Beziehungsmist künstlich aufgebläht, könnte man „Ungezähmt“ beinahe für ein spannendes Buch halten.

    Auf die Gefahr hin, mich genauso oft zu wiederholen wie die Autorinnen der Buchreihe: der Schreibstil ist gespickt mit zwanghafter Jugendsprache, was sehr anstrengend ist. Das gilt zwar sowieso für jeden Band der Reihe, aber ich fühle mich trotzdem genötigt, es immer wieder zu sagen, weil es einfach so unfassbar störend ist. Auch Zoeys Oberflächlichkeit ist wieder einmal dabei, das Buch vollends zu versauen. Positiv anmerken muss ich jedoch, dass beides gegen Ende wesentlich besser wurde, da man sich hier offenbar doch mehr auf die eigentliche Story konzentrieren wollte. Es gibt wieder einen Cliffhanger bei dem man, so ungern ich es zugebe, am Ende trotzdem wissen möchte, wie es weitergeht.

    Weiterhin positiv: viele Katzen.

    Fazit: Unzählige Wiederholungen, noch mehr Liebesgeschwafel, aber gegen Ende wird es noch interessant.

  4. Cover des Buches Gejagt (ISBN: 9783596187300)
    P.C. Cast

    Gejagt

     (1.680)
    Aktuelle Rezension von: leas_leseliebe

    Die roten Jungvampyre sind nun endlich kein Geheimnis mehr und auch Zoes Freunde sind sich jetzt im Klaren darüber, dass Neferet für alle eine Bedrohung darstellt. Doch leider bleibt die Hohepriesterin nicht ihr einziger Feind, denn ihr neuster Liebhaber Kalona scheint mit seiner dunklen Aura das gesamte House of Night in seinen Bann zu ziehen. Daher halten sich Zoe und ihre Freunde zurzeit in den Tunneln bei den roten Jungvampyren auf, aber sie wissen, dass sie sich nicht ewig vor Kalona verstecken können. Sie müssen ihn stoppen und der Schlüsseln, den es dazu braucht, liegt in der Vergangenheit. Doch diese Wahrheiten vermag Zoe teils gar nicht zu wissen, denn sie hat ja eigentlich schon genug Probleme in ihrem Leben wie zum Beispiel ihre drei Freunde.

     

    Die "House of Night"-Bücher schiebe ich immer mal zwischendurch ein, wenn ich gerade nichts zu lesen habe, da wir in unserer Stadtbibliothek über die gesamte Reihe verfügen. Da ich schon vor längerer Zeit den vierten Band gelesen hatte, hatte ich zu Anfang Schwierigkeiten, wieder in die Geschichte reinzukommen. Generell mag ich diese Reihe aber  sehr gerne, da sie spanned ist  und mich immer gut unterhält. In jedem Band kommen neue mysteriöse Aspekte dazu, die die Geschichte stets komplexer werden lassen und sie wird darüber hinaus auch durch viele Charaktere bereichert, die im Verlauf der einzelnen Bände dazutreten. Eigentlich liebe ich alle Romanfiguren, vor allem Zoes Freundeskreis (einschließlich Aphrodite), doch mit Zoe habe ich so manches Mal meine Schwierigkeiten. Auch wenn ich es nur ungern behaupte, finde ich, dass Zoe sich vor allem in den letzten beiden Teilen ein bisschen wie ein Flittchen aufführt. In Band vier waren es Loren, Erik, Stark und Heath und in Band fünf setzt sie all diese Romanzen einfach fort (außer natürlich mit Loren, aber der ist ja auch tot). Dies provoziert mich beim Lesen immer ungemein, da ich Erik einfach über alles liebe und es nicht ertragen kann, dass Zoe so mit ihm umspringt und gleichzeitig noch was mit zwei oder drei anderen Typen hat.

    Abgesehen davon mag ich Zoe als Protagonistin aber auch sehr gerne und auch ihre Grandma ist einfach goldig.

    Die Bücher haben sich für mich alle ziemlich schnell lesen lassen, da sie fesselnd und spannend sind, und das sogar, obwohl in dem fünften Teil handlungsmäßig eigentlich gar nicht so viel passiert ist. Außerdem finde ich es total süß, dass die Autorinnen Mutter und Tochter sind und meiner Meinung nach haben die beiden echt einen super Schreibstil und einen Talent für tolle Dialoge, die einen zum Schmunzeln bringen. Zudem ist die Reihe überwiegend an die Jugend adressiert, da zwischendurch immer mal wieder Vergleiche mit berühmten Schauspielern oder TV-Serien gezogen werden und die Beziehung der Freunde untereinander genau wie in einem normalen Teenagerleben ist.

    Ich bin also mal gespannt, wie sich die Geschichte im Laufe der kommenden Bände noch entwickeln wird und wie oder ob Zoe ihr Jungsproblem löst.

     

    "House of Night" ist also eine tolle Reihe, die ich jedem empfehlen kann, der Vampir-Stories mag und bis jetzt waren alle fünf Bücher für mich sehr ansprechend.

  5. Cover des Buches Todsünde (ISBN: 9783442364596)
    Tess Gerritsen

    Todsünde

     (980)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalte: Zwei Nonnen werden kurz vor Weihnachten brutal erschlagen. Bei der Autopsie stellt sich heraus, dass die jüngere Nonne kurz zuvor ein Kind entbunden hatte. Wie ist das möglich? Wenig später wir eine weitere Tote gefunden, die massiv verstümmelt wurde und die scheinbar nichts mit den Nonnen zu tun hat. Rizzoli ermittelt und kämpft dabei mit ihrem eigenen privaten Problem. Genauso ergeht es Doktor Maura Isles, die die Autopsien übernimmt. Als ihr Exmann auftaucht, reißt es ihr neues Leben ziemlich aus den Fugen.

     

    Ich muss ja sagen, dass ich anfangs etwas irritiert war, wie viel Perspektive Maura Isles in diesem Roman bekommen hat. Zwar habe ich durch die Serie geahnt, dass sie mehr Raum bekommt, aber gerade wenn man die beiden Vorgänger gelesen hat, verwirrt das etwas, wo Maura so gut wie keine Rolle gespielt hat. Gestört an sich hat es mich aber nicht, weil ich Maura als Figur ähnlich interessant finde wie Jane Rizzoli.

    Auch hat sich dadurch der Fokus des Buches etwas verlagert. In den vorherigen Bänden war man eher bei der Ermittlung mit dabei, gerade beim zweiten Band. Die Autopsie wurde auch dort detailreich erklärt. Da die Autorin ja einen medizinischen Hintergrund hat, fühlt sich das Beschriebene für mich als Laien sehr authentisch an. Gerade als sie im Krankenhaus waren und Isles mit den Doktoren dort gesprochen hat, sind sie ja fast in ihre eigene Sprache abgedriftet. Wenn da kein Charakter dabei ist, der auch Laie ist und etwas nachfragt, ist das fast schon etwas schwer zu verstehen.

    Auf jeden Fall wurde hier mehr Wert darauf gelegt, die Toten auseinander zu nehmen und alle Informationen aus ihnen zu lesen, als die sonstige Ermittlungsarbeit in einem Krimi. Das fand ich ganz gut, aber für mich hat es das Buch an manchen Stellen zu sehr entschleunigt, vor allem wenn es dann noch um die privaten Angelegenheiten der Protagonisten ging.

    Ich kann hier an der Stelle sagen, dass ich die beiden Protagonistinnen Jane Rizzoli und Maura Isles bereits ins Herz geschlossen habe. Jane, die sehr temperamentvolle, meist etwas zu verbissene Polizistin, die gern auch mal über das Ziel hinausschießt (aber die eine Szene mit dem Vater von Camille war klasse, wie sie ihn zusammengestaucht hat und dieser sich nach seinem Schlaganfall nicht dagegen wehren konnte) und Maura Isles „Die Königin der Toten“ kühl, sachlich, kompetent, kaum aus der Ruhe zu bringen. Ich glaube, die werden als Team sehr gut harmonieren und ich bin schon gespannt darauf, wie sich die entstehende Freundschaft zwischen den Beiden weiter entwickelt.

     

    Übrigens spielte das Buch um die Weihnachtszeit, gerade beim Lesen nicht gerade passend. Aber da die Figuren nicht gerade in Weihnachtsstimmung waren und somit auch kein Weihnachtsfeeling direkt aufgebaut wurde, hat das wiederum gepasst. Aber da braucht man bei der Autorin anscheinend sowieso keine Sorge zu haben, denn immer wenn ich einen Roman von ihr lese, habe ich so ein beklemmendes, beängstigendes Gefühl. Sie schafft es immer wieder eine tolle düstere Atmosphäre aufzubauen. Ich denke, dass das an der Düsterkeit der Fälle an sich liegt und an diesem genauen, präzisen Beschreiben der Taten. Mehr und mehr Gräueltaten werden aufgedeckt, Zusammenhänge entschlüsselt und wenn man denkt, es kann gar nicht mehr schlimmer kommen, setzt sie doch noch einen drauf.

    Neben dem ganzen Fall fand ich besonders die Szene spannend, als Heiligabend war und Jane mit ihrer Mutter zusammen das Weihnachtsessen vorbereitet hat. Man hat wieder einen sehr tiefen Einblick in ihren familiären Hintergrund bekommen. Ich persönlich finde das ziemlich spannend, da das bei Rizzoli ja auch nicht ganz so einfach ist. Allerdings wenn das Private überhand nimmt, dann ist das nicht sehr zuträglich für einen Thriller. Bei diesem Buch fand ich es auf Messers Schneide. Noch ein Bisschen mehr und es wäre wirklich zu viel gewesen.

    Ach, weil ich das gerade selber so schreibe. Aus Janes Perspektive wird sie gern auch mal Rizzoli genannt, also mit ihren Nachnamen. Bei Maura fand ich das ja nachvollziehbar, da sie noch nicht so eine enge Beziehung hatten, aber wenn man aus ihrer Perspektive gelesen hat, hatte das noch einmal eine Distanz zur Figur geschaffen. Ich bin mir nicht sicher, warum man das so macht. Möchte man nicht eigentlich eine gewisse Nähe zur Figur aufbauen, um sie besser verstehen zu können?

     

    Fazit: Das Buch hat mir auch wie die Vorgänger gut gefallen. Ich liebe es, welche düstere Atmosphäre die Autorin aufbaut. Das hat sie wirklich drauf. Allerdings muss ich auch sagen, dass mich die vorherigen Bände etwas mehr gepackt haben (was nicht nur an der Perspektive lag). Hier hat es irgendwie gedauert, bis das Ganze ins Rollen kam. Daher von mir gute vier Sterne.

  6. Cover des Buches Am Ende der Welt traf ich Noah (ISBN: 9783785581278)
    Irmgard Kramer

    Am Ende der Welt traf ich Noah

     (120)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Zitate: 

    "Das alles kam mir vor wie in einem Film. Und ich hatte mir die Hauptrolle geschnappt, ohne das Drehbuch zu kennen."


    "Ich weiß nicht wer du bist und wie du hierher kommst, aber ich gebe dir einen guten Rat - verlasse diesen verfluchten Ort. Am besten heute noch. Je schneller, desto besser. Du tust uns beiden einen großen Gefallen damit."


    Inhalt: Die 17-Jährige Marlene findet einen roten Koffer und gibt sich spontan als dessen Besitzerin aus. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch ihrem größten Glück begegnen wird - und ihren schlimmsten Albträumen. 

    Eindruck: Für manche Bücher muss man auf den richtigen Zeitpunkt warten, um sie zu lesen. Deshalb tut es mir nicht sehr leid, dass diese Geschichte jahrelang auf meinem SuB auf ihren großen Moment warten musste.

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Marlene erzählt. Die Sprache ist sehr bildhaft, emotional und beschreibend. Bei mir kam direkt eine Wohlfühlstimmung auf, welche im Verlauf der Geschichte zunehmend durch ein beklemmendes Gefühl und Gänsehaut abgelöst wurde, als "das vermeintliche Paradies Risse bekam". Der Autorin ist gelungen die Momente fürs Herz und den Gruselfaktor gleichermaßen überzeugend zu vermitteln. Die Charaktere konnte ich mir alle sehr gut vorstellen, genauso wie die Villa und die Umgebung. Gegen Ende (etwa ab Kapitel 40) wird die Geschichte plötzlich richtig seltsam und ich  befürchtete schon, dass die Autorin völlig den Faden verloren hat. Aber keine Sorge, einfach weiterlesen, denn das gehört alles zur Vorbereitung auf die überraschende Enthüllung am Schluss. ;)

    Mein einziger (halber) Kritikpunkt ist eben dieses Ende. Es ist an sich gut und passend. Ich finde es unglaublich, welchen gewaltigen Plot-Twist die Autorin in die Geschichte eingebaut hat! Aber für mich hätte es das nicht gebraucht. Ich hätte Noah und Marlene ein anderes Ende gewünscht...

    Ich empfehle dieses Buch allen Lesern, die gerne Jugendthriller und/oder Beziehungsgeschichten lesen, denn dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus beidem. 

    P.S: Die Villa Morris, welche im Buch eine zentrale Rolle spielt, hat ein reales Vorbild: die Villa Maud in Schoppernau. Guckt euch im Internet mal ein paar Bilder an. ;)

  7. Cover des Buches All die Jahre (ISBN: 9783552063662)
    J. Courtney Sullivan

    All die Jahre

     (112)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Dieses Buch ist eine Familiengeschichte, eine richtig intensive Familiengeschichte über Schuld und das Umgehen damit, wo ich leider die Begeisterung anderer Leser nicht unbedingt und vollkommen unbedarft teilen kann. Zwei Schwestern wandern in den späten 50ern aus Irland kommend in die USA ein. Dabei bringt das Buch den Lesern den Mief und das eingeengte Denken dieser Zeit nahe und zeigt das Leben der beiden ungleichen Frauen bis in die heutige Zeit hinein und besonders eine der beiden Schwestern hätte ich fast durchweg schütteln können. Nora, die ältere Schwester, ein wirklich furchtbarer Charakter, bis in die 2000er hinein kann sie ihrem Naturell schlecht entfliehen, ist ein Kind ihrer Zeit und ihrer ländlichen und etwas bildungsfernen Herkunft, merkt kaum was sie durch ihre strenge, unnahbare und schwer abänderliche Art ihrer Umgebung antut, angetan hat. Dabei muss man Nora aber zugutehalten, sie ist durch den frühen Tod ihrer Mutter zu einem Mutterersatz für die jüngere Schwester Theresa geworden, hat deshalb ihre Jugend eingebüßt, eine Zeit der Unbeschwertheit. Diese Mutterrolle ist aber auch viel verlangt von der jungen Frau, deren Denken sich fortan um ihren Ruf, um den Ruf der Familie dreht, die dadurch in eine Rolle hineingedrängt wird, sich hineingedrängt empfindet, der sie eigentlich nicht gewachsen sein kann und, was eigentlich fast noch schlimmer ist, diese Entscheidung/ dieses Geschehen hat auch Folgen für die weitere Entwicklung der Nora, in ihrer eigenen Familie. Die jüngere Theresa ist etwas lebenslustiger, ist ja auch noch jugendlich unbeschwert. Beide Schwestern stehen dann durch ein Geschehen vor Entscheidungen, die erst viele Jahre später etwas abgeändert werden können. Erst stand für mich eine Drei Sterne Bewertung fest, denn das Geschehen ist wirklich etwas seifig und die Denkweisen der Charaktere haben schon etwas verstaubtes und altbackenes an sich. Dennoch ist die Geschichte spannend geschrieben, besonders das chronologisch nicht geordnete Schreiben fasziniert mich und ein gewisser Wandel in engen Grenzen lässt mich das Buch dann doch noch etwas höher bewerten. Wäre dieser Wandel in Noras Wesen nicht zu bemerken gewesen, wäre dies ein Drei-Sterne-Buch für mich geworden. Denn dieser Charakter Nora hat es mir nicht leicht gemacht, hat wohl etwas in mir getriggert. Keine einfache Lektüre für mich!

  8. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.280)
    Aktuelle Rezension von: Bettina_Reuter

    Gesichildert wird das Leben im Dorf Kingsbridge zur Zeit des 14.Jdts. Zwar eine Art Fortsetzung seines Buches "Die Säulen der Erde", steht es jedoch für sich und man kann es auch ohne Kenntnis des Vorläufers gut lesen.

    Detailreich und sehr gut recherchiert schildert Ken Follett das Leben der Bewohner und ich habe beim Lesen viel über das Leben im Mittelalter gelernt. Man taucht quasi ein in das vielschichtige Alltagsleben je nach Bevölkerungsschicht: einfache Handwerker, arme und unfreie Landbewohner, das Leben der Mönche und Nonnen im Kloster, die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, Ritter und Grafen und schließlich das harte Leben der Geächteten, auf sich gestellt im Wald. Dies alles zu lesen war für mich durchaus lehrreich, eine angnehme Art, Geschichte zu erfahren.

    Mich störte jedoch zunehmend die klare Unterteilung in Gut und Böse. Auch wenn die "guten" Akteure durchaus auch ihre Fehler hatten und ein wenig reflektierten, fühlte ich mich jedoch etwas an "Denver-Clan" erinnert. Wer diese Serie der 80er noch kennt ; ) Das war mir etwas zu platt.

    Der Schreibstil war angenehm, vielleicht etwas zu saftig. Eher ein Urlaubs-Schinken, dann aber wegen der 1300 Seiten eher als E-Book!

    Aber ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch von Ken Follett lesen werde, sondern für gute Geschichtsdarstellung lieber auf die Suche nach anderen Autoren gehe.

  9. Cover des Buches Madame le Commissaire und die tote Nonne (ISBN: 9783426521977)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die tote Nonne

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Inflorenzarin

    Mein erster Krimi von Pierre Martin: Also bisher wurde alles gesagt und geschrieben. Ich persönlich bin mit der Protagonistin nicht warm geworden bzw. ich konnte mir so gar kein Bild von ihr machen. Die war irgendwie gesichtslos für mich und ihre seltsamen Verbindungen zu seltsamen Männern. Fand ich gewaltig an den Haaren herbeigezogen. Vielleicht war sie mir genau deswegen so unsympathisch.

    Bei einem Krimi interessiert es mich ehrlich gesagt herzlich wenig, mit wem die Kommissarin wie oft in die Kiste steigt.

    Ihr Assistent, dieser Apollinaris oder wie der heißt, den fand ich origineller - na ja, bis auf die Socken ... ansonsten lässt sich der Roman sehr gut lesen. Er ist unterhaltsam und entspannend. Aufgrund der kurzen Kapitel, die im Durchschnitt nicht länger als sechs Seiten lang sind, ist man zügig durch. Das Thema und der Stoff sind schon sehr ansprechend, aber auch hier gibt es einige wenige Details, die man bemängeln könnte, aber das ist halt eine gewisse schöpferische Freiheit, die man dem Autor durchaus gönnen sollte.

    Ich meckere nicht, mir hat vor allem das Setting gefallen.

    3,5 Sterne

  10. Cover des Buches Als Gott schlief (ISBN: 9783839217177)
    Jennifer B. Wind

    Als Gott schlief

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    An "Als Gott schlief" bin ich mit relativ hohen Erwartungen herangegangen, denn die Rezensionen hier und auf anderen Seiten haben mich wirklich neugierig gemacht.... Im ersten Drittel war ich noch etwas enttäuscht, aber dann steigert sich das Buch von Seite und Seite und wartet mit einem unglaublichen Twist gegen Ende auf, den ich überhaupt habe nicht kommen sehen und der mich wirklich im Positiven Sinne umgehauen hat, deswegen die volle Punktzahl von mir für diesen Thriller von Jennifer B. Wind!

    Worum geht es? Als eine Reihe von katholischen Geistlichen auf grausame Weise zu Tode kommt, stehen Jutta Stern und Ihr Kollege Dr. Thomas Neumann auf dem Plan. Ergänzt werden Sie durch ihren direkten Vorgesetzen, Georg Kunze. Mit diesem Trio konnte ich mich gut identifizieren. Während Jutta vor einiger Zeit während eines Einsatzes ihren Partner verlor und noch immer stark unter diesem Verlust leidet, ergänzt Neumann sie als eine Person, die wohl nicht aus der Bahn werfen kann und die überdurchschnittlich intelligent erscheint...

    Als sie ihre Ermittlungen aufnehmen, können Sie zunächst neben ihrem Beruf keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern feststellen.... Doch dann führt sie eine heiße Spur weit zurück in die Vergangenheit und in ein Kinderheim, in dem alle Opfer früher tätig waren..... Doch warum mussten sie sterben? 

    Der Schreibstil von Jennifer B. Wind ist flüssig und das Spannungsniveau wird durch eine einfache und verständliche Sprache stets hoch gehalten... Es gibt eine Reihe von Wendungen, die mir gut gefallen haben und der Leser wird immer wieder auf eine neue Fährt gelockt.... Lediglich am Anfang musste ich mich ein wenig in die Geschichte eingewöhnen..... 

    Insgesamt habe ich, wie ihr seht, kaum was zu kritisieren, weshalb dieser Thriller auch die vollen 5 Sterne für mich wert ist! Ich würde mich auch sehr über eine Fortsetzung freuen :) 

  11. Cover des Buches Knochenarbeit (ISBN: 9783453435575)
    Kathy Reichs

    Knochenarbeit

     (454)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    War schon spannender als der erste Teil, aber der Schluss kam ziemlich abrupt.


    Grauenvolles erwartet die forensische Anthropologin Tempe Brennan, als sie in den kleinen Ort St. Jovice gerufen wird: ein niedergebranntes Haus mit sieben Leichen, zwei davon Babys, denen das Herz fehlt. Nur zu gern widmet sie sich deshalb ihrem anderen Auftrag – der Exhumierung der Ordensschwester Elisabeth Nicolet zwecks posthumer Heiligsprechung. Doch erst liegt die Nonne in einem falschen Grab, und dann entdeckt Tempe gemeinsam mit Detective Ryan eine entsetzliche Parallele zu dem Fall von St. Jovice.

  12. Cover des Buches Purpurmond (ISBN: 9783426283660)
    Heike Eva Schmidt

    Purpurmond

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Dies ist keine Rezi sondern eine kurze Erklärung:

    Ich habe das Buch mit Seite 36 abgebrochen. Der Schreibstil war mir zu einfach. Die Wortwechsel waren sehr flach. Ich finde es darf für Jugendliche ruhig etwas mehr Tiefgang haben und auch anspruchsvoller vom Text her sein. Ich möchte dem Buch aber auch kein Unrecht tun - mag durchaus sein, dass sich dies im Fortlauf der Geschichte noch ändert, aber meine Lesezeit ist mir zu kostbar, um mich durch Bücher zu "quälen". Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für dieses Buch ;-)...

  13. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783596297207)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.080)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich schreib dir morgen wieder von Cecelia Ahern

    Das Cover fand ich schon sehr schön. Blaues Cover und es sieht so aus, als wenn man eine Tapete abreißen würde.

    In dem Buch geht es um Tamara. Sie zieht nach dem Tod mit ihrer Mutter zu ihrem Onkel und ihrer Tante auf das Land. Ihre Mutter wird krank und ihre Tante Rosa verhält sich in vieler Hinsicht merkwürdig. Tamara lernt auch eine Nonne kennen, die auch ein Paar Anmerkungen macht. Komischerweise kommt Tamara die alte Ruine der Burg sehr bekannt vor. Wesley, der auch neu im Ort ist, unterstützt sie. Das kuriose ist aber, Tamara bekommt ein Tagebuch geschenkt, wo sich die Zukunft vom nächsten Tag von alleine reinschreiben. Wird sie das Rätsel lösen?

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Tamara gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Rosa gefällt mir in der ganzen Geschichte nicht. Vollkommen durchgeknallt.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Rosa etwas mit der Gesundheit der Mutter zu tun hatte, aber alle anderen Details, die am Ende raus kommen, damit habe ich nicht gerechnet.

    Richtig klasse Buch.

  14. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  15. Cover des Buches Mit dem Kühlschrank durch Irland (ISBN: 9783442446414)
    Tony Hawks

    Mit dem Kühlschrank durch Irland

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Ziegler1

    Eine sehr witzige Erzählung von einem außergewöhnlichem Trip rund um Irland. Der Schreibstil ist leicht und schnell.
    auch wenn der Trip schon 1992 war und die deutsche Erstausgabe von 2000, lohnt es sich sehr. 

  16. Cover des Buches Hannes (ISBN: 9783423280013)
    Rita Falk

    Hannes

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Hannes hatte einen schweren Motorradunfall und liegt seither im Koma. Sein bester Freund Uli kommt ihn beinah täglich besuchen und schreibt ihm Briefe über seinen Alltag, die Hannes lesen soll, wenn er wieder aufwacht. Es ist eine Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft.

    Das Buch beginnt sehr dramatisch, blutig und schockierend. Es sind Ulis Erinnerungen an den Unfall, Hannes letzte wache Momente. Dann startet die Geschichte im Krankenhaus.

    Uli verbringt seine Tage damit, seinen Zivildienst in einer Klinik für psychisch Kranke zu leisten. Er besucht Hannes fast täglich und erzählt ihm von seinem Tag und seinem Leben und schwelgt mit ihm in Erinnerungen, immer mit der Hoffnung, eine Reaktion bei Hannes hervorzulocken, die leider immer ausbleibt. Obwohl er ihn manchmal ganz sicher Grinsen sieht!!

    Den Schreibstil mochte ich, er ließ sich gut lesen. Die Briefe wirkten echt und ehrlich, so konnte ich Uli in all seinen Facetten kennenlernen. Ich konnte ihn gut leiden, er hat das Herz am rechten Fleck. Er legt sich für seinen besten Freund echt ins Zeug. So eine unerschütterliche Freundschaft ist so wertvoll.

    Trotz des eigentlich erdrückenden Settings, schafft die humorvolle und unbeschwerte Art des Schreibstils eine recht lockere und angenehme Atmosphäre. Aber auch wenn der Ton des Erzählens überwiegend positiv ist, schwingt die Schwere der Situation immer mit. Man merkt, wie Uli immer wieder in ein Loch fällt und sich schwer tut, voll und ganz zurück in sein Leben zu finden. Immerhin die Arbeit in der Klinik und die Besuche bei Hannes tun ihm gut und geben ihm Kraft, weiterzumachen.

    Ich hab nicht selten einfach laut drauf losgelacht - super Situationskomik! Uli hat mich mit seinen Anekdoten aus seinem Leben aber nicht nur zum Lachen gebracht, ich musste auch immer wieder ein paar Tränchen verdrücken. Die Geschichte von Uli und die Menschen, die ihn umgeben ist sehr berührend.

    Der Uli ist ein Herzensguter. Er hat in seinen Briefen echt sein Innerstes nach außen gekehrt. Wie er sich um die Menschen im Vogelnest - wie er es liebevoll nennt - kümmert, auf seine ganz eigene Art, das war so schön. Er hat einfach ein einnehmendes Wesen. Er hat sogar die Walrika auf seine Seite gebracht und das war bestimmt nicht einfach ^^ und nur fürs Protokoll: die Walrika liebe ich auch :D

    Die Geschichte wirkt echt und hat so viele schöne authentische Momente. Ich konnte es nicht in einem Rutsch lesen, musste es immer wieder beiseitelegen. Es hat eben doch einen starken Monologcharakter, der an der einen oder anderen Stelle nicht so fesselnd war. Das Buch hat es aber immer wieder geschafft, mich zu packen. Es passierten halt doch immer wieder so witzige, berührende oder interessante Sachen und mich hat die Geschichte jedes und jeder einzelnen in Ulis Leben brennend interessiert. Ich wollte wissen, wie es mit ihnen weiterging.

    Ich habe das Buch gerne gelesen, einfach weil Uli so ein toller Typ ist :D Die Geschichte ist sehr bewegend und ich empfehle sie gerne weiter.

  17. Cover des Buches Die Braut des Schotten (ISBN: 9783802594182)
    Lynsay Sands

    Die Braut des Schotten

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Merylex

    Eigentlich sollte Annabel ja eine Nonne werden. Doch als ihre ältere Schwester mit dem Stallburschen durchbrennt, wird sie plötzlich an einen Schotten verheiratet, der vertraglich ihre Schwester ehelichen sollte. 

    Wird ihr zukünftiger Ehemann diese List durchschauen, oder ist es ihm sogar egal? Können eine Engländerin und ein Schotte eine glückliche Ehe führen? Fliegt irgendwann auf das Annabel nicht seine Ehefrau, sondern eine Nonne werden sollte?

    Dies ist eine Teils lustige und unterhaltsame Story, aber leider dreht sie sich etwas im Kreis. Vor allem die Sache mit den Kleidern geht mir entschieden zu lange. Auch die Angriffe auf Annabell fand ich Anfangs fragwürdig, und die Erklärung dazu noch fragwürdiger. Da hätte ich mir mehr Zeit gewünscht die verstreicht, bis die Person Annabel angreift. 

    Was ich auch nicht verstehe ist das Cover. Annabel ist Schwarzhaarig und hat etwas mehr auf den Rippen. Ausser das Cover soll ihre Schwester darstellen, die meiner Meinung nach nichts auf den Cover verloren hat.

  18. Cover des Buches House of Night - Lenobias Versprechen (ISBN: 9783841422163)
    P.C. Cast

    House of Night - Lenobias Versprechen

     (263)
    Aktuelle Rezension von: chloelenne
    Ich fand es toll, mehr über die Nebencharas zu erfahren. Das gibt der Serie viel mehr 3D
  19. Cover des Buches Tulpenfieber (ISBN: 9783458361701)
    Deborah Moggach

    Tulpenfieber

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Deborah Moggach entführt ihre Leser in das Amsterdam von 1636. Es ist der Höhepunkt der als „Tulpenfieber“ oder „Tulpenmanie“ bekannten Spekulationen rund um das Zwiebelgewächs, die Tausende, nach dem Platzen der Spekulationsblase in den Abgrund reißen wird. Dies ist allerdings nur der Hintergrund vor dem dieser historische Roman spielt.

     

    Cornelis Sandvoort, ein durch eben diese Spekulationen reich gewordener Kaufmann will sich und seine zweite Gemahlin Sophia von dem jungen, aufstrebenden Maler Jan van Loos malen lassen.

    Sophia und Jan verlieben sich ineinander und suchen nach einem Ausweg, ihre Liebe zu leben. Sie wollen nach Batavia auswandern, doch dazu brauchen sie Geld, viel Geld, das sie mit einer Tulpenspekulation bekommen wollen.

     

    Da kommt ihnen die Schwangerschaft der Magd Maria gerade Recht. Sophia, Jan und Maria verwickeln sich in Widersprüche und Intrigen aus denen es kaum ein Entrinnen gibt.

     

    Meine Meinung:

     

    Deborah Moggach ist hier ein opulenter historischer Roman gelungen, der die Leser fest in den Bann ziehen kann. Wir erfahren einiges über die damalige Art zu leben und wie knapp Glück und Unglück nebeneinander liegen (können). Während Cornelis Sandvoort ein Kind und Erben herbeisehnt (und dafür fast alles tut, was ihm seine Ehefrau aufdrängt), wird Maria von ihrem Liebsten ungewollt schwanger.

     

    Die Geschichte mutet stellenweise wie eine griechische Tragödie an. Eine Lüge folgt der anderen, kaum dass die Protagonisten sich in ihrem Lügengespinst noch zurechtfinden. Mehrmals scheint dieses Geflecht an Lügen beinahe aufzufliegen.

     

    Der Schreibstil ist üppig und durch die wechselnden Perspektiven sehr spannend. Elegant wird das Wissen der Autorin um die flämischen Maler eingeflochten. Auch die Details rund um die Tulpenspekulationen sind gut beschrieben.

     

    Die Auflösung ist dramatisch und recht ungewöhnlich.

     

    Fazit:

     

    Ein opulenter historische Roman, der sich wie ein Krimi liest. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

  20. Cover des Buches Das Buch von Eden (ISBN: 9783404155453)
    Kai Meyer

    Das Buch von Eden

     (155)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Aelvin ist ein Novize in einem Kloster in der Eifel. Im Wald nicht weit weg lebt Libuse mit ihrem Vater Corax, mitten im Wald in einem Turm. Und dann tauchen da noch Besucher auf, Albertus und Favola, die ein Geheimnis haben. Diese Leute werden durch eine Reise verbunden.

    Bewertung:
    Das Buch ist dick und liest sich trotzdem gut. Die Reise ist sehr interessant, den mystischen Inhalt kann ich im Zusammenhang mit dem Mittelalter nachvollziehen, hätte ich aber nicht unbedingt haben müssen. Auch die anderen "geheimnisvollen" Sachen waren zwar interessant und wahrscheinlich aus der Sicht der mittelalterlichen Personen glaubhaft, aber dafür hätte ich etwas mehr Ich-Erzählung gebraucht.
    Das Buch nimmt aber einen auf eine wundersame Reise und streift so viele Themen und Personen, dass man geneigt ist, weiter zu recherchieren und sich mit diesen Personen zu beschäftigen. Das ist ein großes Plus des Buches, es macht einen interessiert an Geschichte.
    Die Charaktere fand ich sehr gut gewählt, einige besser als andere. Vor allem Corax hat es mir angetan, auch wenn er eigentlich nur eine Nebenperson ist. Sinaida ist auch sehr interessant, auch wenn etwas einseitig aufgebaut, was ihre Motive betrifft. Aber die Einblicke die man durch ihren Charakter bekommt, sind die interessanten im Buch.
    Für mich hat sich das Buch gelohnt.
  21. Cover des Buches Todesmal (ISBN: 9783844533248)
    Andreas Gruber

    Todesmal

     (36)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Wow, ich bin ja mal wieder total begeistert, wie spannend Andreas Gruber dieses Thema, auf das ich – um nicht zu spoilern – nicht näher eingehen möchte. 

    Es ist schon ein wenig ungewöhnlich, dass eine Nonne bei der Polizei vorstellig wird, Maarten S. Sneijder verlangt und für die nächsten sieben Tage im Voraus sieben Morde gestehen möchte. Natürlich wird sie sofort in Gewahrsam genommen und Maarten wird – wie nicht anders zu erwarten – unter seinen eigenen Vorgaben wieder aktiviert. Gemeinsam mit Sabine Nemez und ihrer Kollegin Tina Martinelli bildet er ein Team und der erste Tote lässt auch nicht lange auf sich warten. Die Ermittler stehen unter enormen Erfolgsdruck, denn die Uhr tickt. Akribisch und mit viel Kombinationsgabe fügen sie langsam, aber sicher die Puzzleteilchen zusammen, um schließlich einen grausamen Fund zu machen … 

    Ob diese Reihe als Print so spannend ist wie als Hörbuch, kann ich nicht beurteilen. Für die Ohren ist sie jedenfalls schier unschlagbar. Achim Buch spricht nicht nur die Stimme von Maarten S. Sneijder, nein er erweckt den kautzigen Profiler direkt zum Leben. Ich habe mich nicht eine Hörminute gelangweilt und freue mich sehr, dass es im Herbst weitergehen wird mit dem Team Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder. Ich vergebe hier gerne die volle Punktzahl verbunden mit einer absoluten Hörempfehlung. 

  22. Cover des Buches Die elfte Jungfrau (ISBN: 9783442367801)
    Andrea Schacht

    Die elfte Jungfrau

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Im Köln,Ende des 14. Jahrhunderts kommen mehrere junge Mädchen auf sonderbare Weise zu Tode. Eine geht ins Wasser, eine andere scheint den Selbstmord vorzuziehen und eine weitere fällt rücklings vor einen Ochsenkarren. Sonderbare Zufälle, oder war es doch eher die Tat eines Serienmörders?

    Almut und Ivo haben es nicht leicht. Sie sind wie die Königskinder die einfach nicht zusammen kommen können. Das sie sich mehr bedeuten als Freundschaft ist allen in ihrem Umfeld klar, aber sie wollen es sich selbst nicht eingestehen.Schließlich ist Ivo ein Mann der Kirche und Almut hat das Los der Begine einer weiteren Verheiratung vorgezogen.

    Neben all diesen Seelenqualen führt das Schicksal sie auch in diesem Band durch die Klärung von Mordfällen immerwieder einander zu.

    Etliche Jungfrauen sind rund um den Eigelstein zu Tode gekommen und Almut wird mistrauisch, ob diese Unfälle oder Tode nicht vielleicht doch Morde waren. Als ein ihr bekanntes Mädchen stirbt nimmt sie die Ermittlungen auf.

    Der Leser bekommt immer Einblicke des Todeszeitpunkts der Mädchen, bei dem der männliche Protagonist jedoch nicht näher beschrieben wird. Sein Schema ist jedoch immer das selbe .Er tändelt, liebkost, raubt auf angenehme Art die Jungfräulichkeit und bricht ihnen beim letzten Kuss das Genick.

    Näher in ihren Verdächtigenkreis gelangen drei Männer. Zum einen Alfi, der mit so manchem der Mädels bereits getändelt hat, oder aber Bruder Jabob, der hin und wieder aus der Enge des Ordens flieht und in geckenhaft bunten Gewändern durch die Gegend flaniert und mit jedem Rock flirtet. Oder ist es gar Bertram, der Sohn der Pastetenbäckerin, der an der Fallsucht leidet und den Mädchen vielleicht in einem Anfall das Genick bricht?

    Nach einer Vision von Rigmundis wähnt Almut auch Trine, die taubstumme Helferin bei Meister Krudner, in Gefahr. Gegen Ende des Buches wird es nochmal richtig gefährlich und auch Almut und Ivo geraten in höchste Gefahr.

    Außerdem geht es in dem Buch noch wieder über den Reliquienhandel und das so mancher sich schon seine Gedanken macht, wo die ganzen Knöchelchen der Heiligen wohl herkommen. Auch über die Doppelmoral der Kirchendiener geht es mitunter, wenn Pater Leonhard, der Beichtvater der Beginen wieder hohe Bußen für kleine Sünden auferlegt.

    Ein Buch wieder so ganz nach meinem Geschmack. Ein bisschen Liebesleid und ganz viel spannender Krimi, bei dem man mitraten kann.

    Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

  23. Cover des Buches Sanft entschlafen (ISBN: 9783257231762)
    Donna Leon

    Sanft entschlafen

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis sechstem Fall bekommt er Besuch von der ehemaligen Nonne Maria. Sie hat den Verdacht, dass Mitglieder ihrer Kirche unschuldige Patienten im Altenheim umgebracht haben, um an deren Erbe zu kommen. Brunetti forscht nach und kann erstmal den Verdacht nicht bestätigen. Doch auch in seinem Privatleben gibt es Probleme mit Angehörigen der Kirche und Brunetti sieht sich zum Handeln gezwungen. Donna Leon greift in diesem Buch die Machenschaften der Kirche unter einem religiösen Deckmantel auf. Die Scheinheiligkeit der ach so auf Nächstenliebe getrimmten Pfarrern, Nonnen und Co regt mich nicht nur in diesem Krimi auf. Leon hat wieder ein gesellschaftskritisches Thema aufgegriffen, das sowohl im Erscheinungsjahr 1998 als auch zur jetzigen Zeit aktuell ist. Viel Geld gepaart mit Religiosität und dem Wunsch nach Macht hat noch nie zu etwas Positivem geführt....

  24. Cover des Buches Jenseits des Nordlichts (ISBN: 9783827194930)
    Heike Ulrich

    Jenseits des Nordlichts

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Rimmeck
    Es ist doch immer wieder erstaunlich, was man lernt, wenn man liest: das im Buch angesprochene biologische Phänomen war mir bisher nicht bekannt. Ich verrate natürlich nichts, ist aber irgendwie gruselig. Die Geschichte selbst ist eine Mischung aus Beziehungsdrama, persönlicher und Familientragödie, der Aufarbeitung von Vergangenheitstraumata, Kirchen- und Religionskritik, dosiert garniert und angerichtet mit bekannten Mysteryelementen. Von letzterem hätte es für mich sehr gern mehr sein können. Allein die Verbindung zwischen einer möglichen Vergewaltigung (in diesem Zusammenhang wird eine Frage aufgeworfen, die jede betroffene Frau wohl in den Wahnsinn treiben muss; krass) und plötzlich auftretenden geisterhaften Heimsuchungen einer Nonne hätte mich ganz allein durch die Geschichte getragen. So schiebt sich mal der eine, mal der andere Storystrang in der Vordergrund, was aber keineswegs für einen Spannungsabbruch sorgt. Es werden aber dadurch sehr viele Fragen und Themen in den Ring geworfen, die alle gleichwertig behandelt werden wollen. Schwierig. Mein Fazit: das persönliche Drama der weiblichen Hauptfigur verdrängt ein wenig das Mysteriöse, Unheimliche, es bleibt aber eine spannende Geschichte, die absolut lesenswert ist. Toll gemacht, Heike Ulrich.

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