Bücher mit dem Tag "nonne"
62 Bücher
- Jay Kristoff
Das Reich der Vampire
(387)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoVor siebenundzwanzig Jahren bebte der Boden und ein Schatten schob sich vor die Sonne.
Das Tageslicht schwand und die Dunkelheit blieb.
Der Tagestod sorgte dafür, dass die Blutsippen nun auch am Tage umherstreifen konnten, und die Vampire bedrohten die sowieso schon von Kälte und Hungersnöten geplagte Menschheit.
Gabriel de León war acht Jahre alt, als der Tagestod die Welt verdunkelte, und fünfzehn, als er herausfand, dass sein Vater ein Vampir war.
Er wird in den Silberorden von San Michon aufgenommen und ausgebildet.
Zwanzig Jahre später erzählt er die Geschichte seines aufregenden Lebens.
"Das Reich der Vampire - A Tale of Blood and Darkness" von Jay Kristoff ist der erste Band der Empire of the Vampire Trilogie, der aus der personalen Erzählperspektive des fünfunddreißig Jahre alten Gabriel de León erzählt wird, der wiederum seine Lebensgeschichte aus der Ich-Perspektive erzählt.
Jay Kristoff hat einen ganz eigenen Schreibstil, den ich sehr mochte! Es ist vulgär, es ist sarkastisch, und ich mochte den dunklen Humor! Die Beleidigungen waren wieder sehr originell, was ich doch echt mag an seinen Büchern!
Hier gab es nicht nur zwei Karten, sondern auch Illustrationen von den Charakteren und einiger Szenen, die immer wieder in die Geschichte eingeflossen sind und diese perfekt untermalt haben!
Die Welt, die man gemeinsam mit Gabriel durchstreift, ist sehr düster und kalt. Seit die Sonne hinter den Schatten verschwand, wachsen nur noch Pilze und Kartoffeln richtig gut.
Es herrscht selbst im Frühjahr der tiefste Winter, und die vier Blutlinien der Vampire breiten sich aus und schlachten die Menschen ab. Manche erheben sich nach ihrem Tod, werden zu Edelblütern, andere zu Elenden.
Der Silberorden von San Michon hat die Aufgabe, sich den Vampiren zu stellen. Sie haben sich dem Erlöser verschrieben, sind gläubig und ziehen ihre Kraft aus ihrem Glauben.
Die Silberwächter sind Bleichblüter, haben einen vampirischen Vater, der einige Fähigkeiten an sie weitervererbt hat.
Ihre Wunden heilen schneller, sie sind widerstandsfähiger und haben noch einzigartige Talente, je nach Blutlinie, der der Vater angehört.
Die Eisenherzen vom Blut Voss haben Körper aus Stahl und können Gedanken lesen, die Schäfer vom Blut Chastain können Tieren ihren Willen aufzwingen. Dann gibt es die Flüsterer vom Blut Ilon, die Gefühle manipulieren können, und die Ungezähmten vom Blute Dyvok, die noch stärker sind als die normalen Eisblüter.
Die Welt war sehr komplex, was ich mochte und die Geschichte wurde auf zwei Zeitebenen erzählt.
Insgesamt ist das Buch in sechs Bücher unterteilt, und Gabriel erzählt abwechselnd, wie er als fünfzehn Jahre alter Junge zum Silberorden gekommen ist und als Anwärter seine ersten Abenteuer erlebt hat.
Und dann, wie er mit zweiunddreißig Jahren auf eine alte Bekannte traf und sich ihrer Mission anschloss, den Tagestod zu beenden.
Er erzählt seine Geschichte als gefangener Mann, und der Historiker Jean-François vom Blut Chastain ist sein Zeuge.
Ich mochte das Buch einerseits richtig gerne, eben weil es so komplex war, andererseits ist es auch kein Buch, das man mal eben so weglesen kann.
Es war einfach sehr lang und zwischenzeitlich auch echt langatmig.
Ich mochte die Geschichte des jungen Anwärters Gabriel lieber. Da hatte er noch seinen Glauben und wollte Ruhm ernten. Siebzehn Jahre später war er gebrochen. Er war schon immer ungestüm, aber man merkt, dass das Leben ihn hart gemacht hat und er zum Teil auch sehr gemein gegenüber seinen Reisegefährten wurde. Was man aber auch komplett nachvollziehen konnte. Er war zum Teil schonungslos ehrlich.
Generell ist Gabriel de León eine sehr spannende Person! Er wurde früher als Held gefeiert, der legendäre Schwarze Löwe des Silberordens, der viele Schlachten geschlagen hat.
Man erfährt seine Geschichte, seine Anfänge. Wie er Teil des Ordens wurde, warum er diesen verlassen hat. Warum er auf eine Reise gegangen ist, die so anders verläuft als er es sich ausgemalt hat.
Er ist definitiv kein Sympathieträger, aber immer ehrlich, und er ist mir doch ans Herz gewachsen!
Ich mochte seinen Weg und fand es toll zu sehen, dass er wieder etwas gefunden hat, wofür es sich zu kämpfen lohnt
Zwischenzeitlich hatte man echt die Hoffnung aufgegeben, dass alles ein gutes Ende nehmen kann, weil jedes Mal, wenn Licht am Ende des Tunnels schien, wieder etwas passierte, das die Lage verschlimmert hat!
Ich konnte echt mit Gabriel mitfiebern und ich bin auch sehr neugierig, wie es mit ihm im zweiten Band weitergehen wird. Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob ich weiterlesen werde, weil die Folgebände ja auch sehr umfangreich sind. Aber da noch viele Fragen offen sind, bin ich doch sehr gespannt, wie es weitergehen wird!
Fazit:
"Das Reich der Vampire - A Tale of Blood and Darkness" von Jay Kristoff ist ein guter Auftakt der Empire of the Vampire Trilogie!
Mir persönlich war es etwas zu langatmig, aber die Geschichte war sehr komplex und einfach richtig gut erzählt!
Ich mag Jay Kristoffs Schreibstil eh sehr gerne, es wird nichts beschönigt, ist vulgär und der Humor ist genial!
Auch Gabriel de León mochte ich sehr, eben weil er kein Sympathieträger ist. Er hat viel durchgemacht und ich fand seinen Weg echt spannend, und ich mochte es, dass er wieder etwas findet, wofür es sich zu kämpfen lohnt!
Ich vergebe vier Kleeblätter und bin doch gespannt wie es mit Gabriel weitergehen wird! - Cecelia Ahern
Ich schreib dir morgen wieder
(1.102)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisLeider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen und das lag vor allem an dieser schrecklichen und egozentrischen Protagonistin. Tamara Goodwin ist eine verwöhnte, undankbare, vorlaute und rotzfreche Göre, die mir einfach nur höllisch auf den Senkel gegangen ist. Sie soll scheinbar 17 Jahre alt sein und gemäß ihren Aussagen fühlte sie sich doppelt so alt – im wahrsten Sinne des Wortes sagte sie «Aber in den letzten Monaten bin ich um Jahre gealtert.». Ah ja? Wo denn? Sie verhält sich wie eine Zwölfjährige, die mit der Situation und ihren Gefühlen nicht klarkommt. Von Reife keine Spur. Von den elendig langen Monologen und Erzählungen ganz zu schweigen. Es war zum Haareraufen.
Von allen anderen Charakteren waren höchstens noch ihre Tante und die Klosterschwester (ich glaube, ihr Name war Schwester Ignatius) interessant, da die beiden Personen etwas Geheimnisvolles umgaben. Die Tante im negativen und die Klosterschwester im positiven Sinne. Mehr kann ich dazu, aufgrund der Spoilergefahr, nicht verraten.
Die Idee fand ich eigentlich recht interessant. Ich meine: Ein Tagebuch, dass die Zukunft zeigt? Das ist doch wirklich interessant. Leider war die Umsetzung mies, nicht sonderlich spannend oder gut durchdacht. Über das Tagebuch erfährt man nicht wirklich viel. Es ist einfach da. Woher es kommt? Wie es funktioniert? Das erfährt der Leser mit keiner Silbe. Es ist da. Punkt. Komm damit klar. Und Tamara selber hegt keinerlei Ambitionen hinter das Geheimnis des Tagebuchs zu kommen. Sehr schade.
Die Geschichte an sich ist größtenteils langweilig und fade. Die Handlung plätschert vor sich hin und es geschieht nicht wirklich viel Interessantes. Stattdessen verliert sich die Autorin in Nebensächlichkeiten und vielen Wiederholungen. Die interessanten Dinge werden auf die letzten 100 Seiten gepresst. Plötzlich geht alles Schlag auf Schlag und das gut behütete Familiengeheimnis wird gelüftet. Bäm! Da hast du es! … Äh? Warum? WARUM tut die Autorin denn sowas? Ich begreife es nicht. Dieses Familiengeheimnis wäre ein toller Spannungsbogen gewesen, der sich durch die gesamte Geschichte hätte ziehen können. Aber nein, warum auch?
Der Schreibstil an sich – tja… Da die Geschichte aus Tamaras Sicht geschrieben wurde, passte der Schreibstil hervorragend zu dieser unreifen 17-Jährigen. Sorry, ich weiß, ich höre mich gerade sehr herablassend an, aber diese Hauptprotagonistin hat mir total die Geschichte vermiest. Ich kann ihr kaum etwas Positives abgewinnen – zumindest hatte sie mich gegen Ende etwas milder gestimmt und sie schien tatsächlich etwas reifer geworden zu sein.
Fazit:
Die unausstehliche Protagonistin und eine größtenteils langweilige Geschichte… Ich bin echt enttäuscht. Diese Geschichte hätte spannend werden können.
- Andreas Gruber
Todesmal
(392)Aktuelle Rezension von: Karandi
Das Buch hat meiner Meinung nach zwar den typischen Andreas-Gruber-Charme, und für seinen Ideenreichtum vergebe ich gerne vier Sterne. Dennoch muss ich zugeben, dass der Aufbau seiner Geschichten häufig einer ähnlichen Struktur folgt – oder besser gesagt, zwei wiederkehrenden Mustern.
Zum einen begegnen wir Tätern, die ihre Morde selbst begehen, deren Taten aber in einer persönlichen Vorgeschichte begründet sind. Sie sind nicht einfach nur Täter, sondern waren zuvor selbst Opfer ihrer späteren Opfer. Zum anderen gibt es die psychopathischen Gegenspieler, die so geschickt agieren, dass sie ihre Verbrechen nie selbst ausführen, sondern andere für sich handeln lassen.
Im fünften Band der Reihe wird dieses Schema zumindest ein wenig aufgebrochen. Die Nonne, die ankündigt, innerhalb von sieben Tagen sieben Morde zu begehen, wirkt weder krankhaft psychopathisch noch skrupellos. Im Gegenteil: Die Morde führen die Ermittler zu noch größeren Verbrechen, und erneut zeigt sich, dass die Opfer der Taten selbst eine dunkle Vergangenheit haben. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen immer mehr. Als Leser stellt man sich zwangsläufig die Frage: Wer darf in solchen Fällen Richter spielen? Und ab wann ist es gerechtfertigt, Gesetze zu brechen, um womöglich noch größere Verbrechen zu verhindern oder aufzuklären?
Das Buch ist spannend geschrieben. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung von Sabine Nemez, die inzwischen selbst angehende Kriminalbeamte ausbildet und deutlich gereifter wirkt. Natürlich kehrt auch Maarten S. Sneijder zurück, wenn auch erst nach einigem Zureden und nachdem er selbst einige Zugeständnisse machen muss. Auch seine Persönlichkeit entwickelt sich weiter. Er wird zunehmend emotionaler und öffnet sich seinem Team gegenüber.
Mir fehlen noch drei Bücher dieser Reihe, und ich muss leider zugeben, dass meine Erwartungshaltung inzwischen nicht mehr besonders hoch ist. Ich befürchte, dass die nächsten Bände einem ähnlichen Muster folgen werden, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Ich möchte das Buch auf keinen Fall schlechtreden. Im Gegenteil: Die Geschichte ist originell konzipiert. Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Thriller, in dem lediglich ein Täter gefasst werden muss. Andreas Gruber hat in allen bisherigen Bänden bewiesen, dass er tiefer in die Materie eintaucht und seine Leser zum Nachdenken anregt. Das empfinde ich als große Stärke seiner Romane.
Trotzdem komme ich langsam an einen Punkt, an dem ich die Bücher eher aus Pflichtbewusstsein lese, um die Reihe angemessen zu Ende zu bringen. Gleichzeitig kann ich gut nachvollziehen, warum gerade Thrillerfans dieses Buch häufig mit fünf Sternen bewerten. Wer das Genre liebt und nicht genug von komplexen Kriminalfällen und moralischen Grauzonen bekommen kann, findet bei Andreas Gruber reichlich Lesestoff, der über weite Strecken bestens zu unterhalten weiß.
Von mir gibt es daher gut gemeinte vier Sterne.
- Charlotte Thomas
Die Madonna von Murano
(148)Aktuelle Rezension von: rehlein24Die Geschichte von Sanchia wird in einem höchst spannenden, geschichtlich sehr gut eingebettenen Rahmen präsentiert. Beim Lesen hatte ich bereits Respekt vor der ganzen Hingabe und der dahinterliegenden Recherche für ein so gut getroffenes Bild von den Städten Italiens und der Gesellschaft im 15. Jahrhundert. Dieser Buch empfehle ich all denen, die sich sowohl geschichtlich interessieren, die dicke Wälzer mögen und die Lust haben auf ein verstricktes, mitreißendes, dramatisches und immer wieder doch Mut machendes Menschenleben!
- Pierre Martin
Madame le Commissaire und die tote Nonne
(132)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchIch kannte zuvor den Autor und vor allem die Buchreihe noch nicht, neugierig machte mich aber das Cover und der Klappentext.
Nun, dieses Buch ist ein schöner Krimi, eigentlich perfekt als leichte, seichte Urlaubslektüre wenn es nicht all zu Gach werden soll.
In diesem Krimi kommt auch Witz und Humor nicht zu kurz, so gibts auch immer mal wieder etwas zu schmunzeln.
Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, so im Nachhinein und auf den letzten Seiten war es mir dann glatt etwas zu viel auch wenn ich problemlos lesen konnte und mich schon auf den ersten Seiten zurecht gefunden habe.
Teilweise hätte es für mich gerne ein bisschen spannender sein dürfen, aber auch so was es schön zu lesen.
Daher auch für dieses Buch eine Empfehlung, für mich eine passende Urlaubslektüre wenn es etwas seichter und aber humorvoller zugehen darf.
- Irmgard Kramer
Am Ende der Welt traf ich Noah
(127)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeMarlene fühlt sich von ihren Eltern eingeengt und bevormundet. Sie „bricht aus“ indem sie einen fremden roten Koffer als ihren eigenen ausgibt und damit eine fremde Identität annimmt. In einer abgelegenen und abgeschotteten Villa trifft sie auf den blinden Noah, dem ihr Alter Ego das Schwimmen beibringen soll. Schon bald bemerkt sie, dass die Nonne, der Jäger und der Koch, die ihre einzigen Mitbewohner auf dem Anwesen sind, ein Geheimnis verbergen…
Ich konnte leider von Anfang an keine Sympathie für die Ich-Erzählerin und Protagonistin aufbringen. Marlenes Bericht liest sich irgendwie langweilig und -atmig. Daher hätte ich das Buch spätestens nach 100 gelesenen Seiten abgebrochen. Doch die Geschichte war spannend und ich wollte unbedingt wissen, was hinter den Verwirrungen und dem seltsamen Verhalten der Personen steckt. Die Handlung wurde zum Ende hin so verworren, dass ich nur noch den Kopf schütteln wollte, bevor sich alles aufklärte.
Insgesamt ist die Geschichte gar nicht schlecht, nur fand ich den Erzählstil schrecklich anstrengend. Und ich ärgerte mich, dass nicht zumindest in den ersten Kapiteln gesagt wird, wie alt Marlene ist. Dass Noah „in ihrem Alter“ und sie „nicht mehr dreizehn“ ist, half dabei so gar nicht. Spoiler: Sie ist 17.
- J. Courtney Sullivan
All die Jahre
(115)Aktuelle Rezension von: Johann_Baier„All die Jahre“ ist nicht nur ein Familienroman, wie der Klappentext schon verrät, sondern auch ein "Migrationsroman" – Emigration aus einem westirischen Dorf in den Fünfziger Jahren, Immigration in die USA, wo die Familie langsam immer amerikanischer wird. Wir begleiten die Familie über 50 Jahre, lernen die Figuren als Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Rentner kennen, in einem Fall auch als Nonne.
Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptpersonen erzählt, den beiden Schwestern Nora und Therese, später dürfen auch Noras Kinder aus ihrer Sicht erzählen. Die Beziehung der beiden Schwestern ist kompliziert und wird durch ein uneheliches Kind und die katholische Kirche noch komplizierter und bricht fast ganz ab. Die Frage ist, ob und wie sie gegen Ende ihres Lebens wieder zueinander finden.
Der Kinderreichtum der katholischen irischen Familien führt zu einer Fülle von Geschwistern, Neffen, Nichten, Tanten. Alle Figuren werden mit langen Rückblenden vorgestellt. Phasenweise ist es schwierig, den Überblick zu behalten.
Die Unterschiedlichkeit der Charaktere selbst innerhalb einer Familie ist eine gute Impfung gegen Vorurteile und Klischees, die es in den USA gegenüber irischen Einwanderern gibt. Das einzige Klischee, das bedient wird, ist der irische Humor, und den hat man als Leser gern.
Mich hat besonders der Anfang des Romans berührt – der Aufbruch und die Ankunft in der Fremde –, sowie das Ende – der Rückblick 50 Jahre später auf das, was dabei herausgekommen ist, bzw. der Blick auf die alte Heimat, wo das Leben auch hätte stattfinden können.
- Lisa Jackson
Desire. Die Zeit der Rache ist gekommen
(94)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Eine Nonne wird erdrosselt in einem alten Brautkleid aufgefunden und es stellt sich heraus, dass sie viele Geheimnisse hatte. Doch als kurz darauf die nächste Nonne auf die gleiche Art stirbt, wird schnell klar, dass es sich um einen Serienkiller handelt.
Die Geschichte war eigentlich durchweg spannend, nur kam mir vieles Unglaubwürdig vor.
Auch die Protagonisten sind leider etwas blass geblieben, allen voran die Schwester der toten Nonne und deren Mann. Die beiden waren echt sehr seltsam zusammen.
Alles in allem hat mich der Schreibstil der Autorin überzeugt, die Story eher weniger.
- Maria Regina Kaiser
Hildegard von Bingen
(53)Aktuelle Rezension von: 415416Ich finde das Cover wunderschön gestaltet und passt natürlich voll zum Thema .
Was ich persönlich sehr interessant finde, ist das mit Hildegard 's Leben als Kind begonnen wird. Davon wusste ich persönlich eigentlich gar nichts. Man kennt sie ja praktisch nur als ältere Nonne.
Das Buch kann ich nur als lesenswert empfehlen.
- Barbara Wood
Die Insel des verborgenen Feuers
(19)Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin1820 kommt die junge Amerikanerin Emily Stone nach Hawaii. Das wilde, exotische Land verzaubert und verunsichert sie zugleich. Darf sie ihren Gefühlen für Schiffskapitän Farrow nachgeben? Und wie tief geht die Freundschaft, die sie mit der hawaiianischen Hohepriesterin Mahina verbindet? Alleingelassen und verletzlich trifft Emily eine tragische Entscheidung … Vierzig Jahre später kommt die junge Theresa als Missionsschwester nach Hawaii und trifft dort auf Captain Farrows Sohn Robert. Bald erkennt sie, dass ein dunkler Fluch auf seiner Familie und auf der ganzen Insel lastet – ein Fluch, den sie nur mit der Hilfe von Emily und Mahina lösen kann. Wie kann sie die drohende Katastrophe abwenden, ohne ihr eigenes Glück zu zerstören?
Barbara Wood liefert hier eine gut geschriebene und recherchierte Geschichte ab. Schon der Anfang, als die junge Emily nach Hawaii kommt, hat mich völlig in den Bann gezogen, auch wenn ich ihre Handlungen und Gedanken nicht immer nachvollziehen konnte. Aber ich habe auf jeden Fall viel über die Besiedelung der Hawaii-Inseln gelernt und auch wie spinnefeind sich die Katholiken und Lutheraner damals waren. Ganz nebenbei liest man sich auch noch in schöne Liebesgeschichten, ohne dass es allzu kitschig wird. Ein Buch, welches man einfach gut lesen kann.
- Nancy Bilyeau
Die letzte Nonne
(9)Aktuelle Rezension von: robbylesegernspannender historischer Thriller "Die letzte Nonne" von Nancy Bilyeau bietet spannende Unterhaltung vor einem interessanten und gut recherchierten historischen Hintergrund. Die Zeit Heinrich VIII. ist abgesehen von seinem "hohen Verschleiß" an Frauen, bei denen er auch nicht davor zurückschreckte sie hinrichten zu lassen, bekannt für sein gespaltenes Verhältnis zur Kirche.Er war zwar katholischen Glaubens, wollte aber , dass die Kirche ihn als Oberhaupt anerkannte und auch seine Ehen, die einzig und allein dem Zweck dienten einen männlichen Erben zu zeugen.Auch Cromwell, der für den "neuen Glauben" stand, steht für diese Zeit und die Schließung vieler Klöster, um die es z. T. auch in diesem Roman geht.Wichtiger Bestandteil dieses Krimis, ist aber auch die Aethelstan Krone, die es tatsächlich gegeben hat.Auch die Protagonistin dieses Romans, Joanna,ist keine fiktive Person. Der Leser taucht schnell in die Geschichte ein, bei der es zum großen Teil um das Auffinden der Aethelstan Krone geht und um ihre mystische Wirkung.Mit Mystik habe ich ja immer so meine Probleme, hier in diesem Buch hat mich das aber gar nicht so gestört, weil es irgendwie passte. Die Zeit in der dieser Krimi spielt, wird meiner Meinung nach gut von der Autorin eingefangen. Joanna wirkte mir manchmal ein bisschen zu forsch für ihre Zeit, wenn man aber bedenkt, welche Intension sie trieb, ist ihr Handeln aber durchaus vorstellbar.Die Autorin hat mich eigentlich von Anfang an neugierig auf die Handlung des Buches gemacht und ich finde, das ist auch eine Stärke dieses Buches, der sehr lebhafte und spannende Erzählstil, der auch an keiner Stelle unglaubwürdig wirkte. Für mich war dieses Buch ein spannender Ausflug in die Zeit Heinrich VIII. und ich kann ihn gutes Gewissens Freunden englischer Geschichte empfehlen. - Susanna Tamaro
Anima mundi
(33)Aktuelle Rezension von: janaobristIrgendwie tut er mir echt leid, 2 Sterne sind echt nicht viel. Aber wenn ich das Buch nichtmal fertig lesen konnte, sagt das eigentlich schon alles. In dem Buch geht es um einen Jungen, dieser hatte nicht eine einfache Kindheit und musste mit vielen ungeheilten Traumas umgehen. Dann kommen noch Drogenprobleme dazu und so nimmt die Geschichte seinen lauf. Das Buch ist in 3 Teile geteilt: Feuer, Erde, Wind; Die Zeit des Wachsens, Die Zeit der Verführbarkeit durch äusseren Schein und die Zeit der vertieften Einsicht ins eigenen Selbst und das Wesen der Dinge. Ich finde das Konzept tönt mal mega toll. Aber ich habe was komplett anderes erwartet. Ich habe eine Buch erwartet das mir vielleicht etwas beibringt und mir und meinem Selbst weiterhilft oder meiner Persönlichkeitsentwicklung. Stattdessen ist es ein sehr deprimierte und hasserfühlte Geschichte eines Jungen der nie den Sinn zu seinem Leben fand. Das ist wenigstens ehrlich, aber wirklich nicht das was ich in einem Buch suche. Ich sage nicht das es schlecht ist, der Schreibstil hat mich zugebenermasse echt beeindruckt. Aber es war einfach kein gutes Buch für mich. Ich sah keine Hoffnung darin und nichts was mir die Euphorie gibt weiterzulesen. Der 1. und 2. Teil fand ich noch recht angenehm und fast spannend zu lesen. Weil etwas passiert ist und es auch Wechslungen der Gefühlslage gab. Aber im 3. Teil musste ich aufhören. Ich wollte einfach nicht mehr...
- Peter Tremayne
Nur der Tod bringt Vergebung: Historischer Kriminalroman (Schwester Fidelma ermittelt 1)
(66)Aktuelle Rezension von: AnneSusanneWer kann, unbedingt auf Englisch lesen ("Absolution by murder"), der Wortwitz und die Sprache kommen einfach nur im Original gut rüber. Eine junge irische Nonne löst einen Mord im 7. Jahrhundert, eingerahmt in die Szenerie der frühen Christianisierung im keltischen Großbritannien und das Ringen um die Ausgestaltung der Institution Kirche. Auch eine zarte Love-Story ist dabei. Peter Tremayne schreibt als Keltologe historische Fakten spannend in einen Krimi, auch die anderen Bände der Reihe waren für mich alles page-turner. Für alle Fans von Miss Marple, historischen Romanen oder mit Interesse an der Entstehung der katholischen Kirche - sehr empfehlenswert!
- Sybille Schrödter
Die Lebküchnerin: Die Lebkuchen-Saga - Erster Roman
(20)Aktuelle Rezension von: MinzeminzeSchön und flüssig zu lesende historische Geschichte rund um Benedicta und die Entdeckung der Pfefferkuchen. Sie ist jung , ihre Stiefmutter wollte sie los werden. Auch das Leben kann ihren Willen nicht breche . Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, sie muss fliehen und erlebt so einige schwierige Situationen.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, nur das gewisse Extra an der Geschichte fehlt.
- Elena Bellmar
Mörderisches Mallorca – Toni Morales und die Töchter des Zorns
(33)Aktuelle Rezension von: juniaWie kam ich zu diesem Buch?
Durch Zufall wurde ich auf die Reihe bzw. die Autorin aufmerksam. Ich habe bereits einige Bücher von Elena Bellmar (oder Elke Becker) gelesen. Nachdem dieses hier dann einige Zeit auf dem eBook-Reader vor sich hin schlummerte, habe ich es mir nun endlich mal gegriffen.
Wie finde ich Cover und Titel?
Beides nicht aufsehenerregend, aber ansprechend. Zornige Töchter gibt es auf jeden Fall.
Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass so einiges passiert auf der beschaulichen Insel. Der Horror begann vor vielen Jahrzehnten, die Quittung kommt jetzt. Das Thema der illegalen Adoptionen in Spanien ist nicht neu für mich, ich habe schon einen Roman gelesen, der das Thema behandelte. Die Story ist logisch und kann durchaus so passiert sein. Sie ist spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, einige waren ziemlich vorhersehbar.
Wie ist es geschrieben?
Es handelt sich um den 1. Teil einer vermutlich auch unabhängig voneinander zu lesenden Reihe, und ich hatte keine Probleme, in die Geschichte einzutauchen. Ich war gleich angefixt, und wollte wissen, wie es weitergeht. Da die Rahmenhandlung viel Raum einnimmt, sollten die Bände in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive zwischen Täter und Ermittler wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit, auch wenn es manchmal etwas verwirrend ist, bis man sich orientiert hat. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Wer spielt mit?
Die Charaktere und deren Entwicklung sind gut gezeichnet. Ich habe sie kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten, auch wenn es doch ganz schön viele sind. Mit der Zeit hat man aber raus, wer wichtig ist.
Wie steht es mit der Fehlerquote?
Das Buch war meines Erachtens gut korrigiert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen.
Mein Fazit?
Das Buch hat mir gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese. Die Rahmenhandlung lässt ja noch einige Fragen offen.
- Jess Kidd
Mord in der Pension Möwennest
(69)Aktuelle Rezension von: Katharina_KaatzEine gemütliche Pension am Meer klingt eigentlich nach dem perfekten Ort für eine entspannte Auszeit wenn da nicht plötzlich ein Mord passieren würde. Ich mochte die besondere Atmosphäre der Geschichte sehr. Die Pension und ihre Umgebung bilden eine tolle Kulisse für einen Krimi, der nicht nur mit Spannung, sondern auch mit einer guten Portion skurrilem Charme daherkommt. Besonders gefallen haben mir die Figuren. Sie sind nicht einfach nur irgendwelche Personen, die die Handlung voranbringen, sondern haben ihre eigenen Geschichten, Eigenheiten und Geheimnisse. Dadurch wollte ich immer genauer wissen, was wirklich hinter den einzelnen Charakteren steckt.
Es gab einige Momente, bei denen ich mitgerätselt habe und natürlich auch die eine oder andere Vermutung hatte ob ich damit richtiglag, ist eine andere Sache. Der Schreibstil von Jess Kidd hat mir gut gefallen. Er ist bildhaft und gibt der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre. Ein unterhaltsamer Krimi mit Meerblick.
- G. A. Aiken
Princess Knight
(40)Aktuelle Rezension von: JLuhberFamilientwist... häufiger Streit unter Schwestern - gehört dazu und kann nerven.
Auch hier ein guter Handlungsstrang mit Witz. Die Zankerei zwischen Keeley und Gemma gehörten für mich einfach dazu, ich kann mir aber vorstellen, dass so manch einer davon genervt sein wird.
Tiefer in die Geschehnisse des Ordens einzutauchen war auf jeden Fall spannend und... Quin - man muss die Nervensäge einfach mögen 😊
- Donna Leon
Sanft entschlafen
(215)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Als sein Chef im Urlaub ist, erwacht Venedig erst allmählich aus dem Winterschlaf und Brunetti hat nicht viel zu tun.Doch da beginnen die Machenschaften der Kirche sein Berufs- und Privatleben zu überschatten: Suor Immacolata, die aufopfernde Pflegerin von Brunettis Mutter, ist aus ihrem Orden ausgetreten nach dem unerwarteten Tod von fünf Patienten. Sie hegt einen schrecklichen Verdacht.
Fazit
Interessantes Setting, auch die Handlung ist spannend und abgründig. Auch dieser Brunetti gefiel mir ausgesprochen gut.
- Deborah Moggach
Tulpenfieber
(47)Aktuelle Rezension von: kassandra1010In Amsterdam im Jahr 1636 heiratet die junge Sophia den reichen Cornelius, nachdem dessen Frau und Kinder verstorben sind. Der dreißig Jahre ältere Witwer liebst seine hübsche Sophia über alles.
Jan van Loos soll von den beiden ein Portrait malen. Die junge Sophia hat es ihm angetan.
Auch für Sophia ist das eine wahre Abwechslung. Langweilt sie sich sonst in diesem Haushalt zu Tode.
Den einzigen engen Kontakt hat sie zu ihrem Hausmädchen Maria, die sich unsterblich in den Fischhändler Willem verliebt hat und der ihr eines Abends einen Heiratsantrag macht.
Während Sophia mit dem Maler eine Affäre beginnt, wird Maria unerwartet schwanger. Doch ihr Verlobter Willem ist verschwunden. Sophia sieht in der Schwangerschaft die Lösung all ihrer Probleme, während Maria darin das Ende ihres Lebens sieht.
Jan und Sophia spinnen ein Netz aus Lug und Betrug und das auf dem Höhepunkt des Tulpenfiebers. Obwohl Jan mit seiner Malerei nicht schlecht verdient, reicht es nicht, um ihren Plan vollständig in die Tat umzusetzen. Die beiden setzen somit alles auf eine ganz besondere Tulpenzwiebel.
Deborah Moggach weckt mit ihrer Geschichte Begierde, Verrat und Vergeltung in den Menschen. Jan, der vor verzweifelter Liebe zu Sophia den Kopf und somit alles andere verliert, zeigt uns, wie machtvoll Liebe sein kann. Mir persönlich war die Geschichte zu sehr vorhersehbar und zu kurzweilig. Für so viel Verrat hätte ich mir tatsächlich etwas mehr Dramatik am Ende gewünscht.
- Sabrina Železný
Das Geheimnis des Mahagonibaums
(34)Aktuelle Rezension von: Pachi10Die Idee der Geschichte finde ich sehr gut, auch wenn sie etwas von Lucinda Reilys Geschichten abgekupfert zu sein scheint.
Eine junge Frau (Blanca) macht sich auf die Suche nach den Spuren Ihrer Urgroßmutter. Schauplatz eine Stadt in Peru. Hilfe hat sie von einem jungen Einheimischen (Emilio) der Gehilfe an der Fotoakademie ist, wo Blanca ihr Stipendium bekommen hat. Man erfährt auch gleich ein bisschen über die Geschichte Perus und die Menschen.
Die Spurensuche nach der Urgroßmutter ist spannend erzählt, die Hintergründe und die Auflösung schlüssig. Die Puzzelteilchen fügen sich am Ende gut zusammen. So weit, so gut.
Was mich extremst an diesem Roman gestört hat, ist die übertriebene Darstellung aller Gefühle, die irgendwie in diesem Roman vorkommen. Kein Mensch im wahren Leben ist beleidigt und misstrauisch und spricht nicht mehr mit Einem, nur weil man einmal eine Einladung ausschlägt. Oder kann vor Zorn nicht sprechen nur weil man eine unerwartete Antwort erhält. Warum stellt man also Romanfiguren so dar. Völlig unglaubwürdig, unnötig und nervt beim Lesen. Vor allem wenn die Gefühle von einem Extrem ins andere Fallen. Und man das Gefühl hat, die Hauptdarstellerin leidet an Borderline.
Schade denn sonst hätte der Roman die volle Punkteanzahl von mir bekommen.
- Ina May
Tod am Chiemsee
(18)Aktuelle Rezension von: MAZERAKSommer auf Frauenchiemsee, idyllische Tage im Kloster und dann ein gewaltiger Sturm, der ein schauriges Szenario hervorbringt. Denn der See offenbart einen riesigen Überseekoffer, der zwei Skelette beinhaltet. Zeitgleich schluckt er im Unwetter eine Seglerin…
Das Cover ist, wie immer bei emons:, wunderschön gestaltet und vermittelt einen zauberhaften Eindruck vom Chiemsee. Zwar ist er gefroren und passt nicht exakt zur sommerlichen Hitze des Geschehens, aber die Atmosphäre ist gut vorstellbar.
Ina May nimmt ihre Leserschaft mit in eine malerische Landschaft, das sehr idyllische Setting des Klosters Frauenchiemsee und dessen mystischen Kräutergarten. Und überrascht mit einer Nonne, die spektakulärer nicht sein könnte! Aus Marian Reinhart wird nach einem umtriebigen Leben Schwester Althea, die auf Frauenwörth eigentlich ihre Ruhe sucht.
Die Autorin hat einen ganz eigenen Stil, sie streut Andeutungen, spricht in Rätseln und fesselt mit herrlichem Humor! Denn Althea ist ausgesprochen eigenwillig, sehr warmherzig, unkompliziert und liebenswert, sie blickt auf eine geradezu aberwitzige Vergangenheit zurück, deren Mysterium sich im Zuge er Ermittlungen gleich mit aufklärt. Der Fall aber ist wirklich ziemlich schlimm und erschreckend, man darf also auch mit Gänsehaut rechnen.
Ein witziger Krimi mit reichlich skurrilen Szenen, herrlich kurzweilig und sehr unterhaltsam!
- Rüdiger Heins
In Schweigen gehüllt
(31)Aktuelle Rezension von: lollo75Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven, in verschiedenen Zeitebenen und sowohl in der Ich-Form als auch in Briefen erzählt. Das fasziniert und verwirrt zugleich. Die Geschichte, die dem Roman zugrunde liegt, der Raubmord an einer hilfsbereiten beliebten ehemaligen Ordensfrau erschüttert und fesselt. Man wünscht sich als Leser mehr über die Frau zu erfahren. Auch bekommt man einen Einblick in die Gepflogenheiten der damaligen Zeit. Im Großen und Ganzen lesenswert, weil nicht das Gewöhnliche. Ich habe das Glück, zur Grotte zu gehen. Briefe und Bekenntnisse
(1)Aktuelle Rezension von: RavenIch habe das Glück zur Grotte zu gehen “ von Bernadette von Lourdes war als Hardcover erhältlich und wird heute jedoch so nicht mehr verlegt.
Briefsammlung der Heiligen Bernadette Soubirous.
Bernadette war ein kaum gebildeter, sehr kranker, demütiger Mensch Zeit ihres kurzen Lebens. Als Mädchen hat sie eine weiße Frau mit Rosen auf den Füßen und blauen Augen immer wieder gesehen, welche mit ihr den Rosenkranz betete und ihr mitteilte das man dort eine Kapelle errichten solle und sie die unbefleckte Empfängnis sei. Auch zeigte die Erscheinung ihr den Ort der Quelle, welche sie mit bloßen Händen ausbuddelte. Es gibt anerkannte Wunderheilungen und der Ort in Lourdes ist binnen kürzester Zeit zum Wallfahrtsort geworden. Die heilige Bernadette ging in ein Kloster und wurde Nonne. In den Briefen können wir Bernadette etwas näher kommen und Teilhaben an ihrer Einstellung, Gedanken, Ausdruck und in ihrem Leid. Nach der Erscheinungen in der Kindheit hat sie die Mutter Gottes nie wieder gesehen und Ihre Erkrankung lies sie kaum reisen. Sie war die meiste Zeit ans Krankenlager gefesselt und dennoch so voller Liebe und Leidenschaft für Jesus als gehorsame Dienerin. Eine Heilige die durch ihre Schlichtheit in ihrer Annahme und Ausrichtung inspiriert.
Ich durfte ihre Reliquien sehen und habe vor Ergriffenheit geweint. Sie ist uns über den Tod hinaus das liebende, demütige Herz ❤️
Fazit: Sehr lesenswerte Briefe einer Heiligen!
- Lynsay Sands
Die Braut des Schotten
(81)Aktuelle Rezension von: orongjenIn diesem Buch ist nicht viel los, weder die Handlung noch die Charaktere sind hier besonders gut gezeichnet worden. Alles bleibt eher platt und vorhersehbar, auch die Erotik ist sehr zurückhaltend und kommt mit Worten wie "Stab" daher.
Hier darf man echt nicht viel erwarten, denn Spannung oder Abwechslung sucht man vergebens und natürlich darf das ein oder anderen Klischees nicht fehlen.
Trotzdem konnte mich die Geschichte gut unterhalten und hat mich gerade wegen der seichten Thematik und vorsichtigen Ausdrucksweise überzeugt. Ein weiteres Mal würde ich das Buch jedoch nicht lesen. Wem das also für ein gutes Buch reicht, der ist hier genau richtig, wer mehr von seinen Büchern erwartet sollte lieber zu anderer Lektüre greifen.























