Bücher mit dem Tag "nordengland"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nordengland" gekennzeichnet haben.

50 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.188)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Der Rechtsmediziner will nach den Unfalltod seiner Frau und Tochter abstand gewinnen und nimmt ein Stellenanzeige als Landarzt in einem Kaff an. Dort kommt es plötzlich zu ein Leichenfund durch zwei Bruder in Kindesalter. Er wird dazu gegenrufen um sich die Kinder zu kümmern. Die Polizei bitte ihm um Hilfe als herausfindet was er in Früheren Leben gemacht hat. Es entwickelt sich ein Spannende Geschichte wo man die ganze Zeit Mit Rastel wer es war toll geschrieben das Buch unbedingt lesen.

  2. Cover des Buches Die Betrogene (ISBN: 9783734100857)
    Charlotte Link

    Die Betrogene

     (513)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Normalerweise lese ich die Bücher von Charlotte Link sehr gerne. Mir gefällt ihr Stil und auch ihre Fantasie, die stets realistisch bleibt. 

    Bei diesem Werk häufen sich leider die Wiederholungen. Informationen werden widergekäut, ohne dass dies nötig wäre. Zudem ist leider vieles in dem Buch im Nachhinein für die eigentliche Handlung völlig irrelevant. 

    Gefallen hat mir, dass es - wieder! - sehr spannend und flüssig geschrieben ist. 


  3. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.827)
    Aktuelle Rezension von: Maus86

    Erzählt wird die Geschichte von Catherine und dem Findelkind Heathcliff, die unzertrennlich sind, bis Catherine den Heiratsantrag eines anderen annimmt. Heathcliff fühlt sich vom Leben allgemein und von bestimmten Menschen im speziellen betrogen und schmiedet einen Racheplan, der fürchterliche Folgen für seine und auch für die nachfolgende Generation auf Wuthering Heights hat.

    Es handelt sich hier um das Werk von einer der drei berühmten Bronte-Schwestern, Emily Bronte, die selber ein sehr bewegtes Leben führten. Das Buch musste seinerzeit unter männlichem Pseudonym veröffentlicht werden, um Chancen auf Leserschaft und Erfolg zu haben. Heute zählt das Werk aller drei Schwestern zu den bekanntesten Klassikern der Weltliteratur. Sturmhöhe wurde mehrfach verfilmt und findet auch heute viele angetane Fans.

    Es ist ein rebellisches Buch, dass es der Leserin so unbequem wie nur möglich macht. Die meisten Figuren tun alles dafür, möglichst wenig Symphatiepunkte bei der Leserschaft zu sammeln. Die Boshaftigkeit eines Heathcliff sucht in der Literatur seinesgleichen. Zum Teil gibt es durchaus Ambivalenzen in den Charakteren, auch in deren Bosheit, so dass dem Buch nicht wirklich fehlende Tiefe der Figuren vorgeworfen werden kann. Leider werden sehr spannende Figuren wie Isabell, die einen schier übermenschlichen Überlebenswillen in ihrer Rolle an den Tag legt, oder Hareton, der erst zum Schluss gebührend Aufmerksamkeit bekommt, im Plot mit wenig Aufmerksamkeit bedacht.

    Insgesamt hat mich "Sturmhöhe" sehr gut unterhalten und gerade im letzten Drittel mit hohem Spannungsgrad gefesselt.

  4. Cover des Buches Das Haus der Schwestern (ISBN: 9783442375349)
    Charlotte Link

    Das Haus der Schwestern

     (802)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Die Geschichte in der Gegenwart sowie die Geschichte rund um Frances Gray gefallen mir beide. Die Geschichten sind sehr spannend beschrieben. Die Recherchen scheinen schlüssig zu sein und ich fand es sehr interessant von der Zeit damals zu lesen. 

    Bis zum Ende bleibt es sehr spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. 

    Es gibt 1 Stern Abzug für sehr lange Kapitel und dafür, dass das Ende zu in die Länge gezogen wird. Außerdem bleibt eine Sache offen, was ich sehr schade finde. 

  5. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.339)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Wahrscheinlich hätte ich das Buch nicht von allein gewählt, weil ich dachte, ich bin nicht in der stimmung für solch eine Geschichte. Nun hat aber meine Tochter das Buch für mich ausgewählt.

    Eigentlich hat es mir sehr gut gefallen. Harold beginnt seine Reise aus einem Gefühl heraus, absolut ungeplant, ohne jede Vorbereitung. Dann entwickelt er einen so starken Willen, dieses Vorhaben zu Ende zu bringen, der echt bemerkenswert ist. 

    Harold erlebt auf seiner Reise so einiges, sowohl positiv als auch negativ. Er hört vielen einfach nur zu und jede einzelne Begegnung bringt Harold zum Nachdenken. So finden wir immer mehr über Harolds Leben und seine Vergangenheit heraus. Jede einzelne Begegnung ändert sowohl Harold als auch seinen Gegenpart.

    Auch wenn mir Harold nicht immer sympatisch war und ich eigentlich das ganze Buch über nicht richtig warm mit ihm geworden bin, hat dieses Buch eine absolute Sogwirkung entwickelt.

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry ist ein außergewöhnliches Buch vom Suchen und Finden, vom Glauben an das Unmögliche getragen.

  6. Cover des Buches Göttlich 1. Göttlich verdammt (ISBN: 9783791526256)
    Josephine Angelini

    Göttlich 1. Göttlich verdammt

     (4.536)
    Aktuelle Rezension von: AnotherWorld

    Zu Anfang war mir Helen noch sympathisch aber mit der Zeit hat sich mich doch eher genervt. Die Liebesgeschichte zwischen Helen und Lucas wird detailliert beschrieben. Man kann gut mitfühlen aber nach kurzer Zeit dreht sich alles nur noch um die zwei. Das finde ich schade, da ich gern noch mehr von den anderen Charakteren erfahren hätte. Ich liebe die Dynamik und persönlichen Bindungen innerhalb der Delos Familie. Noel ist so herzlich und schwingt den ganzen Tag liebevoll den Kochlöffel. Hector und Lucas Beziehung ist hitzig und es gibt den ein oder anderen Schlagabtausch aber das mindert ihre gegenseitige Liebe in keinster Weise. Besonders liebevoll ist Lucas zu seiner Schwester Cassandra obwohl diese sich immer weiter entfernt und zum Orakel wird. Jason ist der Ruhepol obwohl er auch ganz anders kann. Ariadne ist sehr mitfühlend und unterstützend. Hector, Jason, Ariadne und Cassandra werden leider nicht so ausführlich beschrieben und eingebunden wie ich es mir gewünscht hätte. Ein bisschen mehr Hintergrundinfos und Einblicke in die Delos Vergangenheit hätten geholfen die Charaktere noch intensiver kennenzulernen. Die Kräfte sind nichts neues aber dennoch gut beschrieben und passend für die Geschichte. Nicht zu vergessen ist Jerry der trotz seines gebrochenen Herzens durch Helens Mutter ein unglaublich toller Vater ist. Daphne, Helens Mutter, ist hinterhältig und führt irgendetwas im Schilde. Mehr will ich nicht verraten um euch den Lesespaß nicht zu verderben.




  7. Cover des Buches Die Suche (ISBN: 9783734107429)
    Charlotte Link

    Die Suche

     (262)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    In Nordengland wird die Leiche der 14-jährigen Saskia Morris entdeckt, die vor einem Jahr spurlos verschwand. Kurz darauf wird ein weiteres Mädchen vermisst. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.

    Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur.

     

    „Die Suche“, von Charlotte Link, ist der zweite Teil der Reihe um die Ermittlerin Kate Linville. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Es hat aber durchaus seinen Charme, erst „Die Betrogene“ und dann „Die Suche“ zu lesen.

    In diesem Buch geht es relativ schnell mit dem Hauptthema los. Mädchen verschwinden und werden scheinbar entführt. Dieses Mal gerät Kate Linville unbeabsichtigt in das Ganze. Was mich positiv überrascht hat ist die Tatsache, dass sie absolut bemüht ist, sich aus dem Ganzen herauszuhalten. Sie ist keine einfache Hauptfigur und ich hatte fast die Befürchtung, dass sie als graue Maus, zu wenig Entwicklung durchläuft aber sie macht Fortschritte. Kate und ihr Privatleben zu verfolgen ist ein wenig deprimierend aber doch auch gut, weil es sich langsam aber sicher entwickelt. Es gefällt mir immer noch sehr, dass wir hier mehr eine Anti-Heldin haben, anstelle der typischen Powerfrau in glänzender Rüstung. 

    DCI Caleb Hale reiht sich dort ein. Auch wenn er eher der typische, grummelige Ermittler ist. Aber die Zwei zusammen haben wirklich was an sich, was mich fasziniert.

    Der Fall ist auch dieses Mal wirklich spannend und richtig verworren. Erst gibt es keine richtige Richtung, dann zu viele Richtungen und Wendungen, die keiner Erwartet. Es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und nicht mehr losgelassen. Die knapp 660 Seiten sind richtig flott dahingeflogen. Es gab wirklich einige Dinge, die mich immer wieder haben grübeln lassen oder mich überrascht haben. Auch dieses Buch kommt ohne Thriller- oder Psychoeffekte aus und hält den Leser als klassischer Krimi richtig gut am Ball.

    Ich bin und bleibe Fan dieser Reihe und der Autorin. Für alle Krimifans eine klare Empfehlung!

  8. Cover des Buches Im dunklen, dunklen Wald (ISBN: 9783423217279)
    Ruth Ware

    Im dunklen, dunklen Wald

     (275)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    Kurzrezension

    Nora Shaw folgt der Einladung ihrer ehemalig besten Freundin Clare zu deren Junggesellinnenabschied in ein gläsernes Haus im Wald, obwohl sie sich seit mehr als 10 Jahren nicht gesehen haben und ihre Freundschaft mit einem Geheimnis behaftet ist, welches nur sie beiden kennen. Dabei ignoriert sie ihr beklemmendes Bauchgefühl und versucht möglichst unbeteiligt auf dieser Feier zu wirken. Aber als sie von Clare erfährt, wen diese demnächst zum Ehemann nehmen wird, bröckelt die Fassade immer mehr. Denn der zukünftige Ehemann spielte schon damals eine eklatante Rolle für die beiden und auch nach dieser langen Zeit, ist es den Beteiligten nicht möglich sich neutral gegenüberzutreten …

    Dieser Thriller, der englischen Erfolgsautorin Ruth Ware ist ihr Debüt und beschäftigt sich mit einer eher klassischen Thematik, die bereits in zahlreichen Varianten literarisch umgesetzt wurde. Zwei Frauen, ein Mann und die große Frage danach, wie eine Dreiecksgeschichte ihren Lauf nehmen könnte. Dass es sich dabei um einen Spannungsroman handelt, merkt man leider erst in der zweiten Hälfte des Buches, davor bleibt es doch sehr handlungsarm und etwas langweilig. Die handelnden Personen bleiben alle etwas blass und es fiel mir mitunter schwer, sie mir tatsächlich vorzustellen, bzw. ihre Motivation zu verstehen. Erst nach der Eskalation im Haus, nimmt dieser Roman an Fahrt auf und gewinnt an Potential. 

    Fazit

    Ich vergebe 3,5 Lesesterne (aufgerundet 4) für diesen Thriller, der mit einem mörderischen Drama aufwartet, welches doch in gewisser Weise bekannt erscheint. Geschrieben ist der Text sehr eingängig und unterhaltsam, so dass er sich flott lesen lässt und durch die gewählte Erzählform in „Ich-Perspektive“ auch die verschiedenen Facetten der Gedanken spiegelt. Dennoch wirkt das Gesamtpaket etwas einfallsarm und bietet gerade dem passioniertem Thrillerleser kein wirklich befriedigendes Leseerlebnis, weil alles so hinreichend bekannt erscheint. Dennoch mag ich die Spannungsromane der Autorin sehr gerne, so dass ich hier auch einen kleinen Bonus vergebe, selbst wenn mich dieses Buch hier nicht ganz überzeugen konnte.

  9. Cover des Buches Elayne (Band 1): Rabenkind (ISBN: 9783906829777)
    Jessica Bernett

    Elayne (Band 1): Rabenkind

     (80)
    Aktuelle Rezension von: silverlibary

    Die Protagonistin Elayne führt ein abgeschiedenes Leben auf der Burg ihres Vaters, nur selten bekommt sie ein fremdes Gesicht zu sehen. Da begegnet sie Galahad, einem Barden, der den Winter auf der Burg verbringt. Schnell entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden, Elayne verliebt sich sogar in ihn. Doch Galahad weist sie konsequent zurück, nicht nur, weil er doppelt so alt ist wie sie - er verbirgt auch etwas.

    Elayne ist eine ganz und gar ungewöhnliche Königstochter, ohne jedoch mit ihrer Andersartigkeit zu prahlen. Sie ist ausgesprochen selbstständig für ihre 15 Jahre, eine wahre Führungspersönlichkeit und wird von allen respektiert. Für eine Prinzessin hat sie ausgesprochen viele Freiheiten.

    Auch alle anderen Figuren wurden liebevoll gestaltet. Sei es der Großvater, Brisen und ihre Töchter oder der alte und junge Liam - die Bewohner der Burg und des nahe gelegenen Dorfes wirken wie eine große Familie, die Atmosphäre, die der Roman vermittelt, ist sehr harmonisch und friedlich. Generell hat mir der Schreibstil gut gefallen.

    Den Verlauf der Handlung kann man nur als "plätschernd" bezeichnen. Zu plätschernd. Über viele Kapitel hinweg passiert kaum etwas und viele Wendungen, die für Spannung sorgen sollten, waren vorhersehbar. Ich bin mir sehr sicher, dass die Folgebände mehr Aktion bereithalten, aber davon hätte ich mir auch mehr in Band 1 gewünscht. So wurde meine Lust aufs Weiterlesen stark gedämpft.

  10. Cover des Buches Das letzte Königreich (ISBN: 9783499254710)
    Bernard Cornwell

    Das letzte Königreich

     (538)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch spielt im 9. Jahrhundert und thematisiert den Abwehrkampf der Engländer gegen die aus dem Norden immer wieder hereinbrechenden Nordmannen. Aufgehängt wird die Geschichte an den frühen Kindheitstagen, der Jugendzeit und den ersten Jahren als Erwachsener des (fiktiven) Protagonisten Uhtred von Bebbanburg. 

    Die vorkommenden Figuren, ob nun historisch belegt, oder fiktiver Natur sind gut und einprägsam gezeichnet. Die Handlung hat ein gutes, nur hin und wieder von ein paar Längen unterbrochenes, Tempo.

    Die Umwelt und die damaligen Lebenswirklichkeiten sind gut und plastisch herausgearbeitet.Die Verwendung von damaligen Orts- und Länderbezeichnungen hat allerdings immer wieder zu Lesebrüchen geführt. Allzu oft musste man (in der glücklicherweise vorhandenen Übersetzung-Übersicht) nachschlagen. Das hat dem Lesefluss nicht gut getan.

    Ich liebe historische Bücher in denen sich reale Historie und fiktive Geschehnisse mischen. Das ist in diesem Fall gut gelungen.

  11. Cover des Buches Letzte Freunde (ISBN: 9783446252905)
    Jane Gardam

    Letzte Freunde

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jane Mary Gardam wurde 1928 in England geboren. Sie studierte Englisch am Bedford College der University of London. Nach dem Studium arbeitete sie als reisende Bibliothekarin für Krankenhausbibliotheken des Roten Kreuzes. Anschließend wechselte sie in den Bereich Lektorat des Weldon Ladies Journal und Time and Tide. Ihr erstes Buch veröffentlichte sie mit 43 Jahren.
    Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise. Bisher wurden erst 4 ihrer Bücher ins Deutsche übersetzt. 
    2009 wurde sie zum Officer des Order of the British Empire ernannt. Jane Gardam lebt in Sandwich/East Kent.

    Inhalt (Klappentext): 
    Es ist Abscheu auf den ersten Blick, der Edward Feathers und Terry Veneering, die glänzendsten Juristen des Empire, ein Leben lang verbindet. Als ebenbürtig brillante Gegner in zahllosen Prozessen hassen sie einander schon, bevor sie sich in dieselbe Frau verlieben. Und es wird ein Leben lang dauern, bis sie bemerken, dass sie ebenso gut Freunde sein könnten. Was hat Feathers Frau Betty so angezogen an Veneering, dem Mann mit dem weißblonden Harr, der mit der schönsten Frau und Tochter der reichsten Familie Hongkongs verheiratet ist? Worum beneiden die erbitterten Feinde sich mit solcher Intensität?

    Ich war ja schon von den ersten beiden Bänden der "Old-Filth-Reihe" die wilden Zeitsprünge in der Erzählung gewohnt, aber in diesem Buch ist es so ausgeprägt, dass die Geschichte stellenweise wie ein wirres Geschreibsel wirkt. 
    Die stärksten Passagen waren diejenigen, die in der Kindheit und Jugend Terry Veneerings spielen. 
    Der Schreibstil von Jane Gardam ist ungewöhnlich und gefällt mir eigentlich gut, aber leider hat sie es dieses Mal etwas übertrieben.
    Manchmal hatte ich das Gefühl, sie wollte damit die Verwirrtheit und Konfusion der älteren Protagonisten deutlich machen: Die Vergangenheit ziemlich klar, die Gegenwart undeutlich und verwirrend. Ein interessanter Schachzug, aber es war mir dann doch etwas zuviel. Wenn ich nicht die beiden ersten Bände gelesen hätte, hätte ich dem Ganzen wohl ziemlich ratlos gegenüber gestanden. 
    Leider ein enttäuschender Abschluss :/




  12. Cover des Buches Offene See (ISBN: 9783832165987)
    Benjamin Myers

    Offene See

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Laralina

    Mit Beginn des Buches, freut man sich auf die Reise, die man mit dem Protagonisten gehen wird. Bald aber verfliegt die Freude und man wundert sich, wann den endlich was passiert. Und es passiert bis zum Schluss fast nichts. Zudem finde ich das Buch etwas aufgeladen mit Pseudo-philosophie und Metaphern.

  13. Cover des Buches Der Schatten des Bösen (ISBN: 9783442488735)
    Sharon Bolton

    Der Schatten des Bösen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: FinJa

    Das Werk kommt in puncto Storyplot/aufbau und Spannung nicht an die anderen Bücher (Todesopfer, Schlangenhaus) heran, die ich bisher von der äußerst fähigen Sharon Bolton gelesen habe. Das Ende kam zu abrupt und einige (logische) Lücken blieben ebenfalls - was wohl zum Lesen des weiteren Teils der Florence Lovelady-Serie anregen soll.
    Dennoch gute Unterhaltung und interessante Einblicke in die Arbeitswelt einer Frau in den 60-er Jahren (es ist sicher alles andere als einfach gewesen, die zementenen patriarchalen Strukturen aufzubrechen, einen Rock tragen zu müssen, nicht ernst genommen bzw. zum Sündenbock gemacht zu werden).



  14. Cover des Buches Das andere Kind (ISBN: 9783734107931)
    Charlotte Link

    Das andere Kind

     (730)
    Aktuelle Rezension von: Smarty

    "Das andere Kind" war mein erster Roman von Charlotte Link und wenn ich hier lese, dass dies nicht ihr Bester war, so freue ich mich riesig auf das was da noch kommt.

    Inhalt:

    Die frisch geschiedene Leslie fährt zur Verlobungsfeier ihrer Freundin Gwen nach Scarborough. Da Gwen sehr zurückgezogen lebt und schüchtern zu sein scheint, finden ihre Freunde und Bekannte es sehr unfassbar, dass sie sich doch noch einen Mann angeln konnte. Auf der Feier kommt es dann auch zu einem Eklat zwischen Leslies Oma Fiona und Gewns Verlobten Dave, welcher die Feier abrupt beendet. Jeder geht seiner Wege; Fionas Weg führt in den Tod. Erster Verdächtiger ist natürlich Dave, da Fiona diesem vorgeworfen hat, Gwen nicht zu lieben und sich durch die Heirat nur die Farm zu eigen machen möchte.

    Zuvor ist in Scarborough eine Studentin brutal ermordet worden. Auch hier steht Dave in Verdacht.

    Meinung:

    Mir hat das Buch gut gefallen. Ich mag es, wenn Geschichten auf zwei Zeitebenen erzählt werden. In den Briefen von Fiona an Chad erfahren wir viel über Fiona´s Jugend, wie sie von London aufs Land kam und wir lernen das andere Kind kennen. Somit dürfen wir neben einem Krimi auch in eine Familiengeschichte eintauchen. Langeweile kam dabei nie auf.

    Die meisten Charaktere waren mir unsympathisch. Am Anfang steht da natürlich Dave, der undurchsichtige Typ, der es mit Gwen doch nicht tatsächlich ernst meinen kann. Er betrügt Gwen schon bereits vor der Verlobung und durch die Verflechtungen zu beiden Morden, ist er natürlich der Hauptverdächtige Nr.1.

    Fiona handelt ihr ganzes Leben nur egozentrisch. Auch wenn sie für vieles in Brians Leben nichts kann, finde ich es absolut deplatziert ein geistig behindertes Kind "Niemand" zu nennen und keinerlei Empathie empfinden zu können. 

    Leslie benimmt sich ebenfalls egozentrisch und stößt alles und jedem vor den Kopf.

    Und Chad scheint alles egal zu sein…

    Schon fast komisch wirkt auf mich die Ermittlerin Valerie Almond, die beide Fälle betreut. Sie verfällt in totale Lethargie, stellt Zusammenhänge nur träge her und vergisst sogar die "normale" Vorgehensweise, die Kriminalbeamte bei Morden beachten sollten. Kein Wunder, dass sie bei der Aufklärung der Morde keine Rolle spielt. 

    Trotzdem komme ich zu dem Schluss, dass mir das Buch im Gesamten gut gefallen hat.

  15. Cover des Buches Alles, was passiert ist (ISBN: 9783351050672)
    Yrsa Daley-Ward

    Alles, was passiert ist

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Yrsa wächst mit ihrem kleinen Bruder Roo im Nordwesten Englands auf. Ihre Mutter versinkt in ihrer Arbeit als Nachtschwester und scheint unbeteiligt am Leben ihrer Kinder. Yrsa versucht bei den Grosseltern in ihr Leben reinzuwachsen und wird mit schrecklichen Dingen konfrontiert. Gibt es eine Hoffnung, wenn überall der Schmerz herrscht?

    Die Autorin Yrsa Daley-Ward verpackte ihre Kindheit und Jugend in ein poetischen Werk. Mir gefiel es sehr, wie mit Schrift und Wort gespielt wurde. Dabei hat sie einen kristallklaren, pointierten Schreibstil, mit dem sie mit wenigen Worten viel auszusprechen vermag. Ich hätte mir am Ende etwas mehr Positivität gewünscht, obwohl ich mir bewusst bin, dass im wahren Leben natürlich nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Aber ein paar mehr Sonnenstrahlen hätten aber nach der Düsternis ihres Lebens gut getan, denn schlussendlich wäre es schön zu wissen, wie ihr Leben nun aussieht. Das kam in meinen Augen etwas zu kurz.

    Mein Fazit: Eine poetische Biografie über eine Kindheit, die schon unter schlechten Sternen begonnen hatte. 4 Sterne.

  16. Cover des Buches Der Anwalt des Königs (ISBN: 9783596175673)
    C.J. Sansom

    Der Anwalt des Königs

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Michael_Gray

    Der König ist mit seinem Gefolge auf dem Weg nach York, dort hatte es vor ein paar Jahre eine Rebellion gegeben die niedergeschlagen wurde. Die Bewohner sind immer noch gegenüber dem König misstrauisch. Matthew Shardlake bekommt von Erzbischof Cranmer den Aufrag noch York zu reisen um dort die Petitionen zu sammeln und sie dann dem König zu übergeben. Matthew Shardlake macht sich mit seinem Gehilfen Barak auf den Weg. In York gibt es einen Anführer der Rebellion der im Kerker sitzt. Dieser soll jetzt nach London.gebracht werden da es dort die besten Folterer gibt um Geheimnisse  aus dem Mann zu holen. Shardlake soll nun in einem weitern Auftrag dafür sorgen das der Mann auch lebend nach London kommt. In York wird er Zeuge eines Mordes und Shardlake findet heraus das er etwas mit der Verschwörung zu tun hat. Doch nun wird auch er Opfer eines Mordanschlages. Doch wer sind der oder die Täter? Es gib mehrere Verdächtige und niemanden ist zu tauen.  

    Auch das dritte Buch ist ein Genuss zu lesen. Die ausführliche Beschreibung der Landschaft, der Städte, der Gebäude und der Bewohner lässt einem Bildlich die Tudorzeit erscheinen. Man merkt das der Autor auch Historiker ist. Ich freue mich schon auf schon nächsten Teil!

  17. Cover des Buches Loney (ISBN: 9783548289878)
    Andrew Michael Hurley

    Loney

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Jukebook_juliet

    Klappentext:

    »Die Einheimischen nannten es The Loney. Niemand, der auch nur das Geringste über diesen Ort wusste, näherte sich je dem Wasser. Zumindest abgesehen von uns. Doch wahrscheinlich hatte ich stets geahnt, dass das, was dort geschehen war, nicht für immer verborgen bleiben würde, so sehr ich es mir auch wünschte.«


    Zwei Brüder geraten an einem gottverlassenen Küstenort immer tiefer in eine rätselhafte, unheimliche Geschichte, in der sie selbst einander der einzige Halt sind. Ein berührender, packender Roman über die Suche nach Erlösung und die Abgründe, in die sie führen kann.


    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch aufgrund des schönen Covers und des interessant klingenden Klappentextes mitgenommen. 

    Niemals hätte ich erwartet, dass es in dieser Geschichte hauptsächlich um die Osterpilgerreise einer tief gläubigen Familie und ihresgleichen gehen würde. Das Thema Religion spielt in meinem Leben keine übergeordnete Rolle, weshalb ich mich mit den Ansichten und Taten der Protagonisten schwer tat. 

    Einzig und allein der Schreibstil von Andrew Michael Hurley und die bedrückende Atmosphäre des Buches ließen mich am Ball bleiben, sodass ich bis zum Ende durchhielt. Was mich da erwartete, passte zwar zur Thematik und der Autor blieb seinem Stil absolut treu, jedoch setze es für mich dem ganzen Wahnsinn die Krone auf. 

    Ich bin ja auch der Meinung ‚Glaube versetzt Berge‘, aber hier war alles einfach too much. 


    Fazit:

    Ein von Kritikern viel zu hoch gelobtes Buch mit der Thematik ‚die Macht des Glaubens‘. 


    Meine Bewertung:

    2,5/5 Sterne

  18. Cover des Buches Die Suche (ISBN: B07H4KF3FK)
    Charlotte Link

    Die Suche

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer
    Mir hat das Hörbuch der Autorin sehr gut gefallen. Es ist sehr spannend, dass man gar nicht mehr aufhören mag. Klare Hör-Empfehlung von mir!


    Gekürzte Lesung - 12 CDs - Dauer: 14 Stunden, 28 Minuten - 257 Tracks

    Drei verschwundene Mädchen und eine Spur, die weit in die Vergangenheit führt...

    In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Treibt ein Serientäter sein Unwesen? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht. Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie und wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt erneut von einem Mädchen jede Spur...

    Gelesen von Claudia Michelsen - fesselnder Hörgenuss, der seinesgleichen sucht.

  19. Cover des Buches Der Fliegenfänger (ISBN: 9783453864283)
    Willy Russell

    Der Fliegenfänger

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Buchliese

    Raymond ist fast 19 Jahre alt, als er sich nach Grimsby aufmacht und auf dem Weg dorthin Briefe an sein großes Idol Morrissey schreibt. In seinen Aufzeichnungen erzählt er von seiner Reise und seinem Leben. Sein Sarkasmus und sein schwarzer Humor lässt seine eigentlich traurige Geschichte in einem ganz besonderen Licht erscheinen. Nichts wünscht sich seine Mutter mehr, als dass er ein ganz normaler Junge wird. Doch Raymond muss nicht nur die Schule und die Pfadfindergruppe verlassen. Er hat auch keine Freunde mehr und verschwindet einfach in der Schublade "Er war es!". Raymond ist seit dem Sprung in den Kanal der falsche Junge. Niemand hört ihm mehr zu, alle wollen nur noch sein Bestes und ihm helfen. Und so verwundert es nicht, dass er sich in eine eigene Welt verspinnt und sich mit aller Kraft gegen alles Normale wehrt. Er wird er in einen Strudel aus Missverständnissen und unglücklichen Vorfällen immer weiter an den Rand gedrängt. Bis ihn in Grimsby ein Job auf einer Baustelle erwartet ...

    Eine sehr sympathische Figur ist Raymonds Oma. Eine Figur, die ihm Halt gibt und die nicht nur zu ihm steht, sondern auch mit scharfer Zunge die Realität im Blick hat. Im folgenden Zitat richtet Raymonds Großmutter das Wort an seine Mutter/ihre Tochter: "Mag sein, dass wir hier im modernen Failsworth leben, Shelagh; mag sein, dass wir uns am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts befinden, wo jeder seinen Wintergarten hat und wo man seine Topfpflanzen im Gartencenter kauft und zur Andacht in die voll klimatisierten Konsumtempel läuft. Aber lass dich davon nicht täuschen. Zivilisation! Ein dünner Firniss, Shelagh! Hinter dem Einkaufswagen im Supermarkt trottet noch mancher Neandertaler. Und wenn man mal die Topfpflanzen weglässt, Shelagh, dann laufen in den Gartencentern massenweise Sadisten rum. Glaub nur nicht allzu fest an die so genannte Zivilisation, Shelagh; wenn es nur irgend ginge, würden auf den Parkplätzen vor den Einkaufscentern und Supermärkten bald wieder regelmäßig Menschen gehenkt, verprügelt und als Hexen verbrannt. Und alle wären sie da, in ihren Armani-Anzügen, mit ihren gestylten Frisuren, ihren Topfpflanzen, ihrem Perrier-Wasser und dem marinierten Tunfisch, den sie sich dann mittags auf den Holzkohlengrill legen, um ihn genüsslich im Garten zu verzehren, nachdem sie dem Henker den ganzen sonnigen Vormittag auf dem Supermarkt-Parkplatz beim Köpfen zugeschaut haben."

    Vielen Dank dem Autor für dieses großartige Buch! Leider ist es der bisher einzige Roman der von Willy Russell erschienen ist, aber ich warte schon jetzt auf mehr. Lesen! Lesen! Lesen! 
  20. Cover des Buches Mariana (ISBN: 9783492248099)
    Susanna Kearsley

    Mariana

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Das ist eine der besten Geschichten die ich je gelesen habe. Fans von "Jamie und Claire" kommen auch hier voll auf ihre Kosten.

    Ich bin mit Julia Beckett, die sich "ihr"  Haus in einem kleinen englischen Dorf kaufte, um dort ihrem wahren Schicksal zu begegnen, durch die ganze Gefühlspalette gewandert.

    Ihr Schmerz war mein Schmerz. Ihr Erfolg war auch meiner. Ihre Fragen konnte auch ich nicht beantworten.

    Sehr gefühlvoll und mit einem tollen Humor wurde ich auf 350 Seiten bestens unterhalten.

    Das Ende hatte dann doch noch eine Überraschung parat ;o)

    Und was mir - glaube ich - noch nie passiert ist : ich hatte große Lust, es gleich noch einmal zu lesen.

    Ein Buch, von dem man sich wünscht, es gehe ewig weiter mit der Geschichte.

     

  21. Cover des Buches Das Lied der Sirenen (ISBN: 9783426502471)
    Val McDermid

    Das Lied der Sirenen

     (239)
    Aktuelle Rezension von: xdemon_hunterx

    Gestern Nacht habe ich „Das Lied der Sirenen“ von Val McDermid beendet. Ich hätte nie erwartet, dass das Buch noch so gut wird, nachdem die ersten 70 Seiten total langweilig waren und ich die Seiten gelesen habe und das Gefühl hatte, das Gelesene sofort wieder zu vergessen.



    Klappentext:


    Vier Männer werden tot aufgefunden. Offenbar wurden sie vor ihrer Ermordung grausam gefoltert und verstümmelt. Der Psychologe Tony Hill wird von der Polizei um Hilfe bei der Lösung des Falles gebeten. Und sieht sich plötzlich einer Situation gegenüber, mit der er nicht gerechnet hat: Er könnte das nächste Opfer sein!



    Meine Meinung:


    Der Klappentext verrät so gut wie gar nichts, was ich an sich nicht schlimm finde.

    Zu Beginn konnte mich das Buch überhaupt nicht mitreißen. Dr. Tony Hill ist forensischer Psychologe und hält zu Beginn einen Vortrag in einer Universität. Dann folgen bestimmte Passagen, die mir einfach nicht im Gedächtnis geblieben sind und das Buch hat für mich erst angefangen gut zu werden, als Tony Hill als Unterstützung zu einem Mordfall in Bradfield hinzugezogen wird, um ein Täterprofil zu entwicklen.


    Es geht um vermeintliche Morde in der Schwulenszene, jedoch sind die Opfer meist nicht dort bekannt, sondern werden vom Mörder nur dort abgelegt.


    Man springt immer von der Sicht der Ermittler zur Sicht des Mörders und diese kurzen Passagen des Mörders sind wirklich heftig. Heftig im Sinne von brutal, sexistisch und wirklich abartig. Ist also definitiv nichts für schwache Nerven und ich musste bei einer Szene auch wirklich ne Pause machen, da sich durch die detaillierte Beschreibung Bilder in meinem Kopf geformt haben und die waren echt nicht schön.


    Die „Überschriften“ der Passagen, die aus der Sicht des Mörders geschrieben sind haben immer Überschriften mit Dateinamen und Diskettenbeschriftung, da man schnell rausbekommt, dass der Mörder seine Opfer während der mittelalterlichen Folter filmt. Hier erkennt man auch, dass das Buch von 1995 ist, wer benutzt heute nämlich noch Disketten?

    Tony's Partnerin ist die Ermittlerin Carol Jordan, die zusammen mit ihrem Bruder Michael und ihrem Kater lebt. Schnell merkt man, dass sich eine gewisse Beziehung zwischen den beiden aufbaut und immer mal ein kleiner Flirt von beiden Seiten kommt, doch Tony ist zunehmend unsicher, da er die Dienste von Angelica in Kauf nimmt und regelmäßig Telefonsex mit ihr hat. Das spielt im weiteren Verlauf noch eine große Rolle.


    Die Zeitungsartikel, die bei der „Bradfield Evening Sentinel Times“ , geschrieben von Penny Burgess, erscheinen, spielen auch eine wichtige Rolle, da diese mit internen Informationen der Polizei versehen sind und der Mörder diese auch verfolgt bzw. stark auf deren Inhalt reagiert.


    Nach dem Fund der vierten Leiche, welche übrigens ein Polizist aus Bradfield ist, gibt es schon einen Verdächtigen, der auch festgenommen wird. Ob er der Täter ist? Es ist die einzige, vermeintliche Spur der Polizei, denn diese tappt zunehmend im Dunkeln.


    Der Schreibstil ist meiner Meinung nach gut, man merkt aber auch, dass die Autorin eng mit der Polizei zusammen gearbeitet hat, denn man erfährt viele Informationen und Details zu den Fällen. Außerdem kann man auch das Täterprofil lesen, was Dr. Tony Hill geschrieben hat, was mir sehr gut gefallen hat, da dieses sehr ausführlich war und ich das so in noch keinem Thriller gelesen hab.



    Mein Fazit:

    Ein ziemlich brutaler und perfider Thriller, der nach seiner Anfangsschwäche überzeugen konnte. Der Twist am Ende hat mich nochmal komplett umgehauen, weil ich das nun wirklich nicht erwartet habe.

    Die Foltermethoden des Mörders sind am Mittelalter orientiert und es kommen Instrumente wie der Judas-Stuhl zum Einsatz, der einfach nur grausam ist.

    Ich mag die Entwicklung der verschiedenen Charakteren und die sich eventuell anbahnende Beziehung zwischen Tony Hill und Carol Jordan. Nach beenden dieses Buches kann ich nun also sagen, dass ich mich auf den nächsten Teil schon freue!

  22. Cover des Buches Die Nadel (ISBN: 9783898970983)
    Ken Follett

    Die Nadel

     (592)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht des Spions Henry Faber, bekannt als „Die Nadel“. Sehr schön erfährt man hier, wie das Leben eines Spiones ist. Henry Faber spielt immer eine Rolle, um nicht aufzufliegen. Dabei geht er sehr überlegt vor und ist sehr vorsichtig, weshalb er besser ist als andere deutsche Spione in England. Wird er entdeckt oder besteht auch nur der Verdacht, tötet er die betreffenden Personen.
    Zum anderen gibt es auch die Sicht der zwei Agenten Godliman und Bloggs, die deutsche Spione in England aufdecken wollen. Sie kommen auf Henrys Spur und versuchen ihn zu fassen, bevor er die wichtige Information über die Täuschung der Engländer an Hitler weitergeben kann.
     Zudem gibt es zu Beginn ein paar Kapitel aus Sicht einer Frau, Lucy, die aber erst später wieder eine Rolle spielen wird, und gegen Ende des Buches einige Kapitel, die Besprechungen Hitlers mit einigen Generälen erzählen, was für mich nicht hätte sein müssen. Ich fand es schwer, diese zu lesen.

    Zu diesem Buch kann man nicht viel sagen, nur, dass es wahnsinnig spannend ist. Und das durchgehend. Man taucht zunächst in Henrys Welt mit seinen aufgebauten Identitäten ein. Als er das Täuschungsmanöver der Briten entdeckt, beginnt seine gefährliche Reise nach Deutschland. Diese ist an sich schon sehr spannend und es wird noch nervenaufreibender, weil man die beiden englischen Agenten dabei begleitet, wie sie Faber fangen wollen und den Stand ihrer Ermittlungen und Vermutungen erfährt. Am Ende des Buches steigt die Spannung noch weiter an, als es zum großen Schowdown kommt.

    Fazit

    Ein unglaublich spannender Thriller über den Spion „Die Nadel“ zur Zeit des zweiten Weltkrieges. 

  23. Cover des Buches Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst. (ISBN: 9783734100529)
    Paula Hawkins

    Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

     (120)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    ….denn es wimmelt nur so von verschiedenen Personen und Zeitebenen. Anfangs ist das schon etwas verwirrend und wie gesagt, wer nicht konzentriert bei der Sache bleibt, wird Schwierigkeiten haben, all die Menschen zu zuordnen und irgendwie in der Handlung unterzubringen.

    Im Grunde geht es um Nel Abbot, die sich von einer Klippe in einen Fluss stürzte, über den sie auch viel recherchiert und geschrieben hat. Ihre 15jährige Tochter Lena und ihre Schwester Jules glauben allerdings nicht an Selbstmord. Sagte doch Nel selber schon immer: „das ist ein Ort, an dem man unbequeme Frauen loswird“.

    Jules will überhaupt nicht an diesen Ort zurückkehren – wollte sie nie, denn sie verbindet nur ungute Erinnerung an ihre Zeit dort. Aber stimmt das alles so, wie sie bisher immer dachte?

    Es ist, wie gesagt, eine Handlung, die sich erst nach und nach entwickelt und spannend fand ich es anfangs nicht unbedingt. Obwohl klar wurde, dass fast jeder etwas zu verbergen hat. In der zweiten Hälfte aber gibt es doch einige Hinweise, das Tempo zieht an und ab dort war ich dann auch nur am Rätseln – fand ich dann wirklich gut gemacht.

    Es ist wirklich gut erzählt und der Schluss – nun ja, das war dann doch ein klein bisschen überraschend…..

     

  24. Cover des Buches Dunkles Feuer (ISBN: B00BMJU7MY)
    Elvira Zeißler

    Dunkles Feuer

     (20)
    Aktuelle Rezension von: mond48

    Cover:
    Das Cover hat mich ehrlich gesagt dazu animiert, das Buch überhaupt etwas näher in Augenschein zu nehmen. Es wirkt auf mich düster und geheimnisvoll, was mir persönlich meist zusagt.

    Figuren:
    Die wichtigen Figuren sind recht überschaubar und jede Figur hat ihren Zweck, sodass keine überflüssig wirkt. Das Unvermögen der Hauptcharakter mit ihren Auserkorenen zu kommunizieren und das Gespräch zu suchen, hat mich allerdings etwas genervt.

    Handlung & Fazit:
    Auch die Handlung ist recht einfach gestaltet. Sie erzählt mehr oder weniger abwechselnd die Geschehnisse, die hinter Frederiks Fluch stecken als auch das Geschehnisse in der Zeit von Julie. So schafft es die Autorin, trotzdem den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Leider zieht sich die Handlung, resp. die Entwicklung zwischen Julie und Frederik ein wenig wie ein Kaugummi, sodass nur in den letzten ca. 100 Seiten wirklich auf die Beziehung zwischen den beiden eingegangen wird. Auch die Enden sind beide nicht wirklich zufriedenstellend, denn egal wie sie Enden, ein typisches Ende für die Romantiker wird nicht geboten.

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