Bücher mit dem Tag "nordfriesland"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nordfriesland" gekennzeichnet haben.

123 Bücher

  1. Cover des Buches Die kleine Inselbuchhandlung (ISBN: 9783499291548)
    Janne Mommsen

    Die kleine Inselbuchhandlung

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca1120

    Greta Wohlert arbeitet als Stewardess bei der Lufthansa bis eines Tages eine Angstattacke sie außer Gefecht setzt. Erholung sucht sie während ihrer Krankschreibung bei Tante Hille – ihrer Lieblingstante, die auf einer kleinen Nordseeinsel wohnt. Greta hilft ihrer Tante die durch Hille und deren Vater über Jahrzehnte angesammelten Bücher zu entrümpeln und dabei kommt ihr eine Idee…

    Das Buch ist eine echt unterhaltsame und kurzweilige Urlaubslektüre. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und als Leser kann man das Inselleben, die einzigartige Natur wunderbar nachempfinden. Kleine und große Probleme müssen Greta und ihre Lieben bei der Umsetzung ihres Plans lösen und immer wieder kommt zwischen den Zeilen zum Ausdruck, dass das Leben auf der Insel seine eigene (langsamere) Zeitrechnung hat. Und ganz wichtig: Geheimnisse bleiben nicht lange geheim. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, wenn ich auch fand, dass erst zum Ende des Buchs etwas mehr Dramatik zu spüren war. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.

  2. Cover des Buches Der Jungfrauenmacher (ISBN: 9783734100604)
    Derek Meister

    Der Jungfrauenmacher

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Eindruck vom Geschehen kann sch der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

    Eigentlich hatte ich - gerade auch weil in einem kleinen friesischen Ort angesiedelt - einen eher beschaulichen Krimi erwartet. Weit gefehlt...!

    Das buch ist ein sehr spannender Thriller in einem beschaulichen Umfeld, in dem es aber hoch hergeht. Der Spannungsbogen ist zwar nicht vollkommen durchgehend, aber doch sehr ausgeprägt und von einer ganzen Reihe aufregender Spannungsspitzen gekennzeichnet.

    Der Plot ist überraschend "anders", obwohl es im Grunde doch um ein übliches Szenario (Serienkiller mordet junge Mädchen) handelt. Aber das hat der Autor geschickt in ein eigenes Szenario eingebettet.

    Die Figuren sind gut gezeichnet. Die Schreibweise ist gut und flüssig zu lesen. Dabei sogen die wechselnden Perspektiven, auch mal aus Sicht des Täters, für Abwechslung. 

    Obwohl einige Fragen offen geblieben sind, endet das Buch nicht mit einem Cliffhanger. Das ist sehr erfreulich. Es hat mir gut bis sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

  3. Cover des Buches Die Sandwitwe (ISBN: 9783734100611)
    Derek Meister

    Die Sandwitwe

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem schon der erste Band voll überzeugen konnte wird dieser vom zweiten Band nochmals um Längen übertroffen.

    Die wesentlichen Hauptfiguren sind dem Leser ja bereits vom 1. Buch bekannt und es kommt damit zu einem schönen Wiedererkennen. Hinzu kommen natürlich diverse Personen, die das Geschehen befeuern.

    Der Spannungsbogen ist gut und wird von zahlreichen tollen Spannungsiptzen ergänzt. Geschickt versteht es der Autor verschieden Perspektiven und Zeitebenen zu einem abwechslungsreichen und hoch- spannenden Ganzen zu verweben.  Das gelingt ihm ohne den Leser zu verwirren, man bleibt jederzeit "a´jour" und gerät nie in die Gefahr den Überblick zu verlieren. 

    Ein dritter Handlungsbogen durchzieht die beiden Bücher und wird damit zur Klammer für die drei Bücher der Trilogie. 

    Das Buch hat mit hervorragend gefallen und ich bin sehr gespannt auf Bend 3 und freue mich schon sehr darauf....!

  4. Cover des Buches Wintermeer und Dünenzauber (ISBN: 9783959675512)
    Tanja Janz

    Wintermeer und Dünenzauber

     (87)
    Aktuelle Rezension von: eherz

    Jana, eine Frau mit einer ungewöhnlichen Gabe, für jede Person und jedes Problem den passenden Duft bzw. das passende Öl zu finden, kommt wieder in die Heimat zurück, um mit ihrer besten Freundin Pütti einen Wohlfühlladen in St. Peter-Ording zu eröffnen. Jana und Pütti müssen mit ihrem Laden ein paar Rückschläge ertragen, aber geben niemals auf ihren Traum zu verwirklichen. Ihr Geschäft befindet sich genau gegenüber dem Buchladen von Janas damaligen Schulschwarm. Und dieser hat kein bisschen seiner Anziehung auf Jana eingebüßt. Doch eine schwere Erkrankung in der Familie, lässt ihn die Augen vor der Liebe verschließen. Ob Jana helfen kann und somit der Weg frei ist für die Liebe?

    Die Geschichte spielt in der Vorweihnachtszeit an der Nordseeküste Deutschlands. Die Szenerie wird schön winterlich mit kalten Temperaturen und Schnee beschrieben, so wie man sich klassischer Weise einen Winter bei uns vorstellt. Auch die Produkte im Laden kann man sich bildlich vorstellen und man riecht förmlich die unterschiedlichsten Düfte und Gerüche.

    Das Buch ist die perfekte Literatur für kalte Winterabende auf der Couch, zum Einkuscheln und Wohlfühlen. Es werden keine weltbewegenden Themen gewälzt und eigentlich ist immer klar, dass sich alles irgendwie, irgendwann zum Guten wenden wird. Also 100% Wohlfühlfaktor und Lesegenuss.

  5. Cover des Buches Lügengrab (ISBN: 9783442482382)
    Hendrik Berg

    Lügengrab

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Lillianne

    Zum Buch:

    Nach einem anstrengenden Fall sucht der Berliner Kommissar Krumme auf der Hallig Hooge Ruhe und Zeit zum Nachdenken. Auf der Fähre lernt er Swantje kennen, die auf der Hallig aufgewachsen ist. Vor drei Jahren verschwand ihr Verlobter auf rätselhafte Weise  – einen Tag vor der Hochzeit! Anders als ihre Freunde glaubt Swantje an ein Verbrechen. Nun kehrt sie zurück und will die Wahrheit über ihre große Liebe herausfinden. Krumme versucht zu helfen. Doch schon bald gerät er selbst in Lebensgefahr und entdeckt während  einer dramatischen Sturmflut ein schreckliches Geheimnis. Denn auf dem kleinen Eiland lauert das Böse ...

    Mein Kommentar.

    Ich habe ja das erste Buch nicht gelesen, dennoch konnte ich mich gut mit zweiten Band arrangieren. Theo Krumme aus Berlin-Neukölln war mal ein etwas anderer Kommissar - im Urlaub - mit guter  Intuition. Es war bis zur letzten Seite interessant und manches Mal richtig nervenaufreibend. Den nächsten Fall habe ich gleich besorgt - könnte spannend werden. Ob er wieder im Urlaub seine Spitzelnase nutzen wird?

    Die Freiheit der Kunst, beschert uns die Richterswarft, die es nur in diesem Buch gibt. Und weil die Warfte bei 'Landunter' doch immer wieder in Mitleidenschaft  gezogen werden, gib es ein neues  Programm zum Überleben. Andere Orte und Attraktionen sind 'echt'. So wie der Königspesel, in dem gerne geheiratet wird ... und vieles weitere auch. Für mich wäre selbst ein Urlaub auf der Hallig großes Drama. Aber Kommissar Krumme schlägt sich als Berliner tapfer.

  6. Cover des Buches Der Tote im Strandkorb (ISBN: 9781542047906)
    Anna Johannsen

    Der Tote im Strandkorb

     (80)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Der Tote im Strandkorb“ ist der erste Fall für Lena Lorenzen und mein erstes Buch von Anna Johannsen. Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, bekommt von ihrem Vorgesetzten einen sehr rätselhaften Fall übertragen. Sie soll den angeblichen Mord an dem Leiter eines Kinderheimes untersuchen. Zusammen mit ihrem Kollegen Johann Grasmann ermittelt Lena und stößt dabei auf dunkle Geheimnisse. 

    Bis ich mit Lena warm geworden bin hat es eine ganze Weile gebraucht. Zum Beginn des Buches war ich mir nicht sicher wie ich sie einschätzen soll und ihre Entscheidungen, die sie im Laufe der Geschichte trifft, haben meine Meinung über sie nicht gerade verbessert. Erst ganz zum Schluss wurde sie mir ein bisschen sympathisch. Jetzt hoffe ich sehr, dass meine Sympathie im nächsten Buch weiter steigt.

    Das wichtigste an einem Krimi ist für mich Spannung. Ich verlange nicht, dass sie bereits ab der ersten Seite vorhanden ist, aber ich erwarte das sie spätesten nach den ersten drei Kapiteln eine Rolle spielt. Im Laufe der Geschichte sollte sie immer weiter ansteigen und wenn das Buch gut ist, dann gipfelt sie am Ende in eine Finale, dass so fesselnd ist, dass ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen möchte.

    „Der Tote im Strandkorb“ erfüllt diese Erwartung leider nicht ganz. Zwar konnte mich das Ende fesseln aber bis dahin schleppt sich die Handlung mehr zäh als fließend dahin. Nur wenige kurze Abschnitte, die aus der Sicht des Täters erzählt werden, sorgen für ein bisschen Spannung. Betrachtet man die ganze Geschichte, dann war von Spannung leider nur am Rande was zu spüren. Ich finde das Schade, weil das Buch in diesem Bereich Potenzial hatte, dass aber nur wenig genutzt wurde.

    Die Ermittlungsarbeit fand ich sowohl positiv als auch negativ. Positiv fand ich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Nebenhandlung, denn Frau Johannsen legt den Fokus deutlich auf die Ermittlungsarbeit. Das Buch wird also nicht von überflüssigen Nebenhandlungen erschlagen. Negativ fand ich die Beschreibung der Ermittlungsarbeit. Ich bin zwar keine Polizistin und kann daher nicht sagen wie realistisch die Darstellung ist, aber es gab einige Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, dass Frau Johannsen nur bedingt recherchiert hat.

    Das Buch wird größtenteils aus der Sicht von Lena erzählt. Der Schreibstil von Anna Johannsen ließ sich flüssig lesen und die Kapitel hatte mit durchschnittlich 11 Seiten eine gute Länge.

     

    Fazit

    Der Reihenauftakt der „Inselkommissarin“ Reihe konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Mir fehlte es an Spannung und Authentizität. Ich empfehle diesen Krimi daher nur Lesern weiter, die keine besonders hohen Ansprüche an das Genre stellen.

  7. Cover des Buches Halligmord (ISBN: 9783864931307)
    Greta Henning

    Halligmord

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Anni_Booklover



    Die Fakten:


    Titel: Halligmord

     

    Autor: Greta Henning 


    Reihe:  

    Verlag:  Ullstein 

    Seiten: 273


    Klappentext:

     „Ein mysteriöser Mord vor der idyllischen Nordseeküste und eine Hallig voller Geheimnisse – willkommen in der Welt von Ermittlerin Minke van Hoorn!

    Ein herbstlicher Sturm an der friesischen Küste fördert ein düsteres Geheimnis zutage: Auf der kleinen Hallig Nekpen hat die See menschliche Knochen freigespült, die schon seit Jahrzehnten im friesischen Marschboden gelegen haben müssen. Wer war der Tote? Minke van Hoorn, ehemalige Meeresbiologin und erst seit kurzem als Kommissarin zurück in ihrer friesischen Heimat, hat bei ihrem ersten Fall eine harte Nuss zu knacken. Denn die beiden alteingesessenen Familien auf Nekpen wollen von dem Skelett unter der grünen Halligwiese nichts gewusst haben. Jeder kennt jeden, einige benehmen sich merkwürdig, friesisches Schweigen liegt über dem Fall. Dann verschwindet der Sohn des alten Deichgrafen, und längst vergangene Ereignisse scheinen plötzlich ihre Finger bis in die Gegenwart auszustrecken. Minke muss sich beeilen, denn der nächste Herbststurm kündigt sich an 

    Rezension:

    Die Autorin beschreibt seine Protagonisten kurz aber dennoch so detailliert das der Leser sich in diese leicht hinein versetzen kann. Die Orte der Handlung werden bildhaft beschrieben, so das der Leser das Gefühl hat mitten in den Ermittlungen zu sein. 

    Zu Beginn zieht sich die Story ein wenig, aber dies legt sich nach ein paar Kapiteln wird es richtig spannend. Der Leser hat das Gefühl beim Lesen selbst an der friesischen Küste zu sein. 



    Die Autorin hat eine flüssigen und fesselnden Schreibstil. so dass es dem Leser ist leicht möglich ist sich in die Handlung einzudecken. .

    Das Buch ist in sich logisch aufgebaut, doch zu Beginn bringen die Zeitsprünge in der Handlung den Lese etwas durcheinander.  


    Fazit:

    Ich kann das Buch allen empfehlen, die einen Krimi suchen,  der an der idyllischen Nordseeküste spielt.  

    Ich habe das Buch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihm. 






  8. Cover des Buches Bewusstlos (ISBN: 9783453415317)
    Sabine Thiesler

    Bewusstlos

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Mine90
    Ein Thriller, an dem ich einige Wochen genagt habe..
    Leider habe ich mehr erwartet. Das Buch hat stellenweise seine Längen und -wer es gelesen hat- nennt mich ruhig begriffsstutzig, dass ich ziemlich lange benötigt habe um herauszufinden warum dieses Buch "Bewusstlos" heißt!
    Ich würde sagen man kann es gut zwischendurch lesen, für mich persönlich aber keine absolute Leseempfehlung mit großartigem Spannungsfaktor. Somit leider nur 3 Sterne.
  9. Cover des Buches Backfischalarm (ISBN: 9783423216722)
    Krischan Koch

    Backfischalarm

     (60)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Klassenfahrt für Telje und Tadje, die shippern nämlich mit der restlichen 10a gemütlich nach Amrum rüber. Mit an Bord die neue Lehrerin, Professor Niggemeier und der "voll süße" Referendar. 

    Und während die Jugendlichen bei der äußerst stürmischen Überfahrt die besten Selfies und wackelige Filmaufnahmen machen #piratesofamrum stolpern sie über die Leiche des Reeders Blankenhorn.

    Ganz klar ein Fall für POM Detlefsen und KHK Stappenbek. Blöd nur, das die Zwillinge ihren Vater so gar nicht cool und eher voll peinlich finden. Auch Nicole hat allerhand zu tun, als alleinerziehende Mutter und Kriminalhauptkommissarin hat sie viel um die Ohren. Einen Babysitter? Den hat sie nicht so schnell auftreiben können, und so übernimmt die Stammbesetzung aus " De Hidde Kist" diesen Job mit dem größten Vergnügen.

    Der kleine Finn ist dort doch in besten Händen. Und so hat der Kleine bald sein erstes Wort gelernt: Ha-es-v

    Thies und Nicole kommen schnell an ihre Grenzen, denn so ein Haufen Teenager sind nicht leicht. 

    Ich hab die Fredenbüller Truppe sehr gern und komme durch kein Buch, ohne zu schmunzeln. Für mich ganz klar die beste Küsten-Krimi Reihe. Auch wenn es unsere Protagonisten auch mal in die Stadt beziehungsweise auf die Nachbarinseln verschlägt.

    Der Schreibstil ist wie immer flüssig und witzig spritzig. Dennoch gibt es von mir diesmal nur 4 Sterne. Ich habe lange mitgefiebert, auch wenn die Tatwaffe recht schnell bekannt war. Aber der/die Mörder/in fand ich am Ende dann irgendwie doof. Den ersten Mord konnte ich noch "nachvollziehen" nachfolgendes war einfach nicht meins. Die Beweggründe waren mir ein bisschen lapidar. Da hätte man mal einen tiefen Blick ins Oberstübchen werfen sollen.

  10. Cover des Buches All deine Zeilen (ISBN: 9783499267529)
    Sofie Cramer

    All deine Zeilen

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der Schreibstil ist leicht und locker und so auch gut zu lesen, aber so 100 %ig konnte ich mich nicht in die Geschichte fallen lassen. Es war „zu viel Briefverkehr“ ich kann es nicht anders ausdrücken. Die Geschichte ist in ihrem Grundgedanken nicht schlecht, aber ich fand die Umsetzung nicht so gelungen. Ok, es ist eine leichte Geschichte für zwischendurch, aber für mich auch nicht mehr. Eine nette Zugabe sind die verschiedenen Tortenrezepte am Ende des Buches. 

  11. Cover des Buches Küstenfluch (ISBN: 9783442485567)
    Hendrik Berg

    Küstenfluch

     (55)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Ermittlungsarbeit, Küstenfeeling und Spannung. Ich war schwer begeistert und komplett gefesselt.


    Inhalt: Eine beschauliche Insel in der Nordsee ist jetzt die neue Heimat von Komissar Krumme. Die Berliner Stadt ist ihm zu stressig geworden. Aber ausruhen kann er sich hier auch nicht. Denn ein Bauer ist in seiner Scheune zu tote gekommen und die Familie sabotiert seine Ermittlungen.

    Krumme hat eine Jungen und unerfahrene Kollegin, mit der er sich auch erst zusammen raufen muss und dann kommen  noch mehr Mitglieder der Familie zu schaden. Krumme wird aus den Leuten einfach nicht schlau.

    Seemannsgarn und andere Spukgeschichten machen dem Mann aus der großen Stadt das Leben schwer.


    Fazit: Ich mag eigentlich keine Krimis. Aber irgendetwas hat mich wohl mal dazu bewegt,mir diesen hier auf meinen SuB zu packen. Und als ich das Lesen dann begonnen habe, war ich auch gleich gefesselt.

    Die Story beginnt erst einmal mit einem künftigen Mord. Ein Mord,der die Kommissare sicherlich erst einmal im Dunkeln tappen lassen würde. So habe ich mir das zumindestens erst einmal ausgemalt. - Alles sah erst einmal nach normaler Ermittlungsarbeit aus, aber der seltsame Junge auf dem Hof mit dem ersten Mordopfer hatte schon eine sehr seltsame Komponenten an sich. Ich hatte keine Ahnung, wo das hinführen sollte und war deswegen komplett gefesselt und hätte am liebsten ohne jede Unterbrechung gelesen.

    Beim Lesen hatte ich die wunderbarsten Bilder einer Küstenlandschaft vor mir. Ich liebe ja die Küste. Wasser hat immer so etwas Beruhigendes an sich…. - ooops, das gehört hier aber nicht her.

    Die kurzen Kapitel haben Unterbrechungen sehr leicht gemacht. Das heißt allerdings nicht, dass Lesepausen sonderlich willkommen waren. Nur eben hin und wieder notwendig. Ansonsten wurden die Kapitel auch für einen Wechsel von Ort und Person genutzt. Das hat die Sache leicht verständlich und super lesbar gemacht. Es war nicht nötig, lang zu grübeln, wo man gerade zu Hause war. Das hat sich aus der Handlung ergeben. Und so ist es auch möglich, dass Buch nach einem anstrengenden Arbeitstag zu lesen. Selbst abgespannt versteht man noch alles und kann der Handlung super folgen.

    Zum Ende hin wurde alles total abstruß und fast war es,als würde da eine Fantasy-Komponente mit drin sein. Aber hier hat der Autor einfach nur eine interessante Familiengeschichte richtig geschickter verpackt.

    Ja, es war ein Krimi. Und ja, es wird nicht mein Lieblingsgenre werden. Aber dieses Werk kommt mal weg von der tristen Ermittlungsarbeit. Da kommen menschliche Komponenten mit rein. Ereignisse an vielen Stellen, die alles abwechlungsreicher machen und somit aus einem Krimi ein tolles Buch. - Das war wirklich ein Klasse Zufallsfund.


    Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Eine so interessant verpackte Familiengeschichte ist einfach nur der Wahnsinn. Dann dieser kleine Junge, der nicht so recht rein zu passen scheint, das ganze Leid in der Familie und die Art,wie alles geschrieben ist…. Ich bin einfach nur schwer begeistert.

  12. Cover des Buches Das Mädchen am Strand (ISBN: 9781503901445)
    Anna Johannsen

    Das Mädchen am Strand

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Lena Lorenzen will gerade ein paar Tage Urlaub auf Amrum beginnen, als Sie zu einer Vermisstensuche nach Föhr abgerufen wird. Das vermisste 14-jährige Mädchen wird kurz darauf mit aufgeschnittener Pulsader am Strand gefunden. Nun gilt es herauszufinden ob es Suizid oder Mord war. Dabei stößt die Hauptkommissarin auf eine Mauer des Schweigens, denn das tote Mädchen und ihre Familie sind Teil einer Freikirche, die den Polizisten mit Äußerstem Misstrauen begegnen.

    Obwohl des gesamte Buch unaufgeregt und teils recht langsam aufbaut, wird es an keiner Stelle langatmig oder gar langweilig. Von Anfang an baut sich Spannung auf und zieht den Leser mit in die Geschehnisse. Die Protagonistin ist sympathisch und glaubwürdig und die Probleme, mit denen sie in diesem Fall zu kämpfen hat, ein unkooperativer Föhrer Polizist, eine Schweigemauer bei  Familie und Umfeld der Toten und Mobbing an der Schule, stellen Sie immer wieder vor neue Herausforderungen. Auch ihr junger Kollege ist dieses mal durch seine eigene Vergangenheit teils voreingenommen und nicht immer hilfreich.

    Lenas private Geschichte bekommt ebenfalls Raum in diesem Buch und bleibt gut nachvollziehbar und hintergründig. Insgesamt ist die Polizistin im Vergleich zum 1. Band der Reihe nachvollziehbarer und sympathischer. Ihre Entscheidungen sind plausibel und menschlich. So wie sich die Protagonistin weiterentwickelt hat, scheint sich die Autorin selbst entwickelt zu haben. Der Schreibstil ist flüssig und die Ermittlungen durchweg interessant. Bis zum Schluß kann der Leser rätseln, wie der Fall nun aufgeklärt wird und wie alles zusammenhängt.

    Mein Fazit: Ein rundum gelungener Krimi, der gute Unterhaltung und Spannung bildet und Lust auf Band 3 der Reihe macht.

  13. Cover des Buches Eisige Flut (ISBN: 9783404176373)
    Nina Ohlandt

    Eisige Flut

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Das Buch fesselte mich von Beginn an, ist gut geschrieben, die Spannung bleibt hoch. Die Region wird schön beschrieben ohne von der Handlung abzulenken.

    Kritikpunkte: Wer der/die Täter/in ist, war mir schon rund 150 Seiten vor Ende klar. Das war bei den Vorgängern weniger vorhersehbar. Und: Wie immer zu viele Protagonisten, so dass ich bei gewissen am Schluss nicht mehr wusste, wer sie sind.

  14. Cover des Buches Strandfliederblüten (ISBN: 9783426520710)
    Gabriella Engelmann

    Strandfliederblüten

     (74)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Julianes Leben steht Kopf. Sie erfährt, dass ihre große Liebe sie belogen hat und eigentlich verheiratet ist. Dann stellt auch noch der Verlag für den sie zwei Jahren arbeitet die Produktion ein. Doch dann erfährt Juliane, dass sie von ihrer Großmutter, die sich gar nicht kennt geerbt hat. Einen Leuchtturm und ein Haus auf der Hallig Fliederrog.

    Jedes Mal, wenn Juliane ihre Mutter auf ihre Oma anspricht, stößt Juliane auf Schweigen. Ob sie am Ende ihre Mutter zum Reden bekommt.

    Ich bin total begeistert von dem Buch. Mit Juliane musste ich erst warm werden. Aber nach einigen Seiten war sie mir sehr sympathisch und mir richtig leidgetan nach ihren Schicksalsschlägen.

    Besonders stimmig fand ich die Landschaftsbeschreibungen ganz besonders von der Hallig. Man konnte sich alles super gut vorstellen.

    Besonders hervorheben muss man das Schüsselwort dieses Buchs. „Achtsamkeit“ Mich hat die Geschichte ganz schön zum Nachdenken angeregt. Was eigentlich genau ist Achtsamkeit? Einen Teil der Antwort habe ich dem Buch gefunden und lange drüber nachgedacht.

  15. Cover des Buches Pannfisch für den Paten (ISBN: 9783423217217)
    Krischan Koch

    Pannfisch für den Paten

     (42)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC
    Das Cover spiegelt sehr schön den Klappentext und den groben Inhalt des Küsten- Krimis wieder. Ein Lenkrad von einem Motorrad schaut aus dem Beton heraus. Daneben ist auch noch eine Hand bzw. ein Handschuh im Beton zu sehen. Ein Polizist mit gelben Gummistiefeln betritt den Betonboden. Im Hintergrund stehen ein paar Windräder auf flachem Land. Auf dem Lenkrad des Motorrads sitzt seelenruhig ein Frosch mit rotem Bauch. Ein sehr gelungenes Cover zum Roman und passend zur Krimi Reihe um den Ermittler Thies Detlefsen.

    Ich habe den ersten Eindruck von der Geschichte bekommen im Februar auf der Lesung von Krischan Koch in Steinfeld. Und musste bei der ein oder anderen Episode herzhaft schmunzeln. Nun habe ich endlich Zeit gefunden mein signiertes Exemplar auch zu lesen.

    Der Titel ist Programm. Der Imbiss von Fredenbüll „De hidde Kist“ serviert mehr oder weniger regionale Kost. Da darf der Pannfisch natürlich nicht fehlen. Und da sich aktuell ein Amerikaner mit italienischen Wurzeln im Ort aufhält lässt sich „für den Paten“ im Titel auch ganz schnell erklären. Um den ein oder anderen Witz besser verstehen zu können, sollte man „Der Pate“ von Mario Puzo in irgendeiner Weise schon mal konsumiert haben. Ich selbst habe das Buch mit etwa 14 gelesen. Als mir langsam das Bücherregal meiner Eltern zur Verfügung stand. Der Einband des Buches hatte mich einfach angelächelt und schwups war das Buch verschlungen. Damals wurde schon meine Freude für Kriminalromane und Thriller geweckt.

    Aber zurück zum Roman von Krischan Koch. Das Buch muss man einfach gern haben. Es ist ein amüsanter Krimi für Zwischendurch. Das typisch norddeutsche Wesen kommt dabei nicht zu kurz. Ich sage nur Windmühlen aufstellen. Ich kann mich noch gut an die ersten Windräder bei uns (Halbinsel Eiderstedt) erinnern. Was wurde damals ein Trara gemacht. Die Windräder würden die Landschaft verschandeln und den freien Blick über das Feld stören. Inzwischen sind die Windmühlen von Eiderstedt und Dithmarschen nicht mehr weg zu denken. Bei unserem umweltbewussten Energiegedanken gehört die Windkraft einfach dazu. Aber die Fredenbüller sehen das natürlich ganz anders. Und so ist die Rotbauchunke, die du in meinem Sketchnote bewundern kannst, ein willkommener Gast in der Gegend, um den Windmüllern Einhalt zu gebieten.

    Die Namen der Akteure sind im ersten Moment gewöhnungsbedürftig. Sie passen aber perfekt zum fiktiven Ort Fredenbüll und sorgen mit für eine gute Unterhaltung. „Pannfisch für den Paten“ ist inzwischen der 6. Fall für Thies Detlefsen. Den Küsten-Krimi kann man aber auch ohne Vorkenntnisse gut verstehen. Wobei man mit den ganzen Namen erst mal klar kommen muss. Aber die ganz speziellen Fredenbüller Einwohner erklären sich nach und nach von selbst. Für mich war es das zweite Buch mit dem Polizisten Thies Detlefsen. Ich konnte der Geschichte gut folgen und hatte eine Menge Spaß beim Lesen.

    Das Buch empfehle ich gerne weiter, für alle die den nordischen Humor lieben und alles nicht so ernst nehmen. Es ist ein amüsanter Küsten- Krimi, der viele Lachmomente bereithält.
  16. Cover des Buches Blutebbe (ISBN: 9783734104787)
    Derek Meister

    Blutebbe

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Der dritte - und damit abschließende - Band der Trilogie hat es nochmals in sich: Wie schon die beiden vorherigen Bücher kann der Autor mit dem Plot voll überzeugen.

    Das vorliegende Buch bietet ein willkommenes Wiedersehen mit den bekannten Hauptfiguren und Örtlichkeiten. Diesmal wird auch der aus beiden vorherigen Büchern immer einen Schritt weitergeführten dritten Handlungsstrang zu einem Ende geführt.

    Der Spannungsbogen ist gut und wird gekrönt von vielen exzellenten Spannungsspitzen. Die Morde sind ziemlich brutal und der in diesem Sinne angemessenen Deutlichkeit geschildert. Überhaupt lässt der Plot nichts zu wünschen übrig - ist er doch endlich mal etwas Abseits des üblichen Thriller-Einerlei. 

    Ein sehr gutes, spanendes Buch, das der ungewöhnlichen und hochspannenden Trilogie einen würdigen Abschluss bietet. 

  17. Cover des Buches Sörensen hat Angst (ISBN: 9783499271182)
    Sven Stricker

    Sörensen hat Angst

     (37)
    Aktuelle Rezension von: parden

    EIN VERREGNETER NORDFRIESLAND-KRIMI...

    Nach einigen Schicksalsschlägen lässt sich Kriminalhauptkommissar Sörensen von Hamburg nach Katenbüll in Nordfriesland versetzen. Denn er leidet unter einer Angststörung und hofft, dass der kleine Ort ihm ein ruhiges, beschauliches (Arbeits-)Leben bescheren wird. Doch Katenbüll ist grau und trostlos, es regnet permanent, die Einheimischen haben nicht gerade auf Sörensen gewartet. Und es kommt noch schlimmer. Gleich nach Sörensens Ankunft wird Bürgermeister Hinrichs tot im Pferdestall gefunden. Schon die ersten Blicke hinter die Kleinstadtkulisse zeigen dem Kommissar: Hier kann man es wirklich mit der Angst bekommen. 

    Eine massive Angststörung hat Kriminalhauptkommissar Sörensen - und doch ist er wieder im Dienst. Das kleine nordfriesische Dorf Katenbüll ist jedoch total verregnet und matschig - und auch der sich entwickelnde Krimi ist düster, durchbrochen von kleinen humorigen Passagen. Man ahnt schon zu Beginn Abgründe, selbst als sie noch nicht offensichtlich sind... 


    "Immer schön die Nase oben behalten, dachte er. Und wenn der Rest des Körpers nach unten wegsackte, die Nase gehörte nach oben..."


    Passagenweise dominierte die psychische Problematik von KHK Sörensen sehr, so dass beim Lesen schon die Frage auftauchte, ob jemand in diesem Zustand tatsächlich als ermittelnder Polizist arbeitsfähig sein kann. Doch je mehr der Fall des ermordeten Bürgermeisters sowie dessen verschwundenen Sohnes Sörensen beansprucht, desto mehr ist er in der Lage, seine Angstzuständen zu minimieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. 

    Zu Sörensens Entsetzen bleibt es nicht bei dem einen Toten, und je tiefer er gräbt, desto größer scheinen die Abgründe, die sich einmal quer durchs Dorf ziehen. An seiner Seite stehen vor allem Jennifer Holstenbeck, seine jüngere Kollegin bei der Polizei, und Malte, der bemühte Praktikant. Außerdem hält ihm ein zugelaufener Hund die Treue, und Sörensen merkt schon bald, wie ihm das Tier ans Herz zu wachsen beginnt. Die Charakterzeichnung der Dorfbewohner einschließlich der Kollegen von der Schutzpolizei gerät z.T. durchaus klischeehaft, was dem Unterhaltungswert jedoch keinen Abbruch tut.

    Der Autor stellt mit Sörensen, dessen Vornamen nicht einmal er selbst kennt, einen sehr besonderen Charakter vor. Die Angsstörung wird sehr plastisch geschildert, so dass man sich gut vorsellen kann, wie es Sörensen ergeht. Trotzdem lässt er den KHK nicht in ständigem Selbstmitleid versinken, sondern zeigt, was trotzdem möglich ist. Alles in allem zeichnet Sven Stricker hier ein düsteres Dorfbild, passend zur ewig grauen Wetterlage, und sorgt dafür, dass beim Leser immer wieder die Frage aufploppt, in was für einer Welt heutzutage Kinder und Jugendliche groß werden. 


    "Sörensen lächelte und schaffte es, dabei grimmig und ironisch gleichzeitig auszusehen. 'Ach wissen Sie (...), manchmal muss man einen Menschen gar nicht so gut kennen, um von ihm enttäuscht zu sein. Ich kenn Sie zum Beispiel überhaupt nicht - und glaub Ihnen trotzdem schon kein Wort.'"


    Diese Themen - allesamt düster, schwer und wenig hoffnungsvoll - könnten für eine mittelschwere Depression sorgen. Zum Ausgleich liefert der Autor jedoch immer wieder passend Passagen voller lakonsich-schwarz-bitterem Humor, was mir gut gefallen hat. Das hilft in jedem Fall, die düsteren Wahrheiten zu ertragen. Stellenweise musste ich beim Lesen laut lachen, was die gerade eben zugeschnürte Kehle wieder etwas zu lockern vermochte...

    Ein paar langatmige Passagen, nicht immer ganz sauber recherchierte Abläufe - ja, das ist ein kleiner Minuspunkt. Aber alles in allem hat der erste Krimi aus der Reihe um HKH Sörensen mich gut unterhalten, und gerade die gelungene Balance zwischen ernsthaft-düsteren Themen und dem trockenen Humor samt einigen wohl platzierten Seitenhieben auf Politik, Wirtschaft und Sensations-Journalismus hat mir gut gefallen. Band zwei wird daher sicher noch folgen...


    © Parden

  18. Cover des Buches Kalte See (ISBN: 9783442488933)
    Hendrik Berg

    Kalte See

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Tatort Föhr: Ein Serienmörder treibt sein Unwesen auf der beschaulichen Insel …
    Mitten in der Hochsaison wird auf der Insel Föhr die Leiche einer jungen Frau am Strand entdeckt. Kommissar Krumme und seine Kollegin Pat ermitteln diskret, um keine Panik aufkommen zu lassen. Doch schnell erhärtet sich der Verdacht, dass sie einem grausamen Serienkiller auf der Spur sind, der schon in anderen Teilen Deutschlands gemordet und nun den Weg auf die beschauliche Insel gefunden hat. Als die Presse davon Wind bekommt, gerät der Kommissar unter Druck. Wenig hilfreich scheint da zunächst das überraschende Auftauchen von Krummes Freund Harke, der zur Lösung des Falls auf seine ganz eigene, unkonventionelle Art beitragen möchte … (Quelle: Amazon.de)

    Rezension:

    Der 5. Fall von Theo Krumme ist für mich das 1. Buch, welches ich über ihn lese. Ein düsteres Buchcover mit Strand und Strandkörben, die Wellen ziehen sich zurück, man spürt die Kälte…es wird dunkel.
    Durch die Sprünge in der Zeit wird zwar gute Spannung erzeugt, aber daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Doch das fiel mir leicht.
    Die Panik in den Augen der Opfer ist durch die detailgetreue Beschreibung sehr gut nachzuempfinden, eine spürbare Angst entsteht.

    Die junge Kollegin Pat ist ein wundervoll neuer Gegenpart zu Theo Krumme, der sich langsam zu einem richtigen Nordfriesen entwickelt. Ich habe viel über Kommunikation nachdenken müssen, wie wichtig sie doch ist. Manchmal möchte man als Leser mitwirken bzw. eingreifen, was natürlich nicht möglich ist. Akzeptiere, das Menschen manchmal einfach nicht miteinander reden!

    Fazit:

    Am Strand ein schönes Buch lesen, genau dafür ist dieser tolle Nordsee-Krimi geeignet. Der rauen See lauschen und zu manchen Szenen genau diese Geräuschkulisse haben, das passt sehr gut. Damit wird manche Szene aus dem Buch noch passender unterstützt.

    Ein Buch welches ich schnell durchgelesen habe. Und es wird sicher nicht der letzte Fall mit Theo Krumme gewesen sein. 

  19. Cover des Buches Möwenschrei (ISBN: 9783404171361)
    Nina Ohlandt

    Möwenschrei

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Das Buch liesst sich teils leicht und fliessend mit spannendem und nicht erwarteten Ende. Doch der Weg dahin ist harzig. Das hängt einerseits damit zusammen, dass ganze Handlungsstränge für das Buch und den Fall komplett unerheblich sind. Andererseits gibt es derart viele Protagonisten bei Polizei und Verdächtigen inkl. schwer verstehbarer Verwandtschaftsverhältnisse, dass ich selbst zur Mitte des Buches teils nicht wusst, wer in der Pension jetzt wer ist. Als letzten negativen Punkt sehe ich, dass einige Dinge gar nie aufgeklärt worden sind. 

    Positiv ist die dezente, aber schöne Beschreibung der Insel. Ausserdem kommt man den Charakteren, besonders Benthieh, Lilly und Fitzen, näher als im ersten Buch. Diese sind wirklich gut beschrieben. 

    Fazit: Weniger wäre mehr.

  20. Cover des Buches Deichmörder (ISBN: 9783442479917)
    Hendrik Berg

    Deichmörder

     (79)
    Aktuelle Rezension von: katrin_bohrer

    Ich gebe zu, bis zu Kapitel 5 wollte ich das Buch immer mal wieder zur Seite legen und beenden. Gut, dass ich es nicht getan habe, denn es wurde dann doch noch richtig spannend. 

  21. Cover des Buches Rote Grütze mit Schuss (ISBN: 9783423253741)
    Krischan Koch

    Rote Grütze mit Schuss

     (81)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Ich mag Regionalkrimi, da kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Der Schreibstil ist amüsant und leicht zu lesen. Und natürlich ist Dialekt enthalten, so muss es sein. 

    Jeder kennt jeden im Dorf, fast jeder hat was mit jedem, und jeder kennt irgendwelche Geheimnisse. Hier geht es rund. Die beiden Ermittler sind mit sehr sympathisch. Leichter Krimi, mit Witz, Spannung. So muss es für eine entspannende, leichte Unterhaltung sein.

    Band 2: ich komme

     

    Fazit: Gute, leichte Unterhaltung zum Entspannen und genießen.

  22. Cover des Buches Mittagsstunde (ISBN: 9783328106340)
    Dörte Hansen

    Mittagsstunde

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Der Wind war immernoch der alte. Er schliff die Steine ab und knickte Bäume, beugte Rücken. Auch diesem alten Wind war es egal, was Menschen taten, ob sie blieben oder weiterwanderten.
    Es ging hier gar nicht um das bisschen Mensch." - Dörte Hansen, "Mittagsstunde"

    In der Mittagsstunde ist es ganz still in Brinkebüll. Das Dorf auf der schleswig-hosteinischen Geest hält Mittagsschlaf - und als es gemächlich wieder aufwacht, dreht die Welt sich in einem anderen Tempo und die Bewohner*innen müssen sich diesem anpassen - oder sie verschwinden.

    Von dieser Auflösung des Traditionellen, dem Verschwinden des fiktiven Dorfes zwischen Niebüll und Husum und der Menschen, die dort leben, erzählt Dörte Hansen in ihrem zweiten Roman "Mittagsstunde". Sie berichtet in zwei Zeitebenen, die eine ist in der Zeit nach der Flurbereinigung in den 60er Jahren angesiedelt, die andere heute. Dabei wählt sie auch zwei verschiedene Perspektiven. Im "Damals" kommt vor allem Sönke Feddersen, der Kröger des Dorfes, zu Wort. Das "Heute" wird aus der Sicht von Ingwer Feddersen, seinem Enkel, erzählt, der nach der Grundschule das Abitur machte und dann zum Studieren nach Kiel zog - weg von Brinkebüll, weg vom Dorfkrug, den er eigentlich hätte übernehmen sollen. Ingwer kümmert sich in seinem "Sabbatical" dann mit knapp 50 Jahren um seine beiden Großeltern - und erlebt sowohl deren Verfall, als auch das Abhandenkommen der Landwirtschaft, wie sie früher betrieben wurde, mit.

    Diese beiden Motive - das Dorf, das sich bis zur Unkenntlichkeit verändert und das Älter werden - wurden von der Autorin sehr, sehr gut umgesetzt. Unsentimental und ohne Kitsch erzählt sie die Geschichten der Feddersens und der anderen Dörfler*innen, man lernt sie alle nach und nach kennen - und schließt sie auch alle mit der Zeit ins Herz. Dörte Hansen stammt selbst aus Husum und lässt in ihren Roman viel Plattdeutsch mit einfließen, was alles noch authentischer macht.

    Ich hätte gerne noch viel mehr von diesem Dörfchen in Nordfriesland gelesen - und war daher meist etwas traurig, wenn es dann um Ingwers Zeit in Kiel ging oder um seine WG-Mitbewohner*innen. Mit diesem Erzählstrang bin ich leider nicht wirklich warm geworden, er hat für mich nicht ganz gepasst. Was auch ein wenig schade war: Eine Autorin, die so exzellent mit Worten umgehen kann, sollte für mein Empfinden keine rassistischen Ausdrücke verwenden - auch wenn sie zu der Zeit, zu der das Buch teilweise spielt, gängig waren. Hier wünsche ich mir einen sensibleren Umgang mit Sprache.

    Dörte Hansen kann es einfach, dieses Schreiben über ländliche Gegenden, kleine Dörfchen und deren Bewohner*innen. Ihr kauft man es ab, wenn sie über deren Feste schreibt, über die Beziehungen untereinander und das Zerren zwischen Traditionen, der Natur und dem Drang des Menschen zum Modernen. Auch "Mittagsstunde" konnte mich also wieder überzeugen - wenn auch nicht so sehr wie ihr Debütroman "Altes Land". Vor allem für Lesende, die - wie ich - sehr gerne Landromane wegschmökern, wieder ein besonderer Genuss!

  23. Cover des Buches Schwarzes Watt (ISBN: 9783442487288)
    Hendrik Berg

    Schwarzes Watt

     (43)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Inas Schwester wurde als junges Mädchen ermordet. Sie ist nie darüber hinweggekommen und versucht immer noch den Mörder ihrer Schwester zu finden. Als sie mit ihrer Familie Urlaub in St. Peter-Ording macht, glaubt sie den Mörder, den sie damals gesehen hat, entdeckt zu haben. Eine spannende Geschichte entwickelt sich.

    Niemand glaubt Ina so wirklich, denn es sind inzwischen 20 Jahre ins Land gegangen. Für Theo Krumme und Pat ein hartes Stück Arbeit!

    Die Hauptpersonen in dieser Reihe sind mir schon aus den vorangegangenen Bänden bekannt. Die Entwicklung, die diese Personen im Laufe der Zeit durchmachen, sind sehr gut geschildert.

    Der Schreibstil von Hendrik Berg ist sehr flüssig und auch dieses Buch hat mich so gefesselt, dass ich jetzt ein Schlafdefizit habe ;)

    Für Krimileser eine absolute Lesempfehlung!

  24. Cover des Buches Wind aus West mit starken Böen (ISBN: 9783423216173)
    Dora Heldt

    Wind aus West mit starken Böen

     (92)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Dora Heldts Roman ist ein Buch nicht nur für Sylt-Liebhaber. Es ist vor allem ein Roman über starke Frauen und ihre Stärken Bindungen. Katarina und Inken, die zwei Schwestern im Mittelpunkt des Buches, sind zwei vollkommen gegensätzliche Charaktere, wobei Inken mir persönlich sympathischer ist. Dazu kommt noch der Autor Bastian, der auch gut gelungen ist.

    Leider hat der Roman teilweise ein trauriges Ende, zumindest in Bezug auf eine bestimmte Figur. Das nimmt etwas von dem eigentlichen Happy End, sodass der Roman deshalb von mir nur zwei statt drei Sterne bekommt.

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