Bücher mit dem Tag "nordische mythologie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nordische mythologie" gekennzeichnet haben.

109 Bücher

  1. Cover des Buches Plötzlich Banshee (ISBN: 9783492703932)
    Nina MacKay

    Plötzlich Banshee

     (499)
    Aktuelle Rezension von: Marceline

    Das Buch ist zum leichten Amüsieren, es hat einen sehr einfachen Schreibstil und ist nicht total durchdacht.

    Die Charaktere fahren eine bestimmte feste Schiene und sind dadurch sehr vorhersehbar.

    Das Buch ist dadurch nicht sehr spektakulär, aber dennoch nicht schlecht.

  2. Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)
    Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love

     (297)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Für mich der erste Fantasy Roman, bei dem sich alles um die nordische Mythologie dreht und mir hat es unfassbar gut gefallen.
    Die Charaktere fand sehr stark und der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung! 

  3. Cover des Buches Faye - Herz aus Licht und Lava (ISBN: 9783743201910)
    Katharina Herzog

    Faye - Herz aus Licht und Lava

     (189)
    Aktuelle Rezension von: LacunaFairy

    Faye von Katharina Herzog


    Das Buch mit seinem schönen Cover und dem interessanten Klappentext hat mich sofort angezogen und neugierig gemacht. Ich liebe Jugendbücher, Romantasy und Fantasy so musste ich es einfach lesen.

    Es ist ein Hardcover mit knapp 400 Seiten. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und verständlich, so konnte ich das Buch flüssig durchlesen. 

    Ich muss sagen, das es genau mein Genre ist. Und ich habe schon sehr viele Bücher über die magische Welt der Elfen gelesen. Ein paar Geschichten über Licht- und Dunkelelfen habe ich ebenfalls gelesen. Dadurch war es nicht weniger interessant für mich, doch vieles war sehr vorhersehbar für mich. 

    Die Protagonistin Faye ist ein 17 Jähriges Mädchen, die nach ihrem Abi Biologie studieren möchte. Sie liebt Pflanzen und Tiere. Ich mag ihr Engagement für die Umwelt und Pflanzen sehr. Doch leider ist sie, meiner Meinung nach, für ihr Alter in vielen Punkten sehr naiv. Es gab sehr viele offensichtliche Momente, wo ich Situationen und Menschen "entschlüsseln" konnte und sie hat es immer noch nicht verstanden...Wer zB "böse" ist, was auf jeden Fall mit der Vergangenheit der Mutter zusammenhängt, das Faye magische Fähigkeiten besitzt usw

    Ich finde es ist eine niedliche Geschichte, die sich schnell durchlesen lässt. Doch sie ist eher für jüngere Leser geeignet, die vielleicht noch nicht so viele Erfahrungen mit Jugendbüchern gemacht haben. Für die solche Geschichten neu sind. Denn wie gesagt, für mich gab es zu wenig Überraschungen und Wendungen. Und ich hätte mir ein bisschen mehr "Tiefgang" einiger Charaktere gewünscht, zB von Faye's Mutter. Ich möchte nun nicht spoilern, doch es dreht sich auch viel um sie und ihre Vergangenheit.

    Die wunderschöne Gegend von Island hat mir sehr gefallen. Und es hat mir gefallen, dass man nach und nach einiges über Faye's Wurzeln erfahren hat.

    Die Charaktere mochte ich auch und es gab einige lustige Szenen. Die Romantik und Gefühle einiger Charaktere kamen bei mir nun leider nicht so wirklich rüber.

    Für Jeden, der eine lockere, leichte Geschichte mit etwas Magie sucht, ist das Buch genau das Richtige. 

  4. Cover des Buches American Gods (ISBN: 9783847905875)
    Neil Gaiman

    American Gods

     (363)
    Aktuelle Rezension von: Laubblatt

    Für eine tolle Geschichte ist alles da: Figuren mit Vergangenheit, skurrile Orte und Geheimnisse, die es zu lüften gibt. Allerdings werden alle Orte, Personen und Geschichten durch keine Emotionen, keine Farben verbunden. Aus diesem Grund hinterliess das Buch wenig Spuren in mir. 

    Es gibt zwei Schauplätze im Buch, bei denen mich die Handlung und der Schreibstil an Coraline erinnert hat. Hätte sich Neil Gaiman stärker auf einen Ort und die Personen dort konzentriert, wäre das Buch mehr nach meinem Geschmack geworden.

  5. Cover des Buches Die Götter von Asgard (ISBN: 9783426522523)
    Liza Grimm

    Die Götter von Asgard

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Roland_Krull

    Leseeindruck

    Zunächst einmal ist das Genre recht neu für mich, da ich bisher wenige Bücher gelesen habe, in denen vom Setting unsere "reale" Welt mit Fantasy bzw. Mythologie verknüpft ist. Habe mich bislang nicht an Urban Fantasy herangewagt, warum auch immer

    Zu Lesebeginn war ich auch etwas skeptisch, ob das Buch was für mich ist, aber je mehr das Thema in die nordische Mythologie eintauchte, ab dem 8ten Kapitel war auch mittendrin im Buch
    Das Tempo indem sich die Geschichte entwickelt hat, liest sich angenehm, die Situation verändert sich innerhalb eines jeden Kapitels, so daß man immer weiterlesen möchte...

    Die Protagonistin Ray entwickelt von zu Beginn ziemlich naiv, leichtgläubig, zu vertrauensselig und wächst charakterlich im weiterem Verlauf des Buches, wird selbstbewusster usw...

    Es gab auch viele Stellen im Buch, an denen ich herzlich lachen musste...zum Beispiel die Erwähnung von Steampunks, Cybergoth usw, die einem auch begegnen, wenn man in Berliner Grufticlubs unterwegs war und die man ja schon irgendwie belächelt hat, aber Szenen entwickeln sich weiter und bringen neue Einflüsse mit... Die Anspielung mit dem Kleiderschrank auf die Chroniken von Narnia.

    Mein Fazit: ein gutes Buch für den Einstieg in das Urban Fantasy Genre, nicht nur für jugendliche Leser

  6. Cover des Buches Red Rising - Tag der Entscheidung (ISBN: 9783453534438)
    Pierce Brown

    Red Rising - Tag der Entscheidung

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Lesekauz

    Pierce Brown zeigt auch in „Red Rising: Tag der Entscheidung“ was für ein kompetenter Erzähler er ist. Er versteht es ausgezeichnet den richtigen Tonfall für jede Situation zu wählen. Einmal entführt er uns mit eindringlichen Worten in die Tiefen seiner Figuren und dann schildert er mit einer fast schon poetischen Kälte die Grausamkeiten seiner Welt. Er schafft es komplexe politische Beziehungen und die gesponnen Intrigen immer so zu erzählen, dass ich als Leser folgen konnte. Wo andere ihre Charaktere am Ende oft schon auserzählt haben, gesteht er vielen zu sich im Abschlussband erst richtig zu entfalten. So kann ich ihm sogar den, über alle Teile häufig genutzten, Kniff verzeihen, dass Darrow, aus dessen Ich-Perspektive erzählt wird, oft mehr weiß als die Leserinnen und Leser. Der Twist am Ende war so schön und befriedigend, dass ich das verzeihen kann. Für die ganze Trilogie gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.

  7. Cover des Buches Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehetzt (ISBN: 9783608939309)
    Kevin Hearne

    Die Chronik des Eisernen Druiden / Gehetzt

     (310)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Das Universum ist genau so groß, wie Ihre Seele es zulässt."


    "Gehetzt" ist Band 1 und somit der Auftakt zu "Die Chroniken des Eisernen Druiden" vom amerikanischen Schriftsteller Kevin Hearne. Ich habe von dieser Reihe schon sehr viel gehört. Wenn man sich für Fantasy-Büchern mit mythologischen Einschlägen interessiert, kommt man um diese Reihe einfach nicht drum herum und ich muss sagen, dass sich meine Erwartungen zum größten Teil erfüllt haben. "Gehetzt" erinnert an "Percy Jackson" für Erwachsene mit ganz viel Humor und spannenden, aber auch blutigen Szenen und natürlich mit ganz vielen GÖTTERN.

    Inhalt: Atticus ist alt - genauer gesagt uralt. Er ist nämlich in Wahrheit ein Druide aus der keltischen Vorzeit, auch wenn er sich als junger Buchhändler und Inhaber eines Esoterik-Shops tarnt. Die alten Götter kennt er persönlich und auch wenn heutzutage keiner mehr an die mythischen Legenden und Sagen glaubt, weiß er, dass sie alle tatsächlich existieren. Doch auch wenn man so viel gesehen und erlebt hat wie Atticus, kann man sich nicht mit Allen gut stellen und Feinde treten immer wieder auf. Blöd nur, dass es diesmal Aengus, der keltische Gott der Liebe, des Einfallsreichtums und der Gerissenheit, auf ihn abgesehen hat, denn wenn man einen Gott erzürnt, ist plötzlich das halbe Volk der mächtigen "Tuatha Dé Danann" hinter einem her und man endet als Spielball der Götter.

    Meine Meinung: Ich habe das Buch in digitaler Version als Ebook gelesen, weil mich der Preis der deutschen Taschenbücher sehr erschreckt hat. Die Bücher der Reihe kosten zwischen 17 und 19 Euro und ich kann nicht ganz nachvollziehen wie dieser Preis für ein Taschenbuch gerechtfertigt ist. Die Aufmachung ist zwar robust, aber nicht außergewöhnlich und das Cover wurde vom englischen Original übernommen. Da habe ich mich lieber für die billigere, digitale Variante entschieden, auch wenn ich die Bücher gerne in meiner Büchersammlung gesehen hätte. Das Cover des Buches ist sehr ansprechend und passend zur Geschichte. Wir sehen Atticus, genau so wie er vom Autor beschrieben wird. Der Schauspieler für das Cover wurde perfekt gewählt inklusive Tätowierungen und Schwert.

    Dies ist mein erstes gelesenes Werk des Autors und wird ganz bestimmt nicht mein Letztes sein. Mit seinem humorvollen und sarkastischen Schreibstil konnte er mich überzeugen und die Geschichte rund um Atticus, seinem Wolfshund Oberon und den machthungrigen Göttern hat mich sofort gefesselt. Der Autor hat da wirklich Einfallsreichtum erwiesen, denn bei all den Göttern, Sagen und Legenden kann man schnell mal den Überblick verlieren. Hier hat sich der Autor aber eine spannende Geschichte überlegt, in der die Mythologien perfekt eingewoben wurden. Hauptaugenmerk bei "Gehetzt" liegt auf der irischen Mythologie mit seinen keltischen Gottheiten und ich war von der ersten Minute, als die MORRIGAN als Krähe in Atticus Laden geflogen kam, beeindruckt. Ich habe zwar schon sehr viele Fantasy-Bücher mit mythologischen Einschlägen gelesen, bisher aber nur sehr wenige mit der keltischen Mythologie. Über die keltische Mythologie ist ja leider nicht so viel bekannt, wie z.B. über die Griechische, aber sie hat sehr viel Potential, vor allem für düstere Fantasy-Romane und der Autor hat hier wirklich alles gegeben und die irischen Götter sehr detailliert in eine abenteuerliche, humorvolle aber auch blutige Geschichte eingearbeitet. Der Schreibstil und die Art der Geschichte hat mich an meine Jugend-"Percy Jackson"-Zeit erinnert, nur blutiger und erwachsener. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen, auch wenn man vor allem zu Beginn mehr Aufmerksamkeit und Konzentration benötigt. Und keine Angst - dieses Buch ist auch für Neulinge der keltischen Mythologie geeignet, weil die Gottheiten und keltischen Legenden sehr schön und humorvoll erklärt werden. Die Spannung lässt zu Beginn zwar zu wünschen übrig - in den letzten Seiten aber wird sie dafür übermächtig und es gibt gegen Ende einige Wendungen und Überraschungen. Götter sind halt einfach nicht vertrauenswürdig und sie verfolgen immer nur die eigenen Ziele. 😉

    Mit Atticus haben wir einen "jung" gebliebenen, uralten Druiden als Protagonisten, der als Held beinahe schon zu mächtig ist. Da seine Feinde als Götter aber noch sehr viel mächtiger sind, war das schon in Ordnung, auch wenn man seinen Werdegang zum Druiden und zur Macht nicht verfolgt hat. Die Geschichte wird in der ICH-Person aus Atticus Perspektive erzählt und da Atticus einen wundervollen Humor hat, trieft der Schreibstil der Geschichte vor Spott und Sarkasmus. Das ist natürlich nicht für Jedermann etwas, ich habe es aber geliebt. Es war zwar nicht so, dass ich vor lauter Lachen Tränen in den Augen hatte, aber dieser erfrischende Schreibstil hatte so viel Charakter, dass ich Atticus Geschichte unglaublich gerne verfolgt habe.
    Das Herz der Geschichte ist aber Atticus Wolfshund Oberon, dem er das gedankliche Sprechen beigebracht hat und mit dem er sich telepathisch unterhalten kann. Oberon ist wirklich eine Nummer für sich. Die Idee dahinter fand ich total genial, auch wenn mir der Hund ein bisschen zu sehr vermenschlicht wurde. Ich bezweifle nämlich, dass ein Hund gerne Kamillentee trinken würde, wenn er auch die Möglichkeit auf andere Leckereien hätte. Da ich selbst Hundebesitzerin bin, weiß ich wie triebgesteuert Hunde nun mal sind und wie schnell sie sich ablenken lassen. Wenn da ein Würstchen in der Nähe ist, ist alles andere plötzlich vergessen. 😄  Aber Oberon sorgt mit seinem Charme für eine erfrischende Abwechslung zur blutigen Handlung und macht den Protagonist als "Herrchen" noch sehr viel sympathischer.

    Wie bereits erwähnt, wurden auch die Götter und mythischen Sagenwesen sehr detailliert und einzigartig ausgearbeitet. Jeder Charakter hat sein eigenes Wesen und mir hat besonders die Darstellung der keltischen Göttin der Jagd gefallen, weil sie so wild und natürlich war. Kevin Hearnes Darstellung der Götter war für mich perfekt. Genau so stelle ich mir Götter vor: mächtig, charakterstark, ICH-Bezogen, das mickrige Menschlein nur ein Wimpernschlag in ihrer göttlichen Existenz. Bei "Gehetzt" wird das Augenmerk zwar nur auf die irische Mythologie gesetzt, aber es werden auch bereits Götter und Sagengestalten aus anderen Kulturen erwähnt, denn es existieren wirklich ALLE Mythen und Legenden. Allah ist ebenso real, wie Luzifer, Buddha, Zeus oder Shiva. Und ich hoffe inständig dass Atticus in den Folgeteilen auch in Kontakt mit anderen Kulturen kommt. Wie geil wäre es, wenn die Figuren aus verschiedenen Mythologien miteinander kämpfen oder sich unterstützen? Ich bin schon voller Vorfreude und hoffe wirklich, dass sich Atticus Geschichte mit den Mythen anderer Kulturen vermischt.

    Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn mir das Ende zu leicht gelöst und der Protagonist ein bisschen zu übermächtig war. Für "Percy Jackson"-Fans ist diese Reihe ein MUSS und jeder Urban-Fantasy-Fan und Liebhaber von mythologischen Fantasy-Geschichten kommt hier garantiert auf seine Kosten. Es handelt sich aber trotz dem humorvollen Schreibstil nicht um ein Jugendbuch: der Protagonist ist eindeutig erwachsen, ist sexuell aktiv und hat keinerlei Hemmungen für blutrünstige und brutale Taten. Viele Taten des Protagonisten sind moralisch fragwürdig, aber ein jahrtausendalter Druide ist eben abgehärtet und in der damaligen Zeit wurde mit dem Tod noch ganz anders umgegangen als heute. 😉 Ich weiß zwar noch nicht wie sich die Reihe noch entwickeln wird, aber den Auftakt zu "Die Chroniken des Eisernen Druiden" kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen!

  8. Cover des Buches Verhext (ISBN: 9783608939323)
    Kevin Hearne

    Verhext

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.

    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!


    „Guten Abend, die Herren. Ist das ein Witz? (...) Sie wissen schon, ein großer Priester und ein kleiner Rabbi kommen in einen heidnischen Buchladen ...“ (S. 118) Tatsächlich ist diese Situation nicht die einzige in diesem Buch, die wie der Anfang eines Witzes klingt. Auch wenn sich ein heidnischer Druide und ein Gott der amerikanischen Ureinwohner von der Jungfrau Maria Pfeile segnen lassen, ist Gelächter vorprogrammiert. Wie schon der erste Band ist auch dieses Buch wieder mit viel Witz erzählt. Es ist von Anfang an amüsant, sodass die Geschichte von Atticus auch diesmal wieder ein Wohlfühl- und Gute-Laune-Buch für mich war. Zwar kann das Buch bei gegebener Situation auch ernst und traurig sein, grundsätzlich bietet es aber lockere, leichtherzige Unterhaltung.


    Es ist jedoch nicht nur lustig, wenn verschiedene mythologische und theistische Figuren aufeinander treffen, sondern auch faszinierend. Nach unserer Weltanschauung sollten die meisten dieser Begegnungen gar nicht möglich sein. Der Autor hat jedoch einen Weg gefunden, alle Glaubenssystem der Welt koexistieren und sogar miteinander interagieren zu lassen. Alle Götter, die jemals jemand angebetet hat, alle Heiligen, die die Religionen hervorgebracht haben, und alle zugehörigen Wesen wie Engel, Dämonen oder Bacchantinnen existieren zeitgleich. Dadurch gibt es jedes Mal unfassbar viel zu lernen und es eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Zwar hält der Autor sich bislang noch eher zurück, wenn es darum geht, Teile der Glaubenssysteme zu mischen, aber es ist schon jetzt interessant und faszinierend, wie er es schafft, die unterschiedlichen Voraussetzungen miteinander zu vereinbaren.


    Darüber hinaus hat mir auch die Handlung dieses Buches sehr gut gefallen. Die Geschichte wird auf unterschiedlichsten Ebenen vorangetrieben. Zum einen muss sich Atticus mit den Konsequenzen befassen, die aus den Ereignissen im ersten Band resultieren. Es leben nach wie vor Hexen in seiner Stadt,von denen er nach Möglichkeit nicht getötet werden will. Außerdem sind viele nicht begeistert darüber, dass er einen Gott getötet hat. So folgt eine Aufarbeitung der Ereignisse. Zum anderen ergeben sich neue Schwierigkeiten, um die sich Atticus kümmern muss. Dabei verstrickt er sich immer tiefer in Versprechen und Allianzen, die schon viele aufregende Abenteuer für die künftigen Bände versprechen. In Summe hat Atticus in diesem Buch ständig irgendetwas zu tun, obwohl er eigentlich nur seine Ruhe haben will. Für mich war das sehr unterhaltsam, weil immer irgendetwas geschehen ist und weil ich dadurch viel von der Welt und ihren Bewohnern zu sehen bekommen habe. Gerade die vielen kurzweilige Kämpfe und Scharmützel waren spannend. Und wie Atticus immer auf Messers Schneide tanzt bei Befragungen durch die Polizei, die ihn ständig verhaften will, obwohl er nur die Stadt zu retten versucht, ist jedes Mal wieder lustig und fesselnd zugleich.


    Fazit

    Das Buch war von Anfang an amüsant. Es gibt einige Begegnungen, die wie der Anfang eines Witzes klingen, sodass Gelächter vorprogrammiert war. Gleichzeitig finde ich es unglaublich faszinierend, wie der Autor alle Glaubenssysteme der Welt koexistieren und interagieren lässt. Das war interessant und es gab viel zu lernen. Außerdem beinhaltet das Buch spannende Kämpfe und fesselnde Situationen und ist überhaupt sehr unterhaltsam, weil ständig etwas geschieht. „Die Chronik des Eisernen Druiden: Verhext“ ist ein Gute-Laune-Wohlfühl-Buch für mich und bekommt dafür fünf Schreibfedern.

  9. Cover des Buches Call of Crows - Entfesselt (ISBN: 9783492280822)
    G. A. Aiken

    Call of Crows - Entfesselt

     (95)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Kera wäre eigentlich tot. Hätte Vig Rundstorm sie nicht gefunden und Gott angerufen um sie zu retten. Jetzt gehört Ex-Marine Kera zu den Krähen der Norne Skuld und gilt als Todesbote.

    Schon nach der ersten Seite liebte ich diese Geschichte und konnte nicht aufhören zu lesen. Frauenpower, war mein erster Gedanke beim Lesen. Ein Haufen starke Frauen, die nächst Aufträge für eine Göttin erledigen. :) Diese Frauen sind einfach der Hammer, jede einzelne. Willkommen in einer neuen Welt von G.A. Aiken, die genauso wie immer ist - voller Humor, guten Wortgefechten, spannend und Actionreich. Natürlich darf die Leidenschaft und tolle Charaktere nicht fehlen. Wie immer alles dabei und deshalb genieße ich dieses Buch ungemein. Kera ist eine tolle Frau und doch irgendwie merkwürdig. Immer mit diesem Klappbrett.  Vig ist einfach hinreißend und seine Art ist einfach köstlich. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und man ist gefesselt und man kann sich nicht entscheiden, was man an dieser Geschichte lieber mag. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Bändern auch noch holen und freue mich darauf wieder in dieser Welt eintauchen zu dürfen.

  10. Cover des Buches Fenrir (ISBN: 9783959912259)
    Asuka Lionera

    Fenrir

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Zuerst will ich an dieser Stelle sagen, dass ich mich extrem für die nordische Mythologie interessiere. Weshalb dieses Buch in meinem Besitz gelangen musste. Das Cover vom Wolf ist toll gewählt und gibt bereits ein wenig preis, um was es eigentlich geht. Da ich auch Wölfe liebe, und es sich hier sogar um DEN Wolf handelt, konnte ich nicht anders, als es zu lesen. Ich kannte schon vorher einige Fakten über Fenrir, umso mehr war ich gespannt, wie die Autorin nun diese Mythos in dieses Buch eingearbeitet hat. Herausgekommen bin ich mit einem klopfendem Herzen und einem Wirrwarr der Gefühle.

    Emma ist Archäologin und liebt es fremde Welten zu erkunden und Schätze auszugraben. Bis jetzt ist sie aber "nur" eine Praktikantin und versucht so Monat für Monat über die Runden zu kommen. Da ist andauernd weg ist, hat sie kaum Zeit für etwas anderes. Ihre beste Freundin Meghan nimmt sie daher immer auf irgendwelche Partys mit, sobald Emma wieder zu Hause ist. Nur blöd, dass Meg eine Femme fatale ist und sich jeden Mann schnappt, der ihr über den Weg läuft. Emma schiebt es auf ihre Grösse und auch ihrem Aussehen. Sie ist eher das 0815-Mädchen, dass zwar wegen ihrer Grösse auffällt, aber sonst nicht beachtet wird. Als sie plötzlich einen Anruf von ihrem Boss Anthony bekommt, dass sie sofort nach Island reisen müsste, packt sie gleich ihre Sachen zusammen und nimmt den nächsten Flug. Dort angekommen erwartet sie... nichts! Niemand wartet auf sie und ihr Handy hat auch kaum noch Saft. Als es dunkel wurde begibt sie sich allein auf der Suche nach ihrem Team. Plötzlich stolpert sie und fällt in eine Schlucht rein. Dort findet sie eine Höhle. Da sie kaum noch was sieht und ihr Handy den Geist aufgegeben hat, begibt sie sich in die Höhle, um sich auszuruhen und gleich am nächsten Morgen versuchen aus der Schlucht zu gelangen. Zuerst glaubt, sie sei alleine, doch auf einmal erklingt ein Knurren hinter ihr. Als sie sich umdreht, sieht sie direkt in eisblaue Augen. Nach näherem Betrachten erkennt sie, dass es ein grosser schwarzer Wolf ist. Emma ist unsicher, doch sie spürt, dass sie dem Wolf helfen muss. Er ist nämlich an einem goldenem Seil festgebunden. Als sie ihn befreit hat, springt der Wolf sie an und alles wird Schwarz um sie. Als sie wieder aufwacht, liegt ein nackter Mann auf ihr. Sie kann sich nicht erklären woher er kommt, und wohin der Wolf verschwunden ist, aber weil dieser Mann nicht gerade vollends nach einem Mann aussieht, beschliesst sie ihn spontan mit sich nach Hause zu nehmen, um ihn zu studieren. Als sie aus der Schlucht draussen sind, versucht Emma ihm Fragen zu stellen, doch er antwortet ihr entweder nur  vage, oder gar nicht, was sie natürlich ärgert. Doch sie kann nicht leugnen, dass da etwas zwischen ihnen ist. Zu Hause angekommen versucht sie weiterhin an Informationen zu kommen, doch Wulf, wie er sich später vorstellt, bleibt ihr weiterhin ein Rätsel. Je länger sie zusammen sind, desto schneller scheint Emma ihre Professionalität zu verlieren und kämpft zuerst dagegen an. Als sie später Zeugin einer sehr kuriosen Tat von Wulf wird, wird sie unfreiwillig in seiner Welt gezogen. Als Wissenschaftlerin springt ihr Herz natürlich vor Freude, doch schnell wird für sie klar, dass ab jetzt um ihr Leben kämpfen wird. Denn dort, woher Wulf herkommt, ist die Welt nicht für einen Menschen bestimmt.

    Wie schon oben angedeutet liebe ich die nordische Mythologie. Die Autorin konnte so viele Aspekte in diesem Buch einarbeiten, ohne den Leser zu verwirren. Mir ging es jedenfalls so. Ich war echt gespannt, was alles Emma erwartet und wie Wulf sich ihr langsam öffnet. Und um ehrlich zu sein, fand ich Emma die meiste Zeit über extrem nervig und kindisch. Sie sagt zwar selbst, dass sie sich gerade kindisch verhält und nicht angemessen ist, aber dies nervte umso mehr. Während Wulf alles versucht, um sie zu schützen, vermasselt sie eigentlich alles, nur weil sie ihr Mundwerk nicht halten kann. Andererseits fand ich einige Stellen ziemlich amüsant, weil die Götter sie eben genau wegen ihrem losen Mundwerk amüsant finden. Und genau ihr loses Mundwerk, hat schliesslich dazu beigetragen, dass die meisten Beteiligten sie zu mögen anfingen. Die Götter wurden sehr gut beschrieben, auch ihre Welt Asgard. Da wir Menschen keine Bilder von den Götter haben, verlassen wir uns ja hauptsächlich auf Filme, oder Bücher. In dieser Geschichte fand ich es daher nur logisch, dass die Götter nicht gerade freundlich und edel beschrieben werden. So lange wie sie schon leben ist eigentlich klar, dass es ihnen langweilig wird und anfangen irgendwas zu machen, nur weil sie es eben können. Da hat es die Autorin ziemlich gut auf dem Punkt gebracht. Ich bin auch wie Emma eher ein Fan von Loki als Thor. Und in dieser Geschichte wurde ich nicht enttäuscht. Die ganzen Verbindungen der Götter fand ich extrem spannend. Auch all die anderen Wesen und Geschöpfe, obwohl ich bei diesem Eichhörnchen zuerst ziemlich misstrauisch war. Aber der hat mir echt das Fürchten beigebracht. An Spannung fehlt es hier ganz sicher nicht, im Gegenteil. Immer passierte irgendetwas. Wobei ich nach etwa der Hälfte sagen muss, dass mir diese Rettungsaktionen langsam auf die Nerven gingen. Wulf, der Sturkopf, der einfach die erstbeste Lösung akzeptiert und sich in Schwierigkeiten bringen, und Emma, die ihn schliesslich retten muss und sich selbst in Gefahr bringt. Doch am Ende war die Emma endlich mutig genug, um alle zu retten, auch die ganzen Welten. Und ganz ehrlich, was sie alles erlebt hat, hat mich echt zum schwitzen gebracht. Ich habe selten so viele Gefühle auf einmal gespürt, mein Herz raste ununterbrochen. Und am Ende fiel mir die Kinnlade runter. Also das habe ich echt nicht erwartet. Ich hab einige Szenarien im Kopf gehabt, wie sie nun zusammen sein können, aber das war echt eine Überraschung. Die Autorin hat mir echt keine Ruhe gegönnt, aber ich habe die Geschichte sehr genossen. Wenn Emma etwas erwachsener wäre, wäre es ein Highlight, aber ist schliesslich Geschmacksache. 

  11. Cover des Buches Rulantica - Die verborgene Insel (ISBN: 9783649627227)
    Michaela Hanauer

    Rulantica - Die verborgene Insel

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Fukurou

    Die Geschichte zum Themenpark Rulantica im Europapark.

    Eine faszinierende unterwasserwelt gepaart mit der nordirischen Mythologie.

    So wundervolle Zeichnungen die fast jede Seite zieren machen es einem ungemein leicht sich die tolle welt und die Charaktere vorzustellen.

    Meine kritik: 

    • die spannungsbögen haben oft Missverständnisse oder ähnliches zugrunde, was mir persönlich nicht gut gefällt 

    • erwachsene sind in diesem Buch generell böse, schlecht gelaunt, mürrisch, gemein, unfair,... was die lehre daraus sein soll ist mir schleierhaft 

  12. Cover des Buches Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers (ISBN: 9783551317025)
    Rick Riordan

    Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers

     (255)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Seit dem Tod seiner Mutter lebt Magnus auf der Straße. Durch einen seltsamen Zwischenfall stirbt er, doch trotzdem ist er noch am Leben. Denn die Abenteuer fangen gerade erst an!

    Magnus ist ein typischer Hauptcharakter von Rick Riordan. Nett, humorvoll, selbst aufopfernd und einfach nur verrückt (im positiven Sinne). Obwohl er noch Familie hat, zieht er es vor auf der Straße zu leben. Er hat zwei Freunde, die ihn immer begleiten werden und eine Cousine, die Rick Riordan Fans kennen. Ich war schon misstrauisch, als ich den Namen gehört habe "Magnus CHASE". An alle die "Percy Jackson" gelesen haben: Annabeth CHASE! Deswegen war ich am Beginn ein wenig skeptisch, ob Magnus Chase der alleinige Protagonist sein wird, oder es wie "Helden des Olymps" enden wird. DAS IST ABER NICHT DER FALL! Ich wurde schnell beruhigt und konnte diese Verbindung genießen.

    Magnus Freunde halten zu ihm wie Pech und Schwefel. Sam und Magnus haben mich am Anfang an Percy und Annabeth erinnert. Auch das hat sich sehr schnell gelöst. Noch ist nicht klar, was genau zwischen ihnen läuft. Das ist neu für Rick Riordan, aber nicht minder spannend.


    Auch das Cover hat mich an "Percy Jackson" erinnert (wahrscheinlich weil ich einfach nicht genug davon kriegen kann). Es passt super!. "Magnus Chase" erinnert mehr an "Percy Jackson", als es die "Kane Chroniken" tun. Irgendwie mag ich diesen Stil auch lieber, deswegen war ich begeistert.


    Die nordischen Mythologien sind sehr spannend, aber auch sehr verwirrend. Besonders witzig fand ich, dass Filme aus der Neuzeit, wie "Thor" mit eingebracht und Vergleiche dargestellt wurden. Das ist der humorvolle Schreibstil von Rick Riordan, von dem ich einfach nicht genug kriegen kann. Selbst kurz vor dem Tod noch einen Witz machen.


    Vor "Magnus Chase" würde ich jedoch "Percy Jackson" empfehlen. Das ist der Klassiker von Rick Riordan und nur bei Lesern, die es kennen, werden an manchen Stellen Gänsehaut bekommen.


    Alles in allem ein Reihe, wie es von Rick Riordan besser nicht sein könnte. Ich freue mich schon auf die nächsten Abenteuer und weitere mögliche Begegnungen mit Annabeth (Percy-Jackson-Freak).

  13. Cover des Buches Die Herren des Nordens (ISBN: 9783499245381)
    Bernard Cornwell

    Die Herren des Nordens

     (318)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Wesex ist gerettet und Friede herrscht. So kehrt Uhltred in seine Heimat Northumbrien zurück und tritt in den Dienst König Guthreds. So lernt er Gisela kennen und verliebt sich in sie, was ihrem Bruder König Guthred nicht gefällt. Um seine Macht zu festigen, erscheint dem König seine Schwester als Friedenskuh geeignet. Ihr Ehe sollte ihm einen mächtigen Verbündeten bringen. Uhltred war dies nicht. Sein Onkel hingegen schon. 

    Graf Alfrik fordert jedoch nicht nur Giselas Hand. Vielmehr möchte er den Kopf seines Neffen, da Uhltred nach wie vor Anspruch auf sein Erbe erhebt.

    Neue Charaktere tauchen auf. Die Handlung überzeugt. Es bleibt spannend.

  14. Cover des Buches Raven's Blood. Pechschwarze Schwingen (ISBN: 9783646300284)
    Sylvia Steele

    Raven's Blood. Pechschwarze Schwingen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: TifaLockhart
    Schon etwas länger wollte ich Raven´s Blood lesen und nun habe ich es endlich geschafft, auch wenn meine Erwartungen nicht ganz erfüllt wurden. Ich hatte bei dem Namen und auch beim Klappentext etwas anderes erwartet.
    Es geht um Mythen, Abstammung und ganz viel Liebe, allerdings ist die Geschichte oftmals sehr vorhersehbar und ab und zu sehr zäh. Gerade der Anfang ist sehr langatmig, aber im Laufe des Buches wird es wirklich spannend und ich flog nur so über die letzten Seiten
    Sylvia Steele schreibt flüssig und einfach, aber mir fehlte es oft einfach an Tiefe. Auch wenn das Ganze in der Ich-Perspektive von Alexa geschrieben ist, so blieb sie mir doch lange Zeit fremd. Sie macht allerdings einen Wandel durch von einem schüchternen Mädchen zu einer taffen Frau und nach und nach wurde ich mit ihr warm. 
    Die nordische Mythologie und ihre Charaktere z.B. Thor, Loki, Odin und die Raben Hagin und Munin haben mir sehr gut gefallen und mit Alexas Abstammung hätte ich nie und nimmer gerechnet. Das hat mich absolut überrascht. 
    Etwas Gewöhnungsbedürftig ist für mich die Liebe zwischen Cousine und Cousin. Ich bin mir auch nicht sicher, ob mir das so gefällt. Ansonsten ist es aber eine schöne Liebesgeschichte.
    Ich freue mich auf alle Fälle auf Band 2 und muss einfach wissen, wie es weitergeht.

    3 von 5 Sternen
  15. Cover des Buches Finsteres Gold (ISBN: 9783570308622)
    Carrie Jones

    Finsteres Gold

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Jadesternchen

    Inhalt:

    Zara und ihre Freunde haben den Kampf gegen ihren Vater gewonnen und halten ihn, und dessen Volk, in dessen Elfenanwesen, im Wald, fest. Alles scheint wieder einen Hauch von Normalität zu haben, aber eines Tages findet Zara im Wald einen gefangenen Elf. Schwer verletzt ist er am Baum gebunden. Zara befreit ihn und erfährt, dass er ein Elfenkönig ist um das Gebiet von Maine zu beanspruchen. Er verspricht, dass Elfen, Werwölfe und Menschen friedlich miteinander leben können. Das klingt mehr als verlockend, doch noch eh sie sich alle darüber Gedanken machen können, ereilt sie ein weiteres Unglück. Das Elfenanwesen von Zaras Vater wurde zerstört und zahllose Elfen wurde getötet oder sind geflohen. Beim Kampf, gegen einen weiteren Elfenkönig, wird Nick lebensbedrohlich verletzt und von einer Walküre nach Walhalla entführt. Zara steht nun vor einen Scherbenhaufen und weis nicht mehr wo ihr der Kopf steht. Astley, den Elfenkönig, den sie befreit hat, verspricht ihr zu helfen. Doch der andere Elfenkönig, der an der Befreiung und den Morden der anderen Elfen schuld hat, ist dabei Maine in ein Chaos zu stürzen, wie es vorher noch nie gab. Um ihren geliebten Nick zu retten, würde Zara alles auf sich nehmen. Würde sie sich selbst in eine Elfe verwandeln lassen, und sich an Astleys Seite stellen, um Nick aus Walhalla zurück zu holen?


    Meine Meinung:

    Ich habe bereits den ersten Teil dieser Reihe gelesen. Obwohl schon bei dem Teil meine Meinung eher gemischt waren, konnte ich nicht anders, als mir auch den zweiten teil zu Gemüte zu führen. Ich wollte unbedingt wissen, in welche Richtung sich die Geschichte um Zara und ihre Freunde entwickelt. Der Schreibstil in diesem Buch hatte ebenfalls einen eher oberflächlichen Schreibstil. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin einen schnell durch die Geschichte zu lotsen. Dennoch fand ich, dass sie die kühle Atmosphäre von Maine, gut beschrieben hatte. mehr als einmal nahm ich mir eine Decke, weil es mich plötzlich fröstelte.

    Zu den bisherigen Charakteren, gesellen sich nun drei weitere hinzu. Besonders Astley konnte ich ins Herz schließen. Er war mir sehr sympatisch und ich mochte es, wenn er immer mal wieder, im Laufe der Geschichte, auftauchte. Die anderen Charaktere hatten sich sonst nicht wirklich zum vorherigen Buch weiter entwickelt. Tatsächlich mochte ich Nick nun noch weniger. Mir gefiel die Sprache nicht, wie er mit Zara sprach. Sie wurde oft mit dem Kosenamen "Baby" angesprochen und irgendwann nervte es mich doch ziemlich. Der neue Bösewicht wahr auch eher lästig, als Angst einflößend. Ich hätte mir in diesem Buch eine stärkere Charakterentwicklung gewünscht.

    Von der Handlung her, mochte ich die neue Wendung schon. Mit Astleys Erscheinen änderte sich im Geschehen des Buches einiges. Die Entführung von Nick, ach Walhalla, war für mich okay. Ich hatte nicht gedacht, dass plötzlich die Götter in dieses Buch ihren Weg finden. Aber trotz dieser Wendungen, fehlte mich doch die Spannung. Immer mal wieder passierten natürlich Dinge, aber es baute sich nicht wirklich zu einem Höhepunkt auf. Tatsächlich verlief das Ende eher geradelinig aus. Also ein großer spannender Höhepunkt fehlte in diesem Buch. Dennoch endete dieses Buch so, dass man schon wissen möchte, wie es weiter geht. Aus diesem Grund werde ich mir auch das nächste Buch holen und lesen.

    Insgesamt gebe ich dem Buch  drei Sterne.

    In diesem Buch störten mich noch immer die blassen Charaktere und den oberflächlichen Schreibstil. Auch hätte des Buch potenzial gehabt, mehr Spannung einbauen zu können. Dennoch kann ich es empfehlen. Besonders an Menschen, die mal ein Buch über Werwesen und Elfen, der anderen Art lesen wollen

     

  16. Cover des Buches Die Helden von Midgard (ISBN: 9783426523711)
    Liza Grimm

    Die Helden von Midgard

     (39)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Wir begleiten hier Kara die mit ihrem Bruder, dem Gott Tyr, versuchen soll den Menschen Erik zum Helden zumachen. Allerdings kommen Kara da ihre eigenen Gefühle und der Gott Loki in die Quere. 

    Die Geschichte war okay. Wer auf nordische Mythologie steht, wird hier sicher seinen Spaß haben, aber für mich persönlich hat etwas gefehlt. Die Problematik war zweifelhaft, das Handeln der Charaktere ebenso. Highlight war definitiv Loki, aber leider hatte er zu wenig Screentime um die Geschichte für mich zu retten. 

    Mittelmäßig Göttergeschichte, die Spaß machen kann, aber leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

  17. Cover des Buches Magnus Chase 2: Der Hammer des Thor (ISBN: 9783551317957)
    Rick Riordan

    Magnus Chase 2: Der Hammer des Thor

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    Nachdem Magnus den Fenriswolf wieder fesseln konnte und es so schien, als hätte er doch noch ein bisschen Zeit bis zur Götterdämmerung, muss er nun Thors Hammer wiederfinden. Obwohl der natürlich gar nicht verschwunden ist, denn Thor würde seinen Hammer doch nie verlieren.

    Aber das ist nur eine Lüge für Feinde, die sich einen fehlenden Hammer zunutze machen  und damit den Untergang der Welt herbeiführen könnten. Und das wäre äußerst unpraktisch, denn immerhin wollen Magnus und seine Freunde noch ein wenig ihr Nachleben auskosten.

    Somit haben sie keine andere Wahl, als sich auf den überhaupt kein vertrauenerweckenden Gott des Bösen und Tricksens Loki einzulassen und sich wie Schachfiguren von ihm durch die neun Welten schieben lassen, vorbei an verrotteten Zombies, bowlenden Riesen, sexy Schwertdamen, furzenden Göttern und ganz viel Lebensgefahr.

    ~Sonstiges übers Buch~

    Die Art zu schreiben war wieder mal einzigartig Rick Riordan. Humorvoll, immer was zu lachen.  

    Durch ein paar große Kellen unvorhersehbare Wendungen, eine volle Kelle Tod, eine gute Prise Sarkasmus gewürzt mit Ironie und humorvollen Vergleichen&Metaphern ergibt die Schreibstil-Suppe á la Rick Riordan.

    Was mir abgesehen vom Schreibstil besonders bei diesem Buch (auch aus dem gesamten Riordanverse) auffiel, war das Einbringen von Materie, die in unserem Alltag immer präsenter wird und wir uns viel mit beschäftigen, um Gerechtigkeit und Verstehen zu schaffen.

    Und Magnus ist wirklich ein Vorbild, wir alle sollten bei “Konfrontation“ mit  Religion, Sexualität und Behinderungen handeln wie er. Magnus versteht  vielleicht nicht direkt alles, aber er fragt nach. Wird dabei aber nie  aufdringlich oder nervig, nimmt es einfach an. Unterstützt, hilft, macht mit.

    So zum Beispiel bei Sam, die fest im Glauben an Allah verankert ist. Magnus fragt nach, urteilt aber nicht. Genauso bei Alex Fierro, die/der genderfluid ist und dem taubstummen Hearthstone, für den Magnus Gebärdensprache gelernt hat. Er merkt einfach, wann und welche Fragen und Bemerkungen angebracht sind.

    Dieses Buch ist wirklich eine Bereicherung für jedes Bücherregal.

    Selbst wenn ihr euch nicht für die nordische Mythologie interessiert, dieses Buch haut einem vom Hocker. Vorwissen benötigt man auch nicht, hinten ist ein informativer Glossar zu finden.

  18. Cover des Buches Die Glocke im See (ISBN: 9783869743332)
    Lars Mytting

    Die Glocke im See

     (35)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Astrid Hekne ist eine, die mehr will. Doch im kleinen Ort Butangen in Norwegen geht es nicht so schnell mit dem Fortschritt. Als im Jahr 1880 der neue Pfarrer Kai Schweigaard sein Amt antritt hofft Astrid auf eine andere Zukunft. Neue Ideen hat Schweigaard schon einmal. Er will die alte Stabkirche abbauen lassen und ein neues größeres und modernes Kirchengebäude errichten. Den Abbau überwachen soll der junge Architekturstudent Gerhard Schönauer. Und mit ihm weht der Wind des Unbekannten ins kleine Butangen. Astrid muss überlegen, wohin ihre Sehnsucht sie zieht. Sieht sie sich als Pfarrersfrau oder will sie lieber mit der Kirche ins ferne Dresden reisen.


    Die Hekne Familie hat eine enge Bindung zu der Stabkirche. Einer ihrer Vorfahren hat die Kirchenglocken gestiftet. Allerdings sind nicht nur die Heknes wenig begeistert, dass die Glocken mit ihrer Kirche ins ferne Deutschland reisen sollen. Da war der neue Pfarrer vielleicht doch etwas zu schnell mit dem Verkauf. Astrid dagegen will irgendwie beides, das Moderne und die Heimat. Wie soll sie sich entscheiden? Ihre Phantasie lässt sie nicht im Stich, sie wird sich etwas einfallen lassen, so dass alle zufrieden sind. Auch die Schwesternglocken? Das ist der Plan.


    Der Prolog dieses Romans ist spannend, dramatisch und tragisch. Wie kam es zu der Stiftung der Glocken? Und wieso werden sie die Schwesternglocken genannt? Welche Legenden ranken sich um sie? Dagegen verliert Astrids Geschichte fast zwangsläufig an Fahrt. Schließlich lässt sich der Autor viel Zeit sie zu entwickeln. Astrids forsche wissbegierige Art macht sie sehr sympathisch. Da hat es der Pfarrer mit seinen inneren Widerständen nicht nur bei den Dorfbewohnern schwerer zu punkten. Der angehende Architekt Schönauer wirkt dagegen wie ein frischer Wind, der um ein altes Gemäuer bläst. Auch ein gewisser Humor und die eigene Art zu sprechen der Leute aus Butangen runden die Geschichte ab. Auch wenn man das Gefühlt hat, die Handlung hätte eine gewisse Straffung vertragen, so ist sowohl die Geschichte der Schwesternglocken als auch die Astrids interessant und zum Ende hin ergreifend. Dieses vermag die Vorleserin Beate Rysopp bestens zu transportieren.


    3,5 Sterne

  19. Cover des Buches Wolf Diaries - Gezähmt (ISBN: 9783492268349)
    G. A. Aiken

    Wolf Diaries - Gezähmt

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-a/#Wolf-Diaries-1

  20. Cover des Buches Thor (ISBN: 9783404206391)
    Wolfgang Hohlbein

    Thor

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Ein ganz schön dicker Schmöker (910 Seiten) und trotzdem hat er mich etwas frustriert zurück gelassen, weil für mich noch so viele Fragen der Geschichte offen geblieben sind. Bei dem Umfang hätte es doch wirklich möglich sein sollen, die Inhalte noch unterzubringen.
    Doch erst einmal: worum geht es?
    Ein Mann ohne Namen und ohne Erinnerung in einem Schneesturm, der auf eine Familie trifft, die von Wölfen angegriffen und von unheimlichen Kriegern verfolgt wird. Und obwohl er selbst geschwächt ist, scheint er über fast gottgleiche Kräfte zu verfügen. Oder ist er gar der Gott des Donners, dessen Hammer fast nicht aufzuhalten ist?
    Ich fand die Geschichte nicht unspannend, aber natürlich kommt jetzt ein "aber" und Spoiler auch noch:
    - Nach der x-ten Wendung, war es mir doch die ein oder andere Wendung zu viel. Ehrlich. Ein paar weniger hätten es auch getan.
    - Dann der Charakter der Urd bzw. eher die Tatsache, dass Thor ihr auch nach unendlich vielen Lügen immer noch glaubt.
    - Der Faktor Zeit: Urd ist irgendwann schwanger und einmal weiß sie nicht genau wie lange es noch dauert, dann ist mal von "wenige Wochen", dann Monaten die Rede und das kunterbunt durcheinander. Es passte einfach nicht.
    Aber spannend war es trotzdem. Deshalb gibt es auch trotz der Schwierigkeiten, die ich mit der Geschichte hatte, noch 3 Sterne von mir.

  21. Cover des Buches Nordische Mythen und Sagen (ISBN: 9783847906674)
    Neil Gaiman

    Nordische Mythen und Sagen

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Claudia_de_Mora

    In Nordische Mythen und Sagen von Neil Gaiman erfährt man, warum Odin nur ein Auge hat, wie Thor zu seinem Hammer kam und warum man Loki nicht trauen kann.

    Die einzelnen Geschichten sind sehr witzig geschrieben, so dass man beim Lesen oft Schmunzeln muss. Die nordischen Götter an sich sind schon humorvoll, sie Lachen gerne und machen sonst so manche Spässe. Sie unterscheiden sich auch so ziemlich von den griechischen Götter und Halbgöttern.

    Das Buch ist für alle, die noch nicht viel über nordische Sagen gelesen haben und mehr über die nordischen Götter erfahren möchten. 

  22. Cover des Buches Elbenthal-Saga - Die Hüterin Midgards (ISBN: 9783423625661)
    Ivo Pala

    Elbenthal-Saga - Die Hüterin Midgards

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Jamii

    Inhalt

    In der Nacht von ihrem siebzehnten Geburtstag wird Svenya von einem dunklen Prinzen heimgesucht, von einem anderen gefangen genommen, bekommt ihr Schicksal -- das der Hüterin Midgards -- offenbart und erfährt, dass sie nie nach ihrer Vergangenheit fragen darf. 

    Sie ist dazu bestimmt unterhalb der Stadt Dresden das Alburu Tor zu bewachen, dass Midgard, die Menschenwelt von den anderen Welten trennt. Gleichzeitig ist sie bestimmt dazu Laurin, den dunklen Elb aus jener geheimnisvollen Nacht, und seine Schar Dunkelelb_innen davon abzuhalten, das Tor in Richtung Alfheim zu passieren. 


    Meine Meinung

    Ich habe sehr gemischte Gefühle für das Buch. Ich kann mich erinnern, dass ich es gelesen habe, als es herausgekommen ist und hellauf begeistert war. Jetzt, 7 Jahre später, war ich etwas ernüchtert. 

    Die Grundgeschichte ist spannend und Pala ist sehr gut darin, die Geschichte zum Leben zu erwecken. Wenn auch mit kurzen Kapiteln. Sehr kurzen. Wir reden von zwei bis drei Seiten. 

    Eine weitere Sache, die mich gestört hat, waren die Charaktere. Vor allem Svenyas Sprache, die oft nicht mit ihrer Geschichte als obdachloses Waisenkind zusammen passt. Wo er leider nicht alleine ist, aber genauso aktiv, wie andere Autor_innen ist die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden Hauptcharakteren zusammenbraut. Zwischen einem siebzehnjähren Mädchen und einem über zweitausend Jahre alten Hagen von Tronje. Können wir bitte aufhören, solch große Altersunterschiede zu romantisieren?


    Fazit

    Durchaus interessantes Buch, eher für Leser_innen im frühen Teenager Alter. Obwohl die Charaktere etwas flach fallen, ist die Geschichte ganz gut gelungen.



  23. Cover des Buches Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit: Die Troll-Chroniken (ISBN: B07NK6MWKP)
    Felicity Green

    Die Tierkriegerin und das Ende der Menschheit: Die Troll-Chroniken

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Diamonique

    Alannah wird von ihren Eltern im Keller in einem Käfig eingesperrt, denn die Gefahr, daß sie vollkommen ausrastet ist sehr groß. Es kommt der Tag, an dem sie von ihren Eltern aufgegeben wird. Ihre ganze Hoffnung liegt in einer Klinik auf einer kleinen Shetlandinsel. Alannsh findet hier Freunde, aber keine Hilfe um ihr Leben in den Griff zu bekommen. Im Gegenteil, sie soll das herauslassen, wovor sie sich am meisten fürchtet …

    Alannah wurde geboren um für das Bestehen der Menschheit zu kämpfen. Das ist der Grund ihrer Geburt. Sie kann dies allem nicht entkommen, denn die Tage der Menschheit ist gezählt. Eine uralte, geheime Organisation, die nordische Mythen und Magie wieder auferstehen läßt, setzt alles daran, daß Alannah und die anderen Jugendlichen in der Klinik die nahestehende Apokalypse abwenden. Denn sie sind Tierkrieger.

    Wer sind diese grauenhaften Kreaturen, die nur von den Tierkriegern bekämpft werden können und was haben sie mit diesen gemeinsam? Die Antwort darauf versetzt Alannah einen gewaltigen Schock …

    Die Apokalypse rückt immer näher …

    Felicity Green hat es wieder einmal geschafft eine fesselnde Fantasygeschichte zu kreieren die einen nicht loslöst.

  24. Cover des Buches Götter der Rache (ISBN: 9783453438248)
    Giles Kristian

    Götter der Rache

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Sigurd träumt schon lange davon seinen Vater zu einem Kampf begleiten zu können. Doch dieser verbietet es ihm. Als die Männer dann plötzlich verraten werden, verliert Sigurd seine Familie und seine Heimat. Und er schwört Rache.


    Die Idee der Geschichte konnte mich direkt packen und war auch spannend mitzuverfolgen. Leider wird alles sehr emotionslos und oberflächig beschrieben, sodass ich mich nicht wirklich mit den Personen anfreunden konnte. Außerdem gibt es so viele Personen mit unterschiedlichen Namen, die nicht näher beschrieben werden, dass ich irgendwann den Überblick über die ganzen Nebencharaktere verloren habe. Dazu wird so unnötig viel Geflucht und die Sprache ist sogar für Wikinger etwas zu derb, wie ich finde.

    Die Handlung fand ich auch etwas gestellt und ich habe mich oft gewundert wieso Sigurd ständig der Einzige ist, der ohne einen Kratzer davon kommt, egal was passiert. Dafür sind die Kampfszenen sehr detailliert und bildlich beschrieben. Da kommt richtig Action auf und ich konnte sie mir wie in einem Film vorstellen. Auch wenn sie für meinen Geschmack manchmal etwas zu lange gedauert haben.


    Alles in allem ist es ein interessantes Buch für alle, die sich für Wikinger interessieren. Aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht, dafür war mir alles zu distanziert und gefühllos 

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