Bücher mit dem Tag "nordische mythologie"
129 Bücher
- Neil Gaiman
American Gods
(387)Aktuelle Rezension von: Silja_C_Hoppe🖋️ In "American Gods" folgen wir Shadow, der verfrüht aus dem Gefängnis entlassen wurde, weil seine Frau bei einem Autounfall starb. Direkt auf dem Heimweg bekommt er ein Jobangebot, das in seiner Merkwürdigkeit nur von dem Mann übertroffen wird, der es ihm anbietet. Daraus entwickelt sich eine abgefahrene Abenteuergeschichte, die es in sich hat.
💬 Ich habe tatsächlich die Serie vor dem Buch geguckt. Aber nur eine Staffel, danach habe ich das Projekt aus den Augen verloren. Durch einen Tiktokfilter wurde es mir wieder vorgeschlagen. Ich habe direkt den Directors Cut gelesen, also Neil Gaimans ungekürzte Fassung.
♥️ Vor allem mochte ich American Gods für die ulkigen Szenen zwischen den Kapiteln. Die haben mich teilweise sogar zu Tränen gerührt. Mir kommt es so vor, als hätte Neil Gaiman wirklich eingängig recherchiert. Ich liebe den Schreibstil und die vielen Charaktere und die ganzen ulkigen Ideen, die darin stecken.
🙇♂️ Ach, die Auflösung war mir irgendwie zu platt. Ich hätte mir mehr erhofft, wenn ich auch glaube, dass darin nicht die wahre Stärke von "American Gods" liegt. Und ich glaube, dass die Kürzungen vielleicht doch ganz sinnvoll wahren. Hier und da war es mir etwas zu lang. Wer kennt das nicht. :D
⭐ 5 Sterne für mich, da meine Kritikpunkte keinen ganzen Punkt Abzug rechtfertigen. - Nina MacKay
Plötzlich Banshee
(529)Aktuelle Rezension von: RabeaDas Thema hat mich sofort angesprochen, da Fantasy eins meiner absoluten Lieblingsgenre ist – und ein Buch rund um das Thema Banshee hatte ich zuvor noch nie gelesen. Gerade diese frische Idee und Herangehensweise im Fantasy-Genre fand ich besonders spannend und gelungen umgesetzt.
Die Geschichte ist total kurzweilig, fesselnd und sehr unterhaltsam geschrieben. Ich hatte einige richtig tolle Lesestunden damit. Besonders gut gefallen hat mir, dass im Verlauf der Handlung noch weitere Wesen aus der keltischen Mythologie auftauchen. Deren Gaben und Hintergründe werden angenehm flüssig in die Geschichte eingebunden und erklärt, sodass man der Erzählung jederzeit problemlos folgen kann – auch wenn man sich mit dieser Mythologie bisher nicht auskennt.
Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, die aber trotzdem absolut nachvollziehbar waren. Das hat die Spannung zusätzlich erhöht. Lediglich das Ende ist für meinen Geschmack etwas kurz und abrupt geraten – da hätten 50 Seiten mehr wirklich nicht geschadet.
Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Werk mit hohem Unterhaltungswert. Auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig Luft nach oben gewesen wäre, hat mir der Fantasyroman wirklich gut gefallen. Besonders geeignet ist er für Jugendliche oder für Leserinnen und Leser, die zwischendurch gerne eine leichtere, humorvolle Fantasygeschichte genießen möchten.
- Rick Riordan
Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers
(300)Aktuelle Rezension von: EllisbookshelfOke oke, also als ich Percy Jackson gelesen habe, war ich 14 und es wurde meine ganze Persönlichkeit, aber irgendwie hab ich nie in die anderen Reihen reingefunden. Aber JETZT ist es soweit. Rick Riordans Schreibstil ist irgendwie wie nach Hause in mein nerdiges 14 jähriges Ich zu kommen. Ich liebe einfach seine Charaktere und vor allem auch wie inklusiv alles ist. Ein weiters ganz ganz großes Plus ist, dass ich jetzt schon, nach einem Buch, viel mehr über die nordische Mythologie weiß als vorher. Und ich liebe Mythologie. Also ein bisschen Grundwissen hatte ich schon vorher. Also ja wenn man eine Mischung aus Neues über nordische Mythologie lernen und eine tolle Heldengeschichte mit einer found family haben möchte, dann ist das das Buch für einen. Ich werde auf jeden Fall den Rest der Reihe lesen und danach bin ich dann vielleicht genau so obsessed mit nordischer Mythologie wie mit der griechischen und römischen.
- Bianca Iosivoni
The Last Goddess - A Fate Darker Than Love
(406)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Das Setting mit dem Bestattungsunternehmen und der Weltenesche und dem Paradis gleichen Walhalla ist sehr gelungen.
Auch das ganze darum herum mit der Nordischen Mythologie verknüpften Wesen hat mich überzeugt. Ich mag Ihn nicht so gerne, weil ich finde Sie hat besseres verdient, aber darüber kann man streiten, die Wendung am Ende hat mich auf jeden Fall sehr überrascht und ich weis jetzt echt nicht mehr wem ich trauen kann und der Cliffhänger ist echt gemein. Also mein Rat, hol dir gleich beide Bände.
- Jennifer Estep
Bitterfrost
(284)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltCover:
Ich liebe dieses Cover und finde es genauso ansprechend wie die der Hauptreihe. 😍
Meinung:Zwischen 2018 und 2019 habe ich damals die Frostreihe gelesen und war vollkommen begeistert.Dementsprechend musste natürlich auch die Spin Off Trilogie hier einziehen.Wie so oft lag sie nun aber wieder viel zu lange auf meinen SUB, doch ich bin froh, nun endlich den Auftakt gelesen zu haben.Ich muss sagen, dass ich echt total überrascht bin, wie schnell und gut ich wieder in die Geschichte gefunden habe.Da es so lange her ist, dass ich die Hauptreihe gelesen habe, habe ich ehrlich gesagt erwartet, dass der Einstieg zunächst schwierig wird.Durch die Gedanken und Erinnerungen der Protagonistin bekommen wir noch mal die ein oder andere Erinnerung aus der Hauptreihe aufgefrischt, was ich total toll gemacht fand.
Der Schreibstil der Autorin war wieder superangenehm für mich zu lesen und hat bei mir für einen tollen Lesefluss gesorgt.Rory konnte man schon in der Hauptreihe kurz kennenlernen, wo sie mir schon sympathisch war, umso mehr Freude hat es mir bereitet sie hier nun besser kennenzulernen.Unsere Protagonistin hat es ganz und gar nicht einfach.Ihre Eltern wurden ermordet, was schon grausam ist, doch es stellte sich heraus, dass diese Schnitter waren, aufgrund dessen wird sie von ihren Mitschülern gemieden.Als Spartanerin ist Rory etwas ganz Besonderes, denn von denen gibt es weitaus weniger als von den anderen Götternachfahren.Die gesamte Entwicklung der Protagonistin und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich total Klasse.
Die ganze Welt mit den Mythen, Göttern und ihren Artefakten finde ich einfach absolut genial.Es war für mich keine Überraschung, dass es Parallelen zur Hauptreihe gibt, doch teilweise fand ich diese leider etwas zu viel.Für Fans der Mythos Academy kann ich die Geschichte auf jeden Fall sehr empfehlen.Ich freue mich schon jetzt auf Band 2.💖
- Katharina Herzog
Faye - Herz aus Licht und Lava
(235)Aktuelle Rezension von: MarcelineIch kann mir gut vorstellen, das mein 13 jähriges Ich dieses Buch spannend gefunden hätte. Aber jetzt, doppelt so alt ist es für mich ein absolutes nö.
Die Protagonistin wirkt echt derbe unglaubwürdig, ihre anbandelnde Beziehung ist super seltsam und die ganze Situation mit dem Baum, dem Herz und den 18 Jahren ist total schräg.
Also ok für jüngere Leser.
Aber für mich war’s Zeitverschwendung.
- Neil Gaiman
Nordische Mythen und Sagen
(129)Aktuelle Rezension von: KikitNeil Gaiman hat schon 2017 einige Geschichten der nordischen Götterwelt nacherzählt - hier kommt nun ein illustrierter Prachtband derselbigen aus dem Eichborn Verlag mit großartigen Bildern von Levy Pinfold: ein sinniges Geschenk nicht nur für Marvel-Fans ;-)
In 15 Kapiteln stellt er uns die komplexen Beziehungen und Abenteuer rund um Odin, Thor und Loki vor, die diesen Götter-Kosmos dominieren und bedauert in seinem Vorwort noch, wieviele der Geschichten von alten Göttern + Göttinnen! durch die Christianisierung der nordischen Völker leider verloren gegangen sind.
Gaiman jedenfalls haucht diesen alten Göttergestalten neues Leben ein, orientiert sich dabei an Lieder-und Prosa-"Edda" und schafft spielerisch eine Welt, die brutal, düster und überaus spannend rüberkommt.
Pinfolds doppelseitige Illustrationen ergänzen diese skandinavischen Welten aus Eis, Schnee, stürmischem Meer und düsteren Wäldern sowie gefährlichen Wesen mit realistisch gezeichneten Protagonisten vor durchaus bedrohlicher Kulisse kongenial - ein Glossar und Anmerkungen rund das Ganze sinnig ab: lesen und schauen Sie selbst - es lohnt sich!
P.S. Mein einziger Minuspunkt: die Schrift ist relativ klein - für ältere Leser bedauerlich!
- Neil Gaiman
Norse Mythology
(35)Aktuelle Rezension von: buecher_t1naDieses Buch habe ich schon vor ca. 2 Jahren gekauft und lag seither auf dem SUB. Plan war, dass ich dieses lese, sobald ich anfange Assassins Creed Valhalla zu spielen, da ich gerne dann auch mehr in die Story eintauche mit weiterem Hintergrundwissen.
Nun war es soweit, dass alles zusammengepasst hat.
Bisher kannte ich Odin, Thor und Loki nur aus den Marvel-Filmen, die ja auf die Comics basieren.
Ich mochte Neil Gaimans Buch sehr gerne und es war auch super einfach zu lesen.
Gaiman hat hier aus den vorhanden Werken Geschichte zusammen gesammelt und aufgeschrieben. Wie andere schon sagen, kann man die Kapitel auch je nach Lust und Laune lesen, jedoch ist es sinnvoll in der zeitlichen Abfolge geschrieben, sodass man auch beim Ursprung anfängt.
Ich fand es sehr spannend etwas Neues dazuzulernen, z.B. alleine im Kapitel "The Treasures of the Gods" wird erklärt durch welche List von Loki Thor zu seinem Hammer Mjölnir kommt.
Daher wirklich sehr zu empfehlen, für alle die mehr über die nordische Mythologie lesen möchten :) - Malene Sølvsten
Das Flüstern der Raben - Ansuz
(91)Aktuelle Rezension von: vallsIch habe das Buch geschenkt bekommen und es landete erst einmal für lange Zeit in meinem Regal, da ich erstens generell keine Zeit und Ruhe zum Lesen hatte und ich relativ skeptisch war, dass mir die Geschichte zusagen würde. Die Länge von 800 Seiten haben mich auch nicht gerade motiviert.
Jetzt, da ich mit dem Buch durch bin, kann ich nur sagen, dass ich immer wieder froh bin, Büchern eine Chance zu geben, da man oft sehr positiv überrascht wird. Die 800 Seiten sind ab etwa einem Drittel des Buches nur so dahingeflogen, weil immer etwas passiert ist und der Schreibstil sehr einfach gehalten war (im positiven Sinne). Insgesamt gebe ich dem Buch 4,5 Sterne und erzähle euch nun, wie diese Bewertung zustande kommt.
Die Story:
Nach einem zugegebenermaßen etwas klischeehaften und oftmals etwas unlogischen Anfang, bei dem ich meine anfänglichen Befürchtungen schon bestätigt gesehen habe, ging es steil bergauf.
Am Anfang hat mich gestört, dass Anne, ohne wirklich etwas dafür zu tun, plötzlich Freunde findet, die sich ihr förmlich aufzwingen, obwohl sie aufgrund ihrer Kindheit mehr als abweisend ist. Alles kam einfach zu gelegen. Auch der Job beim Frank´s, gerade als sie einen braucht. Das fand ich ziemlich unrealistisch, auch wenn es sich im weiteren Verlauf des Buches zumindest teilweise erklären lässt. Dass Nebencharaktere Anne entweder hassen oder sofort mögen, war ebenfalls realitätsfern, dafür gab es später jedoch eine Erklärung. Hier gab es aber auch ein paar logische Unstimmigkeiten, weil einige Personen davon ausgenommen waren.
Auch die ständigen Beschreibungen von der Schönheit der Charaktere haben mich gestört.
Beim plötzlichen Auftauchen von Varnar in gefährlichen Situationen aus dem Nichts wurde nie erklärt, wie er wusste, wo Anne war (später kennt man den Grund) und Anne hat auch in den jeweiligen Situationen nie nachgefragt. Jeder normale Mensch würde sich wundern.
Sehr unlogisch fand ich auch, dass dem Diner, in dem einige Szenen des Buches spielen, nicht direkt die Gäste ausbleiben, nachdem im Hinterhof jemand ermordet wird und dass der gesamte Bereich nicht abgesperrt wird, da auch im Folgenden immer wieder etwas in diesem dunklen Hinterhof passiert, weil sich natürlich immer wieder irgendwer dorthin begibt wie in einem schlechten Horrorfilm.
Jetzt kommen wir aber zu den positiven Seiten des Buches, die eindeutig überwiegen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass man sich erst einlesen muss, bis man das Buch und seine Hauptprotagonistin zu mögen anfängt, dann ist man aber voll dabei und fiebert mit.
Ich war nie ein großer Fan von Skandinavien, Büchern, die dort spielen und habe mich nie wirklich mit der nordischen Mythologie auseinandergesetzt. Dieses Buch hat es allerdings wirklich geschafft, mein Interesse zu wecken und mich mit seinem nordischen Charme einzulullen.
Das Gesamtbild hat gestimmt. Die Autorin hat die Mythologie gekonnt mit den landschaftlichen Charakteristiken des Landes und den Charakteren verwoben, sodass beim Lesen eine fast greifbare Atmosphäre entstand und Dänemark plötzlich als super spannendes und mystisches Land erschien. Auch die dänischen Namen haben absolut gepasst z.B. "Svidur".
Die Buchwelt und die Einfälle der Autorin waren super originell. Es gab einige lokale Fixpunkte wie zum Beispiel die Schenke "Bootsmann", Annes vermachtes Haus Odinshöhe, die Schule und Frank´s Diner, an denen sich die Geschichte hauptsächlich abspielte. Das Setting des Bootsmanns fand ich super spannend und originell beschrieben, wie er am Kliff thront und die Tatsache, dass er trotz seiner Abgeschiedenheit immer gut besucht und sogar berühmt war, unterstrich die etwas magische Atmosphäre des Buches. Man konnte sich alles bildlich vorstellen.
Da es viele verschiedene Charaktere gab, ist immer etwas passiert, daher wollte man immer weiterlesen.
Ein großer persönlicher Pluspunkt war, dass ich oftmals auf eine falsche Fährte gelockt wurde. Natürlich entwickelt jeder Leser unterschiedliche Theorien, aber mehrere meiner Vermutungen vom Anfang stellten sich später als falsch heraus, unter anderem, wer Annes Vater ist und was genau Mathias und Od für Wesen sind. Es war nicht alles offensichtlich. Das hat die Spannung gesteigert, weil man hin und her gerätselt hat und unbedingt herausfinden wollte, was Mathias ist. Bei Luna und ihren Eltern war es dagegen einigermaßen vorhersehbar. Auch, dass es zwei Mörder gab, hat noch mal zusätzlich Verwirrung gestiftet.
Auch was den zweiten Mörder angeht, hatte ich zuerst eine andere Vermutung als später. Allerdings habe ich ab ungefähr der Hälfte des Buches geahnt, wer es stattdessen sein könnte und lag am Ende richtig. Das ist aber sehr individuell und sicher hat es den einen oder anderen überrascht. Ich achte immer sehr stark auf Hinweise, die Autoren streuen und viele überlesen diese aber. Die Autorin hat meiner Meinung nach zumindest nicht zu viel verraten.
Auch der Showdown war noch mal richtig spannend … ich sage nur, Elias Ampulle.
Einige Fragen sind nach wie vor offen geblieben und man hat selbst versucht, die Charaktere mit der Mythologie in Einklang zu bringen. Sind Anne und Serén wie die Raben Odins Hugin und Munin? Was wird Anne in Hrafnheim erwarten? Wie werden Anne und ihre Mutter Thora aufeinander reagieren und wird es zwischen diesen beiden willensstarken Charakteren zu Konflikten kommen?
Zu den Charakteren:
Ein fettes Lob an dieser Stelle. Die meisten Charaktere waren sehr dreidimensional und gut ausgestaltet, sodass man sie schnell liebgewonnen hat. Besonders Mathias und Luna mochte ich, aber auch andere Charaktere, die einem zuerst auf die Nerven gingen und eher eindimensional und einfach gestrickt wirkten wie Elias, zeigten im Verlauf des Buches sehr viel Tiefe und ein gewisses Etwas.
Ein weiterer wirklich großer Pluspunkt ist, dass die Charaktere sehr divers sind, ohne dass es zu gewollt rüberkommt, als müsste man eine Quote erfüllen. Das trägt dazu bei, dass sie sehr originell und wenig klischeehaft wirken. Beispiele sind Lunas Eltern, Rebecca fast weißhaarig und Ben dunkelhäutig und mehrere Sprachen sprechend. Die Kombination von nordischer und afrikanischer Mythologie in ihrer Hexenkunst war wirklich interessant und glaubhaft. Ein weiteres Beispiel ist die Beziehung zwischen Aella und Serén. Oder die Tatsache, dass Mathias super gut schminken und frisieren kann. Auch Hakim Murr, der Polizist, der in dem dänischen Kaff eigentlich wie ein Fremdkörper wirken müsste, scheint dort hinzupassen wie die Faust aufs Auge. Er war ein sehr toller Charakter und fällt genau wie Luna am Anfang etwas aus der Reihe in der dänischen Kleinstadt. Ich fand ihn um einiges greifbarer und sympathischer als die eigentliche Love Interest Varnar. Auch fand ich, dass er im Gegensatz zu Varnar Anne wirklich "gesehen" hat, also alle Aspekte ihres Charakters. Im sind viele Details aufgefallen. Zum Beispiel meinte er einmal, dass sie ist wie ein Chamäleon, zurechtgemacht auf dem Ball und dann wieder in Hoodie.
Varnar dagegen schien sie gleich von Anfang an gut zu finden und man hat nie eine Erklärung bekommen, warum. Bei Hakim war es eher ein Prozess (zuerst mochte er Anne ja nicht oder fand sie zumindest dubios) und daher kamen einem seine Gefühle realistischer vor.
Selbst Elias Gefühle für Anne fand ich glaubhafter als die von Varnar.
Zu Varnar hab ich bis zuletzt keinerlei Verbindung aufbauen können. Ich mochte die Abschnitte mit ihm nie und wollte immer, dass es schnell vorbeigeht.
Einige Aspekte haben mich an ihm gestört. Erstens hat er sich meiner Meinung nach extrem unreif verhalten. Ich fand es sehr unglaubwürdig, dass er immer etwas sagen will und dann einfach verschwindet oder dass er so tut, als hätte er kein Interesse an Anne, obwohl es offensichtlich ist. Im weiteren Verlauf wird zwar erklärt, warum er sich so verhalten hat, aber die Erklärung fand ich ehrlich gesagt ziemlich klischeehaft. Das alles sollte natürlich die Spannung erhöhen, war aber nicht realistisch. Dass er sie nicht an sich heranlassen wollte, weil er geschworen hat, keine Frau zu haben wegen Taten in seiner Vergangenheit und sie dann natürlich verlässt, weil sie sich für ihn in Gefahr bringt, das haben wir alle genau so schon in tausenden Teenie-Romanen gelesen. Bitte nicht! Gerade weil der Rest des Buches und alle anderen Charaktere so originell waren, fand ich das sehr schade, da ja der Schwarm der Hauptprotagonistin nicht gerade eine unwichtige Figur ist.
Was mich in diesem Zusammenhang auch genervt hat, war, dass Anne geglaubt hat, er mag sie nicht so, wie sie ihn mag und ständig darüber nachgegrübelt hat, obwohl es für den Leser bereits vorhersehbar war, dass er sie sehr wohl toll findet.
Es wurde meiner Meinung nach bei Varnar zu viel Wert auf die Beschreibung des Aussehens gelegt (nicht nur bei ihm) aber man hat fast nichts über seinen Charakter erfahren außer, dass er sehr diszipliniert, durchtrainiert und eine Kampfmaschine ist (natürlich!). Das kam einerseits, weil er super wenig geredet und natürlich nie irgendwas über sich preisgegeben hat. Ganz nach dem Klischee des mysteriösen Bad Boys. Puh! Wie soll man da als Leser Gefühle für ihn entwickeln? Und wie soll es glaubwürdig sein, dass Anne diese Gefühle entwickelt? Auch seine Backstory fand ich nicht wirklich spannend dafür, dass man die ganze Zeit zappeln gelassen wurde, etwas über ihn zu erfahren.
Kommen wir dann gleich zu dem nächsten Kritikpunkt beim Thema Liebesgeschichte. Es wollten eindeutig zu viele Männer etwas von Anne. Bei manchen war man sich zwar nicht ganz sicher, ob diese Liebe eher väterlich war, wie zum Beispiel bei Od, bei dem auch immer Anspielungen gemacht wurden, aber trotzdem war mir das ganz gehörig zu viel und ich fand es zwar einerseits aufregend, weil man sich natürlich für die Protagonistin freut und sich zu einem gewissen Grad mit ihr identifiziert aber gleichzeitig auch extrem unrealistisch. Die von allen geliebte oder gehasste Mary Sue lässt grüßen.
Manchmal sind ihre Verehrer sogar gleichzeitig vor Ort, wie Varnar und Hakim, was irgendwie total komisch war. Dann auch noch Elias, der sich natürlich nach so langer Lebenszeit ausgerechnet in Anne verguckt, obwohl sie und auch der Leser zuerst denkt, er ist einfach nur extrem opportunistisch.
Ein weiterer Punkt, der wirklich auffällig war: Die ständigen Beschreibungen der Schönheit der männlichen Charaktere (die etwas von Anne wollen). Elias mit seinen grauen Locken und graublauen Augen. Od mit seiner übermenschlichen Schönheit und wirbelnden grünen Augen. Hakim, bei dem bei jeder Gelegenheit beschrieben wird, wie die Frauen sich nach ihm umdrehen, wenn er lächelt. Zugegeben, da ich eine Frau bin, hat es mir teilweise auch gefallen, aber eigentlich war es sehr oft einfach zu viel. Natürlich sind alle von Annes Verehren intelligent und gutaussehend. Allgemein gab es zu viele Beschreibungen dazu, dass Leute wunderschön sind (Demigötter hin oder her), nicht nur bei den männlichen Charakteren.
Kommen wir nun zur Hauptfigur selbst. Nach einem etwas ruppigen Start, da Anne am Anfang relativ abweisend ist, gewinnt man sie sehr schnell lieb. Ich fand es gut, dass sie aus schwierigen Verhältnissen kam und für sich selbst einstehen konnte, das war mal etwas anderes. Sie bleibt sich in jeder Situation treu, behält ihre rotzige Art und fällt nie aus der Rolle. Sehr witzig fand ich sie im Umgang mit Elias, der Schlagabtausch zwischen den beiden war super, weil er sich bei jedem Mal vor Frechheit gesteigert hat. Manchmal fand ich ihr respektloses Verhalten allerdings überzogen und unangebracht, zum Beispiel im Umgang mit Od, der dann immer noch nett zu ihr ist. Und am Ende wird sie kurz etwas hochmütig und unsympathisch (als Mads erfahren will, was er ist).
Zusammengefasst:
Alles in allem ein verdammt tolles Buch, in das eindeutig sehr viel Konzeption und Überlegung geflossen ist. Die Charaktere waren lebhaft und man hat fast alle sehr lieb gewonnen. Die Seiten flogen nur so dahin, weil es ungefähr ab einem Drittel des Buches durchgehend spannend war.
Allerdings hatte das Buch ein paar Schwächen in der Lovestory, weswegen ich einen halben Stern abziehe.
Eine dicke Leseempfehlung trotzdem von mir!
P.S.: ein Song, den ich während des Lesens gehört habe, finde ich, passt super gut zu der Atmosphäre. Cosmic Love von Florence and the Machine.
- Carina Schnell
A Breath of Winter
(290)Aktuelle Rezension von: Gianna_Bookwormscorner89❄️ ROMANTASY
❄️ NORDIC MYTHOLOGY
❄️ SLOW BURN
❄️ FAMILY FOUND
Smillas Zirkel wird von dem berüchtigten Hexenschlächter ausgelöscht und sie überlebt als Einzige. Um sich zu rächen, schließt sie sich auf Anraten einer Seherin der Söldnergruppe der wilden Jagd an. Sie ahnt nicht, wie sehr ihr Wunsch nach Rache auf die Probe gestellt wird…
»Manchmal war die Stille lauter als Worte.«
Die Storyline der Rabenwinter Dilogie verbindet nordische Fantasy mit düsteren Mythen. Erzählt wird überwiegend aus den POVs von Smilla und Gent, ergänzt durch Einschübe des Hexenschlächters, was zusätzliche Reibung aufgrund der parallelen Handlungsstränge erzeugt. Die kurzen Kapitel unterstützen den atmosphärischen Schreibstil und sorgen für ein hohes Erzähltempo.
Im Zentrum steht Smilla, eine Hexe im Verborgenen, deren Antrieb aus Verlust, Trauer und gezieltem Rachedurst besteht. Ihre Naturverbundenheit prägt nicht nur ihre Persönlichkeit, sondern auch das fein ausgearbeitete Konzept der Knochenmagie, das auf Einklang mit der Umwelt basiert und angenehm organisch wirkt. An ihrer Seite agiert Gent als Anführer der Wilden Jagd, einer Söldnergruppe, die durch demokratische Strukturen, Loyalität und gegenseitigen Respekt überzeugt. Seine Führungsqualitäten stehen im Kontrast zu seiner geheimen Furcht vor Magie und zu den vielen unausgesprochenen Wahrheiten. Beide Figuren tragen Masken, unterschätzen konsequent die Gefühle des Gegenübers und liefern sich nebenbei einen amüsanten Wettstreit um gerettete Leben.
Das Setting ist rau, brutal und von einer herben Schönheit geprägt. Middangard ist verlassen von den Göttern und bedroht von Walküren und anderen Kreaturen, was eine permanente latente Gefahr erzeugt. Die Dynamik innerhalb der Söldnergruppe zeichnet unterschiedliche Charaktere inklusive interner Spannungen und offener Ablehnung.
Im Mittelteil verliert die Handlung stellenweise an Schärfe, da der Fokus stark auf der Gefühlsebene liegt, wodurch der Plot etwas in den Hintergrund rückt. Dennoch überzeugt der Auftakt durch Atmosphäre, Figurenzeichnung und ein eigenständiges Magiesystem und macht neugierig auf Band zwei der Saga.
- Liza Grimm
Die Götter von Asgard
(178)Aktuelle Rezension von: TanpopoUm ehrlich zu sein. Ich weiß nicht, was ich von der Geschichte halten soll.
Die Story ließ sich zwar leicht und recht schnell lesen, entsprach aber weder meinen Erwartungen an den Titel noch irgendeinem gehaltvollen Lesegenuss.
Es handelt sich um eine sehr seichte Mädchengeschichte über Ray, die ihren Weg im Leben bisher nicht gefunden hat.
Die Autorin betont recht regelmäßig die Rolle der Protagonisten als Heldin. Doch wie eine derartige kommt Ray mir nicht vor, eher wie ein noch immer nicht ganz flügge gewordener Vogel.Vom Titel her hätte ich mir den Einfluss der nordischen Götterwelt auf das gesamte Leseerlebnis doch anders vorgestellt. Auch wenn die in der Geschichte vorkommenden Götter und Wesen ihren Stereotypen, die eigentlich jeder kennt gerecht werden, konnte mich die Umsetzung überhaupt nicht überzeugen. Die ganze mythologische Welt bildet im Kern nur den Rahmen für Ray’s Selbstfindungstrip und die Beziehungsgeschichte zischen Ray und Tyr.
Mein Fazit – seichte Geschichte und eigentlich nichts für Liebhaber klassischer Fantasy. Ich bin mir nicht sicher, ob ich weitere Werke der Autorin lesen werde.
- Asuka Lionera
Nordic Clans 1: Mein Herz, so verloren und stolz
(94)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltNordic Clans 1 Mein Herz, so verloren und stolz von Asuka Lionera ist für mich ein atmosphärischer und emotionaler Auftakt, der mich besonders im Verlauf immer mehr für sich gewinnen konnte. 🧡
Cover, Farbschnitt und die gesamte Aufmachung sind wunderschön gestaltet.
Besonders gefreut habe ich mich über die Karte, denn ich liebe Karten in Büchern einfach sehr.
Auch die Kapitelzierden sind traumhaft schön und machen das Gesamtbild perfekt.
Bereits der Prolog startet emotional und konnte mich direkt packen.
Ich war sofort neugierig auf die Geschichte und wollte wissen, was mich hier erwartet.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wie gewohnt sehr gut.
Er liest sich angenehm flüssig und sorgte bei mir wieder für einen tollen Lesefluss.
Auch das Worldbuilding hat mir sehr gefallen.
Dieser nordische Flair hat der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre verliehen.
Besonders interessant fand ich die Sitten und Gebräuche der Clans.
Hier gibt es strenge und teilweise auch grausame Regeln, was der Welt eine interessante Härte verleiht.
Ysra ist eine spannende Protagonistin.
Als Flüsterin kann sie mit ihrem Tierwesen kommunizieren und ihr Begleiter ist ein riesiger Bär, was ich einfach großartig fand.
Ihre Zwillingsschwester ist hingegen eine Valkra, die in die Zukunft blicken und den Willen der Götter verkünden kann.
Diesen Aspekt der Geschichte fand ich richtig cool.
Ysra selbst ist ehrgeizig, kämpferisch und stellt ihren Clan über alles.
Sie gibt immer ihr Bestes und wirkt stark, trägt aber auch ihre eigenen Lasten.
Ein Schwur hat ihre Wahrnehmung von Gefühlen verändert, was hart ist, aber auch spannende Vor- und Nachteile mit sich bringt.
Kier mochte ich ebenfalls sehr gern.
Er wirkt stark und selbstbewusst, kämpft jedoch mit ganz eigenen Problemen.
Auch er ist ein Flüsterer, was sehr selten ist, und sein Begleiter ist eine riesige Wyvern.
Ihn im Verlauf immer besser kennenzulernen, hat mir richtig gut gefallen.
Die Entwicklung und Dynamik zwischen Ysra und Kier mochte ich mit jeder Seite mehr.
Halvar ist wieder so eine Nebenfigur, die ich besonders gern mochte. 🤭
Solche Figuren machen Geschichten für mich oft nochmal besonderer.
Anfangs hatte ich ein wenig Sorge, dass mir das Buch weniger gut gefallen könnte als andere Geschichten der Autorin.
Im Verlauf mochte ich die Geschichte jedoch immer mehr und mehr.
Es gab nur ein paar Kleinigkeiten, die mir persönlich weniger gut gefallen haben.
Das letzte Viertel war für mich dann nochmal eine richtige emotionale Achterbahnfahrt.
Es wurde intensiv, spannend und sehr mitreißend.
Am Ende war ich kurz sprachlos und unglaublich froh, dass Band 2 bereits im Regal auf mich wartet.
Ich bin froh es endlich vom SUB befreit zu haben und freue mich sehr auf die Fortsetzung. 🧡🐻 - Rick Riordan
Magnus Chase 2: Der Hammer des Thor
(154)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchweltMeine Meinung:
"Magnus Chase - Der Hammer des Tor" ist der zweite Band der nordischen Götter Trilogie, rund um den Halbgott Magnus Chase.
Die Handlung setzt zwei Monate nach dem ersten Band ein, und wird wieder aus der Perspektive des Protagonisten erzählt.
Der Donnergott Thor hat mal wieder seinen Hammer verloren – eine ziemlich beunruhigende Angewohnheit, immerhin handelt es sich dabei um die mächtigste Waffe der Neun Welten! Und dieses Mal ist er zu allem Übel in die Hände des Feindes geraten. Magnus Chase und seine Freunde müssen den Hammer so schnell wie möglich zurückholen, denn ohne ihn ist die Welt der Sterblichen einem Angriff von Riesen wehrlos ausgeliefert. Der Weltuntergang Ragnarök droht! Um ihr Ziel zu erreichen, benötigen die Freunde einen Verbündeten - und das ist ausgerechnet Loki, der Gott der Lügen und Streiche. Leider ist Loki die einzige Person, die einen Deal für die Rückgabe des Hammers aushandeln kann – doch der Preis für seine Hilfe ist hoch.
Der Autor entführt seine Leser* innen tief in die Welten der nordischen Götter Asgards. Wir treffen neben vielen neuen Wesen, auch viele bekannte Charaktere. Der Schreibstil der Autors ist wie gewohnt, bildhaft detailliert und leicht. So dass ich leicht wieder in das Sitting eintauchen konnte.
Was die Protagonisten angeht, so fällt es mir bei dieser Reihe schwer eine Verbindung zu ihnen herzustellen, vr allem bei Magnus, er wirkt auf mich immer wieder sehr kindisch, geradezu verspielt, dass passt nicht zu den Gefahren, die er und seine Freunde immer wieder ausgesetzt sind. Und schmälert den Spannungsbogen der durch die Plottwistst und Loki' Intrigen aufgebaut wird.
Der emotionale Cliffhanger am Ende macht trotzdem Hoffnung auf einen epischen Finaleband. - Lina Frisch
We Will Give You Hell
(136)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
Schon ihr ganzes Leben lang ist Helena wütend. Nicht nur ihr Umfeld, sondern auch sie selbst leidet unter den ständigen Anfällen, die sie immer weniger kontrollieren kann. Als sie dann den bestandenen Schulabschluss mit ihren Freunden bei einer gemeinsamen Wanderung durch Schweden feiern will, kommt es zum Eklat – und sie trifft auf eine Gruppe geheimnisvoller Frauen, in deren Gemeinschaft sie mehr über sich selbst lernt, als irgendwo sonst.
Meine Meinung
Auch wenn ich nur ungerne meine Lebenszeit verschwende, kann ich es eigentlich überhaupt nicht leiden, Bücher zu lesen, die mir absolut nicht zusagen und sie dann doch abzubrechen. In diesem Fall habe ich es aber mehrfach versucht, bin dabei jedoch nie bis zum Ende durchgekommen.
Bereits der Beginn hat mir Schwierigkeiten bereitet, da mir der Schreibstil irgendwie sehr sperrig vorkam und ich keine der Figuren besonders sympathisch fand.
Insbesondere Hellea kam mir eher anstrengend vor, da ich ihre zahlreichen Anfälle zwar ohne Frage nervig fand, sie aber ehrlich gesagt gar nicht so sehr als Wut wahrgenommen habe. Die Situationen und die Beschreibung von Helleas Gefühlen dabei kamen mir häufig fast schon absurd vor, was für mich einfach kein guter Start war.
Auch die Nebenfiguren, insbesondere ihre Freunde fand ich sehr seltsam, da ich ihre Handlungen teilweise einfach absolut nicht nachvollziehen konnte. Ich hatte insbesondere während der Wanderung einfach das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben, denn egal wie sehr mich jemand auch nervt, ihn oder sie einfach im Wald zurückzulassen wäre in keiner Situation eine Option für mich. Die Hinführung zu dieser Entwicklung kam mir daher sehr seltsam und nur wenig authentisch vor, was dann auch das anfangs noch recht interessante Zusammenleben im Wald für mich leider nicht mehr herausreißen konnte.
Die Geschichte als Urban Fantasy zu kategorisieren, hat bei mir dann auf jeden Fall irreführende Erwartungen geweckt, da ich so beim Vorblättern auch wirklich enttäuscht vom Ende war. Die Auflösung habe ich zwar lediglich überflogen, so richtig gut gelöst fand ich die aber ehrlich gesagt auch nicht. Obwohl die Themen dieses Buches definitiv wichtig sind und ich grundsätzlich Potenzial in der Handlung gesehen habe, bin ich daher im Nachhinein leider wirklich enttäuscht.
Fazit
Für mich war dieses Buch leider ein absoluter Fehlgriff, auch wenn die Grundidee spannend klang und mir eine solche Geschichte eigentlich hätte gefallen können. Die Charakterisierung der Figuren, ihr Verhalten und auch die Auflösung haben mich eher gelangweilt als mein Interesse zu wecken, weshalb ich dann schlussendlich schweren Herzens aufgegeben habe.
Dafür gibt es einen Bücherstapel von mir.
- Ivo Pala
Elbenthal-Saga - Die Hüterin Midgards
(192)Aktuelle Rezension von: AlyriaHandlung: Der Einstieg zu Beginn ist etwas schwierig, weil man ohne Erklärung mitten in die Handlung geworfen und gleich mit vielen Namen und merkwürdigen Gestalten konfrontiert wird, aber spätestens nach den ersten Kapiteln in Midgard wird das Ganze dann übersichtlicher. Die Grundidee, das Lichtelben unterhalb von Dresden ein Tor bewachen, um die nichtsahnende Menschenwelt (Midgard) vor den bösen Dunkelelben zu bewahren, ist originell und bietet viel Spannungspotenzial, da es auch ein paar Dunkelelben schon in die Menschenwelt geschafft haben. Der Plot um die Protagonistin Svenya als Hüterin Midgards ist deswegen und dadurch, das Svenya als unwissender Mensch mitten in diesen Krieg hineingezogen wird, von vielen Konflikten geprägt. Die meisten sind nachvollziehbar und sorgen für Spannung durch das ganze Buch hindurch, allerdings ist der große Grundkonflikt etwas vorhersehbar. In der Hinsicht passiert das, was ich vorher erwartet hatte. Auch ein paar Logikfehler und Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen konnte, dämpfen das Erlebnis etwas, trotzdem bleibt die Geschichte insgesamt interessant (4/5).
Setting/Weltenaufbau: Für Abwechslung sorgt das gewählte Setting. Unüblich für das Genre, in welchem die meisten Bücher in fremden Welten oder Weltstädten wie New York, London, Paris etc. spielen, ist dieses Werk in und unter Dresden angesiedelt. Immer mal wieder fließen lokale geographische Elemente ein. Auch die bildreiche Beschreibung der Festung der Lichtelben, neue Wesen wie Mannwölfe und Fledermäuse als Reittiere und vielerlei zauberhafte Einrichtungen im Palast sind klare Pluspunkte. Nur die Vermischung von Magie und Natur der Elben mit hochmoderner Technik wie Maschinengewehren, Hubschraubern, Flak-Geschützen, Flatscreen-Fernsehern etc. ist nicht nach meinem Geschmack. Das passt irgendwie nicht in die magische Welt unterhalb von Dresden und ist auch für die Handlung in keiner Weise relevant, hätte also ruhig weggelassen werden können (4/5).
Schreibstil/Atmosphäre: Der Schreibstil ist durchschnittlich, aber völlig in Ordnung. Man kann gut dem Geschehen folgen, die Sprache ist einfach und verständlich und spannende Szenen wechseln sich mit ruhigeren Momenten ab. Auch die Atmosphäre drumherum und die Gefühle, Gedanken und Gewissensbisse der Protagonistin werden gut transportiert. Was mich etwas gestört hat, waren die kurzen Kapitel (oft nur 2-4 Seiten), die mich immer mal wieder aus dem Lesefluss geworfen haben. Zudem mangelt es den Dialogen etwas an Substanz, was aber auch an den eher eindimensionalen Charakteren liegt (4/5).
Charaktere: Im Laufe der Geschichte begegnet man sehr unterschiedlichen Charakteren, die ihre Eigenheiten haben und größtenteils auch interessant sind. Doch vielen mangelt es an Tiefe. Auch mit der Protagonistin Svenya habe ich meine Probleme. Zwar ist bei ihr eine deutliche Charakterentwicklung erkennbar und mir hat auch gefallen, dass sie am Anfang nicht alles hingenommen und sich sofort ihrem neuen Schicksal gefügt hat, aber sympathisch ist sie mir bis zum Schluss trotzdem nicht geworden. Mir war sie einfach zu anstrengend, zu kindisch, zu moralisch. Dass alle männlichen Charaktere, wirklich so gut wie jede genannte Person männlichen Geschlechts, selbst die, die tausende von Jahre älter als sie sind, auf sie stehen, hat es nicht besser gemacht. Der große Loveinterest wird eigentlich nur durch dieses klischeehafte Verlieben in die Protagonistin definiert, der große Antagonist sticht wie üblich durch katastrophale Unfähigkeit heraus. Da wäre deutlich mehr Potential drin gewesen (2/5).
Fazit: Abwechslungsreiche Fantasy mit regionalem Setting, interessanter Handlung und einer ordentlichen Portion Spannung. Einziges Manko: die Charaktere. 14/20.
- Rick Riordan
Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten
(120)Aktuelle Rezension von: Magische_BuchweltMeine Meinung:
"Magnus Chase - Das Schiff der Toten" ist der dritte und Finaleband der nordischen Götter Saga Trilogie.
Die Handlung wird bei den vorherigen Bänden aus der Perspektive des Protagonisten Magnus erzählt und setzt an Ende des vorherigen Bandes an.
Der fiese Gott Loki hat sich nach jahrtausendelanger Gefangenschaft von seinen Fesseln befreit und rüstet zum letzten Kampf! Er bemannt Naglfari, das legendäre Schiff der Toten, mit Zombies und Riesen, um den Weltuntergang Ragnarök einzuläuten und gegen die nordischen Götter zu segeln. Es liegt nun an Magnus Chase und seinen Freunden, Lokis Pläne zu vereiteln. Auf der Suche nach dem Schiff der Toten bereisen sie verschiedene Welten und müssen gegen wütende Meeresgötter, brutale Riesen und feuerspeiende Drachen antreten. Aber Magnus‘ größte Herausforderung besteht darin, sich seinen eigenen inneren Dämonen zu stellen.
Das Sitting ist von Anfang an düsterer, man spürt das das sich hier alles entscheidenden wird.
Magnus gewinnt in diesem Band endlich an emotionaler Reife, und machte im Verlauf eine große Charakterliche Entwicklung durch. Mutig stellt er sich nur dem listigen Loki und und dessen Verbündeten, sondern auch den Schatten der Vergangenheit.
Durch die vielen Kämpfe und Wendungen baut sich nicht nur die Spannung, sondern auch die Dramatik über den gesamten Verlauf, immer weiter auf. So dass bis zum Showdown mit den Held*innen mitfiebert. Einige der Schwertkämpfe waren mir zu schnell erzählt,und hatten durchaus ein wenig länger seien können. Neben der Dramatik gibt es auch einpaar humorvolle und Romantischeszenen die der Geschichte immer Leichtigkeit gaben. - Neil Gaiman
American Gods
(107)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3In diesem Hörspiel geht es um einen Roadtrip kreuz und quer durch die USA, um alte und neue Götter, um Liebe, Freundschaft und Familie. Die Inszenierung als Hörspiel ist perfekt gelungen. Ich habe die vielen Stunden gebannt gelauscht und dabei im Garten gearbeitet, gestrickt oder Wäsche aufgehängt. Nur bei den letzten Stunden habe ich irgendwie den Faden verloren und die Story nicht mehr verstanden. Wer war jetzt tot und wer nicht bzw. doch nicht tot oder nicht mehr tot?
Insgesamt ist es auch eher eine Männergeschichte, denn obwohl es sehr viele Charaktere gibt, von denen einige sehr wichtig sind, spielen Frauen immer nur mehr oder weniger kleine Nebenrollen. Sie reden auch kaum miteinander. Diese Welt dreht sich nur um die Männer, dementsprechend kreisen auch die Frauen nur um die Männer. Das ist sehr schade, denn hier wurde viel Potential verschenkt. - Richard Dübell
Viking Warriors - Der Speer der Götter
(50)Aktuelle Rezension von: LesekaiserInhalt:
Viggo lebt ein völlig normales Leben. Doch als plötzlich ein mysteriöser Mann, der sich als der nordische Gott Loki vorstellt, auftaucht, verändert sich alles! Der Gott der Lügen und Trickserei bietet Viggo an, ihm bei der Suche nach seinen leiblichen Eltern zu helfen. Obwohl er weiß, wen er vor sich hat, willigt Viggo ein und wird prompt in die Vergangenheit katapultiert.
Fasziniert muss er feststellen, dass er in die Zeit der Wikinger gereist ist, in der gerade der Weltuntergang naht. Nur Viggo kann den Untergang der bekannten Welt noch verhindern, doch dafür benötigt er den Speer der Götter.
Fazit:
Ich habe den ersten Band der Trilogie durch Zufall entdeckt. Um ehrlich zu sein, lag das Buch circa ein halbes Jahr auf meinem Sub, bis ich mich endlich entschloss, es zu lesen. Wie sich später herausstellte, hätte ich viel früher damit anfangen sollen, denn das Buch zog mich schon nach wenigen Seiten vollkommen in den Bann.
Zuvor hatte ich noch nie ein Buch, welches in der Zeit der Wikinger spielt, gelesen. Wahrscheinlich hat mich deshalb das Buch so fasziniert.
Das Buch würde ich jedem, dem die Percy Jackson Bücher gefallen haben, empfehlen!
Ideal wäre das Buch ab einem Alter von zehn Jahren.
- Gry Kappel Jensen
Rosen & Violen - Rosenholm-Trilogie (#1)
(116)Aktuelle Rezension von: readingvicky_"Der blaue Himmel verschwand. Es wurde dunkel, und die Luft war erfüllt vom Rauschen der Silberpappeln und dem Duft der Violen."🪻
🔮Inhalt:
In Band 1 der Rosenholm-Trilogie, „Rosen & Violen“ von Gry Kappel Jensen, dreht sich alles um das geheimnisvolle Rosenholm-Internat, in dem Dark Academia auf nordische Mythologie trifft & eine sich anbahnende Freundschaft von vier recht ungeleichen Mädchen alles retten kann - vielleicht ja auch das Rätsel um umherspukende Geister aus der Vergangenheit....
Im Zentrum stehen vier sehr unterschiedliche Mädchen – Victoria, Kamille, Kirstine und Malou –, die alle an dieser Rosenholm- Schule angenommen werden.
Bereits kurz nach ihrer Ankunft stellen sie fest, dass Rosenholm kein gewöhnliches Internat ist. Sie besitzen magische Fähigkeiten, die sie dort erst entdecken und zu beherrschen lernen müssen. Die Mädchen werden mit einem ungelösten Mordfall an einer Schülerin konfrontiert, der Jahrzehnte zurückliegt. Der Geist des toten Mädchens nimmt Kontakt zu ihnen auf und bittet sie um Hilfe, um ihren Mörder zu finden. Dabei werden zwischendurch Kapitel einer mysteriösen unbekannten, oder vielleicht doch recht unterschätzten Person eingestreut, die Schlimmes ahnen lassen. Die Geschichte verbindet den klassischen Internatsalltag, Unterrichtsstunden mit düsteren, übernatürlichen Elementen und nordischen Legenden. Ein Ball, mystische Aufnahmeprüfungen und Gestaltwandler sind erst der Anfang dieser unfassbar spannenden, packenden und wirklich gruseligen Trilogie. Der ein oder andere romantic love interest wird ebenfalls in die Story eingebunden- aber kann man jedem davon trauen?! Die Trilogie hat mich verzaubert und trotz all der fast-paced spannungsgeladenen Handlung auch ein Fernweh für die Rosenholm-Akademie verspüren lassen!
🩸WARNUNG!
Nicht abends alleine zu Hause lesen! Es ist z.T. wirklich nichts für schwache Nerven!
🐺Tropes/ Themen: Witchcore, Rituals, Found Family, Werwolf, Dark academia, Friendship, trust issues
🔮🐺Für alle Fans von Harry Potter, Das Haus Anubis & Night❤️🩹🩸 School!
- Alexandra Bauer
Die Midgard-Saga - Niflheim
(28)Aktuelle Rezension von: Daniela_Latzelals ich begann zu Lesen, wollte ich das Baby kurz mal gegen die Edda tauschen. Hab es aber natürlich nicht gemacht, denn die Autorin hat sehr gut zusammengefasst und mich neugierig auf mehr gemacht.
Der Schreibstil macht spass und wenn man sich für die Götter und Sagen der nordischen Mythologie interessiert, macht er gleich doppelt soviel Freude.
Geraderaus nicht langatmig oder verwirrend, trotz der vielen Götternamen. Alexandra hat ein gutes Maß gefunden sie dem Leser auf eine Verständliche Art und Weise näher zu bringen.
Die Charaktere sind detailiert ausgearbeitet und man merkt hier die Liebe der Autorin zu jedem Einzelnen.
Das Buch ist erst der Anfang einer wunderbaren Story, die grosses Potential hat.
Mir jedenfalls hat sie sehr viel Lesevergnügen bereitet.
- Asuka Lionera
Fenrir
(75)Aktuelle Rezension von: Sandrica89Zuerst will ich an dieser Stelle sagen, dass ich mich extrem für die nordische Mythologie interessiere. Weshalb dieses Buch in meinem Besitz gelangen musste. Das Cover vom Wolf ist toll gewählt und gibt bereits ein wenig preis, um was es eigentlich geht. Da ich auch Wölfe liebe, und es sich hier sogar um DEN Wolf handelt, konnte ich nicht anders, als es zu lesen. Ich kannte schon vorher einige Fakten über Fenrir, umso mehr war ich gespannt, wie die Autorin nun diese Mythos in dieses Buch eingearbeitet hat. Herausgekommen bin ich mit einem klopfendem Herzen und einem Wirrwarr der Gefühle.
Emma ist Archäologin und liebt es fremde Welten zu erkunden und Schätze auszugraben. Bis jetzt ist sie aber "nur" eine Praktikantin und versucht so Monat für Monat über die Runden zu kommen. Da ist andauernd weg ist, hat sie kaum Zeit für etwas anderes. Ihre beste Freundin Meghan nimmt sie daher immer auf irgendwelche Partys mit, sobald Emma wieder zu Hause ist. Nur blöd, dass Meg eine Femme fatale ist und sich jeden Mann schnappt, der ihr über den Weg läuft. Emma schiebt es auf ihre Grösse und auch ihrem Aussehen. Sie ist eher das 0815-Mädchen, dass zwar wegen ihrer Grösse auffällt, aber sonst nicht beachtet wird. Als sie plötzlich einen Anruf von ihrem Boss Anthony bekommt, dass sie sofort nach Island reisen müsste, packt sie gleich ihre Sachen zusammen und nimmt den nächsten Flug. Dort angekommen erwartet sie... nichts! Niemand wartet auf sie und ihr Handy hat auch kaum noch Saft. Als es dunkel wurde begibt sie sich allein auf der Suche nach ihrem Team. Plötzlich stolpert sie und fällt in eine Schlucht rein. Dort findet sie eine Höhle. Da sie kaum noch was sieht und ihr Handy den Geist aufgegeben hat, begibt sie sich in die Höhle, um sich auszuruhen und gleich am nächsten Morgen versuchen aus der Schlucht zu gelangen. Zuerst glaubt, sie sei alleine, doch auf einmal erklingt ein Knurren hinter ihr. Als sie sich umdreht, sieht sie direkt in eisblaue Augen. Nach näherem Betrachten erkennt sie, dass es ein grosser schwarzer Wolf ist. Emma ist unsicher, doch sie spürt, dass sie dem Wolf helfen muss. Er ist nämlich an einem goldenem Seil festgebunden. Als sie ihn befreit hat, springt der Wolf sie an und alles wird Schwarz um sie. Als sie wieder aufwacht, liegt ein nackter Mann auf ihr. Sie kann sich nicht erklären woher er kommt, und wohin der Wolf verschwunden ist, aber weil dieser Mann nicht gerade vollends nach einem Mann aussieht, beschliesst sie ihn spontan mit sich nach Hause zu nehmen, um ihn zu studieren. Als sie aus der Schlucht draussen sind, versucht Emma ihm Fragen zu stellen, doch er antwortet ihr entweder nur vage, oder gar nicht, was sie natürlich ärgert. Doch sie kann nicht leugnen, dass da etwas zwischen ihnen ist. Zu Hause angekommen versucht sie weiterhin an Informationen zu kommen, doch Wulf, wie er sich später vorstellt, bleibt ihr weiterhin ein Rätsel. Je länger sie zusammen sind, desto schneller scheint Emma ihre Professionalität zu verlieren und kämpft zuerst dagegen an. Als sie später Zeugin einer sehr kuriosen Tat von Wulf wird, wird sie unfreiwillig in seiner Welt gezogen. Als Wissenschaftlerin springt ihr Herz natürlich vor Freude, doch schnell wird für sie klar, dass ab jetzt um ihr Leben kämpfen wird. Denn dort, woher Wulf herkommt, ist die Welt nicht für einen Menschen bestimmt.
Wie schon oben angedeutet liebe ich die nordische Mythologie. Die Autorin konnte so viele Aspekte in diesem Buch einarbeiten, ohne den Leser zu verwirren. Mir ging es jedenfalls so. Ich war echt gespannt, was alles Emma erwartet und wie Wulf sich ihr langsam öffnet. Und um ehrlich zu sein, fand ich Emma die meiste Zeit über extrem nervig und kindisch. Sie sagt zwar selbst, dass sie sich gerade kindisch verhält und nicht angemessen ist, aber dies nervte umso mehr. Während Wulf alles versucht, um sie zu schützen, vermasselt sie eigentlich alles, nur weil sie ihr Mundwerk nicht halten kann. Andererseits fand ich einige Stellen ziemlich amüsant, weil die Götter sie eben genau wegen ihrem losen Mundwerk amüsant finden. Und genau ihr loses Mundwerk, hat schliesslich dazu beigetragen, dass die meisten Beteiligten sie zu mögen anfingen. Die Götter wurden sehr gut beschrieben, auch ihre Welt Asgard. Da wir Menschen keine Bilder von den Götter haben, verlassen wir uns ja hauptsächlich auf Filme, oder Bücher. In dieser Geschichte fand ich es daher nur logisch, dass die Götter nicht gerade freundlich und edel beschrieben werden. So lange wie sie schon leben ist eigentlich klar, dass es ihnen langweilig wird und anfangen irgendwas zu machen, nur weil sie es eben können. Da hat es die Autorin ziemlich gut auf dem Punkt gebracht. Ich bin auch wie Emma eher ein Fan von Loki als Thor. Und in dieser Geschichte wurde ich nicht enttäuscht. Die ganzen Verbindungen der Götter fand ich extrem spannend. Auch all die anderen Wesen und Geschöpfe, obwohl ich bei diesem Eichhörnchen zuerst ziemlich misstrauisch war. Aber der hat mir echt das Fürchten beigebracht. An Spannung fehlt es hier ganz sicher nicht, im Gegenteil. Immer passierte irgendetwas. Wobei ich nach etwa der Hälfte sagen muss, dass mir diese Rettungsaktionen langsam auf die Nerven gingen. Wulf, der Sturkopf, der einfach die erstbeste Lösung akzeptiert und sich in Schwierigkeiten bringen, und Emma, die ihn schliesslich retten muss und sich selbst in Gefahr bringt. Doch am Ende war die Emma endlich mutig genug, um alle zu retten, auch die ganzen Welten. Und ganz ehrlich, was sie alles erlebt hat, hat mich echt zum schwitzen gebracht. Ich habe selten so viele Gefühle auf einmal gespürt, mein Herz raste ununterbrochen. Und am Ende fiel mir die Kinnlade runter. Also das habe ich echt nicht erwartet. Ich hab einige Szenarien im Kopf gehabt, wie sie nun zusammen sein können, aber das war echt eine Überraschung. Die Autorin hat mir echt keine Ruhe gegönnt, aber ich habe die Geschichte sehr genossen. Wenn Emma etwas erwachsener wäre, wäre es ein Highlight, aber ist schliesslich Geschmacksache.
- G. A. Aiken
Wolf Diaries - Gezähmt
(157)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksSara und Zach
Sara lebt schon seit einiger Zeit in einer Kleinstadt, sie hat einen Unfall als Kind nur Knapp überlebt und hat Narben davongetragen, die sie im Alltag einschränken. Als eines Tages eine merkwürdige Motoradgruppe auftaucht, liegt die Spannung in der Luft und irgendwie merkt Sara das etwas im Gange ist, kann aber nicht genau sagen was, dazu geht ihr der gutaussehende Zach nicht mehr aus ihrem Kopf. Gefühle die sie normalerweise nicht für das andere Geschlecht empfindet...
Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll... das war wieder ein Fall für hätte ungelesen aussortiert werden müssen... Eine SUB-Leiche die schon ewig bei mir rumliegt... Als die Kleidung beschrieben wurde, habe ich geschmunzelt und musste dann kurz das Erscheinungsdatum checken ;)
Es hat so viele Punkte mit denen ich nichts anfangen konnte...
Zum ersten, als man Sara vor ihrer Veränderungen kennenlernt ist sie ständig von ihren besten Freundinnen umgeben... ich glaube die drei hätten als witzig rüber kommen sollen, für mich waren sie einfach nur das schreckliche trio, dieses Gezanke die ganze Zeit, es wurde geschritten geschrien und verziehen, und das als Dauerschlaufe... So anstrengend... Dies hat die hälfte des Buches ausgemacht... und der Rest der Geschichte wurde auf die andere hälfte gequetscht... und diese Aussprache, grässlich ist eine Untertreibung... Alle wurden immer als Schl*mpen betitelt egal ob sie gerade in streit also die Gegner, über sich selbst weil man rumknutsche oder dem gegenüber als dirty talk gehandhabt wurde... Uff... dann gab es viel Sexytime wirklich viel aber in Kombination mit dieser Aussprache und den Handlungen... Ach ich weiss nicht... es war mir zu oft an den Wunden geleckt und gebeisse untereinander, auch dieser vergleich mit einer läufigen Hündin etc... ja es sind Gestaltwandler-Bücher... ja die haben meist auch etwas "härtere Szenen" aber das hier war einfach zu viel... von allem...
Die Kampfszene zum Schluss war interessant und gut gestaltet, so wie es beschrieben wurde konnte man sich gut in die Szene einfühlen, ansonsten gab es leider für mich nichts positives an dem Buch... Werde auch die Folgebände (in denen geht um die Freundinnen) nicht weiterlesen, passe da gerne... Leider habe ich noch eine Reihe von der Autorin auf dem SUB... Ich wage mich an diese und schau mal ob dort die Aussprache etwas angenehmer ist...(das ich das mal sage...)
Für alle die mit vulgärer Sprache und abstrakten Tiervergleichen in Gestaltwandler-Geschichten klarkommen...
- Mira Valentin
Nordblut 1: Wölfe wie wir (Nordblut-Saga)
(59)Aktuelle Rezension von: SimonHManchmal entscheidet der Zufall über das Schicksal eines Menschen. Hier ist es eine ganze Geschichte, die aus einer glücklichen oder unglücklichen Verkettung von Ereignissen Menschen mit verschiedenstem Hintergrund zusammenbringt. Das ganze geschieht an der Schnittstelle zwischen historischen Figuren und nordischer Mythologie. Ein äusserst spannender Mix.
- Rick Riordan
Magnus Chase and the Gods of Asgard, Book One: The Sword of Summer
(23)Aktuelle Rezension von: Nadja_13Ich bin ein grosser Fan von Rick Riordans Bücher, besonders der Percy Jackson und Helden des Olymp Reihen. "The Sword of Summer" ist nun der Start zu seiner neusten Reihe, die sich um die nordische Mythologie dreht. Das Buch spielt jedoch in derselben Welt, wie Riordans andere Reihen, welche die griechische, römische und ägyptische Mythologie behandeln, man trifft daher auch durchaus auf ein paar bekannte Charaktere. Wer die anderen Bücher kennt, kann aufgrund von Magnus Nachnamen natürlich schon erahnen, um wen es sich handelt...
Die Geschichte wird aus der Sicht von Magnus erzählt, einem Sechzehnjährigen, der seit dem Tod seiner Mutter auf der Strasse lebt. Magnus war mir direkt vom Anfang der Geschichte an sympathisch. In vieler Hinsicht erinnert er an Percy, besonders da auch er trotz allem was geschieht immer seinen Sinn für Humor beibehält. Der angenehme und humorvolle Schreibstil ist auch etwas, was ich an Rick Riordans Büchern total mag. Auch wenn dieses Buch vom Humor her nicht ganz mit der Percy Jackson Reihe mithalten kann, gab es doch einige richtig lustige Szenen.
Neben Magnus gibt es natürlich auch noch weitere wichtige Charaktere, die ihn auf seinem Abenteuer begleiten. Diese haben mir jedoch anfangs ziemliches Kopfzerbrechen bereitet, denn zwei davon Hearthstone und Blitzen, ein Elf und ein Zwerg, konnte ich anfangs beim besten Willen nicht auseinanderhalten. Auch wenn mir es im Verlauf der Geschichte dann irgendwann doch gelang konnte ich zu den beiden irgendwie nie richtig einen Zugang finden. Ganz anders verhielt es sich hingegen bei Sam. Sie ist ein super interessanter Charakter und hat sich schnell zu meiner Lieblingsfigur in diesem Buch entwickelt.
Insbesondere die Darstellung der verschiedenen Götter und anderen mythologischen Wesen, fand ich wieder sehr gelungen. Die Begegnung mit Thor ist eine meiner Lieblingsstellen der Geschichte. Auch die verschiedenen Welten und besonders Hotel Valhalla, der Ort, an den gefallene Helden hingeschickt werden, waren super interessant. Rick Riordan gelingt es toll die mythologischen Elemente auf spannende und unterhaltsame Weise in die Geschichte einzufügen.
Auch die Handlung hat mir grösstenteils gut gefallen. Jedoch wies die Geschichte auch ein paar Längen auf, wo ich das Gefühl hatte gewisse Dinge hätten etwas gekürzt werden können. Grössenteils war das Buch jedoch spannend und actionreich und hatte auch ein paar interessante Wendung, weshalb ich sehr gespannt bin, wie es im nächsten Teil weitergeht.























