Bücher mit dem Tag "nordpol"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nordpol" gekennzeichnet haben.

55 Bücher

  1. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

    (1.600)
    Aktuelle Rezension von: Jule_Owl

    Lyra lebt in einer Welt, die sich ganz nach unserer Welt anfühlt - und doch ganz anders ist. Und um ihren Onkel auf einer Mission zu retten, von der sie selbst noch nicht alles versteht, muss sie alles vergessen, was sie bis jetzt über ihre Welt gelernt hat und über sich hinauswachsen.


    Ich habe das Buch mit 14 das erste Mal gelesen und war damals schon fasziniert von der komplexen Welt, von der mir so viel vertraut war und die doch auch so fantastisch war. Ich fand die verschiedenen fantastischen Völker wie die Panserbjørne oder die Hexen spannend und komplex beschrieben, aber auch die einzelnen Charaktere waren toll aufgebaut. Zwar sind mir 1,2 kleine Fehler aufgefallen, dass beispielsweise der Daemon eines Erwachsenen als anderes Tier beschrieben wurde, doch das hat mich nicht gestört, da es so viele andere Details gab, in die man versinken konnte. 

    Am Spannendsten war für mich jedoch das Konzept der Daemonen. Dass es einen großen Teil der eigenen Identitäts-Findung in so einem simplen und doch vielseitigem Konzept widerspiegelt, hat mich fast ein bisschen traurig werden lassen, dass ich in einer Welt lebe, in dem ich keinen eigenen Daemonen besitze.

    Insgesamt habe ich festgestellt, dass das ganze Universum für mich nach wie vor seinen Reiz nicht verloren hat. Im Gegenteil - diese Geschichte mit Anfang 20 noch einmal zu lesen lässt einen das Erwachsen werden, das Finden der eigenen Identität und das kleine bisschen Kind bleiben, das wir uns alle vielleicht noch bewahren wollten, mit anderen Augen betrachten.

  2. Cover des Buches Die Entdeckung der Langsamkeit (ISBN: 9783492957939)
    Sten Nadolny

    Die Entdeckung der Langsamkeit

    (460)
    Aktuelle Rezension von: Pjero

    In einer Welt, die dem Schnellen huldigt, ist Sten Nadolnys Roman eine literarische Verneigung vor der Langsamkeit – nicht als Mangel, sondern als Gabe. Der historische John Franklin, langsam im Denken und Handeln, wird hier zur Projektionsfläche eines tiefer liegenden menschlichen Themas: das Recht, das Leben im eigenen Takt zu begreifen.

    Nadolny schreibt mit ruhiger Eleganz, unaufgeregt und doch durchdrungen von feiner Ironie und existenzieller Tiefe. Die Sprache spiegelt, was sie beschreibt: ein Dahinfließen jenseits des Getriebenseins, ein Lauschen auf den eigenen inneren Rhythmus. Franklin wird dabei zu einem Gegenbild der modernen Rastlosigkeit – und gerade deshalb zu einem Helden des Geistes.

    Ein Roman, der nicht laut sein muss, um lange nachzuhallen. Wer sich darauf einlässt, wird beschenkt: mit Gelassenheit, Erkenntnis – und dem Gefühl, dass Zeit nicht vergeht, sondern sich entfaltet.

  3. Cover des Buches Der Weihnachtosaurus (ISBN: 9783570313114)
    Tom Fletcher

    Der Weihnachtosaurus

    (272)
    Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooks

    Ein kleiner Ausreißer zu meinen sonstigen Büchern, aber ich habe dieses Buch wirklich geliebt. Ich habe es schon oft gesehen und gedacht, dass ich es irgendwann lesen möchte, vielleicht sogar zusammen mit meinen Neffen. Dieses Jahr hat es aus Zeitgründen leider nur alleine geklappt und ich habe es absolut genossen.

    Ich habe vor Weihnachten angefangen und es in den Feiertagen beendet. Es ist eine super süße Kindergeschichte und hat mich sofort in Weihnachtsstimmung versetzt. Am Anfang war ich ein bisschen überrascht, dass es so dick ist, aber das hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan. Ich habe es richtig genossen, mal wieder eine Kindergeschichte zu lesen, weil ich den Stil einfach liebe.

    Die Geschichte begleitet einen kleinen Jungen im Rollstuhl, für den ein Dinosaurier alles bedeutet. Durch verschiedene Ereignisse taucht dann der Weihnachtosaurus auf und stellt alles auf den Kopf. Es war unfassbar goldig und hat einfach Spaß gemacht, diese magische Welt zu entdecken.

    Die Nebencharaktere, der Weihnachtsmann, der böse Jäger, der Vater, das Mädchen aus der Schule und alle anderen, waren super unterschiedlich und liebevoll ausgearbeitet. Die ganze Story rund um den Weihnachtosaurus ist einfach bezaubernd. Ich fand die Idee so kreativ und liebevoll umgesetzt.

    Für mich ist das ein Buch, das man super in der Weihnachtszeit lesen kann, allein oder mit Kindern. Es eignet sich sogar als Adventskalenderbuch. Ich kann es absolut empfehlen, sei es als Geschenk oder zum gemeinsamen Lesen.

    Insgesamt ein großartiges Kinder- und Weihnachtsbuch, das ich auf jeden Fall wieder lesen möchte und auch die Reihe weiterlesen will.

  4. Cover des Buches Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden (ISBN: 9783841440075)
    Emily Barr

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

    (88)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Du erinnerst mich. Du wirst mich erinnern.“ S. 232

    Inhalt:
    Flora leidet seit sie 10 Jahre alt ist an Amnesie. Doch eines Tages kann sie eine Erinnerung festhalten und schafft es damit bis ans Ende der Welt. Ihr erster Kuss setzt ungeahnte Kräfte frei und mit Hilfe ihrer beschriebenen Arme findet sie den Weg zum Nordpol und ihrer ersten Liebe.

    Cover:
    Das Cover finde ich sehr schön. Verschiedene Schriftarten, Farben und Verzierungen beleben das Cover.

    Meine persönliche Meinung:
    Der Klappentext gefiel mir ganz gut. Als ich zu lesen begann und feststellte, dass die Protagonistin erst 17 ist, war ich ein wenig enttäuscht, da ich so Jugendbücher eigentlich nicht lese. Jedoch liest sich dieser Roman sehr schnell und man fällt sofort in die Geschichte hinein. Das Thema Amnesie interessierte mich dann doch sehr. Die Autorin schafft es ohne großen Aufwand den Leser merken zu lassen, wann sich Flora wieder neu redetet, wie sie merkt, dass ihr die Gedanken davon schweben, wie leicht man sie verwirren und ihr etwas falsches einreden kann und wozu sie dann doch fähig ist. Ebenso zeigt sie den schmalen Grad auf jemanden beschützen zu wollen und jemanden in die Selbstständigkeit zu lassen. Dieses Buch ist wirklich gut geschrieben, um so ein schwieriges Thema Jugendlichen nahe zu bringen und zu zeigen wie schwierig es ist, Personen zu vertrauen bzw. wie vorsichtig man sein sollte. Die suche nach Drake zieht sich ein wenig und ist deswegen ein bisschen langatmig, aber trotzdem möchte man wissen wie Flora ihren Weg schafft.

    Fazit:
    Ein leicht zu lesender Jugendroman, der mit dem Thema Amnesie doch sehr intensiv nachwirkt und alle möglichen Gefühle aufzeigt.

  5. Cover des Buches Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe (ISBN: 9783570314289)
    Tom Fletcher

    Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe

    (91)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    In diesem Band trifft William wieder auf seinen Freund den Weihnachtosaurus. Dieses Mal geht es für ihn auf ein Abenteuer das zeitlos ist. Dabei lernen wir neue Charaktere kennen und treffen auch alte Bekannte wieder. Ein spannendes Abenteuer rund um eine große Rettung beginnt.

    Dabei mag ich den einfach Schreibstil und die tollen Bilder. Diese halten die Aufmerksamkeit auch von kleinen Kindern. Die kurzen Kapitel laden zum schnellen lesen ein und machen Spaß. 

  6. Cover des Buches Stille (ISBN: 9783458364467)
    Erling Kagge

    Stille

    (89)
    Aktuelle Rezension von: vobabooks

    Erling Kogge teilt in diesem Buch seine 33 Antworten darauf, was Stille ist. Hierfür betrachtet er beispielsweise sein eigenes Leben, die Gesellschaft, philosophische Überlegungen etc. 

    Ich habe das Lesen des Büchleins als sehr angenehm und beruhigend empfunden. Die Gedankengänge fand ich sehr interessant, ich habe es echt im Lesefluss durchgelesen. Und mich gefragt: Was bedeutet Stille für mich?

    Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen und habe direkt nach anderen Büchern des Autors geguckt. 

  7. Cover des Buches Unter dem Nordlicht (ISBN: 9783832162825)
    Jenny Bond

    Unter dem Nordlicht

    (42)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Als erstes mövhte ich erwähnen, dass ich den Schreibstil und den Aufbau der Geschichte sehr gut fand. Häufig waren Zeitungsartikel oder Tagebucheinträge vor einem Kapitel zu lesen. Man hat einen schnellen Einstieg in das Buch geschafft, es war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Zeitsprünge fand ich in diesem Roman nicht verwirrend, da diese immer klar mit dem Jahr gekennzeichnet wurden. 

    Die Strindberg Familie fand ich sympatisch, Anna sah ich zu Beginn und am Ende des Romans auch als eine starke Persönlichkeit, in der Mitte der Handlung hat sie mich aber größtenteils mit ihrem Verhalten genervt und ich konnte viele Handlungen von ihr auch nicht nachvollziehen. Es kommen überraschende Wendungen nach und nach zum Vorschein, sodass es spannend blieb. 

    Es war auch sehr interessant, über die Expedition zu lesen, von welcher ich vorher noch nie etwas gehört habe. Hätte sogar nach meinem Geschmack noch mehr von der Handlung einnehmen können. 

    Das Ende ist nicht voraussehbar und ein passender Abschluss. 


  8. Cover des Buches Santa schmeißt hin: Roman (ISBN: 9783986830014)
    Jana Voosen

    Santa schmeißt hin: Roman

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    Klappentext:

    ACH DU HEILIGE NACHT!

    Selbstlos, verständnisvoll und kinderlieb sind nur einige Eigen­schaf­ten, die den be­kann­tes­ten Promi der Welt aus­machen. Oder ist dies ledig­lich eine kluge Mar­ke­ting­strate­gie? Hat der Weih­nachts­mann in Wahr­heit längst genug von fre­chen Gören, tut ihm vom Ge­schenke-Schlep­pen der Rücken weh und säuft er sich in sei­ner Villa am Nord­pol durch die ein­samen Nächte? Ist Santa in der Mid­life-Cri­sis? In die­sem Buch steht die WAHRE Ge­schichte über den Weih­nachts­mann – und wa­rum er ein­fach kei­nen Bock mehr hat.

    Die witzigste Bescherung, seit es Weihnachten gibt!


    Rezension:

    Eigentlich ist Santa von seinem Job nur noch genervt. Die Wunsch­zet­tel wer­den immer for­dern­der, die Kin­der bei sei­nen öffent­lichen Auf­trit­ten immer fre­cher. Seine Elfen haben sich schon vor Jah­ren bes­sere Jobs ge­sucht. Seit­dem schmei­ßen er und sein Ren­tier Rudi den Laden alleine. Als ihm nach einem miss­lungenen Auf­tritt die Presse der Kin­des­miss­hand­lung be­schul­digt und die Ver­wal­tung der magi­schen Wesen die­sem Be­richt sogar Glau­ben schenkt, hat er genug. Santa streikt!

    Jana Voosens Roman ist vordergründig natürlich humoristisch. Im Hinter­grund lässt sie aller­dings auch einige Ge­sell­schafts­kri­tik ein­flie­ßen. Was über­raschend anders ist, ist aber die Dar­stel­lung be­kann­ter magi­scher Krea­tu­ren der Volks­kul­tur wie eben dem Weih­nachts­mann, dem Oster­hasen, der Zahn­fee oder dem Sand­mann. Diese haben hier näm­lich eine an­näh­ernd mensch­liche Le­bens­spanne und wer­den, wenn es Zeit für den Ruhe­stand ist, durch Ab­sol­ven­ten der Hoch­schule für magi­sche Krea­tu­ren ersetzt. Dabei ist San­tas Job na­tür­lich einer der be­gehr­tes­ten. Nur ist der aktu­elle Amts­in­ha­ber und Prota­gonist die­ses Buches nach 30 Jah­ren im roten Man­tel völ­lig frus­triert. Über­haupt sind die Ver­hal­tens­wei­sen all die­ser Wesen sehr mensch­lich. Die Ver­wick­lungen, die sich daraus er­ge­ben, kann man durch­aus als chao­tisch – und für den Leser unter­halt­sam – be­zeich­nen.

    Die Autorin lässt Santa in der Ich-Form berichten.


    Fazit:

    So hat man den Weihnachtsmann noch nie kennengelernt. Das sollte man schnell än­dern. Auf zum Nord­pol!


    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

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  9. Cover des Buches Wir retten die Welt mit ein paar Käsebällchen (ISBN: 9783401505435)
  10. Cover des Buches The Christmasaurus (ISBN: 9780141373348)
    Tom Fletcher

    The Christmasaurus

    (12)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    "A friend for Christmas is a friend forever.“ (S. 299)

    Dieses Buch wurde mir von einer lieben Freundin zu Weihnachten geschenkt und es hat mich absolut für sich gewinnen können. Es ist eine schöne, fluffige Weihnachtsgeschichte, die jedoch auch ernste Themen beinhaltet. Für mich eine klare Leseempfehlung!

    Das Cover: Ansprechend für die Zielgruppe. Ich muss zugeben, dass ich die Cover der Folgebände noch um Einiges schöner und auch atmosphärischer finde. Hier fand ich einige Illustrationen, die im Inneren des Buches gezeigt wurden, geeigneter als Cover, als das finale Endprodukt. Dennoch niedlich!

    Die Handlung: William Trundle wünscht sich nichts sehnlicher als einen Dinosaurier zu Weihnachten. Jahr für Jahr bleibt der Wunsch für den Dino-Fan unerfüllt, bis ihm dieses Weihnachten plötzlich der waschechte Weihnachtosaurus in seinem Zimmer begegnet – dabei wollte Santa ihm doch ein nur ein nachgebautes Plüschtier von diesem schenken! Zusammen machen die beiden sich auf zu einem Abenteuer, doch sie müssen sich in Acht nehmen, denn nicht alle meinen es gut mit einem so seltenen Tier…

    Meine Meinung: Dieses Buch beinhaltet so viel Wärme, Liebe und eine gute Portion Wohlfühlen. Ich hatte viel Freude beim Lesen und dachte, ich lese über Weihnachten immer nur ein paar Kapitel (da die Weihnachtsstage bei mir recht gefüllt waren), doch ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Innerhalb weniger Kapitel hat sich die Geschichte bereits in mein Herz geschlichen und ist dort bis zum Ende geblieben. Auch der Spannungsaufbau und einige Überraschungen waren gelungen und haben mir wirklich gut gefallen. Zwischenzeitlich gab es für mich minimale Längen und ich fand den Perspektivenwechsel am Anfang ein wenig zu sprunghaft, aber ansonsten kann ich es nur empfehlen.

    Die Charaktere: William hat mich als Protagonist sehr überzeugen können. Er ist voller Lebensfreude, Mut und Energie, was das Lesen aus seiner Perspektive zu einem großen Spaß macht. Doch auch sein schwieriger Alltag als Rollstuhlfahrer in der Grundschule wird geschildert und nicht nur einmal hat mein Herz hier geblutet. Doch ich bin mir sehr sicher, dass Tom Fletcher vielen Kindern und Lesenden mit der Repräsentation Mut gemacht hat und ihnen zeigt, dass sie gesehen werden! Doch auch Williams Vater, Santa und einige weitere Nebencharaktere machen die Geschichte so besonders. Besonders mochte ich die reimenden Elfen!

    Fazit: Eine schöne Geschichte zu Weihnachten, bei welcher ich unbedingt die weiteren Bände noch lesen werde! Ich vergebe hier 4,5/5 Sternen!

  11. Cover des Buches Eingefroren am Nordpol (ISBN: 9783328109518)
    Markus Rex

    Eingefroren am Nordpol

    (21)
    Aktuelle Rezension von: ugadenne

    Dies ist das Tagebuch der MOSAiK-Expedition von September 2019 bis September 2020 in der Arktis. Das Forschungsschiff "Polarstern" driftet festgefroren an einer Eischolle ein Jahr lang durch das Polarmeer. Es ist die größte Polarexpedition aller Zeiten. Fast wäre sie wegen der Corona-Pandemie gescheitert. 

    In wissenschaftlich sachlichem Ton berichtet der Autor Tag für Tag von allen den Mühen und Herausforderungen dieser einmaligen Expedition. Trotz des sachlichen Tons kann man sich die Begegnungen mit den Eisbären, das  Aufwerfen der Eisschollen oder das plötzliche Entstehen von Rissen im Eis gut vorstellen. Öfters mussten die diversen Forschungsstationen umgesiedelt werden. Fast unvorstellbar waren die Bemühungen, um die Expedition während der Pandemie am Laufen zu halten. Sowohl der Autor, der der Expeditionsleiter war als auch das Logistikteam haben eine absolute Meisterleistung vollbracht.

    Besonders interessant fand ich die Info-Boxen, die in gut verständlichen Worten auch Laien viele Dinge verstehen lassen. Aus den die vielen Fotos ist ersichtlich, wie faszinierend und doch auch mühsam und gefährlich die Arbeit oft war.  

    Mich hat dieses Buch total fasziniert und ich kann es nur empfehlen. 

  12. Cover des Buches Das Mädchen, das Weihnachten rettete (ISBN: 9783423281287)
    Matt Haig

    Das Mädchen, das Weihnachten rettete

    (76)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    Nachdem der 1. Band der Weihnachts-Reihe von Matt Haig “Ein Junge namens Weihnacht” für mich zum Lieblingsbuch geworden ist, wollte ich unbedingt auch die Fortsetzungen lesen. “Ein Mädchen, das Weihnachten rettete” ist der 2. Band und konnte mich mit seiner Magie wieder überzeugen.

    In “Ein Mädchen, das Weihnachten rettete” geht es um Amelia, das Kind, das als erstes vom Weihnachtsmann besucht wurde, und ein Problem, welches in Wichtelgrund zu einer Katastrophe führt. Amelia lebt mit ihrer Mutter und ihrem schwarzen Kater in ärmlichen Verhältnissen und versucht mit einer Arbeit als Kaminkehrermädchen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch als ihre Mutter erkrankt und sie den Weihnachtsmann um Hilfe bittet, erscheint dieser nicht. Denn der hat leider ganz andere Probleme: Ein Angriff auf Wichelgrund sorgt dafür, dass Weihnachten dieser Jahr ausfällt. Es muss herausgefunden werden, wie es dazu kam. Doch im nächsten Jahr, als sich Amelias Leben vollständig zum Schlechten ändert, gibt es kaum noch Hoffnung – und Weihnachten droht wieder auszufallen. Und deshalb macht der Weihnachtsmann sich auf die Suche nach Amelia…

    Der 1. Band hatte mir zwar ein bisschen mehr gefallen, aber auch der 2. Band besticht mit einer zauberhaften, magischen, schönen und herzerwärmenden Geschichte und Schreibstil und tollen Illustrationen. Genau richtig für gemütliche Lesetage im Winter. Und das Ende, wie es schließlich mit Amelia etc. weitergeht, hat mir auch richtig gut gefallen. Ich freue mich schon auf den 3. Band!

     

    Fazit:

    Eine wundervolle, magische, herzerwärmende und schöne Fortsetzung!

  13. Cover des Buches Auf zwei Planeten (ISBN: 9783738785920)
    Kurd Laßwitz

    Auf zwei Planeten

    (8)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Ein SF Roman von 1897(!) Er schildert den Erstkontakt von Menschen, die mit einem Ballon zum Nordpol fliegen und dort mit der hochtechnisierten Welt der „Nume“, wie sich die Marsbewohner selbst nennen, in Berührung kommen. Durch einen Unfall gelangen Menschen auf die Raumstation, die über den Nordpol steht und von dort aus geht es weiter direkt auf den Mars. Das immer lebensfeindlicher werdende Klima auf dem Mars veranlasst die Bewohner, sich eine neue Heimat zu suchen und das ist nun einmal die Erde. Am Ende leben Marsbewohner und Erdbewohner friedlich nebeneinander. Ein nach heutigen Massstäben sehr antiquiertes und dadurch auch schwierig zu lesendes buch.
  14. Cover des Buches Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company (ISBN: 9783747800034)
    Corinna Gieseler

    Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company

    (114)
    Aktuelle Rezension von: FavoleS

    Freda weiß gar nicht wie ihr geschieht, als ihr Kater Mr. Livingstone plötzlich anfängt zu sprechen und sie mit an den Nordpol nimmt, um Weihnachten zu retten. Und schon muss man sich zusammen mit Freda in der Christmas Company zurechtfinden und sich mit einem kleinen Team auf eine gefährliche Mission begeben.

    Am Nordpol begegnet man wirklich vielen Wesen, denn es tauchen viele aus den unterschiedlichsten Mythologien auf. Gerade dies fand ich sehr spannend, kennt man hierzulande doch eher nur den Weihnachtsmann, seine Wichtel, Knecht Ruprecht oder Krampus. Doch hier tummeln sich noch weitere Wesen aus allerlei Ländern. Zusätzlich dazu gibt es auch mehrere Weihnachtsmänner, die alle je für bestimmte Orte zuständig sind.

    Die Geschichte selbst unterhält auch sehr gut und hat doch die ein oder andere Überraschung parat. An Spannung wird hier nicht gegeizt und man fühlt oft so richtig mit Freda mit, besonders wenn es eisig kalt wird.

    Wer ein nettes Buch zur Weihnachtszeit sucht, dem sie hier gut gedient.

  15. Cover des Buches Hol Oma von der Bowle weg! (ISBN: 9783499004711)
    Dietmar Bittrich

    Hol Oma von der Bowle weg!

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Weihnachten ohne Mundschutz auf Mallorca. Ohne Heizung in Böhmen. Oder zu Hause ohne Wein und Braten. Was auch immer gerade fehlen mag – die Verwandten sind zuverlässig dabei. Ob eingeladen oder überraschend angereist. Der Schwager mit neuem Tinderdate, die Tochter mit neuen Tattoos, die Tante vegan, der Onkel verstimmt. Wenn dann das Netz ausfällt und Opa von seinen Heldentaten erzählt, wenn die Enkel am Baum kokeln und Oma noch einmal das Glas hebt, bevor sie endgültig unter den Tisch sackt … heißa, dann ist Weihnachtstag!

    Vor einigen Jahren hatte ich aus dieser Reihe schon den ersten Teil gelesen und habe mich davon gut unterhalten gefühlt. Daher habe ich mich auch auf diesen Teil gefreut.

    Leider konnten die 21 Kurzgeschichten, die von unterschiedlichen AutorInnen geschrieben wurden, nicht so sehr überzeugen.

    Einige der Geschichten hatten viel schwarzen Humor und haben mir wirklich gut gefallen, andere dagegen fand ich einfach nur langweilig.

  16. Cover des Buches The One Memory of Flora Banks (ISBN: 9780141368511)
    Emily Barr

    The One Memory of Flora Banks

    (34)
    Aktuelle Rezension von: LarryCoconarry
    Obwohl ich lieber deutsche Bücher lese, habe ich mich an diesen Roman gewagt. Glücklicherweise ist das Buch sehr verständlich geschrieben und Schulenglisch reicht vollkommen aus. 

    Das Buch erzählt die Geschichte der 17-Jährigen Flora, die seit ihrem 11 Lebensjahr an anterograder Amnesie leidet. Das heißt, sie kann sich zwar an Dinge vor dieser Zeit erinnern, kann seitdem aber keine neuen Gedächtnisinhalte speichern. Um sich zu orientieren schreibt sie sich auf Hände, Arme und Notizzettel immer die wichtigsten Dinge auf. Alles verändert sich als Flora Drake küsst. Denn sie kann sich daran erinnern. Drake, der eigentlich der Freund von Floras bester Freundin ist, zieht allerdings in die Antarktis. Flora bricht alleine zu einem Abenteuer auf um Drake zu besuchen. 

    Mich hat das Buch sehr gefesselt. Die Grundidee ist sehr gut und individuell.  Das Buch eignet sich gleichermaßen für Kinder und Erwachsene. Besonders gut hat mir gefallen, wie die unterschiedlichen Menschen mit Floras Erkrankung umgehen. Ein Buch, dass auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Leider wiederholen sich in dem relativ kurzen Buch viele Testpassagen immer wieder, was auf die Dauer leider das Lesevergnügen etwas beeinträchtigt hat. Somit vergebe ich 4 von 5 Sternen. 
  17. Cover des Buches Ein Fest für den Weihnachtsmann (ISBN: 9783848902408)
    Mac Barnett

    Ein Fest für den Weihnachtsmann

    (4)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaubhh

    Die Tage bis Weihnachten sind für Kinder besonders aufregend. Weihnachten zu feiern ist schließlich ein großer Spaß. In diesem Buch erfahren wir allerdings das der Weihnachtsmann selbst früher gar kein Weihnachten gefeiert hat. Unglaublich, oder?

    Das hat sich dank seiner Wichtel geändert. Wie sie das geschafft haben ist eine bezaubernde Geschichte, die man in diesem wundervollen Bilderbuch nachlesen kann.

    Was man besonders hevorheben sollte, sind bei diesem Buch die warmen Illustrationen, die ich ganz besonders atmosphärisch fand. Sie spiegeln perfekt die weihanchtliche Stimmung wider und untermalen die warmherzige gemütliche kleine Geschichte.

    Für uns war es ganz undenkbar, dass der Weihnachtsmann selbst kein Weihnachten feiern sollte und so haben wir uns sehr für ihn gefreut. Hierbei geht es ja nicht nur um die Geschenke, sondern viel mehr um die schöne Zeit mit Familie und Freunden, den Lichtern und dem guten Essen. 

  18. Cover des Buches Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 73 - Tiere der Welt (ISBN: 9783473600359)
    Susanne Gernhäuser

    Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 73 - Tiere der Welt

    (26)
    Aktuelle Rezension von: holdesschaf

    Die meisten Bände aus der Reihe "Wieso? Weshalb? Warum? junior" gefallen uns super und sind genau richtig für meine 2-jährige Tochter, die sich gerade für so ziemlich alles interessiert und neugierig blättert. Mit steigendem Alter hört sie auch gern beim Vorlesen des Textes zu. In diesem 73. Band der Reihe geht es um ein Thema, das alle Kinder spannend finden: Die Tiere der Welt. Hier geht es vor allem um Tiere, die nicht in unserer Region heimisch sind. Anhand von Fragen, wie Kinder sie stellen könnten, werden verschiedene Regionen der Erde erkundet und auf richtig großen Illustrationen eine Vielzahl an Tieren gezeigt. Bei jedem Tier steht auch gleich der Name dabei. Im Text werden einzelne herausgegriffen und ihr Verhalten, ihr Aussehen, ihr Lebensraum oder ihre Kinderstube näher erklärt. Der Text bleibt kindgerecht und hat so keine zu hohe Informationsdichte, damit die Kleinsten nicht überfordert werden. Es macht richtig Spaß die beschriebenen Szenen dann auch auf den Bilder zu suchen und anzusehen. So verstehen Kinder den Text gleich noch viel besser und der Wortschatz wird nach un nach erweitert. Bald kennen die Kinder nicht nur die verschiedenen Regionen wie Regenwald (Südamerika), Arktis, Antarktis, afrikanische Savanne, den Norden, den Pazifik, die australische Steppe und die Regenwälder Asiens, sondern auch die unterschiedlichsten Tiere, die dort leben. 

    Das Buch bietet große Anreize zur Beschäftigung. Da sind natürlich auf der einen Seite die bekannten und beliebten Klappen, unter denen sich immer wieder interessante Veränderungen und lustige Details verstecken, auf der andern Seite gibt es Fragen im Text, die die Kinder zur näheren Beschäftigung mit den Seiten und zum genauen Hinsehen bei den Bildern einladen. Besonders gut gefallen mir die Fehlerbilder auf der letzten Seite, die das Gelesene noch einmal rekapitulieren. Es ist interessant, wie viel sich gerade die Kleinsten schon merken können. Meine einzige klitzekleine Kritik ist, dass sich auf den Bildern manchmal unnatürlich viele Tiere befinden. Das ist eben nicht ganz realitätsnah, dafür aber ein wuseliger Spaß für die Kids. Daher 4,5 Sterne

  19. Cover des Buches Die große Hexenparty: Bibi Blocksberg 100 (ISBN: B004EKJGJ8)
    Klaus-Peter Weigand

    Die große Hexenparty: Bibi Blocksberg 100

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Diese Folge hat den Jubiläumsstatus definitiv verdient. Inhaltlich gefällt sie mir richtig gut. Spannende Aufgaben warten auf Bibi und ihren Vater. Hier wird definitiv Bibis Abenteuerlust geweckt und zugleich muss sie für die Party auch noch kreativ sein. Ein tolles Familienzusammenspiel, in dem Bibi so manch alten Freund wieder trifft und ihre Verlässlichkeit unter Beweis stellen kann, was ich sehr gelungen finde. Eine wahrhaft magische Suche voller Gefahren und mit einigen amüsanten Momenten.

  20. Cover des Buches Kleiner Bär ganz groß (ISBN: 9783551519214)
    Thomas Krüger

    Kleiner Bär ganz groß

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Das Kleine oft unterschätzt werden, das kennen viele Kinder aus eigener Erfahrung. Das Kleine viel cleverer und "stärker" sind, das erleben wir auch in dieser herrlichen Geschichte von Thomas Krüger, von dem ich im Bilderbuchbereich bislang nur ein weiteres kannte, dafür aber einige seiner Kinder-und Jugendbücher. Seine Art zu erzählen begeistert immer wieder kleine und große Leser. Es ist der besondere Humor, der Spagat zwischen Humor und Ernst , den er mit einer Leichtigkeit schafft, die beeindruckt. Hier nun erzählt er eine Freundschaftsgeschichte, die wirklich lustig ist und gleichzeitig darauf aufmerksam macht, das der Lebensraum , der Eisbären, das "Eis-Land" (hier ist natürlich der Nordpol, Grönland, Spitzbergen, Alaska gemeint) in Gefahr ist. Das das Eis, auf dem die Tiere leben, dünner wird und seit einiger Zeit auch viel schneller schmilzt. 

    Der große Eisbär fühlt sich wirklich sehr groß und stark und das lässt er  seinen besten Freund den kleinen Eisbären oft spüren. Groß ist er ja, aber hat Größe etwas mit Überlegenheit, mit schlauer oder stärker sein zu tun? Obwohl sie beste Freunde sind, neckt und ärgert der große Bär den Kleinen oft wegen seiner "Größe", denn der kleine Eisbär ist so klein, das man ihn im "Schatten" des großen Eisbären kaum wahrnimmt. Trotzdem haben die beiden zusammen mit ihren Freunden viel Spaß. Als der große Eisbär eines Tages am Himmel, weit entfernt etwas Schwarzgraues entdeckt weckt das auch die Neugier des kleinen Eisbären, der allerdings kann auf Grund seiner Größe nicht so weit schauen und erkennt erst einmal nichts. Das Schwarzgraue wird immer größer und gibt weiter Rätsel auf, der große Bär fängt an zu spekulieren, mal ist es dies, mal ist es das und während er in dem Schwarzgrau immer Neues entdeckt wird dem kleinen Bären, der nun auch etwas sieht ganz anders, denn das Eis knackst und ihm wird furchtbar warm. Er macht sich Sorgen, denn normalerweise ist es dort, wo sie leben richtig kalt und in der Sorge wird ihm klar das Schwarzgraue ist Schuld das es so warm wird und das macht ihm Angst, er ahnt, dass sich sein Lebensraum verändern wird und fragt sich wie es wohl in ein paar Jahren, wenn er älter ist aussehen wird. Eine recht ungewöhnliche Frage für ein Bärenkind, für Kinder allgemein, aber Kinder sind schlauer als man denkt und haben ganz besonders feine Antennen, das lässt Thomas Krüger hier sehr feinfühlig mit einfließen. Ihr möchtet wissen wie die Geschichte weiter geht? Na, es kommt wie es kommen muss, der große Bär ignoriert die Warnung des kleinen Bären, belächelt die Warnung und schaut weiter gebannt in die Ferne. Der kleine Bär kann sich gerade noch in letzter Minuten von dem knarrenden Stück Eis auf eine feste Plattform retten, doch der große Bär treibt auf dem Stück Eisscholle, die noch dazu schnell schmilzt davon. Die anderen rufen ihm zu, er soll schwimmen, doch da gibt es ein Problem, der große Eisbär kann nicht schwimmen. 

    Alle Eisbären können schwimmen denkt der kleine Eisbär, der ein guter Schwimmer ist. Er kann es kaum glauben, das ausgerechnet der große Bär, der mutig und stark durchs Leben geht gar nicht so fehlerlos ist. Schnell ist ihm klar, er muss helfen und hat auch schone eine Idee. Aber davon berichte ich nicht. Nur so viel, ohne den kleinen Eisbären wäre das Abenteuer bestimmt anders ausgegangen auch wenn er seinen Freund nicht unmittelbar selbst rettet. Letztendlich ist es eine gemeinschaftliche Rettungsaktion, die wirklich spektakulär ist und den großen Eisbären ganz klein wirken lässt.

    Es ist wirklich eine herzerfrischend schöne Geschichte, mit einer tollen Dynamik, die durch die Reimsprache das Tempo bestimmt. In Kombination mit den schönen Illustrationen von Pe Grigo, die witzig und ausdrucksstark zu gleich sind wird daraus eine Bilderbuchgeschichte, die Spaß macht und zum Nachdenken anregt ohne das trübe Gedanken aufkommen. Sie inspiriert vielmehr und bietet reichlich Gesprächsstoff. Über die Natur, das Eisland, die Klimaerwärmung genauso wie über Freundschaft und das Thema Groß und Klein.

  21. Cover des Buches The Nightmare Before Kissmas (English Edition) (ISBN: B0CYLF3KRJ)
    Sara Raasch

    The Nightmare Before Kissmas (English Edition)

    (3)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Coal, Prinz von Weihnachten, hat ohnehin schon ein gespanntes Verhältnis zu seinem Vater. Also dieser auch noch verkündet, dass Coal am Weihnachtsabend Iris, Osterprinzessin und Coals beste Freundin, heiraten soll, wird das Ganze nur noch schlimmer. Und dann taucht auch noch Hex, Prinz von Halloween, auf der Bildfläche auf und mimt Coals Konkurrenten um die Hand von Iris ... Nur blöd, dass die einzigen Funken, die fortan am Weihnachtshof fliegen, zwischen Coal und Hex sind.

    Fazit: "The Nightmare before Kissmas" hat mir unglaublich gut gefallen! Ich würde es ein wenig als eine paranormale Festtags-Variante von "Royal Blue" pitchen, es war aber doch etwas ganz Eigenes. Besonders gut hat mir die Freundesgruppe um Coal, Hex, Iris und Kris (Coals Bruder) gefallen - die Dynamik zwischen den Figuren hat einfach Spaß gemacht! Coal war als Charakter sehr vielschichtig und hatte stets das Beste für alle im Sinn, auch wenn seine Methoden nicht immer ideal waren. Spicy wurde es auch mehrmals, aber auch mindestens genauso häufig lustig und herzerwärmend.

    Empfehlung: Eine große! Fans von "Royal Blue" (Casey McQuiston) oder auch von "Elfemies to Lovers" (Jennifer Chipman) und "Spookily Yours" (Jennifer Chipman) werden dieses Buch lieben.

  22. Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)
    Ian McEwan

    Solar

    (148)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Das Buch enthält alles, was einen guten Roman auszeichnet: Aktualität (Klimawandel, alternative Energien etc.), wissenschaftliches Hintergrundwissen (z.B. Quantenmechanik, Photosynthese) außergewöhnliche Mann-Frau-Verschränkungen (um es möglichst wertneutral zu formulieren) sowie ein hohes Maß an Spannung. 

    Wir begleiten den Protagonisten der Geschichte, Nobelpreisträger und Frauenheld trotz mopsiger Figur, durch zehn seiner Lebensjahre, untergebracht in drei Kapitel/Zeiten (2000, 2005, 2009), geschrieben in einem eleganten Sprachstil, der die Charaktere zum Leuchten bringt und den Leser oft zum Schmunzeln. Der Roman kommt ohne „literarisch wertvolle“ Pseudoverschränkungen aus, sorgt insofern für ein geschmeidiges Leseerlebnis – ohne allerdings zu platt zu werden. Ganz im Gegenteil. Hier wird der „Kampf“ eines Menschen zwischen innerer Zerrissenheit („Das alte Parlament in seinem Kopf geriet in Aufruhr“), äußerem Anspruch (Erfolg muss Erfolg gebären) und damit verknüpften chaotischen Folgen (Plagiat, kriminelle Tat) sehr plastisch dargestellt.

    Nach eher mäßigen Erfolgen bei der Entwicklung von helixartigen Windturbinen und nach fünf gescheiterten Ehen sind jetzt Alternativen vonnöten. Im privaten Umfeld werden die festen durch eher lockere Bindungen ersetzt – zumindest versuchsweise. Im beruflichen Bereich stehen jetzt durch Photonenbeschuss freigesetzte Elektronen im Fokus des Wissenschaftlers. Es geht um nicht weniger als den Nachbau der pflanzlichen Photosynthese beziehungsweise die Nutzung des Wasserstoffs als Energieträger. Diese Zusammenhänge werden verständlich dargestellt und erlauben einen Blick in die grundsätzlich vorhandenen Möglichkeiten alternativer Energiequellen.

    Auch wenn die ständigen Frauengeschichten gelegentlich ein wenig ermüden und das Selbstmitleid des Protagonisten teils eine Drehung zu viel absolviert, so sind dies auch schon die einzigen Kritikpunkte an einem ansonsten herausragenden Roman.

    (19.1.2020)

  23. Cover des Buches Alles klar! Der kleine Drache Kokosnuss erforscht das ewige Eis (ISBN: 9783570180693)
    Ingo Siegner

    Alles klar! Der kleine Drache Kokosnuss erforscht das ewige Eis

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Der kleine Drache Kokosnuss, Stachelschwein Matilda und Fressdrache Oskar besuchen ihren Freund, den Eisbären Björn.

    Er berichtet, dass seine Eisscholle immer kleiner wird. 

    Woran liegt das? Wie können ihm die drei helfen?

    Am Bord des Forschungsschiffes "Polarstern" reisen die Freunde zuerst in die Arktis und später in die Antarktis.

    Hierbei finden sie neue Freunde und Antworten auf viele Fragen:

    - Ist das ewige Eis tatsächlich ewig?

    - Welche Tiere leben in der Arktis und welche in der Antarktis?

    - Was erforschen die Menschen dort seit Jahrzehnten? Wie sieht so eine Forschungsstation aus?

    - Welche Auswirkungen hat der Klimawandel?


    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre zum Vorlesen bzw. für geübte Erstleser


    Illustrationen:

    Im Innern des Buches werden die Sachtexte von zahlreichen kleinen und größeren Illustrationen begleitet. Die vielen Zeichnungen lockern das Gelesene sehr gut auf.

    Kokosnuss, sein Fressdrachenfreund Oskar und auch das Stachelschwein Matilda gefallen uns zeichnerisch sehr gut. Auch Eisbär Björn ist sehr sympathisch gestaltet.

    Die vielen Bewohner der Arktis und Antarktis sind mit kleinen Zeichnungen vertreten: naturnah und detailliert.

    Selbstverständlich dürfen auch Landkarten usw. nicht fehlen.


    Mein Eindruck:

    Die Bände der Sach-Abenteuer-Reihe "Alles klar! Der kleine Drache Kokosnuss erforscht ..." können unabhängig voneinander und auch getrennt von den "normalen" Geschichten gelesen werden. In den meisten tauchen zwar alte Bekannte auf, aber Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

    Jedes Kapitel umfasst zwei Seiten, so dass Stück für Stück selbst gelesen werden kann. Das Abenteuer ist gut strukturiert, lehrreich und informativ und dennoch spannend zu lesen.

    Ergänzt durch die vielen farbigen Illustrationen ist es auch für jüngere Leser nicht zu umfangreich. Verteilt auf mehrere Abschnitte, kann es auch zum abendlichen Vorlesen genutzt werden.

    Per Abenteuer wird spielerisch durch eine Vielzahl an Infos geführt.

    Die Charaktere wachsen dem Leser schnell ans Herz, denn Kokosnuss und seine Freunde bilden ein tolles Team. Noch dazu sind sie wissbegierig, hilfsbereit und immer offen für neue Abenteuer. 

    Durch die nebenbei in die Geschichte eingeflochten Informationen ist das Büchlein lehrreich und unterhaltsam zugleich. Wenngleich das Abenteuer einige Längen aufweist.

    Wichtige Begriffe und Fremdwörter sind fett gedruckt und werden statt in einem separaten Glossar unmittelbar im Fließtext näher erläutert. In den Fußnoten finden sich weiterführende Infos.

    Zentrale Themen sind (bedrohte) Lebensräume durch klimatische Veränderungen und wissenschaftliche Entdeckungen.

    Selbst für Erwachsene gibt es hier und da noch etwas Neues zu erfahren.

    Der Nordpol - das ewige Eis - ist eine der unwirtlichsten Gegenden der Erde.

    "Wir Inuit nennen den Nordpol qimmersoriartorfissuaq. Das heißt: Ort, an dem man seine Hunde essen muss. Denn da leben nicht einmal die Tiere, die man jagen könnte!"
    (Yona, vgl. S. 35)

    4 von 5 Pinguine für dieses eisige Abenteuer!

    Wir freuen uns auf weitere spannende Sachbuch-Abenteuer mit Kokosnuss, Oskar und Matilda und können die "Alles klar!"-Reihe sehr empfehlen.


    Fazit:

    Eine gelungene Mischung aus Abenteuer und Sachwissen.

    Eine spannende Geschichte mit vielen kindgerechten Informationen, kurzweilig gestaltet mit zahlreichen farbenfrohen Illustrationen.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Alles klar! Der kleine Drache Kokosnuss erforscht das ewige Eis" von 2023

  24. Cover des Buches Grumpel und der furchtbar fiese Weihnachtsplan (ISBN: 9783845853352)
    Alex T. Smith

    Grumpel und der furchtbar fiese Weihnachtsplan

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Also ich werde mich ganz bestimmt nicht vor Begeisterung überschlagen«, grummelte der Grumpel mürrisch und kratzte sich dabei den Bauch. Er würde es so halten wie jedes Jahr. Er würde grollend und schnaubend im Haus herumwerkeln und am ersten Weihnachtsfeiertag von morgens bis abends im Dunkeln sitzen, die Arme fest verschränkt und „Tz, tz“ sagen.

     

    Nein, der Grumpel kann sich der allgemeinen Weihnachtsbegeisterung nicht anschließen. Im Gegenteil, er hasst das Fest und findet Stimmung und Frohsinn seiner Mitmenschen schier unerträglich. In diesem Jahr hat er jedoch beschlossen, nicht einfach vor sich hin zu leiden: Er fasst einen furchtbar fiesen Weihnachtsplan…

     

    Schon als ich den Grumpel auf dem Cover sah, reizte mich das Buch. Was für eine Gestalt! Von dem Autor las ich bereits ein sehr süßes Kinderbuch („Maximilian und der verlorene Wunschzettel“), daher war jetzt dieses Adventskalenderbuch dran. Dabei stellte ich allerdings sehr schnell fest, dass ich unmöglich bis zum nächsten Tag warten wollte, um die Geschichte weiterzulesen. Allein das zweite Kapitel, in dem „einige Dinge“ aufgelistet werden, die der Grumpel nicht ausstehen kann, war ein großes Vergnügen.

    Wer sich vornimmt, ganz brav jeden Tag nur ein Kapitel zu lesen, sollte allerdings wissen, dass es hier 27 Kapitel plus Epilog gibt und das erste Kapitel zudem aus Gründen doppelt vorkommt.

     

    Die Story ist im Grunde die vom Grinch, unser Protagonist ist ein fies und gemein wirkendes Wesen, das Weihnachten hasst, aber im Grunde nur einsam und liebebedürftig ist. Der Grumpel macht auf jeden Fall Spaß, schon sein Aussehen ist krass und seine große Liebe zum Rosenkohl bestimmt einmalig. Zu Grumpels fiesem Weihnachtsplan gehört, dass er persönlich zum Nordpol wandert, um dort den Weihnachtsmann an der Ausübung seines Berufs zu hindern. Unterwegs bekommt er einen Reisegefährten, ein quirliges, manchmal leicht nerviges Häschen. Und wie man sich schon denken kann, wird aus dem ungleichen Paar eine dicke Freundschaft hervorgehen und alles auf ein sehr weihnachtliches Ende zulaufen.

     

    Fast jede Seite des Buchs wird von tollen und farbenfrohen Illustrationen begleitet, zwischen den Kapiteln baut sich ein Rätsel auf, das erst zum Ende hin aufgelöst wird.

     

    Fazit: Witzige und weihnachtliche Geschichte, farbenfroh illustriert. Ich hatte viel Spaß mit dem Grumpel!

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