Bücher mit dem Tag "nordpol"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nordpol" gekennzeichnet haben.

102 Bücher

  1. Cover des Buches Der Weihnachtosaurus (ISBN: 9783570164990)
    Tom Fletcher

    Der Weihnachtosaurus

     (229)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: William Trudel wünscht sich nichts mehr als einen echten Dinosaurier vom Weihnachtsmann. Und wie es der Zufall so will schlüpft genau zur Weihnachtszeit am Nordpol ein Dino. Der Weihnachtsmann nimmt diesen bei sich auf und gibt ihm den Namen Weihnachtosaurus. Doch am Weihnachtsabend kommt alles ganz anders und William und der Weihnachtosaurus erleben ein gemeinsames Abenteuer.

    Meine Meinung: Der Weihnachtosaurus ist ganz klar ein Buch, das für Kinder konzipiert wurde. Der Schreibstil ist sehr einfach und auch die Geschichte selbst ist grundsätzlich sehr simpel gehalten. Aber dennoch ist es ein großer Spaß für groß und klein. Die Geschichte ist einfach wahnsinnig süß und vor allem für mich als Dinofan war der Weihnachtosaurus etwas ganz besonderes. Auch wenn die meisten Charaktere am Anfang in ein ganz klares Schema gepresst werden, sind doch Entwicklungen möglich. In welche Richtung diese abtriften, ist für den erfahrenen Leser wohl vorhersehbar, bietet aber gerade für Kinder eine schöne Moral. Schön ist auch, dass William im Rollstuhl sitzt, dies aber als relativ normal dargestellt wird. Das Buch hat darüber hinaus auch eine gute Portion Humor zu bieten und ist an den richtigen Stellen auch spannend. Ich konnte es zwischenzeitlich kaum aus den Händen legen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Zu guter Letzt möchte ich noch die unfassbar süßen Illustrationen erwähnen, die sich durch das ganze Buch ziehen. Dadurch werden Charaktere, Figuren und Geschichte noch einmal wesentlich lebendiger, es ist aber dennoch ein Roman und kein Bilderbuch.

  2. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.508)
    Aktuelle Rezension von: Jersey9985

    Jedem der auf der Suche nach einer tollen Fantasy-Reihe ist würde ich dieses Buch empfehlen. Es ist einfach im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch.

    Bereits nach ein paar Seiten war ich tief versunken in dem Buch und in der Welt, die Philip Pullmann dort erschaffen hat. Auch weil es mir sprachlich gut gefallen hat - keine sprachliche Meisterleistung, aber unaufgeregt, klar und verständlich und genAu das erwarte ich von einem guten Fantasy-Roman.

    Absolut zu empfehlen!

  3. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

     (1.025)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Wow, ich bin begeistert!

    Schon von Band 1 war ich sehr angetan und nun konnte mich auch Band 2 nicht enttäuschen. Diese Reihe ist so ganz anders als alles andere, was ich jemals gelesen habe. Der Aufbau und das ganze Konzept der verschiedenen Welten, die Charaktere, der Plot sind einfach einzigartig und es ist immer wieder eine Freude, in diese Welt einzutauchen.

    Das Lesen des ersten Bandes war bei mir bereits eine Weile her, doch die Geschichte war mir noch sehr präsent im Gedächtnis, sodass mir der Einstieg nicht schwer hätte fallen sollen. Grundsätzlich war dies auch der Fall, jedoch waren die ersten Kapitel etwas schleppend. Ich verstehe, dass alle wichtigen Charaktere der Geschichte sozusagen abgearbeitet werden müssen, um dem Leser zu zeigen, was diese nun tun. Allerdings zog sich das für mich etwas in die Länge, wobei es mich inhaltlich voll und ganz abholte.
    Doch nach etwa einem Drittel des Buches änderte sich das sehr und die Geschichte wurde so spannend und mitreißend und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Besonders großartig finde ich an dieser Reihe, wie der Autor für den Leser Hinweise streut, von denen die Charaktere teilweise noch nichts wissen. So bekommt man das Gefühl, im Verlauf der Geschichte einen immer besseren Durchblick zu bekommen, wie alles zusammenhängt. Doch gleichzeitig kommt dann trotzdem immer Neues und unerwartete Plot Twists, die dann doch alles offen lassen und unfassbar neugierig auf den dritten und finalen Band machen!

  4. Cover des Buches Terror (ISBN: 9783453406131)
    Dan Simmons

    Terror

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Luthien_Tinuviel

    Terror von Dan Simmons verdient die Bezeichnung, mit der es beworben wird, voll und ganz: Epos.

    Das Werk erzählt die dramatische Geschichte der sog. Franklin Expedition, die im Jahr 1845 aufbrach, als erste Gruppe die Nordwestpassage durch die Arktis ganz zu durchfahren und im Eis der Arktis festfror.

    Dan Simmons gelingt es durch seine Erzählung in 3. Person sowie 1. Person aus Sicht der Expeditionsteilnehmer meisterhaft, die Atmosphäre auf den im Eis feststeckenden Schiffen HMS Terror und HMS Erebus, die Verzweiflung, Hoffnung, Tragik aufzufangen und die Geschichte der Expedition zu erzählen.

     Beeindruckend fand ich insbesondere, wie die fiktiven Inhalte dieses historischen Romans mit historischen Fakten zur Expedition verwoben wurden. Selten hat mich ein historischer Roman so motiviert, mich über das Werk hinaus mit dem Schicksal der Charaktere auseinanderzusetzen und aktiv die historischen Fakten nachzulesen.

    Nur an vereinzelten Stellen empfand ich das Werk als etwas langatmig.

     Fazit: Fesselndes Historiendrama.

  5. Cover des Buches Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden (ISBN: 9783841440075)
    Emily Barr

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

     (87)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Flora Banks ist 17 Jahre alt, hat aufgrund einer Erkrankung im Alter von zehn Jahren ihr Erinnerungsvermögen verloren und behilft sich mit Notizbüchern, Zetteln und kurzen handschriftlichen Botschaften auf ihrer Hand, um den Alltag zu bewältigen. Als sie den Freund ihrer besten Freundin Paige küsst, setzt eine Veränderung ein. Sie kann sich an Drake und ihren ersten Kuss erinnern. Doch Drake ist abgereist, um ein Studium in Spitzbergen zu beginnen. Als ihre Eltern kurzfristig nach Paris fahren, um Floras kranken Bruder Jacob zu besuchen, nutzt Flora die Gelegenheit der Freiheit und macht sich auf den Weg zu Drake an den Nordpol. 

    "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" klingt nach einer süßen Coming-of-Age-Geschichte, ist allerdings sehr anstrengend zu lesen. Der Roman tritt bis zur Abreise von Flora lange auf der Stelle, da sie sich im Gegensatz zum Leser eben nicht an Dinge aus ihrem Kurzzeitgedächtnis erinnern kann und deshalb fortlaufend Gedanken und Tätigkeiten wiederholt beschrieben werden. Das ist sehr ermüdend zu lesen. 

    Zudem irritiert die Liebesgeschichte, die sich zwischen Flora und Drake anbahnt. Flora ist sehr kindlich und hat aufgrund ihres Erinnerungsverlusts den Verstand einer 10-Jährigen und verhält sich auch so. Sie ist im Alltag völlig hilflos und auf die Unterstützung anderer angewiesen, wobei man sich fragen muss, ob sie nicht bewusst klein gehalten wird. Dass sich ein 19-Jähriger aus dem heiteren Himmel in sie verliebt und gleich sehr deutliche Worte findet, hat mich abgeschreckt und mich das Buch fast zur Seite legen lassen. 

    Eine Wende kommt zwar spät, aber sie kommt und lässt die gesamte Geschichte in einem ganz anderen Licht dastehen. Viele Fragen, die ich hatte, lösten sich damit auf und ließen die etwas märchenhaft beschriebene Handlung doch noch realistisch anmuten. 

    Es ist wider Erwarten eine traurige Familiengeschichte über Schuldgefühle und Verlustängste. Aus Floras Perspektive geschildert, ist sie sehr lange verwirrend und verstörend bis eine Wendung für Klarheit sorgt. Bis dahin ist Durchhaltevermögen verlangt, wobei die positiven Botschaften des Roman, dass einerseits nicht alle Menschen gleich sind, man Toleranz üben muss und auf der anderen Seite sich trauen sollte, mutig seinen eigenen Weg zu gehen, von Anbeginn deutlich zu erkennen sind. 

  6. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

     (877)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Ich bin sprachlos!

    Wie auch bei den anderen beiden Teilen zuvor fiel es mir am Anfang etwas schwer, mich in die Geschichte und Pullmans Schreibstil einzufinden, sodass der Anfang wieder etwas zäh war. Als das geschehen war, war ich ich wieder wie gefangen zwischen den Seiten des Buches und vor allem etwa ab der Hälfte konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
    Es ist so unfassbar und bewunderswert, was Pullman mit diesen Büchern für ein Universum geschaffen hat, das so komplex und am Ende eigentlich doch ganz einfach ist.
    Es ist beeidruckend, wie es ihm gelingt, die Geschichte wie von selbst verschiedenste Richtungen annehmen zu lassen, ohne dass dem Leser irgendetwas konstruiert vorkommt. Auch wie die Charaktere immer wieder zueinander finden wirkt vollkommen ungezwungen und als ob es das Leichteste auf der Welt wäre.
    Die vielschichten, vielseitigen und teilweise so grundverschiedenen Charaktere machen einen großen Charme des Buches aus. Manche kann man nur ins Herz schließen und bei anderen bleibt bleibt bis ans Ende (und ein klein wenig auch noch darüber hinaus) offen, was nun eigentlich ihre Absichten und Gedanken waren.

    Fazit:
    Eine großartige Buchreihe, die ich nur weiterempfehlen kann. Die Welt, die Charaktere, Die Geschichte - das alles und noch viel mehr zieht den Leser unfassbar in den Bann und lässt ihn alles um sich herum vergessen!

  7. Cover des Buches Wo steckst du, Bernadette? (ISBN: 9783442748518)
    Maria Semple

    Wo steckst du, Bernadette?

     (78)
    Aktuelle Rezension von: redvioolett
    Ich muss sagen, dass mich sowohl das Cover, als auch die Kurzbeschreibung sehr angesprochen haben, weshalb ich es unbedingt lesen wollte.


    Der Hauptkern der Geschichte scheint das Verschwinden von Bernadette zu sein, doch zu diesem Ereignis kommt es erst nach einer ganzen Weile, wodurch man das Gefühl einer langen - zu langen - Einleitung bekommt. Es war also anfänglich teilweise sehr langatmig, wenig spannend und teilweise auch etwas verwirrend, weil die Personen erst im Laufe der Zeit stärker charakterisiert werden. Am Anfang musste ich mich wirklich manchmal zwingen weiterzulesen, da man das Gefühl hatte, dass die Geschichte nicht wirklich vorangeht. 


    Später im Buch wird deutlich, dass dieses Vorwissen hilft, einige Ereignisse im späteren Verlauf besser nachzuvollziehen, dennoch hätte man meiner Meinung nach, gerade dieses Anfang spannender gestalten sollen. 


    Nichtsdestotrotz wurde das Buch im Laufe der Geschichte immer besser und auch spannender. Generell ist auch die Thematik und die Schreibweise sehr neu und innovativ. 
    Bernadette ist ein Charakter, der auf der einen Seite viele uns bekannte menschliche Facetten besitzt, auf der anderen Seite auch erfrischend neue Seiten und Denkweisen aufzeigt, die Gesellschaft kritisiert und Grenzen aufzeigt. Sie ist ein besonderer Mensch, mit besonderen Eigenschaften, die sie aber besonders menschlich machen. Außerdem zeigt das Buch, die Konzepte und Eigenschaften unserer Gesellschaft - schnell wird man zum Außenseiter, obwohl vielleicht gerade die anderen die Außenseiter sind? Dabei kommt die Frage auf: Was ist normal? Wer ist normal? Wer ist es nicht? Gibt es ein normal? Was macht einen Menschen besser als einen anderen und nach welchem System ist jemand besser als ein anderer Mensch? Wo sind die Grenzen unserer Gesellschaft?


    Ich denke, dass das Buch wirklich empfehlenswert und nicht vergleichbar ist, kritisieren muss ich dennoch den etwas langatmigen Anfang, der schnell einen Leser trotz des tollen Inhaltes vergraulen kann. 




  8. Cover des Buches Frankenstein (ISBN: 9783717523703)
    Mary Shelley

    Frankenstein

     (484)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Um Frankenstein kommt man in der Kürbiszeit kaum herum. Trotzdem habe ich die Geschichte 31 Jahre lang „verpasst“. Natürlich wusste ich, dass Frankenstein ein Monster erschuf, kannte aber weder Buch noch Film.

    Um die Sache abzukürzen: Das Buch hat mich sehr enttäuscht. Es ist poetisch geschrieben, vermittelt eine Moral und kann feministisch interpretiert werden, was viel Raum für Diskussion lässt und das Werk literarisch wichtig macht.
    Unterhalten konnte es mich aber leider nicht gut. Die Geschichte wird sehr detailliert und mit Nichtigkeiten ausgeschmückt, startet schleppend und der Spannungsbogen reißt immer wieder ein, sodass mir das Weiterlesen schwerfiel.
    Das offene Ende der Geschichte ließ mich dann vollends unzufrieden zurück.

    Nichtsdestotrotz wirft es viele Fragen auf, die man sich ins Bewusstsein rufen sollte. Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Was macht uns menschlich? Die Erscheinung? Unser Verhalten? Unser Gewissen?
    Welche Verantwortung hat der Mensch gegenüber seiner Mitmenschen? Insbesondere die Erziehungspflicht wird hier ins Spotlight gerückt, da Frankensteins Monster eigentlich keines ist. Es wird sehr deutlich, dass er Liebe und Zuneigung sucht – in einer Welt, die er nicht versteht. Unbeholfen wie ein Kind wurde er in die Welt entlassen, ohne Lehre oder jegliche Leitung, und versagt auf zwischenmenschlicher Ebene, weil die ihm fremd ist. Das führt zu der Frage, wer hier wirklich das Monster ist. Er oder sein Erschaffer, der ihm nicht frühzeitig Einhalt gebot, ihm nie als Mentor diente.
    Und natürlich die allumfassende Frage, inwieweit Wissenschaft moralisch vertretbar ist?

    Deshalb 3 von 5 Sternen für diesen Klassiker.

  9. Cover des Buches Stille (ISBN: 9783458177241)
    Erling Kagge

    Stille

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Micha835

    Die Aufmachung des Buches macht neugierig auf mehr. Wenn man dann beginnt ist es eine langsame Einführung und dann folgen die Geschichten aus dem Alltag und die Erlebnisse des Autors teilweise unterlegt mit tollen Bildern. Umso mehr man liest umso mehr wird man gefesselt weiter zu lesen. Man schafft es das Buch innerhalb von einem Tag durchzulesen. Viel Wahrheit drin versteckt und man sollte sich dann Gedanken über alle Dinge machen welche man im Leben verwendet und ob dies sinnvoll ist oder nicht. Man sollte wie es der Autor auch mehrfach schreibt mehr an sich denken und mehr einfach die Stille geniessen und mit wenig zufrieden sein denn dann lernt man es auch das Stille das Schönste und Beste im Leben ist.

  10. Cover des Buches Ice - Hüter des Nordens (ISBN: 9783802586026)
    Sarah Beth Durst

    Ice - Hüter des Nordens

     (196)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt:

    Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird. 


    Meinung:

    Hier bin ich mir zum ersten mal nicht einig mit mir selber, wie ich die Geschichte finde. Sehr toll oder eher nicht.

    Aber fang ich mal mit dem positiven an:

    Das Cover ist mega toll. Es ist wirklich unglaublich gut gelungen und ich muss dazu ein sehr großes Lob aussprechen. Ein absoluter Blickfang.

    Dann der Klapptext- der macht wirklich neugierg auf das ganze.

    Die Idee zu der Geschichte erinnert mich zwar ein klein wenig an den Goldenen Kompass und an die Schneekönigin, trotzdem finde ich die Idee dazu auch wirklich gut. Mal eine Geschichte zu lesen, die in der Arktis spielt, ist mal was anderes.

    Dann der Mut von Cassie, der ist ebenfalls sehr beeindruckend. Sie überwindet viele Gefahren, Trotzt große Hürden und gibt nie auf, nur um ihren "Bär" aus der Trollfestung zun retten. 

    Auch die beschreibungen des ganzen ist gut gelungen und besonders die Eisbären fand ich gut.


    Aber hier hört es dann auch auf.

    Beim Schreibstil muss ich sagen, das hin und wieder Fehler bei der Grammatik und beim zusammenbau des Satzes sind, die mich persönlich aber nicht so sehr gestört haben.

    Auch fand ich das ganze in der Mitte- auf der Reise von Cassie- manchmal etwas langweilig. Mir fehlte hier tatsächlich die Spannung.


    Die Caraktere lernt man schlecht kennen und viele spielen eher im Hintergrund mit. Ich wurde irgendwie nicht wirkich warm mit denen.


    Cassie ist für mich ein unreifes, stures Kind, das oft unüberlegt und störrisch handelt. Mit ihren gerade 18 Jahren ist sie es ja auch irgendwie noch. Ein halbes Kind und keine reife Erwachsene.

    "Bär" empfinde ich zwar sympatisch, er trägt viel Verantwortung- die er sehr gewissenhaft erfüllt, aber auch er handelt manchmal egoistisch, finde ich. Nur damit seine Art von Beschützern nicht ausstirbt, macht er Cassie ein Kind, ohne das sie es will. Natürlich ist sie sauer und will dieses Kind nicht und Bär denkt auch noch  sie sei glücklich darüber.

     Bitte---- eine gerade 18 jährige, die ihn geheiratet hat, nur damit ihre verschollenene Mutter endlich frei kommt-- soll für ewig bei ihm bleiben und Mutter sein?? 


    Übriegens Mutter- zu ihrer Geschichte muss ich sagen, das kam mir irgendwie viel zu kurz vor. Schließlich wächst Cassie mit einer Geschichte auf, die ihre Mutter betrifft und Cassie geht den Handel mit Bär ein nur damit sie nach all den Jahren endlich frei kommt. Das ist doch ein großer Bestandteil dieser Geschichte, dann hätte sie auch mehr Beachtung bedarft.

    Cassie macht einen schweren Fehler und Bär wird von den Trollen entführt. Sofort bereut sie alles und will ihn zurück. Dieses hin und her fand ich manchmal als entscheidung eines unreifen Kindes. Mal sie sie wütend und will nur nach hause, dann wieder will sie bei ihm beliben....

    Auf ihrere Reise zu der Trollfestung überwindet sie zwar sehr viel, aber sie begiebt sich oft in große Gefahren und oft vergißt dabei, das sie schwanger ist. Hier ist für mich auch hin und wieder so einiges unlogisch. Eine normal schwangere Frau hätte das alles nicht überstanden ohne das Kind zu verlieren- aber wir sind her ja auch in einer Fantasygeschichte. Da ist alles möglich.


    Das Ende war für mich zwar schon fast vorhersehrbar, aber auch irgendwie zu kurz. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Evtl. einen Einblick in die Zukunft der drei. Wird Cassie tatsächlich für ewig bei Bär bleiben? alleine mit dem Kind in einem Eisschloss? Und was ist mit ihren Eltern? die machen sich doch bestimmt sorgen um ihr Kind?


    Fazit:

    Eine tolle Grundidee mit einem unheimlich, tollen Cover, aber es ist noch ausbaufähig...


    Von mir 3,5 Sterne

  11. Cover des Buches Unter dem Nordlicht (ISBN: 9783832162825)
    Jenny Bond

    Unter dem Nordlicht

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Callso
    Ein spektakuläre Expedition zum Nordpol mit einem Ballonflug. Eine schwedische Familiengeschichte aus den Jahren 1895 bis 1930. Und eine herzergreifende Liebesgeschichte um ein Trio, die junge Anna, die die Liebe sucht und gleich auf zwei Brüder trifft, deren Herzen sie im Sturm erobert. Klingt nach viel, klingt aufregend - genau das ist dieser Roman auch.

    Jenny Bond hat einen wundervollen Roman fabriziert. Dabei ist ihr sowohl eine beeindruckende Zeitreise, eine atemberaubend Abenteuergeschichte, vor allen Dingen aber eben auch eine tolle, gefühlvolle Liebesgeschichte geglückt.

    Das Buch lebt von den starken Charakteren, einzige Ausnahme ist für mich der Journalist Knut Stubbendorf, dessen Rolle manchmal ein wenig blass bis merkwürdig anmutet.

    Ein Werk voller Tragik, ein Buch über unterdrückte Gefühle, über unausgesprochene Sehnsüchte und ein Roman, in dem wiederholt die Flucht gesucht wird.

    "Unter dem Nordlicht" (den Buchtitel finde ich weniger stark) ist ein feiner Roman, der so viele Pluspunkte vereint - ein echter Überraschungshit, denn ehrlich gesagt hatte ich das Buch preisreduziert auf dem Supermarkt-Grabbeltisch entdeckt.

    Tolles Buch, große Gefühle und ein beeindruckendes Zeitdokument.

    Sätze des Buches:

    "Andrees wagemutuger Versuch, mit einem Ballon den Nordpol zu erreichen, wird ihn mit größter Wahrscheinlichkeit das Leben kosten. "

    "Sollte Andree den Pol tatsächlich erreichen und unversehrt heimkehren, wird er damit unsterblich werden, und die Welt wird ihm zu Füßen liegen. Für viele Mäner ist dieser Preis einen Versuch wert."

  12. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783404175048)
    Dan Brown

    Meteor

     (1.773)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein früher Dan Brown, in dem man schon merkt, wie genial dieser Autor plotten kann ... sehr zu empfehlen

  13. Cover des Buches Fräulein Smillas Gespür für Schnee (ISBN: 9783499237010)
    Peter Hoeg

    Fräulein Smillas Gespür für Schnee

     (663)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Kennt ihr den Film zum Buch? Ich habe den Film schon mehrfach gesehen und wusste, dass er auf einem Buch basiert. Deshalb habe ich auch direkt danach gegriffen als ich es im Büchertauschschrank gesehen habe. Allerdings muss ich sagen, dass es für mich zu den wenigen Büchern gehört, wo ich tatsächlich den Film besser fand. Schon im Film ist die Hauptfigur Smilla schwierig, eigenbrötlerisch, kalt und unnahbar. Im Buch ist sie das noch viel stärker. Dadurch kann ich zumindest als Leser wenig mit ihr mitfühlen oder ihre Handlungen nachvollziehen. Sie ist mir einfach zu düster und deprimierend, als das sie wirklich eine sympathische Protagonistin wäre. Außerdem gibt es ständig Rückblicke z. B. in ihre Kindheit in Grönland oder später im Internat, die überall eingestreut werden und damit den Lesefluss stören. Dann kommen außerdem gerade im letzten Teil des Buches Beschreibungen von Schiffen dazu, die für einen Binnenländer auch nicht ganz einfach nachvollziehbar sind. Insgesamt konnte mich das Buch also nicht begeistern. Für mich nur 2 von 5 ⭐.

  14. Cover des Buches Die Entdeckung der Langsamkeit (ISBN: 9783492259750)
    Sten Nadolny

    Die Entdeckung der Langsamkeit

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Es ist die teils fiktive, teils realistische Lebensgeschichte des John Franklin (1786 – 1847), Seefahrer und Nordpolarforscher, der mit einer Besonderheit zu kämpfen hat: er ist extrem langsam und wird deshalb schon in seiner Kindheit und Jugend gehänselt. Er lässt sich aber nicht beirren und entwickelt Techniken, nicht nur, um im Leben zurechtzukommen, sondern sogar Karriere zu machen. Am Ende überträgt man ihm als Schiffskommandant sogar Forschungsaufgaben im Nordpolarmeer.

    Manche Abschnitte haben mir sehr gut gefallen: wie Nadolny den Leser in die verlangsamte Gedankenwelt des Kindes und jungen Mannes mitnimmt, wie er bestimmte Gefahrensituationen beschreibt, wie Franklin sich Gedanken um die Unsinnigkeit von Kriegen macht, wie überlegt er vorgeht.

    Und dann doch nur 3 Sterne? ? Leider hat mich der Roman gelangweilt: für eine Biografie zu romanhaft, für einen Roman zu viele inhaltliche Höhepunkte. Es geht ständig auf und ab. Weniger wäre vielleicht mehr gewesen, da es ja immerhin ein fiktionales Werk ist.

    Allerdings hat dieser Roman vielen gut gefallen, auch namhaften Kritikern (Ortheil). Ich fand ihn nicht schlecht, hätte ihn aber nicht lesen müssen.

  15. Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)
    Ian McEwan

    Solar

     (136)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Der Roman um den Physiker Michael Beard, handelt vor allem von dessen ausschweifendem Lebensstil mit Frauen, Alkohol, Essen etc. und liest sich teilweise fast als Krimi. Dazu fehlt jedoch die nötige Spannung. Inhaltlich hat mich das Buch wenig angesprochen, lediglich der immer wieder überzeugende Sprachstil des Autors hat mich das Buch zu Ende lesen lassen.

    Für meinen Geschmack etwas zu banal. Mir ist es oft vorgekommen, als seien dem Autor, die Ideen ausgegangen und er langweile sich beim Schreiben selbst. Von den bisher gelesenen Romanen empfand ich diesen eindeutig am unzulänglichsten. Weder die Charaktere haben sich mir erschlossen noch der Plot. Aber das ist wie immer Geschmacksache.

  16. Cover des Buches Das Eismonster (ISBN: 9783499002458)
    David Walliams

    Das Eismonster

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ

    „Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor:

    „Das Eismonster“ von David Walliams

    London 1899

    Die zehnjährige Elsie lebt seit dem sie ein Baby ist im grässlichen Waisenhaus Wormly Hall. Zusammengepfercht in einem Raum mit sechsundzwanzig anderen Kindern, indem eigentlich nur acht hätten schlafen sollen. Eines Tages hält Elsie es nicht mehr aus und reißt aus.

    „.... da erfährt sie, dass Polarforscher ein vollständiges, in einem Eisblock eingefrorenes Mammut ins Naturhistorische Museum von London bringen. Das weckt Elsies Neugier, und sie will unbedingt mehr erfahren. Damit beginnt das Abenteuer ihres Lebens, das Elsie von London bis an den Nordpol führen wird – gemeinsam mit einem ziemlich lebendigen Mammut!“


    Fazit:

    Seit vielen Jahren sind die Bücher des erfolgreichen Kinderbuchautors David Walliams bei den Kindern in England beliebt, zudem wird er als würdiger Nachfolger von Roald Dahl gehandelt.

    Nachdem ich bereits mehrere Bücher von Walliams begeistert auf meinem Blog vorgestellt habe, war ich auch auf sein neuestes Werk sehr gespannt und ich kann nur sagen, dem Autor ist wieder ein richtig tolles Kinderbuch gelungen.

    In bekannter Manier ist auch die Geschichte vom „Eismonster“ verfasst. Sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, dabei mit einer dicken Portion Humor und vielen Übertreibungen versehen, sodass man oft zum Lachen und Schmunzeln kommt. Den britischen schwarzen Humor, der manchmal schon bis ins Makabere geht, muss man allerdings mögen.

    Die sehr unterschiedlichen Charaktere sind wie immer sehr vielfältig und liebevoll angelegt und mit „Elsie“ ist Walliams ein echter Glücksgriff gelungen, denn diese kleine Buchheldin – mit dem Herzen am rechten Fleck– muss man einfach mögen. Genauso geht es einem mit dem Wollhaarmammut. Tolle Idee des Autors.

    Die witzigen und detaillierten schwarz-weiß Zeichnungen von Tony Ross unterstützen und bereichern die Geschichte, ohne die Fantasie dabei zu sehr einzuschränken. Auch die unterschiedlichen Schriftarten (mal groß, mal klein, verschiedene Schriften, mal quer über die Seite geschrieben etc.) sind kleine Eyecather und beleben das Buch. Die Leselust bei Kindern wird dadurch gewiss noch beflügelt werden. Zumal der Schreibstil gut verständlich und das Buch somit leicht und flüssig lesbar ist. 

    Hilfreich ist mit Sicherheit, das zu Beginn alle Akteure der Geschichte mit Zeichnungen und kleinem Text vorgestellt werden und man so die Möglichkeit hat, immer mal wieder nachzuschauen, denn es gibt reichlich Personal in diesem Buch. Am Ende befindet sich ein Nachwort mit „Wissenswerten über Wollhaarmammuts“ und „Anmerkungen zur echten Viktorianischen Zeit“.

    David Walliams ist wieder eine witzige, spannende und schöne Geschichte gelungen!






    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2021/03/06/das-eismonster-von-david-walliams/


    Besten Dank an den "Rowohlt Verlag"  für das Rezensionsexemplar.


  17. Cover des Buches Die Enden der Welt (ISBN: 9783596512232)
    Roger Willemsen

    Die Enden der Welt

     (87)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    Der erste Roger Willemsen. Die Eröffnung einer neuen Dimension des Lesens. Willemsen reist an die Enden der Welt. Neben den naheliegenden, vermeintlich geografischen Enden der Welt wie Patagonien, dem Himalaya und dem Nordpol sind es aber auch emotionale Enden der Welt, an die Willemsen reist - ein Bordell in Bombay, eine Totenfeier auf Tonga, ein Opium-Rausch im Golden Triangle. Obwohl die Enden der Welt für Roger Willemsen allesamt am wenigsten geografischen Orte sind, sondern extreme Situationen und Begebenheiten denen er sich aussetzt, um das zu erfahren, was „dahinter“ liegt. 

    Wer in den Enden der Welt einen konventionellen Reisebericht sucht, wird sicherlich enttäuscht werden, denn Roger Willemsen sehnt sich danach, Menschen, Landschaften, Kulturen und Riten zu durchdringen und zwar auf einer diffizilen Wahrnehmungsebene, die den Leser sprachlos macht. Willemsen beherrscht es, die Dinge auf so vielen Ebenen zu erfühlen und diese Reflexionen in eine Sprache zu gießen, die einem fassungslose Bewunderung abringt. Die Orte, die Willemsen bereist, sind Orte, die eine besondere Mystik, eine herausfordernde Atmosphäre und irgendwo auch einen Grenzbereich zwischen Leben und Tod darstellen - letzteres etwas, das sich durch das gesamte Buch zieht. 

    Wer nach einer anspruchsvollen Lektüre sucht, die einen zum Nachdenken anregt, die an Schauplätzen rund um diese Erde spielt, die einen in die Wahrnehmungswelten einer außergewöhnlich reflektierten Persönlichkeit mit einer unglaublichen Sprachakrobatik entführt, der wird große Freude an diesem Buch haben.


  18. Cover des Buches Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe (ISBN: 9783570314289)
    Tom Fletcher

    Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe

     (60)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Tom ist glücklich. Pamela und ihre Tochter Brenda sind bei ihm und seinem Vater eingezogen und Weihnachten steht vor der Tür. Die Weihnachtsferien haben begonnen und schon bald sieht Tom seinen Freund, den Weihnachtosaurus wieder. Dieser taucht aber früher auf als gedacht und der Weihnachtsmann lädt Tom und seine Familie zum Nordpol ein. Dort lernen sie die Winterhexe kennen, eine magische Hexe, die in der Zeit reisen kann. Durch Zufall gelangt Tom in die Zukunft, wo er schnell merkt: es gibt kein Weihnachten mehr.

     

    Schon im ersten Teil habe ich mit Tom und dem Weihnachtosaurus mitgefiebert. Teil 2 legt da nochmal einen drauf. 

    Wir treffen wieder auf die uns schon bekannten, liebgewonnenen Charaktere. Zuerst natürlich auf Tom, der sehr glücklich ist, endlich Weihnachten wieder als Familie feiern zu können - gleichzeitig aber auch wehmütig an seine verstorbene Mutter denken muss. Trotzdem freut er sich, dass sein Vater Bob wieder glücklich in einer neuen Beziehung lebt und er auch eine neue Schwester diazugewonnen hat. 

     

    Der Autor beschreibt mit kindlicher Freude die Vorbereitungen der Familie Trudel/Pein auf die Weihnachtszeit. Vor allem Bob - der bekanntermaßen ja weihnachtsfanatisch ist - hat wunderbare Ideen für die Vorweihnachtszeit.

     

    Man merkt deutlich dass der Autor ebenfalls Weihnachten über alles liebt und viele Ideen seinerseits einfließen lässt. 

     

    Das Buch ist sehr schön gestaltet Viele Illustrationen zeigen uns Tom, Brenda, Bob, Pamela, den Weihnachtsmann und natürlich den Weihnachtosaurus. Ein erstaunlicher Dinosaurier mit vielen Talenten. Auch sind im Text Wörter fett gedruckt oder größer geschrieben. 

     

    Die Geschichte ist zuckersüß und hält am Ende natürlich noch einige Überraschungen parat. 

     

    Der neu eingeführte Charakter - die Winterhexe - ist eine sehr geheimnisvolle Figur. Ich habe mitgerätselt, um wen es sich denn handelt und lag am Ende doch daneben. 

     

    Ich hatte wieder sehr viel Spaß beim Lesen, habe mitgefiebert und mich gefreut, wenn etwas gut gelaufen ist, mich geärgert, wenn es nicht so gut lief. 

     

    Die Geschichte eignet sich auch sehr gut zum Vorlesen, gerade weil man durch die Bilder die Fantasie spielen lassen kann. 

     

    Ich hoffe, dass der Autor noch weitere Abenteuer mit Tom und dem Weihnachtosaurus herausbringt. Die Geschichten sind einfach tolle Ausflüge in das Reich der Fantasie. Nicht nur für Kinder...

     

    Meggies Fussnote:

    Ein weihnachtliches Dino-Abenteuer.

  19. Cover des Buches Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt (ISBN: 9783522181709)
    Boy Lornsen

    Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Typhoon
    Ich kann es nicht glauben, dass dieses Buch sonst keiner haben soll, und hoffe dass es an der ausgabe liegt! Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt war eines meiner lieblingsbücher in meiner Kindheit. Es handelt von dem Jungen Tobbi der sich einen Roboter gebaut hat (Robbi) und mit diesem und dem Fliewatüüt (ein gefährt das sowohl FLIEgen, auf dem WAsser und auf der straße (TÜÜT) vorwärts kommt) so einige abenteuer erlebt. Das buch ist witzig geschrieben und auf jeden fall für kinder zu empfehlen!!
  20. Cover des Buches Die Flußwelt der Zeit (ISBN: B004TX588I)
    Philip José Farmer

    Die Flußwelt der Zeit

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Josef Rechabrom
    Der Forscher Sir Richard Burton stirbt 1890 und erwacht am Ufer eines Flusses, zusammen mit unzähligen anderen. Es gibt also ein Leben nach dem Tod. Offensichtlich wurden alle Menschen wiedererweckt, vom Urzeitmenschen bis zum modernen Menschen des 21. Jahrhunderts. Gemeinsam mit ein paar Gefährten versucht Burton dem Mysterium auf den Grund zu gehen. Die Idee ist originell. Wenn alle Menschen mit all ihrem Wissen plötzlich wieder leben würden, könnte die Geschichte der Menschheit neu hinterfragt werden. Das Aufeinanderprallen der verschiedenen Kulturen und Epochen kommt meines Erachtens etwas zu kurz, ist aber vielleicht nicht der primäre Ansatz der Geschichte; und womöglich kommt dazu ja mehr in den Folgebänden. Auf jeden Fall ist das Buch von der ersten Zeile an spannend und interessant. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
  21. Cover des Buches Lakritz in Lappland: Ein Audible Original Weihnachts-Hörspiel (ISBN: B077XYBKY8)
    Susanne Finken

    Lakritz in Lappland: Ein Audible Original Weihnachts-Hörspiel

     (8)
    Aktuelle Rezension von: parden

    NETTES WEIHNACHTS-HÖRSPIEL FÜR KINDER...

    Bruno ist ein ganz normaler Junge, der mit allem und jedem gut zurechtkommt. Nur eine Sache kann er überhaupt nicht ausstehen: Weihnachten! Das liegt vor allem daran, dass sein Vater Christian, der bei einem Logistikunternehmen arbeitet, in der Jahresendzeit immer wahnsinnig viel zu tun hat und an den Feiertagen mit dem ganzen "Weihnachtszinnober" nichts mehr zu tun haben will. Vor allem die vielen Geschenke sind ihm ein Graus!

    Als Bruno eines Tages aus der Schule nach Hause kommt, lockt ihn der verführerische Duft von Plätzchen auf den Dachboden, wo ihm ein mysteriöses Mädchen namens Belana zu Zimtsternen und Apfelpunsch wilde Geschichten auftischt. Angeblich kennen sich Belanas Mutter und Brunos Vater schon seit ihrer Kindheit, angeblich haben sie früher gemeinsam tolle Weihnachtspartys gefeiert - und angeblich ist Bruno niemand anderes als der leibhaftige Enkel des Weihnachtsmannes!

    Spätestens jetzt ist Bruno klar, dass Belana entweder spinnt, oder er die ganze Begegnung nur geträumt hat. Diese Überzeugung wird allerdings auf eine harte Probe gestellt, als sich Bruno bereits am nächsten Tag in einem fliegenden Sportwagen wiederfindet, der von einem vollkommen verrückten finnischen Wichtel gesteuert wird. Das Ganze hat natürlich Belana angezettelt, die ihm eröffnet, dass sie auf dem Weg ins Weihnachtsdorf sind, um Bruno seinen Großeltern vorzustellen...

    Zwei Stunden und zehn Minuten dauert dieses weihnachtliche Hörspiel, das mit renommierten Sprechern in den Audible-Studios aufgenommen wurde. Rufus Beck, Christoph Maria Herbst, Jakob Roden, Paulina Rümmelein u.v.a. verleihen der quirligen Geschichte eine ordentliche Portion Lebendigkeit. Ein munterer Wechsel zwischen Erzählung und Dialogen, musikalischer Untermalung und adäquater Geräuschkulisse sorgen für angenehme Unterhaltung.

    Die Geschichte selbst bietet durchaus einige Überraschungen und fantasievolle Anekdoten zu vermeintlich bekannten Figuren rund um die Weihnachtszeit. So bekommt hier beispielsweise der Nikolaus ordentlich sein Fett weg. Und dass ein finnischer Wichtel dafür verantwortlich zeichnet, dass es in ganz Lappland kein Lakritz mehr gibt, ist ebenfalls ein unterhaltsames Detail.  

    Grob läuft die Erzählung unter dem Motto, dass manche Menschen zu ihrem Glück gezwungen werden müssen - und welches Fest würde sich eher anbieten als Weihnachten, wenn es um Versöhnung und Familienzusammenkünfte geht? Alles in allem daher in der Entwicklung etwas vorhersehbar und für mich am Ende ein wenig lahm, aber für Kinder ganz sicher eine geeignete Unterhaltung.

    Die Printausgabe wird passenderweise in 24 Kapiteln erzählt und kann somit auch als Adventskalender für Kinder ab 8 Jahren genutzt werden. Das Hörspiel weist diese Unterteilungen nicht auf, sondern möchte am Stück gehört werden.

    Ein liebevoll gestaltetes nettes Weihnachts-Hörspiel, das die Adventszeit für die Kleinen versüßen kann...


    © Parden                                                                

  22. Cover des Buches His Dark Materials (ISBN: 0440238609)
    Philip Pullman

    His Dark Materials

     (75)
    Aktuelle Rezension von: MrsFraser
    "As complex and dazzling as a kaleidoskope..." (The Denver Post).    Im dritten Teil der 'His Dark Materials' - Trilogie von Philipp Pullman werden alle offenen Fragen geklärt und Lyra und Will erwachsen.

    Die Wissenschaftlerin Mary Malone ist, durch die Bekanntschaft mit Lyra beflügelt und inspiriert, auf ihrer ganz eigenen Suche nach der dunklen Materie - oder Dust. Sie landet in einer Welt, bevölkert von den sogenannten 'Mulefa', die sich mithilfe von Rädern fortbewegen. Dort entwickelt sie ein Werkzeug, mit dem sie Dust sehen kann und kann den Ursprung dieses Mysteriums finden. 

    Lyra und Will hingegen sind, nachdem Will Lyra aus den Händen von (mal wieder) Mrs Coulter befreit hat, auf dem Weg in die Welt der Toten. Lyra will sich bei ihrem Freund Roger entschuldigen und Will noch einmal mit seinem Vater sprechen, denn auch dieser hat Dust erforscht und kann den Kindern bei ihrer Suche nach dem Sinn hinter dem Geheimnis von Dust und der Aufregung die alle Welt(en) darum machen, vielleicht helfen. Der Weg in die Welt der Toten ist für Lyra und Will der schwerste, den sie je gehen mussten, denn daemons können nicht dorthin mit. Der körperliche und seelische Schmerz, den Lyra, Will und ihre daemons bei der Trennung erleiden, ist beinahe greifbar und weil auch nach diesem Erlebnis die Kinder immer mal wieder getrennt von ihren daemons sind, kann diese Trennung sicherlich als ein Symbol besonderer Emanzipation und Reife, die durch schwere Entscheidungen oder traumatische Erlebnisse begründet werden, interpretiert werden. 

    Während sich die Kinder alleine durchschlagen, kämpft Lord Asriel gegen die Kirche (das Magisterium in Lyras Welt) und Metatron, den Vertreter Gottes, die Lyra vernichten wollen, da die oft erwähnte Prophezeiung diese als neue Eva bezeichnet und ihren 'Sündenfall' vorhersieht. Wie das so ist mit Prophezeiungen, sie tritt natürlich doch irgendwann ein. Und zwar in der Welt der Mulefa, in der die Kinder wieder auf Mary Malone treffen. Woher Dust kommt, warum dieser weniger wird und was man dagegen tun kann, wird aufgeklärt und das stellt Lyra und Will vor eine schwerwiegende Entscheidung. 

    In 'The Amber Spylass' müssen Will und Lyra viele schwerwiegende Entscheidungen treffen; typisch für ein Jugendbuch mit kindlichen Helden sind diese eigentlich zu groß für die zarten Kinder. Doch wie es ebenfalls typisch ist, wachsen die Kinder hier über sich hinaus und sind weitaus reifer als ihre erwachsenen Nebendarsteller. Dass Mary Malone ganz allein die Welt der Mulefa entdeckt, eröffnet einen komplett von Lyra unabhängigen Erzählstrang, was schade ist, da sich das bisherige Werk nur um sie drehte und so der Bezug und die Kontinuität in der Geschichte etwas verloren geht. Ganz klar: hier fehlen die daemons! Auch die militärischen Entwicklungen um Lord Asriel und das Magisterium lenken gefühlt ab. Ja, sie sind erforderlich, um die Geschichte in ihrer Fülle zu erzählen, aber eigentlich sollte das Spotlight gefühlt die ganze Zeit auf Lyra und Will gerichtet sein und sich der Rest nur im Hintergrund abspielen. So hätte man gut 100 Seiten sparen können, die der dritte Band mehr hat als die Bände 1 und 2, und es wäre nicht weniger mitreißend gewesen. 

    Um die Prophezeiung um Lyra zu kennen und das Geheimnis um Dust (zumindest ein Stück weit) zu lösen, muss man den dritten Teil nach 'The Golden Compass' und 'The Subtle Knife' natürlich lesen, denn hier wird alles für den Leser befriedigend aufgelöst, aber handlungstechnisch ist das Buch für meinen Geschmack etwas zu überladen. Vielleicht hat sich Pullman hier zu sehr mitreißen lassen und etwas zu viel an Bedeutung und Religionskritik einfließen lassen. Diese Aspekte abschließend zu interpretieren liegt außerhalb meiner Abstraktionsfähigkeit. Diskussionsansätze genug, um es im Rahmen einer Schullektüre zu lesen, sind sicherlich vorhanden, wer für sich selbst tiefergehend interpretieren will, kann sich z.B. des Buches 'Navigating the Golden Compass' bedienen, das einige (wissenschaftliche) Aufsätze über die Trilogie versammelt. 

    Als Tipp zum Weiterlesen muss ich an dieser Stelle auf die neue Trilogie 'The Book of Dust' von Philip Pullman hinweisen, die (wie bei Star Wars) VOR His Dark Materials spielt und erzählt, wie Lyra nach Jordan kam. Bisher ist in dieser Trilogie nur der erste Band 'La Belle Sauvage' erschienen - dieser nimmt einen wieder mit in Lyras Welt und lässt uns da schon erfahren, wie wichtig das Kind ist, über das es eine geheimnisvolle Prophezeiung gibt. Wer HDM gelesen hat, muss mit The Book of Dust weitermachen!



  23. Cover des Buches Das magische Labyrinth (ISBN: 9783492266604)
    Philip José Farmer

    Das magische Labyrinth

     (17)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Im vierten Teil wird endlich das Geheimnis der Schaffer der Flusswelterde gelüftet. Wieder fast an den ersten Teil herankommendes Buch, was spannend und philosophisch ist.
  24. Cover des Buches Glöckchen, das Weihnachtspony (Band 1) - Das Wunder vom Nordpol (ISBN: 9783743203402)
    Annette Moser

    Glöckchen, das Weihnachtspony (Band 1) - Das Wunder vom Nordpol

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Tanpopo

    Das Buch von Annette Moser ist so eine richtige, zu Herzen gehende Weihnachtsgeschichte um ein kleines Pony, das von Rentieren aufgezogen wird und wie jedes andere Kind der Herde behandelt wird. Niemanden stört es, dass Glöckchen anders aussieht und niemand von den Kindern hinterfragt es.
    Doch als der Weihnachtsmann die neuen Rentiere für seinen Weihnachtsschlitten unter den Kindern der Herde sucht, wird es für Glöckchen schwierig, denn nur Rentiere haben die Gabe, Fliegen zu lernen.

    Dieses bereits 2019 erschienene Buch hat mich und meinen Sohn gut durch die Weihnachtszeit gebracht. Mit der klassischen Einteilung vieler Weihnachtsbücher in 24 Kapiteln, konnten wir es als Weihnachtskalender verwenden, auch wenn das bei uns nicht jeden Tag geklappt hat. Zum selber Lesen war es meinem Sohn auf Dauer noch zu ansträngend, so dass wir uns immer abwechselten.
    Die Geschichte gefiel dabei sehr gut, denn es ging passend zur Jahreszeit um die Liebe zur Familie und die Erfüllung von Sehnsüchten.
    An den wunderschönen Illustrationen von Marina Krämer konnten wir uns auch nicht satt sehen, denn sie haben wesentlich zur zauberhaften Stimmung beigetragen.

    Das Buch ist absolut empfehlenswert sowohl als Vor-, als auch Selbstlesebuch in der Weihnachtszeit.

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