Bücher mit dem Tag "nordsee"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nordsee" gekennzeichnet haben.

837 Bücher

  1. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.612)
    Aktuelle Rezension von: sandraflader

    Wow Das Buch war einfach klasse, durch und durch spannend und innerhalb kürzester Zeit auch schon beendet.

    Das Buch von Sebastian Fitzek "Die Therapie" hat mir sehr gut gefallen, es war sehr spannend und bis zum Ende konnte ich nicht erahnen wie das Buch ausgeht. 

    Ein Buch mit Suchtfaktor das ich kaum aus den Händen legen konnte.

    Inhalt:

    Viktor Larenz, ein bekannter Psychiater reist vier Jahre nach verschwinden seiner Tochter Josy nach Parkew wo die Familie ein Ferienhaus besitzt, dort will er sich zurückziehen und an einem Interview arbeiten. Jedoch wird er von einer schönen Unbekannten aufgespürt, Sie erzählt ihm von ihren Wahnvorstellunten. Davon dass ihr immer wieder ein kleines Mädchen erscheint, das ebenso spurlos verschwindet genau wie Josy. Viktor bekommt den Verdacht dass sie von seiner Tochter spricht und beginnt mit einer Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird...

    Meinung:

    Es gab viel Verwirrungen und nach jedem Kapitel musste ich ein neues beginnen, weil ich umbedingt Antworten auf die vielen aufgeworfenen Fragen bekommen wollte. 

    Von Anfang an wusste man, etwas stimmt hier nicht und Schritt für Schritt konnte man alles herausfinden. 

    Das Buch ließ sich schnell und locker lesen und war super spannend. Ich kann es nur weiterempfehlen. ⭐⭐⭐⭐⭐

  2. Cover des Buches Woman in Cabin 10 (ISBN: 9783423261784)
    Ruth Ware

    Woman in Cabin 10

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Cindy63

    Mich hat das Cover und dann der Klappentext angesprochen. Ich fand die Story spannend und fesselnd. 

    Die Reisejournalistin Lo ist auf einer Luxuskreuzfahrt und soll von dieser berichten. In der ersten Nacht hört sie wie in der Nebenkabine etwas schweres ins Wasser geworfen wird. Als Lo der Sache nachgeht stellt sich heraus, die Person in der Nachbarkabine hat es angeblich nie gegeben. Lo beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. 

    Die Vorstellung,  dass so etwas wirklich passiert,  dass jemand über Bord geht und keiner bekommt etwas mit, ist schon beängstigend. Die Auflösung am Ende war unerwartet,  aber nachvollziehbar. 

  3. Cover des Buches Die Flut (ISBN: 9783596198351)
    Arno Strobel

    Die Flut

     (319)
    Aktuelle Rezension von: ankes_herz

    Die Handlung hat mir hier besonders gut gefallen. Scheinbar entspannte freie Tage werden zu einem absoluten Horrortrip und wem kann man noch trauen?

    Anfangs erscheint alles ganz logisch, ich habe schnell geahnt wer der Mörder ist, doch im Laufe der Handlung zweifelt man sehr, fängt an jeden zu verdächtigen.

    Das Ende fand ich zunächst ärgerlich. Wie kann es sein, dass der Mörder davon kommt? Doch dann die Überraschung.

    Ein gelungenes Buch, welches ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Tolle und entspannte erzählweise, die auch das Lesen nach einem anstrengenden Arbeitstag ermöglicht. Wer dieses Buch liest, braucht definitiv keinen Fernseher um runterzukommen. 

  4. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.332)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind sehr interessant. Die Handlung ist wirklich originell sowie faszinierend, und ich finde sie an sich auch spannend, mir ist der Schreibstil allerdings etwas zu ausschweifend, sodass sie mich nicht zu 100% packen konnte.

  5. Cover des Buches Rachesommer (ISBN: 9783442473823)
    Andreas Gruber

    Rachesommer

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Mehrere ältere Herren sterben unter mysteriösen Umständen, die Rechtsanwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufälle und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

    Auf der Suche nach dem Täter trifft Evelyn auf den Kommissar Walter Pulaski. Pulaski ist auf der Suche nach Erklärungen für die vermeintlichen Selbstmorde von Jugendlichen aus einer psychiatrischen Anstalt.

    Evelyns und Pulaskis Suche nach der Wahrheit geht weit in die Vergangenheit zurück und bringt einiges Abscheuliches ans Tageslicht.

    Rachesommer ist der erste Teil der Reihe um das Team Evelyn Meyers und Walter Pulaski und bietet direkt einen guten Start. Wer auf der Suche nach blutigen Taten und ebenso blutigen Serienmördern ist, der wird bei diesem Teil nicht fündig und dennoch ist das Buch durchweg spannend!

    Der Schreibstil von Andreas Gruber nimmt einen von der ersten Seite an mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil der Spannungsbogen ständig gegeben war. Hat sich eine meiner Fragen geklärt, so kam direkt eine Neue.

    Das Hauptaugenmerk liegt vor allem auf die beiden Ermittler, die Kapitel bestehen aus einem Wechsel der Perspektiven von Meyers und Pulaski.  

    Evelyn Meyers ist eine junge  Anwältin, die in einer Anwaltskanzlei vor allem die großen Konzerne vertritt. Doch im Gegensatz zu ihrem Vorgesetzten Karger macht sie der Job nicht (mehr) glücklich. Die Differenzen zu Karger lassen Meyers sehr schnell sympathisch wirken, im Gegensatz zu anderen Anwälten interessiert sie sich noch für den „kleinen Mann“ und nicht nur für das große Geld. Es wird aber auch von Anfang an deutlich gemacht, dass Evelyn eine schreckliche Vergangenheit hat, welche durch den Fall noch mehr an Brisanz gewinnen wird.

    Walter Pulaski hingegen ist ein älterer Herr, der mit immer mehr Vorurteilen durchs Leben geht. Seine knorrige Art macht ihn auf der anderen Seite auch direkt wieder sehr charmant. Als alleinerziehender Vater und Asthmatiker ist er nicht mehr beim LKA, sondern nur noch im Innendienst. Bis zu den mysteriösen Fällen.

    Wenige Kapitel sind zudem aus der Sicht des Gejagten geschrieben; von denen ich mir ein paar Seiten mehr erwünscht hätte.

    Nein, viel Blut fließt hier nicht, aber wer sich in eine Geschichte reinversetzen kann und sich Dinge ausmalt, die nur angedeutet, aber nicht komplett ausgesprochen werden, bei dem könnte dieses Buch dennoch Übelkeit hervorrufen.

  6. Cover des Buches Sturmherz (ISBN: 9783548288390)
    Corina Bomann

    Sturmherz

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap

    Alexa Petri, hatte überwiegend keine schöne Kindheit. Ihre Mutter hatte sich nach ihren 11 Lebensjahr mächtig verändert, was sie sich nie erklären konnte. Sie verhielt sich sehr herzlos ihrer Tochter gegenüber. 

    Doch dann ändert sich plötzlich alles alls ihre Mutter wegen eines Schlaganfalles im Krankenhaus kommt und im künstlichen Koma liegt, wird sie in die Pflicht gebeten. Sie muss sich um eine Verfügung kümmern usw. Das führt dazu, dass sie in die Vergangenheit ihrer Mutter taucht, die mit der Sturmflut im Jahre 1962 zusammenhängt und der ersten großen Liebe der Mutter. Durch ihn erfährt sie einiges, auch warum ihre Mutter plötzlich irgendwann so verändert hatte.

    Die Geschichte ist sehr echt und man kann sich super hinein versetzen. Man landet sowohl in der Zeit der Sturmflut mit all seinen Folgen und das ganze drum herum, so wie wenn ein Familienmitglied eine Verfügung benötigt und was zu tun ist. Hervorragend geschrieben und wirklich sehr ergreifend. Ich kann die Autorin wärmstens weiter empfehlen. 

  7. Cover des Buches Sterne sieht man nur im Dunkeln (ISBN: 9783442487875)
    Meike Werkmeister

    Sterne sieht man nur im Dunkeln

     (270)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Mein erstes Buch von Meike Werkmeister war „Über dem Meer tanzt das Licht“. Da dort etwas von einem vorherigen Band stand, habe ich mich natürlich erkundigt und dieses Buch entdeckt. Es ist zwar eine gesonderte Geschichte, doch einige Charaktere tauchen in beiden Büchern auf, daher wäre es schon sinnvoll sie nacheinander zu lesen, da sie auch zeitlich nacheinander spielen. 

    In diesem Buch lernen wir Anni kennen, die mit Thies in Bremen lebt, Game-Designerin und vermeintlich glücklich ist. Doch dann soll sie in Berlin eine Filiale leiten und Thies macht ihr einen Antrag. Und zu diesem Zeitpunkt kommt Post von Maria. Maria, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte.

    Da ich Maria und auch Anni schon kannte, war es für mich nur noch ein genaueres Kennenlernen, denn ich wusste ja warum die beiden sich zerstritten hatten und was noch so grob passiert. Doch das Drumherum ist wundervoll geschrieben, Meike Werkmeister hat einen angenehmen Stil bei dem die Seiten nur so vorbeifliegen. Es macht Spaß in ihre Geschichten einzutauchen, auch wenn es ein paar Längen gab. Teilweise kamen auch die Gefühle nicht richtig an und ich habe es nur als stiller Beobachter verfolgt ohne eine richtige Bindung aufzubauen. Es fehlt dann die Tiefe und doch hat mich die Geschichte gut unterhalten.

     

    Ein unterhaltsamer Roman, der am Meer spielt. Etwas oberflächlich stellenweise und doch mit Gefühl.

  8. Cover des Buches Totenstille im Watt (ISBN: 9783596297641)
    Klaus-Peter Wolf

    Totenstille im Watt

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Dagi_KnoHa

    Autor Klaus-Peter Wolf ist ja hauptsächlich für seine Kommissarin Ann-Kathrin Klaasen bekannt. Dass er aber auch (ein bisschen) anders kann, beweist er mit dem Auftakt zur Sommerfeldt-Trilogie "Totenstille im Watt". Es ist aber tatsächlich nur "ein bisschen anders", weil sein Liebling Klaasen auch hier vorkommt, nur eben nicht in der Hauptrolle, sondern nur am Rande und vor allem aus einem anderen Blickwinkel.

    Es hat großen Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen. Der Stil ist einwandfrei, man hat zuweilen ein Schmunzeln auf den Lippen, dann jedoch zerkaut man wieder sein Lesezeichen, um dadurch ein Ventil für die Spannung zu haben. 

    Besonders interessant fand ich die Überlegungen des Protagonisten Dr. Bernhard Sommerfeld, die auch nicht spurlos an der Leserin und am Leser vorbei gehen. Besonders eingeprägt hat mir die Überlegung, warum das Beschützen von Frauen heute verwerflich ist jedoch vor ein paar wenigen hundert Jahren als heroische Tat bejubelt wurde. Eine Beschäftigung mit der inneren Welt von Serientätern geht damit genauso einher wie die Auseinandersetzung mit unseren gesellschaftlichen Werten.

    Aber der eigentliche Grund, dieses Buch zu lesen ist die unglaublich tolle Landschaft, in der es spielt. Ich freue mich schon auf Teil Zwei!

    Empfohlen für klassische Krimi-Fans, die auch mal zu etwas Schrulligerem greifen.

  9. Cover des Buches Die kleine Inselbuchhandlung (ISBN: 9783499291548)
    Janne Mommsen

    Die kleine Inselbuchhandlung

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca1120

    Greta Wohlert arbeitet als Stewardess bei der Lufthansa bis eines Tages eine Angstattacke sie außer Gefecht setzt. Erholung sucht sie während ihrer Krankschreibung bei Tante Hille – ihrer Lieblingstante, die auf einer kleinen Nordseeinsel wohnt. Greta hilft ihrer Tante die durch Hille und deren Vater über Jahrzehnte angesammelten Bücher zu entrümpeln und dabei kommt ihr eine Idee…

    Das Buch ist eine echt unterhaltsame und kurzweilige Urlaubslektüre. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben und als Leser kann man das Inselleben, die einzigartige Natur wunderbar nachempfinden. Kleine und große Probleme müssen Greta und ihre Lieben bei der Umsetzung ihres Plans lösen und immer wieder kommt zwischen den Zeilen zum Ausdruck, dass das Leben auf der Insel seine eigene (langsamere) Zeitrechnung hat. Und ganz wichtig: Geheimnisse bleiben nicht lange geheim. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, wenn ich auch fand, dass erst zum Ende des Buchs etwas mehr Dramatik zu spüren war. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.

  10. Cover des Buches OstfriesenKiller (ISBN: 9783596512461)
    Klaus-Peter Wolf

    OstfriesenKiller

     (411)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    In dem ersten Fall dieser Serie werden die Hauptfiguren eingeführt, wir lernen alle Hauptfiguren kennen, die bei den weitere Fällen immer mit dabei sind (Ich habe dieses Buch zum zweiten Mal gelesen ;-) )

    Im ersten Fall werden Mitglieder eines Behindertenvereins umgebracht und Ann Kathrin Klaasen muss mit ihren Kollegen den Täter finden.

    Das Buch ist spannend geschrieben und ich mag auch die Beschreibung der Schauplätze, das gibt mir das Gefühl von Urlaub, da ich gerne in Ostfriesland Urlaub mache.

    Die Suche nach dem Mörder wird lange offen gehalten und ich konnte miträtseln. 

    Das Einzige, was mich zu dem Punktabzug bewogen hat, ist die Hauptfigur, die Kommissarin Klaasen. Sie wird im ersten Teil von Mann und Sohn verlassen und wirkt dadurch etwas hysterisch. Warum muss eine Hauptfigur immer so viele private Probleme haben?

    Ich vergebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Teil.

  11. Cover des Buches Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg (ISBN: 9783746634135)
    Julie Peters

    Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Rabenseele

    Je unruhiger und kräftezerrender mein reales Leben verläuft, desto größer ist mein Bedarf an seichter Lektüre. Um dem Alltag für eine gewisse Zeit zu entfliehen, kenne ich kein besseres und wirkungsvolleres Mittel. Und so kam mir Band Eins der Buchladen-Serie gerade recht. 

    Er vereint alle Zutaten, die ein guter Seelenschmöker für mich benötigt:  Eine windumtoste Nordseeinsel, sympathische Protagonisten, eine durchaus realistische Story und ein fluffiger Schreibstil.

    Mehr muss man zu dieser Art Wohlfühlroman meiner Meinung nach gar nicht sagen. Außer vielleicht noch: Um den Folgeband werde ich sicher auch nicht herum kommen ಠ‿↼


  12. Cover des Buches Doggerland – Fehltritt (ISBN: 9783471351826)
    Maria Adolfsson

    Doggerland – Fehltritt

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Zitrusfrucht

    Ein ungewöhnlicher Mord und ein Verdächtiger, der es nicht gewesen ist. Da die ermittelnde Kommissarin die Nacht mit ihm verbrachte.Es gibt keine blutigen Morde. Die Autorin beschreibt anschaulich, geht auf die Beziehungen ein und die Vergangenheit spielt eine wichtige Rolle bei dem aktuellen Fall.

    Noch ungenutztes Potential, welches in den nächsten Büchern sicher besser wird. Eine Stellen empfand ich als langatmig. Ein guter Plot. 

  13. Cover des Buches Scherbenmond (ISBN: 9783839001516)
    Bettina Belitz

    Scherbenmond

     (809)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Scherbenmond

  14. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  15. Cover des Buches Selkie (ISBN: 9783453317994)
    Antonia Neumayer

    Selkie

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Kate lebt ein beschauliches Leben zusammen mit ihrem Bruder und Vater. Als jedoch plötzlich Fremde auf der Insel auftauchen und ihren Bruder mitnehmen, weiß sie, dass sie ihn retten muss.

    Der Schreibstil des Buches ist sehr schön. Man kann sich alles wie in einem Film vorstellen und gut in die Geschichte eintauchen. Und auch die Personen haben mir gut gefallen. Sie wirken sympathisch und interessant und im Laufe des Buches mochte ich sie immer mehr. Auch wenn Kate oft sehr naiv und unbedacht handelt. Außerdem gibt es humorvolle Dialoge, die für einige witzige Momente sorgen.
    Die Handlung ist etwas zäh, da sie nur sehr langsam voranschreitet, weshalb es einige Längen gibt, bei denen ich mich etwas gelangweilt habe. Außerdem gibt es die ein und anderen Logikfehler bei denen ich schmunzeln musste. Aber es ist ja ein Fantasybuch für Jugendliche, da kann man auch darüber hinwegsehen.
    Was mich nur gewundert hat war, dass die Selkies eine ziemlich kleine Rolle spielen, obwohl der Titel allein schon "Selkie" heißt.

    Ansonsten ist es eine fantasievolle Geschichte für Zwischendurch. Zwar nichts Besonderes und es hat mich auch nicht wirklich umgehauen, aber sie war angenehm zu lesen und sehr schön geschrieben, auch wenn es einige Schwachstellen gibt.

  16. Cover des Buches Der Jungfrauenmacher (ISBN: 9783734100604)
    Derek Meister

    Der Jungfrauenmacher

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Eindruck vom Geschehen kann sch der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

    Eigentlich hatte ich - gerade auch weil in einem kleinen friesischen Ort angesiedelt - einen eher beschaulichen Krimi erwartet. Weit gefehlt...!

    Das buch ist ein sehr spannender Thriller in einem beschaulichen Umfeld, in dem es aber hoch hergeht. Der Spannungsbogen ist zwar nicht vollkommen durchgehend, aber doch sehr ausgeprägt und von einer ganzen Reihe aufregender Spannungsspitzen gekennzeichnet.

    Der Plot ist überraschend "anders", obwohl es im Grunde doch um ein übliches Szenario (Serienkiller mordet junge Mädchen) handelt. Aber das hat der Autor geschickt in ein eigenes Szenario eingebettet.

    Die Figuren sind gut gezeichnet. Die Schreibweise ist gut und flüssig zu lesen. Dabei sogen die wechselnden Perspektiven, auch mal aus Sicht des Täters, für Abwechslung. 

    Obwohl einige Fragen offen geblieben sind, endet das Buch nicht mit einem Cliffhanger. Das ist sehr erfreulich. Es hat mir gut bis sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

  17. Cover des Buches Winterapfelgarten (ISBN: 9783548612300)
    Brigitte Janson

    Winterapfelgarten

     (91)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Locker-leichter Frauenroman nach bekanntem Schema, der vor allem durch das ungewöhnliche Coverdesign ins Auge gefällt. Liest sich gut weg und bringt ein paar interessante Details in das übliche Muster ein, bleibt aber nicht lange im Gedächtnis haften.

  18. Cover des Buches Über dem Meer tanzt das Licht (ISBN: 9783442487882)
    Meike Werkmeister

    Über dem Meer tanzt das Licht

     (96)
    Aktuelle Rezension von: immer_wieder_lesen

    Das schönste Buch, das ich in diesem Jahr bisher gelesen habe, ist eindeutig Meike Werkmeisters Über dem Meer tanzt das Licht.

    Der Roman ist Teil einer Reihe, Hauptfigur Maria erschien bereits in Sterne sieht man nur im Dunkeln und Nebenfigur Toni ist Protagonistin des neuen Der Wind singt unser Lied. Ich kannte bisher keins der Bücher, konnte aber auch ohne Vorwissen sofort in die Geschichte eintauchen.

    Worum geht's?
    Miriam lebt in einer Patchwork-Familie mit Simon, der gemeinsamen Tochter Hannah und ihrer großen Tochter Morlen auf der Insel Norderney, wo sie das Café Strandmuschel betreibt. Ihr vermeintlich perfektes Glück wird jäh auf die Probe gestellt, denn zuerst bricht Simon mit der nicht mal einjährigen Hannah zu einer längeren Reise auf, ohne sich regelmäßig zu melden, und dann offenbart eine notwendige und teure Reperatur die finanzielle Misere und gefährdet den Traum vom Café.

    All das wirft Maria aus der Bahn, die außerdem noch immer unter dem Tod ihrer Mutter leidet. Und in ihrer Verwirrung steht plötzlich ihr ganzer Lebensentwurf infrage. Dass auf einmal ihr Ex und ein neuer Bekannter sie über Simons Abwesenheit hinwegtrösten wollen, erleichtert ihr die anstehenden Entscheidungen, die sie zum ersten Mal ohne ihre Mutter und dann auch noch ohne Simon treffen muss, auch nicht. Hinzukommt, dass sie Hinweise auf ihren Vater findet, den sie zu Lebzeiten ihrer Mutter nicht kennenlernen sollte.

    Die größte Stärke des Buches liegt für mich in der - vielleicht typisch nordischen - Unaufgeregtheit. Die Figuren sind am Anfang unperfekt, was ja häufiger vorkommt, aber sie bleiben es auch nach dem Happyend. An einigen Stellen fragte ich mich zuerst, ob die Reaktionen der Figuren nicht ein bisschen unrealistisch seien, aber je weiter ich las, desto deutlicher wurde, dass sie doch genau richtig sind, weil sie eben nur nicht zu meiner Lebensrealität passen, zu der Marias aber eben schon, und zwar perfekt. Überrascht hat mich, dass kein Wort zuviel war, während man bei dickeren Romanen ja oft den Eindruck hat, dass viel "Füllmaterial" dazwischen steckt.

    Die Tagebucheinträge von Iris, der verstorbenen Mutter, waren sehr schön zu lesen und an vielen Stellen rührend.

    Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, bis ich fertig war, musste lachen, mitfiebern und am Ende ein bisschen weinen. Was kann man sich von einem Roman mehr wünschen? Einziger Nachteil: Jetzt habe ich wirklich Sehnsucht nach Sand, Strand und vor allem Meer...


  19. Cover des Buches Cool im Pool (ISBN: 9783770015269)
    Lotte Minck

    Cool im Pool

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Während sich Loretta auf Dianas Hochzeit vorbereitet, steht die Braut plötzlich im zerfetzten Hochzeitskleid und völlig aufgelöst vor ihrer Tür.
    Viel bekommt Loretta erst mal nicht aus ihrer besten Freundin heraus, klar ist nur: die Hochzeit ist erst mal abgesagt und bei Loretta regiert das Chaos. Als Diana schließlich doch einer kleinen Zeremonie im Schrebergarten mit ihrem Okko zustimmt, scheint doch wieder alles gut zu werden. Doch dann treibt die Leiche vom Lebensgefährten des Brautvaters im Hotelpool und Loretta kann es mal wieder nicht unterlassen, ihre Nase selber in die Mordermittlungen zu stecken.


    Der Einstieg wurde mir dieses Mal nicht sehr leicht gemacht, da die ganze Geschichte um die geplatzte Hochzeit mit wahnsinnig viel - und wahnsinnig ungewohnter - Zickerei verbunden ist. Die Art wie sich (vor allem) Diana und (aber auch) Loretta hier aufführen, fand ich stark überzogen und auch irgendwie unpassend. So kannte ich die beiden bisher nicht und ihr Verhalten hat mir auch gehörig die Laune verhagelt. 

    Glücklicherweise renkt sich ja dann doch wieder alles ein und dann taucht ja auch - endlich! -  die Leiche auf und damit steht dem Einsatz von Lorettas Ermittlungskünsten nichts mehr im Wege.

    Ab diesem Punkt hatte ich dann auch wieder deutlich mehr Spaß an der Geschichte und auch wenn ich es rückblickend etwas schade finde, dass wir zu Jennys Verbleib so gar nichts mehr erfahren haben, war ich im Großen und Ganzen mit dem Verlauf des Falles und der Art der Ermittlungen rund um Lorettas Truppe dann doch noch sehr zufrieden. Es hätte halt nur etwas früher damit losgehen dürfen.


    Fazit: Ungewohnt zickiges Verhalten von Diana und auch Loretta hat mir anfangs etwas das Lesevergnügen verhagelt und bis dann die Leiche auftaucht und die Ermittlungen losgehen können, dauert es einige Zeit. Dann läuft aber alles in gewohnt verrückten Bahnen und konnte mich doch wieder wunderbar unterhalten. (3,5 Sterne)

  20. Cover des Buches Vom Aufstehen (ISBN: 9783423282789)
    Helga Schubert

    Vom Aufstehen

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Bri

    Bachmannpreis 2020 – aufgrund der herrschenden Pandemie findet der Preis nicht wie gewohnt statt. Kein Publikum vor Ort, die eingeladenen Autor:innen auf Bildschirmen zu sehen, ebenso wie die Jury – für das Publikum, das die Lesungen und die Jurydiskussionen sowieso immer nur per Fernsehen oder Computer livestream verfolgt hat, nicht ganz so anders als sonst. Für die Autor:innen eventuell schon, denn gelesen haben sie in einer ihnen eher vertrauten Atmosphäre und eben nicht direkt vor der allmächtigen Jury, ohne die Diskussion, die sich da manchmal kontrovers, immer aber leidenschaftlich geführt entspinnt, kommentieren zu dürfen. Ein wenig Raum verschafft ja manchmal schon mehr Ruhe. Ich habe mir nicht alle Lesungen ganz angesehen, bei einer aber blieb ich von Anfang an bis zum Schluss gebannt und teilweise intensiv angesprochen dabei: Helga Schuberts Text „Vom Aufstehen“ hat mich sofort erreicht, trotz seiner vermeintlich einfachen Stilistik und Sprache und der inhaltlich teilweise ausgedrückten Schwere – und den Bachmannpreis gewonnen. Nun ist bei DTV unter demselben Titel ihr Buch erschienen – mittlerweile in fünfter Auflage und das zu Recht.


    Über „Vom Aufstehen“ ist schon viel gesagt und geschrieben worden und eigentlich weiß jede*r, der/die sich über aktuelle Literatur auf dem Laufenden hält, worum es in den 29 enthaltenen Geschichten geht: Um ein Leben, das nicht stärker von außen beeinflusst, ja teilweise gesteuert, hätte sein können und das dem allem zum Trotz in größtmöglicher Authentizität und Wahrhaftigkeit gelebt wird. Nicht wurde, sondern wird. Geboren in Berlin Spandau, im Jahr 1940, mitten in dem Krieg, der die deutsche Gesellschaft in Ost, West und vereint immer noch in weiten Teilen unaufgearbeitet beschäftigt, durch eben diesen Krieg vaterlos geworden, wird sie mit der Mutter aus Berlin nach Hinterpommern zu Verwandtschaft geschickt. Von dort wieder eine Flucht, dieses Mal vor den Russen, zurück Richtung Berlin, zunächst aber bis Greifswald zu den Schwiegereltern. Helga Schubert ist gerade mal fünf Jahre alt, als der Krieg mit der Kapitulation endet, der Schwiegervater der Mutter von derselben verlangt, sich umzubringen, um nicht den Russen in die Hände zu fallen – doch Schuberts Mutter kann es nicht, müsste sie doch zuerst ihr Kind töten. Ein Umstand, der nicht auf wahrer Mutterliebe gründet, die es nebenbei bemerkt nicht per se gibt. Es gibt durchaus Umstände, die dazu führen, dass eine Mutter ihr Kind nicht so annehmen, nicht so lieben kann, wie sie selbst es sich wünschen würde.

    Von dieser Mutter-Tochter-Beziehung erzählt Schubert in der für mich eindrücklichsten Geschichte mit dem Titel „Eine Wahlverwandschaft“ – literarischer kann man wahres Leben kaum erzählen. Mehrschichtig, aus vielen Perspektiven, sich als Erzählerin selbst von außen betrachtend, analysiert Schubert dieses für sie so schwierige Verhältnis. Lange dauert es, die Mutter wird 102, erst nach deren Tod kann Schubert tatsächlich darüber schreiben. Der Glaube, der Schubert immer begleitet und ein Stück weit auch trägt, wird ihr nicht in die Wiege gelegt und ist in ihrem späteren Leben in der DDR nicht eben förderlich. Getauft wurde sie nur, um dem Vater eine kurzen Fronturlaub zu ermöglichen. Ein Umstand, der verwunderlicher wirkt, je tiefer man in die Geschichten eintaucht, die beweisen, wie stark viel Schubert dieser Glaube bedeutet.

    Durch alle Geschichten hindurch wird klar, für Schubert ist nichts selbstverständlich. Auch heute noch, traut sie sich kaum zu glauben, dass sie alles tun kann, überall hinfahren kann, wohin sie möchte. Ohne Genehmigung, die ihr mit fadenscheinigen Gründen verwehrt werden kann. Wie zum Beispiel damals, als sie schon einmal zu den Tagen der deutschen Literatur eingeladen war. Die Begründung, sie nicht dorthin reisen zu lassen fußte nicht auf einer vermuteten Flucht ihrerseits, sondern darauf, dass es keine deutsche Literatur gäbe, denn die DDR erkannte die BRD nicht an und somit gab es für die Funktionäre Literatur aus der Schweiz, aus Österreich und DDR-Literatur, aber keine deutsche. Und heute wird Helga Schubert häufig als DDR-Schriftstellerin betitelt, was wiederum sie nicht verstehen kann. War sie doch nur durch Zufall in die DDR geraten, indem die Mutter mit ihr nicht nach Spandau zurückging, sondern in Pankow blieb.

    Wie in jedem Leben gibt es auch in Schuberts Wunderbares und Schreckliches – sie hat sich dazu entschlossen, das Wunderbare zu bewahren, ohne das Schreckliche zu verdrängen. Einschränken und bestimmen lässt sie sich jedoch nicht mehr von negativen Dingen, das spricht aus jeder Zeile der Geschichten, die sie nach eigener Aussage niedergeschrieben hat, ohne sie danach groß umgearbeitet zu haben. Daran erkennt man ihre literarische Güte, die meisterhafte Hand der Lyrikerin.

    Deshalb empfinde ich die Etiketten, die ihrem Buch teilweise mit auf den Weg gegeben werden als zu schwach. Natürlich hat Schubert ihren Frieden mit ihrer Mutter gemacht und natürlich ist das gütig. Natürlich schreibt sie niemals larmoyant und natürlich wirkt sie demütig und dankbar für das Gute in ihrem Leben. Aber all das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Helga Schubert eine Kämpferin ist. Stark, authentisch, durchsetzungsfähig, eine Frau, die weiß, wer sie ist und das auch nach außen vertreten kann. Ihr Buch ist ein Geschenk und das nicht nur wegen seiner unbestreitbaren literarischen Güte, sondern auch weil es viele Facetten unserer deutsch-deutschen Gesellschaft aufzeigt, die wir näher betrachten müssen, um auf unserem gemeinsamen Weg auch gemeinsam voranzukommen. Helga Schubert erklärt über ihre Biographie die Bedürfnisse vieler Menschen und das macht es für mich zu einem Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte, weil man sonst etwas verpasst.


    "Denn ich habe mir in meinem langen Leben alles einverleibt, was ich wollte an Liebe, Wärme, Bildern, Erinnerungen, Fantasien, Sonaten. Es ist alles in diesem Moment in mir. Und wenn ich ganz alt bin, vielleicht gelähmt und vielleicht blind, und vielleicht sehr hilfsbedürftig, dann wird das alles auch noch immer in mir sein. Das ist nämlich mein Schatz. Mein unveräußerlicher."


  21. Cover des Buches Die Stille zwischen Himmel und Meer (ISBN: 9783404175901)
    Katharina Seck

    Die Stille zwischen Himmel und Meer

     (87)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife
    Gestern Abend habe ich dieses Buch zu Ende gelesen und zugeklappt und musste erstmal eine Nacht darüber schlafen, das Geschriebene ein wenig sacken lassen bevor ich mich an eine Bewertung machen wollte. „Poetisch, gefühlvoll und ergreifend - ein Buch für alle, die sich schon einmal verloren gefühlt haben“ … das verspricht der Klappentext und verspricht hiermit bestimmt nicht zu viel. Dennoch war es für mich manchmal schwer, mich in die Protagonistin Edda zu versetzen, die als Kind entführt und gefangen gehalten wurde von einer Frau, die sie zwang in ihr die Mutter zu sehen. Keine Sorge, ich verrate hier nichts, das man nicht gleich zu Anfang des Buches erfährt. Obwohl sie nun schon viele Jahre in Freiheit ist, tut sie sich doch schwer mit dem täglichen Leben, das ihr so viele Jahre eigentlich vorenthalten wurde, fertig zu werden. Sie fühlt sich ständig schuldig an Dingen, für die sie nichts kann und hat das Gefühl den Anschluss verpasst zu haben bzw. gar nicht erst dazuzugehören. Ob es da so erstrebenswert sein kann, sich einem Mann anzuschließen, der selbst mit der Vergangenheitsbewältigung zu kämpfen hat? Ich hadere noch ein wenig mit mir … wunderschön beschrieben hat die junge Autorin, die auch ihr Päckchen zu tragen hat, auf jeden Fall die raue Landschaft an der Nordsee, das Watt, den Wind und die Wellen. Macht Lust darauf sich selbst eine Auszeit zu gönnen, eigentlich kann davon ja jeder profitieren.   
  22. Cover des Buches Körbchen mit Meerblick (ISBN: 9783956495762)
    Petra Schier

    Körbchen mit Meerblick

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Hermione27

    Melanie erbt von ihrer Großtante ein Wohnhaus und einen Laden für Kunstgewerbe im schönen Lichterhaven an der Nordsee. Doch ihr Job und ihr Lebensmittelpunkt sind in Köln, daher kommt es für Melanie eigentlich nicht in Frage, das Erbe anzutreten und nach Lichterhaven zu ziehen. Außerdem soll sie (auch wenn sie überhaupt keine Erfahrung mit Hunden hat) jetzt das neue Frauchen der jungen Hündin Schoki sein, die ihrer Großtante gehörte. Und auch in der Gesellschaft des attraktiven Nachlassverwalters Alex beginnt sie sich sehr wohlzufühlen…

     

     

    Meine Meinung:

    Von der ersten Seite an liest sich dieser Sommerroman wunderbar flüssig. Die authentisch gezeichneten Personen, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, waren mir gleich sympathisch. Die schüchterne und zurückhaltende Melanie scheint sich in dem kleinen (fiktiven) Ort Lichterhaven zunächst etwas unsicher zu fühlen, weil ihr hier so viel Interesse anderer Menschen begegnet und die Einwohner immer über alle Vorkommnisse in dem kleinen Städtchen Bescheid zu wissen scheinen… Doch langsam gefällt ihr das immer besser und sie fühlt sich irgendwann richtig wohl dort.

    Wunderbar beschrieben ist auch das Kribbeln und Knistern zwischen Melanie und Alex. Ihre aufkeimenden Gefühle sind genau das Richtige für einen romantischen Sommerroman.

    Wie in den Nordsee- und Weihnachtsromanen von Petra Schier ist das besondere Etwas durch die gedanklichen Beiträge der kleinen schokoladenbrauen Labradorhündin Schoki gegeben. Sie ist wirklich zuckersüß und ihre „Beiträge“ sind herrlich niedlich und humorvoll. So kommen auch Hundefans auf ihre Kosten.  

     

     

    Fazit:

    Wunderbar romantische Unterhaltung mit sommerlichem Nordseefeeling, nicht nur für Hundefans.   

  23. Cover des Buches Ostfriesennacht (ISBN: 9783596299218)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesennacht

     (75)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    In Ostfriesland werden mehrere Frauen ermordet. Die scheinbar einzige Gemeinsamkeit der Opfer ist ihr fehlendes Tattoo. Hebt der Mörder dieses als Trophäe auf oder hat er ganz andere Dinge damit gemacht? Zum dreizehnten Mal machen Ann Kathrin Klaasen und ihr Team Jagd auf einen Mörder.

    Fans der Reihe sind die einzelnen Charaktere bereits bestens bekannt, doch auch Quereinsteiger lernen die einzelnen Persönlichkeiten der Figuren gut kennen. Diese sind gut ausgearbeitet, und trotz aller privaten Probleme kommt der Fall nicht zu kurz.

    Leider bleibt der Spannungsbogen etwas schlaff gespannt. Ob von Autor Klaus-Peter Wolf beabsichtigt oder nicht, als Leser weiß man früh, wer der Mörder ist. Auch mit diesem Wissen ist es interessant, die gut geschriebene Geschichte zu verfolgen.

    Emotional hat mich leider keine Figur erreicht, und trotz eines angenehmen Schreibstils habe ich nicht in die Geschichte gefunden. Die „Ostfriesennacht“ hat mich nicht gepackt. Da es Teil einer Reihe ist, darf ein Buch auch mal Schwächen haben und nicht an die Vorgänger anschließen. Insgesamt ist es ein gutes Buch, wenn auch nicht das beste der Reihe.

  24. Cover des Buches Die Sandwitwe (ISBN: 9783734100611)
    Derek Meister

    Die Sandwitwe

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem schon der erste Band voll überzeugen konnte wird dieser vom zweiten Band nochmals um Längen übertroffen.

    Die wesentlichen Hauptfiguren sind dem Leser ja bereits vom 1. Buch bekannt und es kommt damit zu einem schönen Wiedererkennen. Hinzu kommen natürlich diverse Personen, die das Geschehen befeuern.

    Der Spannungsbogen ist gut und wird von zahlreichen tollen Spannungsiptzen ergänzt. Geschickt versteht es der Autor verschieden Perspektiven und Zeitebenen zu einem abwechslungsreichen und hoch- spannenden Ganzen zu verweben.  Das gelingt ihm ohne den Leser zu verwirren, man bleibt jederzeit "a´jour" und gerät nie in die Gefahr den Überblick zu verlieren. 

    Ein dritter Handlungsbogen durchzieht die beiden Bücher und wird damit zur Klammer für die drei Bücher der Trilogie. 

    Das Buch hat mit hervorragend gefallen und ich bin sehr gespannt auf Bend 3 und freue mich schon sehr darauf....!

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