Bücher mit dem Tag "nordseekrimi"
40 Bücher
- Nina Ohlandt
Nebeltod
(46)Aktuelle Rezension von: Lene-sWas mich bei dieser Krimireihe bei der Stange hält, sind die Charaktere des Ermittlerteams. Personen beschreiben liegt N.Ohlandt, dies gilt auch für Nebenfiguren. Angenehm sind auch die Landschaftsbeschreibungen, die nicht zu viel Raum einnehmen.
Ansonsten mag ich den Schreibstil der Autorin nicht besonders: zu langatmig, manchmal in Klischees abdriftend und, was hier besonders nervt, die sehr oft dazwischen gestreuten Zitate irgendwelcher Schriftsteller. Das wirkt prätentiös - so, als ob sie ihren Krimis dadurch eine größere Bedeutung verleihen möchte, oder ihre Belesenheit demonstrieren. Hier wäre weniger eindeutig mehr - ich habe jedenfalls diese aus irgendeiner Zitat-Website abgeschriebenen Zitate überlesen, als es mir zu viel wurde. Eine Stelle in diesem Krimi ärgert mich dann auch besonders: ihr laienhaftes und schlecht recherchiertes Urteil über Goethe, welches sie einer Protagonistin in den Mund legt. Auch wenn sich die Protagonistin zu guter Letzt als in ihrem Urteil sehr extrem herausstellt, dies ist unnötig viel aufgewirbelter Staub.
Alles in allem ein bisschen zu viel offensichtlich präsentierte Botschaft, verpackt in eine Geschichte mit mittlerem Spannungsbogen. Wenn man über Ersteres hinwegsieht, bleibt ein durchschnittlich netter Küstenkrimi.
- Tilman Spreckelsen
Der Nordseespuk
(53)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausInhalt
Husum, 1843: Nachts am Hafenbecken sieht Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, im Schlick einen goldenen Pokal aufglänzen. Als er Werkzeug holt, um ihn zu bergen, findet er keinen Kelch mehr – statt dessen liegt nun eine Leiche im Schlick.
Der erste von mehreren Toten, die Husum in Angst versetzen. Alle Ermordeten hatten Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf der Insel Nordstrand ein Paradies auf Erden, einen Gottesstaat errichten wollte. Storm entdeckt, dass die Gemeinschaft im Verborgenen bis heute besteht. Nimmt sie jetzt späte Rache?Meinung:
Das ist der zweite Teil einer Reihe- die ich vorher nicht kannte. So habe ich mit diesem Teil begonnen, da ich es mal geschenkt bekommen habe. Den ersten Teil kenne ich somit nicht. Aber ich denke, man kann die Teile auch unabhängig voneinander lesen, denn die Teile sind in sich abgeschlossen, es ist jedes mal ein neuer Fall. Und alles wichtige wird erwähnt was man wissen muss.
Erst einmal muss ich sagen, das ich es als richtigen Krimi nicht bezeichnen würde. Es ist zwar spannend und und teilweise aufregend, aber richtig Krimimäßig eben nicht.
Für mich ist diesen Werk etwas besonderes, da ich selber aus der Nähe von Husum komme und oft durchfahre.
Es spielt im 18. Jahrhundert und es wird wirklich bildlich die Zeit von früher beschrieben. Ich konnte mir wunderbar die alten Kachelofen vorstellen, die kleinen, zugigen Häuser, die Straßen, den Nebel und das Wasser. Ich war fast dabei.
auch wurde hier wirklich gut Recheriert, finde ich- was die damalige Zeit und der Charakter einer bestimmten Person betrifft- die es tatsächlich gab.
Die Charaktere sind gut gelungen finde, jedoch finde ich den Schreiber Söt etwas zu ruhig und zurückhaltend.
Der Fall selber ist interessant und man überlegt, was da wohl im Gange ist.
Gibt es tatsächlich eine Geheime Sekte die schon seit Jahrhunderten ihre Finger im Spiel hat und verantwortlich für die Toten ist oder agieren hier ganz andere Personen?
Ich würde germe die anderen Teile auch lesen, ich finde sie sehr interessant.
- Romy Fölck
Sterbekammer
(190)Aktuelle Rezension von: Alexa_KoserZum Buch: Durch Zufall entdeckt Frida Paulsen in der Deichmühle die Leiche des Hausherrn. Ein Unfalltod ist wahrscheinlich. Als Frida die Katze hinter dem Küchensofa herlocken will, bemerkt sie eine Bodenklappe. Als sie sie öffnet, bleibt ihr fast das Herz stehen: es handelt sich um ein Verlies. Ohne Fenster, ohne Tageslicht. Frischluft kommt durch eine kleine Öffnung. Die Spurensicherung findet die DNA einer Frau, doch lebt sie noch? Und wenn ja, wo? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…
Meine Meinung: Auch durch den mittlerweile dritten Teil mit Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn als Ermittler bin ich wieder so durchgeflogen! Der Schreibstil von Romy Fölck ist einfach fesselnd! Ich mag die beiden Ermittler auch sehr gerne, Frida beißt sich wie ein Kampfhund fest, wenn sich in ihrem Kopf etwas manifestiert hat und Bjarne ist wie ein väterlicher Freund immer für sie da. Gottseidank merkt er es immer schnell, wenn irgendetwas nicht stimmt und meistens liegt er richtig und Frida ist in Gefahr!
Was dann im Laufe der Geschichte ans Licht kommt, ist wirklich sehr grausam! Die Spur führt zu einem Obdachlosen, den seit Jahren niemand mehr gesehen hat. Er ist einer der Söhne des Mühlenbesitzers. In kleinster Puzzlearbeit löst Frida den Fall, sie hat halt immer einen guten Riecher!
Auch im Privatleben der beiden passiert eine Menge, das muss man mögen, denn es nimmt einen ziemlichen Raum ein in den Büchern. Ich mag es, weil es mir das Leben der Menschen in der Elbmarsch näherbringt!
Mein Fazit: So, das war der dritte Streich, doch der vierte folgt sogleich! Ich empfehle die ganze Reihe den Krimifans unter uns auf jeden Fall weiter, die Fälle sind alle sehr spannend und rollen immer irgendetwas aus der Vergangenheit auf! Ich freue mich auf den vierten Teil!
- Jörg Karweick
Rönum
(11)Aktuelle Rezension von: Bianka_FriZum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe
Das Cover passt perfekt zur Geschichte - düster, mystisch und irgendwie unheimlich, sowie das ganze Buch, aber im positiven Sinne <3
Die Geschichte zieht einen von Anfang an in seinen bann und lässt einen nicht mehr los. Ich hatte das ganze Buch über immer eine leichte Gänsehaut. Es ist Wahnsinn wie der Autor mit Wörtern jongliert und der Geschichte dadurch einen unsagbar gruseligen und spannenden Effekt aufbaut. das zieht sich durchs ganze Buch ohne abzuflachen und macht einfach sagenhaft viel Spaß zu lesen.
Ein bisschen aufpassen muss man allerdings, damit man am Ball bleibt, wer gerade erzählt und in welchem Zeitraum es spielt in dem Moment. Das hat mir anfangs Schwierigkeiten bereitet, aber nachdem man den Dreh raus hatte, war auch das kein Problem mehr.
Die Charaktere sind herrlich dargestellt mit ihrer typischen norddeutschen Art und auch diesem kleinbürgerlichem. Ich finde sie einfach authentisch dargestellt.
Für nervenschwache Leser vielleicht nicht das ideale :)) selbst mich gruselt es noch angenehm nach, mal sehen, wie es beim nächsten Nordseeurlaub ist :))
Ich kann das Buch einfach nur jedem empfehlen, der eine Mischung aus Krimi/Thriller/Mystik mag :) - Dirk Trost
Granat für Greetsiel
(40)Aktuelle Rezension von: KorrekturinselDer Anwalt Jan de Fries zieht nach gescheiterter Ehe an die Nordsee, um dort seine Wunden zu lecken und seinen Ruhestand zu genießen. Doch aus dem Ruhestand wird nichts, denn eine aus der Nordsee gefischte Frauenleiche und deren bestürzte, aber quicklebendige Schwester verhindern dies. De Fries lässt sich überreden, seine Arbeit wieder aufzunehmen, um zu beweisen, dass der anscheinende Unfall keiner war. Schnell gerät de Fries in einen Strudel aus Gewalt und tut gut daran, die vielen aufkommenden Fragen schnellstens zu lösen.
Ein Krimi in der Ich-Erzählperspektive! Ich tat mir schwer, mich darauf einzulassen und haderte ein wenig mit dem Spannungsbogen, der am Anfang für mich nicht so richtig Fahrt aufnahm. Doch weil ich dennoch neugierig auf das Buch war, las ich weiter – und wurde belohnt!
Wendungen, die ich nicht erwartet hatte, erzeugten urplötzlich eine Spannung, der ich mich nicht mehr entziehen konnte und bereits nach einem Drittel des Buches zog mich genau diese Ich-Perspektive, die ich so kritisch beäugt hatte, in ihren Bann. Ich begann, mich als der Schatten des Anwalts zu fühlen und hielt manchmal mit ihm den Atem an. Was ich bemerkenswert finde, ist, dass in diesem Buch das Grauen durchs Schlüsselloch kommt. Nichtsahnend wird der Leser von dem beschaulichen Leben, das der sympathische "Rentner" de Fries an der Nordsee führt, in einen fast schon brutalen Krimi geschleudert, was ich so niemals erwartet hätte.
Ich kann diesen Start in die "Jan-de-Fries-Reihe" (ich bin bereits beim dritten Buch) nur jedem Krimifan ans Herz legen, nicht nur denen, die so wie ich Nordseeluft geschnuppert haben.
- Sven Stricker
Sörensen am Ende der Welt
(31)Aktuelle Rezension von: Special_KEs geht weiter wie erwartet, nur möchte Sörensen nun endgültig in Katenbüll ankommen. Wegen der Ruhe. Natürlich wird daraus nichts - wie sollte es auch anders sein? Wie gewohnt tragikomisch ermittelt Sörensen - und natürlich auch Jenny. Ich bin weiterhin begeistert von der Reihe, in der jeder Charakter stimmt - sogar der von Cord!
- Hendrik Berg
Eisiger Nebel
(39)Aktuelle Rezension von: LeseabenteuerDieses ist der 6.Teil einer Reihe rund um den Kommissar Theo Krumme. Es spielt an der Nordfriesischen Küste. Der Fall in sich ist abgeschlossen, aber um die Charaktere besser zu verstehen, ist es ratsam nach der Reihenfolge zu lesen.
Es herrscht eine eisige Kältewelle und es wird durch Zufall eine Leiche im Husumerhafen aus dem Wasser gefischt. Sie ist unkenntlich zugerichtet. Kommissar Krumme fängt an zu ermitteln und es zieht ihn immer in ein kleines Dörfchen, wo die Einwohner zusammen halten.
Erst fängt der Krimi sehr sachte an. Es wird viel drumherum erzählt und ich hatte mich gefragt, was das mit dem Fall zu tun hat. Am Ende macht es aber Sinn. Kommissar Krumme ist mir sympathisch. Wir erfahren auch viel über sein Privatleben, welches auch interessant ist.
Der Fall an sich, war jetzt nicht so spektakulär, aber am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Es wird aber ein bisschen unübersichtlich.
Ein Krimi gut zur Unterhaltung, aber nichts besonderes.
- Alice Spogis
Inselmord: Ein Nordsee-Thriller
(22)Aktuelle Rezension von: kathy76Das Cover, mit dem Leuchtturm, ist sehr passend für einen Nordsee-Krimi. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und man kann der Story sehr gut folgen. Besonders gefällt mir, dass in dem Krimi mal die Themen „Burn-out“ und „Depression“ angesprochen werden, da man in der Öffentlichkeit sehr selten darüber redet. Auf jeden Fall ist es ein Roman mit vielen Höhen und Tiefen. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der gerne Krimis mit psychologischem Hintergrund liest. Aber auch für Krimi-Liebhaber im Allgemeinen ist es empfehlenswert.
- Hendrik Berg
Schwarzes Watt
(46)Aktuelle Rezension von: JulitraumDie Kölnerin Ina macht Urlaub mit Mann und den beiden kindern an der Nordseeküste. Die Familie verlebt schöne und beschauliche Tage, bis ein unerwarteter Anblick Ina den Boden unter den Füßen wegzieht. In einem Passanten auf der anderen Straßenseite glaubt sie, den Mörder ihrer Schwester zu erkennen, der niemals gefasst wurde. Vor 20Jahren als 16-Jährige wurde Inas Schwester Nelly brutal erschlagen. Damals war Ina zusammen mit der jüngeren Nelly in Hamburg an einem Strand unterwegs gewesen. Gerade als Ina etwas zu Trinken für sie beide holen wollte und sich dort in einer Bar verquatschte, geschah die Untat. Ina fand ihre tote Schwester und konnte noch kurz den flüchtenden Mörder sehen. Doch trotz massiver Ermittlungen der Polizei und ein nach Angaben von Ina erstelltem Phantombild, konnte der Täter nie gestellt werden.
Nun ist sich Ina jedoch sicher, den wahren Täter entdeckt zu haben. Nach 20 Jahren? Inas Mann bleibt skeptisch, hatte Ina doch schon in der Vergangenheit, andere Männer als Täter identifiziert, die es dann aber doch nicht gewesen sein konnten. Auch die Polizei bleibt noch verhalten. Kommissar Krumme jedoch lässt nicht locker und kann auch aus privaten Gründen Inas Besessenheit verstehen.
Der Krimi hörte sich ganz nach meinem Geschmack an, zumal ich auch schon andere Bücher um Kommissar Krumme gelesen hatte und mir diese beschaulicheren Krimis an der Nordsee gut gefallen hatten. Doch bei diesem Buch geht das Beschauliche leider zu weit. Die Krimihandlung nimmt wirklich nur einen ganz minimalen Raum ein. Vielmehr gibt es mystische Einlagen, mit diesen hätte ich noch leben können, aber leider nicht mit den wirklich in epischer Breite dargelegten privaten Unternehmungen und Tagesabläufen des Kommissars und seiner Umgebung. Ein wenig Lokalkolorit ist schön, sollte aber doch nicht seitenfüllend sein, ebensowenig wie sonstige,eher belanglose Dinge aus dem Alltag. Wirklich schade, ansonsten ist das Buch gut geschrieben.
- Nina Ohlandt
Kalte Marsch
(22)Aktuelle Rezension von: makamaKommissar John Benthien ist nach schwerwiegenden Verfehlungen strafversetzt und leitet nun eine Polizeiwache in Friedrichstadt --- einem eigentlich ruhigen kleinen Ort. Doch dann nimmt die Ruhe ein jähes Ende ... ein Ehepaar, beidesMitglieder einer Freikirche oder auch Sekte, werden ermordet aufgefunden. Was steckt dahinter. Johns ehemalige Kollegen Lilly und Tommy werden mit dem Fall betraut, dazu kommt die Staatsanwältin, die für Johns Strafversetzung zuständig war ..... kein einfaches Unterfangen..... Doch dann wird noch eine Leiche gefunden, vergraben, ausgerechnet hinter Johns Haus .....
Fazit und Meinung: Das ist nun schon der 10.Fall mit dem Ermittler John Benthien - ich bisher nur einen gelesen. Aber das macht nichts. man muss die Vorgängerbücher nicht kennen. Der Fall ist komplex, spannend und es gibt immer neue Wendungen. Das Ermittlerteam hat mir gefallen, ist sympathisch und authentisch. Mir hat dieses Buch gut gefallen und ioch habe mich gut unterhalten gefühlt - von mir gibt es deshalb gut 4 Sterne.
- Anna Johannsen
Die Frau auf Nordstrand
(44)Aktuelle Rezension von: Hexe63Mich hat das Buch von Anna Johannsen sehr gut unterhalten.
Lena Lorenzen macht gerade Urlaub als sie diesen vorzeitig abbrechen muss. Eine weibliche Leiche wurde auf Nordstrand gefunden. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei der Toten um eine Thailänderin, die seit längerem vermisst wird. Schnell gerät der Ehemann in Verdacht seine Ehefrau getötet zu haben. Doch auch andere Personen werden verdächtigt.
Der Krimi ist durchweg spannend. Die Charaktere sind gut beschrieben, ich konnte sie mir sehr gut vorstellen.
Durch neue Ermittlungsansätze und Wendungen wurde die Spannung immer hoch gehalten. Es machte mir Spaß, den Ermittlern bei ihrer Spurensuche zu begleiten. Interessant fand ich auch die Familienverhältnisse der Thailänderin und was dadurch alles ans Licht kam.
Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter!
- Derek Meister
Der Jungfrauenmacher
(91)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Eindruck vom Geschehen kann sch der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:
Eigentlich hatte ich - gerade auch weil in einem kleinen friesischen Ort angesiedelt - einen eher beschaulichen Krimi erwartet. Weit gefehlt...!
Das buch ist ein sehr spannender Thriller in einem beschaulichen Umfeld, in dem es aber hoch hergeht. Der Spannungsbogen ist zwar nicht vollkommen durchgehend, aber doch sehr ausgeprägt und von einer ganzen Reihe aufregender Spannungsspitzen gekennzeichnet.
Der Plot ist überraschend "anders", obwohl es im Grunde doch um ein übliches Szenario (Serienkiller mordet junge Mädchen) handelt. Aber das hat der Autor geschickt in ein eigenes Szenario eingebettet.
Die Figuren sind gut gezeichnet. Die Schreibweise ist gut und flüssig zu lesen. Dabei sogen die wechselnden Perspektiven, auch mal aus Sicht des Täters, für Abwechslung.
Obwohl einige Fragen offen geblieben sind, endet das Buch nicht mit einem Cliffhanger. Das ist sehr erfreulich. Es hat mir gut bis sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.
- Patrick Burow
Brisantes Sylt: Nordseekrimi
(57)Aktuelle Rezension von: DonnerwetterDieses Buch ist nun schon der 4. Teil der Küstenkrimireihe von Parick Burow.
Wie schon die vorigen Bände, habe ich auch diesen verschlungen. Dieses Mal allerdings als E-Book.
Patrick Burow hat einen tollen Schreibstil. Er schafft es fut, Spannung aufzubauen und seine Bücher mit Humor zu versetzen.
Gerne empfehle ich auch dieses Buch von ihm und freue mich auf weitere Bände.
- Greta Henning
Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1)
(164)Aktuelle Rezension von: JackolinoDas Cover zeigt ein reetgedecktes Haus an der Küste unter einem heranziehenden Sturm, also sehr passend zu unserem Fall.
Ein heranrückender Sturm fördert auf einer Hallig vor der friesischen Küste ein menschliches Skelett zutage, das Skelett eines Arztes, der vor mehr als 30 Jahren lt. Aussagen der Halligbewohner eigentlich auf seinem Boot zu Tode gekommen war. Es stellt sich heraus, dass der Arzt erschlagen worden war.
Mit der Aufklärung wird Minke van Hoorn beauftragt, ursprünglich Meeresbiologin, nach dem Tode ihres Vaters aber auf den Polizistenberuf umgeschwenkt. Es wird ihr erster Fall. Eigentlich hatte Minke geglaubt, alle Halligbewohner zu kennen und keinem hätte sie einen Mord zugetraut, aber dann passieren immer mehr seltsame Dinge und ihre Nachforschungen bringen so einiges zutage.
Der erste Hallig-Krimi liest sich sehr gut. Auch wenn man noch nie an der Nordsee war, so kann man sich den Wechsel der Gezeiten und auch das manchmal ganz schlechte und neblige Wetter, das einem jegliche Sicht nimmt, anhand der Schilderungen vorstellen. Für mich ergaben sich während der Ermittlungen auch keine allzu großen Längen, Erkenntnis fügte sich an Erkenntnis und passte sich irgendwann im letzten Drittel dann in ein großes Bild ein. Das Ende war schlüssig und natürlich erinnerte es auch ein wenig an ein großes literarisches Vorbild.
So ein Krimi lebt nicht nur vom Fall allein und den sich anschließenden Ermittlungen, er lebt auch immer von den Personen, die darin geschildert werden. Minke wird sympathisch aber als sehr direkt dargestellt, ihre Mutter vielleicht ein bisschen alternativ aber nett, Bo, der Bruder und Rechtsmediziner ist zwar ein Stadtmensch, muss aber trotzdem manchmal helfend einspringen, David könnte der zukünftige Lebenspartner von Minke werden, Klaus, der Kollege, welcher in Ruhestand geht, ist zwar eine faule Socke, aber wenigstens gutmütig. Alle anderen Protagonisten dürften von Fall zu Fall wechseln.
Insgesamt würde ich sagen, ein Krimi, der einen mitnimmt in die Welt der kleinen Inseln vor der Nordseeküste und der gut unterhält, ohne grausam und blutrünstig zu sein. - Joost Jensen
Die Leiche am Deich
(93)Aktuelle Rezension von: IchLeseGerneUndDuMit dem Auftakt "Die Leiche am Deich" ist dem norddeutschen Autor, Joost Jensen (Pseudonym) ein toller Krimi mit viel Lokalkolorit gelungen. In der Person der Friesenbrauerin, im Dorf liebevoll Tüdelbüdel genannt, hat er einen Charakter geschaffen, der absolut glaubhaft und natürlich wirkt. Aber auch die anderen Protagonisten wurden detailliert beschrieben, so dass sofort eine Beziehung aufgebaut werden konnte. Durchgängig bietet dieser Krimi eine Leichtigkeit, in der man beschwingt durch die Seiten gleitet. Ich hoffe, dass der Autor noch genügend Ideen für seine Friesen hat und würde mich freuen, bald mehr Tüdelkram zu lesen.
- Nina Ohlandt
Schlaf in tödlicher Ruh
(12)Aktuelle Rezension von: kindergartensylviSchlaf in tödlicher Ruh von Nina Ohlandt
Den Leser erwartet ein spannender Kriminalroman, der mich an die Nordsee führt. Das Cover wirkt trübe und unheimlich...
Als Leser lerne ich die junge Kommissarin Lilly kennen. Sie wird von einer ehemaligen Schulfreundin spontan eingeladen die Weihnachtsfeiertage auf ihrem neuen Hof im Elisenkoog zu verbringen. Doch kaum angekommen, ist die Stimmung angespannt und der Weihnachtsmann bringt sonderbare Geschenke...
Am nächsten Morgen werden drei der Gäste tot in der neuen Sauna aufgefunden. Für Lilly und ihre Kollegen Benthien und Fitzen beginnt die Suche nach Motiv und Gelegenheit. Dabei kommt so manches ans Licht...
Geschickt hat es die Autorin geschafft, die Spannung ständig aufzubauen.
- Katja Lund
Wattenmeerblut
(9)Aktuelle Rezension von: MuschelDieser vierte Teil der Reihe hat mich gut unterhalten können, auch wenn es der bisher schwächste Band der Reihe war für mich. Der Fall selbst war durchaus spannend und es hat mir wieder Spass gemacht auf Pellworm unterwegs zu sein mit den vertrauten Charakteren. Sollte es einrichten Folgeband geben werde ich ihn auch lesen.
- Amy Nordberg
Mörderische Tide: Nordseekrimi
(32)Aktuelle Rezension von: Dorothea_KochMit „Mörderische Tide“ von dem Autoren-Duo Andre Wegmann & Amy Nordberg habe ich einen Kriminalroman vor mir, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Bereits das schöne Cover fängt die Küstenstimmung perfekt ein und der Klappentext verspricht einen Wettlauf gegen die Zeit. Dieses wird von den Autoren auch eingehalten: Ich wurde schon im Epilog in den Plot um eine brutal ermordete Seniorin in Norddeich gezogen, weshalb ich gleich wusste, wohin die Reise geht.
Robert Strater, ein traumatisierte Hauptkommissar, wurde frisch aus Hamburg versetzt und übernimmt gleich die Ermittlungen. Mit seinen ruppigen Art sowie seiner liebenswerten norddeutschen Direktheit ist er sofort greifbar. Ihm zur Seite steht – oder vielmehr kommt in die Quere – Antonella Lestrato, genannt „Kante“. Sie ist eine temperamentvolle Tätowiererin, die eine enge Bindung zum Opfer hatte. Und unbedingt bei der Aufklärung helfen will. Allerdings kämpft „Kante“ mit ihren eigenen Dämonen und versteckt Verletzlichkeit hinter einer schroffen Fassade. Beide Protagonisten könnten unterschiedlicher kaum sein, gehen sich herrlich auf die Nerven – und wirken dadurch umso authentischer. Auch Straters Partner Enno Brunsen, der selbsternannte „Sunny Crockett von Norddeich“, sorgt mit seiner leicht überheblichen Art für zusätzliche Würze, auch wenn er nicht bei jedem Auftritt Sympathiepunkte sammelt.
Die Handlung selbst ist mitreißend konstruiert. Die Kapitel sind kurz, klar erzählt und wechseln zwischen verschiedenen Perspektiven im personalen Stil, was das Tempo hochhält. Mir haben die eingestreuten plattdeutschen Dialoge absolut gefallen: sparsam, gut verständlich (zumindest für mich) und stimmig in den flüssigen Schreibstil eingebettet. So entsteht ein angenehmes Lokalkolorit, wodurch sich das Buch vom typischen Regionalkrimi abhebt.
Auf der Suche nach dem Motiv und dem Täter tappte ich lange im Dunkeln. Subtil platzierte Hinweise führten mich immer wieder auf falsche Fährten und ich war bis zur letzten Seite am Rätseln, wer hinter den Taten steckt – um es dann bei einem packenden „Showdown im Watt“ zu erfahren. Diese mitreißende und gut durchdachte Konstruktion hält die Spannung dauerhaft hoch.
Mich hat die Zusammenarbeit der beiden Autoren überzeugt und bin jetzt schon gespannt, wie es mit Strater und Kante weitergeht. Für diesen Band vergebe ich ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ und freue mich auf den – hoffentlich - nächsten Band!
- Ben Kryst Tomasson
Sylter Lügen
(9)Aktuelle Rezension von: dru07Ein gefälschter Chagall taucht in einer Sylter Galerie auf. Die Polizei geht von einem Fälscherring aus, darum wird Kari Blom Undercover nach Sylt geschickt. Die Hauptverdächtige Galeristin Kerstin Fromme wird schon an ihrem zweiten Arbeitstag ermordet aufgefunden.
Das war mein erstes Buch von der Ermittlerin Kari Blom und es hat mir sehr gut gefallen. Es war flüssig und spannend geschrieben. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man unbedingt die vorherigen Bände lesen muss oder nicht, ab und zu dachte ich mir, dass es nicht schlecht gewesen wäre, aber dann hatte ich wieder das Gefühl nichts Wichtiges verpasst zu haben. Da Kari Blom nicht das erste mal Undercover auf Sylt ermittelt, hat sie sich schon längst mit ihrer dortigen Vermieterin und ihrem Häkelclub angefreundet. Diese wissen allerdings nichts davon, dass Kari dort ermittelt. Natürlich helfen diese Häkeldame mit viel Charme Kari, ob sie will oder nicht. Ich habe lange überlegt, wer denn hinter den Fälschungen steckt und wer der Mörder ist. Als ich eine Person ins Visier nahm, stellte sich etwas ganz anderes als Ergebnis dabei heraus. Jetzt bin ich gespannt wie es mit Kari weitergehen wird. 4 von 5*.
- Inga Schneider
Hering, Strandluft, Mordgeflüster - Anni Gade und die Fördemorde
(34)Aktuelle Rezension von: buchverliebtesNordlichtAuch der zweite Band hat mich wieder bis zur letzten Seite bestens unterhalten. Spannend, kurzweilig und mit genügend Wendungen versehen, sodass ich bis zum Schluss keinerlei Ahnung hatte, wer hinter den Taten steckt – geschweige denn warum.
Anni und Kommissar Christiansen sind auch diesmal wieder ein besonderes Duo, auch wenn sie noch längst kein eingespieltes Team sind. Dafür scheint sich zwischen den beiden auf anderer Ebene langsam etwas zu entwickeln, was mich definitiv neugierig auf die Fortsetzung macht.
Diesmal bildet der Radiosender, in dem Anni ihr Praktikum absolviert, den Mittelpunkt der Geschichte. Das Opfer war nicht unbedingt beliebt, und doch hatte ich am Ende das Gefühl, dass er für eine Sache gestorben ist, die größer war als er selbst – weil er etwas aufgedeckt hatte, das besser verborgen geblieben wäre. Oder zumindest schien es zunächst so. Denn wie schon im ersten Band steckt auch hier deutlich mehr hinter allem, als es anfangs den Anschein hat, und erneut warten mehrere Taten darauf, entwirrt zu werden.
Was mich etwas verwundert hat: Eine Figur aus Band eins, die dort noch Teil des Ermittlerteams war, taucht plötzlich gar nicht mehr auf beziehungsweise wird nicht einmal erwähnt. Das hat mich kurz stutzen lassen.
Besonders gefallen hat mir wieder das norddeutsche Flair und die kleinen Details rund um Flensburg. Gerade solche Einblicke – wie die verschiedenen Katzenfiguren in der Stadt und ihre Bedeutung – machen die Reihe für mich zusätzlich besonders.
Ein spannender zweiter Fall mit Charme, regionalem Flair und Figuren, die ich gern weiter begleite. Ich freue mich schon jetzt auf Band drei.
- Valerie Nordmann
Morde mit Meerblick: Eine Leiche im Café
(18)Aktuelle Rezension von: DorGerBei der 10jahres-Feier von Keas Café Criminale bricht der anwesende Journalist zusammen und verstirbt. Wohl wegen der eben angekündigten Enthüllung. Nur, was wollte er eigentlich enthüllen? Teilweise genial gestörte Dialoge, herrlich!
Hier gibts orthographisch a bissl mehr zu beanstanden als in Band 1.
- Ulrike Busch
Das Duell im Watt
(2)Aktuelle Rezension von: gaby2707Das fragt sich nicht nur Rieke Marten, deren Bruder Laris Andresen nach einem Ausflug ins Watt, wo er vom Nebel überrascht wird, nicht zurück kommt. Und natürlich fragen sich das anfangs auch der Amrumer Kommissar Kuno Knudsen und sein Sylter Kollege Arno Zander, die bei der Kripo Wattenmeer auf beiden Inseln ermitteln. Ich frage mich, wer der Teufel mit der schwarzen Maske ist, der Laris mit fadenscheinigen Argumenten ins Watt lockt.
Als bekennender Fan der Kripo Wattenmeer musste ich natürlich auch diesen 11. Fall zusammen mit den sympathischen Ermittlern lösen. Dabei ist gerade dieser Fall nicht einfach aufzuklären. Genau wie Kuno Knudsen hatte ich von Anfang an keinen Zweifel daran, dass dieser Mord im Watt im Zusammenhang mit einem anderen toten Schriftsteller, seinen gestohlenen Entwürfen und seinem später dazu erschienen Buch steht. Bis es aber zur Auflösung kommt, müssen viele Zeugen verhört, viele Beweise gesammelt und einige Thesen erörtert werden. Gerade die intensiven Gespräche der Ermittler haben mir hier wieder besonders gefallen.
Mir hat es auch diesmal wieder großen kriminellen Spaß gebracht mit den Kommissaren nicht nur diesen verzwickten Fall zu lösen, sondern auch mit ihnen über die Insel zu fahren, dem Wellenrauschen zuzuhören und in Gedanken übers Watt zu laufen. Autorin Ulrike Busch versteht es gekonnt, mir mit ihren bildhaften Beschreibungen große Lust auf diese Insel mit ihren touristischen, landschaftlichen und kulinarischen Genüssen zu machen.
Ich habe einiges aus dem Leben und Schaffen eines Krimi- bzw. Thrillerautors erfahren. Wobei Ulrike Busch da ja bestens auf ihre eigenen Erfahrungen zurück greifen kann.
Ich habe wieder einige interessante Menschen kennengelernt, alte Bekanntschaften aufgefrischt und durfte zum Schluss im „Seeräuber“ sogar mit feiern. Was hier gefeiert wird? Das wird nicht verraten. Das werdet ihr beim Lesen des Nordseekrimis schnell selbst herausfinden.
Ich habe den Ausflug auf die Insel Amrum zu den Menschen, die ich nun schon seit einigen Jahre kenne und die mir richtig ans Herz gewachsen sind, wieder so richtig genossen. Für mich ist die Geschichte, die Autorin Ulrike Busch hier zusammengestellt hat, eine der besten, die ich bisher von ihr gelesen habe.
- Ulrike Busch
Mordsblues
(7)Aktuelle Rezension von: hasirasi2Veranstalter Björn Rock will ein Bluesfestival in Sankt Peter-Ording etablieren. Doch am vorletzten Abend werden der Star der Show, der Sänger Hark Nansen, und seine Bassistin Dora nach ihrem Auftritt ermordet.
Die Kommissare Anders und Stern hatten auf ein ruhiges Wochenende gehofft, als sie zum Tatort gerufen werden. Stattdessen müssen sie jetzt inmitten des Festivals ermitteln, ohne dass die Besucher und Teilnehmer zu viel davon mitbekommen.
Die Zeugenlage gestaltet sich schwierig, da es zum Tatzeitpunkt bereits dunkel war. Die anderen Bandmitglieder verdächtigen sofort Harks Ehefrau Sina. Die Ehe lief nicht mehr besonders gut und ihm und Dora wurde ein Verhältnis unterstellt.
Aber auch Veranstalter Björn Rock und der Lokalpolitiker Frerik Wree, der auf unbedingten Nationalstolz dringt („Nordfriesland muss nordfriesisch bleiben. Ich möchte unsere Region vor zu vielen fremden Einflüssen schützen. Die Globalisierung macht unser Heimatgefühl kaputt.“ (S. 224)), geraten ins Visier der Ermittler, weil sie eine alte Fehde verbindet. Außerdem versuchen beide, jeweils ein neues In-Getränk (Alkopop) zu lancieren und bekommen sich deswegen regelmäßig in die Wolle. Sind Hark und Dora der Kollateralschaden des eskalierenden Streits?
„Mordsblues“ von Ulrike Busch ist bereits der 4. Teil der Reihe Anders und Stern, aber ein in sich geschlossener Fall der ohne Vorkenntnisse der anderen Bände gelesen werden kann.
Die Autorin ist bekannt für ihre Cosy-Krimis – unblutige, leichte und vor allem unterhaltsame Bücher mit viel Lokalkolorit. Die verschiedenen Verdächtigen laden zum Mitraten ein, auch wenn es diesmal erst gegen Ende so richtig spannend wurde.
Durch Frerik Wree hat der Fall einen sehr aktuellen, brisanten Hintergrund. Sein Lokalpatriotismus geht soweit, dass er allem Nicht-Nordfriesischem extrem ablehnend gegenübersteht. Er sammelt die ziellose Jugend um sich und spannt sie für seine Zwecke ein. Sie müssen sich ihm total unterordnen – Parallelen zum Nationalsozialismus deuten sich an. Selbst bei dem von ihm entwickelten Alkopop pocht er auf die nordfriesische Herkunft.
Mein Fazit: Schöner Cosy-Krimi mit viel Lokalkolorit, sympathischen Ermittlern und brisantem Hintergrund.
- Carina Lund
Die Toten von Helgoland: Ein Nordseekrimi
(24)Aktuelle Rezension von: UteChristineHelgoland kenne ich von früher und war gespannt auf diesen Krimi. Ein Polizist, der nun als Detektiv arbeitet und sein Freund, die auf Helgoland eigentlich nur eine Vermisste finden sollen, aber mitten rein in scheinbar mehrere Unglücksfälle geraten.
Ich bin erst mit Jonas und Elliot nicht richtig warm geworden, hatte das Gefühl einen Vorgàngerband verpasst zu haben. Dass auf der Insel dann mit einer Bewohnerin und einem ortsansässigen Polizisten zusammen gearbeitet wird, fand ich dann etwas unrealistisch. Aber spannend war der Krimi.
Folgebände haben Potenzial























