Bücher mit dem Tag "nordseekrimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nordseekrimi" gekennzeichnet haben.

166 Bücher

  1. Cover des Buches OstfriesenKiller (ISBN: 9783596512461)
    Klaus-Peter Wolf

    OstfriesenKiller

     (411)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    In dem ersten Fall dieser Serie werden die Hauptfiguren eingeführt, wir lernen alle Hauptfiguren kennen, die bei den weitere Fällen immer mit dabei sind (Ich habe dieses Buch zum zweiten Mal gelesen ;-) )

    Im ersten Fall werden Mitglieder eines Behindertenvereins umgebracht und Ann Kathrin Klaasen muss mit ihren Kollegen den Täter finden.

    Das Buch ist spannend geschrieben und ich mag auch die Beschreibung der Schauplätze, das gibt mir das Gefühl von Urlaub, da ich gerne in Ostfriesland Urlaub mache.

    Die Suche nach dem Mörder wird lange offen gehalten und ich konnte miträtseln. 

    Das Einzige, was mich zu dem Punktabzug bewogen hat, ist die Hauptfigur, die Kommissarin Klaasen. Sie wird im ersten Teil von Mann und Sohn verlassen und wirkt dadurch etwas hysterisch. Warum muss eine Hauptfigur immer so viele private Probleme haben?

    Ich vergebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Teil.

  2. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  3. Cover des Buches Der Jungfrauenmacher (ISBN: 9783734100604)
    Derek Meister

    Der Jungfrauenmacher

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Eindruck vom Geschehen kann sch der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

    Eigentlich hatte ich - gerade auch weil in einem kleinen friesischen Ort angesiedelt - einen eher beschaulichen Krimi erwartet. Weit gefehlt...!

    Das buch ist ein sehr spannender Thriller in einem beschaulichen Umfeld, in dem es aber hoch hergeht. Der Spannungsbogen ist zwar nicht vollkommen durchgehend, aber doch sehr ausgeprägt und von einer ganzen Reihe aufregender Spannungsspitzen gekennzeichnet.

    Der Plot ist überraschend "anders", obwohl es im Grunde doch um ein übliches Szenario (Serienkiller mordet junge Mädchen) handelt. Aber das hat der Autor geschickt in ein eigenes Szenario eingebettet.

    Die Figuren sind gut gezeichnet. Die Schreibweise ist gut und flüssig zu lesen. Dabei sogen die wechselnden Perspektiven, auch mal aus Sicht des Täters, für Abwechslung. 

    Obwohl einige Fragen offen geblieben sind, endet das Buch nicht mit einem Cliffhanger. Das ist sehr erfreulich. Es hat mir gut bis sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

  4. Cover des Buches Enna Andersen und das verschwundene Mädchen (ISBN: 9782496701531)
    Anna Johannsen

    Enna Andersen und das verschwundene Mädchen

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Sandra_Halbe

    Enna Andersen soll nach dem Unfalltod ihres Mannes eine neue Abteilung um ungeklärte Mordfälle leiten. Weder sie noch ihre beiden Kollegen haben sich diesen Job ausgesucht und müssen sich irgendwie zusammenraufen. Per Los entscheiden Sie, sich den Fall der neunjährigen Marie Hansen vorzunehmen, die damals aus dem Landschulheim auf Wangerooge verschwand.

    Der Schreibstil der Autorin war ganz nett, aber leider ist das schon alles, was ich positives über das Buch sagen kann. Viel zu viel wird auf Ennas Privatleben (und vor allem das ihrer Freundin, die absolut nichts mit dem Fall zu tun hat!) eingegangen. Auch die anderen beiden Kommissare bringen ein privates Päckchen mit, sodass es immer wieder Spannungen im Team gibt. Für all diese Probleme wird letztendlich viel mehr Zeit aufgewendet als für den eigentlichen Kriminalfall. Der wiederum wirkt konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Leider keine Leseempfehlung.

  5. Cover des Buches Der Tote im Strandkorb (ISBN: 9781542047906)
    Anna Johannsen

    Der Tote im Strandkorb

     (78)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Der Tote im Strandkorb“ ist der erste Fall für Lena Lorenzen und mein erstes Buch von Anna Johannsen. Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, bekommt von ihrem Vorgesetzten einen sehr rätselhaften Fall übertragen. Sie soll den angeblichen Mord an dem Leiter eines Kinderheimes untersuchen. Zusammen mit ihrem Kollegen Johann Grasmann ermittelt Lena und stößt dabei auf dunkle Geheimnisse. 

    Bis ich mit Lena warm geworden bin hat es eine ganze Weile gebraucht. Zum Beginn des Buches war ich mir nicht sicher wie ich sie einschätzen soll und ihre Entscheidungen, die sie im Laufe der Geschichte trifft, haben meine Meinung über sie nicht gerade verbessert. Erst ganz zum Schluss wurde sie mir ein bisschen sympathisch. Jetzt hoffe ich sehr, dass meine Sympathie im nächsten Buch weiter steigt.

    Das wichtigste an einem Krimi ist für mich Spannung. Ich verlange nicht, dass sie bereits ab der ersten Seite vorhanden ist, aber ich erwarte das sie spätesten nach den ersten drei Kapiteln eine Rolle spielt. Im Laufe der Geschichte sollte sie immer weiter ansteigen und wenn das Buch gut ist, dann gipfelt sie am Ende in eine Finale, dass so fesselnd ist, dass ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen möchte.

    „Der Tote im Strandkorb“ erfüllt diese Erwartung leider nicht ganz. Zwar konnte mich das Ende fesseln aber bis dahin schleppt sich die Handlung mehr zäh als fließend dahin. Nur wenige kurze Abschnitte, die aus der Sicht des Täters erzählt werden, sorgen für ein bisschen Spannung. Betrachtet man die ganze Geschichte, dann war von Spannung leider nur am Rande was zu spüren. Ich finde das Schade, weil das Buch in diesem Bereich Potenzial hatte, dass aber nur wenig genutzt wurde.

    Die Ermittlungsarbeit fand ich sowohl positiv als auch negativ. Positiv fand ich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Nebenhandlung, denn Frau Johannsen legt den Fokus deutlich auf die Ermittlungsarbeit. Das Buch wird also nicht von überflüssigen Nebenhandlungen erschlagen. Negativ fand ich die Beschreibung der Ermittlungsarbeit. Ich bin zwar keine Polizistin und kann daher nicht sagen wie realistisch die Darstellung ist, aber es gab einige Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, dass Frau Johannsen nur bedingt recherchiert hat.

    Das Buch wird größtenteils aus der Sicht von Lena erzählt. Der Schreibstil von Anna Johannsen ließ sich flüssig lesen und die Kapitel hatte mit durchschnittlich 11 Seiten eine gute Länge.

     

    Fazit

    Der Reihenauftakt der „Inselkommissarin“ Reihe konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Mir fehlte es an Spannung und Authentizität. Ich empfehle diesen Krimi daher nur Lesern weiter, die keine besonders hohen Ansprüche an das Genre stellen.

  6. Cover des Buches Die Tote am Watt (ISBN: 9783492247689)
    Gisa Pauly

    Die Tote am Watt

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Der erste Band dieser Krimi Reihe hat mir sehr gut gefallen. Der Fall war spannend, wenn auch etwas durchsichtig, das Inselfeeling kam sehr gut rüber und die Charaktere sind gut gezeichnet. Carlotta Capella muss man einfach ins Herz schliessen und verbringt gerne Zeit damit, ihr auf dieser Insel bei Ihren Umtrieben zuzuschauen. Freue mich jetzt auf Band 2.

  7. Cover des Buches Ostfriesengrab (ISBN: 9783596513024)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesengrab

     (216)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Klappentext:

    Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen …

     

    Ostfriesengrab ist der dritte Teil der Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen aus der Feder von Klaus-Peter Wolf.

     

    Meine Meinung:

    Ostfriesengrab war mein erstes Buch von dem Autor und auch wenn sich noch ein ungelesenes Buch in meinem Besitz befindet, weiß ich nicht ob ich es nach diesem Buch noch lesen möchte.

    Die Inszenierung der Opfer empfand ich noch sehr ungewöhnlich, aber das war auch leider das einzig herausragende für mich bei diesem Krimi.

    Ich weiß gar nicht was ich zu den einzelnen Protagonisten sagen soll. Jeder von ihnen hat eine eigne Baustelle, die neben wirklich unprofessionellem Verhalten im Job, bei denen Gesetze nur für andere gelten, das Buch sehr anstrengend macht und unglaubwürdig.

     

    Ann Kathrin Klaasen, der Hauptcharakter, hat sehr schwer an ihrem Trauma zu knabbern, dies drängt sich das ganze Buch immer wieder in den Vordergrund und lässt sie dadurch auch noch zu völlig unprofessionellem und gesetzeswidrigem Handeln verleiten. Ihr Kollege Weller fühlt sich ständig unzureichend, ob im Privatleben oder im Job und scheint ständig dauerunzufrieden. Auch er hat im Berufsleben seine Emotionen so überhaupt nicht im Griff, was bei mir nur noch ein genervtes und ungläubiges Kopfschütteln beim Lesen auslöste.

     

    Im Ganzen wirkt die Polizeiarbeit hier wirklich dilettantisch, ermittelt und verdächtigt wird nach Bauchgefühl, die Spurenlage scheint nicht wirklich wichtig zu sein. Gesetze gelten nur für die Bürger, Politzisten schreiben ihre eigenen und wenn, sind die Strafen für ihr Verhalten so unverhältnismäßig gering oder nicht vorhanden, das ich mich als Leser im Ganzen schon fast nicht mehr ernstgenommen fühlte.

     

    Mein Fazit:

    Interessante Morde, aber eine Polizeiarbeit und Charaktere, die ich nicht ernst nehmen konnte.

  8. Cover des Buches Ostfriesenangst (ISBN: 9783596513055)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenangst

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie

    Die Bücher kann man alle blind kaufen. Sind immer gut. Mag das Paar der Ermittler sehr gerne. 5 Sterne!

  9. Cover des Buches Halligmord (ISBN: 9783864931307)
    Greta Henning

    Halligmord

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Anni_Booklover



    Die Fakten:


    Titel: Halligmord

     

    Autor: Greta Henning 


    Reihe:  

    Verlag:  Ullstein 

    Seiten: 273


    Klappentext:

     „Ein mysteriöser Mord vor der idyllischen Nordseeküste und eine Hallig voller Geheimnisse – willkommen in der Welt von Ermittlerin Minke van Hoorn!

    Ein herbstlicher Sturm an der friesischen Küste fördert ein düsteres Geheimnis zutage: Auf der kleinen Hallig Nekpen hat die See menschliche Knochen freigespült, die schon seit Jahrzehnten im friesischen Marschboden gelegen haben müssen. Wer war der Tote? Minke van Hoorn, ehemalige Meeresbiologin und erst seit kurzem als Kommissarin zurück in ihrer friesischen Heimat, hat bei ihrem ersten Fall eine harte Nuss zu knacken. Denn die beiden alteingesessenen Familien auf Nekpen wollen von dem Skelett unter der grünen Halligwiese nichts gewusst haben. Jeder kennt jeden, einige benehmen sich merkwürdig, friesisches Schweigen liegt über dem Fall. Dann verschwindet der Sohn des alten Deichgrafen, und längst vergangene Ereignisse scheinen plötzlich ihre Finger bis in die Gegenwart auszustrecken. Minke muss sich beeilen, denn der nächste Herbststurm kündigt sich an 

    Rezension:

    Die Autorin beschreibt seine Protagonisten kurz aber dennoch so detailliert das der Leser sich in diese leicht hinein versetzen kann. Die Orte der Handlung werden bildhaft beschrieben, so das der Leser das Gefühl hat mitten in den Ermittlungen zu sein. 

    Zu Beginn zieht sich die Story ein wenig, aber dies legt sich nach ein paar Kapiteln wird es richtig spannend. Der Leser hat das Gefühl beim Lesen selbst an der friesischen Küste zu sein. 



    Die Autorin hat eine flüssigen und fesselnden Schreibstil. so dass es dem Leser ist leicht möglich ist sich in die Handlung einzudecken. .

    Das Buch ist in sich logisch aufgebaut, doch zu Beginn bringen die Zeitsprünge in der Handlung den Lese etwas durcheinander.  


    Fazit:

    Ich kann das Buch allen empfehlen, die einen Krimi suchen,  der an der idyllischen Nordseeküste spielt.  

    Ich habe das Buch freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, dafür bedanke ich mich herzlich bei ihm. 






  10. Cover des Buches Ostfriesensünde (ISBN: 9783596513031)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesensünde

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Zum vierten Mal ermittelt Ann-Kathrin Klaasen in diesem Buch.

    Irgend jemand scheint junge Frauen einzumauern um sie jämmerlich hinter einer Wand sterben zu lassen. Warum? Wer ist der ‚Maurer‘? Was will er bezwecken? Die extra eingerichtete SOKO will unbedingt die mittlerweile nicht mehr unbekannte Ann-Kathrin Klaasen für sich gewinnen.
     Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise zum Tod von Ann-Kathrins Vater plötzlich, und die Kommissarin kann gar nicht anders als diesen Hinweisen zu folgen… auch wenn sie immer weniger mag was sie da herausfinden soll. Wird sie endlich die Mörder ihres Vaters ihrer gerechten Strafe zuführen können?


    Klaus-Peter Wolf wartet mal wieder mit einem eigentlich sehr schönen Krimi in Ostfriesland auf. Die Sprache ist typisch für ihn, relativ einfach gehalten, aber nie völlig unpassend oder zu einfach.


    Sehr schön ist auch dieses Mal wieder der Blick in den Kopf des Täters – oder in diesem Fall sogar in die Köpfe der Täter. Immer eine schöne Abwechslung mal zu sehen, was so passiert während die Polizei noch im dunklen tappt.


    Leider habe ich dieses Mal aber wesentlich mehr zu meckern als sonst, denn dieses Mal werden hier irgendwie glatt zwei Fälle in einem abgehandelt – und leider fühlt es sich teilweise nicht nach viel mehr als schnellem abhandeln an. Mal wieder drängt sich Ann-Kathrin mit ihrem privaten Kreuzzug stark ins Rampenlicht, handelt unüberlegt und sicher nicht korrekt. Dabei verdrängt sie den eigentlich sehr interessanten Fall des ‚Maurers‘ irgendwie sehr. Die extra gebildete SOKO bringt eigentlich neue Charaktere in die alt bekannten Teams ein, die sicher für viel Abwechselung hätten sorgen können – wenn man ihnen denn die Chance dazu gegeben hätte! So ist es leider irgendwie mal wieder viel das gleiche und mal wieder geht es irgendwie vor allem um Ann-Kathrins Vater. Davon habe ich mittlerweile aber wirklich genug gehört.


    Beide Handlungsstränge hätten ganz sicher nicht wenig Potential, da will ich gar nichts gegen sagen, aber so ist irgendwie bei beiden viel verschenkt worden. Schon vorher war das Drama um den toten Vater und den damaligen Banküberfall immer wieder stark im Fokus der Handlung wo er gar nichts zu suchen hatte, aber dieses Mal wird es wirklich extrem. Ich denke mit langsamerem Aufbau und längerem hinarbeiten hätte das sicher eine Spannende Geschichte werden können – mit einen eigenen Buch, in dem am besten das ganze Team endgültig diesem speziellen Fall nachgeht. In diesem Buch hätte es um den ‚Maurer‘ gehen sollen. So hatte ich das Gefühl das beides zu kurz gekommen ist!


    Die Charaktere scheinen sich nicht zu sehr zu entwickeln. Rupert ist vor allem anstrengend und Ann-Kathrin ist auch nicht so ganz sauber. Man hört irgendwie immer wieder das selbe. Liegt das nur daran, dass ich diese Bücher so schnell nacheinander lese, oder ist das tatsächlich ein grundsätzliches Problem? Ganz sicher bin ich mir nicht. Ich verstehe auch, dass dies Bücher für Leute verständlich sein sollen, die die anderen Teile der Reihe nicht kennen, daher habe ich nicht einmal etwas dagegen Hintergründe und Erklärungen zu Charakteren immer mal wieder zu lese, das ist völlig in Ordnung, aber es sollte halt auch immer mal was neues dabei rüber kommen.


    Es ist auf jeden Fall mehr ein Krimi für zwischendurch, nichts mit richtig viel Tiefgang, aber das ist ja auch nicht unüblich für diese Bücher und auch nicht schlecht.


    Trotzdem mag ich das nordener Urlaubsgefühl das hier aufkommt, und beide Handlungen bieten eigentlich viele Möglichkeiten. Es wird zum Ende auf jeden Fall in beiden Fällen spannend, es ist auch nicht schlecht geschrieben. Leider wird hier einiges Potential verschenkt, hier und da hätte es mehr Tiefgang geben können.
     Ich habe aber die Hoffnung, dass es dafür jetzt in Zukunft besser werden könnte. Vielleicht ein bisschen weniger Ann-Kathrin privat in Alleingängen und mehr Fokus auf Ermittlungsarbeiten. Mal sehen!


    Dieses Mal nur 3/5 Sternen von mir. Leider halt dieses Mal nicht so recht überzeugend, nicht ganz das Niveau welches ich erwartet hatte.

  11. Cover des Buches Ostfriesenmoor (ISBN: 9783596513062)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenmoor

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Ayleen256

    Unweit der ostfriesischen Nordseeküste erstreckt sich eine riesige Moorlandschaft. Im Moor wird eine Leiche aufgefunden, die Haut ist über einen Metalldraht in Form einer Menschengestalt gespannt. Um der Frage auf die Spur zu kommen, wer das gewesen ist, muss das Team klären, wer dazu überhaupt in der Lage gewesen wäre. Ann Katrin, Weller und Co. bleibt aber nicht allzu viel Luft, denn in Norddeich wurde ein Kind entführt.

    Ich gehe mal davon aus, dass die meisten beim Lesen eines 7. Bandes einer Reihe auch die vorherigen kennen. Daher belasse ich es mit großen Beschreibungen von Ann-Katrin, ihrem Chef Ubbo oder dem Kollegen Ruppert. Personell gibt es keine großen Änderungen, was ich beim Lesen vieler Bücher aber auch mal als angenehm empfinde. 

    Den Moor-Mordfall als auch die Kindesentführung fand ich spannend. Als Mutter ging mir Letztere sogar nahe. Ersterer entsprach für mich einem klassisch, einwandfreien Kriminalfall. Mit zwei Sachen habe ich mich schwer getan: 1. Einige Handlungen erschienenen mir unerklärlich, selbst in Anbetracht einer Ausnahmesituation konnte ich kein Verständnis dafür aufbringen. 2. Die ewigen Wiederholungen - aber nicht, weil der Autor bestimmte Eigenarten und Klischees immer wieder aufnimmt, sondern es so scheint, als würde vom Leser nicht viel Intellekt erwartet werden und es müsste daher immer alles wiederholt werden. 

    Ein schmaler Grat ist es auch zwischen Lokalkolorit und Schleichwerbung. Zwei sehr gute Fälle in einem - für meine Kritik ziehe ich einen Stern ab. Ich bin gespannt, in welche Richtung es im nächsten Fall geht.

  12. Cover des Buches Das Mädchen am Strand (ISBN: 9781503901445)
    Anna Johannsen

    Das Mädchen am Strand

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Lena Lorenzen will gerade ein paar Tage Urlaub auf Amrum beginnen, als Sie zu einer Vermisstensuche nach Föhr abgerufen wird. Das vermisste 14-jährige Mädchen wird kurz darauf mit aufgeschnittener Pulsader am Strand gefunden. Nun gilt es herauszufinden ob es Suizid oder Mord war. Dabei stößt die Hauptkommissarin auf eine Mauer des Schweigens, denn das tote Mädchen und ihre Familie sind Teil einer Freikirche, die den Polizisten mit Äußerstem Misstrauen begegnen.

    Obwohl des gesamte Buch unaufgeregt und teils recht langsam aufbaut, wird es an keiner Stelle langatmig oder gar langweilig. Von Anfang an baut sich Spannung auf und zieht den Leser mit in die Geschehnisse. Die Protagonistin ist sympathisch und glaubwürdig und die Probleme, mit denen sie in diesem Fall zu kämpfen hat, ein unkooperativer Föhrer Polizist, eine Schweigemauer bei  Familie und Umfeld der Toten und Mobbing an der Schule, stellen Sie immer wieder vor neue Herausforderungen. Auch ihr junger Kollege ist dieses mal durch seine eigene Vergangenheit teils voreingenommen und nicht immer hilfreich.

    Lenas private Geschichte bekommt ebenfalls Raum in diesem Buch und bleibt gut nachvollziehbar und hintergründig. Insgesamt ist die Polizistin im Vergleich zum 1. Band der Reihe nachvollziehbarer und sympathischer. Ihre Entscheidungen sind plausibel und menschlich. So wie sich die Protagonistin weiterentwickelt hat, scheint sich die Autorin selbst entwickelt zu haben. Der Schreibstil ist flüssig und die Ermittlungen durchweg interessant. Bis zum Schluß kann der Leser rätseln, wie der Fall nun aufgeklärt wird und wie alles zusammenhängt.

    Mein Fazit: Ein rundum gelungener Krimi, der gute Unterhaltung und Spannung bildet und Lust auf Band 3 der Reihe macht.

  13. Cover des Buches Der Nordseespuk (ISBN: 9783596034413)
    Tilman Spreckelsen

    Der Nordseespuk

     (50)
    Aktuelle Rezension von: misspider
    Eher gemächlich entwickelt sich die Geschichte, der das historische Setting einen zusätzlichen, wenn auch übelriechenden, Charme verleiht. Der Name Theodor Storm wirkt hier zwar als Zugpferd, sein literarisches Können ist für die Handlung allerdings ohne Belang. Der Fall, den es aufzulösen gilt, ist durchaus geheimnisvoll und hält bis zum Ende einige Überraschungen bereit. So bereitet einem das Buch durchaus ein paar angenehme, gemütliche Lesestunden.
  14. Cover des Buches Kalte See (ISBN: 9783442488933)
    Hendrik Berg

    Kalte See

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Tatort Föhr: Ein Serienmörder treibt sein Unwesen auf der beschaulichen Insel …
    Mitten in der Hochsaison wird auf der Insel Föhr die Leiche einer jungen Frau am Strand entdeckt. Kommissar Krumme und seine Kollegin Pat ermitteln diskret, um keine Panik aufkommen zu lassen. Doch schnell erhärtet sich der Verdacht, dass sie einem grausamen Serienkiller auf der Spur sind, der schon in anderen Teilen Deutschlands gemordet und nun den Weg auf die beschauliche Insel gefunden hat. Als die Presse davon Wind bekommt, gerät der Kommissar unter Druck. Wenig hilfreich scheint da zunächst das überraschende Auftauchen von Krummes Freund Harke, der zur Lösung des Falls auf seine ganz eigene, unkonventionelle Art beitragen möchte … (Quelle: Amazon.de)

    Rezension:

    Der 5. Fall von Theo Krumme ist für mich das 1. Buch, welches ich über ihn lese. Ein düsteres Buchcover mit Strand und Strandkörben, die Wellen ziehen sich zurück, man spürt die Kälte…es wird dunkel.
    Durch die Sprünge in der Zeit wird zwar gute Spannung erzeugt, aber daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Doch das fiel mir leicht.
    Die Panik in den Augen der Opfer ist durch die detailgetreue Beschreibung sehr gut nachzuempfinden, eine spürbare Angst entsteht.

    Die junge Kollegin Pat ist ein wundervoll neuer Gegenpart zu Theo Krumme, der sich langsam zu einem richtigen Nordfriesen entwickelt. Ich habe viel über Kommunikation nachdenken müssen, wie wichtig sie doch ist. Manchmal möchte man als Leser mitwirken bzw. eingreifen, was natürlich nicht möglich ist. Akzeptiere, das Menschen manchmal einfach nicht miteinander reden!

    Fazit:

    Am Strand ein schönes Buch lesen, genau dafür ist dieser tolle Nordsee-Krimi geeignet. Der rauen See lauschen und zu manchen Szenen genau diese Geräuschkulisse haben, das passt sehr gut. Damit wird manche Szene aus dem Buch noch passender unterstützt.

    Ein Buch welches ich schnell durchgelesen habe. Und es wird sicher nicht der letzte Fall mit Theo Krumme gewesen sein. 

  15. Cover des Buches Rote Grütze mit Schuss (ISBN: 9783423253741)
    Krischan Koch

    Rote Grütze mit Schuss

     (80)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Ich mag Regionalkrimi, da kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Der Schreibstil ist amüsant und leicht zu lesen. Und natürlich ist Dialekt enthalten, so muss es sein. 

    Jeder kennt jeden im Dorf, fast jeder hat was mit jedem, und jeder kennt irgendwelche Geheimnisse. Hier geht es rund. Die beiden Ermittler sind mit sehr sympathisch. Leichter Krimi, mit Witz, Spannung. So muss es für eine entspannende, leichte Unterhaltung sein.

    Band 2: ich komme

     

    Fazit: Gute, leichte Unterhaltung zum Entspannen und genießen.

  16. Cover des Buches Deichmörder (ISBN: 9783442479917)
    Hendrik Berg

    Deichmörder

     (78)
    Aktuelle Rezension von: katrin_bohrer

    Ich gebe zu, bis zu Kapitel 5 wollte ich das Buch immer mal wieder zur Seite legen und beenden. Gut, dass ich es nicht getan habe, denn es wurde dann doch noch richtig spannend. 

  17. Cover des Buches Ostfriesenfalle (ISBN: 9783596513048)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfalle

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Wenn Ubbo Heides Tochter einen Klassenkameraden in New York trifft ist das erst einmal nicht all zu außergewöhnlich. Wenn dieser allerdings vor drei Jahren auf Borkum gestorben sein sollte schon eher.

    Ann-Kathrin Klaasen und Frank Weller machen sich auf den Weg um für ihren Chef herauszufinden was es damit auf sich hat und ob dort wirklich Markus Poppinga in New York herumläuft.
     Zumindest bis Zuhause in Ostfriesland Wellers Kinder in einen schweren Unfall verwickelt werden und die beiden Ermittler schnellstens zurück nach Hause müssen. Aber auch Ann-Kathrin ist sich sicher den toten Markus in New York erkannt zu haben.


    Auf den ersten Blick hat man hier mal wieder zwei Fälle, in denen die Aufmerksamkeit der Ermittler – und damit die der Leser - geteilt wird. Doch je länger Ann-Kathrin und ihr Team hier ermitteln, desto deutlicher wird dass beide Fälle sehr wohl zusammen hängen könnten. Oder etwa nicht?


    Auf jeden Fall ist die Geschichte dieses Mal doch etwas weiter hergeholt als die vorherigen Krimis von Klaus-Peter Wolf. Das ist nichts was mir besonders viel ausmacht – mir hat es eigentlich sogar ziemlich gut gefallen – aber es ist etwas das man wissen und mögen sollte, wenn einem dieses Buch gefallen sollte. Ich denke auch Krimiautoren dürfen es mit der Realität mal nicht zu genau nehmen und uns etwas mehr in den Bereich des Unglaublichen entführen.


    Gut gefallen hat mir auf jeden Fall auch die Entwicklung die Ann-Kathrin Klaasen endlich mal gemacht hat. Nachdem sie im letzten Band endlich das Rätsel um den Tod ihres Vaters gelöst hat ist dieser jetzt nicht mehr in jedem zweiten Satz mit immer der selben Geschichte Thema. Selbstverständlich ist er auch weiterhin ein wichtiger Teil von Ann-Kathrins Leben, aber das ist halt nicht mehr so nervtötend und überall präsent. So gefällt sie mir auf jeden Fall wesentlich besser.


    Ein bisschen Entwicklung würde ich mir jetzt noch bei Rupert wünschen, der ist nämlich nach wie vor in erster Linie anstrengend, klopft viele Sprüche und ist dabei eben wenig kompetent. Für mich also in erster Linie ein Störfaktor – auch wenn ich durchaus mit seiner Frustration sympathisieren möchte. Immerhin folgt seine Chefin auch nicht eben den üblichen Vorschriften wenn es um ihre Ermittlungen geht.


    Insgesamt sind die Charaktere nicht besonders Tiefgründig, aber das ist auch nichts was ich unbedingt erwartet hatte. Leider auf Dauer auch alle etwas impulsiv, jeder geht gleich in die Luft und zweifelt jeden direkt an. Dafür was dieses Mal das Privatleben der Figuren insgesamt weniger im Vordergrund, was mir durchaus gefallen hat.


    Zu Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist auch weiterhin zu sagen: Eher einfacher mit kürzeren Sätzen und daher eben immer leicht nach zu vollziehen und zu verstehen. Hier wird man als Leser nicht irgendwie zurückgelassen, sondern immer mitgenommen wenn irgendwie etwas passiert. Auch der Blick über die Schulter der Täter gefällt mir einfach immer wieder gut. Schön auch weiterhin die für Ostfriesland-Urlauber durchaus nicht unbekannten Schauplätze.


    Kritik äußern möchte ich in erster Linie – mal wieder – an dem sehr plötzlichen Ende. Wie abgeschnitten hört die Geschichte auch dieses Mal einfach so auf, auch wenn noch ein bisschen Prolog schön gewesen wäre.


    Insgesamt spannend bis zur letzten Seite, und durchaus besser als der Vorgänger. Durchaus eine Leseempfehlung, wenn man mit der etwas abgehobeneren Story leben kann. Ein schöner Krimi zum nebenbei lesen, wenn auch vielleicht kein riesiges Meisterwerk. Von mir gerne 4/5 Sterne für einige schöne Stunden beim lesen.

  18. Cover des Buches Nebeltod (ISBN: 9783404173181)
    Nina Ohlandt

    Nebeltod

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Nachdem ich die beiden ersten Fälle als viel zu langatmig und vollgepackt mit unnötigen Infos empfand, konnte dieser Krimi mich überzeugen. Die Autorin versteht es, geschickt 3 Fälle in einem Buch unterzubringen - ohne dass die Spannung je untergeht. Das Motiv konnte man zwar schon recht früh erahnen, den Täter jedoch kaum. Auch die Vorkommnisse in Benthiens Haus empfand ich als spannend. 

    Weiterhin sind sehr viele Ermittler beteiligt. Wenn man die vorherigen Bücher gelesen hat, ist das im dritten Band nicht mehr ein grosses Problem, ansonsten ist es eher verwirrend. Mir erschliesst sich nicht, wieso ein für die Story unnötiger Unsympath wie Smythe-Fluege eingeführt wird. Zudem sollte die Autorin Protagonisten entweder beim Vornamen oder beim Nachnamen nennen. Bei Inse Srivastava ist das sehr verwirrend, wie da munter abgewechselt wird.

  19. Cover des Buches Die alte Dame am Meer (ISBN: 9782919804405)
    Anna Johannsen

    Die alte Dame am Meer

     (41)
    Aktuelle Rezension von: SallyAnders

    Was mir völlig fehlte, war Atmosphäre. Direkt am Meer sollte man es doch auch riechen, schmecken, hören können. Alles Fehlanzeige. Es ist ein braver Krimi, in dem sich Befragung an Befragung reiht. Kann man lesen, aber ich muss gestehen, ich habe das Buch irgendwann abgebrochen.

  20. Cover des Buches Eisiger Nebel (ISBN: 9783442490554)
    Hendrik Berg

    Eisiger Nebel

     (32)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Die Kälte hat die Halbinsel Eiderstedt voll im Griff, als Krumme und Pat zu einem neuen Fall gerufen werden. Hafenarbeiter hatten im Husumer Hafen einen Lastkahn verschieben müssen, dadurch wurde ein Plastiksack an die Oberfläche gespült, in dem sich eine Leiche befand. Alle Hinweise auf den Namen des Toten waren entfernt worden. Nur die Schlüsselkarte führt sie zu einem Hotel. Der eingetragene Name stellt sich als falsch heraus. Unterlagen im Hotelzimmer deuten darauf hin, dass der Mann jemanden gesucht hat. Die Spur führt Krumme und Pat nach Bornhörn, doch die Dorfbewohner schweigen.

    Auch dieser Band um Kommissar Krumme konnte mich wieder begeistern. Die Geschichte beginnt nach dem ersten Kapitel etwas beschaulich bis sie dann langsam Fahrt aufnimmt und mit einen tollen Show down endet. Die Charaktere waren detailliert gezeichnet. Der Autor hat es geschafft, sie lebendig und authentisch darzustellen. Hendrik Berg gelingt immer wieder eine gute Mischung zwischen Fall und Privatleben.

    Ich habe diesen spannenden Krimi mit mystischen Elementen von der ersten bis zur letzten Seite genossen Eine klare Leseempfehlung für diesen wunderbaren Regionalkrimi.

     

  21. Cover des Buches Granat für Greetsiel (ISBN: 9781477821800)
    Dirk Trost

    Granat für Greetsiel

     (30)
    Aktuelle Rezension von: archer2603

    Granat für Greetsiel  von Dirk Trost aus dem EDITION M VERLAG 

    Inhalt

    Der Rechtsanwalt Jan de Fries erlebt in seiner Lebensmitte so einiges. Er und seine Frau trennen sich und er muss feststellen, dass er völlig überarbeitet ist. So übergibt er seine gut laufende Kanzlei an einen Mitarbeiter und bleibt nur stiller Teilhaber. 

    Sein Plan ist es sich im Ruhestand etwas zu erholen, aber leider kommt es anders als gedacht. Erst fischt er mit seinen Freunden eine entstellte Frauenleiche aus dem Meer und später wird noch ein Mann angespült. 

    Die Schwester der Toten bittet ihn herauszufinden, warum ihre Schwester sterben musste. So beginnt eine gefährliche Ermittlungszeit.


    Persönliche Meinung 

    Mich hat das Buch von Dirk Trost von Anfang bis Ende hervorragend unterhalten. Herr de Fries ist ein äußerst sympathischer und unterhaltsamer Protagonist. Auch seinen Hund schließt man gleich mit in sein Herz.

    Der Schreibstil von Dirk Trost gefällt mir sehr gut. Das Buch liest sich von Anfang an flüssig und ich konnte mich total beim Lesen darin vergessen. Es war mir zu keiner Zeit langatmig. Ehe ich mich versah hatte ich das Buch durchgelesen. Besonders gefallen hat mir, dass die Auflösung des Falls so nicht vorhersehbar war. Also, es war zum Ende hin noch mal richtig fesselnd. 


    Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und 5 ☆☆☆☆☆

  22. Cover des Buches Der Mann auf der Hallig (ISBN: 9782919804962)
    Anna Johannsen

    Der Mann auf der Hallig

     (32)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Im Wattenmeer vor der Hallig Hooge wird ein Mann gefunden – Klaas Rieckert, ein Mann von der Hallig. Er ist ertrunken, aber Fesselspuren an Hand- und Fußgelenken lassen auf einen unnatürlichen Tod im Watt schließen.

    Hauptkommissarin Lena Lorenzen, „die Inselkommissarin“, aufgewachsen auf der Nachbarinsel Amrum, will diesen Fall unbedingt aufklären. Vor allem, weil die DNA des Toten bei drei Todesfällen von vor vielen Jahren auftaucht, deren Mörder bis heute nicht gefunden werden konnte. Bei diesen Todesfällen hat sie als junge Kommissarin schon mit ermittelt. 


    Dies ist schon der 4. Fall für die Inselkommissarin; für mich ist es der zweite Fall bei dem ich mit Lena Johannsen und ihrem Kollegen Johann Grasmann ermitteln darf. Die Beiden sind ein eingespieltes Team und mir beide sehr sympathisch. Was ich von einigen anderen Menschen, die ich während meiner Arbeit als lesende Ermittlerin kennengelernt habe, nicht sagen kann. Es mag an dem Menschenschlag auf der Hallig liegen, die recht wortkarg und zurückgezogen sind. Außer als zahlender Tourist scheint man dort nicht sehr willkommen zu sein. 

    Ich liebe die Nordsee und konnte hier mal wieder einen anderen Lebensraum kennenlernen. Ich habe viel über die Hallig und über das Leben auf diesem kleinen Eiland mit seinen Warften gelernt. Ein paar Tage Urlaub ja, aber immer dort leben, kann ich mir nicht vorstellen. Da bewundere ich die Menschen, die z.B. der Liebe wegen dort hin ziehen wie die Lebensgefährtin des Toten – und bleiben.

    Anna Johannsen hat mich auch diesmal mit ihrem so eingängigen und detailgenauen Erzählstil sofort in die Geschichte hinein gezogen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl mich auf der Hallig auszukennen. In Husum und in Flensburg habe ich schon einmal Urlaub gemacht und mich dort wieder wohl gefühlt. Fast meine ich das Salz der Nordsee auf den Lippen schmecken und die brechenden Wellen hören zu können. Wenn ich die Beschreibungen so lese, bekomme ich gleich wieder Fernweh in den Norden der Republik.

    Der Kriminalfall an sich entpuppt sich nach und nach als sehr vielschichtig und verzwickt. Es gibt sehr viele Menschen, die verhört werden müssen, viele Spuren, die ins Nichts laufen. Aber dank der akribischen Arbeit von Lena wird auch dieser Fall schlüssig und nachvollziehbar aufgearbeitet und aufgeklärt.

    Gut gefällt mir, dass ich auch diesmal wieder etwas Privatleben von Lena mitbekomme. Sie ist endlich vollkommen bei ihrem Freund Erck angekommen und gemeinsam richten gerade ihre erste Wohnung ein. 

    Auch wenn es schon drei Fälle von der Inselkommissarin gegeben hat, kann man auch diesen sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen. Alle Fälle sind in sich abgeschlossen. 

    Auch dieser Krimi hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich konnte aus den Ermittlungen meine eigenen Schlüsse ziehen, was mich allerdings nicht weiter gebracht hat. Anna Johannsen hat mich wieder ein paarmal auf falsche Fährten gesetzt, ich bin drauf reingefallen, und auch die Wendungen, die die Geschichte hier und da macht, haben mich überrascht. Ohne viel Blutvergießen erzeugt sie eine gleichbleibende Spannung, die sich bis zum Schluss hält. Die detailgenauen Beschreibungen lassen viele Bilder in meinem Kopf entstehen. 


    Eine spannende Geschichte mit viel lokalem Kolorit, mit Menschen mit den verschiedensten Charakterzügen und mit einer Ermittlerin, die mir noch mehr ans Herz gewachsen ist.

  23. Cover des Buches Die Toten auf Helgoland (ISBN: 9782496701586)
    Anna Johannsen

    Die Toten auf Helgoland

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85

    Ein super spannender Fall, der es in sich hat - dieser Fall bringt viele Überraschungen mit sich. Schon allein das ist super gelungen.


    Innerhalb von 2 Tagen hatte ich dieses Buch durchgelesen. Ich kenne die anderen Fälle von Lena Lorenzen schon und mochte diese alle sehr, schon allein das ist ein Grund, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe. Da mir die anderen Bücher gefallen haben, bin ich natürlich mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen. Ich kann sagen, dass meine Erwartungen in ganzer Linie erfüllt wurden.


    Die Ermittlungen sind toll beschrieben und auch wie sich Stück für Stück einiges aufklärt - das zeigt auch, wie wichtig es ist, dass die Ermittler an einem Fall dran bleiben und manchmal auch auf ihr Bauchgefühl hören und Vermutungen nachgehen.


    Ganz ungefährlich sind die Ermittlungen gerade für Lena nicht - aber das müsst ihr selbst lesen, denn sonst würde ich euch zu viel verraten.


    Mit der Aufklärung habe ich so nicht gerechnet. Das Buch ist somit rundum gelungen.

  24. Cover des Buches Flammen im Sand (ISBN: 9783492258371)
    Gisa Pauly

    Flammen im Sand

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Auch Band 4 konnte mich wieder gut unterhalten. Mama Carlotta mit ihrer unvergleichlichen Art muss man einfach ins Herz schliessen. Freue mich jetzt auf Band 5.

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