Bücher mit dem Tag "norfolk"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "norfolk" gekennzeichnet haben.

60 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.179)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    David Hunter zieht von der Großstadt aufs Land um dort als Allgemeinmediziner zu arbeiten. Nach einigen Jahren ist er dort immer noch ein Fremder und als dann auch noch Frauen entführt und ermordet werden, schlagen ihm Misstrauen und Anschuldigungen entgegen. Aber als ehemaliger Rechtsmediziner hilft er der Polizei.

    Bis zur Mitte hin fand ich die Geschichte recht spannend, würde sie aber eher als Krimi und nicht als Thriller betiteln. Zum Ende hin war ich mehr und mehr genervt, musste aber auch hin und wieder schmunzeln, weil das ganze irgendwie etwas klamaukiges hatte. Wie David Hunter wie so ein aufgescheuchtes Huhn durch das Dorf fährt und wahllos Leute beschuldigt und anschreit, hatte schon was lustiges.

    Und was den/die Täter/in angeht, so hatte ich von Beginn an drei Verdächtige und zum Ende hin auch einen ausgeschlossen. Und sagen wir mal so, ich lag richtig, auch mit dem Motiv.

    Irgendwie hatte ich mehr von diesem Buch versprochen, da so viele immer von dieser Reihe schwärmen. Ich werde ihr mit dem zweiten Teil noch mal eine Chance geben, sollte mich die Geschichte auch nicht umhauen, dann war es das mit David Hunter.

  2. Cover des Buches Der dunkle Thron (ISBN: 9783404168439)
    Rebecca Gablé

    Der dunkle Thron

     (441)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus85

    "Vielleicht sind Männer wie ich so überholt und überflüssig geworden wie die Schlachtrösser, die meine Vorfahren einst gezüchtet haben. Aber kein Waringham hat sich je einem Tyrannen unterworfen. Und ich schwöre bei Gott, ich werde nicht der erste sein!" (Nick of Waringham)

    *******************************************************************************

    England, 1529: Als sein Vater im Tower zu Tode gefoltert wird, erbt Nick die Baronie und damit auch den unversöhlichen Groll König Henrys.

    Dieser will sich von der Kirche lossagen und sich von der Königin scheiden lassen. In diesen wirren Zeiten setzen die Enländer ihre Hoffnung in Prinzessin Mary. 

    Und ausgerechnet Nick fällt es zu, Mary zu beschützen. Und sei es auch gegen ihren eigenen Vater...

    *****************************************************************************

    Der vierte Teil der Waringham-Saga knüpft wunderbar an seine Vorgänger an. Allerdings ist es recht verwirrend an manchen Stellen, wer denn nun mit wem wie verwandt ist.

    Der Spannung, dem flüssigen Lesen und dem fantastischen Einblick in das damalige England tut dies aber keinen Abbruch

    Der Roman ist wieder sehr sehr gut recherchiert und die Autorin bettet die fiktiven Personen perfekt und nahtlos in die wahren Begebenheiten ein.

    Natürlich ist ihr Hauptcharakter wieder sehr ehrenvoll, moralisch einwandfrei so wie immer. 

    Und da sich diese Charaktere und Bücher immer recht ähnlich sind, ist der Leser ob einer Wendung dann doch nicht soooo sehr überrascht.

    Dennoch: 

    Alles was ein historischer Roman braucht. Wahrheit und Fiktion glaubwürdig transportiert und sehr kurzweilig erzählt.

  3. Cover des Buches Sieben Tage Wir (ISBN: 9783548290898)
    Francesca Hornak

    Sieben Tage Wir

     (89)
    Aktuelle Rezension von: aiyshav

    Empfehlenswert

  4. Cover des Buches Never Let Me Go (ISBN: 9780571258093)
    Kazuo Ishiguro

    Never Let Me Go

     (120)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    I didn’t know anything about the book when I started to read it and had the pleasure of slowly sliding into Kathy’s world – a dystopian world without being science fiction. There is a mystery about the protagonists, but it does not really matter. Ishiguro reflects on fate, dignity and humanity in a most compelling way. He challenges the reader to think about self-determination and our ability to shape our destinies. How much of a choice do we really have?

  5. Cover des Buches Totenpfad (ISBN: 9783499252198)
    Elly Griffiths

    Totenpfad

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Scalymausi

    Klappentext:

    Vor zehn Jahren verschwand die fünfjährige Lucy Downey. Seitdem schreibt ein Unbekannter verstörende Briefe, die Detective Chief Inspector Harry Nelson von der Norfolk Police um den Schlaf bringen. Als an einem nebligen Herbsttag in den Salzwiesen nahe der Küste Mädchenknochen gefunden werden, ist er sich sicher, dass es Lucys sind. Doch die Archäologin Ruth Galloway sieht auf einen Blick: ein Fund aus vorgeschichtlicher Zeit. Damals opferte man Menschen in heidnischen Ritualen – an Plätzen, wo Land und Wasser aufeinandertreffen. Dann verschwindet ein weiteres Mädchen. Harry und Ruth ahnen, dass sie dem Täter nahe sind. Wie nahe, ahnen sie allerdings nicht.



    Inhalt:

    Ruth Galloway ist fast 40 Jahre alt, ist unverheiratet und hat zwei Katzen. Doch sie ist auch wird sie von Detective Harry Nelson gebeten Knochen, die im Salzmorr gefunden wurden, näher anzusehen und das Alter zu schätzen. Er hat nämlich den Verdacht, es könnten die Überreste von Lucy Downey sein, die vor 10 Jahren im Alter von 5 Jahren verschwunden ist. Doch Ruth stellt schnell fest, dass diese Knochen wesentlich älter sind und in eine Zeit gehörten, als man noch Menschenopfer darbrachte. Doch dann verschwindet noch ein kleines Mädchen und Ruth und Harry denken, dass sie dem Täter auf die Spur gekommen sind.



    Meine Meinung:

    Die Protagonistin hat mir wirklich gut gefallen. Ruth ist einen bodenständige Person und alles andere als perfekt. Sie ist unverheiratet und lebt abseits der Zivilisation im Salzmoor mit ihren beiden Katzen und hat mit ihrem Übergewicht zu kämpfen. Doch ist sie ebenso einen gute Archäologin. Ich fand es wirklich einmal erfrischend eine Protagonistin zu haben, die nicht regelrecht perfekt ist und genau das macht sie sympathisch.


    Auch die anderen Charaktere sind gut herausgearbeitet und jeder hat seine eigene Persönlichkeit und Ecken und Kanten. Harry Nelson ist z. B. der harte Polizist, der viel arbeitet und sich richtig auf einen Fall versteift. Außerdem gibt es auch noch andere Charaktere mitunter auch durchaus Skurril.


    Der Schreibstil war sehr flüssig und leicht zu lesen. Auch das Setting wurde durchaus bildhaft beschrieben, sodass man das Gefühl hatte man wäre direkt vor Ort. Ich empfand die Atmosphäre als recht düster, was wohl an dem Salzmoor lag. Ich persönlich könnte dort nicht allein leben, das ist doch ziemlich gruselig.


    Die Handlung war generell interessant, wenn sich auch die Spannung in Grenzen gehalten hat. Ich fand, dass hier die archäologische Arbeit der Protagonistin mehr im Vordergrund stand, als die eigentliche Ermittlung. Das hat mir wirklich gut gefallen und war mal etwas anderes, jedoch litt eben die Spannung etwas darunter, was sich aber zum Ende hin gebessert hat. Ich muss auch gestehen, dass ich sehr schnell einen Verdächtigen im Kopf hatte, der sich am Ende auch als richtig herausgestellt hat. Aber gestört hat mich das nicht, da die Autorin doch noch andere Wendungen in Petto gehabt hat, die ich so nicht erwartet hätte.



    Fazit:

    Es war eher ein ruhiger Krimi, der sich mehr auf die archäologische Komponente spezialisiert hat, was mal etwas anderes war. Die Charaktere waren gut herausgearbeitet und die Autorin hat jedem seine eigene Persönlichkeit und Ecken und Kanten verliehen. Die Geschichte war wirklich gut, hatte aber eben nicht diese Spannungskurven wie bei einem Thriller, hat mich aber gut unterhalten, sodass ich 4 Sterne vergebe.
  6. Cover des Buches Agatha Raisin und der tote Gutsherr (ISBN: 9783404176458)
    M. C. Beaton

    Agatha Raisin und der tote Gutsherr

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Agatha zieht nach Norfolk, weil eine Wahrsagerin ihr vorrausgesagt hat, das sie dort einen Mann kennen lernen würde. Doch vor Ort wird sie mal wieder in einen Mord verwickelt.

    Die Geschichte mochte ich wieder ein wenig mehr als die vorherige. Ich bin ja mittlerweile ein großer Fan von Agatha und Charles als Ermittler-Duo. Und ich hoffe die beiden werden in Zukunft auch noch bei dem ein oder anderen Fall zusammen ermittlen, auch wenn das Ende des Buches nicht darauf schließen lässt.

    Ansonsten finde ich es schön, wie sehr sich Agatha mittlerweile in Carsley heimisch fühlt und auch immer wieder dort hin zurück kehrt.

  7. Cover des Buches Das Echo der Schuld (ISBN: 9783442383542)
    Charlotte Link

    Das Echo der Schuld

     (496)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Ich habe schon viele Bücher von Charlotte Link gelesen und bin jedes mal begeistert, wie wunderbar sich ihre Bücher lesen lassen. Herausragend ist Links Fähigkeit, die einzelnen (Hintergrund-) Geschichten miteinander zu verweben und jede einzelne Figur tiefgründig und interessant darzustellen. Das ist ihr auch in diesem Buch gelungen. Die Krimi Geschichte tritt, wie so häufig in ihren Büchern, etwas in den Hintergrund, was ich jedoch als besondere Stärke empfinde. Die Figuren sind so emotional und mit einem solchen Tiefgang beschrieben, dass sie durch eine spektakulären Kriminalfall nicht aufgewertet werden müssen. Es ist vielmehr eine perfekte Mischung. 

    Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Die Wendungen in dem Buch wirken teils zu konstruiert und für mich war die "Schuld" der Protagonistin für ihre weitere persönliche Entwicklung etwas unverständlich. 

    Alles in allem ist es ein gelungener Roman, den ich nur schwer aus der Hand legen konnte. 

  8. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: B008FBKM68)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Jans_Buchblog

    Ich lese gerne Thriller oder höre ein spannendes Hörbuch. Die Reihe von dem englischen Krimiautor Simon Beckett um den Rechtsmediziner David Hunter hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.
    Das ist spannende Krimiunterhaltung und man rätselt im Verlauf der Handlung mit. Die Hauptfigur David finde ich sehr gut beschrieben, man kann sich als Leser mit ihr gut identifizieren.
    Die Atmosphäre im Roman ist düster und geheimnisvoll, einige Stellen mit Nervenkitzel.

    Die Details der gerichtsmedizinischen Aufklärung gehen teilweise ins Eingemachte, sind aber sehr interessant.

    Insbesondere das Hörbuch, gelesen von Johannes Steck, kann ich empfehlen.
    Ich werde mir auch noch die Fortsetzungen anhören.

  9. Cover des Buches Gezeitengrab (ISBN: 9783499256974)
    Elly Griffiths

    Gezeitengrab

     (48)
    Aktuelle Rezension von: MissRichardParker

    In einer Höhle am Strand werden sechs männliche Skelette gefunden. Dr. Ruth Galloway wird zu Rate gezogen und bald wir klar, dass es sich aus Soldaten aus dem 2. Weltkrieg handelt. Die Leute, die etwas darüber wissen könnten schweigen beharrlich. Doch dann stirbt einer nach dem anderen und das kann kein Zufall sein. Jemand will offenbar unbedingt verhindern dass die Wahrheit ans Licht kommt...

    Die Atmosphäre in den Ruth Galloway-Krimis überzeugt mich nach wie vor sehr. Die Autorin schafft es, Spannung, Atmosphäre und Gemütlichkeit perfekt zu vereinen und die Geschichten um Ruth Galloway und ihren Freunden zu einem wahren Lesevergnügen zu machen. Ich freu mich auf den nächsten Band!
  10. Cover des Buches Das Orchideenhaus (ISBN: 9783442491940)
    Lucinda Riley

    Das Orchideenhaus

     (2.772)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Das Orchideenhaus war mein erstes Buch von  Lucinda Riley und ich habe es verschlungen! Die gelungene Mischung aus Schicksal, Trauer, Verlust, Liebe und neuer Hoffnung hat mich vollständig abtauchen lassen in eine andere Welt. Ich mag die Mischung aus Romantik und Geschichte. Letzten Endes war es trotz der vielen Schicksalsschläge und Wendungen eine wunderschönes Buch welches für mich ein perfektes Ende hatte. Ich würde es absolut weiterempfehlen!  

  11. Cover des Buches Das Mädchen, das rückwärts ging (ISBN: 9783423145213)
    Kate Hamer

    Das Mädchen, das rückwärts ging

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Die alleinerziehende Mutter Beth aus dem englischen Norfolk macht mit ihrer 8jährigen Tochter Carmel einen Ausflug ins Umland. Bei dichtem Nebel verschwindet das Mädchen und ward nicht mehr gesehen. Die Polizei tappt im Dunkeln - die Mutter ist ratlos und gibt sich die Schuld am Verschwinden. So beginnt sie selbst ihre Suche nach dem Kind, indem sie Schritt für Schritt die gemeinsame Vergangenheit rekonstruiert … 

    „Das Mädchen, das rückwärts ging“ ist der erste Roman der englischen Autorin Kate Hamer. Sie wuchs in Pembrokeshire auf, studierte in Manchester, war danach zehn Jahre als Dokumentarfilmerin tätig und schrieb zunächst Kurzgeschichten. Für ihren Debütroman wurde sie mit einem Preis für den besten Romananfang ausgezeichnet. Kate Hamer lebt mit Mann und zwei Kindern in Cardiff (Wales). 

    Die Ausstattung des Taschenbuches ist recht ansprechend, zugeklappt ähnelt es einer stabilen Schachtel - Titel und Cover hingegen finde ich völlig unpassend. Warum hat man nicht einfach den englischen Titel „The Girl in the Red Coat“ ins Deutsche übersetzt, zumal sich der rote Mantel wie ein roter Faden durch das ganze Geschehen zieht? Die Geschichte selbst bzw. deren Erzählstil ist meiner Meinung nach weniger gut gelungen. Die Autorin lässt die beiden Protagonisten, die Mutter und das Mädchen, kapitelweise abwechselnd zu Wort kommen, wobei die Sprache der 8-Jährigen eher der einer Erwachsenen ähnelt, die Mutter hingegen manchmal recht kindisch daher plappert.  

    Ein Kind zu verlieren, nicht zu wissen wie es ihm geht und ob es überhaupt noch lebt, ist wohl das Schlimmste, das einer Mutter passieren kann. Dieses Horrorszenario wird in dieser Geschichte ausführlich geschildert, aber in einer Art und Weise, die mich nicht berühren konnte. Ich habe es gelesen, habe es vernommen, konnte mich aber nicht einfühlen weil es mir nicht gelang, die Handlungsweisen der Beteiligten in irgendeiner Weise nachzuvollziehen. Ein gewisser Spannungsfaden zieht sich jedoch durch das ganze Buch, weshalb ich es auch zu Ende gelesen habe. Ich wollte unbedingt wissen, ob es zu einem guten oder schlechten Ausgang kommt – was hier natürlich nicht verraten wird. 

    Fazit: Ein interessanter Stoff, der meiner Meinung nach nur unzureichend umgesetzt wurde. 

  12. Cover des Buches Grabesgrund (ISBN: 9783499218521)
    Elly Griffiths

    Grabesgrund

     (22)
    Aktuelle Rezension von: martina_turbanisch

    Auf dem Gelände eines längst vergessenen  Flugplatzes  aus dem Zweiten Weltkrieg sollen Luxus-Eigentumswohnungen entstehen. Bei den Aushubarbeiten  finden die Arbeiter ein amerikanisches Jagdflugzeug mit einem toten Piloten in der Kanzel. Dr. Ruth Galloway wird zur Begutachtung hinzugezogen, aber aus naheliegenden Gründen bezweifelt Ruth das es sich hier um einen Unfallopfer handelt - mitten in der Stirn des Piloten prangt ein Einschussloch. Aber es gibt noch weitere Ungereimtheiten bei der Leiche und Ruth ist sich mit Detective Chief Inspector Harry Nelson einig, dass in diesem Fall dringend weiter ermittelt werden muss.

    Es ist der heißeste Sommer seit Jahren. Die Zeitungen sprechen von einer regelrechten Hitzewelle. Doch Barry West kümmert sich nicht um die Wettervorhersage. Er trägt sommers wie winters die gleiche Kleidung, Jeans und ein Englandtrikot. Grabesgrund, S. 6

    Mein Eindruck:

    Geschichtsunterricht - spannend und unterhaltsam

    Unguter Fund

    Als im Verlaufe eines Bauprojektes eine Leiche, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt, gefunden wird, wird unter anderem auch Dr. Ruth Galloway zu den Untersuchungen hinzugezogen. Schnell ist ihr klar, dass die Leiche offenbar hier absichtlich so positioniert worden ist, aber trotzdem vom Alter her aus dem Zweiten Weltkrieg stammen könnte.Das der Verstorbene eine amerikanische Uniform trägt, heiß nicht viel, denn im Krieg gab es  in dieser Gegend einen amerikanischen Luftwaffenstützpunkt

    Falsches Flugzeug

    Die Untersuchungen ergeben, dass es sich bei dem Toten um Frederick Blackstock, dem Sproß einer recht noblen Familie der Upper Class aus Norfolk handelt. Er war tatsächlich während des Zweiten Weltkrieges abgestürzt, allerdings nicht in dem Flugzeug, in dem er gefunden wurde. Die Schilderungen der Autorin über die heutige, restliche Familie Blackstock zeichnen das Bild einer exzentrischen, versagenden Aristokratenfamilie, die aus einem beunruhigend kleinen lokalen Genpool hervorgegangen ist :-)

    Noblesse oblige

    Es hat mir viel Spaß gemacht, Ruth Galloways Beobachtungen der Familie Blackstock zu folgen. Mit trockenem, teilweise auch bissigem, aber immer  scharfsinnigen Humor zeichnet sie das Bild einer Familie, die sich weigert im 21. Jahrhundert anzukommen und krampfhaft versucht ihre alte Noblesse aufrechtzuerhalten. Mit dem Geld aus dem Verkauf des Grundstücks wollen sie den Verfall des alten Herrenhauses stoppen, aber nicht alle Familienmitglieder scheinen damit einverstanden zu sein. Ich kann mir dank der sehr plastischen Schilderung wirklich jedes Mitglied dieser Familie lebhaft vorstellen :-)

    Private Herausforderungen

    Während all dieser beruflichen Herausforderungen muss Ruth auch ihre Tochter Kate in die Vorschule “entlassen”. Das ist kein leichter Schritt, ich kann mich lebhaft daran erinnern, wie es mir bei den Einschulungen meiner Kinder ging :-) Auch Ruth hat mit so einigen, teils sehr ungewohnten, Dingen zu kämpfen - aber auf ihre ganz eigene Art wird sie super damit zurecht kommen.  Ich mag die Art, wie Elly Griffiths immer  wieder privates und berufliches in dieser Reihe vermischt - immer in der passenden Dosierung, so dass es einfach gut zusammen passt.

    Gemeinsam oder einsam?

    Zu den immer wiederkehrenden Charakteren gehört auch das private Umfeld von Ruth und Harry. Ruth hat die eine oder andere Beziehung gehabt, allerdings ist si bis jetzt immer noch solo. Harra hingegen blieb, obwohl er Kates Vater ist und seine Vaterpflichten auch sehr ernst nimmt, bei seiner Frau. Das hindert ihn aber nicht daran, eifersüchtig auf jeden von Ruths Freunden zu sein. Auch ein paar Personen aus Harrys Arbeitsumfeld haben sich mit Ruths Umfeld quasi “vermischt” - eine klare Trennung wird da immer schwieriger.

    Ich liebe diese Reihe einfach :-)

    Was ich auch mag, sind Elly Griffiths' Landschaftsbeschreibungen. Geographie und auch die Geschichte in ihren Büchern immer einer große Rolle spielen und Elly Griffiths ist sehr geschickt darin, eine gewisse sehr dichte  Atmosphäre heraufzubeschwören. Ich fühle mich immer schnell mitten im Geschehen, aber eben auch immer mitten in den historischen Gegebenheiten, was mir persönlich immer sehr viel Freude macht.

    Mein Fazit:

    Grabesgrund ist ja bereits Elly Griffiths' siebter Band der Reihe um  die sympathische Archäologin Ruth Galloway. Ich liebe ihre ganz eigene Mischung aus Krimihandlung, historischen Details, authentischer Charakterskizzierung  und recht sparsamen privaten Einblicken. Ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Buch.

  13. Cover des Buches Alles, was wir geben mussten (ISBN: 9783896676962)
    Kazuo Ishiguro

    Alles, was wir geben mussten

     (570)
    Aktuelle Rezension von: PatriciaJanzen

    Wie ernst das Thema, die Idee zu dem Roman und das Schicksal der drei Freunde in "Alles, was wir geben mussten" sind, habe ich erst während des Lesens so richtig begriffen. Anfangs empfand ich die Handlung noch als sehr unspektakulär - es werden Erlebnisse aus dem ganz normalen Leben eines Kindes erzählt, die eigentlich kaum Bedeutung zu haben scheinen. Doch immer wieder gibt es Momente, in denen man beim Lesen kurz stockt, misstrauisch wird. Ist das hier wirklich alles so unkompliziert, wie es scheint? Die Antwort: Nein, ist es nicht. Lasst euch nicht täuschen. Ab einem bestimmten Punkt in der Geschichte wird das Ausmaß der Grausamkeit seiner Welt überdeutlich. Ein Gedankenexperiment, das mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht - man könnte es vielleicht eine "Vergangenheitsdystopie" nennen, denn die Handlung trägt sich im späten 20. Jahrhundert zu. Was der Kern dieser Erzählung ist, möchte ich nicht verraten, denn am meisten Wirkung hat sie, denke ich, wenn man genau das nicht kommen sieht. Je länger ich über dieses Buch nachdenke, desto mehr wird mir bewusst, dass Kazuo Ishiguro hier wirklich meisterhaft gearbeitet hat. Eindringlich, erschreckend, herausfordernd. 4,5 🌟

  14. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442476596)
    Patricia Cornwell

    Schuld

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Chief medical examiner Kay Scarpetta übernimmt vertretungsweise die Gerichtsmedizin von Virginia Beach, da sich alle möglichen Untergebenen zum Jahreswechsel krank gemeldet haben. Ausgerechnet zu dieser Zeit kommt der Tod eines tauchenden Starjournalisten in die Quere, als sie viel lieber mit ihrer Nichte Lucy quatschen möchte. Pete Marino (heimlicher Hauptdarsteller) eilt rasch herbei (ich stelle ihn mir immer wie den Schauspieler John Carroll Lynch aus "Body of proof" vor), während sich Kay Kompetenzscharmützel mit dem Navy Investigative Service (nicht zum verwechseln mit NavyCIS und Tony Di Nozzo) liefert. Warum müffelt die Reporterleiche nach pathologischem Aufgeschnipsel nach Bittermandel? Fragen über Fragen, die durchgängig fesseln, nur sie ständige Kocherei nervt.
  15. Cover des Buches Das Wunschspiel (ISBN: 9783442055265)
    Patrick Redmond

    Das Wunschspiel

     (257)
    Aktuelle Rezension von: Viv29
    "Das Wunschspiel" ist ein Buch, welches ich schon mehrfach mit Vergnügen gelesen habe. Während der Prolog schon deutlich macht, daß es um dunkle Geheimnisse und mehrere Todesfälle geht, fängt die Geschichte selbst recht gemächlich an. Die Atmosphäre in einer englischen public school Mitte der 1950er Jahre wird ausgiebig geschildert, die relevanten Charaktere vorgestellt. Dies ist trotz des ruhigen Tempos alles andere als langweilig. Die Schüler haben sofort interessante und gut differenzierte Persönlichkeiten: der verschüchterte, aufgrund seiner einfachen Herkunft drangsalierte Jonathan; sein loyaler Freund Nicholas; James, dem es Spaß macht, andere zu quälen und der dafür auch zwei tumbe Gehilfen hat; Richard, der sich von allen fernhält und mit einer Mischung aus Selbstbewußtsein und Arroganz sogar die Lehrer verunsichert.

    Wir erfahren viel darüber, wie die ungesunden Dynamiken innerhalb einer solchen Schule funktionieren, wie selbst die brutalsten Quälereien nicht "gepetzt" werden dürfen, wie einflußreiche Eltern ihre Söhne vor gerechten Strafen schützen. Dazu die fast durchweg autoritäten Lehrer, das strenge Verhaltenskorsett der Schulregeln. Jonathan paßt hier aus vielerlei Gründen nicht hinein und möchte hier auch gar nicht sein - seine ausweglose und beängstigende Lage wird gut geschildert, ebenso wie die allgemeine Unbarmherzigkeit an der Schule. Das alleine ist schon lesenwert, nun kommt aber allmählich der Psychothriller-Aspekt hinzu, als es ausgerechnet diesem schüchternen Jonathan gelingt, sich mit dem selbstsicheren Richard anzufreunden. Warum der, um es gelinde auszudrücken, misanthrope Richard so schnell von Reserviertheit zu enger Freundschaft wechselt, fand ich nicht hinreichend überzeugend dargestellt, aber das ist nicht sonderlich störend. Schnell wird deutlich, daß diese Freundschaft, die Jonathan zu Anfang eine ganz neue Stärke gibt, eine sehr ungute Seite hat, die allmählich überhand nimmt. Die dunklen Seiten Richards kommen immer mehr hinaus, die beiden Jungen geben sich zudem Experimenten mit einem Ouija-Brett hin, die wohl schnell zu unerwarteten Folgen führen.

    So wächst die allmähliche Atmosphäre der Bedrohung und ist gut geschildert. Einige seltsame Unglücksfälle geschehen und befreien Jonathan von seinen Peinigern, lassen aber die Zweifel daran wachsen, ob es sich hier um wirkliche Unglücksfälle handelt, oder ob Richard nicht seine Finger im Spiel hat. Auch einige der Lehrer werden allmählich in das Netz der Bedrohung hineingezogen. Sie haben dunkle Geheimnisse, mit denen sie unter Druck gesetzt werden. Anders als die Schüler, die sofort vielseitig und interessant dargestellt wurden, fand ich die Abschnitte über die Lehrer bis fast zum Ende hin ziemlich langweilig. Die Persönlichkeiten blieben blaß, die Gespräche bestanden fast nur aus Andeutungen, was schnell ermüdend wurde. Auch war es etwas seltsam, daß alle betroffenen Lehrer & ihre Ehepartner dunkle Geheimnisse hatten - das ist doch etwas zu praktisch. Einige der Dialoge zwischen den Ehepartnern trieften zudem vor Kitsch, was angesichts der sonst guten Dialoge des Buches auffiel.

    Nach und nach steuert das Buch dann auf das große Finale zu. Jonathan erfährt Beunruhigendes über Richards Psyche, Richard sieht seine Macht über Jonathan in Gefahr und letztlich spitzt sich alles so zu, daß es plötzlich ziemlich viele Tote und einige Verletzte gibt. Das war mir persönlich zu viel - ein Overkill im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem alles mit psychologischer Finesse aufgebaut wurde, wirkt das Ende etwas plump. Die übernatürliche Komponente bleibt bis zum Ende vage, wird nicht komplett aufgeklärt, was ich auch etwas schade, aber nicht unbedingt störend fand.

    Im Ganzen ist "Das Wunschspiel" ein intelligenter aufgebauter Psychothriller mit ausgezeichneter Schaffung von Atmosphäre und Charakteren (jedenfalls den Jugendlichen). Wäre diese Finesse bis zum Ende durchgehalten und nicht zu Gunsten des Overkills aufgegeben worden, wären die Erwachsenen mit der gleichen Sorgfalt gezeichnet worden wie die Jungedlichen, dann wäre es perfekt gewesen. So aber ist es immerhin schon nahe dran.
  16. Cover des Buches Gotteskrieger (ISBN: 9783492263580)
    Daniel Silva

    Gotteskrieger

     (20)
    Aktuelle Rezension von: smutcop
    Ein Topaktueller, dichter und glaubwürdiger Thriller über die islamische Bedrohung in Europa. Vieles von dem, was Daniel Silva hier beschreibt, ist inzwischen wahr geworden. Ein fesselndes Buch. Einen Stern Abzug wg der einen oder anderen Länge.
  17. Cover des Buches Das kleine Cottage am Leuchtturm (ISBN: 9783442486205)
    Ali McNamara

    Das kleine Cottage am Leuchtturm

     (11)
    Aktuelle Rezension von: DarkReader
    Ich liebe Stöbern bei den Buchdealern, man findet dort oft so richtige Schätze.
    So war es auch mit diesem Buch und ich bin sehr froh, dass ich es gekauft habe.
    Es war mein zweites Buch dieser Autorin und es wird sicher nicht mein letztes von ihr gewesen sein.
    Ali McNamara schreibt wunderschön, der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen.
    Genaue Beschreibungen von den Örtlichkeiten ließen mein geliebtes Kopfkino mal wieder auf Hochtouren laufen und ich habe mit ihren Figuren mitgelitten und mich mit ihnen gefreut.
    Auch ein wenig Mystisches war dabei, denn die Sache mit Remy, der .... ach nein, spoilern ist verpönt, ich kann nur empfehlen, das Buch selbst zu lesen.
    Die Protagonisten der Geschichte sind durchweg sympathisch, ich mochte sie alle, allen voran natürlich "Gracie" und Charlie. Doch auch die Nebencharaktere sind alle sehr gut gewählt, man muss sie einfach gern haben.
    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, ich habe das Buch sehr zufrieden aus der Hand gelegt, als alle, die ich mochte, glücklich waren.
  18. Cover des Buches Washington Black (ISBN: 9783847900597)
    Esi Edugyan

    Washington Black

     (82)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>“Oh, aber das ist gar kein Grab, Kind“, raunte er. „Es ist ein Eingang, ein Übergang. Der Weg in die Zukunft. Hab keine Angst. Wir alle müssen hinabsteigen, bevor wir aufsteigen können.“<<
    „Washington Black“ von Esi Edugyan – ein Buch, zu dem es mir so so schwer fällt die richtigen Worte zu finden, die all das ausdrücken, was in mir tobt! Diese Geschichte ist nahezu poetisch erzählt, mit wundervollen Bildern, aber auch mit gewaltigen Bildern, auf die ich so nicht vorbeireitet war. Die Autorin schafft eine Atmosphäre, die so greifbar und schwer ist, dass es für mich kaum möglich war, mich dem Buch und dieser wortkräftigen, gewaltigen, einfühlsamen, ehrlichen Geschichte zu entziehen. Es ist nicht nur die Geschichte eines Sklavenjungen, letztlich spinnen sich hier so einige Fäden und führen zum großen Ganzen. Was bleibt und ist, und zwar von Beginn an, ist ein tiefer schwerer Schmerz, der mich sehr bewegt hat und sicher noch lange lange nachhallen wird...
    Für mich ist dieses Buch ganz klar eines meiner Lebens-Lese-Highlights🌟

  19. Cover des Buches Engelskinder (ISBN: 9783499271625)
    Elly Griffiths

    Engelskinder

     (25)
    Aktuelle Rezension von: martina_turbanisch

    Bei Ausgrabungen an einer Burgruine in der Nähe von Norfolk entdeckt Ruth Galloway eine Reihe Leichen, die offenbar damals hingerichtet wurden. Damals bedeutet in diesem Fall in viktorianischer Zeit. Einige sind sogar noch gefesselt und an einem Leichnam entdecken sie, dass er statt einer Hand einen eisernen Haken hat. Sollten das tatsächlich die sterblichen Überreste von “Mother Hook” , die tatsächlich Jemima Green hieß,sein? Sie galt in ihrer Zeit als eine der berüchtigsten Kindermörderinnen, die Waisenkinder bei sich aufnahm, um sie dann später zu töten. Im Laufe der Untersuchung kommen Ruth aber Zweifel, ob die Person, deren Überreste sie hier gefunden hat tatsächlich eine Kindermörderin war.

    Einmal im Jahr wird dieser ökumenische Gottesdienst für die namenlosen Toten von Norwich abgehalten: die in anonymen Gräbern verscharrten Leichen, die Armen, die Pestopfer – von allen vergessen und unbetrauert, wäre da nicht dieses bunt gemischte Häuflein aus Archäologen, Historikern und anderen Getreuen. Engelskinder, S. 7

    Mein Eindruck:

    Es herrscht wie immer ein gewisses Chaos, das aber mit einem gewissen System.

    Engelskinder

    Wie bereits in den anderen Büchern verbindet sich auch in Engelskinder der historische Fund bzw. der historische Fall mit einem aktuellen Fall. In diesem Fall ist das ein kleiner Junge namens David, dessen Tod noch nicht geklärt ist. War es plötzlicher Kindstod oder doch ein ein Verbrechen? Es gibt mehrere Verdächtige, denen man aber im Prinzip nichts nachweisen kann. Dann verschwindet mitten in der Nacht ein weiteres Kleinkind und alles muss noch einmal neu überdacht werden.

    Nebensache

    Die Geschichten rund um die Archäologin Ruth Galloway entsprechen ein bisschen den Krimiserien, die es früher (?) öfter im Fernsehen gab. Ein bestimmte Gruppe an Menschen, aller irgendwie untereinander bekannt und befreundet, versuchen ihre persönlichen Problemchen zu lösen und ihr Leben zu regeln. Nebenbei stoßen sie auf einen Kriminalfall, denn sie dann ebenfalls gemeinsam lösen. Im Grunde eine sehr simples Konzept, das von den handelnden Charakteren lebt.

    Liebenswert

    In dieser Reihe sind die stets vorhandenen Charaktere allesamt ein bisschen schrullig und seltsam, aber durchaus liebenswert und nett. Die meisten jedenfalls :-) Wesentlich interessanter als der Kriminalfall ist in der Regel wer gerade mit wem und warum ein Problem oder eine Liaison hat. Nebenbei erfährt man noch recht viel über die Arbeitsmethoden bei archäologischen Ausgrabungen und ein bisschen was über diverse Geschichtsepochen und natürlich geht es auch um den Kriminalfall, aber letzteres eher am Rande.

    Entwicklung

    Man sollte diese Art Geschichten schon mögen, ansonsten sollte man besser zu einem anderen Buch greifen. Wenn man aber solche Erzählungen mag, dann hat man mit dieser Reihe von Elly Griffiths eine ganz wunderbar unterhaltsame Serie gefunden, die viel Spaß macht. Alle Charaktere entwickeln sich von Buch zu Buch weiter und zwar so, wie man sich das auch im ganz normalen Leben vorstellen könnte. Ich finde es immer wieder sehr entspannend zwischendurch solche Cosy Crime Geschichten zu lesen.

    Mein Fazit:

    Engelskinder hat mich, genau wie die Bücher davor, wunderbar leicht unterhalten. Es macht dem Genre Cosy Crime alle Ehre.

  20. Cover des Buches Die Besessenen (ISBN: 9783492281454)
    Peter F. Hamilton

    Die Besessenen

     (34)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Der bisher beste Band des Armageddon Zyklus.
    Hamilton läuft "spaceoperatechnisch gesehen" gelinde gesagt zu Höchstform auf und verwöhnt den Leser mit allen denkbaren Inhalten einer Space Opera.
    Raumschlachten , Xeno Wesen , Einblicke in das Wesen der Kiint , Al Capone, Wissenschaftler, Politik, Intrigen, Abenteuer, endlich eine detaillierte Vorstellung der irdischen, Arkologien und Technik ......
    Eine großartige SciFi Welt.  Pures Genusslesen.
    Und tatsächlich Ansätze von Humor. Schwarzem natürlich, wie es angesichts des Titels zu erwarten ist.

  21. Cover des Buches Die unbekannte Macht (ISBN: 9783492281416)
    Peter F. Hamilton

    Die unbekannte Macht

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Solara300

    Kurzbeschreibung

    Im Jahre 2600 ist alles möglich in den Weiten der Galaxie.
    Denn die verschiedensten Kolonien gibt es mittlerweile und auch genauso viele Kulturen die hier aufeinanderprallen. Aber auch der Handel blüht und die Konföderation versucht für den Frieden überall zu Sorgen.
    Allerdings ist dies nicht überall gewährleistet und es kommt zu Kämpfen die alles verändern können.
    Denn ein vergessener Planet taucht auf und mit ihm eine neue Lebensform.



    Cover

    Das Cover passt zum Inhalt wie die Weiten der Galaxie. Stimmig mit dem Schiff, das auf einer Mission zu sein scheint und passend zum Titel, denn wer weiß, was einen in fremden Galaxien erwartet.


    Schreibstil

    Der Autor  Peter F. Hamilton hat eine Welt erschaffen, in die ich leider nicht reingekommen bin. Denn schon am Anfang dachte ich, dass es ausführlich beschrieben wurde, aber dass mir die Zusammenhänge und auch die Geschehnisse nicht wirklich immer Stimmig vorkamen und ich immer wieder an dem Punkt war, wo ich mir die Frage stellte, was denn genau der Auslöser von dem Anfang war.
    Deshalb ist diese Geschichte leider nichts für mich und auch nicht mein Geschmack. Die Technik so fortschrittlich sie auch dargestellt wurde ließ mich irgendwann die Geschichte abbrechen und ich muss sagen, dass ich das selten habe und das ich hier nur von meiner Erfahrung des Lesens berichten kann. Denn vielen Stimmen hat es sehr gut gefallen und ich denke hier kommt es immer auf den Persönlichen Lesegeschmack an und wie man in einer Story hinein findet.


    Meinung

    Vergessene Planeten die mit einer Überraschung aufwarten ...

    Hier wird man mitgenommen ins Jahr 2600 wo die Menschen sich im All ausgebreitet haben und die Technologie weitere Fortschritte gemacht hat.
    Allerdings wie in jeder Zivilisation oder Zivilisationen, gibt es auch immer welche die nicht mit dem Frieden einverstanden sind, so auch in der Galaxie.

    Man wird gleich zu Anfang, in ein schweres Gefecht zwischen dem extra erbauten Schlachtkreuzer Beezling mitgenommen, das einen überaus wichtigen Gast an Bord hat, namens "Denn Alchimisten" wer oder was das ist, erfährt man erst später, denn er wurde erschaffen von Dr. Alkad Mzu.
    Ich verrate euch über den Alchemistin jetzt nicht mehr, außer dass die Beezling von Blackhawks angegriffen wird und dreißig Prozent des Schiffes zerstört werden. Was für den Captain Kyle Prager und seine Besatzung heißt, dass sie mitten im Nirgendwo des Alls gestrandet sind. Denn nur bei einer Beschädigung mit zehn Prozent wären sie noch mobil.
    Guter Rat wenn Hilfe sieben Lichtjahre entfernt ist..

    Dabei gibt es jeder Menge unbekannter Planeten, die auch manche eine Heimat sind für Ly-Cilph die einzigen Enitäten die in eine weitere Ebene der Existenz wechseln wollen.

    Wie das zusammenhängt erfahrt ihr, wenn ihr in die Geschichte abtaucht.

    Leider ist dieses Werk nichts für mich, da ich es abgebrochen habe und auch in der Mitte oder dem Ende konnte es mich nicht von einem gegenteil überzeugen.

    Fazit 

    Leider für mich nicht gelungen!
    Eine sehr fortschrittliche Technologie im Weltall mit einer unbekannten Macht erwartet den Leser.

    Die Reihe
    - Die unbekannte Macht: Der Armageddon-Zyklus 1
    - Fehlfunktion: Der Armageddon-Zyklus 2
    - Seelengesänge: Der Armageddon-Zyklus 3
    - Der Neutronium-Alchimist: Der Armageddon-Zyklus 4
    - Die Besessenen: Der Armageddon-Zyklus 5
    - Der nackte Gott: Der Armageddon-Zyklus 6
     

    2 von 5 Sternen

  22. Cover des Buches Seelengesänge (ISBN: 9783492281430)
    Peter F. Hamilton

    Seelengesänge

     (34)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Das einzige was dieser SciFi Reihe fehlt um wirklich absolut erstklassig zu sein ist ein kleiner Funken Witz. Ansonsten gibt es nichts zu meckern. Der unabdingbare rote Faden zieht sich humorfrei durch , die Welten rasen dem Untergang entgegen, der jugendliche Held wird ausgeschickt um gegen den "Drachen" des drohenden Weltenuntergangs anzutreten, die Technik ist vom Feinsten,man lebt in diesen Welten ...... Ich hoffe ja noch immer, wohl vergeblich, das Vater Horst samt überholter Religion endlich von der Bildfläche verschwindet , doch er ist zäh. Die Space Opera entwickelt sich, allein durch die Länge zur Soap Opera in Space Bei allen drängenden offenen Fragen, Problemen und Handlungssträngen kann man gar nicht anders als auf Band 4 hinzufiebern, Hintersinn und Esprit sind jedoch auch in diesem wohl kaum zu erwarten. Schade. Dafür einen Stern Abzug. Großartige Sci Fi ist es dennoch.
  23. Cover des Buches The Chemistry of Death (ISBN: 9780440335955)
    Simon Beckett

    The Chemistry of Death

     (48)
    Aktuelle Rezension von: booksarealive_
    In Manham, einem kleinen Ort in der britischen Region Norfolk, lebt David Hunter, ehemals forensischer Anthropologe (Bei diesem Beruf beschäftigt man sich mit Leichen, die teilweise schon sehr alt oder einfach nicht identifizierbar sind. Ein forensischer Anthropologe kann mit verschiedenen Techniken und Anhaltspunkten den ungefähren Zeitraum des Todes, die Todesursache und genauere Informationen über die Identität des Opfers aussagen). Er ist erst vor ein paar Jahren dorthin gezogen, weil er Abstand von seinem vorherigen Leben brauchte. Und den hatte er auch, bevor die Leiche von Sally Palmer, einer jungen Frau aus Manham gefunden wird und die Polizei dringend Davids Hilfe braucht. Sally wurde nämlich nicht nur getötet, sondern ach verstümmelt und misshandelt. Und es bleibt nicht nur bei dem einen Opfer...

    David war mir sehr sympatisch. Er ist ein sehr ruhiger, erwachsener Mann, der in seinem Leben schon viel Leid erfahren musste. Genau das hat ihn sehr nah und persönlich für den Leser gemacht. Das Buch war auch aus seiner direkten Sicht geschrieben, was ich anfangs nicht erwartet hätte, und das hat seiner Beziehung mit dem Leser sehr geholfen. Und besonders gegen Ende des Buchs, wenn er auch viel in Kontakt mit anderen Charakteren gekommen ist (ganz besonders einer Charakterin...😏), habe ich noch lieber aus seiner Sicht gelesen.

    Doch so toll David als Protagonist war, hat er dieses Buch nicht zu einem sofortigen 5-Sterne-Buch gemacht. Ich lese normalerweise keine Krimis, keine Thriller und vor allem keine Mischung aus den beiden Genres. "The Chemistry of Death" habe ich gezwungenerweise im Englischunterricht lesen müssen, und das Buch hat sehr gemischte Gefühle in mir ausgelöst. Ich war richtig überrascht, dass mir das Buch tatsächlich ziemlich gut gefallen hat, aber es gab einige Kapitel, die ich nur mit Grauen gelesen habe und irgendwann habe ich für mich beschlossen: Das Buch wird nur noch tagsüber gelesen und nicht mehr abends vor dem Schlafen gehen! 

    Simon Beckett hat alles extrem genau beschrieben und das kann schon mal sehr ekelhaft werden, wenn es um teilweise verrottete Leichen geht. Außerdem war der Mörder ganz schön abartig in dem Buch und ich dachte mir mehrmals "Was zur Hölle?!". Klar braucht das Buch solche Sachen für die Spannung, aber ich hätte auf ein paar Sachen auch sehr gut verzichten können. 

    Vor allem zum Ende des Buches konnte ich die Kapitel kaum noch ruhig lesen. Das Buch war größtenteils aus Davids Sicht geschrieben, aber ab und an gab es Kapitel aus einer "externen" Sicht, oft die Sicht des Opfers. Als Leser wusste man also, dass das Opfer noch lebt, während David und die Polizei vergeblich irgendwas versuchen und das hat mich wahnsinnig gemacht - eben vor allem beim letzten Opfer zum Schluss. Ich habe das Buche echt auch mehrmals aus der Hand gelegt, so sehr habe ich mitgefiebert. Ich wollte einfach nur noch, dass es vorbei ist.

    Was mir sehr gut an dem Buch gefallen hat, waren die wahnsinnig vielen, extrem spannende Wendungen, die die Handlung immer wieder genommen hat. Ich war echt immer wieder geschockt, was alles noch passieren kann. Es gab natürlich auch einige vorhersehbare Sachen (wie zum Beispiel das letzte Opfer und teilweise auch der Mörder), aber größtenteils hat mich das Buch immer wieder überrascht. Simon Beckett arbeitet auch seeeehr viel mit Cliffhangern am Ende von Kapiteln und die haben das Lesen noch spannender gemacht.

    Da wir das Buch im Rahmen des Englischunterrichts (Q11) gelesen haben, mussten wir es logischerweise ja auf Englisch lesen. Anfangs wollte ich einfach das deutsche Hörbuch auf Spotify anhören, aber ich bin dann doch bei dem Buch geblieben und bereue es kein bisschen! Das Englisch war die meiste Zeit sehr verständlich und auch wenn ich nicht jedes Wort verstanden habe, gab es ganz selten Momente, in denen ich den Sinn des ganzen Satzes nicht verstanden habe. 

    Zusammengefasst haben mir die Charaktere, allen voran David sehr gut gefallen, die Handlung war von vorne bis hinten spannend, manchmal fast zu spannend und abgedreht für mich, und auf Englisch war das Buch sehr gut zu verstehen. Mein einziger Kritikpunkt sind einfach die ganzen ekelhaften, abgefuckten Stellen, auf die ich echt verzichten hätte können und so bekommt "The Chemistry of Death" von Simon Beckett von mir 4,5 von 5 Punkten!
  24. Cover des Buches Der Armageddon Zyklus / Der Neutronium Alchimist (ISBN: 9783404232284)
    Peter F. Hamilton

    Der Armageddon Zyklus / Der Neutronium Alchimist

     (32)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Warnung!
    Einen derart fiesen Cliffhanger habe ich seit langem nicht gelesen. Hamilton übertrifft sogar noch George R.R. Martin.
    Ansonsten geht die Geschichte ihren aussergewöhnlich guterzählten Gang. Sprachliche Finessen sind nicht dazugekommen, waren aber auch nach den bisherigen Bänden nicht zu erwarten.
    Der Armaggeddon Zyklus ist eine solide Space Opera mit intelligent witzigen Anleihen bei Figuren der Literatur od. Weltgeschichte.
    Abgesehen vom Charakter Joshua Calverts der im Neutronium Alchimist Verstärkung bekommt bleibt Hamilton bei seiner nüchternen Erzählweise und umschifft jeglichen Humor weiträumig.
    Die Menschheit ist gezwungen sich spirituell weiterzuentwickeln und ihre gesamte Kreativität zu nutzen
    um dem drohenden Untergang auszuweichen. Nichts neues, aber fesselnd zu lesen, besonders seit der Alchimist gezeigt hat, zu was er imstande ist.
    Einzig die Darstellung des absolut Bösen mit der Figur Quinn Dexter hinkt etwas und hemmt den Lesefluss. Das mag aber auch Geschmackssache sein und beeiträchtigt nicht die Bewertung.
    Trockene 5 Sterne SciFi Empfehlung.

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