Bücher mit dem Tag "normandie"
87 Bücher
- Alex Capus
Léon und Louise
(594)Aktuelle Rezension von: ENILéon und Louise von Alex Capus ist ein historischer Roman aus dem Jahr 2011, der die Lebenswege zweier Menschen vor dem Hintergrund des 20. Jahrhunderts nachzeichnet. Im Zentrum steht die Begegnung von Léon und Louise während des Ersten Weltkriegs in Frankreich. Ihre Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und wird von den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen ihrer Zeit geprägt.
Alex Capus erzählt in einer ruhigen, zugänglichen Sprache und schafft eine dichte Atmosphäre. Besonders die Schilderungen der Kriegsjahre und des alltäglichen Lebens in Frankreich wirken lebendig und eindrücklich. Der Roman zeichnet nicht nur die Entwicklung seiner Figuren nach, sondern vermittelt auch ein anschauliches Bild einer von Krieg und Wandel geprägten Epoche.
Gerade deshalb entsprach das Buch für mich nur teilweise den Erwartungen, die der Klappentext geweckt hatte. Der Satz von der «grossen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt» liess mich eine intensive Liebesgeschichte erwarten, in der die Beziehung zwischen Léon und Louise klar im Mittelpunkt steht. Tatsächlich empfand ich den Roman stärker als ein Zeitdokument über das Leben während und nach den Kriegen. Die Liebesgeschichte ist zwar präsent, blieb für mich emotional aber eher auf Distanz und entwickelte nicht die Intensität, die ich mir erhofft hatte.
Dennoch ist Léon und Louise ein atmosphärisch dichter und sprachlich schöner Roman. Wer historische Stoffe, sorgfältige Milieuschilderungen und leise erzählte Lebensgeschichten schätzt, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Leserinnen und Leser, die vor allem eine grosse, mitreissende Liebesgeschichte suchen, könnten jedoch ähnliche Erwartungen haben wie ich und deshalb etwas enttäuscht zurückbleiben.
- Rebecca Gablé
Das zweite Königreich
(619)Aktuelle Rezension von: P_GandalfWer kennt ihn aus dem Geschichtsunterricht nicht? William der Eroberer Englands. Die einzige, geglückte Invasion und Eroberung.
Der Roman schildert die entscheidenden Jahre vor der Eroberung bis zu Williams Tod aus der Sicht der fiktiven Gestalt Caedmon von Helmsby. Ein Roman, der von Verpflichtungen gegenüber König, Land und Menschen sowie der Liebe zwischen Alesia und Caedmon pendelt und William als einen unberechenbaren Herrscher zeichnet, unter dem vor allem die einfachen Leute zu leiden haben.
Aber auch unser Held Caedmon wird oft genug festgesetzt, in den Kerker gesperrt und misshandelt - alles im Auftrag seines Königs. Und trotzdem hält er William unverbrüchlich, fast schon naiv, die Treue.Wie bei vielen ähnlich aufgebauten Romanen, gibt es einen Stack von Schicksalsschlägen, die auch Caedmon nicht erspart bleiben und den Roman damit vorhersehbar machen.
Die Kunst, die Welt der 11. Jahrhunderts plastisch zu schildern und wieder auferstehen zu lassen, machen den Roman durchaus lesenswert.
- Carlos Ruiz Zafón
Der dunkle Wächter
(407)Aktuelle Rezension von: Renate1964Obwohl ich Zafon gerne gelesen habe, ist Dieser Roman eine Enttäuschung. Nicht, weil er für Jugendliche gedacht ist, auch die Umgebung und die Zeit gefallen mir. Die Idee ist zwangsläufig nicht neu, aber er hätte sicher besser gestalten können. Ab der Mitte ist es einerseits vorhersehbar, andererseits zu seicht und reißerisch
- Bernard Cornwell
Der Bogenschütze
(104)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch gebe zu, dass ich der reinen Story dieses Romans bis vor Kurzem 3 Sterne gab, und dies auch heute noch tun würde. Der Plotverlauf ist mittelmäßig bis in Ordnung.
Die Scheinfakten Cornwells, die die Lebensumstände im 14. Jahrhundert und die Kriegsführung betreffen, sind vor allem eines: hollywood-tauglich. Aber NICHT realistisch.
Auf die Romanhandlung will ich hier nicht noch einmal genauer eingehen - Bernard Cornwell siedelt sein fiktives Abenteuer/Drama im England und Frankreich der Jahre 1342 bis 1346 an und lässt dabei die Anfangszeit des 100jährigen Krieges ... auf seine ganz eigene (unhistorische) Weise lebendig werden.
Lebendig ist die Geschichte. Und auch wenn ich wohl das Gegenteil von einem Cornwell-Fan bin, hat sein Roman/seine Bogenschützen-Trilogie mich doch dazu gebracht, mich mit dem 14. Jhd. auseinander zu setzen - wobei ich auf ein ganz anderes Bild stieß als Cornwell es schildert.
"Der Bogenschütze" spielt im "finsteren Mittelalter", wie es uns Kinofilme und leider sogar manche Dokus (terra x bekleckert sich da nicht mit Ruhm) suggerieren - was aber mit der Realität der 1340er Jahre nichts zu tun hat.
Ich werde bei der Bewertung dieses Buches die Falschdarstellung von Personen geistlichen Standes außer Acht lassen, da diese in einem Cornwell-Roman als gegeben angenommen werden darf, aufgrund von Cornwells irrationalem Hass auf das Christentum (habe dazu schon genug kommentiert, werde mich dieses Mal daran nicht aufhalten, zumal die Delegitimation des Christentums im "Bogenschützen" tatsächlich sogar kaum vorhanden ist).
Als der König der Schlachtbeschreibungen - wie Cornwell genannt wird - überrascht der Autor gerade in diesen mit erstaunlich viel Klischees und Falschinformationen: Schwerter durchschlagen Helme (in der Realität nicht möglich), Pfeile durchschlagen Rüstungen (in der Realität nicht möglich), der Schwertkampf ist ein wildes Gehacke (was er nicht war, Schwertkampf war KampfKUNST, Fechten, nicht wilde Prügelei) ... Alles perfekt für Action-B-Movies! Aber nicht für einen Roman, dem das Prädikat "historisch" verliehen wurde.
Und so geht es munter weiter: Die Darstellung der Schlacht von Crécy ist ein Alptraum. Der König von Frankreich lässt sich von einem Astrologen beraten, der im 14. Jahrhundert etwas über die Konstellation des Planeten Neptun faselt (Astronomie 6 - setzen, Mr. Cornwell!).
König Johann (der Blinde) von Böhmen stirbt in der Schlacht und Prinz Edward verflucht ihn.
Zur Erklärung: Prinz Edward erwies dem toten böhmischen König, der trotz seiner Erblindung in den Krieg gezogen war, die größte Ehre mit den Worten: Hier liegt der Fürst der Ritterlichkeit, doch er stirbt nicht. Und nahm dessen Wappenspruch "Ich dien" in sein eigenes Wappen auf - wo wir ihn bis heute in den Wappen der englischen Royals finden.
Aber egal. Zu edlen Gesten sind Cornwells Figuren nicht fähig. Sein Mittelalter ist barbarisch bis ins kleinste Detail - das sagt viel über den Autor, seine Weltsicht und seine Liebe zu Gewalt aus, nichts aber über das 14. Jhd.
Doch es kommt ja sogar noch schlimmer: In diesem Roman (und ich schäme mich, dass mir DAS beim letzten Lesen entgangen ist) wird behauptet, dass Prinz Karl, der Sohn des blinden König Johann, in Crécy starb - auf der Leiche seines Vaters verblutete. Ein Schockbild, in dem der Autor vielleicht schwelgte, das aber völliger Müll (sorry) ist: Denn dieser Prinz Karl wurde im selben Jahr 1346 zum deutschen König und späteren Kaiser Karl IV. Bernard Cornwell - sie haben nicht recherchiert!
Hinzu kommt dann noch der obligatorische Dreck in den Straßen (der sich durch keine Quelle belegen lässt), die Rohheit, die an Schwachsinn grenzende Dummheit von Menschen (besonders Adliger und eines Bischofs - da stehen mir schon die Haare zu Berge, aber okay, das ist halt Trivialliteratur ...)
Der eine Stern ist noch zu viel. Wenn man sich mit dem 14. Jahrhundert auskennt, wird man dieses Buch verfluchen. Wenn man sich nicht auskennt, wird man nach dem Lesen mit Fehlinformationen angefüllt sein - wie ich zunächst. Gott sei Dank, dass ich recherchiert habe!
Ich vermute, dass es mit den anderen Büchern der Trilogie auch so sein wird wie mit diesem ... und ich habe, ehrlich gesagt, gar keine Lust, diese ein zweites Mal zu lesen. Das hier war mir eine Lehre!
Mal sehen, ob "Das Zeichen des Sieges" sich nach der Recherche auch als absoluter Schund herausstellt ... Ich habe meine Vermutungen ...
Ja. Dies ist nur ein Roman. Unterhaltungsliteratur, und ich möchte sagen, solche ohne hohen Anspruch. Aber auch Trivialliteratur, die keine Bildungsabsicht hat, sollte nicht verdummen und mit Desinformationen um sich werfen.
- Ken Follett
Die Leopardin
(358)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteEs geht um die Britische Agentin Flick, die unter widrigen Umständen mit ihrem Team eine entscheidende deutsche Fernmeldezentrale in Frankreich zerstören soll. Doch dabei ist ihr der deutsche Dieter Franck immer scharf auf der Spur.
Es ist super spannend geschrieben und auch einfallsreich, über welche verschiedenen Methoden Verfolger abgehängt, Dinge verborgen und Ziele erreicht wurden. Natürlich wirkt es besonders an einigen Stellen unrealistisch, wie viel Glück im Spiel ist, doch das fällt nicht wirklich auf. Es ist vor allem aber auch interessant, wie viel Recherche dahinter steckt. Über die Technik die verbaut ist, die Waffen, die Flugzeuge und den ganzen Ablauf von solchen Missionen und alles. Es wirkt dadurch sehr realistisch und könnte genau so in der Realität passiert sein. Für mich sollte ein Buch über eine Spionin genau so sein.
- Bernard Cornwell
Der Wanderer
(75)Aktuelle Rezension von: Michael_GrayNachdem der König von der Existenz des heiligen Gals erfahren hat, beauftrag er Thomas, dessen Vater der letzte Besitzer war, ihn zu suchen. Thomas reist zunächst nach England und gerät gleich mitten in den Kampf gegen die Schotten. Die Suche führt ihn dann wieder nach Frankreich durch Feindesland und Thomas muss sich mal als Priester und mal als Schotte verkleiden um nicht getötet zu werden. Aber auch seine Feinde haben vom Gral erfahren und sind hinter ihm her.------------- Wieder spannend und blutig geht die Geschichte hier weiter. In diesem Teil geht es jetzt endlich mehr um den Gral aber die Geschichte ist mit diesem Teil noch nicht fertig und ich bin gespannt wie es weiter geht.
- Noa C. Walker
Die Weite des Horizonts
(42)Aktuelle Rezension von: AlHomiEinblicke in den zweiten Weltkrieg bekommt man in der Schule genug, mögen einige denken, aber hier ist die Geschichte lebendig.
Und leider ist das Thema immer wieder aktuell (man sollte meinen, man lernt aus der Vergangenheit).
Wir können alle froh sein, dass wir damals nicht gelebt und diese Zeit erlebt haben!
Wer nicht gerade von sich behauptet er/sie hätte ein Herz aus Stein, wird bei diesem Roman viele Stelle haben, die ihn/sie berühren und tief durchatmen lassen.
Das Ende kam etwas überraschend und ich hätte gerne noch erfahren, ob Fitzi es geschafft hat, dennoch lohnt sich dieses Buch.
Der Klappentext für alle:
Sommer 1942: Gegen ihren Wunsch wird Cara Biber als Wehrmachtshelferin aus dem Schwarzwald in die besetzte Normandie entsandt. Die herrliche Alabasterküste kennt die junge Deutsche von früheren Familienurlauben. Damals war sie in den jungen Nic Poulin verliebt – der inzwischen als Radar-Ingenieur für die Engländer im Einsatz ist. Ziel seiner nächsten gefährlichen Mission ist ausgerechnet der Ort, an dem Cara stationiert ist.
Auch über ihrer Familie im Schwarzwald braut sich Unheil zusammen: Ihr Bruder Alexander wird wegen kritischer Äußerungen von den Nazis inhaftiert, also muss ihre Schwägerin mit den Kindern allein zurechtkommen. Und dann überschlagen sich die Ereignisse … Noch kann niemand sagen, ob sich die Bibers je wiedersehen. Werden Liebe und Hoffnung den Krieg überdauern?
- Jérôme Loubry
Der Erlkönig
(70)Aktuelle Rezension von: BitzkiInhalt: Mehr als den Klappentext muss und sollte man nicht kennen!
Der Stil des Buches wirkt ein bisschen aus der Zeit gefallen, an manchen Stellen fast poetisch und gerade das hat mir sehr gefallen. Ich musste sogar zwischendurch mal nach-schauen, ob es tatsächlich erst letztes Jahr geschrieben wurde. Auch der Bezug zum Goethe-Gedicht passt sehr.
Dieses Buch unterscheidet sich sowohl vom Stil als auch von der Story wohltuend von der sonstigen Krimi-/Thrillerkost.
Der Autor achtet sehr genau darauf, was er wann und wie beschreibt. Mit großer Erzählkunst lässt er Wahrheit und Fiktion verschwimmen.
Alles wird vom Autor ganz gemächlich, sehr gekonnt, aber nie langweilig aufgelöst.Klare Leseempfehlung!
- Michel Bussi
Die Frau mit dem roten Schal
(137)Aktuelle Rezension von: Christin87Jamal hat Urlaub und tut, was er am liebsten tut, er geht jeden morgen in seinem Ferienort laufen. Eines morgens trifft er auf den Klippen von Yport auf ein Mädchen, dass seinem Leben ein Ende setzen möchte. Jamal wirft ihr einen roten Schal zu, den er kurz zuvor fand - möchte sie retten. Doch das Mädchen springt. Und für Jamal beginnt der Albtraum seines Lebens. Er wird des mehrfachen Mordes beschuldigt werden und verstrickt sich in endlosen, komplizierten Ereignissen.
Anstrengend und wirr sind die Worte, die mir zuerst einfallen, wenn ich an die letzten Tage mit diesem Buch zurückdenke. Es beginnt schon bei den drei Mordopfern Morgane, Myrtille und Magalie, deren ähnliche Namen es mir bis zum Schluss schwer machten sie in den richtigen Handlungsstrang zu packen. Ich musste stets erst überlegen, was mich aus dem Lesefluss herauswarf.
Die Handlung selbst springt also stetig von Opfer zu Opfer, vom vergangenen Jahrzehnt zu gestern zu heute und wieder zurück, von Zeuge zu Zeuge und Angehörigem zu Angehörigem, von Ermittler zu Ermittler, von Ort zu Ort. Dazu kommen Protagonisten, die scheinbar nichts mit den Morden zu tun haben, die Jamal aber bei seinen eigenen Ermittlungen helfen wollen und irgendwann scheinbar verschwinden oder sterben und an anderer Stelle wieder auftauchen. . . Erwähnte ich schon, dass es anstrengend war?Und oben drauf, waren die Abläufe an einigen Stellen auch einfach unlogisch und gestelzt. Absolut realitätsfern und konstruiert.
Versöhnlich war das Ende, das uns zumindest den Täter und auch seine Beweggründe darlegt. Aber der Weg zum Ziel war für mich leider überhaupt nicht spannend, sondern eher überspannt.
Das Buch hat mir überhaupt keine Lust darauf gemacht weitere Werke des Autors zu lesen. Deshalb gibt es von mir nur schwache 3 Sterne.
- Ulf Schiewe
Der eiserne Herzog
(65)Aktuelle Rezension von: BlintschikDurch den flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil kommt man gut in die Geschichte und lernt auch nach und nach die Personen kennen. Allerdings brauchte ich hier ein bisschen um mich mit den Hauptpersonen anzufreunden, da man sie erst langsam kennenlernt und zwischendurch Zeitsprünge die Handlung beschleunigen. Dennoch erlebt man mit den Personen zusammen sehr viel und sieht so wie sie sich weiterentwickeln und genau dadurch wachsen sie einem ans Herz. Und das sowohl bei dem Gegner, als auch dem Herzog. So hat man keinen typischen Bösewicht, sondern kann mit beiden Seiten mitfiebern. Nebenbei lernt man auch, wie es bei dem Autor immer ist, viel Geschichtliches und das auf eine sehr unterhaltsame und leicht erklärte Art. So macht es einfach Spaß historische Begebenheiten kennenzulernen, da sie durch die Erzählung so lebendig wirkt und man sich gut vorstellen kann, dass es so oder so ähnlich wirklich passiert sein kann. Ich bin auf jeden Fall immer sehr begeistert von den Büchern des Autors. Es gibt immer sympathische Charaktere, eine Handlung bei der man einfach mitfiebern muss und man erfährt etwas über Geschichte, was weder langweilig ist noch zu komplex erklärt wird. Immer wieder eine gute Unterhaltung!
- Carsten Henn
Das Apfelblütenfest
(61)Aktuelle Rezension von: Meck297Ein unglaublich schönes und trauriges Buch. Das Ende hat mir richtig weh getan, da ich auf ein richtig schönes Happy End für die beiden gehofft habe, da einige heftige Sachen im Buch passiert sind. Jules mit seiner unheilbaren Krankheit und Lilou die immer ein Sonnenschein für ihn ist .. das Buch zeigt einen, wie schnell das Leben zu Ende sein kann und wie weh es tun kann, eine Person die man liebt, zu verlieren. Es ist ein wirklich schönes Buch, was von der Liebe erzählt, von Angst, von Trauer und vom Ende. Eine Leseempfehlung von mir!
- Benjamin Cors
Leuchtfeuer
(32)Aktuelle Rezension von: JackolinoEs handelt sich um einen Krimi mit zwei Handlungssträngen und mein erstes Buch von Benjamin Cors.
Nicolas Guerlain ist Personenschützer und nicht nur irgendein Security-Mann, sondern der persönliche Beschützer des französischen Präsidenten. Ich kenne die Vorgeschichte nicht, aber offenbar war er auch einmal als Ermittler in der Normandie, in Deauville, tätig. Zu diesem Kommissariat bestehen besonders enge Verbindungen und man arbeitet oft zusammen.
Auf der privaten Ebene läuft gerade ein Prozess gegen seine Lebensgefährtin Julie, die im Dienst eine Drogensüchtige erschossen hat. Man wirft ihr vor, das ohne Notlage getan zu haben, sie bestreitet es. Alle Zeugenaussagen richten sich gegen sie und Nicolas versucht verzweifelt, weitere Zeugen für ihre Unschuld zu finden.
Der Fall selbst spielt an der Seinemündung, in Vieux Port, einem kleinen Dorf mit knapp 50 Einwohnern. Der Pfarrer ist spurlos verschwunden und im Dorf befürchtet man Schlimmeres. Vor allem der alte Eugène erinnert sich an den Fluch eines jungen Mannes, Mathieu, der vor 20 Jahren mit den Eltern nach England zog. Er galt als unerziehbar, seine Eltern konnten ihn in seiner Pubertät kaum bändigen.
Kurz darauf findet man den Wirt einer kleinen Pension tot und nackt auf der Seine treibend und genauso ergeht es auch dem Bürgermeister.
Die dritte Leiche ist dann tatsächlich die des Pfarrers, der übel zugerichtet in einem unterirdischen Verließ gefunden wird.
Das Buch ist durchweg spannend und die Beschreibungen der Auffindsituationen sind alles andere als cozy. Da die Handlung im beginnenden Winter spielt, ist die Umgebung eher düster, kalt und wenig einladend.
Die Handlung ist vor allem in den letzten Kapiteln verwirrend. Nichts deutete bisher auf diese Wendung hin. Und auch im privaten Bereich findet der eigentlich glückliche Ausgang zum Schluss doch noch ein bitteres Ende.
Und so war es für mich zwar ein durchaus lesenswerter, aber eher düsterer Krimi, der bei den Beteiligten viele zumindest seelische Verletzungen zurücklässt.
- Benjamin Cors
Flammenmeer
(15)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisDieser Krimi ist leider nicht der beste von Benjamin Cors.
Diesmal ist Ex-Personenschützer Nicolas Guerlain nur Spielball der Elemente. Neben dem Verschwinden der bekannten Muscheln, den »Blondes de Barfleur«, toben Sturm und Regen an der Küste. Dann wir auf einen der Bootsführer ein Anschlag verübt und wenig später eine Leiche, dessen Körper voller Brandnarben ist. Obwohl Guerlain eigentlich nur ein paar Tage Urlaub in Barfleur machen wollte, findet er sich in einem veritablen Strudel von Wahnsinn und Rache wieder.
Meine Meinung:
Ich verfolge diese Reihe seit Anbeginn an, doch dieser hier ist leider nicht der beste Krimi von Benjamin Cors.
Ex-Personenschützer Nicolas Guerlain hat keinerlei Befugnisse, diesmal wenig Durchblick und ballert wild in der Gegend herum. Seinen Instinkt hat er sichtlich abgegeben, denn wie könnte er das Naheliegende sonst übersehen?
Die Geschichte wirkt auf mich wie aus mehreren Versatzstücken zusammengewürfelt. Vieles ist absolut unglaubwürdig. Außerdem gehen mir die ewigen Cliffhanger am Schluss auf die Nerven. Die Leser auf eine Fortsetzung neugierig machen könnte doch anders bewerkstelligt werden.
Fazit:
Leider kein Meisterwerk, sondern nur eine halb gare Story, daher gibt es nur 2 Sterne.
- Eric-Emmanuel Schmitt
Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
(776)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Ungefähr zu dieser Zeit lernte ich Monsieur Ibrahim kennen. Monsieur Ibrahim war schon immer alt."
Man würde bei diesem Buch eigentlich nicht von einer Geschichte reden. Zu viel ausgespart und nicht verdeutlicht, manches ist zu rasant und sprengt die Idee einer konsequenten Erzählung, anderes kommt einem vielleicht etwas seltsam vor, weil es ohne wirkliche Vorbereitung oder Herleitung geschieht. Wer ein Werk filigraner Erzählkunst sucht, der ist dann mit diesem Buch auch eher weniger gut beraten.
Doch jedes Werk sollte im Zuge seiner Möglichkeiten, seiner Augenblicke des Gewahrwerdens von Schönheit beurteilt werden.
"Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" hat viel von einem Märchen. Es ist voller kleiner Lebensweisheiten und die kommen unvermittelt, kristallisieren sich nicht heraus, sondern werden direkt an den Leser gebracht. Auch die Struktur der Geschichte, die einfach ihrem Fluss nachgeht, um zu erzählen, was sie erzählen will, ohne sich dabei an die ungeschriebenen Regeln der präzisen Darstellung oder eine Art von Konzept zu halten, erschafft einen Raum, leicht und von Ahnungen mehr durchwirkt als durch Fakten, der dem eines Märchens sehr ähnlich sind. Zuletzt ist da auch noch die sehr einfache, immer wieder kleine Kapriolen und Witze schlagende Sprache.
"M'sieur Ibrahim, wenn ich sage, dass Lächeln nur was für reiche Leute ist, dann will ich damit sagen, dass es nur was für glückliche Leute ist."
Sätze, die einem direkt in Fleisch und Blut übergehen; kleine Wunder, die einfach festgestellt werden. Um dieses Buch als etwas Schönes wahrzunehmen, muss man sich vielleicht vergegenwärtigen, dass es im Kern alle wichtigen Elemente einer schönen Geschichte enthält, all die Andeutungen von Lebendigkeit im Dasein, sich aber weigert sie weiter auszubauen, über die bloße Erwähnung hinaus. Das kann man beanstanden, gerade wenn man anderes gewohnt ist. Oder man freut sich über ursprüngliche, völlig unkomplizierte dieser Erzählung, in dem jedem Leser mit eigenen Gefühlen und Gedanken viel Platz eingeräumt wird.
Thomas Mann schrieb einmal über das kleine Buch "Squirrel" von Petzold, seine Lektüre sei so erfrischend gewesen "es hat mich über Tage hinweg glücklich gemacht." Das kann mal wohl, trotz Kürze und einer eher schwirrenden, den vertieften Lektüre, auch über dieses kleine Büchlein sagen. Es ist ein kleines Juwel, nichts besonderes, aber immer noch hell strahlend in jedem Sonnenlicht, dass aus unseren Augen auf seine Seiten fällt.
"Schau mal, Momo, die Brücken, die Seine liebt sie, wie ein Frau, die in ihre Armbänder vernarrt ist." - Benjamin Cors
Strandgut
(98)Aktuelle Rezension von: Lillith54wEs beginnt mit einem Mord, der vor 40 Jahren in Deauville/Normandie geschah, springt dann in die Gegenwart zu Nicolas, einem Personenschützer, dem bei einem Einsatz die Nerven durchgehen, da er seine vor Jahren verschwundene Freundin gesehen zu haben glaubt. Da er dabei den von ihm zu schützenden Minister verletzt muss er aus dem Rampenlicht. Als Personenschützer derzeit unbrauchbar wird er nach Deauville versetzt, seiner Heimatstadt. Dort soll demnächst ein politischer Gipfel stattfinden wobei er der örtlichen Polizei in Sicherheitsfragen beratend zur Seite stehen soll.
Soweit im großen und ganzen die Rahmenhandlung.
Doch es geschehen in Deauville im Vorfeld des Gipfels zu viele Dinge, die die Polizei beschäftigen - ein alter Fotograf kehrt von einer Bootsfahrt nicht zurück, ein Mord geschieht, eine Hand wird angespült...
Nicolas, immer nahe an den Ereignissen und mit einem guten Riecher für besondere Situationen ausgestattet, wird durch sein etwas merkwürdiges Verhalten und den Vorfall mit dem Minister von der örtlichen Polizei nicht ganz ernst genommen.
Da er jedoch Ort und Menschen gut kennt fallen ihm Ungereimtheiten schneller auf. Die Einzige, die ihn unterstützt, ist eine kecke Praktikantin. Beide gehen der örtlichen Polizei gehörig auf die Nerven und doch...
Zwischendurch schwenkt die Perspektive, wir sind Zeugen einer Folter, durch die man einer nicht näher benannten Person einen Namen entlocken will, wir kehren ab und zu wieder ins Jahr 1967 zurück, auch Nicolas hat Flashbacks, die sich um seine Freundin Julie drehen, deren Verschwinden ihn Tag und Nacht beschäftigt. Dann sind wir wieder bei dem Minister aus Paris, für dessen Sicherheit Nicolas' ehemalige Kollegen in Deauville zu sorgen haben und wir begleiten ebenfalls die unerschrockene Praktikantin Claire bei ihren Versuchen, sich erste Sporen zu verdienen.
Es ist nicht einfach, bei diesen vielen Handlungssträngen am Ball zu bleiben, zumal auch der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist. Teilweise sehr literarisch, bisweilen auch recht humorvoll. Es ist jener unterschwellige Humor, der aus der Wortwahl sowie der Art der Schilderung bestimmter Szenarien besteht.
Zu Beginn tat ich mich ein wenig schwer, zumal auch Nicolas ein sperriger Protagonist ist, der sich die Lesersympathie erst verdienen muss. Als ich aber langsam begann, Strukturen und Zusammenhänge zu erkennen, dennoch immer wieder überrascht wurde und es schließlich zu einem sehr spannenden Showdown während des Gipfeltreffen kam war ich froh, dieses Buch gelesen zu haben!
Mich hat der Autor vollständig abgeholt und ich habe buchstäblich die angehaltene Luft erst wieder ausgeatmet, als ich das Buch beendet hatte. Gern lese ich mehr von dieser Reihe – zumal es einen Cliffhanger gibt.
Von mir 5 * und eine Leseempfehlung für Leser, die auch mal einen etwas komplizierteren Text und Handlungsaufbau „verkraften“.
- Fred Vargas
Die Nacht des Zorns
(111)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannMänner denken in den Phasen höchster Lust bereits an das nächste Mal, bei denen es anders, (noch) schöner, noch befriedigender sein wird – so jedenfalls wird es berichtet. Bei diesem Krimi ist es zumindest ähnlich. Man will einfach mehr davon. Zum Glück gibt es inzwischen zehn Bände aus der „Adamsberg-Reihe“; auch dieser unterstreicht die Aussage, dass die Autorin Fred Vargas die „meistgelesene Autorin Frankreichs“ ist.
Auch in diesem Krimi gibt es einen Hauptfaden, einen horrenden Fall, dessen Lösung die gesamte Handlung durchzieht, sowie mehrere Nebenfäden, die diesen Fall (unter)stützen, ihn nähren, auch ein wenig ablenken, mit anderen Worten: dem Gehirn etwas zu tun gibt, die „Blicke“ weitend. So entsteht nach und nach ein Gesamtkunstwerk von eleganter auch sprachlicher Schönheit. So brutal die Taten, so eigensinnig die Charaktere, sie erhalten durch das besondere, oft emotional getriebene, Arrangement gleichsam einen Charme, der das Gute letztlich in den Vordergrund schiebt und dabei sogar hin und wieder ein Lächeln in das Gesicht der Leser*innen zu zaubern vermag.
In diesem Fall geht es um ein „Wütendes Heer“ irgendwann am installiert, um einen Ort in der Normandie in Angst und Schrecken zu versetzen. Nun hat es sich wieder gezeigt, zumindest einer Frau, die aber nach Lesart der Dorfbewohner „nicht alle Tassen im Schrank“ hat. Nichtsdestoweniger scheinen sich ihre Aussagen auf blutige Art und Weise zu bestätigen. Daneben wird ein Auto abgefackelt, blöd nur, dass darin noch eine Person saß. Das, scheinbar ganz nebenbei, auch noch eine Taube auf äußerst liebevolle Art gerettet wird, gibt dem Roman die emotionale Würze, die ein wohliges Schauern erzeugt. Nicht zu vergessen, der Zucker, dem hier eine entscheidende Rolle zukommt.
Alles in allem ein weiterer (Kriminal-)Roman, welcher dem Faszinosum Fred Vargas mehr als gerecht wird.
(18.12.2021)
- Sarah Nisse
Schmetterlingsblau
(70)Aktuelle Rezension von: Carolin_KollasInhalt
Alain kehrt zur Beerdigung seiner Eltern in die Normandie zurück. Doch nichts scheint ihn mit seiner Heimat zu verbinden, bis er Jade trifft. Einen kurzen Augenblick, indem sich ihre Blicke trafen und Alain muss dieses Mädchen mit den strahlend blauen Augen wiedersehen. Doch was hat es mit den Mädchen aus der Villa Papillon und welches Geheimnis hüten sie? Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften, bis auf Alain. Wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?
Der Roman beginnt mit einer Szene, die darauf schließen lässt wie sehr es das Buch in sich hat. Denn er ist berührend und lässt einen nicht mehr los. Man will sofort wissen was hinter Jades Aussage und Alains Vergangenheit steckt.
Trotz der durchziehenden melancholischen Stimmung in der Geschichte konnte ich dieses Buch nicht aus der Hand legen. Der Roman ist sehr fesselnd und auch wunderschön bildhaft geschrieben. Es ist eine faszinierende Liebesgeschichte zwischen dem zarten Schmetterlingsmädchen Jade, welche zum ersten Mal durch Alain die wirkliche Welt entdeckt und erfährt, was es heißt zu leben. Auch der anfangs hoffnungslose, träge Alain verändert sich durch Jade. Er fühlt durch sie, was ihm wirklich wichtig ist im Leben und was ihn glücklich macht.
Es war das erste Buch von Sarah, ich muss sagen es wird nicht das letzte sein 🥰
- Catherine Simon
Falsche Austern
(23)Aktuelle Rezension von: black_snapperDies ist mein erster Leblanc-Krimi.
Zunächst mutet er wie ein normaler Krimi an. Verbrechen, Ermittlungen, Aufklärung. Aber dann sind noch etliche Seiten übrig. Zwar gibt es einige Nebenschauplätze aus dem Privatleben des Kommissars, aber tatsächlich gibt es am Ende nochmal zwei unerwartete Wendungen.
- Catherine Simon
Bitterer Calvados
(35)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn Deauville beginnt das Krimi-Festival"Mord am Meer" das schon vier Mal ausgetragen wurde.Auch Bestsellerautor Jean-Paul Picard mit dabei. Am nächsten Tag wird er tot aufgefunden.Kommissar Leblanc beginnt zu ermitteln und stellt bald fest dass er mit einem Calvados vergiftet wurde.War es ein neidischer Autor?Oder sogar ein Verleger?Aber Picard hatte auch etliche Geliebte...
Ich bin sehr gut in das Buch hinein gekommen weil der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen ist.Die Protagonisten, besonders,Leblanc sind sympathisch und authentisch dargestellt.Der Spannungsbogen umfasst dabei das ganze Buch und steigert sich dadurch allmählich.
Fazit:Der Krimi spielt in der Normandie und da gibt es gleich zu Beginn eine Landkarte.Leblanc's Privatleben kommt nicht kurz.Ich finde das ist ein guter Kontrast zu den Ermittlungen. Es sind praktisch zwei Handlungsstränge die sich zwar langsam annähern aber sich doch nicht verweben.Bereiche aus dem Privatleben kommen den Befragungen zugute.Die Kapitel sind nicht allzu lang so dass die Story für mich kurzweilig zu lesen war.Der Krimi wird nach der Hälfte des Buches etwas komplexer.Ab einer gewissen Stelle war es für mich fast schon absehbar wer der Mörder sein könnte.Diese Geschichte hat einige Wendungen so dass ich sogar einiges über Gold erfuhr.Für zwischendurch ist dieser eher leichte Krimi genau richtig.Vielleicht sogar mir einem Glas Calvados als Erfrischung? Es ist der dritte Band einer dreiteiligen Reihe. Das Buch ist in sich abgeschlossen. Der Leser braucht nicht unbedingt die Vorgängerbücher zu kennen.
- Frida Matthes
Vom Glück und den Tagen dazwischen
(40)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerWas soll ich sagen? Dieses Buch sollte man gelesen haben.
Klappentext:
Nach zahlreichen gescheiterten Liebesbeziehungen beschließt Emmi mit Ende 30 die Suche nach dem perfekten Mann ein für alle Mal zu beenden und alleine glücklich zu werden. Trotzdem (oder gerade deswegen) schmuggelt sie sich auf der Hochzeit ihres Ex-Freundes ein – mit ungeahnten Folgen. Um sich von den Ereignissen abzulenken und einem drohenden Urlaub mit ihren Eltern zu entkommen, begibt sie sich kurzerhand mit vier sehr ungleichen Frauen auf eine spontane Fahrt ins Ungewisse …
Eine wunderbarer Roman über eine Normandie-Reise, die viele Überraschungen bereithält sowie reichlich Erkenntnisse über die Liebe und das Leben
Meine Meinung:
Herrlich, einfach herrlich. Diese 5 Frauen sind was ganz Besonderes. Und man kann als Leser/in von jeder einzelnen etwas lernen.
Emmi, die nach vielen Enttäuschungen ein bisschen männerfeindlich geworden ist, und eine schließlich eine Beziehung mit sich selbst anfängt.
Lore, die leider ihren Mann betrauern muss. Sie ist sehr zurückhaltend aber dennoch eine starke Persönlichkeit.
Jutta, die mir von Anfang an sympathisch war, aber auch ein großes Päckchen an Kummer mit sich trägt und ihn an der französischen Normandie endlich frei lässt.
Paula, die vermeintlich von ihrem Partner geschlagen wird und einfach aus dem Alltag flüchten will. Sie ist, naja, wie soll ich sagen? Man merkt das sie die Jüngste im Bunde ist aber wenn zwischendurch überzeugt sie mit sehr intelligenten Einwänden und Vorschlägen.
Und die gute Marlies, die eigentlich immer was zu meckern hat. An allem und an jedem. Sie raubt einem manchmal schon den letzten Nerv aber ich verspreche, am Ende d´wird jeder sie ins Herz schließen, so wie ich. =)
Dieses Buch ist absolut lesenswert. Es ist voller starker Frauen, die ihren eigenen Weg finden, zu sich selbst finden. Und dads alles in einer wunderschönen französischen Umgebung.
Ich finde das Cover past sehr gut zu dem Roman und der Schreibstil lässt auch nicht zu Wünschen übrig. Ich bin sehr froh das ich dieses Buch gelesen habe. Und kann es nur jedem empfehlen. =)
- Maria Dries
Der Kommissar und der Tote von Gonneville
(15)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Phillippe Lagarde wird von einem befreundeten Kriminalkommissar gebeten, ihn in einem Mordfall zu unterstützen. Im Wald von Gonneville wurde ein Grossindustrieller und seine Verlobte auf einem Hochsitz erschossen. Lagarde macht sich auf die Suche nach dem Täter. War ein Geschäftsfreund auf Rache aus? Hatte eine der drei Exfrauen etwas damit zu tun? War das Ziel vielleicht die Verlobte? Viele Antworten, die Lagarde suchen muss.
Im fünften Band der Reihe um den ehemaligen Kommissar Phillippe Lagarde bekommt er Hilfe von einer Polizeischülerin. Diese Praktikantin bringt frischen Wind in die Geschichte. Es gefiel mir gut, dass Lagarde diesmal viel ermittelte und weniger nur am Essen war, wie in den vorgängigen Bänden. Aber man bekommt immer noch eine volle Portion Lokalkolorit, auch wenn Lagarde ab und an über die Grenzen der Normandie hinweg gehen muss.
Mein Fazit: Wer einen leichten Krimi aus der Normandie zur Entspannung braucht, findet er das Benötigte in diesem Buch. Für Zwischendurch genau das Richtige. 4 Sterne.
- Wolfgang A. Gogolin
Französisch von unten
(28)Aktuelle Rezension von: MayduMan kommt schnell in die Geschichte und den zwischenmenschlichen Beziehungen. Leider hat man vom Krimi nicht viel bemerkt. Es war demnach nicht so spannend, aber trotzdem amüsant. Es ist einfach mal was Anderes.
Unkompliziert und mit der Hauptfigur schon zum Lächeln. Man kann sich das Ganze sehr gut bildlich vorstellen.
- Maria Dries
Der Kommissar von Barfleur
(30)Aktuelle Rezension von: NinisbuecherchaosNetter Krimi für zwischendurch mit viel Potenzial der neugierig auf die Reihe macht.
Der Schreibstil ist angenehm, die Charaktere sind total sympathisch schrullig und die Geschichte ist realitätsnah. Der Fall an und für sich war nur ok aber die Story um unseren Ermittler und seine Freunde hat das definitiv ausgeglichen. Als Reihenauftakt kann das natürlich durchaus gewollt sein um die einzelnen Chataktere und deren jeweilige Bedeutung erstmal kennen zu lernen. Die ganzen Side Storys halten es jedenfalls interessant und machen definitiv Lust auf die kommenden Teile.
- Frédéric Lenoir
Der Fluch des Mont-Saint-Michel
(23)Aktuelle Rezension von: batznMannmannmann...selten so einen zwischen zwei Buchdeckel geklemmten Mist gelesen! Man entschuldige meinen verbalen Ausrutscher, aber auf soviel Käse muss man ausrutschen. Buch nehmen und Autor abwatschen damit......NEIN, doch nicht ,das ist bös, das tut man nicht. Auf dem Rückentext ganz nett beschrieben( der bekam Geld dafür, viel Geld), aber der Inhalt...bin richtig sauer und das ist selten!























