Bücher mit dem Tag "normannen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "normannen" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit (ISBN: 9783404188482)
    Ken Follett

    Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit

    (212)
    Aktuelle Rezension von: Yvihh85

    Die Buchreihe startet und man ist gespannt, Burgen, Klnige, Priester und Bauern alles spielt zusammen wie es nur ein großer Erzähler zusammen bringen kann. 

    Jede Seite ist fesselnd und jedes Kapitel lad ein sich wohl zuführen sich fallen zulassen in eine Zeit und eine Geschichte die so unfassbar alt ist.



  2. Cover des Buches Das zweite Königreich (ISBN: 9783404178834)
    Rebecca Gablé

    Das zweite Königreich

    (619)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Wer kennt ihn aus dem Geschichtsunterricht nicht? William der Eroberer Englands. Die einzige, geglückte Invasion und Eroberung.

    Der Roman schildert die entscheidenden Jahre vor der Eroberung bis zu Williams Tod aus der Sicht der fiktiven Gestalt Caedmon von Helmsby. Ein Roman, der von Verpflichtungen gegenüber König, Land und Menschen sowie der Liebe zwischen Alesia und Caedmon pendelt und William als einen unberechenbaren Herrscher zeichnet, unter dem vor allem die einfachen Leute zu leiden haben.
    Aber auch unser Held Caedmon wird oft genug festgesetzt, in den Kerker gesperrt und misshandelt - alles im Auftrag seines Königs. Und trotzdem hält er William unverbrüchlich, fast schon naiv, die Treue.

    Wie bei vielen ähnlich aufgebauten Romanen, gibt es einen Stack von Schicksalsschlägen, die auch Caedmon nicht erspart bleiben und den Roman damit vorhersehbar machen.

    Die Kunst, die Welt der 11. Jahrhunderts plastisch zu schildern und wieder auferstehen zu lassen, machen den Roman durchaus lesenswert.

  3. Cover des Buches Teufelskrone (ISBN: 9783404183067)
    Rebecca Gablé

    Teufelskrone

    (148)
    Aktuelle Rezension von: Reisefreundin

    Obwohl dies nicht der erste Roman über die Familie Waringham ist, sollte er dennoch aufgrund der historischen Einordnung zuerst gelesen werden. So erschließt sich der historische Zusammenhang besser. 

    Richard Löwenherz (sonst immer der Gute) und sein Bruder Johann Ohneland (sonst immer der Böse) haben hier in einigen Teilen die Sympathien umgekehrt. Mir gefiel die differenzierte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Charakteren dieser berühmten Könige, denn nichts ist Schwarz-Weiß. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, auch wenn das Ende offen ist, was ich eigentlich nicht so mag. Manche Handlungsstränge werden im zeitlich folgenden Roman "Drachenbanner"aufgelöst. 

  4. Cover des Buches Die Herren der Grünen Insel (ISBN: 9783734101403)
    Kiera Brennan

    Die Herren der Grünen Insel

    (121)
    Aktuelle Rezension von: GrueneRonja

    „[…] - Lieder von Helden und Siegern und listigen Frauen.“ (S. 905)

    Irland in 1166 ist weder grün noch sonnig. Eher gleicht es einem grauen, tristen Inselchen mit ebenso grauen und tristen Menschen. Doch gerade einige von diesen Menschen spielen in Kiera Brennans Irland-Saga eine wichtige Rolle in den kommenden Jahren.


    Alles beginnt mit Ascall von Toora, denn „[…] er war sechs Jahre alt, als er zum ersten Mal tötete.“ (S. 9) Er ist der Großkönig von Toora und der gefürchteste Krieger auf der gesamten Insel. Die Geschichten um ihn sind ebenso grausam wie blutig. Eine Demütigung vergisst er so schnell nicht, weswegen er Caitlín O`Bjolan ihrer Familie raubt. Doch der Hochkönig Ruari O`Connor, dem Ascall die Treue geschworen hat, möchte keinen weiteren Krieg riskieren und zwingt ihn dazu, Caitlín zu seiner Frau zu machen. 

    Ruari regiert über alle Großkönigreiche der Insel, die erst kürzlich Frieden gefunden hat. Der Verlierer war Dairmait MacMurchada, der ehemalige König von Leinster, und seine Niederlage lastet schwer auf seiner Familie.

    Pól, ein gerissener Händler aus Dublin, verscherzt es sich mit dem Hochkönig Ruari und erhält ein Verbot mit Waffen zu handeln. Weil er dies nicht hinnehmen möchte, verbündet er sich mit Dairmait und spinnt einen üblen Plan, der Irland mit Blut und Asche überziehen soll.


    Um die oben genannten Personen entwickelt sich eine umfangreiche Geschichte um Familien, Krieg und Intrigen. Es geht um starke Männer, die ihre Familien schützen müssen, mächtige Männer, die ihr Land beherrschen wollen, um schwache Männer, die über sich hinaus wachsen oder dem Druck erliegen, und um Frauen, die alles Nötige tun, um zu überleben. 

    Die Irland-Saga beginnt im Jahr 1166 und endet 1172, und verändern nicht nur Irland, sondern auch seine Menschen. Er lässt Verlierer zu Gewinnern, Krieger zu Bauern, Töchter zu Königinnen und Könige zu Menschen werden. 


    Im Einband des Taschenbuches steht „Für Game of Thrones-Fans!“ von Closer. Die Herren der Grünen Insel ist eher ein Einsteigerbuch für alle, die Das Lied von Eis und Feuer einmal lesen wollen. Es bereitet auf einen langen Zeitraum des Geschehens vor und trainiert, Familiennamen auseinander zu halten.

    Für die, die den Epos schon gelesen haben, wird es ein leichtes sein, mit den vielen verschiedenen Namen und Familien zurecht zu kommen. Für Anfänger auf diesem Gebiet gibt es im Anhang eine Namensliste inklusive der Lautschreibweise, wie man die Namen ausspricht. Andernfalls bleibt Aoife bis zum Ende ein Zungenbrecher.


    Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil Der Thron der Wölfe und kann den ersten allen empfehlen, die umfangreiche historische Romane mögen.


    „So viele Iren sind durch Normannenhand gefallen, aber das Tor zur Andernwelt ist nicht aus dickem Holz oder kaltem Stein. Es ist nur ein zarter Schleier, und ich werde alles dafür tun, dass er durchsichtig bleibt, dass die Menschen dahinter Irlands Größe sehen – die unbezwingbaren Helden, die mutigen Frauen, die weisen Druiden. Nein, niemals soll vergessen sein, wer sie waren, was sie taten, was sie glaubten. Und die Erinnerung an diese Menschen wird jene stark machen, die sich den Normannen nicht unterworfen haben, die das Joch der Fremden abzuschüttel gedenken, die in den nächsten Jahren um Érius Freiheit kämpfen und das alte Irland wiederauferstehen lassen werden.“ (S. 946)

  5. Cover des Buches Die Tochter des letzten Königs (ISBN: 9783442479887)
    Sabrina Qunaj

    Die Tochter des letzten Königs

    (172)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Das Cover des Romans gefällt mir sehr, ich mag die Farben und finde es ist schön gestaltet. Es passt außerdem zu der Zeit und macht einen ästhetischen Anschein.

    Das Buch habe ich durch einen Zufall gefunden, doch ich bin froh, dass ich dies getan habe. Das Buch Rund um Nesta ferch Rhys und ihr Leben hat mich sehr Interessiert. Es ist schrecklich, wie viele Schicksalsschläge sie hinnehmen musste, ihr Glück blieb ihr leider nicht lange vergönnt. Die Handlung in dem Buch hat mich sehr angesprochen, insbesondere da diese auch meistens der Realität entsprach, es war gleichzeitig jedoch sehr erschütternd zu sehen, was Nesta schon in jungen Jahren durchmachen musste. Die Handlung im Roman war gut, doch leider hat das Buch sich an vielen Stellen viel zu sehr in die Länge gezogen. Meiner Meinung nach könnte es ruhig gekürzt werden, da der Schreibstil manchmal viel zu ausschweifend wurde. Deswegen hatte ich auch Probleme, in das Buch reinzukommen, oder verlor ich nach wenigen Seiten auch die Lust, da sich manchmal wirklich nichts bei der Geschichte regte.
    Und obwohl ich etwas am Schreibstil der Autorin auszusetzen habe, kann ich gleichzeitig nur betonen, wie gut ihr dieses Buch gelungen ist. Man konnte sehr mit den verschiedenen Charakteren mitfühlen und ihre Lage erleben, alles wirkte authentisch und Nesta ist mir sofort ans Herz gewachsen. Ich denke sie als Freundin zu haben wäre echt toll.


     Dieser historische Roman hat mir sehr gefallen, er sollte mehr Beachtung kriegen, denn diese hat er verdient.

  6. Cover des Buches Rabenthron (ISBN: 9783404015009)
    Rebecca Gablé

    Rabenthron

    (81)
    Aktuelle Rezension von: Birgit51

    Ich fand den Schreibstil ganz wunderbar und der nicht gerade kurze Roman hat mich wunderbar unterhalten. Es gab für mich keine Längen und ich war von der ersten bis zur letzten Seite voll im Geschehen. Die handelnden Charaktere waren wunderbar herausgearbeitet, so dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte und auch ihr Handeln und Wirken konnte ich gut nachvollziehen.

    100 prozentige Empfehlung für Leser von historischen Romanen. Und - der Farbschnitt ist klasse.

    Es ist und bleibt das erste und einzige Buch, welches ich mir mit Farbschnitt "gegönnt" habe.

  7. Cover des Buches Der Ritter der Könige (ISBN: 9783442483723)
    Sabrina Qunaj

    Der Ritter der Könige

    (71)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Nachdem ich »Das Blut der Rebellin«, den zweiten Teil der Geraldine-Reihe gelesen hatte, hatte ich sehr hohe Ansprüche an diesen Band. Nicht nur da es sich nun um einen Flamen handeln würde, sondern auch, weil »Das Blut der Rebellin« mir sehr zugesprochen hatte. Außerdem war es befremdlich, die Sicht von einem Mann zu lesen, was man ja in den ersten beiden Teilen nicht so erlebt hatte.
    Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist ansprechend und passt meiner Meinung nach gut in die Reihe, man erkennt, dass die Bücher alle miteinander verbunden sind, das Wappen sieht schön gestaltet aus.
    Der Schreibstil von Sabrina Qunaj konnte mich mal wieder, sofort abholen. Ihre Romane lesen sich schnell und flüssig, ich hatte keine Probleme, obwohl manche Passagen meiner Meinung nach ein wenig kürzertreten konnten. Die Geschichte rund um den Ritter Maurice de Prendergast hatte mich sofort mitgerissen, da man sehr spannend in das Buch einsteigt. Maurice war mir sehr sympathisch, er war ein ehrenhafter Mann, dem das Wohl anderer stets wichtig war. Das er so treu zu seinem Freund Richard de Clare hielt, war rührend, manchmal raubte es mir jedoch den letzten Nerv.
    Andere Charaktere wie Marared oder Meylir hatte ich auch sofort ins Herz geschlossen, man konnte gut mit den einzelnen Charakteren mitfühlen und sich ein Bild von ihnen machen.
    Die Spannung im Buch blieb nicht weg, ich konnte auch den dritten Teil schwer aus der Hand legen, obwohl ich eine weibliche Protagonistin ehrlich gesagt ein wenig vermisste. Trotzdem war dieser Roman wundervoll, ich freue mich schon auf den nächsten Band.
    Aber ich muss zugeben, dass es mich traurig stimmt, dass das dann schon das Ende der Geraldines-Reihe ist. 

  8. Cover des Buches Der Schwur des Normannen (ISBN: 9783426516409)
    Ulf Schiewe

    Der Schwur des Normannen

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der Schwur des Normannen" ist der dritte Band der Normannensaga von Ulf Schiewe. Der junge Gilbert ist mittlerweile zum erfahrenen Kämpfer gereift und hat sich durch einen Streit von Robert Hautville getrennt. Doch nach einem Fehltritt hat er die Zuneigung seiner Geliebten Gerlaine verloren. Diese soll mittlerweile verheiratet sein. Als er sich auf den Weg zur ihr macht, erfährt er dass dies nicht so ist und er einen Sohn von Gerlaine hat. Doch angekommen in Argentano erfährt er schreckliche Neuigkeiten. Zwar kann er zum ersten Mal seinen Sohn in die Arme schließen, aber Gerlaine wurde bei einem Überfall von Sklavenjägern entführt. Gilbert will alles daran setzen sie wiederzufinden und die einzige Spur führt nach Sizilien in das Reich der Sarazenen. Mit Hilfe seiner besten Freunde und Begleiter reist er nach Süden und gerät zwischen die Fronten von Sklaverei, Machtkämpfe und Intrigen. Ulf Schiewe schreibt in diesem dritten Band seine Normannensaga im Jahr 1054 in Süditalien fort. Ausgehend von den Ereignissen in Kalabrien ziehen seine Helden nun weiter südlich nach Sizilien. Dies war nun nach Jahren byzantinischer Herrschaft in den Händen der Mauren. Aber auch Araber und Berber sind sich nicht einig und so wird die Insel von mehreren Militärführern beherrscht. Dabei setzt neben den historischen Ereignissen der Autor das Thema "Sklaverei" mit in den Mittelpunkt. In der muslimischen Welt war dies damals gang und gäbe und in Süditalien damals so manches Dorf dadurch entvölkert. Es gab einen rechten Sklavenhandel. Als Leser begleitet man dabei den Normannen Gilbert, der unbedingt seine Geliebte aus den Fängen der Skorpionkrieger befreien will, dabei aber auch selbst in Gefangenschaft gerät. Erst geschickte Handlungsweisen, teilweise glückliche Umstände und unter Einsatz normannischer Panzerreiter kommt er dabei seinem Ziel näher. Obwohl in diesem Band weniger das normannische Kampfgeschehen, sondern vielmehr Treue und Freundschaft im Mittelpunkt stehen, habe ich auch diesen Band sehr gerne gelesen. Manche Passage zog sich zwar ein klein wenig, aber in Summe gefiel mir auch dieser Band gut und ich bin neugierig wie die Saga im abschließenden vierten Band endet.

  9. Cover des Buches Das Buch der Sünden (ISBN: 9783499253805)
    Axel S. Meyer

    Das Buch der Sünden

    (40)
    Aktuelle Rezension von: anne_lay
    Paris wird von den Dänen überfallen. Der junge Odo muss mitansehen, wie sein Vater getötet und seine Mutter geschändet wird. Der Junge kommt in ein Kloster, kann aber die Tat nicht vergessen und macht sich Jahre später auf, um seine Mutter zu suchen.
    Die Geschichte, die mit dem dänischen Überfall beginnt führt uns später nach Haithabu, in die Handelsstadt der Dänen, wie auch nach Rügen und zweimal nach St. Galen.
    So fasziniert ich vom Leben der Dänen und Slawen bin, so irritiert lässt mich die Figur Odo zurück. Aus dem verstörten Jungen wird ein Rächer, der bei aller christlichen, ja klösterlichen Erziehung, übergangslos zum Verbrecher wird, der alle Regeln der 10 Gebote über Bord wirft, als er sich als Vollstrecker göttlichen Handelns erkennt.
    Nachd dem spannenden Einstieg war das die Stelle, an der ich das Buch fast weggelegt hätte. Religiöser Fanatismus ist leider immer wieder auch ein aktuelles Thema, aber die Motivation Odos war für mich lückenhaft.
    Mit dem Neueinstieg Helgis gelingt ein Einblick in dänische Lebensverhältnisse der Zeit, der mich hat weiterlesen lassen, auch wenn der Junge mit seiner Verliebtheit zunächst übertrieben und wenig zeitgemäß wirkt. Trotzdem nimmt die Geschichte wieder an Spannung zu und hat mich weiterlesen lassen.
    Für die zum Teil unglaubwürdigen Handlungsweisen der Figuren ziehe ich trotz der zum Schluss packenden Handlung und des gut recherchierten Lebens der damaligen Zeit einen Stern ab.
    Nach meinem ersten Buch des Autors (Das Schwert der Götter) hatte ich ich mir dessen Vorgänger gekauft. Die Lebensweise und die Umgebung wird hier ebenso schnell lebendig, da ich dänische Langhäuser aus den Museen in Ribe und Haithabu kenne. Nach diesem, sagen wir mal holprigen Lesevergnügen bin ich gespannt auf das verbleibende Buch, das schon im Regal darauf wartet gelesen zu werden.
  10. Cover des Buches Das Blut der Rebellin (ISBN: 9783442479894)
    Sabrina Qunaj

    Das Blut der Rebellin

    (103)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Der Roman um Nestas Enkelin Isabel hat mich schon vom Cover her gefasst. Es gefällt mir sehr gut, das Cover passt zu den anderen Bänden der Reihe und ist generell einfach sehr hübsch gestaltet worden. Aber am Cover möchte ich mich gar nicht lange aufhalten, denn der Inhalt ist das, was mich von den Füßen gerissen hat.

    Isabel ist mir sofort ans Herz gewachsen, ich konnte sie mit ihrem Schicksal sehr gut nachvollziehen, sie war das ganze Buch über sympathisch und ich habe mit ihr gelitten, gelacht und geweint.
    Auch die anderen Charaktere im Roman hatten alle eine sehr starke Tiefe, man konnte sich in jeden hineinversetzen und es war schön, auch wieder alte Gesichter zu sehen. Ich habe mich gefreut, als ich etwas über Nesta gelesen habe. Auch die Verbindung zwischen Isabel und ihrer Großmutter Nesta hat mich aber berührt, das innige und liebevolle Verhältnis zwischen den beiden Frauen war einfach nur schön. 

    Doch trotzdem gab es bei Isabel Geschichte mehrere Punkte, die mir mehr gefallen haben als bei Nesta. Bei diesem Teil hat sich nämlich die Geschichte meiner Meinung nach nicht unnötig hingezogen, man kam sehr gut durch und schon an einem Tag hatte ich mehr als 400 Seiten gelesen.
    Die Handlungsstränge waren alle sehr interessant und das ganze Buch war mit Spannung gefüllt. Auch die Liebesgeschichte in diesem Buch hatte mich persönlich mehr angesprochen, das Isabel eine Kriegerin für die walisische Seite war, hat mir dann den restlichen Feinschliff gegeben. Es war sehr interessant auch diese Seite zu sehen, das Buch hat für mich mehr in Spannung gelebt als der Vorgänger.

    Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich nur weiterempfehlen! Wenn man historische Romane mag und sich für die Geschichte von Wales interessiert, sollte dieses Buch unbedingt Mal gelesen haben.

  11. Cover des Buches Das Erbe der Päpstin (ISBN: 9783746640150)
    Helga Glaesener

    Das Erbe der Päpstin

    (92)
    Aktuelle Rezension von: BluejayPrime

    Und was für eine! Streckenweise passieren die Dinge zwar so schnell, dass man kaum hinterher kommt, während sich an anderen Stellen Längen bilden - die Handlung hätte wohl für zwei oder gar drei Bücher ausgereicht, wenn man das Tempo ein wenig angepasst hätte - aber alles in allem ein würdiger Nachfolger für Cross' Roman! :) Wenn wir jetzt noch die Lebensgeschichte von Arnalda (alias Bischof Arnaldo) zu lesen bekommen könnten, wer das Originalbuch gelesen hat wird sich vielleicht erinnern...?

  12. Cover des Buches Die Eroberung des Normannen (ISBN: 9783732517022)
    Lisa McAbbey

    Die Eroberung des Normannen

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Ich bin ja schon ein großer Fan von historischen Romanen - nicht so oft, aber doch immer wieder gerne zwischendurch.

    Den Titel "Die Eroberung des Normannen" kann man hier tatsächlich wörtlich nehmen - auch wenn der geschichtliche Hintergrund immer präsent ist: bei all den Kämpfen und der Ausbreitung der Normannen in Cumbria/England, ist hier doch die Liebesgeschichte sehr im Fokus.
    Gleich zu Beginn begegnet der tapfere Ritter des Königs Tancreid Saint Cyr der rebellischen Cwen, die mit der alten Ymma im Wald lebt. Sie hat ihr Leben der Heilkunde verschrieben und wirkt mit ihren 17 Jahren auf mich doch noch sehr naiv. Vor allem wenn man die Zeit bedenkt, in der sie aufwächst.
    Aber auch Tancreid, der als neuer Sheriff im eroberten Carlisle fungiert, handelt oft recht kopflos, auch wenn er schon zahlreiche Schlachten durchgestanden hat - was daran liegt, dass er Cwen völlig verfallen scheint, seit er sie zum ersten Mal gesehen hat.
    Die wenigen stürmischen Momente zwischen den beiden kamen mir etwas seltsam vor - ich hab nichts gegen Liebe auf den ersten Blick, aber die Verbindung der beiden war fast schon "magisch". Da hätte ich mir gewünscht, dass das noch irgendwie begründet wird.
    Durch das ganze Verhalten konnte ich die Handlung deshalb manchmal nicht so wirklich ernst nehmen, aber unterhaltsam war es allemal.

    Der Schreibstil und die Dialoge passen gut zur Epoche. An einigen Stellen war es etwas zu umständlich formuliert bzw. wurde auch desöfteren etwas wiederholt, was es gar nicht gebraucht hätte. Durch die Perspektivenwechsel zwischen den beiden Protagonisten war man immer auf dem laufenden und konnte auch die Rahmenhandlung sehr gut verfolgen. Wobei sich hier die Geschichte hauptsächlich um Carlisle und Umgebung dreht, wo Tancreid als Sheriff eingesetzt wurde. Aber es gibt viele kleine Details aus der Epoche, die das Leben zur damaligen Zeit anschaulich machen. Gerade die verschieden Lebensanschauungen der beiden Völker, die hier aufeinanderstoßen.

    Besonders ins Herz geschlossen hab ich Ymma, die alte Kräuterfrau, die Cwen immer wieder zur Seite steht und ihr rebellisches Herz auf den richtigen Weg bringen möchte. Auch wenn die Kriegszüge und die Eroberungen der Normannen ihr Land beuteln, hat sie immer im Blick, dass man die Zukunft nicht aufhalten kann ...

    Insgesamt ist die Geschichte genau richtig für Leser, die gerne Liebesgeschichten mit geschichtlichen Hintergründen lesen, die das Prickeln zwischen den Protagonisten lieben und sich eine leichte Unterhaltung wünschen. Mir war es manchmal etwas zu vorhersehbar und inszeniert - aber ich hab es gerne gelesen. War mal eine ganz andere Erfahrung für mich :)

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  13. Cover des Buches Die Regentin (ISBN: 9783751737524)
  14. Cover des Buches Die Normannenbraut (ISBN: 9783453078963)
    Heather Graham

    Die Normannenbraut

    (6)
    Aktuelle Rezension von: inluvbooks

    Olaf der Norweger, auch der Wolf genannt, zieht in Irland ein – er möchte das Land erobern,  Teil des Landes werden und dort leben. Allerdings sind die Zeiten hart. Die Iren kämpfen gegen Wikinger, die Norweger gegen Dänen und anders rum. Jahrelang gibt es Kriege bis einer der mächtigsten Könige von Tara entscheidet, ein Bündnis mit dem Wolf einzugehen. Und zwar bietet er ihm seine Tochter Erin an. Der Wolf stimmt zu – ohne zu wissen, dass er Erin bereits vor einigen Monaten begegnet ist und sie ihn schwer gedemütigt sowie auch sehr grausam zu ihm war. Erin weigert sich den wilden Barbaren, der ihr Land zerstört, zu heiraten, doch wird sie unter Drogen gesetzt und ist schließlich seine Frau. Olaf ist von seiner Frau hingerissen, obwohl er seine Gefährtin in der Schlacht verlor und auf Rache sinnt scheinen sich bei ihm Gefühle zu regen. Wäre da nicht Erins Hass und die Dänen, die noch für Unruhe sorgen.

    Meine Meinung:

    Heather Graham hat hier sehr viel Wert auf Geschichte gelegt und man ließt manchmal auch viel über Schlachten, bestimmte Allianzen, all das gehört einfach zum Buch. Jedes Mal wenn ich es aufschlage, fühle ich mich in das 9 Jhd. zurückversetzt und tauche in eine andere Welt ein. Ich liebe den Schreibstil von Heather Graham und diese Geschichte ist für mich einfach nicht zu toppen.

    Zudem habe ich mich ein bisschen eingelesen, und es ist Tatsache, dass um die Zeit, in der das Buch handelt wirklich Wikinger auf Irland einmaschierten und später auch Händler und Kaufleute wurden. Zudem gab es auch einen König von Tara und auch Bündnisse wurden mit den Wikingern geschlossen. Die Stadt Dublain ist z. B. durch den Einfluss der Wikinger entstanden. Weitere Nachforschungen haben ergeben, dass es tatsächlich einen Olaf gegeben hat, der in Dublin ansegelte und dass er die Tochter eines Königs heiratete, um den Frieden zu garantieren.  Allein diese Tatsache finde ich sehr schön, denn diese Geschichte ist nicht bei den Haaren herbeigezogen. Ein weiterer Grund das Buch auf jeden Fall zu lesen.

    Olaf ist mein absoluter Traumprota. Heather Graham hat einen Mann geschaffen, bei dem ich zu träumen anfange: Er ist ein Kämpfer, kultiviert, barmherzig und hat viele weitere gute Eigenschaften. Die einzige Schwachstelle im Buch: Erin! Erin ist stolz und als die Beiden dann verheiratet sind, klar ist Olaf noch wütend auf sie, doch Erin ist sehr stolz und dieser Stolz macht es ihm nicht einfach. Er bietet ihr die Hand, will eine vernünftige Ehe mit ihr führen doch sie macht es einfach unmöglich. Widersetzt sich und ich an seiner Stelle würde Erin wahrscheinlich tag und nacht prügeln – aber nicht Olaf – er reicht ihr immer wieder die Hand und dann verliebt sie sich von heute auf morgen in ihn… Das ist so die einzige Schwachstelle, die mich immer wieder so den Kopf schütteln lässt. Aber allein Olafs zuliebe, lese ich das mindestens einmal im Jahr :D Und während ich die Bewertung schreibe könnt ich es wieder rauskramen und lesen! Ich liebe es!

  15. Cover des Buches Die Rache des Normannen (ISBN: 9783426513170)
    Ulf Schiewe

    Die Rache des Normannen

    (52)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die Rache des Normannen" ist der zweite Band der Normannen-Saga von Ulf Schiewe. Der Normanne Gilbert erhält von seinem Stiefbruder Robert Guiscard den Auftrag dessen Schwägerin Gaitelgrima in das heimatliche Salerno zu begleiten. Diese will dort ihren Sohn bei ihrem Bruder, dem Prinzen Guiaimar IV. von Salerno, taufen lassen. Gleichzeitig erhält Gilbert noch ein Geschenk für den Fürsten von Robert. Es ist der abgeschlagene Kopf des Mörders des ehemaligen Mannes von Gaitelgrima. Eine Warnung an alle, die meinen sich den Hautevilles entgegenstellen zu können. Doch in Süditalien kommt es zum Aufstand gegen den lombardischen Prinzen Guiaimar mit tödlichem Ausgang. Gilbert und seine Mitstreiter können in letzter Sekunde fliehen, aber es gilt Salerno zurück zu erobern und Gaitelgrima aus der Geiselhaft zu befreien. Ulf Schiewe schließt mit der Story dieses zweiten Band kurz nach der Schlacht von Civitate an. Obwohl die Geschehnisse geschichtlich fast zeitgleich zur Schlacht waren, erlaubt sich der Autor diese für diesen Band danach zu setzen. Damit erzählt er fiktiv diese Episode in einem eigenen Roman. Diese fiktive Anpassung der Historie stört dabei überhaupt nicht, da diese ja im Nachwort erläutert wird. Für den Leser entsteht dabei aber eine spannende Fortsetzung des ersten Bandes, die in sich stimmig ist. Einige Szenen sind durchaus grausam, aber auch realistisch. Gilbert reift währenddessen immer mehr zum Mann mit eigenen Gedanken und eigener Einstellung zu den Geschehnissen. Aus dem Gefolgsmann wird ein Anführer. Mir hat es Freude bereitet diesen zweiten Band zu lesen, der mir aufgrund der Entwicklung von Gilbert auch zugleich noch ein wenig besser gefallen hat als der erste Band. Der Normannen-Saga bleibe ich sicherlich erhalten und freue mich schon die zwei weiteren Bände noch zu lesen.

  16. Cover des Buches Erobertes Normannenherz (ISBN: 9783981851939)
    Altena Altenburg

    Erobertes Normannenherz

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Malka
    Meine Meinung: 

    Historische Bücher gehören nicht unbedingt zu meinen liebsten Genre, aber bei diesem Buch war ich mir beim Klappentext recht sicher, dass ich es lesen möchte. Manchmal gibt es diese Art von Klappentexten, die einen magisch anziehen und man unbedingt das ganze Buch lesen möchte. Genauso war es bei diesem Buch und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Im Nachhinein denke ich, dass ich etwas verpasst hätte, hätte ich das Buch niemals gelesen.

    Die Geschichte ist so unglaublich süß. Das Historische rückt in den Hintergrund, obwohl es im Jahre 1066 ist. Die Geschichte, wie sie passiert hätte auch in der heuten Zeit und etwas moderner sein können. Es werden immer wieder Elemente erwähnt, wie sie damals vielleicht gewesen sein könnten. Aber eine gute Liebesgeschichte ist ja so oder so zeitlos. Das Buch war mir an einige Stellen zu kitschig.

    Dafür, dass wir von einem harten Soldaten lesen, merkt man im Zusammenhang mit Adeliza nicht wirklich. Da wird Conan mir etwas zu weich. Übertrieben würde ich jetzt nicht sagen, aber ein etwas mehr “Mann” wäre, in meinen Augen, nicht verkehr gewesen. In einigen Situationen hätte ich die Reaktionen anders kommen sehen. Trotzdem kaufe ich die Liebesgeschichte ab. Was letztendlich das Wichtigste ist.
    Und Klischees hat das Buch. Aber welche Liebesgeschichte hat sie nicht!? Mich haben diese Klischees aber nicht gestört, weil es einfach passt. Wären sie nicht dagewesen, wäre es nur halb so gut geworden.

    Ich finde den Schreibstil der Autorin großartig. Sie schafft es mit ihren geschriebenen Wörtern in der Zeit zurück zu versetzen und dort festzuhalten. Das Buch lies sich sehr schnell weg lesen.

    Wer eine süße Liebesgeschichte lesen mag, den historisch angehaut ist, dem möchte ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.


    Ich denke, auf dem Cover ist die schöne Adeliza zu sehen. Das Kleid ist einfach traumhaft schön. Das Cover gefällt mir richtig gut!


    Eine süße Liebesgeschichte für Zwischendurch.

  17. Cover des Buches Asterix 09 (ISBN: 9783841390097)
    René Goscinny

    Asterix 09

    (81)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Und da ist es schon soweit. Auch der vierte Comic ist gelesen und will heute besprochen werden. Aber keine Angst: Es kommen auch wieder normale Rezensionen von mir – versprochen! In diesem Band hat mir die Geschichte besonders gut gefallen. Die Normannen haben vor nichts und niemandem Angst, haben aber gehört das Angst Flügel verleihen kann und machen sich so auf den Weg jemanden zu finden, der sie das Fürchten lehrt. Jeder, der sich schon ein wenig mit Märchen beschäftigt hat, dürfte in diesem Moment wahrgenommen haben, dass einem die Grundidee der Handlung durchaus bekannt vorkommen könnte.

    Generell merke ich langsam aber sicher, dass mir die Charaktere aus diesem gallischen Dorf immer mehr ans Herz wachsen. Gerade das Trio Infernale aus Asterix, Obelix und Idefix hat es mir besonders angetan. Natürlich ist es in diesen Büchern schwierig von Charakterentwicklungen zu sprechen, haben wir hier ja durchaus ein wenig den „Bibi Blocksberg“ – Effekt, den wir beobachten können: Auch, wenn wir durchaus Anspielungen und Verweise auf vorhergehende Ausgaben erhalten, läuft die Zeit im gallischen Dorf nicht wirklich weiter. Aber genau das macht in meinen Augen auch den Reiz der Comics ein wenig aus.

    Auch hier ist es schwer tiefer in die Handlung einzutauchen, ohne zu viel vorwegzunehmen. Immerhin möchten wir ja das Buch / den Comic noch selber lesen und nicht schon alles wissen.

    Daher kommt jetzt auch schon das …

    Fazit:

    Von den Bänden, die ich bisher gelesen habe, der Band, der mich am Besten unterhalten hat. Der perfekte Einstieg in die Reihe.

  18. Cover des Buches Das Herz des Feindes (ISBN: 9783734110825)
    Elizabeth Chadwick

    Das Herz des Feindes

    (11)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Osric, Christens Bruder kommt zu „Besuch“ und Christen und ihr Mann Lyulph wissen, dass der Ärger bringt. Und so kommt es, denn seine Verfolger sind normannische Krieger, die die Rebellen stoppen wollen. Dabei kommt auch Lyulph ums Leben. Kurz bevor die ganze Burg Ashdyke, nahe der walisischen Grenze, niedergemacht wird, erreicht Miles mit seinen Männern ebenfalls die Burg und beendet das Massaker und die Brandschatzung.

    Meinung:

    Ein historischer Roman mit Liebesgeschichte.

    Miles ist halb Waliser und halb Normanne, wohnt in einer Burg direkt an der walisischen Grenze zu England. Miles hat dem normannischen König Wilhelm dem Eroberer die Treue geschworen, doch er hält nicht von der totalen Verwüstung. Er bietet Christen die Ehe an, damit er die Burg für sich beanspruchen kann und Christen stimmt dem zu, obwohl die Normannen das Land gerade erst erobern, denn sie hat keine große Wahl, denn auch den nächsten Ehemann wird nicht sie bestimmen, sondern jemand anders. Auf Wunsch lässt Miles ihren Bruder Osric am Leben, schneidet ihm aber drei Finger der rechten Hand ab.

    Wie es aussieht, hat sich Osric doch wieder den Rebellen angeschlossen. Leider ist womöglich auch ihr Großvater bei den Rebellen aktiv. Jetzt, wo die Dänen angegriffen haben und die ersten Städte erobert haben, muss Miles vorsichtig sein, ob er den Großvater auch retten kann, will er nicht das Wohlwollen des Königs verlieren.

    Die letzte Bitte von Christen, dass Miles sich für ihren Großvater in Oxley einsetzt, kommt ihn teuer zu stehen, denn er muss längere Zeit auf eigene Kosten an den Kriegszügen in England teilnehmen. Doch Oxley muss Miles erst von den Rebellen befreien, die das Dorf zuvor überfallen hatten.

    Während beide nun Monate voneinander getrennt sind, müssen beide zahlreiche Wendungen erleben und Prüfungen bestehen.

    Fazit:

    Das Leben einer kleinen, hart geprüften adligen Familie: vier Sterne.

  19. Cover des Buches Der Sturm der Normannen (ISBN: 9783426516416)
    Ulf Schiewe

    Der Sturm der Normannen

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen knappen Eindruck von der Handlung vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem ich bereits die drei Vorgängerbände geniessen durfte, waren die Erwartungen an diesen vierten Band naturgemäß sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht!

    Das Buch setzt das Geschehen konsequent fort und bietet erneut höchsten Lesegenuss aus einer genialen Mischung aus historischen Fakten und einer fiktiven Geschichte.

    Viel Neues kann ich nicht sagen, wer will kann ergänzend zu dieser Stellungnahme gern meine Meinung zu den Vorgängerbänden lesen. Ich werde das dort bereits Gesagte nicht nochmal wiederholen.

    Das Buch ist auch allein durchaus lesbar; wichtige Fakten und Ereignisse aus den ersten Bänden werden hinreichend erklärt. Das stellt für den Reihenleser zwar eine Wiederholung dar, hat mich aber nicht sehr gestört. Vielmehr wurden dadurch gute Erinnerungen an die früheren Geschehnisse geweckt.

    Sehr schade, dass die Reihe jetzt zu Ende ist - oder doch nicht?? Meiner Meinung nach ist der Schluss für einen Folgeband geradezu prädestiniert! Ob der Autor dem Wunsch vieler Leser (auch meinem) wohl nachkommt und uns noch ein Buch über die Eroberung Siziliens präsentiert?


  20. Cover des Buches Das bretonische Mädchen (ISBN: 9783947220403)
    Birgit Constant

    Das bretonische Mädchen

    (11)
    Aktuelle Rezension von: 0_Lavender_0

    Zum Cover:

    Vor einer mittelalterlichen, schlichten Burganlage steht eine junge dunkelhaarige Frau mit knallig-grünem Kapuzenumhang. Sie wendet ihren Blick auf ein nicht erkennbares Ziel in der Ferne, ohne die Burg zu beachten.

    Das macht neugierig.

     

    Zum Inhalt:

    Kampf um das Erbe mit allen Mitteln, grausame Strafen und die demütigende Ablehnung des Vaters – das ist es, womit sich Roger herumschlagen muss, ungehobelt, kampfstark, aufbrausend und doch klug. Dann tritt plötzlich Gwennaol in sein Leben und nun sieht sich Roger nicht nur in seinem Erbe bedroht, sondern muss auch herausfinden, was sein Vater gegen die Beziehung zu diesem Mädchen hat. Außerdem erkennt man immer mehr, dass es auch andere, zartere Seiten in ihm gibt. Eine turbulente Suche nach Hintergründen führt den jungen Mann sogar bis nach York.

    Er beginnt zu ahnen, welche Intrigen gesponnen werden und ist sich bald nicht mehr sicher, ob es wert ist, für sein Erbe zu kämpfen.

     

    Meine Meinung:

    Bereits zu Beginn wird der Leser mit einer Fülle von Namen konfrontiert, was es schwierig macht dem Geschehen zu folgen. Manche Personen sind für den Verlauf der Geschichte nebensächlich. Ich hätte mir gewünscht, dass hier keine Namen verwendet worden wären, sogar das Pferd, das „nur“ als Reittier verwendet wird, aber nicht wesentlich die Story prägt, hat einen Namen erhalten.

    Allmählich gerät man doch in einen Lesefluss, der aber immer wieder unterbrochen wird – von angelsächsisch/altnordischen/ bretonischen Ausdrücken, die zeigen, wie fundiert das Wissen der Autorin ist. Insgesamt ist an vielen Details zu erkennen, dass genau recherchiert wurde. Man erfährt viel, teilweise hat das Buch sachbuchähnlichen Charakter, bleibt aber trotzdem spannend, ohne wie ein Lehrbuch zu wirken. Man erfährt einiges über Lebensweise und Rechtsprechung und kann an der Entwicklung des jungen ungestümen Roger zum verantwortungsvollen, erwachsenen Menschen teilhaben. Es lässt uns als Leser die Ungerechtigkeiten, die nicht nur Roger zu Teil werden, mitempfinden.

    Das Buch ist auf weiten Strecken fesselnd, von den Ausdrücken in Fremdwörtern abgesehen, die mich im Lesen gestört haben. Da ich wissen wollte, was die Ausdrücke bedeuten, musste ich immer wieder zum Ende des Buches scrollen, was sich als hinderlich herausstellte, sodass ich das bald unterließ. Bei einem Printexemplar ist dieses Problem sicher nicht vorhanden.

    Das Buch ist interessant, informativ und spannend geschrieben, an einigen Stellen mit Grausamkeiten versehen, für die man einen guten Magen braucht, an manchen Stellen aufgrund der Namenfülle ist es auch verwirrend, aber auf alle Fälle lesenswert.

     

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

  21. Cover des Buches Bona Fide (ISBN: 9781503949799)
    Stefanie Margret

    Bona Fide

    (2)
    Aktuelle Rezension von: nirak03

     Es ist die Zeit der Eroberung Englands. Die Normannen stürmen das Land und die angelsächsische Adelige Evaine muss um ihr Überleben kämpfen, um ihr eigenes Leben, und um das Leben ihrer Leute. Denn viele tapfere Männer sind bei der entscheidenden Schlacht von Hastings im Jahre 1066 gefallen. Sie müssen mit den Eroberern leben und so trifft sie auf den normannischen Ritter Robert. Bald stehen die Beiden vor einem großen Problem, sie sind Feinde und doch entwickeln sie Gefühle füreinander.

    „Oh Herr, bewahre uns vor dem Zorn der Nordmänner!“ Mit diesem Anfang eines altenglischen Gebets beginnt das erste Kapitel und bringt den Leser direkt nach Allingham, die Heimat von Evaine. Hier nun lernt man die junge Frau und ihre Leute kennen. Die Autorin schafft es scheinbar mühelos, sofort eine Beziehung zu diesen Menschen aufzubauen, unwillkürlich ist man bei den Bewohnern dieser Ortschaft. Sie erzählt von dem Leben in dieser Zeit, von den Menschen und ihren Ängsten. Evaine ist einem sofort sympathisch. Die schweren Zeiten werden gut beschrieben und man möchte schnell wissen, wie es nun weitergeht. Dann kommt das zweite Kapitel und nun ist der Leser mitten im Heerlager der Normannen, lernt dort Robert kennen. Auch seine Beweggründe an diesem Krieg teilzunehmen werden glaubhaft beschrieben. Auf welche Seite soll ich mich als Leser nun stellen? Auf die Seite der Eroberer oder auf die Seite der einheimischen Bevölkerung? Mit Robert auf der einen Seite und Evaine auf der Anderen hat Margret es geschafft eben beide Seiten glaubhaft zu schildern und eine Verbindung geschaffen. Nun erzählt sie die Geschichte wie die Besatzer sich einrichten und wie die Menschen damit umgingen. Gewissenskonflikte inklusive.

    Die Beziehung dieser Beiden wird gut geschildert, auch wenn Evaine vielleicht ein bisschen zu modern wirkt. Sie ist sehr selbstständig, gebildet, kann lesen und schreiben und lernt auch ziemlich schnell die Sprache der Normannen. Ihre Leute Vertrauen ihr und folgen ihr, für eine Frau im Mittelalter wohl nicht selbstverständlich. (Vielleicht war es in England vor 1000 Jahren auch einfach anders als in den Nachbarländern.) Und trotzdem macht es einfach Spaß die junge Frau zu begleiten. Robert hingegen muss für seine Anerkennung hart kämpfen. Er trägt ein paar Geheimnisse mit sich herum, die sich erst so nach und nach klären. Seine Beziehung zu Evaine ist eben nicht einfach und die Beiden haben einiges durchzustehen.

    Die Aufmachung dieses Buches ist gut gelungen. Gleich zu Beginn gibt es Karten von England mit Eintragungen wo, welche Schlachten stattgefunden haben. Immer wieder fließen auch altenglische Ausdrücke in die Handlung ein, was das Ganze noch einen Tick authentischer macht. Am Ende gibt es dann Bemerkungen zum historischen Hintergrund, der allerdings nur noch mal gebündelt die tatsächlichen Ereignisse aus dem Buch wiedergibt. Bona Fide – In Treu und Glauben ist ein historischer Roman über die Eroberung Englands und erzählt auf unterhaltende Weise, was sich damals vielleicht zugetragen hat. Es hat großen Spaß gemacht, diesen Roman von Stefanie Margret zu lesen. Es ist ihm nicht anzumerken, dass diese Geschichte das Debüt der Autorin ist. Ich hoffe jedenfalls noch einige historische Geschichten von ihr zu lesen und vielleicht ja auch, wie es in Allingham weitergeht.  

  22. Cover des Buches Die Wikingerin (ISBN: 9783987360350)
    Helga Glaesener

    Die Wikingerin

    (16)
    Aktuelle Rezension von: SimonH

    Am Anfang war das eine ganz interessante Geschichte, aber recht bald verläuft sich das in etwas, das sich im Kreis zu drehen scheint, und irgendwie die Spannung verloren hat.

    + sehr zugänglich geschrieben
    + interessant, am Anfang

    - wird schnell langweilig, weil
    - nach kurzer Zeit irgendwie nicht mehr viel passiert
    - und die Geschichte sich im Kreis zu drehen scheint

    Fazit, habe ich nicht fertig gehört, dazu ist mir meine Zeit zu schade.

  23. Cover des Buches Das Schwert des Normannen (ISBN: 9783426513163)
    Ulf Schiewe

    Das Schwert des Normannen

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Das Schwert des Normannen" ist der erste Band der Normannen-Saga von Ulf Schiewe. Wir begleiten dabei den jungen Gilbert. Als Kind geraubt, wächst er in der Familie der Hautevilles auf. Dort wird er wie zum Bruder und letztendlich zieht er auch an der Seite seiner Brüder Richtung Süden. Denn einer, Robert Guiscard, wählt ihn zu seinem Schildknappen. Vor Ort in Italien ziehen diese als Raubritter durch die Lande, aber immer mehr festigen sie dort ihr Dasein. Als es nach Drogos Ermordung, der älterste der Brüder und zugleich Fürst, zur entscheidenden Schlacht von Civitate mit den Alemannen und dem päpstlichen Heer kommt, tritt ein entscheidender Wendepunkt für die Normannen in Süditalien ein. Ulf Schiewe beschreibt in diesem Roman zu Beginn des elften Jahrhunderts die bewaffneten Konflikte. Süditalien war zu dieser Zeit ein reiches Gebiet, daher sowohl für die Byzantiner, Lombarden als auch die Normannen ein Terrain zur Bereicherung. Mit den Brüdern Onfroi und Robert Guiscard begann dabei eine neue Phase der Landnahme. Die Geschichte des jungen Gilbert ist dabei vom Autor gut eingebettet. Einzig etwas unverständlich, warum er als Kind geraubt dann später den Hautevilles so treu ergeben ist. Nichtsdestotrotz ist dieser Auftaktband ein guter historischer Roman. Zwar teilweise mit kleinen Längen, aber Richtung Finale immer mehr spannend zugleich. Der leider mittlerweile im Frühjahr 2023 verstorbene Autor hat hier einen guten Einstieg in die Normannensaga hinterlassen und ich freue mich schon bald die weiteren Bände zu lesen.

  24. Cover des Buches Die Tochter der Drachenkrone (ISBN: 9783746641249)
    Sabrina Qunaj

    Die Tochter der Drachenkrone

    (110)
    Aktuelle Rezension von: raschke64

    Gwenllian ist die Tochter des berühmten walisischen Königs Rhys, der im 12. Jahrhundert lebte. Ihre Kindheit und Jugend war für damalige Verhältnisse als Mädchen sehr frei. Doch also der Vater stirbt, ändert sich alles. Denn die Normannen versuchen, immer mehr von Wales zu erobern. Das fällt ihnen nicht so schwer, weil die Walliser untereinander sehr zerstritten sind und selbst Brüder sich gegenseitig bekämpfen. Gwenllian muss ich entscheiden, wen sie unterstützt.

     

    Das Buch erzählt die Geschichte des Mittelalters in Wales einmal aus einer anderen Sicht. Während man die französischen oder englischen Könige dieser Zeit sehr gut kennt, ist über die walisischen Anführer nicht so viel bekannt. Das Buch erzählt die geschichtliche Sicht der Waliser, die sich damals Briten nannten. Das ist sehr interessant und ergänzt geschichtliches Wissen. Gleichzeitig ist das Buch gut geschrieben, so dass man das auch als reine Unterhaltung lesen könnte. Ich freue mich auf die Fortsetzung und spreche eine Leseempfehlung aus

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