Bücher mit dem Tag "norwegen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "norwegen" gekennzeichnet haben.

481 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783462005103)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

    (5.449)
    Aktuelle Rezension von: Tessa587

    Warum habe ich solange gebraucht bis es durch gelesen habe? Weil es sehr schwierige Biologische Erklärungen gab die mich zu Tode gelangweilt haben! Das Buch ist super keine Frage, mit 20% weniger Fachausdrücken und dadurch auch weniger Seiten, würde ich es als annährend perfekt erachten. Konnte manche Kommentare über das Ende schlecht nachvollziehen. Ich fand es gar nicht so abwegig, das es so kommt wie es am Ende passiert ist.

  2. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783446242418)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

    (4.494)
    Aktuelle Rezension von: Myrdyn

    Der Titel verspricht, das Buch handle von der "Welt" eines fünfzehnjährigen Mädchens. Doch über Sofie erfahren wir sehr wenig, über ihre Mutter und ihre Welt fast nichts. Den Autor interessiert seine Figur "Sofie" eigentlich nicht, sie ist nur dazu erfunden worden, einem schrulligen alten Mann namens Alberto als willige Zuhörerin bei seinen Monologen über Philosophie zu dienen und sich den Kopf mit lauter Buchwissen volllabern zu lassen. Alberto seinerseits ist eine Maske des Autors Jostein Gaarder, der unbedingt ein Jugendbuch über Philosophie schreiben wollte, aber sich eine schlüssige Einführung in das Philosophieren (= Philosophie als Aktivität denkender Menschen) für junge Leser nicht zutraute. Philosophieren lernt man jedoch nicht durch einen Spaziergang durch die verwitterten, brüchigen Monumente der europäischen Philosophiegeschichte.

     Die Hintergrundstory vom geheimnisvollen Mentor eines hochpubertären und doch braven, leicht manipulierbaren Mädchens, dem er eine neue Welt erschließt, ist schon ohne den verkrampften Sprung ins Metaphysische unglaubwürdig. Wenn Sofie etwa Bücher wie "Die rote Zora und ihre Bande" (von Kurt Held), "Blauvogel - Wahlsohn der Irokesen" (von Anna Jürgen) oder "Yashor - Der Hirt aus Harkin" (von Michael Morgental) gelesen hätte, dann hätte sie über die Einübung in das Philosophieren im praktischen Leben eines jungen Menschen mehr gelernt als durch die aufdringlichen Versuche eines Hobbyphilosophen, der sich fast zwanghaft eine folgsame Rezipientin für seine fast manischen oberflächlichen Expektorationen suchen musste.

  3. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426228012)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

    (1.707)
    Aktuelle Rezension von: Frieke

    Inhalt

    In Ketterdam, der pulsierenden Handelsstadt mit Hafen, hat sich Kaz Brekker von einem niemand zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot mit Gewinn in Millionenhöhe erhält, weiß er zwei Dinge: Mit diesem Reichtum wird er endlich rächen, was ihm in der Vergangenheit angetan wurde und er ist unmöglich allein dazu in der Lage diesen Auftrag zu erfüllen.

    Mit einer Gruppe, bestehend aus fünf weiteren Gefährten, macht sich Kaz auf den Weg in den Norden. Die sechs sind hochgefährlich und professionell, wie kein anderer, doch keiner spielt mit offenen Karten. So auch Kaz nicht...

    Meinung

    Leigh Bardugo schaffte mit "Das Lied der Krähen" eine herausragendes Werk, das die Grenzen des Dagewesenen überschreitet. Der Leser wird von der düsteren Atmosphäre gepackt und in die mystische Welt hineingezogen. Es ist kein Ort, an dem man gerne leben möchte, doch fühlt man sich dank des bildhaften, flüssigen Schreibstils der Autorin geradezu magisch angezogen. 

    Die Geschichte in "Das Lied der Krähen" beschäftig sich nicht, wie so viele Werke, mit einer geradezu epischen Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse. Vielmehr betont es die Zwischentöne und die Intrigen, die für das Überleben in einer von Leid gezeichneten Welt vonnöten sind. Sie behandelt die ganz unterschiedlichen Motive, die Menschen zu den härtesten Dingen im Kampf um das Überleben und dem Wunsch nach Rache treiben.

    Die Geschichte beginnt in Ketterdam, seines Zeichens Handelsstadt und geprägt von falscher Moral und Verrat. In der Stadt regiert das Geld und Moral kann nur dann berücksichtig werden, wenn es dem Zweck dient noch mehr Geld einzunehmen. Ketterdam ist dunkel, eng und schmutzig. Genau hier, in den dunkelsten Ecken treffen wir auf die Protagonisten, eine Gruppe junger Menschen, die neben dem Gesetz steht und von dem brillianten und gerissenen Kaz Brekker angeführt wird.

    Leigh Bardugos präziser, packender Schreibstil lässt Ketterdam real werden und aufleben, die Verdorbenheit und Finsternis, die abschreckend sein sollte, zieht den Leser in ihren Bann. Es wirkt dunkel, gefährlich und doch faszinierend. Die Handlung ist rasant und und actionreich, die Dialoge humorvoll und unterschwellig sarkastisch und die Wendung halten den Leser bis zum Ende gefesselt. 

    Durch die verschiedenen Perspektiven gelingt es zu jedem der Figuren eine Bindung aufzubauen, man fiebert mit, ist enttäuscht, versteht auch möglicherweise fragwürdige Entscheidungen. Diese Einblicke machen die Gruppendynamik deutlich vielschichtiger, da ein jedes Mitglied eigene Motive hat, die sich nicht mit denen der anderen decken.

    Der Kern des Romans ist ein scheinbar unmöglicher Raubzug, bei dem jedes Mitglied seine individuellen Stärken bis zuletzt ausspielen muss. Doch gleichzeitig ist der Raubzug nur ein kleiner Teil einer groß angelegten Verschwörung, deren Ausbrechen der Leser selbst verfolgen kann, da ein jedes Mitglied erst nach und nach seine Karten auf den Tisch legt.

    Doch nicht nur diese intellektuelle Ebene macht den Roman so anziehend. Keine der Figuren entspricht einer typischen Heldenfigur. Sie sind zerrissene Menschen mit einer düsteren, gewaltvollen Vergangenheit, tiefgehenden Narben und gefährlichen Geheimnissen. Bardugo gelingt die meisterhafte Verknüpfung dieser vielschichtigen Figuren in einer Welt, in der Moral kein Richtwert ist und die Methoden für den Überlebenskampf schon lange nicht mehr ehrenhaft sind.

    Das alles lässt die Figuren verletzlich und auf fast schmerzliche Art nahbar erscheinen. Die Vielseitigkeit wird noch durch die nicht sehr normativen Beziehungen der Figuren zueinander betont. Die traumatischen Erfahrungen und seelischen Narben führen zu komplizierten Beziehungsgeflechten, bei dem auf kurze Sicht kein Happy End möglich ist, wenn keine seelische Heilung stattfindet. Doch das so etwas nicht von jetzt auf gleich geschehen kann, zeigt das Buch und wird dadurch - einmal mehr - zu einer realitätsnahen Geschichte, die Themen wie Vertrauen und Vergebung untersucht und meisterhaft in den Handlungsstrang zu integrieren versteht. 

    Fazit

    "Das Lied der Krähen" ist kein Roman, das den Kampf zwischen Gut und Böse stilisiert, sondern eine Geschichte über Macht, Verrat, Vertrauen und der Suche nach Vergebung. Das Setting ist eine gnadenlose Welt, die die Figuren auf die ein oder andere Art und Weise seelisch verstümmelt und hart gemacht hat. Die Charakterentwicklung ist tiefgründig, wie in selten einem Buch das ich gelesen habe. Die Geschichte saugt dich ein und lässt dich erst wieder los, wenn du sie komplett gelesen hast, und selbst dann verbleibt es in den Gedanken. Ein absolutes Muss für Fans des Fantasygenres.

  4. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442717415)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

    (1.082)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Ich muss gestehen, dass „Die Geschichte der Bienen“ schon über 4 Jahre bei mir im Schrank lag. Jetzt allerdings habe ich mich bereit für den Roman von Maja Lunde gefühlt.

    In dem Roman geht es vereinfacht gesagt um Bienen. Die Geschichte der Bienen wird von drei Generationen betrachten. Dem 1870er, dem 2007 und der 2098. Konkret der Vergangenheit, der Gegenwart und auch der Zukunft.

    Es geht um die Beginne der Bienen und der Imkerei. Das spielt vorwiegend in der Vergangenheit. Wie die Bienen nützlich sind und wie man als Menschen und Bevölkerung von ihnen profitiere kann.

    Die Gegenwart betrachtet das Absterben der Bienen durch Krankheiten. Diese sind ausgelöst durch den Klimawandel und haben Auswirkungen auf die Welt und Lebensmittel.

    Der letzte Abschnitt ist die Zukunft. Hier sind die Bienen schon gestorben und es gibt keine mehr. Die Gesellschaft muss die Pflanzen händisch bestäuben, um noch den Prozess am Laufen halten zu können.

    Es ist wirklich sehr spannend und zeigt die Tragweite der Bienen und auch die Folgen mit dem Verlust dieser. Wirklich eine sehr wichtige Lektüre, welche gelesen werden sollte.

    Auf dem Cover ist eine kleine süße Biene abgebildet. 

  5. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

    (898)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Im zweiten Band der Sieben-Schwestern-Reihe folgen wir  der Geschichte von Ally, der zweiten Schwester. Sie ist eine erfolgreiche Seglerin und erhält einen Hinweis auf ihre Herkunft aus Pa Salts Brief, der sie ins Norwegen zur Zeit Griegs führt. Sehr spannend geschrieben und leicht lesbar. Ihre Entwicklung erfolgt nach zwei  schweren  Verlusten. Beide Zeitebenen sind interessant und gut recherchiert 

  6. Cover des Buches Die Menschheit hat den Verstand verloren (ISBN: 9783548288697)
    Astrid Lindgren

    Die Menschheit hat den Verstand verloren

    (95)
    Aktuelle Rezension von: Philiene

    Wer dieses Buch liest muss sich darüber im klaren sein, daß es sich hier um die Tagebucheinträge der Autorin handelt. Es hat nichts mit ihren späteren Werken zu tun und es ist auch kein Roman.


    Astrid Lindgren kennen wir alle als die Autorin von Pipi Langstrumpf und Michel , aber natürlich war sie auch ein Mensch der in seiner Zeit gelebt hat. Sie war eine junge Frau während des zweiten Weltkrieges.  Sie war Mutter und Ehefrau und sie hat ein Tagebuch während dieser Zeit geschrieben,.

    Das besondere daran ist das sie es aus Sicht einer Frau geschrieben hat, die nicht in Deutschland, Frankreich, Polen oder einem anderen Land gelebt hat in denen dieser Krieg furchtbar wütete. Sie war nicht von den Verfolgungen der Nazies betroffen und trotzdem hat sie einen nahen Eindruck der Zeit hinterlassen. Denn sie hat in dieser Zeit gelebt.


    Ich lese sehr gerne Bericht von Augenzeugen und finde Tagebücher aus der Zeit immer sehr interessant.  Und so ging es mir auch mit Astrid Lindgrens Tagebuch. Sie erzählt von dem was sie vom Krieg mitbekommt und wie ihre Familie diese Zeit erlebt hat. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

  7. Cover des Buches Atlas - Die Geschichte von Pa Salt (ISBN: 9783442495283)
    Lucinda Riley

    Atlas - Die Geschichte von Pa Salt

    (268)
    Aktuelle Rezension von: marieke3110

    Ein sehr gelungenes Ende der Sieben Schwestern Reihe. Atlas war nicht mein liebstes Buch, aber ich finde den Abschluss trotzdem sehr gut. 

    Zum einen werden viele Geheimnisse aufgedeckt, zum anderen lernen wir Pa Salt auch endlich richtig kennen. Die Geschichten über ihn, seine Töchter, sein "Team" und alle anderen Bekanntschaften hat mir viele schöne Lesestunden beschert.

  8. Cover des Buches All Your Kisses (ISBN: 9783736311916)
    Tillie Cole

    All Your Kisses

    (432)
    Aktuelle Rezension von: Nina_Vo

    Es ist ist ein Buch, das man nicht einfach liest, man fühlt es. Tief im Herzen. Und oft mit Tränen in den Augen.


    Die Geschichte beginnt, als Poppy fünf Jahre alt ist. Genau in dieser Zeit zieht ein Junge namens Rune nebenan ein. Die beiden werden Nachbarn und fast sofort unzertrennlich. Doch während diese neue Freundschaft entsteht, liegt Poppys geliebte Oma im Sterben. Kurz vor ihrem Tod gibt sie Poppy eine besondere Aufgabe mit auf den Weg. Sie soll in ihrem Leben tausend Boy Kisses sammeln, Küsse, die sich so besonders anfühlen, dass einem das Herz dabei fast zerspringt.


    Jeder Kuss wird auf einem kleinen, rosafarbenen Zettel festgehalten und in ein Glas gelegt. Darauf stehen Erinnerungen wie:

    Kuss unter dem Kirschblütenbaum mit meinem Rune. Mein Herz wollte zerspringen.


    Von diesem Moment an ist klar Rune ist nicht einfach nur ein Junge aus der Nachbarschaft er ist Poppys Seelenverwandter. Gemeinsam wachsen sie auf, teilen Glück, Lachen und unzählige dieser Momente. Der Kirschblütenbaum, der Lieblingsort ihrer Oma, wird zu einem Symbol ihrer Liebe und zu ihrem ganz eigenen Zufluchtsort.


    Doch mit 15 Jahren ändert sich alles. Rune erfährt, dass seine Familie zurück nach Norwegen ziehen muss. Beide sind am Boden zerstört vor allem Rune, der ohne Poppy einen großen Teil von sich selbst verliert. Und während er weg ist, geschehen Dinge, die alles für immer verändern.


    Mehr möchte ich an dieser Stelle bewusst nicht verraten.


    Was ich aber sagen kann: Dieses Buch hat mich zerstört und gleichzeitig auf die schönste Art wieder zusammengesetzt. Ich habe so viel geweint und trotzdem war jede Seite es wert.


    Dieses Buch ist traurig, ja. Aber es ist auch voller Liebe, Hoffnung und Tiefe. Es geht um Verlust, um Abschied, um das Erwachsenwerden aber vor allem um eine Liebe, die selbst das Schwerste übersteht. Die Dynamik zwischen Rune und Poppy ist wunderschön, der Schreibstil emotional und poetisch. Man leidet mit ihnen, man lächelt mit ihnen.


    Diese Geschichte zeigt, was es bedeutet, jemanden über alles glücklich machen zu wollen selbst dann, wenn es einen selbst etwas kostet.


    ⭐ 5 von 5 Sternen und ehrlich gesagt wären es noch mehr, wenn es möglich wäre.

    Dieses Buch hat sich einen festen Platz in meinem Herzen.

  9. Cover des Buches Dark Village (Bd. 1) - Das Böse vergisst nie (ISBN: 9783649613015)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village (Bd. 1) - Das Böse vergisst nie

    (534)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Ein Ort, in dem das Böse lauert. Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich. Bis eine von ihnen tot aufgefunden wird. Nackt im See treibend. In Plastikfolie eingewickelt. Ermordet von jemandem, den sie kannte.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Diese Buchreihe liegt nun wirklich schon Jahre auf meinem SUB und durch die diesjährige Herbst-Leseliste war es nun endlich soweit! Gestalterisch passt es perfekt in die Zeit, wenn die Tage wieder kürzer werden und es auf Halloween zugeht. Ein Blickfang ist dabei der schwarze Buchschnitt und die aufeinander abgestimmte Aufmachung der Reihe:

    1) Das Böse vergisst nie

    2) Dreht euch nicht um

    3) Niemand ist ohne Schuld

    4) Zurück von den Toten

    5) Zu Erde sollst du werden

     

    Ich habe bei diesem Auftaktband ganz bewusst den Klappentext nicht in eigenen Worten wieder gegeben, da hier für mich jedes Wort zuviel wäre und die gerade die Unwissen- und Unwägbarkeit rund um die Geschichte der 4 Freundinnen den besonderen Reiz dieser Bücher für mich ausmacht.

    Die Geschichte startet mit dem Kapitel indem die Leiche einer der vier Freundinnen gefunden wird – danach starten wir 21 Tage vor dem Mordtag, lernen die Umgebung, die Protagonisten und vor allem ihre vielfältigen Probleme kennen.

    Im Mittelpunkt stehen Trine, Vilde, Nora und Benedicte. Die 4 Mädchen sind enge Freundinnen (auch wenn es sich nicht wirklich oft so anfühlt) und könnten doch unterschiedlicher nicht sein. Abwechselnd, sowohl je Kapitel, als auch manchmal wechselnd innerhalb eines Abschnittes (was das Lesen und Nachvollziehen nicht immer einfach macht), lernen wir sie nach und nach besser kennen. Dabei wächst einem jede von ihnen durchaus an Herz und schließlich möchte man keine von ihnen durch den Mord verlieren, sondern sie lieber schütteln, vor Depressionen retten oder zur Ehrlichkeit anhalten. Hinzu kommen weitere Hauptfiguren, wie Nick, der männliche Hauptpart der Geschichte oder die schreckliche neue Lehrerin, durch die der Stein (der schließlich bei einem Mord enden wird) erst ins Rollen kommt. Die Unausweichlichkeit dessen zieht einen geradezu in die Geschichte hinein und ich wollte/musste stets weiter lesen und mehr erfahren.

    Es gibt für mich allerdings auch große Kritikpunkte! Ich war schon auch mal Jugendliche, mit all den neuen Themen, Gedanken und Ängsten. Aber das hier ist einfach zuviel. Zuviel Sex, zu viele Worte wie „Titten“ und englische Ausdrücke etc., die die Mädchen auch auf sich selbst anwenden, zu viel Drama, zu viele Geheimnisse, zu krasse Aktionen, zu viel Körperlichkeit… Als ich unter dem Klappentext das Wort „Krimi-Soap“ gelesen habe, war das wie die Faust aufs Auge: Das trifft es! Auch das Sex ein großes Thema beim Erwachsenwerden spielt ist klar, aber der Umgang damit war hier für mich alles andere als realistisch. Die Personen sprechen und denken hier für mich zu übertrieben und teils beinahe pornografisch. Manchmal habe ich mich gefragt ob das die Vorstellung des männlichen Autors ist, wie Mädchen sind. Für mich alles andere als passend.

    Nichts desto trotz hat das Buch eine gewisse Sogwirkung, indem man dem Mordtag immer näher kommt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, auch wenn der Schreibstil mich eher abgeschreckt hat. Es gibt wenig Lockerheit, Humor, Freundschaftsmomente etc. Es ist düster, hoffnungsbefreit, misstrauisch und endgültig. Ziel: Verlust und Mord. Entsprechend enttäuscht war ich, als man trotzdem am Ende noch nicht mal wusste, wer das Opfer ist. Erst in Band 2 kommen wir dem ganzen wirklich näher. So gab es hier vor allem viel Teenie-Drama, Schulalltag, Geheimnisse, Entfremdung und Sex-Gerede (sowohl Homo-, als auch Heterosexuell). Interessant war es aber bestimmte Situationen aus mehreren Sichten hintereinander wahr zu nehmen, ohne allzu große Dopplungen zu erleben. Vor jedem größeren Abschnitt im Buch findet sich außerdem ein Auszug aus einem bekannten Song, auf dem auch im Kapitel Bezug genommen wird. Sehr atmosphärisch.

     

     

    》FAZIT:

    Spannende Grundidee, interessanter Buchaufbau, aber viel zu viel Tennie-Drama, Sex-Gerede, Soap-Plots, Anzüglichkeiten, Ausdrücke wie „Titten“ etc. Ich werde auf jeden Fall noch Band 2 lesen, bin allerdings nicht wirklich überzeugt.

  10. Cover des Buches Engelskalt (ISBN: 9783442497379)
    Samuel Bjørk

    Engelskalt

    (401)
    Aktuelle Rezension von: Magdalena1107

    In diesem Teil begleiten wir erneut Mia und Munch bei einem spannenden Fall. Ein kleines Mädchen wird an einem Springseil erhängt an einem Baum gefunden, ein Schild um den Hals "Ich reise allein". Und sie soll nicht die einzige bleiben...


    Auch in diesen Teil konnte ich mich aufgrund der schnell startenden spannenden Ereignisse schnell einfinden. Die persönlichen Handlungsstränge von besonders Mia, aber auch Munch, passen gut in die Story hinein und werden immer so eingebettet, dass es nicht langweilig oder überflüssig wirkt. Zwischendurch kommen dann Parts über neue Personen, von denen man zunächst denkt "wie soll das denn in die Story passen?". Da dies nicht meine erstes Buch der Reihe ist, wusste ich schon, dass jeder Part später eine Rolle spielen wird. Und genau das gefällt mir jedes mal wieder an Bjørks Bücher. So viele zunächst Lose Handlungsstränge, die vermeintlich ins Leere führen, bis dann am Ende doch alles zusammenpasst.
    Mit der Auflösung habe ich wieder mal absolut nicht gerechnet, war daher vom Ende umso faszinierter.
    Der Schreibstil ist irgendwie gewöhnungsbedürftig, gefällt mir persönlich aber gut. Man kommt schnell durch die Seiten und die Dialoge sind realistisch gestaltet, mit allen ähms und ehs ausgeschrieben, was alles nochmal sympathischer macht.
    Anschließend kann ich sagen, eine rundum schlüssige Story ohne vorhersehbaren Ende, es war mir wieder mal ein Vergnügen.

  11. Cover des Buches Emily Wildes Enzyklopädie der Feen (ISBN: 9783596708444)
    Heather Fawcett

    Emily Wildes Enzyklopädie der Feen

    (200)
    Aktuelle Rezension von: Conzilie

    Emily Wilde ist eine junge Professorin, die sich der Erforschung der Feen weltweit verschrieben hat. MIt Menschen kann sie nicht gut umgehen und so kommt es, dass die Dorfbewohner an ihrem jetzigen Forschungsgebiet nicht gut auf sie zu sprechen sind. 

    Emily war mir zunächst unsympathisch, das bessert sich aber im Lauf der Geshichte. Die Abenteuer, die sie mit den Feen erlebt, sind auf jeden Fall sehr unterhaltsam.

    Ich freue mich schon den zweiten Band zu lesen.

  12. Cover des Buches Schneemann (Ein Harry-Hole-Krimi 7) (ISBN: 9783548061900)
    Jo Nesbø

    Schneemann (Ein Harry-Hole-Krimi 7)

    (913)
    Aktuelle Rezension von: ChrisGrimm

    Das Beste am Schneemann ist nicht der Schneemann. Es ist Harry Hole um drei Uhr morgens, eine Flasche Jim Beam tief, der auf sein Telefon starrt und weiß, dass er rangehen muss. Nesbø versteht etwas, das viele Nordic-Noir-Autoren nur behaupten: Der Ermittler ist nicht der Held der Geschichte. Er ist ihr Kollateralschaden. Oslo im Winter tut den Rest. Die Stadt fühlt sich an wie ein Organismus, der langsam einfriert. Wo das Buch schwächelt: der Täter-Reveal, der einen Konstruktionsaufwand braucht, den die Atmosphäre vorher gar nicht nötig hatte. Nesbø traut seiner eigenen Stärke nicht. Die liegt in den stillen Momenten, nicht in den Wendungen. Trotzdem: Wer Hole einmal kennengelernt hat, kommt nicht mehr los. Das ist vielleicht das Unheimlichste an dem Buch.

  13. Cover des Buches Sterben (ISBN: 9783442749577)
    Karl Ove Knausgård

    Sterben

    (148)
    Aktuelle Rezension von: Chrischi_W

    Die Themen, die in diesem Buch zur Sprache kommen, wie sie erzählt werden, haben mich intensiv berührt. Knausgards Erzählstil und die teilweise ausschweifenden Beschreibungen sorgten für außergewöhnliche Lesestunden und lassen das Buch noch lange nachwirken. Eine Entdeckung von besonderer Qualität. 

  14. Cover des Buches Woman in Cabin 10 (ISBN: 9783945386989)
    Ruth Ware

    Woman in Cabin 10

    (505)
    Aktuelle Rezension von: wordsbylaraj

    Ruth Ware liefert mit „Woman in Cabin 10“ einen klassischen Thriller ab, der für mich leider nur im soliden Mittelfeld landet. Das Setting auf der luxuriösen „Aurora Borealis“ ist zwar gut eingefangen und die Isolation auf dem offenen Meer bietet eigentlich die perfekte Vorlage für Gänsehaut, aber bei mir kam das beklemmende Gefühl leider nie richtig an.

    Ein großer Kritikpunkt war für mich die Protagonistin Lo. Es war gar nicht mal ihr problematischer Lebensstil, der mich gestört hat, sondern die Tatsache, dass sie mir anfangs einfach unfassbar unsympathisch war. Es fiel mir dadurch wahnsinnig schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen oder wirklich mit ihr mitzufiebern. Wenn man die Hauptfigur eher anstrengend findet, leidet leider auch der Spannungsbogen.

    Was das Buch für mich jedoch deutlich aufgewertet hat, waren die genialen Einschübe zwischen den Kapiteln. Die E-Mails von Judah oder die Polizeiberichte waren atmosphärisch top und haben eine spannende Vorahnung erzeugt, dass Lo das Schiff vielleicht nicht lebend verlassen wird. Das hat mich definitiv bei der Stange gehalten!

    Die Auflösung hingegen war für mich eher „meh“. Der Twist war nur semi-gut und vor allem die Wandlung der Komplizin zur Retterin ging mir am Ende viel zu schnell und wirkte fast schon überhastet. Da hätten ein paar Seiten mehr zur Entwicklung der Dynamik gutgetan.

    Fazit: Ein handwerklich solider Thriller, der durch seine interessanten Erzählformate (E-Mails/Berichte) punktet, dem es aber an wirklich hohen Stakes und einer sympathischen Identifikationsfigur fehlt. Kann man gut zwischendurch lesen, ist aber kein absolutes Muss.


  15. Cover des Buches Koma (Ein Harry-Hole-Krimi 10) (ISBN: 9783548061948)
    Jo Nesbø

    Koma (Ein Harry-Hole-Krimi 10)

    (287)
    Aktuelle Rezension von: Sunsy

    Spannung pur! Bei Teil 10 der Reihe wartet der Autor mit einigen Wendungen auf und lässt uns mehrmals im Glauben daran zurück, Harry Hole sei tot. Da es aber noch Fortsetzungen der Reihe gibt, hat sich mein Hirn Szenarien erdacht, in denen er wiederbelebt werden kann. Wie es dann tatsächlich weitergeht, ist so spannend beschrieben, dass es dieses Buch zu einem der besten der Reihe geschafft hat.

    Harry Hole einmal nüchtern, und dies das gesamte Buch hindurch. Alle Achtung! Geniale Kombinationsgabe. Ich bin begeistert.

    Meine Bewertung: 10/10 Punkte.


    https://sunsys-blog.blogspot.com/2025/05/gelesen-koma-jo-nesb.html

  16. Cover des Buches Rotkehlchen (Ein Harry-Hole-Krimi 3) (ISBN: 9783548061658)
    Jo Nesbø

    Rotkehlchen (Ein Harry-Hole-Krimi 3)

    (333)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Nach Sydney (1. Fall) und Bangkok (2. Fall) lässt der Norweger Jo Nesbo nun seinen unkonventionellen Serienhelden Harry Hole in heimatlichen Gefilden ermitteln. Auch wenn der Hintergrund des aktuellen Falls, zunächst auf einer eigenen Zeitebene dargestellt einen historischen Aspekt aufgreift, der vermutlichen den meisten Leser*innen unbekannt sein dürfte: norwegische Staatsbürger, die sich im II. Weltkrieg mit den kriegerischen Zielen von Adolf Nazi gemein machten. Geschickt werden dabei die aktuellen „rechten Strömungen“ (1999-2000) in die Handlung integriert.

    Gleich zu Beginn bekommt der Titel des Krimis seinen bedeutungsschweren Inhalt verpasst: bleiben oder gemeinsam mit den anderen in den Süden ziehen? Risiko oder Sicherheit. Oder um es mit der „Risikoabwägung“ des Rotkehlchens zu beantworten: Gehe ich das Risiko ein und bleibe hier, dann hätte ich, wenn es einen milden Winter gibt, den Vorteil, „die besten Brutplätze belegen [zu können], ehe die anderen wieder zurückkommen“ – im anderen Fall „gibst [du] den Löffel ab […] und fällst vielleicht nachts steif gefroren von einem Ast und taust erst im nächsten Frühjahr wieder auf.“ Eine Frage, die in jeden anderen Kontext passt und letztlich über den Verlauf eines Lebens entscheidet. 

    In dieser Frühphase des Krimis sind die Rollen noch gut verteilt, auch wenn die langatmig geschilderten Kriegserlebnisse schon etwas ermüdend sind. Aber das ist Geschmackssache. Sie sind in dieser Länge auch nicht unbedingt notwendig, um zum Beispiel den Unterschied zwischen einer Schizophrenie und einer Persönlichkeitsspaltung (multiple Persönlichkeit) zu erläutern, die hier auf Seiten des Täters eine entscheidende Rolle spielt und für einige gekonnte inszenierte Verwirrung sorgt. 

    Als trockener Alkoholiker hat der zum Staatsschutz versetzte und dabei zum Kommissionsleiter beförderte Harry Hole jetzt etwas mehr Zeit für die leichte Seite des Lebens: Gefühle beginnen sich ihren Raum zu nehmen. Das tut dem Krimi recht gut, denn neben den Schlechtigkeiten dieser Welt, wirken die Bande der Liebe besonders intensiv. Insgesamt verliert sich dieser Krimi allerdings zu häufig profaner Ermittlungsarbeit, was dem guten Plot der Geschichte nicht gerade zuträglich ist.

    (16.6.2022)

  17. Cover des Buches Der Sohn (ISBN: 9783548287782)
    Jo Nesbø

    Der Sohn

    (326)
    Aktuelle Rezension von: BellaNoelle

    Es fällt mir schwer, eine passende Bewertung zu verfassen. Das Buch ist gut, es ist nur anders, als ich es erwartet hatte. Es dauert etwas bis man in die Geschichte reinkommt und so ganz kann man sie bis zum Ende nicht richtig durchblicken. Es ist spannend, aber auf eine andere Art und Weise als sonstige Krimis, die ich gerne lese. Auch die Charaktere kann man schwer in eine der Schubladen „gut oder böse“ stecken. Es wird einem verdeutlicht, dass auch im vermeintlich Bösen nicht alles böse sein muss.

  18. Cover des Buches Fledermausmann (Ein Harry-Hole-Krimi 1) (ISBN: 9783548061870)
    Jo Nesbø

    Fledermausmann (Ein Harry-Hole-Krimi 1)

    (532)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Von einem (guten) Krimi erwartet man, dass er nicht nur spannungsreich unterhält, idealerweise auch ein wenig Wissenswertes vermittelt, sondern dass hier auch „das Gute“ gewinnt und man sich nach der Lektüre, zusammen mit den Ermittlern, erleichtert zurücklehnen kann. Immerhin darauf ist noch Verlass.

    Diese Erwartung wird nicht ganz erfüllt, bei diesem ersten Auftritt des Kommissars Harry Hole, der als Ermittler aus Oslo einen Mord auf der gegenüberliegenden Seite des Erdballs (Australien) mitaufzuklären sucht. Hier ist eine junge Norwegerin getötet worden, und zwar auf ziemlich brutale Weise. Aber musste das Ergebnis so geschildert werden, dass man die damit erzeugten Bilder kaum noch aus dem Kopf bekommt? 

    Und ist es dann noch vonnöten, dass sogar eine tragende Figur, positiv besetzt, auch noch zum Opfer gemacht wird? Ich habe mich nicht gut 400 Seiten durch alle Höhen und Tiefen dieses Krimis gearbeitet, um dann auf den letzten Metern noch enttäuscht zu werden. Das reale Leben ist doch schon ungerecht genug …

    Dennoch trägt die Geschichte, auch wenn sie gelegentlich ein wenig Leerlauf produziert. Hinzu kommen durchaus interessante Informationen zu den Ureinwohnern Australiens, inklusiver alter australischer Legenden, sowie den Bemühungen der „weißen Australier“ ihre begangenen Frevel möglichst hinter wohlmeinenden Worten zu verstecken: „Erst haben sie unserem Volk den Stolz genommen, und jetzt wo er weg ist, haben sie einen Heidenangst davor, ihn zu verletzen.“ 

    Alles in allem ein passabler 1. Auftritt des sympathischen Serienkommissars Harry Hole.

    (24.4.2022)

  19. Cover des Buches Im Land der weiten Fjorde (ISBN: 9783751716253)
    Christine Kabus

    Im Land der weiten Fjorde

    (109)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Viel zu lange lag dieses Buch auf meinem SuB, viel zu lange schon wollte ich mal was von Christine Kabus lesen und endlich war es soweit. Ich war bereit, mich mit Lisa auf Spurensuche zu begeben. Nach dem Tod ihrer Mutter erfährt sie, dass die Familie, mit der sie aufgewachsen ist, gar nicht die leibliche Familie ihrer Mutter ist. Simone wurde als kleines Mädchen adoptiert und ihre Wurzeln, auf die lediglich ein kleines Medaillon hinweist, liegen in Norwegen. Lisa, die durch ihren Beruf als Reporterin ohnehin ständig in der Welt umher reist, zögert nicht lange, und bucht einen Flug, der Licht ins Dunkel der Vergangenheit bringen soll.
    Im Vergangenheitsrückblick lerne ich die junge Norwegerin Mari kennen, die mit ihren Eltern und beiden Brüdern Ole und Finn im hohen Norden glücklich auf einem Gestüt aufwächst, bis am 9. April 1940 die deutsche Wehrmacht diese Idylle zerstört. Die Norweger müssen sich "arrangieren" und so muss auch Maris Familie Teile des Heimathofs für die deutschen Soldaten räumen. Doch nicht alle Deutschen sind überzeugte Nazis und so knüpfen sich schließlich zarte Bande zwischen der jungen Norwegerin und einem deutschen Besatzungssoldaten, die für beide Parteien nicht ungefährlich sind.
    In manchen Punkten ein wenig zu vorhersehbar lasse ich mich dennoch auf diese Geschichte ein und werde nicht enttäuscht. Christine Kabus beschreibt für mich Norwegen - das schon lange auf meiner Reisewunschliste steht - mal in bunten, mal in tristen Farben und mit jedem Satz spürt man ihre Begeisterung für Land und Leute. Während sich mir im Vergangenheitsteil Ereignisse zu Zeiten des Weltkriegs offenbaren, von den ich bis dato wenig wusste, hat mich der Gegenwartsteil an manchen Stellen ein wenig enttäuscht. Zu glatt, fast schon ein wenig kitschig, fügten sich hier manche Teile zusammen. Die Charaktere waren mir manchmal ein wenig zu schwarz oder weiß und dennoch habe ich diesen Roman gerne gelesen und im Urlaub direkt verschlungen. Ausgesprochen gut gefallen haben mir die Beschreibungen über Land und Leute, die mir wirklich Lust auf Norwegen machen. Ich vergebe vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung für alle Norwegen Fans, oder die, die es werden wollen. 

  20. Cover des Buches Als Großmutter im Regen tanzte (ISBN: 9783596523740)
    Trude Teige

    Als Großmutter im Regen tanzte

    (346)
    Aktuelle Rezension von: AtschiB

    Der Roman ist unglaublich bewegend und geht tief unter die Haut. Die Grausamkeiten unserer Historie werden so verpackt, dass sie dennoch leicht zu lesen sind. Leider wird nicht erzählt, wie es mit der Ehe und der Schwangerschaft von Juni weiter. Vielleicht wird das im Folgeroman "Und Großvater atmete mit den Wellen" aufgegriffen, es würde mich freuen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen.

  21. Cover des Buches Das Orangenmädchen (ISBN: 9783570907399)
    Jostein Gaarder

    Das Orangenmädchen

    (567)
    Aktuelle Rezension von: Tini_07

    In „Das Orangenmädchen“ entdeckt der 15-jährige Georg einen langen Brief seines verstorbenen Vaters. Dieser Brief, versteckt in einem alten Kinderwagen, erzählt eine bewegende Liebesgeschichte: die Suche nach dem geheimnisvollen „Orangenmädchen“. Zugleich richtet sich der Vater direkt an seinen Sohn und stellt ihm eine tiefgründige Frage über das Leben und den Tod.

    Der Roman ist eine berührende Mischung aus Familiengeschichte, romantischer Erzählung und philosophischer Reflexion. Gaarder gelingt es, große Fragen – Was ist der Sinn des Lebens? Würde man leben wollen, auch wenn das Leben endlich ist? – in eine leicht lesbare, aber nachdenklich stimmende Geschichte zu verpacken.

    Ein poetisches und tiefgründiges Buch, das auf einfache Weise große Fragen stellt. Es ist sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene geeignet – emotional, nachdenklich, aber nie schwerfällig. Wer gerne philosophische Romane mit einem Hauch von Romantik liest, wird dieses Buch mögen.


  22. Cover des Buches The Cocka Hola Company (ISBN: 9783641122119)
    Matias Faldbakken

    The Cocka Hola Company

    (150)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Tatsächlich habe ich mehrere Anläufe gebraucht, um das Buch zu lesen.

    Der Anfang war sehr witzig, aber teilweise muss man sich dazu zwingen, dass Buch weiterzulesen. Es wird tatsächlich besser.

    Die Personenvorstellung, sind knapp, präsize dargestellt und sind leicht zu merken.

    Dachte, in der Geschichte handelt sich um Tiptop und Casco, dabei spielen beide nur eine kleine Nebenrolle.

    Im dem Buch geht es hauptsächlich um Simpel, welcher die ganzen Pornos schreibt. Seinen verhaltungsgestörten Sohn macht ihm und Motha das Leben schwieriger. Er beißt alle, sobald man ihn berührt außer seiner Mutter.

    Simpel nervte mich anfangs ziemlich, aber in laufe der Zeit versteht man ihn, weshalb er so komisch ist.

    Seine Rache sind äußert klever und gut durchdacht, er wird mir etwas sympatisch.

    Das Ende habe ich leider nicht so ganz verstanden, werde das nochmal nachlesen.

  23. Cover des Buches Erlöser (Ein Harry-Hole-Krimi 6) (ISBN: 9783548061863)
    Jo Nesbø

    Erlöser (Ein Harry-Hole-Krimi 6)

    (278)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Harry Hole hat mit seinen zahlreichen privaten Dämonen zu kämpfen, als ihm ein neuer Fall übermittelt wird. In Oslo ist überall schon Weihnachtsglanz, aber ein bestialischer Mörder treibt sein Unwesen. Der kroatische Auftragskiller hat quasi vor den Menschenmassen auf dem Weihnachtsmarkt einen Mann getötet, aber den Falschen. Von nun an versucht er seinen Fehler zu korrigieren und dabei geht er über Leichen. Harry Hole ist ihm dicht auf den Versen, aber die Hinweiße, Beweiße und Hintergründe werden immer verworrener. Was hat die norwegische Heilsarmee mit dem ganzen zu tun? Wer ist der Killer und wer sein wahres Opfer?  Jo Nesbo schreibt atemlos spannend mit vielen Kniffen und Wendungen und er lässt seinen Kommissar Harry Hole durch alle Gefühlswelten streifen. Eiskalte Spannung!


  24. Cover des Buches Die Letzten ihrer Art (ISBN: 9783442770403)
    Maja Lunde

    Die Letzten ihrer Art

    (186)
    Aktuelle Rezension von: ArtVandaley

    Im dritten Teil ihres Klimaquartetts widmet sich Maja Lunde den Wildpferden und zieht in drei Erzählsträngen einen weiten Bogen über die Entdeckung und den Fang bis zu einer Zeit in der Zukunft im Jahr 2064 in der es um die Natur - man kann es erahnen - schlecht bestellt ist. Das gilt auch für die Pferde.

    "Die Letzten ihrer Art" ist mit über 600 Seiten der längste Teil ihres Quartetts. Das gibt uns Gelegenheit, tief in die Charaktere einzutauchen, mit ihnen zu fiebern oder vor allem zu leiden. Dadurch das auch menschliche Schicksale dargestellt werden, wird deutlich, das auch Mensch und Tier sich am Ende doch ähnlicher sind, als mancher wahrhaben will. Das ist ein weiterer neben vielen anderen Gründen, die Natur zu respektieren und zu schützen.

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