Bücher mit dem Tag "noten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "noten" gekennzeichnet haben.

108 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492316460)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.239)
    Aktuelle Rezension von: Alenaxpls

    Ich habe dieses Buch und alle weiteren Bände bereits mit 18 Jahren schon einmal gelesen damals muss ich sagen hat es mir aber besser gefallen als heute mit 24 Jahren. 

    Reed finde ich einfach nur ziemlich toxisch und ich bin vom Ende sehr geschockt gewesen.

    Ich habe aber vergessen was in den weiteren Bänden passiert und bin gespannt wie es weitergeht.

  2. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (840)
    Aktuelle Rezension von: Jackolino

    In den letzten Jahren hatte ich bereits einige Romane aus der Reihe der sieben Schwestern gelesen und kannte die Geschichte daher schon ein wenig. Die Geschichte von Ally hatte ich ausgelassen, weil mir klar war, dass sie sehr traurige Passagen enthalten musste. Schließlich starb Allys Freund schon einige Wochen, nachdem sie sich überhaupt erst kennen und lieben gelernt hatten.

    Alkyone ist die zweite Schwester, die Pa Salt mit nach Atlantis, seinem Zuhause am Genfer See brachte. Sie ist die geborene Anführerin, eine kluge und starke Frau, der allerdings auch einiges an Schicksalsschlägen zugemutet wird.

    Jeder Band der Reihe beginnt mit dem Eingeständnis einer der Schwestern, dass sie sich genau an Ort und Tag erinnere, als sie hörte, dass ihr Vater gestorben war. Und Ally war, ohne dass sie es wusste, sogar bei seiner Seebestattung ganz in der Nähe. Mit ihrem Theo hatte sie sich ein paar unbeschwerte Tage in einer griechischen Bucht gemacht, als sie die traurige Nachricht erreichte und gerade war ihnen aufgefallen, dass Pa Salts Schiff ganz in der Nähe lag, sich dann aber schnell entfernte.

    Ihr Vater hat jeder der Töchter Hinweise zu ihrer Herkunft hinterlassen und Ally macht sich nach Theos Tod daran, diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Durch ein Buch stößt sie auf eine Spur in Norwegen und geht ihr nach.

    Wie alle Bücher von Lucinda Riley, die leider viel zu früh gehen musste, ist auch die Sturmschwester ein emotionales Buch, dem man sich nicht so einfach entziehen kann. Sei es nun die Geschichte von Ally selbst oder die Geschichte ihrer musikalischen Vorfahren, der sie durch Pa Salts Brief und andere Hinweise auf die Spur kommt.

    Wie schön, dass es nach dem traurigen Beginn aber zu einem sehr versöhnlichen Abschluss in Bergen kommt.

  3. Cover des Buches Dunbridge Academy - Anyone (ISBN: 9783736316843)
    Sarah Sprinz

    Dunbridge Academy - Anyone

     (499)
    Aktuelle Rezension von: silversparklingpages

    Meine Leseerfahrung

    Nachdem mich der erste Band überzeugen konnte an der Dunbridge Academy zu bleiben, geht es in diesem Buch um Emmas neue beste Freundin Tori.
    Die Stimmung ist von Anfang an schon etwas bedrückter und düsterer, denn die Themen, die in dem Buch vorkommen sind mMn auch heavier als im ersten Band. Das Buch wird wieder aus zwei Perspektiven (Tori und Sinclair) erzählt und der Schreibstil ist genauso angenehm wie im vorherigen Band.
    Themen wie toxic relationships, Alkoholismus und leider ein bisschen miscommunication prägen die Handlung des Buches. Die Liebesgeschichte ist eine klassische Friends-to-Lovers Geschichte. Verziert wird das mit der Tatsache, dass Sinclair aus einer durchschnittlichen Familie kommt und immer wieder in der Bäckerei seines Vaters hilft, während Tori aus einer finanziell reicheren Familie kommt. Aus irgendeinem Grund dauert es extremst lange, bis Tori und Sinclair zusammenkommen und ständig nehmen sie Sachen voneinander an, ohne miteinander zu reden obwohl wiederholt wird, was für eine enge Freundschaft sie doch haben (hatten?). Glasiert wird das alles noch mit dem klischeehaften „Vorfall“, dass Tori im Endeffekt beim Theaterstück Sinclairs Julia spielen muss. Doch das Buch endet nicht auf einer guten Note, denn der Baustein für den nächsten Teil muss gelegt werden.

    Die Charaktere

    Hier sieht man Sarahs Talent absolut unausstehliche Charaktere zu schreiben, auch wenn sie nur als Nebencharaktere vorkommen. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht einfach ist Charaktere zu schreiben, die direkt nach dem ersten Satz komplett unsympatisch sind. Auch hätte ich gerne mehr von Sinclairs Reitleidenschaft gesehen.

    Fazit

    Nachdem ich diese Rezension 2 Monate nach dem Lesen schreibe, merke ich, dass mir nicht viel vom Plot geblieben ist. Es war schön zu lesen und die Vibes haben gepasst aber irgendwie fehlen mir die Worte was ich davon halte.

  4. Cover des Buches Generation Doof (ISBN: 9783838706177)
    Stefan Bonner

    Generation Doof

     (661)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Respekt, dass die beiden Autoren es schaffen, mit dem Thema 330 Seiten zu füllen. Da ist es wohl schwerlich zu vermeiden, dass Wiederholungen ausbleiben, oder?

    Um die Seiten zu füllen werden vorrangig die Missstände in der Kohorte der heute ca. 20 bis 35jährigen (da habe ich ja gerade nochmals Glück gehabt!!!) angeprangert: ihr Konsum- und Freizeitverhalten, die Bildungsmisere, die berufliche Disqualifikation, die TV und PC-Sucht, ihr Missverständnis zu Liebe und Partnerschaft sowie die Erziehungsunfähigkeit gegenüber der daraus resultierenden eigenen Brut und die Verweigerungshaltung der unterdessen zur Elterngeneration Gewordenen selbst erwachsen zu werden.

    Aufgelockert wird das Ganze mit passenden Zitaten aus Liedtexten oder von Weisheitsgurus sowie eingeschobenen Berichten aus dem platten Leben: Anne erzählt...., Stefan erzählt...

    Insgesamt kommt das Werk leichtverdaulich geschrieben einher und häufig dürfen auch die ‚Betroffenen’ selber (die Autoren zählen sich letztendlich ja auch dazu) zu Worte kommen.

    Einen wissenschaftlichen Anspruch hat das Buch sicherlich nicht, wodurch Zahlen und ‚Fakten’ auch unbelegt bleiben dürfen.

    Beim Lesen entdeckte ich persönlich viel alt bzw. bereits allgemein Bekanntes, was nicht unbedingt auf die entsprechende Generation einzugrenzen ist.


    Fazit: Eine Ankündigung am Buchende: „Generation doof – Die Show. Von der Bestseller-Liste auf die Bühne“.... da fällt mir nichts mehr dazu ein!


  5. Cover des Buches Der Mondscheingarten (ISBN: 9783548061436)
    Corina Bomann

    Der Mondscheingarten

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Lilly ist vollkommen überrascht, als ihr jemand eine Geige bringt, die ihr gehören soll. Niemand in ihrer Familie hat mit Musik zu tun, es muss ein Irrtum sein. Als sie die Geschichte des wertvollen Instruments recherchiert, entdeckt sie das Geheimnis einer begnadeten Musikerin. Auf den Spuren der Sumatrarose reist Lilly ans andere Ende der Welt. Es ist eine Reise in die Vergangenheit. Dort, in einem alten Garten voller Erinnerungen, findet sie endlich ihre eigene Bestimmung. 


    Fazit

    Etwas langatmig doch auch interessant Reise in die Vergangenheit. Lilly bekommt eine Geige und weiß nicht warum deshalb macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit was mit der Besitzerin passiert ist. Ich fand die Geschichte von Rose sehr spannend. 

  6. Cover des Buches Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb (ISBN: 9783733607388)
    Tanya Stewner

    Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb

     (297)
    Aktuelle Rezension von: firefly

    Juli ist ein ganz normales Mädchen - naja, sie ist sehr schlau, groß, dünn und eine Streberin. Ganz normal also. Zusammen mit ihren reichen Eltern (die sie hasst) wohnt sie in einem großen, protzigen Haus. Ihre beste Freundin ist Whoopi.


    Ihre Eltern streiten in letzter Zeit nur noch. Wenn es ganz schlimm ist, gibt es nur einen Ort, wo Juli alleine ist - ihre Lichtung im Wald mit dem Teich. Bis jetzt war sie dort immer alleine, nie war jemand dort - bis einmal ein Fremder, gutaussehender Junge dort auftaucht. Doch mit ihm stimmt etwas nicht, er hat Probleme beim Atmen und Hustet ständig. Außerdem benutzt er seltsame Wörter und ist komisch angezogen.


    Als Juli ihrer Freundin Whoopie von ihm erzählen will, verhindert es das Universum jedes Mal. Juli verstaucht sich sogar den Finger! Sobald jemand Interesse an dem Jungen zeigt, verhindert das Universum, dass man ihn näher kennenlernen könnte. Bei ALLEN ist das so. Nur bei Juli nicht...



    Das Buch ist unglaublich witzig geschrieben. Juli denkt nämlich, dass der Fremde Junge (er heißt Anjano) ein Außerirdischer ist. Außerdem ist Juli sehr schlau und sie geht immer erst alle Möglichkeiten im Kopf durch um dann zu schauen, was Sinn ergibt. Zu sehen, wie sie die Möglichkeiten nach und nach ausschließt, ist sehr cool.


    Juli hat mir sehr leidgetan. Sie hat es echt nicht leicht mit ihren Eltern. Aber zum Glück ist Whoopie für sie da. Die beiden sind total unterschiedlich:

    Juli: groß, dünn, Streberin, ihre Eltern sind reich, wohnt in einem großen Haus

    Whoopie: klein, moppelig, schaut gerne Fernsehn, wohnt in einer kleinen Wohnung


    Ich habe beide sehr gemocht.



        Zitat: "Was ich verstanden hatte, war, dass es für mich offenbar unmöglich war, Whoopie von Anjano zu erzählen.

        Es war unglaublich.

        Unfassbar.

        Als wollte das Universum mich verarschen."

          

  7. Cover des Buches Ich bin Charlotte Simmons (ISBN: 9783641138332)
    Tom Wolfe

    Ich bin Charlotte Simmons

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    Endlich am Ziel. Mit einem Stipendium an der traditionsreichen Dupont University wähnt sich Charlotte im siebten Himmel. Doch statt des ersehnten Lebens in der Welt des Geistes findet sie sich in einem Mahlstrom aus Sauforgien und sexuellen Ausschweifungen wieder...
  8. Cover des Buches Die Gedankenmusik (ISBN: 9783942509541)
    Matthias Brandl

    Die Gedankenmusik

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Limafu
    Ein wunderschönes Buch über Liebe, Freundschaft und Verlust. Ich empfand eine unglaubliche Ruhe beim Lesen, trotzdem wurde es keine Sekunde langweilig. Die Charaktere sind sehr tiefgründig und glaubwürdig. Eine absolute Empfehlung!
  9. Cover des Buches Totenlied (ISBN: 9783734105234)
    Tess Gerritsen

    Totenlied

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Gotje

    Inhalt: Julia bringt von ihrer Reise nach Venedig ein ganz besonderes Souvenir mit: Noten alter, längst vergessener Lieder. Doch als sie einen der Walzer bei sich zuhause auf ihrer Geige spielt, nimmt der Horror seinen Lauf. Die Musik scheint ihre dreijährige Tochter in ein Monster zu verwandeln. Julia versucht, die Geschichte hinter dieser unbekannten Musik herauszufinden und stößt dabei auf wohl gehütete Geheimnisse.

    Meine Meinung: Es ist ein sehr emotionales Buch, keine Frage, aber bis auf einige, wenige Momente in den ersten Gegenwartskapiteln ist es einfach kein Thriller. Gerade die Vergangenheitskapitel, die die Geschichte der Musik zeigen, waren für mich einfach total langweilig. Hätte ich vorher gewusst, dass es sich hauptsächlich um zwischenmenschliche Beziehungen dreht, hätte ich dieses Buch vermutlich niemals angefangen. Wer ein Fan von tragischen Geschichten ist, für den ist dieses Buch vielleicht etwas, man sollte aber wissen, worauf man sich einlässt. Denn wenn man, wie ich, einen spannenden Thriller erwartet, wird man bitter enttäuscht.

  10. Cover des Buches Melodien (ISBN: 9783832162917)
    Helmut Krausser

    Melodien

     (36)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Nachdem der Alchimist Castiglio an der Herstellung von Gold scheitert, entschließt er sich seinen Traum zu verwirklichen. Zusammen mit seinem Gehilfen Andrea konzentriert er sich auf die Komposition von Melodien, die den Menschen im Guten wie im Bösen beeinflussen können. Sein Tun wird ohnehin von der Bevölkerung mit großer Skepsis und Voreingenommenheit beobachtet und wenn seine Grundidee auch durchaus positiv war, so versteift er sich zunehmend und wird schonungslos und radikal in seinen Handlungen. Andrea, der ihm treu zur Seite steht, entwickelt sich zum Medium und trägt die gefährliche Botschaft mit seiner Stimme unter das Volk. Da Castiglio anscheinend nicht nur ungewöhliche, sondern auch wirksame Melodien erdachte, spricht nun alles für Hexerei und Volk sowie Gerichtsbarkeit verurteilen sensationslustig. Aber Andrea gelingt es dem Abt Stefano die Melodien anzuvertrauen.

    Vier Jahrhunderte später will es der Zufall, dass der Fotograf Alban Täubner in seinem Hotel in Siena irrtümlicherweise einen Brief erhält, der für den Professor der Mythosophie Jan-Hendrik Krantz bestimmt ist. Täubner verschludert den Brief auf der Heimreise im Zug, wird jedoch von Professor Krantz aufgesucht, der die enthaltene Botschaft dringend Täubner zu entlocken versucht. Just will es die Historie, dass gerade Professor Krantz sich auf der Suche nach Castiglios Melodien oder jeglichem Hinweis auf deren Verbleib befindet. Und so schlittert der von Liebeskummer geplagte Alban Täubner in einen Mythos hinein und verliert zusammen mit Krantz nach und nach den Überblick über Wirklichkeit und Historien-Wahn.

    Zwanzig Jahre nach dem ersten Erscheinen hat sich Helmut Krausser seinen Roman „Melodien“ nochmals vorgenommen. Die Jagd nach der absoluten Musik, die Menschen in ihren Gefühlen, Regungen, Handlungen und Befindlichkeiten zu beeinflussen vermag. Erzählt wird in moderaten Zeitsprüngen, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verweben und nicht nur den Protagonisten das Leben schwer machen. Zwischen den Buchdeckeln lauert eine dichte mittelalterliche Atmosphäre, die alles beinhaltet, was man zuvor bei Eco oder Süskinds „Parfüm“ fand sowie die Parallelwelt der späten 80er Jahre, in der es nicht nur um die Nacherzählung des Mythos geht, sondern auch um eine Jagd nach Ruhm, denn Professor Krantz bleibt nicht der einzige Mythenhäscher.

    Ein Romanmonstrum von 829 Seiten, welches es niederzukämpfen gilt.

  11. Cover des Buches Lehrerkind (ISBN: 9783492272964)
    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Für Bastian ging die Schulzeit nicht gerade toll los. In der Grundschule begegnete er immer seiner Mutter, da diese an der selben Schule unterrichtete. Für die Mitschüler war dies ein gefundenes Fressen. Ab Klasse 5 sah er dann jeden Tag seinen Vater, denn auch er ist Lehrer und auf der selben Schule wie Bastian. Lehrerkind! Für den Jungen bestätigten sich leider viele Vorurteile und der Kampf den er täglich im Klassenzimmer, auf dem Pausenhof kämpfen musste, setzte sich dann zu Hause fort. War er schlecht, sprachen die Eltern von einer Schande, war er gut, dann nahmen sie es als selbstverständlich hin, denn es sind ja die Gene. Zum aus der Haut fahren! Mit den Jahren fand er aber einen Weg damit umzugehen, Freund zu finden und für sich selbst zu entscheiden. Wirklich? All zu oft holen ihn die Lehrer ein und selbst als er selbst den Beruf des Lehrers wählt, kann er das Etikett Lehrerkind nicht abschütteln. Vielleicht doch etwas ganz anderes machen?

    Bastian Bielendorfer schreibt voller Witz, Ironie, Bitterkeit und Ehrlichkeit von seinem >Schicksal< ein Lehrerkind zu sein. Natürlich, gibt es viele Vorurteile, aber seine Beschreibungen sind großartig und die Einschübe, wo er die verschiedenen Lehrertypen darstellt, sind einfach phänomenal!

  12. Cover des Buches Das verdrehte Leben der Amélie 2: Heimlich verliebt (ISBN: 9783551314772)
    India Desjardins

    Das verdrehte Leben der Amélie 2: Heimlich verliebt

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Lia_7

    Inhalt/Klappentext:

    Amélies beste Freundin Kat hat Liebeskummer und schlägt eine No-Jungs-Pakt vor: Keinen Freund bis zum Abschlussball! Amélie bleibt nichts anderes übrig als zuzustimmen. Dabei ist sie bis über beide Ohren in Nicolas verknallt! Während Kat ihre neue Leidenschaft für Pferde entdeckt, hat Amélie alle Hände voll zu tun ihre große Liebe geheim zu halten. Da ist das Chaos vorprogrammiert...

    Eindruck:

    Amélie ist ein typischer Teenager, sie hat einen gewöhnlichen Alltag bestehend aus Schule, ihrer Mum, ihrer besten Freundin Kat und Nicolas in den sie heimlich verliebt ist. Irgendwie schafft sie es immer sich in peinliche Situationen zu bringen und manchmal rutscht ihr ein frecher Spruch raus oder sie ist mit den Gedanken so sehr wo anders, dass sie beispielsweise im Sport Unterricht beim Fußballspielen den Ball nimmt und in den Basketballkorb wirft, meistens endet dass dann damit das Amélie zum Rektor geschickt wird.

    Das ganze Buch ist im Tagebuchstil aus der Perspektive von Amélie verfasst, auf eine sehr humorvolle Weise schildert sie die Geschehnisse ihres Alltags und wenn man einmal Angefangen hat kann man gar nicht mehr aufhören zu lesen.

    Ich finde die Protagonistin sehr sympathisch, sie ist witzig, cool und liebeswert und man kann sie sehr schnell ins Herz schließen. Amélie nimmt Rücksicht auf die Gefühle ihrer besten Freundin Kat die gerade Liebeskummer hat und verschweigt ihr, um sie nicht zu verletzen, dass sie mit Nicolas zusammen ist. Obwohl sie das ganze ja nur mit den besten Absichten geheim hält, hat sie ein echt schlechtes Gewissen deswegen. Dieses Geheimnis bringt Amélie oft in lustige Situationen, da Kat es ja keines falls erfahren darf.

    Auch die Nebencharaktere sind super beschrieben, sie sind zwar nicht ganz so sympathisch wie Amélie aber auch sehr nett.

    Das Buch thematisiert typische Teenager Dinge wie der erste Freund, der erste Liebeskummer und das alltägliche Schulleben. Die Autorin schafft es diese Themen so realistisch zu behandeln, dass es so ist als würde man tatsächlich das Tagebuch eines 14 jährigen Teenagers lesen. Trotz dieses Tagebuchschreibstils lässt sich die Geschichte sehr flüssig und angenehm lesen und man bekommt richtig gut mit was gerade bei Amelie so los ist. Durch diesen Tagebuchschreibstil bekommt man einen Einblick direkt in Amélies Gefühlswert und kann sich sehr gut in sie hinein versetzen.

    Auch die lustigen Zeichnungen am Anfang jedes neuen Monats, die schon mal ein bisschen einen Vorblick auf die Geschehnisse geben sind echt cool gestaltet und nett anzusehen. Was mir auch sehr gefällt ist, dass ab und an Artikel aus der Mädchenzeitschrift Miss abgedruckt sind, die Amélie so gerne liest.

    Fazit:

    Ein sehr unterhaltsames Buch dass mich öfters zum Lachen gebracht hat, vor allem für Mädchen in dem Alter kann ich die ganze Buchreihe sehr empfehlen, da es echt Spaß macht sie zu lesen.

  13. Cover des Buches Partitur des Todes (ISBN: 9783499245350)
    Jan Seghers

    Partitur des Todes

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Paris im Jahr 2005. Im Rahmen einer arte-Dokumentation stößt die Journalistin Valerie Rouchard auf Georges Hofmann, dessen Eltern im Dritten Reich nach Auschwitz verschleppt wurden. Durch die Öffentlichkeit der Dokumentation taucht ein bisher unbekannter Brief seines Vaters an ihn auf. Darin ein unveröffentlichtes Werk von Jaques Offenbach.
    Wenig später werden am Frankfurter Mainufer fünf Menschen in einem Imbiss-Boot kaltblütig hingerichtet. Hauptkommissar Robert Marthaler steht unter Zeitdruck und vor einem Rätsel, denn es bleibt nicht bei den fünf Toten.

    Partitur des Todes ist der dritte Band in Jan Seghers Reihe Kommissar Marthaler ermittelt. Das Buch umfasst 480 Seiten und wird bei Rowohlt verlegt.

    Marthalers dritter Fall spielt im Sommer 2005, etwa zwei Jahre nach Die Braut im Schnee. Nach den Geschehnissen des vorhergehenden Bandes wird Abteilungsleiter Herrmann durch Charlotte von Wangenheim ersetzt, er bekommt im Buch aber noch ein paar Auftritte. Privat hat Marthaler wieder einige Sorgen, denn sein Engagement im Beruf steht sich und Tereza nach wie vor im Weg.

    Aus meiner Sicht ist Partitur des Todes der bis dahin stärkste Band der Reihe, das mag aber auch am Thema liegen. Die Entwicklung, die man schon im vorhergehenden Band bei Jan Seghers beobachten konnte, setzt sich fort – er wird immer besser. Er konstruiert einen verworrenen Fall rund um die Aufarbeitung des Nationalsozialismus’, dabei geht er nicht zimperlich vor. Der Fall ist bis kurz vor Schluss schwer zu durchschauen, das wiederum kennt man ja schon aus den anderen Bänden, auch wenn es diesmal früher im Buch Andeutungen gibt.

    Ebenfalls nicht neu ist Seghers Kritik an Presse und Politik. Der City-Express als Inbild unethischer Auswüchse im Journalismus bekommt wieder eine Sonderrolle, für die Kritik am karrieristischen Charakter der Politik darf diesmal der Hessische Innenminister herhalten. Das LKA hingegen, in Krimis oftmals für überhebliches Verhalten gescholten, kommt bei Seghers ausdrücklich gut weg. Oliver Frantisek, der vom LKA als stilisierter Superpolizist in die SoKo entsandt wird, nimmt eine ganz andere Rolle ein, als man normalerweise erwarten darf.

    Der Fall und die Geschichte darum sind durchgehend schlüssig. Gut finde ich, dass Seghers eine ganze Reihe Faktenwissen um die Frankfurter Auschwitzprozesse einfließen lässt. Die für die Geschichte relevanten Namen wurden zwar geändert und die Lebensläufe, nehme ich an, frei erfunden, trotzdem geizt Seghers nicht mit Reellem, gerade im Hinblick auf das Fritz-Bauer-Institut. Seghers Charaktere könnte es gegeben haben und sie könnten auch diese Lebensläufe gehabt haben. Das gibt dem Buch stellenweise durchaus etwas Beklemmendes. Auch Marthalers Umgang mit diesem Teil der Deutschen Geschichte ist für Teile seiner Generation gut aufgefangen und birgt durchaus ein Stück Kritik, aber auch etwas Versöhnliches – und es passt schlussendlich zu seiner Persönlichkeit.

    Partitur des Todes ist ein weiterer lesenswerter Band der Reihe. Seghers geizt weiterhin nicht mit Lokalkolorit und verbessert sich stetig – wobei ich sagen möchte, dass er einen Punkt erreicht hat, an dem es nicht mehr viel zu verbessern gibt. Ein einigermaßen kurzweiliges Krimivergnügen, nicht nur für Menschen aus dem Frankfurter Raum.

  14. Cover des Buches Es tanzt ein kleiner Pinguin (ISBN: 9783795748586)
    Carla Häfner

    Es tanzt ein kleiner Pinguin

     (10)
    Aktuelle Rezension von: JDaizy
    „Liebe Eltern! Was ist schöner, als zusammen mit Ihrem Baby voll Freude und Neugier die Welt zu entdecken?“


    „Es tanzt ein kleiner Pinguin“ ist ein Sammelband von 40 wunderschönen Fingerspielen, Streichel- und Bewegungsliedern für Babys und Kleinkinder. Lange haben wir danach gesucht und nun endlich gefunden: ein Buch mit begleitender CD, liebevoll gestaltet und mit einer guten Mischung von anregenden und beruhigenden Liedern und Fingerspielen.

    Unterteilt ist das Buch in folgende Kapitel:
    • - Streicheln und Berühren
    • - Strampeln und Berühren
    • - Zuschauen und Nachahmen und 
    • - Lieder für besondere Gelegenheiten. 

    Zu jedem Lied bekommt man die Noten, den Text und eine „Spielanleitung“ an die Hand. So bleiben keine Fragen offen, zumal im Anhang des Buches – befestigt an der Innenseite des Buchrückens – eine wirklich gelungene CD aufwartet. Auf dieser singt eine angenehme Frauenstimme alle Lieder des Buches, was besonders diejenigen freuen wird, die selbst nicht so gern singen und trotzdem mit ihrem Baby „interagieren“ wollen.

    Neben bekannten „Kinderliedern“ wie zum Beispiel dem „Häschen in der Grube“ oder den „Zehn kleinen Zappelfingern“ gibt es auch neue Streichel- und Bewegungslieder. Diese werden oft auf bekannte Melodien gesungen. Zum Beispiel auf die Melodie von „Auf der Mauer, auf der Lauer“, die wirklich jeder kennen sollte.
    So passiert es immer wieder, dass man die CD irgendwann gar nicht mehr braucht und während des Wickelns oder Badens selbst vor sich hin singt und „spielt“. Trotzdem könnten wir die CD, ohne das sie nervt, jeden Tag abspielen.
    Und auch in der Krabbelgruppe hat sie bereits großen Anklang gefunden. Aber Vorsicht: einige Lieder haben Ohrwurmpotential. *zwinker

    Im praktischen Format, mit Hardcoverbindung und festen glatten Seiten (von denen man sicher auch kleine Flecken problemlos abwischen könnte) sollte das Buch deshalb in keinem Kinderzimmer fehlen.

    Außerdem gibt es ein Grußwort und einen Anhang, den ich nicht unerwähnt lassen möchte.
    Hier erfährt man (ob nun frischgebackene Eltern, Großeltern, Paten oder Erzieher) warum Fingerspiele, Körperkontakt und Musik so wichtig für die Entwicklung des Babys sind und warum es auch für die Beziehung zwischen Eltern und Kind unabdingbar ist diese Dinge gemeinsam zu erleben und zu entdecken.


    Fazit:
    40 wunderschöne Fingerspiele und Bewegungslieder, mit denen Eltern gemeinsam mit ihrem Baby die Welt entdecken können – mit begleitender CD.
    Unbedingte Kaufempfehlung – ein MUSS für frischgebackene Eltern! 
  15. Cover des Buches Das Lehrerhasser-Buch (ISBN: 9783426786710)
    Lotte Kühn

    Das Lehrerhasser-Buch

     (81)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja


    Es liest sich gut & ist ziemlich witzig.
    Sie zeigt ein bissl wenig Möglichkeiten auf, wie man die Situation besser gestalten könnte.

  16. Cover des Buches Leider hat Lukas schon wieder ... (ISBN: 9783442159109)
    Niki Glattauer

    Leider hat Lukas schon wieder ...

     (21)
    Aktuelle Rezension von: lisam
    Das zweite Mitteilungsheft der Familie Gruber schließt nahtlos an den ersten Band an, aber man kann auch ohne Vorkenntnisse ins Geschehen einsteigen. Das Klima im Hause Gruber war in den letzten Woche super, da der 13-jährige Lukas nach seinem Ski-Unfall leider nicht in die Schule gehen konnte. Da es ihm gesundheitlich wieder möglich ist, geht Familie Gruber wieder gemeinsam mit Lukas in die Schule. Und die Kommunikation/Streiterei mit den Lehrerinnen und Lehrern geht via Mitteilungsheft in die nächste Runde. Vater Gruber bemüht sich den pubertierenten Sohn positiv durchs Schuljahr zu bringen, die antiquierten Anforderungen der Lehrerinnen und Lehrer so gut wie möglich zu erfüllen und seine Frau im Zaum zu halten, damit die Lage in der Schule nicht wieder eskaliert. Unter anderem ein Topflappen, der im Werkunterricht angefertigt wird und dann von Mutter Gruber fertiggestellt werden soll, erhitzt das Klima.

    Auch die Fortsetzung des Mitteilungshefts hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Mischung aus der Korrespondenz mit der Schule, Vater Grubers Schultagebuch und die Streitereien in der Famile zeigen die Auswirkungen des Schullebens eines Kindes auf die gesamte Familie.

  17. Cover des Buches Ein Lied für Molly (ISBN: 9783442492961)
    Claudia Winter

    Ein Lied für Molly

     (67)
    Aktuelle Rezension von: RoRezepte

    “»Die Zukunft wird durch die Visionen der Gegenwart lebendig. […] Man muss rechtzeitig los lassen und nach vorn sehen. Wer weiß, was hinter der nächsten Kurve auf einen wartet. Oder wer.«”

    In Irland gibt es nicht nur die schönen Seiten, mit viel grüner Landschaft und unterhaltsamen Pubs, sondern auch Stadtteile, in deren Armut und Not vorrangig sind, in der Menschen jede Münze umdrehen müssen um so zu überleben und für die Familie zu sorgen. Bonnie hatte keine leichte Kindheit, wurde jung schwanger, der Erzeuger will davon nichts wissen und bis vor kurzem hat sie noch ihre nun verstorbene Mutter gepflegt. Doch mit ihrem kleinen Josh an ihrer Seite, versucht sie den Alltag bunter zu gestalten und ihm die schönen und wichtigen Dinge im Leben zu zeigen.

    “Eine gute Geschichte kann alles ändern.”

    “Es wird ein Abenteuer. Das beste, das wir je hatten.”, meinte Bonnie zu Josh als die beiden mit dem alten, griesgrämigen Mr. Brenner aufbrachen um den Besitzer der verloren gegangenen Musiknoten zu finden. Eine Reise, in der nicht nur Bonnie über sich hinauswächst, sondern auch der ehemaliger Musiklehrer alte Wunden aufreißt.

    Das für mich bewegendste Zitat des Buches:

    “Ihr Herz war wie ein leer geräumtes Zimmer, und auf dem einzig verbliebenem Stuhl hockte die Liebe und weinte sich die Augen aus.”

    “Ein Lied für Molly” ist aus der Ich-Perspektive in zwei Zeitebenen geschrieben. Während wir in der Gegenwart auf die Suche nach dem Musiknotenbesitzer gehen, lesen wir zwischendurch die Geschichte des jungen Robert Brenners. Der abgebrannte Pianist versucht sich als Musiklehrer in einer sehr konservativen Zeit seinen Schülern die Welt der Musik mit ungewöhnlichen Methoden näher zu bringen … Und verliebt sich dabei in die Putzfrau der Privatschule.

    “Haben Sie schon mal ein Glas auf den Boden geworfen, sich bei ihm entschuldigt und danach war es wieder heil?”

    Bewegend zu sehen war, wie der grantige, eigenbrötlerische Ex-Musiker sich in einen liebenswürdigen alten Herren mit dem Herz am rechten Fleck verwandelte. Besonders angetan hat es mir der kleine schon so schlaue Josh, mit seiner Brille, der offenen Art zu Menschen und seiner jugendlichen Weisheit. Eine tolle Ergänzung waren die Nebenprotagonisten des Dorfes Ballymore.

    Der perfekte Claudia-Winter-Mix mit dem früheren Humor aus den Aprikosenküssen und Glückssternen und mit der Sprachführung späterer Werke ohne sich zu viel in metaphorischer (Landschafts-)Beschreibung zu verlieren. Das Familiendrama und der Twist zum Ende ist zwar recht zeitnah abzusehen, allerdings ist nicht nur der Weg innerhalb Irlands, sondern auch die Reise beim Lesen, das Ziel. Und wer sich vor der Themenüberladung “Musik” scheut, brauch sich hier keine Sorgen machen – Claudia Winter hat in “Ein Lied für Molly” eine gelungene Mischung gefunden deren Leseempfehlung ich nur weitergeben kann.

    “Hoffnung, hat Ma immer gesagt. Sie ist der Motor, der uns bis zum Schluss antreibt.”

    Die Rezepte aus "Ein Lied für Molly" findet ihr unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/ein-lied-fuer-molly-claudia-winter/.

  18. Cover des Buches Du bist mein Geheimnis (ISBN: 9783423782005)
    Julie Anne Peters

    Du bist mein Geheimnis

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Anna_is_reading
    Meine Erste Rezension. Bin ja erst seit heute hier. :) In "Du bist mein Geheimnis" geht es um Hollands, durch die Schule und ihrer Mutter, entstandenen Druck, und ihre erste Lesbische Liebesbeziehung. Ich empfehle es an Menschen, die selber zur LGBT-Community gehören, oder sich zumindest dafür interessieren.
  19. Cover des Buches Ein rundherum tolles Land (ISBN: 9783641118662)
    Frank McCourt

    Ein rundherum tolles Land

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Frank McCourts Fortsetzung zu seinem preisgekrönten Werk, "Ein rundherum tolles Land", bietet erneut einen faszinierenden Einblick in das Leben des Autors und seiner Familie. Während das Buch zweifellos seinen Reiz hat und die Leserschaft in die unverwechselbare Welt der McCourts entführt, erreicht es möglicherweise nicht ganz die gleiche epische Tiefe wie sein Vorgänger.

    Die Fortsetzung führt uns durch die fortgeschrittenen Lebensjahre McCourts und bietet eine ehrliche Reflexion über seine Erfahrungen als Lehrer, Schriftsteller und Familienvater. Die Prosa behält dabei die gleiche Leichtigkeit und den humorvollen Ton, der schon im ersten Buch begeisterte. McCourt gelingt es, den Leser erneut in seinen Bann zu ziehen, indem er das alltägliche Leben mit einer Mischung aus Herzlichkeit und Ironie präsentiert.

    Die Charaktere, allen voran der Autor selbst, werden weiterentwickelt und gewinnen an Tiefe. Die Leser, die bereits mit Frank, Angela und den anderen vertraut sind, werden ihre Reise durch das Erwachsenenleben als eine natürliche Fortsetzung empfinden. Die scharfsinnige Beobachtungsgabe McCourts bleibt erhalten und verleiht der Geschichte Authentizität.

    Ein bemerkenswertes Merkmal des Buches ist die Art und Weise, wie es historische Ereignisse und soziale Veränderungen in die persönliche Erzählung einbettet. Die Verbindung zu den gesellschaftlichen Umbrüchen, sei es in der Bildung oder den politischen Entwicklungen, verleiht dem Werk eine zusätzliche Dimension und zeigt erneut McCourts Fähigkeit, seine individuellen Erlebnisse in einen breiteren Kontext zu stellen.

    Dennoch mag es den Lesern auffallen, dass die Intensität und der emotionale Sog des ersten Werks nicht in gleicher Weise erreicht werden. "Ein rundherum tolles Land" ist zweifellos ein lesenswertes Buch, aber es erreicht möglicherweise nicht die gleiche tiefgehende Resonanz wie sein Vorgänger. Die Geschichte fließt zwar angenehm voran, aber es fehlt möglicherweise ein Hauch von jener intensiven Emotionalität, die das erste Buch zu einem literarischen Meisterwerk machte.

    Insgesamt jedoch ist "Ein rundherum tolles Land" eine gelungene Fortsetzung, die die Leser erneut in die Welt der McCourts eintauchen lässt. McCourt beweist erneut seine Fähigkeit, das Leben in all seinen Facetten zu porträtieren, und bietet einen weiteren Einblick in seine faszinierende Lebensgeschichte. Ein Buch, das trotz möglicherweise leicht verblasster Strahlkraft, die Leser mit seinem Charme und seiner erzählerischen Kunst weiterhin begeistern wird.

  20. Cover des Buches Herr Mozart wacht auf (ISBN: 9783746626963)
    Eva Baronsky

    Herr Mozart wacht auf

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Katjuschka

    Ich habe das Buch vor über 10 Jahren gelesen und mich dabei, bei allem Respekt vor dem Meister, sehr amüsiert.
    Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Begeisterung Mozarts über CDs: Die Möglichkeit (vor allem seine) Musik jederzeit auch zuhause hören zu können, hat ihm sehr gefallen.
    Was er wohl zu Streaming gesagt hätte?
    Generell wird Mozart aber nicht als eine Art "Catweazle" dargestellt, sondern als musikalisches Genie, der immer - auch in alltäglichen Geräuschen - Musik zu hören scheint.
    Er wird als ein lustiger und liebenswerter, oft sprunghafter und auch unzuverlässiger, machmal melancholischer Charakter beschrieben, der sich in dem ihm unbekannten Wien über so manches wundert.
    Es gibt im 21. Jahrhundert Tickets für ein Mozart-Konzert?
    Und man kann an fast jeder Ecke Mozart-Kugeln kaufen?
    Für Musikliebhaber (Mozart trennt übrigens nicht nach E und U) eine wirkliche liebenswerte Geschichte. Ich sollte sie mal wieder lesen.

  21. Cover des Buches Die 10. Symphonie (ISBN: 9783426502297)
    Joseph Gelinek

    Die 10. Symphonie

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Bokmask
    Dieses Buch war das Erstlingswerk des Autors, ich habe es als zweites gelesen, nachdem mir „Die Geige des Teufels“, in dem es um Paganini geht, sehr gut gefallen hat. Die Idee, klassische Musik in einem Thriller zu verarbeiten, fand ich persönlich sehr interessant, sodass ich um die Bücher nicht herumkam. In diesem Werk rankt sich alles um die 10. Symphonie von Ludwig von Beethoven. Ob sie jemals geschrieben wurde, steht in den Sternen, aber in diese Geschichte wurden die Gerüchte und Forschungsergebnisse um dieses Rätsel der klassischen Musikwelt gekonnt eingeflochten. Meiner Meinung nach wird ein wenig zu viel mit Ausdrücken jongliert, die ein Leser, der sich nicht mit Klassik beschäftigt, nicht kennen kann. Spannung ist fast von Anbeginn der Geschichte vorhanden, diese wird immer weiter ausgebaut und kann bis zur Aufklärung der Geschehnisse gehalten werden. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, wenn man sich etwas in der klassischen Musik auskennt. Einige Szenen sind so bildlich beschrieben, dass ich der Meinung bin, dieses Werk sollte nur von Erwachsenen gelesen werden. Erzählt wird aus der Sicht der jeweiligen Figur, die gerade im Vordergrund agiert. Ebenfalls gibt es einen Strang, der in die Vergangenheit geht und diese aus der Sicht von Ludwig von Beethoven erzählt. Sehr schnell hatte mich der Autor in den Bann seiner Geschichte gezogen, die Seiten liefen nur so davon. Nach zwei Tagen hatte ich dieses Werk ausgelesen, sodass ich gespannt bin auf weitere Werke von Joseph Gelinek. Ich vergebe vier von fünf Sternen. Bisher veröffentlicht: Die 10. Symphonie Die Geige des Teufels (Jedes Werk ist eigenständig, es handelt sich um keine Serie)
  22. Cover des Buches Die Musterschüler (ISBN: 9783446251588)
    Michael Köhlmeier

    Die Musterschüler

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Michael Köhlmeier ist für mich ein großer Erzähler. Seine Bücher sind schwer vergleichbar, gerade das mag ich an seinem Stil. Mit "Die Musterschüler" habe ich eine wahre Herausforderung gefunden. Die Seiten flogen nicht so dahin beim Lesen. Ich musste mir das Buch erarbeiten. Mundgerecht war es wirklich nicht, aber trotzdem fand ich es beeindruckend. Köhlmeier erzählt die Geschichte nicht geradlinig, sondern eher verwinkelt und konstruiert. Er weicht immer wieder vom roten Faden ab und schiebt neue, aber auch bereits bekannte Episoden aus dem Schul- und Heimalltag ein. Die häufigen Wiederholungen, die mitunter auch nur um kleinste Informationen verändert wurden, lassen den Roman mitunter etwas zäh erscheinen. Besonders ist auch die Erzählform des Romans, der Autor schrieb ihn in Form eines Interviews. Fragen und Antworten wechselten sich ab. Erst ganz zum Schluss bekommt der Leser einen Hinweis darauf, wer der Fragende sein könnte. Aber worum geht es in diesem Roman? Es geht um Schuld, um die Schuld des Einzelnen, mehr jedoch um die Schuld der Gemeinschaft und es geht um die Verantwortung, die aus der Schuld heraus übernommen werden muss. Es geht aber auch um die Rolle von Außenseitern, die Gruppendynamik und die Schuld von Höherstehenden, in diesem Falle, die des Präfekten. Assoziationen zu Morton Rhue's "Die Welle" blieben dabei nicht aus.
    Durch die Frage-Antwort-Situation kommt schnell ein Gefühl der Vertrautheit und Nähe zu den ehemaligen Schülern auf. Doch gibt es auch immer wieder Überraschungsmomente, die eine neue Sicht auf die Geschehnisse vor 25 Jahren erlauben.
    "Die Musterschüler" ist ein interessanter, überzeugend real wirkender und nachdenklich machender Roman, der stellenweise dem Leser einiges an Geduld abverlangt. Am Ende hat sich das Durchhalten dennoch gelohnt.
  23. Cover des Buches Wie ich fälschte, log und Gutes tat (ISBN: 9783492315074)
    Thomas Klupp

    Wie ich fälschte, log und Gutes tat

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Aus der Perspektive des Benedikt Jäger, eines sechzehnjährigen (also fast sechzehnjährigen) Jungen in der Kleinstadt Weiden (Bayern) wird munter drauflos erzählt, was in dessen Umfeld so passiert und womit er sich auseinanderzusetzen hat. Erfrischend komisch und vor allem irgendwie wertungsfrei. Es gibt keinen moralischen Zeigefinger. Das ist Dschäggas Leben. Die viel zu hohen Erwartungen seiner Eltern und der Gesellschaft bedient er mit Manipulationen, Fälschungen und Schauspielerei. Er kommt damit durch, denn seine Umwelt funktioniert scheinbar ebenso. Durch die Oberflächlichkeit der anderen fallen seine Tricks nicht auf. Schön dargestellt finde ich die sehr vernünftigen Überlegungen von Dschägga zwischendurch. Wie er seine Eltern sieht, seine Schwestern, seine Freundin, die Lehrer. Er bedient sehr intelligent die Ansprüche seiner Umwelt, indem er die Spiele mitspielt und bleibt dennoch sich selbst treu und macht sein eigenes Ding. Ihm ist durchaus bewusst, dass der Aufwand, den er in das Fälschen von Zensuren und Zeugnissen steckt, ebenso in zielstrebiges Lernen gesteckt werden könnte. Aber es entspricht nunmal nicht seiner Natur. Er ist eben ein Teenager, draufgängerisch, chaotisch, hungrig auf das Leben. Mir gefällt dieses Buch sehr. Es ist ehrlich, impulsiv und witzig. Es bleibt dem Leser überlassen, wie er selber dazu steht. Manch einer wird sich vielleicht sogar selbst in der Hauptfigut wiedererkennen.        

  24. Cover des Buches Shakuhachi (ISBN: 9783833446962)
    Marwan Hassan

    Shakuhachi

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Hylas
    Marwan Hassan hat hier eines der wenigen Bücher über die Shakuhachi verfasst, das in deutscher Sprache vorliegt. Marwan Hassan beschreibt hier umfassend, sowohl die Geschichte der Shakuhachi, die Materialien, worauf es ankommt. und die Spielart des Kinko-Stils, als auch - und wesentlich - das japanische Notensystem und das Spielen der Shakuhachi. In gut nachvollziehbaren und bebilderten Lektionen, erklärt er Schritt für Schritt das Spielen der Shakuhachi, und gibt sowohl klassische und einfache japanische Lieder, als auch in unserem Raum bekannte, mit Notenblättern, an. Diese sind sowohl im europäischen, als auch im japanischen Stil abgedruckt. Ich danke Marwan, der selbst ein ausgezeichnetes Flötenspiel beherrscht und klassische Flöten aus aller Welt baut, für diese gute und vorallem anfängerfreundliche Anleitung.

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