Bücher mit dem Tag "nsa"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nsa" gekennzeichnet haben.

97 Bücher

  1. Cover des Buches NSA - Nationales Sicherheits-Amt (ISBN: 9783785726259)
    Andreas Eschbach

    NSA - Nationales Sicherheits-Amt

     (293)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Andreas Eschbach verknüpft Fakten und Fiktion miteinander:
    Was wäre passiert, wenn es zur Nazi-Zeit bereits K(C)omputer, Handys und Kreditkarten gegeben hätte? Anne Frank wäre in ihrem Versteck bereits zu Beginn des 2. Weltkriegs gefunden worden und das nur, weil die NSA Daten der Kreditkarten ausgewertet hätten. Denn warum kauft jemand für 10 Personen Lebensmittel ein, wenn eigentlich nur 2 Personen im Haushalt wohnen?
    Es geht um Helene, die im Sicherheits-Amt als Programmiererin arbeitet und doch eigentlich ihre Auswertungen vernichten möchte, denn ihre beste Freundin versteckt ihren Fahnenflüchtigen Freund auf dem Dachboden. Und es geht um Eugen, der auch im NSA-Amt arbeitet, doch er nutzt seine Auswertungen um sich feige und pervers an Frauen zu rächen.

    Die Idee des Buches ist eigentlich genial, doch der große Plot bleibt aus. Eschbach hat das Potential der Idee einfach nicht genutzt.
    Ich habe mich förmlich bis ans Ende gequält.
    Sehr schade

    🐭🐭/5

  2. Cover des Buches Verschwörung (ISBN: 9783453269620)
    David Lagercrantz

    Verschwörung

     (263)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich habe mich sehr gefreut, dass die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson durch David Lagercrantz fortgesetzt werden sollte und war gespannt, ob dieser das Niveau halten und trotzdem seinen eigenen Stil einbringen kann. "Verschwörung" hat mir dann auch wirklich gut gefallen: Ich fand die Geschichte spannend und gut fortgesetzt, das Agieren der Protagonisten schlüssig zu ihrem Verhalten in den ersten drei Bänden und auch den Hauptstrang rund um ein Kind mit mathematischer Inselbegabung sehr lesenswert (und das, obwohl Zahlen sonst nicht so mein "Ding" sind).

  3. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (571)
    Aktuelle Rezension von: janeesjournal

    Die Internetplattform Freeme verspricht ihren Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Die Analysen basieren auf allen möglichen Daten, die der Nutzer der App freiwillig zur Verfügung stellt, wobei die meisten kaum noch Wert auf ihre Privatsphäre legen. Durch den Tod eines Jungen wird die Journalistin Cynthia auf die App aufmerksam, die auch von ihrer Tochter genutzt wird. Lediglich eine Person warnt vor der App: ZERO, ein anonymer Internet-Aktivist. Das Buch begleitet Cynthia bei ihrer Recherche und den Gefahren der Welt, denen sie dadurch ausgesetzt wird, als sie mehr erfährt, als sie sollte.

    Zu Beginn des Buches war ich absolut überzeugt und wollte unbedingt weiter lesen. Die Thematik der Anonymous-ähnlichen Organisation hat mir sehr gut gefallen und es startete auch sehr spannend. 

    Jedoch wurde das Buch zunehmend schlechter, bis ich sogar überlegt habe, ob ich es abbrechen soll-

    Die groben Handlungsstränge waren zwar nicht unbedingt schlecht, aber es ist einfach zu viel aus der Sicht zu vieler Personen passiert. Die Protagonisten im allgemeinen fand ich sehr zweidimensional und unsympathisch, was es wirklich schwer gemacht, das Buch zu lesen. 

    Es hätte definitiv ein gutes Buch über datensammelnde Organisationen werden können, aber die Umsetzung und der Schreibstil konnten mich einfach nicht überzeugen. 

  4. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Das Buch wurde mir empfohlen, und so habe ich mich also darauf eingelassen. Allerdings muss ich gestehen, dass ich zwei mal begonnen habe das Buch zu lesen und nicht wirklich weit kam. Irgendetwas hat mir gefehlt. Aber beim dritten Versuch (warum auch immer) hat es mich dann gepackt.

    Mir gefällt der Schreibstil von Daniel Suarez. Die Geschichte ist heftig und erschreckend, wenn ich mir vorstelle, dass es bereits KI gibt und diese sich verselbstständigt. Rasant wird die Geschichte von Mr. Sobol erzählt, der durch seinen Tod eine KI zum Leben erweckt, die Verwüstung, Tod und Intrigen herbeiführen. Ein paar wenige „Gute„ versuchen scheinbar vergeblich sich der KI in den Weg zu stellen und sie aufzuhalten. Wenn da nicht viele Charaktere im Spiel wären, die ein doppeltes Spiel spielen. Und so bleibt das Buch bis zu letzt spannend und mach wirklich Lust auf mehr, obwohl ich mit dieser Thematik normalerweise nicht viel anfangen kann. Aber dieses Buch hat mich gefesselt und mir gezeigt, dass man auch außerhalb seines eigentlichen Genres durchaus lesenswerte Bücher finden kann. 

  5. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.660)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Anfangs ist die Geschichte sehr langatmig und nimmt kaum an Fahrt auf. Grund dafür sind die vielen Fachbegriffe, mit denen Dan Brown um sich wirft. Doch nicht nur die Fachbegriffe, sondern auch die gefühlten endloslangen Erklärungen sind zäh wie Kaugummi und machen den Start für Laien ziemlich holprig. Die Thematik an sich ist jedoch spannend und trifft auch heute noch einen wunden Punkt. 

    Alles in allem, erfährt man so einiges aus der Welt der Kryptologie und Cyberspionage. Leider scheinen die Fakten im Buch, nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen (laut Wikipedia). Hierzu sollte man bedenken, dass dieses Buch kein Sachbuch darstellt, sondern der Unterhaltung dient. Deswegen ist es legitim, dass auch Fiktion und Fantasie darin eingewoben sind. Einige andere Fehler hätten jedoch durch bessere Recherche ausgemerzt werden können (z.B.: Die Atombombe von Hiroshima hieß Little Boy und nicht Big Boy). Ansonsten ist das Buch sowohl kulturell und auch wissenschaftlich gut recherchiert. 

    Trotz der Startschwierigkeiten lohnt es sich, am Ball zu bleiben. Ab etwa der Hälfte nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf, bietet Spannung und interessante Wendungen. Insbesondere die kurzen und knackigen Kapitel aber auch die verschiedenen Handlungsstränge treiben die Geschichte voran und halten die Spannung aufrecht. Es lohnt sich also dranzubleiben.

    Die Charaktere und Handlungen sind für mich nicht immer zu 100% stimmig. Zum Beispiel stellt sich Susan, entgegen ihrem IQ von 170, manchmal doof an und ist schwer von Begriff, was ungläubiges Kopfschütteln zur Folge hat. Das Ende selbst, wirkt in die Länge gezogen und völlig unrealistisch. Denn, während die gesamte Elite der NSA (sozusagen die Besten der Besten) versucht den Code zu knacken, springt selbst einem Laien die Lösung direkt ins Auge. Ein weiteres grosses Fragezeichen tut sich bei mir auf, als Hacker versuchen, in die Datenbank der NSA einzudringen. Ist es nicht sinnvoll die Datenbank vom Internet zu trennen, damit die Hacker nicht mehr darauf zugreifen können? Oder auch David Becker, Partner der Chefkryptographin Susan, mutiert zu einem wahren Actionhelden und entkommt mit viel Glück allerlei brenzligen Situationen. Oder der Profikiller, der jedes seiner Opfer mit nur einem Schuss tötet, schiesst plötzlich mehrere Male daneben. All solche Dinge wirken nicht stimmig.

    Zudem fehlt hier ein Abschluss. Meiner Meinung nach wirkte der Schluss abgehackt. Viele Fragen bleiben offen und ungeklärt (wie z.B.: Wie geht es jetzt mit der Kryptologie-Abteilung weiter?).

    Fazit/Empfehlung:

    Obwohl die Geschichte teils sehr langatmig ist, war es ein spannender Thriller und für mich ein toller Zeitvertreib, weshalb ich den Thriller gerne allen Dan Brown- und Thriller-Liebhabern weiterempfehle.

  6. Cover des Buches DARKNET (ISBN: 9783499252440)
    Daniel Suarez

    DARKNET

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Kathrin_Matos
    Darknet las sich für mich einfacher als der Vorgänger, denn Technisches ist nicht mehr ganz neu und Rahmenhandlung und wesentliche Akteure sind mittlerweise bekannt, sodass ich mich auf neue Zielrichtungen mit allen Details viel besser einlassen konnte. Und diese Entwicklungen halten tatsächlich einige Wow-Effekte bereit, bleiben dabei aber nachvollziehbar. Es gilt, stets konzentriert zu bleiben, insbesondere wenn man – wie ich – keine technische Ausbildung genossen hat.

    Suarez schlägt Brücken zur Realität. Die entlarvende Gesellschaftskritik kommt gut zum Tragen. Sowohl im Gesamtkontext als auch in einigen prägnanten Aussprüchen, beispielsweise: „… zum Glück hat die Realität keinen Werbeetat.“ „Das Daemon-Darknet ist nur die Widerspiegelung der Menschen, die es bilden. Es ist eine neue Gesellschaftsordnung. Eine, die immun gegen Bullshit ist.“ Suarez hat ein Rezept gefunden, Missstände aufzudecken und seine Vorstellungen von einer gerechteren und nachhaltigeren Wirtschaft einzubringen. Der mahnende Zeigefinger wird deutlich, ohne deplatziert zu wirken.
    In Bezug auf elementare Offenbarungen für den anspruchsvollen Leser, der Denkanstöße zu schätzen weiß, kommt Darknet nicht ganz an Daemon heran, was aber auch der hohen Erwartungshaltung geschuldet sein mag.
    Herrlich ist der zynische, scharfzüngige Humor, beispielsweise: „Das Leben schmeißt einen an irgendeiner Kreuzung raus, und eh man sichs versieht – zack! –, dient man einem weltumspannenden kybernetischen Organismus. Immer die gleiche Geschichte.“

    Einen Stern Abzug gibt‘s von mir dafür, dass sich die Handlung streckenweise in Actionsequenzen verliert. Viel Kampf in immer größeren Dimensionen, viel Flucht, sogar Folter. Ich ertrage das, mag‘s aber nicht, zumal auch vorrangig unsympathische Charaktere involviert sind, um die ich nicht mitbangen konnte. Jedenfalls empfand ich die Gewaltdarstellungen in diesen Ausmaßen als unnötig.
    Die leisen, subtilen Töne, wie sie in unhektischen Dialogen hervortreten, haben mir demgegenüber viel besser gefallen.
    Außerdem ist die Geschichte nach der ganzen Action ziemlich abrupt zu Ende. Ich hätte da ein ausführlicheres „Ausklingenlassen“ durch den Autor bevorzugt. Zum einen damit präsent ist, wo die sehr vielen aufgetretenen Figuren letztendlich stehen, denn so gilt es, die Erinnerungen selbst nochmal aufzufrischen und sich gegebenenfalls selbst einen gefälligen Abschluss hinzuzudichten. Zum zweiten damit sich die Botschaften besser im Gedächtnis verfestigen.

    Wie erhofft, eine unterhaltsame Cyber-Thriller-Dilogie mit Denkanstößen, die mir noch besser gefallen hätte, wenn mehr sympathische Figuren und weniger effektheischende Szenen dabeigewesen wären.
    Ich werde gern weitere Romane von Daniel Suarez lesen.
  7. Cover des Buches Orphan X (ISBN: 9783959671026)
    Gregg Hurwitz

    Orphan X

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    In diesem Buch agiert der Orphan nicht nur in seinen eigenen Aufträgen, sondern kümmert sich um Nachbarn und es geht um sein eigenes Leben! Er soll ausgelöscht werden! Die Leute, die ihn auslöschen sollen haben die gleiche Ausbildung wie er selbst genossen. Kann das zu seinem Vorteil werden? 

    Sooooo spannend und mit nur sehr kurzen Verschnaufpausen! Das nenne ich richtig gute Unterhaltung! Ich liebe diesen Autor! 

  8. Cover des Buches Phantom (ISBN: 9783492304702)
    Jenk Saborowski

    Phantom

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Katl93
    In diesem Buch wird ein krasses Thema behandelt, das uns alle angeht. Der Terror. Sei es in Barcelona oder Deutschland überall kann es einen treffen & das sagt uns auch das Buch von Jenk Saborwoski. Solveigh Lang hat nun einen neuen Feind, der nicht mit der heutigen Technik aufzuspüren ist. Wer oder was es ist könnt ihr auf meinem Blog lesen oder euch einfach das Buch kaufen :)

    https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2017/10/phantom-jenk-saborowksi.html
  9. Cover des Buches Das Erwachen (ISBN: 9783492313872)
    Andreas Brandhorst

    Das Erwachen

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Axel Krohn hat viele Namen. Er arbeitet hauptberuflich in der Software Branche und nebenbei sozusagen auch als Hacker im Darknet. Als er einen Verkauf abwickeln will, stößt er auf 2 Leichen- und findet einen Stick mit Daten. Was er da genau in Gang setzt, als er sich die Daten zu Hause auf dem Rechner anschaut wird Auswirkungen auf die gesamte Menschheit haben.
    Erzählt wird immer wieder aus verschiedenen Perspektiven. Die Abschnitte sind sehr gut gekennzeichnet mit den Namen der erzählenden Personen.
    Ebenso mit einer Art Countdown- doch was hat das ausgelöst und was passiert, wenn dieser auf null geht?
    Dann kommt in einer Art kursiven Schrift auch etwas anderes zu Wort. Etwas das erwacht. Doch was ist das? Was passiert nun?
    Durch einen Virus kommt es zu Störungen im Stromnetz.
    Hier wird deutlich, was passiert, wenn die Menschheit keinen Strom mehr zur Verfügung hat- Abhängigkeit von dieser Form der Energie? Aber auch die Abhängigkeit der Menschheit von elektronischen Geräten, speziell Computer, die ein Netz der gesamten Welt bilden- doch was passiert, wenn dieses Netz nicht mehr unter Kontrolle ist?
    Ich mochte zu Beginn des Buches schon die vielen Zitate, u.a. von Hawkings zu künstlicher Intelligenz- KI. Das macht schon nachdenklich.
    Das Buch hier und seine Geschichte spielt vielleicht noch in einer möglichen Zukunft der Menschheit- aber ist es vielleicht eine wirkliche Zukunft?
    Es tauchen im Buch auch immer mal wieder Informationen und Textstellen zu Computern auf. Ich fand es durchaus auch informativ.
    Ansonsten war die Idee hinter dem Buch genial spannend verpackt in dieser Geschichte. Die Figuren sehr gut dargestellt und die Geschichte konnte mich sofort fesseln.
    Mit Axel Krohn hat der Autor eine Figur geschaffen, die nicht nur positiv dargestellt wird, sondern auch wirklich eine Art kriminelle Vergangenheit hat. Mit Giselle, die mir als Figur anfangs etwas blass war, wird es ein spannendes Duo, dass hier durch die Geschichte leitet. Auch die Szenen zwischendrin, die immer mal einen Ausblick auf die Welt und die Veränderungen geben, fand ich sehr spannend in die Geschichte verpackt.
    Das Buch entwickelt einen absoluten Lesesog und danach schaut man seinen Computer ein wenig mit anderen Augen an.
    Spannendes SF, thrillerartige Anteile, zum Nachdenken anregend, fesselnd- ist so etwas vielleicht auch wirklich möglich in der Welt?
  10. Cover des Buches Perfect Storm (ISBN: 9783836960991)
    Dirk Reinhardt

    Perfect Storm

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Leopard

    Inhalt: In dem Buch geht es um die 6 Hacker Felix, Dylan, Luisa, Boubacar, Kyoko, Matthew, die auch unter der Abkürzung LFF bekannt sind. Sie bekommen mit, dass sich Firmen in Amerika an dem Bürgerkrieg in Afrika beteiligen und beschließen einzugreifen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Doch das Geschieht nicht unbemerkt. Die Aufgabe wird Opfer verlangen!


    Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Buch war sehr spannend und fesselnd. Felix (Gödel) hat mir am besten gefallen, da er trotz seiner Krankheit mithilft und sich schlau beteiligt. Der Aufbau des Buchs war sehr gut und die Chat-Protokolle haben mir am besten gefallen.


    Fazit: Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

  11. Cover des Buches Die Sammler (ISBN: 9783404164790)
    David Baldacci

    Die Sammler

     (54)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Der zweite Teil des Camel-Clubs und ein Muss für alle Bücher-Fans!

    Endlich ging es für mich weiter mit dem zweiten Teil des Camel-Clubs. Caleb stößt bei seinem Job in der Bibliothek auf den toten Kollegen Bethan. Scheinbar an einem Herzleiden erlegen, vermachte er Caleb die Aufgabe, seine Bibliothek aufzulösen und sein damit erworbenes Vermögen zu stiften.

    Als Caleb sich mit Unterstützung des Camel-Clubs den privaten Tresorraum des Verstorbenen ansehen, staunt er nicht schlecht. Er macht eine außergewöhnliche Entdeckung.

    Oliver Stone hingegen beobachtet als ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter seltsame Dinge rund um das Haus und in der Stadtbibliothek und beschließt den Rest des Teams einzuweihen.

    Währendessen gelingt es einem sehr geschickten Diebes-Quartett den mächtigsten Casino-Tycoon um 40 Millionen Dollar zu erleichtern. Die Rache die Jerry schwört, begleitet die Diebe nunmehr Tag für Tag.

    Aber wie hängen die beiden Geschehnisse zusammen. Oliver Stone zählt Eins und Eins zusammen und kommt mit seinem Team und der Hilfe einer begnadeten Diebin einer ausgefuchsten Machenschaft auf die Spur!

    Wie auch schon der erste Teil ein wahnsinnig spannender Thriller für alle Fans von Spionageromanen und Bücherliebhabern!
  12. Cover des Buches Der Mann, der nichts vergessen konnte (ISBN: 9783492267151)
    Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Nach so vielen , sehr starken Fantasybüchern, versucht sich Ralf Isau in dem Genre Thriller/Spionage und hinterlässt keinen schlechten Eindruck, wobei er manchmal versucht, zu viel hineinzupacken...

    Geschichte:  Tim Labin vergisst nichts! Egal was er liest, anschaut oder hört, alles bleibt abrufbereit in seinem Hirn. Sprachen lernen, Wissenschaft oder auch Schach. Alles wird aufgesogen und das er dadurch vielleicht nicht so ganz normal auf andere wirkt und natürlich bei Elementaren Dingen, wie Frauen alles falsch macht und jede vergrault. Selbst nachdem er relativ mühelos die Schachweltmeisterschaft gewonnen hat, findet er im Umgang mit anderen Menschen selten echte Freundschaften. Ein Makel hat allerdings sein Gehirn. Es fehlt die Stelle, als seine Eltern umgebracht wurden fehlt in seinem Kopf. Er bekommt ein Rätsel geschickt und soll sich daran versuchen es zu lösen... Ein Code... gleichzeitig versucht er sich mit Hilfe einer Computerspezialistin sich dem Tag des Todes seiner Eltern zu nähern, doch je näher er kommt, umso mehr Menschen scheinen plötzlich ein Interesse zu haben, das er den nächsten Tag auch nicht erlebt.....

    Tim Labin ist kein Held und wirkt am Anfang auch nicht übermäßig sympathisch, aber seine Fähigkeiten rufen so viele Leute auf den Plan, die ein ungelöstes Rätsel haben, das angeblich einen Einfluß auf die weitere Geschichte der Welt haben könnte und damit geht für mich das einzige Problem los. Muss es immer gleich um die ganze Welt gehen ?  Es ist alles dabei, von Da Vinci Code bis James Bond und das Tempo ist von Anfang an hoch und spannend geschrieben sowieso. 

    Es ist sehr flüssig geschrieben und ich wurde bestens unterhalten, wenn man jetzt nicht nach einem literarischen Intelligenztest sucht und einfach nur eine gute Geschichte, die hervorragend erzählt wird, und die den  Kopf abschalten kann dann ist man hier richtig, Illuminati, geheime Orden, Schriftsücke mit Codes, Verschwörungen
    Vielleicht wäre etwas weniger mehr gewesen und darum gute 4 Sterne.
  13. Cover des Buches Die fantastische Welt der Träume (ISBN: 9783831618309)
    Matthias Schmitt

    Die fantastische Welt der Träume

     (5)
    Aktuelle Rezension von: EmiliaSabbat
    Das Buch, der erste Roman von Matthias Scmitt, "Die fantastische Welt der Träume" entführt einen als Leser mitten nach Paris. Wer diese Stadt, dieses Land und die Sprache spricht und liebt, wird sich in dem Buch schnell wohlfühlen und gut folgen können. Auf mich trifft keins von dem zu, daher habe ich mich auf die Geschichte zwischen dem Wissenschaftler Ben, sowie seiner wortwörtlichen Traumfrau Gulia, konzentriert.
    Die Geschichte ist innovativ, frech, spannend, unerwartet, romantisch also alles in allem sehr gut gelungen.
    Für jüngere Leser(innen) oder eben nicht Frankreichkenner wie mich ist es leider etwas anstrengend der tollen Story zu folgen. Daher ein Stern Abzug. Ohne detailierte Beschreibungen, bzw. diese dann auf Deutsch (!) hätte ich 5 Sterne vergeben.
    Ich muss jedoch sagen, das ich ab Seite 40 von der Geschichte gefesselt war, das Rätsel um die Träume lüften wollte und wissen was Miss.Tic damit zu tun hat.

  14. Cover des Buches Die globale Überwachung (ISBN: 9783426786918)
    Glenn Greenwald

    Die globale Überwachung

     (22)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Aber die Massenüberwachung erstickt jedes abweichende Verhalten auch auf einer tieferen und noch entscheidenderen Eben: im Kopf. Der Einzelne richtet sich selbst dazu ab, nur noch in eine Richtung zu denken, die erwartet und verlangt wird...“

    Der Autor Glenn Greenwald legt in dem Buch anfangs dar, wie seine Zusammenarbeit mit Edward Snowden zustande kam. Doch die Geschichte geht weit darüber hinaus.

    Das Buch ist in 5 Kapitel gegliedert. Im ersten Kapitel geht es um die Kontaktaufnahme zwischen Snowden und dem Autor.

    Das zweite Kapitel widmet sich den 10 Tagen in Hongkong.. Dort traf der Autor Snowden persönlich. Es wurde das weitere Vorgehen besprochen und Dokumente ausgetauscht.

    Im dritten Kapitel beschreibt der Autor die Sammelwut des amerikanischen Geheimdienstes. Er zeigt an Beispielen auf, wie schon die Kontrolle der Megadaten tief in die Privatsphäre des Einzelnen eingreift. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit der Geheimdienstes mit Internetfirmen und dem Ausland. Der Autor veröffentlicht dabei Originaldokumente, sowohl in Wort als auch in Bild. Sie werden eingerückt, in etwas kleinere Schriftgröße und fett wiedergegeben. Grafiken und Diagramme illustrieren die Ausführungen und belegen das Gesagte.

    Im vierten Kapitel setzt sich der Autor mit den Gefahren der Massenüberwachung auseinander. Neben obigen Zitat sei mir hier ein Weiteres gestattet:

    „...Die Geschichte lässt keinen Zweifel daran, dass Sinn und Zweck staatlicher Überwachung die Ausübung von Zwang und Kontrolle über die ganze Gesellschaft sind...“ (S. 253)

    Der Autor geht auf die Dynamik der Selbstzensur ein und belegt, wie das Recht auf Privatheit immer mehr eingeschränkt wird.

    Im 5. Kapitel schließlich wird der heutige Journalismus kritisch hinterfragt. Vorausschauende gehorsam wird genauso thematisiert wie die Doppelmoral bei der Veröffentlichung geheimer Informationen.

    Das Buch lässt sich gut lesen. Der fachliche Hintergrund ist auch für Laien verständlich.

    Politisch interessierten Lesern ist das Buch unbedingt zu empfehlen. Es lässt einen über sein eigenen Verhalten, auch im Umgang mit Medien, nachdenken.


  15. Cover des Buches Kryptum (ISBN: 9783423210867)
    Agustín Sánchez Vidal

    Kryptum

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Laut Nachwort lag das Hauptaugenmerk auf einer spannenden Handlung. Nachdem ich durchgehalten habe bis zum Ende, frage ich mich jetzt wirklich, wo denn die spannende Stelle war. Die habe ich wohl überlesen.

    Am Anfang ist das Buch erschreckend katholisch - wirklich die volle Breitseite -, dann wird es historisch, aber immer noch nicht spannend, und dann folgt das Ende. Ein paar Leute kommen zu Tode, viele kämpfen sich in unterirdischen Höhlen unter einer spanischen Stadt durch, alles auf der Suche nach einem Codex. Zum Schluß lösen sie das Rätsel der zerschnittenen Teile und können den Inhalt interpretieren, - aber man ist nicht erleichtert über die Lösung.

    Die Handlung plätschert so vor sich hin und eine Menge Leute in unterschiedlichen Zeitepochen reisen in unterschiedliche Gebiete. Wie bei Karl May kommen Nicht-Mohammedaner bis in die Kaaba. Allein das macht das Ganze völlig unglaubwürdig. Das Buch muß ich nicht haben, einmal reicht.

  16. Cover des Buches Der Spion, der aus der Kälte kam (ISBN: 9783548061832)
    John le Carré

    Der Spion, der aus der Kälte kam

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Alex Leamas arbeitet im Büro des britischen Geheimdienstes in Berlin während des Kalten Krieges.  Immer mehr britische Agenten werden in letzter Zeit durch den DDR-Geheimdienst ausgeschaltet und Erfolge bleiben aus. Auf der Suche nach einer undichten Stelle setzen ihn seine Vorgesetzten direkt auf seinen Gegenspieler im DDR-Geheimdienst Mundt an und verfolgen den Plan, dass ein sozialer Abstieg erfolgen soll, damit er ein interessantes Ziel für eine Anwerbung durch den DDR-Geheimdienst wird. Leamas lässt sich darauf ein, erkennt aber schon bald, dass nun ein doppeltes Spiel mit ihm selbst gespielt wird. Um sein Leben zu retten wird er selbst aktiv und agiert geschickt in einem tödlichen Agentenspiel der Supermächte.

     

    Ein sehr spannender und gelungener Roman über Spionage und Verrat wird vom Autor konstruiert. Dabei erweist sich dieser als Meister der Konstruktion und Schaffung von Spannung. Stil und Sprache sind schlicht und zweckmäßig und auch die Charakterdarstellungen sind nicht besonders detailliert. Dies stört aber nur gering, da eine der besten Spionageschichten, die ich gelesen habe, entwickelt wird. Ein immer noch lesenswertes Buch voll Spannung und mit einer akribisch ausgearbeiteten, logischen Handlung.

  17. Cover des Buches Blow Out (ISBN: 9783548285528)
    Uwe Laub

    Blow Out

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Darum geht es:
    Als der amerikanische Botschafter in Berlin seine Assistentin Emma Fisher bittet, für ihn eine alte Akte aus dem Archiv zu holen, weiß Emma noch nicht, was auf sie zukommt. Denn obwohl die Akte den Vermerk „top secret“ trägt, liest sie sie. Dabei stößt sie auf Ungeheuerliches. Es geht um nicht weniger als die Ermordung mehrerer Wissenschaftler und einen riesigen Umweltskandal, der von der amerikanischen Regierung vertuscht wurde. Auch ihr Chef, der Botschafter hatte seine Finger im Spiel. Hilfesuchend wendet sie sich an ihren Ex-Freund, den Journalisten Nick Schäfer. Aber noch bevor sie so recht weiß, wie ihr geschieht, ist ihr ein Killer auf den Fersen...

    Ich sage dazu:
    Der Debütroman des Autors spielt in der Zukunft und befasst sich mit Themen, die aktueller nicht sein könnten. Es geht um den Klimawandel, das Ansteigen des Meeresspiegels, das Schmelzen der Polkappen...aber auch um Profitgier und Überwachung durch staatliche Behörden.

    Die begeisterten Rezensionen, die ich bisher zu  BLOW OUT lesen durfte, haben mich dazu bewogen, dieses Buch zu lesen. Bereut habe ich es nicht. Im Gegenteil. 
    In kurzen Kapiteln, die eigentlich allesamt mit fiesen, kleinen Cliffhangern enden, spinnt der Autor hier eine spannende Geschichte. Perspektivewechsel und ein flüssiger Schreibstil tun ihr übriges, das Buch zu einem wahren Pageturner zu machen.

    Immer wieder gelingt es  Uwe Laub seine Helden in Situationen zu bringen, aus denen es kein Entkommen zu geben scheint. Am Ende laufen dann alle Fäden zusammen und ergeben ein Gesamtbild, das in sich schlüssig ist.

    Beängstigend finde ich, dass diese Geschichte gar nicht so abwegig ist. Vielleicht sieht die Zukunft nicht genau so aus wie hier beschrieben, aber leider ist es ja nun mal so, dass in unserer Welt Profit vor Umwelt steht. Da frage ich mich, wohin das auf Dauer führt.

    Fazit:
    Ein Umweltthriller, mit einer interessanten Thematik, der mir sehr gut gefallen hat. Spannend und aktuell. Also unbedingt lesen!
  18. Cover des Buches Wem gehört die Zukunft? (ISBN: 9783455503180)
    Jaron Lanier

    Wem gehört die Zukunft?

     (30)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Ich bin ehrlich, ich habe nicht alles zu 100 Prozent gelesen, sondern manche Teile nur überflogen, u.a. auch, weil mit der Schreibstil nicht zugesagt hat. 
    Informativ ist das Buch auf jeden Fall. Ich weiß jetzt mehr über Google, Facebook usw. und auch, was ein Sirenenserver ist. Ob die vom Autor vorgeschlagenen Lösungen funktionieren, kann man nicht wissen ohne sie auszuprobieren. Manches über die Funktionsweise von Big Data ist auch interessant und ich mache mir Gedanken über das aktuelle Musikgeschäft. 
    Das Geschäft mit den Daten wird noch lange ein Thema sein und das hier nicht das letzte Buch zum Thema.
  19. Cover des Buches Permanent Record (ISBN: 9783839894712)
    Edward Snowden

    Permanent Record

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Masau

    *** 3,5 STERNE ***

    Interessant alles aus der Sicht von Snowden selbst zu hören.

  20. Cover des Buches Der Campus (ISBN: 9783453438644)
    Tom Clancy

    Der Campus

     (13)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Bei "Der Campus" handelt es sich um bereits den 17. Band aus dem "Jack Ryan / John Clark-Universum". Tom Clancy verstarb bereits im Oktober 2013. Dieses Buch wurde wohl von Mark Greaney geschrieben.
    Ich finde es nicht toll, wenn ich Fakten zu einem Buch nachforschen muss. Aber warum Mark Greaney weiterhin Tom Clancy-Bücher veröffentlichen muss, das wollte ich dann doch herausfinden. Aber man findet nichts. Bereicherung durch einen bekannten Namen? Familienmitglied, der das Andenken von Tom Clancy weiterführen möchte? Keine Ahnung!

    Aber mal zum Buch!
    Auch wenn es bereits der 17. Band der Serie ist, lässt sich dieser Band wunderbar selbstständig lesen. Die Charaktere sind toll geschrieben und es hat die nötige Tiefe. Nicht soviel, aber auch nicht zu wenig. Das Thema der Geschichte ist an sich sehr spannend geschrieben, so dass ich es nicht schlimm finde.

    Ich hatte allerdings Probleme in die Geschichte rein zu kommen. Ich schiebe es hier einfach mal in die Schreibweise des Autors. Sie ist irgendwie nicht so einfach. Wobei ich hier mich von Tom Clancy abgrenzen möchte. Ich möchte noch ein Buch lesen, das definitiv aus der Feder von Tom Clancy stammt. Damit ich mir hier auch ein Urteil bilden kann.

    Ich habe gelesen, dass die ersten Bände dieser Reihe - also die von Tom Clancy selbst verfasst - wesentlich spannender und besser sind.
    Ich habe gelesen, dass dieses Buch schwach sein soll. In Gegensatz zu den ersten Bänden.
    Ich finde diesen Band, (wenn man bedenkt, dass ich die Reihe so gar nicht kenne) völlig okay. Wenn man erstmal drin ist, ist er gut zu lesen.

    Das Cover: Der Schutzumschlag ist okay. Ist irgendwie so ein "Männer"-Cover. Aber es passt zum Buch.
    Darunter ist es schwarz, aber für die Frau ist der Autorenname auf dem Buchrücken in silberner Schrift.

    Fazit: Ein netter Thriller für zwischendurch.
  21. Cover des Buches Never Say Anything (ISBN: 9783406688928)
    Michael Lüders

    Never Say Anything

     (58)
    Aktuelle Rezension von: schillerbuch

    Schon wenn Ihr die Anfangbuchstaben des Titels aneinanderreiht, bekommt Ihr eine Ahnung in welche Richtung dieser Thriller geht.

    Im Mittelpunkt dieses packenden Thrillers steht die Journalistin Sophie Schelling. Was wie eine normale Dienstreise nach Marokko beginnt, mutiert schnell zu einem wahren Alptraum: Das kleine marokkanische Dorf in der Wüste nahe zur algerischen Grenze, in dem sie recherchiert, wird zum Ziel eines Überfalls von amerikanischen Kampfhubschraubern, den Sophie als Einzige mehr zufällig überlebt. Zurück in Deutschland stellt Sophie überrascht fest, daß der Überfall in der gesamten Weltöffentlichkeit  Al-Qaida in die Schuhe geschoben wird. Ihr erster Artikel erscheint noch als neutraler Erfahrungsbereicht, aber als ihr eine CD in die Hände gespielt wird, auf der die Originalfilmaufnahmen des Überfalls aus der Pilotenkanzel eines derKampfhubschrauber zu sehen sind, muss sie sich entscheiden: Will sie schweigen oder möchte sie die ganze Wahrheit bekannt machen und so den Opfern Gerechtigkeit widerfahren lassen?

    Michael Lüders ist Journalist und Orientalist. Sein Buch „Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet“ stand 2015 wochenlang ganz oben auf der Bestellerliste. In seinem Roman tut er das, was er als Journalist nicht kann: Er verknüpft Tatsachen, die wahrscheinlich möglich, aber nicht eindeutig zu beweisen sind, mit einer spannenden Handlung. Mit seiner Hauptfigur Sophie tauchen wir nicht nur tief ein in das dreckige Geschäft amerikanischer Geheimdienste, sondern erleben gleichzeitig den Konflikt mit, in dem Journalisten und Redaktionen heute oft stehen mögen: Worüber berichten wir und in welcher Form, welchen Beweisen können wir trauen, wie vertrauenswürdig sind in einer digitalisierten Welt die Quellen.

    Sophie muss sich letztendlich entscheiden: Will sie die Wahrheit vollständig ans Licht bringen und dies mit großer Wahrscheinlichkeit mit ihrem Leben bezahlen oder beugt sie sich dem Druck dem sie ausgesetzt wird und verzichtet auf die Berichterstattung, die sie für richtig hält. Auf dem Weg zu dieser Entscheidung begleiten wir sie atemlos.

    Spannende, erkenntnisreiche Lektüre, die mich nicht so schnell losgelassen hat!

  22. Cover des Buches Gefürchtet (ISBN: 9783959675710)
    Dean Koontz

    Gefürchtet

     (14)
    Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303

    Jane Hawk ist wieder unterwegs. Nein, immer noch. Denn „Gefürchtet“ ist der dritte Band in Dean Koontz‘ Reihe um die ehemalige FBI-Agentin. Nach „Suizid“ und „Gehetzt“ geht es nahtlos weiter in Janes Kampf gegen die Arkadier, eine Geheimorganisation, die versucht, die Menschheit mittels einer Biotec-Waffe teils zu unterwerfen, teils zu eliminieren. Auch dieses Mal beschreibt Koontz die Jagd aus verschiedenen Blickwinkeln – aus der Sicht der Gejagten, von Jane und aus der Sicht von Jägern auf der Seite der Arkadier.

    Und in diesem Band passiert außer den Dingen, die auch in den ersten beiden Teilen passiert sind (Menschen werden gejagt, eingefangen und ihnen wird das Serum injiziert, das sie zu willenlosen Marionetten der Arkadier macht, Verfolgungsjagden, Folter und so weiter) das, was Jane schon lange befürchtet hat: ihr fünfjähriger Sohn Travis gelang in den Focus der Arkadier. Wie bei den beiden Vorgängern startet die Geschichte rasant und sehr spannend und wie bei den beiden vorangegangenen Bänden wird es zur Mitte hin eher langatmig und fast langweilig. Vielleicht hätte der Autor sich etwas kürzer fassen können, das Buch ist sehr umfangreich und ein paar Seiten weniger hätten ihm nicht geschadet. Der Schluss ist (leider) wieder offen, der vierte Teil der Serie erscheint Ende des Jahres.

    Und auch sonst ist nicht viel zu dem Buch zu sagen, was ich nicht schon zu „Gejagt“ gesagt habe: es ist spannend und brutal, die Charaktere sind sehr gut und präzise beschrieben und sind sehr authentisch, ob nun sympathisch oder unsympathisch – Koontz zeichnet da sehr klare und deutliche Bilder. Auch die Landschaft und die Atmosphäre schildert er in allen Einzelheiten und schafft damit eine zum Teil sehr bedrückende und spannungsgeladene Stimmung. Jedes einzelne Kapitel endet mit einem Cliffhanger und das folgende verfolgt einen anderen Handlungsstrang, eine enorm clevere Methode, zum Teil sehr große Spannung zu erzeugen – zum Teil verleitet es aber zum Querlesen, wenn man unbedingt den einen Handlungsstrang weiterverfolgen möchte.

    Querlesen ist bei dem Buch aufgrund der Länge auch sehr verlockend, allerdings verliert man leicht den Faden und kann zurückblättern – ja, ging mir auch so. Sprachlich ist das Buch irgendwo zwischen Umgangssprache und derbe angesiedelt. Kraftausdrücke finden sich zu Hauf, was zwar authentisch ist, zum Teil aber auch störend.

    Also alles in allem ist das Buch spannend und verstörend, vor allem da im Moment Verschwörungstheoretiker Hochkonjunktur haben. Die werden sich vermutlich durch das Buch leider bestätigt sehen. Der Nicht-Verschwörungstheoretiker bleibt da eher verstört und bedrückt zurück, denn nichts in dem Buch ist unmöglich. Höchstens die Genialität mit der Jane Hawk vorgeht und ihre scheinbar unendlichen Möglichkeiten (sie hat ständig Zugriff auf Waffen, Geld, Autos usw.) sind etwas unrealistisch und manchmal nervt ihre Brillanz etwas, sie ist einfach zu gut, um realistisch zu sein. Für Spannung und die bedrückende Aktualität der Geschichte von mir 4 Punkte.

     

     

     

     

     

  23. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783785714775)
    Dan Brown

    Diabolus

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Masau
    Da ich von "Das Symbol" und "Inferno" leider etwas enttäuscht wurde, wollte ich es mit älteren Büchern von ihm probieren. Leider ist "Diabolus" genau wie die oberen 2 Werke nicht auf der Höhe seinen Bestsellern "Illuminati" und "Sakrileg".
    Die Darsteller bleiben blass und die Story schafft es nicht einen wirklich zu fesseln.
  24. Cover des Buches Unschuld (ISBN: 9783844520019)
    Jonathan Franzen

    Unschuld

     (5)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Pip Tyler wohnt in einer Wohngemeinschaft, Miete muss sie nicht viel zahlen. Kann sie auch nicht, denn das Studiendarlehen lastet schwer auf ihren Finanzen. Ihr Arbeitsplatz ist auch kaum mehr als eine Praktikumsstelle. Wer ihr Vater ist, weiß Pip nicht, obwohl sie ihre Mutter regelmäßig um Aufklärung bittet. Doch ihre Mutter ist sehr verschlossen, wenn es um ihre Vergangenheit geht. Dass Pip in einen verheirateten Mann verliebt ist, trägt nicht zum Wohlbefinden der jungen Frau bei, der Angebetete weist sie brüsk zurück. Als einzige Hoffnung alles zum Besseren zu wenden scheint es Pip, ihren Vater endlich kennenzulernen. Wenn sie die Information von ihrer Mutter nicht erhält, will sie versuchen auf eigene Faust hinter das Geheimnis zu kommen.


    Wenn schon einige Bücher von Jonathan Franzen den Weg ins heimische Regal gefunden haben, kann man an eine Lektüre mit Enthusiasmus oder auch mit Vorbehalten herangehen. Die Bücher des Autors sind immer rund, seine Essays treffend und witzig, seine Romane manchmal ausschweifend, aber dennoch schlüssig. Bei der Entscheidung Buch oder Hörbuch mag man sich hier bewusst fürs Hörbuch entscheiden, denn der ungekürzten Lesung kann man hervorragend folgen, auch wenn man nebenbei noch etwas anderes zu tun hat. Auf ein Buch muss man sich wegen der  eloquenten, aber mitunter auch anstrengenden Schreibweise des Autors voll und ganz konzentrieren, was die Gefahr in sich birgt, den Roman irgendwann beiseite zu legen, weil die Entwicklung der Geschichte doch sehr langsam vorangeht. 


    Getragen von den ausgebildeten Stimmen der Vorleser Sascha Rotermund und Walter Kreye gönnt man sich diese Lesung. Auch wenn schließlich alles an seinem Platz ist, vermag die Protagonistin Pip erst gegen Ende Sympathie zu wecken. Die weiteren Personen bleiben in ihrer Verschrobenheit unnatürlich und es fällt schwer, ihnen ihre Geschichten abzunehmen. Vielleicht ist es schließlich doch ein Glück, dass Pips Reinheit von ihrer Mutter geschützt und bewahrt wurde. Allen anderen scheint es nicht zu gelingen, sich der Vergangenheit zu stellen und an ihr zu wachsen. 

    3,5 Sterne

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks