Bücher mit dem Tag "nsa"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nsa" gekennzeichnet haben.

42 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551321282)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

    (4.003)
    Aktuelle Rezension von: JbambiM

    Band 1 hatte mir richtig gut gefallen, warum ich so lang gewartet habe, mit Band 2 zu starten, weiß ich nicht. Aber leider hat mich Band 2 enttäuscht. Das ewige Hin und her zwischen Katy und Daemon ging mir sehr auf die Nerven. Andauernd ihr "ja aber das ist ja nur wegen der Verbindung"... ich konnte es nicht mehr lesen 🥲

    Am Ende hin wurde es wieder besser und spannender. Ich werde bei Band 3 nochmal dranbleiben und hoffen, das Band 2 nur eine Ausnahme war.

  2. Cover des Buches NSA - Nationales Sicherheits-Amt (ISBN: 9783404179008)
    Andreas Eschbach

    NSA - Nationales Sicherheits-Amt

    (362)
    Aktuelle Rezension von: Hanns_Steffen_Rentschler

    Andreas Eschbach hatte eine geniale Idee.

    Also wirklich.

    Was wäre, wenn die Nazis schon Computer gehabt hätten?

    Eine dieser Fragen, bei denen man als Leser das Popcorn fallen lässt und denkt:

    „Holy shit – das wird böse.“

    Aber was kommt?

    Ein Roman wie ein eingeschlafener Systemadministrator.

    Eschbach öffnet die Hölle – und macht dann erstmal ein Backup.

    Er ersetzt Goebbels durch Google, Himmler durch Hashwerte und den totalen Krieg durch eine sehr gründliche Datenbankpflege.

    Widerstand? Fehlanzeige.

    Konsequenz? Abgemildert.

    Technologischer Impact?

    So revolutionär wie eine Fritzbox im Reichstagsbunker.

    Denn wer glaubt, man könne dem Dritten Reich digitale Macht geben, ohne die Welt gleich mit in den Abgrund zu ziehen, der schreibt nicht spekulativ – der schreibt feige.

    Statt einer rasenden Neuinterpretation der Geschichte gibt’s kleinteiliges Hackerpathos, moralisches Rumschleichen und ein bisschen Metaethik auf Unterhaltungsniveau.

    Eschbach will warnen – aber bitte so, dass es niemandem den Schlaf raubt.

    Die Vision bleibt brav. Die Dystopie harmlos.

    Die Pointe?

    Technik ist gefährlich.

    Danke. Das wussten wir schon.

    Eschbach zeigt mal wieder wie ungefährlich Literatur bleibt –

    wenn sie ihre eigenen Ideen nicht zu Ende denkt.


    Stell dir vor, Hitler hat Zugriff auf Big Data – und Eschbach macht daraus einen Roman über Datensparsamkeit.



  3. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

    (308)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Es spielte wohl auch mit rein, dass mir das Buch im Hinblick auf das Genre bzw. Thema schon zu alt war,- hat für mich etwas den Reiz genommen.

    Geschrieben war es durchschnittlich, weder schleppend noch spannend. Charakterentwicklung der Figuren lies außerdem zu Wünschen übrig, sodass auf dem Handlungsstrang das Hauptaugenmerk lag. 


    Mich konnte das Buch insgesamt nicht überzeugen.

  4. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

    (1.696)
    Aktuelle Rezension von: kaethe

    Wie üblich bei Dan Brown gibt es ein spannendes Setting und interessante Protagonisten. Die Story ist nicht mehr up to date, in 26 Jahren hat sich in der IT eben viel getan. 😉

    Die Geschichte ist aber ein gutes Beispiel für den Sinn von Teamarbeit, durch das verheimlichen von Zielen und Absichten kommt es zur menschlichen und technischen Katastrophe.
    Als Strandbuch durchaus noch geeignet. 

  5. Cover des Buches Verschwörung (ISBN: 9783453504059)
    David Lagercrantz

    Verschwörung

    (282)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Die Trilogie von Stieg Larsson um Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist habe ich verschlungen. Lagercrantz ist nicht Larsson, aber das stand auch nicht zu erwarten. Dennoch konnte ich auch dieses Buch kaum aus der Hand legen. Es ist vielleicht weniger düster, weniger bedrohlich, weniger emotional, aber es besticht durch eine hervorragende Stilistik und eine klasse zusammengefügte Story. Und es ist dem Autor aus meiner Sicht gelungen, die wichtigen Charaktereigenschaften der Protagonisten von Larsson zu übernehmen und gekonnt fortzuführen.
    Für mich war es auf jeden Fall ein spannendes Wiedersehen mit Salander und Blomkvist, die eine Affäre aufdecken, die sich von der russischen Mafia bis zur NSA in den USA erstreckt und die grandiose Rückkehr Millenniums an die investigativ-journalistische Spitze einläutet.
    Wer keinen Larsson erwartet, wird hier sicher nicht enttäuscht. Ich zumindest freue mich darauf, den nächsten Band zu lesen.

  6. Cover des Buches Das Erwachen (ISBN: 9783492313872)
    Andreas Brandhorst

    Das Erwachen

    (68)
    Aktuelle Rezension von: eumel8

    DIeses Buch habe ich gelesen, nachdem ich "Die Eskalation" gelesen habe und feststellte, dass es die Fortsetzung von diesem Buch hier ist. Man sollte es sinnigerweise andersrum lesen, macht aber ansonsten nichts, weil beide Bände abgeschlossene Handlungen sind. Die Personen sind natürlich gleich. 

    Dann muss man noch sagen, dass dieses Buch 2017 erschienen ist. Also wurde es 2016 vielleicht geschrieben und das ist jetzt schon 9 Jahre her. Künstliche Intelligenz ist ins tägliche Leben eingezogen. Ob ChatGPT oder Rasenroboter, die Maschinen erleichtern uns die tägliche Arbeit.

    So fängt auch die Geschichte hier an. Es ähnelt so bisschen aus der Geschichte des Internets. Einst vom Militär geschaffen, ist es nun kommerzialisiert und für alle da. Auch die Steuerung der Infrastruktur geschieht über Internet und wird durch Computer überwacht. Aber wer überwacht die Computer bei zunehmender Automatisierung? Im Buch ist das die NSA, die weltweit alle Informationen sammelt und auswertet und auch ein Arsenal an Cyberwaffen entwickelt hat, die den nächsten Weltkrieg gewinnen sollen. Der unbedarfte Hacker Axel Krohn erlangt Zugang zu diesen Cyberwaffen und schon ist der Teufel los. Die KI übernimmt alle Computer der Welt, die NSA will Krohn abmurksen, um ihre Spielzeuge wieder zu bekommen. Aber es ist zu spät. Auch sein Vater kann ihn nicht mehr retten. 

    Eine atemlose Hetzjagd beginnt, um von Hamburg nach Rom zu kommen, wo die KI ihr Denkzentrum hat. Dort sitzen weitere Interessengruppen: Sonderbotschafter der UN, Think Tanks, aufstrebende ahnungslose Politiker. Das Ende ist zugleich der Neuanfang. Und das liest man im nächsten Buch weiter.

  7. Cover des Buches Die Sammler (ISBN: 9783751783514)
    David Baldacci

    Die Sammler

    (58)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Der zweite Teil des Camel-Clubs und ein Muss für alle Bücher-Fans!

    Endlich ging es für mich weiter mit dem zweiten Teil des Camel-Clubs. Caleb stößt bei seinem Job in der Bibliothek auf den toten Kollegen Bethan. Scheinbar an einem Herzleiden erlegen, vermachte er Caleb die Aufgabe, seine Bibliothek aufzulösen und sein damit erworbenes Vermögen zu stiften.

    Als Caleb sich mit Unterstützung des Camel-Clubs den privaten Tresorraum des Verstorbenen ansehen, staunt er nicht schlecht. Er macht eine außergewöhnliche Entdeckung.

    Oliver Stone hingegen beobachtet als ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter seltsame Dinge rund um das Haus und in der Stadtbibliothek und beschließt den Rest des Teams einzuweihen.

    Währendessen gelingt es einem sehr geschickten Diebes-Quartett den mächtigsten Casino-Tycoon um 40 Millionen Dollar zu erleichtern. Die Rache die Jerry schwört, begleitet die Diebe nunmehr Tag für Tag.

    Aber wie hängen die beiden Geschehnisse zusammen. Oliver Stone zählt Eins und Eins zusammen und kommt mit seinem Team und der Hilfe einer begnadeten Diebin einer ausgefuchsten Machenschaft auf die Spur!

    Wie auch schon der erste Teil ein wahnsinnig spannender Thriller für alle Fans von Spionageromanen und Bücherliebhabern!
  8. Cover des Buches Orphan X. Ein Orphan X Thriller von Gregg Hurwitz (ISBN: 9783989555273)
    Gregg Hurwitz

    Orphan X. Ein Orphan X Thriller von Gregg Hurwitz

    (135)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Evan Smoak wird als Waisenkind von Jack John zu einem hocheffizienten Killer ausgebildet. Er ist einer von vielen Orphans, ausgebildet um die eigene Regierung aus dem Untergrund zu unterstützen. Bis er einen Auftrag bekommt, den er nicht erfüllen möchte. Evan verlässt das Programm und unterstützt zukünftig verzweifelte Menschen. Er hat seine ganz eigenen zehn Gebote, eines davon sorgt dafür, dass er nur einen Auftrag annehmen kann. Doch dann melden sich zwei Bedürftige bei ihm und Evan erkennt, dass er in Gefahr ist.

    Orphan X ist der erste Band der Agententhriller-Reihe von Gregg Hurwitz, die vor allem mit einem interessanten Protagonisten zu überzeugen weiß. Wer spezielle Protagonisten, wie Francis Jr. Ackerman mag, der wird auch Evan Smoak in sein Herz schließen. 

    Gregg Hurwitz schreibt eindrücklich und sehr detailliert, an manchen Stellen war es für meinen Geschmack zu detailliert. Ob die Tischplatte in einer unbedeutenden Szene nun aus Holz oder Marmor besteht, ist für mich eher irrelevant. Diese Details haben an einigen Stellen den Lesefluss etwas gestört, ansonsten konnte mich der Thriller jedoch komplett überzeugen. 

    Ich mochte die Zerrissenheit Evans, die sich im Bezug auf seine Aufträge zeigt, aber auch in seinen Gefühlen und die Schwierigkeit, die er mit normalen Interaktionen hat. Für einen ersten Band hatte ich ziemlich schnell das Gefühl, dass ich Evans Gefühlswelt, aufgrund seiner Hintergrundsgeschichte, nachvollziehen konnte. Was auch an den gut ausgewählten Nebencharakteren lag, die Evan und seine Charaktereigenschaften sehr gut eingeführten und auch für den Fortgang der Geschichte sorgten.

    Orphan X ist ein toller Auftakt, der mit einem spannenden Ende nochmal Lust auf den nächsten Teil gemacht hat. Leider scheint die Print Ausgabe des zweiten Bands eine Rarität.

  9. Cover des Buches Geraubte Erinnerung (ISBN: 9783838717265)
    Greg Iles

    Geraubte Erinnerung

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten (sehr rudimentären) Einblick in das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich frage mich wirklich, was dieses Buch eigentlich sein will: Ein Thriller, ein Endzeit-Krimi, ein Wissenschaftsthriller, oder ein Buch über moralische, z.Teil religiöse Problemstellungen, eventuell  ein Science-Fiction Roman? Letztendlich ist das Buch alles dies in einer - wenn auch recht geschickt - zusammengequirlten Geschichte.

    Einen durchgängigen Spannungsbogen konnte ich nicht Festellen, dafür hat der Autor immer wieder gut gesetzte Spannungsspitzen gesetzt, die auch für überraschende Wendungen gesorgt haben.

    Dazwischen gab es aber auch längere, recht langatmige - um nicht zu sagen langweile - Passagen, die stark mit wissenschaftliche Fachbegriffen durchsetzt waren. Das hat das Lesevergnügen deutlich negativ beeinflusst, wenngleich sicher vieles davon für den Fortgang unvermeidbar war. Die Traumsequenzen und die religiösen Anwandlungen haben dem Buch nochmal eine neue Richtung gegeben und zum großen Fragezeichen im Kopf des Lesers beigetragen. 

    Letztendlich geht es um die moralisch korrumpiere Wirkung von Macht und von der ewigen Suche nach dem Woher und Wohin und dem Sinn des Lebens im Allgemeinen. 

  10. Cover des Buches Perfect Storm (ISBN: 9783836960991)
    Dirk Reinhardt

    Perfect Storm

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Lesekatze22

    Dirk Reinhardt hat mit "Perfect Storm" einen interessanten Jugendthriller geschrieben. 

    6 Jugendliche, die in unterschiedlichen Ländern der Welt leben, treffen in der virtuellen Welt aufeinander. Zuerst spielen sie nur gemeinsam, dann lernen sie sich ein wenig kennen und wollen einem aus ihrer Runde helfen. 

    Verbrecherische Strukturen einer Firma sollen aufgedeckt werden. Hat diese Waffen in den Kongo geliefert?

    Alle 6 sind Spezialisten am PC und versuchen mit ihren Fähigkeiten dem Team zu helfen und hacken sich in das Unternehmen. 

    Diese Aktivitäten bleiben der NSA nicht unentdeckt. 

    Wer wird den Wettlauf gewinnen?

    Als Leser fiebert man mit den Jugendlichen mit, erfährt eine Menge über das Hackermilieu.

    Die zahlreichen Begriffe aus der Szene werden auf jeder Seite erläutert.

    Dieses Buch bietet viel Gesprächspotential und man denkt auch im Nachhinein noch über das Gelesene nach.

    Lesenswert für Jugendliche, aber auch Erwachsene. 

  11. Cover des Buches DARKNET (ISBN: 9783499252440)
    Daniel Suarez

    DARKNET

    (201)
    Aktuelle Rezension von: mcfly0

    In Darknet, der Fortsetzung von Daemon, entwickelt Daniel Suarez die Idee einer KI-gestützten Welt weiter, in der ein geheimes Netzwerk aus Rebellen gegen die übermächtige Kontrolle großer Konzerne und Eliten kämpft. Während Daemon die Spielregeln aufstellte, zeigt Darknet das komplexe Netzwerk und die Risiken, die daraus entstehen. Suarez entwirft erneut ein düsteres Bild unserer Zukunft, doch fehlt der Fortsetzung etwas von der fesselnden Intensität des ersten Teils. Dennoch bleibt Darknet ein spannender, visionärer Thriller, der zum Nachdenken anregt.

  12. Cover des Buches Der Riss (ISBN: 9783453274822)
    Andreas Brandhorst

    Der Riss

    (17)
    Aktuelle Rezension von: blackburnious

    In „Der Riss“ entwirft Andreas Brandhorst ein faszinierendes Zukunftsszenario, das sich mit zentralen Fragen der Menschheit auseinandersetzt: Was macht uns menschlich? Welche Rolle spielt Technologie in unserer Zukunft? Und wie begegnen wir dem Unbekannten?

    Die Geschichte spielt in einer Welt, in der künstliche Intelligenz und wissenschaftlicher Fortschritt an ihre Grenzen stoßen – und genau dort beginnt der „Riss“, ein Ereignis oder Phänomen, das unser Weltbild zu erschüttern droht. Brandhorst gelingt es, mit seiner gewohnt dichten Sprache und philosophischen Tiefe eine spannende Mischung aus Science-Fiction und gesellschaftskritischer Reflexion zu schaffen.

    Besonders stark sind die ersten zwei Drittel des Romans: Die Charaktere sind glaubwürdig gezeichnet, die Handlung entwickelt sich spannend, und die großen Themen regen zum Nachdenken an. Auch der Aufbau des Romans ist gut durchdacht – man spürt Brandhorsts Erfahrung und seinen Anspruch, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Reflektieren einzuladen.

    Was jedoch einen halben Stern Abzug bringt, ist das Ende. Es wirkt im Vergleich zum vorherigen Spannungsbogen etwas schwach und hinterlässt das Gefühl, dass das große Potenzial der Geschichte nicht ganz ausgeschöpft wurde.

    Fazit:
    „Der Riss“ ist ein intelligenter und spannender Science-Fiction-Roman, der sich mit hochaktuellen Fragen auseinandersetzt. Trotz eines etwas enttäuschenden Endes bleibt es ein lesenswertes Werk für alle, die gerne über den Tellerrand der klassischen Unterhaltungsliteratur hinausschauen.

  13. Cover des Buches Der Kafir (ISBN: 9783752975949)
    Abigail Rook

    Der Kafir

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Guddi79

    Das Autorenduo aus Vater und Tochter, dass sich hinter dem Autorenduo Abigail Rock verbirgt, hat - nach eigener Aussage - bereits vor dem Ausbruder Covid-19-Oandemie einen Thriller über den Ausbruch eines Virus befasst. Geschah dieses absichtlich oder war es ein Unfall? 

    Die Thematik ist hochaktuell und vielleicht würde das Buch deshalb vorschnell veröffentlicht. Leider sind die Charaktere, insbesondere die Protagonistin, sehr einfach gezeichnet. Auch stört mich, dass die Autoren sehr deutlich ihre politische Haltung kund tun. Das gehört nicht in einen Roman, sondern in ein Editorial o.ä.

  14. Cover des Buches Im Fadenkreuz der Spione (ISBN: 9783218010429)
    Florian Horcicka

    Im Fadenkreuz der Spione

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Sikal

    Wenn man dem Autor des Buches Florian Horcicka Glauben schenkt, dann auf jeden Fall. Horcicka arbeitet als Journalist und in Österreich kein Unbekannter. Zu oft sorgten seine Enthüllungen bereits für Aufsehen. Auch bei diesem Buch hat man das Gefühl, top recherchierte Kapitel mit einem leicht ironischen Erzählstil genießen zu dürfen. Und das sind Horcickas Geschichten tatsächlich – ein Genuss zu lesen, obwohl die Themen rund um den russischen Geheimdienst, Wien als Drehscheibe von Korruption und Agententum, eher erschreckend als genussvoll sind.

    In prägnanten 24 Kapiteln (sowie einem Resümee) wird man als Leser Zeuge ob der Vielfalt der teils kriminellen Machenschaften in Wien, oftmals am Rande der Legalität, oft ziemlich außerhalb dieser.

    Doch nicht nur die Big Player (USA, Russland…) machen in Österreich Station, auch Balkan und z.B. Israel sind hier vertreten. Der Autor schafft es auf beeindruckende Weise, ein Sachbuch über ernste Themen zu schreiben und trotzdem humorvoll zu bleiben, trotz Kapiteln über Waffenschieber, Araber und OPEC, Pleiten, Pech und Pannen der österreichischen Geheimdienste usw. Recherchiertes Material, Anekdoten und bereits bekannte Storys werden miteinander vermischt und zu einem lesenswerten Buch.

    Nach dem Motto „Die im Dunkeln sieht man nicht“ musste Horcicka mit versiegenden Informationsquellen ebenso kämpfen wie mit diversem Druck, Dinge zu verschleiern. Trotzdem finde ich, ist ihm ein informatives Buch gelungen, das mit der Erkenntnis endet, dass Spionage (als ältestes Gewerbe der Welt) nicht zu verhindern ist.

  15. Cover des Buches Never Say Anything (ISBN: 9783406688928)
    Michael Lüders

    Never Say Anything

    (62)
    Aktuelle Rezension von: BlueLion1

    Der Publizist und Nahostexperte Michael Lüders wagt hier einen Ausflug in die Belletristik. Das Buch profitiert von Lüders Sachkenntnis über geopolitische Konflikte, allerdings läßt die Ausgestaltung des Thrillers über eine investigative Journalistin, die durch ihre Berichterstattung ins Visier westlicher Geheimdienste gerät, doch viel Luft nach oben. Die Protagonistin erinnert streckenweise an "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" von Heinrich Böll. Die Story ist jedoch teilweise übersexualisiert, die Charaktere arg überzeichnet,  und das Ende doch ziemlich fabuliert und unglaubwürdig. Ob ich mir die Folgebände der Trilogie antun werde, weiß ich noch nicht.

  16. Cover des Buches Permanent Record (ISBN: 9783839894712)
    Edward Snowden

    Permanent Record

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Masau

    *** 3,5 STERNE ***

    Interessant alles aus der Sicht von Snowden selbst zu hören.

  17. Cover des Buches Divine Justice (ISBN: 9781447274315)
    David Baldacci

    Divine Justice

    (4)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Mit Divine Justice startet David Baldcacci in den vierten Teil der Camel-Club-Reihe.
    Oliver ist auf der Flucht. Dank jahrelanger Ausbildung hat er endlich Rache an den Mördern seiner Frau und seiner Tochter nehmen können und bricht somit auch seinen Kontakt zu Alex Ford und dem Camel-Club ab.
    Die beiden Morde beunruhigen General Hayes, ein weiterer Auftraggeber Olivers aus dessen dunkler Vergangenheit und ausgerechnet dieser setzt Joe Knox auf Oliver an. Knox jedoch ahnt, nachdem er Olivers Vergangenheit durchleuchtet hat, dass er, falls er Oliver finden wird, eine Entscheidung treffen muss.
    Nichtsahnend und nur den Gutmenschen spielend gerät Oliver während seiner Flucht aus Washington irgendwo in Westen Virginias in eine Schlägerei und rettet den jungen Danny. Selbst auf der Flucht macht er gemeinsam mit Oliver kehrt und findet zurück in sein Heimatstädtchen Divine und ahnt nicht, dass er mit seiner Rückkehr eine mörderische Kettenreaktion auslöst. Oliver hingegen ahnt zwar, dass in diesem kleinen Städtchen alles viel zu gut läuft, ist aber bemüht sich aus allem herauszuhalten. Nichtsahnend, dass der Camel-Club ihm und Knox bereits auf den Fersen ist, findet er in Abby, der Mutter von Danny endlich wieder eine Frau, die er lieben könnte.
    Der vierte Teil des Camel-Clubs löst weitere kleine Geheimnisse von Oliver Stone und bringt Caleb dazu, sich selbst zu übertreffen. Freundschaft steht an oberster Stelle und Baldacci streut in diesem Band wieder spannende Geheimnisse, verwickelt die CIA, den Secret-Service und das FBI sowie die kleine Lokalpolizei in dunkle Machenschaften. Bei Baldacci wird es nicht langweilig, es gibt noch genügend Geheimnisse zu lüften!
  18. Cover des Buches Die Auslöschung der Mary Shelley (ISBN: 9783958370036)
    Marc Buhl

    Die Auslöschung der Mary Shelley

    (30)
    Aktuelle Rezension von: steffis-und-heikes-Lesezauber
    Kurzbeschreibung 2014 Kalifornien. Im Auftrag der NSA hat Powell Ltd. den ersten Quantencomputer der Welt gebaut. Von nun an kann jede Äußerung, jede Aktion eines jeden Menschen bespitzelt werden. Die 28-jährige Biologin Mary Shelley gehört zwar zum geheimen Entwickler-Team, aber sie verfolgt eine andere Mission. Der Computer soll nicht die Bevölkerung ausspionieren, sondern Verbrechen und Gewalt verhindern. Denn davon hat Mary selbst zu viel erlebt, damals als ihre Eltern ermordet wurden. Doch damit der Computer das moralische Gewissen des Internets werden kann, muss sie etwas ermöglichen, das ihn menschenähnlich macht: Lernen. Daran arbeitet sie Tag und Nacht. Und als es ihr endlich gelingt, gerät ihr eigener Plan außer Kontrolle. Der Computer wird zu einem unberechenbaren Jäger. Frankensteins Monster emanzipiert sich von seiner Schöpferin und hinterlässt eine Blutspur auf dem Weg in eine neue Welt.
    Meinung Mary Shelley bringt jeder in Verbindung mit Frankenstein. In diesem Buch schreibt sie kein Buch sondern ein Computerprogramm, das sich zum wahren Monster entwickelt. Auf jeden Fall hörte sich der Klappentext sehr spannend und interessant an und so machte ich mich voller Elan ans Lesen.
    Die Handlung gestaltete sich ab der ersten Seite wirklich spannend und blieb auch bis zum Ende hin. Die 28 jährige Biologin Mary hat mit ihrem Team den geheimen Quantencomputer entwickelt. Sie ist äußerst zufrieden damit und obwohl alle sie waren, bleibt sie optimistisch und denkt, sie hat alles im Griff. Aber weit gefehlt. Der Quantencomputer entwickelt ein Eigenleben und heraus kommt Victor, eine lebendige Maschine. Dieser  manipuliert die gesamte Menschheit und stiftet Tod und Verwüstung. Es scheint, als könnte ihn niemand aufhalten. Viele Menschen, darunter das gesamte Team, der Präsident und Marys Bruder, müssen sterben, bevor sie begreift, dass nur sie ihn zerstören kann. Eine Reise ins Verderben beginnt und wie es endet, wird nicht verraten….
    Der Autor hat in seinem Werk Charakteren erschaffen, die mir persönlich nicht so zugesagt haben. Sie wirkten auf mich oberflächlich und überheblich, klares logisches Denken fehlte mir sehr. Ich wurde mit keinem warm und auch die Protagonistin Shelley blieb mir unerreichbar. Die Umgebungsbeschreibungen waren ganz gut, ich konnte mir alles genau vorstellen, wenn auch einige Szenarien weniger gut beschrieben hätten sein können. Teils war es wirklich grausam und blutig.
    Das Ende war für mich eher etwas verwirrend. Wird es einen zweiten Band geben? Auf jeden Fall bleibt es offen und jeder kann sich selber Gedanken machen, was definitiv sein könnte.
    Der Schreibstil von Herrn Buhl war einfach und ich konnte das Buch locker in einem Rutsch durchlesen. Die Kapitel waren sehr kurz, ganz nach meinem Geschmack.
    Cover Ein Cover, das einem definitiv anspricht. Grautöne dominieren, das Wort Auslöschung wurde rot gehalten. Es passt perfekt zum Inhalt des Buches.
    Fazit „Die Auslöschung der Mary Shelley“ ist ein spannender Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Mir persönlich war dann das mit dem Computer programmieren doch etwas zu viel und zu hochgestochen, ansonsten ließ es sich aber sehr gut lesen. Es bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.
  19. Cover des Buches Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie (ISBN: 9783103970463)
    Barton Gellman

    Der dunkle Spiegel – Edward Snowden und die globale Überwachungsindustrie

    (4)
    Aktuelle Rezension von: belanahermine

    Inhalt

    Barton Gellmann erzählt in diesem Buch, wie er mit Edward Snowden in Kontakt kam, wie sich die Geschichte für ihn aus seiner Sicht entwickelt hat, welche Fragen sich ihm stellten, mit welchen gegensätzlichen inneren Einstellungen und Werten er konfrontiert war und auch wie er nach der ersten Veröffentlichung eines Teils der Dokumente für dieses Thema weiter recherchiert hat.

    Man erfährt viel Interessantes über die staatliche Überwachung an sich, über kontroverse Ansichten und wie diese ausgehandelt werden oder auch nicht, über Werte der journalistischen Arbeit und wie schwer es manchmal ist, diesen zu entsprechend.

    Am Ende des Buches finden sich zwei Seiten Abkürzungsverzeichnis, 79 Seiten Anmerkungen mit weiterführenden Literaturhinweisen und 9 Seiten Personen- und Sachregister zur besseren Orientierung im Buch.

    Subjektive Eindrücke

    Ich hatte bereits das Buch von Edward Snowden gelesen und bekam mit diesem Buch sozusagen die "Gegenseite" geschildert. Das war höchst interessant, da die Erzählungen teilweise ineinander verzahnt waren, teilweise aber auch kontroverse Sichtweisen einfach aufgrund der unterschiedlichen Informationslage aufzeigten.

    Darüber hinaus habe ich viel über journalistisches Arbeiten erfahren und darüber, welche Maßstäbe Journalisten an sich selbst stellen.

    Die Enthüllungen darüber, was Staaten über ihre Bürger - auf welchen Wegen auch immer - herausfinden, abspeichern und zur ewiglichen Auswertung vorhalten, haben auch heute nichts an ihrer Brisanz und ihrem Schrecken verloren.

    Wer noch immer meint, dass er/sie sich nichts vorzuwerfen habe, der/die sollte in der Tat mal näher in dieses Buch schauen. Wenn nichts, was man je getan und/oder gesagt hat, verloren geht, wird irgendwann, irgendwer irgendetwas finden, um einem das Leben schwer zu machen.

    Fazit

    Auch wenn es ein dickes Buch ist, lohnt es sich definitiv, es bis zum Ende zu lesen.

    Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/catgeory/rezension/

  20. Cover des Buches Der NSA-Komplex (ISBN: 9783442158553)
    Marcel Rosenbach

    Der NSA-Komplex

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Roswitha_Boehm

    In „Der NSA-Komplex“ geht es um ein aktuelles Thema, auch wenn es aus den Medien schon fast wieder verschwunden ist: Die totale Überwachung – und wer an eben diese denkt, landet zwangsläufig, früher oder später, auch bei ihm: Edward Snowden, dem „Whistleblower“, der „das Volk“ aufrüttelte. In diesem Buch beschreiben die Autoren seinen Werdegang. Vom (einfachen) Arbeiter bis hin zum Gejagten.

    Anfangs gibt es einen großen und detailreichen Einblick von Snowdens Lebensgeschichte. An sich interessant, da ich mich aber für das Thema interessiere, kannte ich sie bereits. Für mich daher überflüssig und selbst für alle die sie nicht kennen, wohl ein wenig zu lang. Erst nach über 100 Seiten gelangt das Buch endlich zum interessanten Teil: Den Diebstahl der brisanten Daten und dem damit verbundenen „aufrütteln“ der Gesellschaft. Dank Snowden ist nun klar, dass sich jeder, durch ach so harmlose Aktivitäten, zu einem Staatsfeind (der USA) machen kann. Über solche Willkür kann man nur den Kopf schütteln – und sich doch nicht wehren.

    Auch, und für mich besonders, interessant ist die Rubrik über den „Cyberwar“. Hier zeichnen die Autoren ein hervorragendes Bild über all das was uns (voraussichtlich) noch erwartet, denn der nächste Krieg wird „online“ geführt. (Es ist schon erschreckend, was man mit ein paar Mausklicks alles erreichen kann …)

    Dieses Buch hat seine Längen und auch mit der einen oder anderen Information bin ich nicht ganz konform (Da gibt es wieder viele andere Gegenargumente und es ist freilich schwer, in der Welt der Vernetzung, zwischen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden). In jedem Fall mach „Der NSA-Komplex“ aber nachdenklich.

  21. Cover des Buches Überwachung total, 1 (ISBN: 9783351032951)
    Peter Schaar

    Überwachung total, 1

    (2)
    Aktuelle Rezension von: seschat
    Peter Schaar hat 10 Jahre als Bundesbeauftragter für Datenschutz in Deutschland gearbeitet und kennt sich daher bestens mit der Materie aus. Sogar so gut, dass nahezu 80 Prozent seiner Ausführungen von der NSA-Affäre in den USA handeln. Was anfangs noch interessant und aufschlussreich schien, war mit der Zeit einfach nur öd und anstrengend. Jedem noch so kleinen Detail bzw. jedem Beteiligten wurde nachgegangen. Sicher ist es spannend, hinter die Kulissen dieser mächtigen Sicherheitsbehörde zu schauen, aber wenn die betrachteten Spionagefälle dann noch bis ins Jahr 1945 und damit  in die Ära Adenauer zurückreichen, ist es mir zu viel des Guten. Der interessanteste Teil, nämlich die nützlichen Tipps zum Schutz privater Daten, geriet ins Hintertreffen und wurde am Schluss auf wenigen Seiten abgehandelt. Daher empfand ich den Untertitel des Sachbuchs mehr als irreführend.
    FAZIT
    Ein sehr theoretisch und trocken geschriebenes Buch, das wenig Neues zum Thema Überwachung bereithält und dem es sehr oft an Anschaulichkeit fehlt. 
  22. Cover des Buches verheimlicht vertuscht vergessen: Was 2015 nicht in der Zeitung stand (ISBN: 9783864452789)
    Gerhard Wisnewski

    verheimlicht vertuscht vergessen: Was 2015 nicht in der Zeitung stand

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Wie bereits in den vergangenen Jahren auch, befasst sich Gerhard Wisnewski kritisch mit ausgewählten Ereignissen über die im letzten Jahr in den Medien berichtet wurde. Es nennt sich „2016 das andere Jahrbuch“, obwohl sich die Begebenheiten im Jahr 2015 ereignet haben, angemerkt als Unterzeile seines Titels. Der Autor greift sich – nach Kalendermonaten geordnet – bestimmte Vorfälle heraus und analysiert, ob die von den Medien dargestellten Versionen den tatsächlichen Handlungsabläufen entsprechen oder ob auch eine jeweils andere Version plausibel sein könnte. Ein Beispiel aus dem Januar: Die aktuelle Marsmission der NASA. Auf einem Bild, das der Marsrover „Curiosity“ aufgenommen haben soll, soll ein Lemming zu sehen sein. Bei den extremen klimatischen Bedingungen auf dem Mars dürfte der kleine Nager dort jedoch nicht lange überleben. Wobei sich wiederum die Frage stellen dürfte, wie er dort hingelangt sei. Der Autor stellt hierbei folgende Vermutungen auf, die ich mit eigenen Worten wiedergebe: Handelt es sich hierbei vielleicht um ein Foto, das bei Tests in der arktischen Tundra Alaskas aufgenommen wurde, wo dieses Tier heimisch ist? Wie glaubwürdig sind dann die anderen NASA-Fotos? Der Autor erläutert ausführlich die Technik der Apparatur und zieht in Zweifel, dass diese in der rauen Umgebung der Marsoberfläche – so wie von der NASA behauptet – funktionieren kann. Es liegen nur die Angaben der NASA vor.
    Wisnewski benennt direkt in den jeweiligen Kapiteln Quellen und Links, damit der Leser die Angaben nachvollziehen kann. Am Ende des Buches findet sich ein kurzes Bildverzeichnis sowie ein Sachregister mit Seitenangaben. Wie schon in den vorangegangenen Jahrbüchern, stellt der Autor kritische Fragen zu den Handlungsabläufen und befasst sich eingehend mit den jeweiligen Hintergründen. Auch stellt er bei Bedarf Zusammenhänge mit den geschichtlichen Hintergründen her. Sollten begründete Zweifel an der offiziellen Berichterstattung aufkommen, wird immer die Frage gestellt: wem nützt es? Leider fällt es manchmal etwas schwer, die vom Autor sehr präzise und belegten Fakten von eigenen Schlussfolgerungen zu unterscheiden. Es wäre wünschenswert, wenn er diese an das Ende des jeweiligen Kapitels setzen würde und auch dem Leser Raum für eine eigene Bewertung lassen würde. Die vom Autor überprüften Ereignisse können sich so abgespielt haben, wie sie in den Medien veröffentlicht worden sind. Allerdings auch so, wie es die Rückschlüsse von Herrn Wisnewski nahelegen. Einen hundertprozentigen und unwiderlegbaren Beweis für die Versionen beider Seiten gibt es leider nicht. In der Gesamtheit regt das Buch jedoch zum Nachdenken an und dazu, sich mit Informationen - woher sie auch kommen mögen - kritisch auseinander zu setzen.

  23. Cover des Buches Das Haus der tausend Augen (ISBN: 9783426304228)
    Ben Berkeley

    Das Haus der tausend Augen

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Gary Golay ist stellvertretender Stabschef im Weißen Haus. Er sammelt für den Präsidenten Ward Stimmen zur Verabschiedung eines Gesetzes, welches die Persönlichkeiten der Bürger schützt und somit die Geheimdienste in ihrer Arbeit blockiert. Und urplötzlich wird er angeklagt, eine Prostituierte ermordet zu haben. Immer mehr Beweise gegen ihn treten zutage, ausgegraben und genau auf ihn zugeschnitten. Selbst seine geliebte Familie beginnt langsam an ihm zu zweifeln. Anwalt Thibault Stein und seine Assistentin Pia Lindt stehen ihm zur Seite, bewegen sich damit aber auf gefährliches Eis, denn sie entdecken die totale Kontrolle der Geheimdienste und ihre unlauteren Methoden. Ein Komplott ist gegen Golay in Gange. Wie soll er gegen diese Macht ankommen und seine Unschuld beweisen?
    „Das Haus der tausend Augen“ ist ein mitreißender Politthriller erster Klasse mit einem brandaktuellen Thema. Hier geht es um das Ausspionieren der Daten der Bürger durch die US-Geheimdienste und deren furchterregende Folgen für jeden einzelnen von uns, was doch Anstoß zum Überdenken geben sollte, ob man seine Daten bedenkenlos ins Netz geben sollte, denn ganz schnell kann ein Unschuldiger damit schuldig gemacht werden, wobei man wahrscheinlich aus diesem Dschungel nicht mehr herauskommt ohne teure engagierte Anwälte. Die Themen sind sehr gut in die Handlung mit eingeflochten, welche einen wiederum richtig mitreißt. Gary ist ein sympathischer Mann trotz einiger Unzulänglichkeiten, aber wer hat die nicht. Er liebt seine Familie und kämpft um seine Unschuld und hat fast verloren. Man sieht, wie wenig Einfluss der Präsident überhaupt hat, obwohl er ihm glaubt. Der Schreibstil fesselt einen ans Buch. Er ist flüssig und durch die kurzen Kapitel in hohem Tempo zu lesen. Dadurch steigt auch die Spannung mit jeder Seite.
  24. Cover des Buches Die Wächter (ISBN: 9783838760070)
    David Baldacci

    Die Wächter

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Oliver Stone trifft sich mit drei Freunden zum regelmäßigen Austausch über "Verschwörungstheorien".   Eines Abends werden sie unfreiwillig Zeuge eines Mordes und geraten dadurch ins Visier von gefährlichen Leuten. 

    Diesem Mord folgen ein paar Ereignisse, die sich bis zu einer weltweiten Kriegsgefahr entwickeln.  Der Autor hat einige kritische Gedanken zur amerikanischen Politik  und der Nahostproblematik untergebracht. Das fand ich richtig interessant.

    Grundsätzlich hat mir die Geschichte gut gefallen. Ich hatte nur an manchen Stellen Probleme der Handlung richtig zu folgen, weil viele Namen auftauchen und die Handlungsstränge schnell wechseln. Wahrscheinlich wäre das gedruckte Buch für mich besser gewesen.

    Der Handlung würde ich 4 Punkte geben.  Da ich aber dem Hörbuch stellenweise schwer folgen konnte, gebe ich hier  3 gute Punkte. 



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