Bücher mit dem Tag "nürnberg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nürnberg" gekennzeichnet haben.

221 Bücher

  1. Cover des Buches Marlene (ISBN: 9783492309479)
    Hanni Münzer

    Marlene

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Jana_Kleine_Bardenhorst

    In dem Buch erzählt Marlene ihre Lebensgeschichte. Nach dem Krieg wurde sie Schauspielerin, aber sie steht schon lange nicht mehr auf der Bühne.

    Marlene kennen wir schon aus Honigtot. Dort ist sie Deborahs Freundin und hilft ihr durch die schwere Zeit. Nachdem sie sich trennen mussten reist Marlene zu Deborahs Haus. Es ist völlig zerstört und Marlene hält die ganze Familie für tot. Jetzt muss sie sich alleine durchschlagen. Dabei landet sie im Konzentrationslager, wird zwangsverheiratet und vergewaltigt. Doch sie erfährt auch tiefe Liebe und Unterstützung.
    Sie tut alles um diesen Krieg irgendwie zu überleben. Die Opfer, die sie dafür bringen muss sind groß.

    Auch dieses Buch hat mich wieder sehr gefesselt. Es ist ein ganz klein wenig schwächer als Honigtot, aber absolut lesenswert.

  2. Cover des Buches Mit uns der Wind (ISBN: 9783839001608)
    Bettina Belitz

    Mit uns der Wind

     (108)
    Aktuelle Rezension von: wordworld
    Die Eindrücke:

    Schreibstil: Bettina Belitz´ Stil kann man deutlich ansehen, dass sie ursprünglich aus dem Fantasy Genre kommt. Ihre reine, poetische Sprache, die oft auf sonderbare Art und Weise den Kern einer Situation trifft, macht das Leseerlebnis besonders intensiv gleichzeitig wirken die vielen Anspielungen auf esoterischer, metaphysischer Ebene und die zähfließende Erzählweise ein wenig abgehoben und deplatziert.

    Charaktere: Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, die sich im Chaos des Festivals treffen: Zufall oder Schicksal? Mona will aus ihrem goldenen Käfig ausbrechen und endlich in die Welt ziehen und Abenteuer erleben trotz ihrer Narkolepsie. Auch Adrian hat einen tiefsitzenden Drang nach Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit in sich, den er im gefährlichen Kitesurfen auslebt. Zwei spannende Charaktere die hier aufeinander treffen.

    Setting: Die schöne, reale Rock-am-Ring-Atmosphäre, in der alles möglich scheint, mit netten Anspielungen auf Rockmusik (Closer to the Edge" von 30 Seconds to Mars ❤) steht kontrapunktisch zu dem Hauch Mystik, der durch die Han-Ryu-Anspielungen auf die japanische Mythologie und esoterische Traumsequenzen aufkommt. Die Mischung aus Liebe, Anziehungskraft, dem wilden Freiheitsdrang der Charaktere, Sehnsucht, Melancholie sorgt für eine dunkle, geheimnisvollen Grundstimmung und eine besondere Sogwirkung.

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    Die Zitate:

    "Er ist mir vertraut", sage ich leise. "Es ist wie eine tiefe Ahnung, die ich fühle, wenn ich seine Videos anschaue und von ihm träume. Und ich möchte diese Ahnung überprüfen."

    "Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören."
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    Das Urteil:

    Eine seltsam entrückt und abgehoben wirkende Geschichte mit einer dunklen, geheimnisvollen Grundstimmung und eine besonderen Sogwirkung. Die aufkommende Esoterik und die handfeste Rock-am-Ring-Atmosphäre wollen nicht so ganz zusammen passend - ansonsten eine solide Liebesgeschichte!

  3. Cover des Buches Die Seelenfischer (ISBN: 9783492309615)
    Hanni Münzer

    Die Seelenfischer

     (98)
    Aktuelle Rezension von: mama2009
    Inhalt:
NÜRNBERG: Renovierungsarbeiten in einer alten Villa fördern einen sensationellen Fund zutage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan. Kurz darauf reist der Bischof nach Rom. Einen Tag nach seiner Rückkehr wird er bestialisch ermordet aufgefunden. ROM, drei Monate später: Der junge Jesuit Lukas wird zum Generaloberen des Ordens zitiert. Der erteilt ihm einen geheimen Auftrag. Noch bevor Lukas diesen ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord und er findet sich unvermittelt als Tatverdächtiger wieder. Da taucht plötzlich seine Jugendliebe, die Journalistin Rabea Rosenthal bei ihm auf und bietet ihm ihre Hilfe an. Gemeinsam fliehen sie aus Rom und es beginnt eine Jagd quer durch Italien. Nicht nur die Polizei, auch der unbekannte Mörder ist den beiden dicht auf den Fersen. Dann erfährt Lukas, dass seine Zwillingsschwester Lucie spurlos verschwunden ist. Jäh fragt er sich, ob es ein Zufall war, dass Rabea just an jenem Tag in Rom auftauchte, als er zum Generaloberen gerufen wurde. Was weiß Rabea? 
Meine Meinung und Fazit zum Buch:
Mit „Die Seelenfischer“ legt Hanni Münzer einen temporeichen und spannenden Thriller mit gelungenen Szenenwechseln vor. Die Hauptprotagonisten Rabea und die Zwillinge Lucie und Lukas sind seit Kindertagen befreundet. Rabea und Lukas waren sogar in Liebe vereint, was der Grund der Trennung war, ist zunächst unklar, man merkt nur, dass beide auf ihre Art darunter leiden. Sie können unterschiedlicher kaum sein, Rabea eine unerschrockene Journalistin, die Atheistin ist, und Lukas, der sich für das Priesteramt der Jesuiten entschieden hat. Zentrales Thema ist ganz klar der Glauben der Welt, der Hass der Glaubensrichtungen, denn nichts verbindet mehr als Hass. Das Thema konnte mich unheimlich fesseln, ich selbst bin Atheistin und beschäftige mich nichts desto trotz sehr mit den verschiedenen Glaubensansätzen und der Entstehung der Religionen. Das Buch bietet hier viele Thesen und regt zum Nachdenken an und ist vor allem aktueller denn je. Was wurde alles im Namen des Glaubens getan und für gut befunden, egal welches Leid damit verbunden war. Im Buch habe ich dazu folgende Zitate gefunden, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben: Bentivoglio: "Die Menschheit muss endlich begreifen, dass es kein größeres Verbrechen gibt, als im Namen Gottes zu töten." Und Rabea: "was gibt es Schlimmeres als religiöse Intoleranz, die versucht, dem Menschen die geistige Freiheit zu stehlen?" Dieses Buch ist das erste Werk, was ich von Hanni Münzer gelesen habe und ich bin sehr von ihrem bildhaften beschreibenden Schreibstil überzeugt. Die Geschichte rund um die Seelenfischer-Tetralogie finde ich sehr stimmig und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Dass das Buch mich begeistert hat, kann man den Vorzeilen entnehmen. Es regt in Sachen Glaubensfragen oder allgemein Glauben zum Nachdenken an und es wird mich weiter beschäftigen. Und Hanni Münzer hat einen ans Herz gehenden Schreibstil, denn zum Schluss musste ich die ein oder andere Träne verdrückt, denn es gibt im Buch auch Verluste. Hervorheben möchte ich auch die gelungene Covergestaltung, Silhouette von Rom und eine Blüte im Zentrum. Wer das Buch liest, weiß warum. Und das Cover hat Wiedererkennungswert, weil die Fortsetzungen im gleichen Stil gehalten sind. Im Innenteil wartet eine tolle Straßenkarte von Rom auf den Leser, hier hat Piper sehr mitgedacht, denn damit kann der Leser leicht die Protagonisten auf ihrem Weg begleiten. Mein Dank gilt dem Team von kriminetz.de und dem PIPER-Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar.
  4. Cover des Buches Ausgerechnet du (ISBN: 9783736300828)
    Lena Marten

    Ausgerechnet du

     (62)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    Im zweiten Teil der Reihe von Lena Marten/Ute Jäckle bekommt Tobi Felton, der Mitbewohner von Luca und Ben aus dem ersten Band eine Chance auf sein Liebesglück.
    Dieser Teil war deutlich anders als der erste, dadurch aber nicht weniger gut. 

    Tobi Felton ist mittlerweile angestellt in einer Firma und bekommt ein riesiges Jobangebot im Ausland. Nachdem er sich von seiner Model-Freundin getrennt hat oder eher sie sich von ihm, steht dem Job auch nichts mehr im Wege.
    Bis er seine Jugendliebe Jenny wiedertrifft. Mit dieser darf er sich von jetzt an ein Büro teilen und aufgrund ihrer guten Arbeit bekommt sie ebenfalls die Chance auf den Job im Ausland.
    Jenny und Tobi sind aber keineswegs gut auseinander gegangen, daher artet der Kampf um das Jobangebot etwas aus. Zudem müssen sie auch außerhalb des Büros gegen ihre Gefühle ankämpfen, die trotz Trennung vor vielen Jahren nie ganz erloschen sind.

    Wie gesagt, dieser Teil war anders als der von Luca und Ben. Die beiden kommen zwar auch noch vor in dem Buch, da es sich alles um eine Freundesgruppe handelt jedoch ist es trotzdem nicht dasselbe. Dieses mal ist es halt keine Uni-Lovestory sondern etwas "erwachsener". Beide haben jedoch ziemlich mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, die sie auf die ein oder andere Weise miteinander verbindet.

  5. Cover des Buches Das Vermächtnis der Wanderhure (ISBN: 9783426635056)
    Iny Lorentz

    Das Vermächtnis der Wanderhure

     (713)
    Aktuelle Rezension von: Margarete-van-Marvik

    Wie immer war auch dieser Roman lesenswert. 

  6. Cover des Buches Kein Himmel ohne Sterne (ISBN: B06XVGLC17)
    Michelle Schrenk

    Kein Himmel ohne Sterne

     (82)
    Aktuelle Rezension von: wundervolle_buchwelten

    "Kein Himmel ohne Sterne" ist ein Liebesroman über das Schicksal und zweite Chancen aus der Feder von Michelle Schrenk.

    Kurzmeinung:

    Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort gefesselt. Die Geschichte wird durchgehend aus Emmas Sicht erzählt, ich konnte an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Zusätzlich baut die Autorin immer wieder Erinnerungen, Rückblenden ein, die den Leser Schritt für Schritt näher an die Wahrheit, den Grund für Emmas Flucht, heranbringt. 

    Was der Autorin zusätzlich spielerisch gelingt, ist, den Buchtitel oft in die Geschichte mit einzubeziehen. Das habe ich so noch nicht oft erlebt und hat mir wirklich gut gefallen♡. 

    Emmas und Janniks Schicksalsschlag hat mich sehr berührt, da flossen auch einige Tränchen. Jeder von ihnen ist anders damit umgegangen, erstaunlich war, wie tief ihre Liebe trotz der räumlichen und zeitlichen Trennung immer noch war. Im Prinzip haben sie die Liebe füreinander nie verloren. 

    Was mir ein bisschen zu viel des Guten war, war die eingewobene Geschichte von Marie und Albrecht. Trotzdem war auch diese Geschichte auf ihre Weise sehr berührend.

    Fazit:

    Ein kurzweiliger, mitreißender Liebesroman mit berührendem Kern. Die Wege des Schicksals sind unergründlich, manchmal schmerzhaft und unverständlich, doch oft führen sie zusammen, was zusammen gehört. Man kann vor seiner Vergangenheit nicht weglaufen, aber man kann eine zweite Chance nutzen♡. 

    Klare Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches Das Geheimnis der Papiermacherin (ISBN: 9783746634036)
    Andrea Bottlinger

    Das Geheimnis der Papiermacherin

     (40)
    Aktuelle Rezension von: sabrinchen
    Relativ normales historisches Cover das ich gefühlt schon 1000mal gesehen habe.
    Aber der verschnörkelte Titel ist ein Hingucker und der Klappentext und die Autorin haben mich nach dem Buch greifen lassen.

    Das historische Nürnberg und die Umgebung waren spannend für mich da ich dort wohne.
    Über die Orte, Gebäude und Strassen zu lesen und dort die Handlung zu erleben haben es sehr authentisch gemacht.
    Es wurden historische Begebenheiten mit dazu passender Fiktion um Johann von Triest und Anna Precht verwoben, dabei eine interessante und teilweise dramatische Handlung erzählt.
    Ich habe mit allen mitgefiebert.
    Die Geschichte ist farbenfroh, dabei unterhaltsam und man lernt historische Arbeitsweisen und Lebensarten kennen.
    Die Charaktere sind sympathisch, mit ihren Fehlern glaubhaft und passen sehr gut zum Plot.

    Der Schreibstil ist gut verständlich und es ist spannend ohne Längen erzählt.
    Bis zum Schluß bleibts interessant und das Ende konnte mich begeistern.
    277 lange Ebookseiten die nicht langweilig wurden und die ich relativ schnell konsumiert habe.
    Von mir eine Leseempfehlung für Liebhaber historischer Romane.
    4 starke Sterne von mir
  8. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  9. Cover des Buches Durch Nacht und Wind (ISBN: 9783608503760)
    Stefan Lehnberg

    Durch Nacht und Wind

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ceciliasophie
    Goethe und Schiller werden von Anna Amalia und dem Regenten Weimars Carl August gebeten, den Irrglauben des Großherzogs von N. Einhalt zu gebieten. Dieser ist nämlich der festen Überzeugung, dass ein Ring seiner Familie mit einem Fluch beladen sei. Kurzerhand machen sich Goethe und Schiller auf den Weg ins Lustschloss Belvedere bei Weimar. Doch in der Nacht ihrer Ankunft verstirbt der Großherzog auf mysteriöse und unerklärliche Art und Weise. 

    Die Idee, diese beiden Größen der deutschen Literatur in einem Krimi agieren zu lassen, machte mich wirklich ganz neugierig. Zumal Goethe und Schiller wirklich befreundet waren. 
    In einer Sherlock Holmes und Dr. Watson Art machen sich die beiden dann auch gleich ans Werk und versuchen, die mysteriösen Umstände des Todes vom Großherzog zu klären. Doch gestaltet sich dies schwieriger als erwartet.
    Woran ich mich aber wirklich erst einmal gewöhnen musste, war der Schreibstil. Dieser war angepasst an die damalige Zeit, weshalb einige Ausdrucksweisen und die Rechtschreibung mich öfters aus dem Konzept brachten. Irgendwann legte sich dies jedoch und kaum hatte ich mich an den Schreibstil gewohnt, so konnte ich ein sehr rasches Lesetempo aufrecht erhalten. 
    Begünstigt wurde das Tempo durch die wirklich spannende Handlung. Ja, es erinnert schon etwas zu sehr an Sherlock Holmes, doch da ich die Geschichten von Holmes und Watson sehr gerne mag, hatte ich auch an „Durch Nacht und Wind“ große Freude. 
    Der Autor baute geschickt auch Informationen über Goethe und Schiller und ihre Werke mit in die Geschichte ein, so dass der Leser noch ein wenig mehr über diese erfahren konnte und die Figuren noch lebendiger wirkten. 
    Die Auflösung stellte mich wirklich zufrieden und alle losen Fäden der Geschichte wurden gekonnt miteinander verknüpft. 
    Auf den zweiten Band bin ich nun doch gespannt. 

  10. Cover des Buches Die Salbenmacherin und die Hure (ISBN: 9783839221570)
    Silvia Stolzenburg

    Die Salbenmacherin und die Hure

     (41)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    ·  Band 1: Die Salbenmacherin aus dem Jahr 2015

    ·  Band 2: Die Salbenmacherin und der Bettelknabe 2016.

    ·  Band 3: Die Salbenmacherin und die Hure 2017

    ·  Band 4: Die Salbenmacherin und der Engel des Todes. 2019

    ·  Band 5: Die Salbenmacherin und der Stein der Weisen 2020

     

    von Silvia Stolzenburg

     

    Ich stelle euch heute den dritten Band vor, den ich bisher noch nicht bewertet habe, gelesen habe ich sie alle und bin begeistert !!!

     

    Im dritten Band passiert ein Mord in Nürnberg. Wir befinden uns in der Stadt - es ist Sommer. Es ist heiß und trocken. Die Menschen erkranken an einem mysteriösen Fieber und plötzlich findet man auch noch eine Leiche ... Der Tote hat keinen Kopf mehr und auch die Hände wurden ihm abgetrennt. Man hat ihn sogar ausgeweidet, das muss jemand getan haben, der vom Fach ist ...

     

    Dann hat jemand angeblich einen Werwolf gesehen in den Wäldern außerhalb der Stadt ...

     

    PANIK !!!

     

    Natürlich ist die Salbenmacherin wieder involviert !!!

     

    Sehr natürlich und lebendig geschrieben, vom Stil absolut passend zum Genre des historischen Romans.

     

    Leseprobe:
     ========

     

    Kapitel 32

    Nürnberg, August 1409

     

    Als Gerlin und Eva das Spital wieder verließen, stach die Sonne unerträglich heiß vom Himmel. Trotz der Hitze war Evas Gesicht kalkweiß. Auf ihrer Stirn und ihrer Oberlippe glänzten Schweißperlen. Ihre Schmerzen mussten unerträglich sein. ...

     

    Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen versehen. Mir hat die Handlung dieses - man kann sagen - historischen Krimis - sehr gut gefallen, spannend von Anfang bis Ende, man lernt die Salbenmacherin wieder besser kennen und überhaupt sind die Charaktere und Handlungen sowie die Klärung des Falls und die gesamten mysteriösen Dinge sehr detailliert und bildhaft lebendig flüssig zu lesen und glaubwürdig geschrieben, so, als wäre man dabei gewesen. Sehr gut - hat mir perfekt gefallen !!!

  11. Cover des Buches Das Pestkind (ISBN: 9783426514399)
    Nicole Steyer

    Das Pestkind

     (60)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros
    Zur Zeit des 30-jährigen Krieges:
    Waisenkind Marianne lebt, gemeinsam mit ihrem Stiefbruder und dessen Mutter, einer Wirtin, in deren Braugasthaus. Die junge Frau wird von ihrer Stiefmutter tagtäglich drangsaliert. Auch im Dorf ist das Mädchen unbeliebt, da sie als „Pestkind“ verschrien ist, nachdem ihre Familie von Schwarzen Tod dahingerafft wurde. Als eines Tages die Schweden den kleinen Ort heimsuchen, verändert dies Mariannes ganzes Leben. Fortan reist sie im Tross der Kämpfer mit…

    Dieses Buch wurde von anderen Lesern so hoch gelobt, dass ich mich eigentlich recht schnell entschieden habe, es ebenfalls zu lesen. Nachdem ich es dann nun auch als Geschenk bekommen hatte, wollte ich es auch gleich in Angriff nehmen.
    Leider hat mich dieser historische Roman gar nicht fesseln können. Es gibt keinen Spannungsbogen, keinen richtigen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Erzählsträngen, bei denen ich mir auch nicht sicher war, ob es nun drei oder vier oder vielleicht doch nur zwei sein sollten.
    Zudem blieb die Protagonistin ausgesprochen farblos. Auch die anderen Charaktere waren für mich sehr klischeehaft, beispielsweise der stehts fürsorgliche Pfarrer, der intrigante Büttel etc. pp…
    Gedanken und Gefühle der einzelnen Akteure haben mich absolut nicht berühren können und so habe ich keinerlei Sympathie oder Antipathie für die Handelnden empfunden. Ich konnte mich, trotz aller Mühe dieses Buch zu mögen, nicht in die Charaktere hineindenken, geschweige denn von der Geschichte mitgerissen werden.

    Auch der Schreibstil der Autorin ist mir sehr einfach erschienen. Die Dialoge sind vorhersehbar und sehr einfach gestrickt, ebenso die Aktionen und Reaktionen ihrer Charaktere.
    Ereignisse, die die Autorin beschreibt, folgen entweder Knall auf Fall hintereinander oder in großem Abstand aufeinander, sodass in meinen Augen unnötige Längen entstanden sind.

    Da ich am Buch „Das Pestkind“ kaum Positives finden konnte und, gegen meine eiserne Regel jedes Buch zu Ende zu lesen, tatsächlich das Lesen abgebrochen habe, vergebe ich hier nur einen von fünf Sternen.
    Leider hat dieses Buch meine, durch die vielen guten und sehr guten Rezensionen, sehr hohen Erwartungen nicht annährend erfüllen können. Wirklich schade.

  12. Cover des Buches Mainleid (ISBN: 9783954516568)
    Anja Mäderer

    Mainleid

     (24)
    Aktuelle Rezension von: PiaOConnell

    Als Fan der schönen Stadt habe ich mich sehr auf diesen Würzburg Krimi gefreut und wurde nicht enttäuscht. „Mainleid“ ist ein toller Titel und auch das Cover macht Lust auf mehr. 

    Dass der Kriminalfall im Studentenmilieu angesiedelt ist, hat angenehme Erinnerungen in mir geweckt und ich wünschte, ich hätte ein Glas Wein vom Stein beim Lesen gehabt. 

    Das sympathische Ermittler Duo, bestehend aus Nadja Gontscharowa und Peter Steiner, das auf eigenen Wunsch von Nürnberg nach Würzburg versetzt wurde, wird gut porträtiert. Auch in den Nebenfiguren finden sich interessante Charaktere. Besonders gefallen haben mir die spanischen Schwestern vom Stammtisch und der Rechtsmediziner Lars Nauke. Gut charakterisiert sind die beiden sehr unterschiedlichen WG-Genossinnen Sophie und Julia.

    Der Krimi ist spannend mit zahlreichen Verdächtigen und falschen Spuren und einer nicht vorhersehbaren Auflösung. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven. Die Handlung ist rätselhaft und packend. Der Krimi ist in einer lebendigen und humorvollen Sprache geschrieben, sogar der fränkische Dialekt wird ab und zu gekonnt eingesetzt. Bei ein paar Szenen konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen.

    Ich freue mich auf eine Fortsetzung mit den sympathischen Ermittlern in dieser wunderschönen Stadt.

  13. Cover des Buches Irgendwo hinter den Wolken (ISBN: B07S3S7ZPJ)
    Michelle Schrenk

    Irgendwo hinter den Wolken

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Katica_Fischer_-_Schreiberling

    Gewalt in der Ehe kommt leider viel zu häufig vor. Das schlimmste daran ist, dass die betroffenen Menschen hilflos alles über sich ergehen lassen und sich auch noch selbst die Schuld daran geben, dass der Partner sie misshandelt. Wie gut, dass das Schicksal und Meister Zufall manchmal dafür sorgen, dass ein Weg aus der Dunkelheit sichtbar wird. Dass man für den Ausbruch aus dem bisherigen Leben Mut und Kraft braucht, steht außerfrage. Doch wenn man es geschafft hat, stehen einem nahezu alle Türen offen. Dann kann man auch wieder an die Liebe glauben. 

    Empfehlenswert!

  14. Cover des Buches Die Salbenmacherin und der Stein der Weisen (ISBN: 9783839227060)
    Silvia Stolzenburg

    Die Salbenmacherin und der Stein der Weisen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Die Salbenmacherin (2015)

    Die Salbenmacherin und der Bettelknabe (2016)

    Die Salbenmacherin und die Hure (2017)

    Die Salbenmacherin und der Engel des Todes (2019)

    Die Salbenmacherin und der Stein der Weisen (2020)

    Das erstmal vorweg als Auflistung der Bücher um die Salbenmacherin !!! 

    Diese gebührende Fortsetzung einer Reihe, die nun schon aus fünf Büchern um die Salbenmacherin besteht, hat mich gefangen genommen, wie auch die Vorgängerbücher ...

    Ich habe das Buch mit großem Interesse und bester Unterhaltung gelesen. Ich wurde wieder in die Zeit versetzt, in der die Handlung angesiedelt ist. Die Autorin entführt uns  in das Nürnberg des Jahres 1410. Im Vorgängerband wären die Salbenmacherin und Ihr Mann beinahe einer Intrige zum Opfer gefallen. Es ist ein halbes Jahr vergangen ... Ist es die Ruhe vor dem Sturm, die momentan alles ruhig scheinen lässt ??? 

    Es herrscht Waffenstillstand, dann erscheint ein Wanderheiler auf der Bildfläche und die Ruhe gerät in Gefahr. Er gibt an, den Stein der Weisen zu besitzen. Dann verschwindet dieser und der Heiler wird tot aufgefunden - es wird immer dramatischer ...

    Exzellent aufbereitete Geschichte, die man der Autorin genauso abnimmt. Lebendig und authentisch glaubwürdig geschrieben, schließt an den Vorgänger an und man fühlt sich auch gleich wieder wohl in der Handlung. 

    Leseprobe:
     =========

     

    "Mach die Tür auf", bat er Olivera.

    Sie zögerte nur kurz.

    "Olivera, was soll das?" Markos sah sie flehend an. "Du kannst doch nicht einfach deinen Bruder einsperren? Wollt ihr mich an die Wachen ausliefern?"

    "Rein da!" Götz zog das Messer zurück und versetzte ihm einen Stoß. ...

     

    Die Fortsetzung der Salbenmacherin-Geschichte ist für meine Begriffe rundherum gelungen - glaubwürdig und kurzweilig spannend geschrieben. Ich mag den Stil der Autorin sehr gern, der wunderbar zum Inhalt und zur Zeit passt, in der die Romanhandlung angesiedelt ist. Man fühlt sich wohl im Buch von der ersten bis zur letzten Seite und wird bestens unterhalten und mit historischen Informationen rund um den geschichtlichen Hintergrund und mit regionalen Aspekten versorgt und natürlich denen des Salbenmachens. 


     

  15. Cover des Buches Blut und Silber (ISBN: 9783426638361)
    Sabine Ebert

    Blut und Silber

     (165)
    Aktuelle Rezension von: lille12

    Cover: Das Cover zeigt neben der jungen Frau (was ja irgendwie schon typisch für Historische Romane ist) im unteren Bereich eine brennende Stadt. Da "Blut und Silber" generell viel Krieg bot und es immer darum ging, Städte (wieder) für sich zu gewinnen, finde ich es sehr passend.

     

    Meinung: Ich stehe auf historische Romane und auf die Hebammen-Saga von Sabine Ebert. Eigentlich habe ich nur ein Buch gesucht, welches ich dazwischen schieben kann, bis Jane und ich am Montag unsere 12 Momente beginnen. Weit gefehlt. Erst war ich überrascht als mein Kindle plötzlich 12 Stunden Lesezeit anzeigte, dann habe ich gelesen und gelesen und gelesen. Auch da war ich wieder überrascht - Wie konnte mich das Buch so mitreißen? Und warum habe ich geschafft, mich ständig wieder an das Schicksal von Marthe und Christian zu erinnern, auch wenn davon gerade nicht die Rede war?

    Wieder einmal hat Sabine Ebert mich vollends überzeugt und es geschafft, ihrer Hebammen-Saga einen gebührenden Abschied zu schenken.

    Blut und Silber zählt eigentlich nicht zur Hebammen-Saga, meiner Meinung nach ist es aber empfehlenswert, diese  vorher oder gar nicht zu lesen, weil man sonst zu viel über das Schicksal von Marthe und Christian erfährt.

    Besonders gefallen hat mir das ausführliche Nachwort, in dem die Autorin aufzeigt, dass nahezu alles, was sie geschrieben hat, tatsächlich so passiert ist. Die gründliche Recherche überzeugt mich immer wieder. 

    Jetzt aber mal näher zum Buch. Natürlich sind mir Änne und Sibylla gleich ans Herz gewachsen, als ich das erste Mal ihre Namen gelesen habe - beide hatten ein schweres Schicksal zu tragen ehe sie sich kennenlernten. 

    Ich mochte auch die Art von Markus (in den ich mich selbst hätte verlieben können) und von Ulrich von Maltitz sehr gern. Die Charaktere sind nicht aalglatt und haben immer wieder Rückschläge zu verkraften. Auf unerklärliche Weise war mir der Medicus total unsympathisch. 

    So jetzt werde ich das Buch erst einmal etwas sacken lassen - es wurde nämlich eben erst beendet.

     

    Fazit: Schon für die gründliche Recherche hätte Sabine Ebert viele Preise verdient. Diese historischen Ereignisse dann noch in einen so fulminanten Roman zu packen, kann nicht leicht gewesen sein und ich spreche an dieser Stelle meinen ganzen Respekt aus. Natürlich spielt immer auch etwas Schicksal dazu, aber ohne wäre es ja langweilig, oder?

    5 von 5 Mäxchen!

     

    Apropos... Der lässt in den nächsten Tagen bestimmt auch noch etwas von sich hören. Momentan verdaut er noch "Blut und Silber".



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  16. Cover des Buches Die Henkerstochter und der König der Bettler (ISBN: 9783548612324)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der König der Bettler

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Es geht weiter mit dem dritten Teil der Geschichte des Henkers Jakob Kuisl und seiner Tochter Magdalena.

    Den Scharfrichter Jakob Kuisl hat es ja tatsächlich gegeben, und er stammt aus einer der wohl bekanntesten bayerischen Henkersdynastien. 

    Kurz zur Geschichte:

    Dieses Mal entführt uns der Autor Oliver Pötzsch nach Regensburg Anno 1662; der Schongauer Henker bekommt Post von seiner jüngeren Schwester, die in Regensburg mit einem Bader verheiratet ist. Aus dem Brief geht hervor, dass es seiner Schwester gesundheitlich sehr schlecht geht und so macht sich Jakob Kuisl, wohlwissentlich dass er seine Scharfrichterstelle in Schongau ohne Genehmigung nicht verlassen darf und sich sicherlich Ärger einhandeln wird, auf den Weg nach Regensburg. Schon auf dem Weg dorthin, welcher ihn per Floß auf der Donau nach Regensburg bringt, wird Kuisl das Gefühl nicht los, das etwas nicht stimmt. Kaum in Regensburg angelangt beginnt der Ärger für Jakob Kuisl und er merkt, dass er in eine Falle getappt ist. Aber wer hat ihm diese Falle gestellt und warum?

    Es beginnt für mich als Leser wieder eine turbulente und spannende Geschichte, in der ich dem Jakob Kuisl gerne helfen möchte. Jetzt sitzt er eingesperrt im Regensburger Gefängnis und ihn erwartet der Regensburger Henker.  Was ihm droht ist ihm als Henker wohlbekannt. Er darf nur einfach nicht gestehen für etwas, das er nicht getan hat. Aber wer soll ihm denn zu Hilfe kommen. 

    Der Roman spielt wieder, und das schätze ich sehr an dieser Reihe, an wirklich gut recherchierten, geschichtlich belegbaren Orten, Plätzen und Stellen. 

    Dieses mal kann Jakob Kuisl nicht viel selbst ausrichten, und ist somit auf Hilfe von anderen angewiesen. Ein wildes, undurchsichtiges Katz-und-Maus-Spiel beginnt und selbst für mich als Leser bleibt lange verborgen, wer ist Freund und wer ist Feind, wer meint es gut mit unserem Henker, seiner Tochter Magdalena und ihrem Simon Frohnwieser? Turbulent geht es allemal zu in Regensburg.

    Das Cover ist wieder gelungen in bewährter Art und Weise und der Roman liest sich ob des guten Schreibstils wieder flüssig. Ich muss es so sagen: Ich bin ein  Fan von Oliver Pötzsch und seiner Henkerstochter. 

    Auch in diesem dritten Teil gelingt es dem Autor die Spannung schnell aufzubauen und bis zum Schluss beizubehalten, viele unerwartete Wendungen, viele verschiedene Personen aus ebenso vielen Schichten der damaligen Zeit begegnen mir in Regensburg und wieder gelingt es Oliver Pötzsch ein sehr gutes und spannendes Finale am Ende zu präsentieren.

    Ich finde die vielen kleinen Nebenschauplätze, die vielen Gestalten in Regensburg sehr abwechslungsreich und sie passen sehr gut ins große Ganze und ergeben so ein gutes Gesamtkonzept. Aber dieser Teil hat ein paar Längen, die es tapfer zu bestehen gilt, und auch hier ist Kuisls Tochter Magdalena in ihrem Handeln wieder naiv und äußerst töricht, („störrisches Weibsbild“) was mich teilweise gestresst hat, was dem Roman aber irgendwie auch gut tut.

    Mit gefallen die  Originalschauplätze, auch wenn Heute vielleicht nicht mehr alles vor Ort zu finden ist. Aber wieder findet sich im Epilog  eine ausführliche und sehr schöne Beschreibung über die Örtlichkeiten vor Ort und wer Regensburg noch nicht kennt, sollte sich diesen Band unbedingt holen und Regensburg zu Fuß erkunden. Man wird sicherlich nicht enttäuscht werden.

    Also auch Heute wieder eine klare Leseempfehlung für den dritten Teil.

  17. Cover des Buches Unter Wölfen (ISBN: 9783734109843)
    Alex Beer

    Unter Wölfen

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: 1942 in Nürnberg

    Isaak Rubinstein fürchtet nicht nur um sein Leben, sondern auch um das seiner Familie. Die "Evakuierung" der Nürnberger Juden steht kurz bevor. Um diesem Schicksal zu entkommen bittet er den Widerstand um Hilfe. Doch diese erwartet eine Gegenleistung. Kurzerhand wird Isaak zum Sonderermittler Adolf Weissmann und soll den Mord an einer berühmten Schauspielerin aufklären. Was Isaak nicht weiß - der echte Weissmann ist noch irgendwo da draußen... Ein rasanter Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

    Meine Meinung: Alex Beer versteht es hervorragend ihre Leser von der ersten Zeile an zu fesseln. Die Seiten fliegen nur so dahin. Aufgrund vielfältiger "Handlungsbaustellen" (der Mord an der Schauspielerin, Isaaks Familie, die Widerstandsgruppe...) bleibt kaum Zeit zum Atem holen. Trotzdem ist die Geschichte gut strukturiert und man kann ihr problemlos folgen. Die Stimmung ist durchwegs düster und unheimlich - lauernd eben. Aber es fehlt dem Buch meiner Meinung nach an Tiefe. Die Grausamkeiten der Nazis und ihre Schrecken sind zwar ständig präsent, haben mich aber nicht erreicht. Oft dachte ich mir auch, dass es zu einfach ist. Auch die Protagonisten blieben relativ oberflächlich, was ich schade fand. Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten.

    Mein Fazit: Man sollte dieses Buch als das lesen was es ist - Unterhaltungsliteratur. Darum gibt es ein Empfehlung von mir.

  18. Cover des Buches Die Rache der Wanderhure (ISBN: 9783426510056)
    Iny Lorentz

    Die Rache der Wanderhure

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy_Em_Rose

    ... sollte man meinen. 

    Sie und ihr Mann Michel bekommen eine Tochter und scheinen endlich in einem perfekten Leben angekommen zu sein und dann sie müssen in den Krieg ziehen und was dort passiert war für mich wieder ein Grund, das Buch nicht aus den Händen zu legen. 

    Damit hatte ich nicht gerechnet!

  19. Cover des Buches Das geheime Tagebuch des A. D. (ISBN: B07R9PM82S)
    Sabine Schaefer

    Das geheime Tagebuch des A. D.

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Maier31

    Die schöne, promovierte Kunsthistorikerin Sybille Sendlinger bekommt völlig unerwartet den geheimen Auftrag, ein bis dahin noch unbekanntes Gemälde von Albrecht Dürer und einen darin versteckten Brief, auf seine Echtheit zu prüfen. Um auch das geheime Tagebuch von A.D. zu finden, indem sie die Wahrheit über seine große Liebe Eva vermutet, macht sie sich mit dem attraktiven Martin auf die Suche nach Venedig. Martin, der den in Venedig befindlichen Palazzo erst kürzlich von seinem Vater geerbt hat ist durch sein Erbe in einen mystischen, uralten, geheimnisvollen Kult verwickelt. Das Leben der beiden wird durch die Bruderschaft Edera die im dunkeln agiert bedroht, können die beiden noch einen Ausweg finden?

    Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite sofort in seinen Bann gezogen. Durch den flüssigen, immer spannenden Schreibstil verging die Zeit mit diesem immerhin 583 Seiten langen Roman, wie im Flug. 

    Die Charakterisierung aller Personen ist so gut gelungen, das ich mir diese bildhaft vorstellen konnte. Der historische Teil, der übrigens gut recherchiert ist, wurde mit viel Phantasie ergänzt zu einem unglaublich guten Thriller verarbeitet.

    Ich freue mich schon auf den nächsten Roman dieser begabten Autorin.

    Dieser Roman bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!

    Fazit: 5 Sterne plus

  20. Cover des Buches Komme, was Wolle (ISBN: 9783426523742)
    Steffi Hochfellner

    Komme, was Wolle

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Klappentext:
    Gehören Sie zu den Menschen, die in ihrer Freizeit am liebsten lesen oder handarbeiten, handwerken und basteln? Lieben Sie DIY und schöne handgemachte Dinge? Dann ist der Kreativ-Roman der Autorin Steffi Hochfellner genau das richtige für Sie. Denn Sie können nicht nur in die liebevoll-turbulente Geschichte von Franzi und dem Kurzwarenladen in Ostfriesland eintauchen, sondern die beigefügten 15 Kreativ-Ideen zum Selbermachen nachbasteln, nachhäkeln, nachstricken. Die 34-jährige Franzi ist begeistert, als sie das Haus ihrer Großtante Gerlinde erbt, nebst dazugehörigem Kurzwarenladen und einem vorlauten Entenpaar. Mit Sack und Pack zieht sie von Nürnberg nach Ostfriesland – und stellt fest, dass erstmal gründlich saniert werden muss. Zum Glück kann sie auf die Hilfe einer patenten Rentner-Truppe und ihrer neuen Freunde Rieke und Joost zählen. Schnell rückt der Termin zur Neueröffnung der „Wunderkiste“ näher, doch immer wieder kommt es zu gemeinen Sabotageakten. Missgönnt jemand Franzi ihren Traum? Eins ist jedoch klar: Aufgeben gilt nicht!

     

    Meine Meinung:
    Dies war der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe und ich habe mich selten beim Lesen so wohl gefühlt.
    Die Story war so wundervoll leichtlebig und humorvoll, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
    Allein die Aufmachung der Printausgabe hat mich mehr als begeistert. Das wunderschöne Cover in rosa und die gehäkelten Tierchen auf der Fensterbank haben meine Neugierde geweckt. Durch das ganze Buch hinweg spannt sich an dem unteren Seitenrand ein Wollfaden und am Ende der Kapitel war immer eine kleine Notiz angeheftet, mit dem Hinweis, auf welcher Seite man die jeweiligen Beschreibungen der Handarbeiten findet. Mal etwas anderes und ich war sehr begeistert, denn es machte richtig Spaß, durch die Seiten zu blättern.

    Franzi und auch fast alle anderen Charaktere waren mir so sympathisch und ich wäre sehr gerne mit Franzi zusammen in diese wunderbare Straße in Ostfriesland gezogen.
    Wie Franzi für den Handarbeitsladen kämpfte und alles daransetzte, die Neueröffnung zu meistern, hat mich überaus fasziniert und ich hätte zu gerne mit angepackt. Aber immer wieder wurden ihr von außen Steine in den Weg gelegt.

    Der Schreibstil von Steffi Hochfellner war farbenfroh und ich sah die Charaktere dieser Straße förmlich vor mir.
    Wer Bücher liebt, die mit Handarbeiten zu tun haben, einen wundervollen leichten Roman lesen möchte, der aber trotzdem mit Spannung gespickt ist, dem lege ich dieses Buch unbedingt ans Herz.

    Er hat von mir 5 von 5 Sterne bekommen und es wird sicherlich nicht der letzte Roman sein, den ich von der Autorin lese.
    Eine klare Leseempfehlung!!!

  21. Cover des Buches Die Manufaktur der Düfte (ISBN: 9783596036707)
    Sabine Weigand

    Die Manufaktur der Düfte

     (32)
    Aktuelle Rezension von: zauberblume
    Dies ist der erste Roman, den ich von Sabine Weigand gelesen habe und ich muss sagen: Die Autorin hat einen neuen Fan. In ihrer großartigen Gründerzeitsaga sind fast alle mitwirkenden Personen real und auch die Seifenfabrik Philipp Benjamin Ribot, um die sich dieser Roman dreht, war einst ein wichtiger Betrieb in Mittelfranken.

    Unsere Geschichte beginnt im Jahr 1845. Der junge Philipp Ribot befindet sich auf der Walz und macht eines schönes Tages in Schwabach halt. Hier bekommt er beim Seifensieder Strunz Arbeit. Und somit ist der Grundsein der Seifenfabrik Ribot gelegt. Nach und nach kommt es zu Veränderungen beim alten Strunz. Und dann ist da Fritz, Philipps Sohn, der große Träume hat. Gerne probiert er Neues und seine Seifenrezepturen machen die Familie reich und mächtig. Und als Fritz in Russland weilt, lernt er seine große Liebe Aleksandra kennen. Doch die Liebe der beiden steht unter einem schlechten Stern. Auch seine Schwester Lisbeth verliebt sich in den falschen Mann. Darf sich eine Tochter aus reichem Haus mit einem Arbeiter abgeben? Und dann droht auch noch der Krieg und Fritz Lebenswerk steht auf dem Spiel.....

    Wahnsinn! Ich bin jetzt noch schwer beeindruckt von diesem Meisterwerk, denn das ist dieses Lesehighlight für ich auf jeden Fall. In dieser Lektüre wird das Leben der Familie Ribot wieder lebendig. Besonders dazu beigetragen haben die Kapitel mit der Anmerkung "Aus den Lebenserinnerungen des Fritz Ribot, begonnen 1921. Heraurragend recheriert bekommt man ein Buch zu lesen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite wirklich total gefesselt hat. Ich fühle mich direkt ins Jahr 1845 zurückversetzt. Ich sehe ich in Schwabach, lerne die einfachen Handwerker kennen, sehe wie alle ums Überleben kämpfen. Und dann ist da auch das Leid und der Kummer, den Philipp in den Anfangsjahren zu spüren bekam. Mich hat dies zutiefst berührt. Begeistert hat mich aber dann Fritz. Spannend seine Jahre in Russland, dann die Rückkehr, die Veränderungen in der Firma, die ja eigentlich mit der Seifenproduktion angefangen hat und sich immer weiterentwickelte. Man lernt auch die Ribots kennen, ihre Stärken und ihre Schwächen. Bedauert hat ich vor allem, dass zur damaligen Zeit, so vieles was heute für uns selbstverständlich ist, nicht möglich war. Wie stark der Einfluss der männlichen Familienmitglieder auf ihre Frauen war. Es sind ja wirklich alle Charaktere so bildlich beschrieben, ich kann mir wirklich jeden Einzelnen vorstellen. Und einigen von ihnen hätte ich ja gerne meine Meinung gesagt, denn auch im Hause der Ribots lag einiges im Argen. Und viele wurde einfach totgeschwiegen. Total interessant fand ich jedoch die geschichtliche Entwicklung im Laufe der Jahre. Die Autorin hat hier meine Neugierde geweckt. Besonders gerne war ich jedoch bei Fritz im Labor, denn hier riecht es ja wirklich wunderbar. Ich bin nämlich auch ein großer Fan von handgemachten Seifen. (Ein Dank an die Autorin für die vielen interessanten Hinweise im Anhang.)

    Übrigens ist auch die ganze Aufmachung des Buches klasse. Das Cover ein echter Hingucker. Wenn an das Buch aufschlägt, kommt erst richtig ins Schwärmen. Dann gibt es noch ein hilfreiches Personenverzeichnis und den ganzen Stammbaum der Familie Ribot.  Für mich ein perfektes Gesamtpaket.

    Man kann dieses Buch gar nicht genug loben, schade, dass man eigentlich nur 5 Sterne vergeben darf, denn diese herausragende Lektüre hat eindeutig mehr verdient. Ein Lesevergnügen der Extraklasse!
  22. Cover des Buches HEX (ISBN: 9783404158645)
    Kai Meyer

    HEX

     (34)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Unheimliche Entdeckungen...

    Nürnberg 1561: Lichterscheinungen über der Stadt versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. Ist es Gott, der vom Himmel herabsteigt und Tod und Verderben bringt?

    Berlin 1926: Als über den Gletschern Grönlands ein Luftschiff explodiert, sollen zwei deutsche Agenten das Rätsel lösen. Für Sina Zweisam und Max von Poser beginnt eine heikle Mission. Norweger und Dänen führen einen geheimen Krieg; ein Killer, der sich 'Magier' nennt, sucht Vergeltung - und eine finstere Macht plant die Apokalypse.
    (Quelle: Klappentext)

    „Je schneller er lief, desto größer wurde seine Angst, desto eindringlicher wurde das furchtbare Gefühl, dass ihm etwas folgte: Atem, der in seinen Nacken blies. Schritte, gleich hinter seinem Rücken. Doch als er die Tür erreichte und zurückschaute, war da nichts. Nur das unsichtbare Gespenst seiner Furcht“ – Seite 29

    HEX gehört zu den älteren Roman von Kai Meyer und ist erstmals im Jahre 1997 erschienen. 2018 wurde das Buch im BLITZ-Verlag als signierte und auf 333 Stück limitierte Sammlerausgabe neu veröffentlicht. Neben einem neuen Vorwort des Autors hat der Roman auch ein neues Cover erhalten, das wie schon bei den anderen limitierten Ausgaben von Mark Freier stammt. Ich finde es sehr gelungen.
    Dieses Buch beginnt mit einem rasanten Prolog aus dem Jahr 1561, wo seltsames passiert. Doch daneben schildert er auch mysteriöse Geschehnisse, die 1920 in einem abgelegenen Anwesen passiert sind. Die eigentliche Geschichte beginnt aber sechs Jahre später, wo man die beiden Hauptfiguren Sina Zweisam und Max von Poser kennenlernt, die beide für das HEX arbeiten – eine Abteilung für ungeklärte Kriminalfälle und unerklärliche Phänomene. Ein mysteriöser Fall führt sie ins tiefste Eis von Grönland, wo sie einige überraschende Entdeckungen machen.
    Die Handlung ist sehr gut verständlich und lässt dich flüssig lesen. Zugegeben, den Prolog fand ich zunächst etwas wirr, doch später kommt Licht ins Dunkel. Anfangs tauchen viele Rätsel und Fragen auf, die sich aber nach und nach klären und zum Ende hin ein vollständiges und zum größten Teil überraschendes Bild ergeben.
    Die Schauplätze sind detailreich beschrieben. Besonders die Beschreibung des Luftschiffes, mit dem Sina und Max nach Grönland fahren, ist beeindruckend - ebenso wie ein späterer Schauplatz in Nürnberg konnte ich das Buch nur nach schwer aus der Hand legen.
    Die Geschichte entwickelt sich interessant und hat viele Elemente vereint: Historisches und Abenteuerliches, ein wenig Fantasy und ein Hauch von Akte X , aber vor allem jede Menge Mystery – das hat mir sehr gut gefallen.

    „Karel riss die Lampe hoch und leuchtete zu den Regalen. Schwarze Schattenstränge schoben sich wie Schlangennester über- und untereinander, zuckten und bebten bei jeder Bewegung, die seine Lampe vollführte. Sein Atem stockte. War da eine Gestalt in den vorderen Reihen? Vielleicht täuschte er sich.“ – Seite 179

    Mein Fazit: HEX hat mich positiv überrascht – ein packender Roman voller Überraschungen. Die Handlung entwickelt sich spannend, an besonderen Schauplätzen wird abenteuerlich und sehr mysteriös. Die Rätsel vom Anfang werden nach und nach gelöst und geben zum Ende hin ein überraschendes Bild. Sehr gelungen!
  23. Cover des Buches Die Lebküchnerin (ISBN: 9783492254472)
    Sybille Schrödter

    Die Lebküchnerin

     (60)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Dieses Buch ist mir durch Zufall begegnet - und es hat mir sehr gut gefallen.

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen. Ich bin schnell in das Buch hinein gekommen und habe nicht lange zum Lesen gebraucht. 


    Benedicta und Agnes sind gleich zwei sympathische Charaktere gewesen, mit denen ich mit gefiebert habe. Das Leben im Kloster war für beide nicht besonders schön uns so verstand ich den Wunsch zu fliehen.

    Was mir hier besonders gut gefallen hat war zuerst einmal die Beschreibung des einfachen Lebens. Die Atmosphäre der vergangenen Tage, aber auch das Leben in der Stadt sind gut gelungen. Aber auch die Liebe zum Backen wurde gut verkörpert, sodass ich natürlich direkt Lust auf Lebkuchen hatte.

    Das Buch ist durchgehend sehr spannend bis zur letzten Seite. Von daher gibt es sehr zufriedene 5 Sterne von mir!

  24. Cover des Buches Eichmann in Jerusalem (ISBN: 9783492264785)
    Hannah Arendt

    Eichmann in Jerusalem

     (34)
    Aktuelle Rezension von: BrittaRoeder
    Hanna Arendt, Publizistin, Autorin, streitbare politische Theoretikerin, begleitete von April bis Dezember 1961 als Journalistin die Jerusalemer Eichmannprozesse und veröffentlichte dazu eine Berichtstrecke „Eichmann in Jerusalem - von der ‚Banalität des Bösen‘ in der Zeitschrift New Yorker.
    Dieser Veröffentlichung folgte eine große Debatte, in deren Rahmen Arendt heftig kritisiert, ja sogar angefeindet wurde.
    Denn – die deutsch-amerikanische Journalistin, selbst Jüdin, kritisierte in ihrem Text nicht nur offen den Prozessverlauf, ja sie stellte ihn sogar teilweise in Frage.
    Die öffentliche Empörung war riesig. Wie konnte sie es wagen, einen der schlimmsten Massenmörder des Dritten Reiches zu verteidigen? Wie die Schwere seiner Schuld zu relativieren?

    Die 2011 erschienene mit einem sehr aufschlussreichen Vorwort von Hans Mommsen versehene Ausgabe gibt der Berichterstattung eine dankenswert neutrale Plattform.
    Insgesamt sind die zusammengefassten Berichte von Arendt gut lesbar. Chronologisch folgt sie in ihrer Darstellung dem Prozessverlauf, weicht aber auch regelmäßig ab um ergänzende Fakten einzubringen. In diesem Sinne liefert Arendt auch heutigen Lesern noch immer eine fundierte Quelle über die Ereignisse rund um den Prozess. Man kann ihre Texte aber auch als eine große zusammenfassende historische Darstellung der Gräueltaten der Nationalsozialisten sehen.  Arendts Berichtston bleibt dabei immer kühl und sachlich. Bittere Ironie ist das höchste Maß an Polemik, das sie sich als Berichterstatterin gestattet. Diese Nüchternheit, mit der sie das Grauen ungeschönt benennt,  verleiht den zahllosen Opfern die verdiente Würde und weitet den Blick der Leserschaft auf das unfassbare Ausmaß dieses Verbrechens.

    Darüber hinaus sind Arendts Schriften noch in einem weiteren Kontext zu betrachten:
    Immer wieder kommt sie auf die Frage zurück, wie Eichmanns Anteil am Holocaust zu bewerten ist. Und immer wieder kommt sie dabei zu dem Schluss, dass er in Wahrheit lange nicht die tragende Rolle spielte, die man ihm anhängt. Um allen Missverständnissen vorzubeugen: sie nimmt ihn nicht in Schutz, sie zweifelt nicht an seiner Schuld, an seinem Beitrag am Morden. Aber sie stellt die Korrektheit des juristischen Verfahrens in Frage, kritisiert die Verhandlungsführung, die Auslegung der Beweise etc.
    Und sie sieht in den Verbrechen Eichmanns (und der Nationalsozialisten) nicht nur das Verbrechen am jüdischen Volk bzw. ein Verbrechen an der Menschlichkeit sondern das Verbrechen an der Menschheit begangen am jüdischen Volk, wodurch es im Grunde nur noch schwerer wiegt.
    Auch wehrt sie die These ab, das jüdische Volk historisch in einer Opferrolle zu sehen.

    Arendts Beharren auf eine neutrale Behandlung aller historischer Fakten, ihre Forderung nach Objektivität zu jeder Seite hin, hat viele Diskussionen aufgeworfen.
    Sie muss eine unbequeme Frau gewesen sein. Eine mutige Frau war sie in jedem Fall, denn mit ihrer kompromisslosen Art brachte eine breite Öffentlichkeit gegen sich auf.
    Alleine diese ihr eigene unbestechliche Art auf die Wahrheit der Tatsachen zu bestehen, macht dieses Buch zu einer lohnenden und hochaktuellen Lektüre.

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