Bücher mit dem Tag "nürnberg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nürnberg" gekennzeichnet haben.

125 Bücher

  1. Cover des Buches Der Puma mit den drei Streifen (ISBN: 9783960870043)
    Thomas Kowa

    Der Puma mit den drei Streifen

    (39)
    Aktuelle Rezension von: parden

    (K)EIN KRIMI...

    Herzogenaurach, ein beschauliches Städtchen in Franken, Heimat von Adidas, Puma und Lothar Matthäus. Doch plötzlich geschieht eine Entführung und ein fränkischer Kommissar liefert sich einen Wettstreit mit der Tochter des LKA-Präsidenten aus München, wer den Fall als erstes klärt... 

    "Der Puma mit den drei Streifen" spielt genau wie schon "Mord mit Lametta" im beschaulichen Herzogenaurach. Dort müssen der Kommissar und seine neue Assistentin, gegen die er sich anfangs noch sträubt, den Fall einer Entführung aufklären. Eine Mitarbeiterin der ortsansässigen Apotheke wurde vor den Augen ihrer Kollegin entführt... 

    Herzogenaurach ist auch in der realen Welt die Heimat von Adidas, Puma und Lothar Matthäus. Deshalb darf es nicht verwundern, dass sich in diesem Booksnack reihenweise augenzwinkernde Anspielungen befinden, die genau auf diesen Umstand hinzielen. 

    Die Arbeit der Polizisten gestaltet sich recht launig, überraschendes Ende inbegriffen. Eine unterhaltsame Kurzgeschichte, die dann irgendwie doch (k)ein Krimi ist...


    © Parden

  2. Cover des Buches Mord auf dem Alptraumschiff: Ein Krimi-Liebesroman mit Humor, Herz und Hund (ISBN: B07GYTX4N8)
    Claudia Evelyn Schulze

    Mord auf dem Alptraumschiff: Ein Krimi-Liebesroman mit Humor, Herz und Hund

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Janin und Jill haben eine Marketing-Agentur und bekommen einen tollen Auftrag, Werbung für eine Kreuzfahrt inklusive der Reise für Recherchezwecke. Doch es geht nicht nach Antiqua sondern auf die „Antiqua“. Und die fährt leider nur auf einem Fluss.

    Eine sehr lustige Reise mit spannendem Ausgang. Von einer Kreuzfahrt auf der Donau inklusive Mord geht es in einer wilden Verfolgungsjagd bis nach Kroatien. Und ein kleiner Hund ist die größte Hilfe bei der Mörderjagd. Die Ermittlungen lassen aber auch genügend Platz und Zeit für Liebeleien. 4-Sterne-Bewertung von mir dazu.


  3. Cover des Buches Lichtbringer Vampire: Amnesie (ISBN: 9781523641871)
    Diantha Stern

    Lichtbringer Vampire: Amnesie

    (14)
    Aktuelle Rezension von: EvitaSommer
    Die Lichtbringervampire haben mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig, es liest sich sehr gut und es gibt eine eigene Vampirwelt und gute Story.
    Man hat an keiner Stelle das Gefühl, alles in den bekannten Vampirromanen schon gelesen zu haben. Abgesehen von der Sache, dass Vampire Blut trinken
    und von der Sonne verbrannt werden, sind die von Frau Stern erschaffenen Vampire auf jeden Fall besonders und es gibt auch sogar noch Unterschiede in
    den Vampirarten. Eine eigene Vampirwelt verzaubert aber ich möchte hier nicht zu viel dazu scheiben, um nicht zu spoilern. Die Geschichte ist
    auf jeden Fall spannend und wenn ihr erfahren wollt, warum man möglichst immer eine Handvoll Reis mit sich führen sollte, dann müsst ihr diese lesen.
    Von mir gibt es jedenfalls eine absolute Leseempfehlung.
  4. Cover des Buches Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia (ISBN: 9783741888021)
    Sybille A. Schmadalla

    Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Lesefeuer
    „Von Notburga, Maria, Cäcilie, Malin und Pia“ ist ein Historischer Roman von Sybille A. Schmadalla, erschien 2017 im epubli Verlag.

    Als Pia zufällig einen TV Bericht über die Befreiung Rosstals im April 1945 durch die Amerikaner sieht, beginnt sie sich Fragen zustellen nach der Geschichte ihrer Familie und inwieweit dies Einfluss auf ihre eigene Biografie hatte. Sie stößt auf die Tagebücher und andere Dokumente ihrer Ahninnen. Es spannt sich ein Bogen von 1850 von Notburga, der Ururgroßmutter über deren Tochter Maria, die eine Suffragette war, hin zur Oma Cäcilie, die nach Paris ging, zurückkehrte, heiratete und Pias Mutter gebar. Pia reist durch den Wandel der Zeiten, Aufbruch und Niedergang, Beginn des Technologiezeitalters. Sie erfährt, die allmählich veränderte Stellung der Frau von einer rechtlosen, den unmündigen Kindern gleichgestellten Frau hin zur emanzipierten Frau der heutigen Gesellschaft einerseits. Andererseits gibt es die individuellen Antworten der Protagonistinnen auf ihre persönliche Lage. Dieses Buch führt den Leser vom beschaulichen Franken, nach Frankreich, Norwegen und Afrika. Im Spiegel der Biografien und Lebenswege der Ahninnen klärt sich für Pia ihr eigenes Leben. Am Ende versteht Pia ihr eigenes Leben besser, basierend auf den Erfahrungen ihrer Ahninnen trifft sie eine Entscheidung Ein Buch über die Irrungen, Wirrungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume der Menschen. Ein Buch über verstehen, verzeihen und versöhnen. 165 Jahre lebendige deutsche Zeitgeschichte.

    Meine Meinung:
    Selten fiel es mir so schwer eine Rezension zu schreiben wie bei diesem Buch. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Die Autorin hatte mich zu einer Leserunde zu ihrem historischen Roman eingeladen. Auch wenn mich das Buch nicht überzeugen konnte, bin ich froh mitgemacht zu haben. Das Buch handelt in den Jahren 1850 bis 2015 und beschäftigt sich vor allen Dingen um die Frauenrechte und dessen Wandel in dieser Zeit. Meiner Meinung nach befindet sich das Buch eher in einer Rohfassung und ich habe mich zunehmend als Testleser gefühlt. Es ist in einer nicht ganz leichten Schreibweise geschrieben und ich musste zugegeben einige Wörter nachschlagen. Scheinbar erfolgte ein nicht ausreichendes Lektorat, sodass sich im Buch viele Schreibfehler, Grammatikfehler und auch stilistische Fehler, wie merkwürdige Satzzeichensetzung etc, tümmeln. Es hat elendig lange Kapitel, was für mich persönlich ja ein Graus ist. Außerdem spielten für mich zu viele Charaktere eine Rolle. Da habe ich leicht den Überblick verloren. Ein Kapitel, jedoch, fand ich ganz interessant und ich hatte kurzweilig wirklich mal das Gefühl einen Roman zu lesen. Ansonsten hatte das Buch eher eine Art Biographie-Charakter und mir fällt es schwer „Roman“ zu sagen. Aufgefallen ist mir eine sehr distanzierte Schreibweise, aber das liegt sicher daran, dass ich es eben, wie schon beschrieben, nicht als Roman sehen würde. Zu den Figuren konnte ich daher keine Nähe aufbauen. Dennoch merkt man, dass die Autorin absolut in dem Thema „Frauenrechte“ gefangen ist, und sie dafür lebt. Ich bin mir sicher, dass die Recherche eine enorme Arbeit war. Aber: um Leser zum Buch zu bekommen, muss es dringend überarbeitet werden. Ich weiß, dass die Autorin das macht und ich wünsche ihr dafür gute Berater und eine geschickte Hand.

    Sybille A. Schmadalla ist Dipl. Betriebswirtin (FH), Dipl. Designerin (FH), studierte berufsbegleitend zwei Semester Philosophie und zwei Semester Soziologie. Sie arbeitete in verschiedenen deuten Konzernen in Führungspositionen. Heute arbeitet sie als Business Coach. Geboren ist sie 1958 in Bayern und heiratet 1984 in Canada. Sie hat zwei erwachsene Söhne und wohnt abwechselnd in Deutschland und Finnland.

    Fazit: 2 Sterne. 
  5. Cover des Buches Das geheime Tagebuch des A. D. (ISBN: B07R9PM82S)
    Sabine Schaefer

    Das geheime Tagebuch des A. D.

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Maier31

    Die schöne, promovierte Kunsthistorikerin Sybille Sendlinger bekommt völlig unerwartet den geheimen Auftrag, ein bis dahin noch unbekanntes Gemälde von Albrecht Dürer und einen darin versteckten Brief, auf seine Echtheit zu prüfen. Um auch das geheime Tagebuch von A.D. zu finden, indem sie die Wahrheit über seine große Liebe Eva vermutet, macht sie sich mit dem attraktiven Martin auf die Suche nach Venedig. Martin, der den in Venedig befindlichen Palazzo erst kürzlich von seinem Vater geerbt hat ist durch sein Erbe in einen mystischen, uralten, geheimnisvollen Kult verwickelt. Das Leben der beiden wird durch die Bruderschaft Edera die im dunkeln agiert bedroht, können die beiden noch einen Ausweg finden?

    Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite sofort in seinen Bann gezogen. Durch den flüssigen, immer spannenden Schreibstil verging die Zeit mit diesem immerhin 583 Seiten langen Roman, wie im Flug. 

    Die Charakterisierung aller Personen ist so gut gelungen, das ich mir diese bildhaft vorstellen konnte. Der historische Teil, der übrigens gut recherchiert ist, wurde mit viel Phantasie ergänzt zu einem unglaublich guten Thriller verarbeitet.

    Ich freue mich schon auf den nächsten Roman dieser begabten Autorin.

    Dieser Roman bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!

    Fazit: 5 Sterne plus

  6. Cover des Buches Die Ordnung der Sterne über Como (ISBN: 9783746630571)
    Monika Zeiner

    Die Ordnung der Sterne über Como

    (101)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden

    Nachdem der Erstling „Die Ordnung der Sterne über Como“, schon eine ganze Weile zurückliegt, widmet sich die Autorin in ihrem neuen Buch einer deutschen Familiengeschichte. Die Fincks sind in Nürnberg über die Jahrzehnte zu Geld gekommen. Eine einträgliche Möbelfabrik hat sie zu gut situierten Leuten gemacht. Doch Nikolaus, eher weniger erfolgreicher Drehbuchautor und Spross dieser Familie, glaubt nicht daran, dass Geld und guter Ruf seiner Verwandten auf ehrenwerte Weise erworben wurden. Die jüdische Familie Stein musste unter den Nazis das Land verlassen. War da nicht vielleicht etwas?Die Suche nach der Antwort auf die Frage, ob es bei der Übernahme der Steinschen Fabrikation anständig zuging, hätte spannend sein können. Leider überfrachtet die Autorin ihren Text mit moralischen, religiösen, geschichtlichen und philosophischen Fragen, die in meinen Augen nicht  immer erkennbar Bezug zur Geschichte hatten. So mancher Exkurs fühlt sich gewillkürt und belehrend an, zumal diese seitenlangen Ergüsse auch die Handlung enorm ausbremsen. Kommt hinzu, das Nikolaus mir weder sympathisch war, noch schien er mir interessant genug, um seinen Monologen über mehr als 600 Seiten zu folgen. Guter Ansatz, aber die Ausführung fand ich nicht gelungen. 

  7. Cover des Buches Abgestürzt (ISBN: 9783954751877)
    Johannes Wilkes

    Abgestürzt

    (8)
    Aktuelle Rezension von: nellsche
    Im legendären Saal 600 des Nürnberger Schwurgerichts findet die Verhandlung des Afghanen Fersal statt. Er ist des Mordes an Cornelius Fischer angeklagt. Die Frau von Cornelius Fischer, Maria, ist die Frau, in die Fersal verliebt ist. Hat er Cornelius deshalb von der Brücke gestoßen? Der Journalist Dirk wird über den Prozess berichten. Ausgerechnet seine Jugendliebe Maria spielt dabei eine zentrale Rolle. Wird sie ihn erhören, wenn fersal verurteilt wurde?

    Dieser Krimi war das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Und es hat mir sehr gut gefallen.
    Das Buch ließ sich sehr angenehm und zügig lesen. Die Beschreibungen waren eindringlich und bildhaft, so dass ich alles richtig gut vor Augen hatte. Besonders der Gerichtssaal und das dortige Flair, was recht bedrückend wirkte, wurden hervorragend und authentisch eingefangen. Ich war wirklich mittendrin bei den Verhandlungen und war sehr gespannt, was alles ans Licht kommt und wie das Gericht urteilen wird.
    Die einzelnen Personen wurden anschaulich beschrieben und hatten eigene Charakterzüge, so dass ich sie gut auseinanderhalten konnte.
    Der Kriminalfall hat mir sehr gut gefallen und warf einige Fragen bei mir auf. Ich konnte somit richtig mitfiebern und war auf die Entwicklungen und Überraschungen in dem Verfahren sehr gespannt. Die Spannung hielt sich bei mir somit durchgängig.

    Ein toller Gerichtskrimi, in dem das Flair der Verhandlung perfekt beschrieben wurde. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
  8. Cover des Buches Mord im Hintergrund: Der sechste Fall für Mark & Felix (ISBN: B0B59ZPZCL)
    Sören Prescher

    Mord im Hintergrund: Der sechste Fall für Mark & Felix

    (7)
    Aktuelle Rezension von: kindergartensylvi

    Mord im Hintergrund von Sören Prescher

    Mich haben das Cover und der Titel neugierig auf die Geschichte gemacht. Autor und Ermittler sind mir noch nicht bekannt, dabei ist es bereits der 6. Fall für unser Trio auf vier Pfoten.

    Ich lerne die beiden Ermittler Mark und Dominik kennen und tauche auch in Marks Privatsphäre ein. Denn er ist Vater einer kleinen Tochter und in wenigen Wochen findet seine Hochzeit statt.

    Zum Ermittlerteam gehört der Hund Felix. Gemeinsam sind sie unterwegs.

    Unsere Geschichte erzählt detailliert vom Ablauf der Ermittlungen. Und so tauche ich als Leser in die Geschichte ein... Was ist passiert? In einem Blumenladen hat eine Frau über Übelkeit geklagt und ist zusammengebrochen. Kurze Zeit später verstarb sie noch im Blumenladen. Mark und Dominik sind unterwegs zum Fundort der Leiche und müssen erst einmal abwarten, ob es eine natürliche Todesursache gibt. Ihr Bauchgefühl sagt aber etwas anderes. Es gab inzwischen zwei Todesfälle, die sie ähneln. Gibt es einen Serientäter?

    Das Bauchgefühl hat unsere Beamten nicht betrogen. Das Opfer wurde vergiftet und anscheinend die beideren anderen Opfer auch.

    Hier erhalte ich einen Einblick wie die Arbeit bei der Polizei aussieht und wie wichtig diese ist. Doch es soll nicht ihr einziger Fall sein. Ein Bekannter bittet sie einem Anwalt zu helfen. Dieser wird per Sprachnachrichten bedroht. Auch hier wird nach dem Ausschlussprinzip ermittelt.

    Mir gefiel die Beschreibung der Polizeiarbeit und auch die privaten Einblicke in Marks Leben haben diesen Kriminalroman zu einem spannenden Erlebnis gemacht.



  9. Cover des Buches Die Seelenfischer (ISBN: 9783492309615)
    Hanni Münzer

    Die Seelenfischer

    (99)
    Aktuelle Rezension von: mama2009
    Inhalt:
NÜRNBERG: Renovierungsarbeiten in einer alten Villa fördern einen sensationellen Fund zutage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan. Kurz darauf reist der Bischof nach Rom. Einen Tag nach seiner Rückkehr wird er bestialisch ermordet aufgefunden. ROM, drei Monate später: Der junge Jesuit Lukas wird zum Generaloberen des Ordens zitiert. Der erteilt ihm einen geheimen Auftrag. Noch bevor Lukas diesen ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord und er findet sich unvermittelt als Tatverdächtiger wieder. Da taucht plötzlich seine Jugendliebe, die Journalistin Rabea Rosenthal bei ihm auf und bietet ihm ihre Hilfe an. Gemeinsam fliehen sie aus Rom und es beginnt eine Jagd quer durch Italien. Nicht nur die Polizei, auch der unbekannte Mörder ist den beiden dicht auf den Fersen. Dann erfährt Lukas, dass seine Zwillingsschwester Lucie spurlos verschwunden ist. Jäh fragt er sich, ob es ein Zufall war, dass Rabea just an jenem Tag in Rom auftauchte, als er zum Generaloberen gerufen wurde. Was weiß Rabea? 
Meine Meinung und Fazit zum Buch:
Mit „Die Seelenfischer“ legt Hanni Münzer einen temporeichen und spannenden Thriller mit gelungenen Szenenwechseln vor. Die Hauptprotagonisten Rabea und die Zwillinge Lucie und Lukas sind seit Kindertagen befreundet. Rabea und Lukas waren sogar in Liebe vereint, was der Grund der Trennung war, ist zunächst unklar, man merkt nur, dass beide auf ihre Art darunter leiden. Sie können unterschiedlicher kaum sein, Rabea eine unerschrockene Journalistin, die Atheistin ist, und Lukas, der sich für das Priesteramt der Jesuiten entschieden hat. Zentrales Thema ist ganz klar der Glauben der Welt, der Hass der Glaubensrichtungen, denn nichts verbindet mehr als Hass. Das Thema konnte mich unheimlich fesseln, ich selbst bin Atheistin und beschäftige mich nichts desto trotz sehr mit den verschiedenen Glaubensansätzen und der Entstehung der Religionen. Das Buch bietet hier viele Thesen und regt zum Nachdenken an und ist vor allem aktueller denn je. Was wurde alles im Namen des Glaubens getan und für gut befunden, egal welches Leid damit verbunden war. Im Buch habe ich dazu folgende Zitate gefunden, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben: Bentivoglio: "Die Menschheit muss endlich begreifen, dass es kein größeres Verbrechen gibt, als im Namen Gottes zu töten." Und Rabea: "was gibt es Schlimmeres als religiöse Intoleranz, die versucht, dem Menschen die geistige Freiheit zu stehlen?" Dieses Buch ist das erste Werk, was ich von Hanni Münzer gelesen habe und ich bin sehr von ihrem bildhaften beschreibenden Schreibstil überzeugt. Die Geschichte rund um die Seelenfischer-Tetralogie finde ich sehr stimmig und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Dass das Buch mich begeistert hat, kann man den Vorzeilen entnehmen. Es regt in Sachen Glaubensfragen oder allgemein Glauben zum Nachdenken an und es wird mich weiter beschäftigen. Und Hanni Münzer hat einen ans Herz gehenden Schreibstil, denn zum Schluss musste ich die ein oder andere Träne verdrückt, denn es gibt im Buch auch Verluste. Hervorheben möchte ich auch die gelungene Covergestaltung, Silhouette von Rom und eine Blüte im Zentrum. Wer das Buch liest, weiß warum. Und das Cover hat Wiedererkennungswert, weil die Fortsetzungen im gleichen Stil gehalten sind. Im Innenteil wartet eine tolle Straßenkarte von Rom auf den Leser, hier hat Piper sehr mitgedacht, denn damit kann der Leser leicht die Protagonisten auf ihrem Weg begleiten. Mein Dank gilt dem Team von kriminetz.de und dem PIPER-Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar.
  10. Cover des Buches Mit gebrochenen Flügeln (ISBN: 9781983104817)
    Lucy Blohm

    Mit gebrochenen Flügeln

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Viv29

    Ich sitze hier mit einem Kloß im Hals, nachdem ich gerade Lucy Blohms „Mit gebrochenen Flügeln“ gelesen habe. Diese kurze Novelle folgt Marie, die im November des Jahres 1938 in Nürnberg nach ihrer Freundin Hanna sucht. Während sie durch eine düstere, bedrohliche Stadt geht, deren Häuser und Straßen die Spuren der Gewaltorgie der 9. Novembers tragen, denkt Marie immer wieder an Hanna, die jüdische Freundin, zurück. Durch diese Rückblicke erfahren wir mehr über die beiden Freundinnen, über Hannas Charakter, ihr vielversprechendes und dann immer dunkler werdendes Leben. Lucy Blohm erzählt knapp, ohne überflüssige Worte, ohne Ausschmückungen, ohne Pathos. Gelegentlich hätte ich mir gewünscht, mehr zu erfahren, habe gedacht, dass es auch ein guter Roman gewesen wäre, aber letztlich ist es genau diese Knappheit, die die Geschichte heraushebt, denn Romane dieser Art gibt es zuhauf. Ich wurde in die Düsternis dieser Geschichte hineingesogen, die anfänglich so fröhlichen Rückblicke wirkten wie Atempausen, die aber auch bald ein Ende nehmen. Somit schafft Lucy Blohm die immer beklemmender werdende Atmosphäre jener grauenhaften Zeit auch für den Leser, was gerade angesichts der Kürze der Geschichte bemerkenswert ist.
    Bedauerlich fand ich die recht zahlreichen Fehler, darunter auch eine Namensverwechslung und mehrere wiederholte Begriffe, die mich im Lesefluss doch störten. Gerade weil die Geschichte so intensiv und atmosphärisch gelungen ist, wäre es wundervoll, wenn ein Korrektorat sich dieser Punkte annähme, das würde auch der stilistischen und inhaltlichen Stärke der Novelle angemessen sein.
     Es gibt so viele wundervolle Formulierungen, die mit wenig Worten so viel aussagen, so bildhaft sind, so ins Herz schneiden. „Warst du kein Mensch mehr?“ fragt Marie irgendwann, als sie versucht, nachzuvollziehen, warum man Unschuldige aus der Gemeinschaft ausschloß, sie quälte, beschimpfte, bedrohte und ihnen (wie wir heute wissen) millionenfach das Leben nahm. Die gebrochenen Flügel sind ein gelungenes Leitmotiv der Novelle, die zwar mit Worten der Hoffnung, aber doch dunkel-schmerzlich endet und genau deshalb tiefen Eindruck hinterlässt.


  11. Cover des Buches Helga (ISBN: 9783810525253)
    Sabine Weigand

    Helga

    (6)
    Aktuelle Rezension von: literat
    So eine tolle, mutige Frau, so ein tolles Buch!! Zur Schulung von Empathie und Toleranz sollte dieses Buch zur Pflichtlektüre für Schüler werden. Weil es, trotz Allem, kein kommerzieller Erfolg sein wird. Weil die Menschen immer noch vor Themen wie Transgender zurückschrecken bzw. die Auseinandersetzung damit, mit den betroffenen Menschen, meiden. Schade!! Gerade deswegen verdient Sabine Weigand höchsten Respekt, die hier mal ein ganz anderes Genre bedient als ihr Übliches und das großartig macht!!
  12. Cover des Buches Wen immer wir lieben (Immer-Trilogie, Band 1) (ISBN: 9783743211643)
    Michelle Schrenk

    Wen immer wir lieben (Immer-Trilogie, Band 1)

    (118)
    Aktuelle Rezension von: love1988

    Das Cover wirkt ruhig und gefühlvoll, transportiert die melancholische Grundstimmung der Geschichte gut, bleibt optisch aber eher zurückhaltend und wenig überraschend.

    Die Protagonist*innen sind nahbar angelegt und emotional glaubwürdig, auch wenn ihre inneren Konflikte stellenweise vorhersehbar bleiben und nicht immer die erhoffte Tiefe erreichen.

    Die Nebenfiguren erfüllen ihre Funktion für die Handlung solide, hätten aber mehr Profil und Eigenständigkeit verdient, um wirklich im Gedächtnis zu bleiben.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zugänglich, das zeitgenössische Setting stimmungsvoll, aber insgesamt vertraut und ohne große Überraschungen.

    Kann man machen, muss man aber nicht!!!

  13. Cover des Buches Die Farbe von Schneeflocken (ISBN: 9783846601884)
    Larissa Schira

    Die Farbe von Schneeflocken

    (66)
    Aktuelle Rezension von: BooKLoVE

    Inhalt (übernommen)

    Nachdem die 16-jährige Letitia jahrelang unter dem Leistungsdruck ihrer Eltern gelitten hat, schmeißt sie alles hin und wagt einen Neuanfang: Ein Nebenjob muss her, und so hilft sie in der örtlichen Kinderklinik aus. Hier soll sie für weihnachtliche Stimmung sorgen und an einem Wunschbaum für die Kinder arbeiten. Da wäre nur ein Problem: Letti hasst Weihnachten! Zur Seite gestellt wird ihr dabei der ein Jahr ältere Matteo. Mit seiner Begeisterung für Christbäume und Weihnachtsmusik kann Letti zunächst überhaupt nichts anfangen. Doch durch seine humorvolle Art schafft er es Stück für Stück, ihr den Zauber der Adventszeit näherzubringen und sich dabei in ihr Herz zu schleichen. Doch dann erfährt sie den wahren Grund für Matteos Hilfsbereitschaft, und auf einmal droht alles zu zerbrechen...

    Meine Meinung zum Buch

    Das Cover finde ich gut gelungen, da es wundervoll weihnachtlich ist mit der großen Schneeflocke! Auch der Titel passt gut zur Geschichte!
    Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig und angenehm, wobei mir die Dialoge zwischen den Protagonisten stellenweise etwas unrealistisch für das Alter vorgekommen sind.
    Der Einstieg in die Geschichte hat zur Handlung hingeführt, wobei man noch etwas mehr Spannung aufbauen könnte.
    Die Spannung insgesamt kam mir teilweise etwas gekünstelt vor, hat aber meistens auch wirklich dazu beigetragen, dass ich das Buch weiterlesen wollte.
    Das Ende fand ich sehr gut gewählt, denn alle offenen Aspekte wurden abgehandelt und es gab wirklich für alles ein perfekt passendes Happy End!
    In Matteo und Letti als Protagonisten konnte ich mich dank Dual-POV gut hineinversetzen, wobei mir die Gefühle und das „Knistern“ zwischen ihnen einfach gefehlt haben…

    Fazit

    Alles in allen ist die Geschichte sehr gemütlich und angenehm für die winterliche Zeit! Es gibt aber noch etwas Luft nach oben.
    Ich vergebe 4 von 5 Sterne!

  14. Cover des Buches Das Buch in dem die Welt verschwand (ISBN: 9783426414736)
    Wolfram Fleischhauer

    Das Buch in dem die Welt verschwand

    (165)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 496 Seiten

    Verlag: Knaur (1. November 2004)

    ISBN-13: 978-3426627754


    Klasse Anfang, aber dann eher langweilig


    Inhalt:

    Nürnberg, 1780. Der junge Arzt Nicolai Röschlaub wird hinzugezogen, um den mysteriösen Tod des Grafen Alldorf zu untersuchen. Die Situation ist sehr undurchsichtig, und Nicolai weiß nicht, wem er trauen kann. 


    Meine Meinung:

    Der Anfang dieses Buchs hat mich positiv überrascht. Er war (für einen historischen Roman) ziemlich flott und spannend geschrieben . Besonders die Darstellung der damaligen medizinischen Kenntnisse und Unkenntnisse hat mich begeistert. 


    Nicolai hat mir als Protagonist gut gefallen. Er hat das Herz am rechten Fleck und versucht, in jeder Situation sein Bestes zu geben, ohne ein Superheld zu sein. 


    Bis etwa zur Hälfte konnte mich der Roman richtig gut fesseln, doch dann wurde alles ziemlich unscharf. Es wird wild hin und her überlegt und philosophiert. Es folgen weitere Verbrechen und Verschwörungen, deren Auflösung und Zusammenhang erst am Schluss offenbart wird - und selbst dann nicht ganz. Hier fühlte ich mich vom Autor im Stich gelassen, und das Durchhalten fiel mir schwer. Viele Gedanken waren für mich einfach nicht greifbar.


    ★★★☆☆

  15. Cover des Buches Herr Müller, die verrückte Katze und Gott (Erfolgsausgabe) (ISBN: 9783747205983)
    Ewald Arenz

    Herr Müller, die verrückte Katze und Gott (Erfolgsausgabe)

    (58)
    Aktuelle Rezension von: kerstinsbooks

    … die Hölle los, wenn die seit Äonen gut strukturierte Ordnung des Universums aus dem Gleichgewicht gerät: Klaus Müller, Familienvater und Schauspieler, wird ein verhängnisvoller Fehltritt zum Verhängnis. Versehentlich tritt er auf das Skateboard seiner Tochter Helena und stürzt aus dem Fenster eines Hochhauses in den Tod – genau auf die Trennlinie zwischen Himmel und Hölle des gleichnamigen auf die Straße gekreideten Spiels eines kleinen Mädchens, welches sich nach kurzem Schock schnell mit Gummibärchen ablenken lässt: Ein interessanter Einstieg in die Geschichte, denn diese kurze Szene gibt schon einen Überblick über die folgenden Geschehnisse.


    Klaus Müller ebenso wie Otto Normalverbraucher als austauschbarer Stereotyp, der uns mit solchem Namen als geschiedener Vater und mittelmäßig erfolgreich im Job des Öfteren über den Weg läuft. Doch gerade die Seele dieses Mannes sorgt für ein unvergleichliches Chaos, denn sie steigt nach dem Tod nicht in den Himmel auf, um, in der „Waschmaschine“ von allen Erinnerungen und Erfahrungen des irdischen Daseins befreit, zu reinkarnieren. Seine Seele ist verschwunden und der diensthabende Erzengel Jehudi begreift schnell, dass die göttliche Ordnung des Universums in Gefahr ist und die Apokalypse droht.


    Ohne sich selbst zu ernst zu nehmen, entwirft Arenz ein urkomisches Szenario. Gekonnt greift er religiöse Themen auf, vermischt unterschiedliche Glaubensrichtungen, um diese vor Sarkasmus und Wortwitz triefend als schließlich doch Einerlei zu präsentieren. Unter dem Leitsatz „im Jenseits sind wir alle gleich“ strömen die Seelen Verstorbener in den Himmel und  die himmlische Herrschaft versucht, diesem Ansturm – gleich dem Trubel auf dem Frankfurter Flughafen - gerecht zu werden. Und während so manche Seele,  immer im Gewand ihres letzten irdischen Daseins, eine umfangreiche Verwaltung inklusive Buchführung im obersten Geschoss des Spiegel-Hochhauses in Hamburg am Laufen hält, verzweifeln angesichts Müllers Schicksals und den drohenden Folgen höhere Wesen wie Jehudi und brauchen schon mal einen Gin Tonic. Martin Luther am PC, ein Gott, der unter dem Verdacht steht, dement zu sein, ein Erzengel mit negativen Gedanken und ein Dämonenfürst mit guten Absichten: Hier ist alles vertreten, um mit Humor darauf hinzuweisen, dass nichts und niemand nur aus gut und schlecht, falsch oder richtig besteht und das die geballte Kraft benötigt wird, um wieder Ordnung ins Chaos zu bringen. Eine völlig bunt gemischte Truppe von Toten und Untoten macht sich auf, die Welt zu retten – eine unvergleichliches Abenteuer, zu dem ich mehr nicht verraten möchte.


    Ein erfrischend anderer Arenz, der noch lange nachwirken wird!


  16. Cover des Buches Post Mortem - Tränen aus Blut (ISBN: 9783596031429)
    Mark Roderick

    Post Mortem - Tränen aus Blut

    (302)
    Aktuelle Rezension von: Aliceinthewonderland

    Worum gehts? 


    Goran Kyper ist in irgendeine Dunkle Sache reingeraten und bittet seinen Bruder Avram ihn unds seine Familie zu rächen. Gleichzeitug bittet er die Interpolagentin Emilia um hilfe das alles aufzuklären.


    So geraten ein Auftragskiller und eine Interpol agentin gegeneinander. Ich muss sagen eine super spannende Sachen zu sehen wie Avram versucht die Polizei zu nutzen ( auch sehr erfolgreich ) um seine Schwägerin zu finden und sich dabei nicht in die Karten schauen zu lassen, da dies für ihn ja wirklich gefährlich werden kann. Die Interpol agentin versucht dies zu unterbinden nur muss ich sagen ohne erfolg.

    Der teil der sich um ihre Ermittlungen dreht muss ich sagen ist auch ehr nichzt so toll. Es geht hauptsächlich erst mal darum das sie in den Kollegen aus Frankfurt verliebt ist.... Erst als ihr klar ge,acht wird das sie niemanden vertrauen kann fängt sie ernsthaft an zu ermitteln...


    Kann es nur weiter empfehlen aber gebe eine kleine Triggerwahnung raus : den es wird Expliziete gewalt beschrieben und das auch an Kindern.

  17. Cover des Buches Die Akte Rosenthal – Teil 1 (ISBN: 9783492309639)
    Hanni Münzer

    Die Akte Rosenthal – Teil 1

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Neuneuneugierig
    Auch wenn man Seelenfischer nicht gelesen hat, findet man schnell in die Story hinein. Doch würde ich empfehlen, damit nicht zuviel schon vorher bekannt ist, tatsächlich mit Seelenfischer zu starten. 

    Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und damit der Inhalt gut zuverstehen. Wer Verschwörungstheorien liebt, hat noch einen Grund mehr, sich dieser Reihe anzunehmen. Der Liebe, Freundschaft und Feindschaft  wird viel Raum gegeben und auch wenn das ein oder andere zu erwarten ist, so gibt es eben auch die ein oder andere Überraschung. Mein besonderes Highlight Jusus Brief an seine (beiden) Maria, sehr schön geschrieben!
  18. Cover des Buches Kein Himmel ohne Sterne (ISBN: 9781520830025)
    Michelle Schrenk

    Kein Himmel ohne Sterne

    (88)
    Aktuelle Rezension von: elvira

    Ein wirklich schönes Buch! Zwar hat mir etwas nicht ganz so gut gefallen, doch im Großen und Ganzen mochte ich es. Michelles Schreibstil ist leicht und angenehm. Wie immer, in Michelles Büchern, gibt es schöne Zitate zum Markieren und raus schreiben. Es hat nicht viele Seiten, deswegen kann man es relativ schnell durchlesen. Emma und Jannik mussten etwas sehr schlimmes durchmachen und gehen unterschiedlich damit um. Das hat mir wirklich das Herz gebrochen, doch im Laufe der Geschichte, wird es wieder behutsam zusammengesetzt. Auch wie alles mit dem Thema 'Sterne' verbunden ist, hat mir gut gefallen. Mein einziger Kritikpunkt: Es waren mir ein paar Zufälle zu viel. Die hätte ich auch nicht unbedingt gebraucht. 

    Fazit: Wer auf romantische und vielleicht auch ein bisschen kitschige Bücher steht, ist hier genau richtig. Mir hat es mal wieder das Herz erwärmt und war genau das richtige. Deswegen empfehle ich es wirklich gerne weiter! 

  19. Cover des Buches Ausfahrt Phoenix (ISBN: 9783746740263)
    Michael Schmid.

    Ausfahrt Phoenix

    (8)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Ich kann mich den euphorischen Bewertungen leider nicht ganz anschließen, dafür gibt es zu lange zu viele Mängel - vor allem die Klischees, welche immer wieder bedient werden. Und dass es einfach klick macht und schon ist man ein anderer Mensch, vom schüchternen Mitt-Dreißiger zur Rampensau? Naja, sehr fragwürdig - nichtsdestotrotz kann das letzte Viertel durchaus überzeugen.

  20. Cover des Buches Marlene (ISBN: 9783492309479)
    Hanni Münzer

    Marlene

    (142)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Marlene arbeitet als Spionin. Sie tut alles, um gegen Hitlers Regime anzukämpfen. Doch ihre Tarnung fliegt auf und sie wird nach Auschwitz deportiert. Dort hat sie unter grausamen Bedingungen täglich um ihr Überleben zu kämpfen. Um ihr Überleben und das der ihr nahestehenden Frauen.

     

    Meine Meinung:

    Mit „Marlene“ endet schon die Honigtot-Dilogie von Hanni Münzer. Und wie auch der erste Teil ist dieses Buch wieder unheimlich eindrucksvoll geschrieben. Die Autorin erschafft Bilder mit Worten, erzeugt Grauen und schreibt die Geschichte tief unter die Haut ihrer LeserInnen.

     

    In diesem Teil begleiten wir Marlene, die wir schon im ersten Teil kennenlernen durften. Sie hatte mir bereits damals gefallen und umso mehr habe ich mich darauf gefreut, über ihr Leben lesen zu dürfen. Marlene ist wirklich eine eindrucksvolle Person. Auch einigen alten Bekannten begegnen wir wieder, u.a. Deborah, die im ersten Teil eine Hauptrolle hatte. Ernst, den ehemaligen Liebhaber von Marlene. Und Ottilie, für die ich mich am Ende besonders gefreut habe. Auch Wolfang dürfen wir wiedersehen und daneben lernen wir viele weitere, starke Charaktere kennen, wie z.B. Jolanta und Olga.

     

    Die Geschichte von Marlene und den anderen ist wirklich intensiv. Es war fast noch emotionaler und erschreckender, als der erste Band. Hier lässt uns die Autorin die dunklen Seiten des Krieges wirklich hautnah miterleben. Es ist erschreckend, wieviel Grauen wir hier erleben müssen. Wir kommen nach Auschwitz. Erleben eine Deportation mit. Ein Bombenattentat. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll und ich möchte auch nicht spoilern, daher nur so viel: Die Mischung von Fakten und Fiktion ist wieder absolut perfekt. Dieses Buch ging mir total unter die Haut! Es hat mich in meinen Träumen verfolgt und das Grauen, das die Menschen damals erleben mussten, erschreckende Realität werden lassen. Auch das Kriegsende erleben wir mit und wie Marlene und ihre Freundinnen sich durchgeschlagen haben. Hunger, Verlust, Ängste, Vergewaltigungen. Aber auch Freude dürfen wir miterleben. Hoffnung. Neuanfänge. So schrecklich die Schicksale in diesem Buch sind, so viele schöne Momente bekommen wir doch auch. Es ist grausam, diese vielen Szenen mitzuerleben und gedanklich mit zu durchleben. Und umso mehr konnte ich mich am Ende mit Marlene, Jolanta und all den anderen freuen. Ein intensives Buch, das es wirklich in sich hat und das den Krieg erschreckend und beängstigend real werden lässt. Von mir eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf die nächsten Bücher der Autorin, die bereits lesebereit neben mir liegen.

     

    Fazit:

    Mit „Marlene“ hat mich Hanni Münzer wirklich umgehauen. Wir treffen liebgewonnene Personen wieder und insbesondere Marlene, die mich schon im ersten Teil der Dilogie beeindruckt hat, dürfen wir näher begleiten. Dabei erleben wir viele intensive, erschreckende und grausame Szenen mit. Aber auch, wie Hoffnung und Liebe in den Menschen wieder erstarken. Das Buch ging mir wirklich unter die Haut und hat mich in meinen Träumen verfolgt, aber es war auch schön zu lesen, wie gerecht das Schicksal am Ende mit allen Personen war. Fakt und Fiktion waren wieder perfekt vermischt und ich habe das Buch regelrecht verschlungen.

     

    5 Sterne von mir und ich bin mir sicher, dass mich Marlenes Geschichte noch eine Weile verfolgen wird.

  21. Cover des Buches Die Salbenmacherin und der Engel des Todes (ISBN: 9783839208380)
    Silvia Stolzenburg

    Die Salbenmacherin und der Engel des Todes

    (35)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Weigel

    Olivera kommt über den Tod ihrer Großmutter nicht weg, um sich abzulenken, arbeitet sie noch mehr im Spital. Das gefällt Götz, der sich Sorgen um seine hochschwangere Frau macht, gar nicht. Als im Spital Menschen sterben und Olivera beschuldigt und verhaftet wird, weiß Götz, dass seine Sorgen berechtigt waren. Wer steckt hinter den Verleumdungen und hat es mit seiner Bewerbung im großen Rat zu tun? Während Götz nach Olivera sucht, arbeiten die Feinde heimtückisch im Hintergrund weiter und bringen auch ihn in Misskredit, und sie schaffen es, dass auch er im Loch landet.


    Olivera und Götz haben wirklich hartnäckige Feinde, immer wieder spinnen sie neue hinterhältige Intrigen und dies so geschickt, dass sich der Rat überzeugen lässt, und niemand darauf kommt, wer wirklich dahinter steckt. Doch sie haben auch Freunde und Verbündete, dies bekommt Olivera zu spüren als sie sich schwer verletzt retten kann und die Hilfe bekommt, die sie dringend benötigt.


    Puh, das war wieder spannend, die Autorin fasziniert mich immer wieder. Ich mag Olivera und Götz total, aber auch Jona. Er versucht alles richtigzumachen, und schlittert dabei immer wieder in Dinge hinein, die nicht gut sind. Eigentlich geht es ihm genauso wie Olivera.

    Silvia Stolzenburg hat hier eine ganz tolle Reihe geschrieben, in der mich jeder einzelne Teil fasziniert. Ich kann gar nicht genug von Olivera und Götz bekommen.


    Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  22. Cover des Buches SPIEL (Braun und Wallner ermitteln 1) (ISBN: B0DZF67F6C)
    Billie Rubin

    SPIEL (Braun und Wallner ermitteln 1)

    (13)
    Aktuelle Rezension von: 9669

    In diesem Buch geht es um eine ehemalige Polizistin, die die Partnerin eines Fußballspielers des FC Nürnberg beschützen soll, da diese einige Drohbriefe bekommen hat. In diesem Zusammenhang wird auch Einiges über den Verein erzählt. Doch ich finde, dass man diesen Krimi auch gut ohne Fußballkenntnisse und -begeisterung lesen kann. 

     

    Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich bin sehr schnell in der Geschichte eingetaucht. Der erste Mord passiert nicht gleich zu Beginn, so dass man die einzelnen Personen erstmal kennen lernen kann. Das fand ich sehr angenehm. Doch bei diesem ersten Verbrechen bleibt es nicht, es geschehen noch mehrere und man fragt sich. wer dahinter steckt. 

     

    Im Gegensatz zur Ruhe, die am Anfang in dem Buch herrscht, so schlagartig und schnell werden die Verbrechen dann zum Schluss aufgedeckt - für mich zu schnell. Außerdem bleiben leider einige Fragen offen. Ist okay, wenn man ein Leser, eine Leserin ist, die alle Folgen einer Reihe liest und die Fragen dann im nächsten Band aufgeklärt werden. Ich lese zwar auch gerne Reihen weiter. Doch geht es mir so, dass ich gerne eine abgeschlossene Geschichte in einem Buch habe, weil ich dann andere Bücher dazwischen lese.

     

    Alles in allem ein netter, gut zu lesender Krimi, der am Ende noch Verbesserungspotenzial hat.

     

  23. Cover des Buches Die Lebküchnerin: Die Lebkuchen-Saga - Erster Roman (ISBN: 9783961484126)
    Sybille Schrödter

    Die Lebküchnerin: Die Lebkuchen-Saga - Erster Roman

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Minzeminze

    Schön und flüssig zu lesende historische Geschichte rund um Benedicta und die Entdeckung der Pfefferkuchen. Sie ist jung , ihre Stiefmutter wollte sie los werden. Auch das Leben kann ihren Willen nicht breche . Doch dann überschlagen sich die Ereignisse,  sie muss fliehen und erlebt so einige schwierige Situationen. 

    Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen,  nur das gewisse Extra an der Geschichte fehlt.

  24. Cover des Buches Feuerfrauen (ISBN: 9783839210437)
    Jan Beinßen

    Feuerfrauen

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Geschichte:


    Die Nürnberger Antiquitätenhändlerin Gabriele Doberstein hat sich auf die Beschaffung wertvoller Gemälde spezialisiert, die in der Fachwelt als verschollen gelten. Unterstützt wird sie dabei von ihrer jüngeren Freundin Sina Rubov, einer Studentin der Elektrotechnik.
    Nach dem Fall der Mauer ist das ungleiche Duo im Osten unterwegs: Auf der Ostseeinsel Usedom soll sich in einem alten Nazi-Bunker bei Peenemünde eine verborgene Schatzkammer befinden. Doch im Inneren der Festung stoßen die beiden Frauen nicht auf vermisste Kunstwerke, sondern auf eine Gruppe Fremder, die sich an den scheinbar verrotteten Schalt- und Steueranlagen des Bunkers zu schaffen macht. Was Gabriele und Sina sehen, können sie kaum glauben: Offensichtlich nehmen die Unbekannten Kontakt zu einer Rakete in der Erdumlaufbahn auf - zu einer Rakete, die in den letzten Jahren des zweiten Weltkriegs von Peenemünde aus gestartet sein muss und mehr als 40 Jahre danach immer noch im All kreist ...

    Meine Meinung:

    Ich wusste nicht, dass dieses Buch zu einer Krimireihe gehört, ich hab es geschenkt bekommen. Ich habe bisher nur ein Buch abgebrochen und nie wieder angefangen, aber bei diesem Buch war ich mehr als ein Mal knapp dran es ein zweites Mal zu tun. Ich mochte beide Frauen die hier die Hauptfiguren sind schon ab dem dritten Kapitel nicht. Die Ältere, Gabriele, ist dominierend, egoistisch, besserwisserisch und aufbrausend. Ihre jüngere Freundin, Sina, ist unsicher und ihrer Freundin gegenüber etwas duckmäuserisch, oft nur um den Frieden zu bewahren. Gute Freundinnen gehen nicht miteinander so um wie diese beiden Frauen, ein gänzlich unmögliches Verhalten zu einander. Ich zumindest kann mir nicht vorstellen einer Freundin gegenüber so zu handeln, oder mit ihr so zu reden, wie diese beiden Frauen es tun. Beleidigungen fliegen nur so hin und her durch die ganze Geschichte.

    Bis zur Mitte der Geschichte habe ich mich immer wieder gefragt warum ich weiterlese. Sie hat mich nicht gefesselt und für einen Krimi fehlte jegliche Spannung. Ja, manche Details um Usedom/Peenemünde aus der Nazi-Zeit sind sehr gut recherchiert, aber dafür bin ich beim Lesen oft eingeschlafen. Ungefähr ab die Mitte des Buches kommt etwas Spannung rein, endlich! Dann nimmt die ganze Geschichte ein unmögliches Ende! Die Geschichte mit der Rakete und wie das ganze ausgeht ist extrem unglaubwürdig, vor allem zeitlich wäre einiges nicht zu erklären. Es wird auch nicht aufgeklärt wer die „Gruppe Fremder“ überhaupt waren.

    Den Schreibstil fand ich etwas steif, die Abläufe viel zu konstruiert und die Hauptprotagonisten einfach unsympathisch. Dies ist eine Krimi-Reihe die ich sicher nicht weiterlesen werde.

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