Bücher mit dem Tag "nutztiere"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nutztiere" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (520)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Um es gleich vorweg klarzustellen: Jonathan Safran Foer liefert in „Tiere essen“ nicht die Lösung für all die Probleme, die die Massentierhaltung mit sich bringt. Er hat nicht diesen einen genialen Einfall, der alle Missstände wie durch Magie aus der Welt schafft. Und viele Fakten, die Foer in seinem Buch zusammenstellt, hat man so oder so ähnlich schon mal irgendwo gelesen oder in Dokumentationen gesehen.

    Und trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass „Tiere essen“ zu den Büchern gehört, die jeder in seinem Leben mal gelesen haben sollte. So komprimiert findet man all diese Infos sonst nirgends – und vor allem so empathisch. Denn Foer hebt nicht mahnend den Zeigefinger oder spielt sich als aktivistischer Veganer auf. Es geht nicht darum, ein schlechtes Gewissen zu erzeugen oder Fleischesser als Monster abzustempeln.

    Foer zeigt in eindringlichen, gut verständlichen Worten, was Massentierhaltung und Aquakultur bedeutet. Was es für die Tiere bedeutet, aber auch, was es für die Menschen bedeutet, die dieses Fleisch kaufen und essen – und diese Maschinerie damit unterstützen. Ich habe beim Lesen oft Pausen gemacht, weil ich über viele Dinge nachdenken musste und bei anderen Infos richtig fassungslos war.

    „Tiere essen“ ist kein Aufruf zu Vegetarismus oder Veganismus. Foer will seine Leser auch nicht erziehen und nach seinen Moralvorstellungen formen. Es ist ein Plädoyer dafür, Tiere nicht wie leblose Waren zu behandeln und verlorene Empathie wiederzuentdecken. Und es ist eine Bitte, nicht die Augen zu verschließen vor dem Leid, das unsere moderne Ernährung den Tieren und unserer Umwelt antut.

  2. Cover des Buches Spiel des Lebens (ISBN: 9783806238839)
    Alice Roberts

    Spiel des Lebens

     (20)
    Aktuelle Rezension von: foxydevil
    Das Cover, insbesondere der Untertitel „Wie der Mensch die Natur und sich selbst zähmte“ macht neugierig.

    Leben wir doch heute mit u.a. mit Hund, Kuh, Geflügel, Pferd zusammen und lassen uns Äpfel oder Reis schmecken.
    Aber denkt man mal darüber nach wie es dazu kam?
    Ich konnte bisher nur eigentlich nicht dazu antworten.

    Als ich das Buch in den Händen hielt war ich von der Größe positiv beeindruckt.
    Das Lesen des Hartcovers mit den 374 Seiten war informativ und hat mich nachdenken lassen.

    Die Autorin bringt einem die Entwicklung der Menschheit in Hinblick Mensch – Arten Symbiose sehr nah.
    Und das zum Vorteil für beide Seiten.
    Der Mensch und andere Arten wären ohne die Fähigkeit Symbiosen zu bilden und für sich zu nutzen nicht das was sie heute wären.
    Frau Roberts beleuchtet 10 Arten inklusive der des Menschen und deren Wechselwirkung zu einander genauer.

    Wie Wölfe sich die Nähe zum Menschen zu Nutze machten um zu überleben und der Mensch die ersten Schritte in Richtung deren Zähmung zurücklegte.
    Oder wussten Sie das es Wölfe gab die bei der Jagd dem Menschen ein Zuträger waren?
    Oder etwa das es durch diese erfolgreiche Symbiose ein Artensterben von Großsäugern gab?
    Es entstand ein paralleles Wachstum von Mensch und Wolf später auch Hund.
    Diese und auch andere Symbiosen wie z.B. mit dem heutigen Nutzvieh und Getreide folgten.
    Natürlich nicht ganz ohne den Menschen im Positiven wie auch im Negativem zu verändern.
    Aus Jägern und Sammler wurden sesshafte Bauern.

    Sie möchten wissen wie Hühner uns von morgen träumen ließen oder Äpfel von Ost nach West reisten?
    Diese und andere erstaunliche Fakten welche einem zum Staunen bringen kann man hier erfahren.

    Es handelt sich hier um ein Sachbuch, in welches viele Themengebiete Einfluss genommen haben.
    Man merkt das die Autorin große breitgefächerte Sachkenntnis besitzt, indem sie Erkenntnisse aus der Biologie, Archäologie und Geschichte einfließen lässt.
    Das Buch kann trotzdem sehr gut gelesen werden und ich konnte es gut verstehen auch wenn ich kein Kenner der Materie bin.
    Einige Ausführungen wie z.B. zur Genetik fand ich etwas schwerer zu lesen aber trotzdem interessant.
    Der Schreibstil ist eingängig vorstellbar und durch die ab und an persönliche Ansprache fühlt man sich mitgenommen und man kommt gut voran.
    Die Unterteilung der Kapitel und deren Unterteilungen waren in Ordnung.
    Die Warnung bezüglich der Zerstörung der Umwelt durch eine Intensivierung der Landwirtschaft stimmt nachdenklich und macht dieser großen Verantwortung bewusst!
    Leider wird sie nur durch immerwährendes Erinnern ins Gedächtnis rücken.
    Dieses Buch trägt definitiv dazu bei!
    Daher empfehle ich das Buch in jedem Fall gern weiter!

    Ich vergebe gern 4,5 Sterne

  3. Cover des Buches Kein Fleisch macht glücklich (ISBN: 9783442173167)
    Andreas Grabolle

    Kein Fleisch macht glücklich

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Blacksally
    Ich bin allgemein Ernährungstechnisch an allem interessiert was man so finden kann. Dieses Buch ist bisher eines der Besten, die ich zum Thema Fleischlos Essen gelesen habe.Man merkt dem Autor an das er einen überzeugen will ohne Fleisch gesund zu Leben, aber man wird nicht reingedrängt in ein Schema, indem man als böser Fleischfresser da steht. Das hat mir gut gefallen.Der Autor ist selbst Pescearier, das heißt er isst kein Fleisch, aber Fisch. Das ganze macht das Buch meiner Meinung nach etwas authentischer und realer. Würde mir jemand der ganz normal Fleisch isst sagen das es schlecht ist, würde ich mir schon veräppelt vorkommen.
    Man wird eingeführt in die Materie der schockierenden Tierhaltung und bekommt interessante Tabellen und Berichte zur Veranschaulichung. Doch in dem Buch gibt es noch viele Themen, die meist im Hintergrund bleiben. Zum Beispiel wie die Umwelt belastet wird, durch die Herstellung von Tierfutter oder Seuchen die durch inkorrekte Tierhaltung hervorgerufen werden ect.
    Mir hat das Buch schon so ein bisschen die Augen geöffnet, und auch wenn ich nicht auf Fleisch verzichten möchte, werde ich es jedoch weitestgehend reduzieren.
    noch etwas zum Autor:
    ndreas Grabolle ist Biologe, Klimaexperte, Wissenschaftsjournalist und – inzwischen – Veganer. Der Verfasser des Buches »Pendos CO2-Zähler« lebt mit Frau und Tochter in Berlin. Sein zweites Buch »Kein Fleisch macht glücklich« wurde vom Vegetarierbund als Sachbuch des Jahres 2013 ausgezeichnet.



    Mein Fazit:Ein sehr informatives Buch, das man gelesen haben sollte.
  4. Cover des Buches Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion? (ISBN: 9783933055330)
    Elli H. Radinger

    Wolfsangriffe. Fakt oder Fiktion?

     (16)
    Aktuelle Rezension von: okahya_aopazan
    .....denn es ist oft nicht so wie es scheint. Es lohnt sich, das Buch bis zum Ende zu lesen. Schnell wird klar, dass freilebende Wölfe im Vergleich zu ihren gefangenen Artgenossen weder Bestien noch Kuscheltiere sind. Es sind Lebewesen, denen man in der Regel mit dem nötigen Respekt zur Natur und Abstand begegnen darf. 
  5. Cover des Buches Ernährung landwirtschaftlicher Nutztiere (ISBN: 9783825281809)
    Heinz Jeroch

    Ernährung landwirtschaftlicher Nutztiere

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Nachschlagewerk für Tierernährung, aber sehr ausführlich!
  6. Cover des Buches Konrad Kupferhals (ISBN: 9783715206486)
    Philippe Ammann

    Konrad Kupferhals

     (2)
    Aktuelle Rezension von: campino246
    Konrad Kupferhals wird von den anderen Ziegen ausgegrenzt, weil er einen kupferfarbenen Hals anstatt einem schwarzen Hals hat. Also macht er sich auf die Suche nach Artgenossen oder versucht sich selbst an die Anforderungen der Mobber anzupassen.

    Das Buch ist von vorne bis hinten gelungen. Die Geschichte hat eine Moral ohne mit erhobenem Zeigefinger zu arbeiten, die Zeichnungen sind toll und man lernt noch etwas über vom Aussterben bedrohte Nutztiere. Unser Kind, der vorlesende Opa Konrad und wir Eltern sind von dem Buch absolut begeistert.

    Fazit: Ein Zufallsfund im Buchladen und wir lesen es immer wieder sehr gerne vor. Ich kann das Buch nur allen Eltern/ Großeltern ans Herz legen. Es ist ein wirklich tolles Buch und seinen etwas höheren Preis wert!
  7. Cover des Buches Tierernährung (ISBN: 9783769008036)
    Manfred Kirchgeßner

    Tierernährung

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherdiebin
    Sehr ausführlich.
  8. Cover des Buches Tierschutz in Deutschland (ISBN: 9783939430933)
    Hermann Focke

    Tierschutz in Deutschland

     (2)
    Aktuelle Rezension von: soepherle
    Der frühere Veterinäramtsleiter Hermann Focke deckt in diesem Buch die Zusammenhänge zwischen Tierschutz und Politik, Wirtschaft und deren Subventionen auf. Sehr interessant war es für mich, die Hintergründe und traurige Realität bei Tiertransporten zu erfahren. Ich habe großen Respekt für seine aufopfernde Arbeit, bei der er trotz jeglicher Schwierigkeiten nie aufgibt! Leider hat auch die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz keine Verbesserung gezeigt. Für besonders wichtig empfinde ich, was Hermann Focke abschliessend erwähnt. Es genügt nicht "nur" Schuldzuweisungen zu machen, sondern jeder sollte bei sich selbst anfangen, sein Kauf-, Konsum- und Ernährungsverhalten umstellen. Denn letztendlich arbeitet die Wirtschaft doch kunden- und konsumorientiert.
  9. Cover des Buches Tierische Jobs (ISBN: 9783806239645)
    Mario Ludwig

    Tierische Jobs

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich einerseits Tiere sehr mag und andererseits Sachbücher sehr schätze – vor allem dann, wenn sie in einem humorvollen Ton geschrieben sind. Autor Dr. Mario Ludwig ist Biologe und Naturbuchautor und hat bereits mehr als 20 Bücherveröffentlicht. Darüber hinaus hat er Sendungen bei Deutschlandfunk Nova und Radio Bremen. Trotzdem war er mir bisher kein Begriff, was ich wirklich bedauerlich finde. Denn er ist, wie schon der Hessische Rundfunk feststellte, „Deutschlands Experte für Kurioses im Tierreich“. Und mich hat er mit diesem Buch wirklich begeistert.
    Dass Tiere oft hilfreich sind und dem Menschen in allerlei Funktionen dienen, das weiß man ja. Zum Beispiel als Fleisch- und Milchlieferanten, für Wolle oder Leder, als Trüffelschwein, Brieftaube oder Blindenhund. Doch dieses Buch zeigt charmant und unterhaltsam, dass die Fähigkeiten der Tiere noch viel weiter gehen. Einige wenige Beispiele kannte ich bereits, wie zum Beispiel den seltenen und daher sehr teuren Katzenkaffee. Dass aber auch Elefanten als Kaffeeveredler dienen, hatte ich noch nie gehört bzw. gelesen. Die Raben des Towers in London waren mir ein Begriff, aber was dahinter alles steckt, konnte ich erst hier lesen. Besonders gefallen haben mir auch die Flughafenbienen und die Laus im Lippenstift.
    Wer sich gerne auf interessante, kuriose und lehrreiche Weise unterhalten lässt, der ist bei „Tierische Jobs“ genau richtig. Die kurzen Geschichten über die einzelnen Tiere, die das gesamte Tierreich umfassen – egal ob groß oder klein, schön oder unscheinbar – ziehen den Leser schnell in ihren Bann. Immer wieder wollte ich nur schnell eine Geschichte lesen, blieb dann aber hängen und hab mehrere Abschnitte gelesen. Man lernt ganz nebenbei viel Wissenswertes und kann wunderbar schmökern.
    Die Abbildungen der Tiere in schwarz-weißen Zeichnungen geben dem Leser einen tollen Eindruck, um welches Tier es gerade geht – nicht jeder kennt die Schleichkatzen oder deren Aussehen – und sorgen für eine harmonische Abrundung des Textes.
    Fazit: Rundum gelungen, unterhaltsam und spannend, kurios und wunderschön. Ein Buch, das zeigt, welch einen Schatz wir in unseren Tieren haben und was sie alles für uns tun können – wenn wir gut und liebevoll mit ihnen umgehen.
    Ich bin begeistert und werde das Buch meiner Schwester, einer Tierärztin, schenken. Ich bin mir sicher, auch sie wird dem Büchlein verfallen und es gebannt lesen.

  10. Cover des Buches Meine Kuh will auch Spaß haben (ISBN: 9783789109027)
    Astrid Lindgren

    Meine Kuh will auch Spaß haben

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Alais

    In den 1980er Jahren trat die beliebte schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren mit verschiedenen Zeitungsartikeln in ihrem Land für die Tiere ein, deren Leben in der Massentierhaltung eine einzige Qual darstellt. Sie löste damit eine Diskussion aus, die Politiker in Erklärungs- und Handlungsnot brachte und schließlich zu der – für die Autorin leider enttäuschenden, weil nicht weit genug gehenden – Tierschutzgesetz-Neufassung „Lex Lindgren“ führte. Kurze Unterhaltungen zwischen Astrid Lindgren und der Tierärztin Kristina Forslund bilden die Überleitungen zwischen den in diesem Buch versammelten Artikeln und liefern Zusammenhänge und Hintergrundinformationen.

    Mir fiel dieses Buch mit großer Verspätung in die Hände und ich las es aufgrund des Wissens, wie aktuell diese Texte leider trotz all der inzwischen und immer wieder erfolgten Aufklärung der Bevölkerung über die Zustände in der Massentierhaltung zumindest in Deutschland immer noch sind, mit großer Traurigkeit. Erstaunlich fand ich die Erkenntnis, dass sich die industrielle Massentierhaltung in Schweden keineswegs von selbst durch eine zwangsläufige Dynamik der Wirtschaft entwickelte, sondern durch eine gezielte, aus Tierschutz- und Verbrauchersicht grauenhaft verfehlte Landwirtschaftspolitik mit entsprechenden Regelungen und einer Diffamierung der Bauern, die an einer tierfreundlicheren Haltung festhielten, als „rückständig“. Quasi eine unter dem Vorwand von Vernunft, Gewinnmaximierung und Zukunftsorientierung selbstgezimmerte Katastrophe.

    Wie bei dieser Thematik nicht anders zu erwarten, sind die ersten Texte für Tierfreunde nicht einfach zu lesen. Aber Astrid Lindgren schreibt mit so viel Charme, Herzblut und hinreißendem Wagemut, dass ich doch auch oft lächeln musste. Besonders souverän, mit Witz und bewundernswerter Engelsgeduld zeigt sie sich in den Texten vom 27. Oktober 1985 (ein fiktives „Gespräch mit zwei Lebenslänglichen“), vom 14. Januar 1987 (Schilderung eines Traums, in dem der neue Landwirtschaftsminister erfreulicherweise lauter kluge Pläne zum Wohl der Tiere ankündigt) und vom 12. Februar 1987 (Lindgrens humorvolle Antwort auf eine freundliche, aber enttäuschende Reaktion des Landwirtschaftsministers, den sie trotz allem nun ihren „Traumprinzen“ nennt, auf ihre Traumschilderung). Später mischen sich verständlicherweise zunehmend auch Enttäuschung und Resignation in ihre Texte.

    Immer bringt sie dabei den Bauern, bei denen sie ausdrücklich nicht die Schuld sieht, großen Respekt entgegen. Und der titelgebende Satz stammt übrigens auch weder von Astrid Lindgren, die selbst auf einem Bauernhof aufwuchs, noch von Kristina Forslund, sondern von einem kleinen småländischen Bauernjungen.

    Ein inspirierendes Buch, das eine weitere wunderbare Facette dieser großartigen Schriftstellerin zeigt!

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