Bücher mit dem Tag "obdachlos"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "obdachlos" gekennzeichnet haben.

149 Bücher

  1. Cover des Buches After love (ISBN: 9783453491182)
    Anna Todd

    After love

     (2.559)
    Aktuelle Rezension von: Saskiaaat

    Das Cover von Anna Todd ist in grau gehalten und ziemlich schlicht. Wahrscheinlich ist das Bild eine Art Tattoo. 


    Der Schreibstil ist wirklich sehr gut. Ich kam gut in die Geschichte hinein. 


    Die Charaktere sind gut beschrieben. Tessa ist mittlerweile gereift und erwachsener geworden, Hardin hingegen ist langsam vernünftiger geworden, Seminars versucht er es. 


    Die Story ist eigentlich die gleiche wie in den beiden Vorgängern. Es geht um Sex, Eifersucht und Versöhnung. Dennoch finde ich das Buch eigentlich sehr spannend, da man wissen will, ob die zwei doch noch glücklich zusammen leben können. 


    Eine Weiterempfehlung von mir.

  2. Cover des Buches Nur noch ein einziges Mal (ISBN: 9783423740302)
    Colleen Hoover

    Nur noch ein einziges Mal

     (947)
    Aktuelle Rezension von: bookfascination

    Dieses Buch ist mein erstes Buch von Colleen Hoover und ich bin absolut begeistert. Ich habe schon so viel Gutes über die Autorin gehört und meine Erwartungen wurden übertroffen. Dieses Buch behandelt ein unglaublich wichtiges Thema, dieses wird im Klappentext nicht genannt und deshalb möchte ich es auch nicht vorwegnehmen. Ich selbst habe mit dem Thema bisher keine Erfahrungen gemacht (zum Glück!) und trotzdem hat mich der ganze Roman mitgerissen. In meiner Buchhandlung lag dieses Buch in der Jugendbuchabteilung. Dies konnte ich nicht ganz nachvollziehen, weil das Buch psychisch belastend und aufwühlend sein kann. Daher würde ich es eher in eine andere Abteilung legen, aber das ist nur meine persönliche Empfindung. Das Buch ist wunderschön geschrieben, die Geschichte hat mich dermaßen gefesselt, dass ich das Buch innerhalb weniger Tage beendet habe und mehrfach geweint habe. Die Protagonistin und ihre Geschichte sind einfach ein Traum. Außerdem hat mir der Schreibstil gefallen. Das Buch wirkt nicht in die Länge gezogen und alle Handlungen und Gespräche ergeben Sinn und spielen eine wichtige Rolle im Geschehen. Das macht das Lesen so fesselnd. Ich würde dieses Buch definitiv weiterempfehlen - allerdings nur wenn man sich psychisch nicht getriggert fühlt von dem emotionalen Buch und dem Thema, welches behandelt wird.

  3. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: JaninaMG

    Zuerst einmal möchte ich das Cover ansprechen. Es ist zwar schlicht gehalten und trotzdem hat es etwas fesselndes an sich. Es passt unglaublich gut zum Inhalt des Buches und hat mich unter anderem erst auf diese Geschichte aufmerksam gemacht. 

    Nun zum Buch selbst: Die Protagonistin Callie ist ein unglaublich zugänglicher und angenehmer Charakter und es hat mir viel Spaß gemacht sie zu begleiten. Ihre Geschichte und wie aufopferungsvoll sie handelt kam extrem gut herüber und hat dem ganzen etwas tiefes verpasst. Die Idee hinter dem Buch finde ich allerdings besonders interessant und erschreckend real. Denn auch, wenn das ganze in der Zukunft spielt, lassen sich gewisse Parallelen erkennen. Die Welt und ihre Bewohner werden schonungslos ehrlich dargestellt und das hat mir sehr gut gefallen. Auch die Spannung hat nie nachgelassen und am Ende war ich froh, den zweiten Band sofort zur Hand zu haben. 

            

  4. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.505)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    SCHÄNDUNG - der zweite Teil der Reihe rund um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q

    Als Carl Mørck nach 3 Wochen Urlaub ins Dezernat zurück kommt bekommt er zur Verstärkung Rose aus Auge gedrückt - somit besteht das Team nun aus 3 Personen

    Assad war ja im ersten Teil mein absoluter Liebling - in diesem Buch finde ich ihn leider etwas überheblich und schnell mit Vorurteilen bei der Hand

    Rose hat mich leider von Anfang an genervt und wäre sie meine Sekretärin wäre ich schon Amok gelaufen wegen ihrer Art auch wenn es zum Ende etwas besser wurde …

    Der eigentliche Fall war vom Thema her nicht so ganz meines … gut gefunden habe ich dass ich am Anfang Kimmie total bemitleidet habe und mit ihr mitgelitten hatte und es Jussi Adler Olsen aber geschafft hat das Stück für Stück zu ändern

    Auf jeden Fall geht es um sehr heftige Themen die leider nicht nur fiktive sind sondern immer öfter Realität werden

    Der Anfang war sehr spannend - dann ging es ruhiger weiter (was für einen Cold Case auch völlig ok ist) und gegen Ende nahm es wieder Fahrt auf - das Ende fand ich mutiger als bei Teil 1 aber auch dieses Mal nicht wirklich zufriedenstellend 🤷🏻‍♀️

    Alles in allem für mich eher ein mittelmäßiger Thriller aber für die innere Geschichte der Reihe nicht uninteressant

  5. Cover des Buches Elefant (ISBN: 9783257069709)
    Martin Suter

    Elefant

     (254)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Fritz Schoch geht ein Licht auf, genauer gesagt ein pinker Elefant. Selbstleuchtend und nur 30 cm klein stolpert er plötzlich in sein obdachloses Leben in einer Erdhöhle am Ufer der Limmat. Bei dem Elefanten handelt es sich um ein "Glowing Animal" in der Testphase: der neueste Marketing-Clou für Kinder, die schon alles haben. Unversehens wird Schoch in einen Strudel verschiedener Interessen hineingezogen. Profitorientierte Genmanipulation versus das Recht des einzelnen Individuums auf artgerechtes Leben - das ist die Kontroverse, die in dieser Geschichte ausgetragen wird. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

    MEINE MEINUNG: Wieder einmal gelingt es Suter meisterhaft, tief in die Materie einzudringen, ohne die Spannung des Plots aus den Augen zu verlieren. "Gut" und "Böse" agieren manchmal arg prosaisch. Dadurch skizziert er die Positionen bzw. Überzeugungen aller Parteien allerdings so eindeutig, dass sich der Leser von so viel Leidenschaft nur noch mehr berührt fühlt. Verpasst nicht diese moderne, urbane Fabel mit überzeugender Moral zu einem hochaktuellen Thema!

  6. Cover des Buches Dear Amy (ISBN: 9783426654200)
    Helen Callaghan

    Dear Amy

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie_W

    Meine Meinung


    Mit Dear Amy hat Helen Callaghan einen Psychothriller geschaffen der unter die Haut geht. Dank des tollen und flüssigen Schreibstils liest man auch die verwirrenden Stellen einfach weg. In der Geschichte selbst haben wir verschwundenen Kinder, einen Täter der fast durchdreht und eine Erzählerin die selbst psychisch labil ist. 


    Magor Lewis ist Lehrerin und schreibt beim Examiner die Ratgeberkolumne Dear Amy. Eines Tages erhält Sie einen Brief von Bethan Avery, die vor 15 JAhren spurlos aus dem Krankenhaus verschwindet. Man hat nie Ihre Leiche gefunden und geht trotzdem davon aus, dass sie tot ist. Nur Margot glaubt nicht an den Tod des Mädchen und begibt sich bei der Spurensuche selbst in Gefahr. 


    Ob Sie das Rätsel um Bethan Avery und die zeitgleich verschwundene Katie Brown lösen kann, müsst Ihr beim Lesen selbst feststellen. 


    Alles in allem fand ich das Buch recht ansprechend, auch wenn es für meinen Geschmack sehr viele Verwirrungen gab. Die haben sie letztendlich zwar aufgeklärt. Waren sie beim Lesen dennoch Stolpersteine. 


    Helen Callaghan hat viele verschiedene Charaktere geschaffen, die durchweg entweder sympathisch sind oder genau das Gegenteil. Was ich besonders gut fand, ist die Hauptfigur Margot selbst. Auch wenn sie einen manchmal echt nervte, ist sie dennoch eine starke Person die sich nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lässt, trotz der vielen Selbstzweifel die sie an den Tag legt. 


    Für mich ein solides Buch, mit potenzial mehr daraus zu machen. 


    Erschienen ist das Buch am 10.01.2017 mit 400 Seiten im Knaur Verlag.


    Fazit


    Ein guter Pyschothriller mit streckenweisen stolpersteinen. Kann ich das Buch empfehlen? Eigentlich schon, denn die Geschichte ist gut, doch an der Umsetzung hapert es ein wenig. 

  7. Cover des Buches Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern (ISBN: 9783499001291)
    Kelly Moran

    Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern

     (221)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Maddie tut alles um die Fehler ihres Vaters wieder gut zu machen, doch Redwood schneidet sie. Dann trifft sie immer wieder auf Parker und die beiden kommen sich näher. Doch während sie die unbeliebteste Bewohnerin der Stadt ist, ist er als Sheriff der beliebteste und so scheint eine Zukunft für die beiden unmöglich.

    Ich weiß gar nicht so genau, wo ich anfangen soll. Zu Beginn hat mich die Geschichte echt gepackt, wie fies da mit Maddie umgegangen wurde, war echt hart, aber da kam schon der erste fade Beigeschmack für mich. Denn die Kleinstadt Redwood hat sich in seinen 4 Vorgänger als so toller Ort präsentiert, das ich das gar nicht glauben konnte, wie gemein die Bewohner plötzlich waren.

    Je weiter die Geschichte voranschritt, desto hölzerner kam mir die Story vor. Es wirkte einfach so, das jedes Kapitel dazu ausgelegt war entweder Parker zu zeigen, wie gemein die Bewohner zu Maddie sind oder aber wie toll Maddie eigentlich wirklich ist. 

    Den schlussendlichen Kitsch hätte ich noch verzeihen können, aber da gab es einige Situation die mich nur frustriert haben bzw. Augenroll-Momente beschert haben. Ich kann da nicht genauer drauf eingehen ohne massiv zu spoilern. Es sei nur so viel gesagt, ich habe tatsächlich überlegt das Buch 30 Seiten vor Ende abzubrechen. Ich habe es wirklich nur zu Ende gelesen, weil es nur noch 30 Seiten waren.

    Ich muss es jetzt mal ganz deutlich sagen, die Autorin hat in meinen Augen mit den letzten 50-80 Seiten die komplette Story verdorben. Zumindest für mich und ich weiß das es da draußen Leute gibt die diese Geschichte feiern, aber ich bin wirklich enttäuscht.

  8. Cover des Buches Der zauberhafte Trödelladen (ISBN: 9783734106255)
    Manuela Inusa

    Der zauberhafte Trödelladen

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Monalisa73

    Fünf zauberhafte Läden und ihre Ladenbesitzerinnen und ein Blumenladen mit einem Besitzer, werden in den Geschichte so schön bildhaft dargestellt, dass man nicht anders kann als sie zu lieben.  

    Eine dieser Läden gehört Ruby. Sie hat den Antiquitätenladen ihrer Mutter übernommen und führt ihn mit Leidenschaft weiter. Ihr großer Traum ist allerdings ein Buchladen. Die Valerie Lane ist für Ruby ihr Lebensmittelpunkt, wo auch ihre Freundinnen sind und sie immer unterstützen. Diese kann sie sehr gut gebrauchen, denn die Vergangenheit lässt Ruby nicht los und auch die Liebe erweist sich nicht als leichte Sache...

    Eine wunderbar, zu Herzen gehende Geschichte, die mir schöne Lesestunden beschert hat. Es liest sich leicht und ist mit viel Herzblut geschrieben. Trotz aller Liebe darin, gibt es auch tiefgreifende Themen. In diesem Band, welches der dritte ist, wird der  Verlust von geliebten Menschen thematisiert. Jeder trauert anders und Schuldzuweisungen und Selbstzweifel bleiben da nicht unberührt. 

    Ich war nicht nur von der Geschichte begeistert, sondern auch von den zauberhaften Tipps am Ende des Buches, wie man z.B. Flecken von Holz entfernt, Kratzer im Holz oder Kerzenwachs. 

    Weitere Bände über die wundervollen Läden aus der Valerie Lane sind: 

    Band 1: "Der kleine Teeladen zum Glück" (2017)                                                    Band2: "Die Chocolaterie der Träume" (2018)                                                        Band4: "Das wunderbare Wollparadies" (2018)                                                      Band 5: "Der fabelhafte Geschenkeladen" (2019)


  9. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist diesmal wieder schlicht gehalten. In einem schönen rot.

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Lou gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Lou's Familie gefällt mir in der ganzen Geschichte.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Lou sich verändert und das er wahrscheinlich sterben wird. War richtig schön die Geschichte, sie schreibt einfach klasse Bücher.

    Richtig klasse Buch.

  10. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.238)
    Aktuelle Rezension von: bookfascination

    Dieses Buch schildert die bekannte Geschichte von Christiane F. die von ihrer Kindheit und ihrer Jugend in der Drogenabhängigkeit berichtet. Es ist leicht zu lesen allerdings muss man sich teilweise wieder ins Gedächtnis rufen, dass dieses Mädchen erst 13/14 Jahre alt ist zu ihren schlimmsten Zeiten. Es ist eindrucksvoll geschildert und ein Buch, was man meiner Meinung nach gelesen haben muss. Dennoch wirkt die Geschichte sehr aufgezählt und ist teilweise etwas trocken. Aber die Wichtigkeit des Themas hat mich das Buch weiterlesen lassen und ich würde es trotzdem empfehlen. 

  11. Cover des Buches One Last Dance (ISBN: 9783745701234)
    Nicole Böhm

    One Last Dance

     (167)
    Aktuelle Rezension von: OpheliaXX

    Es war schön zurück an die NYSMA zu kommen. Auch wenn mich die ständigen Probleme zur Renovierung der schule etwas genervt haben.

    Jaz war ein sehr sympathischer Charakter. Man konnte seine Leidenschaft zu tanzen fast schon spüren. Ich mochte es das er trotz seiner Lebens Situation trotzdem zufrieden war. Das er trotzdem in allem das gute sah. Außerdem war es echt erfrischend. dass er seine Unsicherheiten zeigte.

    Mit Gillian kam ich nicht so zurecht. Ich weiß nicht aber sie wurde mir einfach nie sympathisch. Vor allem kam es mir so vor, als würde sie versuchen Jaz gewaltsam ihren lebensstill aufzuzwingen. Irgendwie hatte sie gar kein Verständnis dafür, dass Jaz unabhängig sein wollte. Ich hätte mir einfach mehr Empathie ihrerseits gewünscht. Außerdem konnte ich echt nicht verstehen wie Gillian nur 22 Jahre alt sein wollte. Sie ist nur ein Jahr älter als ich. Und sie hat so viel Autorität? Sie schafft es diese schule zu stemmen? Nach ihrer Art und dem auftreten her, hätte sie viel älter sein müssen. Das war etwas unrealistisch.

    Außerdem war es etwas schade das man nicht viel über die Charaktere aus dem Vorgänger erfahren hat.

    Ich mochte das NYSMA Setting sehr, nur war es leider sehr langatmig und nicht sehr spannend. 

    Band 1 hatte mir wirklich besser gefallen. Nun bin ich gespannt auf band 3. 

  12. Cover des Buches It Ends With Us (ISBN: 9781471156267)
    Colleen Hoover

    It Ends With Us

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Hausi

    Als ich das Buch gekauft habe, dachte ich bloß an Colleen Hoover und einen tollen Liebesroman (da ich mir den Klappentext nicht angeschaut habe). Doch als ich in die Geschichte eintauchte und durch die Vergangenheit von Lily geführt wurde, dachte ich, dass es bestimmt kein „typischer“ Liebesroman sein würde. Immer mehr zog mich diese Geschichte in den Bann und ich wollte unbedingt wissen, welche Entscheidung sie trifft bzw. wie das ganze Buch seinen Lauf nimmt. Es hat mich wirklich überrascht wie viele Wendungen ich nicht hab kommen sehen. Es gab mir eine Mischung aus Spannung, Traurigkeit und Hoffnung. Die Message hinter diesem Buch ist sehr rührend und aufschlussreich, dass man als außenstehende Person nicht immer genau einschätzen/beurteilen kann, was Menschen fühlen und denken. Ich habe das Buch auf Englisch gelesen (war sehr verständlich) und kann es nur jedem ans Herz legen.

  13. Cover des Buches STAY (ISBN: 9783736307063)
    Helena Hunting

    STAY

     (200)
    Aktuelle Rezension von: karinlovesbooks

    Ich habe dieses Buch mittlerweile schon seit etwa 3 Jahren und irgendwie ist die Lust darauf sehr, sehr schnell vergangen. So wurde es zu einer richtigen SuB-Leiche. Aber nun habe ich meine Motivation zusammen gekratzt und es endlich gelesen.

     

    Obwohl auf dem Cover Gesichter drauf sind, ist es so gestaltet, dass ich es trotzdem schön finde. Zudem ist die Aufmachung auch irgendwie sehr besonders und individuell.

     

    Der Schreibstil von Helena Hunting ist sehr, sehr leicht, locker und flüssig. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten Ruby und Bancroft erzählt.

     

    Bancroft war irgendwie ein cooler Typ. Er ist sympathisch, witzig und hat eine sehr süße, herzliche Seite an sich. Aber er ist auch wirklich ein ziemlicher Hottie.

    Ruby hat mich stellenweise ein bisschen genervt. Warum kann ich gar nicht so genau sagen. Ich denke es war einfach so ihre Art die mir nicht 100% zugesagt hat.

     

    Obwohl ich die Charaktere grundsätzlich wirklich gut fand – Bane mehr als Ruby – so hat mir bei Beiden irgendwie etwas gefehlt. Die Tiefe, die Ecken und Kanten die eine Persönlichkeit erst so richtig ausmachen. Klar, es gab Ecken und Kanten, aber meines Erachtens haben sie dennoch keine greifbare Persönlichkeit dadurch bekommen.

     

    Ansonsten muss ich sagen dass das Buch sehr humorvoll war. Ich musste wirklich oft schmunzeln aber so richtig laut auflachen musste ich jetzt nicht. Vielleicht war es auch der falsche Zeitpunkt für dieses Buch, aber hätte ich es jetzt nicht gelesen, hätte ich es wohl über kurz oder lang weggegeben weil ich einfach mit der Zeit immer weniger Lust darauf hatte.

    Dennoch gab es sehr viele witzige Szenen die ich mir zu gut vor meinem inneren Auge vorstellen konnte.

    Weiterlesen werde ich die Reihe jedoch nicht weil ich einfach nicht so den Reiz verspüre mir die Geschichten von Banes Brüdern zu Gemüte zu führen. Das klingt jetzt vielleicht unglaublich negativ – ist es aber in diesem Fall nicht. Es hat Spaß gemacht die Geschichte zu lesen und ich hatte eine tolle Zeit, aber ich denke ich greife lieber wieder eher zu tiefgründigeren Büchern.

     

    Für ein lockeres, leichtes und lustiges Leseabenteuer für Zwischendurch kann ich dieses Buch aber absolut empfehlen.

  14. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Fingerhut (ISBN: 9783446250550)
    Michael Köhlmeier

    Das Mädchen mit dem Fingerhut

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Greedyreader
    Michael Köhlmeiers Roman „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ erinnert vom Titel her an Andersens berühmtes Märchen, ist aber keins. Der Roman erzählt von einem 6jährigen Mädchen, das sich Yiza nennt, aber seine Identität nicht wirklich kennt. Das Kind ist offensichtlich unbegleitet in einer namenlosen Stadt in einem europäischen Land angekommen und wird von einem „Onkel“ betreut, der nicht wirklich sein Onkel ist. Er bringt Yiza mit genauen Verhaltensmaßregeln täglich auf einen Markt, wo sie stumm sitzen und lediglich laut und anhaltend kreischen soll, wenn jemand das Wort Polizei ausspricht. Irgendwann kommt der Onkel nicht mehr wieder, und das Mädchen ist auf sich allein gestellt. Yiza versteht die Menschen nicht und hat bisher lediglich überlebt, weil sie niedlich aussieht und die Passanten und Geschäftsleute ihr gern helfen. Eines Tages wird sie in ein Heim gebracht, wo sie zwei Jungen in derselben Situation kennenlernt: Arian und den 14jährigen Schamhan, der die Sprache des Mädchens versteht und für Arian dolmetscht. Die drei bilden zeitweise eine Kleinfamilie, geben einander Schutz und Wärme, bis sie nach einem Einbruch gefasst werden. Arian und Yiza können entkommen und in einem eiskalten leer stehenden Gewächshaus kurze Zeit überleben. Dann erkrankt Yiza schwer. Die Besitzerin des Grundstücks pflegt sie im Haus gesund, sperrt das Mädchen jedoch ein und will es für sich behalten. Bei Arians Versuch, seine Gefährtin zu befreien, kommt es zur Katastrophe.
    Köhlmeier erzählt in nüchterner Sprache ohne jede Sentimentalität von einem Schicksal, wie es heutzutage überall in Europa vorkommen kann. Obwohl der Autor es nicht darauf anlegt, empfindet der Leser angesichts der ungeheuren Härte einer solchen Kampfes um das nackte Überleben Empathie und kommt ins Grübeln. Ein Einzelschicksal ist allemal beeindruckender als Zahlen und Statistiken. Köhlmeiers Roman ist keine herzerwärmende schöne Geschichte, sondern ein wichtiges und gut geschriebenes Buch.        
  15. Cover des Buches Die Springflut (ISBN: 9783442748204)
    Cilla Börjlind

    Die Springflut

     (188)
    Aktuelle Rezension von: TheaWolf30

    In einer vorherigen Rezension steht: "Schreiben können sie ja. Aber erzählen?" Ich kann mich diesem Urteil nur anschließen. Das Autorenduo  gehört laut Zusatz zum Klappentext zu den berühmtesten von Schweden; Schwerpunkt bisher: Drehbücher. Ich wurde während des Lesens das Gefühl nicht los, dass die beiden vorrangig auf spektakuläre Bilder setzen, weniger auf die glaubhafte (!) Ausschmückung der Charaktere. 

    So beginnt das Buch mit einer spektakulären Szene: eine Schwangere wird in Sand eingegraben und von der herannahenden Springflut ertränkt, und das am einsamen Strand einer abgelegenen Insel. Nur ein kleiner Junge ist Zeuge dieser Szene. Der Fall wird nicht aufgeklärt. 23 Jahre später wagt sich eine Polizeischülerin an diesen "Cold Case" heran, trifft bewusst oder zufällig auf allerlei merkwürdige und relevante Persönlichkeiten und führt die Ermittler mit Hilfe eines obdachlosen Ex-Polizisten zum Mörder. Zufällig, rein zufällig, offenbart sich für die Polizeischülerin dann noch ein tiefgreifender, persönlicher Zusammenhang zu diesem nun aufgeklärten Fall.


    Ich habe drei Bände der Krimi-Reihe um die Polizeianwärterin Olivia geschenkt bekommen; dies war der erste.  Leider las er sich zäh wie Kaugummi; ich habe gut einen Monat für dieses Buch gebraucht und erst das letzte Zehntel des Buches war für mich spannend. Die Vielzahl der eingeführten Personen war teilweise verwirrend, genauso wie die diversen Handlungsstränge. Plausibel und nachvollziehbar war das alles nicht immer. Ohne 1001 Zufälle wäre sowieso keine Geschichte zu Stande gekommen. Das traurigste an diesem Buch war jedoch leider, dass kein einziger Charakter wirklich sympathisch war, am allerwenigsten die selbstherrliche, schroffe Olivia.


    Zuletzt möchte ich noch feststellen, dass der grausame Tod der Katze für die Geschichte völlig irrelevant und auch unnötig ist. Irgendwer von den beiden Autoren hat sich da schriftstellerisch wohl gerne ausgetobt.

    Ich kann nur hoffen, dass die anderen beiden Bände etwas schwungvoller und realitätsnäher sind.

  16. Cover des Buches Alice, wie Daniel sie sah (ISBN: 9783426514092)
    Sarah Butler

    Alice, wie Daniel sie sah

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    OHA! Meine 700. Rezension! Schon! 

    Dieses Buch las ich ebenfalls bereits vor längerer Zeit, komme aber erst jetzt dazu, eine Rezension zu schreiben. 

    Ich hatte mir eine emotional wuchtige, nachdrücklich hängenbleibende Geschichte erhofft! Leider kam es dann anders.

    Daniel ist ohne Obdach und Synästhetiker. Er verbindet Buchstaben mit Farben. Alice ist seine leibliche Tochter, aber diese weiß das nicht. 

    Sie ist abenteuerlustig und eine Globetrotterin. Cee und Tilly sind ihre älteren Schwestern und sie kommt zurück, als ihr vermeintlicher Vater höchstwahrscheinlich im Sterben liegt. Ort der Handlung ist übrigens London. 

    Alice findet seltsame, aber hübsche selbstgebastelte kleine Kunstwerke vor dem Haus. 

    Als ihr "Vater" bestattet wird, ist jener fremde Mann ebenfalls zugegen, Daniel. Er haust in einem Park und als sie ihn wiedertrifft, grübelt sie, was er mit ihrer Mutter wohl zu tun gehabt haben könnte ...

    Bis auf Daniel bleiben einem die Protagonisten seltsam entrückt. Nur wegen Daniel gibt es von mir überhaupt den dritten Stern. Nur teilweise wird es emotional, hauptsächlich in Verbindung mit Daniel. Das Buch bleibt aber bis zum Ende merkwürdig nüchtern, was ich bei solch einem Konfliktstoff so nicht erwartet hatte. 

    Motive werden nicht näher erläutert, zuviel bleibt im Ungefähren - unbefriedigt sagt man am Ende: Das war's? 

    Sarah Butler hätte eine immens berührende Geschichte daraus kreiern können. Entweder gingen ihr die Ideen aus, oder das Thema hat sie überfordert oder sie war nicht motiviert genug. Anders kann ich mir das nicht erklären. Es könnte ein imposantes Schlachtschiff sein, so wurde das Buch "nur" ein kleiner tuckender Kutter. Daran wäre prinzipiell nichts auszusetzen, aber dann hätte der Ansatz und die Genese des Plots ganz anders sein müssen. 

    Einzig der Charakter Daniel überzeugt halbwegs, aber viele Unwägbarkeiten bleiben ungeklärt. Wie Phantome entgleiten einem die Charaktere - Chimären im Schatten, schade!

  17. Cover des Buches Hinter dem Café das Meer (ISBN: 9783832164072)
    Phillipa Ashley

    Hinter dem Café das Meer

     (64)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena
    "Türkisblaues Wasser, raue Steilküsten, kilometerlange Sandstrände - der Sommer in Cornwall hat einiges zu bieten. Leider ist Demi viel zu beschäftigt, um ihn zu genießen. Sie arbeitet als Kellnerin in einem kleinen Strandcafé, um sich und ihren Hund Mitch über die Runden zu bringen.  Dann verliert sie ihren Job - und trifft Cal. Er hat ein Anwesen in der Nähe einer idyllischen Bucht geerbt. Das alte, baufällige Haus und das vernachlässigte Gelände will er in eine Ferienanlage umwandeln, und er braucht dringend Unterstützung. Auf einmal hat Demi wieder Arbeit. Aber auch ihr neuer Chef beschäftigt sie ..." ☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆ Mir hat das Buch gut gefallen. Zwischendurch so 2-4x im Jahr möchte ich dann doch auch mal was fürs Herz lesen 🤪 auch ohne das Buch gelesen zu haben, kann man sich denken das aus Cal und Demi ein Liebespaar wird. Mir haben die Protagonisten gut gefallen, sie waren recht sympathisch und gut ausgebaut. Auch die Beschreibung des Ortes und der Landschaft waren so schön. 1 Stern ziehe ich ab, wril fast alles vorhersehbar war. Dies ist der 1. Band einer Reihe. Bisher in der „Café am Meer“-Reihe von Phillipa Ashley erschienen:  Band 1: Hinter dem Café das Meer  Band 2: Weihnachten im Café am Meer  Band 3: Hochzeit im Café am Meer  Alle sind aber in sich abgeschlossen 

  18. Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)
    Raynor Winn

    Der Salzpfad

     (66)
    Aktuelle Rezension von: IvoryLucy

    Als ich das Buch im Buchladen fand und das schöne Cover bewunderte, musste ich danach sofort den Klappentext lesen und danach habe ich es sofort gekauft. Es klang nach einem Buch, das ich unbedingt lesen musste. Ich liebe Reiseberichte. Besonders Reiseberichte dieser Art.

    Schnell kam ich beim Lesen an die Stelle, als der Arzt Moth die Diagnose einer unheilbaren Krankheit stellt. Moth wird in den nächsten Jahren sterben... Oh man... Davon stand nichts im Klappentext und Rezensionen, die das vorgreifen, hatte ich mir nicht durchgelesen... Am liebsten hätte ich das Buch an dieser Stelle weggepackt. Ich beschäftige mich mit solchen schweren Themen einfach nicht gerne. Früher machte es mir weniger aus und ich las öfters Bücher über solche Schicksale, aber mittlerweile geht mir das sehr ans Herz und mir wird dauernd meine eigene Sterblichkeit bewusst, sodass ich mehr grüble, statt mich beim Lesen fallen zu lassen.

    Aber ich konnte doch das Buch nicht einfach ungelesen in den Schrank zurückstellen. Ich war neugierig auf die Reise und hoffte in all dem Schmerz, in all der Verzweiflung der Autorin, am Ende Zuversicht zu finden. Und eine interessante Erkenntnis.

    Das Buch lässt mich ein wenig zwigespalten zurück. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen, aber tendiere eher zu 4 Sternen für meine Bewertung. 

    Ich bewundere den Mut der Beiden sehr. Und ihre Beharrlichkeit. Beim Lesen wird sofort klar, wie stark sie aufgrund der zwei Schicksalsschläge nun hadern und dass der Weg es ihnen nicht leicht macht. Ich bewundere sehr, wie sie sich durch peitschenden Regen und kalte Winde kämpfen, einfach irgendwo im nirgendwo ihr Zelt aufschlagen, sich mit einem Minimum an Geld und Essen durchschlagen. Eins ist klar: ich hätte längst nach den ersten Tagen schon aufgegeben. 

    Ich habe mir gewünscht, dass mich beim Lesen eine Erkenntnis trifft, ich verzaubert bin von den Menschen, die sie treffen oder von irgendwelchen wundersamen Ereignissen. Irgendwas. Aber das Buch lässt mich nicht so nachdenklich und verzaubert zurück, wie andere Bücher. Ich erinnere mich sehr detailliert an Hape Kerkelings Buch über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg. Ich war förmlich dabei. Wollte, dass das Buch und "unsere gemeinsame" Reise nie endet. Dieses Gefühl kam hier leider nicht auf. Ich weiß nicht wieso. Aber ich finde es sehr schade. 

    Ich will dadurch das Buch keinesfalls abwerten, aber so ist es mir beim Lesen nun mal ergangen. Ich habe großen Respekt vor dem Mut und der Tapferkeit. Und finde auch, dass einige Überlegungen vielleicht etwas naiv getroffen wurden, was ich allerdings sehr sympathisch und menschlich finde.

    Moths Schicksal hat mich sehr mitgenommen, aber es hat sich bis zur letzten Seite etwas für mich verändert. Es zeigt sich, dass es sehr gute Tage geben kann und dass Moth genau weiß, wie er leben will. Ray beeindruckt mich sehr, weil sie so stark ist und weil sie ihren Moth so sehr liebt. Beide gehen sehr respektvoll miteinander um. Das finde ich toll.

    Ich hoffe sehr, dass die beiden mit ihrem Buch andere Menschen inspirieren können. Die Inspiration zu wandern hat es leider nicht bei mir ausgelöst. Dafür brauche ich dann wohl Hape... 😄 Aber meine Bewunderung haben die Beiden auf alle Fälle! Und vielleicht lese ich auch sogar die Fortsetzung 😉

  19. Cover des Buches Die verborgene Sprache der Blumen (ISBN: 9783426509173)
    Vanessa Diffenbaugh

    Die verborgene Sprache der Blumen

     (265)
    Aktuelle Rezension von: KiaraK

    Die verborgene Sprache der Blumen

    Inhaltsangabe:

    Das Wichtigste im Leben der jungen Victoria sind Blumen. Sie weiß alles über sie und kennt vor allem ihre Bedeutung. Aufgewachsen in Waisenhäusern und Pflegefamilien, rettet dieses Wissen sie immer wieder. Mit achtzehn findet Victoria Arbeit in einem Blumenladen und bindet mit viel Erfolg und Einfühlungsvermögen für jeden Kunden den richtigen Strauß: Myrte für Liebe, Jasmin für Nähe, Maiglöckchen für Rückkehr des Glücks. All das wünscht sich Victoria auch, als sie Grant kennenlernt. Erstaunt stellt sie fest, dass er ebenfalls die Sprache der Blumen versteht – und sie von demselben Menschen gelernt hat wie sie selbst …

    Meine Meinung:

    Ich lese ja eigentlich nur Fantasy, aber Vanessa Diffenbaughs Buch hat mich nicht enttäuscht und ist definitiv eines meiner Lieblingsbüchern. Ich muss zugeben zuerst war ich ein bisschen verwirrt, weil immer Sprünge zwischen der Gegenwart und Vergangenheit gemacht wurden. Da musste ich mich erst einfinden. Aber meist nach jedem Kapitel wurde die Zeitform geändert (so wurde das ganze auch übersichtlicher). Die Zeitenwechsel wurden immer spannender, weil die Handlungen aus der Vergangenheit sich so langsam an die Gegenwart angeknüpft haben (somit erläutert, wie Victoria in dieser Situation gelandet ist). Spannung fehlt hier an keinem Punkt, man lernt vieles über jegliche Art von Liebe und Blumen (meiner Meinung nach mal eine schöne Abwechslung)

    Definitiv ein magisches MUST READ


  20. Cover des Buches Schloss aus Glas (Filmausgabe) (ISBN: 9783453359680)
    Jeannette Walls

    Schloss aus Glas (Filmausgabe)

     (529)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Jeannette Walls erzählt in dem Buch "Schloss aus Glas" ihre Lebensgeschichte aus ihrer Sicht. Ihre Kindheit verbrachte sie in vielen verschiedenen Städten, zeitweise lebte sie auch mit ihrer Familie im Auto. Manchmal war es so schlimm, dass nicht mal mehr Geld für Essen da war. Fließend Wasser und Strom war etwas Besonderes. Geschenke gibt es auch nicht. Trotz allem blieb die Familie zusammen und stehen sich zur Seite. Früh musste Jeannette sich um ihre Geschwister kümmern. Sie wurde dadurch sehr schnell erwachsen. Erkannte schnell was gut ist und was nicht. Das lockere Leben ihrer Eltern stand für kein Kind als Vorbild. Sie schafften den Schritt in ein geregeltes Leben. 

    Ein angenehmer Schreibstil lässt die Lebensgeschichte wie einen Film vorbei ziehen. Ich bin froh über das Ende. Das die Kinder ein normales Leben haben und sich nicht so gehen lassen wie ihre Eltern. 

  21. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (1.980)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    Mein zweiter Fitzek und ich muss sagen, dass mir dieser besser gefallen hat als „Das Paket“ – vermutlich auch, weil ich hier von Anfang nicht wusste, wohin es eigentlich geht und was Noah ausmacht bzw wer er ist – wie Noah selbst auch, der absolut null Ahnung über seine Vergangenheit hat.

    Ein guter Einstieg also für einen Thriller und hier stecken wir mitten in einer nun ja, Pandemie … Wie erschreckend es doch eigentlich schon fast ist, wie präzise unser deutscher Bestsellerautor diese weltweite aktuelle Pandemie so gut einschätzen konnte.

    Selbstverständlich geht es hier ganz schön in eine andere Richtung, aber alle Verschwörungsfanatiker würden sich in diesem Buch so selbstgerecht wie nur irgend möglich fühlen.

    Was keineswegs Negativ dem Buch gegenüber klingen soll. Im Gegenteil:

    Genau das hier ist etwas, worin ich Fitzek wirklich bewundere:

    Er schnürt diese innere und ursprüngliche Angst der Menschen und packt es in dieses doch schon gewaltige Buch mit all dem, was viele wirklich in der aktuellen Zeit denken.

    Dabei ist es bereits 2014 erschienen.

    Dieses Mal also wusste ich nicht, wohin die Reise geht und habe mich auf dieses blutige Abenteuer schon fast blindlings eingelassen – denn ja, ich habe so gut wie nichts über dieses Buch gewusst, da ich die Rezensionen dazu nicht gelesen habe.

    Deshalb bleibe ich auch hier nur sehr wage, denn … Spoilern kann man schnell. Möchte man das? Nein.

  22. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.546)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ohne Frage ist dieses Buch ein Klassiker. Eine schöne Geschichte vom Waisenmädchen Jane, das eine schwere Kindheit und Jugend hinter sich bringt und sich eigentlich nur eins wünscht - geliebt zu werden. Es geht um Sehnsucht und Selbstverwirklichung der jungen Frau im 19. Jahrhundert.

    In dem knapp 180 Jahre alten Buch passiert auf 600 Seiten an sich nicht viel und das wenige möchte ich zukünftigen Lesern nicht vorweg nehmen. Wirklich spannend zu lesen ist das Buch erst etwa ab der Hälfte.

    Ich muss zugeben, es hat mich nicht von den Socken gehauen. Die Sprache ist poetisch, anrührend, bildhaft ausgeschmückt, aber leider ohne besondere Raffinesse, wenn auch die Gedanken und gesellschaftliche Normen, die junge Frauen in dieser Zeit umgetrieben haben, gut zur Sprache gebracht werden. Die Form des Tagebuchs, die direkte Ansprache des Lesers fand ich dafür jedoch unpassend, denn die Darstellungen wären viel zu detailliert, Wort für Wort die Dialoge und die Umgebung bis ins Kleinste beschrieben. Es erschien mir nicht ganz rund. 

    Und dann diese Männer.

    In dem ganzen Buch kommen fast ausschließlich anstrengende, wenn nicht sogar verhaltensauffällige männliche Figuren vor. Und zwar nicht auf die Weise, dass ich dachte "das ist ja höchst interessant" sondern eher "du liebes Lieschen, tut das denn Not, sich so aufzuplustern?" Schmalztriefend, pathetisch, theatralisch... Das hat mir fast den Humor und Wortwitz der männlichen Hauptperson verleidet, die eigentlich echt toll ist! Ursprüngliche Dialoge, die in einen seitenlangen Monolog des Gegenüber ausarten, da hab ich teilweise augenrollend weitergeblättert. 

    Die absolute Stärke des Romans und das schriftstellerische Können von Charlotte Bronte liegt meiner Ansicht nach in den Zeichnungen der Charaktere, Aussehen, Wesenszüge und wie Janes Bezug und Gefühl zu ihnen ist. Die Hauptfigur Jane ist eine der stärksten und eindrucksvollsten Frauenfiguren, die mir zwischen zwei Buchdeckeln bislang begegnet sind, sie strahlt eine unglaubliche Präsenz aus.

    Alles in allem kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight. 

  23. Cover des Buches Breathless - Geheime Lust (ISBN: 9783802591303)
    Maya Banks

    Breathless - Geheime Lust

     (205)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Während seine Schwester Mia und sein Freund Gabe gerade Verlobung feiern, hatte Jace Crestwell bislang nicht den Drang nach irgendeiner Art von fester Beziehung. Stattdessen genießt er es, sich regelmäßig mit seinem anderen Freund Ash die Frauen zu teilen. Für ihre Menages sind sie inzwischen berüchtigt. Auf der Party aber fällt Jaces Blick auf eine der Bedienungen, und als Ash einen flotten Dreier mit ihr anbahnt, würde er sie am liebsten für sich allein beanspruchen. Die Nacht mit der etwas schüchternen Bethany Willis hält so manche Überraschung bereit, nicht zuletzt die am nächsten Morgen, als sie spurlos verschwunden ist. Da sie ihm nicht mehr aus dem Kopf geht, macht Jace sich auf die Suche nach ihr. Nur durch Zufall erfährt er, dass Bethany obdachlos ist. Schließlich nimmt er die geschundene Frau bei sich auf und hofft, dass sie seine devote Partnerin wird.

    Der erste Band der Breathless-Trilogie war eine kleine Enttäuschung, wirkte die Story um Mia und Gabe doch uninspiriert und zuweilen holperig. Da stellte sich die Frage, ob es in der Fortsetzung besser werden würde. Das kann eindeutig mit ‚ja‘ beantwortet werden. Zwischen den beiden Teilen liegen Welten. Schienen die Emotionen im ersten Teil irgendwie aufgesetzt, fühlen sich die zwischen Jace und Bethany echt an. Besonders das Schicksal der Heldin verursacht einen Kloß im Hals. Und wie Jace sich ihrer annimmt, ist nicht weniger bewegend. Sie ist für ihn nicht bloß eine verbotene Verlockung zum Vernaschen, er will sie auch besitzen, um ihr all das geben zu können, was sie nie hatte: Sicherheit, tollen Sex und Liebe. Im Gegenzug braucht er Kontrolle, was öfters zu Reibereien führt. Hier wiederholt sich Maya Banks etwas. Dafür glänzt sie in den erotischen Szenen, die gleichzeitig einfühlsam und heiß sind. (TD)

  24. Cover des Buches Layers (ISBN: 9783844519358)
    Ursula Poznanski

    Layers

     (48)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Ich mag die Grundidee hier sehr: Eine geheime Organisation, die die Welt verbessern will und Kollateralschäden in Kauf nimmt.

    Mir sind die Gedankengänge des Protagonisten oft zu ausschweifend und sie drehen sie auch oft im Kreis.

    Genau wie die vielen gefährlichen Situationen und Probleme, die der Protagonist auf seinem Weg hat: irgendwie ist oft alles ziemlich ähnlich und die Handlung entwickelt sich dadurch für mich nicht so packend.

    Es gibt aber immer wieder doch auch neue Erkentnisse, die die Geschehnisse vorantreiben und das Ende ist der Wahnisnn!


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