Bücher mit dem Tag "obdachlose"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "obdachlose" gekennzeichnet haben.

166 Bücher

  1. Cover des Buches Auris (ISBN: 9783426307182)
    Vincent Kliesch

    Auris

     (652)
    Aktuelle Rezension von: TabithaEgger

    Ich habe jetzt lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerten soll und bin zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt. Dies nur einleitend.

    Zunächst zu den Dingen, die mir gut gefallen haben. Das Cover finde ich sehr ansprechend und es hat mich gleich in der Buchhandlung in den Bann gezogen. Auch der Titel ist passend und klingt gut. Die Idee zur Geschichte finde ich toll und auch die Umsetzung ist anfangs spannend. Die ersten 20 Seiten habe ich schon verschlungen und bin gleich ein Fan des Protagonisten Matthias Hegel geworden. Naja, soviel zum Anfang des Buches.

     In weiterer Folge geht es dann ja mehr um Jula, die mir auch nit so schlecht gefallen hat. Der Schreibstil ist gut und man kommt gut mit. Die Handlung geht voran, wie man es nunmal von Thrillern kennt. Ganz gut, aber auch nichts Besonderes. Das letzte Drittel des Buches hat mich dann leider nicht überzeugen können. Die „überraschende Wende“ kam für mich eigentlich gar nicht überraschend muss ich zugeben. Zudem finde ich das ein oder andere am Ende des Buches unnötig und verstehe nicht ganz, warum das noch mit reingenommen wurde. Einiges kam mir auch nicht so glaubwürdig vor und wirft Fragen (ja, mehrere!) auf. Zugegeben, die Fragen klären sich möglicherweise im zweiten oder dritten Band auf, die ich trotz allem auch noch lesen werde, um nicht vielleicht einen komplett falschen Eindruck zu haben. Mir persönlich ist es aber lieber, wenn ein Buch mich nicht so verwirrt stehenlässt.

     

  2. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.263)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Was für einen Start, da muss man ja weiterhören, so viele Fragen, so vieles was man noch wissen will. Spannend verfolgt man Callie bei ihrer Suche. Kann Sie herausfinden, was die Wahrheit ist? Callie lernen wir als Jugendliche kenne, die durch die Flucht und die Sorgen durch ihren Bruder, zu schnell erwachsenen wurde. Es wechselt hier immer wieder zwischen den beiden "Reife" hin und her. Manchmal merkt man den Teenie und dann kommt wieder das Erwachsene heraus. Die Geschichte ist nicht nur spannend und faszinierend. Sie zeigt auch, was einem die Zukunft bringen kann, obwohl das Buch schon etwas älter ist. Muss ich an die aktuelle Lage denken und finde so manche parallel? Unbewusst, aber doch sind ein paar da. Der Konflikt zwischen Alt und Jung, wird hier sehr gut gezeigt. Das hier eine komplette Generation fehlt, macht es auch nicht gerade leichter. Ein paar Szenen kamen mir total bekannt vor. Aber es Fiktion und deshalb genieße ich die Spannung, die Action und kann mich um so mehr in die Gefühle von Callie hineinversetzten, bis zu einem gewissen Punkt. Man glaubt es ist vorbei und doch zeigt uns das Ende von Band 1, dass wir noch an der Oberfläche gekratzt haben. Ich bin gespannt, was mich in Band 2 erwartet.

  3. Cover des Buches Niemand liebt November (ISBN: 9783789142956)
    Antonia Michaelis

    Niemand liebt November

     (282)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Novembers Eltern verschwanden, als sie noch ein kleines Kind war. Jetzt hat sie sich endlich auf die Suche nach ihnen gemacht, selbstverständlich in ständiger Begleitung der Katze. Aber wer ist der Junge mit dem Buch, den sie manchmal sieht?
    .
    November, genannt Amber, hat verquere Gedankengänge, denen man nur schwer folgen kann. Auch die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmt immer wieder, eine unerwartete Wendung, die das Buch nicht nur deutlich langatmiger, sondern auch komplizierter gemacht hat. Amber selbst wirkt durch und durch unsympathisch, auch wenn ihr Wunsch, endlich ihre Eltern zu finden, nachvollziehbar ist. Wann immer ihr jemand Hilfe anbietet, macht sie es diesen Menschen unglaublich schwer, ihr wirklich helfen. Katja wirkt so, als hätte er selbst keine Persönlichkeit, nicht einmal sein Name ist sein eigener. Die restlichen Charaktere scheinen nur dazu sein, um die Geschichte weiter in die Länge zu ziehen, da sie Ambers Suche erschweren.

  4. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.507)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    SCHÄNDUNG - der zweite Teil der Reihe rund um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q

    Als Carl Mørck nach 3 Wochen Urlaub ins Dezernat zurück kommt bekommt er zur Verstärkung Rose aus Auge gedrückt - somit besteht das Team nun aus 3 Personen

    Assad war ja im ersten Teil mein absoluter Liebling - in diesem Buch finde ich ihn leider etwas überheblich und schnell mit Vorurteilen bei der Hand

    Rose hat mich leider von Anfang an genervt und wäre sie meine Sekretärin wäre ich schon Amok gelaufen wegen ihrer Art auch wenn es zum Ende etwas besser wurde …

    Der eigentliche Fall war vom Thema her nicht so ganz meines … gut gefunden habe ich dass ich am Anfang Kimmie total bemitleidet habe und mit ihr mitgelitten hatte und es Jussi Adler Olsen aber geschafft hat das Stück für Stück zu ändern

    Auf jeden Fall geht es um sehr heftige Themen die leider nicht nur fiktive sind sondern immer öfter Realität werden

    Der Anfang war sehr spannend - dann ging es ruhiger weiter (was für einen Cold Case auch völlig ok ist) und gegen Ende nahm es wieder Fahrt auf - das Ende fand ich mutiger als bei Teil 1 aber auch dieses Mal nicht wirklich zufriedenstellend 🤷🏻‍♀️

    Alles in allem für mich eher ein mittelmäßiger Thriller aber für die innere Geschichte der Reihe nicht uninteressant

  5. Cover des Buches Elefant (ISBN: 9783257069709)
    Martin Suter

    Elefant

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Marzipanfrau

    Was ich aus dem Buch gelernt habe: Man muss nicht alles haben, nur weil es technisch möglich ist. Jeder Mensch und jedes Tier hat seinen Wert. Die Charaktere werden gut beschrieben. Man kann sich auch in die "Bösen" gut hineinversetzen. Wer Elefanten mag und gerne actionreiche Texte liest, ohne Angst zu kriegen, ist gut bedient. Auch die weniger schönen Situationen werden mit Humor und Feingefühl beschrieben. Das mag ich an Martin Suters Texten.

  6. Cover des Buches Bob und wie er die Welt sieht (ISBN: 9783404608027)
    James Bowen

    Bob und wie er die Welt sieht

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Kirschkompott

    Auf das Buch Bob und wie er die Welt sieht von James Bowen wurde ich aufmerksam aufgrund des Buchcovers auf dem der Kater Bob zu sehen ist mit seinem schönen orangefarbenen Fell, freundlichem Blick und einem Schal um den Hals. Im Buch erlebt man viele Abenteuer mit Bob und James mit und man erfährt einiges über James Vergangenheit. Das Buch hat mich durchweg unterhalten und man kann so einiges von dem Buch mitnehmen. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe bin ich einmal mehr sehr dankbar ein Dach über dem Kopf zu haben. Leider ist der Kater Bob bereits verstorben, aber dieses Buch hält die Erinnerung an ihn wach.

  7. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.141)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover ist diesmal wieder schlicht gehalten. In einem schönen rot.

    Der Schreibstil ist so schön flüssig und man kommt gut in die Geschichte hinein. Die Charaktere sind so schön beschrieben. Lou gefiel mir am Anfang erst nicht, wurde aber dann in der Geschichte mir immer sympathischer. Lou's Familie gefällt mir in der ganzen Geschichte.

    Ich war richtig gefesselt bei dem Buch. Ruckzuck war ich bei der Hälfte des Buches und dann ganz schnell am Ende.

    Die Details sind so schön beschrieben, dass man sich alle Orte und Menschen sehr gut vorstellen kann.

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Lou sich verändert und das er wahrscheinlich sterben wird. War richtig schön die Geschichte, sie schreibt einfach klasse Bücher.

    Richtig klasse Buch.

  8. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.244)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Da ich das Buch leider nicht in Deutschunterricht gelesen und dennoch viel Gutes darüber gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen.

    Dieses Buch sollte meiner Meinung nach Pflichtlektüre in allen Schulen sein. Die Message von Christianes Geschichte ist so stark und überwältigend. Ich habe das Buch gestern gelesen und es beschäftigt mich noch immer.

    Drogensucht generell ist schon an sich ein sehr hartes Thema, Drogensucht bei Kindern jedoch ist noch 100 Mal erschreckender... Aber genau dieses Abschrecken brauchen manche Kinder wirklich, um gar nicht erst auf die Idee zu kommen mit den Drogen anzufangen. 

    Ich bin (im Gegensatz zu bestimmt vielen anderen) prinzipiell gegen Drogen aller Art und denke auch, dass man anhand Christianes Beispiel sehen kann wie schnell man vom Kiffen zum Fixen kommen kann ... Und das ist leider oft die traurige Realität.

    Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen, gerade weil man es so schwer verarbeiten und verdauen kann! 

  9. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Fingerhut (ISBN: 9783446250550)
    Michael Köhlmeier

    Das Mädchen mit dem Fingerhut

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Greedyreader
    Michael Köhlmeiers Roman „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ erinnert vom Titel her an Andersens berühmtes Märchen, ist aber keins. Der Roman erzählt von einem 6jährigen Mädchen, das sich Yiza nennt, aber seine Identität nicht wirklich kennt. Das Kind ist offensichtlich unbegleitet in einer namenlosen Stadt in einem europäischen Land angekommen und wird von einem „Onkel“ betreut, der nicht wirklich sein Onkel ist. Er bringt Yiza mit genauen Verhaltensmaßregeln täglich auf einen Markt, wo sie stumm sitzen und lediglich laut und anhaltend kreischen soll, wenn jemand das Wort Polizei ausspricht. Irgendwann kommt der Onkel nicht mehr wieder, und das Mädchen ist auf sich allein gestellt. Yiza versteht die Menschen nicht und hat bisher lediglich überlebt, weil sie niedlich aussieht und die Passanten und Geschäftsleute ihr gern helfen. Eines Tages wird sie in ein Heim gebracht, wo sie zwei Jungen in derselben Situation kennenlernt: Arian und den 14jährigen Schamhan, der die Sprache des Mädchens versteht und für Arian dolmetscht. Die drei bilden zeitweise eine Kleinfamilie, geben einander Schutz und Wärme, bis sie nach einem Einbruch gefasst werden. Arian und Yiza können entkommen und in einem eiskalten leer stehenden Gewächshaus kurze Zeit überleben. Dann erkrankt Yiza schwer. Die Besitzerin des Grundstücks pflegt sie im Haus gesund, sperrt das Mädchen jedoch ein und will es für sich behalten. Bei Arians Versuch, seine Gefährtin zu befreien, kommt es zur Katastrophe.
    Köhlmeier erzählt in nüchterner Sprache ohne jede Sentimentalität von einem Schicksal, wie es heutzutage überall in Europa vorkommen kann. Obwohl der Autor es nicht darauf anlegt, empfindet der Leser angesichts der ungeheuren Härte einer solchen Kampfes um das nackte Überleben Empathie und kommt ins Grübeln. Ein Einzelschicksal ist allemal beeindruckender als Zahlen und Statistiken. Köhlmeiers Roman ist keine herzerwärmende schöne Geschichte, sondern ein wichtiges und gut geschriebenes Buch.        
  10. Cover des Buches Die Springflut (ISBN: 9783442748204)
    Cilla Börjlind

    Die Springflut

     (188)
    Aktuelle Rezension von: TheaWolf30

    In einer vorherigen Rezension steht: "Schreiben können sie ja. Aber erzählen?" Ich kann mich diesem Urteil nur anschließen. Das Autorenduo  gehört laut Zusatz zum Klappentext zu den berühmtesten von Schweden; Schwerpunkt bisher: Drehbücher. Ich wurde während des Lesens das Gefühl nicht los, dass die beiden vorrangig auf spektakuläre Bilder setzen, weniger auf die glaubhafte (!) Ausschmückung der Charaktere. 

    So beginnt das Buch mit einer spektakulären Szene: eine Schwangere wird in Sand eingegraben und von der herannahenden Springflut ertränkt, und das am einsamen Strand einer abgelegenen Insel. Nur ein kleiner Junge ist Zeuge dieser Szene. Der Fall wird nicht aufgeklärt. 23 Jahre später wagt sich eine Polizeischülerin an diesen "Cold Case" heran, trifft bewusst oder zufällig auf allerlei merkwürdige und relevante Persönlichkeiten und führt die Ermittler mit Hilfe eines obdachlosen Ex-Polizisten zum Mörder. Zufällig, rein zufällig, offenbart sich für die Polizeischülerin dann noch ein tiefgreifender, persönlicher Zusammenhang zu diesem nun aufgeklärten Fall.


    Ich habe drei Bände der Krimi-Reihe um die Polizeianwärterin Olivia geschenkt bekommen; dies war der erste.  Leider las er sich zäh wie Kaugummi; ich habe gut einen Monat für dieses Buch gebraucht und erst das letzte Zehntel des Buches war für mich spannend. Die Vielzahl der eingeführten Personen war teilweise verwirrend, genauso wie die diversen Handlungsstränge. Plausibel und nachvollziehbar war das alles nicht immer. Ohne 1001 Zufälle wäre sowieso keine Geschichte zu Stande gekommen. Das traurigste an diesem Buch war jedoch leider, dass kein einziger Charakter wirklich sympathisch war, am allerwenigsten die selbstherrliche, schroffe Olivia.


    Zuletzt möchte ich noch feststellen, dass der grausame Tod der Katze für die Geschichte völlig irrelevant und auch unnötig ist. Irgendwer von den beiden Autoren hat sich da schriftstellerisch wohl gerne ausgetobt.

    Ich kann nur hoffen, dass die anderen beiden Bände etwas schwungvoller und realitätsnäher sind.

  11. Cover des Buches Als unsere Herzen fliegen lernten (ISBN: 9783734101885)
    Iona Grey

    Als unsere Herzen fliegen lernten

     (104)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Die Weise Stella heiratet den Pfarrer Charles. Die Ehe ist nicht glücklich. Während den 2. Weltkrieg lernt sie den Amerikaner Dan kennen. Sie schreiben einander und hoffen auf eine gemeinsame Zukunft aber scheiden in der damaligen Zeit ist nicht so einfach.

    Jess läuft ihren gefährlichen Freund davon und findet Unterschlupf in ein verlassenes Haus. Hier findet sie diverse Briefe von Dan aus der USA. Jess möchte mehr wissen und fängt an zu suchen.

    Diese Geschichte während des Krieges und die Such von Jess bringen Stück vor Stück die Geschichte von Stella und Dan zu einem sehr schönen historischen Roman. Wenn Lucinda Riley dich gefällt wird es diese Geschichte auch machen.

  12. Cover des Buches Angerichtet (ISBN: 9783462043471)
    Herman Koch

    Angerichtet

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Lesemoni

    Der Autor lotet hier menschliche Abgründe aus, für mich sehr fesselnd und empfehlenswert. Dieses Buch ging mir lange nicht mehr aus dem Kopf, es regt auf alle Fälle zum Nachdenken an. 

    Dabei kommt es aber wirklich leicht daher, was für die schwere Kost auch gut ausgewogen ist - stellenweise wirklich witzig!

  13. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783785747841)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (111)
    Aktuelle Rezension von: noras_buchwelt

    Noah kann sich nicht daran erinnern wer er ist, auch seinen Namen weiß er nicht. Doch da in seiner Hand ein Tattoo mit dem Namen Noah gestochen ist, nimmt er sich zunächst diesen an. -zusammen mit seinem Freund Oscar versucht er herauszufinden, wer er eigentlich ist und geht seiner Vergangenheit auf die Spur.

    Typisch für Fitzek sind mehrere Erzählstränge. Während es hauptsächlich um die Figur Noah geht, wird in der Nebenhandlung die Geschichte einer sich ausbreitenden Pandemie beschrieben. 

    Zum letzten Drittel des Buches hin treffen beide Erzählstränge aufeinander und die verschiedenen Welten vermischen sich. Erst zum Ende hin erfährt man, wie Noah nun mit einer Pandemie im Zusammenhang steht. 

    Mehr verate ich nicht, dafür müsst ihr das Buch schon selbst lesen ;)

  14. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (1.990)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen

    Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ... 

    Noah ist, meines Erachtens, kein typischer Fitzek. Ich empfand das Buch aber trotzdem als eines seiner besten - eben mal was ganz anderes und, zur Zeit (2020, 2021), brisant und erschreckend aktuell. 

    Grundsätzlich möchte ich über den Verlauf der Geschichte, bzw. über die Geschichte an sich nicht viel erzählen, da hier wahrscheinlich schon der kleinste Hinweis spoilern würde. 

    Die Geschichte an sich wird aus diversen Perspektiven erzählt und Fitzek bringt die einzelnen Stränge, die zunächst wie lose Enden wirken, grandios zusammen. 

    Unser Hauptprotagonist hat mir in diesem Buch besonders gut gefallen. Er lässt sich nicht für dumm verkaufen und das, obwohl er sich an nichts aus seiner Vergangenheit erinnern kann. Er hinterfragt und empfindet für andere Charaktere Sympathien - etwas, das ich teilweise bei anderen Fitzek-Büchern vermisst habe. Auch die anderen Protagonisten, die im Buch vorkommen, sind gut gezeichnet und haben den Leser tiefer in die Geschichte eintauchen lassen. 

    Die typischen, meist recht kurzen Fitzek-Kapitel waren dieses mal eher etwas reduziert, sodass man die Geschichte flüssig lesen konnte. Der Schreibstil hat mir, wie immer, in seinen Bann gezogen. 

    Letztendlich glaube ich, dass das übliche Thriller-Gefühl etwas in den Hintergrund gerückt ist. Mich persönlich hat das aber überhaupt nicht gestört, v.a. weil das Buch auf eine ganz andere Art und weise spannend war. 

    Somit gebe ich eine klare Leseempfehlung für alle, die vielleicht nicht zwingend die typischen Psycho-Elemente in einem Fitzek-Roman brauchen. 

  15. Cover des Buches Schloss aus Glas (Filmausgabe) (ISBN: 9783453359680)
    Jeannette Walls

    Schloss aus Glas (Filmausgabe)

     (531)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Jeannette Walls erzählt in dem Buch "Schloss aus Glas" ihre Lebensgeschichte aus ihrer Sicht. Ihre Kindheit verbrachte sie in vielen verschiedenen Städten, zeitweise lebte sie auch mit ihrer Familie im Auto. Manchmal war es so schlimm, dass nicht mal mehr Geld für Essen da war. Fließend Wasser und Strom war etwas Besonderes. Geschenke gibt es auch nicht. Trotz allem blieb die Familie zusammen und stehen sich zur Seite. Früh musste Jeannette sich um ihre Geschwister kümmern. Sie wurde dadurch sehr schnell erwachsen. Erkannte schnell was gut ist und was nicht. Das lockere Leben ihrer Eltern stand für kein Kind als Vorbild. Sie schafften den Schritt in ein geregeltes Leben. 

    Ein angenehmer Schreibstil lässt die Lebensgeschichte wie einen Film vorbei ziehen. Ich bin froh über das Ende. Das die Kinder ein normales Leben haben und sich nicht so gehen lassen wie ihre Eltern. 

  16. Cover des Buches Märzgefallene (ISBN: 9783462049039)
    Volker Kutscher

    Märzgefallene

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Bei diesem Roman handelt es sich um den fünften Fall für Kriminalkommissar Gereon Rath, erschienen erstmals 2014. Zeitraum der Handlung ist diesmal vom 25.02.1933 bis zum 26.05.1933, ein gutes halbes Jahr also, nach die Akte Vaterland (Band 4) geendet hat. Dieser Band beinhaltet den Zeitpunkt der Reichstagswahlen im März 1933. 

    Es geht um mehrere Morde an Beteiligten des Unternehmens Alberich im 1. Weltkrieg und um die Jagd auf ein junges Mädchen, das aus einer Heilanstalt geflohen ist.

    In diesem Band hat Kutscher über lange Strecken zugunsten der Darstellung des Lebensgefühls und des Zeitgeistes der damaligen Periode den eigentlichen Kriminalfall in den Hintergrund gerückt. Der kommt deshalb nur relativ schwer in Gang und leidet unter zu vielen Unterbrechungen. Aber der Stimmung des Buches tut das gut. Zumindest für mich ist sehr gut nachvollziehbar, ja fast spürbar, wie sich die politische Umgebung für die Menschen veränderte, als sich abzeichnete, dass die Nazis die Macht übernehmen und auch so schnell nicht mehr abgeben würden. Diese Schwanken zwischen Wut und Verzweiflung (Charly) und Verharmlosung und Ignoranz (Gereon).

    Der Kölner und der Berliner Dialekt nehmen einen deutlich breiteren Raum ein, als in den Vorgängerbänden. Ab und an wagt der Autor Ausflüge ins skurril-komische: Das geht im Fall Fritze gerade noch gut, den man als Berliner-Gör-Sidekick gerne goutiert. Den Fall des Kölner Taschendiebes finde ich aber überflüssig und störend.

    Vielleicht ist es mir in den vorangegangenen Bänden nicht aufgefallen, aber in diesem zumindest ist auffällig, wie oft der Autor im Text alte Marken erwähnt, wie z.B. Afri Cola oder Persil

    Insgesamt finde ich auch diesen Band gut gelungen, auch wenn der Schwerpunkt aus meiner Sicht diesmal etwas weg vom Kriminalfall gelegt wurde.

  17. Cover des Buches Schmetterlinge im Winter (ISBN: 9783453359550)
    Sarah Jio

    Schmetterlinge im Winter

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Tigerbaer

    „Schmetterlinge im Winter“ lag über zwei Jahre in meinem SuB und ich habe das Buch nun auch erst nach einer längeren Unterbrechung zu Ende gelesen. Das Alles lag nicht wirklich an der Geschichte – 2020 ist irgendwie nicht mein Lesejahr und das Lesen ist mir noch nie so mühselig erschienen wie in den vergangenen Monaten =(

     

    Es war mein erstes Buch der Autorin Sarah Jio.

     

    Kailey hat eigentlich alles im Leben…sie steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten Ryan und ist als Journalistin erfolgreich.  Als sie nach einem romantischen Dinner mit ihrem Partner einem Obdachlosen begegnet, glaubt sie in diesem ihre große Jugendliebe Cade zu erkennen. Dieser ist seinerzeit von heute auf morgen aus ihrem Leben verschwunden.

     

    Das Wiedersehen wirbelt in Kailey alles durcheinander und plötzlich steht ihre ganze Lebensplanung Kopf.

     

    Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, zum Einen erleben wir Kailey und Cade im Jahr 1997 und im Jahr 2008 spielen die Ereignisse in der Gegenwart. Durch die zeitlichen Rücksprünge erfährt man viel über die Liebe zwischen Cade und Kailey, was mir gut gefallen hat. Auf dem Erzählstrang der Gegenwart wird die Handlung hauptsächlich von Kailey vorangetrieben und man spürt ihre Verzweiflung, aber auch welche Herzensangelegenheit es ihr ist Cade zu helfen.

     

    Ich bin Kailey gern auf ihrem Weg gefolgt und habe bis zum Ende mitgefiebert, was genau mit Cade geschehen ist und ob es für Kailey & Ryan eine Zukunft gibt.

     

    Von mir gibt es 4 Bewertungssterne für die Geschichte.

  18. Cover des Buches Tote Blumen (ISBN: 9783959679787)
    Karin Slaughter

    Tote Blumen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ay73

    Julia, engagierte, liebevolle 19 Jährige Journalistik Studentin und Redakteurin der Campuszeitung. Eine Studentin verschwindet und dann auch noch ein Obdachlose, die mit Julia zusammen bei der Essens-Ausgabe im Obdachlosenheim arbeitete.

    Da wird natürlich der Journalist in Julia erweckt und sie fängt an zu recherchieren. Was fatale Folgen hat.

    Auch bekommen wir einen Eindruck zur Familie und den Schwestern.. zu ihrem turbulenten Liebesleben.

    ich fand diese Kurz-Geschichte als Einleitung zu Pretty Girls, super...so hat man die Charaktere ein bisschen gekannt und wusste schon was passiert war. Sehr gut, auch für den Preis

  19. Cover des Buches Die dritte Stimme (ISBN: 9783442714094)
    Rolf Börjlind

    Die dritte Stimme

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85
    Auch in diesem Buch konnten mich sowohl Olivia als auch Tom wieder sehr begeistern. Olivia die wieder aus Mexiko zurück kehrt, über die man zunächst auch mal erfährt, was sie dort erlebt hat, denn ein Teil des Buches spielt auch dort. Dies ist auch irgendwie wichtig, um zu verstehen wieso Olivia sich manchmal verhält wie sie sich verhält. Außerdem war es spannend für mich, herauszufinden, wie es mit ihr so weiter gegangen ist. Wie sie versucht hat etwas über ihre leiblichen Eltern heraus zu finden und wie ihr dies teils auch gelingt. Auch über Tom erfährt man noch so einiges, vorallem wie die beiden eigentlich teilweise nebeneinander her ermitteln, halt weil sie nicht miteinander sprechen finde ich schon interessant. Die Charaktere mochte ich im ersten Buch "Die Springflut" schon sehr gern leiden, und jetzt doch irgendwie noch mehr. Ich denke auch, dass man zunächst "Die Springflut" lesen sollte, bevor man dieses Buch liest. Man versteht doch einiges besser und manches muss man meiner Meinung nach auch erst wissen um dieses Buch richtig zu verstehen. Die Geschichte ist wieder durchgehend spannend, sogar spannender, als es bei "Der Springflut" der Fall war. Nichts zog sich in die Länge, auch wenn man immer wieder etwas über die Charaktere erfahren hat und das zum Teil über große Textabschnitte hin weg - es wurde nie langweilig und das ist auch gut so. Alles in allem ist die Geschichte sehr verstrickt und man selbst kommt auch nicht wirklich drauf, was passiert ist - das klärt sich wirklich erst beim Lesen auf und genau das empfinde ich auch als sehr sinnvoll. Obwohl das Buch recht dick ist, lässt es sich doch recht schnell durch lesen. So ging es zumindest mir, was vermutlich aber zum Großteil auch daran lag, wie spannend ich dieses Buch gefunden habe und das ich wissen wollte wie es weiter geht und wie die Fälle sich aufklären, was mit den Charakteren noch alles passiert... Dieses Buch kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen, aber man sollte ich weise nochmals drauf hin, wirklich erst "Die Springflut" gelesen haben. Ich freue mich schon sehr darauf "Die Strömung" zu lesen, was ich wohl auch bald tun werde.
  20. Cover des Buches Blutspiel (ISBN: 9783453433045)
    Kim Harrison

    Blutspiel

     (348)
    Aktuelle Rezension von: heavyfun

    Auch im 2. Fall von Rachel Morgan geht es wieder ordentlich zur Sache. Ein Serienkiller treibt sein Unwesen und genau diesem, muss sich unsere tapfere Hexe stellen. Dabei treffen wir wieder auf unser chaotisches Trio, die sich neben dem Fall auch noch mit zwischenmenschlichen Beziehungen auseinander setzen müssen, als die Situation zwischen Ivy und Rachel zu eskalieren droht. Auch alte Feinde lassen sich blicken und Rachel kommt zumindest einem Teil des Geheimnisses welches Trent umgibt, auf die Schliche. Die Spannung ist wie bereits im Vorgänger durchwegs gegeben und man kommt dabei kaum zum Durchschnaufen. Die Ereignisse überschlagen sich regelrecht und Ärger ist vorprogrammiert. Unsere Lieblingshexe manövriert sich in ausweglose Situationen, die sie nur mit all ihrer Kraft und Intelligenz überwinden kann. Ich habe die Lesestunden wieder sehr genossen und fand diesen Teil sogar noch besser als den Vorgänger. Es wird keine Zeit mehr mit Erklärungen verschwendet, da man mittlerweile genau weiß, auf was man sich hier bei diesem Abenteuer eingelassen hat. Auch mein Lieblingsdämon hat wieder seinen großen Auftritt und ich habe so das Gefühl, dass Rachel diesen nicht so schnell wieder los wird. Wir erfahren darüber hinaus mehr aus Rachel's Vergangenheit und lernen viele neue Charaktere kennen. Insbesondere die Struktur der Vampirwelt wird näher erläutert, was ich äußerst interessant fand. Das Finale endet wie immer in einem großen Knall, wobei die Folgen von diesem noch nicht ganz absehbar sind. Alles in allem handelt es sich wieder um einen rundum gelungenen Fantasyroman, welcher das actionreiche Tempo und die Spannung vom 1. Teil halten kann.

  21. Cover des Buches Hals über Kopf (ISBN: 9783442369768)
    Kathy Reichs

    Hals über Kopf

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Mit jedem Band den ich lese wird diese Reihe besser und ich kann es kaum erwarten mit dem nächsten anzufangen.


    Was wie ein harmloser Exkurs auf eine idyllische Ferieninsel beginnt, endet für die forensische Anthropologin Tempe Brennan in einem Albtraum. Archäologische Grabungen im Sand von Dewees Island, South Carolina, fördern nicht nur bestattete Ureinwohner zutage, sondern auch eine Leiche, die erst vor wenigen Jahren verscharrt worden ist. Damit nicht genug. In einem Sumpfgebiet auf dem Festland werden Überreste eines vermeintlichen Selbstmörders entdeckt. Eigenartige Einkerbungen an den Halswirbeln des Toten sagen Tempe, dass eine makabre Verbindung zwischen den beiden Fällen bestehen muss .

  22. Cover des Buches Eisenberg (ISBN: 9783426517659)
    Andreas Föhr

    Eisenberg

     (132)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple
    Inhalt:
    Dr. Rachel Eisenberg ist fassungslos: Als die Münchner Anwältin ihrem neuen Mandanten gegenübersitzt – einem Obdachlosen, der eines äußerst gewalttätigen Mordes verdächtigt wird –, muss sie feststellen, dass sie ihn kennt. Professor Heiko Gerlach war einst Rachels große Liebe. Die Anwältin kann und will nicht glauben, dass der Mann, mit dem sie zwei Jahre lang Tisch und Bett geteilt hat, zu einer solchen Tat fähig sein soll. Doch alle Beweise sprechen gegen Gerlach, der schließlich sogar ein Geständnis ablegt und seiner Anwältin - Rachel - das Mandat entzieht. Ist er wirklich so unschuldig, wie sie glaubt?

    Meinung:
    Eisenberg ist der spannende Auftakt zu einer neuen Reihe aus der Feder von Andreas Föhr.

    Ich persönlich liebe seine Erzählsprache und seine Beschreibungen von München. Als Ortskundige hat man problemlos die Bilder vor Augen, da braucht es gar nicht viele Worte.

    Auch die Charaktere mit ihren Ecken und Macken gefallen mir, bei Herrn Föhr, immer sehr. Es gibt niemals Gut und Böse, sondern immer ein "es könnte alles sein".

    Fazit:
    Mir hat der erste Fall von Dr. Rachel Eisenberg wahnsinnig gut gefallen und ich freu mich schon drauf, den nächsten zu lesen!

  23. Cover des Buches Attic (ISBN: 9783426553374)
    Douglas Preston

    Attic

     (275)
    Aktuelle Rezension von: Jeami

    Ich bin mir da nicht ganz so einig mit meiner Bewertung:

    In diesem Teil, wohl der Zweite (was ich nicht wusste) wird immer wieder auf Teil eins „Museum der Angst“ Bezug genommen, was echt nervt, wenn man das Buch nicht kennt (was bei mir der Fall war).

     

    Als alter Pendler hat mich das Thema Untergrund  - Zug- bzw. –S-Bahnverkehr interessiert.

     

    Teilweise ist die Geschichte echt spannend und richtig schön blutig (muss man mögen). Dann wieder, wenn es z.B. um die Wutbürger in New York ging - gähnend langweilig. Diese Passagen empfand ich als Pausenfüller, sie haben sich gezogen wie ein Kaugummi und wurden von mir gegen Mitte des Buches schlicht übersprungen.

     

    Tja und wenn man aufmerksam liest, kann man sich ab dem zweiten Drittel bereits denken wer verantwortlich für das ganze Desaster ist (ich sag jetzt nix!). Meine Vermutung hat sich am Ende bestätigt.

     

    Insgesamt war diese Geschichte nicht wirklich der Reißer. 

  24. Cover des Buches Der Tod ist mein (ISBN: 9783442360277)
    J. D. Robb

    Der Tod ist mein

     (106)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 8 einer Reihe!

     

    Ein Mörder nimmt Obdachlose ins Visier. Schnell steht fest, dass es sich um einen Chirurgen handeln muss, wer sonst könnte mit chirurgischer Präzision menschliche Organe entfernen? Die Ermittlungen werden durch eine Kollegin von Eve erschwert, die sie aus für sie unerfindlichen Gründen abgrundtief zu hassen scheint. Kaum sind die Ermittlungen richtig angelaufen, wird Eve suspendiert. Ihres Lebenszwecks beraubt, weiß Eve nicht, wie sie zurechtkommen soll. Ihre Arbeit ist der Sinn ihres Lebens, ihr Schutzschild gegen ihre Vergangenheit und jetzt wurde ihr dies genommen. Der Täter mordet weiter und Eve kann nicht einfach die Hände in den Schoß legen! Allerdings bringt sie sich damit mal wieder in Lebensgefahr.

     

     

    Wieder einmal stürzt sich ein Mörder auf die hilflosen der Gesellschaft. Er zählt darauf, dass sich niemand bei der Polizei für Obdachlose interessiert und bei manchen liegt er damit auch richtig. Allerdings nicht bei Eve. Sie setzt sich für die Opfer ein, egal wer sie waren. Dummerweise ist ihr Ehemann schon wieder in ihre Ermittlungen verstrickt. Hat der Mann denn überall seine Finger drin? Eve ist genervt. Zudem muss sie sich mit einem Officer rumschlagen, der ihr das Leben schwer macht. Die ist der festen Überzeugung, Eve habe ihren Posten nicht verdient. Bestimmt sei sie eine von den Polizistinnen, die sich hochgeschlafen haben. Und sie würde nur deswegen nicht ebenfalls aufsteigen, weil sie das eben nicht tue. Sie hasst Eve aus tiefstem Herzen und tut alles, um ihre Karriere zu zerstören.

     

    Gerade als Eve eine heiße Spur entdeckt, wird sie suspendiert. Es gab einen Mord und Eve wird verdächtigt. Eve muss vorrübergehend ihre Marke abgeben und verliert dadurch das, was ihr am meisten bedeutet – vielleicht abgesehen von ihrem Mann Roarke, wobei sie sich da nicht ganz sicher ist – und ihre Identität. Sie ist Polizistin, das ist das, was sie ausmacht. Ihre Marke ist ihr Schutzschild gegen ihre Vergangenheit. Als ihr das genommen wird, kochen ihre Albträume wieder hoch.

    Ihr Mann Roarke tut sein Möglichstes, um seine geliebte Eve zu unterstützen. Er hilft ihr dabei die Ermittlungen inoffiziell weiterzuführen und versucht ihr im Kampf gegen ihre Erinnerungen beizustehen. Auch ihre Freunde und ihr Lieblingsfeind/freund Summerset unterstützen sie.

     

    Als man Ellen Bowers kennenlernt wird sehr schnell deutlich, dass sie der Meinung ist, sie sei eine verdammt gute Polizistin, mindestens so gut wie Eve, viel besser sogar! Und nur durch die Schuld anderer, darunter auch Polizistinnen, wie Eve, die garantiert nicht aus eigener Kraft ihren Rang bekleidet, sondern bestimmt nur deswegen, weil sie sich nach oben geschlafen hat, ist sie noch beim Fußvolk. Ihre eigene Schuld ist das bestimmt nicht!

    Sie ähnelt Eve auf gewisse Art und Weise, allerdings ist sie total verbittert und missgünstig. Während Eve zwar immer wieder bellt und beißt, aber immer fair ist, sieht Bowers in allem eine persönliche Beleidigung. Ich habe mich direkt gefragt, ob sie wohl das ist, was aus Eve geworden wäre, hätte sie nicht Roarke kennengelernt und davor ihre Freunde, wie zum Beispiel Feeney. Vielleicht wäre Eve ohne sie auch verbittert und bösartig geworden.

     

    Man lernt in dem Buch auch einen weiteren Officer kennen, Bowers Rookie Partner Troy Trueheart, dessen Name Programm ist: er ist total süß und diensteifrig. Er kommt einem ein bisschen vor, wie ein Golden Retriever Welpe. Er will unbedingt alles richtig machen.

     

    Es gibt in diesem Buch eine super schöne aber auch irgendwie traurige Szene zwischen Roarke und Eve. Sie wollen zusammen einen Schneemann / eine Schneefrau brauen, aber keiner der beiden weiß, wie das geht. Ihre Versuche sind echt süß und witzig, aber es ist auch traurig, dass beide eine Kindheit hatten, in der sie so viele schöne Dinge, die das Bauen eines Schneemanns, nicht enthalten gewesen war.

     

    Das Buch ist wieder sehr spannend, aber auch frustrierend, wenn Bowers Eve das Leben schwer macht. Ich wollte da echt ins Buch springen und die Frau in den East River schupsen oder ähnliches. Immer wieder wird es gefährlich für Eve und teilweise geht da echt der Puls hoch. Zudem erfährt man wieder einiges über die technischen Möglichkeiten der Zeit.

     

     

    Fazit: Das Buch ist teilweise echt heftig. So viel Ungerechtigkeit – sowas macht mich immer richtig fertig. Ich bekomme da so eine Wut! Eve tat mir so schrecklich leid! Deswegen habe ich das Buch zum größten Teil als eBook gelesen. Ich höre Hörbücher zur Entspannung und nicht, um wütend zu werden. 

    Eves Erinnerungen sind wieder furchtbar. Zum Glück hat sie ihre Freunde und vor allem Roarke, die dafür sorgen, dass es auch schöne Szenen gibt. Er ist einfach ein unglaublicher Mann und er liebt Eve so sehr. Er würde wirklich alles für sie tun, aber er kennt sie auch und weiß, was sie braucht.

     

    Die Auflösung war für meinen Geschmack etwas zu verworren und plötzlich – das war in anderen Bänden schon besser. Aber es wird ganz am Schluss noch spannend und das gleicht das ein bisschen aus. 

     

    In diesem Band lag der Fokus in meinen Augen weniger auf dem Fall, sondern mehr auf Eve und ihrer Identität als Polizistin. Trotz meines Kritikpunktes hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen. Es bekommt von mir 4,5 Sterne.

     

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