Bücher mit dem Tag "obdachlosigkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "obdachlosigkeit" gekennzeichnet haben.

162 Bücher

  1. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.275)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover finde ich sehr gut ausgesucht und passt wunderbar zum Buch. Ich würde es zwischen Jugendbuch ab 14/16 ansiedeln das aber auxh Erwachsene sehr gut lesen können die Science Fiction gut finden.
    Zum Inhalt: Es leben nur noch sehr alte und sehr Junge Menschen auf der Erde. Die alten Menschen meist gut betucht. Die Jungen in ärmlichen Verhältnissen wenn sie nicht das Glück haben reiche Grosseltern zu haben.
    Um Geld zu verdienen können die Jungen den alten Ihren Körper ausborgen. In dieser Zeit fallen die Jugendlichen in eine Art Schlaf aber eines Tages geht es bei der Jugendlichen Callie schief und sie wacht vorher wieder auf....
    Ein fesselndes, sehr brisantes Thema und eine beängstigende Zukunftsversion. Super geschrieben, tolle Idee man fiebert mit und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Und eine gaaaaanz böse Wendung am Ende!

  2. Cover des Buches Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern (ISBN: 9783499001291)
    Kelly Moran

    Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Denise_Voelzke

    Mit Redwood Dreams sind 2 bezaubernde Spinn-Off-Bände zu Redwood Love entstanden. 


    Parker, der Sheriff, erhofft sich im inneren das das Drachentrio ihn auch ins Visier nimmt und ihn verkuppelt. Das es seine Feindin aus Highschool Zeit wird, hat er aber nicht gesehen. Maddie hat eine schwere Zeit hinter sich, bzw ist noch mittendrin. Ich möchte jetzt garnicht weiter auf die Geschichte eingehen, aber mich hat Maddie von Anfang an zu Tränen gerührt. Ihre Kapitel habe ich fast nur mit Tränen in den Augen und Taschentücher in der Hand gelesen. Das was sie auf sich genommen hat und was sie über sich ergehen lässt, würden manche anderen zum aufheben zwingen. Aber sie lässt Spot und Beleidigung über sich ergehen, um Fehler die ihr Vater gemacht hat wieder gutzumachen und keiner würdigt es. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen in der Stadt, die ihr eine Chance geben. Aber die sind an einer Hand abzuzählen. 3 Jahre hat Maddie fast unsichtbar in der Stadt verbracht und auf einmal wird Parker auf sie aufmerksam gemacht.


    Kelly Moran hat ein für mich tief bewegendes und berührendes Spinn Off geschrieben. Ich fand es toll nochmal nach Redwood zu reisen und alte und neue Gesichter da zulesen. 


  3. Cover des Buches Bob und wie er die Welt sieht (ISBN: 9783404608027)
    James Bowen

    Bob und wie er die Welt sieht

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die Geschichte um Bob, dem Streuner geht weiter. Auf 236 Seiten schildert Bowen neue Geschichten rund um den liebenswürdigen roten Kater Bob. Als "Arzt" während einer Krankheit, als Frühwarnsystem von Gaunern, als treuer Gefährte und vieles mehr sieht der Autor seinen pelzigen Freund an und nicht zuletzt den Grund für sein besseres Leben. 

    Das Buch ist natürlich nicht literarisch anspruchsvoll, sondern  was Leichtes für zwischendurch. Ich muss jedoch sagen, dass mir der erste Teil besser gefallen hat. Man fühlt sich zwar sehr zu Bob und seinen menschlichen Zügen hingezogen, allerdings erinnern viele Geschichten an das vorherige Buch. Schön finde ich, dass es viele Bilder von Bob und Bowen gibt. Von daher: kann man lesen, muss man aber nicht...

  4. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.271)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Sind wir doch mal ehrlich zueinander: Wann haben wir jemals einem Drogenabhängigen an einem dieser prikanten Orte in jeder Stadt geredet oder gar mit ihnen gesprochen? Ich schätze, die Antwort der Meisten ist „Nie“. Sie sind die „Ekligen“, „Verdorbenen“ oder das perfekte schlechte Beispiel für Kinder. So skurill ist es doch, dass eine Geschichte von einer davon deutschlandweit berühmt werden sollte.

    Das Buch zeigt klar und deutlich, wie einfach es ist, das Jugendliche in den Ausweg der Drogen fallen. Klar, die Gegebenheiten dafür waren in Gropiusstadt, ein Teil West-Berlins, optimal: Es wurde nichts für Kinder getan, die Ignoranz gegenüber Drogen war groß und die Polizei wie auch das Jugendamt waren völlig überfordert mit der Situation, als das Heroinproblem auftrat. Christiane erzählt eine Geschichte, die beinahe jeder der im Buch benannten Personen so ähnlich erzählen könnte. Gepaart mit der fast schon romantischen Liebesgeschichte zwischen Detlef und Christiane, welche letzlich doch nur eine Liebe zu den Drogen darstellte, ergibt sich eine Biographie, welche realer und zeitlich passender nicht sein könnte.

  5. Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)
    Raynor Winn

    Der Salzpfad

     (110)
    Aktuelle Rezension von: mumoffive

    Ray und Moth, Besitzer einer Farm in Schottland, haben durch eine Fehlinvestition und den Vertrauensmissbrauch eines Freundes extreme Schulden. Der finale Gerichtsprozess wird zu ihren Ungunsten entschieden, und sie verlieren ihre Farm sowie alles Ersparte. Obdach- und mittellos beschließen sie, sich keine Sozialwohnung zu mieten, sondern stattdessen den Küstenpfad zu wandern und wild zu campen. Erschwerend hinzu kommt, dass Moth eine schmerzhafte und potentiell tödliche Erkrankung hat, die ausgerechnet im Zeitraum des Verlustes der Farm diagnostiziert wurde. Die Autorin ist eine talentierte Schreiberin. Die Wanderung, Gefühle und auch Überlegungen zum sozialen Status obdachloser Personen werden eingänglich vermittelt. 

  6. Cover des Buches Ein Geschenk von Bob (ISBN: 9783404608461)
    James Bowen

    Ein Geschenk von Bob

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks
    Rezension: (kann Spoiler enthalten)

    Wie bereits Band 1 und 2 war auch diese Buch einfach phänomenal!
    Ich hatte es mir extra so eingeplant, dass ich es in der Weihnachtszeit lesen kann und mich auch schon tierisch darauf gefreut. Ich wollte so gerne noch ein bisschen mehr von der süßen, kleinen roten Katze erfahren und das durfte ich ja dann auch.
    Viel sagen will ich gar nicht mehr, dass fällt mir bei Highlights tatsächlich schwer, wenn ich wirklich etwas schreiben will, dass auch Inhalt hat;)
    Aber eines kann ich euch definitiv sagen: Die schönen und schlechten Momente in diesem Buch konnten wir gemeinsam mit den Beiden erleben und ich habe richtig mitgefiebert, immer an ihrer Seite gebangt, dass doch alles gut wird.
    Leider gibt es nun kein Buch mehr über die Erlebnisse der Beiden und darüber bin ich ehrlich traurig. Diese Reihe war so toll mit all den Höhen und Tiefen, die das Leben der Zwei hatte und ich bin froh, sie zumindest beim Lesen begleiten zu dürfen.
    Nicht nur dieser Band, sondern die ganze Reihe sind definitiv Lebenshighlights und ich werde sicher noch einmal zu James und Bob zurückkehren.


    5 Sterne
  7. Cover des Buches Unsichtbare Frauen (ISBN: 9783442718870)
    Caroline Criado-Perez

    Unsichtbare Frauen

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Delena93

    Der Anfang bringt einige interessante und schockierende Erkenntnisse. Danach verliert sich das Buch zu sehr in "wurde geändert, aber zu spät"-Aussagen. Wir haben noch viel vor uns und dieses Buch zeigt Wege auf, wie wir sie ändern könnten. 

  8. Cover des Buches Das Mädchen mit dem Fingerhut (ISBN: 9783446250550)
    Michael Köhlmeier

    Das Mädchen mit dem Fingerhut

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Greedyreader
    Michael Köhlmeiers Roman „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ erinnert vom Titel her an Andersens berühmtes Märchen, ist aber keins. Der Roman erzählt von einem 6jährigen Mädchen, das sich Yiza nennt, aber seine Identität nicht wirklich kennt. Das Kind ist offensichtlich unbegleitet in einer namenlosen Stadt in einem europäischen Land angekommen und wird von einem „Onkel“ betreut, der nicht wirklich sein Onkel ist. Er bringt Yiza mit genauen Verhaltensmaßregeln täglich auf einen Markt, wo sie stumm sitzen und lediglich laut und anhaltend kreischen soll, wenn jemand das Wort Polizei ausspricht. Irgendwann kommt der Onkel nicht mehr wieder, und das Mädchen ist auf sich allein gestellt. Yiza versteht die Menschen nicht und hat bisher lediglich überlebt, weil sie niedlich aussieht und die Passanten und Geschäftsleute ihr gern helfen. Eines Tages wird sie in ein Heim gebracht, wo sie zwei Jungen in derselben Situation kennenlernt: Arian und den 14jährigen Schamhan, der die Sprache des Mädchens versteht und für Arian dolmetscht. Die drei bilden zeitweise eine Kleinfamilie, geben einander Schutz und Wärme, bis sie nach einem Einbruch gefasst werden. Arian und Yiza können entkommen und in einem eiskalten leer stehenden Gewächshaus kurze Zeit überleben. Dann erkrankt Yiza schwer. Die Besitzerin des Grundstücks pflegt sie im Haus gesund, sperrt das Mädchen jedoch ein und will es für sich behalten. Bei Arians Versuch, seine Gefährtin zu befreien, kommt es zur Katastrophe.
    Köhlmeier erzählt in nüchterner Sprache ohne jede Sentimentalität von einem Schicksal, wie es heutzutage überall in Europa vorkommen kann. Obwohl der Autor es nicht darauf anlegt, empfindet der Leser angesichts der ungeheuren Härte einer solchen Kampfes um das nackte Überleben Empathie und kommt ins Grübeln. Ein Einzelschicksal ist allemal beeindruckender als Zahlen und Statistiken. Köhlmeiers Roman ist keine herzerwärmende schöne Geschichte, sondern ein wichtiges und gut geschriebenes Buch.        
  9. Cover des Buches Die Springflut (ISBN: 9783442748204)
    Cilla Börjlind

    Die Springflut

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Auf der schwedischen Insel Nordkoster geschah 1987 ein grausames Verbrechen. Eine hochschwangere Frau wurde vergraben und mit Hilfe der kommenden Springflut ertränkt. Als die angehende Polizistin Olivia Rönning von dem Fall im Rahmen einer Seminararbeit hört, lässt sie dieser unaufgeklärte Fall nicht mehr los. Auf den Spuren der Vergangenheit versucht sie den Fall zu lösen und merkt schnell, dass nicht nur der spurlos verschwundene Ermittler Tom Stilton ein düsteres Geheimnis ist.

    Der Auftakt der Reihe «Rönning & Stilton» ist von Anfang sehr fesselnd. Man merkt, dass das Autorenpaar Börjlind erfolgreiche Krimi-Drehbuchautoren sind. So wirkten die Kapitel im Buch immer wieder wie Spotlights, die mal dort was beleuchtet und dann wieder auf eine andere Szene schwenken. Nachdem ich mich aber an den Stil gewöhnt habe, flog die Geschichte nur so dahin. Interessant ist auch, dass das Autorenpaar sich für eine Ansammlung von etwas ungewöhnlichen Charakteren entschieden haben. So ist irgendwie für jeden etwas dabei.

    Mein Fazit: Der Anfang der Reihe ist sehr vielversprechend und lässt einiges offen für die weiteren Fortsetzungen, auf die ich mich freue. 4 Sterne.

  10. Cover des Buches Kleiner Streuner - große Liebe (ISBN: 9783956497513)
    Petra Schier

    Kleiner Streuner - große Liebe

     (79)
    Aktuelle Rezension von: witchqueen

    Darum geht es:
     Eva ist nach einem Jahr in London wieder zurück in ihre alte Heimat gezogen. Auch ihren alten Job in der Sozialstation hat sie wieder angetreten. Und da steht sie auch schon vor einem Problem. Denn in der Sozialstation arbeitet auch ihr „Ex“ André. Evas Gefühle für André sind aber noch nicht erloschen und so versucht Eva mit aller Gewalt einen Schutzwall um ihr Herz zu bauen und André auf Abstand zu halten. Nun schreibt sie – in einer Weinlaune – einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Er soll bis Weihnachten ihren Mr. Right finden. Dazu braucht der Weihnachtsmann aber Hilfe. Von seinen Elfen und von „Socke“. Eines Tages finden Eva und André scheinbar zufällig einen völlig verwahrlosten, fast verhungerten kleinen Streuner-Hund ... richtig „Socke“. Eva will ihn unbedingt retten. Weil in ihrer Wohnung aber keine Hunde erlaubt sind, zieht der Hund erst einmal bei André ein. So ist Eva gezwungen, regelmäßig bei André vorbeizuschauen. Doch das ist nicht Evas einziges Problem. Da ist ja auch noch Jochen, der Wunsch-Schwiegersohn ihrer Eltern. Jochen ist gutaussehend, reich, Banker von Beruf und so überhaupt nicht Evas Fall. Doch wie soll sie Jochen nur loswerden? Und als wäre das alles noch nicht genug, ist die neue Wohnung, in die Eva ziehen will, nicht bezugsfertig und alte schon gekündigt. Sie steht quasi auf der Straße. Wo soll sie nur hin? Da hat André eine aberwitzige Idee, wie sie alle Probleme mit einem Schlag los wird.

     

    Meine Meinung:

    Ein wunderschöner, romantischer Weihnachtsroman mit Hund. Man ist sofort mittendrin in der Geschichte. Die Ort und vor allem die Charaktere sind super beschrieben, man hat sofort zu jedem ein konkretes Bild vor Augen und kann sich super in alle handelnden Personen hineinversetzen. Besonders gut gefallen hat mir – wie bei allen Hunde-Weihnachtsromanen von Petra Schier – dass wir hier auch aus der Perspektive von Hund „Socke“ berichtet bekommen. Sockes Gedanken und Anmerkungen sind durch die kursive Schrift leicht zu erkennen. Auch der Weihnachtsmann mit seinem Gefolge kommt hier nicht zu kurz. Er bekommt aber (meistens) eigene kurze Kapitel.

    Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Es lässt sich alles super angenehm lesen und man kommt zügig voran. Das 300 Seiten lange Buch ist in 25 Kapitel unterteilt. So kann man dieses wundervolle Buch gut in einem Rutsch, aber auch in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.

    Mein Fazit:
     Eine tolle, romantische Geschichte für’s Herz. Für Romantik-Fans, für Weihnachts-Fans, für Hunde-Fans ... einfach für alle Liebhaber von Liebesgeschichten mit Happy-End. Ich möchte liebend gerne noch mehr davon lesen. Meine absolute Leseempfehlung und satte 5 Sterne.

  11. Cover des Buches Schloss aus Glas (Filmausgabe) (ISBN: 9783453359680)
    Jeannette Walls

    Schloss aus Glas (Filmausgabe)

     (533)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Jeannette Walls erzählt in dem Buch "Schloss aus Glas" ihre Lebensgeschichte aus ihrer Sicht. Ihre Kindheit verbrachte sie in vielen verschiedenen Städten, zeitweise lebte sie auch mit ihrer Familie im Auto. Manchmal war es so schlimm, dass nicht mal mehr Geld für Essen da war. Fließend Wasser und Strom war etwas Besonderes. Geschenke gibt es auch nicht. Trotz allem blieb die Familie zusammen und stehen sich zur Seite. Früh musste Jeannette sich um ihre Geschwister kümmern. Sie wurde dadurch sehr schnell erwachsen. Erkannte schnell was gut ist und was nicht. Das lockere Leben ihrer Eltern stand für kein Kind als Vorbild. Sie schafften den Schritt in ein geregeltes Leben. 

    Ein angenehmer Schreibstil lässt die Lebensgeschichte wie einen Film vorbei ziehen. Ich bin froh über das Ende. Das die Kinder ein normales Leben haben und sich nicht so gehen lassen wie ihre Eltern. 

  12. Cover des Buches Schmetterlinge im Winter (ISBN: 9783453359550)
    Sarah Jio

    Schmetterlinge im Winter

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Paulski97

    Wirklich eine super schöne Geschichte. Es ist definitiv mal was anderes mit der Obdachlosen "Geschichte", hat mich selber auch zum Nachdenken gebracht. 

    Ich hätte mich denke ich genauso entschieden wie Kailey am Ende. 


    Der einzige Kritikpunkt von meiner Ansicht aus ist das mir dieses zeitgespringe nicht wirklich gefallen hat. Mir wäre eine Einleitung und dann die Vergangenheit und dann die Gegenwart angenehmer zum lesen gewesen. 😇

  13. Cover des Buches Die Stimmlosen (ISBN: 9782919801343)
    Melanie Metzenthin

    Die Stimmlosen

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Das Buch:

    Es handelt sich bei diesem Buch um den quasi 3. Teil der Reihe Leise Helden. Quasi deshalb, weil er als 2. Band erschien, zeitlich betrachtet aber als 3. in die Reihe gehört. Das Buch kann zwar unabhängig von den anderen beiden Bänden gelesen werden, macht jedoch deutlich mehr Freude, wenn man zumindest den Vorgänger “Im Lautlosen” kennt.

    Der zeitliche Rahmen umfasst die Jahre 1945 bis 1953 - eine Zeit, die geprägt war von Neuanfängen. 

    Worum geht’s?

    Hamburg 1945 - der Krieg ist vorbei, die Stadt ist nur noch ein Trümmerhaufen und von den Briten besetzt, die Menschen hungern und haben kein Dach über dem Kopf. Hamburg ist ein trostloser Ort, an dem jeder nur noch ums Überleben kämpft. Vor dieser Kulisse treten Fritz Ellerweg, Richard und Paula Hellmer und der Brite Arthur Grifford den Weg in eine neue, ihre Zukunft an. Dabei wird ihnen weiß Gott nichts geschenkt, aber niemals verlieren sie ihren Mut und ihre Lebenslust. 

    Charaktere:

    Wenn es eine Figur in einem Roman gibt, in die ich mich verknallen würde, dann wäre das wohl Fritz Ellerweg. Neben Richard und Paula Hellmer und Arthur Grifford ist er die zentrale Figur dieser Geschichte. 

    Fritz ist Chirurg. Nicht irgendein Chirurg, sondern ein richtig guter, der an der Front lernte unter den widrigsten Umständen Höchstleistungen zu erbringen, der es gelernt hat, mit den wenigen Dingen, die ihm zur Verfügung stehen, lebensrettende Maßnahmen zu erschaffen und der sich nicht zu fein ist um Hilfe zu bitten. Man könnte meinen, er sei ein Held! Ist er wohl auch, aber das ist es nicht, worauf die Autorin abhebt. Vielmehr zeigt sie den Menschen Fritz Ellerweg. 

    Fritz hat Humor und brachte mich mit seiner Art, Dinge zu beschreiben und auf den Punkt zu bringen, immer wieder zum Lachen. Das Leben in Hamburg in der Nachkriegszeit ist alles andere als leicht, aber Fritz nimmt das Leben einfach nicht so ernst, sondern eben so, wie es kommt. Aus jeder Situation zieht er das Beste heraus - auch wenn es schwer ist. Um sein und das Überleben seiner Freunde zu sichern, übertritt er auch legale Grenzen, aber niemals wäre ich auf die Idee gekommen, ihn dafür zu verurteilen. Im Gegenteil ich bewunderte seinen Mut - immerhin hätte das auch nach hinten losgehen können. 

    Sein bester Freund Richard und dessen Frau Paula sind die Personen, die ihm nicht erst seit dem Krieg am nächsten stehen. Alle 3 haben während des Krieges fürchterliche Verluste hinnehmen müssen, aber trotzdem geben sie nicht auf. Nie! 

    Neben Fritz wirkt Richard sehr ruhig und bedacht. Dabei ist er jedoch nicht weniger mutig als Fritz und auch Richard beweist immer wieder, dass er Humor hat. Zusammen sind die beiden beinahe unschlagbar. Es gibt einige Szenen, in denen die Autorin die Unbeschwertheit des Lebens wieder auferstehen lässt, obwohl in dieser Zeit nichts unbeschwert ist, wenn man es genau bedenkt. Ich habe zeitweise herzlich gelacht, wenn ich mir das bildlich vorstellte. 

    Gleichwohl hat mich Melanie Metzenthin aber auch wieder einmal gelehrt, dass es gut sein kann, genügend Taschentücher parat zu haben. Denn so herrlich diese beinahe friedlichen Szenen waren, so tief treffen den Leser auch die weniger schönen Szenen, wenn den Protagonisten Leid geschieht, wenn ihnen Unrecht widerfährt - und das passiert nicht nur einmal. 

    Der Krieg hat alle Protagonisten gezeichnet und so versucht Richard mit der Vergangenheit aufzuräumen und seinem Erzfeind endlich zu seiner gerechten Strafe zu verhelfen. Hierbei ist ihm die Aufmerksamkeit des Lesers absolut sicher. Die Gerichtsverhandlungen sind so authentisch und bildlich. Ob er es schafft, müsst ihr selbst lesen! 

    Der dritte Charakter, der mich sehr beeindruckt hat, ist Arthur Grifford. Am Anfang noch recht unscheinbar entwickelt er sich zu einem so liebenswerten Kerl, der seine eigenen Probleme hat, die durch den Krieg entstanden sind. Mit ihm zeigt die Autorin die andere Seite, denn immerhin ist Arthur Brite und damit eigentlich der Feind. Dass dies aber keineswegs so sein muss, beweist Melanie Metzenthin eindrucksvoll. Und sie tritt ebenfalls den Beweis an, dass Freundschaft über jedwede Nationalität erhaben ist. Mir lief öfter mal eine Gänsehaut über den Rücken, wenn eben diese Nationalitäten zum Stolperstein zu werden drohten. 

    Alle Figuren in diesem Roman sprühen vor Leben, selbst kleinere Figuren am Rand bleiben nicht grau. Die Charaktere sind so verschieden und haben doch alle dasselbe Ziel - nämlich aus diesem Dilemma des Krieges zu einem würdigen Leben zurückzufinden. Die Autorin schenkt jedem Protagonisten seinen Raum und jeder Leser wird mit Sicherheit die eine oder die andere Figur mehr mögen als die anderen. Aber erst ihr Ensemble macht die Geschichte so rund.

    Schreibstil:

    Ich habe inzwischen einiges von Melanie Metzenthin gelesen und ich lese ihre Geschichten wirklich gerne. Ihr Schreibstil ist so herrlich gerade heraus. Es gibt keine komplizierten Schnörkel. Die Geschichte bewegt sich immer vorwärts und es wird nie langweilig. Die Autorin schreibt so, wie das Leben eben ist. Niemals geradlinig, aber immer voran. Niemals ohne Kanten, niemals ohne Probleme, aber nach jedem Regen scheint wieder die Sonne. Gerade das macht es wohl aus, dass ihre Geschichte so lebendig und authentisch wirkt. 

    Melanie Metzenthin bewegt sich diesmal wieder im “Ärztemilieu”. Immerhin sind alle Protagonisten Ärzte. Allerdings versucht sie keineswegs zu erklären, wie Fritz operiert, sondern vielmehr zeigt sie die Umstände unter denen er das tut und unter welchen Umständen Richard und Paula in ihrer Hausarztpraxis zu dieser Zeit ihre Patienten behandeln müssen. Sie erklärt, was erklärt werden muss, nicht mehr! Das gefällt mir ausgesprochen gut, denn so bleibt das Krankenhaus- und Praxisleben für den Leser nachvollziehbar. 

    Beeindruckend ist auch ihre Beschreibung des zerstörten Hamburg. Sie schafft es über die gesamte Länge des Romans die trübe Stimmung im zerstörten Hamburg latent hoch zu halten. Sie schiebt sie nicht in den Vordergrund, aber während man die Geschichte liest, fühlt man sie. Die Autorin lebt in Hamburg und hat über ihre Stadt intensiv recherchiert. Das merkt man in diesem Roman sehr deutlich, wenn sie Vergleiche zieht, wie Straßenzüge z.B. vor und nach dem Krieg aussahen. Auf diese Art und Weise wird der Roman nicht nur zu einer Geschichte über fiktive Figuren, sondern auch ein Zeugnis einer vergangenen Zeit. Geschichtsunterricht, wie er sein sollte!

    Fazit:

    Großartig! Ein echter Pageturner, der viel zu schnell zu Ende ist, wenn man erst einmal begonnen hat. 5 von 5 Sternen.

  14. Cover des Buches Herz im Schneegestöber (ISBN: 9782496701432)
    Anna Fischer

    Herz im Schneegestöber

     (56)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate

    Ich hatte gerade Lust auf das wärmende Weihnachtsgefühl, das bei diesen Büchern einen erfüllt. Genau so war es auch hier, es war ein toller Wohlfühlroman, nicht langweilig, sondern sehr lebendig, spritzig und tolle Charaktere, die ich von Anfang an mochte und tief in mein Herz geschlossen habe, sie hatten einen besonderen Charme. 


     Manchmal spielt das Leben, einem einen Streich und Schicksal schlägt zu. So wie ich auch in dieser Geschichte wo Josie mit einem Fremden den sie mitnahm, weil alles anders lief wie geplant auf ein besonderes Abenteuer einließ. Es war sehr süß geschrieben und das Abenteuer, das die beiden erlebten war romantisch, schön und einfach zum Wohlfühlen. 


    Ein Weihnachten fürs Herz und anders als geplant.  Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und war nur bezaubernd und wollte gar nicht aufhören mit dem Buch, da ich mich in die Charaktere verliebt habe und einfach noch länger bei ihnen bleiben und träumen wollte.

  15. Cover des Buches Petronella Apfelmus - Zauberschlaf und Knallfroschchaos (ISBN: 9783414824158)
    Sabine Städing

    Petronella Apfelmus - Zauberschlaf und Knallfroschchaos

     (63)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Im Ort hat ein Zirkus seine Zelte aufgeschlagen. Als die Zirkuskinder in der Schule auftauchen, gibt es schnell Gerüchte, sie sind sehr blass und tragen alle Schwarz – das werden doch keine Vampire sein? Auch auf dem Zirkusgelände werden sonderbare Wesen gesehen, dazu noch der Name „Mondscheinzirkus“ – die Zwillinge Lea und Luis Kuchenbrand überlegen, wie sie das Geheimnis lüften könnten.

    Derweil hat es die Apfelhexe Petronella Apfelmus mit einem Fischräuber zu tun. Ihm auf die Schliche zu kommen, stellt sie und ihre Freunde vor eine große Herausforderung.

    Der zweite Band der Reihe um die Apfelhexe klingt sehr geheimnisvoll und ein bisschen gruselig. Und das ist er auch, aber nicht so, wie gedacht. Vorurteile und Akzeptanz stehen im Vordergrund, aber es gibt auch jemanden, der nichts Gutes im Sinn hat, und der aufgehalten werden muss.

    Die Autorin nimmt die Leser nicht nur mit in den Zirkus, sondern auch in Petronellas Welt, in den Mikrokosmos des Apfelgartens und des Teiches darin. Erzählt wird humorvoll und spannend, die wunderschönen Zeichnungen von SaBine Büchner machen die Geschichte rund und passen wieder hervorragend.

    Der zweite Band der Petronella-Apfelmus-Reihe ist humorvoll und spannend erzählt, hat eine nachvollziehbare Message und ist wieder sehr zu empfehlen.

  16. Cover des Buches No & ich (ISBN: 9783426654385)
    Delphine de Vigan

    No & ich

     (429)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    »Ich dachte an die Nebenwirkungen des Lebens, die auf keinem Beipackzettel, in keiner Gebrauchsanweisung genannt werden.«

    Das Buch ist so schön, so heftig, so brutal, dass es zu einem Gefühlschaos führt und man sich von Lou leiten lässt, als würde man in ihren Fußstapfen stecken, als wäre man sie und würde verzweifelt versuchen, etwas in Ordnung zu bringen, für das man keine Kraft besitzt.

    Lou ist hochbegabt, eine richtige Denkmaschine, deren Gedanken immer zu rasen und auch wenn sie in allem nach einer Logik sucht, einem Muster, das sie aufzählen kann, das sich addieren und subtrahieren lässt, verliert sie sich doch in ihren Gefühlen und schafft es nicht, das Leben zu verstehen. Sie ist bereit, alles für ihre beste Freundin zu opfern und als der Moment kommt, zögert sie keinen Moment lang.

    Es ist ein schönes Buch, eine kräftige Geschichte, die alles von seinem Leser abverlangt, bis die Worte einem die Brust schnüren und man fühlen muss, wie sich das Herz zu einem Klumpen schrumpft, dessen Gewicht einen erdrückt. Lous Wünsche und ihre Machtlosigkeit werden zu einer Bürde, die man als Leser zu tragen beginnt, obwohl man das nicht will, man sich sogar am Anfang dagegen wehrt, aber irgendwann tut man es doch, weil man stark für Lou sein möchte, weil ihre Probleme zu der eigenen werden. Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und doch habe ich mich am Schluss geschlagen gefühlt, hilflos und verloren und so endlichen traurig, als hätte ich ihr Schicksal durchlebt, als wäre mir das im wirklichen Leben passiert! Das gelingt nur einer guten Autorin.

    Man merkt, wie sehr die Autorin ihre Figur liebt und alles tut, damit man als Leser die Seele der Figur zu spüren bekommt. Von Anfang an blieb das Buch spannend, die Vorarbeit war nicht quälend, sondern interessant, wichtig, etwas Besonderes, das sich am Ende mit einer Wucht entfalten hat, als hätte die Autorin einen Faustschlag tief in meine Seele versetzt.

  17. Cover des Buches Nacht über Reykjavík (ISBN: 9783404173891)
    Arnaldur Indriðason

    Nacht über Reykjavík

     (40)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Wenn man an Island denkt, dann fallen einem spontan die schönen Landschaftsbilde auf, welche man aus dem TV kennt oder von Fotos von Freunden und Bekannten, welche dort schon im Urlaub waren. Doch das Buch „Nacht über Reykjavik“ zeigt einem ein ganz anders Bild als jenes welches man als Tourist sieht. Ich ziehe meinen Hut vor dem Schriftsteller Arnaldur Indriðason der den Finger dort hinlegt wo es weh tut. Das Buch führt einen in die Welt der Streifenpoliziten, welche in der Nacht arbeiten und zu den Randfiguren der Gesellschaft.

     

    Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und dennoch ist es alles andere als leicht dieses Buch zu lesen. Es führt einen nämlich dorthin wo man auch in der eigenen Stadt gerne wegschaut. Ein Obdachloser wird ertrunken in einem Tümpel am Stadtrand gefunden und sofort ist der Polizei klar, dass er sich selbst umgebracht hat. Auch zwei Frauen die verschwunden sind, sucht man zwar, aber findet man nicht. Das Buch bringt einen zum Nachdenken über diese raue Welt und auch über einen selbst. Wo sieht man selbst überall weg anstatt zu versuchen zu helfen? Kann man überhaupt helfen? Es sind schwere Fragen und das Thema des Romans ist schwierig. Es zeigt auch wie ein Mann immer tiefer hinab sinkt, keine Hilfe will und so auf der Straße landet. Denn im Buch erfährt man die Geschichte von Hannibal, dem toten Obdachlosen.

     

    Die Hauptfigur im Buch ist jedoch Erlendur Sveinsson, welcher selbst kein leichtes Leben hatte und der mir einfach nicht nahekam. Dafür muss ich einen halben Stern abziehen. Für mich war er einfach nicht zu greifen und ich konnte nicht jede seine Handlungen verstehen. Wir begleiten ihn bei seiner Arbeit als Streifenpolizist und sehen was sich in der Nacht in einer Stadt abspielen kann. Es ist erschreckend und düster, einfach kein Lesegenuss. Dennoch sind solche Bücher wichtig, denn wenn wir immer nur wegschauen, ändert sich nichts und es muss sich etwas ändern in so vielen Bereichen. Erlendur kannte Hannibal vage und ihn lässt dieser Mann einfach nicht los und so macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Die Auflösung passte zwar und dennoch kam es mir so vor als ob die Krimihandlung eher eine Nebenhandlung spielte.

     

    Ich kann dieses Buch, welches 382 Seiten umfasst und in der dritten Person Singular aus der Sicht von Erlendur geschrieben ist weiterempfehlen, aber nur jenen Leuten die gerne einen Gegenwartsroman über Island lesen wollen. Bedenken sollte man dabei jedoch, dass sich dort bestimmt einiges geändert hat, denn das Buch ist 2012 erschienen und das sind inzwischen 9 Jahre her. Wer jedoch einen Krimi lesen will, ist bei diesem Buch völlig falsch.

  18. Cover des Buches Layers (ISBN: 9783785587294)
    Ursula Poznanski

    Layers

     (652)
    Aktuelle Rezension von: katiandbooks

    Der 17jährige Dorian lebt auf der Straße. Nach einem Streit mit einem anderen Obdachlosen, liegt dieser plötzlich tot da, Dorians Taschenmesser direkt daneben. Doch der Junge kann sich an nichts erinnern. Er hat den Schock noch nicht überwunden, da nimmt ein Fremder ihn auch schon in die Villa eines Gönners mit, der obdachlosen Jugendlichen eine zweite Chance gibt - mit Unterkunft, Verpflegung, Bildung ... und mysteriösen Arbeitsaufträgen. 

    "Layers" aus dem Jahr 2015 ist das erste Buch von Ursula Poznanski, das ich mir jemals gekauft habe. Nach schlappen neun weiteren Büchern jedoch das letzte, das ich von ihr wahrscheinlich gelesen haben werde. Haben mir "Erebos", "Saeculum" und vor allem die Eleria-Trilogie noch ausgezeichnet gefallen, konnten mich "Elanus", "Aquila" und "Thalamus" nicht mehr wirklich überzeugen, vor allem mit der Figurenzeichnung hatte ich in diesen Romanen so meine Probleme. Im Vergleich kann ich zu Dorian, dem Protagonisten in "Layers", nun sagen: er bleibt ähnlich blass wie die anderen Jungs ihrer hier genannten Bücher (dazu zähle ich auch Nick aus "Erebos" und Bastian aus "Saeculum") und unterscheidet sich charakterlich kaum von den anderen, wenn er denn überhaupt so etwas wie einen Charakter aufweisen kann, denn eigentlich ist er lediglich eine Standart-Figur, die ihren Text aufsagt.

    Tatsächlich haben mir ihre bisherigen Protagonistinnen wesentlich besser gefallen (auch, wenn ich "Aquila" insgesamt noch weniger mochte, und sie in der Eleria-Trilogie natürlich ihre Charakterzeichnung auf drei Bücher ausweiten konnte), weshalb es mich wundert, warum sie so oft aus der Sicht eines männlichen Jugendlichen schreibt.

    Was Ursula Poznanski jedoch noch nie drauf hatte (auch nicht in der Trilogie) ist es, eine ordentliche, nachvollziehbare und atmosphärische Liebesgeschichte aufzubauen. Hier klappt es tatsächlich am wenigsten gut. Kaum ist Dorian in der Villa angekommen, lernt er die gleichaltrige Stella kennen. Keine zwei Seiten später sind beide unsterblich ineinander verliebt, obwohl man nichts über sie weiß. Gut, streng genommen weiß man über Dorian auch nicht viel mehr.

    Auch, wenn ich kein Freund davon bin, Äußerlichkeiten punktgenau beschrieben zu bekommen, hätte ich hier mit einer Beschreibung ihres Aussehens wenigstens verstehen können, warum Dorian plötzlich so scharf auf sie ist, aber das bekommt man auch nicht. Von jetzt auf gleich verzehrt sich der Junge nach Stella, kann kaum eine halbe Stunde ohne sie sein und tut Dinge bzw tut Dinge auch nicht im späteren Verlauf der Handlung, einzig und allein, weil er sie so sehr liebt. Doch warum er das tut, erfährt man leider gar nicht.

    Dass die Romane von Ursula Poznanski generell mehr Plot- als Charakter-getrieben sind, war mir nach acht bisher gelesenen Büchern natürlich klar, und wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich eher für ein Plot-getriebenes Buch entscheiden, auch, wenn das kein Highlight werden kann, denn im Idealfall hat man natürlich beides. Deshalb war mir relativ schnell klar, dass "Layers" allenfalls ein mittelmäßiges Buch für mich werden würde.

    Doch je weiter man liest, desto öfter wiederholt sich die Handlung. Dorian tut immer und immer wieder dasselbe, begeht immer und immer wieder dieselben Fehler, lernt nichts dazu, kann keine klugen Entscheidungen treffen und bleibt bis zum Schluss extrem naiv und leichtgläubig. Dazu kommt, dass man sonst wirklich nichts von ihm weiß. Klar, da wird mal hier was aus seiner Vergangenheit erzählt und da der Grund erwähnt, warum er überhaupt auf der Straße gelebt hat, doch all das hat keinerlei Effekt auf seinen Charakter oder seine Handlungen. Er wird von der Autorin lediglich durch die Geschichte geführt, wie es gerade nötig ist. 

    Fazit: Poznanskis Ideen sind immer toll, keine Frage. Die Umsetzung hat mir jedoch - je mehr Bücher von ihr im Jahr erschienen sind - immer weniger gefallen, und offenbar hat es mit "Layers" im Jahr 2015 begonnen, von dem man gute 100 Seiten hätte wegstreichen und immer noch dieselbe Geschichte haben können. Vielleicht sogar eine bessere. Von mir bekommt dieses Buch 2**.

  19. Cover des Buches Adresse unbekannt (ISBN: 9783825152260)
    Susin Nielsen

    Adresse unbekannt

     (53)
    Aktuelle Rezension von: 3erMama

    ADRESSE UNBEKANNT


    In diesem Kinder- und Jugendbuch schildert die kanadische Autorin das Leben von Felix, reflektiert die Entwicklung der Mutter seit ihrer Kindheit und zeigt auf wie toll Freundschaft und wichtig Zusammenhalt sind.


    Felix zieht mit seiner Mutter in einen alten VW-Bus. Viele Probleme ergeben sich dadurch, vorallem für Felix als es um die Schulanmeldung für die weiterführende Schule geht.

    Das Drama nimmt seinen Lauf und es kommt die Frage auf, ob eine Freundschaft trotz Lügen überleben kann.

    Aber nicht nur das belastet Felix sehr, sondern auch die zunehmende Krankheit seiner Mutter und der Realität ins Auge zu sehen: er ist obdachlos.

    Was passiert, wenn die Wahrheit ans Licht kommt?

    Kommt Felix dann in eine Pflegefamilie?

    Und welche spielt dabei sein Vater, den er nur selten sieht?

    Und dann wäre da ja auch Winnie, bei der Felix immer so ein Kribbeln verspürt...

    Bei dem ganzen Stress gibt Felix die Ratesendung "Wer, Was, Wo, Wann - Junior" viel Kraft, aber vorallem auch die Möglichkeit sich abzulenken. Nur wird die Sendung seine Rettung werden?

    🛎️❔🤫📚

    Das Buch ist ausgezeichnet mit dem "Luchs des Monats" (01/21), Preisträger beim "Lesekompass 2021" der Bücher für 10-14jährige und nominiert für den "Deutschen Literaturpreis 2021" im Bereich Kinderbuch.

    Und wir sagen: zurecht!

    Denn dieses Buch thematisiert ab vom Mainstream Obdachlosigkeit, aber eben auch Freundschaft, Vertrauen, Mut und Materialismus und Verantwortung.💪

    Die ruhige Grundstimmung im Buch wird perfekt durch Gefühle untermalt, man spürt die Freude, Trauer, Angst etc regelrecht beim Lesen.

    Von uns bekommt das Buch 5 von 5 Sternen. 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟

  20. Cover des Buches Oliver Twist (ISBN: 9783764171186)
    Dirk Walbrecker

    Oliver Twist

     (688)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Ich verzichte einmal darauf eine weitere Inhaltsangabe zu schreiben und möchte sogleich zu meinem Resümee gelangen. Zugegebenermaßen habe ich den Roman ,,Oliver Twist“ aus nur einem Grund gelesen, und zwar, dass es sich hierbei um einen Literaturklassiker handelt, der den Leser aufklärt über das alltägliche Leben bestimmter Gesellschaftsschichten im viktorianischen Zeitalter Großbritanniens. Gleichermaßen handelt es sich um das erste Werk, welches ich von Dickens gelesen habe. 

    Die altmodische Sprache stellt kein Stolperstein da, der Lesefluss wird dadurch nicht beeinträchtigt. Schachtelsätze, die Orte, Situationen oder Figuren detailreich schildern, sind vorherrschend. Dasselbe gilt für die Dialekte gewisser Figuren, die überwiegend vorzufinden sind. Diese beiden Aspekte haben dafür gesorgt, dass ich mich durch manche Kapitel regelrecht durchkämpfen musste. Möglicherweise hätte ich das nicht getan, wenn die Geschichte spannungslos gewesen wäre. Anlässlich der Haupt- und Nebencharaktere kann ich behaupten, dass Oliver Twist in seinem Leben eine enorme Menge an Menschen kennenlernt, welche ebenfalls weitere Bekanntschaften schließen. Infolgedessen geben prinzipiell die Nebencharaktere Aufschluss über das Leben des Waisenkindes, zugleich werden deren Schicksale mal mehr und mal weniger beleuchtet. Jedenfalls wurde ich mit vielen Eindrücken und Lebensgeschichten überhäuft, sodass diese Mehrsträngigkeit meine Konzentrationsfähigkeit herausgefordert hat – und das ist gut so.
    Die Darstellung dieses Zeitalters ist meisterlich, deshalb hat sie mich des Öfteren in schieren Schock versetzt. Die düstere Atmosphäre, die sich über mehr als die Hälfte des Romans erstreckt, hat mir gut und gerne zugesetzt. Das trifft auch auf die Verhältnisse, in denen Oliver seine ersten Lebensjahre verbringt, zu. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, wenn er an Personen geraten ist, die ihm ausnahmsweise nichts Böses wollen, doch stets mit einer Spur von Misstrauen. 

    Alles in allem bin ich ebenfalls der Meinung, dass das Buch mit Sicherheit empfehlenswert ist, um einen Einblick in die britische Gesellschaft des neunzehnten Jahrhunderts zu bekommen. Nichtsdestotrotz reden wir hier von einem Roman, der zum Nachdenken anregt und keinen einfachen Lesegenuss für zwischendurch darstellt. 

  21. Cover des Buches Automaton (ISBN: 9783827014382)
    Berit Glanz

    Automaton

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Einige Bläulinge trinken aus einer Pfütze auf den hellen, warmen Steinen. Sie flattern sorglos umher, als wüssten sie nicht um die Gefahr des Wassers bei einem Absturz. In den Blautönen ihrer Flügel bricht sich das Licht." - Berit Glanz, "Automaton"


    Sobald die junge Mutter Tiff die Wohnung verlassen muss, erfasst sie Panik. Sie leidet an einer Angststörung und ist dadurch größtenteils an die eigenenen vier Wände gefesselt. Auf der Online-Plattform Automaton schlägt sie sich mit Clickworkings durch. Einer ihrer Aufträge wird den Kund*innen so verkauft, als werte eine KI Überwachungsvideos aus - dabei stecken Menschen wie Tiff dahinter, die sich stundenlang die Überwachungsclips anschauen. Für den Auftrag musste sie eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen, doch dann wird sie Zeugin eines Verbrechens...


    In "Automaton" blickt die Autorin Berit Glanz sehr genau auf die Chancen und Risiken unserer vernetzten Welt. Sie lotet aus, wo sich die sich aus der Digitalisierung ergebende Anonymität und Distanz im Internet schädlich auswirken, aber auch welche Chancen sich aus der Möglichkeit, in sekundenschnelle Kontakte aufbauen zu können, ergeben. Dabei erweckt sie mit Tiff eine Protagonistin zum Leben, die zwar in der realen Welt aufgrund ihrer Angststörung nur einen kleinen Bewegungsradius hat und wenige Kontakte pflegt, im Netz aber mutig und bestimmt auftritt, Freund*innenschaften schließt und sich von ihren Zielen nicht abbringen lässt.


    Der Gegenwartsroman ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt. Zum Einen begleiten wir Tiff mit ihrem Sohn in der beengten Wohnung und bei ihren Aufträgen bei Automaton, zum Anderen Stella, die auf der anderen Seite der Welt in einem Obdachlosenheim arbeitet und nach und nach von ihrer Verganhenheit erzählt, die sich teilweise auf Hanffeldern abspielt. Gespickt wird das Buch noch mit Chats zwischen Tiff und ihren Freund*innen bei Automaton. Erst gegen Ende des Buches finden die beiden Erzählstränge zusammen - was mich ehrlich gesagt ein wenig gestört hat. Ich konnte mit Stellas Geschichte nicht viel anfangen, sie war recht zäh und ich hatte immer das Gefühl, so schnell wie möglich wieder bei Tiff ankommen zu wollen. Natürlich lässt sich hier anmerken, dass mit Stellas Arbeit in der Fischfabrik auf der einen und mit Tiffs Arbeit bei Automaton auf der anderen Seite zwei prekäre, schlecht bezahlte Fließband-Jobs in zwei unterschiedlichen Jahrhunderten einander gegenüber gestellt werden, trotzdem haben diese Teile des Buches der Story in meinen Augen viel Spannung geraubt.


    "Automaton" ist trotzdem ein sehr interessanter Roman, der sich mit einem der präsentesten Phänomene unserer Zeit beschäftigt - dem Internet. Dabei legt Berit Glanz ihren Fokus nicht nur auf die negativen Aspekte der Digitalisierung, sondern macht durch Tiff und ihre Freundinnen auch vor allem eines: Hoffnung.

  22. Cover des Buches Nashville (ISBN: 9783841503725)
    Antonia Michaelis

    Nashville

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Weltentraeumerin
    „Nashville“ ist für mich persönlich nicht so gut wie die anderen Bücher von der Autorin, was es nicht zu einem schlechten Buch macht, denn aus der Masse der meisten Bücher sticht es immer noch problemlos heraus.
    Von Anfang an muss man sich einfach darauf einlassen, dass Svenja Nashville bei sich aufnimmt und nicht zur Polizei geht. Dass alle hinnehmen, dass eine Achtzehnjährige einfach so ein ihr zugelaufenes Kind aufnimmt. Das sind Handlungen, die gegen jede Vernunft laufen, aber nur wenn man sie einfach akzeptiert, kann man dem Buch auch eine Chance geben.

    Natürlich zeigt sich aber auch hier der herausragende Schreibstil der Autorin, allein schon generell in der Wortwahl und der Formulierung der Sätze. Diese sogen mich hinein in ihre poetische Melancholie. Das ist ein Stil, mit dem klarkommen muss, aber der auch einfach ziemlich cool ist, obwohl ich auch hier sagen würde, dass er in anderen Werken von ihr besser zur Geltung kommt. Aber vielleicht liegt das alles auch einfach daran, dass dieses Buch an sich einfach nicht ganz mein persönlicher Fall war und andere empfinden das ganz anders.

    Das Ganze spielt in Tübingen im Sommersemester. Svenja ist dorthin gezogen und fängt ihr zweites Semester Medizin an. Der Autorin gelingt es dabei, diese Atmosphäre und auch ein bisschen die alltäglichen Sorgen von Studierenden spürbar zu machen, gerade auch die vom Anfang des Studiums. Svenja steht an einem Umbruch, weiß nicht so ganz, was sie will, genießt einerseits ihre neue Selbstständigkeit, ist aber auch andererseits davon überfordert, alles alleine klären zu müssen – und das alles noch viel mehr, da sie sich ja auch noch um Nashville kümmert. In gewisser Weise schwingt da eine Metaphorik mit, dazu, auszuziehen und eigenständig zu werden, und der Autorin gelingt es durchaus, diese Emotionen rüberzubringen.
    Ansonsten ist Svenja aber, wie es auch zu dem Stil passt, recht naiv, leichtgläubig und verträumt, was nicht unbedingt schlecht ist. Wie gesagt, man muss mit dem Stil klarkommen, und der umschließt die Handlung ebenso wie die Charaktere.

    Ein zentrales Thema des Buches ist allerdings Obdachlosigkeit. Durch den Stil wird dem natürlich eine gewisse romantisierende Seite verliehen, dennoch habe ich es als Abwechslung empfunden, dass diesem doch oft eher totgeschwiegenen, aber im Alltag in der Stadt stets präsenten Thema Beachtung geschenkt wird.
    Was mir auch sehr gefallen hat, war, wie selbstverständlich mit LGBT+ umgegangen wird. Generell wird sehr offen mit dem Thema Sex umgegangen, ungewöhnlich für andere Jugendbücher, aber sehr authentisch. Liebesgeschichten spielen eine Rolle, spielen sich aber nicht dauernd auf störende Weise in den Vordergrund.

    Ich versank beim Lesen ein wenig in dem düsteren, aber poetischen Stil, ließ mich von bildhaften Worten davontragen und von dem Sog, der durch die immer präsente unterschwellige Spannung entstand, mitreißen. Dabei weiß gerade das Ende noch mal zu schockieren und bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit in Erinnerung. Auch wenn ich manches schon vorhergesehen habe. Vieles enthält dabei Diskussionspotenzial und nicht alle Handlungen sind unproblematisch - aber ich glaube, das ist auch gewollt, um eben infragezustellen, zu schockieren und darüber nachzudenken.

    Fazit: Einige Handlungen sind nicht wirklich nachvollziehbar, trotzdem eine Geschichte im düsteren, poetischen und melancholischen Stil, die fesselnd Themen wie Obdachlosigkeit anspricht und passend zu diesem Stil eine eher naive, leichtgläubige und verträumte Protagonistin im Zentrum hat.

  23. Cover des Buches Merry Kissmas (ISBN: 9783736316003)
    Penelope Ward, Vi Keeland

    Merry Kissmas

     (64)
    Aktuelle Rezension von: xJohannax04

    Meine Meinung:

    Die Bücher von diesem Autorenduo stellen meist einen literarischen Knaller dar. Auch dieses Mal haben Vi Keeland und Penelope Ward wieder abgeliefert. Sie präsentieren in ihrem Roman „Merry Kissmas“ vier durchweg süße und vor allem weihnachtliche Kurzgeschichten.

    Das Autorengespann griff auch dieses Mal wieder auf die altbewährte und bei Lesern sehr beliebte Erzählweise („wechselnde Perspektiven“) zurück. Durch diese Erzählweise werden die Gefühle der Protagonisten für den Leser noch authentischer, man erhält einen guten Einblick in ihre Gedanken und ihre Verhaltensweisen somit meist nachvollziehbarer.

    Auch ihr toller Schreibstil, der sie unschlagbar macht, war wieder „on Point“. Flüssig, leidenschaftlich und kurzweilig. Aber man ist von dem Autorenduo mittlerweile auch nichts anderes mehr gewöhnt. 

    Natürlich wird es schwer innerhalb eines Kurzromans die nötige Tiefe herzustellen und für den Leser zufriedenstellend umzusetzen. Jedoch haben die Autorinnen sich darum bemüht diese Herausforderung bestmöglich zu meistern. Auch wenn es daher ein wenig oberflächlicher zuging, wirkte dies auf den Leser zu keiner Zeit unangenehm oder weniger sympathisch. 

    Die Autorinnen achteten nicht nur bei der Charakterentwicklung auf eine Vielfältigkeit. Die breite Palette an verschiedensten Sequenzen wie z.B. hitzige Dialoge, prickelnde Liebesszenen oder auch humorvolle Momente trugen ebenfalls zu einem harmonischen Gesamtbild bei. 

    Auch die romantische und vor allem weihnachtliche Atmosphäre überträgt sich auf die Leser und löst bei diesen ein Wohlgefühl aus. 

    Fazit: Mit „Merry Kissmas“ ist dem Autorengespann ein sehr unterhaltsamer und schöner Kurzroman gelungen, der sich aufgrund seines Seitenumfangs sehr gut als locker-leichte Lektüre für Zwischendurch eignet. Alle vier Kurzgeschichten beinhalteten neben dem weihnachtlichen Aspekt ebenfalls humorvolle Szenen und gefühlvolle Szenen, die das eigene Herz höher schlagen ließen. 

    Anmerkung: Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken. Diese Tatsache beeinflusste meine Meinung jedoch keinesfalls!

  24. Cover des Buches Das Haus der Frauen (ISBN: 9783596523146)
    Laetitia Colombani

    Das Haus der Frauen

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste und ich habe mich sehr gefreut, als ich es als Mängelexemplar entdeckt habe. 

    Ich wurde auch absolut nicht enttäuscht. Diese berührende Geschichte der Anwältin Soléne, die an Burnout und Posttraumatische Belastungsstörung leidet und anfängt ehrenamtlich im Palast der Frauen zu arbeiten. Sie muss sich erst Mal das Vertrauen der Frauen erkämpfen, um ihnen helfen zu können. Die Schicksale der Frauen haben mich zutiefst berührt.

    Ein weiterer Erzählstrang erzählt die Geschichte der Entstehung des Palastes der Frauen und wie Blanche Peyron und ihr Ehemann (Mitglieder der Heilsarmee) darum kämpfen, dass die Frauen einen sicheren Raum finden. 

    Blanche war schon in jungen Jahren ein Mitglied der Heilsarmee und hat ihr Leben den Notdürftigen gewidmet. Solene erkennt erst mit der Zeit, wie gut es tut anderen zu helfen. 


    Mir als Sozialarbeiterin hat besonders gefallen, dass Solene lernt, dass sie auch mit kleinen Taten den Frauen weiter helfen kann. Ein Zitat aus dem Buch, dass ich besonders schön fand, habe ich in mein kleines Zitate-Notizbuch geschrieben. Ihr könnt es euch bei den Bildern durchlesen. Wie der kleine Kolibri trägt Soléne einen kleinen Teil für eine Verbesserung der Situation der Frauen bei und Blanche Peyron hat einen sehr großen Teil dazu beigetragen. Soléne's Beitrag wird dadurch allerdings nicht gemindert. 

    Fazit: Eine sehr berührende Geschichte, die mich sehr fasziniert hat. 

    5/5🦉 und eine absolute Leseempfehlung.


    ❓Kennst du das Buch und wie hat es dir gefallen? 

    Kennst du auch "Der Zopf"? Wie fandest du es❓

    "Der Zopf" steht noch auf meiner to-read-Liste. 

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