Bücher mit dem Tag "oberbayern"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "oberbayern" gekennzeichnet haben.

93 Bücher

  1. Cover des Buches Abgründig (ISBN: 9783785578643)
    Arno Strobel

    Abgründig

     (205)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Die Gestaltung

    Das Cover passt ganz gut zur Geschichte, ist aber eigentlich nicht so mein Fall. Ich bin einfach kein Fan von dem Gesamteindruck, und jeder hat ja auch schließlich einen eigenen Geschmack.

    Die Kapitelüberschriften sind unglaublich fett und groß geschrieben, was ein bisschen gestört hat. Ich persönlich mag es lieber, wenn dort ein wenig Einfallsreichtum gezeigt wird, anstatt einfach eine Blockschrift und Großbuchstaben zu verwenden.


    Der Erzählstil

    „Abgründig“ war das erste Buch, das ich von Arno Strobel gelesen habe, und vorerst vermutlich auch das letzte. Als ich die ersten zwei Kapitel gelesen habe, war die Motivation zu lesen schon am Ende. Der Schreibstil wirkte einfach langweilig und viel zu einfach auf mich, es gab nichts Besonderes daran und ich hatte das Gefühl, die Geschichte hätte auch von einem Grundschüler geschrieben worden sein, der perfekte Rechtschreibung Grammatik beherrscht. 

    Aus diesem Grund habe ich einige Tage lang gar nichts in dem Buch gelesen, was meine gesamte Lesemotivation sehr runtergezogen hat. In den letzten beiden Tagen hab ich mich dann aber aufgerafft und mir eingeredet, dass dies nicht das erste Buch sein soll, das ich abbreche, weshalb ich abends viel gelesen habe und auch recht schnell vorangekommen bin. Trotzdem gab es einige sehr schleppende Stellen im Buch, gerade in der Mitte, da sich alles immer wieder um die eigene Achse gedreht hat. Es gab kaum neue Entwicklungen, die irgendwie Spannung hätten hervorrufen können, weshalb ich mich irgendwann nur noch gelangweilt habe. Vieles hat sich wiederholt, auch von den verwendeten Wörtern her, wodurch es auch wenig Abwechslung gab.


    Die Handlung

    Ich habe ja eben schon ein bisschen was zur Handlung geschrieben, aber jetzt möchte ich noch ein bisschen was hinzufügen.

    Zuerst einmal war die ganze Geschichte rund um die 10 Jugendlichen aus dem Bergcamp sehr klischeehaft und mit Vorurteilen behaftet. Dazu aber gleich bei den Charakteren mehr. Die Entwicklungen waren alle sehr vorhersehbar für mich. Vielleicht habe ich schon zu viele Thriller gelesen, aber dieser hat wirklich alle Klischees erfüllt, die es so geben kann. Da fängt es schon mit der Idee an, dass die Gruppe in einer einsamen Hütte auf einem Berg eingeschneit wird und einer von ihnen verschwindet.

    Sobald die Jugendlichen es auf die Hütte geschafft hatten, drehte sich alles nur noch im Kreis. Ein paar haben ein bisschen über sich selbst ausgepackt, und dann gab es immer eine Diskussion, daraufhin eine Versöhnung, dann eine Prügelei und dann wieder eine Diskussion. Ein bisschen mehr Abwechslung hätte dem Buch nicht schaden können, zumal auch Tims Gedankengänge viel zu oft wiederholt wurden und dann auch noch in fast demselben Wortlaut.

    Wie für viele Jugendthriller typisch hatte das Buch keine Gewaltszenen, aber auch so würde ich es nicht als Thriller bezeichnen, sondern vielmehr als Abenteuergeschichte. Ein großer Nachteil war außerdem der Prolog in dem Buch. Dieser hat meiner Meinung nach zwar neugierig gemacht, aber trotzdem auch schon zu viel verraten. Ich hätte mich gerne mehr überraschen lassen.  


    Die Charaktere

    Hier gab es ein bisschen mehr Abwechslung als in der Handlung. Jeder Charakter hatte eigene Dinge, mit denen er zu kämpfen hatte, aber trotzdem war keiner von ihnen wirklich tiefgründig gestaltet. Man erfährt eigentlich nichts über sie, als das, was für die Geschichte wirklich von Belang ist. Besonders über Lena, Jenny, Janik, Julia und Sebastian hat man sehr wenig erfahren. Gut, bei Tim, Ralf, Lucas und Denis gab es ein paar Dinge, die überrascht haben, aber auch nicht sonderlich schwer zu erkennen waren. Es war auf jeden Fall sehr schnell erkennbar, welcher Charakter welcher stereotypen Schublade zuzuordnen ist, bspw. „der Streber“, „der Angeber“, „der Aggressive“, „der Eifersüchtige“, „der Psycho“, etc. 

    Zudem waren einige Handlungen einfach nicht authentisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand aus meiner Altersgruppe an meiner Schule auf die Idee käme, jemanden einfach nur in eine stinkende, mit Mäusekot vollgestopfte Kammer zu sperren, und das auch noch über Nacht, weil er eventuell etwas getan haben könnte. Das ist einfach nur ekelerregend und ab da war mir keiner der Charaktere mehr sympathisch, weil ich dieses Verhalten niemals verzeihen könnte.


    Fazit

    „Abgründig“ hat mich sehr enttäuscht. Zwar kann ich nicht sagen, dass das ganze Buch langweilig war, aber Spannung hat sich auch keine aufgebaut. Aus diesem Grund kann ich das Buch einfach nicht empfehlen.

  2. Cover des Buches Prost, auf die Wirtin (ISBN: 9782496703467)
    Friedrich Kalpenstein

    Prost, auf die Wirtin

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Anti81

    „Ein bisserl Menschlichkeit hat noch nie geschadet. Verstehen Sie das? Bürgernähe zeigen und nicht gleich den Amtsschimmel herauskehren! Haben wir uns?“

    Gerade erst im idyllischen Brunngries angekommen, geht es für Hauptkommissar Tischler gleich so richtig los. Als wären seine kauzigen Kollegen nicht schon Herausforderung genug, muss er auch noch den Mord an der bezaubernden Wirtin der Gaststätte „Zum Brunnen“ aufklären. Schon bald fängt die freundliche Fassade des Dorfes an zu bröckeln.

    Ich mache es kurz: Auch wenn man die Spannung in „Prost, auf die Wirtin“ von Friedrich Kalpenstein vergeblich sucht, so überzeugt der Provinzkrimi durch absolut sympathische und drollige Charaktere, die einfach Spaß machen. Und so manch einer hat es dann doch faustdick hinter den Ohren. Ich habe mich zwar nicht gegruselt, aber dafür herzlich gelacht. Und gerne hätte ich den einen oder anderen aus Brunngries einmal fest in die Arme genommen. Ein toller Wohlfühlkrimi mit wenig Spannung, dafür aber ganz viel Wohlfühlen. 


  3. Cover des Buches Schafkopf (ISBN: 9783426504864)
    Andreas Föhr

    Schafkopf

     (185)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Der zweite Teil der Reihe für mich. Er hat mir gut gefallen, wenn mir auch nicht alles gefallen hat (SPOILER).

    Das fand ich gut:

    Wallner hat mehr ein Privatleben mit einer kleinen Liebesgeschichte und er ist nicht nur der Kommissar. Da ich früher in der Gegend häufig im Urlaub war, sagen mir viele Städte und Dörfer etwas. Den bayrischen Dialekt mag ich auch sehr. 


    Das fand ich nicht so gut: 

    Schon am Anfang hab ich gemerkt, dass das Grundgerüst des Romans ähnlich ist wie der des ersten Teils. Er besitzt viele Rückblenden, die alle in verschiedenen Zeiten spielen, teilweise die Rückblende von der Rückblende, dass fand ich etwas anstrengend. Auch in der Gegenwart gibt es viele verschiedene Stränge. Das wurde alles sehr unübersichtlich.


    Fazit: Auch wenn einiges verworren war, fand ich doch einige Stränge und Twist wirklich gut gemacht und unerwartet. Was ich allerdings nicht so mag, ist, wenn der Aufbau im jeden Band recht ähnlich ist. 


    Behalten oder weg? Solange ich die Reihe nicht fertig habe, bleiben alle Teile da :)

  4. Cover des Buches Prost, auf die Nachbarn (ISBN: 9782496709476)
    Friedrich Kalpenstein

    Prost, auf die Nachbarn

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Uli_liest

    "Prost, auf die Nachbarn" von Friedrich Kalpenstein ist ein witziger, bayrischer Provinzkrimi. Das Ermittlungsteam Tischler und Fink ermitteln in einem Mordfall. Ein berühmter Anwalt ist, aufgrund seines defekten Auto, bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Da dieser Unfall aufgrund des manipulierten Autos passiert ist, müssen Tischler mit Fink ermitteln. 

    Mir hat der Provinzkrimi sehr gut gefallen. Ich mochte es, dass teilweise im bayrischen Dialekt geschrieben wurde. Ich mochte die beiden Hauptfigur Tischler und Fink sehr, die liebeswert, witzig, zielorientiert in ihrer Ermittelung und herrlich unperfekt sind. Die Beiden sind mir ans Herz gewachsen und ich möchte gerne mehr über Sie erfahren. 

    Ich habe es genossen mit zu rätseln, wer der Täter sein könnte und warum das Auto manipuliert wurde. 

    "Prost, auf die Nachbarn" ist der vierte Teil der Brunngries Provinzkrimireihe. Der Krimi ist abgeschlossen und auch wenn es Verbindungen zu Vorgängern und vermutlich Nachfolgenden gibt, ist das zum Verständnis des Romans unwichtig.

    Diesen spannenden Provinzkrimi mit Witz kann ich nur jedem empfehlen, der etwas Abwechslung vom Alltag möchte. Ich hatte viel Spaß beim Lesen.

  5. Cover des Buches Karwoche (ISBN: 9783426508596)
    Andreas Föhr

    Karwoche

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Auf dem Weg in den Urlaub kommt Kommissar Wallner sein Kollege Polizeiobermeister Kreuthner entgegen, der sich gerade ein wildes Autorennen mit einem Freund liefert. Als Wallner Kreuthner und seinen Freund Raubert zur Rede stellt bemerkt Wallner, dass Raubert in seinem Kombi eine Leiche transportiert. Es stellt sich heraus, dass es sich um Hanna Hohlwerk handelt, die in einer Kommune lebte. Diese ist bizarr zugerichtet und die Inszenierung der Toten erinnert an eine Hinrichtung bzw. Strafe. Bei den Ermittlungen und der Durchleuchtung des Umfelds der Toten liefert Kreuthner wieder so manche Panne zum Schmunzeln, aber auch zunächst unscheinbares zur Wallner. Es stellt sich heraus, dass die Tote in irgendeiner Beziehung zur Schauspielerfamilie Millruth, die am Schliersee wohnt, stand. Bei den Ermittlungen in der Familie stößt Wallner zunächst auf massives Schweigen und sehr bizarres Verhalten einzelner Mitglieder. Immer deutlicher wird für Wallner, dass die Familie ein dunkles Geheimnis hütet, das er langsam enträtseln kann, so dass er schließlich der den Täter ausfindig machen kann.

    Andreas Föhr schickt seinen berühmten Ermittler in einen neuen Fall und spart nicht mit neuen, lustigen Szenen aber auch Spannung. Dabei gelingt eine gute Mischung aus Humor, Krimihandlung und Spannung, die v.a. Durch die Gestaltung der undurchsichtigen Familie Millruth und deren Mitglieder gelingt. Die Figuren werden detailliert und lebendig beschrieben und eine gute, teils humorvolle und meist spannende Handlung geschaffen. Sprache und Stilistik sind durchschnitt und nicht die Stärke des Autors, aber bei einem Krimi nicht so gravierend, da die Handlung vieles Kompensiert. Ein guter Krimi, den ich gerne gelesen habe.

  6. Cover des Buches Wildfutter (ISBN: 9783442715312)
    Alma Bayer

    Wildfutter

     (75)
    Aktuelle Rezension von: getippteWelt

    Verlag: btb Verlag
    ISBN: 978-3-442-71531-2
    Erstausgabe: September 2017
    Klappentext:Vitus Pangratz kletterte über den Zaun der Wildparks.
    Vorsichtig sah er sich um.
    Die Stimmung war märchenhaft. Romantisch. Bayern zum Verlieben.
    Plötzlich raschelte es hinter ihm.
    Angespannt ergriff er zur Kamera, bereit der Gefahr ins Auge zu sehen.Jetzt nur keine falsche, hektische Bewegung.Seine Fußspitze stieß einen Erdklumpen zur Seite.Fast wäre er darüber hinweggegangen, als er ein weißes Etwas sah.Interessiert griff Pangratz danach und schüttelte die Erde ab>>Ja, leckst mich am Arsch!>> entfuhr es ihm.

    Erster Satz:Der Ehering saß Fest.

    Inhalt:Der Pensionierte Polizist Vitus Pangratz will als Fotograf groß rauskommen und bricht nachts in den Wildpark ein um Fotos von Wildschweinen zu machen!Er stolpert dabei über einen Teil menschlichen Überrestes.Der seit Wochen vermisste Fußballtrainer „Tiger“ wird schnell als ehemaliger Besitzer dessen ermittelt.Für den amtierenden Komissar ist die Sachlage eindeutig, ein Wilschwein hat die Überreste verschlungen.Vitus muss nun selbst ermitteln, mit seiner Tochter „Jo“ einer Lokalreportern und seiner alten Sekretärin „Liesel“ wird die ganze Kleinstadt auf den Kopf gestellt.

    Meine Meinung:Also das Cover fand ich schon mal ziemlich gelungen und hat mich sehr zum Kauf animiert!Am Anfang war es ziemlich verwirrend und es dauerte einige Seiten bis ich verstand worum es ging!Irgendwie war es ein interessantes Buch, so ganz anders als die anderen Regionalkrimis die ich bisher in den Fingern hatte, aber es hat mich leider nicht richtig gepackt bzw. mitgerissen.Stellenweise dachte ich, ich bin in einem falschen Genre gelandet, von Horror bis erotische Literatur war alles vertreten, teilweise in einer sehr derben Form das muss man erst mal mögen bzw. abkönnen.Ich denke die Autorin wäre gut beraten wenn sie Dystopien, Thriller oder Erotische Literatur schreiben würde weil Ihr meiner Meinung nach das noch viel besser liegen würde....Einiges an Humor ist natürlich auch vertreten und ich musste stellenweise schon ziemlich lachen.Was ich toll fand, das man bis zu letzt nicht wusste wer der Täter war, das machte das ganze sehr  spannend, man konnte selber mitraten und bekam von der Autorin des öfteren falsche Fährten gelegt.Dennoch wurde ich aber mit der Geschichte nicht so richtig warm!Das ganze Buch hindurch zog sich das Thema Fussball, auf jeder zweiten Seite stand etwas über Fussball und den hießigen Lokalverein oder den FC Bayern, das fand ich schon etwas zu viel!
  7. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 320 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (21. Mai 2016)

    ISBN-13: 978-3499266829

    Preis: 11,00 €


    Spannender Krimi und mehr


    Inhalt:

    Kriminalhauptkommissar Martin Kühn, verheiratet mit Susanne, zwei Kinder, stolzer Besitzer eines Eigenheims, schwirrt der Kopf. In seiner Wohnsiedlung geht es drunter und drüber. Irgendwas stimmt mit dem Baugrund nicht, Neonazis bilden eine Bürgerwehr, ein kleines Mädchen ist verschwunden und hinter Kühns Garten liegt eine Leiche, aufs Übelste zugerichtet. 


    Meine Meinung:

    Dies ist der Auftaktband der Reihe um den Münchner Polizisten Martin Kühn. Er hat mir in seiner Vielseitigkeit ausgesprochen gut gefallen. Dicht an der Seite des sympathischen, aber auch ein bisschen verschrobenen Protagonisten erleben wir einige turbulente Tage mit polizeilichen Ermittlungen, aber auch einigen privaten Problemen, wobei sich alles irgendwie vermischt. 


    Besonders Kühns innere Monologe vermögen zu fesseln und bringen auch die Ermittlungen voran.  Was den Täter angeht, hatte ich zwar schon früh den richtigen Riecher, doch was genau dahintersteckt, hat mich letztendlich doch sehr überrascht und fasziniert.


    Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für diesen tollen Kriminalroman.


    Die Reihe:

    1. Kühn hat zu tun

    2. Kühn hat Ärger

    3. Kühn hat Hunger


    ★★★★★

  8. Cover des Buches Fastenopfer (ISBN: 9783548288314)
    Anton Leiss-Huber

    Fastenopfer

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Caroas

    Die Charaktere wurden mit viel Humor wiedergegeben, besonders Schösi die Haushälterin des Pfarrers lässt einen von einer Lachslave in die nächste springen.

    Mit humorvollen Verwicklungen und Entwicklungen sucht Kommissar Max Kramer mit seinem Kollegen den Mörder. Maria Evita, Max seine Jugendliebe und Novizin im benachbarten Kloster, hilft ihm bei der Lösung und er ihr Kramer beim heimlichen Fastenbrechen nicht nur mit Schokolade.

    Nebst den Mörder deckt Kramer auch ein Betrugsdelikt auf. 

     

    Fazit, ein humorvoller Regionalkrimi in dem man lange im Dunkeln tappt. Der leicht und flüssig zu lesen ist.

  9. Cover des Buches Kreizkruzefix (ISBN: 9783710402364)
    Monika Pfundmeier

    Kreizkruzefix

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Mit diesem Krimi entführt uns Monika Pfundmeier in das durch seine Passionsspiele landauf und landab bekannte Oberammergau. Dieser Ort ist traditionsbewusst und konservativ. Neuerungen mag man so sogar nicht. Das muss auch Theres Hack, Jägerin aus Leidenschaft, erleben, die vor Kurzem die Metzgerei ihres Vaters übernommen hat und statt der traditionellen Würste auf Wildfleisch aus den heimischen Wäldern setzt.  

    Als sie die Leichen des grausam ermordeten Ehepaars Sophie und Franz Thaller entdeckt, gerät sie vorerst einmal unter Verdacht, denn sie kann ja mit Jagdmesser und Flinte recht gut umgehen. Doch die beiden Ermittler Anton Sollinger und Toni Baurieder finden Theres sympathisch und verfolgen diese Spur nicht so genau. Im Gegenteil, sie besprechen ihre Ermittlungen bei einem Glas Wein in aller Öffentlichkeit und beziehen Theres, die auf eigene Faust recherchiert ein.  

    Kann es sein, dass sich die Thallers mit ihrer Destillerie, in der sie Gin mit dem klingenden Namen „KöniGIN“ brennen, die althergebrachte Tradition des Schnapsbrennens radikal modernisiert haben, zahlreiche Feinde gemacht haben? Oder gibt es noch ein anderes Mordmotiv?  

    Und welche Rolle spielen die Hamburger Influencerin Alessia, die Schauspielerin Marie und der Regisseur Chris?  

    „Du willst nicht, das man sieht, wie du wirklich bist - schon klar. Vielleicht ahnen sie es. Aber ihre Scheuklappen sind ihnen lieber.“ (S.293) 

    Recht bald wird Theres klar, wer mit alten Traditionen bricht und sich ständig in Dinge einmischt, die sie nichts angehen, gerät selbst in Gefahr. 

    Meine Meinung: 

    Dies ist der erste Krimi, den die Autorin, eine bekannte und mit Auszeichnungen bedachte Selfpublisherin, in einem Verlag herausbringt. 

    Leider hat mich der Krimi nicht wirklich überzeugt. Das liegt zum einen an den Charakteren - allen voran an Theres Hackl, die laut und rüpelhaft daherkommt, und nicht nur die Dorfbewohner, sondern auch die Leser vor den Kopf stößt. Die beiden Ermittler verhalten sich unprofessionell. Sowohl die Schauspielerin als auch die Influencerin wirken abgehoben und passen sogar nicht in das traditionelle Oberammergau. 

    Zum anderen ist es der Schreibstil bzw. die Sprache, die mich nicht angesprochen haben. Vermutlich sollte so der krasse Gegensatz zwischen Tradition und Moderne symbolisieret werden. Dieser Unterschied hätte subtiler und dezenter dargestellt werden können. Theres flucht ununterbrochen „Kreizkruzefix“. 

    Von überall ein wenig zu viel, doch von echter Spannung zu wenig.  

    Fazit: 

    Leider hat mich dieser Krimi sogar nicht überzeugt, daher gibt es nur 2 Sterne.

     

  10. Cover des Buches Nur einen Sommer lang (ISBN: 9783492309028)
    Susanne Rößner

    Nur einen Sommer lang

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Franzip86
    Inhalt: Laura, lebt ohne Verwandte in Berlin. Bis sie eines Tages ein Anwaltsschreiben bekommt und man ihr mitteilt, dass sie in den Bayrischen Bergen eine Alm geerbt hat. Mit viel Skepsis begibt sie sich nach Schliersee, etwas unterhalb von München auf das Abenteuer. Dort trifft sie erstmal auf viel Ablehnung und auf ihren Nachbar Anton, der sie genauso mit Ablehnung konfrontiert wie fast alle anderen. Mit der Zeit erfährt sie auch wieso und was dahinter steckt. Auch lernt sie Anton weiter kennen....

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es lässt sich locker leicht lesen. Laura ist mir direkt sympathisch gewesen und auch die Ortschaft Schliersee, da ich sie kenne und liebe.

    Dieses Buch durfte ich kennen lernen, da ich den Nachfolge Band "Schlittenfahrt ins Glück" bei einer Leserunde gewonnenen habe. Und ich den ersten Band wenigstens kennen lernen wollte.

    Ich vergebe für das Buch 4,5 Sterne von 5 Sternen.
  11. Cover des Buches Das Dorf und der Tod (ISBN: 9783453281240)
    Christiane Tramitz

    Das Dorf und der Tod

     (40)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Doch der König ruht woanders, wo, das kann man sich denken, wenn man die Geschichte kennt. Doch damals als alles geschah, kannte sie niemand. Oder wollte sie nicht kennen, nicht hören und schon gar nicht sehen, diese verdammte Geschichte.“

    Inhalt

    Simon Weber kehrt zurück an den Ort seiner Jugend, an das Grab seines Freundes, dem er einst versprach, dass sie gemeinsam ihren 90. Geburtstag feiern werden. Doch Simon steht allein da, nichts ist mehr so, wie es damals war, die Geister der Vergangenheit sind den neuen Zeiten gewichen, doch der alte Mann weiß mehr. Er hat die Zusammenhänge erkannt, die zwischen dem gewaltsamen Tod seines ehemaligen Freundes und den Ereignissen lange vor dem Krieg geschehen sind. Er weiß, dass die Dorfbewohner nicht unwesentlich an der Entwicklung beteiligt waren, indem sie entweder wegschauten und nichts wahrhaben wollten, oder es tatsächlich ignorierten. Simon Weber erzählt diese Geschichte dem Leser weiter, beschwört das Drama herauf, was niemand sehen wollte und klagt an, sowohl diejenigen, die bewusst eine Entscheidung trafen, als auch jene, die sich gottgegeben den engen gesellschaftlichen Normen beugten, ohne sie jemals zu hinterfragen. Denn vielleicht würde er dann tatsächlich mit seinem Freund hier stehen, wie sie es einst geplant hatten …

    Meinung

    Auf diesen Kriminalroman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, bin ich durch zahlreiche positive Leserstimmen aufmerksam geworden. Die Autorin, selbst aufgewachsen in dem Ort, dessen Geschichte sie hier auf eine Dorfgemeinschaft aus der Vergangenheit projiziert, entwirft nicht zwangsläufig einen Kriminalfall, sie schildert vielmehr die zahlreichen Verästelungen der Menschen, ihre Verbindungen und die daraus resultierenden Fehler, die irgendwann zu einem tödlichen Höhepunkt geführt haben, dessen Ursprung sie akribisch nachzuzeichnen versucht. Der Ansatzpunkt ist kein schlechter, doch habe ich im Kern eigentlich eine andere Story vermutet.

    Ich glaube, hier kommt man deutlich besser, wenn man ohne Erwartungshaltung an die Lektüre geht. Gerade weil dieser Kriminalroman auf Tatsachen beruht, hätte ich mir eine spannungsgeladene, fesselnde Lektüre mit viel Gänsehaut erhofft, die bekommt man aber nicht geboten. Auf das romanhafte Erzähltempo und die dadurch recht flache Spannungskurve, hätte ich gerne verzichtet. Aber wenn man sich eine gut recherchierte Dorfgeschichte mit vielen kleinen Einzelschicksalen, die wiederum ein Großes Ganzes ergeben wünscht, ist man hier bestens beraten.

    Der Mordfall selbst, ist nicht der zentrale Punkt, vielmehr ein über Jahrzehnte andauerndes menschliches Drama, welches von vielen Gesichter begleitet wird und hervorragend auch die gesellschaftlichen Zwänge und politischen Rahmenbedingungen vor, während und nach dem 2. Weltkrieg schildert. Eine ganze Dorfgeschichte läuft wie im Film vor dem Auge des Lesers ab, man fühlt sich den Menschen von damals nahe, kann sie einigermaßen gut verstehen und leidet mit ihnen. Als Chronik eines Ortes mit verschlungenen Lebenswegen funktioniert dieser Roman bestens, doch darauf hatte ich eigentlich keine rechte Lust.

    Fazit

    Ich vergebe 3,5 Lesesterne (aufgerundet 4) für diesen True-Crime-Roman, der feinfühlig, intensiv und ausgiebig die menschlichen Hintergründe hinter gut getünchten Fassaden zum Anlass nimmt, um aufzuzeigen, wie fatal fehlende Liebe sein kann und wie hasserfüllt junge Menschen werden, wenn man sich ihrer nicht zuwendet und sie wahrnimmt, wie sie sind.

     Ein treffendes Beispiel von Erziehungsfehlern, eigenem Unvermögen oder schlicht und ergreifend der Ignoranz des Individuums in der Gesellschaft. Also lesenswert ist die Geschichte allemal, auch wenn ich sie am allerwenigsten als einen Kriminalroman empfunden habe – also aufgepasst bei den Ansprüchen an die Lektüre, damit man nicht so wie ich, leicht enttäuscht die letzte Seite zuklappt.

  12. Cover des Buches Hannas Leichen (ISBN: 9783839223680)
    Alex Buchenberger

    Hannas Leichen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Jeanette_Lube
    Dieses Buch erschien 2019 im Gmeiner-Verlag und beinhaltet 340 Seiten.
    Es geht in diesem Buch um einen mysteriösen Doppelmord. Lothar Brinkmann, Softwareunternehmer, und seine Freundin werden tot im Pool seiner luxuriösen Villa nahe Burghausen aufgefunden. Hauptkommissarin Hanna Schmiedinger von der Traunsteiner Mordkommission wird in aller Frühe zum Tatort beordert, um zu klären, womit man es hier zu tun hat. Die eigenwillige Kommissarin beginnt gemeinsam mit dem Computerspezialisten zu ermitteln. Jedoch entpuppt sich der Fall als weitaus komplizierter, als sie zunächst angenommen hat.
    Alex Buchenberger hat einen superflüssigen Schreibstil, der es mir ermöglichte, dass ich sofort in der Handlung war. Die Ermittlerin Hanna Schmiedinger ist mir sehr sympathisch, vor allem, weil sie nicht nur einen superguten Verstand, sondern auch das Herz am richtigen Fleck hat. Die Geschichte war sehr spannend und bis zum Schluß wusste ich nicht, wer hier der Täter ist. So muss ein guter Krimi sein! Dieser Krimi ist fesselnd, aufregend und spannend, ich konnte ihn nicht mehr aus den Händen legen. Eine Leseempfehlung für alle Krimi-Fans! Ihr müsst ihn unbedingt lesen, und man glaubt es nicht, es kommt alles ganz anders...
  13. Cover des Buches Wolfsschlucht (ISBN: 9783426512968)
    Andreas Föhr

    Wolfsschlucht

     (117)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Und damit meine ich mich selber. Ich habe von der Wallner-Reihe gerade mal zwei (mit diesem jetzt drei) Bücher gelesen. Das erste gefiel mir überhaupt nicht, beim zweiten ging es schon besser und das hier hat mich überzeugt, doch nach und nach alle Bände mit Wallner & Kreuthner zu lesen.

    In diesem Krimi geht es um zwei seltsame Fälle – ein Bestattungsunternehmer versinkt mit seinem Leichenwagen in der Mangfall und eine junge Frau verschwindet. Ihr Wagen wird kurz darauf in der Nähe der Wolfsschlucht aufgefunden – aufgespießt von einem Maibaum…. 😊

    Wie sich herausstellt, gehören beide Fälle zusammen und natürlich hat auch Kreuthner seine Hände im Spiel. Und das nicht zu knapp; die arme Polizei ist wohl wirklich geschlagen mit diesem Beamten…. 😊 Auch Wallners Großvater Manfred mischt eifrig und am Rande der Legalität mit…

    Das fand ich alles sehr lustig und erheiternd. Wallner finde ich sehr sympathisch und Opa Manfred ist ein wirkliches High-Light. Der „Krimi“ kommt hierbei fast zu kurz; das Ganze ist ein bisschen verwickelt. Zwar dachte ich, bald auf der richtigen Spur zu sein, aber das erwies sich als nur teilweise so. Und eine kleine Überraschung gab es auch…..

     

     

  14. Cover des Buches The Travel Episodes (ISBN: 9783492405928)
    Johannes Klaus

    The Travel Episodes

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Frechdachs

    Um meinem "akuten" Fernweh etwas nachzugeben und zu stillen kaufte ich mir das Buch  The Travel Episodes: Geschichten von Fernweh und Freiheit .

    Es gliedert sich in die folgenden drei Abschnitte

    - Abwegige Landpartien
    - Gewagte Unterfangen
    - Innere Stimmen

    und hält insgesamt 30 kurzweilig zu lesende Episoden (10 Episoden je oben genanntem Abschnitt) unterschiedlicher Autoren/Reisender bereit.

    Die Geschichten selbst entführen in viele Herren Länder - angefangen vom Somaliland über Pakistan, Lettland, Burma, Bangladesch, Tonga, Iran, Ecuador, Südafrika bis hin nach Panama um nur einige Länder hier in der Rezension zu erwähnen.

    Jede einzelne Geschichte verdient es, gelesen zu werden. Das ein oder andere schmunzeln beim Lesen war hier bei mir Programm und ist bestimmt auch bei Ihnen garantiert. Das Buch gibt die Gelegenheit in die Reisewelten der Autoren ein- und abzutauchen und so wähnt man sich am höchsten Grenzübergang der Welt, in einem Sturm auf hoher See in Wellen von zehn bis vierzehn Metern Höhe, mit Liebeskummer auf den Philippinen, mit dem Unimog auf einem zwei Jahre langen Roadtrip, auf "Tigerpirsch" in Bangladesch, mit einem Katamaran im Auge des Sturms, in Oberbayern (wirklich wahr!) beim Forstdreikampf oder couchsurfend im Iran um nur einige Geschichten kurz anzureißen.

    Die einzelnen Berichte geben mehr und auch mal weniger ausführlich die individuell erlebten Eindrücke der Reisenden im jeweiligen - mitunter exotischen - Land wieder. Was mir besonders gut gefallen hat, dass sich die Reisenden nicht vornehmlich auf den ausgetrampelten Touristenpfaden bewegen und so eine gewisse Spannung und Lebendigkeit für den Leser ins Geschehen kommt.

    Besonders gut hat mir der abschließende Artikel von Florian Blümm gefallen. Dort schildert er seine persönlichen Erkenntnisse aus insgesamt vier Jahren Reise.

    Am Ende des Buches werden die unterschiedlichen Autoren im kurzen Abriss vorgestellt.

    Das Buch kommt im handlichen Taschenbuchformat und umfasst 352 Seiten (inkl. einigen farbigen und s/w-Fotos).

    Das Buch ist für abenteurerlustige bzw. -hungrige Zeitgenossen zu empfehlen. Das Buch darf nicht mit klassischer Reiseliteratur wie beispielsweise den üblichen Reiseführern verwechselt werden, da hier wirklich die persönlichen Eindrücke auf sehr individuellen Reisen beschrieben werden.

  15. Cover des Buches Hundsleben (ISBN: 9783442475919)
    Nicola Förg

    Hundsleben

     (19)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Dieses Buch hat mir besonders gut gefallen. Die Geschichte ist temporeich aufgebaut und liest sich sehr flüssig und spannend!

    Was die armen Tiere erleiden müssen, das möchte ich hier nicht verraten, aber auf jeden Fall eine deutliche Leseempfehlung für dieses Buch!

  16. Cover des Buches Donnerwetter (ISBN: 9783442481361)
    Nicola Förg

    Donnerwetter

     (16)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Diese mystischen Dinge sind mir oft suspekt, hier ist es allerdings in einen Krimi verpackt und spannend aufbereitet. .....und wieder einmal gibt es ein unerwartetes Ende!

    Die Ermittler Gerhard, Evi und Jo bekommen dieses Mal Versstärkung von Baier, einem ehemaligen Kollegen von Gerhard. 

    Hat Spaß gemacht, das buch zu lesen, auch  wenn ich dne Vorgänger besser fand!

  17. Cover des Buches Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel (ISBN: 9783596705412)
    Jörg Maurer

    Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel

     (30)
    Aktuelle Rezension von: tigerbea

    Als die Leiche des Industriellen Jakob Drittenbass gefunden wird, stellt sich die Frage, ob er beim Wandern einen Herzinfarkt erlitten hat oder es sich um Mord handelt. Kommissar Jennerwein findet schnell die Spur zum Täter. Doch er gerät selbst in Schwierigkeiten. Denn er wacht auf einer Bank mitten in der Natur auf, trägt fremde Kleidung und hat geschoren Haare. Erinnern kann er sich an nichts. Er gerät selbst unter Mordverdacht.

    Mit "Bei Föhn brummt selbst dem Tod der Schädel" hat Jörg Maurer einen ziemlich gewagten Mix geschaffen. Alpenkrimi mit Fantasy - ich mußte mich erst daran gewöhnen, denn darauf war ich so gar nicht vorbereitet. Alles wirkte zunächst zusammengewürfelt und unglaubwürdig. Doch einmal auf den Geschmack gekommen, konnte ich diese außergewöhnliche Geschichte genießen. Die Spannung baut sich erst mit der Zeit auf, so daß ich auch hier nur raten kann durchzuhalten. Natürlich lebt auch dieser Krimi vom typischen Jennerwein-Humor. Immer wieder hat man das Gefühl, er würde einem aus dem Buch verschmitzt zuzwinkern. Jörg Maurer schreibt auch diesen Alpenkrimi auf seine wunderbar gefällige Art. Man liest sich flüssig und ohne holpern durch die Seiten und kann einfach nur genießen. Man muß sich nur auf die Geschichte einlassen können! Die beiden Handlungsstränge, bei denen man sich zu Beginn fragt, wo da der Zusammenhang ist, finden im Laufe des Buches zusammen - und dann paßt tatsächlich alles zusammen wie die Zähne eines Zahnrades.
    Dieser 14. Band der Serie ist gut, wenn man sich darauf einlassen kann. Trotzdem mag ich Jennerwein im typischen Alpenkrimi ohne Genremix lieber!

  18. Cover des Buches Tod in Garmisch (ISBN: 9783897056565)
    Martin Schüller

    Tod in Garmisch

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eher durch Zufall stieß ich auf diesen Roman, der den Auftakt zu einer Reihe, die im bekannten Ferienort Garmisch-Partenkirchen spielt, bildet.

    In der Partnach-Klamm wird eine Leiche gefunden, die so übertötet ist, dass sie zunächst nicht identifiziert werden kann. Schnell stoßen die beiden ermittelnden Kommissare Schwemmer und Schafmann auf die Spur einer jahrzehntealten Familienfehde zwischen zwei Bauernsippen, den Meixners und den Schedlbauers. Weitere Ereignisse wie die Vergiftung eines Hundes, die manipulierte Lenkung eines Autos sowie anonyme Schreiben geben diesem Verdacht neue Nahrung, doch am Ende liegt die Lösung zwar nicht ganz, doch etwas anders.

    Der Auftaktroman zu der genannten Reihe überzeugt den Leser durch eine spannende Handlung, die weit bis in die sechziger Jahre zurückreicht, sympathische, aber auch durch kantige bis sture Charaktere. Mich hat der Roman jedenfalls so überzeugt, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde.

  19. Cover des Buches Winterkartoffelknödel (ISBN: 9783423217941)
    Rita Falk

    Winterkartoffelknödel

     (1.048)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Dies ist der erste Teil um den Komissar Eberhofer.
    Die Ermittlungen drehen sich um die Familie Neuhofer bei der die Frau erhängt aufgefunden wird, der Mann einen Stromschlag nicht überlebt und nur noch der Sohn der beiden am Leben ist.

    Ich hab das Buch in die Hand genommen in Erwartung eines schrulligen, lustigen Komissars ähnlich dem Kluftiger den ich richtig gern mag, und wurde komplett enttäuscht.
    Von so einem langweiligen Kriminalfall hatte ich noch nie gelesen was nicht schlimm gewesen wäre, wenn die sonstige Handlung gepasst hätte. Aber es war leider gar nicht meins... ein Schreibstil dem ich so gar nichts abgewinnen konnte, Humor der in keinster Weise meiner ist, da zu menschenverachtend, und ein so supernerviger Komissar der meint, die Welt dreht sich um ihn und er ist der grosse "Macker".
    Sehr enttäuschend, kann den Hipe nicht verstehen.

  20. Cover des Buches Schwarzwasser (ISBN: 9783426517666)
    Andreas Föhr

    Schwarzwasser

     (87)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    In einem Haus wird die Leiche eines alten Mannes gefunden. Mit am Tatort eine verstörte junge Frau mit der Tatwaffe in der Hand. Doch die weiß von nichts. Dann stellt sich raus, den Toten gibt es eigentlich gar nicht. Ein bizarrer Fall für Wallner und Kreuthner im ländlichen Bayern.

    Auch wenn man sich manchmal fragt, wie Kreuthner eigentlich Polizist geworden ist, sorgt er doch mit seiner Art für eine willkommene Abwechslung. Er nimmt einige Dinge nicht ganz so genau und hat seine eigenen speziellen Methoden, das lockert aber alles auf.

    Der Roman an sich ist echt spannend geschrieben, er springt von Gegenwart in Vergangenheit, so dass man sich selber auch ein Bild machen kann. Dazu kommen dann noch die bayrischen Dialoge, die die nötige Prise Humor einfügen.

  21. Cover des Buches Caravaggios Schatten (ISBN: 9783869711973)
    Bernhard Jaumann

    Caravaggios Schatten

     (9)
    Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303

    Nachdem ich Bernhard Jaumanns „Der Turm der blauen Pferde“ gelesen hatte, habe ich mich auf die Fortsetzung dieser sehr speziellen Krimireihe gefreut. Mit „Caravaggios Schatten“ hat der Verfasser einen meiner Meinung nach zwar nicht ganz so guten und packenden Kunst-Krimi wie den Vorgänger abgeliefert, aber dennoch ein lesbares und unterhaltsames Buch.

    Alban Posselt teilte sich vor 25 Jahren mit dem Kunstdetektiv Rupert von Schleewitz im Internat ein Zimmer. Plötzlich taucht er durch ein Ehemaligentreffen wieder in Ruperts Leben auf und lädt ihn zu einem Besuch der Gemäldegallerie von Schloss Sanssouci ein. Unvermittelt zieht Alban ein Messer und sticht auf Caravaggios Gemälde „Der ungläubige Thomas“ ein. Er wird verhaftet, das Bild soll restauriert werden. Aber noch auf dem Weg zum Restaurator wird es ge-„artnappt“, also gegen Lösegeld entführt. Bei den Ermittlungen, die Rupert in seine Jugend- und Internatszeit zurückführen, stehen ihm wie schon im ersten Band Klara und Max zur Seite. Und mit ihnen befindet sich die Leserschaft unversehens in einem Strudel aus Ereignissen rund um Kunst und Verbrechen. Was hat die Zeit im Internat mit der Tat zu tun? Und welche Rolle spielt eigentlich Klaras an Parkinson erkrankter Vater wieder?

    Die Geschichte an sich fand ich etwas sehr konstruiert und die Handlung wechselte zwischen belanglos und hochspannend hin und her und auch sonst zeigt der Krimi ein paar Schwächen. Dennoch schaffte der Autor es, mich über lange Strecken zu fesseln und ich war wirklich gespannt auf die Auflösung. Die zahlreichen Ermittlungsansätze brachten mich auf jeden Fall zum Mitraten und Mitfiebern, vor allem durch das Katz-und-Maus-Spiel mit den Bilderdieben und der ständig aufflammenden Frage, was denn Albans und damit auch Ruperts Vergangenheit im Internat mit der Messer-Attacke auf das Bild zu tun hat.

    Sprachlich ist das Buch bodenständig und eher schlicht, die Charaktere sind auch eher flach und oberflächlich beschrieben. Höchstens bei der Darstellung von Klaras Vater Ivanovic und des Detektei-Mitarbeiters Max konnte der Autor bei mir punkten, eigentlich schaffen es auch nur die beiden wenigstens ein bisschen dreidimensional zu wirken. Der Verfasser scheint den Fall und seine Lösung eher in den Mittelpunkt zu stellen als die Ermittler, was ich ziemlich schade finde, weil da meiner Meinung nach nicht das gesamte Potential ausgeschöpft wurde. Und irgendwie gerät Rupert von Schleewitz trotz seines direkten Bezugs zum Fall sehr an den Rand der Ermittlungen. Die Hauptrollen spielen in diesem Buch ganz eindeutige andere, nicht zuletzt das Gemälde von Caravaggio, über das der Leser sehr viel erfährt.

    Ich habe das Buch auf jeden Fall gerne gelesen und war sehr gespannt auf die Auflösung, vor allem, weil ich über weite Strecken absolut keine Ahnung hatte, wohin die Geschichte führen würde. Von mir daher wegen der ab und zu langatmigen Beschreibungen und der im Großen und Ganzen eher unsympathischen Charaktere vier Sterne.

  22. Cover des Buches Der Prinzessinnenmörder (ISBN: 9783945386385)
    Andreas Föhr

    Der Prinzessinnenmörder

     (261)
    Aktuelle Rezension von: krimi_wahnsinn

    Inhalt: Polizeimeister Kreuthner stößt beim freischaufeln einer Bahn zum Eisstockschießen auf die Leiche eines jungen Mädchens. Die Tote wurde am Vorabend von den Eltern als vermisst gemeldet, aber nicht nur das. Das Brokatkleid welches das Mädchen trug ist Gold und in ihrem Mund befindet sich eine Plakette mit einer 1. Schnell wird Wallner und seinem Team klar, dass es sich wohl nicht um den letzen Mord handelt. Doch was steckt hinter dem ganzen? Das Dorf in den Alpen ist in heller Aufruhe und schnell wird der Mörder als „Prinzessinenmörder“ bezeichnet. Kurz nach dem Mord, wird eine weitere Leiche gefunden. Ein weiteres Mädchen fällt Wallner im wahrsten Sinne des Wortes vor die Füße, denn diese befand sich auf dem Dach seines Hauses. Auch diese Leiche weißt die selben Merkmale auf. Kann Wallner den Täter stoppen, bevor dieser wieder zuschlägt?

    Meinung: Das neue Lesejahr startet schon mal vielversprechend. Wobei ich das Cover der Bild-Ausgabe ehrlich gesagt ziemlich langweilig finde. Der Schreibstil von Andreas Föhr ist spannend, ohne übertrieben zu wirken. Auch die Ermittlungen stehen im Mittelpunkt und die Personen sind bildlich beschrieben. Auch fand ich gut, das der Humor nicht zu kurz gekommen ist, auf ein paar Seiten musste ich schon schmunzeln. Das Ende habe ich so nicht erwartet, wobei man schon am Anfang des Buches hin und wieder Hinweise auf den Täter und sein Motiv erhalten hat. Ich werde dieses Reihe auf jeden Fall weiterlesen!

  23. Cover des Buches Schwarzwasser (ISBN: 9783839894255)
    Andreas Föhr

    Schwarzwasser

     (47)
    Aktuelle Rezension von: HighlandHeart1982

    Schwarzwasser ist der siebte Fall des Ermittler- Duos Wallner & Kreuthner aus der Feder von Andreas Föhr.

    Sprecher

    Wie alle sechs vorherigen Fälle wird auch dieser Siebte Fall wieder von dem Schauspieler und Sprecher Michael Schwarzmaier gelesen, der einen gewohnt grandiosen Job macht. Es fasziniert mich immer wieder, wie vielseitig eine Stimme sein kann, wie er schier spielerisch leicht Tonarten, Stimmfarbe und Dialekt wechselt.

    Meine Meinung

    Wie bereits im fünften Band dieser grandiosen Krimi- Reihe, spiel auch Schwarzwasser wieder in zwei Zeitebenen: Einmal in der Vergangenheit, die hier das Jahr 1996 bedeutet, und einmal in der Gegenwart, hier genauer das Jahr 2016.

    Diesmal sind es auch verschiedene Orte: Die Handlung im Jahr 1996 spielt in Berlin, die Handlung der Gegenwart (2016) im Landkreis Mießbach in Bayern.

    Andreas Föhr gelingt es auf seine Art, diese beiden Handlungen miteinander zu verweben, so das am Ende an einer Stelle alles zusammenläuft. Bis man das Rätsel gelöst wird, schafft der Autor es geschickt, den Leser/ Hörer immer wieder auf die falsche Fährte zu locken.

    Und auch privat erlebt Kriminalhauptkommissar Clemens Wallner eine große Überraschung, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde (selber lesen/hören 😉).

    Fazit

    Der siebte Wallner & Kreuthner steht seinen sechs Vorgängern in nichts nach; sowohl Spannung als auch Humor kommen hier nicht zu kurz.

    Ich bin bereit für den achten Fall der beiden Polizisten, auch wenn das für mich erstmal das Ende der Reihe bedeutet. ich hoffe, Fall neun lässt nicht allzu lange auf sich warten.

    Eine ganz große Leseempfehlung von mir.

  24. Cover des Buches Totensonntag (ISBN: 9783426512951)
    Andreas Föhr

    Totensonntag

     (141)
    Aktuelle Rezension von: pileofmagic

     KRIMINALROMAN; Alles beginnt am 1. Mai 1945, wenige Tage vor dem Ende des 2. Weltkrieges. Achtzig Frauen aus Nebenlagern des KZs Dachau sind mit dem SS-Hauptscharführer und weiteren SS-Männern auf dem Weg nach Tirol. Dabei wird insbesondere eine Frau, Frieda Jonas, in den Vordergrund der Handlung gestellt.
    47 Jahre später, im Herbst 1992 werden Kommissar Wallner und sein Kollege Kreuthner Zeugen einer Geiselnahme in Miesbach. Der Geiselnehmer begeht, vor der Erfüllung seiner Forderungen, Selbstmord. Er gibt den Beamten allerdings den Tipp, dass sich im Keller einer Kirche ein gläserner Sarg mit Leiche befindet. Bei der Durchsuchung der Kirche bewahrheitet sich seine Aussage. Die Polizisten stoßen auf einem geheimen Raum, in welchem sich tatsächlich ein Sarg befindet. Name und Lebensdaten sind auf dem Sarg eingraviert: Frieda Jonas 24.03.1921-02.05.1945. Sie wurde mit einem Kopfschuss getötet. Der Fund gibt den beiden leitenden Kommissaren Rätsel auf, denn bei weiteren Recherchen zu den Geschehnissen am Ende des zweiten Weltkrieges, geben die Dorfbewohner an sich nicht an Frieda erinnern zu können.
    Während der Ermittlungen kommt es zu einem weiteren Mord, zu dem Mord eines Mannes, der mit seinem Wissen die Möglichkeit gehabt hätte den Täter zu überführen. Den Polizisten wird deutlich: Der Mörder lebt noch und ist bereit über Leichen zu gehen, um seine Spuren zu verwischen. Die beiden Kommissare ermitteln mit Hilfe der zuständigen Staatsanwältin und kommen dabei schwerwiegenden Ereignissen auf die Spur.
    Der Schreibstil ist angenehm, einige Charakter verständigen sich im bayrischen Dialekt, was bei Bewohnern der Region sicherlich zu einem Heimatgefühl beiträgt. Die normalen Kapitel aus dem Jahr 1992 werden in unregelmäßigen Abständen von Kapiteln aus dem Jahr 1945 unterbrochen, was den Leser die Geschehnisse um Frieda besser nachvollziehen lässt.

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