Bücher mit dem Tag "ödipus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ödipus" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Gold und Schatten (ISBN: 9783846600801)
    Kira Licht

    Gold und Schatten

     (351)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Teil 1 einer spannenden Dilogie rund um die griechische Götterwelt mitten in Paris.
    Paris die Stadt der ... Götter!

    Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall... 


    Also mir hat der Schreibstil zugesagt und die Dialoge sind witzig und die Spannung zwischen Maél und Livia ist wirklich zu spüren. Auch die Freundinnen von Livia waren sehr symphatisch. Die Götter in Paris zusammenzuführen fand ich eine sehr gute Idee denn dadurch kamen natürlich auch die Katakomben ins Spiel und ich bin gespannt wie Livia sich gegen die Götter zur Wehr setzen wird um Maél zu retten.

  2. Cover des Buches Never Doubt (ISBN: 9783736312807)
    Emma Scott

    Never Doubt

     (355)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    Über das, was ihr im letzten Sommer angetan wurde, kann Willow nicht sprechen und so zieht sie sich immer mehr zurück.
    Als ihr Vater dann von New York ins idyllische Städtchen Harmony versetzt wird, bekommt Willow die Chance auf einen Neuanfang.
    Als sie dann den Bad Boy der Stadt Isaac Pearce auf der Bühne erlebt, spricht sie wenig später für Shakespeares Hamlet vor und bekommt die Rolle der Ophelia.
    Bei jeder Probe kommen sie und Isaac sich näher, denn Isaac scheint instinktiv zu verstehen, dass Willow auf der Bühne mit den Worten einer anderen ihre eigene Geschichte erzählt. Wird Willow auch ihre eigene Stimme wiederfinden?

    "Never Doubt" ist ein Einzelband von Emma Scott, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der siebzehn Jahre alten Willow Holloway und des zwei Jahre älteren Isaac Pearce erzählt wird.

    Nachdem Isaacs Mutter vor elf Jahren gestorben ist, begann sein Vater zu trinken und hat sein Geschäft immer mehr vernachlässigt. Isaac tut sein bestes, um die zerrüttete Familie über Wasser zu halten, doch gedankt wird ihm nur mit den Fäusten. Auf der Bühne kann Isaac abschalten und die Gefühle und Worte von jemand anderen nutzen und dank seines unglaublichen Talents ist jede Vorführung des Harmony-Community-Theaters ein voller Erfolg.
    Er ist sehr verschlossen und redet nicht viel, aber sein Ruf ist viel schlechter, als Isaac eigentlich ist, denn er ist sehr hilfsbereit und hat ein großes Herz. Er kümmert sich um seinen undankbaren Vater, und als er Willow kennenlernt, versteht er jeden ihrer stummen Hilfeschreie und ist für sie da, wenn sie ihn braucht.

    Es sollte eine tolle Party werden, doch für Willow war es ein einziger Albtraum, über den sie immer noch nicht sprechen kann.
    Als ihr Vater nach Harmony in Indiana versetzt wird, bietet sich Willow die Chance auf einen Neuanfang, und nachdem sie Isaac Pearce auf der Bühne erlebt hat, spricht sie aus einer Laune heraus für das nächste Stück vor und wird in Shakespeares Hamlet die Ophelia spielen. Auch wenn Willow ihre eigenen Worte für ihre Geschichte nicht findet, tut es ihr gut, die Geschichten von jemand anderen zu erzählen und legt jede Emotion in ihr Spiel.
    Das, was ihr letzten Sommer angetan wurde, hat Willow hart getroffen, sie aber noch nicht komplett gebrochen. Sie ist still, aber stark und ich fand es schön zu sehen, wie sie in Harmony langsam wieder aufblüht und die Flamme in sich wiederfindet. Es ist ein Heilungsprozess, der seine Zeit braucht und der mich sehr berühren konnte. Willows Geschichte ist keine leichte Kost und Emma Scott erzählt diese schonungslos, was dafür gesorgt hat, dass diese wirklich unter die Haut geht.

    Die Geschichte konnte mich trotzdem lange nicht fesseln. Das Buch startet im Winter und der Beginn war sehr düster und beklemmend, was natürlich perfekt zu Willows und Isaacs Stimmungen passte.
    Ich brauchte aber ein wenig Zeit, um mich darauf einzulassen. Vielleicht auch, weil ich etwas überrascht war, dass Willow erst siebzehn ist und noch die Highschool besucht. Ich hatte irgendwie erwartet, dass die Charaktere schon älter wären.
    Aber je mehr Zeit verging, desto stärker konnte es mich fesseln! Es wurde Frühling und Willow und Isaac tauten immer mehr auf! Zwischen ihnen ist von Anfang an ein großes Verstehen und besonders Isaac versteht Willow auch ohne Worte und bei jeder Probe kommen sie sich näher.
    Doch Isaac will Harmony lieber heute als morgen den Rücken kehren, um nach Hollywood oder an den Broadway zu gehen, während Willow in Harmony endlich angekommen ist und dort wieder zu sich selbst findet. Außerdem hat ihr Vater von Isaacs schlechten Ruf gehört und verbietet Willow jeglichen Umgang außerhalb des Theaters mit ihm.
    Eine Beziehung scheint aussichtslos, doch gegen ihre Gefühle kommen die beiden nicht an.
    Mir haben die beiden echt gut gefallen, weil sie füreinander da waren. Sie hatten für den anderen immer ein offenes Ohr und niemand hat den anderen zu etwas gedrängt. Sie hatten es nicht leicht, aber Willow und Isaac sind Kämpfer, die nicht aufgeben.
    Das Theater nimmt viel Raum in der Geschichte ein und wir lesen viel über Shakespeares Hamlet.
    Für mich waren da ein paar Längen mit drin, denn wir waren bei vielen Proben mit dabei, aber besonders die letzten hundert Seiten konnten mich komplett mitreißen!

    Fazit:
    "Never Doubt" von Emma Scott ist ein guter Einzelband!
    Die Geschichte von Willow und Isaac ist besonders am Anfang sehr bedrückend und düster, worauf ich mich erst mal einlassen musste. Aber Emma Scott erzählt die Geschichte dann schonungslos offen und wählt immer die richtigen Worte! Es ist keine leichte Kost und geht unter die Haut, aber es war auch sehr schön zu sehen, wie Willow ihre Flamme wiederfindet und in Harmony wieder auflebt!
    Ich vergebe vier Kleeblätter.

  3. Cover des Buches Staub & Flammen (ISBN: 9783846600900)
    Kira Licht

    Staub & Flammen

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Wie weit würdest du für deine große Liebe gehen?

    Livias Welt steht Kopf: Seit sie in den Katakomben von Paris den geheimnisvollen Maél getroffen hat, ist in ihrem Leben nichts mehr wie zuvor. Er offenbart ihr nicht nur, dass die griechischen Gottheiten mitten unter den Menschen leben, sondern hat ihr ganz nebenbei auch noch ordentlich den Kopf verdreht. Als Maél eines Vebrechens angeklagt und im Olymp eingekerkert wird, zögert Livia nicht lange. Sie wird Maéls Unschuld beweisen. Ausgerechnet Maéls Halbbruder Enko scheint der Einzige zu sein, der ihr helfen kann. Zusammen machen sie eine unglaubliche Entdeckung: Nicht nur Maél ist in Gefahr, sondern die gesamte Menschheit ...


    Ich glaube, die Autorin wollte zum Schluß zuviel. Ich fand es etwas dick aufgetragen und zuviel des Friede, Freude, Eierkuchen. Die Spannung von Band 1 liess auf sich warten und somit hat man als Leser zwar sein Ende aber das hätte man besser gestalten können.


  4. Cover des Buches Kafka am Strand (ISBN: 9783442740437)
    Haruki Murakami

    Kafka am Strand

     (1.059)
    Aktuelle Rezension von: Countofcount

    Für mich ist „Kafka am Strand“ sicherlich eines DER Bücher.

    Murakami breitet seine surreale und kafkaeske Welt so dicht und verwoben aus wie das allenfalls noch in „Die Aufziehvogel-Chroniken“ und „1Q84“ geschieht. 

    Mehrere Handlungsstänge, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben (und jeweils für sich schon „verrückt“ genug sind), werden kunstvoll verwoben.

    Wie immer bei Murakami kann man das Ganze entnervt nach wenigen Seiten (oder einigen Kapiteln) in die Ecke pfeffern, oder aber man lässt sich drauf ein und erlebt ein (wie ich finde) sehr sensibel gezeichnetes Werk. Natürlich sind sprechende Katzen (oder gar Kühlschränke mit Katzenköpfen), regnende Meeresbewohner oder UFO-ähnliche Geschehnisse nicht jedermanns Sache, ist aber letztlich auch egal, weil Murakami das in der Summe total kunstvoll kombiniert und atmosphärisch verwebt. 

    Und so ist -wie eigentlich so oft bei Murakami- das Thema „Einsamkeit“ / „Suche“ / „Sehnsucht nach Ankommen“ vorherrschend. 

    Für mich persönlich -wie gesagt- eines DER Bücher. Möglicherweise sogar DAS Buch.

  5. Cover des Buches Antigone (ISBN: 9783110357615)
    Sophokles

    Antigone

     (545)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Nochmal lesen würde ich es auf jeden Fall nicht, da es mich einfach nicht gefesselt hat. Allerdings mag ich die Charaktere, am meisten Antigone.
  6. Cover des Buches Die rothaarige Frau (ISBN: 9783446256484)
    Orhan Pamuk

    Die rothaarige Frau

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Hazal34
    Orhan Pamuk gewährt uns mit diesem Roman nicht nur einen Einblick in die Gesellschaft seines Heimatlandes, sondern verwebt auch die tragische Geschichte des vaterlosen Cem’s mit alten Legenden, wie der Sage um Ödipus  aus der griechischen Mythologie, sowie die persische Sage von Rostam  und Sohrab. 
    Wie auch auf dem Buchrücken erwähnt, ist die Geschichte von Cem eine Geschichte von Vätern und Söhnen, von Liebe und Verrat, von Schuld und Sühne. 
    Eine berührende und tiefgreifende Geschichte, die durch den Schreibstil auch märchenhafte Akzente aufweist. 
    Dieser Roman hat definitiv einen Platz in den Bücherregalen verdient! 
  7. Cover des Buches Rabenbrüder (ISBN: 9783257234541)
    Ingrid Noll

    Rabenbrüder

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Natti90

    Geschichte konnte mich mal wieder packen. Manchmal waren die Figuren etwas schräg aber das ist ja oft das beste! 

    Auch die Handlung war oft sehr außergewöhnlich doch der Charme von Frau Noll ist einfach unberechenbar! 

    War nicht mein letztes Buch von ihr. 

  8. Cover des Buches Die Verstummten (ISBN: 9783453409798)
    Stephanie Fey

    Die Verstummten

     (105)
    Aktuelle Rezension von: mamenu



    Klapptext
    Ein neuer Fall für Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis:Nachdem sie nur knapp einem Autounfall entgangen ist,wird Carina Kyreleis im Wohnhaus des jugendlichen Fahrers mit einem schrecklichen Bild konfrontiert.Im Schlafzimmer findet sie die Eltern des Fahrers auf tot und in bizarrer Hochzeitstracht gemeinsam auf dem Ehebett liegend.Kriminalhauptkommissar Matte Kyreleis übernimmt den Fall.Überraschenderweise will er Carina bei den Ermittlungen nicht dabei haben.Was verbirgt er?

    Meine Meinung

    Das ist der zweite Teil mit der Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis. Da ich schon den ersten Teil gelesen habe, musste ich auch dieses Buch lesen.
    Was mir gleich am Anfang gut gefallen hat, ist, das der zweite Teil nahtlos an den ersten anschließt.
    Auch ist der Schreibstil wieder sehr flüssig und leicht, sodass ich gut in dieser Geschichte zurecht kam.
    Die Geschichte fängt gleich Spannenend an. So zieht sich das auch bis zum ende durch, sodass ich es nicht aus der Hand legen wollte.
    Die einzelnen Erzähl-Passagen passen erst nicht so richtig zusammen, aber die Autorin hat es mal wieder geschafft alles im nachhinein gut zusammen zu fügen. Das hat mir beim lesen großen Spaß gemacht.
    So konnte ich immer wieder gut miträtseln und wurde doch irgendwie immer erst auf eine falsche Fährte gelockt. Was die Spannung beim lesen dann doch sehr hoch hielt.
    Auch in dieser Geschichte hat mir Carina, die Hauptperson, wieder gut gefallen. Denn auch hier erfährt man einiges aus ihrem Privatleben, was gut in diese Geschichte reinpasst. Carina ist ein Mensch der genau weiß, was er will. Manchmal tut sie auch Dinge, die nicht überlegt sind und die sie einfach aus einer Situation heraus geschehen lässt. Was mir dann aber sehr gut gefallen hat, ist, das man immer wieder beim lesen von ihr Überrascht wird.
    Also auch hier kann ich wieder sagen, dieses Buch hat mir gut gefallen und ich freue mich jetzt auch schon auf den nächsten Teil,den ich schon im Regal stehen habe.
  9. Cover des Buches König ödipus (ISBN: 9783849115159)
    Sophokles

    König ödipus

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Die Geschichte von Ödipus kannte ich bisher nur oberflächlich. Gelesen habe ich es aber nicht, weswegen ich die Details nicht kannte. Deswegen wollte ich mich an das Drama wagen und verstehen, was nun hinter dem "Ödipus-Komplex" zu verstehen ist.

    Der thembanische König Ödipus versucht seinem Schicksal zu entfliehen. Damals wurde er als Kind ausgesetzt und von Pflegeeltern grossgezogen. Allerdings wusste er das nicht. Als er das Orakel befragte, wie seine Zukunft aussieht, ist er geflohen, damit das Schicksal sich nicht bewahrheitet. In Theben befreite er die Menschen vor der Sphinx und durfte die Königin Iokaste heiraten. Nun geht die Pest in Theben um und sie wird erst verschwinden, wenn man den Mörder von Laios findet. Nicht einfach, da es schon Jahre her ist. Doch Ödipus will es herausfinden und befragt so viele wie möglich, ohne zu wissen, dass er gegen sein Schicksal bereits verloren hat.

    Oh je, was für ein Schicksal. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen und ich fühlte mit Ödipus. Allerdings hatte ich richtig mühe, sie zu lesen. Natürlich basiert die Übersetzung des Originals, ist ja auch gut so. Aber für mich persönlich war es zu kompliziert und ich musste mich richtig konzentrieren, der Geschichte zu folgen. Ansonsten kann ich sagen, dass man dieses Werk sicherlich gelesen haben sollte. Ein griechischer Klassiker, der nicht ins Regal fehlen sollte.

  10. Cover des Buches Kafka On The Shore (ISBN: 9780739455418)
    Haruki Murakami

    Kafka On The Shore

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Sakuko
    Kafka on the Shore erzählt parallel die Geschichten von zwei Männern, die sich beeinflussen und formen, sich aber nie treffen.

    Zum einen geht es um den 15- jährigen Kafka Tamura der von zu Hause wegläuft weil sein Vater ihm prophezeit hat, dass er ihn töten würde und mit seiner Mutter und Schwester schlafen würde. Eine Prophezeiung wie Ödipus sie erhalten hatte. Dennoch möchte er auch nach seiner Mutter und Schwester suchen, die ihn und seinen Vater verlassen haben, als er vier war. Er reist auf die Insel Shikoku wo er durch die freundliche Hilfe des jungen Trans-Mannes Oshima Zuflucht in einer privaten Bibliothek findet und die ältere Miss Saeki kennenlernt.
    Zeitgleich begleiten wir Nakata, ein älterer Mann der durch eine Begebenheit in seiner Jugend geistig beeinträchtigt ist. Er redet seltsam und kann weder lesen noch schreiben. Er hält sich durch die Suche nach verloren gegangen Katzen über Wasser, mit denen er reden kann. Er trifft auf einen seltsamen Mann der ihn zu einer furchtbaren Tat zwingt. So aufgewühlt beginnt er eine Schicksals-gesteuerte Reise nach Shikoku.

    Das Buch ist sehr tiefsinnig, fast metaphysisch geschrieben. Es beginnt als eine recht einfache Geschichte eines jungen Mannes, der von zu Hause wegläuft, und den Freunden, die er auf seinem Weg macht, eine alltägliche Geschichte. Aber um so weiter die Geschichte sich entwickelt, um so mehr Rätsel werden uns aufgegeben. Wie hängen die Handlungsstränge zusammen, wie hängen die Charaktere zusammen? Es wird angedeutet, das alle diese Begegnung schicksalhaft und relevant sind.
    Es passieren sehr viele seltsame, magische, ungewöhnliche Dinge. Es gibt Geister, Menschen die mit Katzen reden können, Fische und Blutegel die vom Himmel fallen.
    Dennoch werden in der Geschichte auch immer wieder die alltäglichen Handlungen hervorgehoben und wiederholt. Dinge wie Essen kochen oder Körperpflege, die sonst in Geschichten meist übergangen werden, werden immer wieder thematisiert, nicht langwierig und langweilig, aber merklich vorhanden.
    So bekommen das Normale und das Seltsame gleichermaßen ihren Raum.
    Das hat den teilweise seltsamen Effekt das das Buch zwar offensichtliche Fantasyelemente hat, aber sich nie wie ein Fantasybuch anfühlt, ja im Gegenteil oft sehr mundan wirkt. Für mich als Fantasyfan ein seltsames, verwirrendes Gefühl.

    Wichtige Motive des Buches sind die Bedeutung und Kraft von Musik, die Relevanz von Erinnerungen, besonders an eine bestimmte Person, Selbstständigkeit und Eigenständigkeit, Träume als Beginn der Realität und die Kraft einer Prophezeiung.

    Letztendlich bietet das Buch keine Auflösung zu all seinen Rätseln. Manche kann man aus dem Kontext und Dialogen erraten, aber die Rätsel greifen ineinander und sind sehr komplex. Man muss oft zurück blättern und bestimmte Dinge nachlesen um auch nur einen Teil der Geheimnisse zu verstehen.
    Ich muss ehrlich sagen das ich mich am Ende des Buches etwas dumm gefühlt habe, weil ich nicht alle Zusammenhänge erkennen konnte, und sicher immer noch nicht kann.

    Dies ist das dritte Buch von  Murakami und ich muss sagen, dass ich es nicht annähernd so faszinierend und liebenswert fand wie Hard-Boiled Wonderland, aber um Längen besser als Colorless Tsukuru Tazaki. 
    Mir fehlte etwas der Humor und das haarsträubend Absonderliche von Hard-Boiled Wonderland, dafür bietet einem das Buch viel mehr ineinandergreifende Ebenen und ein realistischeren Ausblick. Was einem mehr gefällt ist aber wohl eine rein persönliche Vorliebe.

    Eine Warnung zum Schluss, das Buch hat 2 recht brutale Mord/Verletzungsszenen, eine mit Gewalt gegen Tiere, die ich schon etwas verstörend fand. Persönlich sehe ich sie als relevanten Teil des Buches an, sie sind also nicht einfach nur so dort drinne, aber wer mit so etwas nicht klar kommt, sollte vielleicht ein anderes Buch wählen.
  11. Cover des Buches Homo faber (ISBN: 9783518471845)
    Max Frisch

    Homo faber

     (3.254)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Ekelhaft. Mehr fällt mir kaum zu den Erinnerungen aus meiner Schulzeit ein. Warum ist solch ein groteskes Werk zum Standardprogramm jedes Schülers geworden?! Was stimmt mit dem Schulministerium nur alles nicht?!

  12. Cover des Buches Morddeutung (ISBN: 9783453433274)
    Jed Rubenfeld

    Morddeutung

     (37)
    Aktuelle Rezension von: smutcop
    Werden Sie Zeuge des ersten Profilereinsatzes der Kriminalgeschichte.. bloß andersherum! Siegmund Freud hält sich auf Einladung in New York des Jahres 1909 auf als ein junges Mädchen gefesselt, gepeitscht, vertümmelt und anschließend erstickt wird. Sein nächstes Opfer überlebt, hat aber Amnesie. Jetzt lenkt Freud seinen Anänger Dr. Younger auf die Fährte und Sie versuchen im Unterbewußtsein ( das es damals offiiziel noch nicht gab) des Mädchens, den Täter zu finden. Deftiger Roman, dessen zT detaillierte Herr-Sklavin Schilderungen den Liebhaber dieser Dinge rote Ohren bescheren werden.
  13. Cover des Buches Die Braut von Messina oder Die feindlichen Brüder (ISBN: 9783150000601)
  14. Cover des Buches Sophokles: Die Tragödien (ISBN: 9783520163066)
    Sophokles

    Sophokles: Die Tragödien

     (2)
    Aktuelle Rezension von: ManfredG
    Die Übersetzungen der Tragödien sind genial. Ohne den Handlungsbogen zu schwächen und dabei auch noch leicht verständlich ist dieses Buch ein "Muss" für Freunde der griechischen Tragödie. Die Einleitungen sind kurz gehalten und sehr informativ.
  15. Cover des Buches Ödipus auf Kolonos (ISBN: 9783406725678)
    Sophokles

    Ödipus auf Kolonos

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Hunkeler und die Augen des Ödipus (ISBN: 9783257240054)
    Hansjörg Schneider

    Hunkeler und die Augen des Ödipus

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel
    dieser krimi ist wie ein lange gereifter vollmundiger roter. er braucht seine zeit, um sein bouquet voll zu entfalten, bedarf keinerlei technischer rafinessen, sondern beruht einzig und allein auf wissen und können. einmal angefangen, so möchte ich darin verweilen, wie auch ich einen guten wein auf der zunge tanzen lasse, so lässt hansjörg schneider seine protagonisten streiten und diskutieren, dass es eine freude ist. und wieder ist es ein krimi, der mich mit tiefgang überrascht, so wie der abgang des weines in der kehle. herausragend!
  17. Cover des Buches Nachtschatten (ISBN: 9783641141196)
    Lars Saabye Christensen

    Nachtschatten

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Adrian wächst in Oslo auf, in den 60er Jahren. Das ist eine Zeit, in der für die Menschen im Allgemeinen Fassaden mehr zählen, als innere Werte. Adrian ist 12, als sich sein Vater erschießt. Dadurch ausgelöst bricht die Welt der Familie, die neben dem Jungen selbst aus seiner Mutter und der Schwester des Vaters besteht, in sich zusammen. Die Mutter schließt sich in ihrem Zimmer ein und kommt nicht mehr hervor, bis sie vom Krankenwagen abgeholt werden muss. Adrian selbst ist mehr oder weniger auf sich allein gestellt, unter der Kontrolle seiner mageren Tante. Beide versuchen, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen . . . Es ist sehr schwierig, dieses Buch mit Sternen zu bewerten. Zu viele Aspekte spielen hier eine Rolle, die berücksichtigt werden müssen, die den Roman zu dem machen, was er ist - Aspekte, die mir als Leser nicht unbedingt zugesagt haben müssen, für das Buch aber von größter Wichtigkeit sind. Die gesamte Geschichte wird aus der Ich Perspektive erzählt, d.h., man sieht die Welt allein durch Adrians Augen. Deshalb verlangt das Buch eine hohe Interpretationsgabe, da man meist nur erfährt, was passiert ist, aber nie die genauen Hintergründe. Sein Vater bringt sich um - Man erfährt bis zum Schluss nicht genau, wieso. Seine einzige Freundin stirbt auf seltsame Weise, doch das Thema wird erst ganz zum Schluss, auf den letzten Seiten, wieder aufgegriffen. Zeitliche Sprünge zwischen Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft gehören zumindest am Anfang des Buches zur Normalität. Es kommt auch vor, dass bestimmte Schlüsselszenen dreimal auf unterschiedliche Weise wiederholt werden. Es bleibt Aufgabe des Lesers, zu entscheiden, welche der Varianten nun wahr war, da auch das vom Autor bzw. vom Erzähler später nicht erläutert wird. Bestimmte Dinge kann man als Leser nur erahnen, zum Beispiel, welche Krankheit es ist, die Emilie - die einzige Freundin von Adrian, die später stirbt - denn nun hat, welche Krankheit er selbst hat. Immer wieder sind Frauen, mit denen er sexuelle Handlungen hat, schockiert, sobald sie ihn nackt sehen. Sein Arzt erwähnt im Gespräch mit seiner Mutter auch eine "Operation, die durchgeführt werden sollte, bevor der Junge erwachsen ist". Warum? Auch das kann man als Leser nur spekulieren. Hermaphroditismus oder Transsexualität? Auch sprachlich ist das Buch eine ziemliche Herausforderung. Wer einen Roman erwartet, der alle Fragen aufklärt, ist bei diesem Buch definitiv falsch. Man wird regelrecht zur Interpreation gezwungen. Ich musste das Buch auch nach dem Ende noch in der Hand behalten und Schlüsselszenen erneut lesen, um meine eigene Deutung zu finden. Dieses Buch ist anspruchsvoll, aufwühlend und mitreißend - Also definitiv kein Roman zur reinen Unterhaltung. Auch sollte man der Inhaltsangabe auf dem Buch nicht allzu sehr glauben, da diese sehr irreführend ist. Dort scheint es, als würde Emilies Tod im Vordergrund stehen, und sich nach diesem alles aufklären. Emilies Tod ist aber zuerst eher ein Nebengeschehnis dem kaum Bedeutung zugemessen wird. Ich gebe 3 von 5 Sternen. Ein bisschen Interpretationsarbeit ist ja ganz okay, aber eine Szene dreimal auf verschiedene Weise zu erzählen und dann so tun, als wären irgendwie alle drei wahr, das war mir dann doch zu verwirrend!
  18. Cover des Buches Vernissage (ISBN: 9783940767288)
    Dirk Radtke

    Vernissage

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Periplaneta
    Edgar Tess ist ein netter, sympathischer Typ und man muss ihn einfach lieb haben. Es ist schon beeindruckend, wie rührend er sich um das leibliche Wohl seiner alten Mutter kümmert, mit der er noch zusammen wohnt. Sie ist ein echter Pflegefall und sein Vater ist schon lange tot. Der war Künstler – und Edgar wäre gern einer. Nur: Wie soll er dies anstellen? Er wäre so gern berühmt, und er wünscht sich so sehr, dass die Mutter ihn anerkennt, ihn nicht mehr Eddie und einen Versager nennt. Sondern den großen Edgar Tess. Doch die Realität sieht anders aus und Eddie ist einfach nur Essenswagenfahrer in einer Schönheitsklinik. Aber Edgar arbeitet daran ein ganz Großer zu werden. Er plant eine Vernissage. Eine Vernissage der schönsten Dinge, die ein menschlicher Körper vorzuweisen hat. Er beginnt mit dem abgesägten Kopf einer Hure und … naja, Männer können von vielem fasziniert sein, was eine Frau so zu bieten hat... Sobald er in Frauennähe kommt, hört Edgar Stimmen, die ihm zuflüstern, was er zu tun habe. Und das ist meistens nichts jugendfreies... Ja, Edgar hat ein gewisses Problem mit Frauen im Allgemeinen und mit der Liebe im Besonderen. Er lässt letzteres nicht an sich heran. Frauen sind für ihn Opfer; Opfer und Mittel zum Zweck für seine obskuren Kunstwerke, für seinen künstlerischen Wahn, den er endlich mit „Liebe“ vollenden möchte. Und da passt ihm die bezaubernde Chefärztin Diane, in die er sich wirklich verliebt hat, eigentlich gar nicht ins Konzept. Seine innige Liebe zur hübschen Ärztin gipfelt in einer herzzerreißenden Liebesszene, dessen Ausgang hier nicht erwähnt werden soll. Dirk Radtke beschreibt die blutigen Szenen mit einer solch kalten, analytischen Präzision, dass es dem Leser durch Mark und Bein geht und schon mächtig schaudern lässt. Der Roman wurde in erster Linie aus der Sicht von Edgar geschrieben, dessen gefühlskalte analytischen Beobachtungen dem Leser sehr derb erscheinen mögen; - was dem Verlauf der Geschichte allerdings nur zu Gute kommt. Seine perfide, krankhafte Neigung ist derart überzogen, dass man schon fast wieder lachen muss. Der Roman strotzt nur so vor bitterbösem, kohlrabenmitternachtsschwarzen Humor und Sarkasmus. Mit „Vernissage“ wurde nicht nur die Edition Totengräber bei Periplaneta eröffnet, sondern auch das Sortiment an Lesehöhepunkten des Berliner Verlages erweitert. Hut ab, Periplaneta. Diesen Roman als erstes in der neu kreierten Edition zu veröffentlichen ist sehr mutig. Vielen Dank dafür.
  19. Cover des Buches Paare (ISBN: 9783806725117)
    Barbara Sichtermann

    Paare

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1960

    "Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist."
    (S. 16)

    Halb verborgen unter vielen anderen Büchern wartete das Buch
    „50 Klassiker: Paare - Die berühmtesten Liebepaare“ im öffentlichen Bücherschrank unseres Stadtteils auf einen neuen Leser. Mehr aus Neugier als aus wirklichem Interesse nahm ich es mit.

    Bei Durchblättern entpuppte es sich aber als wahrer Schatz. In 50 Kurzessays stellt Barbara Sichtermann bekannte (Liebes)Paare vor. Beginnend mit „dem“ Paar der biblischen Geschichte, Adam und Eva, führt sie den Leser durch die Jahrhunderte und lässt ihn teilhaben an wahrer Liebe, Leidenschaft, Leiden, Sehnsucht und Trennung und das immer vor dem Hintergrund der damaligen Zeit.

    Zuerst hatte ich nur vor, die Geschichten einiger interessanten Paare zu lesen, aber dann war ich so gefangen, dass ich alle 50 Lebensgeschichten hintereinander weggelesen habe. Hier ist ein Sachbuch so spannend wie ein Roman. Zudem ist das Buch reich bebildert und wird ergänzt durch Faktenseiten und ein Glossar. Einfach nur interessant und herrlich!!

    Nun haben die „50 berühmtesten Liebespaare“ einen festen Platz in meinem Bücherregal bekommen und müssen nicht mehr im Bücherschrank ihr Dasein fristen…

  20. Cover des Buches Hunkeler und die Augen des Ödipus (ISBN: 9783856164546)
    Hansjörg Schneider

    Hunkeler und die Augen des Ödipus

     (1)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb

    Nur noch 6 Wochen sind es, bis Kommissär Peter Hunkeler in Pension geht, als es einen neuen, große Fall gibt: Der Direktor des basler Theaters, Bernhard Vetter, ist verschwunden. Da nicht klar ist, ob der Fall bis zu Hunkelers Pensionierung geklärt ist, bekommt bereits sein Nachfolger die Leitung übertragen. Hunkeler jedoch, wird noch immer gebraucht denn in jungen Jahren hatte er einige Kontakte zum Theater und hat daher noch so einige alte Bekannte in der basler Theaterwelt.

    Als das havarierte Hausboot gefunden wird, mehren sich die Hinweise, dass es sich nicht nur um ein Verschwinden, sondern möglicherweise um einen Mordfall handelt, das ist jedoch ohne Leiche schwer zu beweisen.

    Hat Vetters Verschwinden oder Tot mit der skandalösen Aufführung des Ödipus von Sophokles zu tun?

     

    Ich kenne des Roman nicht, der diesem Hörspiel zugrunde liegt, sondern nur die Verfilmung des schweizer Fernsehens, diese jedoch hat erneut herzlich wenig mit dem Hörspiel zu tun, bis auf wenige Motive. Hier handelt es sich um komplett andere Konstellationen und Motive und auch komplett andere Täter. Erstaunlich, wirklich, denn beide Varianten funktionieren sehr gut. Die Fernsehversion ist deutlich einfacher gestrickt, der Hörspiel dafür verzwickter, vielschichtiger und komplexer.

    Erneut bleibt es spannend bis zum Schluss, obwohl nichts verschwiegen wird. Die Ermittlungen sind sauber durchgeführt und man kann problemlos miträtseln. Der Trick, den der Autor anwendet, ist so einfach wie genial. Erneut mischen sich verschiedene Fälle, die sich überschneiden. Motive, Gründe und Ursachen müssen zugewiesen werden, damit klar wird, was jeweils für welche Tat Motiv und Ursache war.

    Hunkeler ist auch deutlich intelligenter und gebildeter als in der Verfilmung. Da wird er von seiner Freundin ins Theater geschleppt und ist bereits Rentner. Im Hörspiel (und wohl auch im Buch), liebt Hunkeler das Theater, genießt die provokative Aufführung (die im Film deutlich zensiert wurde) und liest und zitiert Hölderlin.

    Natürlich ist man auch diesmal nicht wirklich vor Klischees gefeit. Die Vorgesetzten und Nachfolger Hunkelers sind dümmer und arrogant, das wahre Genie ist der einsame Wolf, der geniale Ermittler Hunkeler, der oldstyle Cop, der noch mit Zetteln arbeitet und keinen PC verwenden kann oder will.

     

    Die Sprecher sind hervorragend, alles topp Profis, nie fällt einer unangenehm auf. Die Vertonung, Abmischung und Umsetzung ist auf höchstem Niveau, Kino für die Ohren. Das ist auch kein Wunder, Hunkeler ist der schweizer Wallander, für ihn ist das Beste gerade gut genug.

    Die Dialektpassagen halten sich in diesem Hörspiel in Grenzen, es ist also auch soweit für Norddeutsche und Zuhörer geeignet, die nicht im Dreiländereck Schweiz/Frankreich/Deutschland beheimatet sind.

    Auch wenn man die früheren Fälle von Hunkeler nicht kennt, kann man dem Fall problemos folgen. Dieser Fall ist in sich abgeschlossen und funktioniert komplett für sich allein.

     

  21. Cover des Buches Breakable: Zerbrechlich (ISBN: 9781511434065)
    Antonia Katharina

    Breakable: Zerbrechlich

     (1)
    Aktuelle Rezension von: AntoniaKatharina
    Eine Frau aus der Stadt. Ein kleines Dorf. Eine alte Köhlerkate, traumhafte Natur und idyllische Umgebung. Nicolas Leben könnte nicht friedlicher sein. Eines Tages begegnet sie einem Bauern aus der Nachbarschaft. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Als diese von dem Mann mit der unverwechselbaren Stimme auch noch erwidert wird, scheint ihre Welt vollkommen. Doch Nicolas Glück ist nur von kurzer Dauer. Bald ist nichts mehr wie es war. Trug und Lüge lauern hinter jeder Ecke. Gerade als sie beginnt, das Ausmaß des Bösen zu entdecken, das schleichend ihre Liebe unterwandert und sie zu zerstören droht, tun sich Abgründe auf, in die sie niemals hätte schauen dürfen. 'In ihrem spannenden Roman voller überraschender Volten und psychologischer Tiefe begegnet der Leser Figuren, die er seit Langem zukennen glaubt.' Henrik Leschonski, Lektor
  22. Cover des Buches Griechische Sagen (ISBN: 9783732011384)
    Waldtraut Lewin

    Griechische Sagen

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Passepartout95

    Wer sich mit den griechischen Sagen noch nicht auskennt, für den ist dieses Buch genau das Richtige. Waldtraut Lewin erklärt in Kürze die wichtigsten Personen und Ereignisse der griechischen Heldensagen und schreibt dabei sehr verständlich. Viele Geschichten fehlen allerdings auch in ihren Beschreibungen, was bei der Fülle der griechischen Mythen aber auch verständlich ist. Als Einstieg sehr gut geeignet!

  23. Cover des Buches Ed King (ISBN: 9783423142830)
    David Guterson

    Ed King

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Emili
    Kurzbeschreibung:
    (Quelle: Buchcover/Verlag)
    Walter Cousins, der als Versicherungsmathematiker davon lebt, Risiken zu berechnen, geht das größte Risiko seines Lebens ein, als er sich von Diane, dem minderjährigen Au-Pair der Familie, verführen lässt. Schwanger geworden, erpresst sie Walter und setzt das Kind aus, bevor sie ihr Glück als Callgirl in Portland versucht. Ihr Baby wird von einem kinderlosen wohlhabenden Ehepaar adoptiert und Ed King genannt, er ist hochbegabt und hat alle Möglichkeiten, seinen amerikanischen Traum zu verwirklichen. Derweil hat Diane reich geheiratet, sich wieder scheiden lassen und beginnt eine neue Existenz als Drogendealerin - es sind die wilden und harten achtziger Jahre. Ihre und Eds Wege kreuzen sich Jahre später, als Ed sich anschickt, mit dem Internet die Welt zu erobern: Er ist der "King of Search", Gründer der weltweit größten Suchmaschine im Netz, und lebt sein schnelles Erfolgsleben auf ein Schicksal zu, das außerhalb seiner Macht steht.

    Meine Meinung:

    Es freut mich, dass ich auf dieses Buch aufmerksam wurde, sonst wäre mir womöglich ein lesenswerter Roman entgangen. Der Erzählstil des Autors hat mich an John Irving denken lassen, was ein absolutes Kompliment ist.

    Auf dem Buchumschlag ist ein Zitat von USA Today zu finden:
    "Einer unserer wichtigsten Autoren - Guterson hat ein ganz erstaunliches Talent in der Beschreibung seiner Figuren und Orte, die sich dem Leser ins Gedächtnis brennen". -
    und auch wenn solche Lobpreisungen oft etwas übertrieben klingen, diesmal stimmt es hundertprozentig.
    Ein großartiger Erzähler. Großartiges Buch von einer enormen erzählerischen Kraft. Intensiv, eindringlich und emotional ansprechend.
  24. Cover des Buches Der Schwan stirbt (ISBN: 9783404606801)
    Robb Pearlman

    Der Schwan stirbt

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch "enttarnt" in humorvoll-ironischer Weise die Enden bekannter Filme und Bücher, dadurch wird aus diesen sozusagen "die Luft raus gelassen", und man erkennt, wie falsch-hochtrabend doch manche Titel sind.

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