Bücher mit dem Tag "öffentlichkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "öffentlichkeit" gekennzeichnet haben.

127 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Prince (ISBN: 9783492060721)
    Erin Watt

    Paper Prince

     (1.373)
    Aktuelle Rezension von: julia___

    Das Buch hat sich irgendwie gezogen. Es ist nicht viel passiert und doch eine Menge. Es war aber spannend. Es gab einige Absackungen nach unten, aber auch wirklich viel unerwartete nach oben. Es hat mich überzeugt und in den Bann gezogen. Ich konnte es mal wieder kaum weglegen. 

    In diese Teil können wir Reed und Ellas Sichtweise lesen und das liebe ich. Endlich konnte ich in Reeds Kopf schlüpfen, ihn mehr verstehen und mehr in mein Herz schließen. Ella ist da ja schon seit Anfang an tief drin. Es gab überraschend Wendungen und Momente. Und manchmal war es zum Haare raufen. Zum einem die Gewalt, ich habe in Büchern damit eigentlich nicht so Probleme, aber in diesem Buch schon. Gibt es einen Konflikt wird er direkt mit Gewalt versucht zu lösen. Das finde ich nicht so gut, aber es war trotzdem intensiv und einnehmend. Und zum Anderen, dieses Hin und Her, aber ich mochte es. Liebe geht manchmal eben nicht ohne Drama und Hindernisse. 

    Und da ich ja die Ausrufezeichen Setzung in Band 1 kritisiert habe, muss ich sagen es hat sich geändert, es gibt kaum noch komisch ! Sätze. 

    Und nach diesem Ende muss ich unbedingt sofort weiter lesen...!



  2. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780804172295)
    Dave Eggers

    The Circle

     (260)
    Aktuelle Rezension von: StefaniePuckett

    Lesenswerte Perspektive auf Social Media und "neue Arbeitswelt". Außerdem ist das Buch unterhaltsam geschrieben. Es regt an, etwas kritischer über aktuelle Entwicklungen nachzudenken. Alles in allem: empfehlenswert. 

  3. Cover des Buches Royal Desire (ISBN: 9783734102844)
    Geneva Lee

    Royal Desire

     (777)
    Aktuelle Rezension von: Blog_Geschichten

    Ich fand den zweiten Teil sehr gut und spannend geschrieben.
    Wie schon im ersten Teil ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.
    Die Protagonisten müssen sich mit Problemen herum schlagen, wem kann man wie weit vertrauen? Und wem kann man eigentlich seine tiefsten und dunkelsten Geheimnisse anvertrauen?

    ich finde Geneva Lee hat mit der Figur von Prinz Alexander eine unvergleichlich tolle Person in ihrem Buch geschaffen. Er zeigt so viele reale Gefühle. Nicht nur ein Royal, sondern auch jeder normale Mensch muss sich überlegen wann er einem Menschen wie weit vertraut.

    Für Alexander stellt sich auch immer die Frage in wie weit er Clara das ganze zu muten kann. Denn durch eine Beziehung mit Alexander steht sie jeden Tag im Blick der Presse. Sie kann nirgendwo mehr hin gehen ohne das man sie erkennt. 

    Auch das zwischen den beiden eine kurzzeitige Trennung stattgefunden hat fand ich sehr gut und sehr real beschrieben. Manchmal brauchen zwei Menschen platz und abstand um zu sehen wie sehr sie sich eigentlich lieben. Und das nicht immer jede Familie die Partnerwahl akzeptiert ist meiner Meinung nach aus sehr gut dargestellt. Es gefällt mir persönlich sehr gut. 

    Die Nebenprotagonisten ebenfalls sehr tiefgründige und tolle Charaktere, niemand ist nur Oberflächlich und Plump sondern alle haben eine wirkliche Persönlichkeit, die immer wieder glänzend dargestellt wurde. 

  4. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.950)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert, Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.


    Cover: Das neue Cover gefällt mir sehr gut. Die Stadt Rom im Hintergrund und umrandet von Längen-/Breitengraden eines Kompass.


    Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird hier von Außen erzählt. Für mich kein Problem, etwas gewöhnungsbedürftig war das die Hauptfigur oft mit Nachnamen genannt wurde.
    Am meisten wurde die Geschichte aus Robert Langdon's Sich erzählt, jedoch wurde auch der Täter phasenweise eingebaut oder kleinere Randfiguren, die etwas Spannung aufgebaut haben oder erst später eine wichtige Rolle spielten. 

    In jeden Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen und seine Emotionen nachempfinden und seinen Gedankengängen folgen.


    Spannung/Story: Die Geschichte geht langsam los. Man muss erstmal ein Gefühl für die Protagonisten und das Seeting bekommen. Vor allem weil es am Anfang auch um den Wissenschaftler und seiner Entdeckung geht. Bei den Erklärungen muss man etwas die Zähne zusammenbeißen, auch wenn sie für einen Laien sehr gut verständlich gemacht wurde, muss man hier sehr genau Lesen. 

    Jedoch sobald Robert Langdon ilatienischen Boden betritt gewinnt die Geschichte an Spannung und taucht tief in die Welt der kirchlichen Geschichte ab. Was mich besonders fasziniert hat, das Dan Brown die reale Geschichte der Illuminati sehr gut wiedererzählt hat und packend in die Story eingebaut hat. So entsteht etwas der Eindruck neben dem Lesen etwas zu lernen. 

    Die Spannung baut sich zwar nur langsam und Phasenweise auf, aber das Ende lässt einen den Atem anhalten. Packend und Herzklopfend hofft man auf ein siegreiches Happy End. Und die Wendugen, die dahinführen habe ich zum Teil nicht kommen sehen. Einfach nur sehr gut aufgelöst und ein Abenteuer, das man nicht so schnell vergisst. 

    Jedoch musste ich einen Stern abziehen, da Dan Brown sehr detailliert beschreibt und sich dadurch manche Szenen etwas in die Länge ziehen und zum Teil unnötig erscheinen. Das könnte so manchen Leser abschrecken oder langweilen.


    Fazit: Ein etwas zäher, aber doch sehr packender Thriller, der etwas anderen Art.

  5. Cover des Buches Crossfire - Hingabe (ISBN: 9783453545786)
    Sylvia Day

    Crossfire - Hingabe

     (566)
    Aktuelle Rezension von: ChrispiBook

    Ist weiterhin interessant zu erfahren wie es mit beiden weiter geht und wie sie ihre Probleme lösen

  6. Cover des Buches Selection (ISBN: 9783411811250)
    Kiera Cass

    Selection

     (5.133)
    Aktuelle Rezension von: juniverse

    Du heiratest einen fremden Prinzen und deine Familie muss nie mehr Hunger leiden

     ODER 

    Du bleibst bei deiner großen Liebe und lebst in Armut


    Vor diese Entscheidung wird America Singer gestellt, als sie einen Brief des Königshauses erhält. Der Prinz von Illeá möchte sich vermählen und veranstaltet dafür ein Casting, jedes ledige Mädchen des Reiches wurde eingeladen daran teilzunehmen. Als das Unglaubliche geschieht und America tatsächlich eine der 35 Kandidatinnen ist, wird ihre Entschlossenheit auf eine harte Probe gestellt. Wie wird sie sich entscheiden?

    Selection ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe, geschrieben von Kiera Cass

    Das Hörbuch wird von Friederike Wolters gesprochen. Leider konnte sie mich nicht so ganz überzeugen. Teilweise wirkt sie etwas emotionslos. Außerdem konnte ich ihre und Americas Stimme nur schwer miteinander vereinen. 

    Gleich den Beginn des Buches fand ich ziemlich kitschig. Dieser Eindruck wurde aber wahrscheinlich vom Hörbuch verstärkt, denn dazu habe ich nicht so einen guten Zugang wie zu Büchern. 

    Die Protagonistin macht keine große Entwicklung durch, America Singer wird von Anfang an als rundum perfekt dargestellt: schön, gutmütig, ehrlich und bescheiden. Teilweise ist sie aber etwas begriffsstutzig, vor Allem was die Gefühle ihrer Mitmenschen angeht. 

    Kommen wir nun zum Prinzen. Prinz Maxon ist ein netter, etwas naiver Junge, der alles für seine Liebsten tun würde. Er ist gut in der Politik und versucht zu helfen, wo es nur geht. Manchmal blitzt jedoch eine andere Seite von ihm durch, die mir nicht so gut gefällt.  

    Das Konzept der Brautwahl erinnert stark an den Bachelor und wirkt dadurch billig. 

    Im gesamten ersten Band der Reihe gibt es keine wirklichen Rückschläge. Die Geschichte ist sehr linear erzählt, ich hoffe, das sie im Laufe der Reihe etwas komplexer wird. Ich denke, dass die Rebellen im zweiten Teil eine größere Rolle spielen werden und die Handlung dann hoffentlich nicht mehr allzu voraussehbar ist.

    Ich habe das Hörbuch an einem Stück durchgehört und in der Zwischenzeit nicht auf die zu verbleibende Länge geachtet, sodass ich von der Abruptheit des Endes regelrecht überrascht wurde. Tatsächlich dachte ich, die Audiospur wäre einfach irgendwo stehengeblieben. 

    Leider muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin, denn es gab so viele gute Meinungen zu Selection. Ich werde dem nächsten Teil aber noch eine Chance geben und - wer weiß - vielleicht gefällt er mir ja besser... 

  7. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.524)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Bereits wie die anderen Bände rum um Harry, Ron und Hermine ist hier wieder geballte Spannung.

    Harry muss lernen, sich dem Dunklen Lord zu verschließen, um nicht seinen Angriffspunkt zu zeigen. Die Mysteriumsabteilung erscheint immer wieder in seinen Träumen. Doch bevor er letztendlich sich dort Du-weißt-schon-wer stellen kann, muss er Mrs Umbrige hinters Licht führen und zusammen mit ein paar Schülern von Hogwarts die Dunklen Künste an einem geheimen Ort üben.

      

  8. Cover des Buches Rock Kiss - Eine Nacht ist nicht genug (ISBN: 9783802599255)
    Nalini Singh

    Rock Kiss - Eine Nacht ist nicht genug

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Als der attraktive Rockstar Zackary Fox die junge Molly Webster nach einer After-Show Party in den Fahrstuhl folgt, weiß sie, dass ihr Plan, ihn nur von weitem zu begehren fehlgeschlagen ist. Immerhin hatte sie sich doch geschworen sich von allem fernzuhalten , was sie in die Medien bringen würde. Doch Fox Stimme ist wie Whisky und seine Küsse lassen sie in Flammen stehen. Eine einzige Nacht will sie sich gönnen, aber nicht mehr. Doch Molly hat nicht mit Fox Hartnäckigkeit gerechnet und ihm ist eine Nacht mit Molly auf keinen Fall genug...


    Meinung:

    Heiß, heiß, heiß, kann ich da nur sagen. 

    Die Autorin kannte ich bisher nur von der "Gilde der Jäger" Reihe oder der "Gestaltwandler"Reihe, großartige Bücher. Ich mag ihren Schreibstil und ihre Figuren.

    "Rock Kiss" hat damit so gar nichts zu tun und eigentlich ist die Geschichte auch nicht wirklich spannend. 

    Hauptsächlich dreht es sich dort eigentlich nur um das eine, aber ohne, dass es billig wirkt.

    Die Geschichte ist einfach gestrickt, aber man kann wunderbar entspannen und abschalten. 

    Es passiert immer genug, dass man gerne der Handlung folgen mag, ohne dass es langweilig wird.

    Es ist nicht wirklich anspruchsvoll und vieles ist vorhersehbar, aber die Charaktere sind angenehme Zeitgenossen. Vor allem Molly, die zu Beginn noch die zurückhaltende Bibliothekarin ist und sich im Verlauf der Geschichte in eine starke und selbstbewusste Frau verwandelt und für sich und ihren Rockstar kämpft, ist wunderbar zu beobachten.


    Eine sinnlich, heiße Lektüre, für angenehme Stunden auf der Couch, was will man manchmal mehr.

  9. Cover des Buches Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind (ISBN: 9783570585627)
    Jonas Jonasson

    Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind

     (181)
    Aktuelle Rezension von: NoraMariposa

    Die anderen beiden Romane des Autors habe ich bereits für einigen Jahren verschlungen und auch dieser Roman hat mich - nach ein paar Anlaufschwierigkeiten - wieder sehr zum Schmunzeln gebracht. Der Schreibstil des Autors ist besonders: der Humor und Witz des Erzählers, der alle Ereignisse trocken kommentiert ist herausragend. 

    In diesem Roman nimmt uns der Autor mit auf einen Roadtrip mit ganz besonderen Figuren: Einem Mörder, einer ehemaligen Pfarrerin und einem Rezeptionisten, der bisher noch nicht so genau wusste, was er mit seinem Leben eigentlich anfangen sollen. Das ungewöhnliche Trio erlebt einige Abenteuer und die Pfarrerin lässt sich gewitzt immer neue Ideen einfallen, um an Geld zu kommen. 

  10. Cover des Buches Wild Cards - Das Spiel der Spiele (ISBN: 9783764531270)
    George R. R. Martin

    Wild Cards - Das Spiel der Spiele

     (234)
    Aktuelle Rezension von: czytelniczka73

    " Was auch immer ihn antreibt das Richtige zu tun,ist unwichtig.Wichtig ist nur,das Richtige zu tun."


    Inhalt:

    "Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht. "


    Meinung:

    Übernatürliche Fähigkeiten machen aus Menschen Superhelden,aber nur die,die die Fähigkeiten auch nutzen um etwas zu verändern,sind die wahren Helden.So ungefähr lautet die Botschaft des Buches,was ich natürlich schön finde.In der Geschichte findet man auch paar kluge Gedanken zu unseren Gesellschaft und die politische Entwickluingen sind auch realitätsnah.Dazu kommt die Idee mit Reality-TV,die mir gut gefallen hat...Eigentlich sollte ich von der Geschichte begeistert sein,bin ich aber leider nicht.Für mich war das Lesen sehr mühsam und anfangs wollte ich das Buch abbrechen.So gut ich die Grundidee auch fand,bin ich mit dem Schreibstil überhaupt nicht zur Recht gekommen.Das liegt vorallem an den vielen Autoren,die an dem Buch beteiligt waren.Die unterschiedliche Schreibstile wären vielleicht interessant gewesen,wenn man die Geschichte trotzdem als Ganzes sehen würde,was bei mir leider nicht der Fall war.Im Gegenteil,ich hatte das Gefühl verschiedene Bücher auf einmal zu lesen,was einfach sehr anstregend war. Und trotz vielen Protagonisten und Ideen,gab es immer wieder Stellen die ich einfach nur langweilig fand.Das Ende fand ich interessant,da man eine gute Vorstellung bekommt ,wie die Reihe weitergehen soll,aber ehrlich gesagt glaube ich nicht,dass ich da dran bleibe.Es ist mir die ganze Mühe nicht wert (schliesslich soll das Lesen Spaß machen ) und so viel verschenktes Potential tut einfach weh.

  11. Cover des Buches Feuerkind (ISBN: 9783453432734)
    Stephen King

    Feuerkind

     (518)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Man merkt diesem Buch sehr deutlich an, dass es eines der Frühwerke Kings ist. Damit meine ich nicht, dass der Autor noch immer von der Telekinese fasziniert ist, sondern vielmehr die Sprachwahl, Erzählweise und Darstellung der Figuren.

    Typisch King

    Das Springen durch verschiedene Zeitebenen findet sich in “Feuerkind” ebenso wie die saloppe Sprachwahl, für die King besonders in seinen frühen Werken bekannt ist (und weswegen er oftmals Kritik geerntet hat). Dadurch erreicht der Autor meines Erachtens den Leser auf einer deutlich persönlicheren Ebene und kann gleichzeitig die Geschichte fesselnd dem Leser darreichen. Natürlich bedient sich King auch hier Stereotypen, so wie in vielen anderen seiner Bücher. Allerdings nie plump oder platt, sondern immer auf einer ansprechenden Ebene. Wie gut King diesen saloppen Ton beherrscht merke ich immer dann, wenn andere Autoren es auf gleiche Weise versuchen und kläglich scheitern. So einfach scheint es nicht zu sein, die Balance zwischen guter Erzählung, ordentlichem Spannungsbogen und wohlgewählten Figuren zu finden. Was diesem Buch eindeutig fehlt, sind die typischen Längen in der Erzählweise, wenn der Autor in manch anderem Werk von Hölzchen aufs Stöckchen kommt. Und das ist natürlich gut so.

    Fazit

    Ich würde jetzt nicht so weit gehen und dieses Buch als Klassiker bezeichnen oder es als eines anzusehen, das man unbedingt lesen muss. Natürlich merkt man ihm sein Alter an und das nicht nur in Form der alten Rechtschreibung. Aber dennoch ist es packend geschrieben und leicht zugänglich. Für Leser unkomplizierter Geschichten ist das Buch bestens geeignet.

  12. Cover des Buches House of Night - Erwählt (ISBN: 9783404160334)
    P.C. Cast

    House of Night - Erwählt

     (2.093)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    House of Night geht in die dritte Runde. Und noch lange ist kein Ende in Sicht. Zum Schreibstil möchte ich nichts mehr sagen, der hat sich nämlich nicht verändert und liest sich weiterhin so, als hätte jemand „coole Jugendwörter“ in der Bravo nachgeschlagen und das Ergebnis in das Buch gezwungen.

    Wieder einmal werden Zoeys Freunde vorgestellt: Stevie Rae ist immer noch weg, Damien ist immer noch schwul (und benimmt sich an einer Stelle auch schwul, obwohl er sonst „überhaupt nicht tuntig!!!“ ist), Shaunee und Erin sind immer noch von der Partie (und reden weiterhin hauptsächlich von Jungs und Schuhen) und Erik ist auch da. Auch hier wird wieder viel wiederholt, wir müssen uns also wieder einmal anhören, wie heiß Erik ist, dass Shaunee und Erin keine biologischen Zwillinge sind, dass Zoey besonders ist usw. usf. Sollte ich eine Charakterbeschreibung von Zoeys Freunden machen wollen, würde ich auch nach Band 3 ordentlich ins Schlingern geraten, denn keiner von Zoeys Freunden sticht charakterlich besonders hervor. Stevie Rae mag da eine Ausnahme sein, über sie erfahren wir noch am meisten – schön blöd, dass sie in diesem Band wenig auftaucht.

    Zoeys Oberflächlichkeit beginnt bereits auf Seite 1 (ICH schminke mich dezent, nicht wie diese ganzen Waschbär-Tussen da draußen) und auch hier zeigt Zoey wieder gewöhnungsbedürftige Gedankengänge (Grandma Redbird ist STEINALT – mindestens Mitte 50! Es ließ sich nicht herauslesen, ob das ein Scherz sein sollte, unserer Zoey würde ich so eine Aussage jedenfalls zutrauen). Es ist unfassbar schade, dass ein Buch, in welchem Frauen und Weiblichkeit eine große (und positive) Rolle spielen (Stichwort Matriarchat) dennoch nicht ohne sexistische Schimpfwörter und die allseits bekannte Doppelmoral auskommt. Hier muss ich wiederholen, was ich in meiner Rezension zu Teil 1 bereits gesagt habe: Potential wäre dagewesen.

    Besonders am Anfang wird wieder sehr viel wiederholt, ganz so, als wären alle Leser übermäßig vergesslich. Eine kleine Auffrischung ist eine Sache, aber bitte nicht über 100 Seiten lang. Dafür geht es handlungsmäßig schneller zur Sache. Vergleichsweise früh wird die Thematik mit den roten Jungvampyren und Stevie Raes vermeintlichem Tod aufgegriffen. Leider geht die eigentlich spannende Geschichte in dem unendlichen Geschleime von Zoeys Liebhabern unter. Heath ist diesmal derjenige, der abwesend ist, dafür ist Erik jetzt da um Zoey die Füße zu küssen und auch Loren Blake hat einige Schleimballen auf Lager. Bei Letzterem wirkt die Ganze Farce noch um einiges schlimmer, weil er ihr Lehrer und wesentlich älter ist. Da hilft es auch nicht, dass Loren Zoey (erfolgreich) einredet, sie wäre eine Göttin unter Halbgöttern und quasi schon eine Frau. Zoeys ständiges hin und her zwischen „Ich bin ja keine Schlampe, nicht so wie Aphrodite“ und „Oh Göttin, ich bin ein Flittchen“ ist furchtbar anstrengend. Besonders nervig ist hierbei wieder ihre Doppelmoral: andere verurteilt sie sofort, macht dann aber genau das, was sie verurteilt. Immerhin sehen wir in diesem Band Zoeys perfekte Fassade bröckeln. Zoey trifft aus Naivität eine Fülle von falschen Entscheidungen und ist am Ende komplett überrascht, dass ihr das am Ende auf die Füße fällt.

    Hier kommen wir zu Aphrodite, die in den ersten Bänden vor allem die Rolle als schlampige Oberzicke eingenommen hat. Aphrodite bekommt in diesem Band mehr Raum für eine Charakterentwicklung und ist am Ende tatsächlich sympathischer als die eigentliche Hauptperson. Dass sie zu den wenigen Personen gehört, die Zoey nicht blindlings nachstolpern bringt ein wenig frischen Wind in die Reihe.

    Das Buch endet mit einem Cliffhanger – tatsächlich erwacht hier wieder das Potential der Reihe welches – wie ich an dieser Stelle schonmal verraten kann – im weiteren Verlauf der Reihe nicht ausgeschöpft werden wird. Eigentlich könnte man, wenn man die Wiederholungen wegkürzt und dieses ewige Liebesgeplänkel weglässt, die Kernhandlung auf ungefähr 100 Seiten runterbrechen. Und es hätte dem Buch auch gutgetan.

    Fazit: Das verschenkte Potential ist in diesem Teil besonders schmerzhaft – die Story geht unter in dem, was mit ganz viel gutem Willen als Liebesgeschichte bezeichnet werden könnte. Die Hauptprobleme sind nach wie vor Zoey als Protagonistin, das Strecken der Story und der Schreibstil.

  13. Cover des Buches American Royals - Wer wir auch sind (ISBN: 9783736307100)
    Nichole Chase

    American Royals - Wer wir auch sind

     (108)
    Aktuelle Rezension von: I_C

    Ich weiß nicht genau an was es gelegen hat. An sich war die Geschichte eine süße Idee. Auch die Protagonisten habe ich schnell ins Herz geschlossen nur kam ich nicht ins Buch. Kapitel über Kapitel passierte irgendwie nichts dramatisches würde ich mal sagen und noch dazu was mich genervt hat war wie schnell Maddie und Jake zusammen gekommen sind. Das Vertrauen hat gefällt zwischen denen. Und ein hart erarbeitetes Happy End war es jetzt nicht wirklich, weil bei 415 Seiten erst bei der Seite 300 das eigentliche Problem ans licht gekommen ist. Warum nicht früher?  Jakes Geschichte hat mich am meisten berührt. Wie er mit manchen dingen umgegangen ist. Wie er andere behandelt hat. Wie er Maddie geliebt hat und Maddie ist zu einer selbstbewussten Frau geworden. 

    Im großen und ganzen eine nette Geschichte für zwischen durch. 

  14. Cover des Buches Chicagoland Vampires - Frisch Gebissen (ISBN: 9783802583629)
    Chloe Neill

    Chicagoland Vampires - Frisch Gebissen

     (478)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  15. Cover des Buches Devoted - Geheime Begierde (ISBN: 9783442480357)
    S. Quinn

    Devoted - Geheime Begierde

     (448)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Als die 22-jährige Sophia Rose einen Studienplatz an der berühmten Schauspielschule Ivy College in London erhält, kann sie ihr Glück kaum fassen. Ihre Begegnung mit dem Akademieleiter, dem 27-jährigen Hollywoodstar Marc Blackwell, der für seine Strenge und unerschütterliche Disziplin berüchtigt ist, verwirrt Sophia jedoch tief, denn sie fühlt sich zu dem arrogant wirkenden, aber faszinierenden Mann hingezogen. Während einer Einzelunterrichtsstunde können beide ihr gegenseitiges Verlangen nicht mehr verbergen. Und Sophia begibt sich auf eine gefährliche sexuelle Entdeckungsreise, bei der sie alles erforscht, was zwischen einem Lehrer und seiner Schülerin verboten ist …  

    Ich bin mit gemischten Gefühlen an dieses Buch gegangen. Als ich mir den Klappentext in der Buchhandlung durchgelesen habe dachte ich mir nur ,, Abklatsch von Fifty Shades of Grey". Doch ich gab dem Buch eine Chance. 

    Bereits nach den ersten paar seiten war ich von diesem Buch gefesselt. Die Autorin hat einen schönen und flüssigen Schreibstil. Man kam schnell in die Geschichte und war ebenso schnell gefangen. 

    Die Handlungen sind zwar recht schnell Vorhersehbar, aber dennoch muss man weiterlesen. Die Idee dahinter hat die Autorin gut umgesetzt. 

    Man lernt schnell Sophia kennen. Anders ist es bei Marc. Er ist der Geheimnisvolle, was das Lesen noch interessanter macht. Im großen und ganzen sind die beiden Sympatisch. 

    Ich freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe. 

  16. Cover des Buches Das Dorf der Mörder (ISBN: 9783442481149)
    Elisabeth Herrmann

    Das Dorf der Mörder

     (337)
    Aktuelle Rezension von: MichisBuecherDingsBums

    An einem warmen Frühlingstag  im Mai ereignet sich ein unfassbarer Mord im Berliner Tierpark.Als Sanela Beara , ein junge Streifenpolizistin, am Schauplatz eintrifft, herrscht Aufruhr. Nur wenige Tage später wird der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert, doch Beara hat Zweifel. Auch der Psychologe Jeremy Saaler, der an einem Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit beteiligt ist, will nicht an Rubins Schuld glauben. Beide hegen den Verdacht, dass der Mord mit Charlies Kindheit in einem kleinen Dorf in Brandenburg verknüpf ist. Eine düstere Fährte führt sie nach Wendisch Bruch, ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will…

     

    Dieser Krimi von Elisabeth Herrmann ist wirklich hervorragend erzählt.

    Um gleich vorweg einen Taler ins Phrasenschein zu befördern, es liest sich wie geschnitten Brot.

    Von Beginn an ist die Handlung schlüssig, nachvollziehbar und wiegt den Leser in eine vermeintliche Sicherheit, dem Täter auf der Spur zu sein. Das dies keinesfalls so ist, lässt Frau Herrmann den Lesern ein ums andere Mal im Laufe dieses Buches erfahren. Auch ist es nicht einfach nur ein Mord, welcher sich laut Klappentext im Tierpark ereignet, es ist vielmehr ein grausames Gemetzel, welches ausführlich beschrieben wird. Alle Hobby-Psychologen können sich beim Lesen gerne an der Beurteilung der Zurechnungsfähigkeit von Charlie Rubin beteiligen, Ihre Schwester steuert das Ihre dazu bei… Dem Schreib- und Lesefluss zum Opfer fällt meiner Meinung nach die Spannung auf einer nicht unerheblichen Länge. Als dann aber die Ermittlungen in einem verlassenen Dorf, genial geschildert, Kopfkino at it`s best, beginnen, jeder ermittelt auf eigene Faust, ist es jedoch ein Krimi der Extraklasse mit einem Showdown…

    Insgesamt zu Recht ein hochgelobter Krimi von Elisabeth Herrmann!

     

  17. Cover des Buches Die Jury (ISBN: 9783453417908)
    John Grisham

    Die Jury

     (507)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Band 1 um Anwalt Jake Brigance

    Die 10-jährige Tonya Hailey ist gerade auf dem Heimweg, als sie von zwei Männern überfallen und brutal misshandelt wird. Das Mädchen ist schwer verletzt, die Täter bald darauf gefasst. Doch Carl Lee Hailey, der Vater von Tonya, ist eine Verurteilung nicht genug: Nach einer Anhörung vor Gericht erschießt er die beiden Täter noch im Gerichtsgebäude. War es Mord oder Hinrichtung? Rache oder Gerechtigkeit? Die Verteidigung von Carl Lee Hailey übernimmt der junge Anwalt Jake Brigance, der damals auch schon dessen Bruder in einer anderen Anklage erfolgreich verteidigt hat. Das Verfahren wird schließlich zum Sensationsprozess: Denn Richter und Staatsanwalt sind Weiße, Hailey ist ein Schwarzer. Alte Rassenkonflikte brechen auf, die Menge brodelt…Wie wird die Jury entscheiden?

    Kurz vor zwei Uhr am Montagnachmittag trat er durch die Verandatür und zündete sich eine Zigarette an. Eine seltsame Stille umhüllte das Zentrum von Clanton im Staat Mississippi.“ – Seite 91

    „Die Jury“ erschien erstmals im Jahr 1989 (die deutsche Ausgabe im Jahr 1992) und ist John Grishams erster Roman. Er gehört neben „Die Firma“ und „Der Regenmacher“ mit zu seinen besten Justiz-Thrillern. Die Geschichte spielt im fiktiven Ort Clanton in Mississippi und ist von Anfang an ergreifend und dramatisch: Nachdem zwei weiße Männer seine Tochter brutal vergewaltigt haben, erschießt der Vater Carl Lee Hailey die beiden Täter. Der Prozess gegen ihn schlägt große Wellen – Medien aus dem ganzen Land reisen an und es wird schnell klar, dass sich die Lage in dem kleinen Ort bald dramatisch zuspitzen wird. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite flüssig zu lesen –die Dialoge der sehr gut ausgearbeiteten Charaktere sind packend geschrieben, auch die Abschnitte der Gerichtsverhandlungen sind unheimlich interessant zu verfolgen. Es wird oft erschreckend, wenn man liest, was in machen Menschen vorgeht - gerade die ersten Seiten sind schockierend – doch es gibt auch immer wieder Hoffnung. Der Prozess gegen Carl Lee Hailey selbst ist packend, dramatisch und überraschend.

    „Die beiden Gruppen musterten sich gegenseitig und warteten darauf, dass irgend etwas geschah. Alle wollten vermeiden, was sich nun anbahnte. Die einzigen Geräusche waren das Schluchzen des Mädchens, der Mutter und des jüngsten Bruders.“ – Seite 94

    Mein Fazit: John Grishams Debüt ist nun schon über fünfundzwanzig Jahre alt und hat von seiner Intensität bis heute nichts verloren. „Die Jury“ ist detailreich ausgearbeitet, Dialoge und die Gerichtsverhandlungen sind packend zu verfolgen. Es wird zwar dramatisch, oft erschreckend und traurig, aber auch die Hoffnung kommt nicht zu kurz. Ein packender Justizthriller, der mit zu John Grishams besten Werken gehört – sehr lesenswert!
  18. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.657)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Anfangs ist die Geschichte sehr langatmig und nimmt kaum an Fahrt auf. Grund dafür sind die vielen Fachbegriffe, mit denen Dan Brown um sich wirft. Doch nicht nur die Fachbegriffe, sondern auch die gefühlten endloslangen Erklärungen sind zäh wie Kaugummi und machen den Start für Laien ziemlich holprig. Die Thematik an sich ist jedoch spannend und trifft auch heute noch einen wunden Punkt. 

    Alles in allem, erfährt man so einiges aus der Welt der Kryptologie und Cyberspionage. Leider scheinen die Fakten im Buch, nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen (laut Wikipedia). Hierzu sollte man bedenken, dass dieses Buch kein Sachbuch darstellt, sondern der Unterhaltung dient. Deswegen ist es legitim, dass auch Fiktion und Fantasie darin eingewoben sind. Einige andere Fehler hätten jedoch durch bessere Recherche ausgemerzt werden können (z.B.: Die Atombombe von Hiroshima hieß Little Boy und nicht Big Boy). Ansonsten ist das Buch sowohl kulturell und auch wissenschaftlich gut recherchiert. 

    Trotz der Startschwierigkeiten lohnt es sich, am Ball zu bleiben. Ab etwa der Hälfte nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf, bietet Spannung und interessante Wendungen. Insbesondere die kurzen und knackigen Kapitel aber auch die verschiedenen Handlungsstränge treiben die Geschichte voran und halten die Spannung aufrecht. Es lohnt sich also dranzubleiben.

    Die Charaktere und Handlungen sind für mich nicht immer zu 100% stimmig. Zum Beispiel stellt sich Susan, entgegen ihrem IQ von 170, manchmal doof an und ist schwer von Begriff, was ungläubiges Kopfschütteln zur Folge hat. Das Ende selbst, wirkt in die Länge gezogen und völlig unrealistisch. Denn, während die gesamte Elite der NSA (sozusagen die Besten der Besten) versucht den Code zu knacken, springt selbst einem Laien die Lösung direkt ins Auge. Ein weiteres grosses Fragezeichen tut sich bei mir auf, als Hacker versuchen, in die Datenbank der NSA einzudringen. Ist es nicht sinnvoll die Datenbank vom Internet zu trennen, damit die Hacker nicht mehr darauf zugreifen können? Oder auch David Becker, Partner der Chefkryptographin Susan, mutiert zu einem wahren Actionhelden und entkommt mit viel Glück allerlei brenzligen Situationen. Oder der Profikiller, der jedes seiner Opfer mit nur einem Schuss tötet, schiesst plötzlich mehrere Male daneben. All solche Dinge wirken nicht stimmig.

    Zudem fehlt hier ein Abschluss. Meiner Meinung nach wirkte der Schluss abgehackt. Viele Fragen bleiben offen und ungeklärt (wie z.B.: Wie geht es jetzt mit der Kryptologie-Abteilung weiter?).

    Fazit/Empfehlung:

    Obwohl die Geschichte teils sehr langatmig ist, war es ein spannender Thriller und für mich ein toller Zeitvertreib, weshalb ich den Thriller gerne allen Dan Brown- und Thriller-Liebhabern weiterempfehle.

  19. Cover des Buches Gerecht ist nur der Tod (ISBN: 9783423262521)
    Judith Bergmann

    Gerecht ist nur der Tod

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Das Buch:

    Ich habe das Buch im Zuge eines Thriller-Events bei Lovelybooks gewonnen, wofür ich mich herzlich bedanke. Dieses ist das letzte der drei Bücher, das ich gelesen habe, worüber ich im Nachhinein betrachtet sehr froh bin. Zunächst kann ich sagen, dass dieses Buch bei weitem kein Thriller ist und auch der aufgedruckten Kategorie Kriminalroman wird das Buch nicht gerecht.  

    Worum geht’s?

    In aller Öffentlichkeit wird ein Kölner Unternehmer erschossen, während er sich auf dem Weg zu seiner Trauung befindet. Die Psychologin Ina Reich soll das Ermittlerteam um Hauptkomissar Schellenberg begleiten und beobachten. Bis auf den Hauptkomissar scheint jedoch niemand Ina Reich willkommen zu heißen. Somit sind Konflikte innerhalb der eigenen Reihen vorprogrammiert. 

    Charaktere: 

    Ina Reich ist Psychologin, die mithilfe eines möglichst positiven Berichts das angekratzte Image der Kölner Polizei aufpolieren soll. Sie selbst ist jedoch ein Mensch mit vielen eigenen – vor allem alten, nicht aufgearbeiteten – Problemen und darüber hinaus tablettensüchtig. Die Autorin hat ihr wenig Ausstrahlung mitgegeben, weshalb ich sie nicht wirklich sympathisch finde. Eher erscheint sie mir gefangen in ihrer eigenen Welt.  

    Hauptkomissar Schellenberg – auch nicht frei von privaten Problemen – ist da schon sympathischer. Streckenweise hatte ich jedoch das Gefühl, dass er mehr ein Lehrer für seine Kollegin Bulut, die zudem scheinbar auch noch in ihn verliebt ist, denn ihr Vorgesetzter ist. Und entweder wollte er den Umstand ihrer Verliebtheit nicht sehen oder er war tatsächlich eher blind – Buluts Eifersucht war allerdings unübersehbar.  

    Bulut ist mir in ihrer ständigen Ablehnung gegen alles und ihrem permanenten Misstrauen gehörig auf die Nerven gegangen. Klar ein Rebell passt schon ganz gut in einen Krimi, aber irgendwie war Bulut mir zu wenig subtil in ihren Verhaltensweisen. Eher ruppig und vordergründig – ein Mensch, dem ich im wahren Leben auch nicht unbedingt begegnen möchte. 

    Schreibstil: 

    Zitat S. 67 „Ich bin nur Zuschauerin in dieser Ermittlung.“ Genau diesen Eindruck hatte ich beim Lesen leider auch. In der Ich-Form erzählt hatte ich über lange Strecken das Gefühl einen Bericht zu lesen. Dialoge sind eher Mangelware, weshalb mir die Geschichte ziemlich zäh erscheint. Die Idee des Buches fand ich anfänglich gut – jemand Außenstehendes taucht in die Polizeiarbeit ein. Die Autorin konnte mich mit dieser Art zu schreiben leider nicht mitreißen, denn ich mag Geschichten, in die ich eintauchen kann, bei denen ich das Gefühl habe, mitten drin zu sein. Hier fühlte ich mich stets außen vor geblieben. 

    Darüber hinaus hatte ich immer öfter das Gefühl, dass die eigentliche Ermittlung und die Auswirkung der Geschehnisse auf die Ermittler in den Hintergrund rückten. Viel intensiver wurde das zwischenmenschliche Miteinander im Team um Schellenberg beleuchtet. Daher hatte die Geschichte in ihrem Fortgang für mich auch immer weniger den Charakter eines Krimis.  

    Ich hatte ich mich auch oder gerade wegen der Anmerkung, dass hinter Judith Bergmann eine Bestseller-Autorin stecke, auf einen guten, spannenden Krimi gefreut. Diese Erwartung wurde leider nicht erfüllt.  

    Fazit:

    Es passiert mir wirklich selten, dass ich zu einem Buch so wenig zu sagen weiß. Empfehlen kann ich es nicht. 2 Sterne

  20. Cover des Buches Next (ISBN: 9783442466726)
    Michael Crichton

    Next

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Sarista

    Wohl kaum eine Wissenschaft hat sich in den letzten Jahren so stark weiter entwickelt wie die Genetik. Beinahe täglich werden neue Gene entschlüsselt und es scheint, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis wir frei in unsere Gene eingreifen und diese verändern können. Doch mit den wissenschaftlichen kommen unweigerlich auch die wirtschaftlichen Interessen und die setzen eben nicht den Fortschritt und das Wohl der Menschheit an die erste Stelle, sondern den Profit. Es geht um Patentrechte in Milliardenhöhe und alle wollen mitmischen. Micheal Crichton zeigt in seinem Roman "Next" wohin das führen kann beziehungsweise wohin es uns in den letzten Jahren schon geführt hat. Sein Roman ist kein Thriller im klassischen Sinne, sondern verfolgt eine Vielzahl von Handlungssträngen, die verschiedene Aspekte der Thematik aufgreifen und an persönlichen Schicksalen zeigen. Erst nach und nach wird klar, wie all diese Geschichten zusammenhängen und welche Konsequenzen die einzelnen Entscheidungen haben. Da die Handlung aus wechselnden Perspektiven geschildert wird, ist es kaum möglich "Die Bösen" und "Die Guten" auszumachen, denn dem Autor gelingt es, dass man die Motive aller Figuren versteht und somit ihr Handeln nachvollziehen kann. Die Spannung zieht der Roman aus der zunehmenden Eskalation einzelner Konflikte, die teilweise schließlich sogar mit Waffengewalt gelöst werden. Bis dahin verlangt der Autor dem Leser aber einiges ab. Immer wieder wirkt sein Roman mehr wie ein Lehrbuch und ohne genetisches Vorwissen zieht sich die eine oder andere Passage ein wenig. Wenn man sich darauf einlässt, wird man mit einem spannenden Roman belohnt, aber gerade am Anfang muss man sich sehr konzentrieren, um bei all den Figuren und Ereignissen nicht den Überblick zu verlieren.

    Der Schreibstil von Michael Crichton ist sachlich und doch anschaulich. Er bringt die persönlichen Konsequenzen der aktuellen Entwicklung emotional rüber und kann so seine Botschaft sehr gut vermitteln. Unterstützt wird diese auch durch die Anmerkungen nach dem Roman, die die Handlung in die Realität einordnen. Da hat es mir besonders gut gefallen, dass auch ein Abschnitt zur deutschen Rechtslage eingefügt wurde.

    So ist "Next" in Summe gute Unterhaltung, durch die man aber auch einiges lernen kann und auf jeden Fall das Interesse an diesem hochkomplexen Thema geweckt wird. Und allein das ist das Lesen schon wert, denn die nächsten Jahre werden sicherlich noch einige alles verändernde Entwicklungen auf dem Forschungsgebiet der Genetik bringen.

  21. Cover des Buches Die Kapitel meines Herzens (ISBN: 9783455650860)
    Catherine Lowell

    Die Kapitel meines Herzens

     (61)
    Aktuelle Rezension von: jojo86
    Das Buch hat mich etwas überrascht, da ich eigentlich eine nette Geschichte erwartet habe, die sich eher um die Entdeckung der Familiengeheimisse dreht und mit der Selbsterkundung beschäftigt. Leider hat sich das Buch doch etwas anders entwickelt.

    Es geht um Sam, die bei Ihrem Vater aufgewachsen ist. Nach dessen Tod ist sie zu Ihrer Mutter gezogen und beginnt nun auf dem renommierten College ihr Studium. Doch das Studium ist anders als erwartet. Zahlreiche ihrer Kommilitonen gehen ihr aus dem Weg, ist sie doch mit den berühmten Brontë-Schwestern verwandt. Ihr Professor sieht sehr gut aus, ist aber mit allen ihren Studienergebnissen sehr kritisch. Und nicht zuletzt tauchen die Bücher ihres Vaters in ihrem Zimmer auf, was eigentlich nicht sein kann. Gibt es doch ein Erbe von den Brontë-Schwestern und ihr Vater will ihr das nach seinem Tod noch mitteilen?

    Die Geschichte ist in verschiedene Kapitel untergliedert. Der Schreibstil der Autorin ist dabei sehr eingängig und flüssig und hat mir gut gefallen. Die wichtigste und eigentlich auch einzig relevante Figur ist Samatha Wipple. Mir fiel es schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen, da ich immer eine gewisse Distanz zu ihr verspürt habe. Daneben spielt noch ihr Professor, James, eine Rolle. Die Figur an sich fand ich recht interessant, allerdings sollte sie wohl etwas mysteriös bis zum Schluss bleiben. Über ihn hätte ich gerne mehr erfahren, was die Autorin aber leider nicht umgesetzt hat. Stattdessen stehen die Brontë-Schwestern, mit denen Sam verwandt ist, weiter im Vordergrund. Dadurch gibt es leider einige Passagen, die sich für mich sehr zäh angefühlt haben. Durch diese Kapitel musste ich mich etwas durchkämpfen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn die Geschichte rund um die Familie Brontë etwas im Hintergrund entwickelt hätte und wir stattdessen mehr über die Hauptfiguren erfahren hätten. Dadurch hätte ich evtl. auch Sam als Protagonistin etwas besser verstanden.

    Insgesamt ist das Buch durchaus okay, allerdings mit einigen Längen. Für Fans der Brontë-Schwestern und von verschiedenen Aspekten der Literatur würde ich es weiterempfehlen.

    Netgalley hat mir ein kostenfreies Rezessionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das hat meine Meinung nicht beeinflusst.
  22. Cover des Buches Die Reinheit des Todes (ISBN: 9783442374922)
    Vincent Kliesch

    Die Reinheit des Todes

     (382)
    Aktuelle Rezension von: danislesestube

    Hallo meine Lieben. Wie gehts euch? Habt ihr die Woche gut überstanden?

    Ich habe mir mit diesem Buch wieder etwas mehr Zeit gelassen, weil das Tempo der Geschichte recht gemütlich war. Dennoch war es spannend genug um immer weiter zu lesen.

    Klappentext:”Ein geheimnisvoller Serienmörder stellt das LKA Berlin vor scheinbar unlösbare Rätsel. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Spuren gibt es keine, denn die Wohnung ist klinisch rein geputzt - ein Alptraum für die Ermittler. Die letzten Hoffnungen ruhen auf Julius Kern, der Jahre zuvor einen grausamen Massenmörder fassen konnte. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier.”

    Wo fange ich an? Die Story braucht etwas um in die Gänge zu kommen, bevor dies geschieht werden die wichtigsten Charaktere vorgestellt. 

    Die Geschichte wird immer wieder von den Erinnerungen der verschiedenen Persönlichkeiten unterbrochen um so zu verstehen welchen Charakter, und welche Eigenschaften diese haben. So kann sich der Leser sehr gut hineinversetzen. Es ist also ein gemütliches Auf und Ab.

    Gerade der Massenmörder, den Julius Kern mehr oder weniger geschnappt hat, ist eine sehr starke Persönlichkeit, komplett übergeschnappt aber irgendwie charmant. So charmant dass er dem “Putzteufel” fast die Show stiehlt. 

    Es hat wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen, es war spannend, man hat viel über die Charaktere erfahren, die Geschichte war spannend, das Ende nachvollziehbar und logisch. Kann ich sehr empfehlen wenn man auf ruhige Thriller mag.

  23. Cover des Buches Das Genie (ISBN: 9783257069983)
    Klaus Cäsar Zehrer

    Das Genie

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Lesegezwitscher

    Es ist Anfang 20. Jahrhunderts: William James Sidis wird als Wunderkind gefeiert und ist somit das beste Beispiel dafür, dass die einst für William erfundene "Sidis-Methode" seines Vaters funktioniert. Dieser hat seinen Sohn von Geburt an mit einem bestimmten Lernprogramm erzogen mit der Absicht aus ihm ein Genie zu machen. 

    Doch nach und nach wird deutlich, dass es für so ein noch die dargewesenen Genies keinen richtigen Platz in der Gesellschaft gibt. William wird erwachsen und eckt durch seine nicht erlernten sozialen Kompetenzen an. Er bricht mit seinen Eltern und der Vergangenheit und beschließt seine Intelligenz nicht mehr der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. 

    Ich wollte dieses Buch eigentlich schon länger lesen, war aber immer von dem Umfang und die doch recht eng bedruckten Seiten abgeschreckt. Ebenso dachte ich, dass dieses Buch von Schreibstil auch anspruchsvoll sei, weswegen ich immer den richtigen Moment gesucht habe.

    Anfang Dezember habe ich mich dann getraut und ich muss sagen: ich hätte es viel früher tun sollen. Dieser Roman hat mich einfach gepackt.

    Vorab: der Schreibstil ist super zugänglich und die Leser:innen können die Geschichte leicht verstehen. Sie ist sehr spannend geschrieben, sodass man immer wissen möchte, wie es weiter geht.

    Die Leser:innen begleiten William von Anfang an bis zum Ende, weswegen es auch schwer ist, eine Inhaltsangabe zu geben. Ich kann nur nochmal sagen: lest es selbst. 

    Es ist zum Einen eine sehr gute Coming-of-Age Geschichte eines Jungens, der seit seiner Kindheit geprägt wurde und nie seinen freie Persönlichkeit entwickeln konnte. 

    Zum Anderen ist es auch ein Gesellschaftsroman, denn William erlebt die zwei Weltkrieges und viele historische Ereignisse zwischendurch und sieht, wie die Gesellschaft von militärische Gewalt, Ausbeutung geprägt ist. 

    Der Roman zeigt, was passieren kann, wenn man seinen Prinzipien treu bleibt und keine Kompromisse eingeht und stellt sich die Frage inwiefern man sich den Strukturen beugen sollte, um ein gutes Leben zu führen oder was überhaupt die Definition eines guten Lebens ist. 

    William ist hierbei eine tragische Figur, die man einerseits sehr lieb gewinnt, andererseits wach rütteln möchte, ihn aber gleichzeitig für seine Standhaftigkeit bewundert. 

    Dieses Buch berührt! 

    Scheut euch nicht und LEST ES!

     


  24. Cover des Buches Die volle Wahrheit (ISBN: 9783442454068)
    Terry Pratchett

    Die volle Wahrheit

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    In diesem Buch hat Pratchett ein sehr interessantes Thema unserer Zeit aufgegriffen und zwar die Berichterstattung.
    Dabei drängt sich die Frage auf, wie viel sollte die Bevölkerung der Zeitung und dem darin geschriebenen beimessen? Was ist alles als WAhrheit zu betrachten? Und wie schnell kann es passieren, dass man sich vielleicht selbst als Hauptthema einer Zeitung wiederfindet?

    William de Worde wäre jedenfalls sicher nie auf den GEdanken gekommen sich mit solchen Überlegungen auseinanderzusetzen und der Patrizier von Ank-Morpork ebensowenig. Beide geraten sie jedoch auf ihre ganz eigene Weise in diesen Strudel und der bietet mal wieder einiges an Unterhaltung und Momenten zum Schmunzeln.

    So witzig einige Szenen sind so muss man bei "Die volle Wahrheit" auch ganz offen und ehrlich zugeben, dass ihm ein gewisser Charme fehlt. Zwar baut Pratchett auch hier wieder auf mehrere Handlungsstränge, die am Ende zusammenlaufen, aber mittunter wird man aus den einzelnen Szenen allzu abrupt herausgerissen und in die nächste hineingeworfen. Dadurch fehlt auch eine gewisse Verbundenheit, die man sonst von den Scheibenweltromanen kennt. Die Figuren bleiben mitunter recht oberflächlich und das nicht nur weil man gewisse Charaktere ohnehin bereits kennt. Vielmehr sind es vor allem die neuen Personen, auf die Pratchett nicht wirklich so eingeht wie es bei seinen anderen Büchern durchaus der Fall ist.

    Fazit: Ein solider Scheibenweltroman, dessen Titel den nötigen Witz verspricht, ihn an manchen Stellen leider nicht halten kann und sich in einigen Handlungssträngen verliert. Aber immerhin gibt es einen Mumm, der das Ruder wie immer versucht herumzureißen.

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