Bücher mit dem Tag "öffentlichkeit"
52 Bücher
- Erin Watt
Paper Prince
(1.540)Aktuelle Rezension von: SandrawittIch musste die Reihe in eins durchlesen so packend war die Reihe von Erin Watt. Mittlerweile einer meiner Lieblingsautoren. Wunderbarer Schreibstil spannend und prickelnd! Für jeden der die Kingsreihe mag auf jeden fall eine Leseempfehlung! Ich habe mich sofort in die Brüder verliebt und die Protagonistin beneidet, auch wen sie einen schweren start hatte. Ich Lese die Reihe immer wieder zwischendurch und sie ist immer noch mitreißend.
- Geneva Lee
Royal Desire
(859)Aktuelle Rezension von: Aileen_liest》Ꭼꮖɴꭼ Ꮮꮖꭼᏼꭼ, ꭰꮖꭼ ꭺꮮꮮꭼ Ꮐꭱꭼɴꮓꭼɴ ꮜ̈ᏼꭼꭱꮪꮯꮋꭱꭼꮖꭲꭼꭲ…
Iɴʜᴀʟᴛ:
Die Geschichte von Clara und Alexander geht weiter.. Clara hat die Beziehung nach einer letzten Nacht mit Alexander beendet. Doch beiden geht der andere nicht aus dem Kopf. Alexander ist ein Mann der kämpft um das was er will, somit versucht er Clara zurück zugewinnen. Doch wie wird Clara, auf die dunkle Seite von Alexander reagieren ?
Mᴇɪɴᴜɴɢ:
Auch dieses Buch habe ich verschlungen, es wurde so spannend und es ist so viel passiert. Es gibt neue Dramen, royale Intrigen und Romantik. Dieser Teil hat mir nochmal besser gefallen, als der erste Teil. Band zwei schließt fast nahtlos an Band 1 an. Der Schreibstil lässt sich immer noch leicht lesen und immer noch sehr unverblümt. Schön finde ich das hier zwei mal aus der Sicht von Alexander geschrieben wird.. Hier kann man ihn einfach noch besser kennenlernen und auch was wirklich in ihm vorgeht. Die Charaktere entwickeln sich weiter. Clara wird immer selbstbewusster und lässt sich auch nicht mehr alles gefallen. Sie hat auch den Mut mal etwas zu riskieren. Alexander öffnet sich immer mehr. Trotzdem fehlt einfach manchmal die Kommunikation zwischen den beiden. Die Beziehung zwischen von Clara und Alexander ist was besonderes, sie wird immer wieder auf die Probe gestellt. Auch Edward und Belle schließe ich immer mehr ins Herz. Dieses Buch war für mich ein Auf und Ab der Gefühle, hatte Gänsehaut und auch ein paar Freudentränen sind geflossen. Ich freue mich jetzt schon auf Band 3.
- Julie Clark
Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.
(508)Aktuelle Rezension von: Mele1983Eigentlich nur als Überbrückungsbuch bis zu meinem nächsten Buddyread gedacht, EIGENTLICH. Und dann sitze ich da, Nägel kauend, Puls auf 180 und denke mir: „Ach so, Thriller können also doch noch was mit mir machen.“ Spoiler: Ich habe es nicht bereut. 😌
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt:
Claire, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht ➡️ Gegenwart.
Und Eva mit krimineller Vergangenheit, deren Weg wir in der ⬅️ Vergangenheit verfolgen.
Zugegeben: anfangs war ich skeptisch. Zwei Zeitebenen und zwei POVs? Klingt nach Chaos mit Ansage. Aber nein: Es ist eher ein perfekt choreografierter Tanz auf der Rasierklinge 💃🔪 Jedes Mal, wenn der Perspektivwechsel kommt, dachte ich: Nein, bleib doch hier, es ist gerade SO spannend! Und zack, bin ich im nächsten Kapitel wieder komplett gefangen.
Dieses Buch ist Nervenkitzel pur: spannend, schockierend, tragisch, dramatisch und trotzdem glimmt da immer dieses kleine Fünkchen Hoffnung auf ✨ Ob wihl die jeweilige Flucht gut ausgeht? Ich habe selten so mitgefiebert. Wirklich. Puls hoch, Alltag aus, Gehirn im Thriller-Modus.
Julie Clark verwebt die Handlungsstränge so meisterhaft, dass man am Ende nur noch dasitzt und denkt: Yes. Genau so muss sich das anfühlen. 🙌
Fazit: Ein packender Thriller, der trotz düsterer und gesellschaftlich relevanter Themen nie die Hoffnung verliert. Spannend, emotional und klug – perfekt für alle, die beim Lesen wieder echten Nervenkitzel spüren wollen. 🖤📚 - Sylvia Day
Crossfire. Hingabe
(587)Aktuelle Rezension von: Gina_1234Der vierte Band legt den Fokus auf die weitere Entwicklung der Beziehung und bringt eine Vielzahl neuer Probleme und Konflikte mit sich, darunter Ex-Freundinnen, alte Traumata und die Dynamik zwischen Evas Selbstständigkeit und Gideons Schutzrolle. Die Perspektivwechsel sorgen für tiefere Einblicke in beide Hauptfiguren, und obwohl die Handlung teils repetitiv wirkt, bleibt der emotionale Sog erhalten und das Buch sorgt für echte Hoch- und Tiefpunkte. Besonders die Mischung aus Erotik und Psychologie macht diesen Band zu einem gelungenen Teil der Serie
- Casey McQuiston
Royal Blue
(473)Aktuelle Rezension von: M_MNach dem Film musste ich auch das Buch lesen, nachdem ich erfahren habe das der Film auf einem Buch basiert und da war ich.
Mit dem Schreibstil konnte ich mich recht schnell anfreunden, er war angenehm und leicht zu lesen. Allerdings konnte ich mich mit der Erzählperspektive nicht wirklich anfreunden. Zum einen hat mir die Perspektive von Henry gefehlt, die man durch ein Zusatzkapitel noch bekommt und dort habe ich erst recht gemerkt, wie sehr mir das gefehlt hat.
Ein weiterer Punkt ist, dass sich einige Szenen wirklich gezogen haben, aber durch die humorvollen Szenen bin ich dann doch schnell voran gekommen, weswegen ich auch innerhalb eines Tages durch gekommen bin.
Besonders die Konversationen bzw. Mails zwischen Henry und Alex haben mir besonders gefallen und zauberten mit immer ein grinsen ins Gesicht. Ich finde Alex und Henry waren tolle Charaktere denen man gerne folgte, es machte Spaß dieses Buch zu lesen und ich würde es wieder lesen.
- Jonas Jonasson
Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind
(208)Aktuelle Rezension von: ZamsDas Buch war schon witzig, aber ich wusste nicht, wie ich es lesen sollte. Weder kritisch noch mit Hirn aus hat zu dem erhofften Lesevergnügen geführt.
Es behandelte auf humorvolle Weise diverse gesellschaftliche Themen, nicht auf tiefgründige Weise, eher in Denkanstößen.An und für sich ja keine schlechte Idee, und einem Trio Kleinkrimineller/Hochstapler zu folgen wäre ja an und für sich eine interessante und lustige Sache, leider waren mir die Charaktere alle ziemlich egal, und bis zu ca 75% war jede Seite ein Kampf. Ich bin sogar tatsächlich einmal beim Lesen am hellichten Tag eingeschlafen, weil es mich einfach nicht packen und fesseln konnte. Ich war nicht an der Entwicklung der Handlung interessiert, mir war klar, dass es einen nächsten Plan geben würde, aber er war mir eigentlich egal, und ich hatte auch nicht das Bedürfnis zu wissen, wie es mit den drei Hauptcharakteren zu Ende geht.Es wurde zwar immer wieder versucht, etwas Spannung rein zu bringen durch die Perspektive der Wiedersacher, was dann auch etwas kurzweiliger war, aber leider nicht genug.
- Carolin Wahl
Vielleicht irgendwann (Vielleicht-Trilogie, Band 3)
(262)Aktuelle Rezension von: Malima1998Ich habe etwas gemischte Gefühle bezüglich dieses Buchs.
Ich habe definitiv absolut mit den beiden Hauptcharakteren mitgefiebert und mich total in die Idee ihrer Beziehung verliebt, aber der Schreibstil war teils ein wenig enttäuschend. Die Entwicklung der Charaktere wurde oft nochmal ausgiebig kommentiert und erklärt, was die Entwicklung war, anstatt sie einfach geschehen zu lassen und die Geschichte und die Handlungen der Charaktere für sich sprechen zu lassen.
Ich mochte die Einbindung in den Rest der Reihe, was geschah, ohne dass ich (die den Rest der Reihe nicht gelesen hat) genervt davon war, dass dies zu viel Raum einnahm. Die Charaktere aus den anderen Büchern nahmen genau den richtigen Raum ein, den sie sollten.
Ich mag Second Act Breakups generell nicht so gerne, aber finde mich damit ab, dass es halt leider doch noch Tradition ist. Während des Lesens hat sich der in diesem Buch besonders unnötig angefühlt, weil Henning sich bei den Sachen, die dazu geführt haben, nicht so angefühlt hat wie im Rest des Buches. Nachdem ich jetzt ein bisschen über das Buch nachgedacht habe, verstehe ich zumindest, warum die Autorin diesen Weg gewählt hat, aber für mich hätte die Umsetzung dieses Second Act Breakups fast dazu geführt, dass ich das Buch von 4 auf 3 Sterne hinabgestuft hätte. Der Second Act Breakup war eben die schnellste Art, die Handlung an dem Punkt abzuschließen, aber ich hätte mir einen Abschluss gewünscht, der mehr zu den Charakteren passt.
Ich hatte noch ein paar kleinere Problemchen mit der Darstellung der Beziehung, aber ich möchte ungerne noch mehr auf meinen Kritikpunkten herumreiten, da ich diesem Buch ja doch 4 Sterne gebe und ich schon denke, dass es diese verdient hat. Ich habe mich wirklich in die Charaktere und die Geschichte verliebt, auch wenn die Schreibweise des Buches schwächer war, als ich erhofft hatte. - Nichole Chase
American Royals - Wer wir auch sind
(121)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsAnfangs hatte ich wirklich große Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen.
Ich hatte ein wenig das Gefühl in die Handlung hineingeworfen worden zu sein, und konnte die Verbindung zwischen Maddie und Jake zunächst nicht so richtig greifen, bzw. hatte ich das Gefühl, dass mir Hintergrundinformationen fehlten.
Die Neckereien und Frotzeleien zwischen Maddie und Jake reizten mich aber sehr, ebenso, dass sie den selben oberen Kreisen angehören (Präsidententochter und Sohn der Vizepräsidentin) und während sich die Zwei bei ihrer gemeinsamen Arbeit immer näher kamen, war es auch um mich geschehen.
Ich habe die Geschichte von Maddie und Jake von Seite zu Seite lieber gewonnen,
und ich fand es total schön, wie sie trotz dem, was sie unterscheidet, und trennt, zueinander finden.
Als Paar sind die nämlich richtig süß zusammen!
Der heimliche Star der Story ist für mich aber Puz.
Die Geschichte hat aber auch noch eine zweite Seite, in der sie von Kriegsveteranen, deren Schicksalen und Schwierigkeiten, sowie oftmals mangelnder Unterstützung beim Zurück in den Alltag, erzählt – was sehr bewegend war.
Gerade am Ende, fand ich aber auch eben jenes Thema in Bezug auf Jake zu salopp umgesetzt.
Ich bin froh, der Geschichte von Maddie und Jake endlich eine Chance gegeben zu haben, denn im Gesamten hat sie mir wirklich gut gefallen!
4 Sterne
- Nalini Singh
Rock Kiss - Eine Nacht ist nicht genug
(247)Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.
Ein Skandal machte Molly ihre Jugend zur Hölle. Heute will sie nur eins: um jeden Preis unter dem Radar bleiben. Da ist es wenig hilfreich, dass sie einen One-Night-Stand mit einem Rockstar hat, der sie noch dazu einfach nicht in Ruhe lassen will.
Fox weiß, dass Molly die Eine für ihn ist. Er wusste es schon, als er sie das erste Mal sah. Gut, Molly will keine Beziehung mit ihm, höchstens eine Affäre mit Verfallsdatum, aber das ist nur ein kleines Hindernis, denn Fox hat es nicht mit seiner Band an die Spitze der Welt geschafft, indem er schnell aufgibt. Er weiß, dass es sich um das, was da zwischen ihnen ist, zu kämpfen lohnt.
Ich weiß, ich bin wahrscheinlich eine der Letzten, die diese Reihe für sich entdeckt hat, aber damals kannte ich noch kein Bookstagram und da gingen viele Bücher und Reihen an mir vorbei. Ich bin einfach nur froh, dass ich sie jetzt entdeckt habe.
Molly hat in ihrer Jugend viel durchmachen müssen. Man kann verstehen, warum sie Angst vor den Augen der Öffentlichkeit hat und auch Angst vor dem, was da zwischen ihr und Fox ist. Sie will nicht wie ihre Mutter werden, die sich zu sehr von einem Mann abhängig gemacht hat, der sein Ding einfach nicht in der Hose behalten konnte. Und Rockstars haben bestimmt nicht umsonst einen schlechten Ruf.
Doch rational weiß Molly auch, dass Fox so gar nicht dem Klischee entspricht. Der kleine ängstliche Teil von ihr, wartet aber trotzdem immer darauf, dass er aufwacht und sich plötzlich mit ihr langweilt.
Fox weiß was er will – immer. Deswegen hat er seine Band zum Erfolg geführt. Und er will Molly. Nicht nur, weil der Sex erderschütternd ist, sondern, weil sie sich wie zuhause anfühlt. Und Fox hat kein Problem damit, unfair zu spielen, um zu bekommen, was er will.
Fazit: Die Wortwahl ist manchmal sehr altmodisch. Da merkt man einfach, dass das Buch schon älter ist. Vieles würde man heute nicht mehr so ausdrücken. Die Geschichte selbst fand ich aber sehr süß und schön zu lesen. Es dreht sich viel um Sex – wer also keine expliziten Szenen mag, ist hier falsch –, aber man lernt die Protagonisten trotzdem sehr gut kennen und muss sie einfach mögen.
Mir persönlich war es ab und an durch ihre jeweiligen explosiven Persönlichkeiten etwas zu viel Drama, aber ansonsten mochte ich das Buch wirklich richtig gern. Von mir bekommt es 4 Sterne.
- S. Quinn
Devoted - Geheime Begierde
(461)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciMir gefiel das Buch wirklich gut. Die beiden Protagonisten sind sehr interessante Persönlichkeiten. Mir gefiel es sehr, dass Sophia sich auch mal die Hände schmutzig macht oder auch, dass sie ihre Meinung sagt. Anfang des Buches hat sie einfach alles genommen wie es kam aber im Laufe des Buches steht sie immer mehr zu ihren eigenen Empfindungen. Damit wird sie immer mehr zu einem starken Charakter. Marc ist anfangs sehr kalt und kaum zu lesen, aber er taut im Laufe des Teils immer mehr auf und wird mir langsam sympathisch. Die erotischen Szenen sind sehr geschmackvoll geschrieben und wirken nicht an den Haaren herbeigezogen. Ich werde auf jeden Fall die weiteren Teile lesen und freue mich auch schon darauf.
- Ferdinand von Schirach
Die Würde ist antastbar
(163)Aktuelle Rezension von: palzbuecher24"Das schulden wir den Mördern. Und wir schulden uns es selbst" - nur ein knapper Einblick in das Themenspektrum, das Schirach uns in diesem Erzählband präsentiert. Er beleuchtet, wie so oft, allerlei Themenbereiche mit faszinierender Präzision und zeigt die realen Brüche im Bild der unantastbaren Menschenwürde. Seine Essays handeln unter anderem von Politik, Gerichten, Büchern, Toleranz, Folter und der Pressemacht - stets mit lehrhaften und weisen Worten verfasst. Schirach spricht über die Grenzen unseres Systems, wird dabei persönlich und spricht Themen an, die unmittelbar unseren Alltag betreffen. Die Geschichten versprechen eine Menge Stoff zum Philosophieren und konfrontieren uns mit den großen und kleinen Fragen des Lebens: Wie weit darf der Staat gehen? Wo endet Toleranz? Und woran messen wir Schuld? - 13 absolut lesenswerte Geschichten von Schirach!
- Mona Kasten
Save Me: Maxton Hall 1
(240)Aktuelle Rezension von: FinocchinoNormalerweise schreibe ich meine Rezensionen direkt nach jedem einzelnen Band. Doch diese Trilogie habe ich derart verschlungen – oder besser gesagt: inhaliert –, dass dafür schlicht keine Zeit blieb. Deshalb gilt diese Rezi für alle drei Bände gleichermaßen.
Ausgelöst durch unzählige TikTok-Clips und die Faszination für die beiden Hauptprotas war es nur eine Frage der Zeit, bis ich schwach wurde. Da aktuell erst die zweite Staffel erschienen ist, musste ich natürlich wissen, wie alles endet – und ich kann vorwegnehmen: Ich wurde nicht enttäuscht.
Die Trilogie ist insgesamt hervorragend gelungen, auch wenn es zwischendurch kleinere Längen gibt, die nicht zwingend nötig gewesen wären, habe ich mitgelebt, gehofft, geliebt, gefiebert und geweint. Auch der Spice war super schön und geschmackvoll beschrieben.
Mona Kasten beweist hier, dass ihr Herz nicht nur für Ruby und James schlägt. Besonders beeindruckend fand ich, wie viel Raum und Tiefe die Nebencharaktere erhalten haben. Jeder von ihnen bekommt eine eigene Geschichte mit Happy End. Das wirkte weder überladen noch beliebig, sondern authentisch und liebevoll erzählt.
Thematisch erleben wir erneut zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Welten, die sich nicht gesucht, aber dennoch gefunden haben. Besonders schön umgesetzt ist dabei, dass es sich nicht um erfahrene Erwachsene handelt, sondern um junge Student:innen an der Universität, die mit Leistungsdruck, Erwartungen, familiären Konflikten, der Suche nach der eigenen Identität und Liebe kämpfen. Genau diese Mischung aus jugendlicher Unsicherheit und großen Emotionen macht die Geschichte so nahbar.
Was mir allerdings besonders in Erinnerung bleiben wird, ist das Weltklasse-Sprecherduo Milena Karas und Michael-Che Koch;Milena Karas überzeugt mit beeindruckendem schauspielerischem Feingefühl. Jede Szene, jede Emotion und jede Stimmung trifft sie mit der passenden Stimmlage. Ihr zuzuhören war ein Genuss – sie war schlicht grandios.
Michael-Che Kochs Stimme empfand ich zwar zunächst als etwas zu reif für James, doch das wurde schnell nebensächlich. Seine Stimme ist unglaublich warm, tief und sinnlich – ich hätte ihm stundenlang zuhören können. Auch sein schauspielerisches Talent steht dem von Milena Karas in nichts nach. Für mich gehört er definitiv zu den besten Hörbuchsprechern.
Ein kleines Manko möchte ich dennoch nicht verschweigen: Der Satz „ich/er schluckte schwer“ tauchte irgendwann so häufig auf, dass ich innerlich die Augen verdrehte. Mein Bedarf für diese Formulierung ist damit für 2026 mehr als gedeckt ;) - Katy Evans
Mr. President – Macht ist sexy
(147)Aktuelle Rezension von: Engel_ManuEin tolles Buch. War mal was ganz anderes zum lesen. Die Charaktere sind einfach toll. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Der erste Teil war echt klasse Ich warte gespannt auf den nächsten Teil. ❤️
- Heinrich Böll
Die verlorene Ehre der Katharina Blum
(870)Aktuelle Rezension von: caro_linIch fand die Bericht-Form in der es geschrieben ist irgendwie ziemlich zäh, und die verschiedenen Nebencharaktere zu verwirrend, um bis zum Schluss durchzublicken. Vielleicht hätte ich es zügiger durchlesen müssen, aber wie man sieht hat es mich dafür nicht genug gepackt.
Die Story ist ganz nett, mal was anderes, da man das Ende schon kennt, aber irgendwie auch einfach frustrierend. - Jennifer E. Smith
Der Geschmack von Glück
(407)Aktuelle Rezension von: fireflyEllie lebt in Maine, in einer kleinen Küstenstadt. Sie hat einen Ferienjob in einer Eisdiele.
Graham lebt in Kalifornien und ist ein berühmter Schauspieler. Alle Mädchen lieben ihn.
Die beiden leben jeweils am anderen Ende der USA.
Als Graham sich vertippt, landet seine E-Mail bei Ellie. Ohne, dass sie wissen, wer der andere ist, beginnt eine Freundschaft. Sie erzählen sich Sachen, die sie sich persönlich nie erzählt hätten.
3 Monate nach der ersten Mail zwischen den beiden, schlägt Graham als Drehort für seinen neuen Film Ellies Stadt vor.
Zum ersten Mal lernen sich die beiden richtig kennen. Die beiden wissen sofort, dass sie sich ineinander verliebt haben. Aber es ist für Ellie nicht leicht, mit einem Filmstar zusammen zu sein, wenn um ihn herum immer Paparazzi sind.
Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Ellie und von Graham erzählt. Man erfährt immer mittendrin, etwas über ihre Vergangenheit.
Ich finde das Buch einfach toll. Man hatte auch richtig das Sommerfeeling, das ich mir gewünscht habe, denn Ellies kleines Küstenstädtchen wird sehr gut beschrieben.
Graham ist sehr nett. Er mag die Schauspielerei und das Filme drehen. Aber er hasst die Presse, die IMMER um ihn herum wuselt. Wegen Ellies Vergangenheit hat sie sich immer vor den Paparazzi verngehalten. Aber das wird immer schwerer, weil sie in Graham verliebt ist. Ellie ist sehr schlagfertig und witzig, sie hat aber auch Angst.
Zitat: "Doch in Wahrheit war er ziemlich sicher, dass er sich in ein Mädchen verliebt hatte, dass er noch nie gesehen, ja, dessen Namen er nicht einmal kannte." (Graham)
- Terry Pratchett
Die volle Wahrheit
(225)Aktuelle Rezension von: Monika_GraslIn diesem Buch hat Pratchett ein sehr interessantes Thema unserer Zeit aufgegriffen und zwar die Berichterstattung.Dabei drängt sich die Frage auf, wie viel sollte die Bevölkerung der Zeitung und dem darin geschriebenen beimessen? Was ist alles als WAhrheit zu betrachten? Und wie schnell kann es passieren, dass man sich vielleicht selbst als Hauptthema einer Zeitung wiederfindet?
William de Worde wäre jedenfalls sicher nie auf den GEdanken gekommen sich mit solchen Überlegungen auseinanderzusetzen und der Patrizier von Ank-Morpork ebensowenig. Beide geraten sie jedoch auf ihre ganz eigene Weise in diesen Strudel und der bietet mal wieder einiges an Unterhaltung und Momenten zum Schmunzeln.
So witzig einige Szenen sind so muss man bei "Die volle Wahrheit" auch ganz offen und ehrlich zugeben, dass ihm ein gewisser Charme fehlt. Zwar baut Pratchett auch hier wieder auf mehrere Handlungsstränge, die am Ende zusammenlaufen, aber mittunter wird man aus den einzelnen Szenen allzu abrupt herausgerissen und in die nächste hineingeworfen. Dadurch fehlt auch eine gewisse Verbundenheit, die man sonst von den Scheibenweltromanen kennt. Die Figuren bleiben mitunter recht oberflächlich und das nicht nur weil man gewisse Charaktere ohnehin bereits kennt. Vielmehr sind es vor allem die neuen Personen, auf die Pratchett nicht wirklich so eingeht wie es bei seinen anderen Büchern durchaus der Fall ist.
Fazit: Ein solider Scheibenweltroman, dessen Titel den nötigen Witz verspricht, ihn an manchen Stellen leider nicht halten kann und sich in einigen Handlungssträngen verliert. Aber immerhin gibt es einen Mumm, der das Ruder wie immer versucht herumzureißen.
- Catherine Lowell
Die Kapitel meines Herzens
(66)Aktuelle Rezension von: DasWeltprojektDas Buch ist literarisch anspruchsvoll und überzeugt durch eine tiefgehende, gut ausgearbeitete Geschichte. Zwar sind die Kapitel stellenweise recht lang, und ich brauchte etwas Zeit, um vollständig in die Handlung einzutauchen, doch sobald mir das gelungen war, hat mich die Geschichte wirklich gepackt. Besonders die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und sind sehr gelungen dargestellt. Auch das wunderschöne Deckblatt ist ein echter Blickfang. Insgesamt hat mich die Geschichte überzeugt, trotz kleiner Längen zu Beginn.
- Nica Stevens
Midnightsong. Es begann in New York
(99)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDas Motto für die Lesechallenge im April lautet verkürzt: „Lies ein signiertes Exemplar“. Davon hatte ich exakt zwei auf meinem SuB, weshalb ich euch in meiner Story habe entscheiden lassen, welches Buch ich für die Challenge lesen soll. Gewonnen hat „Midnightsong“ von Nica Stevens. Diesen Liebesroman habe ich 2020 in einem Überraschungspaket vom Carlsen Verlag zugeschickt bekommen, über das ich mich wahnsinnig gefreut hatte. An dieser Stelle also noch einmal vielen Dank an den Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar! Da ich aber eine furchtbar schlechte Buchbloggerin bin, habe ich dieses Buch fünf Jahre lang auf meinem SuB versauern lassen (es tut mir leid!). Denn auch, wenn sich diese Rockstar-Romance ganz nett anhört, trifft sie kaum meinen Lesegeschmack und eigenständig hätte ich mir dieses Buch wohl eher nicht gekauft. Meine Hemmschwelle, noch zu diesem Buch zu greifen, wurde von Jahr zu Jahr größer. Die Lesechallenge hat mir also dabei geholfen, eine SuB-Leiche zu lesen, die sich zwar unterhaltsam anhört, an die ich aber keine hohe Erwartungshaltung hatte.
Die 18-jährige Lynn Collins ist erst vor wenigen Wochen aus ihrem Dorf in Virginia nach New York zu ihrer 24-jährigen Schwester Emily und ihren Freund Luca gezogen. Während Lynn noch nach einem Studienplatz in Kommunikationsdesign sucht, hilft sie gelegentlich im Café Eagle Rock aus, das ihre Schwester betreibt. Als Lynn eines Morgens das Café alleine öffnet, muss sie plötzlich die Band Reanimation vor einer Horde kreischender Fans retten. Der Sänger Ryle Cooper mit den dunkelblauen Augen geht ihr nach dieser Begegnung nicht mehr aus dem Kopf. Da eine Beziehung mit einem Rockstar jedoch aussichtlos ist, versucht Lynn ihn zu vergessen. Doch dann bekommt sie von Ryle einen Backstage-Pass für das kommende Konzert zugeschickt, und ihr Herz wird erneut auf eine harte Probe gestellt.
„Mein erster Eindruck von New York war überwältigend und zugleich beängstigend gewesen.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Die Protagonistin fungiert hier als Ich-Erzählerin im Präteritum. Obwohl der erste Satz tatsächlich im Plusquamperfekt steht, was für einen ersten Satz recht ungewöhnlich ist. Mit nicht einmal 350 Seiten und 38 Kapiteln plus Epilog ist „Midnightsong“ ein verhältnismäßig kurzer Roman, den man problemlos nebenbei lesen kann.
Protagonistin ist die 18-jährige Lynn Collins, die seit einigen Wochen bei ihrer älteren Schwester Emily in New York wohnt. Sie ist eine weiße US-Amerikanerin mit langen, braunen Haaren und grünen Augen. Ihre Persönlichkeit lässt sich hingegen weniger genau beschreiben, denn abgesehen von ihrer Leidenschaft für Fotografie und Bildbearbeitung, ist sie ein doch recht unscheinbares Mädchen. Sie ist eher ängstlich, still und weder besonders dumm noch besonders intelligent. Sie ist also insgesamt ein sehr durchschnittliches Mädchen, außer dass sie eine kleine Dramaqueen ist. Wenn Ryle plötzlich den Blick abwendet: Drama! Wenn ihm ein anderes Mädchen schreibt: Drama! Wenn sie zum hundertsten Mal feststellt, dass die beiden in verschiedenen Welten leben, die kaum miteinander vereinbar sind: Drama! Kein Wunder also, dass ich Lynn schnell nur noch als austauschbaren Platzhalter wahrgenommen habe. Als eine Protagonistin, in die sich jede 18-Jährige möglichst gut hineinversetzen können soll, und die deswegen möglichst wenig Ecken und Kanten hat. Deswegen habe ich Lynn als Protagonistin weder besonders gemocht noch verabscheut.
Stevens‘ Schreibstil ist eher flach und oberflächlich, aber dadurch auch leicht zu lesen. Die Sprache ist sehr gradlinig. Sie verzichtet größtenteils auf Details, wodurch ein schnelles Tempo erzeugt wird. Für meinen Geschmack ein zu schnelles Tempo, denn oft hatten emotionale Passagen zu wenig Zeit, um sich atmosphärisch zu entfalten. Auch die Dialoge wirken häufig künstlich, insbesondere in der ersten Hälfte des Romans. So säuselt Ryle Lynn bei ihrem ersten Treffen aus dem Nichts zu: „Eine Melodie verändert deinen Herzschlag. Ihr sanfter Klang streichelt deine Seele, ein schneller Rhythmus beschleunigt deine Atmung und kraftvolle Akkorde setzen Adrenalin frei.“ (S. 15). Ich habe diese Stelle meinem Freund laut vorgelesen und wir beide mussten darüber lachen. Denn welcher Typ redet schon so? Vor allem mit einer Fremden nach einer Stresssituation? Nicht selten wirkt dieses Buch klischeebeladen und banal.
Um es noch einmal deutlich auszudrücken: Dieses Buch ist Urlaub fürs Gehirn. Das muss allerdings nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Denn nach einem anstrengenden Arbeitstag oder wenn man mit Kopfschmerzen im Bett liegt, kann solch eine seichte Unterhaltung auch wohltuend sein. Was mir hier jedoch fehlt, ist irgendeine Form von Mehrwert. Sei es ein glaubhafter Blick hinter die Kulissen vom Arbeitsalltag einer erfolgreichen Band oder auch nur ein Hauch von Musiktheorie. Stattdessen gelingt es der Autorin während des ersten Konzertes nicht einmal genau zu erklären, wer welches Instrument spielt. Bei zwei Bandmitgliedern wird erwähnt, dass sie ihre Gitarren stimmen. Sie hält es aber erst später für nötig zu erwähnen, dass es sich bei einer Gitarre um eine Bassgitarre handelt. Ich hatte mich schon kurz gefragt, ob die Band keinen Bassisten hat, weil ich bei zwei Gitarren von einem Lead- und einem Rhythmusgitarristen ausgegangen war. Anderes Beispiel: Die Band Reanimation tourt während der Handlung durch die USA. Gleichzeitig behauptet Ryle aber, er müsse für das kommende Album noch einen Song schreiben und hätte dafür eine Deadline. Wenige Tage später ist dieser Song bereits fertig aufgenommen und als Datei auf einem USB-Stick. Einige Tage danach sieht Lynn die Band im Fernsehen, wie sie ihr neues Album promotet. Als passionierter Rockmusik-Fan bin ich beim Lesen mehrmals vom Glauben abgefallen. Denn die Arbeitsstruktur einer Rockband folgt immer einem relativ klaren Zyklus: Der Songwriting-Phase, der Studiophase, der Promo-Phase, der Tourphase und zum Schluss das Reboot. Obwohl Reanimation zu Beginn des Buches von einem Promotermin kommt, spielen sie am selben Abend ein Konzert ihrer Tour, nur um einige Tage später dann Songwriting zu betreiben. Außerdem haben sie offensichtlich mindestens einen Tag im Studio verbracht, um kurz darauf das nächste Album zu promoten. Hier schmeißt die Autorin also alle Phasen wild durcheinander. Offenbar geht es hier nicht um Logik, sondern um eine schnulzige Liebesgeschichte.
Dieses Buch ist leider in vielerlei Hinsicht nicht wirklich zu Ende gedacht. Zwei Beispiele: Als Lynn die Band als Tourfotografin begleiten soll, sucht sie beim Packen nach ihrem Reisepass. Am Flughafen, als sie von New York nach Chicago fliegt, wird sogar angedeutet, dass sie Probleme bekommen könnte, wenn sie den Pass nicht bei der Kontrolle vorzeigen kann. Allerdings handelt es sich hierbei um einen Inlandsflug, und da Lynn US-Amerikanerin ist, muss sie überhaupt keinen Reisepass vorlegen. Ihr Führerschein oder ihre State-ID (Personalausweis) wären absolut ausreichend. Oder als Lynn etwas näher Bekanntschaft mit Ryles Bodyguard Bruce macht und ihm sagt: „Sie brauchen mich nicht zu siezen“. Wir erinnern uns: Lynn und Bruce sind US-Amerikaner. Die Geschichte spielt in den USA. Sie reden also offensichtlich auf Englisch, einer Sprache, in der grundsätzlich nicht gesiezt wird. Ich musste mich erst einmal facepalmen, als ich dieses leise „You can say you to me“, in meinem Ohr hörte. Ein bisschen Mitdenken ist manchmal doch ganz nützlich.
Ein ganz großes Problem, das Midnightsong leider hat ist, dass es falsch vermarktet wurde. Es wird als Rockstar-Romance beworben, aber wenn Reanimation etwas nicht ist, dann eine Rockband. Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mir vor meinem geistigen Auge eine süße Lovestory mit dem Sänger einer aufstrebenden Indie-Rockband aus New York vorgestellt (so ähnlich wie Vampire Weekend). Was man jedoch aufgetischt bekommt, ist eine weichgespülte Boyband, die für kreischende Teenies gecastet wurde, uniformiert gekleidet und völlig durchkommerzialisiert ist. Solltet ihr Fans von One Direction oder BTS sein, kommt ihr hier vielleicht auf eure Kosten. Dass Reanimation hingegen die absoluten Superduperstars sein sollen, die schon mithilfe ihres Debütalbums zu Multimillionären wurden, hat der Geschichte für mich einer Menge Romantik beraubt. Ist es wirklich Ryles Persönlichkeit, die Lynn anzieht, oder doch vielmehr sein Geld und sein Ruhm? Oder ist es vielleicht das Konzept, dass er tausende Mädchen hätte haben können, sich aber für Lynn entschieden hat? So oder so, man muss sich von der Vorstellung verabschieden, dass dies eine realistische Geschichte sei.
Der Plot mag zwar vorhersehbar sein und auch die klischeehaften Figuren sind sicherlich kein Novum. Auf eine banale Art hat mich Midnightsong aber gut unterhalten. Es gibt keine nennenswerten Längen und mit seinem künstlichen Drama (gerade geknutscht, jetzt gefetzt) macht es ähnlich viel Spaß wie manchmal Reality TV. Wie die Lovestory wird auch das Ende für meinen Geschmack zu hastig abgehandelt, aber insgesamt ist der Roman zufriedenstellend zu einem Abschluss gebracht.
„Midnightsong“ von Nica Stevens ist ein oberflächlich unterhaltsamer, aber wenig Tiefgang bietender Liebesroman, der sich vor allem an weibliche Leserinnen im Alter von 16-20 Jahren richtet, die sich an seichter Romantik erfreuen. Die flache Sprache, klischeehafte Dialoge und logischen Brüche machen es schwer, emotional in die Geschichte einzutauchen oder sie als realistisch zu empfinden. Die Protagonistin bleibt austauschbar, die Handlung folgt bekannten Mustern, und der versprochene Rockstar-Vibe entpuppt sich als weichgespülte Boyband-Fantasie. Bei aller Kritik an diesem Buch möchte ich noch einmal betonen, dass ich mich zwar sehr über die Bloggerbox gefreut habe, mir das Buch aber nie selbst ausgesucht hätte und ich allgemein eine sehr undankbare Abnehmerin für dieses Genre bin. Dennoch erfüllt das Buch seinen Zweck als leichte Lektüre für zwischendurch, wenn man mal den Kopf freibekommen möchte. Deswegen bekommt „Midnightsong“ aus dem Jahr 2020 von mir volle zwei von fünf Federn. Falls ihr das Buch gerne lesen wollt, müsst ihr es entweder gebraucht oder die überarbeitete Neuauflage kaufen, die bei einem Kleinverlag erschienen ist.
- Val McDermid
Der Verrat
(103)Aktuelle Rezension von: EwynnDer Verrat
von Val McDermid
Es handelt sich um das erste Buch, das ich von Val McDermid lese. Ein "Thriller" nur in Anführungszeichen, denn ich hab schon brisantere Romane gelesen.
Durch den Klappentext hatte ich eine andere Erwartung an die Geschichte. Der "Abstecher" in die Vergangenheit nahm sehr viel mehr Raum ein als vermutet und nahm gleich zu Beginn die Spannung aus der Geschichte. Die Vorgeschichte fand ich zunehmend interessant, und auch wichtig für das Verstädnis, aber unpassend für einen Thriller.
Wenn ich diesen Aspekt einmal bei Seite lasse, fand ich das Buch ausgezeichnet. Hervorragend geschrieben, insbesondere das Rätsel um den Entführer bzw. Verräter, wie der Titel ja schon erahnen lässt ...
Auch der Einblick in das Leben einer Ghostwriterin und die Freundschaft mit einer Prominenten war sehr interessant. Mir gefielen (falt alle) Rollen, die jeder etwas Besonderes hatte, und deren Entwicklung ich sehr interessant fand. Nick Nicolaides entpuppte sich als mein Lieblingscharakter. Viele kleine Wendungen und Überraschungsmomente (auch in der Vorgeschichtr) hielten mein Interesse aufrecht, auch wenn die echte Thriller-Spannung fehlte.
Die Entführungsgeschichte selbst, sowie auch die Ermittlungen von Vivian McKuras, hatten nicht viel Raum, schufen aber das Fundament für das bahnbrechende Finale.
Das Ende - aufgeteilt in Private Ermittlung und die Auflösung - war wirklich spannend und schockierend. Es hatte eigentlich alles, was man sich von einem Thriller wünschte könnte ... mit einem kleinen Aber.
Aber: 1. Die Einleitung der Auflösung kam zu aprupt. Stephs Erkenntnis kam ohne Vorwarnung. Für den Leser fehlte da Etwas (z.B. Gedanken), die diese Eingebung erklärt hätten. 2. Mir fehlte das "danach". Ein Epilog hätte das gelöst. Meiner Meinung nach herrschen noch zu viele offene Fragen. Bezüglich der Ermittlungen und Stephs, Nicks und Jimmys Leben. Den Umgang oder die Reaktionen auf das Erlebte waren non-existent. Das führte zu einem aprupten Ende und einem unbefriediedigen Gefühl bei mir als Leserin.
Nicht viel Kritik, aber entscheidende. Der letzte Punkt machte den Unterschied zwischen 3 und 4 Sternen letztendlich aus. Für den Stil und den Überraschungseffekt hätte ich nämlich sehr gerne 4 Sterne vergeben. Nach dieser Leseerfahrung würde ich definitiv wieder zu einem Buch/Thriller von Val McDermid greifen, jedoch mit einer anderen Erwartungshaltung.
3 Sterne
- Max Czollek
Desintegriert euch!
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenEin tiefschürfendes Buch über die deutsche Schande, wirklich allen ans Herz gelegt. Sehr inhaltsschwer, so daß man nur langsam und mit Bedacht lesen kann. An die Walser-Rede konnte ich mich noch erinnern, sein Buch "Tod eines Kritikers" hätte vielleicht auch Erwähnung in diesem Appell finden können.
- Janine Ukena
Our Hearts at Dawn (Seoul Dreams 2)
(29)Aktuelle Rezension von: shinyJulieArias Beziehung zu KPop-Star Min-ho ist öffentlich geworden und alle Augen sind auf sie gerichtet. Min-ho muss bezüglich seiner Karriere Entscheidungen treffen, während Aria auf einmal ihrem Exfreund gegenüber steht.
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Das Ende des ersten Teils war ja wirklich fies, umso glücklicher bin ich jetzt aber mit dieser Fortsetzung. Aria und Min-ho sind genauso sympathisch wie im ersten Teil der Reihe, aber man merkt jetzt, dass sie sich auch mit den Schattenseiten ihrer Beziehung auseinandersetzen müssen. Durch die Zeit nach dem Unfall und die Ruhe, die sie haben, entwickeln die beiden sich charakterlich weiter. Man lernt jetzt auch die anderen Bandmitglieder kennen und genau wie Aria und Min-ho sind sie sehr realistisch geschrieben. Genauso ist es bei Arias Exfreund, der mir ein wahnsinnig schlechtes Gefühl vermittelt hat. Umso großartiger war die Lovestory von Aria und Min-ho, auch wenn es einige Tiefen gibt, glauben die beiden an sich und ihre Beziehung. Der Schreibstil war ebenfalls wieder wunderschön. - Saskia Louis
Liebe auf den ersten Schlag (Baseball Love 1)
(237)Aktuelle Rezension von: CiddyIn Liebe auf den ersten Schlag von Saskia Louis begleiten wir Emma und Luke. Die ruhige und organsierte Emma trifft dabei auf den berühmten Baseballspieler Luke. Doch in Deutschland ist dieser nicht berühmt also behandelt sie ihn wie jeden Mann der sich ihr gegenüber Arrogant verhält. Sie luchst ihm sein Geld ab und kratzt sein Ego gewaltig an bevor sich ihre Wege trennen.
Bis sie sich 1 Jahr später wieder mehrmals über den Weglaufen. Da Luke ein paar "Problemchen" mit den Paparazzi hat, schlägt er vor, das Sie vorgeben eine Beziehung zu haben - natürlich Fake und zum Vorteil beider. Nachdem Emma einwilligt beginnt der Spass, doch schnell läuft es etwas aus dem Ruder und Emma und Luke müssen den initialen Plan etwas anpassen und ziehen Zusammen - als Roommates! Doch schaffen sie es dem Knistern das sie nun immer öfter spüren aus dem Weg zu gehen?
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und hat sich locker und leicht gelesen. Sowohl Emma als auch Luke hatten ihre Probleme die ihre Handlungen bestummen haben, doch wurden diese nur oberflächlich beschrieben und betrachtet. Da die Geschichte selbst relativ schnell vorangeschritten ist, fand ich dies hier daher nicht störend und die Handlungen wirkten immer nachvollziehbar.
Ich kann das Buch für eine lockeres Lesevergnügen daher nur empfehlen.
- L. J. Shen
Boston Belles - Villain
(217)Aktuelle Rezension von: wolke93Der Plotttwist war etwas unerwartet, auch wenn man schon weiß, dass Cillian etwas verbirgt. Die Umsetzung war teilweise schön, teilweise kommen mir aber die Gefühle (vor allem von ihm) etwas zu kurz, ebenso die Gespräche. Dafür gab es an manchen Stellen Längen, die ich mir mit etwas anderen Inhalt gewünscht hätte. Ansonsten eine intensive Story für zwischendurch, die durchaus ihre emotionalen Stellen hat.
- Samuel Koch
Samuel Koch - Zwei Leben
(130)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderWer ist eigentlich Samuel Koch? Ein lebensfroher junger Mann, der mit 6 Jahren mit dem Kunstturnen anfängt und während seines Studiums beginnt, als Kleinunternehmer waghalsige akrobatische Kunststücke vor zu führen oder auch als Stuntman zu arbeiten. In der Sendung Wetten Dass??? möchte er auf Stelzen mit Federn daran über mehrer Autos springen. Die Spannung ist groß und in den Autos fahren Freunde und auch sein Vater. Doch dann passiert ein großes Unglück und plötzlich ist der Name Samuel Koch in aller Munde. Er stürzt und die Sendung wird abgebrochen. Er ist gelähmt und Ärzte ringen um sein Leben, seine Mobilität und in einer Schweizer Klinik bereitet man ihn auf sein [Neues[ Leben vor. Samuel Koch kämpft aber und möchte wieder aufstehen. Mit diesem Buch nimmt er die Leser mit auf seine bisherige Lebensreise. Der erste Teil beschreibt seine Kindheit und Jugend und die Entdeckung seiner Talente. Dann folgt die Entscheidung zu Wetten Dass??? zu gehen und man ist hinter den Kulissen dabei, bis zum Unfall. Der letzte Teil des Buches befasst sich mit dem Aufenthalt in der Klinik und seinem Kampf wieder aufstehen zu können.























