Bücher mit dem Tag "öko"
14 Bücher
- T. C. Boyle
Wenn das Schlachten vorbei ist
(116)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDer von vielen Kritikern angekündigte «furiose» Roman war das aus meiner Sicht nicht. Boyle kann fantastisch schreiben, keine Frage! Er verschachtelt viele Sätze, aber das mag ich durchaus, zumal sie auch beim Punkt noch Sinn ergeben.
Nur leider plätschert die Geschichte, trotz der vielen Perspektiv- und Zeitwechsel enorm dahin. Teilweise kommt eine Form von fast greifbarer Spannung auf, nur um zügig wieder zu versanden. Ich habe bis zur letzten Seite auf einen Knall gewartet, darauf, dass etwas passiert, womit ich nicht gerechnet hätte. Vielleicht war meine Erwartungshaltung auch eine andere, denn das Buch ist kein Öko-Thriller, sondern eine Erzählung, eine Geschichte, wie sie realistischer kaum sein könnte. Mir fehlte das Besondere. Das Buch lässt mich mit gespaltenen Gefühlen zurück, denn das Thema an sich bietet viel Potenzial zum Nachdenken oder eben für einen Roman. Aber irgendwie wurde das hier nicht genutzt.
- Ilona Einwohlt
Meine Ökokrise und ich
(10)Aktuelle Rezension von: danielamariaursulaSina ist inzwischen 16 Jahre alt und von ihrem Sandkastenfreund und Nachbarn Yannis getrennt. Nun schwebt sie im 7. Himmel mit Carlos, dem Mitbewohner ihrer besten Freundin Kleo. Dieses Glück wird unterbrochen, als sie mit ihren Eltern in den Nordseeurlaub muss! Doch als sie bei einer einsamen Wanderung eine Kegelrobbe in Not entdeckt und rettet, lernt sie den Umweltschützer Ben kennen, der ihr bisheriges Weltbild ganz schön erschüttert. Fortan kreisen ihre Gedanken um den Umweltschutz, der schon im Kleinen beginnen kann. Als sie mit Kleo aber zufällig eine verletzte Katze aus ihrem Hauswald zur Tierärztin bringt, erfährt sie, daß diese eine geschützte Wildkatze und der Wald von einer Umgehungsstraße akut bedroht ist. Davon hatte sie keine Ahnung und erzählt es empört ihrer Familie und ihren Nachbarn. Diese werden auch sofort aktiv, nur Carlos, der eigentlich Umwelttechnik studieren will, ist mit seinen Gedanken ganz woanders. Sina, Kleo und Yannis treten einem Aktionsbündnis bei und stellen fest, daß Mut und Ideenreichtum gefragt sind, wenn man etwas ändern will. Allerdings stürzt die ihr immer bewusster werdende Umweltbedrohung Sina in eine echte Sinnkrise.
Sina ist ein nettes, intelligentes Mädchen, sehr hübsch, aber mit großen Füßen, großem Herz und großem Freundeskreis und einer intakten Familie (auch ganz erfrischend in einem Buch mal wieder von einer intakten Familie zu lesen). Sina und ihre Freundinnen und Familie kann man in einer ganzen Buchreihe durch die Pubertät mit ihren Hormonwirren begleiten und ihre Höhen und Tiefen mit allen Teeniefragen und -dramen verfolgen. Dies ist der letzte Band, empfohlen ab 12 Jahren, aber auch für Einsteiger verständlich. Dieses Thema hätte meine 12 jährige Tochter auch wirklich interessiert, vor allem da es super aufbereitet ist, mit Infokästen zu den einzelnen Themen, auf die Sina immer wieder stößt, während sie mit offenen Augen durchs Leben geht, allerdings ist Sina beziehungs- und jungstechnisch auf einer Stufe, die für meine Tochter zu erwachsen ist. Oder eben „iiiih, Knutschi, Knutschi“. Sina, hält nicht nur Händchen, sie knutscht auch nicht nur, sie will bei Carlos übernachten, was ihre Eltern nicht wollen, obwohl der Rest ja eh schon läuft... Die Altersempfehlung hängt also ein wenig vom hormonellen Reifegrad und dem Interesse an Beziehungen ab. Wobei mir gut gefällt, daß Sina schon weiß, warum ihre Eltern dagegen sind, nämlich weil sie Carlos nicht kennen, ein Umstand über den Sina dann beginnt nachzudenken... Neben den Umweltaspekten, sind auch Beziehungswarnsignale eingearbeitet und sehr einfühlsam aufgearbeitet, so daß ich dieses Buch älteren Leserinnen so um die 14 Jahre sehr gut empfehlen kann.
Dieser Band erschien 2014, d.h. die Zahlen sind nicht nicht mehr alle ganz aktuell, heute ist es meistens noch viel drastischer, so sind nicht mehr nur 50 % des deutschen Waldes geschädigt, sondern sogar 90 % auf Grund der trockenen Sommer und der immer stärkeren Unwetter, nicht mehr gesund. Dennoch sind auch die Aspekte gedanklich aktuell, was der Einzelne tun kann, auch wenn ich 2019 eher zur LED-Lampe als zur Energiesparlampe greifen würde. Solche technischen Gedankenanpassungen schaffen Leser aber durchaus selbst. Sehr schön, fand ich auch die Autodiskussion von Sinas Eltern, über die Anschaffung eines neuen Dienstwagens, der noch vor dem Dieselskandal stattfand, aber durchaus Feinstaub und Co. berücksichtigt. In diesem Punkt finde ich es eher erschreckend, wie wenig sich in den letzten 5 Jahren getan hat, trotz der Konsumhaltung immer neues und immer mehr haben zu wollen. Wirklich saubere Autos gibt es immer noch nicht, denn der Strom kommt ja nicht aus der Steckdose! Auch die Stromgewinnung und die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden ist Stoff für einen Infokasten. Wer sich also für das Thema Umwelt interessiert, findet viele Infos und Anregungen, die auch den eigenen Alltag beeinflussen können. Wer sich mehr für Sina und ihr Liebesleben und ihre Freundinnen und sonstige Teeniesorgen interessiert, kann sie auch überlesen, was ich aber nicht empfehle. Die Infokästen stören die Lesbarkeit überhaupt nicht und die Geschichte bleibt weiterhin packend!
Als die Tierärztin die Wildkatze als solche entlarvt und auf die Chance des Nabu hinweist, dachte ich sofort: Oh ja, jetzt wird vor dem Verwaltungsgericht geklagt, das kann und darf der Nabu nämlich! Es werden zwar die juristischen Konsequenzen bei Demos und das Versammlungsrecht (so gut habe ich es in keinem meiner Bücher im Grundstudium erklärt gefunden) erörtert, aber die Klagemöglichkeiten von Umweltverbänden fehlt leider gänzlich. Gerade bei einer bedrohten Tierart wäre dies im Eilverfahren sehr vielversprechend für einen vorläufigen Baustopp. So ist die Rodung des Hambacher Forstes juristisch gestoppt worden und das Atomkraftwerk Mühlheim-Kärlich ging nach nur 100 Tagen vom Netz, weil von der Genehmigung abgewichen wurde, und der Bau wegen einer tektonischen Platte um 1 m von der Genehmigung abweichend errichtet wurde. Manchmal, kann man große Umweltdinge, auch rechtlich lösen und erreichen. In der Liste der Öko-Berufe, über die Sina nach dem Abi nachdenken könnte, fehlt also eindeutig der Umweltrechtler (dafür braucht man einen langen Atem, es ist ein sehr trockenes und sehr langwieriges Rechtsgebiet, das dafür manchmal wahre Wunder wirken kann). Engagement lohnt sich, wie Sina und Yannis beweisen, ich habe nur etwas Bauchschmerzen, bei dem von ihnen gewählten Weg und legalere Mittel wären mir lieber gewesen. Der Zweck heiligt für mich nicht immer die Mittel. Für einen Roman ist so ein Rechtsstreit aber sicherlich etwas trocken und wenig mitreißend, da ist die gewählte Handlung schon interessanter. Im Übrigen gibt es aber sonst keinen Umweltaspekt der nicht behandelt wird.
Mit diesem Band wird die Geschichte von Sina abgeschlossen und abgerundet. Es ist klar, daß Sina, nach all ihren Umwegen und Krisen und Problemen schon ihren Weg finden wird und es wird ein guter sein. Pubertät ist eben auch die Zeit der Selbstfindung und das ist ihr gelungen. Ein toller Mix aus persönlicher Entwicklungsgeschichte und Ökoaufklärung - ein Thema, das uns alle angeht und die Generation „Fridays for future“ besonders bewegt.
- Gabriele Kiefer
Platz der Engel
(13)Aktuelle Rezension von: Annette126❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
Rezension zu "Platz der Engel R
Macht nachdenklich🤔🤔🤔
Martha und Sophie gehen in eine berufsbildende Schule für Internettechnologie. Da man ja auch schliesslich mit der Zeit gehen muss. Ihre Lehrerin ruft alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Stuhlkreis auf, um ihnen eine sehr wichtige Botschaft mitzuteilen.....
Welche Botschaft hat sie allen mitzuteilen?🤔
Ich finde dieses Buch wirklich wunderschön. Es ist dabei auch ein Weg in die ganz moderne Zukunft. Etwas fehlen beim Cover tut mir hier ein kleiner, gemalter Engel und auch grosse Bäume mit Sonne im Hintergrund, da es ja auch mitunter um das Thema Energie und Natur im Verlauf der weiteren Jahre geht.
Für mich wirkt es daher auch sehr harmonisch wie eine Familiengeschichte, die mich dabei auch herrlich berührt hat. Etwas unrealistisch finde ich dabei, wie ein Mensch im Wald begraben wird, da momentan im normalen Alltag sowas gar nicht erlaubt ist.
Es wäre wirklich schön, dies von heute auf morgen so einfach umzusetzen. Ohne die Vorschriften zu beachten. Mir hat es auf jeden Fall sehr die Augen geöffnet und ich sehe nun alles mit einem wesentlich kritischeren Blick.
Mein Herz hat es daher liebgewonnen und es bekommt heute allerdings nur 4 Sterne von mir aufgrund des fehlenden Engels etc. und das Meer könnte durchaus noch blauer sein. Dann käme es noch besser an.
❤ Natürlich empfehlen kann ich es Jedem von Euch, da es wirklich zum Nachdenken anregt❤
❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
- Claus Mikosch
Der kleine Garten am Meer
(15)Aktuelle Rezension von: Kristall86
„Señor Gonzalez und der Garten des Lebens“ verrät schon ein wenig worum es geht. Autor Claus Mikosch nimmt uns auf eine besondere Reise mit....glaubt er zumindest. Ich muss gestehen, das ich mit Protagonist Niklas und eben Señor Gonzalez so meine Schwierigkeiten hatte. Mikosch Schreibstil ist sehr leicht und beschwingt aber die Konversation zwischen den beiden Herren zieht sich wie Kaugummi, ohne dabei eine große nennenswerte Erkenntnis an den Tag zu legen. Es gibt zudem auch einige Verallgemeinerungen, vermeintlich typische Erkenntnisse zur Landwirtschaft die hier und da wirklich haarsträubend sind und somit das Lesen für mich wirklich erschwert haben. Die beiden Herren besprechen das Thema Düngen und ich hatte meine liebe Not das Buch nicht gleich wieder zuzuklappen. Ich wohne selbst auf dem Land und kenne enorm viele Bauern...Mikosch beschreibt hier Themen die so in der Form nicht mehr aktuell sind. Die Menschen achten immer mehr auf gesunde und ungespritze Lebensmittel aus ökologischem Anbau oder Fleisch aus einer artgerechten Haltung. Und das sich in der Düngeverordnung etwas tut, merkt man sehr wohl wenn man ein wenig politisch interessiert ist. Ständig geht es in dem Buch um vergiftete Lebensmittel....das war mir einfach zu viel, zu langatmig und eben ohne nennenswerte Erkenntnis.
- Lars Niedereichholz
Unknorke
(49)Aktuelle Rezension von: SpeckelfeDen Autoren mag ich als Teil von Mundstuhl ganz gerne, sein Buch fand ich allerdings nicht ganz so lustig. An sich eine ganz nette Idee, hat mich aber insgesamt nicht vom Hocker gerissen. - Eleanor Catton
Der Wald
(57)Aktuelle Rezension von: feenzauberDie gute Nachricht ist: Ich habe es zu Ende gelesen. Obwohl ich aufgrund der vielen Längen wirklich viel geblättert habe. Da hätte man wirklich ein Fünftel des Buches rausstreichen können, weil es nicht zur Figurenentwicklung beigetragen hat. Apropos Figurenentwicklung: diese findet nur sehr rudimentär statt, weswegen ich mich mit keiner Figur identifizieren konnte. Ich habe das Buch wegen dem Pitch "Umweltaktivistin trifft Milliardär" gekauft, weil ich diese Idee spannend finde. Aber das läuft einfach nur nebeneinander, es findet kein richtiger Austausch/Reibung/Näherkommen statt. Leider lame. Auch der Titel passt null, weil das Setting überhaupt nicht im Wald spielt, sondern eigentlich neben einer Flugzeuglandebahn. War nichts.
- Anja Schäfer
Ganz schön fairrückt
(2)Aktuelle Rezension von: NelingKurzbewertung: Ein christliches Buch über eine ökologische und faire Lebenseinstellung, dass mir gut gefiel,und zum Nachdenken und Nachahmen einlädt. 5 Sterne!
Die Autorin: Anja Schäfer, Jahrgang 1973, studierte Theologie, war Jugendpastorin und Redakteurin der Zeitschriften "teensmag" und "dran". Heute schreibt, lektoriert und übersetzt sie freiberuflich Bücher und andere Texte. Sie lebt mit Mann und Kindern in Hamburg. Ich kannte bisher noch nichts von der Autorin bin aber so positiv überrascht, dass ich sicher noch mehr von ihr lesen werde.
Inhalt: Es geht im Buch um das Thema umweltbewusstes Leben und somit um die Bewahrung von Gottes Schöpfung. In 11 übersichtlichen Kapiteln widmet sich die Autorin verschiedenen Lebensbereichen die unseren Umgang mit der Umwelt betreffen. Sie informiert über den Anbau von Bio-Obst und -Gemüse, die Massentierhaltung , fairen Handel mit Kaffee, Kakao und exotischen Früchten und Blumen, die Vermeidung von Plastikmüll , unfaire Arbeitsbedingungen damit wir zu Schleuderpreisen alles kaufen können.... und lässt eigene Erfahrungen einfließen.
Cover und Buch: Das Buch hat 207 Seiten und 11 Kapitel und ist im Neukirchner Verlag erschienen. Das fröhliche Cover lädt ein das Buch in die Hand zu nehmen.
Meine Meinung: Oft fühle ich mich hilflos und überfordert, wenn ich sehe, wie verseucht die Umwelt ist und wie groß die Armut in den Ländern die z.B. uns Kaffee und billige Kleidung liefern. Man wird geradezu mit widersprüchlichen Informationen überflutet. Und so frage ich mich , ob man angesichts dessen überhaupt was tun kann.
Auch die Autorin fragt sich das und begibt sich mit den Lesern auf den Weg zu einem Leben, das von mehr Nachhaltigkeit und Fairness geprägt ist. Sie meint: „Ein kleiner Anfang ist auch ein Anfang!“ und berichtet davon, wie sie selber angefangen hat, sich Schritt für Schritt für einen fairen Lebensstil einzusetzen.Das Buch ist sehr übersichtlich gegliedert, und jedes Kapitel wird mit ansprechenden Illustrationen und passenden Zitaten eingeleitet. Am Ende der Kapitel finden sich interessante Weblinks zum jeweiligen Themenbereich, sowie eine Liste mit hilfreichen Tipps - wie zum Stromsparen oder zum fairen Einkauf von Kaffee oder Fisch.
Sehr positiv finde ich, wie einfach und verständlich sie geschrieben hat und und dass sie nicht mit zu vielen Informationen überfordert. Mir gefiel an dem Buch besonders die sehr ausgewogene Art und dass die Autorin eigene Fehler zugibt. Sie schreibt anregend und nicht verurteilend. Das macht Mut sich selbst für mehr Fairness und Ökologie einzusetzen und im Rahmen seiner Möglichkeiten kleine Schritte zu tun.
Es gibt ja viele Bücher zu diesem Thema, bei diesem Buch fand ich aber auch die christliche Betrachtungsweise sehr schön, die von einer Theologie der Freiheit geprägt ist. Einige zutreffende Zitate zeigen, dass wir Menschen ganz anders mit der Schöpfung umgehen würden, wenn wir uns an das Buch der Bücher hielten. Aber sie dominieren nicht, so ist das Buch auch von Nichtchristen gut lesbar.
Fazit: Egal ob man sich mit dem Thema Nachhaltigkeit bereits auseinander gesetzt hat oder nicht, ich glaube jeder kann hier etwas dazu gewinnen. Darum gebe ich dem Buch volle 5 Sterne und empfehle es wärmstens weiter.
- Laline Paull
Das Eis
(88)Aktuelle Rezension von: tine1211Das Eis von Laline Paull
Als ein Schiff mit Luxustouristen die Antarktis entlangschippert und dabei in geschützte Gebiete vordringt, auf der Suche nach einem ultimativen Foto, „kalbt“ ein Gletscher. Ein riesiger Eisbrocken bricht ab und gleitet ins Meer und legt dabei eine Leiche frei. Hierbei handelt es sich um Tom Harding, einen bekannten Umweltaktivisten.
Harding kam ein paar Jahre zuvor bei einer Expedition ums Leben und galt seither als vermisst. Seinem Freund, Sean Cawson, überlebte diese Expedition und ist mittlerweile Eigentümer der Midgard Lodge auf Spitzbergen. Ein Traum, den er gemeinsam mit Tom verwirklichen wollte. Während Tom die Verbindung zwischen Umweltschutz und Geschäft ein Anliegen war, ging es Sean nur um Geld. Doch er nutzte Tom gerne als Aushängeschild.
Nach dem Fund von Toms Leiche werden die Ermittlungen zum Tod von Hardings Tod aufgenommen und Sean rückt in den Fokus der Ermittlungen. War die gemeinsame Eröffnung der Lodge vielleicht doch von zu gegensätzlichen Interessen?
Mit diesem Roman schuf Laline Paull einen Ökothriller, der sich mit den aktuellen Themen in der Arktis beschäftigt. Die Kombination aus Thriller und ökologischen Idealen machen dieses Werk besonders.
Zu Beginn kam ich nicht leicht in die Geschichte, da mir der Lesefluss einfach etwas diffus war, dies änderte sich aber recht schnell, sodass ich dem Faden folgen konnte.
Obwohl das Buch einen stetigen roten Faden hatte und ich die Thematik grundsätzlich interessant fand, konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen. Daher von mir drei von fünf Sternen.
448 Seiten
ISBN 978-3608503524
Erschienen beim Tropen Verlag im März 2018
- Tom Bernhard
Tag der Spinnen
(5)Aktuelle Rezension von: PierceTIm Augenblick arbeite ich mich durch meinen backlog an Horror-Romanen. Beim "Tag der Spinnen" war mein Urteil rasch gefällt: Ich mag es nicht. Keine der Personen darin war mir sympathisch. Da gibt es eine Ärztin, deren Vater gerade gestorben ist, zudem erwartet sie ein für sie unbeliebtes Ereignis (den Tag der Spinnen). Sie erfährt vom Tod eines Bekannten und das Spinnen vielleicht auch etwas mit dem Tod ihres Vaters zu tun haben. Aber sie denkt mehr über ihren früheren 1-Night Stand nach, den sie nach 1 Jahr zum erstenmal wiedersieht. Besagter 1-Night Stand ist so voll Hormone, dass ihn eine eventuelle Gefahr nicht interessieren scheint und es ihm mehr darum geht mit ihr ins Bett zu gehen. Dann haben wir eine Kleinfamilie aus Vater, Sohn und Tochter. Vater bevorzugt Sohn, Sohn ist ein Naseweis (etwa aufgebaut wie der Knabe aus Jurassic Park) und Tochter schmollt und spielt Detektiv.
Soweit die ersten Personen. Die Handlung läuft dabei sowas von vorhersehbar ab, dass es für mich langweilig wurde und ich mich mehrmals zwingen mußte weiterzulesen.
- Ann-Kristin Mull
Ist öko immer gut?
(8)Aktuelle Rezension von: nordfrauGestaltung
Dieses Buch fällt gleich durch seine besondere Aufmachung ins Auge. Der Umschlag besteht aus Recyclingkarton und liegt angenehm in der Hand und die Seiten sind aus umweltfreundlichem Papier mit mineralölfreien Druckfarben bedruckt. Es ist insgesamt sehr übersichtlich gestaltet und man merkt, dass die Herausgeberin Ann-Kristin-Mull aus dem Grafikbereich kommt.
Inhalt
"Wie kann man als einzelner die Welt besser machen? Und wie können wir sicher sein, dass es wirklich gut ist, was wir tun?" Diese zwei zentralen Fragen stellt die Herausgeberin 16 Experten verschiedener Fachgebiete bezüglich Nachhaltigkeit.
Die kurzweiligen Interviews behandeln die wichtigsten Aspekte eines nachhaltigeren Lebens, wie zum Beispiel Konsumverhalten, Abfall und Abwasser, Energie, Transport, Geld und Entwicklungshilfe. Vor dem jeweiligen Interview findet man noch einen kurzen Steckbrief des Experten, sehr aufschlussreich, um zu sehen, aus welcher "Ecke" er kommt. Am Ende des Buches ergänzen eine Zusammenfassung, ein Saisonkalender für Obst und Gemüse, Abbildungen der gängigsten vertrauenswürdigen Siegel und weiterführende Links und Buchtipps die Experteninterviews.
Fazit
Dieses Buch ist für mich ein solides Einsteigerbuch ins Thema Nachhaltigkeit, besonders für jene, die gerne "etwas tun" möchten, aber noch nicht so genau wissen, wo sie anfangen könnten. Es deckt viele verschiedene Bereiche ab und macht es somit leicht, den Lebensbereich herauszupicken, in dem für einen persönlich eine Veränderung am leichtesten oder auch am wichtigsten durchzuführen ist. Und es ermutigt auch, einfach mit ganz kleinen Schritten zu beginnen!
Selber machen statt kaufen – Garten und Balkon
(3)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Bei Smarticular kann man so viel lernen. Oft sind es Anleitungen, die schon unsere (Ur-)Großeltern kannten (meine Großeltern waren leider Stadtkinder, die nicht gegärtnert haben). Während die Internetseite schnell zum Kaninchenloch wird, in dem man von einem Klick zum nächsten ganze Nächte verbringen kann, sind in diesem Buch alle wichtigen Themen rund ums Gärtnern übersichtlich und handlich dargestellt. Von Erde und Pflanzgefäßen über Schädlingsbekämpfung und Düngung bis hin zum Einkochen, Fermentieren und Einlegen werden alle Bereiche des naturnahen Gartens, Balkons oder der Terrasse behandelt. Sogar der Anbau von Kräutern und Gemüse in der Wohnung wird berücksichtigt.
Inhaltlich ist das Buch also wirklich umfassend und auch die Gestaltung gefällt mir ebenso gut wie der Schreibstil. Ein rundum gelungenes Gartenbuch!
- Christin Henkel
Achtsam scheitern
(15)Aktuelle Rezension von: mama_liestvorDIESES GENIALE BUCH ENTHÄLT HUMOR :)
ACHTSAM SCHEITERN ... unter dem Buchcover konnte ich mir erst garnichts vorstellen ...um was es hier im Buch wohl geht ? Das Taschenbuch mit seinen überschaubaren 173 Seiten , ist im Eulenspiegel Verlag erschienen und die Musikerin & Kabarettistin Christin Henkel nimmt uns augenzwinkernd mit in die neue Ökowelt ihrer Freunde und der Familie...
Ihre guten Freunde, haben wilde Partys mit viel Prosecco, aufeinmal in gesunde Kurkuma Ingwer Shots eingetauscht und die chaotische Studentenwohnung in eine stylisch, cleane Luxuswohnung a la Marie Kondo... Was ist da nur los ? Christine will natürlich kein Spielverderber sein und sich schon bemühen etwas anzupassen... Ausprobiert wird dann ein natürliches Roggenmehlshampoo & Apfelessig Haarspülung und Kunde in einem Unverpackt Laden sollte man auch mal gewesen sein ... Christine Henkel erlebt hier abenteuerliches und beim Lesen bleibt garantiert kein Auge trocken! Von Demeter- Denis bis Tantra - Torben , ihre Freunde und Bekannte erleben gerade den hochgelobten Greenlifestyle und das ohne Wenn und Aber ... Eigentlich sollte sie das ja kennen , denn großgeworden ist Sie in einer überzeugten Ökofamilie ohne Fernseher, Polly Pocket und Capri- Sonne :) Als ihre Freundin sich dann auch noch mit ihren Zwillingen als überzeugte, entspannte Mombloggerin entpuppt, versteht sie die Welt nicht mehr... So gelassen und cool, ist ihr Dasein als Zwillingsmama im realen Leben , nicht wirklich ....
Ein Buch das ich Euch unbedingt empfehlen möchte ... Habe schon lange nicht mehr so herzlich gelacht :) Achtsamkeitsmuttis , Öko Lifestyler.. hier wird alles mit einem Augenzwinkern und so witzig erfrischend auf die Schippe genommen. Christine Henkel schreibt eigenwillig , dabei aber sehr authentisch und so unterhaltsam. Absoluter Buchtipp für Zwischendurch , mit Suchtgefahr... Konnte das Buch nicht auf die Seite legen... Einfach KLASSE !
- Colin Beavan
Barfuß in Manhattan
(12)Aktuelle Rezension von: GolondrinaÄhnlich angelegt wie Karen Duves "Anständig essen" geht es auch hier um einen 12monatigen Selbstversuch: Eine Kleinfamilie versucht ein Jahr lang möglichst klimaneutral zu leben - keine Verkehrsmittel, ausser menschlich angetriebene, keinen Abfall produzieren, keine Energie verschwenden. Ich musste das Buch in grossen Teilen überfliegen, weil mich die langatmigen und sich wiederholenden Gedankengänge von Herrn Beavan - philosophiert er oder missioniert er? - doch sehr gestört haben bzw. er mir damit auch nichts Neues sagen konnte. Der Rest war informativ, witzig und unterhaltsam und ja auch manchmal belehrend aber das nehme ich dem Autor dann gern ab. Zum Beispiel wenn er den erfolglosen Versuch beschreibt, auf seine Waschmaschine zu verzichten oder wie er an ein neues Fahrrad kommt, ohne neue Ressourcen dafür zu nutzen. Also die praktische Seite war supi, das warum, wieso, weshalb dazwischen hätte für meinen Geschmack um 2/3 gekürzt werden können. Als Anstoß, sich über seinen eigenen ökologischen Fußabdruck Gedanken zu machen und etwas zu verändern, taugt das Buch allemal. - Anneliese Bunk
Besser leben ohne Plastik
(35)Aktuelle Rezension von: Natascha_WIm Buch wird das Thema Plastik unter die Lupe genommen und es findet auf den ersten Seiten eine Einführung in das Thema statt. Wir denken oft viel über den Kunststoff zu wissen, beim Lesen der Seiten wird einem aber klar, dass wir viel zu wenig vom Plastik wissen.
Das Buch enthält hilfreiche Tipps, um Plastik zu vermeiden und nachhaltig zu ersetzen. Da es nicht all zu viele Seiten hat super für den Anfang, um erst mal ein Gespür für das Thema zu entwickeln.
- 8
- 12
- 24













