Bücher mit dem Tag "öl"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "öl" gekennzeichnet haben.

142 Bücher

  1. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783426633090)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.642)
    Aktuelle Rezension von: stellas-books

    Josy, die 12jährige Tochter des Starpsychiaters Dr. Viktor Larenz verschwindet vor 4 Jahren spurlos. Der Fall wurde nie aufgeklärt. In einem Ferienhaus auf der Insel Parkum möchte sich Dr. Larenz nun für ein Exklusiv-Interview vorbereiten. Die Abgeschiedenheit des Hauses ist genau das Richtige für ihn in dieser Zeit.  Da bricht ein Unwetter mit dem stärksten Sturm seit Jahren über die Insel herein. Genau zu dieser Zeit bekommt er Besuch von einer jungen Frau. Sie ist eine erfolgreiche Kinderbuchautorin und hat Visionen ihrer Figuren. Als sie Visionen eines kleinen Mädchens hat, beschließt sie, sich von Dr. Larenz therapieren zu lassen. Er jedoch praktiziert seit 4 Jahren nicht mehr, aber die Geschichte der jungen Frau ähnelt sehr dem Verschwinden seiner Tochter. Deshalb beginnt er mit der Therapie. 

    Meisterhaft versteht der Autor die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite oben zu halten. Immer wenn man denkt, man kommt der Lösung nahe, wird man schon auf der nächsten Seite in eine andere Richtung gelenkt. Auch wenn die Auflösung des "Falls" schon eine geraume Zeit vor dem Ende des Buches kommt, flacht der Spannungsbogen nicht ab. 

    Wirklich ein super Psychothriller der obersten Liga!

  2. Cover des Buches Calendar Girl - Begehrt (ISBN: 9783548288864)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Begehrt

     (487)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Mia hat bei ihrem Job als edles Escort-Girl bereits ein halbes Jahr hinter sich gebracht. Damit ist auch schon die Hälfte der Schulden beglichen, die sie an ihren ehemaligen Liebhaber zu bezahlen hat. zwar liegt ihr Vater noch immer im Koma, doch sonst geht es mit ihrer Familie bergauf. Im Juli wird sie vom bekannten Hip-Hop-Künstler Anton Santiago gebucht, obwohl tanzen eigentlich nicht Mias stärke ist. Trotzdem versucht sie diese Challenge zu meistern, und dabei gleichzeitig nicht dem scheinbar unwiderstehlichen Körper von Anton zu erliegen. Denn schon im August geht es weiter nach Texas, wo sie die verloren gegangene Schwester eines steinreichen Ölbarons mimen soll. 


    --- radikale Spoilerwarnung ---

    Nachdem mich der zweite Teil nicht so mitreisen konnte, wie der erste, hatte ich nun die große Hoffnung, dass es wieder bergauf geht. Einerseits war mir klar, dass die Autorin sich nun nach 6 Monaten, die sich vom Aufbau und der Story her ziemlich geähnelt haben, etwas neues überlegen wird müssen. Allerdings war das für mich definitiv ein Schuss nach hinten. Den Monat Juli verbringen wir noch in alter Manier bei einem einzigen Typen, der einerseits richtig hot ist, auf der anderen Seite aber von seiner Managerin oder seiner Assistentin angehimmelt wird. Gleichzeitig versucht Mia die beiden zu verkuppeln, mit Wes die Beziehung am Laufen zu halten und nicht versehentlich doch mit der Granate von Mann ein sexuelles Lustspiel zu beginnen. Insofern war ich einigermaßen zufrieden, auch wenn die Geschichte weder von der Handlung noch von den Protagonisten her keinerlei Höhepunkte aufweisen konnte. Dann kam aus meiner Sicht mit August und September die Katastrophe. Die Geschichte, dass Mia ihren Halbbruder findet, oder besser umgekehrt, war einfach dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass ich einfach nur mehr den Kopf schütteln konnte. Dann kommt noch die Schwester mit ihrem Verlobten auf einen Sprung Urlaub mit dem Privatflieger vorbei und alle sind Friede-Freude-Kokosnuss. Wirklich schrecklich. Gerade, dass nicht noch der Vater wie durch Zauberhand aus dem Koma erwacht und sich der illustren Gesellschaft anschließt, aber nein, der muss ja unbedingt kurz vorm letzten Atemzug stehen und damit die fröhliche Familienzusammenfindung stören und auch das Wes plötzlich im Dschungel verschwindet und er bei einer abenteuerlichen Rettungsaktion, an der sich Mia sehr zu ihrem eigenen Unwillen nicht hatte beteiligen dürfen, befreit wird. Letztendlich wird der Vater doch gerettet und auch Wes hat sein Abenteuer überlebt. Die Katastrophe scheint vorerst abgewandt, auch wenn es meiner Meinung nach für beide besser gewesen wäre, zu sterben, um dem Blödsinn zu entfliehen, der da noch kommen mag. Damit will ich einfach sagen, dass die Handlung so dermaßen unauthentisch und an den Haaren herbeigeschleift war, dass ich wirklich entsetzt war. Auch Mia wurde mir immer unsympathischer. Sie konnte ihr eigenes Verhalten nicht mehr reflektieren, reduziert so ziemlich jedem den sie begegnet, egal ob männlich oder weiblich, nur auf deren Körper, und scheint vom Leben nicht wirklich einen Plan zu haben. Selbst in dem Moment, in dem ihr neuer Bruder ihr mit Geld eine helfende Hand reichen will, ist sie so sehr auf ihren eigenen Stolz und darauf fokussiert, dass sie als toughe Powerfrau alles alleine managen kann. Das nimmt dann auch schon fast diese toxischen alphamännlichen Züge an und wäre Mia ein Mann, würde jeder sagen, dass einen an der Waffel hat. Es gäbe noch dutzende Dinge, über die ich ich aufregen könnte, aber über das gröbste habe ich jetzt mal Dampf abgelassen. 

    Letztendlich war der erste der drei Monate wirklich okay, auch wenn er in groben Zügen wie ein Abklatsch vom Monat April wirkt, aber die beiden anderen Monate waren dafür um so schlimmer. Handlung und auch die Protagonisten haben eine Wendung genommen, die ich als Leser nicht mehr tragen will. ich weiß noch nicht, ob ich mir den letzten Teil noch zu Gemüte führen werde. Vielleicht legt die Autorin ja noch mal eine Wendung hin. 


  3. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.346)
    Aktuelle Rezension von: AnneE

    ... es intelligentere Lebensformen als den Menschen nicht nur im Weltall, sondern als Paralleluniversum auch auf Erden gibt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Frank Schätzings "Der Schwarm" mit vielen unerwarteten Wendungen. 

    Sehr gekonnt werden unterschiedliche Geschichten miteinander verwoben, auch wenn die fiktionalen Entwicklungen vielleicht nicht für jede:n Leser:in gleich zugänglich sind. Wenn man sich aber darauf einlässt, findet man immer wieder Ankerpunkte, die ein Weiterdenken herausfordern, da quasi "nebenbei" auch viel Lehrreiches über Geografie, Biologie, Mechanik, Religionen etc. vermittelt wird. 

    Besonders eindrucksvoll empfand ich zudem die Darstellung der verschiedenen Charaktere, da die meisten - trotz oder gerade wegen - ihrer Eigenarten äußerst sympathisch und authentisch wirkten, sodass ein Eintauchen in die Erzählung durchgängig möglich war. 

    Fazit

    Für alle, denen "Der Schwarm" damals zu sehr gehypt wurde: die Lektüre lohnt sich (immer noch) und das Thema ist heute fast noch zeitgemäßer als damals. 

  4. Cover des Buches Limit (ISBN: 9783596184880)
    Frank Schätzing

    Limit

     (586)
    Aktuelle Rezension von: fischwolf

    Das Buch ist ein Thriller und ein SciFi-Roman. Man hätte wohl zwei Bücher draus machen können. Dann wären sie vielleicht auch nicht so dick geworden, was ja gelegentlich Leute vom Lesen abhält.

    Mich hat es nicht abgehalten, was ich nicht bereue. Ich hatte eine gute Zeit mit spannender Unterhaltung mit dem Buch, war im Schanghai der Zukunft und auf dem Mond in einem toll ausgedachten Hotel.

    Kurz zum Inhalt: Ein Privatmann hat Kraft und Ideenreichtum, eine neue Energiequelle nutzbar zu machen, Helium-3. Der Rohstoff ist auf dem Mond zu finden. Der Abbau wird erst wirtschaftlich, als eben jener kühne Unternehmer einen Weltraumaufzug baut und zur Energieerzeugung den passenden Fusionsrektor. Nebenbei erschließt er dabei noch ein neues Zielgebiet für den Tourismus.
    Die etablierte, auf Öl basierende Energieindustrie leidet darunter sehr. In dem Spannungsfeld zwischen alt und neu gibt es genug Stoff für den Thriller, denn man versucht mit allerlei Gewalt, das Neue zurückzuwerfen.
    Die Figuren sind glaubhaft für mich. Privatdetektiv, pfiffige junge Dame, durchgeknallter Terrorist, sehr menschlicher chinesischer Tech-Unternehmer und der bunte Strauß an reichen Leuten, die auf den Mond eingeladen werden und mit mir gemeinsam die tollen Errungenschaften der Zukunft erleben dürfen. 

    Ab und wird mir etwas zuviel zerstört und werden zuviele Leute getötet. Thriller eben.

  5. Cover des Buches Moby-Dick; oder: Der Wal (ISBN: 9783990270875)
    Herman Melville

    Moby-Dick; oder: Der Wal

     (466)
    Aktuelle Rezension von: Salino23

     "Meine Mittel sind vernünftig, nur mein Zweck ist wahnsinnig", lässt Melville Kapitän Ahab sagen. Dies wird immer gern zitiert, wenn das vielschichtige Werk als geniale Parabel auf die Moderne interpretiert wird. Und wahrlich, das ist es!  Wohl kein zweiter, abgesehen vielleicht von Joseph Conrad, hat das Meer in einer solch epischen Breite beschrieben.
    Zweifellos enthält "Moby Dick" hat "Moby Dick" Längen und zweifellos steckt er voll naturwssenschaftlich Überholtem, was jemandem, der sich für Zoologie interessiert, schon ein bisschen aufstößt, doch sollte ,am sich letztlich auf sie einlassen, lassen sie uns doch um so tiefer eintauchen in eine andere Welt und uns bewegen in eben dieser, in einer Welt, die unwiederbringlich (und das ist gut so) versunken ist.
    "Moby Dick" auch das, was man heutzutage einen Longseller nennt (was große Literatur freilich oft ist), obwohl nahezu jeder heutige Leser den Ausgang schon vorher kennt. Das ging mir natürlich auch so, und ich habe mich beim Lesen oft gefragt, ob sich der Lesegenuss noch gesteigert hätte, wenn sich zu der stilistischen Brillanz und der unausschöpflichen Faszination, die von dem Werk ohnedies ausgeht, noch das Nichtwissen um die Auflösung des großen äußeren Spannungsbogen gesellt hätte. Wie viele Werke der Weltliteratur haben ein dramatischeres Finale?

  6. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783844511116)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (191)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Besucht mich auch unbedingt auf meiner Instagram Seite:

    https://www.instagram.com/books.fundus/

    ▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️
    Mit „Der Schwarm“ von Frank Schätzing habe ich wirklich lange gebraucht. 3 Monate! 😱 Ich musste mich öfters sogar dazu zwingen das Hörbuch einzuschalten. Das soll aber nicht bedeuten, dass das Buch schlecht ist! Es ist sogar grandios! Wenn nicht…


    Es hätte ein perfektes Buch werden können. Wenn es nicht so langatmig wäre. Uns erwartet ein dicker Oschi: 1000 Seiten und 38 Std. Hörspielzeit (ich habe es als Hörbuch gehört)! 😮 Die Grundidee ist sehr spannend und auch gut umgesetzt. Außerdem regt das Buch zum Nachdenken an (vor allem das Ende) und weist interessante Gedankengänge auf.


    Die Charaktere sind nicht nur vielseitig, sondern auch sehr tiefgründig und sehr gut ausgearbeitet. Deren Eigenschaften werden im Laufe des Buches anhand ihrer Handlungen und dem Gesprochenen klar - und nicht weil der Autor diese aufzählen müsste. Sie sind aber nicht nur vielschichtig, sondern auch sehr authentisch.


    Leider werden die Handlungen ständig unterbrochen von Erklärungen zu, für mich meistens, uninteressante Themen (z.B. Meeresbiologe, Umwelt, technische Geräte). Zwar werden dadurch die Ereignisse sehr realistisch, aber es machte es auch sehr langatmig und lies sich fast wie ein Sachbuch. 

    Außerdem ist es sehr gut recherchiert. Der Autor hat sich sehr viel bei dem Buch gedacht - das merkt man schnell.


    Die Stimme des Sprechers war sehr angenehm und er hat die Stimmen wunderbar verstellt (selbst Frauen) ohne lächerlich zu wirken. Allerdings spricht er sehr ruhig und entspannt, sodass ich oft eingeschlafen bin 😅 


    Im Großem und Ganzen ein sehr gutes Buch mit einer wichtigen Message, aber für mich war es leider nichts, da es an Spannung fehlte. 200-300 Seiten weniger und Fokus auf die Ereignisse hätten dem Buch sehr gut getan.

    ▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️

  7. Cover des Buches Fahr zur Hölle (ISBN: 9783453436985)
    Kathy Reichs

    Fahr zur Hölle

     (33)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Okay, als Serienjunkie fällt es einem nicht leicht, den nächsten Teil der Brennan-Reihe einfach so im Schrank stehen zu lassen. Also her damit!

     

    Charlotte ist das Mekka der NASCAR-Rennen. Tempe wird zu einem Leichenfund direkt neben der Rennstrecke gerufen. Sogleich gehen mehrere Vermisstenmeldungen ein und es bedeutet einiges an Mühe, die Leiche aus dem Fass voller Asphalt zu befreien. Kaum auf dem Tisch ist die Leiche samt Proben auch schon verschwunden.

     

    Während sich Tempe über den dreisten Diebstahl ärgert, tritt Slidell auf den Plan. Beide ermitteln nunmehr aufgrund der fehlenden Leiche an den beiden Vermisstenfällen und stoßen dank des Handbuchs eines verstorbenen Kollegen auf zahlreiche Hinweise. Das FBI mischt gründlich mit und bringt eine militante Gruppe ins Spiel, die die Nachforschungen von Brennan und ihrem Partner ein Dorn im Auge scheint.

     

    Als dann auch noch ein ehemaliger Cop sich großzügig für die Ermittlungen und auch für Brennan interessiert, kommt es Schlag auf Schlag.

     

    Mit „Fahr zur Hölle“ begeben wir uns ins Rennfahrermilieu. Als Leser treffen wir auf Spinner, übergeschnappte Fans und Menschen, die fürs Schrauben und Fahren alles geben. Gute Recherchearbeit und außergewöhnlich gute Charaktere machen es leicht, diese Story zu mögen, wenn auch Motorsport so ganz und gar nicht zu meinen Interessen zählt.

     

    Gekonnte Tempowechsel und Spuren ins Nichts bringen einen weiteren Thriller zu Tage, der den Zustand der Achtziger in den Südstaaten auf den Punkt bringt. Rassenhass, Anschläge und Militante Gruppen waren auf dem Vormarsch und die Regierung samt FBI scheinbar machtlos.

     

    Wer schon einmal in den Südstaaten und in der Nähe von Charlotte war, der kennt die abgelegenen Ecken, kleinen Dörfer und diesen unverkennbaren Menschenschlag, der sich für alles und für nichts begeistern kann. Erst als Brennan und Slidell an allen losen Enden ziehen, entpuppt sich eine Mordgeschichte, die sich so leicht nicht verdauen lässt.

  8. Cover des Buches Magisches Spiel (ISBN: 9783453527621)
    Christine Feehan

    Magisches Spiel

     (51)
    Aktuelle Rezension von: ShellyArgeneau
    Inhalt:
    Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpfer, deren Fähigkeiten von dem Wissenschaftler Dr. Peter Whitney verstärkt wurden. Schattengänger Kaden Montague wird mit der heiklen Mission betraut, eine Reihe mysteriöser Morde aufzuklären, die angeblich von seinesgleichen begangen wurden. Um die Täter ausfindig zu machen, benötigt er die Hilfe der telepathisch begabten Tansy Meadow, deren erotischer Ausstrahlung Kaden sich jedoch nicht entziehen kann…

    Quelle: Heyne Verlag

    Vorsicht!! Könnte Spoiler enthalten!!

    Meine Meinung:
    Es war schon etwas länger her als ich den vorherigen Teil gelesen hatte deswegen musste ich erst wieder etwas in die Geschichte reinkommen :D Kaden war von Anfang an mein Lieblingscharakter und auch derjenige von dem ich unbedingt lesen wollte wie er seine Partnerin findet. Ich muss echt sagen durch dieses Buch liebe ich diesen Charakter noch mehr ❤ Man lernt ihn hier viel besser kennen und erfährt Sachen von ihm mit denen man nicht rechnet. Tansy ist für Kaden echt die perfekte Partnerin auch wenn sie ihn manchmal echt verrückt gemacht hat. Sie hat eine sehr interessante Gabe die ich zu Anfang nicht wirklich verstanden habe aber gegen Ende habe ich es dann endlich kapiert wie ihre Gabe funktioniert. Es war interessant zu lesen wie sie aus den Gegenstände der Mörder, Dinge über sie erfahren hat. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und ich fand es toll wie die Autorin alles und jeden beschrieben hat ohne das es irgendwie langweilig zu lesen war. Von Whitney hat man in diesem Teil nicht wirklich viel gelesen deswegen frage ich mich noch mehr was er eigentlich vorhat. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil und kann nur schreiben wie sehr ich diese Reihe liebe ❤

  9. Cover des Buches Das Gespenst von Canterville (ISBN: 9783865663467)
    Oscar Wilde

    Das Gespenst von Canterville

     (175)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Ein zeitloser Klassiker den ich noch von früher kannte, und gute Geschichten möchte man ja auch gerne an den Nachwuchs weitergeben. Natürlich kamen die Streiche der Jungs besonders gut an, aber auch die Geschichte des Geistes war interessant und spannend erzählt. Dass ich trotz der anspruchsvollen, verschachtelten Bandwurmsätze und der mittlerweile altertümlich anmutenden Sprache immer noch weiter lesen sollte, zeigt dass die Geschichte noch lange nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt hat und auch nach so vielen Jahren noch immer begeistert. Die Schneider-Ausgabe enthält zudem einen interessanten Kommentar am Ende des Buches, der erklärt woher die Idee zu dieser Geschichte stammt.

  10. Cover des Buches Ausgebrannt (ISBN: 9783404178773)
    Andreas Eschbach

    Ausgebrannt

     (374)
    Aktuelle Rezension von: queck2009

    Am Anfang des Buches muss man sich erstmal reinfinden. Viele verschiedene Schauplätze, Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und immer wieder andere Personen. Natürlich läuft das nach und nach alles zusammen und man versteht schnell die Zusammenhänge. Ich liebe Bücher, bei denen man etwas lernen kann und das ist bei diesem Buch definitiv der Fall. Immer wieder habe ich Infos gegoogelt, ob das jetzt Fiktion oder Realität ist. Und eigentlich war alles real. Unglaublich gut recherchiert! Klare Leseempfehlung! 

  11. Cover des Buches Die Akte (ISBN: 9783453169500)
    John Grisham

    Die Akte

     (361)
    Aktuelle Rezension von: Purzel34

    Ich liebe Justiz-Thriller und mit John Grisham kann man da nie etwas falsch machen. Ich habe bereits den Film "Die Akte" geliebt und das Buch steht dem in nichts nach. Immer wieder ein Genuss und Spannung pur.

  12. Cover des Buches Lauf (ISBN: 9783548281193)
    Jamie Freveletti

    Lauf

     (84)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Emma Caldridge sitzt in einem Flugzeug und merkt erst sehr spät, das sie bereits am Abstürzen sind. Das Flugzeug geht im Sinkflug auf eine viel zu kurze Landepiste mitten im kolumbianischen Dschungel herunter und nur wenige überleben den Absturz. Emma wird durch die anschließende Explosion etwas weiter vom Unfallort weggeschleudert und kann, nachdem sie wieder einigermaßen klar denken kann, erkennen, das die restlichen Überlebenden von einer Art Soldaten zusammengetrieben werden.

    Kurz bevor sie erneut ohnmächtig wird, kann sie noch eine SMS absetzten.

    Folgend findet die klassische Notsituationssitzung in Washington statt, alle ranghohen Tiere sind vertreten um das weitere Vorgehen zu klären. Machtgerangel unter Militär, reiner Bürokraten und einem Söldnertrupp führen zu spannenden Dialogen und letzten Endes wird beschlossen, das erst einmal die Truppen, die sowie so schon in Kolumbien eine Ölpipeline beschützen, nach dem Flugzeug und den Guerillias ausschau halten sollen....

    Werden die Amerikaner alle heil aus Kolumbien herauskommen oder wird der Gringo Rodriguez alle um einen Kopf kürzer machen... Wird Emma alleine im Dschungel überleben?

    Spannend und sehr gut erzählt. Gute Dialoge schaffen ein sehr klares Bild der Situation. Spitze!
  13. Cover des Buches Seekers - Die Letzte Große Wildnis (ISBN: 9783407811165)
    Erin Hunter

    Seekers - Die Letzte Große Wildnis

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Die Bären haben das Ziel ihrer Wanderung erreicht: die letzte große Wildnis liegt vor ihnen. Oder nicht? Ujurak ist sich nicht sicher, doch Toklo hat von der Wanderung genug. Er will sein Revier, er will wieder alleine sein, er will als richtiger Grizzlybär leben. Kallik riecht schon das Meer und das ewige Eis. Auch ihre Heimat ist ganz nah und die Reise für sie vorbei. Nur Lusa, die kleine Schwarzbärin, teilt Ujuraks Skepsis. Doch bevor die Freunde sich noch einigen können, verletzt sich Ujurak schwer. Es bleibt nur eine Möglichkeit: er muss sich in ein Flachgesicht verwandeln. Nur menschliche Medizin kann ihn noch retten. Aber kann er vor ihnen sein Geheimnis bewahren?

    Der vierte Band und es ist abzusehen, dass die Bärenkinder ihr Ziel noch lange nicht erreicht haben. Weiterhin spannend geschrieben. Die Umweltzerstörung durch den Menschen ist immer wieder erschütternd, genau wie seine Selbstgerechtigkeit. Als Leser weiß man wirklich nicht wie die Suche der Bären zu einen erfolgreichen Ende geführt werden kann, doch um so gespannter verfolgt man jeden ihrer Schritte. Immer wieder erfährt man aus einer anderen Perspektive, was in den Freunden vorgeht, wie ihre Ängste und Hoffnungen aussehen. Was sie sich von ihrer Freundschaft und Reise versprechen. Wie ihnen nach und nach ihre Rolle in dem Spiel klar wird.

    Ich mag die Reihe um die Bärenkinder. Jedes Buch bringt neue Erkenntnisse, neue Abenteuer und Entwicklungen. Ich freu mich schon auf den nächsten!

  14. Cover des Buches Der erste Sohn (ISBN: 9783442713097)
    Philipp Meyer

    Der erste Sohn

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Hexenlady70

    Leseeindruck zu 

    Der erste Sohn von Philipp Meyer


    Es fällt mir sehr schwer hier die richtigen Worte zu finden. Daher als erstes vorweg. Ich finde es ist ein wirklich gutes Buch.


    Wer sich auf dieses Buch einlässt. Nimmt es mit einem nicht ganz einfachen Buch auf.

    Das Buch wird in 3 Haupt Erzählstränge und 2 kleine unterteilt. Es fällt anfangs recht schwer in die Geschichte hereizukommen. Die drei Hauptprotagonisten sind der erste Sohn Eli McCullough, sein Sohn Peter McCullough und die Enkeltochter Jeanne Anne McCollough.

    Ich rate jedem den Stammbaum im Buch anzuschauen.

    Die einzelnen Stränge werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt was das ganze für mich recht schwer gemacht hat.


    Die Grundgeschichte ist sehr gut. Es geht um die Erstbesiedlung von Texas im Jahr 1836.

    Um die Vertreibung von Indianern und Mexikanern. Um Besitzansprüche, Farmen und Rinderzucht.

    Im weitern Verlauf dann um das schwarze Gold. Ölbohrungen und alles was dazugehört.

    Der Roman ist zeitweise  recht grausam, so wie die zeit auch war. Hier wurde nichts beschönt und es ist wirklich aber auch sehr beeindruckend. Das Leben der Indianer wird einem näher gebracht und man bekommt einen kleinen Einblick in deren Mentalität und Lebensweise.

    Die Geschichte von Eli, hat mir persönlichem am besten gefallen und da hätte es gerne noch mehr sein dürfen. 

    Zwischendurch ist die Geschichte etwas langatmig und das Buch hätte gut 150 Seiten kürzer sein können und es wäre trotzdem alles wesentliche gesagt gewesen. Manchmal fällt es wirklich schwer der Geschichte zu folgen. Landschaftlich ist es beeindruckend zu erleben wie sich das Land durch die Generationen verändert. 

    Ich habe recht lange für das Buch gebraucht weil ich es zwischendurch sacken lassen musste. 

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen wobei ich der Geschichte von Eli auf jedem Fall die vollen 5 Sterne gebe.

    Mein Fazit

    Eine Geschichte die gelesen werden möchte und die es auch wert ist zu lesen, selbst wenn es nicht das einfachste Buch ist was es gibt.


    Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas.


    Klapptext:


    Eli McCullough ist der erste Sohn der neuen Republik Texas, die am 2. März 1836 gegründet wird. Seine Eltern gehören zu jenen Siedlern, die sich ins Indianerland vorwagen, ein Paradies, das alles verheißt – nur keine Sicherheit. Bei einem Comanchenüberfall wird die Familie ausgelöscht. Eli wird verschleppt und wächst bei den Indianern auf. Als diese dem Druck der Weißen nicht mehr standhalten können, kehrt er zurück in eine ihm fremde Welt …

  15. Cover des Buches Die Bibel. Die gute Nachricht (ISBN: 9783937490915)

    Die Bibel. Die gute Nachricht

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Die Bibel. nach der Übersetzung Martin Luthers, mit Apokryphen. Standardausgabe in alter Rechtschreibung (ISBN: 9783438015716)
    Martin Luther

    Die Bibel. nach der Übersetzung Martin Luthers, mit Apokryphen. Standardausgabe in alter Rechtschreibung

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Huebner
    Ein sehr kluges, inspirierendes Buch. Man muss nicht religiös sein, um die BIBEL zu mögen. Ich liebe sie, weil sie mich inspiriert, mich staunen lässt und mich so oft wütend macht. Ich liebe den Übersetzungsstil Luthers, die vielen Konjunktionen machen das ganze zu etwas Selbstverständlichem. Ich bin zur Bibel erst durch die Arbeit als Lehrerin und Autorin gekommen - Deutschunterricht und Historische Romane schreiben, geht einfach nicht ohne Bibel (man nehme Brechts "Galilei", Lessings "Nathan" oder Celans "Todesfuge"). Da stecken unglaubliche Geschichten drin, auf denen Jahrhunderte von Literatur, Musik, Bildende Kunst und sogar Architektur gebaut haben, das hat kein anderes Buch bisher vermocht. (I. Hübner)
  17. Cover des Buches Das Souvenir des Mörders (ISBN: 9783442486601)
    Ian Rankin

    Das Souvenir des Mörders

     (84)
    Aktuelle Rezension von: JonasKaufmann

    Als grosse Inspiration für diesen Roman dient der "Bible John"-Fall. "Bible John" ist ein vor allem in Schottland bekannter Serienmörder, der in den Sechzigerjahren mehrere Frauen tötete - und nie gefasst wurde. Nun ist Jahre später ein Mörder unterwegs, der Frauen nach dem gleichen Schema ermordet; er wurde von den Medien "Johnny Bible" getauft. Inspector Rebus - mürrisch, misstrauisch und alkoholkrank - hat mit dem Mord an einem Arbeiter einer Öl-bohrplattform eigentlich bereits genug um die Ohren. Besessen von dem alten "Bible John"-Fall macht er sich trotzdem auf die Suche nach Johnny Bible - nicht wissend, dass sich auch Bible John auf die Suche nach seinem Nachahmer gemacht hat.

    Die Geschichte ist sehr verworren; zum Glück steht dem Inspector sein alter Kumpel Jack zur Seite. Dank Jack kann Rebus auf Alkohol und Zigaretten verzichten - und plötzlich sogar wieder ruhig schlafen. So kommt es, dass Rebus nach und nach die verschiedenen Muster erkennt. 

    Gekauft habe ich das Buch eigentlich nur, da es ein stark vergünstigtes Mängelexemplar war und ich ohnehin auf den Zug warten musst. Selten war mein Geld besser investiert. Die Geschichte ist extrem gut durchdacht. Einziger kleiner Kritikpunkt: Es hätten etwas weniger Seiten sein dürfen.

    Mein erster Ian Rankin - aber bestimmt nicht mein Letzter.

  18. Cover des Buches Eskandar (ISBN: 9783442471089)
    Siba Shakib

    Eskandar

     (24)
    Aktuelle Rezension von: gst
    Eskandar wurde 1901 im Süden des Iran, in einem der zahlreichen Dörfer ohne Namen geboren. Als Leibeigenen war den Dorfbewohnern verboten, auf die umliegenden Berge zu klettern. Doch der kleine Eskandar setzt sich über das Verbot hinweg und entdeckt 1908 die „Farangi“, zu denen das Wasser umgeleitet wurde, das den Dorfbewohnern zum Überleben fehlt. Während die Einheimischen allmählich aussterben (auch seine Mutter hat keine Überlebenschancen) geht er zu den Ausländern. Eskandar ist sehr gelehrig, spricht schon nach kurzer Zeit ein wenig Englisch und findet im leitenden Ingenieur einen Gönner, der ihn in einer nahegelegenen Stadt unterbringt und ihm so ermöglicht, lesen und schreiben zu lernen.

    Siba Shakib ist mit ihrem Buch gelungen, mir die iranische Geschichte näher zu bringen. Ich habe Probleme damit, mir nur anhand von Kriegen und Jahreszahlen vorzustellen, was die Bevölkerung ertragen hat. Durch Eskandars Lebensweg wurde mir nun Vieles klar. Die Armut der Leibeigenen, die dumm gehalten werden, indem ihnen verwehrt wird, lesen und schreiben zu lernen, wird ebenso deutlich benannt, wie der Kampf der Bevölkerung und deren Aufstand gegen das Unrecht, das ihnen von den Machthabern angetan wird.

    Zwar konnte ich mich an den Schah Reza Pahlevi erinnern, dessen Bilder ich als Kind sehr bewunderte, doch wusste ich aus eigener Anschauung nicht, warum er abgesetzt worden war und wieso sich die überwiegende Zahl der Bevölkerung nach der Rückkehr von Khomeni sehnte. Nach der Lektüre dieses Buches konnte ich das endlich verstehen.

    Doch nicht nur das politische Hin und Her fesselte mich an das Buch. Auch die Vielfalt der Landschaftsbeschreibungen sprach mich an. Eskandar und die Menschen, die ihn im Laufe seines langen Lebens begegneten, machten die Geschichte sehr lebendig.

    Seite 206: „Eskandar musste bitter lachen, als er sich daran erinnert, wie der Mirzu sagte, die eigentliche Quelle des englischen Reichtums ist nicht das Petroleum, sondern unsere eigene Unwissenheit und Dummheit.“

    Erwähnenswert sind auch die Zeittafel, das Glossar, das Interview mit der Autorin und die „Hintergründe zur Grünen Bewegung im Iran“ am Ende des Buches. Sie machen diesen Roman so richtig rund.

    Fazit: Bisher war die Geschichte des Iran immer sehr weit weg für mich. Durch diesen Roman habe ich vieles mit wacheren Augen sehen gelernt und verstanden, wie sehr die Menschen unter der Fremdherrschaft der Engländer, Russen und Amerikaner gelitten haben und warum der im Westen so hoch gelobte arabische Frühling, der alte Traditionen zu durchbrechen versprach, zu neuen Kämpfen führte.
  19. Cover des Buches Totenmesse (ISBN: 9783492259002)
    Arne Dahl

    Totenmesse

     (95)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus17
              Meine Rezension zu "Totenmesse"

    Klappentext: Cilla Hjelm betritt und 10:39 Uhr die Bank im vornehmen Stockholmer Viertel Östermalm. Hätte sie geahnt, was ihr bevorsteht, sie hätte einen anderen Tag für ihren Tag gewählt. Um genau 10:40 Uhr brüllen die Maschinengewehre der zwei Maskierten los, Glas splittert, und Cilla presst ihr Gesicht flach auf den Marmorboden. Was aussieht wie ein brutaler Banküberfall, entpuppt sich bald als etwas viel Ernsteres, Weitreichenderes: Die beiden russischen Bankräuber, mit denen das A-Team um Kerstin Holm un Cillas Exmann Paul Hjelm verhandelt, sind nicht auf das Geld aus. Denn plötzlich sind sie verschwunden, und ihre Spur führt bis nach Berlin und Wolgograd, bis in eine Zeit des Kalten Kriegs und der Jagd nach einer wertvollen chemischen Formel, für die viele Leute über Leichen gehen würden.

    Im ersten Moment erinnert der Klappentext von "Totenmesse" an Haus des Geldes: Zwei Maskierte, Tokio und Nairobi, beginnen, in diesem Fall in der Banknotendruckerei, um sich zu schießen. Hierbei ist man jedoch nicht auf das Geld aus, sondern auf eine chemische Formel.

    Das Buch ist äußerst spannend und sehr zu empfehlen. 
            
  20. Cover des Buches 1 Salat - 50 Dressings (ISBN: 9783833868795)
    Inga Pfannebecker

    1 Salat - 50 Dressings

     (82)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    Ich bin großer Salat-Fan, aber meine Dressings haben ehrlich gesagt sehr lange Zeit nur aus einer Essig-Öl-Kräuter-Mischung bestanden, maximal noch mit Honig oder Senf aufgepeppt. Mit der Zeit wird das dann doch recht langweilig, daher habe ich mir dieses Buch gekauft.

    Die Kapitel sind unterteilt in Vinaigretten, cremige Dressings und internationale Dressings. Man braucht für die Rezepte nicht viele Zutaten und hat das Meiste davon oft sogar zu Hause, das finde ich sehr praktisch. Sehr hilfreich finde ich auch, dass bei den Dressings immer dabeisteht zu welchem Salat (Blattsalate, Tomaten, Gurken, ...) sie gut passen. Für mich als Singleköchin ist auch die Personenzahl sehr wichtig, so kann ich die Menge für mich passend herunterrechnen (ja, es gibt Rezeptbücher, bei denen diese Angabe fehlt...).

    Fazit: Ob fruchtige, scharfe oder deftige Dressings, ich habe durch das Buch viele neue Anregungen erhalten und bin voll zufrieden

  21. Cover des Buches Little Bee (ISBN: 9783423219075)
    Chris Cleave

    Little Bee

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Es handelt sich um einen Roman, bei dem es mir schwer fällt, die Anzahl der Sterne zu bestimmen... Ich habe mich schlussendlich doch für vier Sterne entschieden, weil die Geschichte wirklich gut ist. Zudem hat Cleave es geschafft, die Geschichte interessant wirken zu lassen, so dass ich unbedingt erfahren wollte, in welche Richtung sich alles entwickelt und wie es ausgeht.

    Aber ich habe auch viele Punkte, die ich kritisch betrachte:

    • Cleaves Schreibstil empfand ich als anstrengend. Es gab abrupte Übergänge, es war tatsächlich sehr sprunghaft. Stil ist natürlich immer eine Frage des Geschmacks. Meinen hat er leider nicht getroffen.
    • Die Kapitel waren meiner Meinung nach viel zu lang. Das Buch wurde außerdem wechselseitig aus der Sicht von Little Bee und aus der Sicht von Sarah geschrieben. Manchmal wechselte die Sicht auch mitten im Kapitel. Zudem hat man erst nach einigen Zeilen oder Absätzen gemerkt, dass man nun aus der Perspektive der jeweils anderen liest. Ich fand es unübersichtlich und unstrukturiert. 
    • Zu Beginn befand sich Little Bee in einem Abschiebegefängnis, in dem sie u.a. eine Jamaikanerin und eine Inderin kennen lernte. In der Übersetzung wird das Gesprochene dieser  Frauen in übertriebener Art und Weise in falscher/schlechter Grammatik wiedergegeben. Das hat mich genervt. Auch wenn die Sprache hier im Fokus stand, hätte ein Hinweis gereicht. Durch diese übertriebene Darstellung wirkten die Frauen einfältig, was sicherlich nicht der Fall war! 
    • Was mich am Meisten gestört hat, waren manche Charaktere an sich: Sarah und ihr Mann sind beide als (Chef-) Redakteure einer Tageszeitung bzw. eines (Frauen-) Magazins tätig. Und sie sind so naiv, dass es massiv an Authentizität verliert. Lawrence war mir auch unsympathisch, ein Mann der gemäß aller Vorurteile und Klischees der ewige Beamte ist, der nichts erreichen könne und zu nichts zu gebrauchen, zu unbedeutend sei... Er zerfloss mir zu häufig in Selbstmitleid. Auch die zwischenmenschliche Beziehung zu Sarah war mir zu unbedeutend für die Geschichte. Eigentlich war seine Rolle auch nicht bedeutend genug für den Fortgang der Geschichte. 
    • Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass es zwei Situationen gab, die mir zu pathetisch bzw. theatralisch niedergeschrieben wurden. Gruselig.

    Aber, wie gesagt, die Geschichte ist gut. Ich bin einfach nur nicht mit dem Schreibstil warm geworden. 


  22. Cover des Buches Einmal durch die Hölle und zurück (ISBN: 9783867177955)
    Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos
    "Einmal durch die Hölle und zurück" ist mein erstes Mal mit Josh Bazell, und es war so viel besser als gedacht!
    Ich bin bei Hörbüchern ja oft skeptisch. Natürlich kennt man Christoph Maria Herbst ... aber kann der auch vorlesen???
    Er kann!
    Ich habe phasenweise Tränen gelacht, dann wieder staunend gelauscht.
    Ich sollte vielleicht erwähnen: Ich hatte gerade "Das 6. Sterben" von Elisabeth Kolbert beendet, ein interessantes Sachbuch über das Artensterben, und habe hier in diesem Thriller so viele  detaillierte Informationen wiedergetroffen, dass ich einfach nur begeistert sein konnte!
    Der Autor hat intensiv und sehr gut recherchiert und es geschafft, ein ernsthaftes Umweltthema in einen humorvollen, spannenden, facettenreichen Thriller zu packen!
    Das war bestimmt nicht das, was ich erwartet hatte!
    Ich mag es ja, wenn Thriller einen realen Hintergrund haben, also nicht alles bunt fiktiv erfunden wurde! Diese aus dem Schwachsinn geborenen Fiktionen breche in in der Regel sofort ab, dazu ist mir meine Lebenszeit zu schade und ich fühle mich für dumm verkauft. Hier staunte ich, wie viele reale Daten der Autor mal eben so locker flockig in ein Gespräch packt, ohne es aufdringlich oder langweilig werden zu lassen!
    Ein bisschen Loch Ness, ein bisschen paläontologische Geschichte, ein paar Kriminelle, einen ehemaligen Killer mit bissigem Humor und schon hat man einen lustigen, unterhaltsamen Thriller mit Gehalt!
    Toll!
    Christoph Maria Herbst liest neutral, oft trocken, so dass man der Stimme auch über Stunden gut folgen kann -ich hörte das Buch in einem Rutsch! - ohne dass Satzmelodie oder Betonung nerven ... ja, vielleicht sollte ich es gleich nochmal hören, da waren ja einige sehr geniale Stellen!
    Viel Freude beim Hören!
  23. Cover des Buches Im Zeichen des Drachen (ISBN: 9783453436817)
    Tom Clancy

    Im Zeichen des Drachen

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Eglfinger

    Inhalt:

    Russland scheint aufgrund der neu entdeckten Bodenschätzen im Osten Sibiriens endlich die wirtschaftliche Wende zu schaffen. Doch dann wir auf den Chef des russischen Geheimdienstes ein Anschlag verübt, der misslingt. Während der Untersuchungen stellt sich heraus, dass die Chinesen daran beteiligt sind. Gleichzeitig scheitern die sowieso schon schwierig verlaufenden Handelsgespräche zwischen China und den USA, als in China ein Diplomat des Vatikans durch einen Polizisten erschossen wird. Chinas Wirtschaft steht vor dem Abgrund und das Politbüro hofft mit einem Feldzug gegen Russland an die Bodenschätze Russlands zu kommen. Es beginnt ein Krieg zwischen zwei Weltmächten und Russland benötigt die Hilfe des ehemaligen Gegners im Kalten Krieg.

    Meine Meinung:

    Clancy ist dafür bekannt, dass er geheimdienstliche und politische Arbeit sehr umfangreich darstellt. Das gelingt ihm auch meistens sehr überzeugend und spannend, aber in diesem Buch schafft er es nicht. Vielleicht liegt das daran, dass die Story zu fiktional ist. Die Handelsgespräche verlaufen alle nach dem gleichen Muster und die Dialoge wiederholen sich ständig. Auch die Geheimdienstberichte sind für den Leser nicht interessant, da sie nur das wiedergeben, was ein paar Seiten zuvor bereits in Dialogen abgehandelt wurde. Es gibt auch nicht mehrere Handlungsstränge, die die Spannung aufbauen könnten. Es ist nur eine Aneinanderreihung von Situationen. Zudem ist mir dieses Buch mit zu viel US-Pathos geschrieben. Während er die USA als Nation darstellt, die die Wahrheit regelrecht gepachtet zu haben scheint, stellt er Russland als Amateure dar, die sich selbst in keinster Weise helfen können und sogar in die NATO eintreten. Das ist mir zu weit hergeholt und hat mit der Realität nichts mehr zu tun. Zudem werden die Chinesen als ein unzivilisiertes Volk dargestellt, das die Geschichte Chinas völlig außen vorlässt.
    Des Weiteren scheint es mir, als hätten die drei Übersetzer aus dem Amerikanischen sich nicht einmal zusammengesetzt zu haben, beziehungsweise das Buch einmal gelesen zu haben. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum manche Begriffe, wie der Early Bird, eine morgendliche Zusammenfassung der Weltgeschehnisse für den Präsidenten, immer wieder erklärt werden.

    Mein Fazit:

    Ein spannungsarmer Thriller, den ich nur zu Ende gelesen habe, da ich die Jack Ryan-Serie bisher wirklich gut fand. Ich kann nur hoffen, dass es in den nächsten Büchern wieder besser wird. Nur mit viel gutem Willen kann ich hier gerade ♥♥♡♡♡ vergeben.


    Zum Beitrag in meinem Blog
  24. Cover des Buches Europa im Erdölrausch (ISBN: 9783280054741)
    Daniele Ganser

    Europa im Erdölrausch

     (7)
    Aktuelle Rezension von: wsch

    Der Titel, den Daniele Ganser für sein Buch gewählt hat, ist insofern leicht irreführend, weil es nicht nur um den Erdöl"rausch" in Europa, sondern um selbigen in der ganze Welt geht.  

    Allen Staaten voran den der USA. Die für die Sicherung ihres horrenden Erdölbedarfs nicht davor zurück schrecken, mit nachgewiesenen Lügen, die der Welt-Öffentlichkeit untergejubelt werden, ihre hochtechnisierte Militärmacht einzusetzen und Kriege mit unzähligen zivilen Opfern zu führen. Die Erinnerung an die Lüge mit der behaupteten und im Nachhinein als falsch eingestandenen Lüge über die Produktion von Massenvernichtungswaffen im Auftrag von Saddam Hussein im Irak wird sofort wach. 

    Der Überfall von Afghanistan durch die US-Armee. Offiziell als Krieg gegen den Terror. Stichwort 9/11 mit den Twin Towers in New York verkauft. Insgeheim aber als Krieg wegen der Ölförderung um der Region des Kaspischen Meers und der möglicherweise zu erreichenden Absicherung von Pipelines Turkmenistan - Afghanistan - Pakistan - Indien geführt. 

    Oder der als humanitäre Hilfe verbrämte Krieg gegen Libyen beziehungsweise Muammar al-Gaddafi. Wobei die USA diesmal den Europäern, insbesondere Frankreich die Rolle der den Krieg primär führenden Macht überliessen. Immerhin werden in Libyen die ertragsreichsten und grössten Erdölvorkommen Afrikas vermutet.

    Oder der vom CIA und dem britischen MI6 im Geheimen inszenierten Sturz (Operation Ajax) des demokratisch zum Premierminister gewählten Mohammad Mossadegh anno 1953 im Iran. Um Mossadeghs berechtigte Absicht, die Gewinne, die sich aus dem riesigen Erdölvorkommen im Iran ergeben, dem iranischen Volk zukommen zu lassen, zu verhindern. Er wollte nicht mehr wie über Jahrzehnte hinweg zuzulassen, dass die erbeuteten Milliardengewinne bei den britischen und US-amerikanischen Ölkonzernen landen.

    Oder der von Frankreich und Groß-Britannien gemeinsam geführte Krieg gegen Ägypten. Auslöser war die Verstaatlichung der mehrheitlich britisch-französischen Sueskanal-Gesellschaft durch den Präsidenten Ägyptens, Gamal Abdel Nasser.  Damit wäre Europas Versorgung mit Erdöl gefährdet oder zumindest deutlich teurer geworden. 

    Schon alleine diese abgesicherten Informationen machen Daniels Gansers Buch mehr als lesenswert.

    Der Autor geht aber auch auf den exorbitanten Energiehunger der westlichen Welt ein. Er zeigt auf, dass die natürlichen über Jahrmillionen 'gereiften' Erdölvorkommen endlich sind. Dass sie weltweit schon ihren Förderhöhepunkt überschritten haben. Dass sich der Energieverbrauch deswegen aber nicht reduziert, sondern nach wie vor steigert. Was zu solch abstrusen und umweltgefährdenden Aktionen wie Fracking führt.

    Da der Autor Schweizer ist, das Buch auch in einem Schweizer Verlag erschien, legt er einen seiner Informationsschwerpunkte auch auf die Schweiz. Die bekanntlich über keine grösseren Ölfelder verfügt. Ebenso wenig wie Deutschland oder Frankreich. Oder die britischen Inseln. Oder Spanien. Oder Italien. Oder, oder...

    Zitat Seite 322: "Auch einige Länder Europas beteiligen sich am Kampf ums Erdöl. Großbritannien hat zusammen mit den UA´SA 2003 das OPEC-Mitglied Irak angegriffen, Frankreich hat 2011 den Krieg gegen das OPEC-Land Libyen angeführt. . Europa investiert mehr in die Rüstung als in die Energiewende. Großbritannien (59 Milliarden), Frankreich (59 Milliarden), Deutschland (45 Milliarden)  und Italien (37 Milliarden) habe im Jahr 2010 insgesamt ganze 200 Milliarden für Rüstung ausgegeben. Die Schweiz gab 4 Milliarden Dollar aus. Saudi-Arabien, mit den größten Erdölreserven der Welt, investierte 45 Milliarden ins Militär.

    ...

    Auch die größte Militärallianz der Welt, die NATO, welche den Libyenkrieg koordinierte, kennt diese Probleme. Sie fokussiert aber nicht auf die friedliche Energiewende, sondern auf militärische Lösungen.

    ...

    Doch das Grundproblem, dass in verschiedenen Ländern die Erdölförderung einbricht, lässt sich mit Gewalt niemals lösen.. ... Nur erneuerbare Energien können letztendlich aus der Knappheit führen, weil sie über Generationen zur Verfügung stehen."


    Zu letzterem, der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien wie Wind. Wasser, Geothermie, Energiegewinnung aus Sonnenlicht etc. macht Daniele Ganser bemerkenswerte und mit Fakten untermauerte Vorschläge.


    Um völlig haltlosen Behauptungen wie letzthin anno 2020 beim 50sten Weltwirtschaftsgipfel zu Davos gleich fundiert entgegen zu treten: alles, was der Autor feststellt und schreibt, ist an Hand des 33 Seiten (!) umfassenden Quellenverzeichnisses überprüf- und verifizierbar!


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