Bücher mit dem Tag "ölbohrinsel"

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6 Bücher

  1. Cover des Buches Insel 77 (ISBN: 9781542048996)
    Halvar Beck

    Insel 77

     (25)
    Aktuelle Rezension von: SharonBaker
    Kristin Jorgensen ist Ärztin und arbeitet auf einer Bohrinsel. Es ist nicht wirklich ihr Traum, aber dort kann sie mit ihrem Bruder zusammen sein, der schon einige Jahre dort arbeitet. Zusammen wollen sie ans Land fliegen, um den Geburtstag ihres Vaters zu feiern, aber Marius erscheint nicht auf dem Rückflug. Alle Bemühungen von Kristin bleiben erfolglos und ihr Bruder Marius verschwunden. Aber Aufgeben steht nicht auf ihrem Plan und so macht sie weiter. Dabei kommen einige Dinge zutage, die sie an ihrem Bruder zweifeln lassen, aber der Glaube an ihm ist größer. Auch erfährt sie, dass es nicht die erste verschwundene Person auf der Bohrinsel ist. Mit gemischten Gefühlen will sie zurück auf die Insel, und obwohl sie mehrfach gewarnt und bedroht wurde, es nicht zu tun, stellt sie sich der Gefahr. Wird Kristin die Wahrheit herausbekommen? Wo steckt ihr Bruder? Und was geht wirklich auf der Insel 77 vor?

    Von diesem Autor habe ich noch gar nix gelesen. Ist auch nicht wirklich schwer, denn es ist sein zweites Buch unter diesem Pseudonym. Unter seinem richtigen Namen schreibt er aber auch Krimis, allerdings sind diese in seiner Heimat angesiedelt. So war ich recht unvoreingenommen und nach langer Zeit ohne Spannungsliteratur, wirklich neugierig. Ob es mir gefallen hat, erzähle ich euch nun.

    Die Geschichte ist in zwei Teile gegliedert und dem Ersten wird der Suche gewidmet. Es gibt immer ein Kapitel im Hier und Jetzt, das mit Zeitangaben beginnt, um einfach ein Gefühl von der Schnelligkeit zu haben. Das darauf Folgende ist, ein Blick in die Vergangenheit, damit wir dem Geschehen besser folgen können. Somit ist der Rahmen geschickt gewählt, denn man möchte einfach wissen, wie, wo und was passiert ist. So fliegt man durch die kurzen Kapitel und hängt am Spannungsbogen fest.

    So begleiten wir Kristin zurück auf die Bohrinsel, auf der ihr Bruder verschwunden ist und sie will endlich die Wahrheit über seinen Verbleib wissen. Dabei geht sie diesem Weg ziemlich allein, denn keiner will ihr helfen oder bringt das aufrichtige Verständnis für ihre Suche auf. So wütet ein Sturm auf dem Meer, der fast das Landen des Helikopters unterbindet und dann die Bohrinsel von der Außenwelt abschneidet. Kristin ist nun auf sich gestellt und merkt auch hier, dass etwas im Dunklen lauert, denn ihre Ermittlungen am Land haben für einigen ungewollten Wirbel gesorgt. Die Figur der Kristin ist zum einem recht gut nachvollziehbar, weil sie einfach wissen will, wo ihr Bruder ist und sie daran ziemlich verzweifelt. Zum anderen weiß ich nicht, ob ich ihren Mut, nicht manchmal viel zu naiv fand. Sie geht manchmal so unüberlegt und unklug an manche Dinge heran, das kann man natürlich mit ihrer wachsenden Ungeduld erklären, aber manchmal war sie mir einfach zu blind. Aber gespannt an ihrer Seite bleibt man trotzdem.

    Halvar Beck hat sich hier einen wirklich eingeschränkten Handlungsort ausgesucht. Alle Verdächtigen sind auf einer Bohrinsel, eine Gemeinschaft aus rauen Männern, die sich nicht gern was von Frauen sagen lässt. Ein eingeschworenes Team, welches Fremde nicht duldet und erst recht keine Neugierigen. Das weckt ganz klar Interesse beim Leser, man beginnt zu rätseln und fragt sich was steckt wirklich hinter dem Verschwinden und wo soll der Bruder hin sein. Ein Spiel mit den Nerven der Hauptfigur, lebt er noch oder nicht, kann sie dem neuen Wissen über ihren Bruder glauben schenken, oder verschleiert man was. Es ist ein Spiel auf Messerschneide und ziemlich gut unterhaltend.

    Insel 77 ist vielleicht nicht der überragende und überraschende Thriller, den ich je gelesen habe, aber er bietet solide und unglaublich spannende Lesestunden. Für mich war es wie ein Theaterspiel, dunkle Ecken, heimliches Geflüster, stürmisches Jaulen und eine Atmosphäre die einen die Gänsehaut über den Rücken laufen lässt. Dazu noch ein Versteckspiel der Bösen und einen tollen Spannungsbogen. Wer also gern einen fesselnden kurzweiligen gut gemachten Thriller lesen mag, der ist hier wirklich gut beraten. Halvar Beck versteht es auf jeden Fall einen in seine Geschichte zu bannen und sorgt für klasse Lesestunden. Mir hat Insel 77 richtig gut gefallen und das, obwohl ich die Protagonisten oft zu übereifrig und naiv fand. Ich glaube, dass ich den Autor mal im Blick behalte.
  2. Cover des Buches Wie hoch die Wasser steigen (ISBN: 9783446258150)
    Anja Kampmann

    Wie hoch die Wasser steigen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: raveneye

    Waclaw und Mátyás arbeiten zusammen auf einer Ölbohrplattform, doch bei einem Unwetter geht Mátyás über Board und für Waclaw bricht eine Welt zusammen.


    Der Klappentext des Buches war vielversprechend und hat mich neugierig gemacht auf das Buch, nur konnte ich leider mit der Umsetzung nicht viel anfangen. Leider.


    Ich habe an sich nichts dagegen wenn die Sprache eines Buches etwas anspruchsvoller ist solange die Geschichte im Gesamten stimmig ist und ich mich von sich überzeugen kann. Dies kann ich von „Wie hoch die Wasser steigen“ leider nicht sagen. Der Mangel an Redezeichen ist hier eher nebensächlich, denn damit hätte ich leben können, aber Sprache und Satzbildung haben hier schon einige Hürden für einen guten Lesefluss bereitgehalten.

    Die Autorin arbeitet mit einer sehr bildhaften Sprache, die recht schwer daherkommt und nicht immer auf Anhieb verständlich wirkt. So dass das Kopfkino zwar anspringt, aber keine zusammenhängenden Bilder erzeugt, weil man nur Fragmente des Geschriebenen wirklich zu fassen bekommt. Was auch teilweise an den Sätze liegt, die versuchen diese Geschichte zusammenzusetzen. Sie machen oft einen ungelenken Eindruck und klingen seltsam oder holperig. Die Geschichte läuft nicht rund, kann man sagen.

    Und auch die Charaktere und der zugrundeliegende Ton des Buches konnten mich nicht im geringsten für sich einnehmen.


    Ich habe einfach keinen Zugang zur Geschichte gefunden und deswegen ist das Buch für mich leider ein Leseflop gewesen.

  3. Cover des Buches Die Wandlung (ISBN: 9783442377725)
    Adam Baker

    Die Wandlung

     (18)
    Aktuelle Rezension von: HappiestGirl
    Jane ist nicht gerade das, was man ein Supermodel nennt. Eher im Gegenteil. Sie besitzt viele schöne Rundungen und wurde schon immer wegen ihrer Körperfülle gehänselt.
    Sie sieht es als Chance, etwas aus sich und ihrem Leben zu machen, als sie sich für die Bohrinsel Kaskert Rampert bewirbt. Dort sieht in den Klamotten jeder gleich aus, alle sind von der Zivilisation abgeschnitten. Sie will die Zeit nutzen, um etwas an ihren Aussehen zu ändern.
    Dann wütet ein fürchterlicher Sturm, nur noch ein kleiner Stamm von 15 Leuten hält auf der Bohrinsel die Stellung. Sie warten auf ein Versorgungsschiff, welches sie nach Hause bringen soll. Aber das Schiff kommt nicht. Aus den Nachrichten erfahren sie, daß weltweit eine Pandemie ausgebrochen ist, die ganze Landstriche entvölkert. Nach und nach fallen auch die Fernsehsender aus. Ihnen wird klar, daß sie auf ihrer Insel festsitzen und womöglich die letzten Überlebenden sind.
    Sie können nur noch heim, wenn sie sich auf eigene Faust auf den gefahrvollen Heimweg machen.
    Doch noch haben sie den arktischen Winter vor sich. Werden die Vorräte bis dahin noch reichen? Und schon bald steht das größte Problem fest: die Seuche ist bereits bei ihnen eingetroffen. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt........
    Meine Meinung:
    Die Story zieht einen mit jeder Seite, die man umblättert, mehr in seinen Bann. Die Geschichte liest sich wie ein Kinofilm. Spannung, Action, Überlebenskampf, Horror, Science Fiction auf rd. 500 Seiten geballt. Das Kopfkino arbeitet auf Hochtouren. Jeder Charakter ist klar und deutlich beschrieben. Man kann sich in alle gut hineinversetzen. Teilweise hatte ich das Gefühl, die nächste Handlung der Protas vorherzusagen, was mich noch tiefer in den Sog des Buches zog. Immer wieder aufs Neue, wollte ich wissen, wie es weitergeht. Wer ist der stärkere? Wer hat die Kraft zum Überleben?
    Wer gerne Spannung liest, und für den es auch ein bißchen Science Fiction sein darf, ist mit diesem Buch mehr als gut beraten.
    Was würde passieren, wenn auf der Welt ein Virus ausbricht, der alle Menschen auslöscht? Gibt es intelligentere Wesen im All, die uns überlegen sind? Kann man sich dann irgendwo verstecken? Ist das Leben dann noch möglich und vor allem noch lebenswert? Ich hoffe, wir werden es nie erfahren......
    Das Ende klingt offen und schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Ich würde schon gerne wissen, wie es mit.... Nein, ich sag jetzt lieber nichts mehr.
    Lest und urteilt selbst!
  4. Cover des Buches Das Avalon-Projekt (ISBN: 9783492291897)
    Wolfgang Hohlbein

    Das Avalon-Projekt

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Loralai

    Ich hatte ein wenig mehr Fantasy erwartet, leider liest dich das Buch eher wie ein Thriller, mit leichtem Fantasyhauch. Wer das so mag, dem sei dieses Buch hiermit empfohlen.

    Ich für meinen Teil hatte mit tatsächlich mehr erhofft und wurde auch mit den Charakteren nicht recht warm. Ich konnte den Protagonisten (Rutger) zwar gut nachvollziehen, aber das heißt nicht, dass er mir deshalb sympathisch wurde. Es war eher durchwachsen.

    Unglaublich enttäuscht war ich von der weiblichen Hauptbesetzung (Jenny), welche sich fast das ganze Buch über aufgeführt hat wie ein Kleinkind oder als würde sie noch in der schlimmste Phase der Pubertät feststecken. Sie ist 28 (wenn ich mich richtig erinnere). Die Gespräche der beiden drehen sich im Kreis und sind mir ziemlich auf den Keks gegangen. Er stellt Fragen, sie reagiert sofort patzig und trotzig und ist beleidigt, weil er ihr nicht glaubt. Dass er als (Versicherungs)Detektiv, und auch als rationaler Mensch, ein paar Beweise braucht, wird kategorisch ausgeblendet. Die wenigen Momente, in denen Rutger dann tatsächlich mal in Berührung mit dem Übernatürlichen kommt, sind ausschließlich lebensbedrohliche Ausnahmesituationen oder aber er ist stark übermüdet. Keine Momente, in welchen man seiner Erinnerung wirklich Glauben schenken würde.

    Am sympathischsten war mir Lance, der aber leider nur kurz an Anfang und kurz am Ende auftaucht. 

    Ansonsten ist die Story nett geschrieben, ist hier und da sogar unfreiwillig komisch, ist aber eher ein actionreicher Verfolgungsthriller als ein wirklicher Fantasyroman. Viele Fragen werden auch am Ende nicht beantwortet und generell ließ es mich doch ziemlich unbefriedigt zurück. Man hätte deutlich mehr daraus machen können. Mein Fantasyherzchen ist jedenfalls nicht auf seine Kosten gekommen.

  5. Cover des Buches Insel aus Stahl und Blut (ISBN: 9783404314966)
    Jerry Cotton

    Insel aus Stahl und Blut

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Gentlemen GmbH  Band 2, RENNBAHN - Mafia (ISBN: B003BBDLZ6)
    Tacconi Castelli

    Gentlemen GmbH Band 2, RENNBAHN - Mafia

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Gentlemen-GmbH (und Jean) werden von Inspektor Allen vom New Scotland Yard zu Rate gezogen, weil es auf zahlreichen Rennstrecken in Europa zu diversen ganz ungewöhnlichen Rennergebnissen gekommen ist, was die wettverrückten Briten natürlich nicht auf sich beruhen lassen können. Der stets shakespearezitierende Graf zieht mit seiner Gruppe Ergebener und seiner liebreizenden Nichte Jean aus, um dem eigenartigen Bucmacher Busby auf den Zahn zu fühlen, der ja als einziger finanziellen Vorteil aus verschobenen Rennen gezogen hat. Bald findet sich die verschworene Gruppe eingeschlossen in Busbys Tresor wieder...Very british, mit James-Bond-würdigen Tricks, britischer Kultiviertheit und mit revolutionären Gimmicks wie einem Taschencomputer(!). Warum wird so was eigentlich nicht verfilmt?

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